Meine ehrliche Geschichte: So hat sich mein Leben entwickelt

Marie Siber went from homeless-adjacent after Thomas Cook's collapse to earning 20,000 euros monthly by learning to sell consulting calls from home. She invested her last money in closing training, made her first 800 euro commission, then scaled to financial freedom and a house in Crete. Her point: build a skill nobody can take from you.
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Hallo und herzlich willkommen zu meinem neuen Video. Und heute will ich was machen, was ich auf diesem Kanal eigentlich gar nicht so oft mache. Und zwar will ich dir meine Geschichte erzählen. Die richtige, die ehrliche, mit den Stellen, die ich sonst nie wirklich erzähle. Weil ich habe in den letzten Wochen, habe ich eine Sache gemerkt, und zwar, dass ganz viele Frauen, die mir folgen, ein Bild von mir haben, das nicht ganz komplett ist. Also so unvollständig, weißt du, was ich meine? Die sehen die Marie auf Kreta im Traumhaus mit der Family, mit dem Geld, mit der Freiheit. Und es ist alles real und echt. Aber dieses Bild ist die Endstation, also quasi die Endstation von einer langen, teilweise auch hässlichen, wackligen Strecke davor. Und ich glaube, es ist gerade wichtig, dass ich dir diese ganze Strecke zeige, diese ganze Reise auch zeige. Nicht weil ich jetzt Mitleid will, sondern weil du vielleicht gerade an dem Punkt bist, an dem du dir denkst: Hey, bei mir ist alles kaputt, ich sehe keinen Weg. Und ich will, dass du weißt, ich war auch mal da. Genau da an diesem Punkt. Und ich will dir zeigen, wie ich da rausgekommen bin. Also mach's dir bequem, hol dir Popcorn und lass uns rein starten. Also lass uns mal ganz von vorne anfangen. Vor 7 Jahren war ich nicht auf Kreta. Ich war nicht selbstständig, ich war nicht frei. Ich war hochschwanger, ich war angestellt bei einem großen Reiseunternehmen und habe versucht, mein Leben ganz normal irgendwie hinzukriegen. Mein Sohn kam zur Welt, ich war in Elternzeit. Wir hatten alles, was so ein junges Familienleben so hat. Ja, wir hatten eine Wohnung, wir hatten Pläne, wir hatten ein Baby, was uns alles auf den Kopf gestellt hat. Aber finanziell war da nie Sicherheit, weil mein Mann, der war damals in einer Phase, wo er sich gerade neu orientiert hat. Wir haben gerade irgendwie so durchgehalten. Wir hatten überhaupt kein Polster, wir hatten keine Reserven. Aber wir haben uns eine Sache gesagt: Wenn ich nach der Elternzeit wieder zurückarbeite, dann wird es schon irgendwie reichen, das Geld, wird schon irgendwie passen. Und da hatte ich aber dieses kleine, leise Gefühl, was vielleicht auch ganz viele von euch kennen. Dieses Gefühl, dass das Leben nicht ganz dir gehört. Dass du dich aufopferst, um irgendwie über die Runden zu kommen und am Ende des Monats trotzdem nichts da ist. Und ich habe mir eingeredet: Hey Marie, ist doch normal. So geht es doch allen. Das ist eben das Leben mit Kind. Das wird schon besser irgendwann. Bis dieses normale Leben einfach komplett weggebrochen ist. Weil mein Arbeitgeber Thomas Cook ist pleite gegangen, insolvenz. Nicht langsam, nicht angekündigt, nicht mit Zeit, sondern von einem Tag auf den anderen. Und ich war damals noch in Elternzeit, mein Sohn war ein Baby und ich hatte plötzlich keinen Job mehr, zu dem ich zurückkommen konnte. Und das war der Moment, wo unser sowieso schon so dünnes Polster eigentlich komplett aufgerissen ist. Und ich erzähl dir das alles, weil ich will, dass du verstehst, wie hässlich das war. Wir saßen auf einem alten Balkonsofa, weil wir uns kein anderes Möbelstück leisten konnten. Mein Sohn, der hatte nicht mal ein richtiges Bett, der hat auf einer Matratze auf dem Boden geschlafen, weil das Geld dafür nicht da war. Im Supermarkt habe ich aufs Kleingeld geschaut. Ich habe nachts wachgelegen, ich habe gerechnet, wie wir den nächsten Monat überstehen. Und das ist die Stelle, die ich auf Instagram nicht zeige. Klar zeige ich die nicht. Warum nicht? Weil die unschön ist. Weil das lässt sich nicht gut fotografieren. Weil es ist nicht das Bild, was man von einer erfolgreichen Frau hat. Aber genau das war ich vor 7 Jahren oder vor 6 Jahren. Eine junge Mutter, eine junge Mama, deren Mann sich gerade selber neu orientierte. Mein Job war weg. Eine Mama, die mit dem Kind im Arm rausgegangen ist und Flyer verteilt hat, weil ich auch jetzt nicht irgendwie Hartz IV beantragen wollte. Und ich habe versucht, irgendwas zu verdienen und ich habe kaum was zusammenbekommen. Und das war meine knallharte Realität. Und dann kam ein Moment, den werde ich niemals vergessen, diesen Moment. Ich saß abends auf diesem Balkonsofa im Wohnzimmer. Baby hat geschlafen und ich habe mit meinem Mann gesprochen und ich habe gesagt, wenn ich hier rauskommen will, kann ich mich auf gar nichts mehr verlassen. Nicht auf meinen Arbeitgeber, der morgen pleitegehen kann, wie es ja passiert ist. Nicht auf den Staat, der mir am Ende eine Rente zahlt, von der ich nicht leben kann. Nicht auf ein normales Leben, was offensichtlich auch nicht funktioniert. Ich brauche was Eigenes. Ich brauche was, was mir niemand mehr wegnehmen kann. Und damals wusste ich nicht, was das sein soll. Ich wusste nur: So geht's nicht weiter. Und in der Zeit bin ich zufällig auf etwas gestoßen, was ich vorher noch nie gehört hatte. Und dieses Etwas nennt sich Closing. Eine Frau, die online war, hat darüber geredet, dass sie für andere Unternehmen Beratungsgespräche führt und dafür Provision bekommt. Komplett von zu Hause. Und sie bekommt ein paar 100 € pro Gespräch. Mein erster Gedanke, ich weiß, du kennst solche Gedanken: Ach, klingt zu gut, um wahr zu sein. Ist bestimmt irgendein Schmarrn, Schrott. Mein zweiter Gedanke war: Ich habe doch nichts zu verlieren. Und das habe ich auch auf Instagram nie offen gesagt. Heimlich von meinem Mann mein letztes Geld zusammengekratzt, um mir eine Ausbildung zu machen. Ich habe eine mittlere vierstellige Summe Geld, was wir damals eigentlich überhaupt gar nicht hatten, genommen und investiert. Und ich habe ihm das wochenlang überhaupt gar nicht gesagt, weil ich nicht wusste, wie ich das jetzt erklären soll. Ich hatte einfach nur dieses Gefühl: ich das jetzt nicht mache, dann mache ich es nie. Heute sagt mein Mann: Bestes Geld, was du je ausgegeben hast. Und der sagt sogar: Ey, wenn du willst, kann ich auf unseren Sohn aufpassen, dass du arbeiten kannst. Ja, und ich erzähle dir nicht, dass ich nach 3 Wochen meinen ersten 10k-Monat hatte, weil es war nicht so. Das wäre einfach nur gelogen. Das war hart, die ganze Reise war hart, das war wackelig. Ja, die ersten Calls waren ein Desaster. Ich habe gestottert, ich war übel nervös, ich habe Sachen gesagt, die ich nicht hätte sagen sollen. Ich habe in den ersten Wochen kaum was abgeschlossen. Abschlossen. Und zwischendurch habe ich auch gedacht, ey, das ganze Geld umsonst ausgegeben, hat nicht funktioniert. Und dann kam mein erster richtiger Abschluss, und ich kann mich noch dran erinnern, als wäre es gestern gewesen. 800 € Provision! Ich habe auf mein Konto geschaut und ich habe gedacht, das kann doch nicht sein, aber das war so. Und von da an wurde es Schritt für Schritt besser. Zweiter Abschluss, fünfter, zehnter, erster 5.000-€-Monat, erster 10.000-€-Monat. Und mit dem Geld haben wir Sachen gemacht, die uns vorher unmöglich erschienen: das erste richtige Bett für den Kleinen, eine größere Wohnung, dann das Auto, dann der Schritt, ernsthaft darüber nachzudenken, von Athen nach Kreta zu ziehen. Und heute leben wir hier auf Kreta in unserem Haus mit Meerblick. Mein Kind wächst hier auf in einer Umgebung, die ich ihm in Deutschland nie hätte geben können. Ich verdiene zwischen verdiene 20.000 € im Monat, arbeite 3 bis 4 Tage die Woche, habe Freizeit für meine Family. Und das Allerverrückteste dabei ist, das fühlt sich jetzt nicht mega spektakulär an. Das fühlt sich genauso an wie das Leben, was ich immer hatte haben wollen. Nur dass mir das einfach niemand vorher gesagt hat. Und das ist das auch, was ich dir aus diesem Video mitgeben will. Wenn du gerade an einem Punkt bist, an dem du denkst, dass alles kaputt ist, dass du keinen Weg mehr siehst, bitte glaub mir eine Sache: Das ist gar nicht das Ende. Weil das habe ich damals auch gedacht. Damals, als ich auf dem Balkonsofa mit dem Baby auf dem Arm meine Rechnungen gerade so habe zahlen können. Ich hätte mir nicht vorstellen können, dass mein Leben heute mal so aussieht, wie es aussieht. Aber es geht. Und es geht oft genau dann, wenn alles weg ist und du nichts mehr zu verlieren hast. Und was ich dir aus meiner Geschichte einfach mitgeben will, ist eigentlich nur eins: Verlass dich nicht. Nicht auf deinen Arbeitgeber, der dich morgen rausschmeißen kann. Nicht auf den Staat, der dir am Ende eine Rente zahlt, von der du nicht leben kannst. Nicht auf ein normales Leben, das für viele Menschen einfach nicht mehr funktioniert. Bau dir was Eigenes auf, etwas, was nur dir gehört. Eine Fähigkeit, ein Skill, ein Wissen, was dir niemand mehr wegnehmen kann. Und bei mir war das einfach Closing. Bei dir kann es was anderes sein. Aber bitte warte nicht einfach zu Hause und dreh Däumchen, bis dir die Decke auf den Kopf fällt. Warte nicht, bis dein Arbeitgeber pleite geht oder du gekündigt wirst. Fang einfach schon vorher an. Und ich sag dir eine Sache: Es lohnt sich. Es lohnt sich immer. Und es lohnt sich so viel mehr, als du es dir gerade vorstellen kannst. Also danke, dass du mir zugehört hast. Wir sehen uns im nächsten Video. Und in diesem Sinne wünsche ich dir alles, alles Gute. Ich hoffe, meine Wahrheit hat dir gefallen. Und bis dann, see you!
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