Storytime: Ich wurde gefeuert – das war meine allererste Kooperation | Marie Siber

In diesem deutschsprachigen Story‑Time‑Vlog berichtet Marie Siber über ihre erste Anstellung als Closer für einen Fitness‑Coach, aus der sie nach wenigen Monaten gefeuert wurde. Sie schildert die emotionale Krise – drei Tage im Bett, Tränen und das Wiederaufleben von Kindheits‑ und Familien‑Themen – und analysiert die Ursachen: fehlende Vertriebserfahrung, ein toxisches, rein männliches Team und ein falsches Mindset gegenüber Leads. Marie entwickelt im Rückblick die zentrale Lehre, dass es keine schlechten Leads gibt und dass radikale Eigenverantwortung entscheidend ist. Sie erklärt die Vor‑ und Nachteile der Selbstständigkeit, insbesondere das Fehlen von Kündigungsfristen. Durch konsequente Investition in Mentoring, das Suchen nach passenden Kooperationen und das Anpassen ihrer Closing‑Technik schafft sie später eine Million Euro Umsatz für ihre Coaches. Abschließend gibt sie weitere Einsichten zu schwarzen Schafen im Coaching‑Markt und betont, dass negative Einzelerfahrungen nicht das gesamte Feld verurteilen dürfen. Der Beitrag dient als motivierender Erfahrungsbericht und liefert praxisnahe Tipps für angehende Closers und Selbstständige im Online‑Coaching‑Business.
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In diesem Video erzähle ich dir jetzt, wie ich aus meiner ersten Kooperation hochkant rausgeschmissen worden, wie ich drei Tage im Bett gelegen habe und geheult habe und wie sich danach für mich alles verändert hat und warum das das beste Geschenk war, was man mir hätte machen können. Und zwar habe ich, als ich relativ frisch im Closing Game war und damals schon so ein bisschen mit meiner Freundin Emily gesprochen hatte, auch meine erste Kooperation angefangen bei einem Fitness Coach und ich dachte, jetzt geht's ab, Marie, jetzt kannst du richtig Geld verdienen, du machst locker deine Euro im Monat und dann Holla die Waldfee, jetzt starten wir richtig durch, ich hab endlich ein Licht am Tunnel und hatte richtig Bock, konnte mir die Interessenten, die Leads selber setten, selber dann den Closing Calls holen. Ja und dann kickte die Realität erstmal hart. Also erstmal muss ich sagen, falls der Fitnesscoach das sieht, liebe Grüße gehen raus, ich bin dir unglaublich dankbar, melde dich mal bei mir, vielleicht können wir mal quatschen, wie es dir geht, wenn nicht auch alles gut. Also erstmal habe ich dort angefangen, mich eingestellt, wie gesagt, ich mich mega gefreut und dann ging es los. Dann musste ich auf einmal Leads closen. Ich muss dazu sagen, ich war die einzigste Frau im Vertrieb, also ich war die einzige Frau in diesem ganzen Vertrieb um mich rum, nur Männer, andere Closer, andere Setter, der Coach Mann, der Marketing Menschenmann, der Vertriebsleiter. Also ich war die einzige Frau, nur Männer und ich kannte halt auch Vertriebssprache nicht, wie es zugehen kann in Vertriebsteams. Das war mir nicht bewusst. Es war mein erster richtiger Job im Closing quasi. Und dann ging es los, Kalender natürlich dann voll gebucht, schön Leads bekommen, Zoom Calls mit den Menschen gehabt, das waren Frauen und Männer als Leads und ich hatte dann auch meine erste Frau im Closing Call und es war einfach alles so, Hilfe, was mache ich? Ich kam irgendwie gar nicht klar. Natürlich nicht abgeschlossen. Ich muss glaube ich sagen, ich habe in der Kooperation vielleicht einen Abschluss gemacht und ich war auch immer so in der Leader Tabelle. Es gibt im Closing dann immer so Tabelle, wo man einträgt, okay, wie viel Calls hattest du, wie viel hast du abgeschlossen, wie viel Umsatz hast du gemacht und so weiter und so fort. Da war ich immer absolutes Schlusslicht, also mit Abstand. Ich war so richtig, richtig die schlechte schlechteste und das hat sich natürlich auch auf meine Stimmung ausgewirkt, weil ich bin ein sehr ehrgeiziger Mensch, ich bin sehr ambitionierter Mensch und bei solider Boards möchte ich gerne mein Name immer als erster Stelle stehen und das war halt das erste Mal in meinem ganzen Leben nicht so Und ich dachte scheiße, was passiert hier? Und dieser ganze Zustand auch vom Mindset her, dass ich mich so unwohl gefühlt habe. Es hat sich einfach von Tag zu Tag verschlechtert und dadurch auch meine Performance im Sales im Closing, weil klar, wenn du nicht mit dem richtigen Mindset reingehst, dann hast du auch eine schlechte Quote. Das ging so lange, dass ich teilweise hier saß mit dem Handy in der Hand und in den Chat von dem Lied geschaut habe. Also ich hatte den Chat offene WhatsApp Chat mit dem Lied, wo wir dann irgendwie vor dem Termin geschrieben haben und ich habe geschaut schreibt die Person also schreibt die bei WhatsApp und kann ich davon ausgehen, dass er mir jetzt eine Zusage oder eine Absage für dieses Fitness Coaching gibt. Also es war Katastrophe. Ich war wirklich nervlich am Ende und irgendwann fing das natürlich auch an in den Team Meetings. Marie, wo sind die Abschlüsse? Was ist hier los? Das kann nicht sein Und der Ton in diesem Team war sehr sehr rau, weil es waren nur Männer. Es waren auch so alte, würde ich sagen er Vertriebshand toughe Jungs ja und was die alles gesagt haben, das verstehe ich jetzt fünf Jahre später. Jetzt macht es für mich total Sinn nicht wie sie closen. Da gehe ich immer noch nicht mit. Also ich habe eine andere Art und Weise zu closen, aber wie so der Spirit auch war im Team und die Motivation und dann habe ich auch zum Beispiel meinem Teammeeting gesagt ja ich finde das scheiße die Leads sind schlecht und dann wurde ich richtig dumm angemacht, was es bedeutet die Leads sind schlecht. Du musst es für dich auf die Kette kriegen, dass du die Abschluss schließt. Das ist deine Eigenverantwortung. Es gibt keine schlechten Leads und heute 5 Jahre später bin ich diejenige die Es gibt keine schlechten Leads. Ich sage das nicht aus dem Grund, dass man ja, ich darf nicht meinen Mund aufmachen in der Kooperation. Darum geht es nicht. Aber wenn du halt mit diesem Mindset in Closing Call gehst, es gibt keine schlechten Leads und jeder Lied ist abschließbar und jedem Lied kann ich helfen, eine Entscheidung zu treffen und sein Leben zu verändern, in die richtige Richtung zu lenken. Dann passiert was ganz Wunderbares, weil du die dann auf einmal abschließt. Wenn du aber mit diesem Mindset in den Call gehst, mein Lead ist schlecht und er wird eh nicht kaufen, weil ich habe eh nur Leute, die kein Geld haben in den Calls, was passiert dann? Dann wirst du den Lead nicht abschließen, weil du mit einem ganz anderen Mindset reingehst. Das heißt, indem du sagst, es gibt keine schlechten Leads, gehst du in die absoluteste, radikalste Eigenverantwortung, die es auf der ganzen Welt gibt. Und das ist was Schönes, weil dann hast du auf einmal Raum für Wachstum, du kannst lernen, du kannst dir neue Skills aneignen und so weiter und so fort. Auf jeden Fall Meeting verging noch ein Meeting, meine Stimmung wurde natürlich nicht besser, Themen sind hochgekommen, Selbstzweifel etc. Und dann ja, Marie, du bist raus, OK, tschüss. Eine Selbstständigkeit hat viele Vor und Nachteile natürlich. Du kannst sau viel Geld verdienen, Du kannst im Closing im Monat machen, wenn du gut bist. Du kannst deine Zeit selber einteilen, Du kannst für mehrere Kooperationen closen, Du kannst von überall auf der Welt arbeiten. Das hat sausaufiele Vorteile. Ein Nachteil von der Selbstständigkeit hat sie natürlich auch ist zum Beispiel, dass es keine Kündigungsfrist gibt. Du kannst nicht einfach der Coach sagt, ich will nicht mehr mit dir zusammenarbeiten zum Beispiel und dann sagst okay, aber wir haben eine Kündigungsfrist, Du musst nicht bezahlt werden. Ne, das ist nicht so bei der Selbstständigkeit. Das heißt, ich war von einem Telefonat auf das andere aus der Kooperation draußen und dann ging es ganz tief runter. Eine Selbstständigkeit, Closing, Selbstständigkkeit geht ja nie so. Es geht ja auch nicht so, sondern es geht ja immer so in Wellen. Also jedes eigene Business, jeder Skill online, den du dir aneignest, geht immer in Wellen. Es ist selten so oder so. Und wenn du halt einfach mal einmal dieses eine Down überlebt hast, dieses ganz, ganz tiefe Down, Das erste, wo 99 Prozent der Menschen Ich gebe auf, ich habe keinen Bock mehr und ich war auch kurz davor aufzugeben, dann hast du gewonnen. Dann hast du es geschafft. Auf jeden Fall wurde ich aus dieser Kooperation gekickt, war ganz tief unten in meinem Down. Ich habe im Bett gelegen, ich habe geheult, ich kam überhaupt gar nicht mehr klar. Ich habe wirklich geschluchzt wie ein kleines Kind, weil so dieser Traum ja, jetzt klappt es endlich wieder zerbrochen ist. Und ich war kurz davor, ich bin ganz ehrlich mit dir aufzugeben. Ich war so kurz davor, dieses ganze Closing sein zu lassen. Und als ich dann auch im Bett lag, drei Tage, da sind wirklich Themen hochgekommen, wo ich nicht für möglich gedacht habe, dass ich solche Themen habe. Auf einmal irgendwelche Daddy Issues, Mami Issues, irgendwelche Sachen aus meiner Kindheit sind dann da hochgekommen, als ich da im Bett lag und überhaupt gar nicht mehr klar kam. Und dann habe ich überlegt, okay, mache ich das. Zwei Möglichkeiten. Ich hatte dann zu dem Zeitpunkt auch schon Geld investiert, um mir Closing beibringen zu lassen von meiner Freundin. Möglichkeit 1 ist, du lässt die ganze Scheiße jetzt, Du gibst auf und gehst wieder ins Angestelltenverhältnis und einfach wieder zurück. Oder du ziehst das Ganze jetzt durch und probierst es so lange, bis es funktioniert und so lange, bis du die, die du damals bei der Emily investiert hast, wieder draußen hast. Ich habe dann auch viele Gespräche gehabt mit Freunden. Ich habe auch Leute angerufen aus dem Closing, die ich damals schon kannte. Also ich habe mich genetzt. Ich habe gesagt, hey, ist es immer so in der Branche? Sind es auch so Vertriebstechniken, die man haben muss? Muss ich da irgendwie wie so ein Druckverkäufer sprechen, um Leute abzuschließen? Und dann habe ich angefangen, mich ein bisschen umzuhören und Leute haben Ne, ist nicht so. Du kannst auch anders closen. Ich habe die richtigen Leute gefunden, habe da noch mal investiert, habe von ganz großem in Amerika gelernt, bin aus dem Bett gestiegen, wirklich nach drei Tagen, habe gesagt, Marie, du machst die Scheiße so lange weiter, bis du deine K wieder drin hast und dann kannst du aufhören, komme was wolle, auch wenn es drei Jahre dauert. Du machst so lange weiter, bis du die, die du investiert hast, wieder drin hast. Und dann habe ich weitergemacht und weitergemacht und weitergemacht Und ich war auch nicht die Woche drauf erfolgreich, auch nicht zwei Monate später erfolgreich, aber ich bin am Ball geblieben Und irgendwann kam eine geile Kooperation, wo ich verkaufen durfte, wie ich wollte, wo ich in einem Team war von Menschen, die mich gefördert haben, die mein Potenzial gesehen haben, wo es geile Leads war. Ich weiß, es gibt keine schlechten Leads, aber wo es einfach geilere Leads waren, wo es auch mein Thema war. Vielleicht so ja, Fitness nicht unbedingt mein Thema. Jetzt könnte ich es verkaufen. Damals nicht, weil als Anfänger musst du dich einfach mit dem Produkt, mit dem Thema identifizieren können und du musst absolut hinter stehen. Damals stand ich nicht hinter Fitness Coachings, weil ich nicht wusste, was das mit Menschen macht. Heute sieht es komplett anders aus. Also heute könnte ich das verkaufen, weil je mehr Erfahrung du hast, je mehr Umsatz du geclosed hast als Closer, desto einfacher fällt dir das alles zu verkaufen. Anyway, long story short, ich habe weitergemacht. Ich kam in gute Kooperation. Ich konnte verkaufen, wie ich wollte. Ich habe mir mehr Skills angeeignet, ich habe mir Mentorings gebucht auf dem amerikanischen Markt. Ich habe mir Hilfe geholt und ein Jahr später dann die erste Million Umsatz für meine coaches geclosed, davon 10 Prozent bekommen. Und ich bin heute dieser Erfahrung, die ich damals gemacht habe, wo ich drei Tage im Bett lag und dann nicht mal wie Phoenix aus der Asche gestiegen, weil so war es nicht. Ich bin aus der Asche gestiegen, aber sicherlich nicht wie ein Phönix vielleicht wie so eine kleine eingeschüchterte Amsel, die dem Ganzen noch mal irgendwie einen Versuch gibt. Auf jeden Fall bin ich super dankbar, dass ich dem Ganzen, dass ich damals a aus dem Team gekickt wurde und b dass ich nicht aufgegeben habe. Ich bin selber dankbar. Ich bin dem Coach dankbar, dass ich einfach dran geblieben bin und gesagt Hey, das kann doch nicht sein. Jetzt hast du eine schlechte Erfahrung gemacht und jetzt projizierst du das auf die komplette Closing und Coaching Welt. Und das ist übrigens auch noch so ein Tipp. Nur wenn wir Menschen im Leben eine schlechte Erfahrung machen oder mit einer Person reden, die uns nicht taugt, heißt es nicht, dass alle anderen auch so sind. Ja, gibt es im Coaching Markt schwarze Schafe? Ja, gibt es Scammer. Aber das heißt nicht, dass der Großteil des Marktes so ist. Und es wird sich auch immer mehr und mehr eliminieren, diese schwarzen Schafe. Warum? Weil wir stehen ja noch ganz Am Anfang von einer großen Bewegung, da kann ja noch jeder kommen und tun und machen, was er will, ohne irgendwie viel negatives Kundenfeedback zu bekommen. Aber die Menschen, die checken das ja und die hinterlassen ja dann Bewertungen online bei Schwarze Schafe ist ein Thema für ein anderes YouTube Video. In dem wollte ich dir einfach mal nur erzählen, wie ich aus meiner ersten Kooperation gekickt wurde oder meine erste Große und warum ich heute super dankbar dafür bin. In diesem Sinne, ich hoffe, es hat dir gefallen. Wenn ja, lass bitte ein Like da. See you.
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