Interview Jessi

Jessi left traditional sales to learn the empathy-based closing approach at Closing Academy, now earning four-digit monthly revenue across two ventures: a resilience program sold to governments and a DNA-based health platform. She works mornings on one, afternoons on the other, and credits the alumni network and mindset shifts from cold-calling to unconscious competence.
Chapters
Hello Jessi! Ja, wir haben uns ja gerade schon kurz gesehen und da hat sich meine Freude schon übertrieben überschlagen. Und tatsächlich habe ich seit gestern gedacht, geil, morgen sehe ich die Jessi wieder. Ich sag kurz warum. Warum? Weil du warst eine von meinen ersten Kundinnen, ne, damals. Also da haben wir gerade irgendwie erst angefangen und wir haben einfach schon ewig nicht mehr miteinander gesprochen. Und deswegen freue ich mich heute.
Ja, ja, ja, es ist auch viel passiert in der Zeit, meine Güte. Das ist ziemlich genau ein Jahr her. Und was sehr, sehr cool war, ich habe neulich den meinen Brief an mich selber erhalten.
Oh, also schon über ein Jahr her.
Ja, der Start war über ein Jahr her und es ist unglaublich viel passiert und ich bin nach wie vor so, so dankbar, dass ich dich gefunden habe oder du mich oder wie auch immer oder wir uns.
Wir uns. Ja, crazy. Warte mal, also du hast deinen Brief an dich selber, das müssen wir kurz erklären, glaube ich. Wir haben halt in Modul, in Level 1 oder 2, glaube ich, meinst du? Ganz am Anfang schreibt ihr einen Brief an euch selber, den ihr dann ein Jahr später, kommt der Brief zu euch nach Hause, also per E-Mail geschickt. Was stand da drin und konntest du diese Sachen lösen?
Ja, da stand einiges drin. Da stand also, ich habe meine Selbstständigkeit aufgebaut, ich bin schuldenfrei. Das habe ich noch nicht geschafft. Okay, nein, nein, alles gut. Also ich muss, du weißt ja, du kennst ja meine Herausforderung, also ich bin halt einfach ausgebremst worden, mindestens ein halbes Jahr, durch die Herausforderung mit meiner Mutter. Die Thematik kennst du, ne? Aber ich bin auf einem sehr, sehr guten Weg und ja, es stand einige Sachen drin, die ich erreicht habe, aber ich sag mal, durch diese Verzögerung ist es halt einfach Es verzögert sich.
Ja, ist ja auch okay. Also es muss ja nicht alles, was in dem Brief steht, dann auch erfüllt sein. Das ist ja quasi unser Vision Board und Step für Step erreichen wir das. Aber es stand zum Beispiel drin, du hast deine Selbstständigkeit erfolgreich aufgebaut. Können wir abhaken. Richtig.
Können wir abhaken.
Hä?
Ich verdiene vierstellig. Können wir abhaken.
Du verdienst richtig viel.
Noch nicht in dem Bereich, wo ich gerne hin will, aber—
Was war denn dein bester Monat? 4K. 4K, oh, besser Mona. Okay, gut, sehr gut. Und mit wie viel Stunden so die Woche?
20.
20 Euro, okay. 20 Stunden, 4K ist schon in Ordnung, ne? Und bist du noch in deinem Hauptjob?
Nicht mehr, wir waren, ich ja, in Kurzarbeit eine ganze Zeit lang und wir haben jetzt einen Aufhebungsvertrag gemacht, der läuft, also ist jetzt ausgelaufen zum 1. April.
Ah ja, da hat dir das Universum auch gut in die Karten gespielt. Willst du jetzt wieder eine Festanstellung suchen, Angestelltenverhältnis, oder sagst du, nee, ich konzentriere mich aufs Closing?
Keine Arbeitgeber mehr, nur noch Auftraggeber.
Insatz, den merke ich mir. Keine Arbeitgeber mehr, nur noch Auftraggeber. Wie geil ist das denn? Da könnt ihr so einen Werbeslogan machen.
Das wäre echt cool.
Okay, okay, okay, Jessi. Wir sind gleich voll reingeschaut. Also mach mal ganz von Anfang. Wann hast du hier gestartet und warum hast du bei uns gestartet?
Ihr seid mir über den Weg gelaufen. Du bist mir über den Weg gelaufen über Instagram. Und ich muss ja sagen, ich bin ja nun wirklich im Vertrieb seit 1995. Also wirklich gestartet als Verkaufsrepräsentantin in der Hotellerie, 5-Sterne-Hotellerie. Und ich hatte tatsächlich viele, viele Sales Trainer. Männlicher Natur. Also es ging immer um mehr Budget, noch den Kunden ausbauen und hier noch und dies noch und das noch und schlag mich tot. Und es war immer der männliche Vertrieb, den ich gelebt habe oder leben musste. Und dein Ansatz hat mich sofort gecatcht. Du hast gesagt, der weibliche Vertrieb, wir ticken ganz anders. Und das hat mich total neugierig gemacht. Und deswegen habe ich mich angemeldet, relativ schnell. Hatte zwei Geschwister.
Unterschiede zwischen— wir können gleich weiter. Was sind die Unterschiede in deinen Augen zwischen männlichem und weiblichem Vertrieb?
Also der männliche Vertrieb ist doch immer sehr pushy, sage ich mal. Ja, versuchen die Kunden oftmals zu committen, schon in der ersten Sekunde zu sagen: Hey, wir wollen ja zum Abschluss kommen, tralala. Und dieser typische Druckverkauf. Na, und nicht auf Augenhöhe. Also es ist so, der Kunde steht ein bisschen unter dem Vertriebler, habe ich immer den Eindruck gehabt. Ja, ja, definitiv im weiblichen Vertrieb anders. Ja, also man ist auf Augenhöhe mit den Kunden, spricht auf einer ganz anderen Ebene. Auf einer weiblichen Ebene, auf einer mentalen Ebene, auf einer authentischen Ebene. Das ja, und das wollte ich unbedingt noch vertiefen, weil genau das ist eigentlich der Vertrieb, den ich gerne machen wollte, und nicht noch mehr Budget rausholen und noch den Kunden ausbauen und hast du nicht gesehen.
Ja, ja, okay. Und okay, check. Ja, sehe ich genauso. Also weiblicher Vertrieb ist einfach viel mehr auf Augenhöhe, viel mehr mit Herz und auch gucken, ob es wirklich passt. Ja, genau. Sehr schön. Und dann hattest du zwei Gespräche bei uns. Wolltest du mal sagen, wie ging es dann weiter?
Ja, ich habe mit der Alex ein Gespräch gehabt und mit Mona.
Mit Mona, okay.
Gut. Ja, und ich sage mal, ich habe immer noch tatsächlich das kleine den kleinen Ausdruck vom Closing Call, die Phasen des Closing Calls, der hängt immer hier.
Ja, sag mal. Ach geil, okay. Ja, sehr cool.
Der hängt immer hier und tatsächlich habe ich jetzt in meiner Karriere oder in meiner Laufbahn oder mit meinen ersten Auftraggebern auch viele aus der Closing Academy wieder getroffen. Also mit denen ich zusammen die Ausbildung bei dir gemacht habe. Und tatsächlich habe ich auch noch viel Kontakt zu denen, mit denen ich dabei war. Also da sind wir—
hast du denn Kontakt mit der Alex?
Nicole? Ja. Welche Alex? Alexandra aus Österreich, die Blonde?
Also nein, keine Nachricht. Ah ja, cool. Ja, ja. Und mit der Nicole, bestimmt auch, oder?
Sandra auch, Sandra Folger. Ich müsste reingucken, wie sie alle heißen.
Aber das sind auch echt Freundschaften entstanden.
Ja, Anke ist jetzt zu uns gekommen. Ich weiß nicht, Anke.
Ja, das weiß ich. Ja, habe ich aufgeschrieben.
Genau. Und die Martina.
Ja, die Martina kenne ich sehr gut.
Ja, genau. Annabelle.
Annabelle, Superfrau.
Ja, ja, ja. Also das ist immer total schön, weil da ist natürlich gleich eine Connection auch dabei.
Ich fühle mich gleich wie zu Hause in der Kooperation.
Ja, absolut. Ja, okay. Das Framing zum Beispiel mega wichtig, die ganze Einwandbehandlung und tatsächlich eben auch die Transition ist ein mega Tool, was ich super gerne benutze in den Closing Calls. Aber gut, jeder am Ende des Tages ist jeder anders auch. Ja, aber ich habe so profitiert, weil ich Vertrieb einmal von einer ganz anderen Seite kennengelernt habe.
Noch mal, wir haben es einmal umgedreht, den Vertrieb. Und war das damals wirklich nur so, der einzige Punkt war ja, ich möchte halt einfach lernen, wie weiblicher Vertrieb geht. Deswegen starte ich mal bei Marie. Oder gab es noch andere?
Also mein Ziel war tatsächlich, nebenberuflich mir eine Selbstständigkeit aufzubauen, erst mal nebenberuflich. Und dann kam ja irgendwie eins zum anderen. Also ich habe ja schon, sage ich mal, September 24 gemerkt, dass es dem Unternehmen nicht gut geht und ich einen Plan B brauche. Und dann bin ich im Februar, glaube ich, auf euch gestoßen erst und habe schon dies und das ausprobiert. Und ich sage mal, gut, das ist schon so ein bisschen so, man Man probiert vieles aus und ich kann sagen, zwei Sachen, also ihr und noch eine andere Sache, die mich wirklich, wirklich weitergebracht haben.
Okay, du kannst ja andere Sachen gern sagen. Also ich bin damit offen.
Ja, ich habe einen eigenen Onlineshop gegründet.
Einen Onlineshop? Ah, okay.
Genau. Und da lasse ich mich halt durchgeiten. Also Schritt-für-Schritt-Anleitung tatsächlich.
Aber wann? Aber ist neu oder wann hattest du das gemacht?
Nee, der ist, den gibt es schon, nur der ist noch nicht live, weil die Produkte noch nicht live sind. Also das ist halt auch noch eine Baustelle, die ich bearbeite.
Hast du vor der HCA angefangen oder danach?
Nee, danach.
Ah, okay, also quasi das Coaching gekauft, wie man einen Onlineshop gründet. Okay, mega. Und die zwei Sachen haben dich wirklich weitergebracht, sagst du?
Absolut. Also wenn der Onlineshop dann live ist, dann ja. Aber sieht schon sehr, sehr gut aus. Ja, und also meine Marke ist ja Silver Health. Ja, und es geht halt um Longevity. Und da passt halt dann wiederum das, was ich jetzt aktuell im Closing mache, halt auch sehr, sehr gut dazu, weil da geht es auch 100% um Langlebigkeit. Was kann man alles tun? Und da in diesem Shop wird es dann halt die passenden Produkte dazu geben.
Mega, da kannst du mir auf jeden Fall Link schicken, wenn der fertig ist.
Richtig cool.
Okay, okay, also du bist momentan in zwei Kooperationen, richtig, als Closerin unterwegs. Okay, kannst du so bisschen sagen, was das eine ist, was das andere ist, einfach von der Nische her, was du da verkaufst? Einfach weil ich, das sind auch so Fragen, die viele mal haben. Was verkauft eigentlich als Closerin?
Also in der einen Kooperation geht es tatsächlich um Resilienztrainings in einer speziellen Zielgruppe. Da gibt es einen sehr, sehr langen Sales Cycle. Wir haben jetzt Gott sei Dank das Portfolio an Kunden ausgeweitet, sodass wir mit Mentaltrainings eben auch an Industriebetriebe herantreten werden. Genau, das ist von—
Also Resilienztraining, Mentaltrainings im B2B-Bereich, also Business to Business, nicht—
Business to Government ist das eine.
Ja, okay, spannend.
Das ist ein Sales Cycle. Also da geht es wirklich nicht um Wochen, sondern um Monate, teilweise um Jahre. Weil tatsächlich die Geldgeber die Kommunen sind und die natürlich dann eben auch einen Haushalt haben. Der Haushalt muss beschlossen sein. Meistens ist der Haushalt leer. Im Moment ist es eine Katastrophe. Deswegen haben wir eben auch beschlossen, und da bin ich der Geschäftsführung sehr, sehr dankbar, dass die da reagieren, und wirklich sagen, okay, und wir müssen jetzt mal unser Portfolio ausweiten bzw. unseren Kundenkreis ausweiten, sonst laufen uns unsere Closer davon.
Ja, also einfach an die Gegebenheiten am Markt anpassen. Und weil es ja in der Regel auch digitale Produkte sind, kann man das auch sehr schnell und sehr gut machen. Das ist ja was anderes. Nee, nee, nee.
Also das sind tatsächlich keine digitalen Produkte. Also das Resilienztraining ja schon, Das ist ein E-Learning, die anderen sind Vorträge und Workshops, wo tatsächlich ein Trainer vor Ort ist.
Okay, okay, krass, das wusste ich gar nicht. Okay, ja, nichtsdestotrotz ist ja was anderes, wie wenn du jetzt zum Beispiel eine Lagerhalle hast mit, keine Ahnung, 2 Millionen Masken, ja, und dann braucht man die nicht mehr. Ja, also der Markt kann sich schon schneller anpassen. Okay, also einmal Resilienztraining im B2G, also B2Government und B2B, und Und das andere, was machst du da?
Ja, die andere Kooperation, das ist wirklich Zukunft, was wir da machen. Tatsächlich, da geht es um Darm-Mikrobiom-Tests und um DNA-Tests, die in eine App geladen werden, wo du sozusagen einen Gesundheitszwilling von dir erschaffst. Ja, und ja, dein Leben optimierst sozusagen. Ja, also es ist krass genial. Das ist eine KI. Ne KI mit einer Web-App, die personalisiert ist. Also es ist ein personalisiertes Gesundheitstool.
Wahnsinn.
Ja, ja, ja.
Also da stelle ich mir ja auch schon vor, dass ihr da richtig heftige Kundenresultate auch seht, oder?
Das ist das eine. Und ich sage mal, die Gespräche sind teilweise sehr, sehr herausfordernd. Weil natürlich Menschen, also du musst dir vorstellen, der Funnel ist so, wir machen 4 Workshops in der Woche und daraus entstehen die Beratungstermine. Ja, und die, sage ich mal, Interessenten, die reinkommen, haben in der Regel gesundheitliche Herausforderungen. Und die sind oftmals nicht ohne. Ja, und die Gespräche sind super intensiv. Aber ich habe da auch schon Menschen kennengelernt, wo ich denke so, wow, was, was Also wie dankbar kann man sein, dass man so gesund ist, wie man ist? Ja, ja, super tolle Menschen auch kennengelernt, die eben jetzt auch mit dabei sind. Und wenn man die dann sozusagen eben auch in der WhatsApp-Community zum Beispiel sieht, wie die kommunizieren, wie die sich beteiligen, da geht mir immer das Herz auf, weil das sind ja im Endeffekt meine Babys.
Ja, voll, voll. Es war bei mir auch mal so, dass ich habe so die Leads, also die interessanten die Interessenten, die ich dann in Kunden verwandelt habe, auch so als meine Babys immer gesehen und habe teilweise jetzt noch mit Leuten Kontakt, die ich vor vielen Jahren geclosed habe oder so, also in anderen Kooperationen, als ich selber noch Closerin war. Und das ist schon krass. Ja, aber jetzt habe ich auch eine Frage, wenn du da auch als Herausforderer der Gespräche sagst, du bist ein B2C-Marketer, also du sprichst mit Endkunden, die einfach gesundheitliche Troubles haben, sonst wären sie nicht da, auf jeden Fall. Wie kannst du dich davon abgrenzen oder gibt dir das eigentlich eher noch mehr Energie für dich selber, dass du sagst, hey, ich bin dankbar und bei mir ist alles cool? Wie ist so die Balance da?
Ja, also ich bin ja selber sozusagen auch in dem Programm sozusagen. Ich habe das also auch ursprünglich mal gekauft und dann gab es halt irgendwann den Post von Anna von wegen, wir suchen Verstärkung im Beraterteam. Ja, habe ich mich da beworben und wurde im Endeffekt eben auch angenommen, auch aufgrund meiner tollen Qualifikation. Nein, am Ende des Tages, wie grenze ich mich davon ab? Es ist schon eben so, dass ich da rausgehe und sage, boah, ich brauche erst mal eine Runde um den Block. Ich kann mich an das zweite Gespräch erinnern. Das war eine Dame, die nach ihrer Corona-Impfung epileptische Anfälle bekam und, weiß ich nicht, 20 Kilo zugenommen hat und sich nicht mehr bewegen konnte, mehr oder weniger. Und wo ich wirklich dachte, oh, ich bin froh, dass es mir so gut geht, wie es mir geht. Und ich jammere auf hohem Niveau manchmal. Es hilft natürlich eben auch das Gespräch dann mit Kolleginnen. Also wir sind ja zu viert im Closer-Team sozusagen. Und die kennen ja im Endeffekt die Herausforderungen auch. Und da haben wir wirklich einen ganz, ganz tollen Zusammenhalt, dass man einfach mal kurz schnackt und sagt, hey, boah, das war jetzt gerade heftig. Oder eben auch in unserem Sales Channel, dann kriegt man da auch noch mal Support.
Ja, ist auch so die Gewissheit, dass das— was?
Das Verständnis ist da für diese Gespräche, weil alle wissen, was für Herausforderungen die Kundinnen haben.
Ja, und ist auch so dann dieses Thema, weil du am Ende auch weißt, du machst was Gutes mit dem, was du verkaufst, und es wird denen helfen, dass du das dann halt auch einfacher ist, weil man auch das Werkzeug in der Hand hat, zu helfen, wenn man richtig verkauft.
Absolut. Also das ist, das ist, muss ich wirklich sagen, mein Traumjob, weil ich erstens total überzeugt bin von dem Produkt, weil ich es ja selber nutze und wir gerade, sage ich mal, einen riesen, einen riesen Switch gemacht haben. Wir sind also, du musst dir das vorstellen, du konntest deine Gesundheitsdaten in ChatGPT laden und wir sind jetzt losgelöst von ChatGPT und haben unsere eigene Web-App, Wir haben unsere eigene KI programmiert. Wirklich unglaublich, was der Chris da geleistet hat. Und man kann das eigentlich nicht beschreiben, wenn man es nicht gesehen hat. Das Tor zur Zukunft. Also wir fühlen uns manchmal so ein bisschen wie Steve Jobs in der Garage. Und 5 Jahre später hatte jeder sein Geno oder sein iPhone. Und wir sagen, in 5 Jahren hat jeder sein Geno. Das ist unglaublich. Also es ist halt kein KI-begleiteter Gesundheitsberater am Ende des Tages. Und das, was wir jetzt machen, wird in 5 Jahren Standard sein. Nur wir sind die Ersten und uns wird auch keiner überholen. Und das ist irgendwie auch so schön, dass man sagt, man ist so ein bisschen Pionier bei einer Geschichte, die ja Gesundheit bringt. Langjährigkeit. Ja.
Ja, und ihr seid Pionier auf jeden Fall. Und das Ding ist immer diese, die Vorreiter, also euch jetzt oder euer Unternehmen, es wird Leute kommen, die versuchen, werden versuchen, das Gleiche zu machen, aber sie können es nicht. Sie werden euch nie einholen. Ja, und das ist auch so das Coole, da Teil von dem Team zu sein. Also das fühle ich auch voll.
Ja, es ist tatsächlich manchmal so, dass wir Termine reinbekommen, wo derjenige, ach nee, meine Kamera, nee, die geht gerade nicht, oder mein Computer ist nicht. Und du merkst anhand der Fragestellung, die Die wollen dich ausräuchern.
Ah ja, das sind einfach Konkurrenz. Ja, fick leads, kenne ich auch. Hatten wir bestimmt auch schon viele, aber ja, gut, sollen sie machen. Also ich bin da auch überrascht. Und wie sieht, sag mal, Jessi, wie sieht dein Alltag so gerade aus? Also was, wenn du jetzt, keine Ahnung, wir nehmen mal den Donnerstagmorgen. Was steht morgen auf dem Programm? Wann stehst du auf? Was machst du dann und so? Wie sieht dein Tag aus?
Ja, also ich habe ja diese zwei Kooperationen. Ich bin immer vormittags bei der einen Kooperation, am Nachmittag, weil halt natürlich B2C eben auch in den Abend hineingeht. Viele Termine eben erst nach 17 Uhr auch stattfinden. Das heißt, der Nachmittag ist im Endeffekt vorbehalten für die zweite Kooperation. Aber was sehr, sehr schön ist, ich nehme mir jetzt auch die Freiheit heraus, dreimal in der Woche Sport zu machen. Also ich gehe zum Reformer Pilates immer morgens um 8, bevor es startet, sozusagen. Machen. Ich mache Yoga und ich mache tatsächlich richtiges Krafttraining, so richtig Hardcore-Krafttraining mit schweren Gewichten, weil das hat auch wieder was mit Langlebigkeit zu tun. Und ich bin ja auch in einem Alter, wo man, sage ich mal, Muskelmasse verliert eher als das aufbaut.
Wie jung bist du denn?
Ich bin 55.
55? Crazy, ich dachte, du bist 45 oder so.
Danke schön.
Die kommen ja manchmal und sagen, ich bin ja schon 50, ich kann ja keine Closerin werden. Hier ist der lebende Beweis.
Ja, ja, tatsächlich sind wir alle so in dem Alter, weil unsere Kunden auch in dem Alter sind. Also ich sag mal, die gesundheitlichen Herausforderungen kommen ja nicht mit 25, ne. Da denkt man, was kostet die Welt, ne, brauche ich mich nicht drum kümmern, ne. Aber irgendwann, gerade bei, bei uns Frauen, ne, kommen die Herausforderungen tatsächlich ja eben auch mit der Menopause. Und da habe ich tatsächlich viele, viele Kundinnen, die Herausforderungen in dieser Zeit eben auch spüren und das als, sage ich mal, als Anlass nehmen, sich dann eben auch anzumelden, Beratungsgespräch zu buchen.
Ja, und jetzt hast du auch was Wichtiges gesagt, und zwar weil unsere Kunden auch schon im Alter sind. Und das ist das, was viele auch nicht wissen und wo ich jetzt einfach die Menschheit darüber aufkläre, ist, dass das macht natürlich Sinn, dass die Closer in dem Alter sind wie die Zielgruppe. Also wenn meine Zielgruppe 80 18- bis 26-Jährige sind, dann wärst du, so leid es mir tut, da fehl am Platz als Showmacherin. Dann wäre es natürlich sinnvoll, wenn da irgendwie eine Mitte-20-Jährige sitzt. Ja, genauso auch, wenn ich nur an Frauen verkaufe, macht es Sinn, dass die Person, die verkauft, eine Frau ist. Also in meinen Augen macht es immer Sinn, wenn es eine Frau ist, weil Frauen sind einfach die besseren Vertrieblerinnen. Aber gerade dann, wenn die Zielgruppe nur Frauen sind, also wie cringe wäre das, wenn mal bei einem Frauencoaching auf einmal ein Mann da telefoniert und das Verkaufsgespräch führt? Ja, kommt das gut an und so? Ist es halt auch, weil es gibt auch immer mehrere ältere Coaches, die auch eine ältere Zielgruppe anziehen. Und dafür brauchen sie natürlich auch Vertriebler in dem richtigen Alter. Ja, ist ja genau.
Und gerade ich sage mal, wenn es gut— Longevity ist natürlich ein Thema, das kannst du dann im Endeffekt schon im Kindergarten gelebt werden, wenn man es richtig macht, intensiv betreibt. Aber natürlich so richtig drüber nachdenken tun viele halt erst, wenn mögliche Herausforderungen herauskommen. Ja, ja, okay. Also da spielt natürlich auch eine große Rolle. Also da geht es halt, es geht halt hauptsächlich auch um Epigenetik, dass man wirklich eben auch Gene positiv beeinflussen kann durch Lebensstil, soziales Umfeld, Ernährung. Ernährung ist halt der, der große Hebel.
Ja. Ja, check. Okay, und hast du auch deinen Alltag schon ein bisschen verändert mit dem Wissen, was du davon hast?
Absolut.
Okay, sehr gut. Ja, okay, zurück mit dem Tag. Also du stehst morgens auf und machst ein paar Calls für die eine Kooperation. Okay, davor gehst du noch zum Reformer Pilates, dann kommst du nach Hause, machst ein paar Calls für die Resilienztraining-Kooperation, dann hast du irgendwie Pause, oder machst du dann einen Switch?
Genau, ich habe tatsächlich eine feste Pause von 13 bis 14 Uhr. Und ab 14 Uhr geht es dann in der zweiten Kooperation weiter. Und da geht es teilweise tatsächlich bis abends um 21, 22 Uhr. Also 22 Uhr ist wirklich absoluter letzter Klick sozusagen. Da habe ich einen Blocker drin. Aber ich kann es mir am Ende des Tages halt so super frei einteilen. Ich muss niemandem sagen, Ich bin jetzt mal eine Stunde beim Arzt oder ich bin eine Stunde mit meinem Sohn zusammen. Ja, also wenn mein Sohn bei mir ist, ist um 17 Uhr Schluss zum Beispiel.
Ja.
Er ist im Wechselmodell bei mir. Das heißt, Montag, Dienstag ist halt immer ab 17 Uhr, mache ich keine Termine mehr. Und ich habe Zeit für ihn. Und an den anderen Tagen natürlich dann Open End. Ganz genau.
Und die Leute buchen sich dann da auch ein selber. Okay.
Genau, und die buchen sich über die Workshops ein. Genau, aber eben auch Wochenenden. Also das darf man auch nicht außer Acht lassen. Das heißt, die Wochenenden haben wir uns Gott sei Dank aufgeteilt. Das heißt, eine Kollegin und ich, wir machen immer das eine Wochenende und die anderen beiden das andere Wochenende und dann eben auch noch mal tageweise. Aber es ist tatsächlich eben so, dass wir uns die Wochenenden eben auch dann mal gerne zubuchen.
Ja, das ist gut. Ich meine, am Ende vom Tag verdienst du ja dein Geld, wenn du dann arbeitest, ja. Und ich war auch, ich bin schon immer gewesen eine Person, ich arbeite voll gerne am Wochenende. Also ich arbeite gerne am Wochenende, dass ich dann zum Beispiel unter der Woche einfach dann mal einen Tag frei habe oder einen halben Tag mache oder so. Und ich liebe das, am Wochenende zu arbeiten. Ich finde es richtig cool.
Ja, es ist diese Freiheit, diese Selbstbestimmtheit, ja. Es guckt niemand irgendwie, also es war halt auch zum Schluss tatsächlich in der Festanstellung so, dass die halt 4 Tage die Woche beruflich einberufen haben, obwohl es eben auch Vertrieb war, was man ja locker remote machen kann. Und das war eben tatsächlich auch ein großer, großer Punkt, warum ich gesagt habe, okay, das hat keine Zukunft, nicht für mich.
Ja, du hattest keinen Bock auf Büro und 9-to-5-Arbeitsregime.
Also nicht 4 Tage die Woche. Ja, also kann ich mir einen Tag die Woche vorstellen, um weiß ich nicht, keine Ahnung, so ein Anchor Day zum Beispiel machen ja viele jetzt, dass sie sagen, die haben einen festen Tag, da gibt's ein Anchor Day, wo eben alle zusammenkommen, wo man dann auch gemeinsam lunchen geht oder so. Ja, wunderbar, aber ich, ja, ich brauche das auch alles nicht mehr, weißt du?
Ja, ja, safe, fühle ich auch. Also das bringt schon, aber auch diszipliniert, dass du sagst, hey, da ist mein Block für die eine Kooperation, dann mache ich eine Pause, dann mache ich die andere Kooperation. Wie hast du es geschafft, dich da selber so managen auch in der Selbstständigkeit, weil am Ende vom Tag kannst du ja machen und lassen, was du willst, ne. Du hast ja niemanden, der sagt, mal die Stunden und den Code, sondern sind ja deine freie Entscheidungen.
Ja, also das bin ich gewohnt einfach. Ich, erstens war ich ja schon mal selbstständig, 7 Jahre. Gut, da war ich an die Öffnungszeiten des Shops eben auch so ein bisschen gebunden, da muss man diszipliniert sein, eh, ne. Aber das war eine sehr gute Schule. Und danach habe ich fast 6 Jahre sowieso Homeoffice gehabt. Also da hatte ich überhaupt gar kein Büro. Da war das Büro sozusagen das Auto, oder dann eben Homeoffice, weil da habe ich Außendienst gemacht. Und da gab es gar kein Büro. Und da musste man natürlich sich selber organisieren. Also es ist sicherlich eine Gewohnheitssache. Man muss bei der Stange sein und einfach sagen, okay, das zieht man dann halt durch.
Ja, glaubst du, dass es einen Spruch gehabt hat?
Wie war der? Mein Sohn, wie heißt der denn noch mal?
Was?
Fuck the mood, follow the plan. Das ist dein Spruch.
Fuck the mood, follow the plan. Genau, ja, genau. Das ist auch was, was wir hier beibringen, auch in der HCA. Weil natürlich, wenn Leute das nicht gewöhnt sind, ist das schon so eine kleine Falle, in die man erst mal treten kann. Ja, weil man muss sich halt lernen, selber zu motivieren und selber zu disziplinieren und selber im Griff zu haben.
Ja, es ist total schön, wenn man seine eigenen Umsätze schreiben kann. Ja, zack, Abschluss, okay, das ist meins.
Ja, du bist ja, du hast es selber in der Hand, wie viel du verdienst. Ich habe gestern mit dem Coach gesprochen. Ja, sag sorry.
Nee, ich sag, die ersten Rechnungen zu schreiben ist halt auch mega. Cool.
Ja, also das war für dich auch keine Hürde, so Rechnungen zu schreiben und den Steuerberater zu suchen?
Das hast du gut hinbekommen, oder wie war das? Den nehme ich jetzt, und zwar weil jetzt die Herausforderung der Jahressteuererklärung ansteht und Einkommensteuererklärung, muss man auch sagen, oder Umsatzsteuererklärung. Da werde ich den von der HCA nehmen. Ich jetzt kontaktieren mal.
Ja, sehr gut, sehr gut. Hast du aber irgendwie Pläne, vielleicht mal aus Deutschland wegzugehen, oder willst du in Deutschland bleiben? Bist du da? Okay, sehr gut. Hast du schon auf den Urlaub geschaut?
Nee, noch nicht. Also ich hätte zwei Termine jetzt im Urlaub gehabt, die habe ich auch so gelassen, weil ich dachte, okay, das war irgendwie Sonntag vor Ostern, genau. Und der hat sich dann aber erledigt und der Mond, also im Urlaub sozusagen. Aber die beiden haben stundiert von sich aus.
Ah ja, waren okay.
Das hätte ich wahrgenommen, tatsächlich.
Ja, es ist auch immer so eine Typsache. Also die Nora, kennst du die Nora? Ich glaube, die war auch mit dir.
Ja, ja, ja.
Nora sagt ja, ja, ich finde es immer voll geil, aus dem Urlaub zu closen. Ich sitze in meinem Ferienhaus und dann mache ich zwei Calls und dann habe ich irgendwie mein ganzes Ferienhaus finanziert. Dann gibt es andere, zum Beispiel Sandra, die kennst du auch, die sagt, nee, Urlaub ist Urlaub, da möchte ich nichts machen. Also es ist so zwei Lager.
Ja, also ich glaube, wenn die zwei zustande gekommen wären, ich hätte die gemacht. Ja, aber wie gesagt, in der Regel grenze ich es schon so ein bisschen ab. Ich sage, okay, ich mache meinen Terminkalender erst mal zu und gucke, Follow-up-Termine zum Beispiel hast du ja auch ohne Ende. Also da hätte ich kein Problem mit, die eben auch im Urlaub zu machen.
Ja, ja, ja, klar, weil da kommt dann das Geld an, wenn du verloren hast. Ja, okay, ja, was ich gerade sagen wollte, auch witzig, weil wir haben ja gerade, du bist halt selber in der Hand, wie viel du verdienst. Also du hast selber in der Hand, ist es dein Umsatz. Du sagst, ich finde es geil, Umsätze zu schreiben. Ich habe gestern mit einem Coach telefoniert, wo wir auch hin vermitteln, und der hat auch gesagt, das ist Marie, wenn die mal verstanden haben, dass sie 20.000, 30.000 machen können im Monat, Dass es theoretisch möglich ist, dann es gibt's. Also Galenik dann, gut, na dann geht die Post ab. So ist es einfach so.
Das Schönste ist, dass ich jetzt tatsächlich auch den ersten Monat passives Einkommen hatte, weil wir natürlich auch so einen Override haben und eine Dame sitzt jetzt sozusagen unter mir. Das heißt, wenn die Umsatz macht, mache ich auch gleichzeitig Umsatz.
Ah ja, das hat, das hat bestimmt, das hat mir die Martina erzählt, dass ihr das bei euch eingeführt habt. Richtig cool. Ja, also quasi, ich erkläre das mal kurz: Du bist wie so ein Vertriebsleiter für ein kleines Team, und wenn dein Team quasi Umsätze schreibt, kriegst du einen Teil davon ab, weil du hast sie trainiert. Du bist deren, ich sag mal so, Vertriebsleiter.
Ja, genau.
Cool, das ist richtig nice.
Ja, das ist richtig cool, und das ist halt auch das Ziel, ne, also passives Einkommen sozusagen zu generieren. Das funktioniert sowieso jetzt über die App Inkäufe. Das heißt, wir haben in der Web-App dann eben auch noch mal Produkte, die nachgekauft werden können, wo wir beteiligt werden. Nicht zu so einem hohen Anteil, aber zu einem gewissen Anteil. Ist ja egal.
Ja, weil es dein Kunde war ursprünglich.
Genau, weil ich den Kunden gebracht habe am Ende des Tages. Und wenn die dann eben in der App weitere Module freischalten oder was auch immer, dann ja.
Ja, wir müssen ganz kurz unterscheiden, weil du hast ihn ja nicht gebracht. Weil ich habe den Kunden gebracht hört sich so an wie, ich bringe meine Freunde rein, mein Netzwerk, meine Kaltakquise, sondern das war ein— der Coach hat den Kunden gebracht, du hast mit ihm nur das Gespräch geführt und dann hat er gekauft. Also quasi du hast ihn abgeschlossen, richtig?
Ich habe ihn abgeschlossen, genau, genau. Der Kunde kam über den Workshop, also wir haben wie gesagt diese Workshops, wo du dann eben eine Terminbuchung durchführen kannst und dann findet das Beratungsgespräch statt. Im besten Fall wird das abgeschlossen. Wenn die dann sozusagen in ihrer eigenen App sind, können sie eben jetzt neu, ganz neu, das ist wirklich brandneu, also seit einer Woche, haben die eben dann auch die Möglichkeit, dort Zusatzmodule freizuschalten oder upzugraden oder sonst solche Sachen zu machen. Genau, da werden wir beteiligt.
Sehr, sehr cool. Okay. Okay, und was sind so deine Ziele noch? Also Onlineshop haben wir jetzt schon, mehr passives Einkommen. Was noch? Hast du ein Ziel?
Also ich würde sehr, sehr gerne auch noch einen Instagram-Account haben. Ja, den ich eben auch in Richtung Longevity bestücke. Das nächste Projekt, da habe ich auch jemand an der Hand, der mich da unterstützt. Da geht es eben, also der Instagram-Kanal heißt eben auch Silver Health, so dass das eben auch einhergeht mit dem Onlineshop. Genau. Und ja, und da soll es eben auch spezielle Themen, weiß ich nicht, Tipps zu Longevity geben etc. pp.
Ja, wenn der steht, dann können wir den hier auch verlinken unter dem Video.
Sehr gut.
Okay, und kommst du nach Berlin zu dem Event? Hast du schon gesehen?
Ich habe es gesehen, dass der stattfindet. Mein Sohn ist bei mir, aber ich werde ihn verkaufen.
Was sagst du?
Ich werde meinen Sohn verkaufen für das Wochenende. Ich bin dabei.
Du kannst ihn auch mitnehmen. Also Kinder dürfen auch Männer kaufen.
Ja, ich bin auf jeden Fall—
Wie alt ist er denn?
Der ist jetzt— der hat heute Geburtstag und ist jetzt 13.
Ach, der hat heute Geburtstag. Alles Gute zum Geburtstag! Danke. Okay, cool. Ja, komm auf jeden Fall vorbei. Du musst— du wohnst ja in Berlin, oder? Ja. Ja, also Schmelzwerk. Okay, sehr, sehr gut. Und guckst du manchmal noch in die HCA rein? Also guckst du da manchmal so auch bei denen noch an oder so?
In die Alumni-Gruppe? Ja, ich kriege immer Notifications, wenn da was Neues gibt. Ich gucke da ab und zu mal rein und auch in die, in die, sage ich mal, in die Aufzeichnungen. Was ich wirklich schade finde, dass man eben nicht kommunizieren kann dort. Also es ist gibt ja keine Kommentarfunktion und dergleichen. Und insofern, ja, ja, bisschen.
Ja, kannst du mir schreiben und ich poste das dann für dich.
Was?
Ja, gibt es keine Kommentarfunktion. Das ist halt im normalen Hartz IV. Aber wir haben ja trotzdem noch alles andere. Wir haben ja sogar auch Live-Calls. Du kannst auch in die Live-Calls kommen in der Alumni. Und wir haben auch von mir einen Klon. Hast du das schon gesehen? Es gibt auch einen Marie-Klon.
Ich hab's, ja, ja.
Das ist mir— Okay, sehr, sehr gut. Und wann hast du hier noch mal jetzt gestartet? Also ist es jetzt schon über ein Jahr her, oder? Ja.
Das war 3 Monate geht im Februar. Das muss ja im Februar gewesen sein, weil ich ja die Mail bekommen habe. 21. Februar.
2023. Ja, also ganz schön viel passiert in der Zeit, ne? Selbstständigkeit läuft, Angestelltenverhältnis raus, schuldenfrei bist du auf dem Weg dahin.
Auf einem guten Weg. Auf einem sehr guten Weg.
Ja, sehr gut. Hast schon ein paar Schulden abbezahlt?
Absolut, ja. Also ich meine, es ist halt, du weißt es, ne? Ich hänge ein halbes Jahr hinterher. Na ja, und ich sage mal, na gut, mit der einen Kooperation, der Sales Cycle ist halt wirklich sehr, sehr lang. Und wenn da eben jetzt haben wir im Juni ist eine Messe in Hannover und da wird es Abschlüsse geben ohne Ende. Ja, ohne Frage.
Ist cool. Und gehst du dann da auch mit vor Ort mit? Oder?
Ja, bin ich auch 3 Tage vor Ort. Ja.
Okay, sehr gut. Sehr, sehr gut. Interschützt. Das freut mich. Geil, wenn ich da wäre, würde ich auch vorbeikommen. Wir sind in München tatsächlich auf der Messe im Oktober, auf der Career, also so eine Messe für Frauen in Führungspositionen, Akademikerinnen, Gründerinnen. Ja, also alles Mögliche. Deswegen sehr cool. Und sag mal, wie würdest du so die HCA in 3 Worten beschreiben?
2 Worte: unbedingt machen! Unbedingt machen!
Ausrufezeichen!
Okay, sehr gut.
Und war das für dich vielleicht, das wollte ich vorhin noch fragen, das habe ich vergessen, war das für dich schwer, so die alten Vertriebstechniken bisschen beiseite zu schieben und so HCA-Techniken zu machen, oder war das leicht, oder ist es schon auch ähnlich? Wie ist so der das Verhältnis?
Also ich glaube, meine Erfahrung kam mir schon zugute. Einfach auch, ich hatte nicht dieses Lampenfieber, was glaube ich bei vielen besteht, das erste Mal ins Gespräch zu kommen mit fremden Menschen. Ich glaube, das ist für viele eine große Überwindung. Das fällt mir wirklich total leicht, weil das ist mein tägliches Brot. Also Kaltakquise.
Also soziale Bedingungsängste waren nicht da.
Genau, und eben also auch bei der Einkooperation geht es ja viel um Kaltakquise mich auch, ne. Also den Erstkontakt, da scheue ich mich überhaupt nicht vor, ne. Aber sich wirklich so an dem Closing Call wirklich zu erinnern und zu sagen, okay, mir fehlt diese eine Phase noch, ne, das fiel mir tatsächlich am Anfang schwer. Und das ist ja auch das, was ihr beibringt, dass man das irgendwann eben in diese— du sagst mir, wie es heißt, Kompetenz übergeht in die unbewusste Kompetenz. Ganz genau. Ja, und es braucht eine Zeit und die Zeit muss man sich, glaube ich, auch nehmen. Und dann kommt es vollautomatisch. Und dann weißt du, dann du hörst einen Triggersatz von der Kundin und du weißt genau, ach, das musst du darauf antworten. Ja, ja. Also dieses, das ist zu teuer, zu teuer.
Ja.
Wie meinst du das? Kommen wirklich immer in vielen Momenten dann einfach so: Ah, du musst jetzt genau das fragen. Du weißt genau, was du fragen musst.
Also würdest du behaupten, du bist schon unbewusst kompetent?
Ja.
Ja, sehr geil. Okay.
Das ist sicherlich geschuldet durch meine Erfahrung, weil ich ja schon so lange im Vertrieb bin und eigentlich nur so ein bisschen, sage ich mal, modellieren musste. Ja, aber das kam mir unglaublich zugute.
Und was sagst du zu Leuten, die gar keine Erfahrung haben? Ist es was? Oder was würdest du sagen, für wen ist Closing was?
Ja, für Menschen, die wirklich eben auch gerne mit Menschen umgehen möchten, offen sind für die Gespräche und tatsächlich eben auch ihr eigenes Business machen möchten, weil es ist so viel möglich. Was also, das kann ein Arbeitgeber ja nie zahlen. Das ist einfach so. Es ist einfach. Und einfach dieser Fakt, Zeit gegen Geld zu tauschen.
Ja, also das machen wir ja als Closer immer noch. Man tauscht nur wenig Zeit gegen viel Geld.
Ja, macht man immer noch. Es ist Lebenszeit, vor allen Dingen, wenn es halt nicht zum Abschluss kommt. Das ist halt dann immer so ein bisschen tragisch eigentlich, weil in das Programm sollte eigentlich jeder reinkommen. Ja, ja.
Warte, wenn du so denkst, dass es tragisch ist, dass deine Kunden nicht in das Programm kommen, dann bist du absolut an der richtigen Kooperation, weil das ist das Beste, wie man denken kann bei beiden. Also so, oh mein Gott, du hast nicht gekauft, das war jetzt schon von meiner Seite unterlassene Hilfeleistung. Ich kann heute—
genau das ist es tatsächlich. Teilweise fühlt es sich an wie unterlassene Hilfeleistung, weil viele sind halt wirklich so schon im Pain, Und manchmal fällt es mir sogar schwer, noch tiefer reinzugehen, weil die wirklich schon sehr im Schmerz sind. Ja, also für wen ist es was? Es hat mir so viel Mehrwert gebracht, weil es sind so viele Freundschaften auch entstanden. Und also diese tiefen Calls, die wir da hatten, ich weiß jetzt gar nicht, wie sie alle heißen, entschuldige, das ist jetzt auch schon ein bisschen—
Nein, Empowerment Calls, alles gut.
Calls und dann genau, unglaublich wertvoll. Ist jetzt nicht nur, sage ich mal, in Richtung Business bezogen, sondern einfach diese ganze Academy ist so ein Riesenmehrwert in meinem Leben gewesen und noch ist, ist noch, weil man ja wirklich mit vielen noch Kontakt hat. Ja, ja, ja.
Und die Freundschaft und die Verbindung ist ja auch was. Was unbezahlbar ist, was wir ja auch immer sagen. Die Academy, also eigentlich machen wir ja so ein Persönlichkeitsentwicklungscoaching und nebenbei bringen wir dir noch bisschen Sales bei. So, ja, aber die Academy, ja, aber Closing, und das hast du auch richtig gesagt, und das will ich auch an der Stelle noch mal sagen, ist natürlich nur was für Menschen, die Bock haben, mit anderen Menschen zu sprechen. Ja, wenn du darauf keine Lust hast oder das nicht fühlst, dann ist Closing nichts für dich. Es ist auch was für Menschen, die ein eigenes Business machen wollen und auch einen Fuß in diese Online-Welt fassen können. Weil ich kenne auch ganz viele, die haben bei mir gestartet als Closerin, haben auch gutes Geld verdient, Karriere gemacht und sind jetzt zum Beispiel Coach oder selber Unternehmer oder machen was ganz anderes. Aber dadurch haben sie einen Fuß in diese Welt bekommen und gehen jetzt so wie du auch jetzt mit Instagram, machen vielleicht Affiliate ein bisschen. Ja, gibt so viele Möglichkeiten.
Ja, ja. Und die Angst, sage ich mal, vor dem High-Ticket-Closing. Also das Money Mindset, glaube ich, ist bei Frauen auch noch mal wirklich, wirklich wichtig, dass man da reingeht und sagt, okay, das darf dir selber nicht wehtun, wenn jemand 4.000 bezahlt.
Ja. Und das weißt du, wie man das am besten lernt? Indem man selber in sich hochpreisig investiert.
Beim ersten Mal tut es weh.
Beim ersten Mal tut es weh, beim zweiten Mal nicht mehr. Aber das ist halt einfach dann. Wächst dieses Verständnis dafür, was das bewirken kann, wenn man mal hochpreisige Dinge produziert und wenn man mal ein Coaching macht. Ja, ich konnte selber keine 45.000 Produkte verkaufen, bis ich nicht selber in mich 45.000 investiert habe.
Ja, also so viel habe ich noch nicht investiert, aber so um die 15.000 sind es schon.
Ja, das muss ja jetzt auch nicht sein, du verkaufst ja noch nicht so hochpreisige Produkte, oder? Was ist bei euch das teuerste Produkt überhaupt?
Nee, das teuerste ist 6.000 Ah ja, okay, 6.000 das weißt du ja.
Das kannst du ja dann noch machen, wenn es dann so weit ist.
Ja, ich habe auch schon gesagt, wir brauchen bitte mal ein hochpreisiges Produkt.
Ja, auf jeden Fall. Ja, mega spannend, Tess, ich habe mich sehr gefreut, es hat mich sehr, sehr gefreut, dass wir gesprochen haben. Lass uns bitte in Kontakt bleiben.
Ja, ich meine, das ist ja auch schon eine sehr starke Verbindung.
Was? Ich habe es akustisch nicht verstanden.
Dass wir uns jetzt wieder getroffen haben hier. Ich habe mich mega gefreut, Nicole.
Ich auch. Ja, also es gibt so ein paar Frauen, also eigentlich alle, aber so ein paar, mit denen ich, also wo, es sind eigentlich alle, aber so ein paar, wo ich wirklich sehr extrem mitbekommen habe, auch in der Academy ist jetzt auch noch so, und es sind immer die, die in die Live-Calls kommen, weil ich mache ja viele Live-Calls damals noch mehr als jetzt, aber immer noch viele Live-Calls selber. Und ich habe dich erlebt, du warst immer da, du warst immer am Start, du hast mir geschrieben, hey Marie, ich habe gerade private Issues, das habe ich auch mitgenommen. Ich sage, hey Chelsea, alles gut, nimm dich erstmal raus. Und das ist, ich freue mich so sehr, euch alle zu sehen in Berlin, es wird der Hammer.
Ja, es wird der Hammer, auf jeden Fall. Ja, also da bin ich auf jeden Fall dabei.
Ja, das hoffe ich. Gleich bringen wir dich auf die Bühne, kannst einen kleinen Vortrag halten über eins deiner Themen, die dich interessieren, faszinieren.
Why not?
Da sind wir noch mal in Kontakt. Jessi, es war schön. Lese dir den Brief noch mal durch, druck dir den aus, schreib dir einen neuen. Das ist nämlich wichtig, weil immer wenn wir Ziele erreichen, brauchen wir neue Ziele, weil sonst fallen wir so ein bisschen in ein Loch. Schreib dir einen neuen Brief für ein Jahr, setz dich heute Abend hin, das ist meine Hausaufgabe an dich. Mit Marie Bald hab ich gleich schon wieder eine Hausaufgabe. Macht es halt abends. Und dann sind wir einfach in Kontakt direkt.
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