Erfolgsstory: Wieso Yasmin ihren Vollzeitjob als Polizistin gekündigt hat und was sie jetzt macht

In diesem deutschsprachigen YouTube‑Interview führt Marie Siber ein Gespräch mit Jasmin, einer 26‑jährigen ehemaligen Polizistin, die nach sechs Jahren im Polizeidienst ihren Job kündigte, um als selbstständige Finanz‑, Vermögens‑ und Versicherungsberaterin bei EFS zu arbeiten. Jasmin wurde im Januar 2025 über eine Instagram‑Anzeige auf die Hair Closing Academy (HCA/HAZIA) aufmerksam, absolvierte dort ein Coaching‑Programm und lernte durch das Netzwerk die Firma EFS kennen. Seit Mai 2025 arbeitet sie als unabhängige Beraterin, verdient seit einem halben Jahr ihr Haupteinkommen (ca. 6 000 € brutto pro Monat) und kann bereits von ihrer Tätigkeit leben. Sie baut ein Team von Frauen auf (Regina Hansmann, Angelina Spettel, Corinna Bosch), das ebenfalls im Finanz‑ und Versicherungsbereich tätig ist. Das Gespräch deckt ihre Motivation (mehr Zeit für Familie, Ausstieg aus einer Männer‑dominierten Branche), die erlernten Vertriebs‑ und Closing‑Methoden (Leitfaden, Vorwegnahme von Einwänden, Empathie, Individualität), die Arbeitsweise (Online‑Calls, 40 Stunden‑Wochenumfang, 24/7‑Support für das Team) sowie konkrete Beispiele für Kundenerfolge (Umschuldung, 400 € monatliche Ersparnis). Jasmin betont die Bedeutung von Authentizität, Vertrauen und weiblicher Feinfühligkeit im Vertrieb, spricht über die Unterstützung ihres Umfelds und gibt motivierende Ratschläge für Frauen, die in die Selbstständigkeit oder den Finanzsektor einsteigen wollen. Das Interview endet mit einem Aufruf, nicht aufzugeben, an die innere Stimme zu hören und die Möglichkeiten der HCA zu nutzen.
Chapters
Hallo Jasmin, richtig cool, ich freue mich mega, dich zu sehen.
Hallo Marie, ja, das stimmt sicher schon ein Jahr.
Ein Jahr, mega krass. Wie geht's dir, was machst du?
Mir geht's sehr gut. Ich bin jetzt in der Finanzbranche als Finanzberaterin, Vermögensberaterin und Versicherungsagentin.
Okay.
Und baue gerade mein Team auf, dass sie auch auf selbstständiger Basis als möchte und closer auch ihr Team im Finanzwesen quasi, ich sage immer, ich tu die EFS von blau in rosa färben, so eine kleine HCA machen, damit wir Frauen die Männerdomäne neu aufkrempeln.
Geil, I love it! Okay, okay, du musst, wir müssen von Anfang an fangen, weil ich habe wirklich keine Ahnung, was bei dir los ist. Ich weiß das Einzige, was ich weiß, Ja, die Frida schreibt immer mir, Marie, die Jasmin will Klosterzetterin, ist okay, wenn wir die Stelle noch mal posten? Ich so, ja, mach auf jeden Fall. Aber ich, sonst weiß ich nichts von dir, deswegen hol uns mal ab. Also wann warst du hier in der HSR? Von ganz am Anfang zum Beispiel?
Also ich bin im Jänner eingestiegen, 2025, und war im Februar, März fertig und habe eine Stelle bekommen. Bei einer Close, also bei einem Coach, die—
warte mal, warte mal, bevor wir hier angefangen— ja, warte, warte, bevor wir anfangen, bevor du hier eingestiegen bist im Januar, was hast du davor gemacht?
Ich bin seit 6 Jahren noch Polizistin und darf jetzt mit 31.3. kündigen, und mein letzter Arbeitstag ist am 13. nächste Woche.
Also du bist noch Polizistin, also herzlichen Glückwunsch zur Kündigung. Oh mein Gott, so viele Fragen auf einmal, mein Gehirn kommt gar nicht mehr mit. Also du warst, weil wir kennen uns natürlich, ich weiß ja, dass du Polizistin bist, aber auch für die anderen. Du wohnst in, wie alt bist du erstmal?
Ich bin 26, wohne in der Nähe von Wien in Niederösterreich und Bin seit 6 Jahren noch Polizistin und habe mir 2024, Ende '24, gedacht, na, das kann nicht alles sein gewesen sein im Leben, und habe mich bei dir beworben, um endlich auf mich zu schauen und ein unbeschwertes, unabhängiges Leben zu führen.
Und wie sind wir zusammengekommen damals? Also sorry, dass ich immer unterbreche, soll ich nicht, aber dass wir halt weil sonst sind wir in 5 Minuten fertig, haben wir so die Highlights rausgenommen. Wie hast du damals, hast du dich aktiv gesucht oder war das eine Werbeanzeige?
Über eine Werbeanzeige über Insta kennengelernt und habe mich eingetragen und war direkt dann in der HAZIA.
Okay, sehr gut. Hast du damals, da hatten wir ja noch das Gespräch, weil es war ja noch relativ am Anfang. Genau, hattest du damals Zweifel oder auch Ängste, so diesen Schritt zu gehen, oder war das für dich klar?
Natürlich hatte ich Selbstzweifel und Ängste, die jeder Mensch sein Päckchen zu tragen hat, aber mir war von Anfang an klar, nee, das will ich machen zu 100%, und es gibt nur ein Selbst wenn für mich im Kopf.
Wie meinst du das genau?
Selbst wenn ich das jetzt mache, egal ob ich jetzt in Geld investiere, in ein Coaching, und das für mich nicht passend war, ist es trotzdem ein Learning gewesen und eine persönliche Weiterentwicklung.
Ja, mega geile Einstellung. Also sowieso, das ist sowieso die beste Einstellung, die man im Leben haben kann. Mal investiert in Sachen. Ich habe auch schon viel in Sachen investiert, wo ich dann vielleicht nicht das gemacht habe, was eigentlich am Ende das Ziel war, aber ich habe so viel draus gelernt und es war einfach für mich und meine persönliche Weiterbildung und mein Wissensstand einfach das Beste, was hätte passieren können. Okay, okay, und dann hast du gesagt, ja, ich mache das jetzt, selbst wenn es nicht funktioniert, ist nicht so schlimm, weil ich werde was daraus gelernt haben. Wie war dann die Zeit hier in der HCA für dich?
Sehr spannend, vor allem ich liebe es, wenn man ja untereinander sich connecten kann und austauschen kann, auf welchem Stand man ist, was man davor gemacht hat. Und ich habe so viel lernen können, Zwischenmenschliches und Individualität, was halt Wertschätzung auch betrifft, durch dich, Marie, und das halt jeder Mensch einfach anders ist und andere Qualifikationen hat und Qualitäten im Leben hat, die er wo man auf seine Stärken schauen muss und nicht auf seine Fehler, weil Fehler sind für mich Helfer und man soll nicht zurückblicken, einfach nach vorne mit dem, was man an die Hand genommen wird.
Ja, mega, mega, okay. Und dann hast du hier diese, diese Zeit verbracht in der Hair Closing Academy, wie ging es dann überhaupt?
Dann war ja Schluss und wir haben die Gruppe bekommen und uns beworben bei mehreren Firmen und ich habe ein, eine Stelle bekommen bei einer Coachin. Dann in dem Coaching bei dir die Regina Hansmann kennengelernt, weil du uns beide zu Buddies ernannt hast, und mit ihr habe ich dann quasi meine Firma kennengelernt.
Wo du jetzt bist?
Ja, genau.
Okay, quasi durch Connections hast du dann auch eine Firma kennengelernt, wo du jetzt bist. Was machst du jetzt? Du hast gerade schon gesagt, du bist in der Finanzbranche Vermögensberaterin und genau, sag noch mal so in 4, 5 Sätzen, was dein Job ist. Ich kenne mich da nicht ganz so gut aus, aber ich weiß viele, also Ich kenne viele erfolgreich, sehr erfolgreiche Frauen und auch Männer, die in der Finanzbranche tätig sind, damit sau viel Geld verdienen und die das ihre Erfüllung ist. Und es ist ja auch sehr Verkauf, also Sales, Closing, nicht, oder? Genau, erzähl mal bisschen so, was das ist und wie, wie das da bei dir abläuft.
Also wir sind unabhängig, wir helfen in erster Linie den Menschen, Das heißt, was bedeutet das? Wir rufen oder bekommen Empfehlungen und wir rufen den Kunden dann an, ob er Hilfe braucht im Finanzwesen. Was bedeutet das? Dass wir ihm helfen, Bestandsverträge anzuschauen, weil in den 20 Jahren nicht das betrieben worden ist, was es eigentlich hätte sein sollen. Das heißt auch Versicherungsvermittlung. Und wir arbeiten mit allen, die es in Österreich gibt, zusammen, und es gibt 276. Dann, wenn wer eine Jungfamilienfinanzierung braucht, ermöglichen wir diese und arbeiten auch mit allen Banken zusammen. Das heißt, wir sind einfach selbstständige, unabhängige Vermittler, die mit allen zusammenarbeiten und auf die Wünsche und Ziele eingehen. Das ist ganz wichtig, das, was du auch uns immer beigebracht hast: Fühlen, was will er wirklich? Ist es ein Vorwand, Oder ist es ein Einwand?
Ja, voll, voll. Darfst du sagen, wie die Firma heißt?
EFS.
EFS, okay, okay, weil ich habe sowas Ähnliches letztens auch schon mal gehört. Also ich fasse noch mal zusammen: Du bist quasi selbstständige und unabhängige Finanz- und Vermögensberaterin unter dem Dach von einem großen Unternehmen, was auf den Pool von ganz vielen verschiedenen Banken und Versicherungen zugreifen kann, und dann das Beste für den jeweiligen Kunden abzuschließen. Okay, mega spannend. Wie lange machst du das schon?
Seit Mai 2025.
Also jetzt schon fast ein Jahr.
Ja.
Okay. Und wie läuft das bisher? Also kannst du schon auch davon leben?
Ja, ich kann schon seit einem halben Jahr davon leben. Bei uns ist es so, du wirst nicht ins kalte Wasser geschubst, sondern kannst es nebenbei aufbauen.
Ja, warum?
Weil du dir dein Business einfach aufbauen musst. Wir dir an die Hand, also wir dich an die Hand nehmen und dir dann zeigen, wie kannst du überhaupt dein jetziges Leben oder deine jetzige Arbeit sein lassen und das hauptberuflich machen.
Genau. Okay, krass. Und dann hast du jetzt auch beschlossen, dass du kündigst? Und wann ist dein letzter Arbeitstag?
Nächste Woche Freitag.
Also herzlichen Glückwunsch zur Kündigung. Da darf man das Video, glaube ich, schon teilen. Bis dahin ist da noch ein bisschen Zeit. Und das ist ja auch das. Ich kann mich erinnern, als wir damals gesprochen haben, deine Ziele und deine Visionen, also korrigiere mich, wenn ich falsch bin, war Marie, ich möchte von zu Hause arbeiten, ich will nicht mehr in die Polizei gehen, das ist mir, das ist anstrengend, das ist ein Knochenjob. Ich bin eine Frau irgendwie in so einer Männerdomäne und ich will für meine Kinder Zeit haben und nicht irgendwie 8 Stunden am Tag außer Haus sein. Und es geht halt nicht. Und diesen, also das, was du jetzt machst, kannst du es auch von zu Hause machen?
Ja, zu 100%.
Okay, mega.
Das heißt, die Calls finden einfach online statt, die Erstgespräche sowie Setting und dann das Closing, was Beratungsgespräch bei uns bedeutet. Findet auch online statt, wenn man will.
Ja, ich meine, Closing ist ja eigentlich ein Beratungsgespräch, also auch in den anderen Formen. Am Ende vom Tag geht es ja genau darum, Menschen zu beraten und zu gucken: Wo stehst du? Wo willst du hin? Jetzt in dem Fall finanziell, versicherungstechnisch, whatever. Wie können wir dir dabei helfen? Und auch solche Sachen, die, die ihr da anbietet, das sind coole Produkte, weil es gibt ja Menschen auch, die haben Ja, weil wir einfach nicht geschult werden in den Sachen, und das tut dir einfach Geld sparen im Monat.
Ja, von dem, was du schon hast, können wir Konvertierungen machen, die halt für dich, wo du dir dann noch einen Urlaub ersparst. Und da muss ich eben vorfühlen.
Genau, die, genau, weil ganz oft einfach nur ein Gespräch mit dir zum Beispiel bringt ja dem anderen eine Kostenersparnis, weil du ihm aufzeigst, guck mal, bei Strom kannst du den Anbieter— ich weiß nicht, macht ihr Strom? Bei Strom könntest du den Anbieter wechseln, bei der Versicherung könntest du den Anbieter wechseln. Oder auch ganz viele haben jetzt zum Beispiel PayPal oder Klarna Raten, und die kann man ja auch umschulden auf eine normale Hausbank, wo dann der Zins sehr viel kleiner ist.
Das habe ich gemacht, bei meinem Haus zum Beispiel eine Umschuldung und habe selber davon profitieren können und mir 400 im Monat erspart.
400 im Monat erspart. Wahnsinn. Ja, okay, richtig cool. Würdest du sagen, du hast deine Ziele damals, die wir zusammen auch ausgearbeitet haben, also vor einem Jahr oder vor— wann war das? Vor anderthalb Jahren haben wir gesagt. Januar 25. Ja, fast anderthalb Jahren. Würdest du sagen, dass du die Ziele erreicht hast, die da auf deinem Papier standen?
Habe ich. Ich habe sie auch letztens mit einer meiner Mitarbeiterinnen, die auch von der HTA stammen, vorgelesen, weil sie mich daran erinnert hat: Jasmin, du hast vor einem Jahr einen Brief an dich selbst geschrieben. Und ich so: Hä, wirklich? Und schaue so, und ich so: Ah ja. Und dann bin ich echt in Tränen ausgebrochen.
Oh mein Gott, da muss ich auch fast heulen. Bin super stolz auf dich. Ich war so froh, als ich das gehört habe, so deine Polizistin hast du mir mal geschrieben und das geschafft hast, halt dir das jetzt aufzubauen und aus dem Job zu gehen und zu sagen, hey, ich mache das hauptberuflich. Ist richtig, richtig gut. Was hat sich verändert so zu deinem alten Leben und jetzt?
Es hat sich sehr viel verändert. Also früher in dieser, ich sag's immer jetzt, Matrix, in dem System hast du funktionieren müssen. Ich bin krank einfach in die Arbeit gegangen, weil das mein Job war. Und seitdem ich selbstständig bin und ein Team hinter mir habe, mit dem ich dieses ausgewählt habe, das zu 100% zu mir passt, erstens, was ich in der Arbeit nicht habe, da muss ich mit Menschen zu arbeiten zusammenarbeiten, die halt dahin zusammengewürfelt worden sind. Erstens ist das ein Vorteil. Zweitens, wir gleichen uns einfach immer ab, was unsere Stärken sind. Ich kann das und jenes gut, ich kann sehr gut vorfühlen. Der andere ist eher der Zahlen, Daten, Fakten Mensch, so wie wir immer reden. Und das ist halt was ganz anderes. In der Arbeit ist es so, du kannst nicht das System verändern, es geht einfach nicht. Letztens habe ich ein Feedback schreiben müssen aufgrund meines freiwilligen Austritts, und da stand ja, was würden Sie ändern, wenn Sie es könnten in der Polizei? Und ich habe gesessen, habe mir gedacht, ich kann dort nicht so reden, wie ich es gern würde, weil Ein Staat, ein System muss laufen, weil wenn jeder das machen würde, was er will, sind es nicht nur noch, also nicht mehr 10%, die selbstständig sind, sondern 80, 90, und dann würde das ganze System nicht mehr funktionieren. Deswegen gebe ich auch immer den Tipp: Wenn du das machen willst, was du von Herzen möchtest, dann tu es. Das System rennt eh von alleine. Mach es, du musst es nur wirklich wollen.
Ja, ja. Und das ist ein ganz wichtiger Punkt. Du musst es nur richtig, richtig wollen. Und ich kann mich auch an unser Gespräch erinnern. Was mich damals so beeindruckt hat, ist einfach, da hast du mir gesagt, Marie, und da haben wir auch beide geweint. Ich weiß, dass es nicht einfach wird. Ich weiß, dass es schwer wird und ich weiß, dass es ein harter Weg wird und dass ich auch an mir selber noch sehr viel arbeiten muss, an meinem Mindset. Aber ich bin bereit, das zu machen. Und ich bin bereit, auch auf die Stimmen im Außen, die auszu— also nicht auf die Stimmen im Außen zu hören und die auszublocken. Und es hat mich sehr, sehr beeindruckt. Was sagt denn jetzt dein Umfeld so, dein Mann oder deine Familie? Die haben ja deinen Weg mitbekommen.
Ja, sie supporten mich zu 100%. Vorher war es so, ist es nicht vielleicht ein bisschen zu schnell, weil sie es einfach nicht kennen. Und sie wollen mich auch nicht. Ich habe auch zu ihnen gesagt, bitte stoppt mich nicht, weil das bringt nichts. Und ich bin ein sehr sturer Mensch und Gott sei Dank habe ich es auch so durchgezogen, weil es einfach der richtige Weg ist. Man soll immer auf sein Herz hören und auf seine Intuition, seine innere Stimme. Also jetzt Nach einem Jahr supporten sie mich. Okay, ja, am Anfang ist es nicht einfach. Aber so wie ich gesagt habe, einfach auf dein Inneres hören.
Ja, man darf ja auch das denen dann gar nicht so übel nehmen, weil die, wie du gesagt hast, wissen es ja nicht. Die müssen ja da auch erst mal reinwachsen in diese Welt, ne? Und ja, und irgendwann wachsen sie rein. Sie sehen deine Entwicklung, sie sehen, was es mit dir macht, sie sehen, dass auch Geld dabei rumkommt, also dass auch monetär was dabei rumkommt. Kommen. Und irgendwann sagen sie ja, eigentlich ist Jasmin irgendwie glücklicher wie vorher. Deswegen, lass uns die warten.
Vor allem, ich kann jetzt eine Rolle leben, die ich noch nie davor gelebt habe. Ich war noch nie eine Führungskraft, und jetzt schlüpfe ich in diese Rolle hinein, sage, okay, ich baue mein Team auf und werde halt so reingeschubst. Natürlich, es gibt kein Perfekt, es gibt nur ein Exzellent, und man wird zu der Person.
Ja, ja, man wird zu der Person, die man sein will. Und was würdest du sagen, jetzt, du machst jetzt schon fast ein Jahr, ist so die Fähigkeit, die eine Frau mitbringen muss, um im Vertrieb zu arbeiten? Weil am Ende vom Tag, das, was du jetzt gerade machst, ist Beratung, das ist Vertrieb, das ist nichts anderes, wie wir hier in der Closing Academy lehren. Was würdest du sagen, ist die Fähigkeit, die eine Frau mitbringen muss?
Die Fähigkeit, die eine Frau mitbringen muss, ist für mich Individualität und Hineinfühlen. Also genau das, was wir Frauen einfach können: Sei du selbst, so wie du bist, egal welche Farbe du ausstrahlst. Ich bin so wie, so wie du, gelb und grün, und ich kann eben dieses sich hineinversetzen in die Person, dann tu es auch. Schau, was will die Person gegenüber, versetz dich in die Lage und versuche nicht, deine Meinung aufzubringen. Es bringt sich nichts. Du willst was für dein Gegenüber tun. Das heißt einfach Vertrauen, Vertrauen aufbauen. Sei so, wie du bist, authentisch. Und dann funktioniert alles. Bei mir ist es alles das Bewusstsein und die Ausstrahlung.
Authentizität, Trust, Bewusstsein. Genau. Ja, voll, voll. Und was ich letztens gehört habe, das fand ich auch irgendwie richtig spannend. Ich habe, da habe ich irgendwie in einem Live-Call gesagt, ja, ich behandle andere so, wie ich behandelt werden möchte. Und dann hat jemand gesagt, ja, es gibt aber auch diesen Spruch, behandle andere so, wie sie behandelt werden möchten. Und gerade im Vertrieb ist es glaube ich, so ein Goldnugget. Wir behandeln andere so, wie sie behandelt werden möchten. Ja, wenn du, wie du sagst, wenn da eine Person vor dir sitzt, die eine sehr emotionale Basis hat und sehr emotional ist, dann bist du auch emotional. Wenn du zum Beispiel eine Person vor dir sitzt, die ein Geschäftsführer ist oder Zahlen, Daten, Fakten oder sehr rational im Denken, dann bist du auch eher rationaler. Ja, und forderst die Person mehr heraus. Und das ist tatsächlich, was du auch gerade gesagt hast, eine Superkraft von Frauen, weil wir uns den anderen anpassen können und das relativ leicht, ohne uns zu verstellen. Wir wissen, das ist unsere Superpower, mit wem wir reden, wie müssen wir uns verhalten, damit die Person sich in diesem Gespräch wohl und gesehen fühlt und dann sich auch tatsächlich öffnen kann. Ja, und es ist letztendlich am Ende vom Tag.
Das stimmt zu 1000%.
Ja, absolut.
Wie du immer gesagt hast, es gibt immer am Ende die 20% Neinsager, 20% Ja-Sager und 60%, die gemischt sind. Und wenn du einen Tag hast, wo du nur Neinsager gehabt hast, weiter geht's. Ja, nach einem Nein kommt immer ein Ja, und dann freust du dich auf dein Ja.
Ja, es ist auch ein Numbers Game, ne? Also es kann nicht sein, dass alle Nein sagen, es kann einfach statistisch nicht sein. Und das muss man sich auch immer im Kopf haben, wenn man mal einen Down hat oder nicht abschlusse oder so, ne. Was würdest du sagen, welche, welche, welchen Skill so, den du hier gelernt hast in der HCA, Einwandbehandlung, Gesprächsführung, die Phasen vom Closing Call, was ist das, wo du wirklich täglich am meisten anwendest jetzt auch in deiner jetzigen Position?
Was ich wirklich anwende, ist das, was ich von dir gelernt habe, diesen Leitfaden zu haben. Einwandbehandlungen habe ich fast keine, weil ich auf deren Wünsche und Ziele eingehe.
Ja, was ja auch heißt, Einwandvorwegnahme ist ja auch was, was wir hier euch zeigen. Also wir führen Gespräche so mit dem Leitfaden, wie du gerade gesagt hast, dass halt am Ende keine Einwände kommen, also dass halt alles klar ist und let's go. So.
Genau, aber einfach dieses Wertschätzendsein, das habe ich von dir sehr, sehr, sehr gut gelernt. Und du setzt auch immer ein Thema ein, bauen, damit das Fundament einfach steht. Wenn dann Fundament steht, gibt es keine oder nicht viele Einwände, wenn du weißt, wie das Gegenüber was es möchte, dann drehst du ja deinen Satz schon so, dass du keine Einwände bekommst, oder dass du da die Einwände vorwegnimmst, so wie du gesagt hast.
Ja, richtig cool. Und schaust du ab und zu noch in die HCA rein, um ehrlich zu sein? Ja, du bist so Profi und machst es dann eigentlich.
Nein, will ich gar nicht sagen. Mir fehlt eindeutig die Priorität, dass ich da reinzuschauen.
Ja, bedeutet, du hast so viel andere Sachen zu tun, was ja auch gut ist, dass du lieber— ja, ist ja auch perfekt, ne? Darum soll es ja gehen. Und kannst du so auch sagen, monetär, was bei dir gerade so im Monat rumkommt?
Brutto, also an Auszahlungen?
Ja, mindestens 6.000 Ja, mega, ist ja gut. Und was hast du als Polizistin verdient?
Ein Dreier.
Ein Dreier, süß, sagt man das in Österreich so?
Ja, man sagt das so. Ach so, Dreier.
Würde ich jetzt auch mal so sagen, ja, ein Zehner, ein Dreier. Mega sweet. Ach so, okay, also das Doppelte jetzt. Ja. Und wie viel arbeitest du so die Woche?
Bevor ich mein Team aufgebaut habe, um diese Zahl zu erreichen, waren so 20 Stunden im Monat.
Im Monat?
Ja. Und jetzt arbeite ich natürlich 40 Stunden bzw. 24/7, um mein Team einfach zu unterstützen, weil sie brauchen es am Anfang. Jeder muss an die Hand genommen werden, sonst glaubt mein Team, dass sie nicht es wert sind. Und das ist das, was ich ihnen mitgeben möchte, dass jedes wert ist und jedes schaffen kann.
Ja, absolut. Das ist, das habe ich auch mal einen Spruch gehört, wenn einer das schafft, dann können es alle schaffen. Also es muss nur eine Person geben, die es schafft und es beweist, dass alle anderen es auch schaffen können. Und das ist in der Eigenverantwortung auch am Ende vom Tag. Okay, warte, ich muss jetzt noch mal kurz diese Zahlen, weil ich weiß, hier Frauen auch in der HCA, wenn ich so manchmal Leute einlade für Q&A-Calls und die dann sprechen in den Interviews, da kannst du auch gerne mal vorbeikommen, wenn du willst, dann wird diese Frage nie gestellt nach Geld, also von allen anderen. Und deswegen stelle ich sie hier auch immer ganz gerne. Und dann ist es aber so, ja, so und so, 7, ne? Wir müssen uns das mal kurz auf der Zunge zergehen lassen, ja. Also du hattest noch den Hauptjob als Polizist, hast dann schon in deinem besten Monat, keine Ahnung, in 6er 6.000 verdient mit 20 Stunden im Monat. Das ist crazy, das ist crazy, Jasmin.
Das ist echt gut, vor allem was man halt In, ich weiß, viele Frauen haben in dieser Branche einfach Angst und wollen nichts mit Zahlen oder Finanzwesen zu tun haben. Aber warum? Und ich frage mich immer, warum willst du es nicht einfach probieren, dass du als Frau das genauso kannst wie ein Mann? Und wir können es einfach viel besser. Es ist so.
Ja, und es ist ja auch was, was in der Schule viel zu kurz kommt, finanzielle Bildung, also grundsätzlich, ja. Und jetzt hast du die Möglichkeit, durch finanzielle Bildung, durch das, dass du andere Menschen bildest, finanziell frei zu werden, was du ja schon gesagt hast, weil du einfach deinen Job gekündigt hast und das Doppelte verdienst.
Ich kann es noch immer nicht glauben.
Deswegen finde ich auch diese Interviews so geil, weil du jetzt auch mal reflektieren kannst. Für mich ist das schon normal, dass ich so was höre, aber für dich— ich saß auch da, als ich angefangen habe mit dem Closing. Bei mir hat es ja viel länger gedauert, was für ein Jahr, bei mir hat es 2 Jahre gedauert, bis ich überhaupt mal Geld verdient habe und konnte es dann auch nicht glauben. Und das, das warst du selber, Jasmin. Da kannst du selber dir selber stolz sein und auf die Schulter klopfen und sagen: Danke, Jasmin, dass ich das gemacht habe damals.
Ja. Überwältigend. Also ich liebe es wirklich von ganzem Herzen und will noch so vielen Mädels bzw. Frauen draußen zeigen und auch Männern, dass es geht, dass man auch mit in der Selbstständigkeit das schafft, was du, was ich, was andere Mädels geschafft haben.
Ja, absolut. Würdest du sagen, Frauen sind besser als Männer in dem Job?
Ja, eindeutig. Warum? Weil wir in, so wie du gesagt hast, diese Feinfühligkeit haben. Wir können uns genau in dieses, in das Gegenüber hineinversetzen. Was will der Gegenüber von mir? Ja, und Männer sind eher eingeschränkter, würde ich sagen. Sie können schon lernen, aber sie haben das nicht intuitiv. Finde ich.
Ja, ja, absolut. Ja, also nicht, du bist jetzt ja nicht diesen klassischen Weg gegangen. Also dieses, am Ende machst du ja Closing, ne? Ist es ja, es ist ja Betrieb, es ist ja Betrieb. Aber es ist halt nicht dieser klassische Weg von, ich arbeite für einen Coach und für den Close jetzt, und die sind halt andere Produkte im Hintergrund. Würdest du sagen, dass du das bereust, du manchmal das vielleicht nicht noch mit einem Coach ausprobiert zu haben? Oder bist du, sagst du, nee, das ist das, hier bin ich angekommen, das ist für mich das, was ich möchte?
Ich bereue es gar nicht, weil ich so zu mir selbst gefunden habe, dass ich gar nicht dieses— ich habe ja gecoacht, aber es war nicht, also ich war beim Coach, aber es waren nur 2, 3 Gespräche, wo es zu einem Abschluss gekommen ist, und es war um ehrlich zu sein, einfach zu anstrengend.
Was würdest du den Leuten so mit an die Hand geben, die vielleicht auch gerade überlegen, soll ich mich irgendwie selbstständig machen? Egal in was, ja, es ist jetzt, sei es Finanzbranche, sei das Network Marketing, sei das Social Media, Affiliate, Dropshipping, ist mir immer egal. Ja, für mich ist immer wichtig, an die Leute, die es jetzt auch schauen, wenn ihr einen Traum habt, wenn ihr Ziele habt und ihr könnt diese Ziele mit eurem momentanen Job nicht erreichen, was was die wahrscheinlich die wenigsten können, wie Jasmin schon gesagt hat, im System oder in einer Anstellung, dann überlegt euch, was gibt es für Möglichkeiten, und sucht euch das aus, was für euch passt. Das muss nicht Clothing sein.
Genau, und auch wenn es nicht funktioniert am Anfang, einfach offen sein für neue Sachen. So wie du gesagt hast, es hat 2 Jahre gebraucht, eine Selbstständigkeit. Du wirst nicht von heute auf morgen Millionär. Es ist so. Ohne Fleiß geht es nicht.
Ja, richtig. Was würdest du den Menschen mitgeben oder den Frauen, die halt gerade überlegen, soll ich mich nach Möglichkeiten umschauen oder soll ich vielleicht auch eine andere Möglichkeit ausprobieren, um halt einfach meine Ziele zu erreichen?
Ich würde einfach ja sagen. Warum nicht? Wie ist egal, ob es jetzt so wie du gesagt hast Network Marketing ist, ob es Closing ist. Probier es aus, das, was dein Bauchgefühl dir sagt, das mach. Ja, also wie ich bei dir gesehen habe auf Insta. Ja, mein Bauchgefühl hat gesagt, die Marie ist die Richtige. Und wenn es Closing sein soll, probier es aus. Es ist eine Investition in dich und deine persönliche Weiterentwicklung.
Yes. Und es ist ja auch nie eine Einbahnstraße. Weißt du, man lernt was, man kommt in eine Community, man kriegt Wissen an die Hand. Dann kann sein, dass man vielleicht was anderes macht, wieder zurückkommt, vielleicht für immer was anderes. Man weiß es nicht. Ja, man weiß nicht, was das Leben für einen bereithält. Und was ich auch immer hier in der Academy sage: Das Leben ist immer für uns. Das Leben ist immer für uns, wenn wir die Sachen annehmen, die zu uns kommen, und wir sagen, okay, ich probiere das aus, oder ich probiere jenes aus. Man hat nichts zu verlieren, man kann immer nur gewinnen im Leben.
Mhm, das stimmt. Yes.
Okay, wie würdest du die HCA in 3 Worten beschreiben?
Puh, wie würde ich die HCA in 3 Worten beschreiben? Wertschätzend, Authentizität, ja, und Power Woman.
Power Woman, okay. Und was ist so dein Mantra, was du auch deinem Team mitgibst? Also was ist für dich so an oberster Stelle in eurem Team da intern?
Individualität und Authentizität.
Mega cool. Okay. Und du hast ja auch gesagt vorhin, dass ein paar auch von der HCA bei dir jetzt im Team sind.
Ja.
Wir sind nicht raus. Hier. Cool.
Die Regina Hansmann ist bei mir, die Angelina Spettel, ja, dann die Corinna Bosch. Und habe ich wen vergessen, oder sind es doch nur 3? Kann sein, dass doch nur 3 sind.
Ja, der, die Corinna, das war irgendwie funny, der, die wollten wir letztens vermitteln, und dann haben wir da geschrieben, hey Corinna, wir haben Job für dich, ne? Wollen dich dahin vermitteln. Und sie so, nee, ich bin schon in meiner absoluten Traumkooperation. Ich mache da nichts anderes. Okay, alles klar, dann weiß ich Bescheid. Ja, also die scheinen sehr glücklich zu sein bei dir. Okay, sehr cool. Und die machen einen guten Job?
Sehr gut. Also sie hat erst jetzt vor 4 Wochen begonnen. Und in den ersten 2, 3 Wochen ist es so Kennenlernen und da schubse ich sie noch nicht ins kalte Wasser. Hatte, was Setting betrifft. Ja, aber sie so, nein, ich will schon, ich bin live dabei, ich will. Und nach 2 Wochen hat sie ihren ersten Close, also Setting, und wir haben dann geclosed.
Ach, mega geil! Und im ersten Monat kriegt sie jetzt 800 Im ersten Monat 800 Bravo, Corinna, sehr stark, sehr, sehr stark! Cool, freue mich! Mega, mega. Was kriegt man da bei euch pro Abschluss?
Es kommt auf den Kunden drauf an. Entweder sind es im Durchschnitt, haben wir uns ausgerechnet, sind es 200 bis 300 im Setting.
Ah ja, im Setting. Okay, das ist schon gut. Ja, sehr gut. Mega. Okay.
Aber es ist individuell auf den Kunden.
Ja klar, je höher dann das Umsatzvolumen ist, desto höher die Provision. Okay, sehr, sehr spannend. Cool. Hast du noch was? Willst du irgendwas sagen, Jasmin? Ich bin sprachlos.
Was ich sagen will, ist einfach, auch wenn man in dem Moment vielleicht seine alten Muster raufkommen— das war bei mir nicht anders— oder enttäuscht von etwas ist, Gib nicht auf. Du hast dich bewusst für die Ergosing Academy entschieden. Auch wenn Selbstzweifel hochkommen oder du 50 Bewerbungen geschrieben hast und es ist keine passende dabei, gib dem trotzdem eine Chance, weil du hast dich aus einem gewissen Grund dafür entschieden, in die Selbstständigkeit zu gehen und auf dein Inneres zu hören.
Ja. Absolut. Gib nicht auf, mach weiter. Let's go. Mach auch Sachen vielleicht, die am Anfang nicht so viel Spaß machen. Beißt da durch. 1, 2, 3 Monate und dann Feuer frei. Und ja, also ich habe selten, aber tatsächlich gehört, dass jemand 50 Bewerbungen geschrieben hat und keine Stelle. Also da müsste ich jetzt auch mal überlegen, wer das war. Ja. Genau, gib nicht auf, that's it, und einfach weitermachen.
Gib nicht auf, ja.
Ja, okay, cool. Danke, Jasmin, dass du da warst. Bitte gerne. Hat Spaß gemacht. Dann pushen wir auch noch mal die Stelle.
Danke dir.
Und yes, alles, alles Gute noch.
Dir auch, Marie.
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