Hinter den Kulissen: So sieht ein echter Community-Call

Marie Siber leads a Hör-Closing Academy community call focused on the filler word "ähm" and how it signals insecurity and disrupts sales conversations. Members share how excessive fillers make them feel uneasy and distracted, and the group takes on a "Week of No M" challenge, replacing fillers with pauses to build confidence and rapport.
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Also, ich nehme euch heute mal mit in den echten Live-Call von der Hör-Closing Academy, und zwar den Dienstag-Morning-Call. Der ist immer um 8 Uhr und der heißt: Willkommen neue Woche! Und heute geht es um ein ganz besonderes Thema und ich freue mich schon sehr. Ihr müsst aber leise sein.
Psst!
So, guten Morgen die Damen! Guten Morgen! Jawohl! Guten Morgen! Die Leute heute nicht aufgestanden. Sehr schön, herzlich willkommen!
Guten Morgen!
Guten Morgen! Ich lass noch kurz jemand rein. So, Dienstagmorgen, was machen wir am Dienstagmorgen im Call? Also erstmal will ich euch natürlich willkommen heißen, weil ja, es ist wichtig, Leute willkommen zu heißen. Und ja, Dienstagmorgen machen wir immer halt verschiedene Sachen, die gerade so anstehen. Ja, und heute habt ihr es vielleicht schon erraten. Ich bin mir nicht sicher, ob ihr es erraten habt, aber vielleicht weiß jemand, über was wir heute sprechen.
Vielleicht über Unsicherheiten und Angst?
Angst, über Angst. Regina, wir sprechen über M's. Was ist euch gerade aufgefallen, als ich hier dieses Intro gemacht habe und euch willkommen geheißen habe? Wie ging es euch damit? Ja, Regina.
Super gut. Mir ist sofort aufgefallen, dein Strahlen, dein Outfit, die Farbe und die High Energy. Einfach wirklich krass. Und es steckt sehr an, finde ich.
Ja, das war, bevor wir über das M gesprochen haben. Was ist dir aufgefallen, als ich den Call, als ich darüber erzählt habe, was Was heute ansteht in dem Call, als ich so oft das Wort benutzt habe. Ist dir das aufgefallen oder nicht? War das für dich normal?
Nee, nee, das ist mir jetzt tatsächlich, weil du benutzt es öfters. Also mir ist es nicht so im Rahmen. Nee, aber ich finde dich ja so charmant. Also nee.
Okay, okay, sehr gut. Ja, dir ist nichts aufgefallen. Passt. Dann habe ich es richtig gemacht. Wahrscheinlich. Ela, wie ging es dir mit dem Wort?
Es war total erst mal total ungewohnt, dich so zu hören, weil du so nie redest. Und du wirktest total unsicher. Ja, so als hättest du eigentlich überhaupt keine Ahnung, was du hier gerade machst und wärst so zufällig gerade hier reingeworfen worden. Und genau das hatte die Auswirkung auf mich zumindest.
Überraschung, heute bin ich da. Ja, unsicher, als hätte ich keinen Plan. Genau. Petra, wie hat es auf dich gewirkt? Ja, so kennt man dich wirklich nicht. Und dass du nicht wusstest, was du sagen sollst und worum geht es jetzt eigentlich? Völlig planlos. Ja, genau. Ja, ich will, dass wir jetzt ein bisschen sammeln, dass ihr versteht, was macht das Wort bei eurem Gegenüber. Ja, irgendwie, was hat es mit dir gemacht? Neben deiner Unsicherheit und etwas Planlosigkeit habe ich doch ein bisschen das Gefühl bekommen, dass es um etwas Unangenehmes gehen wird. Also ich habe mir echt Gedanken gemacht, okay, was passiert jetzt dann hier in der Closing Academy, wie geht's weiter? Also das war schon wirklich sehr, sehr ungewohnt von dir. Ja, ja, du hast bekommen. Ja, okay. Angela?
Ich fand es eher, als wenn du das als Lückenfüller benutzt hast und noch überlegst, also Zeit schindest, um zu überlegen, was mache ich denn jetzt heute? Als wenn du dir nicht im Klaren darüber wärst, was dein Thema heute ist.
Genau, jawohl, richtig. Heike? Ja, genau das wollte ich eben sagen. Sehr gut. Okay, du hast uns unsicher gemacht. Jawohl. Martina? Ja, nachdem ich dich schon ein paar Mal gesehen habe, habe ich mal gedacht, okay, jetzt verarscht sie uns gerade ein bisschen, und habe mir eben gedacht oder erwartet, dass es irgendwie diese Richtung heute gehen wird. Ja, ihr kennt mich ja auch, ne? Und das war ja auch sehr überspitzt gerade, also ich habe ja extrem übertrieben, ne? Ich wollte euch damit nur bewusst machen, was das Wort in unserem Gegenüber auslösen kann. Und heute in diesem Call geht es um das Wort. Ja, und es gibt verschiedene Arten, das Wort zu benutzen. Es gibt einmal, wenn ich das Wort bewusst benutze, was wir zum Beispiel im Rapport machen, beim Outbound. Für alle, die noch nicht im Level 4 sind, kein Stress, das kommt noch. Da benutzen wir das Wort ja so ein bisschen bewusst, um Neugierde zu wecken bei unserem Gegenüber. Wenn wir das aber unbewusst benutzen, weil wir nicht anders sprechen können, also weil wir nur mit dem Wort sprechen können, dann signalisiert das bei unserem Gegenüber große Unsicherheit. Und wenn ihr euch jetzt mal überlegt, jetzt geht mal weg von mir und von dem, was ich gerade alles gesagt habe. Wenn ihr euch mal überlegt, ihr redet, vielleicht habt ihr eine Freundin, die immer das Wort benutzt oder einen Bekannten oder so. Und bei mir ist es nicht nur dass ich von der Person Unsicherheit signalisiert bekomme. Ich muss euch ganz ehrlich sagen, mich nervt es auch, weil ich das Gefühl habe, die Person, die kommt nicht auf den Punkt. Das nimmt das komplette Tempo raus. Die Tonalität, das zerstört einfach die Präzision. Ja, geht es euch auch so? Hat jemand vielleicht ein Beispiel? Wie geht es euch damit, wenn Leute oder wenn ihr Sprachnachrichten bekommt, die 8 Minuten gehen? Und 5 Minuten davon sind Lückenfüller. Er, warte mal, noch das gemacht. Und wie geht es euch damit, Angela? Ja, wir hören noch nichts.
Jetzt, jetzt. Also ich stelle dann immer auf 1,5 oder 2, weil es lange dauert und ich denke immer, komm jetzt, sag es doch, sag es doch. Ich würde ihm am liebsten die Worte liefern, weil mich das so nervt und ungeduldig macht. Das hat mich jetzt auch schon leicht ungeduldig gemacht. Gut, es geht dann auch ein gewisses Gedankenkarussell los. Was will sie denn jetzt sagen? Ist sie unvorbereitet oder hat sie jetzt irgendwas was Freudiges, Trauriges zu sagen. Ich habe bisschen gedacht, ist sie vielleicht schwanger? Also man weicht total ab und ich glaube, es ist schwer, dann auch wieder denjenigen an den Punkt zurückzubringen, weil der so wegdriftet von positiv bis negativ bis genervt sein. Also ich glaube, das Wort M, wenn es unbewusst benutzt wird, zerstört dir komplett den Fokus, dass der bei dir ist, der Lead.
Ja, absolut. Und wir sind ja, wir als Personen, aber auch wir als Closerin am Ende vom Tag für unsere Außenwahrnehmung verantwortlich. Wir sind dafür verantwortlich, wie uns unser Gegenüber wahrnimmt. Maxi, sagst du auch noch gern was dazu? Ja, tatsächlich war mein erster Gedanke, dass gerade auch so in Zeiten von Social Media, weil ich merke das bei mir selbst extrem, meine Aufmerksamkeitsspanne auch einfach nicht mehr so da ist. Und wenn sich das Gespräch so zieht wie Kaugummi, dann wird es immer schwerer für mich, am Ball zu bleiben. Und ich hatte mal einen Kollegen, der hat das ganz exzessiv praktiziert. Bei ihm bin ich dann immer schon auf Abstand gegangen, weil die Gespräche auch nicht so werthaltig für mich waren. Ja, das sind alles die Folgen, die passieren können, wenn ihr zu oft Wörter wie quasi oder so was, Lückenfüller benutzt, dass dann andere Menschen bei euch auf Abstand gehen. Das müsst ihr euch mal überlegen, ja. Und ihr seid dafür verantwortlich, wie ihr sprecht. Und der arme Kollege, der hat jetzt die Maxi nicht mehr um sich rum, weil sie auf Abstand gegangen ist. Und es ist halt krass. Und das muss uns bewusst sein, weil wir sind dafür verantwortlich, wie wir wahrgenommen werden. Ja, Madele, sorry, ich habe dich irgendwie nicht gesehen.
Alles gut. Also bei mir war das so, als ich in der Schule war. Ich meine, dazu muss man sagen, ich war im Politikprofil und es war super anstrengend, wenn wir irgendwelche Diskussionen hatten, wenn die ganze Klasse Klasse die ganze Zeit gesagt hat in irgendwelchen Debatten oder Diskussionen. Und wir hatten halt manchmal so, ich sag mal, hitzigere Themen, oder wenn irgendwie dann 21 Jungs über Feminismus debattiert haben und die ganze Zeit gesagt haben, war das super anstrengend und man hat halt total ausgeschaltet und auch total, ja, oder man hatte überhaupt keine Motivation mehr, da überhaupt mitzureden, weil man sich so dachte, so ja, kommt doch einfach mal auf den Punkt, redet mal irgendwie normal, sage ich mal. Und ja, auch wie Max meint, das ist so eine Abneigung, die einfach ausgelöst wird.
Ja, genau. Kommt auf den Punkt, Abstand, Abneigung. Martina, wolltest du auch so was sagen, wie die Eli gesagt hat, oder? Ja, ging in die Richtung, ja. Ja, und ich habe sogar mal, ich habe mich damals auf eine Stelle beworben als Closerin und dann war ich halt im Follow-up. Also der Vertriebsleiter musste sich das noch überlegen, dies, das, jenes. Und dann habe ich ihm irgendwie noch eine Sprachnachricht geschickt. Ich glaube, die ging so zweieinhalb Minuten. Dann hat er mir geantwortet auf diese Sprachnachricht: Ganz ehrlich, Marie, mit deiner Erfahrung, da hatte ich schon 2 Jahre Vertriebserfahrung. So oft das Wort zu benutzen, das ist nichts, was mir gefällt und es passt nicht zu unserem Team. Und guess what? Ich habe die Stelle nicht bekommen. Ja, und deswegen ist es wichtig, also grundsätzlich für euer Leben, weil ihr habt ja jetzt gerade gehört, was es bei eurem Gegenüber auslöst. Abneigung, Genervtheit, Unsicherheit, Abgrenzung auch. Ja, deswegen wollen wir das heute verändern. Und deswegen sind wir heute da und es startet jetzt die Woche in der HCA. Okay, aber auch eigentlich und also besser als M. Ja, definitiv beides besser als M. Genau. Der erste Step ist Bewusstsein. Ela, willst du bisschen erzählen? Ja, los. Was hast du gestern und heute gemacht? Und ihr anderen, passt mal auf. Ja, Bewusstsein jetzt.
Ja, also meine Tage waren super spannend. Weil ich bin aufgewacht, habe gemerkt, hey, ich bin krank oder nicht fit, besser gesagt. Dann hatten wir um, ich glaube, es war 8:30 Uhr den Mindset Call. Dann bin ich wieder schlafen gegangen, habe meine Serie weitergeschaut, bin spazieren gegangen irgendwann mal, weil ich mir dachte so, hey, ist ganz cool, mal ein bisschen frische Luft, war aber keine gute Idee. Aber es war trotzdem ganz angenehm. Dann habe ich um 18:00 mit Anita ein bisschen Einwandbehandlung geübt und danach hatten wir noch mal den Empowerment Call, welcher echt toll war. Aber ich bin auch ein Fan von Empowerment und Mindset Calls, muss man dazu sagen.
Okay, Ile, reicht, du hast dich einmal gesagt. Wir haben trotzdem die Message verstanden. Auf jeden Fall. Sehr gut. Danke, dass du dich getraut hast. Perfekt. Ich sage euch auch gleich, wie wir das jetzt verändern diese Woche. Jiska, Jiska, wie spricht der Name aus?
Jiska.
Jiska, okay, let's go. Was hast du so getrieben?
Bin weg, ich bin gestern aufgestanden, dann bin ich ins Auto gestiegen und bin zum ersten Café hier im kleinen Ort gefahren, habe dann ein Croissant gegessen, was ich sehr liebe. Danach bin ich wieder ins Auto gestiegen und bin an den, ans Meer gefahren, und dort gab es ziemlich hohe Wellen und ich habe mir getraut, tatsächlich mit den Füßen ins Wasser zu tapsen. Und danach bin ich dann wieder die Treppen hochgestiegen von der Steilküste, habe mich ins Auto gesetzt und bin hier zu Hause an meinen Ort gefahren und habe dann weiter am Level 4 gearbeitet von der HCA und habe es jetzt endlich auch beendet und darf heute mit Level 5 anfangen. Soweit zu meinem gestrigen Tag. Habt ihr noch Fragen?
Nee, alles gut, sehr gut. Nicht einmal benutzt. Du darfst aber gern Punkte benutzen in deinen Sätzen. Das war sehr durchgängig. Okay, danke dir. Okay, Regina.
Also, fängt schon gut an. Ich war im Mindset Call, dann habe ich mich mit der lieben Luisa ausgetauscht. Ausgetauscht. Es ging um die HCA. Wir haben nicht geübt, aber wir haben Informationen ausgetauscht. Danach bin ich zum Arzt wegen meinem Sturz. Habe jetzt eine Krückenverordnung für die Woche und kann dadurch schön üben. Danach habe ich mir die App runtergeladen mit den Stellenanzeigen und bin total fertig am Abend nach 3 Stunden scrollen. In die Küche gegangen, hat gekocht.
Okay, reicht schon. Danke, Regina. Reicht? Ja, waren glaube ich mehr, waren 5, oder? Okay, wow.
Danke für das Feedback. War mir so nicht bewusst.
Ja, jetzt ist es dir bewusst. Deswegen machen wir das. Ja, also bin Sport gegangen und das war so mein Tag. Also ein bisschen gefrustet war ich gestern mit HCA, muss ich gestehen. Oh, Heike. Danke, dass du dich getraut hast. Sehr cool. Mach bitte 2 Tage Pause. Heute nimmst du dich raus und morgen auch. Und am Donnerstag startest du wieder durch. Das hilft dann immer. Wo bist du denn gerade? In welchem Level? Level 5. Ich schaue mir alle Videos an und denke: Ach Gott, das muss ich auswendig lernen. Nein, das musst du nicht auswendig lernen. Das muss ich euch noch mal an alle: Ihr müsst es nicht auswendig lernen. Vor allem Level 5. Das reicht mir, wenn ihr das einmal durchschaut. Ihr müsst es nicht auswendig lernen. Ihr müsst auch nicht wahnsinnig viele Notizen. Ihr müsst nur wissen, wo ihr das findet. Wenn ihr mal solche Einwände bekommt, dass ihr da immer zurückgehen könnt. Okay, kein Stress. Mir raucht der Kopf. Also Stress habe ich mir gemacht, wie du es gerade beschreibst. Also nee, nee, nee, alles gut. Das ist da für immer, das Level 5 und Level 4 und alle Level stehen euch für immer zur Verfügung. Ihr könnt da immer wieder zurückgehen. Abgemacht. Die Woche der Elms. Und ich möchte am Donnerstag, Freitag paar Posts sehen in School, wie es euch damit ging. Was eure Aha-Momente waren, irgendwelche Reflexionen. Okay, sehr gut. Und wenn ihr im Discord übt, dann auch die andere Person darauf aufmerksam machen. Oder war das ganz schön viele Ähms in deinem Satz? Ja, wir haben die Woche der Ähms in der HCA. Ist nicht erlaubt diese Woche. Danach könnt ihr wieder reden, wie ihr wollt. Aber eine Woche machen wir das konsequent. Alles klar? Gut, perfekt. Dann wünsche ich euch einen schönen Tag. Heute fallen leider die Setting Calls aus, weil die Laura ist in Süd— wo ist denn Kapstadt? Und der Flug wurde gecancelt. Das heißt, sie muss einen anderen nehmen und heute Abend leider auch. Ja, nur dass ihr Bescheid wisst. Aber ab nächster Woche sind die wieder am Start, die Coaches. Wir sehen uns dann morgen sowieso. Macht's gut. Bis dann. Danke.
Ciao.
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