Von Angestellt zur 10K-Vollzeit Closerin: Melli´s Weg aus dem Hamsterrad

In diesem YouTube‑Interview führt Marie Siber mit Melli, einer 31‑jährigen Mutter von zwei Kindern, durch ihren beruflichen Werdegang von einer Führungskraft bei Kaufland über Network‑Marketing und Direktvertrieb (Küchenmaschinen, Door‑to‑Door‑Energie) bis hin zu einem missglückten Dropshipping‑Projekt. Nachdem das Dropshipping‑Investment von 5.000 € gescheitert war, entdeckt Melli die Closing Academy (HCA) und entscheidet sich trotz finanzieller Ängste und des Widerstands ihres Partners, das Programm zu buchen. Sie lernt das Closing‑Verkaufskonzept, das auf bereits vorhandenen Kundenbedarfen basiert, statt Produkte aufzudrängen. Durch das Closing erzielt sie innerhalb weniger Monate ein bestes Monatseinkommen von 15.000 €, gewinnt ortsunabhängige Freiheit, kann ihre Kinderbetreuung flexibel gestalten und arbeitet von überall, z. B. vom Strand in Thailand. Melli überträgt die Closing‑Methoden auf ihr früheres Küchenmaschinen‑Business und plant langfristig Immobilien‑ und Airbnb‑Investitionen. Sie gibt praktische Tipps: das Trainingsmaterial gründlich lesen, auf die eigene Intuition vertrauen, Angst nicht überdenken und in sich selbst investieren. Das Gespräch beleuchtet die Unterschiede zwischen klassischem Direktvertrieb und Closing, die Bedeutung von Mindset‑Shift, die Rolle von Community‑Calls und die Perspektive, dass Vertrieb ein immerwährender, sichere Skill ist.
Chapters
Guten Morgen!
Hi Melli! Wir starten heute rein. Wir haben, das habe ich glaube ich jetzt noch nicht so oft gemacht, jemanden aus meinem Team zu interviewen, und das ist die Melli. Und ja, heute interviewen wir dich, Melli. Heute geht's um dich, um deinen Weg, um dein Alles eigentlich, wer du bist, was du machst. Und ich würde sagen, stell dich einfach mal ganz kurz vor. Ich muss kurz mein Handy hier auf lautlos schalten, weil der Louis mir die ganze Zeit irgendwie Nachrichten schreibt. Kurz verbieten, verbüßen. So, genau. Wer bist du, was machst du, Melli? Hol mich mal ab.
Bin ich? Was mache ich? Ich hole dich mal ab. Die tolle Frage, Marie. Ja, ich bin die Marie, ich bin 31 und bin Vollzeit-Closerin. Okay, mittlerweile bei dir. Bin Mami von 2 Kindern, die sind jetzt 5 und 7, 2 Jungs, die mich sehr auf Trab halten und habe vorher schon ziemlich viel im Network Marketing ausprobiert. Das habe ich schon immer in mir gespürt. Irgendwie muss ich raus aus meiner Anstellung, aus diesem System. Ich will irgendwas machen.
Ja, warte mal, voll spannend. Was hast du denn davor gemacht? Vor Network Marketing und vorher?
Ich im Handel. Also ich ja bei Kaufland. Die meisten kennen das sicherlich. Kennst du es, Marie?
Was hast du da gehandelt? Ich kenne Kaufland. Ja, was hast du da gehandelt?
Ich habe mit Kaufland direkt eine Ausbildung gemacht, Weiterbildung in Handelsfachwirt, Betriebswirt, und habe dann dort ja eigentlich alle Abteilungen durchlaufen, war Führungskraft, also war schon auf dem Weg zur Karriere. Ich wollte 4-Jahre-Leitung machen. Und dann ist mein Sohn geboren.
Oh, okay. Und dann?
Und dann bin ich, ja, Elternzeit. Und dann bin ich so zurück, oder ich musste auch nach 12 Monaten zurück aus finanziellen Gründen einfach. Man hat ja in Deutschland ein Jahr Elternzeit bezahlt.
Ja.
Und wir waren im Hausbau und das Ganze. Also ich war wirklich gezwungen, auch wieder mein Einkommen reinzuholen. So ganz ohne wäre jetzt nicht gegangen. Es hat mich ins Herz gebrochen, dass ich mein Baby dann mit 12 Monaten abgeben muss in die Kita. Ja, und dann habe ich mir gedacht, ja, mach mal halt ein zweites Baby, dass ich wieder nach Hause gehe. Und dann war ich wieder zu Hause, zweite Elternzeit.
Aber ehrlich, jetzt so ein Ding so bei Leuten, ich habe schon immer geahnt, aber jetzt habe ich die Bestätigung, dass Leute nun ein zweites oder ein drittes Kind bekommen, um eigentlich wieder in der Elternzeit sind die.
Nein, ich wollte auch, dass meine Jungs zusammen aufwachsen.
Ah, na ja, ist klar.
Und ja, es war auch nicht, es war wirklich so, direkt hat es auch funktioniert, ne, so schnell, es war wirklich ein bisschen schnell.
Wie viel Altersunterschied haben die? 2 Jahre, gell?
Genau, 2 Jahre, ja. Ja, und eigentlich habe ich diesen Gedanken in mir einfach nur verschoben, weil es ging ja dann wieder los, zweite Elternzeit, und wieder kam der Punkt, dass ich gesagt habe, okay, Was machst du danach? Du willst eigentlich dein Kind nicht wieder mit 12 Monaten abgeben. Und wie soll das überhaupt funktionieren? Ich bin ja zu Kaufland zurück, habe gesagt, hey, ich kann nur noch Teilzeit. Dann wurde ich direkt degradiert als Mama, weil ich jetzt 2 Kinder habe. Also ich habe keine Führungsaufgabe gehabt, mein Team nicht mehr geleiten dürfen. Und es war so ein Punkt, wo ich dann auch gesagt habe, boah, erfüllt mich halt überhaupt nicht. Um mich jetzt an eine Kasse zu setzen, bin ich voll überqualifiziert und auch überbezahlt in dem Moment.
Haben wir das echt gemacht, also da das quasi davor eine Führungsposition im Office, oder wie kann ich mir das vorstellen? Ich weiß gar nicht, was so ein Handelsvertreter oder wie hast du das gesagt, da wirklich macht.
Ich habe, es kam ein bisschen drauf an, aber ich habe verschiedene Führungspositionen gemacht. Einmal, wenn du so Führungskraft im Kassenbereich bist, sitzt du im Büro und leitest die ganzen Kassierer, ja, die Abrechnungen. Ich war aber auch im Markt, da musst du halt gucken, dass der ganze Markt läuft.
Ja, ja, okay, okay, check.
Vom Wareneingang bis— ja, also kein Vertreter. Ich war kein Vertreter. Das sind ja dann andere, die dann immer kommen und dir irgendwas verkaufen wollen.
Ah, okay, okay, okay. Ja, ja, nee, dann quasi gesagt, okay, nee, ist nicht, Teilzeit wollen wir nicht, kein Team mehr, keine Führungsposition hier, go back to the roots quasi. Und dann war das so der Trigger-Moment, wo du gesagt hast, so, bis hierher, nicht weiter, oder was war dann in deinem Kopf.
Auch, also klar, ich war Teilzeit und da ja auch finanziell, ist jetzt kein Geheimnis, einfach wirklich limitiert. Und wenn du so mit 1,7, 1,8 nach Hause gehst, ja, was willst du da heutzutage noch großartig erreichen? Also meine Träume, wusste ich, erreiche ich damit nicht. Und ich habe aber auch in mir während der Elternzeit schon gespürt, also während der zweiten Elternzeit, Da geht irgendwie noch mehr. Du wirst was machen. Die kleine Unternehmerin steckt in dir. Und dann habe ich mit Network Marketing angefangen, oder noch besser gesagt mit Direktvertrieb und Network Marketing. Habe da diverse Sachen probiert.
Ja, und wie lief das? In welchen Networks warst du da?
Also so eine besondere bekannte Küchenmaschine habe ich verkauft. Also du wirst sagen, ich habe keine Ahnung.
Ist das die besondere geile Küchenmaschine musstest. Aber ich glaube nicht, dass sie dieses Video sehen.
Also ja, ich habe viele Kolleginnen, weißt du, so, und wenn die dann irgendwas dort weitertragen, ich weiß es nicht. Wenn ich jetzt doch was— wir lassen den Namen weg. Küchenmaschine reicht.
Küchenmaschine. Alles klar. Ja, ich frage auch.
Also, ach so, ich wusste gar nicht, dass es Network Marketing ist.
Das ist jetzt neu für mich.
Es ist ein Direktvertrieb, tatsächlich. Aber es ist ja ähnlich. Ja, ja, okay, okay.
Aber baust du dann dort auch so Teams auf? Ja, okay. Okay, spannend. Ja, also ich muss sagen, ich lerne ja viel. Oder ich habe auch, als ich Closerin war, habe ich unter anderem ein Programm verkauft, wie du auf Social Media Reichweite bekommst und so weiter. Und da habe ich viele Network-Marketing-Frauen kennengelernt und die sind alle sehr cool. Also sie haben alle so diesen Drive in sich, dieses: Ich will mehr, ich will was aus meinem Leben machen. Die können reden, die können leaden, dieses Führen. Also wirklich. Und so meine Lieblingsfrauen waren von Chogan.
Also die Parfümerie, ja, habe ich auch mal verkauft.
Die waren solche geile Frauen, die hatten so einen Vibe. Also das können alle wie meine Freundinnen sein. Ich kann mich noch daran erinnern, wie ich Closing Calls mit denen geführt habe. Sie waren richtig, richtig cool. Ich sage, warum seid ihr alle so cool von Chogan? Ich will da auch rein starten.
Ja, also das war bei uns auch so. Die Frau ist halt auch eine Küchenmaschine, sehr frauenlastig, der Vertrieb. Und es war schon cool, du hast auch geile Incentive-Reisen und das Ganze, wenn du dir was erarbeitet hast. Und das habe ich, ja. Also ich war ziemlich schnell schon so ein bisschen paar Positionen weiter und konnte mir tatsächlich, sage ich mal, ein Einkommen aufbauen, mit dem ich meinen ersten Step in die Selbstständigkeit gemacht habe, ja, mein Job gekündigt habe.
Wann war das dann? Also wann hast du angefangen mit den Küchenmaschinen und nach wie viel Monaten hast du gekündigt?
Ich habe 21, habe ich damit angefangen, im Januar 21, und ich habe 2 Jahre später die Teilzeit— ich habe dann immer mehr runter von meinen Teilzeitstunden, war auch weg bei Kaufland, war dann in anderen Jobs, und nach 2 Jahren, 23, habe ich mich komplett selbstständig gemacht. Ja, ja, im Closing geht es schneller, wissen wir ja, aber das kannte ich damals noch nicht.
Das kanntest du noch nicht, okay. Okay, und sag mal, was war dieser Gedanke so, ich will selbstständig sein, ich möchte unabhängig mein Geld verdienen, irgendwie, war das schon immer in dir, oder war das was, wo wirklich in der Elternzeit erst so hochkommen?
Das war mein Mindset-Shift in der Elternzeit, weil ich war vorher sehr von meinen Eltern getrennt. Mein Papa ist selbstständig, aber kleine Firma, also jetzt nie so, ich kenne das jetzt nicht, dass wir sagen, boah, wir haben hier voll das Geld und sind irgendwie so aufgewachsen, ne. Also wir haben jetzt nicht großartig Urlaube gehabt, wir sind Kinder. Meine Mami ist aus Rumänien, die war immer mit uns zu Hause. Kenne ich natürlich auch, dass Mami immer da ist. Und das war so, das kenne ich nicht. Und die haben mir eigentlich immer mitgegeben, such dir einfach einen Job, mach ein Studium, mach eine Ausbildung, und du bist safe. Ja, du bist safe.
Was haben die dann gesagt, als du damals gesagt hast, ich mache jetzt Küchenmaschinen?
Ach, das war ja so nebenbei, das lief gut.
Also dann gekündigt hast, meine ich, dass er gekündigt hat.
Ja, keine Ahnung, das habe ich nicht mit dem besprochen. Das habe ich so nicht direkt besprochen. Ich habe gesagt, mach was du willst. Ich habe auch zu mir gesagt, was soll mir passieren? Im Worst Case, ich finde überall einen Job. Also ich habe damit kein Problem. Ich kann überall wieder in die Anstellung gehen. Ich probiere das jetzt einfach.
Ja, ja. Und das finde ich auch genau das richtige Mindset. Also generell, um irgendwas zu machen im Leben. Ich meine, wir leben, oder ihr, ich nicht, ihr lebt in Deutschland. Das ist Was soll denn worst case passieren? Also du wirst nicht unter der Brücke schlafen, nichts mehr zum Essen. Also probiert es und worst case geht mal wieder zurück in die Anstellung. Ja, und jetzt? Ja, später noch mal irgendwie, keine Ahnung.
Das habe ich mir halt damals auch gesagt. Und es war auch selbst in der— es gab Monate, das ist halt so der Nachteil gewesen. Ich hatte viele Monate Up and Downs, ja, mal waren es 1.000 mal waren es 3.000 im Monat. Das war halt so, das ist auch klar. Keine Sicherheit hatte. Aber es gibt so viel, wenn du einmal die Tür der Selbstständigkeit geöffnet hast, so viel Möglichkeiten. Ich habe dann auch mal bei Events mitgeholfen, habe mir da noch mein Gewerbe bisschen erweitert und habe einfach ja bei Events ein paar Stunden abgerechnet. Also da gibt's so viel Möglichkeiten, habe wirklich viel gemacht. Und das war dann trotzdem so ein Punkt, wo ich gesagt habe, ja, da muss es doch noch was anderes geben, dass ich wegkomme von dieser—
ich weiß, warte mal, warte mal, okay, ich mache doch hier Ja, dein Leben davor beleuchtet. Wir sprechen über Closing, I know. Ich liebe das, du liebst es auch, wir lieben das alle. Aber auch, weil du sagst so viele wichtige Sachen und ich will, dass wir darauf eingehen, weil das ist wirklich auch krasser Mehrwert für die Leute, die sich das anschauen, weil auch dieses Thema einmal eine Tür geöffnet ist, habe ich auch gerade gesagt, ich hatte davor noch ein anderes Erfolgsinterview, dass das Ding ist ja auch, wie du sagst, also man macht eine Tür auf für eine Welt, die man nicht kennt. Online-Business, Selbstständigkeit, Küchenmaschinen, Network, whatever es ist. Und es heißt ja nicht, dass ich jetzt zum Beispiel eine Closing-Ausbildung mache oder im Network-Marketing anfange oder was auch immer und mein Leben lang dann diesen Beruf mache. Und ich habe ganz viele Kundinnen auch, die sind jetzt zum Beispiel Coach oder die haben selber ein Unternehmen gegründet oder die sind jetzt Finanzberater. Also es ist nicht dieses klassische Closing, was wir hier beibringen, aber die sind mega happy, weil sie das, wo sie raus wollten, meistens die Anstellung, die Abhängigkeit, keine Zeit zu Hause, ins Büro fahren, 9 to 5. Das haben sie erreicht durch jetzt in meinem Fall die Closing Academy, oder durch, ob es das dann ist, das weiß man nie. Und bei dir ist es dann okay, ist ein Küchenmaschin, und das will ich jetzt machen. Und gut, dann lief, gab es mal Monate, lief nicht so schlecht, habe ich halt hier ein Event gemacht oder da. Aber am Ende vom Tag hattest du das erreicht, was du wolltest, und zwar Dein erstes Ziel war ja, selbstständig zu arbeiten. Von zu Hause, nehme ich an. Was waren damals deine Ziele so?
Von zu Hause? Nee, also es wäre schön gewesen, aber das ging damit nicht. Du bist schon in die Küchen gefahren, aber ich habe das geliebt, dass du wirklich sagst, ich bin im privatesten Raum bei diesem Kunden in der Küche. Also ich war teilweise bei Menschen, die haben sonst was für Positionen gehabt, das wusste ich vorher nicht, das sonst was für erfolgreiche Menschen. Und ich stehe einfach bei dem privat in der Küche. Ja, so, und du quatschst, du hast einfach eine ganz andere Ebene zu denen. Ich habe das schon geliebt und ja, letztendlich, ich konnte machen, was ich wollte, meine Zeit frei einteilen. Ich war glücklich, war happy, ist viel Leidenschaft dabei. Ja, aber ich war glücklich und mein Ziel war immer, also als ich den Step gegangen bin in die komplette Selbstständigkeit, habe ich mir gesagt, wenn ich durchgängig 3000 im Monat verdiene, dann kann ich den Step gehen, weil das wäre genauso viel gewesen netto nach Steuer und Co. wie in meiner Anstellung. 30 Stunden. Ja, genau.
Ja. Und wie ist es dann gekommen, dass du gesagt hast, ich werde jetzt Closerin? Also warst ja auch bei uns Kundin, das müssen wir vielleicht auch sagen. Wie, was war dann? Du sagst happy, du hast diese 3.000 Was ist dann passiert?
So, da gibt es noch einen Schritt davor. Ich habe das Online-Business immer wieder gesehen. Ja, immer wieder gesehen. Was sagst du?
Was? Habst du akustisch nicht verstanden? Online-Business.
Genau, ich habe Online-Business immer wieder gesehen. Ja, und ja, ich bin halt auch so bei Instagram unterwegs, schon bisschen Social-Media-affin, und habe immer wieder Menschen gesehen, die irgendwie Online-Business machen. Ja, und ich habe mir gedacht, so, das wäre schon geil, wenn du noch was hättest, wo du noch finanziell freier wirst und ortsunabhängig. Weil das war, ich war sehr ortsabhängig. Ich muss ja zu den Leuten hinfahren. Ich habe immer den Zwiespalt in mir gehabt. Abend irgendwo in einer fremden Küche sein und einen Job machen oder Abend mit deinen Kindern. Ja, okay. Ja, check. Den Zwiespalt hatte ich halt. Ich habe dann auch eine Zeit lang noch Door-to-Door-Vertrieb gemacht. Klassisches Strom, Gas, Glasfaserausbau. Ja. In schönen Männerteams, auch geil gewesen, hat mir Spaß gemacht. Aber die andere Seite, Nachmittag, abends, wenn du halt die Zeit mit den Kindern hast. Also ich habe noch nicht so die Lösung gehabt für dieses Thema, dass ich mir das auch mehr in den Vormittag packen kann. Und dann habe ich ja verschiedene Online-Businesses gesehen und habe gedacht, du machst jetzt hier irgendwas, und habe mir da mal was gekauft. Was für mich gar nicht funktioniert hat.
Marie, was war es?
Dropshipping.
Oh, okay, okay. Das hat gar nicht— hast du damals schon, dass es Closing gibt oder nicht?
Nein, nein, nein, nein.
Okay, okay.
Und dann hast du generell— also funktioniert Dropshipping? Ich bin selbst so ein Opfer, so ein Kaufopfer. Ja, also ich sehe auch die Seiten bei Instagram, klick drauf und denke mir so, okay.
Ja, aber ich sag dir eine Sache, die Leute, die schnell und einfach kaufen, sind die besten Closer. Ich bin genauso. Wenn du ein guter Verkäufer bist, kannst du in 15 Minuten Haus verkaufen. Ohne Scheiß, ich würde unterschreiben. Also ich bin ähnlich. Ja, also okay, also trotzdem gekauft. Und dann?
Ja, ich habe halt gedacht, das ist es jetzt so, du baust dir was auf, du lernst das, wie das geht mit dem. Und dann habe ich gemerkt, wow, es ist schon krass viel mit Ads schalten und hier und da mit den China-Händlern erst mal in Kontakt treten. Ich glaube schon, dass es gut funktionieren kann. Bei mir war das Problem meine zeitliche Kapazität als Mama, die mir einfach im Weg stand, die ich echt unterschätzt habe. Ich will nicht sagen, dass jetzt irgendwie der Coach schlecht war oder dass das Scam war, überhaupt nicht. Aber ich selbst mit meiner Umsetzung bin da nicht richtig klargekommen. Ja, ja. Und in diesem Loch, wo ich festgestellt habe, boah, du hast hier Geld investiert und irgendwie kriegst du es nicht rein. In Klammern, wer gezahlt? 5000. Okay, das waren schon so meine letzten Ersparnisse. Das war echt Pain, ja, ja, es war eigentlich alles weg. So in diesem Loch, wo ich das festgestellt habe, gedacht habe, scheißegal, du lässt es jetzt, es war Steuergeld. In diesem Loch habe ich dich gesehen, ja, und dachte so, warum jetzt bitte? Warum kommt jetzt Close? Warum habe ich das nicht vor einem halben Jahr schon gesehen? Ja, ich wusste gar nicht, was das ist, Closing, überhaupt nicht. Habe mich damit beschäftigt, auch nicht zu intensiv tatsächlich. Ich habe einfach dein Video angeschaut und dachte, geil, das ist es. Ich bin zu meinem Partner hin, habe gesagt, ich habe meinen neuen Job gefunden.
Warte mal, bist du zu dem Partner hin, bevor du gekauft hast, oder danach?
Ja, schon davor. Ich bin hin und habe gesagt, ich habe meinen neuen Job gefunden, ganz am Anfang davor, aber mehr habe ich noch nichts gesagt. Ja.
Voll krass.
Und er so, was, wie einen neuen Job? Hast du irgendeine Werbeanzeige gesehen und denkst, das ist jetzt dein neuer Job? Ich so, ja.
Ja, ist es auch. Partner, jetzt weißt du.
Ja, nee, das war witzig, aber natürlich mir erstmal Gespräch gebucht, mir dann alles angehört. Position ungenau.
Okay, und dann, wie ging es dann weiter?
Ja, ich habe das gesehen, die Werbeanzeige, mir das Video angeschaut, dann habe ich Termin gebucht, Kennenlerngespräch gehabt, dann bin ich weiter ins nächste Gespräch gekommen, habe mich mega gefreut, richtig sehr. Und dann habe ich mir das alles mal angehört und ja, habe das sehr genossen auch. Und dann erst auch festgestellt, okay, damals beim Dropshipping, das war ein Closer, mit dem du gesprochen hast. So, also da ist es erstmal alles so entstanden, dass ich das überhaupt gecheckt habe, was das ist. Also ich wusste wirklich überhaupt nicht, was Closing ist.
Ja, okay.
Ja, und ich war auch nicht so eine Vorzeigekundin, die gesagt hat, sie hat sich gut damit auseinandergesetzt und beschäftigt und schön die Vorbereitungs-PDF gelesen. Also wirklich, wer das hier hört, lest euch das erst durch, das vereinfacht vieles.
Ja, ja, ganz wichtig, lest die Informationen, die wir haben, haben wir nicht umsonst. Lest euch das durch und da wird einiges.
Ja. Ja, gut.
Ja, du hast ja nicht durchgelesen, du hast aber auch gleich im Call entschieden, oder? Du hast dann gleich gesagt, ja, ich will es auf jeden Fall machen. Ach nee, okay, hast du noch mal drüber nachgedacht?
Ich habe den Vorwand gebracht, dass ich mit Basti noch sprechen muss, ja.
Okay, das war ein Vorwand, also ein vorgeschobener Grund. Was war denn der echte Einwand? Angst.
Angst.
Okay, hast du mit Basti gesprochen?
23 Uhr, das Gespräch, das Folgegespräch war dann am Folgetag, 9 Uhr früh, und 23:30 Uhr oder so habe ich gesagt, ich habe da morgen übrigens noch so ein Gespräch, und habe ihn 5 Minuten kurz abgeholt, nicht die Investition genannt, und Eigentlich habe ich nicht mit ihm gesprochen, kann man nicht so nennen.
Was hat er gesagt dazu?
Er war nicht begeistert, überhaupt nicht.
Und dann hattest du das Folgegespräch. Was ist dann passiert, dass du es doch gemacht hast? Weil ich meine ganz ehrlich, du hattest Angst, dein Partner war nicht begeistert und dann hast du das Folgegespräch. Also irgendwas muss ja in deinem Kopf abgegangen sein, dass du es trotzdem gemacht hast.
Also ich kann dir sagen, mein Kopf war so laut, also es waren so viele, so ein Gedankenkarussell. Mir ging es in der Nacht auch nicht gut, ich habe nicht gut geschlafen, weil ich halt, also die einzige Angst, die ich hatte, war das finanzielle Thema, ja, das Geld jetzt noch mal zu investieren, weil ich das beim ersten Mal beim Dropshipping direkt entschieden habe, sofort gemacht habe und gemerkt habe, boah, die Umsetzung Das ist echt heavy gewesen mit meiner Zeit. Also ich habe mich halt geärgert, dass ich mich da nicht besser damit so auseinandersetze. Irgendwie hätte ich diesen Glaubenssatz, du musst dich da jetzt noch besser damit auseinandersetzen.
Ja, okay.
Und das war so der Punkt, dass ich wieder in irgendwas investiere, wo ich meinen— wo ich kein Return habe. Und das war in meinem Kopf, das war extrem laut. Also wirklich die Nacht, mir ging es echt schlecht. Und ich habe mitten in der Nacht irgendwann gesagt, so, es ist Schluss jetzt. Du fühlst das in deinem Bauch, du wirst es machen und du machst es jetzt. Und dann ging's, dann war okay, dann war okay. Und ich habe glaube ich sogar, weiß gar nicht mehr, ob ich dann direkt an dem Morgen, wo ich aufgewacht bin, Caro schon geschrieben habe. Also ich habe das dann schon entschieden und ich habe mir nicht mehr erlaubt, darüber nachzudenken.
Ja, ja. Und das ist auch eigentlich den besten Tipp, den ich Leuten mitgeben kann, ne? Wenn sie, also denkt nicht drüber nach, macht es. Oder macht es nicht. Und jede Entscheidung ist gut, also jede Entscheidung ist genau richtig, so wie sie ist. Und aber dieses, was passiert, wenn man so lange auch drüber nachdenkt, man kommt in solche Angstzustände, man kann nicht schlafen, Herzrass. Und am Ende vom Tag, das Einzige, was zählt, ist, dass du auf dein Bauchgefühl hörst, auf deine weibliche Intuition. Und deswegen haben wir sie auch. Und dann den Schritt gehst oder halt eben nicht. Aber das zu zerdenken und darüber nachzudenken, macht überhaupt gar keinen Sinn, gar nicht.
Nee, weil ich meine, viele, es ist wirklich viel schwieriger am Folgetag, das fühle ich komplett. Ich weiß, wie es ist. Selbst wenn ich das jemandem sage, weiß ich ganz genau, dass es so ist, weil ich das wirklich gefühlt habe. Und auch mit Basti darüber zu sprechen, ich wusste ja vorher schon, dass er nicht begeistert davon sein wird aufgrund der Vorinvestition bei Dropshipping. Ja, ja. Ja, der ist halt auch sehr, sehr skeptisch, was so was angeht. Ich hätte es nicht mal machen müssen. Ja, also, ja, also mit dem Sprechen, mein Tipp, ja, ich hätte es nicht machen müssen.
Ja, ja, okay, krass. Und wie hast du das dann überhaupt finanziert? Weil du hattest ja die letzten 5k von dem Steuergeld in Dropshipping gesteckt. Wie hast du dann angefangen können überhaupt?
PayPal sei Dank sitze ich heute hier. Ich habe finanziert, ja.
Okay, ja, was mich jetzt natürlich brennend interessiert, oder ich weiß es, aber wahrscheinlich viele anderen, diese 5.000 Steuergeld, was du da genommen hast für Dropshipping und dann auch hier in HCA zu investieren, hast du das Geld mittlerweile draußen?
Ja, ja.
Okay.
Yes, yes, yes. Also tatsächlich habe ich schon im ersten Monat genau irgendwie das Dropshipping-Invest, so habe ich das, ich habe es gar nicht als HCA-Invest gesehen, sondern so dieses Geld, was ich dort gegeben habe, das wurde mir einfach wieder, also es kam wieder zu mir, so, ne. Und das war für mich dann so pure Bestätigung, das ist genau mein Weg. Weil ich habe mir auch gesagt, klar, die Angst war in meinem Kopf, was ist, wenn du das nicht kannst, kannst du das überhaupt, willst du mit fremden Menschen sprechen und sowas. Obwohl ich schon im Vertrieb war, habe ich diese Angst gehabt. Ja, ich hatte auch Gedanken wie, brauchst du das überhaupt? Du hast so viel Vertriebsschulungen schon bei den anderen Unternehmen gehabt. Ja, ich habe auch gedacht, vielleicht kannst du das auch einfach ohne. Aber ich habe mir dann gesagt, ja, wenn du jetzt so ein Gespräch hast, keine Ahnung, was machst du da? Ich weiß nicht, wie das geht. Und ich habe das Gefühl, dass ich auch jemanden brauche, der mir zeigt, wie das geht. Aber ich habe wirklich viel, viel Angst in meinem Kopf gehabt und ich habe mir gesagt, hey, zieh das 3 Monate durch. Und danach kannst du immer noch sagen, ob du darauf Bock hast. Aber ich wusste, ich habe in den 3 Monaten wenigstens Geld verdient und mein Return. Also ich habe mir auch das Risiko angeschaut, und das finde ich krass bei Closing. Das Risiko ist echt gering, weil du nicht dir irgendwas aufbaust. Dropshipping ist ja wie viele andere Sachen da draußen, du musst ja erstmal was aufbauen, ja. Du musst den Namen machen, du musst Akquise machen, Ads schalten, du musst dich danach um den Kunde kümmern, wie in dem ganzen Networks. Das Riesen-Pain gewesen für mich irgendwann. Jeden Monat die neue Akquise, jeden Monat schauen, wo gehst du hin, ein Leben lang um diesen Kunden danach kümmern. Und das habe ich halt gesagt, Custom Closing nicht. Ich setze mich ja in so ein gemachtes Nest rein, wo alles da ist. Die Kunden sind da, die würden ja sonst keinen Closer einstellen, wenn die keine Kunden hätten. Ja, und das war ein Punkt, wo ich gesagt habe, okay, das Risiko ist ja sehr gering, wenn ich mir zutraue, ich ziehe das durch, ich wachse, ich lerne, ich gehe in eine Kooperation und mache einfach Calls, werde ich Geld verdienen.
Ja, ja, richtig. Was war dein bester Monat bisher vom Finanziellen her, meinst du, Marie?
Ja, 15k, 15.000 Ja, ja, what the fuck, okay, krass.
Wie fühlt sich das an?
Geil, unbeschreiblich, kann es nicht in Worte fassen. 15.000, ja. Und das mit, ich würde sagen, im Schnitt 2 Gespräche am Tag.
Wow, okay, crazy, richtig stark, richtig, richtig stark. Was hat sich verändert, würdest du sagen, so wie du jetzt arbeitest, in Bezug dazu, was, wie du vorher gearbeitet hast?
Super viel. Ja, wo fange ich an? Alles, alles hat sich verändert. Also ich bin halt jetzt völlig frei. Gutes Beispiel ist letzte Woche mein Mein Kind hat Fieber bekommen, ziemlich plötzlich in der Nacht, und ich wusste, okay, ich konnte jetzt auch meine Termine nicht absagen. Ja, das macht man jetzt als Closerin auch nicht, aber ich wusste, hey, es ist okay, der ist da, der kann auch neben mir liegen. Und der lag wirklich einfach so mit, ich hatte ein Kissen auf meinem Schoß, und der lag mit drauf. Ich habe den gestreichelt und ich habe meine Gespräche geführt. So, ne. Das war, in dem Moment dachte ich so, wow, wie krass, ich kann für ihn trotzdem da sein. Er muss sowieso schlafen, also dem ging es eh nicht so gut, ja, weil er Fieber hatte. Und ich habe kein Problem zu sagen, bleib einfach zu Hause heute, ne. Ich muss nicht irgendeinen Chef anrufen und fragen und wieder irgendwelche Kommentare bekommen, Kind krank. Ja, ich bin einfach ortsunabhängig, ja. Ja, das ist für mich die größte Freiheit. Ich kann die nicht mal, die kann ich nicht mal bezahlen, sage ich mal, oder irgendwelche, ja, finanzielle Freiheit, schön und gut, aber ich bin einfach frei Ich kann zu Hause sein, ich kann am Strand sitzen, ich kann. Im Januar waren wir in Thailand eine längere Zeit. Ich saß am Strand und habe meine Calls geführt. Am Strand. Ja, Marie, das ist so krasses Feeling in Thailand, sonst wo auf der Welt. Und du sitzt am Strand und führst deine Calls.
Ja, ja, richtig krass. Richtig krass. Was würdest du denn sagen, das hast du vorhin auch angesprochen, du hast ja schon viele Sachen auch im Vertrieb gemacht, also Direktvertrieb, Küchenmaschine. Dann Door-to-Door-Solarzeug. Was ist so, was ist anders in dem Vertrieb, den wir machen, und in dem Vertrieb, den du früher gemacht hast? Weil ich bin mir sicher, es gibt Parallelen, es gibt bestimmt einige auch, weil am Ende vom Tag Closing ist auch Vertrieb, ne? Aber was ist so anders? Was macht Closing so besonders, vielleicht auch so weiblich?
Also grundlegend anders, das war für mich ein großer Gamechanger, ist, dass ich nicht mehr in diesem Aufquatschen bin. Ja, also egal was du machst, so Network oder Direktvertrieb, ob es selbst an der Haustür, du musst ja erstmal so den Bedarf auch in diesem Kunden entwickeln. Ja, du musst erstmal sagen, hey, guck mal, ich habe hier was Cooles, und erstmal den wirklich den Bedarf aufquatschen. Und das war im Closing halt komplett anders. Ich habe auf einmal Menschen Die haben schon den Bedarf, ja, die kommen schon mit einem Problem, ja, die haben schon Interesse. Das war ein Riesen-Gamechanger einerseits so von der Art vom Vertrieb her, und das ist da nicht drum geht, den irgendwas aufzuquatschen und ja, den zu erzählen, warum die das jetzt unbedingt brauchen, ja, ja. Und dann den Menschen einfach Zeit zu schenken, ja, also einfach den Menschen Zeit zu schenken, wirklich aktiv zuzuhören, in Verbindung zu gehen. Das hast du sonst so auch nicht. Zumindest im Door-to-Door von TRIB hatte ich das jetzt gar nicht. In den Küchen schon, ja, in den Küchen hatte ich das schon. Da gehst du auch schon in die Verbindung. Aber das ist, das macht weiblich, dass du wirklich in Verbindung gehst, dass du dich reinfühlst, was der Mensch gerade braucht, wo der Angst hat, so sie einfach begleitest. Also ich sehe das so, wir Klauser sind eine Brücke, wir sind einfach diese Brücke. Sagst du glaube ich auch immer, Marie, ne? Im Webinar hast du es auch gesagt. Ja, wir sind wirklich so diese Brücke, und das fühle ich zwischen dem Interessent und dem Unternehmen, dem Coach, dem Mentor. Man sieht es nicht, ne?
Ja, doch. Okay, okay, okay. Und ich kann mich auch noch dran erinnern, dass du zu mir gesagt hast, ey, durch die ganzen Sachen, die ich in der HCA lerne, bin ich auch irgendwie in meinem Küchenmaschinen-Business irgendwie vorangekommen und habe da mehr Abschlüsse gemacht. Hast du das dann auch angewendet, also die Sachen, die du hier lernst, in deinen anderen Bereichen? Ja.
Ja, also ich habe einen Abend, das war ein krasses Beispiel. Ich weiß nicht, da war ich gerade so mit Level 4, 5 irgendwie durch, 5 glaube ich. Und dann habe ich, oder vielleicht sogar schon mehr, ich weiß nicht ganz genau. Und dann habe ich wirklich meinen Abend umgestaltet, also bisschen wie ein Closing Call geführt, vor allem in den einzelnen Gesprächen danach. Und bin nicht mehr so auf auf dieses Thema, was ist toll an dem Gerät, sondern Features und Leistungen. Vielmehr rein so, was halt das Leben der Familie auch verändert dadurch. Und habe das wirklich mal anders gemacht und auch so Temp-Check und solche Sachen mit eingebaut. Und ich habe an diesem Abend von 7 Frauen, die da waren, an 5 Frauen verkauft. Ich kann mich erinnern, dass ich habe dir das erzählt im Live-Call. Ja, ja, und das war krass. Also ja, das hat auch das Business, es hat generell mein ganzes Leben verändert. Nicht nur beruflich, auch wie ich mit meinen Kindern spreche, wie ich mit meinem Partner spreche, mit meinen Geschwistern. Also das hat unglaublich viel gemacht. Closing ist die krasseste Entwicklung, die ich gemacht habe, war durch Closing.
Ja.
Ich habe auch schon hier und da investiert und so geguckt, was kann man machen mit seinem Geld auch. Aber in mich, das Invest, das hat mich wirklich am weitesten gebracht.
Ja, das ist ja auch krass. Der Warren Buffett, den kennst du, oder? Ja, reicher Mensch. Der hat ja auch mal gesagt, dass die, dass das, der wurde gefragt, ist einer der reichsten Menschen auf der Welt. Da wurde der gefragt: Hey, was war das beste Investment, was du jemals gemacht hast? Und alle haben gedacht, er sagt jetzt irgendeine Aktie oder irgendeine Firma, wo er investiert hat. Und er hat dann einfach gesagt, ja, das war so eine Sales-Schulung in den 80er Jahren, die ich gemacht habe. Weil Verkaufen und Sales Closing, das ist ja unser ganzes Leben. Wir brauchen es ja, wenn wir einen besseren Job wollen, müssen wir verkaufen uns selber. Wenn wir mehr Geld wollen, müssen wir verkaufen uns selber, unseren Kindern. Und ich finde einfach, dass wir wissen, wie wir rhetorisch und kommunikativ das bekommen, was wir wollen, und zwar auf eine Art und Weise, die nicht manipulativ ist oder die sich irgendwie schäbig anfühlt.
Hey, das ist so viel wert, das ist einfach krass, ja, ja, absolut, ja, vor allem so ohne diese, das war Manipulation, weil du das gerade sagst, das habe ich dann im Door-to-Door relativ oft fühlen müssen, ich meine, die Männer machen das anders, ne, ich war nur in Männerteams, und wenn die Männer das hier hören, no hate, Das ist einfach, Männer sind anders als Frauen, das weiß jeder.
Die sind mehr so high, ne?
Ja, und das war ein Punkt. Es waren dann halt auch Sachen, die ich dort erzählt habe, die dann, wo ich schon wusste, die werden so nicht stattfinden vom zeitlichen Ablauf her. Und du musst denen das jetzt hier eigentlich gerade so erzählen, dass ich das ganz schnell gar nicht mehr gefühlt habe. Und das ist, glaube ich, auch ein wirklich ganz wichtiger Punkt. Du musst fühlen, was du verkaufst. Also du musst dich auch damit identifizieren. Und das ist eben nicht mit irgendeiner Manipulation oder mit irgendwelchen Lügen. Kann ich überhaupt nicht mit umgehen, wenn ich Menschen irgendwas erzählen muss, was ich mit meinen Werten nicht vereinbaren kann.
Ja, das ist ja auch dieses Thema mit Integrität verkaufen, also wirklich dahinterstehen, was man auch verkauft. Ja, und das ist auch das Schöne in der, in der Coaching-Szene. Sehen, weil nicht alle, es gibt schwarze Schafe, ist eine neue Branche, aber die meisten, die leben ja das, was sie machen. Und die meisten Programme sind ja wirklich dafür da, Menschen zu helfen und deren Leben zu verändern.
Ja, was ich oft habe in den Calls so, ja, wo, wie finde ich das raus, Marie, in welche Richtung ich dann gehen will? Ja, das werde ich oft gefragt. Und mein Tipp ist da immer, also ich wäre immer in eine Kooperation gegangen, wo ich selbst gern Kundin wäre. Ich mir selbst gern gekauft hätte. So, na ja, das ist halt einer meiner Tipps, die ich dann immer rausgebe.
Ja, mein Tipp ist immer, und so habe ich das tatsächlich auch gemacht, als ich angefangen habe mit Closing, ich habe einfach alles gemacht, weil ich war so, ich will offen sein und ich will neue Sachen lernen. Und das Geile ist halt auch als Closerin, was viele Leute unterschätzen oder gar nicht wissen, und das habe ich am Anfang so gefeiert, dass du halt Zugang zu den Paketen bekommst, also in Ja, 95% der Fälle geben die einfach dir, die, dir, die Coaches Zugang zum Kurs, weil du musst ja wissen, was du da verkaufst und die Unternehmen. Und für mich war das dann so viel wert, dass ich da Kurse, Mentorings, ich glaube, ich habe schon Kurse und Mentorings und Coachings im Wert von über 100.000 geschenkt bekommen, weil ich ja wissen wollte, also weil ich ja wissen musste als Closerin, was verkaufe ich da? Und am Anfang habe ich das gesuchtet. Also ich habe mir dies alles reingezogen von A bis Z und das ist einfach kostenloses Wissen. Ich will das jetzt alles aufsaugen, ich will das alles mitnehmen für mein weiteres Leben. Teilweise am Anfang habe ich Business Coachings verkauft, wie man ohne organische Reichweite über Social Media Geld verdient. Also Ads, Paid Advertising war das und ich hatte keine Ahnung davon. Und dann habe ich mir den ganzen Kurs angeschaut. Und es war so, jetzt kann ich die Sachen, die ich damals gelernt habe, für mein eigenes Business nutzen.
Und das ist gut. Ja, ja.
Und das hat— oder Fitness-Coachings auch am Anfang.
Und das machst du die 5 Jahre her.
Aber damals habe ich das gemacht. Ja, und ich habe richtig viel gelernt.
Und also ich sage mir das auch zu diesem Dropshipping jetzt. Ja, wer weiß, warum? Ich weiß, wie ich einen Shop aufbauen kann. Wer weiß, was ich damit noch machen kann im Leben? Vielleicht muss ich mir mal irgendwann einen Shop aufbauen. Vielleicht muss ich für jemand anderen meinen Shop aufbauen. Also ich habe ja Ich weiß jetzt, wie das geht. Ich weiß auch, wie ich eine Ad schalte. Ja, also das sage ich mir jetzt auch. Ich sehe das jetzt auch gar nicht mehr als Fehler oder so, sondern es war jetzt eine Erfahrung und ich habe das Wissen. Ich bin nicht dümmer geworden an der Stelle.
Ja, es gibt ja auch keine guten oder schlechten Entscheidungen, sondern es gibt einfach gute Entscheidungen oder du hast was gelernt. So, und das hast du jetzt. Du hast was gelernt. Und wenn das Gelernt auch nur gewesen war, ja, ich mache so was nie wieder, Dann hast du auch was gelernt, weißt du, was ich meine? Aber das ist halt, that's the thing. Und jetzt wollte ich noch was ganz Wichtiges sagen, aber ich habe es vergessen.
Oh, sorry, ich wollte dich nicht unterbrechen.
Alles gut. Wo waren wir mit dem, dass du ganz viel Wissen in dich reingesteckt hast? Ah ja, genau, genau, genau. Also das ist, ja, das war für mich, und weil du gesagt hast, ja, ich kaufe, ich gehe da ins Kloster hin, wo ich auch gerne Kunde wäre. Und bei mir war es so, ich gehe dahin, wo ich keine Ahnung habe. Von dem Produkt oder von der Materie ganz viel lernen kann. Und ich bin offen für alles. Und das habe ich am Anfang auch wirklich gemacht. Mittlerweile interessiert, also würde ich mir nicht mehr die Coachings angucken. Ich würde die auch nicht mehr brauchen, um die zu verkaufen. Aber gerade als Anfängerin gibt dir ja Wissen Macht. Ja, und wenn du jetzt zum Beispiel sagst, ich werde jetzt Closerin für ein Dropshipping-Offer. Jetzt haben wir schon so viel über Dropshipping geredet.
Könnte ich mir auch vorstellen, tatsächlich zu verkaufen. Also hätte ich kein Problem. Ich habe auch das Wissen jetzt. Genau, genau.
Dann wäre das schon so gewesen, dass ich am Anfang mir das Ganze richtig angeeignet hätte, um zu verstehen, was verkaufe ich da eigentlich.
Also das meinte ich ja auch. Also da, wo ich ein bisschen Interesse habe, dass ich sage, ich wäre hier gern Kundin, ist es ja ein Punkt, dass ich keine Ahnung habe. Ich würde mir nie was kaufen, wovon ich absolut Ahnung habe. Das meine ich auch. Mich zum Beispiel, wenn du mir sagen würdest, Melli sucht eine andere Kooperation, Ich würde sofort in Richtung Airbnb. Niemals sagen, ich würde sofort in die Richtung Airbnb. Das ist so ein Thema, was ich super spannend finde. Airbnb Businessmodell aufbauen, auch voll viele, gell? Coaches, da folge ich auch ein paar. Ja, ja, das wäre auch ein Thema. Oder tatsächlich, ich liebe unsere, ich liebe unsere Frauen-Community, also wirklich geil. Manchmal bin ich der stille Zuhörer im Empowerment Call.
Ah echt?
Lustig, geil, weil ich das so liebe und mein Lieblingspaar. Und ja, ich könnte mir natürlich auch so, so generell, und Frauencoaching ist so ein großer Markt, da gibt's ja so viel mittlerweile, auch so Frauen in die Selbstständigkeit begleiten, mega geil. Führungskräftecoaching feier ich auch so, ja, ja, ja, weil ich wahrscheinlich selber mal eine war, feier ich auch richtig, ja. Also der Markt ist riesig, so groß.
Alles, was du gesagt hast, da vermitteln wir auch hin, überall. Also da haben wir wirklich auch Partner, wo wir hin vermitteln. Der Markt ist riesig und er wird noch riesiger. Also wir stehen erst ganz am Anfang. Ja, das ist ja das Geile dran. Das ist das Geile dran. Ach, witzig, dass du dann in den Empowerment Call gehst. Aber geh doch öffentlich rein. Warum still?
Ach, na, weil ich meistens noch irgendwie halb in der Dusche stehe oder so.
Das macht ja nichts, ist ja nur eine Frauen-Community.
Ja, wirklich so nebenbei. Das ist ja 8:30 Uhr, ne?
Ja. Okay.
Schon eine Zeit, bin ich ehrlich, da bin ich noch nicht so fit.
Ja.
Auch Unterschied. Kaufland-Zeiten, 4 Uhr, 5 Uhr musste ich aufstehen und anfangen zu arbeiten. Ja, kann mir das nicht mehr vorstellen. Krass, was für ein Change. Also wenn ich mir das gerade überlege, es gibt fast keinen Tag, wo ich vor 8 Uhr aufstehe.
Ja, das finde ich auch immer so cool. Weil die Leute, also ihr, die reflektieren dann auch noch mal so den Weg. Und das ist auch für alle, die hier Erfolgsinterviews haben, hatten, noch haben werden, die sagen, das ist halt für die Person selber so gut, wenn man noch mal so rückblickend sagt, krass, was habe ich eigentlich erreicht? Ich stehe nicht mehr um 4 Uhr morgens auf, sondern ich bleibe um 8:30 Uhr in Empowerment Call, weil ich da noch dusche. Crazy.
Ja, nee, also es gibt bei mir auch Wochen, ich teile mir das so ein bisschen auf. Die eine Woche fange ich 8 8 Uhr an, weil ich habe mittlerweile auch ein Schulkind. Wir müssen aufstehen, leider. Und die andere Woche habe ich aber mehr Me-Time und starte erst so ab 10 Uhr. Ja, also das teile ich mir halt auch auf. Und auch die Zeit mit den Kindern, also das liebe ich halt, das wirklich sagen kann, nachmittags ist Kinderzeit. Nachmittags ist wirklich absolute Kinderzeit, wo ich keine Calls mache. Und ob ich abends um 8 noch mal einen machen will, Feel free. Ja, ich bin so eine, ich mache das gerne. Ich weiß, es sind goldene Stunden. Die Kundinnen selbst gehen ja auch arbeiten und Co. Also das ist einfach eine geile Zeit. Ich muss es aber auch nicht machen.
Ja, das heißt, du bist, du managst deinen Kalender selber, bist da komplett frei in deiner Zeiteinteilung. Ich weiß es natürlich, stell das jetzt nur so, dass die Leute das auch hören.
Ja, ja, ja, ich weiß. Ich glaube, du weißt es auch gar nicht so, Marie, oder?
Nee, tatsächlich, ich habe auch gerade überlegt, ich weiß es tatsächlich gar nicht so, weil ich ja hier wie haben wir vorhin schon gesagt, gar nicht so sehr zuständig bin bei uns für den Bereich, in dem du bist.
Nee, ich manage das wirklich komplett selbst. Also ich habe eine Trennung noch hinter mir, ich bin mittlerweile in einem Patchwork-System. Da ist es bei mir halt so, ich habe eine Woche keine Kinder und kann natürlich meinen Tag noch viel flexibler gestalten. Kann man jetzt positiv sehen, ich kann mehr arbeiten, ja. Ich kann aber auch mehr Me-Time haben, und das mache ich in der Woche. Mache, also wo ich sage, ich hau mir jetzt nicht den Tag trotzdem komplett voll nur mit Calls, weil ich auch die Me-Time super wichtig finde, ja. Und einfach mal am Donnerstag zum Beispiel spontan, da ist tatsächlich mal was ausgefallen, das ist ja real life, das auch mal ein Call abgesagt wird. Und ja, ich bin zu Omi, Omi ist 86, habe gesagt, Omi, hast du Bock, wir gehen jetzt mal Mittagessen, ich habe Zeit, so, ne. Also das hätte ich mir hätte mir nie in einem anderen Leben vorstellen können. Und Omi ist tatsächlich so, die macht sich ja immer noch Sorgen. Die kommt auch immer mal mit so Zeitungsartikeln und sagt, guck mal, hier hat jemand wieder irgendwie Geld investiert, und die haben ja irgendwas im Internet gemacht, die haben alles voll.
Kriegst du Geld?
Soll ich das Essen bezahlen? Omi versteht es auch nicht mehr. Was soll ich dir das erklären? Die versteht die Welt nicht. Die sieht mein Auto den ganzen Tag zu Hause, oder ich bin auf Reisen. Das ist das Einzige, was sie sieht, und denkt halt so, ich verdiene kein Geld, ne.
Ja, Fanny, meine Oma ist tatsächlich ähnlich, meine deutsche Oma. Die ist nicht so mit Zeitungsartikel oder denkt, dass das Scam ist, sondern sie hält so nichts von der Selbstständigkeit, ne. Bei der ist eher so ins Angestelltenverhältnis, und dann kommt immer auch so fast von oben her auch, und wie läuft's im Unternehmen? Und die will eigentlich nur hören, dass es nicht gut läuft, nur so, dass sie recht hatte. Und ich sag immer auch nur so, ja, ja, gut, gut, komm, lass mal jetzt anderes reden.
Also ich meine, ich nehme mir das auch nicht böse, die kann das jetzt auch nicht mehr verstehen, das völlig in Ordnung. Und ich sag mal, man hört es ja, ne, ich bin im Osten, Ostdeutschland, und das ist ja auch eine andere Zeit gewesen. Ich meine, die sind in der DDR hier groß geworden, ne, die Frauen hier, die haben schon immer, das habe ich auch im Network sehr gemerkt, im Direktvertrieb, dass trotzdem Frauen im Osten auch ein bisschen anders ticken, weil die sind es hier gewöhnt. Also die sind ja alle schon nach, ich weiß weiß es nicht, nach 8 Monaten oder so was sind die wieder arbeiten gegangen. Also die kennen das wirklich, dieses anders, das Leben. Und das so ist meine Oma halt einfach, ne. Und die, die denkt auch eine Selbstständigkeit, ja, das dann auch bei ihrem Sohn, mein Papa, immer gesehen, das ist immer knapp war und sie helfen musste und hier und da. Aber nur weil eine Selbstständigkeit nicht so gut läuft, heißt es ja nicht, dass Selbstständigkeit generell nicht gut läuft, ne. Ich meine, die erfolgreichsten Menschen der Welt, habe da letztens ein Reel gesehen von paar Tagen, die reichsten Menschen der Welt, und dann waren so ein Kreis, so eine Prozentzahl, 75% waren selbstständig, ein paar waren Investoren. Ich weiß die Zahlen nicht mehr ganz genau, aber auf jeden Fall 0% waren angestellt.
Ja, ja, du kannst ja im Angestelltenverhältnis hast du ja auch einen Deckel. Ja, ja.
Und ich weiß gar nicht, ob das—
Im Coaching hast du auch einen Deckel, aber der Deckel ist halt hoch. Also ich sage es ganz ehrlich, also 35.000 im Monat ist schon Schluss. Also mehr geht nicht.
Und da musst du schon hart arbeiten. Kommt wahrscheinlich drauf an, wo du bist. Weil ich kann mir vorstellen, im B2B-Bereich geht, ist schon möglich, ne, im B2B-Bereich.
Auch im B2C sind 35.000 im Monat möglich. Ja, aber es ist halt nicht so, du kannst halt durchs Closing, also ich glaube in Amerika, ich kenne ein paar Closer, die machen auch 6-stellige Provisionen im Monat, aber es ist halt eher in Amerika. Ich glaube, in Deutschland gibt's sowas nicht. Und ich meine, du wirst aber nie im Closing jetzt die Millionen im Monat machen, das wird nicht passieren.
Nee, das glaube ich nicht, aber das ist auch nicht mein Ziel. Also was heißt nicht mein Ziel, für mich war es ja nicht nur, dass Also ja, wenn du ganz genau wissen willst, mein allererstes Ziel waren 5.000 regelmäßig. Habe ich im ersten Monat geschafft und dachte mir so, wow, krass. Und nicht mit Closing, mit Setting. Ich habe mit Setting gestartet.
Okay, du hast mit Setting gestartet, bin dabei. Und da hast du schon 5.000 verdient im Monat?
Ja, über 5.000, ja, ja.
Okay, sehr cool.
Ja, ja. Und das war im ersten Monat. Was sagst du?
Sorry, verdienen auch viel Geld, habe ich gesagt.
Ja, du hast halt die Chance, in so einer Stunde, in einer Stunde oder 90 Minuten ja 3 Calls zu setzen. Ja, also du kannst ja, finde ich auch spannend, Setting finde ich richtig spannend, vor allem wenn du kleine Kinder hast, so Babys, weil du ja sehr flexibel bist, nicht so gebunden an die 60 Minuten, 90 Minuten, sondern wirklich, wenn du ein paar geile Kopfhörer hast mit dem Mikro hier, ja, kannst ja überall sein. Ist völlig egal, kannst das Baby im Arm haben und ja, ja, ja, genau. Und das war aber so ein Punkt, wo ich gedacht habe, wow, krass, ich habe das nicht geglaubt. Durch das Dropshipping habe ich wirklich nicht geglaubt, hier von wegen deine Werbeanzeigen gesehen mit 10.000 im Monat. Ich habe das nicht geglaubt, Marie. Ich habe gesagt, okay, selbst wenn es 5 sind, ist völlig in Ordnung, 5 ist okay. Ich weiß nicht, warum ich das nicht geglaubt habe, weil wenn man das rechnet, ist es ja logisch. Aber ich habe mir gedacht, nee, das haben die mir schon bei Dropshipping erzählt.
Ja, aber also bekommst du, wenn dachtest du, ich bin so ein Mensch, die einfach irgendeinen Scheiß erzählt?
Oder wer war eigentlich, was ich immer mache, die ist so authentisch und so.
Also ich würde ja nicht sagen, du kannst 10.000 im Monat verdienen, wenn du es nicht kannst. Und ich halte mich ja noch zurück, weil eigentlich würde ich ja gerne die großen Zahlen sagen, aber ich weiß, dass alle Leute damit erschrecken würden, deswegen mache ich das nicht.
Nee, ich habe nicht dran gezweifelt, aber ich war wirklich, weil gerade vorher das Dropshipping war, weil ich einfach so Ich habe mir gedacht, hey, bricht es mal runter, wenn du 5000 im Monat hast, doch schon fein. So, das war mein erstes Ziel. Da ich die aber erreicht habe und da ich auch nach meinem Traumleben gefragt wurde, stand auf meinem Vision Board auf jeden Fall die 10k, die standen drauf. Und das war so für mich eine Zahl, die will ich einmal mit meiner Selbstständigkeit, einfach mit meiner Arbeit erreichen. Ja, und ja, das hast du erreicht. Ja, ja, das hat sich krass angefühlt.
Das ist jetzt auch wichtig, weil wenn man, wenn wir Ziele erreichen, kann es ja sein, dass wir oft in ein Loch fallen. So, ja, Ziel erreicht, check, okay, und weil dann, was kommt jetzt? Hast du neues Ziel? Was ist jetzt dein Ziel?
Ja, ich habe mir dann meine Ziele nicht mal wirklich so finanziell, sondern ich denke auch eher in Projekten. Ich habe ein Haus und sowas, und dann denke ich so ein wie zum Beispiel Pool oder— ich habe mir jetzt gedacht, Jacuzzi, das ist mein nächstes Ziel.
Ich habe hier einen auf dem Parkplatz stehen, den wollen wir loshaben. Wenn du willst, kannst du den haben.
Kannst du den mitbringen? Fliegst du nicht diese Woche?
Weißt du, wie groß der ist? Den müssen wir transportieren. Ja, ich weiß nicht, wahrscheinlich kriegst du den ja kaum.
Ja, also ja, ich habe mein neues Ziel gesetzt und— oder nach den 10k waren das definitiv dann die 15. Also ich gehe irgendwie in 5er-Schritten, so vom Finanziellen her, ja. Aber steht das dahinter auch in Projekten? Und langfristig ist mein Ziel aktuell wirklich zu sagen, ich will irgendwo in dem Immobilie investieren am Meer, weil ich bin halb Rumänin, weißt du das überhaupt, Marie? Ich bin halb Rumänin.
Wusste ich nicht, aber jetzt weißt du.
Deswegen mache ich die Abendcall. Ich habe südländisches Blut in mir.
Ich bin auch Südländerin, ich bin abends nicht so brauchen. Also ich bin eher der Morgenmensch, das hat damit nichts zu tun.
Ja, okay. Nein, Spaß. Und ich will gerne irgendwo—
Weil jetzt macht so vieles Sinn, Melli, jetzt macht alles Sinn.
Ich will irgendwo am Meer sein, am warmen Meer. Und könnte mir halt dort, wie gesagt, das Airbnb-Thema interessiert mich und ich könnte mir gut vorstellen, irgendwo eine Immobilie zu haben, wo ich ein Airbnb draus machen kann, wo ich aber auch selbst die 6 Wochen Ferien einfach sein kann. Ja, wo ich wirklich einen zweiten Wohnsitz— das ist so mein großes Ziel, um auch für später einfach— bringt ja nichts, jetzt Geld zu haben, so muss er auch für später irgendwas machen. Das ist so mein Ziel, einfach damit auch absichern zu können für später. Und da ist mir beim Thema Sicherheit, und das fühle ich jetzt viel mehr als in meiner Anstellung, viel mehr.
Ja, voll, voll.
Weil viele so sagen, hey, so Selbstständigkeit ist so eine Unsicherheit. Wenn du 10, 15, keine Ahnung wie viel im Monat verdienst, selbst mit 5000 im Monat habe ich mich viel sicherer gefühlt als mit meinen 30 Stunden Anstellung.
Ja, ja, ich meine, am Ende vom Tag ist ja alles intrinsisch. Also auch das Gefühl von Sicherheit ist intrinsisch oder auch das Gefühl von Motivation, weil Geld an sich, also ich spreche ja ganz viel über Zahlen und wir lieben alle Geld. Du, ich, sonst würden wir hier nicht sitzen. Geld ist geil, Geld kann uns ganz viel ermöglichen, aber Geld an sich ist halt eigentlich halt wie dieser Stift neutral. Also alles, was wir in Geld sehen, wurde uns antrainiert, ankonditioniert, haben wir von unserer Kindheit gelernt, whatever, ja. Und Geld kann dir nie das Gefühl von Sicherheit geben, das kann es nicht, weil es ist neutral. Geld kann dir kein Gefühl von Sicherheit geben. Aber du hast halt irgendwie vielleicht auch in dem Prozess, ohne das zu merken, dieses, dein Sicherheitsbedürfnis oder diesen Glaubenssatz, ich bin unsicher, aufgelöst ist, und jetzt ist halt alles fein. Also das kann halt sein, weil Sales ja auch die krasseste Persönlichkeitsentwicklung ist, die wir irgendwie halt durchmachen.
Ja, also ich bin halt für mich sicher, so, ne, also nicht das Geld, sondern ich für mich. Ich weiß einfach, was ich machen kann, ja, dass ich mein Leben ändern kann, so.
Ja, genau, das ist der Punkt. Du weißt, was du machen kannst, und du weißt, was du für Skills hast, weil du weißt, du hast eine Fähigkeit gelernt, ein Skill, den kann dir niemand mehr wegnehmen und du kannst aus dünner Luft quasi, weiß ich, out of thin air sagt man Englisch, ich weiß nicht, ob man das in Deutschland sagt.
Ich bin halb Rumänin, wie sagt man das in Deutschland?
Da gibt's so ein Sprichwort, ja, aus dünner Luft, thin air, naja, ist egal, aus nichts, du kannst halt einfach aus nichts Geld machen, so darum geht's und du hast halt mit einem Skill, den du dir antrainiert hast und den du lernst und du kennst dich in der Branche aus, du hast dich unter Beweis gestellt, du hast ein Track Record, und let's go. Ja, und das ist es halt.
Das ist wirklich so. Ich habe auch diese Sicherheit in mir selbst. Also Vertrieb wird es, gab es schon immer, wird es immer geben. Ja, das ist ja auch eine Branche. Ohne Vertrieb überlebt kein Unternehmen. Ja, und ich weiß, dass ich mit diesem Skill selbst in einer Anstellung, wenn ich das wieder wollte, ja, ich rede jetzt bewusst im Konjunktiv, weil das fühle ich nicht. Alles gut. Könnte ich überall jetzt wieder. Also ich bin ziemlich sicher, dass ich einen richtig guten Job kriegen kann im Vertrieb auch, wenn ich es will, mit diesem Skill einfach. Ja, ja, voll.
Das ist so funny, dass du sagst, weil ich denke das auch manchmal. Ich meine, ich meine, ich, ja, aber trotzdem haben wir das ja manchmal noch so in unserem Kopf, weil wir halt so fucking aufgewachsen sind mit dieser Anstellung und 9-to-5, und wir kennen das nichts anderes aus unserem Umfeld und Familie. Und selbst ich denke mal, naja, okay, wenn die HCA nichts wird, ja, dann denke ich mir, dann werde ich halt wieder Closerin, ja. Wenn es mit dem Closing nichts wird, ja, dann gehe ich halt in Anstellung in Vertrieb Weil ich sehe ja auch jeden Tag 600 neue Vertriebsjobs bei Indeed, bei LinkedIn.
Ja, krass.
Und über Händeringen gesucht. Und da findet man immer einen Job.
Ohne Vertrieb kein Umsatz. Also jeder braucht das.
Ja, genau. Ja, also ich bin same. Was würdest du sagen, hast du denn in der HCA am meisten gelernt?
Auch?
Also auch im Mindset, das muss jetzt nichts Fachliches sein. Also grundsätzlich, was ist so was, wo du sagst, hey, das ist immer so in meinem Kopf. Im Kopf, oder das kommt immer wieder hoch, so ein Satz von mir oder von der anderen Kundin, oder keine Ahnung.
Lass mich kurz überlegen, Satz, der immer wieder hochkommt. Also tatsächlich eine Übung, Marie, eine Übung, weil ich habe ein Problem mit, das habe ich auch immer noch, manchmal kommt es wieder durch. Es gibt mir ganz sehr Mühe, dieses Thema Entscheidungen, aber so alltägliche Entscheidungen. So zum Beispiel, also da kommt immer wieder diese Übung von dir, du sitzt im Restaurant, 1, 2, 3, entschieden. Weil ich eine Person bin, überlegst das, nämlich doch lieber das, nämlich doch lieber das.
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