Erfolgsinterview mal anders: Meine Teilnehmerin darf mich ALLES fragen

In this flipped‑format interview, Marie Siber answers a wide‑ranging set of personal and professional questions posed by participant Ele. Marie shares her philosophy that every decision is a learning opportunity, emphasizing a "safe" mindset and the importance of reflecting on both right and wrong choices. She highlights the power of open communication (“Schwätzer”) for problem‑solving, both in her business and in everyday life. The conversation delves into her internal struggle with imposter syndrome despite an outwardly confident persona, and how she continuously works on self‑worth. Marie explains how she wants to be remembered: as the person who opened doors for clients, enabling them to transform their lives financially and personally through her High‑Converting Academy (HCA). She recounts heartfelt client testimonials that illustrate this impact. Throughout, she touches on broader themes such as work‑life balance, health routines, authenticity on social media, financial choices, and even light‑hearted preferences like Nutella with butter. The interview showcases Marie’s candid self‑reflection, her entrepreneurial mindset, and her desire to inspire others.
Chapters
So, hi Ele! Heute mal bisschen andersrum. Wir machen heute ein Interview mal anders, aber ich möchte kurz das Intro machen. Darf ich kurz, ganz kurz das Intro machen, oder nimmst du mir gleich das Mic weg? Okay, sehr gut. Okay, also Ele, die war hier Kundin, oder ist hier Kundin, wir sagen ja nie Kundin, also die sind ja nicht weg, sondern die ist hier Kundin bei der HCA und ist jetzt auch aktiv als Setterin unterwegs. Ja, sehr gut. Wie gefällt es dir denn bisher?
Es ist spannend, weil du einfach jeden Tag irgendwie neue Menschen kennenlernst und mit den verschiedensten Persönlichkeiten irgendwie, ja, ich sag mal, arbeitest oder sprichst. Und es ist schon spannend, das ist schon cool, auf jeden Fall.
Ja, mega. Und Ele ist nicht nur Sängerin, Ele ist auch Schauspielerin. Was studierst du? Psychologie-Studentin, oder? Psychologie studierst du, gell? Du bist so viel, du bist einfach ein Wahnsinnsmensch, eine wunderbare Seele. Ich habe dich so ins Herz geschlossen, ist wirklich krass. Und ich bin froh, dass wir heute dieses Interview mal andersrum machen, weil ich habe gehört, dass ganz viele von meinen Followern auch auf Instagram gern private Einblicke von mir hätten. Und deswegen geben wir sie euch heute. Ele darf mich alles fragen, was ihr auf der Seele brennt. Moderatorin Ele kriegt das Mic und wir Wir switchen um. Du darfst mich alles fragen, was du willst. Also hau rein und ich antworte. Ich bin grundsätzlich sehr offener Mensch, deswegen schauen wir mal, was passiert.
Hast du Bock?
Ja, auf jeden Fall.
So, dann ich würde sagen, wir fangen einfach mal ganz basic an. Marie, wie geht es dir heute?
Mir geht es sehr gut. Tatsächlich. Mir geht es sehr gut. Ich hatte jetzt eine Woche hier Content Days, dann ist bei Content Days immer so, dass der Videograf da ist und dass die Energy mal richtig high, weil wir halt viel filmen, viel drehen. Wir machen natürlich Werbeanzeigen, auch Content für Instagram, Content für YouTube, Content für— was gibt es noch? YouTube, Instagram, auch für School, also für die Community auch in School, Videokurse etc. Und da ist immer High Action, also da stehen wir um 8 auf, da kommt er immer. Denn der wohnt bei mir zu Hause. Tatsächlich unten drin haben wir noch eine Wohnung und dann gehen wir immer Kaffee holen. Dann fahren wir hier in die Villa. Ja, und dann geht's los. Und dann, weil gestern war, ist er weggeflogen und dann hat es mich wieder so ein bisschen reingeschlagen mit gesundheitlich. Also ich glaube, dann fällt so der Stress und der Druck erst mal ab. Aber heute bin ich wieder fit. Also ich bin fit, ich bin richtig gut drauf. Mein letzter Tag vom Urlaub. Urlaub. Mal gucken, wie viel Urlaub ich dieses Mal hinkriege. Ja, und ich freue mich extrem. Wir fliegen morgen nach Deutschland. Also für mich ist ja immer Deutschland Urlaub und Kreta Normalität. Und das wird cool, glaube ich. Ja, also genau.
Wie lange bleibst du in Deutschland?
Ich bleibe, wir bleiben eine Woche. Also wir fliegen morgen von Chania nach Athen nach Stuttgart und dann treffe ich mich tatsächlich morgen Abend auch mit einer Kundin, weil die wohnt 10 Minuten vom Flughafen entfernt. Ja, und die hat irgendwie das mitbekommen letztens und dann hat sie gesagt, lass mal treffen. Und ich so, ja, okay, machen wir voll gern. Und mit meiner Tante noch und so, die holen mich ab. Also es wird so ein Family-Kunden-Kurztreffen, aber ganz halbe Stunde im Strand was essen und dann fahren wir nach Hause und dann bleiben wir eine Woche und dann fahren wir wieder zurück. Der Grund, warum ich nach Deutschland gehe, ist vielleicht auch spannend, weil mein Papa aus den USA kommt. Also mein Papa wohnt in Amerika, meine zwei Halbgeschwister dort auch. Und meine Oma, also meine deutsche, ich habe noch eine Oma, alle anderen drei sind leider schon gestorben, aber ist auch gar nicht so lange her jetzt. Aber meine deutsche Oma, die ist mittlerweile im Altersheim und die wollen halt so ein bisschen das Haus ausräumen und gucken, okay, was wollen wir behalten? Und für mich ist es halt immer einfacher, nach Deutschland zu fliegen wie in die Staaten. Und deswegen fliegen wir jetzt auch mit meinem Kind hin.
Ja, es wird cool.
Freue mich drauf.
Also großes Familytreffen.
Großes Familytreffen, ja, auf jeden Fall. Großes Familytreffen. Ich habe die ganze Woche schon durchgeplant, weil mit Kind muss man ein bisschen Kinderprogramm machen. Und wir gehen auch in Tripsdrill. Weiß nicht, kennst du Tripsdrill, Ille? Was ist das? Ein Freizeitpark. Ist so wie Europa-Park. Kennst du Europa-Park?
Ja, klar.
Ja, und Tripsdrill ist so der lokale Freizeitpark in Baden-Württemberg.
Okay, das ist cool.
Ja, wir machen coole Sachen und wir gehen auch ins, ja, wie heißt es? Ach Mann, habe ich jetzt vergessen. Irgend so ein Stuttgart, irgend so ein Ding. Auch so Miniapolis oder so wie so ein Kletterpark. Und ich mache schon ein bisschen Action auch für den Fetz. Ja, genau. Und ich habe mich die auch ausgesucht.
Kletterst du auch mit?
Ja, voll, auf jeden Fall. Ja, also früher— gucken nur zu. Ja, das stimmt. Also Klettern, ja. Früher habe ich so Freizeitparks, so Trips Thrill Europa, ich habe das geliebt. Also ich war immer die Erste. Also ich habe, ich liebe Achterbahnfahren, bin immer drauf und den ganzen Tag. Mittlerweile muss ich sagen, dass mir wirklich oft schlecht wird und ich kriege Kopfschmerzen. Also körperlich geht es mir halt dann nicht gut. Ich glaube, es liegt am Alter, wenn man irgendwie 39 ist. Ist das einem zu much, ja. Und ich fahre dann schon auch immer alles mit, mit meinem Sohn, weil er darf eh nicht alleine fahren. Und die ersten 5 finde ich auch geil, habe ich voll Spaß. Und danach denke ich so, jetzt nicht. Und dieses Mal ins Strip-Trail suche ich jetzt auch noch, also kommen auch andere erwachsene Personen mit, damit ich nicht immer mit dem alles fahren muss, ja. Aber Klettern so voll, also ich habe da, habe ich voll Bock drauf, ja. So Indoor-Spielberg liebe ich auch.
Ist auch cool.
Ist cool, gell?
Highlight eigentlich.
Ja, ja, safe.
Du hast es tatsächlich sogar, oder zwei Fragen sogar schon so ein bisschen angeschnitten. Die erste Frage ist, du hast nämlich schon angeschnitten, dass irgendwie, ich glaube, zwei deiner Geschwister kommen, oder habe ich das richtig verstanden? Deswegen wollte ich—
Nee, meine Geschwister kommen nicht.
Ach so, hast deswegen, aber die Frage, hast du Geschwister und wenn ja, wie? Mädchen, Altersunterschied.
Also ja, ich habe zwei Geschwister, Halbgeschwister. Also es sind die Kinder von meinem Papa mit seiner neuen Frau. Der lebt ja in Amerika. Und mein Bruder ist, funny story, am 9.9.99 geboren. Also wie alt ist der jetzt? 26 oder so? 27. Ja, der hat Robotics studiert und arbeitet jetzt, glaube ich, auch in dem Bereich. Ja, und meine Schwester Emma, die müsste wahrscheinlich so 24 sein dann oder 23. Ja, ich habe Geschwister, ich liebe die auch über alles. Ich habe auch damals nach dem Abi ein Jahr in Amerika verbracht und habe auf meine Schwester aufgepasst. Die war damals noch ein Baby, also Baby, die war gleich 2 oder so. Und ja, aber es ist nicht so, dass wir jetzt zusammen aufgewachsen sind. Das sind nicht so die typischen Geschwisterverhältnisse oder dass wir dass wir jetzt wahnsinnig viel Kontakt haben. Das haben wir nicht. Aber wenn wir uns sehen, ist alles cool.
Ja, das ist schön. Gerade eben wusste ich das ja auch nicht, dass du Geschwister hast.
Deswegen machen wir das ja heute hier.
Alles auf Englisch.
Hast du Geschwister, Ines? Ja, ich habe einen kleinen Bruder.
Der spielt gerade in seinem Zimmer.
Ach, wie klein ist der denn? 10. Ah, so klein, okay. Okay, krass. Sind das die gleichen Eltern?
Gleiche Mama, unterschiedliche Väter.
Ah, okay, wie bei mir. Nee, andersrum. Bei mir ist gleicher Papa und unterschiedliche Mütter.
Ja, okay.
Genau. Ja, ist viel. Okay, cool. Ja, sweet.
Jo, anstrengend, aber schön.
Ja, dann lern mal meinen Sohn kennen, der ist auch anstrengend, der ist ja 7 jetzt, fast wie dein Bruder.
Stimmt, ja, ist er so energetisch oder?
Mein Kind? Ja, voll, der hat übelst viel Energie, der, also musst du dir vorstellen, mein Kind war früher so, wenn der gebadet hat, habe ich den alleine in der Badewanne gelassen, weil ich ihn immer gehört habe, weil er einfach durchgängig gesprochen hat, ne? Er hat immer mit sich selber gesprochen. Und ich wusste ja, solange ich ihn höre, ist ja alles cool, ne? Und wenn ich ihn dann nicht gehört habe, bin ich halt kurz gucken gegangen. Aber zu so einem Extent, also der mittlerweile geht, aber früher hat er den ganzen Tag 24/7 gesprochen und war aktiv. Der hat immer was zu tun, also der ist immer in seinem Kopf, immer arbeiten, arbeiten, hat immer was zu tun. Und dann, ja, also so war das sogar beim Baden, immer gehört, und eigentlich fahren allein baden lassen. Oh mein Gott, ja, ja, so ist es.
Ja, ich meine, du hast ja jetzt schon ein Kind, ist da noch ein zweites geplant irgendwie, oder?
Jetzt wird's privat, Ele. Nein, alles gut, ich habe gesagt, ich bin auch nicht— Ciao. Also ich wollte immer ein zweites Kind, also die ersten 6 Jahre so, von meinem Sohn wollte ich immer ein zweites Kind und mein Mann wollte nicht. Und dann kam HCA und dann habe ich, also HCA ist mein Baby, also ist ja mein zweites Kind. HCA ist mein zweites Kind und ja, keine Ahnung, also jetzt ist mir eigentlich, weiß ich nicht, also mal ja, mal nein, mal ja, mal nein, es ist immer so ein Wechselbad der Gefühle und wenn ich kein zweites Kind bekomme, ist voll in Ordnung für mich. Wenn ich eins bekomme, würde ich mich auch mega freuen. Also ist beides irgendwie so, schauen wir mal. Ja, aber ich bin ja auch nicht mehr so jung. Also da sollte schon bald auch eine Entscheidung getroffen werden.
Ich bin doch erst 39.
Ja, okay, aber guck mal, Frauen, ich weiß nicht, also ab 40 wird es glaube ich schwierig.
Meine Tante hat mit 41, 42 noch Zwillinge bekommen.
Zwillinge? Ja. Ich glaube, ich hätte auch gern noch Zwillinge. Also so diese Vorstellung von einem Haus voller Kinder, das finde ich halt auch geil. Also halt gerade auch in Griechenland, ne, das ist ja auch so, dass immer viele Kinder, große Familien. Wir haben auch eine große Familie, wir haben auch viele Freunde und jetzt zum Beispiel an griechisch Ostern kommen auch viele Freunde von Athen hierher in die Villa und wir feiern zusammen Ostern, wir grillen, die bleiben hier eine Woche. Die haben übrigens alle ihre Kinder mit. Es ist schon immer viel los, aber so noch mal selber 3, 4 Kinder zu haben, ist auch eine geile Vorstellung. Auf der anderen Seite weiß ich, wie anstrengend das ist, und ja, also HCA geht vor allem sowieso. Und wenn, dann würde ich mir jetzt halt auch Hilfe holen, weil mein erstes Kind habe ich halt auch bekommen, mein Mann viel gearbeitet, ich habe damals ja auch angefangen mit dem Closing, da war der Kleine so 9 Monate oder so, wo ich da so den Frosch will ich auch viel gearbeitet. Ich habe halt alles alleine gemacht. Wir hatten halt gar keine Hilfe, niemand irgendwie war da. Und jetzt würde ich das auch anders machen. Ja, ist auch wichtig. Also ich sage immer auch Frauen, baut euch ein Netzwerk auf, ihr braucht ein Dorf, um ein Kind zu erziehen.
Ist so. Ja, also sehr schön, dass du da dann, sage ich mal, jetzt auch anders umgehen würdest, weil du gemerkt hast, hey, anders ist vielleicht Besser ist jetzt immer relativ gesagt, aber es ist einfacher. Auf jeden Fall.
Ja, ja. Und das ist halt auch, was ich machen kann, seit ich close, oder mit der Hartz IV auch. Aber ich habe halt sofort, als ich angefangen habe, durchs Closing Geld zu verdienen, habe ich das Geld erst mal in eine Putzfrau investiert und in eine Babysitterin. Und zeitweise hatte ich sogar eine Haushälterin. Die kann zum Glück kein Deutsch, deswegen sage ich das jetzt, aber die konnte so schlecht kochen, dass ich die dann wieder gehen lassen musste. Wir konnten das Essen nicht— also die arbeitet noch für uns, aber zum Beispiel hier in den Villen, die kocht nicht mehr. Mittlerweile koche ich wieder selber. Aber das ist halt Luxus pur, weißt du? Und das wollte ich auch damals, als ich angefangen habe, Geld zu verdienen mit dem Closen. Ich wollte das Geld ausgeben im Restaurant für gutes Essen. Ich wollte da nicht mehr auf die Preise schauen. Ich wollte mir zu Hause eine Putzfrau leisten können. Ich wollte mir eine Babysitterin leisten können. Und es ist nicht so, dass wir unser Kind oft abgeben, aber ich weiß halt, es ist immer jemand so auf Abruf bereit und das ist halt das Geile. Und was wollte ich jetzt sagen? Ja, und mir ging es nie, auch Thema Closing oder Sales, mir ging es nie darum, wie du merkst, kann ich schlecht privat reden, weil eigentlich Closing mein Leben ist und es ist auch privat. Also wir werden immer wieder darauf zurückkommen, aber ist okay, glaube ich.
Ja, ich habe da aber auch noch eine Frage zu.
Ja, okay, also Sales Closing, HTA ist ja privat, also es vermischt sich ja bei mir total. Es gibt ja nicht privat und die Privaten machen die beruflich. Marie gibt es ja nicht. Anyway, was wollte ich sagen? Ich war ja nie so ein Typ Mensch, der gesagt hat, ich muss jetzt mir krasse Uhren kaufen oder ein Auto. Oder du musst dir vorstellen, ich habe mir 2 Wohnungen gekauft in Athen und die Villa hier, da habe ich auch mit rein investiert, aber nicht alleine. Das kannst du nicht alleine durchs Closing schaffen, so eine Villa hier zu bauen. Das geht nicht. Also das muss ja auch realistisch sein. Aber 2 kleine Wohnungen habe ich mir alleine gekauft in Athen, was durchs Closing machbar ist. Und du musst dir vorstellen, ich bin seit 6 Jahren, verdiene ich sau viel Geld im Online-Business. Wir sagen, wie es ist. Im Closing irgendwann dann auch, keine Ahnung, 5-stellig verdient nach 2, 3 Jahren und dann immer, immer mehr. Und ich habe mir jetzt mit 39 mein erstes eigenes Auto gekauft. Ich hatte keine Autos, davor gar keine Autos. Und dann habe ich immer so Schrottkarren hier gefahren, irgendwie von meinem Mann so aussortierte Autos, also richtig schrecklich. Alle, die hierher kamen, haben mich immer kaputt gelacht, was ich für ein Auto habe. Also ein Kumpel von mir, der kam dann auch, Devin heißt der, ich weiß gar nicht, ich muss den mal wieder melden, wie es dem geht. Wir waren zusammen in einer Kooperation und er war dann hier auf Kreta im Urlaub mit seiner Freundin und dann haben wir uns getroffen. Ich bin da mit so einem richtig schäbigen Auto hingefahren und der war so, ich war so Top-Closerin in der Kooperation, der wusste ja, wie viel ich verdient habe. Der hat es ja mal gesehen und der hat sich kaputt gelacht. Marie, was ist denn das für ein Auto? Und jetzt habe ich mir das erste Mal ein Auto gekauft mit 39 und kein Luxusauto, kein Neuwagen, ein gebrauchtes Auto. Ja, aber einfach ein bissl besser wie die Schrottkarren, die immer schon an der Ampel ausgegangen sind, wo es schon peinlich war, das Kind von der Schule abzuholen. Und also wenn ich sage Schrottkarre, Es ist so ein Auto, was in Deutschland nicht erlaubt ist, weil es nicht durch den TÜV kommen würde. Also wirklich Katastrophenautos. Die sind teilweise ausgegangen. Genau, was ich sagen wollte. Mir geht es nicht darum, mir mit dem Geld irgendwie so Luxussachen zu kaufen. Ist nicht meine Intention. Ja, ich wollte damals Geld für Friseur, ist so, Geld für Restaurant und Geld für Putzfrauen. Und das habe ich auch mir alles gegönnt seitdem und habe ich auch immer noch. Außer die Köchin.
Außer was?
Ja, die Haushälterin, die kocht. Aber aus Mangel, ja, würde ich hier jemanden kennen, der das gut kann, dann würde ich die auch wieder einstellen.
Verstehe. Ja, ist auf jeden Fall, ja, ich weiß nicht, also beim Thema Kochen, das muss auch gut sein. Also da würde ich auch niemanden Fremden ranlassen, wenn die Person es nicht kann. Das muss gut sein.
Ja, nee.
Ja, das ist ja jetzt schon angesprochen, das wissen wir ja alle, die HCA ist dein Baby und das wird es auch immer bleiben. Aber gab es so mal Momente, wo du echt dran gezweifelt hast, wo du dachtest, boah nee, ich schmeiß die HCA jetzt hin?
Nee, nicht wirklich. Nicht wirklich? Nee. Also nee, nee, nee. Also klar war dann schon so der Gedanke, oh mein Gott. Überwältigend, aber es war nie, ich habe nicht einmal ernsthaft daran gedacht, die HCH hinzuschmeißen. Es war oft halt so, boah, ist das alles viel und ist das krass, weil wir sind ja auch innerhalb von anderthalb Jahren extrem gewachsen. Aber es gab sie, und wenn, wenn dann so, nee, nee, nee, es gab es eigentlich nicht. Und wenn, dann war es eher so dieses Gefühl von, boah, ich brauche eine Pause. Ich brauche einfach eine Pause, um Energie zu tanken, so. Und das zum Beispiel jetzt auch, also ich hatte halt in den anderthalb Jahren eine Woche Urlaub. So, und du musst dir auch vorstellen, es ist ja nicht, ich will ja keinen Urlaub machen, ich zwinge mich ja dazu, weil ich weiß, dass ich halt sonst langsam so ausbrenne, weil die HCS ist ja mein Hobby, ist ja meine Leidenschaft, ist mein Baby. Ich mache das ja nicht, weil ich das machen muss, das ist ja anders wie ein Angestelltenverhältnis, sondern weil ich das machen will. Aber trotzdem brauchst du halt immer mal wieder so eine Zeit, wo du auftankst, wo du andere Sachen machst und so weiter. Und ich bin ja auch in Behandlung. Also ich hole mir natürlich auch Hilfe von Leuten, die schon weiter sind, zum Beispiel beim Thema Mindset oder so wie ich. Und die eine Therapeutin hat halt auch zu mir gesagt: Hey, wenn du jetzt Urlaub machst, dann musst du deine Tage richtig voll machen. Und das mache ich jetzt in Deutschland auch, weil was du nicht machen, was ich nicht machen kann, ich kann jetzt nicht zu Hause sitzen eine Woche und an die Decke schauen oder Netflix schauen, weil dann würde ich wieder arbeiten. Also es würde mir gar nichts bringen, dann würde ich wieder irgendwie—
Netflix hast du doch eh nicht mehr.
Nee, aber ich würde es mir dann vielleicht machen für die Woche. Ich habe kein Netflix mehr. Aber das heißt, meine Urlaube sehen halt gerade so aus, dass ich wirklich Sachen mache. Also mich zwinge, so wir gehen in Museen, wir machen diese Freizeitparks, weil so, aber ich fahre auch, ich glaube, es ist auch Typsache. Also ich war nie der Mensch, der im All-Inclusive-Hotel 2 Wochen am Pool chillt und von Restaurant zu Restaurant, bin ich nicht. Ich muss einfach was machen und das jetzt noch mehr. Jetzt noch mehr.
Das ist gut. Das ist aber gut. Eine Frage, die ich habe, weil es ist ja Fakt, dass wir ja, oder dass viele dich einfach mögen, weil du so authentisch bist und weil, oder auch in die HCA kommen, weil du so authentisch bist und weil du einfach du bist und dich auch da einfach abhebst von vielen anderen. Und deswegen würde mich mal interessieren, wie bleibst du da so authentisch, obwohl wir ja in so einer High-Performance-Branche einfach sind und ja viel auch um Leistung geht?
So, ey, warum bin ich so authentisch? Keine Ahnung. Ich glaube, das alles andere würde viel zu viel Energie und Kraft kosten. Also ja, natürlich, wenn ich ein Video mache, jetzt hier nicht, aber wenn ich zum Beispiel ein Reel mache oder so, Natürlich versuche ich da richtig viel Energy zu haben. Aber das ist ja auch was, wie wir in der HCA sagen. Nur weil ich verschiedene Seiten von mir habe, heißt es ja nicht, dass ich nicht authentisch bin. Also ich habe halt die Seite von mir, wo ich Live-Call mache und in einer hohen Energie bin und Energie und Let's go und Leute versuche zu animieren und motivieren. Ist aber auch ein Teil von Marie. Und Teil von Marie Siber ist aber auch, einfach ganz gechillt reden zu können. Und ich weiß gar nicht. Also ich höre das ja auch immer wieder, dass alle sagen, Marie ist so authentisch und so authentisch. Ich wüsste gar nicht, wie es anders geht. Also ich wüsste gar nicht, wie ich mich verstellen kann. Und ich glaube auch, ein Geheimnis bei mir ist, ich habe selber kein Instagram oder YouTube. Ich benutze Instagram nur, um Sachen hochzuladen und um meine Messages zu beantworten oder halt irgendwie Content zu produzieren und nicht zu konsumieren. Und ich gucke gar nicht, was die anderen machen. Und deswegen glaube ich auch oft, habe ich gar nicht so eine Möglichkeit, mich zu verstellen oder auch zu kopieren. Ich meine es jetzt nicht böse, weil ich ja gar nicht weiß, was abgeht am Ende vom Tag.
Ja, verstehe. Und bleiben einfach mal so ein bisschen so bei der HCA und so beim Thema Authentik. Was war so das Peinlichste, was dir irgendwie in der HCA oder in einem Live-Call oder so was mal passiert ist? Gab es da irgendwas?
Ja, also relativ, weil also eine Sache, die erst vor Kurzem passiert ist, war schon ein bisschen peinlich. Da hatte ich ein neues Video aufgenommen für den Videokurs. Ich glaube, das war das Video, wie du über, also wie du Trustpilot nutzen kannst, um Coaches zu finden und Kooperationen auch zu finden. Und in dem Video, ich habe das halt aufgenommen, ist so ein Programm, das heißt ScreenFlow, ne. Ich nehme dann mal meinen Bildschirm auf, um das zu zeigen, und mich selber. Und danach gucke ich mir das nochmal an und schneide halt Sachen raus. Und in dem Video ist Folgendes passiert, dass meine Freundin, die war hier und die hat ihr Handy vergessen. Das heißt, sie hat geklingelt und ist noch mal reingekommen und hat ihr Handy vergessen. Also wir reden mit ihr auf Englisch, die kommt aus Mazedonien, haben also Englisch geredet. Hier, Handy, okay, tschüss. Also es war so 1, 2 Minuten. Und dann immer wenn ich ein Video unterbrechen muss, weil irgendwas passiert oder weil ich mich verspreche oder so, Da mache ich immer so: „Iuh!" Damit das Mikrofon ausschlägt. Also ich mache immer so: „Iuh!" Damit das Mikrofon dann ausschlägt und ich dann in der Bearbeitung sehe: Aha, okay, hier schlägt das Mikrofon aus und hier geht es jetzt wieder normal weiter. Also den Teil muss ich jetzt rauscutten aus dem Video, damit ich weiß, was ich rausschneiden muss. Und ich habe das halt alles nicht rausgecuttet. Also ich habe das halt genauso, wie es war, hochgeladen. Also die Konversation mit meiner Freundin ist da drin, irgendwie ich 5-mal so: „Iuh!" Und dann haben das halt Leute gesehen natürlich und dann hat die Laura, also die Laura macht bei uns den Frieda Account, hat dann gesagt, Marie, jetzt irgendwie das Video, da machst du ganz komische Geräusche und auf einmal redest du auch noch Englisch, muss das da drin sein? Und ich so, oh mein Gott, nein, lass das mal schnell rausmachen. Ja, also das ist neu peinlich passiert, aber das ist auch so ein Ding, ich bin ein Mensch, mir ist sehr wenig peinlich. Nein, tatsächlich. Ich habe fast keine Grenze, was Peinlichkeiten angeht. Also ich bin da sehr entspannt.
So mega. Ja, ich finde auch, wenn, also meine persönliche Meinung, wenn einem so viel peinlich ist, dann hat man auch überhaupt nicht so viel Spaß am Leben, weil man sich ja dadurch so viel auch verbietet oft und Dinge nicht macht.
Ja, ja, ja, das stimmt.
Mega. Das Video hätte ich auch gerne gesehen.
Das wird jetzt schon korrigiert.
Das glaube ich. Ach herrlich. Ja. Hast du eigentlich ein Talent, von dem niemand weiß oder was so richtig unnötig eigentlich ist?
Ja. Ich weiß nicht. Also ich bin sehr talentiert in Sportarten tatsächlich. Also man sieht mir das nicht an, weil das vielleicht auch noch ein Fun Fact und was sehr Privates. Ich habe in den letzten anderthalb Jahren, also seit es die HCA gibt, 10 fucking Kilos zugenommen. Also crazy, kann ich auch gleich noch drauf eingehen. Das muss sich jetzt auch ändern. Aber ich habe wirklich ein Talent, was Sportarten betrifft, weil wenn ich jetzt, ich bin jetzt neu im Paddel und im Reiten, also ich mache jetzt ganz neu Reiten und Paddel, so sind meine neuen zwei Sportarten, Paddeltennis, und ich bin so gut darin und ich habe noch nie Tennis gespielt, noch nie in meinem Leben. Also wenn, dann mal am Beach so Racquettes, sagt man im Griechischen. Rakete heißt das. Wie heißt das auf Deutsch? Racketes? Beach Tennis, so, keine Ahnung.
Ich habe auch Beach Tennis noch nie gehört.
Weißt du, sind das so Schläger aus Holz, wo du immer so am Strand hin und her spielst?
Kennst du das nicht?
Oder Federball habe ich vorher gespielt.
Ich glaube, ich weiß, was du meinst, aber ich weiß nicht, wie es heißt.
Ja, anyway, also es ist halt so, Beachtennis, so, das habe ich aber auch nicht oft, manchmal. Und jetzt bin ich halt da im Paddel und der Trainer, der sagt halt immer, oh, du bist ja Naturtalent und dreht halt immer voll durch und richtig gut und ich freue mich immer voll. Und beim Reiten ist es ähnlich, also da sagen die auch, oh, wie gut kannst du das? Und das kenne ich schon von meinem Leben. Also ich weiß, dass ich, wenn ich einen neuen Sport anfange, beim Beachvolleyball war das auch so, und wir haben Beachvolleyball hier eine Zeit lang richtig krass gespielt. Wir waren auch bei Turnieren, haben da irgendwie einen dritten Platz gemacht auf Kreta und so, ich und mein Mann früher. Haben wir das gemacht. Also wir waren richtig fanatische Beachvolleyballplayer. Und da war das auch so, ich bin dahin und habe das irgendwie gleich richtig gut gekonnt. Und das habe ich so bei Sportarten, ja. Also das ist mein Talent, glaube ich, von dem niemand weiß. Und ich habe wirklich auch in den letzten anderthalb Jahren, und das ist was, was sich jetzt ändern muss, ich habe 10 Kilo zugenommen durch die HCA. War wirklich so, HCA ist schuld, nein. Aber weil ich habe wirklich anderthalb Jahre meinen vollen Fokus in diese Firma gesteckt, habe in dieses Unternehmen, also dass meine Kunden erfolgreich werden, dass wir uns Netzwerke aufbauen an Coaches, an Unternehmen, dass wir geile Live-Calls machen, dass wir Mehrwert haben, dass die Leute rausgehen und sagen, ja, ich habe was gelernt für mein Leben. Und das ist, ich weiß nicht, also vielleicht auch noch spannend, ich habe ja auch noch einen Geschäftspartner, was jetzt viele auch nicht wissen, die jetzt nicht Kunde sind, und wir teilen uns ja so die Aufgabenbereiche auf, also die Abteilungen, und ich bin halt verantwortlich für das Thema Fulfillment und so das Gesicht der Brand, also das Thema Content und Fulfillment. Fulfillment bedeutet Customer Success, also dass wir ein gutes Programm haben, dass die Live-Calls gut sind, dass wir gutes Feedback bekommen und so weiter und so fort. Und mein Geschäftspartner ist verantwortlich für Marketing und Sales. Und ja, also ich habe halt die letzten anderthalb Jahre hart gehustled, also wirklich hart gehustled, vor allem das erste Jahr. Jetzt jetzt seit so 3 Monaten geht es. Also ich habe einfach so eine Routine, ich habe alles schon mal gehört, ich habe alles schon mal gesehen. Du musst dir vorstellen, wir haben ja auch die Firma nicht im Sandkasten gebaut. Das heißt, wir mussten halt auch legal alles abchecken lassen. Wir haben, keine Ahnung, 10 verschiedene Anwälte für 10 verschiedene Themen und das ist die Katze.
Nee, der ist auch hier, aber nee, nicht die Katze.
Ah, okay.
Hallo. Das ist schön, Mama.
Hi, Mama. Kennt ihr mich, Ille? Hast du deiner Mama schon von mir erzählt? Kennt die mich? Weißt du, wo du da bist?
Ja.
Cool, okay. Dann sag ihr liebe Grüße. Mama, liebe Grüße an dich. Zurück, dankeschön. Sehr cool. Wo waren wir? Ach so, ja genau, Firma nicht im Sandkasten gebaut. Ja, und das sind halt alles Sachen, die macht man zum ersten Mal, ne? Und das war schon hart und dadurch ist es halt passiert, dass ich nur Junkfood gegessen habe. Ist das nur auf meinen 4 Buchstaben. Ich habe gar keinen Sport mehr gemacht. Ich bin nicht spazieren gegangen. Ich lebe auf Kreta, wo du überall mit dem Auto hinfährst. In Athen ist es zum Beispiel anders, da läufst du viel. Oder in Großstädten, du weißt es glaube ich selber, in Großstädten läuft man einfach mehr wie so auf einer Insel. Da fährt man lieber mit dem Auto hin. Ich habe keinen Sport gemacht, ein Jahr. Ich habe keine Freunde getroffen. Also wirklich, literally, ich hatte keine sozialen Kontakte. Wenn ich Zeit hatte, dann habe ich die halt mit meinem Sohn verbringen wollen und mit meinem Mann. Keine sozialen Kontakte, keine Freunde getroffen, nur Mist gegessen und keinen Sport gemacht. Und jetzt ändert sich das. Also ich bin schon dabei und es ist auch gut, aber das sind halt manchmal, musst du halt Opfer bringen, auch im Closing, um dir dann ein geiles Leben oder deine Träume zu verwirklichen. Und mein Traum ist es, die HCA nach vorne zu bringen, die Online-Ausbildung für Frauen im Dachraum zu werden, was was Closing betrifft, oder sind wir eh schon dabei, weiter zu sein und auszubauen und zu halten diesen Status, ja, und immer, immer das Beste draus machen. Und manchmal musst du halt, wie gesagt, Opfer bringen, damit du halt dann in 1, 2 Jahren dir das Leben aufbauen kannst, für was, von was du träumst. Im Closing geht es schneller, klar, aber wenn du dir ein Unternehmen aufbaust, ist es natürlich eine ganz andere Nummer. Deswegen sage ich auch immer, baut euch kein Unternehmen auf, werdet Closerin, weil ein Unternehmen aufbauen ist fucking anstrengend. Das ist schon richtig viel Arbeit und das erste Jahr war wirklich hart. Also da bin ich quasi wie, ja, das war hart. Hat auch Spaß gemacht, aber es war, du musst halt Scheiße fressen, um irgendwo anzukommen.
Es ist so.
Was sagt ein Kumpel von mir? Sagt immer, mit dem tiffel ich auch gleich noch, Berkay. Er sagt immer: Alle wollen in den Himmel, aber keiner will sterben. So, und so ist es auch mit Closing. So ist es auch, ein Unternehmen zu gründen. So ist auch, Influencer zu werden, Dropshipping zu machen. Egal was, musst du halt einmal dadurch. Oder vielleicht auch zweimal oder vielleicht auch dreimal. Aber wenn du dran bleibst und wenn du Wenn du das machst und auch die Downs in Kauf nimmst, und in meinem Fall jetzt 10 Kilos, dann lohnt sich das. Ja, also weil es ist halt, du kannst nicht, also für mich, ich konnte halt einfach nicht jeden Lebensbereich im letzten Jahr in Erfüllung haben, das ging nicht. Und ich habe mich halt entschieden für Karriere, Business und für meine Family so, und alles andere musste ich hinten anstellen. Aber das Tolle ist, ich gehe wieder raus. Ich war letzte Woche sogar Wein trinken. Der Punkt.
Ja, also wenn du jetzt sagst, dass du jetzt einiges so änderst und jetzt auch dich wieder, ich sag mal, auch priorisierst so und das angehen möchtest, was hast du da für neue Routinen, die du jetzt irgendwie mit einbaust?
Ja, also ja, ich gehe jetzt halt einmal in der Woche zum EMS. Kennst du das? Das ist so mit Strom, ziehst du so einen Anzug an und dann wird so ein bisschen Strom EMS Body Tag heißt es auch.
Ich bin mir gerade nicht sicher, ob ich es verwechsle. Wenn ich es nicht verwechsle, weiß ich, was es ist. Wenn ich es verwechsle, dann weiß ich es nicht.
Ja, egal. Anyway, das habe ich früher auch schon gemacht. Das ist ganz cool, weil ich habe auch so ein bisschen eine Rektusdiastase. Weißt du jetzt wahrscheinlich auch nicht, oder weißt du es? Nee, aber die Frauen, die schon Kinder haben, die wissen, was das ist. Das ist, wenn so die Bauchmuskeln auseinandergegangen sind in der Schwangerschaft und dann kriegt man die nicht mehr gescheit zusammen. Und das habe ich auch extrem, ich hatte immer so einen 6-Monats-Bauch und das mache ich jetzt wieder. Jetzt habe ich halt Reiten angefangen und Paddeln. So, und das sind, Reiten und Paddeln sind jetzt nicht so krasse Sportarten, wo man sagt, dann nimmt man dabei ab. Aber darum geht es mir nicht. Ich möchte jetzt einfach was machen, wo ich Spaß dran habe, wo ich an der frischen Luft bin, wo ich kurz meinen Kopf ausschalten kann. Und ich möchte was machen, wo ich dranbleibe. Und ich weiß ja nicht, jetzt irgendwie hier ins Gym gehen, mich auspowern, Geräte, dass ich da nach 2, 3 Wochen keinen Bock mehr drauf habe. Und beim Paddeln, das mache ich mit Freundinnen, mit den Chania Housewives, wenn die das hören, dann sind die best sauer, die Greta Housewives. Das mache ich einmal mit Freundinnen hier auf Kreta, Paddeln. Da habe ich auch soziale Kontakte, wir sind in der Sonne. Und beim Reiten gehe ich einmal in der Woche alleine und einmal in der Woche mit meinem Sohn. Und das sind beides Keine Sachen, wo ich halt richtig im Arsch bin danach, sonst halt einfach mehr so Seelensport, aber mit Bewegung. Und ja, dann halt Ernährung. Jetzt diese Woche, ich hoffe, ich mache es noch weiter, habe ich halt gar keine Carbs gegessen, also Kohlenhydrate.
Läuft wieder so langsam.
Hoffe ja, ja.
Daumen sind gedrückt, das kriegst du hin.
Ja, danke.
Ja, dann die nächste Frage, mal wieder sehr oberflächlich: Was ist dein Lieblingsessen? Aber du hast Essen gerade schon angesprochen.
Mein Lieblingsessen ist Spaghetti mit Pesto.
Typisches Studentenfutter.
Ja, voll. Was ist dein Lieblingsessen?
Sushi.
Sushi ist auch geil, ja. Sushi ist auch geil. Aber in Griechenland gibt es kein gutes Sushi, leider. Nein? Nein. Die können nur griechisches essen, die kriegen sonst nichts. Kannst vergessen.
Das wäre mein Albtraum. Das ist hier sehr fleischlastig.
Ja, das stimmt. Bist du Vegetarierin? Ja. Ah, okay. Nee, es ist schwierig hier. Ja, Spaghetti mit Pesto und griechisches Essen hasse ich. Also bitte. Ja, ich habe wirklich die Schnauze voll.
Wirklich, alles Griechisch.
Ja, ich bin manchmal, bin ich so in Berlin auch, um Freundinnen zu besuchen. Und da gibt es ein Restaurant, das heißt Lemon Grass, das sind Thailänder. Und die wissen schon ganz genau, wenn ich ankomme, müssen wir ins Lemon Grass gehen und wir müssen da nicht nur einmal hingehen, sondern wir müssen da zweimal oder dreimal hin. Also es ist so Pflichtprogramm, ja. Und die sagen immer, was findest du daran so geil? Und ich liebe diesen Thailänder, ne. Ich könnte da, ich sage immer so, ich will einfach nur diese Soße von dem Mat-Sam-Mam oder von dem grünen Curry und mit dem Strohhalm trinken. Ich finde es so lecker. Ich bin übrigens so ein kleiner Foodie. Also nee, eigentlich ist das mein Lieblingsessen, nicht Spaghetti mit Pesto. Der Thailänder in Lemon Grass, genau. Mat-Sam-Mam und grünes Curry von dem. Müssen wir mal hingehen, wenn du da bist. Richtig, richtig gut. Und die können das immer gar nicht verstehen, warum ich das so geil finde. Und was soll ich jetzt sagen? Wir müssen auf jeden Fall immer hin und die machen immer schon Spaß. Ich komme dann, sagen die immer, ja Marie, wo gehen wir heute essen? Ich hätte eine neue Grieche aufgemacht um die Ecke. Ich sage immer, nein, wir gehen nicht zum Griechen. Alles, aber kein Grieche. Als Erstes mal Lemongrass und dann schauen wir, was wir machen.
Das ist gut. Muss auch immer sagen, wo es hingeht und die Richtung angeben.
Direkt, ja.
Eine Frage, die ich mir jetzt wirklich schon seit Monaten gestellt habe, deswegen finde ich schön, dass ich sie jetzt stellen kann, ist, es ist ja bekannt, dass du für sehr viele, vor allem—
Was machst du den ganzen Tag? Nein, stopp.
Ja, das auch.
Kannst du mich auch gleich fragen. Was ist bekannt? Sorry.
Dass du ja für sehr viele einfach ein Vorbild bist. Also ich glaube, es gibt niemanden in der HCA, für die du nicht irgendwie ein Vorbild bist. Also deswegen würde es mich so interessieren, hast du eigentlich auch ein Vorbild? Und wenn ja, wer ist dein Vorbild?
Ja, super Frage. Ich habe wechselnde Vorbilder. Also die wechseln immer dann, in welcher Lebenslage ich bin. Also ein ganz großes Vorbild. Für eine lange Zeit, aber jetzt ist sie es nicht mehr, war Kayla Hodges. Also kann auch mal googeln, so eine rothaarige Sales-Trainerin in den USA, bei der habe ich auch verschiedene Mentorings gemacht. Kayla Hodges heißt die. Und dann war ganz lange auch ein Vorbild, und der ist es eigentlich immer noch, ist Eli Wilde. Das ist der Top-Closer von Tony Robbins. Der war auch lange, lange ein Vorbild. Und meine Vorbilder sind auch meine Geschäftspartner. Also viel auch mein Geschäftspartner auf jeden Fall. Und ja, ja, ich überlege gerade, ob ich gerade aktuell— nee. Und in Deutschland auch nicht.
Bist du dein eigenes Vorbild?
Nee, nee. Auch wenn du sagst, dass ich für viele ein Vorbild bin, ich habe jetzt so ein bisschen Imposter-Syndrom, also so, dass man solche Komplimente nicht annehmen kann, ist für mich richtig schwer. Das konnte ich halt auch nicht annehmen. Das war so in meinem Kopf wieder so, ja, ja, die labert hier wieder Scheiße. Und ich weiß es auch, ich sehe das ja auch, dieses Feedback schwarz auf weiß. Ich muss es ja auch mal abschreiben und so, sagt mein Imposter-Coach. Aber nee, ich bin nicht mein eigenes Vorbild. Ich will einfach Ja, ich will einfach gute Sachen machen, so that's it.
Das machst du.
Oh, danke.
Das machst du auch sehr gut.
Oh, danke. Ja, genau. Nee, ich habe nicht so wirklich ein Vorbild. Also immer wechselnd, immer wechselnd. Ich denke, man kann von vielen lernen. Ich meine, das Wichtigste ist, glaube ich, im Leben, dass, wenn es gerade so um Business geht und um jetzt online Geld verdienen, worüber wir ja auch sprechen, Dass man sich halt einfach nur Rat von Leuten holt, die schon da sind, wo man selber hin will, und jetzt nicht irgendwie von Leuten, die den Weg nicht selber gegangen sind.
Ja, ja, stimmt.
Will jemand Hallo sagen?
Eher wieder Tschüss.
That's good.
Hallo Mama.
Die müsste eigentlich so alt sein wie ich, oder wie alt ist deine Mama? Oh Gott, ele.
45.
Ja, so. Same age.
Ich habe es ihr auch schon angeboten, hier willst du dich auch, aber nee, ist nicht ihre Welt.
Ist nicht ihre Welt, okay. Was macht sie beruflich?
Sie arbeitet bei der Feuerwehr.
Oh, cool.
Aber ihr Freund ist tatsächlich auch Closer.
Ehrlich?
Ja.
Krass, wo denn?
Bei irgend so einem Unternehmen in München. Also ich weiß nicht, wie es heißt, aber die verkaufen Solaranlagen.
Ah ja, krass. Habe ich gestern auch mit jemandem gesprochen. Photovoltaik machen die? Ist das dasselbe? Weiß ich nicht.
Also ich kann später noch mal fragen und dir schicken. Ja, ich weiß nicht, ob man die kennt. Weiß ich nicht.
Auf jeden Fall habe ich da mit jemandem gesprochen und da bei den Photovoltaik im Vertrieb verdienen die teilweise auch 20.000 bis 30.000 im Monat. Krass, ne? Das ist auch richtig boomende Branche im Vertrieb. Das ist ja Closing, ist ja nichts anderes wie Vertrieb. Ja, und okay, bei der Feuerwehr, wir haben auch eine Kooperation, wo wir hinvermitteln. Die machen so Coachings für Feuerwehren. Ja, so Resilienz halt, weil die halt so viel miterleben und dramatische Szenen sehen. Es ist halt Mindset-Resilienz-Coaching. Ja, die sind richtig cool. Der Brandpunkt heißen sie. Die sind echt— kannst mal deiner Mama zeigen, vielleicht haben die da Interesse. Mach ich. Schau an, so schnell wieder Connections geschlossen. Okay.
Ja, das ist ja das Coole irgendwie auch, wenn man sich so austauscht und so, da hat man immer irgendwelche Connections.
Ja, ja, ja, ja. Okay.
Du hast es angesprochen, und zwar, was machst du den ganzen Tag? Also heute hast du ja noch ein Erfolgsinterview. Aber was machst du den ganzen Tag?
Was machst du den ganzen Tag? Ja, spannend. Also ich habe viele Live-Calls in der Woche, die mache ich nicht immer jede Woche, mache ich mal ja, mache ich mal nein, es kommt immer auf die Woche drauf an. Diese Woche hatte ich Content, zum Beispiel Content-Tage, wo wir einfach nur gedreht haben. Heute mache ich mit dir das Interview, da habe ich noch ein Erfolgsinterview. Dann muss ich noch die Marie AI füttern, weil wir haben jetzt eine Marie AI, das mache ich heute auch noch. Also die muss ich noch ein bisschen füttern, weil sie ein paar unbeantwortete Fragen. Dann muss ich noch ein Video aufnehmen, also der Videokurs wird halt auch mal weiter upgedatet und erneuert und so, da will ich noch ein Video aufnehmen zum Thema Skripte. Dann will ich noch einen Special Call planen heute mit der Anke nächste Woche. Ich gucke jetzt hier mal links, weil da stehen meine Notizen. Gestern hatte ich auch einen Call mit jemandem, der wird bald einen Special Call machen, das ist bei uns in der Community zum Thema Gewerbe anmelden, Steuern, Krankenversicherung, Rentenversicherung, wie man da Kosten sparen kann, machen kann. Das wird auch richtig cool, glaube ich. Haben wir gestern so ein bisschen drüber gesprochen, haben schon das Datum fertig gemacht. Sonst gehe ich halt paddeln auch. Also ich spiele Paddel, reiten, ich habe Team-Meetings. Ich, was mache ich noch? Ich gucke gerade, die Woche ist es bisschen anderes. Ich habe dann, habe ich auch noch ab und zu mal Calls mit den Anwälten, dann haben wir Social-Media-Calls mit unserem Team, dann haben wir strategische Calls, wir haben Abrechnungs-Calls. Solche Sachen. Was machen wir noch? Warte mal. Vermittlungscalls habe ich viele, also wo Coaches Unternehmen sich eintragen, um bei mir einen Call zu machen, weil sie Vertriebler wollen. Dann macht es sich ganz oft auch Sinn, die Calls zu analysieren von unseren Co-Coaches. Also wenn wir mehr Co-Coaches übernehmen, mache ich mal Live-Calls oder auch im Discord zu Trainern, und dann höre ich mir das immer an und gebe denen dann Feedback quasi dazu. Das mache ich auch oft. Und Pop-up-Event, was ist das? Ach so, das war vom Webinar ein Pop-up-Event. Ansonsten, ja, mit, nö, das war es eigentlich. Das mache ich den ganzen Tag. Und mein Sohn, der fahren. Aber ja, ich mache das immer witzig, meine Videografen, die lachen sich immer kaputt. Die sagen, weil ich immer Siesta mache. Ich mache immer Siesta, ist für mich ein Muss. Ich lege mich mal nachmittags hin, sonst 30 Minuten. Und die sagen immer, das ist so Oma-Style, nachmittags zu schlafen. Und jeder einzelne Videograf, der mit mir zusammengearbeitet hat, also zum Glück habe ich jetzt den Jesus, den Andreas, schon lange und der wird auch noch lange hier bleiben, aber davor gab es ein paar andere, die haben dann mit mir nachmittags hier Siesta gemacht und fanden es voll cool. Ich habe es denen allen beigebracht, Siesta. Das mache ich auch. Ich teile immer meinen Tag so in zwei Hälften ein. Ich arbeite immer morgens viel, dann mache ich Siesta, dann hole ich mein Kind ab, dann arbeite ich immer noch kurz ein bisschen was, dann hole ich mein Kind ab, dann verbringe ich mit dem Zeit, dann hat der abends eine Aktivität oder so, und dann arbeite ich nicht jeden Abend, aber manchmal halt immer noch so von 17 bis um 20 Uhr. Und wenn ich dann noch Live-Calls habe, auch länger.
Sehr voll, sehr durchgepackt. Taktet.
Ja, aber coole Sachen, macht Spaß.
Das ist die Hauptsache.
Ja, voll.
Gibt es eine Entscheidung in deinem Leben, die du lange bereut hast, aber mittlerweile anders siehst? Ja. Oh.
Also ich habe, es gibt eine Entscheidung, die ich sehr bereut habe, und ich bereue sie immer noch. Jetzt wird es aber wirklich deep, ne? Pass auf, ich hatte, meine Eltern sind ja getrennt, so. Und ich bin aufgewachsen mit meiner Mum und die hatte einen Bruder, also mein Onkel. Und mein Onkel war sehr viel für mich auch da, es war wie so ein Vaterersatz. Und der ist 2014 an einem plötzlichen Herzinfarkt gestorben. Also der hatte einen Herzinfarkt und ist dann ins Krankenhaus gekommen und da lag er auch ein paar Tage, ich glaube 4 oder 5, und war halt auch im Koma. Der war nicht ansprechbar oder so. Und mit 47 war der, als er gestorben ist. Und ich war damals in Berlin, habe studiert und hatte eine sehr toxische Beziehung, einen dummen Freund, wirklich so einen griechischen Malakas, war auch wirklich ein Grieche. Und der, mein Onkel hatte den Herzinfarkt, kam ins Krankenhaus und der Freund hat mich überredet, zurück nach Berlin zu gehen, weil wir von Berlin nach Nizza geflogen wären, weil ich wollte damals auch irgendwie cool, als Stewardess bei Yachten anfangen. Ich weiß nicht, ob man das kennt. Also es gibt so, ja, also diese Luxusyachten, die haben natürlich Personal, also Captains und Stewardessen und so. Stewardessen heißt, die putzen, die räumen auf, die bedienen die Gäste und so weiter. Und ich wollte damals Anfang 2014, das ist ja jetzt schon wie viel Jahre her, 12 oder so, ja, 12 Jahre, also war ich so Mitte 20, und ich wollte da anfangen, weil da verdienst du auch sehr, sehr gutes Geld. Also ich wollte schon immer gutes Geld verdienen, ich wusste nur nicht, wie ich machen sollte. Und damals dachte ich, ja geil, Stewardess, weil da kriegst du auch schon so 8.000 bis 12.000 glaube ich, im Monat und hast halt gar keine Ausgaben, weil du halt auf dieser Yacht wohnst und isst. Und ja, ist glaube ich sogar, soweit ich weiß, auch steuerfrei, weil du bist halt auf offener See. Anyway, und da wollten wir halt hin, dass ich da halt so einen Job bekomme als Stewardess und er als Skipper. Skipper ist halt so der Bootboy. Und dann war das aber halt mit meinem Onkel In Stuttgart ist das passiert und er hat mich halt überredet, ich soll nach Berlin kommen und wird schon alles gut. Und dann fahren wir zusammen nach Nizza und machen das, was wir machen wollen. Und dann bin ich auch zurück nach Berlin und ich bin dann auch nach Nizza geflogen. Es hat sich alles nicht gut angefühlt. Also ich war nicht da, wo ich hätte sein sollen und es war alles scheiße. Und meinem Onkel ging es immer schlechter und wir wussten, also ich wusste auch nicht, ja, was ist jetzt? Ich hatte es auch mit meiner Familie damals abgesprochen und die meinten auch schon so, ja, geh, flieg und so, alles gut, wird schon. Und dann sind wir in Nizza angekommen am Flughafen und ich wusste schon, es war die schlechteste Entscheidung ever, die ich jetzt getroffen habe. Ich will nicht hier sein, ich will bei meiner Family sein, ich will bei meinem Onkel sein. Und dann hat meine Tante mich angerufen und hat gesagt: Ey, das wird nicht mehr lange gehen. Ich will dir das nur sagen. Und dann habe ich gesagt, ich gehe jetzt wieder zurück. Keinen Flug geflogen, keinen Zug gefahren, nichts. Und der hat mich dann noch versucht zu überreden, zu bleiben. Sagt: Ja, was kannst du ja eh nichts machen. Sollten mich ein bisschen auch manipulativ da gegaslightet, blabla. Und dann habe ich gesagt: Nee, mir scheißegal, ich miete mir jetzt ein Auto und ich fahre jetzt nach Stuttgart. Du kannst mitkommen oder nicht. Es ist mir scheißegal, ich mache das jetzt. Und dann bin ich halt da irgendwie, glaube ich, 8 Stunden über die Autobahn geschreddert und habe es noch rechtzeitig geschafft. Also mein Onkel hat noch gewartet und dann waren die letzten 10 Minuten, also ich war da und dann ist er gestorben. Und das bereue ich schon, diese Entscheidung. Also ich habe halt da einfach nicht auf mich gehört und habe mich überreden lassen, was anderes zu machen, was gar nicht gut für mich war. Aber gut, ich habe es zum Glück noch geschafft, ihn noch zu sehen. Ja, und dann war das aber auch der Traum mit dem Stewardess-Sein irgendwie vorbei. Also ich habe das dann auch nicht mehr verfolgt, weil dann hat auch eine sehr schwierige Phase für mich angefangen, weil es halt ein plötzlicher Tod war. 47 war er und Ich war Mitte 20. Es war schon eine harte Zeit dann. Also das Jahr war schwierig. In dem Jahr habe ich 7 Menschen verloren in meinem nahen Umfeld. Mein Opa ist auch gestorben, mein deutscher Opa, meine Patentante, die mir sehr nahe stand, und noch ein paar andere. Und das war schon auch ein hartes Jahr 2014, ja.
Ja, das klingt sehr hart. Erst mal mein Beileid.
Nein, alles gut. Alles gut. Ist jetzt schon lange her.
Das ist schon hart, vor allem wenn man im jungen Alter irgendwie so was erleben muss.
Ja, ja. Hast du das schon mal erlebt?
So direkt nicht. Also zum Glück nicht.
Zum Glück nicht. Ja, du bist auch noch jung. Ja, ja, ja, das ist schon schwer. Und aber das war, um auf die Frage zurückzukommen, einfach eine Frage, die ich super bereut habe, eine Entscheidung, die ich einfach super bereut habe und bis heute auch noch mache. Es ist nicht so, dass mich das fertig macht oder so, es ist jetzt 12 Jahre her, aber schon crazy. Ja.
Also dieses, dass du dich überreden lassen hast, mit nach Nizza zu fliegen.
Ja, also genau, auch nach Berlin wäre das eine, ja, aber von Berlin wäre ich ja schnell, aber so weit weg auch. Und da habe ich mich halt wirklich überreden lassen und habe nicht auf mich selber gehört. Also ich habe das gemacht, was andere mir übergestülpt haben, quasi.
Würdest du es jetzt noch mal machen?
Nee.
Dann hast du ja auch daraus gelernt.
Ja, safe, safe, safe. Ja, safe. Ja, weil wir lernen immer aus allem, ne? Es ist immer, also jede Entscheidung, die wir treffen, so hat es ja auch angefangen mit der Entscheidung, jede Entscheidung, die wir treffen, ist gut. Entweder war es die richtige Entscheidung und wir sagen, hey, das war die richtige Entscheidung und ich, keine Ahnung, oder Es gibt keine falschen Entscheidungen, weil wenn es eine falsche Entscheidung war, hast du was draus gelernt, dass du so dich nicht noch mal entscheidest.
Finde schön, dass du das sagst, weil ich genauso denke und irgendwie ich habe das Gefühl, wenige denken genauso und deswegen ist es irgendwie so schön, sich mit Menschen auszutauschen, die auch so denken, die auch diese Wahrnehmung haben, weil es hat, egal was man macht, es hat immer irgendwas Gutes mit sich, weil man eben auch daraus lernen kann. Ja, das ist ja das Schöne irgendwie daran. Und so kann man sich das ja auch irgendwie dann, ich sag mal, positiv reden. Hört sich jetzt vielleicht manchmal so fies an, aber so, man kann aus allem was lernen und jede Situation irgendwie dann auch positiv formulieren, dass man daraus dann was mitnimmt und wächst. Ja, safe.
Wir lernen immer aus allem was und wir können aus allem was mitnehmen und alles ist auch irgendwie lösbar, ne? Wie jetzt bei mir bei der Geschichte. Es war lösbar, weil ich gesagt habe, nee, ich will jetzt dahin und ich finde jetzt eine Lösung und habe mir ein Auto gemietet. So, zack. Ja, alles ist lösbar, wenn man halt auch, ja, eine Mitarbeiterin von mir sagt immer, beim Schwätzer kommen Leute zusammen. So, also wenn man halt einfach, einfach auch redet mit anderen Personen, ja, und sagt, zum Beispiel, ich habe das und das Problem, kannst du mir helfen? Jetzt hier auch in der Academy zum Beispiel, wenn Kunden irgendwie ein Problem haben oder nicht weiterkommen, einfach wenn die dann auf uns zukommen, mit uns reden, dann finden wir immer, immer eine Lösung, ja. Und das ist halt so wichtig, einfach reden und Lösungen finden. Und wenn es keine Lösung gibt, abhaken. Okay, ich habe was draus gelernt, das war leer. Lehrreich und ich gehe weiter, ich mache das Nächste in meinem Leben.
Ja, ich denke mir auch immer: Wohnwille, da ein Weg.
Genau, Wohnwille ist es auch, ein Weg ist es so richtig.
Ja.
Hast du noch eine deepe Frage?
Ja. Welche Wahrheit über dich hat lange gebraucht, bis du sie akzeptiert hast? Gibt es da was?
Ich glaube auch dieses Thema mit dem Imposter, weil ich bin ein Mensch, ich komme sehr selbstbewusst rüber. Also ist auch das, was ich oft gefeedbackt bekomme, und das weiß ich auch, und ich fühle mich auch oft selbstbewusst, aber tief in mir drin bin ich gar nicht so selbstbewusst, wie alle immer denken. Und das ist halt auch dieses Imposter, so auch zu realisieren, ey, du hast auch Themen, du hast auch Selbstwertthemen, und du denkst auch manchmal, du bist nicht gut genug, oder du machst nicht genug, oder du Was hatten wir vorhin, was auch dieses Thema war? Also, du bist kein Vorbild, so. Und das habe ich einfach in mir, und ich muss daran ständig arbeiten, ständig, die ganze Zeit, weil sonst würde mich das einholen. Und ja, also einfach solche zu erkennen, dass ich halt tatsächlich ein größeres Selbstwertthema habe, wie ich dachte.
Aber es ist dir bewusst. Bewusstsein ist immer der erste Schritt zur Besserung.
Genau, Bewusstsein ist immer der erste Schritt zur Besserung, ja. Ja.
Erstaunlich. Ja. Ja, wenn du sagst, du wirkst dir nach außen selbstbewusst und dieses Vorbildthema, was wir schon die ganze Zeit haben, hast du für dich so, ich sage mal, so eine Vorstellung oder so ein Gedanke, wie du in Erinnerung bei Menschen bleiben möchtest?
Ja, also am besten: Die Marie hat mein Leben verändert. Also das ist für mich ja nicht, also nicht nur emotional und nicht nur finanziell, sondern beides emotional und finanziell, dass das beides zusammengeht, weil das ist auch das, was ich verkaufe mit der HCA. Natürlich können wir für nichts garantieren, so, und jeder ist seines Glückes Schmied, oder wie es übrigens auch so ein Thema— ich kann keine Sprichwörter, ich bin richtig schlecht in Sprichwörtern.
Dafür haust du aber ganz schön oft Kalendersprüche raus.
Aber die sind meistens falsch, wenn man sie kennt. Das stimmt auch wieder. Die sind meistens falsch, aber okay, jeder ist seines Glückes Schmied, aber ich glaube, das stimmt sogar. Ja, aber das ist Also ich kriege halt manchmal so Nachrichten oder auch Geschenke oder Briefe. Letztens hat mir jemand ein Bild gemalt, das wollte ich eigentlich auch noch mal in der Story zeigen, das habe ich vergessen, wo auch so HCA drin ist. Richtig cooles Bild, warte mal, ich kann es dir mal zeigen. Und also wenn halt das so ist, hey Marie, ich habe mein Haupt— jetzt ich habe nachher ein Gespräch mit einer, wo ich schon weiß, sie hat ihren Job gekündigt, weil sie jetzt Vollzeit-Closerin ist. Ich habe nächste Woche genau das Gleiche. Also solche Sachen halt, ja. Oder wenn die Wenn mir Kundinnen schreiben, hey, ich bin gerade wie du beim Friseur, mache Business und verdiene dabei Geld. Das ist für mich so die absoluteste Erfüllung. War das eigentlich die Frage, oder über was war die Frage noch mal?
Die Frage war, wie möchtest du bei anderen in Erinnerung bleiben?
Ja, genau. Du hast mein Leben verändert. So möchte ich in Erinnerung bleiben. Durch dich. Ich möchte nicht in Erinnerung bleiben, Also ich möchte einfach— du hast mir die Tür geöffnet zu was anderem, weil ich habe zum Beispiel auch Kundinnen, die sind jetzt Coach, sehr erfolgreich, oder die machen was ganz anderes wie die HCA. Aber trotzdem haben sie halt durch mich und durch diese Werbeanzeigen, die sie gesehen haben, die Tür geöffnet bekommen für eine Welt, die sie gar nicht kannten. Also für dieses Online-Business muss hier nicht jeder rausgehen als Closer. Ich habe auch Kundinnen, die sind jetzt Finanzberater. Ähnlich auch wie Closer, aber nicht ganz. Der ist noch mal ein bisschen was anderes. Natürlich sehr viele Parallelen und die verdienen da auch gutes Geld und einfach auch, dass sie checken, hey, dass sie auch checken, okay, ich mache das aus meiner eigenen Kraft, weil das sage ich den Leuten auch immer. Du hast es gemacht. Ich habe dir nur die Plattform dafür geboten, aber du warst es selber aus deiner eigenen Kraft. Du hast es gemacht. Du kannst stolz sein auf dich. Das sage ich auch immer in Erfolgsinterviews. Aber dass sie halt checken, ich war so der Türöffner, so möchte ich. So, ja, ach, durch die Marie habe ich damals angefangen, so irgendwie, weißt du? Warte, ich zeig dir mal das Bild. Das ist so schön. Warte. Cool, gell? Das hat mir eine Kundin gemalt und da oben ist so HCA, steht das da oben drin, den Ball, den die nehmen. Richtig nice, oder?
Voll cool.
Ja, hängt im anderen Haus im Büro. Und ja, also halt dieses, ja, also das sind die Nachrichten, die mich am meisten erfüllen. So, ich verdiene jetzt Geld durchs Closing, ich habe einen Job gefunden, ich mache jetzt dies, das. Ich bin aus der Situation, aus der ich damals raus wollte, genau das ist eigentlich, bin ich jetzt raus. Wie auch immer, ist mir egal. Ja, und du hast mir quasi die Tür geöffnet, dass es noch andere Dinge im Leben gibt. Wie 9-to-5-Angestelltenverhältnis. Mega. Yes.
Ja, und da wirst du wahrscheinlich auch überschüttet mit den Nachrichten, oder?
Ja, schon, ja. Ja, ja. Auch mit Print. Also, es ist crazy. Ja, hätte ich auch nicht gedacht. Also, das ist wirklich crazy.
Ja. Ich weiß, so was fällt dir schwer, aber da kannst du auch stolz auf dich sein.
Fällt mir schwer, ja. Danke, Ele.
Ja, und beziehungsweise kannst du nicht nur stolz auf dich sein, da sollst du auch stolz auf dich sein.
Bin ich auch, bin ich auch wirklich.
Ja, gut.
Das ist gut.
Ich habe jetzt noch eine letzte Frage, die ganz viel über deine Sympathie und über so entscheidet und wahrscheinlich bei vielen der Punkt ist, gehe ich in die HCA oder nicht?
Ja, okay, ich bin gespannt.
Nutella mit oder ohne Butter?
Mit. Mit?
Gut.
Mit. Du? Die einzige richtige Antwort. Nutella mit Butter auf jeden Fall, auf einer Brezel. Butter und Nutella, salzige Butter und Nutella.
Ja.
Ah ja, aber ich mache jetzt ja gerade die Edith, darfst du mir nicht solche Sachen sagen. Sei cool. Okay, danke, Edith, war richtig nice. Danke dir, dass du dir die Zeit genommen hast, mich zu interviewen zur Abwechslung. Ich hoffe, dass das einigen vielleicht was hilft. Keine Ahnung. Ich wusste nicht, dass privat viele Leute was über mich wissen wollen, aber jetzt wisst ihr es.
Man hat viel über dich erfahren, was man doch nicht wusste.
Ja.
Danke, dass ich dich interviewen durfte.
Sehr gerne. Okay, bye-bye.
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