Erfolgsstory: Wie Laura sich mit Closing ein neues Leben aufgebaut hat | Marie Siber

In diesem Podcast‑Interview zwischen Marie Siber und Laura (35) wird Lauras beruflicher Werdegang vom Angestellten‑ und Offline‑Selbstständigen zum erfolgreichen Closer und Vertriebsleiterin in einem großen Coaching‑Unternehmen beschrieben. Laura erklärt, warum sie nach jahrelanger niedriger Lebensqualität und wenig Einkommen nach einer radikalen Veränderung suchte, wie sie über das Internet auf das Closing‑Modell aufmerksam wurde, welche Skepsis sie zunächst hatte und welche Schritte sie – Coaching‑Ausbildung, erste Kooperationen, Learning‑by‑Doing und ein 1‑zu‑1‑Coaching mit Marie – unternahm, um in die Closing‑Branche einzusteigen. Sie schildert den damit verbundenen Mindset‑Shift, die persönliche Weiterentwicklung und die finanzielle Freiheit, die ihr ermöglicht, ortsunabhängig zu arbeiten und ihr Leben selbst zu gestalten. Das Gespräch widmet sich zudem dem besonderen Potenzial von Frauen im Vertrieb, deren empathische und intuitive Stärken, dem Unterschied zu traditionellen, männlich dominierten Verkaufsansätzen und der wachsenden Nachfrage nach weiblichen Closern. Abschließend betonen beide die Bedeutung von Investitionen in die eigene Weiterbildung, das Prinzip von leistungsbasierter Vergütung im Closing und die Vision, dass mehr Frauen im Sales sichtbar und fair bezahlt werden sollten.
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Ja, Laura, krass, oder? Wer hätte das gedacht, dass wir beide mal hier sitzen auf Kreta in der Villa und über unsere Karrieren sprechen oder über deine, in dem Fall über unsere Erfolgsstorys. Richtig, richtig krass. Also erstmal herzlich willkommen an alle, die jetzt zuschauen beim Marie Podcast. Und genau, ich wollte einfach ein bisschen gucken, wer du so bist, was du so machst, woher wir uns kennen, dass
wir uns einfach so mal deine Story anschauen.
Ich glaube, das ist ganz, ganz spannend. Du hast ja eine wahnsinnige Karriereleiter hingelegt im Sales, im Closing. Deswegen würde ich einfach mal Stell dich noch mal vor. Wer bist du? Was machst du hier?
Ja, sehr gerne. Also ich freue mich auch riesig, dass ich heute da sein kann. Es ist wirklich super spannend. Also ich bin Laura, ich bin 35 und wir sind ja gemeinsam im Closing gestartet damals gemeinsam begonnen und jetzt heute bin ich im Bereich der operativen Geschäftsleitung, Vertriebsleitung in einem großen Coaching Unternehmen und bin sehr, sehr happy. Mir geht's sehr gut.
Ja, mega krass. Wir haben uns ja damals kennengelernt, Laura, bei einer Kooperation, wo wir beide geclosed haben. Das war jetzt irgendwie nicht so, dass du hier die klassische Kundin warst im BC Bereich, die ganz neu im Bereich Closing Online Business startet, sondern wir kannten uns einfach schon. Wann war das ungefähr? Wie sind wir da zueinander gekommen? Da standen wir beide auch noch relativ am Anfang. Das müssen jetzt schon so 3, 4 Jahre her gewesen sein.
Ja, ich glaube, dreieinhalb Jahre plus minus werden es sein. Also es ist immer witzig, weil es kommt mir wirklich so vor. Also nicht wie dreieinhalb Jahre, sondern als wäre es überspitzt gesagt erst gestern gewesen. Ich finde, die Zeit ist extrem gerast. Wenn man jetzt zurückschaut, dann denkst du krass, es sind schon fast vier Jahre.
Ja, heftig. Was war denn für dich damals so der Beweggrund, dass du gesagt Hey, ich, ich möchte ins Closing gehen, ich möchte an meinem Leben was verändern. Du bist ja jetzt auch nicht als Closerin geboren oder niemand?
Also als Closerin auf jeden Fall nicht geboren. Für mich war damals der ausschlaggebende Punkt, dass ich Also ich war sehr, sehr lange im Angestelltenverhältnis, sehr viele Jahre, habe mich auch dort hochgearbeitet, hatte verschiedene Positionen, auch Führungspositionen, Verantwortung. So ist es nicht. Aber man hat sich halt einfach totgehustelt für null Lebensqualität und einfach auch super wenig Einkommen. Das muss man einfach an der Stelle mal sagen. Ich denke, dass mich da sehr viele verschwämen. Dann hatte ich offline eine Selbstständigkeit, also im Unternehmen gemeinsam mit meiner Schwester vier Jahre lang. Da war es aber dann tatsächlich ähnlich. Also auch, glaube ich, vielleicht dieses Offline Problem, ich weiß es nicht, aber wir haben auch sehr viel gearbeitet, sehr viel Gas gegeben, super viel investiert und halt auch wieder hier sehr wenig Lebensqualität, finanziell sehr eingeschränkt aus unterschiedlichsten Gründen, wie das halt so ist. Ich habe immer gedacht, egal wie viel du gibst, egal wie viel du machst, irgendwie reicht es nicht. Also irgendwie kannst du dir nicht das ermöglichen, was du dir eigentlich wünschst. Und ich habe mich dann gefragt, wie machen das die anderen?
War das auch so einmal okay, klar, dieses Offline und viel Zeit investieren und nicht genug zurückbekommen. War das auch dieses Gefühl, dass da einfach mehr Potenzial in dir steckt?
Ich habe mir immer gedacht, also eigentlich muss ich ehrlich sagen, wusste ich schon immer so ein bisschen, wo meine Stärken liegen. Und ich habe immer gedacht, Mensch, du kannst eigentlich mehr, da geht mehr. Aber ich hatte irgendwie das Gefühl, ich kann mich auch nie wirklich richtig entfalten. Also nie 100 Prozent. Das ist so ein bisschen so wie du steckst in so einem goldenen Käfig und du würdest eigentlich, du weißt, du kannst und du fühlst das auch, aber irgendwie hast du das Gefühl, die Tür ist zu, kommst nicht raus.
Ja, krass, gell? Ja, weil halt auch immer so ein bisschen andere bestimmen oder die Umstände dann weißt du, so der eigene Chef, total. Okay, krass. Und was war dann, wie bist du dann so auf das Thema Closing gestoßen? Also ich glaube, es ist auch ganz spannend. Hat dir das jemand erzählt oder wie bist du darauf gekommen?
Tatsächlich habe ich einfach online recherchiert und habe einfach geguckt, was gibt es für Möglichkeiten, was kann man machen? Und ich war damals, muss ich ehrlich zugeben, sehr skeptisch dem Thema gegenüber.
Kenne ich.
Also für mich war das echt ein sehr starker innerer Struggle, weil ich mir dachte, irgendwie nicht sein, wenn ich mir so den Hintern aufreiße offline und es irgendwie nicht so läuft wie ich mir das wünsche, wenn ich nicht dahin komme, wo ich gerne wäre. Wie kann es sein, dass die anderen Online Arbeiten so große Verdienstmöglichkeiten haben, sich ihr Leben irgendwie dann demnach auch so gestalten können? Wie funktioniert das? Also ich war sehr, sehr skeptisch und dann fängt man an, sehr viel. Also bei mir war es so, ich habe sehr, sehr viel recherchiert, ich habe mir sehr viel durchgelesen, Ich habe mich intensiv mit dieser Thematik beschäftigt, beschäftigt und dann irgendwann, als mein persönlicher Schmerz groß genug war, das weiß ich noch ganz genau, weil ich sehr lange damit gehadert habe und sehr lange gebraucht habe, bis ich mich dafür entschieden habe. Aber als der Schmerz dann groß genug war und wir dann auch damals die Offline Selbstständigkeit beendet haben, habe ich okay, alles klar. Doch, Jetzt hast du zwei Möglichkeiten. Möglichkeit 1 Du machst jetzt einfach weiter wie bisher. Du gehst wieder zurück ins Angestelltenverhältnis oder versuchst irgendwas anderes. Du machst einfach so weiter oder du machst mal was anderes, mal was radikal verändern.
Ich kenne das übrigens auch. Also du sprichst ja hier mit der größten Skeptikerin, die es auf der ganzen Welt gibt. Ich habe ja auch diesen kompletten Coaching Markt, den ich ja jetzt so hype und so absolut dahinter stehe, krass belächelt so viele Jahre. Wenn mir irgendwie Freundinnen gesagt haben, ich mache jetzt Coaching, bist du irre, geh doch ein bisschen Sport machen und so. Das reicht dann was für Coaching. Also ich kenne das mit der Skepsis. Absolut. Würdest du jetzt behaupten, dass das damals die richtige Entscheidung war, dann zu sagen, ich gehe jetzt diesen Schritt, ich mache eine Veränderung?
Ja, auf jeden Fall. Für mich war es ein lebensverändernder Schritt, die beste Entscheidung in meinem Leben, würde ich heute sagen.
Wie hast du denn dann damals angefangen?
Also hast du einfach gesagt, ich werde
jetzt Closerin und hast dir irgendwelche Kooperationen gesucht oder wie war da so der
Das wäre ich nie gewesen. Und ich glaube, das macht auch keinen Sinn. Also das kann ich auch jedem, der das jetzt hier sieht und zuguckt, das kann ich nicht empfehlen. Macht es nicht, weil ich komme selbst aus dem Einzelhandel, ich bin gelernte Einzelhandelskauffrau, Ich habe lange im Verkauf und im Vertrieb gearbeitet ursprünglich und ich kann Nein, das reicht nicht. Also ich habe auf jeden Fall eine Coaching Ausbildung gemacht im Closing und habe mir damals einfach eine Close Ausbildung rausgesucht, die sich, finde ich, stimmig angefühlt hat, wo ich gesagt habe, okay, hey. Und dann habe ich diese für mich damals, heute ist es so witzig darüber zu sprechen, weil es eigentlich so eine Kleinigkeit ist heute. Damals war es für mich eine mega starke Entscheidung, ein Riesenschritt, diese Komfortzone zu verlassen, das zu machen, sich dafür zu entscheiden. Und dann bin ich gestartet, dann habe ich das gemacht und auch da war ich noch sehr skeptisch und habe sehr viel gezweifelt, ob ich das schaffe und ob das, ob das funktioniert und so weiter. Aber irgendeine Stimme in mir hat immer Versuch's mal, wenn die anderen das irgendwie können, wieso solltest du es nicht können? Das war so ein bisschen das, was mich angetrieben hat.
Ja, krass auf jeden Fall. Damals, wenn man so denkt, oh ja, jetzt investieren und Investor soll es werden.
Das war damals für mich so eine Summe, weil ich jetzt heute überlege, was ich heute verdienen. Aber und ja, ist irre, wenn man
so zurückschaut, ja, damals gab es ja Harz ja auch nicht, noch nicht, sonst wäre es bei mir Kundin gewesen, schon eine Weile her.
Richtig.
Okay, cool. Und dann, wie war dann der Weg so nach der Knoserausbildung? Was ist danach passiert? Dann bist du in deiner ersten Kooperation gestartet, Hast du dann gleich fünfstellig verdient, wie das ja manche Leute erzählen, also so im Schlaf nach einem Tag oder was waren da Steine wie hol uns mal ab, Was so der Weg war von der Closer-Ausbildung bis zum ersten. Nennenswerten Betrag.
Also ich bin gestartet nach der Close Ausbildung, habe ich mich erstmal beworben bei verschiedenen Kooperationen und auch da rückblickend heute interessant zu sehen, wie du dich da selbst entwickelst, also wie deine erste Bewerbung ist, wie dann irgendwann deine vierte, fünfte ist und wie entscheidend das auch einfach ist und wie schön es ist, wenn man daran auch wächst. Und dann habe ich irgendwann die erste Kooperation gefunden, habe mich mega gefreut, war super motiviert und bin dann erstmal im Setting gestartet und war auch länger im Setting, also nicht einfach nur irgendwie ein, zwei Monate, sondern war schon länger und bin halt da erstmal so richtig in die Thematik rein, überhaupt in dieses Business gestartet, erstmal Erfahrung gesammelt Was ist wichtig? Worauf kommt es an? Das ist so ein bisschen diese Learning by Doing Methode oder dieses Prinzip, weil du kannst sehr gut lernen, Skills, Fähigkeiten, aber dann ist es noch was ganz anderes, das dann in der Praxis im Alltag umzusetzen. Und dann war ich länger im Setting und bin von dort aus dann irgendwann ins Closing gerutscht, also habe mich dann halt entwickelt und irgendwann dann hat mein damaliger Vertriebsleiter Hey, let's go. Und dann war ich im Closing. Das war natürlich auch nochmal ein sehr aufregender Schritt, nochmal eine ganz, ganz andere Stufe. Und genau das war so für mich der Einstieg.
Okay, ja, Wahnsinn, spannend. Und dann haben wir uns kennengelernt bei einer relativ großen Kooperation auch. Und es war, muss man auch tatsächlich sagen, Liebe auf den ersten Blick. Das ist ja auch was, was ich in diesem Business so feiere, weil man einfach Menschen kennenlernt, sich ein komplett neues Umfeld kreiert, die alle irgendwie dasselbe Ziel haben, selbstständig sein, selbstbestimmt sein, unabhängig sein und alle haben so ein komplett anderes Mindset, wie man das vielleicht aus dem alten Umfeld kennt, was auch in Ordnung ist. Mit denen hat man dann halt dementsprechende Themen. Aber ich habe auch auf meiner Reise so viele Leute kennengelernt, die eine krasse Bereicherung sind für mich und mein Leben und die mir da so, so viel gegeben haben in dieser Branche, weil alle so dasselbe Mindset haben, dieselbe Ambition.
Aber ich glaube, das ist das Entscheidende. Also ist klar schon auch in welcher Branche du bist und was du machst, aber das Mindset, glaube ich, ist unfassbar entscheidend. Du merkst dann plö Ah OK, alles klar, da gibt es noch so viel mehr und du bist plötzlich, ich will jetzt nicht sagen orientiert in einer ganz anderen Richtung, aber du fängst plötzlich an, dich auch für ganz andere Themen zu begeistern. Du fängst plötzlich halt auch an zu sehen, okay, wo stehen andere? Was haben andere schon erreicht? Wo wäre ich gerne? Und plötzlich ändert sich so ein bisschen die Perspektive auf vieles Verschiedene, Nicht auf den Job, aufs Leben, auf deinen Lifestyle, auf die Beziehung zu Geld, auf das Thema Entscheidungen treffen, auf das Thema Komfortzone verlassen, Wachstum, Potenzialentfaltung, all diese Themen. Da verändert sich so viel in dir. Deswegen sage ich immer, Vertrieb ist in meinen Augen. Für mich war das so die krasseste Persönlichkeitsentwicklung ever.
Es ist halt einfach ein Vehikel oder eine Bühne an sich selber zu arbeiten, weil eine Selbstständigkeit, die geht ja nie so oder auch nicht so, sondern es geht ja immer so. Und gerade so Downs hat man die Möglichkeit zu gucken, okay, was ist los? Weil es liegt nie im Außen. Es liegt ja immer an dir selber und an deinem Mindset auch was du
gesagt hast, Money Mindset, was ziehe ich
an und so weiter. Also auf jeden Fall krasse Punkte. Ich glaube, es würde jetzt den Rahmen hier strecken. Da sprechen wir auf jeden Fall wann anders drüber. Wir haben ja vielleicht noch auch so ein kleines Projekt zusammen am Start. Und aber wie kam das denn? Weil wir sind ja nicht nur Freundinnen, also in allererster Linie sind wir Freundinnen natürlich, aber wir haben ja dann eigentlich hat unsere Reise auch so begonnen, dass wir wirklich zusammengearbeitet haben. Also im 1 zu 1, wie ist das so entstanden? Wie kamst du da auf die Idee zu sagen, hey, ich hole mir da Hilfe oder wie hol ich es einfach mal ab?
Das war für mich tatsächlich auch eine sehr einschneidende Zeit in all dem, weil wie du gerade gesagt hast, man hat immer Höhen und Tiefen, es läuft nicht alles immer perfekt und rund. Und auch ich hatte zum Beispiel damals so ein bisschen meine Schwierigkeiten. Also mir hat Closing wahnsinnig viel Spaß gemacht, aber ich habe gemerkt, okay, an gewissen Punkten, ich brauche da noch Unterstützung. Und da war ich aber schon vom Kopf her so weit, dass ich verstanden habe, dass es halt jetzt für mich genau den Unterschied macht, da weiterzumachen, wo andere aufhören, dass ich sage, okay, alles klar, wer beeindruckt mich, wen sehe ich, der wirklich gut ist, von wem kann ich lernen, wer inspiriert mich? Und das warst dann in dem Fall tatsächlich halt du. Und dann war für mich klar, okay, alles klar, von ihr möchte ich mehr lernen, von ihr möchte ich mich inspirieren lassen. Und dann haben wir mit 1 zu 1 Sitzung gestartet. Ich hätte dich ja dann gefragt, ob du mich unterstützen würdest, um mich noch mehr zu verbessern, um mich noch mehr zu entwickeln. Und das war ein krasser Shift für mich. Also das war mit jemandem eins zu eins zu arbeiten, dass jemand genau deine blinden Flecken sieht, hinschaut, Dinge sieht, die du nicht siehst, krasser Perspektivenwechsel und jemand der dich mit konstruktiver Kritik. Das ist wahnsinnig viel wert gewesen damals für mich, aber es hat sehr viel verändert.
Ja, das war ja vielleicht auch zu der Geschichte von Herr Closing Academy. Die Idee ist ja eigentlich schon länger entstanden. Und dann haben wir irgendwie gesagt, also intern im Team auch Hey, oder ich hatte das eigentlich gesagt, wenn ich jetzt Closing Academy gründe und das Ganze irgendwie Anfängern beibringen, will ich das erstmal testen an Menschen in meinem Netzwerk, die schon closer sind, die schon fünfstellig verdienen. Damals hast du ja auch schon fünfstellig verdient, um zu gucken, ob ich die auf diese Level bringen kann, ob die ihre Quote erhöhen können anhand meiner Hilfe. Weil mir war klar, wenn ich das bei schon guten Closer schaffe, dann schaffe ich das auch bei Anfängern. Und ja, und wir sind ja auch beide so weit, dass wir Hey, es muss immer irgendwie ein Energieausgleich stattfinden. Deswegen habe ich, obwohl wir Freundinnen sind, gesagt, Laura, klar, da ist eine Investition fällig. Hast du da irgendwie gezögert oder hast du gesagt, komisch, dass Marie jetzt da Geld von mir will?
Ne, sollte man ganz klar trennen. Und keine Sekunde gezögert. Keine Sekunde, weil ich einfach schon vom Mindset her und von der Einstellung schon an diesem Punkt war. Und das kann ich jedem nur empfehlen, der wirklich Gas geben möchte. Was erreichen will, ist gar nicht auf die materielle oder finanzielle Investition zu sehen, sondern es ist ein Invest in dich. Das ist ein Invest in dich. Und ich glaube, dass da teilweise viele vielleicht noch nicht unbedingt die richtige Einstellung haben oder noch gar nicht wissen, wie entscheidend es am Ende ist, weil ich für mich eine Entscheidung getroffen habe, dass ich wachsen will, dass ich mich weiterentwickeln will. Und es ist ein fataler Fehler zu Das bekommt man umsonst oder das fällt einfach vom Himmel. Es ist so wichtig, dass du dir diesen Wert gibst und ich bin mir das wert. Ich will wachsen, ich will mehr erreichen. Ich bin mir das wert, mich weiterzubilden, an die Hand genommen zu von anderen Menschen zu lernen. Ich würde das heute niemals kostenlos machen, weil und jetzt kommt das Entscheidende, Es geht mir gar nicht ums Geld, sondern es geht mir um die Einstellung meines Gegenübers.
Ja, und jetzt habe ich auch kurz Gänsehaut, weil es ist ja krass, wenn du Closer bist oder Closerin ist es Ja, so dass du ganz viele Produkte, Coachings quasi geschenkt bekommst, weil du musst ja wissen, was du da verkaufst am Ende vom Tag. Das heißt, du bekommst eben die Zugabe, bekommst das Produkt, bekommst du umsonst, damit du halt vorbereitet bist. Und ich garantiere dir, alle Sachen, die ich in der ganzen Karriere, und zwar sehr viele Sachen geschenkt bekommen habe, habe ich nicht gemacht. Wenn ich Sachen wirklich durchgearbeitet habe und auch Sachen mitgenommen habe, dann habe ich da rein investiert, weil es ist halt am Ende vom Tag ist halt ein
Energieausgleich Und es hat für dich einen ganz anderen Wert, wenn du in etwas selbst investiert. Also ich kann nur von mir sprechen und du zahlst selbst und investierst in dich, gibst dieses Geld aus, triffst diese Entscheidung, hat es eine ganz andere Priorität und eine ganz andere Wertigkeit, wie als wenn du einfach was geschenkt bekommst. Und in meinen Augen ist es eine Lebenseinstellung oder sollte zu einer Lebenseinstellung werden,
was du gesagt hast, wie viel bin ich mir selber wert, wie viel ist
mir das wert, das zu erreichen, wie viel ist meine Weiterbildung, meine Weiterentwicklung mir wert.
Super wichtiger Punkt. Und genau um das ganz vielleicht auch abzuschließen, was würdest du denn sagen, wie hat sich denn dein Leben durch Closing verändert? Also was hat sich konkret verändert? Geld, örtliche Abhängigkeit, wo warst du damals, wo stehst du jetzt, wie hat sich das Ganze verändert, Was ist die Laura? Erzähl uns von der Laura.
Ja, das ist spannend, das muss ich komprimieren, weil sonst könnte ich Stunden erzählen. Ich würde sagen, ich war damals, also damals vom Mindset her, ein Mensch, der sehr, ich will jetzt nicht sagen extrem eingeschränkt war, aber ich hatte immer schon, also ich habe nicht an dieses, ich hatte nicht diese Weite, das trifft das glaube ich ganz gut, Ich hatte nicht diese Weite und ich habe immer gedacht, so irgendwie alles ist begrenzt immer so ein bisschen so mit der Einstellung, so ist das Leben halt, nimmst halt so, das ist bei jedem so und mach das Beste draußen. Also sehr schon so abgestumpft, würde ich irgendwie sagen. Das ist heute gar nicht mehr so. Heute weiß ich, dass du alles im Leben, alles, alles, alles, alles erreichen und schaffen kannst, wenn du das willst, wenn du entschlossen bist, wenn du und vor allem, wenn du genau weißt was Es ist alles möglich, es gibt keine Grenzen. Das ist für mich der krasseste Mindset Shift gewesen. Und ich bin heute so, dass ich sage, es geht immer noch mehr, man kann immer mehr erreichen. Alles, was du dir vornimmst, ist machbar.
The sky is the limit.
The sky is the limit. Und das ist schon sehr verändert gewesen. Und was die Skills, meine Fähigkeiten angeht, ich meine, du fängst sehr, du fängst einfach bei 0 an. Jeder fängt irgendwann bei 0 an. Und ich war damals, ich würde sagen, auf gar keinen Fall eine schlechte Closerin. Definitiv nicht. Ich hatte auch sehr viel Spaß dran. Aber was sich halt dann entwickelt hat
für mich,
manchmal sind es Kleinigkeiten, manchmal sind es größere Dinge, aber auch durch deine Unterstützung, das, was du mit mir gemacht hast, unfassbar effektiv in so kürzester Zeit. Und dann wirklich auch am Anfang denkst du dir, ja, es ist ganz geil, Euro im Monat zu verdienen und irgendwann hast du dann Monate und die hatte ich dann auch dank dir gar keine Frage, wo du deine Euro im Monat verdienst oder mehr und dann ist für dich Euro nicht mehr vorstellbar. Dann denkst du, ne, Ja, es ist
halt zu wenig irgendwie, wenn man halt einmal dieses Ziel erreicht hat, dann will man diesen Standard halten, dann kann man gar nicht mehr zurückgehen irgendwie zu einem anderen Standard.
Und dann irgendwann geht es dir gar nicht mehr nur ums Geld. Also ich würde jetzt nicht sagen, dass es einem das ist egal ist, man gewöhnt sich an gewissen Lifestyle, an gewisses Einkommen. Es ist einfach so schön und so wertvoll, dass du so viel in deinem Leben selber entscheiden kannst, dass du dich entscheiden wo willst du leben von wo willst du arbeiten, wo willst du jetzt gerade sein, wo willst du in einer Woche sein? Du hast so viele Möglichkeiten. Aber halt auch, dass du irgendwann an diesen Punkt kommst, wo es dir nicht nur ums Geld geht, sondern wo du auch hier wachsen willst, mental wachsen möchtest und dich dann auch weiterentwickeln willst. Und deswegen bin ich heute da, wo ich bin. Sehr cool.
Danke Laura, für die Einblicke. Super, super spannend. Wir haben ja so ein gemeinsames Thema. Also das ist ja, und da möchte ich auch so ein bisschen drauf eingehen. Ist das jetzt nicht so deine Story? Also super spannend. Ich bin super stolz auf dich. Hast du wahnsinnig gut gemacht. Jetzt bist du ja Vertriebs und Geschäftsleitung bei einem sehr, sehr großen namhaften Coach in Deutschland und also super gemacht. Herzlichen Glückwunsch. Wahnsinnig schnell und bin froh, dass du in meinem Leben bist.
Kann ich nur zurückgeben. Absolut.
Jetzt kommt aber noch mega wichtiges Thema und zwar was uns beide so ein bisschen verbindet und wo wir ja würde ich auch so ein bisschen sagen Pioniere sind, Vorreiter auch in der ganzen Branche und das ist einfach dieses Frauen im Sales, Frauen im Vertrieb. Was ist denn so deine Meinung über das Thema Frauen im Sales Unterschiede zu Männern? Hast du da irgendwie ein Standing dazu?
Auf jeden Fall, weil ich halt, wenn man in der Branche ist und man startet da, dann guckt man sich um und dann lernt man sehr viel kennen und du connectest dich nicht nur mit sehr vielen Menschen, sondern du kommst halt wahnsinnig viel in Berührung mit unterschiedlichen Menschen in dieser Branche Und da ist mir schon relativ schnell eins aufgefallen und das war was ist das für eine Männerdomäne? Und dann auch im selben Moment, was ist das für eine Art Vertrieb zu machen? Es ist mir immer wieder irgendwie aufgefallen, dieses Oldschool jetzt mal überspitzt gesagt, diese er Jahre, Vertriebstechniken, Führung, wie auch immer man das nennen möchte. Ja voll drauf und Leute Druckverkauf und und das ist mir relativ schnell aufgefallen und dann ist mir aber auch aufgefallen, wie Frauen das machen, wie du das machst, wie ich das mache und da habe ich einen wahnsinnig krassen Unterschied und eine wahnsinnig krasse Lücke gesehen, weil wir Frauen einfach so viel mehr die Männer nicht klein machen. Es gibt auch sehr gute Männer auf dem Markt, aber wir Frauen haben in meinen Augen einfach Fähigkeiten, die die Männer einfach nicht haben, selbst wenn sie sie gerne hätten. Sie brauchen sie nicht mit Und das ist einfach wir sind sehr stark im Bereich der Social Skills. Wir können unfassbar gut empathievoll und einfühlsam und mit sehr viel Intuition führen, leiten, lehren, begeistern und gleichzeitig können wir ein sehr, sehr guter Leader sein, der auch auf den Tisch haut und eine klare Ansage macht, ohne dass die Closer am nächsten Tag die Kooperation verlassen. Das ist etwas, was wir Frauen wahnsinnig gut können und was definitiv eine Rarität auf dem Markt ist.
Ja, absolut. Ich sage ja auch immer, wir Frauen, wir haben ja das Verkäufergen quasi in die Wiege gelegt bekommen. Wir sind ja eigentlich damit geboren. Das ist ja was, was wir sowieso schon können. Aktiv zuhören, empathisch sein, Verständnis zeigen, Lösungen anbieten und darum geht es ja letztendlich.
Ja, aber die wenigsten Frauen wissen das.
Die wenigsten Frauen wissen das, dass sie eigentlich die besseren Verkäuferinnen sind. Und was wir auch auf dem Markt sehen, ist, dass immer mehr Frauen gesucht werden als Vertriebler, als Closer, weil auch die Gesellschaft erkannt hat, also jetzt nicht nur die Branche, sondern auch potenzielle Kunden, also die Interessenten, dass sie die haben keinen Bock mehr auf diesen Druckverkauf. Die haben keine Lust mehr in Gespräche zu gehen und sich fertig machen zu lassen, manipuliert zu werden und dann irgendwie unter Druck eine Entscheidung treffen zu müssen.
Voll, absolut. Also das ist auch das, was ich aus anderen Coaching Unternehmen höre von Leuten, die jetzt Beispiel sich dann bei uns bewerben oder mit denen man Kontakt hat, sich austauschen. Es ist immer, es ist so extrem salesy und es ist so ultra, wie soll ich das beschreiben? Wahnsinnig offensichtlich vertriebsorientiert, so würde ich es mal verpacken. Und ein gutes Verkaufsgespräch ist weder seltsam, noch fühlt es sich nach einem Verkauf, nach einem Verkaufsgespräch an, noch sollte es ultraintensiv nach Vertrieb sich anfühlt.
Ja, da haben manche Kloster schon diese Professionsatem. Ja, wo man schon merkt, okay, es geht jetzt einfach nur darum, dass ich irgendwie meine 500 bis 1500 Provision bekommen und die sind zu, die klammern sich so zu arg an den Abschluss, anstatt sich von davon frei zu machen und den Leuten das zu geben, was sie verdient haben und zwar ein geiles Gespräch. Und dann ist es sowieso schon gelutscht. Und deswegen waren wir ja auch immer in den Kooperationen mit die besten Closerinnen, mit den besten Quoten, weil die Männer, die hasseln sich einen ab, die haben irgendwie zehn Gespräche am Tag und haben trotzdem die Hälfte weniger verdient, als wir, die mit vier, fünf Gesprächen ihre fünfstellige Summe verdient haben.
Das muss man einfach sagen, weil wir so schöne Superkräfte haben. Das Wort Superkräfte benutzt du ja auch oft und das kannst du nicht, kannst du nicht anders benennen, weil es ist einfach so, wie heißen intuitive Wesen und wir sind, wie ich vorhin auch schon gesagt habe, wir bringen eine gewisse Empathie einfühlungsvermögen mit und wir haben einfach so eine ganz gewisse Art, wie Menschen sich sehr, sehr schön in einem Gespräch in diesem Raum fallen lassen können. Wir haben die Gabe, den Raum zu halten und den Menschen wunderbar durchzuführen. Das ist für Männer eine wirkliche Herausforderung. Ich will nicht sagen, dass es das gar nicht gibt, dass Männer nicht das Potenzial dazu haben oder dass sie nicht können. Aber uns Frauen, wie du halt gesagt hast, es wird uns in die Wiege gelegt. Wir sind dafür gemacht und so wenige Frauen wissen das, dass sie eigentlich alles haben, was sie brauchen, um wirklich im Sales erfolgreich zu sein und sich wahnsinnig geil entfalten zu können. Die wenigsten wissen das ja eigentlich alles
haben, was sie brauchen, um endlich auch nach ihrer echten Leistung bezahlt zu werden. Weil ganz oft prasselst du dich ab, irgendwie, arbeitest dir einen Arsch ab im Angestelltenverhältnis und am Ende vom Monat steht einfach immer dieselbe Summe auf deinem Konto. Und im Vertrieb, also vor allem im Closing, im Coaching Markt, da wirst du einfach nach Provision bezahlt und nach deiner echten Leistung. Da kann es nicht sein, dass jemand aus dem Team bevorzugt wird oder nicht oder so. Die Zahlen sprechen für sich und das steht am Ende vom Monat dann auch auf deinem Konto. So ist es.
Ja, so ist es, absolut.
Ja, Laura, ich glaube, das waren sehr schöne Abschlussworte. Lasst uns Frauen in den Vertrieb gehen. Wir sind große Verfechter davon. Lasst uns endlich nach unserer echten Leistung bezahlt werden. The stage is yours. Also die Magie steht uns zu Füßen. Es ist ein riesen Umdenken am Markt und ich bedanke mich wahnsinnig, dass du da warst. Ich habe jetzt schon wieder Gänsehaut. Wir haben auch eine Story und yes, ich danke dir.
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