Julias Erfolg: Vom Online Job zur Closer-Ausbildung!

In this German interview, mentor Marie Siber talks with Julia, a former hotel assistant who transitioned to a full‑time closing career through the Her Closing Academy (HCA). Julia shares her 15‑year background in hospitality, her desire for flexibility and travel, and how a Facebook ad led her to the HCA. She describes the unconventional application process that required a video, her rapid entry into a nutrition‑and‑fitness cooperation where her first call resulted in an immediate sale, and the key lessons she gained – deep listening, empathy, and treating closing as a transformational service rather than hard‑sell. Julia highlights the value of HCA’s strong community, mentorship, and access to program knowledge, which helped her secure a second cooperation in a coach‑training niche (BB). She discusses her plan to relocate to Gran Canaria, emphasizing location‑independent work, and reflects on the supportive, women‑only environment of the academy, noting how it fosters friendships and a safe space for authentic selling. Throughout, Julia defines closing as helping people make lasting, positive life changes, and offers advice on mindset, product familiarity, and leveraging community for success.
Chapters
OK, Julia Von der Hundepension Assistentin zur Vollzeit Closerin. Ich bin so froh, Julia, dass es geklappt hat, weil wir versuchen ja echt auch schon lange irgendwie einen Termin zu finden und dann wieder verschoben und das und jenes. So ist das, wenn man ein Busy Life hat als Vollzeit Closerin. Genau. Julia, ich glaube, ich will hier mal gar nicht so viel quatschen, sondern dich ein bisschen quatschen lassen. Wäre cool, wenn du dich einfach mal so ein bisschen vorstellst, wer du bist. Und ganz wichtig auch, warum du damals gesagt Hey, ich möchte online Geld verdienen, ich schaue mich da mal um.
Ja, also ich bin Julia, bin 34 mittlerweile, wohne noch in der Nähe von München, aber nicht mehr lange. Und ich habe schon immer, also schon seit ich die Ausbildung zur Hotelfachfrau vor 15 Jahren gemacht habe, war für mich klar, ich will weg, ich will ins Ausland, ich will flexibel sein, was das angeht. Ich will auf gar keinen Fall an einem Ort sitzen bleiben und und habe immer wieder geschaut nach Optionen, die es gibt, irgendwie sich das zu erfüllen. Klar, Hotel war super, aber natürlich auch ein mega anstrengender Beruf und Flexibilität, was den Ort angeht. Ja, aber halt auch nicht sonst, weil man hat Schichtdienst, man hat Wochenenddienst, man hat Weihnachten, Silvesterdienst und genau da bin ich irgendwann ins Büro gerutscht. Das war aber ganz, ganz gut eigentlich, also auch finanziell. Aber es war immer so, dass ich gesagt habe, das kann es nicht sein, das kann nicht alles gewesen sein. Es muss da noch mehr geben und war viel auf Reisen, immer halt Urlaub voll ausgenutzt und große Reisen gemacht, fast die ganze Welt bereit. Und ja, auf der Suche nach einer Option, online zu arbeiten, bin ich dann zufällig auf eine Werbeanzeige von dir gestoßen. Und das war, ich weiß es noch wie heute. Ich stand in der Küche im Winter, das war ja irgendwie Februar oder so und sehe das und dachte, das ist es. Genau das ist es. Das muss ich mir anschauen. Und dann bin ich zur Closing Academy
gekommen und jetzt sitzen wir hier. Ja, mega. Es ist ja auch so, ich komme ja auch aus dem Tourismus. Ich war ja 15 Jahre im Tourismus, also Hotelfach, Reiseveranstalter, Ausflüge verkauft, alles Mögliche. Und es ist ja schon ein Knochenshop, muss man tatsächlich sagen. Also Tourismus, alles was mit Service und mit Menschen irgendwie zu tun hat. Ich sage auch immer so, die Leute, die wissen, wie sie hart arbeiten, werden auch irgendwann die erfolgreichsten Closer. Und das sieht man ja auch so ein bisschen bei dir, weil du hast ja hier auch wieder so ein Bilderbuch Laufbahn hingelegt. Du hast ja hier gestartet, die Akademie durchgemacht drei Monate und dann warst du relativ schnell auch in deiner ersten Kooperation, wo du auch so die besten Zahlen hattest. Oder wenn ich mich erinner, am Anfang, wie war das da?
Am Anfang lief es super. Also der erste Call war gleich mal ein Abschluss und genau im Mai, Juni bin ich da gestartet. Das war super.
Was kannst du so aus deiner Zeit von der HCA noch so mitnehmen? Also sind da noch so ein paar Sachen im Gedächtnis geblieben, was wir hier zusammen gemacht haben auch?
Ja, einiges. Also allein so dieses, dass man die Gespräche einfach locker führt, dass so dieses Lager, diese Lagerfeuerstimmung, das ist mir geblieben dann auch, dass man das Problem versteht oder einfach versteht, wo sitzt das Problem, also auch emotional, wie, dass man da tiefer reingeht, dass es nicht so ein oberflächliches Gespräch ist, wie man vielleicht das kennt vom Verkauf ist es nicht. Also das ist was meine größte Erkenntnis. Closing ist nicht Staubsaugervertreter Verkauf, sondern das ist was ganz anderes. Es geht viel tiefer und man möchte den Menschen wirklich helfen und hat eine Lösung und bietet denen eine Veränderung. Also in meinem Fall ist es jetzt eine Veränderung des Körpers für die Kooperation, die ich arbeite. Da geht es um Ernährung und Fitness, Gewichtsverlust und es gibt unglaublich viele Frauen, die halt einfach unzufrieden sind nach Schwangerschaften und und dass man da also diese Empathie auch mitbringt und sagt, hey, wie geht es dir denn eigentlich? Wie fühlst du dich, Was ist da los? Und zu schauen, wie können wir den Frauen helfen? Also das ist was, was ich wirklich schön finde, weil wenn sie dann auch starten, nach mindestens zwei, drei Wochen kommen halt super schöne Rückmeldungen, dass sie total happy sind, dass sie sich entschieden haben, das zu machen und das bestätigt einfach unsere Arbeit dann wieder.
Ja, mega geil. Ich finde es immer wieder so inspirierend und faszinierend auch, dass es hier auch in diesen Gesprächen, es geht immer dar, so einen Beitrag zur Gesellschaft zu leisten am Ende vom Tag. Und das sind ja auch wir Frauen. Wir wollen ja geben, wir wollen ja helfen. Es liegt Ja irgendwie so auch in unserer weiblichen Natur und wir Menschen, wir wollen immer drei Dinge haben. Also wie beim Labeln, du weißt es ja, wir wollen schlaue und richtige Entscheidungen treffen, wir wollen einen Beitrag zur Gesellschaft leisten und wir wollen einfach klug sein. Und das ist halt beim Closing hast du auf jeden Fall diesen Beitrag zur Gesellschaft geleistet, weil du halt Menschen durch deine Arbeit, durch die Gespräche in die Veränderung auch wirklich, wirklich bringst. Ja, also sehr, sehr cool Und genauso habe ich dich ja auch irgendwie ein Stück weit in die Veränderung gebracht. Kannst du so ein bisschen erzählen, wie hier die Reise war? Also du hast im Februar, hast du gesagt, angefangen mit der HCA, dann hast du es durchgemacht, hast dich nur darauf konzentriert. Wann ging es dann bei dir los mit den Bewerbungen? Wie viel hast du da geschrieben einfach so bis in dieser ganze Prozess, bis du dann die erste Kooperation gleich als Closerin hattest?
Genau, also ich bin gestartet, wenn mich nicht alles täuscht, Ende Februar, März eben die drei Monate in der Her Closing Academy und hab dann relativ, ja ich glaube so in der Mitte vielleicht nach dem zweiten Monat würde jetzt mal sagen 6 Wochen, 6, 7 Wochen habe ich diesen, wir haben ja diesen Chat, wo die ganzen Job, wo die Jobbörse ist genau, wo die ganzen Stellen reinkommen und habe da einfach immer mal wieder so reingeschaut und dachte mir, ah ja mal schauen, ob da was für mich dabei ist. Mir war aber klar, dass ich erstmal in die Richtung will, weil Ernährung, Fitness auch einfach zu mir passt, dass ich das selber lebe. Ich wollte was, was authentisch ist und ich glaube, das war wirklich nach, ich glaube, ich war noch einen Monat dabei und habe dann einfach gedacht, okay cool, da ist ein Stellenangebot für Closing, Fitnessbereich und habe dann einfach gedacht, ich probiere es jetzt, ich schicke eine Bewerbung und es ist ja nicht eine klassische Bewerbung, so wie man es kennt von früher, das ist irgendwie dann Riesente schreiben muss, sondern eben dieses Bewerbungsvideo und ich weiß noch, wie oft ich da, wie lange ich da vor der Kamera stand, dass es einfach, bis es perfekt war, für mich perfekt war. Ich habe ja auch dir dann geschickt, das Video an dein Go bekommen und einfach allein das zu wissen, okay, die legen Wert auf dich, auf deine Persönlichkeit, auf dich als Mensch, sie wollen dich sehen Sie wollen ein Video von dir, sie wollen nicht einfach einen Text oder so mit einem auf dem Lebenslauf, sondern sie wollen einfach wissen, wie redest du, wie bist du Und genau, Video abgeschickt, Bewerbungsvideo abgeschickt und direkt danach Einladung zum
ersten Gespräch bekommen und dann den Job bekommen. Oder das war dann das, dann war
das erste Gespräch so kennenlernen. Das zweite war ein Closing Gespräch, also ein Call quasi, ein, sag mal ein Roleplay. Und da hat er halt geschaut, okay, wie gebe ich mich, was für Fragen stelle ich, wie bin ich in diesem Call Und das war letztendlich dann die Eintrittskarte zu der Kooperation.
Ja, richtig, richtig gut. Und das ist auch, was ich hier in diesen Videos will, ist auch so ein bisschen Goldnuggets den Leuten geben, die sich das anschauen. Also vor allem Leute, die jetzt nicht bei uns sind, weil hier kriegen sie eh alles beigebracht, aber auch. Ja genau. Also einfach vor allem solchen Leuten und was du gerade gesagt hast mit den Videos, das ist ein Goldnugget, weil das ist eine wirklich super spannende Ansichtweise, dass das cool ist, ist, wenn man Videos schicken muss, weil dann die andere Person dich kennenlernt, dich als Person und sagt, hey, kann ich mir vorstellen mit der Julia als Person, so wie sie wirklich ist, authentisch, echt, so wie sie redet, so wie sie aussieht, so das, was sie macht, kann ich mir vorstellen. Mit der Zusammenarbeiten, vertraue ich ihr da meine, meine potenziellen Kunden, meine Leads quasi an. Und wenn du dann das Go hast, es gibt ja keine schönere Bestätigung, dann weißt du auch, das wird wahrscheinlich ein Menschen, wahrscheinlich wird das eine langfristige Zusammenarbeit, man weiß es nie, aber einfach aufgrund dessen ist es halt auch so wertvoll. Genau, also danke an der Stelle auch dafür und yes. Und dann bist du da reingestartet und hast erster Call mit einem Lied, erster Abschluss, das weiß ich noch. Das war auch krass auf jeden Fall. Also so der Bereich Gesundheit, Ernährung und wann war das ungefähr, Julia, was du da gestartet hast?
Es müsste so Mai gewesen, Ende April, Anfang Mai war das.
Ja, okay, Ende April, Anfang Mai. Und da bist du jetzt heute auch immer noch, Wir haben heute 29.08.
Genau, also ich hatte noch einen Hauptjob, muss ich dazu sagen, und konnte das natürlich erstmal nur Teilzeit machen, habe aber so viele Calls wie möglich versucht in der Woche umzubekommen und ja, Ich weiß noch, wie heute der erste Call war, mega nervös, mega aufgeregt und dann, dass der erste dann gleich ein Abschluss war, das hat mich natürlich voll motiviert. Das war richtig cool.
Ja, voll cool. Okay, du hast gesagt, du hattest einen Hauptjob, also das Angestelltenverhältnis hast du jetzt nicht mehr. Ist das richtig?
Ja, das ist richtig.
Okay, und dann hast du mir auch noch verraten, bevor wir jetzt hier die Aufrechnung gestartet haben, dass du mittlerweile auch eine zweite Kooperation hast. Magst du bisschen erzählen, was ist das für eine Nische? Was machst du da? Wie kam das zustande? Nämlich auch super spannende Geschichte, wie diese Zusammenarbeit einfach zustande kam.
Ja genau. Also ich habe auf Instagram ein Closing Profil mal angelegt. Das ist aber das ist weder wird es gepflegt, noch wird da irgendwas aktiv gemacht, ist einfach nur um andere, um Coaches halt anzuschauen und Inspiration zu holen. Eigentlich dafür gedacht, um Coaches anzuschreiben, ob die Closer suchen und so und gerne damit gerechnet, kam eine Nachricht rein von jemand, von einer ganz lieben Frau, die eben Coaches ausbildet und die bis heute eigentlich ihre Closing Calls immer selber gemacht hat, aber merkt oder gemerkt hat, dass es einfach ihre Kapazität sprengt und sie das gerne abgeben würde Und sie hätte mich angeschrieben, ob wir mal sprechen und dann haben wir uns über Zoom kennengelernt und es war wieder ein Match. Und genau, jetzt bin ich da ganz frisch, aber kann noch gar nicht viel erzählen, weil es echt noch heute ist der erste eigentlich der erste richtige Call, das erste richtige Gespräch und die Nische ist oder die Branche ist BB. Also das ist ein anderer Bereich. Das heißt, sie bildet Coaches aus, die schon eine Coaching Ausbildung haben, die halt einfach sich selbstständig machen möchten und als Coach quasi auch davon leben möchten. Das Programm ist super, Das ist auch total spannend, weil ich natürlich auch Zugriff habe zu diesem Programm und kann mir die Module anschauen und kann da einfach auch dieses, habe dann dieses Verständnis dafür, was alles dabei ist und kann in diesen Gesprächen dann auch professionell alle Fragen beantworten. Das ist halt im Vergleich zu dem anderen BC und BB ist schon noch mal was anderes. Das ist vom Gefühl her auch, das ist einfach, kann man nicht so vergleichen, aber es ist extrem spannend.
Ja und am Ende vom Tag sind es ja alles Erfahrungen. Und jetzt hast du auch zwei super wichtige Dinge gesagt. Das ist einmal Julia, dass du halt Zugriff auf das Programm hast und so soll es auch sein. Ich weiß, dass man hier das nicht machen, aber so soll es sein, weil vor allem am Anfang, wenn man am Anfang seiner Closer-Karriere steht und stehst. Du, weil ich meine, du hast was im Februar hier Kundin, jetzt haben wir August, ist noch nicht so wahnsinnig viel Zeit vergangen, ist es halt wichtig, dass du Sicherheit hast, dass du eine gewisse Sicherheit hast in deinen Calls und Sicherheit kommt auch von Wissen. Und wenn du Zugriff bekommst von dem Programm von dieser Coachin, dann hast du Wissen und es gibt jetzt wieder Sicherheit und dann kannst du in den Calls performen. Also es ist super wichtig. Habe ich auch immer, als ich Closerin war, habe ich mir gesagt, gib mir Zugriff auf eure Programme. Vor allem am Anfang, ich musste wissen, was ich da verkauf, Step by Step. Und was auch krass ist, wie viele Coachings und Seminare und Schulungen mir im Laufe meiner Karriere geschenkt wurden, weil ich dort geclosed habe. Das ist verrückt. Und auch dadurch hast du auch so viel, kannst du dir so viel Wissen für dich selber und für dein Leben aneignen, weil du halt Zugriff auf die ganzen Sachen hast, um sie richtig zu verkaufen. Irgendwann brauchst du das nicht mehr. Du brauchst dieses Wissen nicht mehr, weil ein Closing Call, du kannst eigentlich gut closen, ohne das Produkt in und auswendig zu kennen. Aber gerade am Anfang ist es halt einfach wichtig, dass du dieses Wissen hast. Also Appell an alle Coaches da draußen, macht sie super übrigens stellt euren Vertrieblern die Produkte zur Verfügung, dass sie sich damit vertraut machen. Nummer 1 und Nummer 2 auch, ihr müsst nicht alles selber machen. Also wie sie das jetzt auch erkannt Es gibt Leute, die sind dafür ausgebildet, die können das sehr, sehr gut, die können euch da unterstützen. Und das die Problematik, was ich auch bei mir gesehen habe, ich konnte sehr gut Produkte anderer verkaufen, wenn es an meine Produkte ging. Hups. Ja, da war dann schon noch so ein Knoten da. Also das ist auch ein Thema vom Mindset. Deswegen einfach den anderen Leuten, die können das meistens besser. Also vom Thema Mindset und vielleicht auch von den Skills und die haben einfach Zeit dafür auf jeden Fall. Ja, sehr cool. Okay und was machen jetzt? Also willst du auch auswandern? Steht das irgendwann auf dem Plan? Weil du hast mir vorhin auch gesagt, du bist jetzt umgezogen, bist gerade im Umzugsstrich sitzt da zwischen den Kartons, wie ich zwischen meinem Sofa hier.
Also das war eigentlich so der Plan immer. Das habe ich vorhin gemeint mit flexibel und das ortsunabhängig meine ich eigentlich. Das war so mein Traum die letzten Jahre, das Ziel. Und ich habe eben versucht, da eine Lösung zu finden. Und jetzt hat sich halt alles so ergeben, Also wie das Leben halt manchmal so ist, privat auch Dinge haben sich ergeben, die mich jetzt dahin geführt haben, dass ich in zwei Wochen nach Spanien gehe, erstmal auf unbekannte Zeit. Also es sind jetzt mal zwei Monate geplant. Aber wenn es gut läuft und mir da gefällt und es mit dem Closing wirklich auch vom finanziellen her passt, dann werde ich in Spanien erstmal bleiben. Und das ist halt genau das, was ich immer wollte. Ich wollte einfach losgehen, raus in die Welt gehen und schauen, wo es mich hintreibt. Und dieser Beruf ist so cool, weil du halt einfach, es ist egal, wo du bist, es ist einfach wirklich egal. Du brauchst einfach Internet und ein Handy und ja, that's it.
Ja, mega krass. Da hatte ich jetzt gerade kurz Gänsehaut, weil das war mir nicht bewusst. Ich dachte, du ziehst innerhalb von Deutschlands um. Das hast du mir vorher nicht gesagt, dass du. Oh mein Goodness, wann geht es da los? Julia, das ist ja ein mega Schritt.
Ja, also Mitte September. Also wie gesagt, Wohnung ist hier gerade, deswegen halt sie auch ein bisschen. Die Wohnung ist schon fast leer. Und Mitte September geht's los. Ich gehe erst mal auf die Kanaren, mach mal ein bisschen, ich nenne es jetzt mal ein bisschen Urlaub, aber ich werde trotzdem Closing machen. Das ist ja, es fühlt sich auch gar nicht so an wie Arbeit, ehrlich gesagt. Closing ist so, man hat halt Termine drin und man freut sich auf die Gespräche und so soll es sein, weil es soll einfach Spaß machen und sich locker anfühlen. Und genau, und dann schaue ich mal, wie es mir da gefällt und wie lange ich dann da bleiben werde oder nicht Oder ob es mich dann weiterzieht woanders hin. Also das ist dann alles offen nach hinten raus quasi.
Ja, mega nice. Kanaren, Was für eine Insel dort?
Gran Canaria. Gehe ich jetzt erstmal.
Gran Canaria. Okay, dann hast du da schon eine Wohnung und alles? Hast du dich da schon eingeschränkt Erstmal
Airbnb und habe schon über Facebook mich connected mit ein paar Leuten Also das läuft dann alles.
Ich sage ja immer eine Sache, wer es, wer das schafft, seine Sachen zu packen, auszuwandern, ob mit Closing oder ohne, ist mir egal. Ich bin damals auch ohne Closing ausgewandert. Aber wer das schafft, alles in Deutschland aufzugeben, seine Familie, sein Umfeld, seine Wohnung, Wohnung, seine Sicherheit, seine Arbeit, wer das schafft, der schafft alles in seinem Leben, weil das ist ein mega krasser Schritt. Das denkt man gar nicht. Ich weiß nicht, ob du schon mal gemacht hast, aber dann stehst du da jetzt mal in Gran Canaria, es ist abends, okay, du hast zum Glück schon eine Wohnung früher mit Airbnb war das ja gar nicht so einfach, als ich das noch gemacht habe vor weiß nicht wie viel Jahren, da gab es noch kein Airbnb. Und dann denkst du so, und wo schlafe ich heute Nacht und meine Freunde vermisse ich und dies und mein Umfeld und jenes und die Sicherheit. Also wer das schafft, schafft alles in seinem Leben. Da bin ich fest davon überzeugt. Das ist auf jeden Fall ein richtig krasser Schritt und kann nur geil werden, glaube ich.
Ich war schon sieben Jahre weg, ich war schon in der Schweiz erst ein paar Jahre und dann in Kanada noch ein jahr und bin 2020 zurück nach Deutschland. Und habe immer schon dieses Gefühl, das im Hinterkopf einfach, ich will wieder weg, ich will es noch mal probieren, ich will aber diesmal woanders hin. Also Kanada, Schweiz sind eher so kühlere Länder, sag ich jetzt mal. Jetzt wollte ich aber mehr so in ins wärmere, deswegen Kanaren auch, weil das Klima mega gut ist da und ich kann mir auch vorstellen, langfristig weiter weg, also wieder weiter weg, aber diesmal nicht Nord, sondern Südamerika und da wirklich ein ganz warmes Land. Das ist aber next step so, also schauen wir mal, wie es läuft. Genau, Aber ja, also wie du sagst, es ist eine Riesensache, weil vor allem die Sicherheit wegfällt oder man verliert die Wohnung. Das ist schon ein komisches Gefühl. Dann hat man diesen Hauptjob, der einem ja immer regelmäßig Einkommen gegeben hat, der ist weg und ja, Freunde, Familie natürlich auch erstmal weg und dann steht man da. Also das ist, wie du sagst, für mich ist es einfach eine Herausforderung. Die Challenge nehme ich gerne an und worst case, was soll passieren? Also im worst case kommt man halt zurück und muss sich halt noch mal eine Wohnung suchen und Job suchen, aber das wäre jetzt ja kein Weltuntergang.
Ja, richtig, richtig, genau. Was war so der Trigger, dass du gesagt hast, ich gehe jetzt noch mal los? Gab es da irgendwie so einen Auslöser?
Also hauptsächlich das Wetter im Herbst und Winter hier
diese graue Zeit, Sommer sogar.
Ja, jetzt. Wobei der Sommer war ja leider nicht so sehr verregnet und jetzt ist es schon wieder so kühl, so herbstlich irgendwie denkst dir. Und dann muss ich auch ehrlich sagen, weil ich schon so viel in anderen Ländern war und einfach diese Energie anders ist. Also gerade in wärmeren Ländern merkt man einfach, wie die Menschen auch anders drauf sind. Und hier in Deutschland, es ist leider so, ich muss es immer wieder sagen, sieht man einfach viele unzufriedene Gesichter. Und ich bin halt ein Mensch, der immer gern lacht und der auch gern sich mit Leuten connected und offen ist. Und das ist halt hier in Deutschland manchmal echt schwierig, weil jeder so für sich ist. Jeder macht so sein Zeug vor sich hin und kümmert sich nicht um die anderen. Und in anderen Ländern, gerade im Süden ist mir das aufgefallen, dass die Leute sich gegenseitig so unterstützen, helfen und so freundlich sind und so offen gegenüber anderen Menschen. Und das ist was, was was ich einfach auch lebe und was ich hier aber nicht leben kann.
Ja, absolut. Da gehe ich voll mit. Das ist auch ein Grund, warum ich in Griechenland lebe. Also allein schon, wenn du aus dem Haus gehst und so durch die Straßen läufst und in die Gesichter der Menschen blickst. Also das ist einfach was ganz, ganz anderes. Ich bin schon lang, also ich bin schon lange aus Deutschland weg, aber natürlich gehen wir da auch hin in den Urlaub. Also wir machen es dann andersrum. Wir gehen nach Deutschland in den Urlaub. Aber ja, das ist auf jeden Fall ein Thema. Und ich habe es gestern auch wieder gemerkt, ich hatte übelstes Trouble mit einem neuen Sofa. Das habe ich nicht. Also es wurde mir hochgetragen in den dritten Stock und dann hat es nicht durch die Tür gepasst. Es gibt hier auch unfreundliche Menschen. So was haben die dann gemacht? Die sind einfach gegangen. Man muss aber dazu sagen, das war nicht ihr Job, mir das überhaupt hochzutragen, weil es stand, hey, wir liefern dir das auf die Straße. Und die haben dann aus Goodwill gesagt, okay, komm, wir tragen sie hoch. Dann hat es aber oben nicht durch die Tür gepasst. Dann sind sie gegangen. Also Man kann denen gar nichts sagen, die haben ihr Bestes gegeben. Und dann habe ich halt ganz verzweifelt irgendwelche Firmen angerufen und innerhalb von zwei Stunden waren die hier. Mit dem Kran haben wir das wieder runtergetragen, haben mir das vom Balkon hochgeschleppt, also mit dem Kran. Und das ist einfach auch, wie schnell manchmal Sachen passieren, wenn es dringend ist. Ja, die Mühlen malen ja auch langsam, aber wenn man merkt, okay, die Person braucht Hilfe. Und ich habe natürlich auch so angerufen, Hallo, ich bin voll verzweifelt, ich habe hier ein Sofa, weil da konnte auch kein Mensch von vorbei an unserem Flur, also im Treppenhaus und einfach die kamen hier an, voll gut gelaunt, happy Smalltalk gemacht, die Möbelpack, das kriegen wir schon hin mit dem Kran und so mit den Nachbarn noch geschwätzt.
Also das war yes, I love Crease.
Also absolut.
Ja, verstehe ich voll.
Julia, du hast vorhin auch gesagt, dass Closing nicht dieser klassische Staubsaug Vertreter ist. Wir haben ja darüber am Anfang ein bisschen gesprochen. Wie definierst du für dich Closing jetzt so wie du es kennengelernt hast und auch nach deiner Praxiserfahrung paar Monate in der Kooperation jetzt schon die zweite Kooperation. Was ist für dich Closing?
Also für mich bedeutet Closing, Menschen in die Transformation zu helfen, also sie zu unterstützen, gute Entscheidungen zu treffen, um eine Veränderung in ihrem Leben herbeizuführen, die wirklich nachhaltig ist und sie glücklicher macht. Also sei es jetzt eben dieses Fitness oder Ernährungsgeschichte oder ist es ein Coach, der sich selbstständig machen will, der wahrscheinlich so wie ich einfach davon träumt, von seinem eigenen Business leben zu können, um eben unabhängig zu sein und nicht irgendwie to Job machen zu müssen, der ihn nicht erfüllt. So sehe ich das. Und ich bin einfach da, um zuzuhören wie eine gute Freundin und ihm den Weg oder den Menschen den Weg zu zeigen und die Lösung zu Hey, so kann es aussehen. Wenn du mit uns startest, dann helfen wir dir in diese Veränderungen ein neues Leben. Also eigentlich hat gar nichts mit Staubsauger verkaufen zu tun, meiner Meinung nach. Das ist eine Transformation, die wir, wir den Menschen geben.
Es ist wie ein Gespräch unter Freunden am Ende vom Tag, ein ehrliches Gespräch unter Freunden, weil wenn du eine gute Freundin hast, dann lügst du die ja auch nicht an und sagst ja jetzt aufs Thema Gesundheit, dass du übergewichtig bist oder 20 Kilo zu viel, wie ach, das macht nichts, das ist schon nicht schlimm, so leb einfach so weiter. Das macht man ja nicht. Also bei guten Freundinnen, ich würde mir wünschen, dass meine Freundin zu mir sagen, die Art und Weise, wie du gerade lebst oder dich ernährst, ist nicht gut für dich. Schau mal, dass du was änderst. Und genau das macht ja auch ein Closer. Der zeigt der Person einfach, er hebt ihren Spiegel vors Gesicht und zwar auf eine sehr charmante und transformierende Art und Weise. Was würdest du sagen so wie würdest du denn die Her Closing Academy drei Worten beschreiben? Ich weiß, du bist schon länger raus, aber du kannst ja daran bestimmt noch erinnern. Was sind für dich so drei Wörter, wo du HCA beschreibst?
Eine starke Community auf jeden Fall. Also diese die gleichgesinnten Frauen, die da dabei sind, die sich gegenseitig pushen, unterstützen, motivieren. Also ja, starke Community, geballtes Wissen würde ich sagen. Also was man da alles lernt in so kurzer Zeit. Ja und fürs ganze Leben. Also das ist einfach super nachhaltig und ja, was soll ich sagen, Marie, du als Mentorin, ich weiß nicht, es hätte nicht besser laufen können. Das war einfach ein Glücksgriff und es war auch kein Zufall. Zufälle gibt es nämlich nicht in meiner Meinung. Nein, sondern da reinzurutschen und so eine Frau wie dich da sitzen zu haben, die so eine Erfahrung und selber so einen Weg hingelegt hat. Das ist ja das. Also man lernt ja von Menschen, die selber diesen Weg gegangen sind am meisten, weil die wissen, wie es läuft und das ist die Authentizität, die da einhergeht, weil du das einfach vorlebst, würde ich so beschreiben.
Ja, danke dir. Sehr, sehr cool. Kurze Rückfrage zu der Hast du noch mit Frauen aus der Community Kontakt?
Wie ist es da bei dir?
Hast du da irgendwie Freundschaften auch gefunden?
Ja, lustigerweise eine, die auch in der gleichen Kooperation ist mit mir. Die war allerdings schon vor mir. Also die war ziemlich schnell schon fertig, als ich erst angefangen habe. Aber wir haben uns irgendwie wiedergefunden und wir telefonieren regelmäßig und tauschen uns aus und es ist wertvolle. Also ich würde schon sagen, dass es eine Freundschaft geworden ist.
Ja, und genau darauf wollte ich hinaus. Danke.
Das ist halt das Ding.
Da entstehen teilweise bei uns und das habe ich selber nie gedacht. Also ich habe das nicht gedacht, dass das passiert. Das war mir eigentlich auch egal. Also die Herr Closing Academy gegründet habe, war das kein Anspruch an mich selber oder an die Akademie. Ich will, dass die Frauen da Freundschaften fürs Leben finden. Das war mir wurscht. Das war gar nicht ein Gedanke, der irgendwie da war. Ich hatte andere Ansprüche an die Academy, dass ich gutes Wissen gebe, dass die eine Flexibilität haben, dass sie Jobs finden und so weiter und so fort. Aber das ist einfach so passiert, weil du bist ja nicht die Einzige. Wir haben ja so viele Frauen, die irgendwelche ständig Bilder posten. Ich habe die und die live getroffen und da bilden sich echt Freundschaften fürs Leben. Und das finde ich, es ist so ein Geschenk auch für mich, dass es passiert, aber natürlich auch für euch, weil so eine Freundschaft irgendwie so eine Person, die dir Mut zuspricht, die an dich glaubt, die dir motiviert. Also einfach eine Freundin einfach. Das ist wirklich extrem viel wert. Und da bin ich einfach so dankbar, weil das mache nicht ich, Das war ja auch nie in Anspruch, sondern das macht die Community, das macht ihr und deine. Und da bin ich so dankbar, dass wir einfach solche Dynamiken entwickelt haben da.
Also ist wirklich krass. Was ich auch noch sagen möchte, es liegt auch viel daran, dass eben Frauen sind, dass es so ein geschützter Raum unter Frauen ist und du das auch ganz klar dich so positionierst und sagst, Frauen haben einfach gerade Empathie, Intuition, diese ganzen Dinge, die man braucht, um einfach einfühlsam zu sein und jemanden wirklich in so eine Veränderung zu begleiten. Und allein das matcht einfach. Da merkt man einfach, man fühlt sich wohl. Das sind wirklich nur Frauen sind gleichgesinnt, die haben ähnliche Themen, ähnliches Mindset und das schweißt halt zusammen. Dass da Freundschaften entstehen, ist eigentlich ganz klar. Aber wie du sagst, es ist super wertvoll und echt was Tolles, was man da mitnimmt.
Ja, und auch dieses Frauenthema. Also mir war schon klar, wenn ich mal was Eigenes mache, dann nur für Frauen, weil ich habe das gesehen, ich habe ja selber geclost in, also in Coachings, wo nur Frauen waren. Ich habe auch geclose in Coachings, wo es gemischt war. Ich habe einfach gesehen, wenn es nur Frauen sind, dann ist da ein ganz anderer Raum, ein ganz anderes Verhältnis. Und ich wusste aber auch tatsächlich nie, warum. Das war eher so eine Intuition ein Gefühl, so ich will nur was für Frauen machen und ich hatte jetzt ein YouTube mit dem Zeus, so ein Kommunikationstrainer und der hat dann gesagt, warum das so ist. Das fand ich auch spannend. Ich denke, das ist ein Punkt, wahrscheinlich gibt es noch mehrere, aber er meinte, wenn nur Frauen in Räumen sind, dann gibt es keine Neider, weil keine Männer im Spiel sind. Es ist nicht, oh, ich muss mich jetzt schön machen oder beweisen, weil hier ist ein Mann, weil manchmal kommen die ja bei uns auch so im Schlafanzug oder aus dem Bett in die Live Calls oder mit dem Kind, dann wird das Kind gestillt, keine Ahnung, das ist auch völlig OK. Eine Frau würde das glaube ich nicht machen, wenn Männer im Raum wären. Ich denke nicht, dass sie sich im Schlafanzug dann in Livecall setzen oder das Kind stillt oder so. Und da hat er schon recht auf jeden Fall mit dem, was er sagt, weil halt mehr so diese Liebe im Raum ist, diese Empathie. Es gibt nichts, also jetzt auch unterbewusst, was wir uns gegenseitig irgendwie ausspannen können oder vor dem wir uns beweisen könnten. Und ja, also ich denke aber das sind auch noch ganz ganz viele andere Gründe. Ich habe sie noch nicht erforscht, aber ich denke, ich komme noch dahinter auch oft Anmeld. Also Männer wollen sich anmelden, aber sagen, ne, ist nicht.
Das finde ich super. Das ist echt cool.
Julia, dann würde ich sagen, du hast gleich deinen ersten Call in der neuen zweiten Kooperation. Viel Erfolg, Toi, toi, toi. Halt dich an die HCA, denk an Marie, geh ins Gefühl, verbinde dich mit der Person gegenüber und dann wird es schon.
Danke, danke dir.
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