Familie - Aus diesem Grund hat Margarete mit der HCA gestartet

In this informal 1:1 YouTube interview, host Marie Siber talks with Margarete, a veteran actress, theater pedagogue, and mother of three, about her journey into the HCA (Human Coaching Academy) as a relationship coach. Margarete explains how she started with HCA in April 2025, balancing acting commitments and family life, and how a parallel NLP training sparked her interest in coaching. She discusses her motivations—seeking a flexible, home‑based income to be present for her younger daughter, and a desire to help others move to a higher emotional level. The conversation explores the overlap between acting, theater pedagogy, and coaching, emphasizing authenticity, the Max Reinhardt principle “non‑pretence is the actor’s task, revelation,” and how this translates to sales and closing. Margarete shares practical details of her coaching work (7‑10 client hours per week, extensive preparation, use of Calendly, and client feedback highlighting increased self‑worth and emotional breakthroughs). She reflects on personal patterns such as self‑sabotage, fear of success, and the need for inner security, describing how NLP sense‑memory techniques and method acting inform her coaching style. The interview concludes with insights on self‑responsibility, the possibility of change, and encouragement for continued growth in both coaching and acting.
Chapters
Freue mich mega, dass wir sprechen. Wird ein ganz lockeres Gespräch, wird einfach. Ich bin einfach auch gerade super neugierig und wir machen das bei vielen, dass wir einfach so gucken, hey, so 1:1 Calls bisschen zum Catch-up auch machen. Und ich weiß gar nichts von dir, Margarete, tatsächlich. Also normalerweise weiß ich immer ganz viel, was bei meinen Kundinnen abgeht, aber bei dir gar nicht. Was ist denn passiert? Hol mich mal ab einfach so ein bisschen, erzähl mir mal, was bei dir passiert ist, seit du hier auch gestartet bist.
Ich bin im April letzten Jahres gestartet und dann hatte ich glaube ich April, Mai, ja, irgendwann musste ich unterbrechen, weil ich ja Schauspielerin bin und dann auch an einem Theater gearbeitet habe. Und dann habe ich immer überhaupt gar keine Zeit, wenn ich in dieser Probenzeit bin und Vorstellungen habe und so. Und dann hatte ich so eine Phase, wo ich eine Pause Ja, also es war so, kam ich da später wieder dazu und ich habe auch parallel eine NLP-Ausbildung gemacht und es sind ja in vielen Dingen auch ähnliche Sachen, also gerade so in der Gesprächsführung oder ja in den ganzen Übungen und diese Visualisierungen und so weiter. Dann kam das so, dass die dort einen neuen Coach gesucht haben. Wieso? Bei Soulmate Coaching. Ich habe mich eigentlich mehr so, einfach so, ich bin da so reingerutscht. Ich habe mich einfach mal so beworben, ganz locker, und dann kam ich immer in die nächste Runde und nächste, und am Ende wurde ich dort genommen und arbeite jetzt eben auch als Beziehungscoach. Ach was, krass! Und eben noch als Schauspielerin, und das deckt sich ziemlich super. Und eben auch als Theaterpädagogin an Schulen. Ich mache so Anti-Mobbing und auch Konfliktbewältigung, also spielerisch Konflikte lösen. Das mache ich auch ganz viel, und Schauspielunterricht und so weiter. Und das ist halt alles letztendlich der Umgang miteinander und Da war ich bei der HCA auch direkt am Puls und an den Themen dran.
Ja, okay, warte, warte, lass mich das mal kurz zusammenbekommen. Wann war es? Wann hast du hier gestartet?
Ich habe im April gestartet.
Vor einem Jahr, also 2025.
Zum Beispiel die, die dann bei euch Setterin wurde. Ich weiß gar nicht, ob sie noch— wie hießen die noch mal? So eine blonde Die hat mit mir gestartet.
Die Chiara? Wie alt ungefähr?
Chiara, genau.
Chiara, ja.
Die Chiara, genau. Dann die Alex, Alexandra.
Alex Leimer-Brandes?
Ja, genau, mit der war ich so. Genau, die und die.
Ach cool.
Ja, da war das.
Warum hast du damals gesagt, ich Ich starte bei der HCA. Was waren da so deine Beweggründe, auch zu sagen: Hey, ich gehe diesen Schritt?
Also es war in der Tat schon auch so ein— Ich habe eine Lösung gesucht für diese familiäre Situation, dass ich halt auch viel weg bin und irgendwas brauchte, was ich zu Hause machen kann. Und schon vor allen Dingen dieses Leute helfen wollen und so den letzten Kick geben, in, in, auf ein anderes Energielevel zu gönnen. Also quasi nicht, also die sich dafür interessieren, haben ja so, würde man sagen, so eine Grundbereitschaft und hadern vielleicht, oder aber sind quasi schon vom Sofa aufgestanden, wissen vielleicht noch nicht, in welche Richtung sie gehen wollen.
Ja.
Und ja, einfach weil ich das schon von mir selber kenne, dass man manchmal noch so ein letzten, so ein letztes Commitment braucht, so eine Anmeldung irgendwo in dem Programm, um einfach den Schritt gehen zu können. Ja, und das war schon so mein Grundding, also quasi vom Setting her, vom Verdienst, vom Dass ich es von zu Hause aus machen kann und das dann gut mit meinen— Ich habe einfach 3 Kinder. 2 sind schon— Die brauchen nichts mehr, nicht mehr so viel.
Die brauchen nichts mehr? Die können alleine laufen?
Ja, schon. Die sind 23 und 21. Aber meine Tochter ist—
Wie alt bist du, Margarete?
Ich bin 53 geworden vor 4 Tagen.
Auf 4 Tagen? Herzlichen Glückwunsch! Bist du Fisch auch?
Ja.
Ja, ich auch. Mein Mann auch.
Echt jetzt?
Ja, 21. Februar habe ich Geburtstag, mein Mann am 15. März.
Ach, also vorgestern.
Ja, genau.
Und ich am 12.
Du am 12. März? Okay, das merke ich mir.
Also vor 5 Tagen, ja.
Okay, ja. Also alles Gute nachträglich.
Dankeschön.
Also du bist 53 und deine Kinder sind schon 30, 23. Okay, okay, mit 30 so um den Dreh hast du die bekommen.
Genau, mit 29 und mit Wie alt war ich? Mit 31. Und dann haben wir noch eine Tochter, die ist 14, also so ein bisschen Nachzügler. Ja, und für sie will ich halt einfach auch noch mehr präsent sein zu Hause und nicht so viel weg. Und mit dem Schauspiel bin ich einfach viel auch weg unterwegs.
Ja, ja. Warst du dein ganzes Leben lang Schauspielerin oder hast du auch noch andere? Okay, krass.
Ich wollte das schon immer und bin dann nach dem Abi erst mal nach Erlangen gegangen und habe dort Theaterwissenschaften studiert, weil ich nicht wusste, wie man auf eine Schauspielschule, wie ich das schaffe und so. Und dort waren halt lauter Leute, die das wollten, und dann haben wir uns zusammengetan und sind vorsprechen gegangen, und ich bin dann in Wien gelandet an einer Schule. Einer ziemlich guten Schule. Und seitdem mache ich das, seit ich 27 bin oder 26.
Ich habe irgendwie in letzter Zeit ganz viel Kontakt zu Schauspielerinnen. Also wie das Universum gerade wieder auf mich— ich wusste das tatsächlich noch von dir, dass du Schauspielerin bist. Jetzt eine, die Ele, die ist auch hier gewesen, ganz jung, aber Anfang 20. Die ist ja auch Schauspielerin und die macht es auch einen richtig guten Job im Setting. Und ja, also irgendwie, das ist auch eine Welt für sich, oder, dieses Schauspiel?
Voll, aber ich fühle mich da sehr, sehr wohl. Also es hat halt ganz viel mit Authentizität zu tun. Das denkt man so nicht vielleicht, denkt man, die verstellen sich ja, aber das ist ja gar nicht. Das glaubt einem ja keiner. Wenn man sich verstellt, also es ist ja letztendlich einfach nur eine Facette von einem Menschen. Also in meiner Schule, wo ich war, da hing auch so ganz groß so eine in die Wand reingemalt: Nicht Verstellung ist die Aufgabe des Schauspielers, sondern Enthüllung. Und das, weißt du, freizulegen, wie funktioniert der Mensch, was Was ist los? Warum macht man das oder das nicht? Das finde ich halt einfach nach wie vor, interessiert mich einfach am meisten.
Ja, mega. Kannst du den Satz noch mal sagen?
Der ist von Max Reinhardt: Nicht Verstellung ist die Aufgabe des Schauspielers, sondern Enthüllung. Und dann geht er noch so weiter. Der Inhalt.
Das ist ja auch auf Sales, oder? Auf Verkauf.
Voll.
Nicht Verstellung ist die Aufgabe eines Close-Ups, sondern Enthüllung.
Deshalb ist es auch so interessant und auch so, gibt's halt auch so Schnittmengen, weil du, sobald du dich verstellst als Verkäufer, ist schon vorbei, schon verloren. Ich möchte nicht verarscht werden, weder als Publikum noch als potenzielle Käuferin.
Ja, und es spüren ja die anderen Menschen, wenn man nicht authentisch ist.
Es geht eigentlich um Glaubwürdigkeit.
Ja, richtig, und wir sind nur glaubwürdig, wenn wir echt sind. Und was ich auch, wir hatten letztens einen Call darüber, deswegen ist es wirklich witzig, dass wir gerade jetzt darüber sprechen, dass wir als Closer vielleicht im Schauspiel ist ähnlich, das kannst du mir sagen, das weiß ich nicht. Aber als Kloster ist es so, dass wir halt in verschiedene Rollen schlüpfen, die Rollen aber in uns sind, also es sind Teile von uns, weil ich bin ja manchmal eine Führungsposition oder eine Leaderin, die ich dann manchmal auch sein kann. Manchmal bin ich auch eine Mama, die zuhört, also ich habe ja diese Rollen in uns, ich hole sie nur zum richtigen Zeitpunkt raus.
Genau, ja, das habe ich mir auch, weißt du, die Videos in der HCA zum Beispiel, die Tonalität und so, ja, Das, was du da beschrieben hast, das ist ja genau das, was ich kenne. Bei uns heißt es nur anders. Oder zum Beispiel viele Sachen, die zum Beispiel dieses, wo du gesagt hast, bei so einem Kaltakquise, wo man so bisschen unterbrochen so, ja, ich rufe gerade also an, weil, weißt du, so Mit Absicht die Äms einbauen.
Genau.
Also aus Schauspielersicht würde ich einfach sagen, das ist, oder sage ich, das ist, wenn meine Hauptbeschäftigung was anderes ist und ich das so tue, wie wenn ich das so nebenbei, ah Mensch, kommt mir gerade in den Sinn, wollte ich noch schnell erledigen, so ein bisschen unwichtig, also ein bisschen runterspielen, damit die Einstiegsschwelle nicht so krass ist. So, ja, über den ganzen Tag darauf gewartet, mich endlich bei euch zu melden, und bin schon ganz aufgeregt, was jetzt aus diesem Gespräch herauskommt. Weißt du, das wäre so quasi so nicht. Und dieses bisschen so Stolpern durch die Sprache signalisiert ja eigentlich, dass man so nicht ganz bei der Sache ist oder selber noch so ein bisschen zerstreut und so, warte mal, wo bist du? Warte kurz. Ey, krass, wir passen ja voll zusammen, weißt du? Und dann so den andere so reinholt. Verstehst, was ich meine? Ja, voll.
Und das, ja krass, wir passen ja auch voll zusammen. Das ist ja auch ehrlich gemeint. Also das würde ich ja nicht jemandem sagen, bei dem ich es nicht fühle. Wir müssen es halt nur hochholen. Und manchmal hilft es auch, vielleicht sag du mir, ob das im Schauspiel auch so ist, aber manchmal hilft es auch, sich in die Situation zu versetzen, wo ich wirklich so gefühlt und gedacht habe.
Ja, ja, nur so genau. Das ist so eine Technik, die heißt Method. Zum Beispiel. Oder also ganz viel im Film läuft auch so, dass du dir wirklich raussuchst, okay, wann habe ich das selber erlebt? Und es muss jetzt nicht genau das Gleiche sein, zum Beispiel, ja, ganz krasse Geschichte, wenn du jetzt irgendwie im Mittelalterfilm spielst und als Hexe angeprangert wirst, musst du das, kannst du ja gar nicht erlebt haben. Ja, aber du kannst erlebt haben, dass du mal öffentlich gedemütigt wurdest, und sei es in der ersten Klasse von deiner Musiklehrerin, ja, und, und so, weil die gesagt hat, sing das Lied, und du wusstest nicht mal, wie der Text geht oder die Melodie geht oder so, und standst dann da und hast dich voll geschämt, oder diese Kraft der Masse gespürt, die dich anguckt und so. Also das funktioniert ganz ganz viel so, dass man überlegt, wann habe ich das schon mal erlebt.
Ja, ja, ja. Und dann natürlich auch diese Stimmung, die Gefühle, die Emotionen, alles dann dazu hochholt.
Genau.
Okay, ja, sehr spannend. Sehr, sehr viel, sehr viel Mehrwert auf jeden Fall jetzt schon in 12 Minuten.
Krass, Magda, das ist übrigens wieder der Bogen zum NLP, weil da verankerst du halt diese Gefühle noch mit Sinneswahrnehmungen. Also du gehst dann da rein und fühlst so, wie hat es da gerochen, Ja, wie hat es geschmeckt? Wie hat sich meine Kleidung auf der Haut angefühlt? Was habe ich gehört, gesehen und so? Also alles mit den Sinnen noch mal benennen und bewusst machen, und dann verankerst du das an der Stelle im Körper, und dadurch wird es halt abrufbar. Und das benutze ich zum Beispiel beim Schauspiel.
Ja, ja.
Und das heißt nur anders, das heißt dann da Sense Memory in manchen Techniken.
Wie kamst du dann dazu, eigentlich dann noch eine NLP-Ausbildung zu machen? Also lief es parallel irgendwie, die HCA, oder war das Zufall? Oder wie bist du dazu gekommen?
Das war eher Zufall. Das war so, dass diese, also das habe ich schon vor ganz langer Zeit mal angefangen, einfach weil es mich tierisch interessiert hat. Ja, vor, warte, wann war das, vor 14 Jahren bin ich das erste Mal in Kontakt damit gekommen. Und dann Und das einfach, weil mich halt diese menschlichen Dinge interessieren. Und außerdem mit meinen Kindern oder Familiensystem oder immer ist irgendwer hat immer ein Problem, wenn man gerade kein eigenes hat. Und dann habe ich 23, ja eben, weißt du, die, ich habe eigentlich schon, Petra Fürst ist es, die diese NLP-Ausbildung macht. Die habe ich schon über ihre Videos kennengelernt auf YouTube und fand die richtig super und mochte die auch, weil einfach, weil ich dieses Wien, die ist ja auch Wienerin, ich mag einfach die Sprache.
Macht sie nicht Beziehungscoaching auch?
Ja.
Ah, okay.
Ich habe dort die Ausbildung gemacht, wo ich auch jetzt als Coach arbeite, weißt du?
Ja, ja, ja, genau, das habe ich gecheckt, das habe ich aufgeschrieben.
Die macht Beziehungscoaching auf NLP-Basis.
Ah, okay, spannend.
Okay, ja, ja, und die bildet ja, und das sind wie genau, oder auch online. Und da habe ich halt das erste Level gemacht, und dann musste ich wieder pausieren, weil ich wieder, das war dann eben in Präsenz, konnte ich nicht hingehen, weil ich da eine, weil ich da Vorstellung hatte und Probe. Und die hat immer nur, macht immer nur ein Level pro Jahr, und dann musste ich wieder ein Jahr warten, und dann musste ich wieder ein Jahr warten. Und so hat sich das alles ein bisschen gezogen. Und so war dann letztes Jahr, waren zwei Level parallel, also in HCA parallel zu dem, oder so einfach im gleichen Jahr.
Ah, okay. Und dann quasi hattest du dich dort als Coach beworben?
Ja, ich habe halt dieses letzte Level da gemacht, und dann habe ich so eine Mail bekommen, ob ob man sich bewerben will. Und dann dachte ich so, ja, so, ja, warum nicht, und so immer weiter rein. Und letztendlich, also hatte ich dann halt so einen Call, wo ich jemanden, also wo ich einen Coach coachen sollte und so. Und danach wurde ich da genommen. Und dann habe ich erst gemerkt, wie klasse das, also wie super das auch in mein Leben passt und wie Was für ein reiches Geschenk das ist, dass es so geklappt hat. Ja, und dann könnte ich eigentlich auch in Sales gehen, was ich auch erst dachte zu tun, aber dann habe ich gemerkt, dass es mich doch gerade überfordert, weil ich muss erstmal in dieses Coaching reinkommen, weil es doch wirklich eine große Verantwortung einfach Ja, also sie hatte dir dann angeboten, auch im Vertrieb quasi da mitzuhelfen und mitzumachen. Genau, ich habe halt gesagt, dass ich bei dir die Ausbildung gemacht habe und ich glaube, das wäre jetzt eigentlich schon super gewesen. Es ist echt nur eine Zeitfrage, weil ich das Schauspielen und so jetzt, das müsste ich dann lassen. Das will ich nicht. Das wäre mir zu viel online.
Ja, das verstehe ich, das verstehe ich. Das ist auch so bei dieser Online-Arbeit, es hat sehr, sehr viele Vorteile, ja, sehr viele Vorteile, aber wie alles im Leben hat es auch Nachteile, ne. Es hat alles immer Vor- und Nachteile und ich kenne das auch, also wenn man halt so viel online arbeitet, irgendwann musst du auch rausgehen und brauchst einen Ausgleich und ich gehe mal ganz viel in Restaurants und jetzt fange ich auch wieder an, auch mehr mit Sport zu machen und Freunde zu treffen. Das habe ich jetzt anderthalb Jahre mit Rad sehr nicht gemacht, aber ich fange wieder damit an. Und du hast halt deinen Ausgleich jetzt beim Schauspiel. Das ist halt da, wo du Menschen triffst, wo du Energie dann auch auftauchst und Verbindungen. Und auf der anderen Seite die Online-Arbeit, natürlich der Vorteil, das von zu Hause zu machen, von zu Hause Geld verdienen. Weiß nicht, kannst du dir da auch die Termine flexibel einteilen als Coach?
Ja, ich habe auch Calendly. Also das war super, dass ich auch das dann in der HCA kennenlernen durfte und erklärt bekommen habe und so. Genau, wir arbeiten auch mit Calendly.
Ja, und Sales rennt dir ja auch nicht weg, ne. Und wenn du jetzt halt einfach auch sagst, hey, für mich fühlt sich jetzt stimmig an, gerade als Coach, auch mit der NLP-Ausbildung, bist ja super ausgebildet, HCA-NLP-Ausbildung, Petra Fürst, auch ein großer Name. Und wenn du sagst, hey, ich will erstmal als Coach diese Skills, die ich eh schon habe, auch durch Schauspiel und durch die NLP-Ausbildung, weil da aufbauen, kannst du ja immer wieder in Sales gehen. Also es ist ja immer noch da.
Ja, genau. Also ich denke, dann müsste ich schon erst, weißt du, bräuchte ich schon noch mal Übung, oder? Ja, weil, also ich weiß noch, bei der HCA, weißt du, ich habe das wirklich gesuchtet, und dann, aber dann kam so gerade nach dem zweiten Monat, kam diese Pause, Und das war dann, ja, ich würde sagen, macht es, also macht es jetzt noch ein bisschen.
Wenn du dann sagst, jetzt bin ich ready für Sales, dann schaust du dir alles noch mal an bei der HCA. Dann kannst du ja auch immer noch in Discord gehen und üben. Wir haben jetzt auch Discord-Trainer, also Leute, die schon aktiv closen und setten, die sind auch immer mit dabei in Discord, geben dir da auch Feedback direkt. Das ist neu.
Ja, ja, ja, ja.
Mega! Was würdest du denn sagen, du in deiner Arbeit als Coach jetzt, wie viele Stunden machst du das die Woche da?
Wie bitte? Ich habe es gerade nicht verstanden.
Wie viele Stunden machst du das die Woche, die Coach-Tätigkeit?
Ach so, also warte, 1, 2, also ich würde sagen zwischen 7 und 10 Stunden direkt so am Set. Oder 7, 10? Ja, so ungefähr. Und dann muss ich aber immer noch ganz schön viel dokumentieren und nacharbeiten und vorbereiten, weil ja, das sind einfach, die Frauen bringen krasse Geschichten mit und ich spüre da schon sehr viel Verantwortung und möchte ist nicht irgendwie so. Ich möchte es halt gut machen und bereite mich dann da auch gescheit vor. Und ich muss auch noch mal diese Formate, wie das da heißt, einfach üben. Und wir üben auch teilweise, ich kann dann auch mit meinen Kolleginnen üben, die sind so nett und stellen sich mir zur Verfügung.
Ja, ja.
Ja, also im Moment ist es noch viel Vorbereitung auch.
Ja, aber das ist, aber ich finde das, ja, wie soll ich sagen, ich finde das sehr ehrenhaft, dass du das so ernst nimmst auch, weil natürlich im Beziehungscoaching, sind es nur Frauen, mit denen ihr arbeitet, oder auch Männer?
Ja, das sind nur Frauen.
Ja, also im Beziehungscoaching ist es ja, es steckt ja mal so viel mehr hinter dem eigentlichen Grund, warum Frauen in Beziehungscoaching Am Anfang ist ja immer, ja, keine Ahnung, ich will den Ex-Partner zurück oder meine Beziehung auf Higher Level oder, oder, oder, und dann aha, aber eigentlich ist da so viel mehr dahinter, und es ist wichtig, dass da jemand richtig hinguckt und sich vorbereitet und so.
Ja, am Ende ist ganz viel Selbstwert und ganz viele Muster, die du halt gelernt hast, aber die nicht gut für dich sind. Sonst würdest du ja nicht in dieses Beziehungscoaching gehen.
Ja, ja, ja, richtig. Was gibt dir so am meisten deine Arbeit? Was gibt dir das an Rückmeldungen? Was hörst du von den Frauen auch? Sind es Sachen, die dich beflügeln oder die dich glücklich machen?
Ja, also zum Beispiel eine hat mal gesagt, es war so eine Österreicherin auch: Das kann man nicht alleine. Also, weißt du, das kann man nicht alleine. Sowas kann man nicht alleine machen. Ja, das kriegt man alleine nicht hin. Also jemand, der einen— ich habe das so verstanden— erstmal den Rahmen halten und dann auch wirklich reinführen und dabei bleiben. Und das, genau, sowas. Und dann ist es auch so, dass ich oft Manchmal sagen die gar nicht so viel, weil ich sehe die ja öfters, weißt du. Es gibt immer so Pakete, verabschieden wir uns dann nicht so quasi fürs Leben, sondern wir sehen uns dann in ein paar Tagen wieder. Und die strahlen dann, aber die haben rote Bäckchen, sind so belebt und so, sind viel lebendiger als am Anfang. Oder für mich ist es auch ein Feedback, Wenn eine Frau am Ende geweint hat, weißt du, wenn sie am Anfang nur ganz viel geredet und geredet hat. Viele reden, um nicht zu fühlen, und erzählen einem 1000 Geschichten, und Hauptsache, dass man nicht tiefer geht, an den Punkt kommt.
Ja, ja.
Und wenn ich es dann geschafft habe, oder quasi wir es geschafft haben, dass sie sich getraut hat, dadurch zu gehen und weint und dann auch wieder aufhört, dann weiß ich, dass es gut war.
Ja, und das finde ich halt so wertvoll auch generell an diesem Markt, an diesem Coachingmarkt, an diesem E-Learning-Markt, was du berichtest. Das ist ja im Fulfillment oder als Coach kriegt man das ja noch viel krasser mit, wie jetzt nur als Closer oder als Hetter. Und man kann wirklich einfach Leben verändern, wenn man einen guten Job macht. Und die Frauen, die zu dir kommen oder die auch zu uns kommen oder zu anderen guten Coachings, sind einfach so dankbar für das, was sie gelernt haben, für die Veränderung, die sie durchgemacht haben. Und das ist also am Ende vom Tag, kann es kein Geld bezahlen. Natürlich geht es auch immer darum, im Sales vor allem Geld zu verdienen oder auch als Coach. Aber das sind so die Momente, die einem wirklich Erfüllung geben und die einen wirklich Ja, schon.
Auch das Vertrauen. Ich finde es krass, also dass die mir so vertrauen. Also ich weiß das zu schätzen, weißt du. Ich möchte es nicht irgendwie verspielen oder einfach— ich möchte angemessen damit umgehen, mit diesem Vertrauen. Ja. Ja, ja, richtig. Das ist auch wie beim Sales, weißt du, wie wenn der Lead sich öffnet und durch den Pain geht und auch total vertraut und vielleicht noch nicht weiß, wo es hingeht und so. Aber ohne Vertrauen würde ja so ein Sales Call auch gar nicht funktionieren.
Ja, Vertrauen mit der wichtigsten Sache natürlich, Rapport aufbauen, Vertrauen geben, dass die Person sich öffnen kann. Und ja, ja, es ist also Coaching Sessions sind ähnlich wie Closing Calls, also zumindest so, wie wir sie bei der ACA lernen. Woanders wahrscheinlich anders, aber ja, also ich habe auch mal, ich habe mal geclosed für eine große Kooperation und dann hat dort der Vertriebsleiter gesagt, du machst ja hier fast irgendwelche Coaching Prozesse. Ja, und den Calls. Ja, ja, fast.
Ja, genau.
Okay, mega, ich freue mich richtig. Und wie lange bist du da jetzt schon? Also ein Jahr fast, oder?
Nee, das hat dann eigentlich— im Oktober habe ich angefangen.
Ah, im Oktober, okay.
Ja, weil ich halt über— also dieses zweite Level habe ich so im Juli gemacht, oder viertes Level war das dann, und dann habe ich wieder gespielt und so, weißt du, und dann Dann habe ich wieder Probe und so bin ich und dann hatte ich ab Oktober hatte ich dann das Onboarding, 3 Monate, und ja, so quasi mit dem neuen Jahr habe ich dann meine Kundinnen bekommen, meine ersten.
Okay, okay, spannend. Und hast du, also bevor du bei Petra oder auch bei uns angefangen hast, hast du dich Wusstest du, was diese Coachingbranche ist? Wusstest du, dass sowas existiert, dass es das gibt, oder war das für dich was komplett Neues?
Nee, das wusste ich schon. Ja, das wusste ich und habe es auch sozusagen genutzt. Also jetzt nicht aktiv, indem ich mich in irgendeinem Programm angemeldet habe, aber ich habe es ja schon über YouTube oder Instagram oder so mitbekommen, dass da viel Angebot gerade entsteht und habe da auch Rat gesucht. Also ich fand es schon so, ich habe da schon auch Lösungen gesucht.
Ja, ja, Lösungen für was genau?
Also direkt ja auch für meine Beziehung. Also so bin ich schon auf Petra aufmerksam geworden, weil ich mich mit Beziehungsproblemen aus eigener Not heraus beschäftigt habe.
Okay, und hat dir das was geholfen dann auch in deiner eigenen Beziehung? Hattest du danach mehr Klarheit zumindest? So, wo es lang geht.
Ja, also meinst du jetzt nur die Videos, die ich gesehen habe, oder da irgendwo tiefer einzusteigen, jetzt zum Beispiel auch bei euch, oder?
Ja, grundsätzlich beides, also grundsätzlich generell in deinem Leben.
Ja, voll, total, ja, ja, ja, richtig gut.
Was hat deine, also wusste das deine Familie damals, als du dann gesagt hast, so, ich investiere jetzt in mich selber, kaufe jetzt hier so Programme, haben die dich da unterstützt?
Meinst du finanziell unterstützt?
Nee, also einfach nur mental unterstützt, dass sie gesagt haben, ja, coole Idee, mach das mal, oder waren die eher so skeptisch, ne? Weil ich frage nur, weil bei mir und viele auch von meinem Umfeld früher, nicht mehr heute, eher skeptisch waren und das gar nicht so gut gefunden haben, was ich Ja, also zu Beginn, also meine Kinder haben das einfach so natürlich, so einfach so, ja, die Mama macht das jetzt nicht weiter.
Mein damaliger Mann hat es, glaube ich, also am Anfang auch schon, am Anfang eigentlich noch so quasi, ja, okay, also sich wohlwollend gezeigt, ja, und hat es aber am Ende gegen mich benutzt auch, ja. Also immer wenn ich dann, also das, mir wurde das dann quasi vorgeworfen, dass ich halt taktiere oder manipuliere oder, oder so mein Gelerntes für unlautere Dinge anwende. Dann war es nicht lustig.
Du warst jetzt kurz weg. Jetzt müssen wir noch mal kurz— Sag's noch mal! Was wurde dir vorgeworfen?
Später wurde mir vorgeworfen, dass ich mein Gelerntes, mein Erlerntes für unlautere Dinge angewendet habe. Also, Ja, also dass ich ja nur jetzt manipuliere oder, weißt du, so taktiere oder—
Okay, krass. Aber gut, ich meine, es kommt ja, was wir auch immer sagen, ist ja die Intention dahinter. Also was ist die Intention dahinter?
Wenn mir nicht das vorgeworfen werden würde, dann wäre es halt anders.
Ja, okay, safe. Ja, ja, kenne ich. Okay, krass. Und also hast du dann für dich auch einfach einen Weg gefunden, okay zu sagen, so alles gut.
Ja, also ich stehe halt dazu. Ich finde es super. Ja, also ja. Und mittlerweile, ich glaube, meine Eltern zum Beispiel sind Naturwissenschaftler, die kommen aus einer anderen Ecke. Aber das war jetzt— die haben sich halt eigentlich auch voll gefreut. Also denen ist es wichtig, dass ich nicht so viel weg bin, mehr für meine Tochter noch da sein kann und so.
Ja, richtig cool.
Und die wollen einfach, dass es mir gut geht und ja.
Würdest du sagen, geht es dir gut mit deiner neuen Aufgabe? Bist du happy? Also mit dem Schauspiel-Coaching und dem Wechsel?
Also das hat halt eine krasse Schnittmenge und ich wünsche mir noch mehr, dass ich das, dieses, wenn, also es gibt doch das: Du musst den Tiger reiten. Ja, dieses Sprichwort. Das wünsche ich mir noch ein bisschen mehr fürs Coaching, dass ich da noch die Sicherheit, die ich in den anderen Geschichten habe, wenn ich da auch so dieses theaterpädagogische Zeugs mache mit, mit Schulklassen, oder wenn ich meine Schauspielschüler unterrichte, da habe ich eine ganz, da habe ich echt eine so eine große Erfahrung oder so eine langjährige Sicherheit. Da muss ich noch ein bisschen geduldig sein mit dem Coachen, weil das habe ich noch nicht, weißt du. Was ist noch?
Ja, aber da darfst du ja auch nett zu dir selber sein. Ja, ich weiß, es ist einfacher gesagt als getan, aber dann hörst du das von mir: Sei nett zu dir. Ganz ehrlich, du hast jetzt zwei Coachings parallel gemacht. Du bist jetzt dort, hast sofort als Coaching angefangen im NLP-Bereich. Du hilfst Frauen, ihre Beziehung aufs nächste Level zu bekommen. Du bekommst so wunderbares Feedback. Natürlich stehst du am Anfang und natürlich lernst du jeden Tag dazu, aber solange du offen bist und Vollgas gibst und jeden Tag dazulernst, kann jeder, jeder sich glücklich schätzen, mit dir zu arbeiten. Und ich sag dir was, du hast mehr Ahnung wie die Leute, die zu dir kommen, ja, also sicher, du bist denen viel, viel mehr voraus.
Ja, das stimmt. Ja, gut, das muss ich mir immer auch mal selber sagen, genau.
Das ist Wahnsinn, was, wie sich manchmal die Wege entwickeln. Leute kommen zu uns, um Closer Setter zu werden, viele werden es auch, Aber manche werden es halt auch nicht. Manche werden Coach, manche machen ihr eigenes Business, manche gehen irgendwie in die Finanzbranche, werden Finanzberater. Und es ist wirklich Wahnsinn einfach, wenn man offen ist, was sich, welche Türen sich alles öffnen können. Und für dich hat sich jetzt die Türe vom Coaching geöffnet, und da bist du happy und sagst, hey, es ist irgendwann später dran, und ich höre darauf, was ich gerade brauche und fühle. Und du hast auch schon deine Kooperation dann, also Bin mir sicher, dass sie mich dann da auch reinholt.
Mega cool.
Was würdest du sagen, war so die größte Erkenntnis in deinem letzten Jahr? Also so generell einfach in deinem Leben, wo würdest du sagen, hey, das war für mich einfach eine Wahnsinnserkenntnis und irgendwie, es hat mir die Augen auch geöffnet?
Eigentlich schon Dass Veränderung wirklich möglich ist, das weißt du, das ist nicht nur so ein Gelaber, ist also auch, ja, auch wenn es manchmal zäh ist. Ich habe jetzt schon wirklich einfach gesehen, dass Menschen sich verändert haben durch den Weg, den sie gegangen sind. Also bewusst, nicht nur weil ich jetzt hier 20 Jahre in der Stadt gelebt habe, jetzt bin ich umgezogen, also jetzt mal verändere ich mich auch, sondern weil sie an sich gearbeitet haben. Das finde ich schon ziemlich tröstlich auch und sehr hoffnungsvoll. Also dass das, ja, dass man schon, klar, man hat krasse Prägungen, aber man kann wirklich, man kann, man kann wirklich das Level erhöhen. Das finde ich super.
Was ist wichtig für Personen, die sich verändern wollen oder die ihr Level erhöhen wollen? Was würdest du denen mit auf den Weg geben, wenn ich jetzt zum Beispiel bei dir anfangen will als Kundin oder grundsätzlich bin, ich bin deine Freundin, ich will mich verändern, ich will was Neues machen in meinem Leben, was auch immer, sei das jetzt Job oder Beziehung oder Gewicht oder was würdest du denen mit auf den Weg geben, wenn die sagen, ich möchte mich verändern?
Also erstmal, dass es echt möglich ist. Also das wirklich, die Welt hat es gegeben, dass es möglich ist. Wenn ich es jetzt doch nicht mache, dann ist es da auch ganz viel Selbstsabotage dabei. Also dass man eigentlich, das ist wirklich so, kommt, wie man sich ausmalt, oder was man für ein Bild davon hat. Das finde ich schon krass.
Also die Gedanken bestimmen die Realität mäßig.
Ja, schon.
Ja, es ist krass.
Also ich meine bedingt, ja, also klar, ich kann jetzt nicht die politische Situation steuern. Bedingt halt. Das hat dann auch wieder Auswirkungen. Aber selbst wenn wir denken, wir sind einigermaßen neutral oder so, leben wir halt schon in krassen Prägungen, in krassen Mustern. Und wenn wir da ein bisschen was verändern, das rückt nach. Also das wird echt. Das habe ich jetzt schon in letzter Zeit immer wieder gemerkt, dass es wirklich funktioniert.
Was war dein Muster, was du verändert hast im Laufe des letzten Jahres? Was würdest du sagen, wo war so deine krasseste Prägung oder dein Muster, wo du sagst, hey, das habe ich verändert? Oder ich habe es zumindest erkannt und arbeite jetzt dran aktiv.
Das ist schon auch so in die Richtung, ich habe das und das nicht verdient, also so ein deckelndes Muster, weißt du, so immer, ja, ganz viel Selbstsabotage, dass Sachen nicht klappen, aber nicht weil ich zu blöd bin, sondern weil ich Angst davor habe, dass sie klappen könnten.
Ist es auch so ein bisschen Angst vor Erfolg?
Ja, total.
Hinter jeder Angst oder hinter jedem Glaubenssatz, also was ich gerade rausgehört habe, ist es ja so ein bisschen der Glaubenssatz: Es kann nicht klappen. Oder: Ich erlaube es mir nicht.
Genau, es soll nicht klappen. Genau, es kann, es klappt eh nicht, würde ich sagen.
Es klappt eh nicht. Und hinter jedem Glaubenssatz steckt ja so auch ein Wunsch oder ein Bedürfnis. Was würdest du sagen, ist bei dir der Wunsch hinter dem Glaubenssatz, es klappt eh nicht? Was ist der Wunsch? Wonach sehnst du dich eigentlich innerlich?
Ich glaube nach Also einerseits eine Sicherheit, eine Ungefährlichkeit, und Erfolg ist teilweise für mich, oder war auch so eine brenzlige Geschichte, weißt du, auf einmal, also kein Erfolg ist eigentlich auch Kontrolle, weil da ist nicht viel los, ja, aber Erfolg kann auch richtig unkontrolliert werden und auf einmal Ergeben sich Dinge, die sehr viel sind. Ich glaube, das ist so ein Ding.
Also der Wunsch nach Kontrolle einfach auch.
Also das wäre ja das— ich will ja die Kontrolle eher— ich will ja eher lernen, das loszulassen. Aber meinst du jetzt die positive Absicht von dem, von so einem Satz, es klappt eh nicht, was, vor was denn mich schützen?
Nee, komm, ich meine es so, zum Beispiel wenn ich sage, ich bin nicht gut genug, oder wenn ich fühle, ich bin nicht gut genug, und ich fühle es immer wieder, ich bin nicht gut genug, steckt ja immer ein Wunsch dahinter. Und in dem Fall beim Nina wäre das jetzt zum Beispiel, also ist es nicht, aber jetzt nur als Beispiel, wäre das der Wunsch nach Anerkennung. Also ich würde mir Anerkennung gönnen. Und bei dir, du sagst, es klappt eh nicht, also hast du eigentlich den Wunsch nach Kontrolle, weil Sobald es klappen könnte und Erfolg da ist, kannst crazy werden. Oh mein Gott, was ist hier los? Und das willst du nicht, weil dann kannst du es nicht mehr kontrollieren. Ist es das?
Ja, so Sicherheit. Ich würde noch mehr sagen, nicht Kontrolle, sondern Sicherheit. Weil Kontrolle ist ja nichts so Schönes oder so. Also es muss sich so sicher anfühlen für mich.
Gibst du dir denn selber mittlerweile diese Sicherheit? Weil die Sicherheit kann ja nie von außen kommen. Sicherheit ist ja ein intrinsisches Gefühl. Also solange wir in einem politisch stabilen Land leben, so wie du es gerade gesagt hast, ist ja Sicherheit immer ein Gefühl von innen heraus. Würdest du sagen, dass du das jetzt dir auch gibst durch die Arbeit, die du die letzten Monate an dir selber gemacht hast?
Schon, ja. Ja, schon viel mehr wirklich. Mega.
Das ist gut.
Es war früher schon viel mehr so ein Tretminenfeld, wo ich nicht genau wo ich mir in der Ecke nicht so über den Weg getraut habe oder in der oder in dieser. Das heißt, ich fühle mich jetzt wirklich sicherer.
Wahnsinn, was sich verändern kann. Und es ist ja auch nicht immer leicht. Und ich meine, jetzt sind wir bisschen hier von der einen Frage ins kriegerische Temperament gerutscht und haben alles verschollen, weil die Frage war ja, was würde ich Menschen mit auf den Weg geben, wenn sie was verändern wollen. Und dann hast du es eben gesagt und es war wunderbar, Margarete, durch so viele so viele gute Sätze heute von dir gefallen. Hast du gesagt, es ist möglich, wenn du es willst, und wenn es doch nicht möglich ist, ist es Selbstsabotage. Und korrigiere mich, wenn ich falsch liege, aber ich übersetze diesen Satz so: Es ist möglich und es liegt in deiner Verantwortung, das Beste daraus zu machen. Ist es das, was du meinst?
Genau, Selbstverantwortung ist auch so ein Ding. Das ist für mich mittlerweile, wie wenn ich so Ich habe gerade voll die Selbstverantwortungsbrille auf. Ich sehe das überall gerade rausploppen, wer sie nicht übernimmt und wer sie übernimmt und was das bedeutet. Was das heißt, wie toll ein Leben abgehen kann, wenn du Selbstverantwortung übernimmst.
Was ist für dich Selbstverantwortung? Kannst du mir ein Beispiel geben?
Ja, ich verpasse den Bus und sag dann nicht so: Ach Scheiße, warum hast du auch nicht deine Sporttasche gefunden? Oder so, sondern ich sag dann halt so: Ja, okay, ich bin, ich habe es mir so gebaut, dass ich zu spät aus dem Haus gegangen bin. Also was kann ich das nächste Mal, wo kann ich selber gucken? Grenzen Grenzen setzen. Das ist zum Beispiel super wichtig, dass ich halt rechtzeitig sage, okay, bis dahin kann ich mitgehen und dann nicht, weil dann weiß ich jetzt schon, dass es nicht klappt. Aber viele gehen ja dann mit und machen dann am Ende den anderen dafür verantwortlich.
Ja, ja, ich gebe dir noch ein Beispiel, was auch super— mein Lieblingsthema gerade. Ich nehme gerade Reitstunden, so, Und dann saß ich auf dem Pferd, auf der Rosa oder Stacy, ich weiß nicht mehr, welches, und die ist nicht gelaufen, ne? Und ich so, mah, holla hier, und gekickt und geschlagen mit der Rute und nichts passiert. Und dann habe ich am Anfang gesagt, du dummes Pferd, ich habe nicht gesagt, du dummes Pferd, aber es war so, oh, die hat heute schlechte Laune, das Pferd, die läuft nicht, die ist faul heute und so. Habe ich mich selber, Marie, solche Sätze sagen hören. Und dann ist was Wunderbares passiert, weil die Reitlehrerin ist zufällig auf dieses selbe Pferd gestiegen und ist paar Runden geritten. Und auf einmal trabt das Pferd, galoppiert, läuft. Und dann wurde mir wieder bewusst, obwohl ich das ja eigentlich schon weiß, ey, es ist meine Verantwortung, ob ein Pferd läuft, ob ein Business funktioniert, ob ich mich verändere, ob meine Beziehung funktioniert, ob ich abnehme. Es ist nur meine eigene Verantwortung und nicht die Verantwortung im Außen. Und sobald ich die Schuld auf das Pferd schiebe, werde ich keine gute Reiterin, weil ich kann mich nicht verbessern. Ich habe keinen Raum zu wachsen.
Ja, genau, du gibst eigentlich das Werkzeug aus der Hand. Ja, ja, ja, weil das die Verantwortung ist, ja gleichzeitig voll die Kraft. Also das ist ja einfach dein Werkzeug.
Ja, absolut. Ja, mega, mega Talk, also auf jeden Fall richtig gute Punkte, Margarete. Ich bin dir sehr dankbar. Ich habe gleich einen anderen Call, deswegen müssen wir langsam Schluss machen, aber Es wird sehr mehrwertig für alle, die dieses Gespräch sehen. Wir schreiben einfach noch mal, wie wir das jetzt machen. Aber danke für deine Zeit. Danke, dass du da warst. Lass uns einfach in Kontakt bleiben. Ich habe mich mega gefreut, dich zu sehen. Ich kenne dich aus dem Live Calls sehr, sehr gut noch sogar und ich weiß, dass du relativ oft da warst und dann kam die Pause.
Genau.
Aber ja, kommst doch mal rein, Monats, wie gesagt. Es wartet auf dich. Du hast es in dir, diese Closerin. Jetzt machst du diese Coaching-Geschichte ein bisschen weiter, dass du dich da festigst, Sicherheit bekommst, und dann irgendwann sind wir da für dich.
Okay, super.
Okay, danke für deine Zeit, lass uns in Kontakt bleiben, und sonst sehen wir uns auch, hoffe ich, in Berlin, aber davor sowieso mal bei einem Live-Call.
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