JOY – Warum Freude nichts mit Glück haben zu tun hat - Das 14. Türchen in die Freiheit

Joy and happiness are not the same thing. Happiness is a future target that fuels consumerism, while joy is a quiet, unconditional spark that arises from simple moments like feeling your foot on the earth or moonlight on your skin. The speaker invites you to pause, breathe, and notice joy in everyday life instead of chasing it.
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Also vorab mein tief empfundener Respekt für die Kinder vermutlich, die diesen Kalender gemacht haben. Die Stichworte, die da auftauchen, sind wirklich fantastisch. Ich habe sehr, sehr viel Spaß damit. Also danke nochmal Joy. So, was ist Joy? Joy, Beethoven, Joy die Freude. Und was mir sofort einfällt, ist Happiness, Glück. Diese Idee, die sich mit der positiven Psychologie und Seligmann seit zwei Jahrzehnten, glaube ich, breit macht und die in Social Media immer wieder missverstanden wird als ein Anrecht darauf, glücklich zu sein. Also ich muss mein Leben so gestalten, dass ich glücklich bin. Ich habe immer den Verdacht, dass das genutzt wird, um uns zu noch mehr Konsum zu treiben und noch mehr Zeug zu verkaufen, was wir dann letztendlich doch nicht brauchen. Und Joy ist sicherlich nicht der laute Applaus, der stattfindet, wenn du als erster über die Ziellinie rennst. Joy könnte im Tun auftauchen, in der Art, wie ich Dinge mache, in der Freude darüber, dass bestimmte Sachen gut funktionieren. Joy ist eher ein sanftes Lächeln, wie ein lautes Juhu Chaka und all diese Dinge. Und vielleicht ist Joy ähnlich wie die Idee von Being auch bedingungslos. Vielleicht ist sie nicht an dieses if then else geknüpft. Wenn ich erst das habe, wenn ich erst das erreicht haben werde, dann werde ich irgendwie glücklich sein. Wenn ich erst die Frau meines Lebens gefunden habe, wenn ich erst die Million habe und und und, dann werde ich glücklich sein. Ich kenne etliche Menschen und viele Klienten kommen in dem Zustand auch zu mir, die einfach beweisen, dass das nicht der Fall ist. Also was ist Joy? Was taucht da auf? Joy ist die Art, wie wir Dinge machen. Joy hat viel für meine Begriffe mit Sensory Awareness, mit Körper zu tun. Wenn du tief loslassen kannst, dann wenn du Yoga machen solltest, Shavasana, dann weißt du, wovon ich spreche. Da kommt eine Dreiviertelstunde Anspannung und all diese. Und Dann hast du 10 Minuten am Schluss. Shavasana. Und mir hat mal ein Yogalehrer, den ich sehr geschätzt habe, das sei das Wichtigste der Stunde, diese 10 Minuten, wo das Nervensystem sich wieder beruhigen kann, loslassen kann, die Impulse verarbeiten kann, die in dieser Stunde stattgefunden haben und wo eine tief empfundene Freude auftreten kann, die von innen kommt, die aus dem Körper kommen kann. Es gibt die Freude, am rechten Ort zu sein. Je Kyung Tongpa hat darüber gesprochen. Er Wenn du sitzen willst, dann nimm dein Kissen in Besitz und sitz darauf wie auf einem Thron. Also würdige dein Dasein in diesem Moment durch deine Haltung, die du ausdrücken kannst. Das ist nicht Stolz, das ist nicht Überheblichkeit, das ist nicht oh mein Gott, wer sitze ich und so weiter, sondern es ist eine tief empfundene Freude über den Ort, an dem du in diesem Moment bist. Ein tief empfundenes Akzeptieren dessen, wo du gerade bist. Es gibt die Freude, die Joy, wenn dein Fuß die Erde berührt, die Freude, die mit den Elementen verknüpft ist, im Mondlicht zu stehen, zu atmen. Das ist alles nicht an Bedingungen geknüpft, das ist alles nicht absichtsvoll, das ist eher absichtslos. Und wenn du dir Babys anschaust, dann kriegst du eine Idee von dieser Absichtslosigkeit. Babys sind Joy, sind Freude. Das heißt, Joy ist ganz tief mit Being verknüpft, mit unserem Sein verknüpft sozusagen mit der Schicht, die unterhalb unserer Persönlichkeit liegt, die wir dann später aufbauen und die oft kritisch ist, die oft frustriert ist, die oft irgendwie eine Beschwerde drin hängt, die so ein Päckchen nach dem anderen vorbaut und damit Joy einkesselt oder dicht macht oder als seltene Momenterfahrung mal ans Tageslicht lässt. Wir substituieren dadurch Happiness durch ja, ich bin so glücklich und so toll und und und, aber eigentlich braucht es das gar nicht. Da steckt tief in was drin. Ich würde dich einfach in den Tag heute entlassen, mit dieser Idee zwischendrin mal einen Atemzug zu nehmen und einfach zu schauen, ob da nicht Freude auftauchen, weil Joy ist a spark. Das ist ein Funken, der da drin ist. Das ist kein loderndes Feuer, das ist nicht brennen für und so weiter. Nein, schau, ob du diesen Funken entdecken kannst und dann habe eine gute Zeit, vielleicht bis morgen.
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