Von Sozialarbeiterin zur Vollzeit-Closerin – mein Weg, by Sandra

This content was created by MARIE SIBER. This content was uploaded by MARIE SIBER. This is a German-language YouTube interview titled "Von Sozialarbeiterin zur Vollzeit-Closerin – mein Weg, by Sandra" (published/created 2026-02-07). Host MARIE SIBER speaks with Sandra about Sandra's transition from a social worker in public service to a full-time closer in the e‑learning/coach market: her start in the HCA program (22 Feb 2025), technical onboarding challenges, quitting her job (31 Jul), using the start-up safety net (Gründungszuschuss), early earnings (best month ~€6.5k), daily routine, work–family balance, cooperation preferences, personal goals (wedding, motorhome), and lessons about boundaries and saying no.
Chapters
Wie geht's dir?
Mir geht's gut. Hier ist zwar kompletter Wintereinbruch in Deutschland, aber langsam taut es zum Glück.
Ja, bei uns ist wieder blauer Himmel. Ich habe dir ja gerade schon gesagt, das ist halt das Coole hier in Griechenland, dass man oft diesen blauen Himmel sieht, auch wenn es vielleicht mal kalt ist oder so, aber du siehst immer blauen Himmel. Ich weiß noch, in Berlin, also ich habe in Berlin studiert, es war schon teilweise echt hart, so ein, zwei Wochen gar nichts vom Himmel zu sehen.
Ja, also in Berlin hat nicht immer nur, sage ich mal ganz doll, wir haben ja eher am Rand gelebt, Wasser und Wald. Das hat mich da gerettet. Also weil ansonsten, wenn ich den ganzen Tag nur diesen verhangenen Himmel, das Katastrophe.
Wo wohnst du jetzt eigentlich? Auch in der Nähe von Berlin, oder?
Nee, nee, in Bayern, in Unterfranken, in der Nähe von Schweinfurt, Würzburg.
Okay, spannend. Ja. Sandra, lang ist her, als du bei uns gestartet hast am 22. Februar 2025, also fast ein Jahr, einen Tag vor meinem Geburtstag. Ja. Magst du mal so ein bisschen erzählen, was war denn damals die Situation, als du hier reingestartet bist und was ist hier jetzt?
Also ich bin reingestartet bei dir in die HCA, Ich bin Sozialarbeiterin zu dem Zeitpunkt gewesen im Jugendamt und habe bei einer Fortbildung teilgenommen und da ging es halt um häusliche Gewalt und Gewalt gegenüber Kindern. Und dann ist mir einfach in dieser Woche Weiterbildung, da habe ich dann erst mit der Steffi telefoniert, die hat das Setting mit mir gemacht, dann hatte ich mein Closing Call mit Raquel und da ist mir einfach so klar geworden, okay, ich bin hier nicht mehr an der richtigen Stelle. Also ich hatte zwei Jahre vorher ein Projekt in Berlin aufgebaut, wo es darum geht, Familien quasi ihre Netzwerke zu aktivieren, dass die halt von selber losgehen und nicht von außen Unterstützung brauchen. Und da habe ich einfach gedacht, nee, ich muss einfach in diesen Bereich, wo ich Menschen erreiche, die einfach auch von sich aus losgehen wollen und nicht immer dieses, dass ich komme und quasi vorgebe, was zu tun ist, so ein kleiner Stupser, total gerne, aber nicht dieses permanent an die Hand genehme.
Ja, ich wollte gerade sagen, vielleicht stimmt es nicht, Deswegen war gut, dass du weiter gesprochen hast. Ist es nicht so? Einmal Sozialarbeiterin, immer Sozialarbeiterin im Herzen vielleicht schon. Ja, voll.
Ich bin eine totale Menschenfreundin. Also isoliere mich von Menschen und ich gehe einfach.
Ja, okay, OK, spannend. Aber dann, was hat dann nicht gepasst in dem Job? Das System? Oder was war, wo du gesagt hast, weil du hast ja gerade schon so ein bisschen angesprochen, ich will Menschen helfen, die auch wirklich die Hilfe wollen und nicht Menschen helfen, denen es eigentlich auferzwungen wurde, dass man ihnen hilft und die ist dann nicht annehmen war das Problem.
Angefangen hat das am Ende in der Pandemie. Also da habe ich einfach Arbeitssituationen vorgefunden, wo ich einfach gemerkt habe, okay, der Staat nimmt mich einfach nur wahr als kleine Arbeitsameise. So mein Schutz war komplett egal. Also ich habe einfach mir wurde nichts zur Verfügung gestellt, aber ich sollte ganz normal weiterarbeiten. Das war total verrückt. Und dann kamen halt auch in die Prozesse ganz viele Vorgaben rein, wo ich dann gesagt ne, also dafür haben wir doch das Grundgesetz, dafür haben wir diese ganz und es wurde auf einmal alles ausgehebelt und da habe ich gesagt nee, also dafür trete ich nicht mit Menschen in Kontakt, dass da Dinge umgesetzt werden sollen, die halt. Also ich meine, die Menschen klagen nicht schnell in Deutschland, aber einfach darauf zu spekulieren, das geht gar nicht.
Ja, also quasi auch so ein bisschen raus aus dem System, in dem du warst oder in dem was der Staat vorgibt.
Ja, mir ist einfach total deutlich geworden über die Pandemie und über das weiter drin arbeiten, dass es einfach es ging gar nicht mehr um Menschen. Also ich habe so häufig dann auch einfach von oben die Mitteilung ja, jetzt sind keine Gelder mehr da, wir können die Menschen jetzt nicht mehr unterstützen und dann denke ich mir ja super, jetzt darf ich wählen. Unterstütze ich die Mutter, die halt mehrere Kinder hat oder ist mein Fokus eher jetzt gerade bei einem beeinträchtigten Kind und sie brauchen beide zur gleichen Zeit Unterstützung?
Ja, definitiv. Würdest du sagen, dass jetzt in der Branche du dich jetzt befindest, weil du closed jetzt schon ein Jahr circa wahrscheinlich korrigiere mich, wenn ich falsch bin, auch schon aktiv im E Learning Markt vielleicht. Du sagst uns bestimmt auch gleich, was du da alles machst. Aber geht es in dieser Branche jetzt eher um Menschen?
Also ich habe verschiedene Erfahrungen gemacht. Meine Kooperation, die ich von Anfang an habe bis jetzt. Ja, also da bin ich im Ernährungs und Fitness Coaching Bereich für Frauen und die Coaches, für die ich da close, denen geht es da wirklich drum. Also das ist wirklich sehr, sehr zugewandt
Erzähl uns mal von deinem Weg, Sandra, sonst wird es zu kryptisch. Also wir haben 22. Februar gestartet, 25, war Sozialarbeiterin und bist du es noch? Also das kannst du kurz spoilern. Hast du noch dein Haupt, dein Angestelltenverhältnis? Nein. Okay, sehr gut. Bis keine Angestellte mehr, bis jetzt Vollzeit Closerin und noch so viel mehr. Sandra, absolute Powerfrau übrigens, muss ich kurz erwähnen. Aber hol uns doch jetzt mal ab von deinem Weg. Was ist passiert, nachdem du hier gestartet bist einfach?
Genau, also ich bin gestartet und dann habe ich gedacht, okay, jetzt sollte ich losgehen. Und dann habe ich über eine Woche gebraucht, um loszugehen, weil ich gedacht habe, nee, wie mache ich denn das jetzt? Was mache ich denn hier? Oh Gott, was war das für eine Entscheidung?
Ach echt? Okay, krass, das wusste ich gar nicht.
Ja, naja, ich bin grundsätzlich, ich gehe ja immer voran. Und dann habe ich meistens vor meiner eigenen Courage dann noch mal kurz Schiss.
Ja,
hätte ich jetzt nicht von dir
gedacht, Sandra, muss ich ehrlich sagen. Okay, weil ich schon mal wieder kann
das gut überspielen mit meiner roten Persönlichkeit, dass man da nicht denkt, dass ich
mit der dominanten Vers. Ja, okay, okay, spannend. Ja, okay, dann hat eine Woche gebraucht.
Ja, und dann habe ich gesagt, okay, ich knall das jetzt durch und dann bin ich da innerhalb von, ich glaube, dreieinhalb Wochen, vier Wochen. Also ich bin durch das Programm quasi, ich habe mich da durchgesuchtet. Also so wie du das auch mal gesagt hast, irgendwie Netflix mit Marie. Ja, genau so habe ich das gemacht. Ich habe dann auch für mich entschieden, ich hatte Urlaub eine Woche und hab dann quasi meine Vollzeittätigkeit ins Homeoffice verlegt und hab halt wirklich jede Minute, die ich irgendwie frei hatte, habe ich damit dann zugebracht. Und dann war ich fertig, hatte ich mein Zertifikat. Dann war die witzige Geschichte ja noch mit meinem Steckbrief, wenn du dich daran erinnern kannst, den ich dann gemacht habe, wo das erste Feedback war, das ist aber sehr kreativ und sehr wild. Es hat keine Struktur.
Ja, stimmt, Da war was. Da war was, genau.
Und dann ist ja in der HCR, ist ja Petra mit in mein Leben getreten und die hat ja netterweise dann auch meinen Steckbrief sehr schön überarbeitet, dass es halt immer noch meine Persönlichkeit widerspiegelt,
aber halt mit Klarheit und Struktur. Danke Petra an der Stelle.
Ja, total. Die supportet mich auch immer noch. Also das ist total süß, wenn ich irgendwelche Videos drehe, hole ich mir auch das Feedback ein.
Das klappt. Liebe ich ja auch. Die kenne ich auch sehr gut.
Genau, und dann bin ich quasi, ich habe da mein Zertifikat gekriegt und dann habe ich gedacht, ich gehe los. Und dann bin ich erst mal in der Kooperation gestartet, halt kalt, wo es halt wirklich darum ging, über Instagram halt BB anzuschreiben und zu gucken. Also die Agentur finde ich grundsätzlich vom Konzept her cool. Da waren dann aber einfach ein paar Menschen in den Führungspositionen, wo es einfach für mich menschlich nicht gepasst hat, weshalb ich dann nach, ich glaube, dreieinhalb Wochen dann gesagt, okay, ist in Ordnung, da gehe ich wieder raus. Und zeitgleich hatte ich mich halt bei Jannik und Leon beworben, halt für den Fitnessbereich. Und da habe ich dann im Mai begonnen. Und am Anfang war ich einfach nur völlig überwältigt mit all diesen Infos, die dann da so auf mich eingeflutet sind, weil als Sozialarbeiterin ist jetzt ja nicht unbedingt Technik so das Größte, womit du arbeitest, sondern wirklich viel mehr dieses mit den Menschen. Und dann durfte ich mich da also wirklich einarbeiten. Ganz viel dazulernen habe ich aber auch hingekriegt. Ich habe mir auch zu meiner Selbstständigkeit selbst, ich habe die im April angemeldet.
Kurze Frage, Sandra, mit Technik, was meinst du da genau? Was habt ihr da für technische oder was waren das für technische Herausforderungen, weil das vielleicht auch noch ganz spannend? Musstest du da jetzt irgendwas programmieren oder waren das einfach nur die normalen? Hol mal ab, was da am Anfang für dich so out of this world war.
Also ich sollte eine eSIM einrichten, bin ich schön dran gescheitert, habe dann irgendwann gesagt, okay, ich hole mir selber, ich habe ja meine nebenberufliche Tätigkeit angemeldet, ich mache selber einen Handyvertrag, weil ich da, da kam ich nicht weiter. Dann ist das Onboarding ja bei den meisten Coaches über Notion oder halt andere oder Loom organisiert. Das waren für mich halt, es waren alles böhmische Dörfer, bin ich noch nie in Berührung gekommen.
Also eSIM, ich hole mal kurz die Zuschauer ab. ESIM ist eine Elektro SIM fürs Handy, die nicht physisch ist, also die kann man nicht anfassen, sondern eine Luft SIM und Notion ist einfach eine Webseite, würde ich es mal nennen, wo man so ein bisschen Aufgaben organisieren kann. Und wie schnell kamst du dann damit zurecht als selbsterklärend oder nicht so schwierig?
Ja, also am Ende ist es ja so wie bei School. Du musst einfach ja nur machen und dann verstehst du ja, wie es funktioniert.
Ja, genau.
Es war halt einfach Informationen geflutet, so nebenbei dann halt die Gespräche machen. Und wir sind ja als Gruppe gestartet, auch bei Jannik und Leon, also waren ein paar Mädels von der HCA und das war total schön. Also das hat uns am Anfang wirklich gut supported von denen, die da gestartet sind. Sind jetzt noch, jetzt muss ich gerade überlegen, nur noch zwei da, Petra und ich.
Ach, Petra ist auch noch da. Okay, sehr cool. Ja, die anderen, was ist mit denen? Wollen wir das sagen? Haben die was Besseres gefunden? Haben die gesagt, ich glaube es nicht mehr? Oder
die eine ist halt einfach, die hat ihr eigenes Business aufgebaut, die ist halt, sag ich mal, da hat sie sich hin entwickelt. Die andere ist ausgewandert und hat einfach eine Kooperation gefunden, die mehr zu dem passt, was sie halt auch vorher schon in der Nebentätigkeit gemacht hat.
Julia ist es genau. Ja, ja, okay, cool.
Ja, und jetzt muss ich gerade überlegen, wer war das noch?
Wer war das noch? Ich musste das auch mal Die schwanger.
Genau, die ist, die ist aber vorher auch schon, weil das einfach für sie, glaube ich, die hat war ja auch schon mit ihrem eigenen Konzept. Das war einfach ja für sie, glaube ich, ein gutes Learning für mich in der Kooperation. Die hat mir sehr schnell die Augen geöffnet, dass ich auch selber noch mal ein Fitness und Ernährungscoaching machen sollte. Das war echt krass. Ja, ist jetzt seit, seit gestern ist es beendet. Also ich habe nicht nur sechs Monate gemacht, so wie die ganzen Kundinnen, sondern ich habe noch einen Monat quasi hinten dran gehängt, weil ich gesagt habe, ich gehe jetzt nicht durch Weihnachten und diese krasse Fresszeit ohne meine Coach.
Ja, ja, mega. Wie lief das? Super erreicht. Hast deine Ziele erreicht beim Abnehmen?
Mir ging es gar nicht so ums Abnehmen. Mir ging es vor allem darum, dass ich habe halt einfach immer so krasse Gewichtsschwankungen. Geh und ich wollte einfach mein Gewicht stabil halten. Okay und ich wollte einen Input erhalten, was kann ich jetzt, weil ich habe ja früher Leistungssport gemacht und was kann ich aber jetzt mit bin hat 43 demnächst 44 also was muss ich beim Sport einfach anpassen, weil ich gemerkt habe, mit dem was ich halt so tu, kriegt mein Körper nicht mehr das an Impulsen, was er offensichtlich braucht.
Ja, ja, richtig gut. Richtig gut. So kenne ich dich Sandra wirst begierig weiterentwickeln, alle Lebensbereiche irgendwie versuchen in der Fülle zu haben im Optimum. Okay, mega. Jetzt haben wir uns ein bisschen verquatscht irgendwie von der Technik zum eigenen Fitness Coaching. Okay, also du warst dann dort und hast mit vielen aus der HCA angefangen. Manche sind dann eine andere Kooperation, haben ihr eigenes Business gemacht. Okay und du bist da jetzt immer noch und wann hast du dann, okay, 22. Februar gestartet, wann hast du dann gekündigt?
Ich habe zum 31. Juli gekündigt. Ich hatte vorher mit meinem Arbeitgeber halt auch noch mal geschaut, gibt es irgendwie eine Möglichkeit, dass es ein Stück weit parallel läuft, dass ich da vielleicht einfach nur in einen anderen Bereich komme? Also die wollte ich den wenigstens offen halten. Ja, die haben sich dann so verhalten, wie ich es halt vom öffentlichen Dienst erwartet hatte. Ich hatte dann auf einmal kein Büro mehr und dann habe ich für mich entschieden, okay, wenn ich keinen Ort mehr habe, dann voller Fokus halt einfach aufs Klosen.
Und wie ist dir die Entscheidung gefallen damals? Ich glaube auch viele stehen vor dieser Entscheidung so und überlegen sich Auch schon aktive HCalerinnen. Was war das für dich irgendwie hast du da Tage, Wochen so ein Board gemacht mit den verschiedenen Szenarien oder wie bist du an diese Entscheidung rangegangen? Ich glaube sehr spannend auch zu hören.
Also ich habe für mich so ein Stück weit, ja, ich habe es mir aufgeschrieben, welche Kompetenzen habe ich halt alle? Was ist, sage ich mal, aktuell der Preis, den ich zahle, wenn ich in dieser Anstellung einfach bleibe und was ist, sage ich mal, das, was da einfach auf mich warten kann Und dann habe ich mich auch schlau gemacht, wie es aussieht mit dem Gründungszuschuss, wenn ich quasi in die Selbstständigkeit gehe, was da so die Parameter sind. Bin bei der IHK gewesen, habe mich da beraten lassen und mein Weg war dann einfach der Ich habe aus gesundheitlichen Gründen gekündigt, sodass ich auch keine Sperre bei der Agentur für Arbeit gekriegt habe. Ich habe dann zweieinhalb Monate Arbeitslosengeld bezogen und dann bin ich in die volle Selbstständigkeit gegangen mit dem Gründungszuschuss.
Okay, also die Entscheidung ist dir relativ leicht gefallen, weil du einfach dir noch so ein Sicherheitsnetz aufgebaut hast. Kann man das so sagen?
Ja, ich habe halt, also bin ja einfach auch Mama schon. Ich stehe nicht mehr so ganz am Anfang vom Leben und habe ja einfach so Fixkosten. Und da habe ich einfach gesagt, okay, wenn es eine Variante gibt, die das so ein Stück weit puffert. Genau, der Puffer ist jetzt im März weg, also bzw. Das letzte Mal wird im März gezahlt. Mitte April ist dann quasi Deadline, dann muss es komplett alleine laufen. Und jetzt ist es aber aktuell auch so, dass ich an dem Punkt stehe, dass ich einfach weiß, dass es dann halt. Es läuft dann halt auch, Aber bis
jetzt läuft es ja auch. Du verdienst ja auch durchs Closing Geld.
Ja, na klar. Aber für mich war so ein bisschen die Frage, deswegen habe ich ja dieses Sicherheitsnetz für mich gestellt. Verdiene ich dann, wenn ich quasi komplett rausgehe aus dem System so viel, wie ich halt auch wirklich brauche, damit ich mich damit nicht irgendwie in eine Überschuldung oder irgendwas reinschiesse.
Und tust du das bis jetzt?
Bis jetzt sage ich mal, meine Kreditkarte geht wieder runter, ganz klar. Und mit meinen Kindern habe ich halt auch im Sommerurlaub haben wir andere Dinge gemacht, die hätte ich vorher so nicht machen können.
Ja, mega gut.
Das entwickelt sich komplett in die richtige Richtung.
Ja, sehe ich auch so richtig, richtig gut. Und Sandra, wie viele Stunden arbeitest du? Die arbeitest closest du die Woche?
Es ist sehr verschieden. Also jetzt aktuell habe ich am Tag nur zwei bis drei Closes, also Closing Calls, aber einfach weil ich den Kalender nicht so viel aufmache, würde ich ihn mehr aufmachen, könnte ich auch jeden Tag in der Branche aktuell acht Gespräche führen. Ich habe halt nur einfach für mich da die Learnings draus gezogen mit dem Jahr, was ich jetzt mehr als fünf am Tag, dann ist einfach meine gedankliche Kapazität erreicht.
Ja, das kenne ich sehr, sehr gut. War bei mir genauso. Ich war auch nie so diese Maße Closerin. Also ich war einfach weniger Calls am Tag, 2 bis maximal 4, wenn ich Lust habe, 4, aber dann lieber auf 6 Tage. Die Woche anstatt auf 5 und die dann aber auch abschließen. Das war immer so mein Ding bei zwei bis drei Calls am Tag. Das war mein Sweet Spot. Da habe ich mich am wohlsten gefühlt.
Ja, genau. Und das ist für mich auch so das, wo ich einfach merke, dann bin ich auch mit der Aufmerksamkeit bei den Frauen. Ich kann die Themen, weil da kommen ja immer mal wieder auch in meinem Bereich Themen hoch, wo ich dann da muss ich halt auch atmen.
Okay. Und wie kann man sich so deinen Alltag gerade vorstellen?
Also ich hatte auf meinem Vision Board, was ich mir in der HCA gemacht habe, habe ich jetzt vor unserem Gespräch noch mal drauf geguckt. Da stand drauf, dass mein Ziel ist in einem halben Jahr, das ist ja dann quasi exakt der Zeitpunkt, wo ich auch wirklich in die volle Selbstständigkeit gegangen bin, dass ich jeden Morgen entspannt in den Tag starte. Das für mich das Ziel, das habe ich komplett umgesetzt. Da habe ich für mich jetzt auch wirklich so eine coole Routine einfach, dass ich dann, wenn hier sage ich mal, der erste Rutsch gelaufen ist, dann sitze ich mit meinen beiden Hunden auf der Couch, mache meine Meditation und dann kommt erst der Rechner. Das habe ich komplett umgesetzt. Ich habe für mich auch so ja, also ich habe ja auch schon gesagt, ich habe dieses Fitness Coaching gemacht und ich ernähre mich einfach jetzt auch viel gesünder. Also ich achte viel besser auf mich und ich kann es aber halt auch einfach, weil ich ja meinen Tag komplett frei gestalten kann.
Ja, okay. Also du wachst morgens auf, machst die Kinder fertig und alle abmarsch Schule und dann setz dich erst mal hin, entspannst bisschen meditierst und dann setzt dich an den Rechner und machst deine Calls gerade so 2 bis 3, ne?
Genau. Also guck immer so ein Stück weit, ob ich halt vormittags aufmache oder nachmittags aufmache. Das variiere ich immer so ein Stückchen, je nachdem, was, sage ich mal, bei uns auch nachmittags angesagt ist. Und ja, und für mich ist halt einfach auch, also Arbeiten und Familie blockiert
sich nicht mehr, Ja, sondern ergänzt sich oder was ist.
Naja, es ist halt, also ich mache das, was mir Spaß macht, mir geht es damit total gut und in der anderen Zeit ist halt Familie. Und das ist halt für mich so, ich bin einfach komplett in der Balance. Das war halt, also als Sozialarbeiterin war es halt für mich ich habe mich immer zerrissen gefühlt zwischen okay kümmere ich mich jetzt darum die Familien die meine Unterstützung brauchen oder bin ich bei meiner
Familie Ja krass Ja woran liegt es daran, dass du nicht mehr ins Office musst den Tag selber einteilen. Was glaubst du hast du mal reflektiert rausgefunden woran es liegt, dass man diese Balance mehr hat, wenn man dann von zu Hause flexibler arbeitet? Ist es wirklich das oder ist es diese Erfüllung was du machst?
Also ich glaube es ist so ein Mix aus dem, dass ich halt letztes Jahr ich habe mich viel mit mir selber beschäftigt, viel mit dem beschäftigt irgendwie was will ich wo will ich hin wie will ich meine Zeit verbringen mit wem verbringe ich meine Zeit und da ist für mich der Bereich in dem ich close das ist halt ja es ist einfach so wertvoll und so wundervoll, wenn ich dann halt einfach mitbekomme manche Frauen melden sich dann ja auch bei mir, wenn die aus dem Coaching fertig sind und es einfach wundervoll das ist einfach so schön, wenn die dann halt einfach für sich selber losgegangen sind, genauso wie ich es ja auch bin mit der HCA und wenn ich dann einfach weiß okay, also ich habe das Jahr jetzt abgeschlossen mit jetzt muss ich noch mal überlegen 88 Frauen, die ich halt wirklich im Thema Fitness und Ernährung da so ein Stück weit hingestupst habe, dass sie gesagt haben okay sie gehen los
für sich 88 Frauen in circa sechs sieben Monaten oder ja Wahnsinn OK krass Und die Frauen auch alle happy oder die total überzeugt von dem. Ja und das ist auch das ist auch das Verrückte so als Closer. Ich kenne das ja auch selber manchmal wenn man dann irgendwie vielleicht auch eine Einwandbehandlung hatte, dann ging es irgendwie ein bisschen heiß her und dann schreiben die E paar Monate später danke Marie, dass du damals dran geblieben bist und mit mir darum diskutiert hast. Danke, danke, danke, weil es hat komplett mein Leben verändert und hättest du mir diesen Schubs, was du ja am Anfang auch im Gespräch gesagt hast, hättest du mir diesen Schubs nicht gegeben, würde ich heute hier nicht stehen und hätte die und die Sachen in meinem Leben verändert oder die und die Ziele erreicht und das ist auch ja das ist das was ich meine diese Erfüllung Aber auf der anderen Seite denke ich, hat es auch viel mit den einfach mit den Lebensumständen zu tun, weil wenn du dein eigener Chef bist, kannst du deinen Terminkalender machen, tun was du willst, machst du Blogs rein oder nicht? Dann arbeitest du von zu Hause, hast du ein Office oder bist du immer irgendwo zu Hause? Sitzt du rum?
Aktuell bin ich noch immer zu Hause. Ich bin jetzt aber daran, dass ich quasi mir immer mal wieder, also ich lebe jetzt aktuell nicht so, dass ich sagen kann, ich kann mir irgendwo was anmieten. Das ist halt hier in der Infrastruktur nicht, Aber ich werde jetzt einfach, das habe ich ja auch letztes Jahr immer mal wieder gemacht. Ich bin auf einigen Veranstaltungen, Events, so dass ich da dann halt einfach aus dem Hotelzimmer heraus, weil das ist ja einfach auch so ein Stück Freiheit.
Ja, das ist auch, das ist auch das richtig Schöne, dieses Reisen und Arbeiten aus dem Hotelzimmer heraus auch arbeiten. Und deine Kids, die sind jetzt auch in dem Alter, kannst du die mal am Wochenende oder so auch weggehen, sind dann bei ihrem Papa auch oder?
Ja, okay, sind sie ja sowieso. Also wir sind ja getrennt. Ja, und alle zwei Wochen habe ich ja sowieso dann kindfrei Kind frei und
dann Laptop einpacken und raus. Und das zum Beispiel bei mir ist es oft so, dass ich so ein bisschen vereinsame, seit ich Closerin bin, auch mit der HCA, weil mein ganzes Team ja auch verstreut ist und es ist, man muss schon aufpassen, dass man nicht so komplett sich einigelt zu Hause. Und was mir da auch hilft, ist manchmal in Cafés zu gehen oder in Restaurants, weil ich jetzt heute Vormittag auch, also ich arbeite ganz viel von Cafés und Restaurants und die kennen mich da auch schon, Ich quatsch dann immer mit denen oder auch Coworking Spaces, Also das hilft auch. Oder man geht wirklich auf Events. Also sehr schlau.
Witzig, dass du das gerade sagst mit der Einsamkeit. Ich habe mir heute Morgen einen Podcast von der einen, die ich bei der Greater letztes Jahr gesehen hab, angehört und die hat das nämlich auch thematisiert, dass das nämlich wirklich so ein Fallstrick auch ist. Du bist dann autonom, was wundervoll ist, aber du brauchst halt trotzdem auch irgendwie so ein Stück weit das normale Leben.
Ja, definitiv. Definitiv. Das brauchst du nicht. Hatte auch mal eine Zeit lang, ich habe sie immer noch eine Babysitterin, die auch bisschen Haushalt macht und die war manchmal auch einkaufen und dann hatte ich gar nichts mehr. Also ich bin gar nicht mehr aus dem Haus, weil sie dann auch noch mit einkaufen. Da habe ich irgendwann gesagt Schluss, ich gehe selber in den Supermarkt und jetzt ist es so meine Lieblingsbeschäftigung in den Supermarkt zu gehen Und ja genau. Bei mir ist es einfach so dieses von Cafés arbeiten, das ist das so was ich was ich brauche. Oder auch manchmal kommen Freundinnen hierher nach Kreta und dann gehen wir einfach arbeiten eine Woche zusammen nebeneinander in Cafés oder so. Das ist auch cool.
Ja, das ist doch so meine Zielvorstellung mit meiner Petra zusammen, aber die ist ja noch in ihrem Vollzeitjob, von daher gedulde ich mich da noch ein bisschen.
Ja, muss ich mit der auch mal sprechen. Hat die vor irgendwie da rauszugehen oder erst mal sagt sie, ne ist okay.
Sie hat jetzt die Stunden runter reduziert. Ja, ja, sie geht ein bisschen langsamer,
aber sie geht jeder in seinem Tempo. Das sage ich ja hier auch. Ich muss mich mal wieder bei der melden. Wir planen ja auch bald ein Event. Apropos Event im September in Berlin machen wir das Event. Also richtig, aber auch mit Workshops und Vorträgen, Keynotes und so. Kleines Creator, das wird super.
Ja, ich hoffe das machst du nicht an dem Wochenende, wo Tony Robbins in Köln ist, weil da kann ich dann
nämlich nicht Wann, wann ist denn der da in Köln? Es gibt noch kein Datum richtig.
Warte, ohne Kalender sage ich nichts. Ach so und Ende September geht auch
nicht, weil da heirate ich.
Das hat sich nämlich auch noch ergeben im Dezember.
Oh mein Gott, ich wusste, du hast herzlichen Glückwunsch. Hast du so einen richtigen Antrag bekommen auf dem Weihnachtsmarkt? Ja, oh mein Gott, herzlichen Glückwunsch Sandra. Voll cool. Hast du damit gerechnet?
Ne,
es wird wahrscheinlich der 21 und 22 September. Okay, hat noch mal geschaut. Heiratest du da?
Ich heirate am 26. Also es ist ja davor.
Okay, dann kann ja alles so bleiben, wie es ist. Genau. Ziehst du ein weißes Kleid an oder?
Ne, wir heiraten in Tracht.
Oh, in bayerischer Tracht. OK, sweet.
Ja, ich habe auch schon geguckt, was ich da so irgendwie. Also es gibt ja verdammt viele Dirndl und es gibt auch Brautdündel, aber ich will halt nicht so ein. Also ich will einen Dirndl schon haben, was so ein bisschen mehr nach Hochzeit aussieht, aber ich will es danach auch noch tragen können, weil ich habe ja schon einmal geheiratet und mein Brautkleid habe ich nie wieder getragen und eigentlich ist es total schade.
Macht man nicht, Ne?
Ne, ich bringe es aber auch nicht übers Herz, das irgendwie wegzugeben, weil ich mir halt auch immer denke, ich weiß nicht, ob meine Tochter das mal tragen möchte, auch wenn Mama und Papa nicht glücklich gewesen sind. Wer weiß das schon. Aber ich vermute, es wird. Sie wird es nicht tragen können, weil ich werde mit meinen 1,77 bin irgendwann der Zwerg in der Familie, Die ist ja jetzt schon bei 1,55. Das wird zu kurz sein.
1,77 und du bist die Kleinste.
Ich werde die Kleinste irgendwann sein.
Ja, okay, Wahnsinn.
Also mein Sohn mit seinen 12 ist halt jetzt schon bei 1,72.
Ja, krass. Ja, guck mal, ich sag mal so wegen dem Hochzeitskleid raus damit. Loslassen eigentlich. Die wird es nicht anziehen. Also welche würdest du? Hättest du das Hochzeitskleid von deiner Mutter angezogen?
Ja, hätte ich, aber Meine Mutter ist 15 cm kleiner. Ja, okay, das hätte nicht funktioniert.
Ja, siehst du, Also ich sag loslassen und der was Neues kaufen. Das war viel besseres Mantra. Das machen wir übrigens ja auch eine Ahca. Als du hier Live Kundin warst, hatten wir da auch Ausmistungscalls.
Ja, das habe ich auch gemacht. Also ich habe super viel ausgemistet. Ich habe manche Dinge auch ausgemistet, wo ich dann festgestellt habe, Mist. Und dann habe ich gedacht, ne, nein, wir lassen es los.
Ja, es ging mir auch mal so im Wahn, habe ich so richtig wirklich die ersten Bodys von meinem Sohn, die ich wirklich aufheben wollte aus Versehen. Es war eine falsche Kiste. Es war eine Kiste zum Ausheben aus Aufheben, Die habe ich weggegeben. Und dann habe ich auch, war ich kurz traurig, aber dann dachte ne, ist doch egal, scheiß doch drauf. Hauptsache uns geht es gut und wir sind happy. Loslassen.
Genau das denke ich halt auch. Also das ist was, was sich letztes Jahr auch wirklich für mich ganz viel durch Disclosen in dem Bereich, in dem ich halt bin, mitgenommen habe. Für mich wichtig ist, dass du glücklich bist und dass du gesund bist, alles andere kommt.
Ja, wir müssen erst die Version werden, um die Sachen anzuziehen, die wir haben wollen. Ich sag's auch mal mit so, es gibt ja so Männer, die kaufen sich so krasse Sport Autos, teure Marken irgendwie auf Pump, auf Kredit und die kaufen sich diese Autos, weil sie sich denken, ja, wenn ich dieses Auto habe, dann fühle ich mich krasser, dann fühle ich mich männlicher, dann fühle ich mich geiler, dann fühle ich mich extrem. Wow. Und dann haben sie dieses Auto und die fühlen sich aber nicht so, weil es halt nicht so funktioniert. Man muss erst die innere Arbeit machen, sich fühlen wie der krasse Mann, dann zieht man alles andere an und dann kann man sich das Auto kaufen, aber wahrscheinlich braucht man es dann auch gar nicht mehr. Riss ist dann auch eine gute Sache.
Ja, aber weißt du, mein Ziel ist ja wirklich, dass ich so einen riesengroßen Wohnwagen mir dann kaufe. Also wofür ich auch einen Lasterführerschein brauch, damit ich mein Zuhause immer dabei habe. Das ist für mich so das, wo ich quasi jetzt gerade auch drauf hinarbeite, weil ich muss nirgendwo mehr sein mit der mit der Arbeit, die ich halt mache und dann will ich das auch nutzen. Also ich bin einfach so viele Jahre nicht überall dorthin gereist, wo ich hinreisen wollte und das tue ich jetzt.
Ja, das war jetzt meine Frage, ob du auch ein materielles Ziel hast, also einen Wohnwagen Führerschein auf jeden Fall für wann steht es auf dem Plan?
Also für mich ist der Plan, dass ich sage ich mal, da in die Verhandlung gehe mit was könnte das? Wie kriege ich das auf die Füße Ende diesen Jahres.
Ja, und so wie ich dich kenne, erreichst du deine Ziele dann, wenn du sie dir geschenkt hast. Und dein Verlobter hat ja auch Bock mit dem Wohnwagen rumzureißen.
Der ist ja noch, also der wartet darauf, dass ich quasi das Einkommen generiere, damit er sagen kann, okay, ich mache dann mal mein Hobby hier und arbeiten
lasse ich sein Einkommen für zwei. Okay, es gibt auch Klausurausbildung für Männer.
Ja, das
könnt ihr mal gucken.
Ja, der hat so eine Leidenschaft mit Kickertischen. Ich glaube, das wird er halt, das wird er nicht aufgeben.
So was macht er da?
Der baut die quasi, also restauriert die, baut die wieder zusammen und dann verkauft er sie wieder.
Ja, voll spannend. Wir haben hier einen Bildertisch unten und der musste auch repariert werden. Wir haben den Gebrauch gekauft und dann kam dieser Mensch, der Bildertische repariert, weil es machen nicht so viele irgendwas. Athen angereist und der hat sich so viel Geld genommen für eine Stunde Arbeit, weil es halt niemand macht. Ja, es kann eine Marktlücke sein auf jeden Fall.
Es ist also, sag ich mal, es gibt hier im Süden ist er der Einzige. Also das heißt, die melden sich alle bei ihm und er ist halt auch gut vernetzt. Also es gibt ja auch nicht so viele, die Tischkicker herstellen. Gibt also sechs Hersteller, habe ich mittlerweile gelernt.
Gibt's ja. Krass. Okay, schon wieder sind wir abgeschweift. Sandra, das passiert immer. Sag mal, was war denn dein bester Monat monetär im Closing?
Was würdest du sagen, mein bester Monat im Closing war, da hatte ich halt zwei Kooperationen, da war ich im Fitnessbereich und im Beziehungscoaching und da habe ich einen Umsatz generiert von knapp sechseinhalbtausend Euro
Provision für dich auf dein Konto. Sehr gut.
Dinge. Also wenn ich schon merke, dass es mir damit nicht gut geht, das wird dann nicht mehr besser.
Ja, wenn man schon Anfang so ein Gefühl hat, okay, dann wird es meistens nicht besser.
Ja, und ich denke halt auch immer wieder so, klar, es gibt einige Frauen, die habe ich auch in der HCA kennengelernt, die sind einfach auch mit Anfang 20 schon so krass. Klar, das finde ich immer total bewundernswert, Habe ich jetzt auch im Closing bei mir im Team auch eine, wo ich immer krass, aber natürlich, die haben ganz viel auch schon an sich gearbeitet. Das habe ich in dem Alter einfach nicht gemacht, muss man dann ja einfach fairerweise auch dazu sagen und
andere Sachen gefasst.
Ja, und ich finde es, also ich habe jetzt einfach für mich im letzten Jahr, ich habe so eine eigene, also so eigene Gesetze für mich mal niedergeschrieben. Also was gibt es für mich wirklich so an Dingen, die für mich wichtig sind, die einfach nicht verhandelbar sind, wirklich viele Bewerbungsprozesse gemacht und habe dann halt einfach für mich in den Bewerbungsprozessen schon häufiger feststellen dürfen, das passt nicht. Und bei den wirklich bei den ersten zwei Absagen meinerseits an eine Coachin habe ich gedacht, das kannst du nicht machen, du kannst nicht einfach absagen, das geht
nicht, Das kann man doch nicht tun.
Es war wirklich in meinem Kopf so ein Stück weit Barriere, dass ich gedacht habe, nee, das sind doch alles Chancen, da kannst du jetzt nicht hinstellen und Nein sagen. Und das habe ich für mich dann aber irgendwann geschifftet, weil ich gesagt habe, nee, es ist ja keine Chance, wenn es mir damit schlecht geht, wenn ich dann nachher schlaflose Nächte habe, weil mich das halt so belastet, weil ich da in einem Umfeld bin, was nicht für mich funktioniert.
Ja, ja. Also auch lernen, Nein zu sagen an den Kooperationspartner und sagen, hey, das passt, ist auch Teil vom Prozess. Und das ist natürlich auch eine Selbstständigkeit am Ende vom Tag. Also es gibt ja auch Closer Jobs im Angestelltenverhältnis, aber über was wir gerade sprechen, ist eine Selbstständigkeit. Und da muss es ja von beiden Seiten passen. Und auf der anderen Seite, was findest du gut an Kooperation? Also auf was legst du Wert in der Kooperation? Was ist dir da wichtig?
Für mich ist wichtig, sage ich mal, die Ansprechbarkeit. Also wenn irgendwie irgendwelche Fragen sind, wenn, sag ich mal, es gibt halt immer wieder so Abweichungen vom Normal, dass man dann halt einfach auch im Team jemanden hat, der sich darum kümmert, dass man das halt auch aufgelöst bekommt. Und ansonsten, da man ja nicht gemeinsam jeden Tag ein Büro betritt. Und wieso das, sage ich mal, da in der Kooperation schon so ein Stück weit auch so ein Raum geöffnet wird, dass man sich halt doch auch regelmäßig begegnet. Also weil das natürlich was ist sonst bist du als Closerin wirklich komplett in deiner eigenen Welt die ganze Zeit.
Ja, also regelmäßig, virtuell begegnet meinst du? Oder offline?
Also offline hatte ich bisher noch nicht. Das wäre jetzt letztes Wochenende gewesen, wenn nicht der Winter in Deutschland entschieden hätte, er legt die Bahn lahm, dann hätten wir uns von der Kooperation in Hamburg getroffen alle und hätten so eine Neujahrsfeier quasi gemacht.
Mega.
Aber ansonsten treffen wir uns halt montags immer so zum Check in, zu gucken, wie wir in die Woche starten, was alles ansteht. Dann haben wir halt eine Sales Review jede Woche auch und halt so ein Check aus am Ende der Woche. Und das finde ich grundsätzlich gar nicht so schlecht, weil es halt einfach, du hast so ein bisschen Außenstruktur, nicht zu viel. Das habe ich in anderen Kooperationen halt, da ist noch mal viel, viel mehr. Das ist mir dann zu viel, da denke ich muss ja auch jeder für sich so ein Stück schauen, was ist da passend. Genau, und ansonsten organisieren wir uns im Team halt auch, was Roleplays angeht, selber.
Also ihr habt quasi drei Meetings vom Team aus. Okay. Und dann kannst du deinen Kalender auch wirklich auf und zu machen, wie du Lust hast und dann werden die Termine da reingebucht und du machst die OK, sehr gut.
Genau, wir haben natürlich schon auch ein Stück weit, brauche ja auch meinen Kooperationspartner. Urlaub teile ich mit, wenn ich irgendwie ein verlängertes Wochenende machen will, teile ich das auch frühzeitig mit, weil die natürlich schon schon auch dann gucken müssen von den Kapazitäten her. Also das am Ende ist es ja ein Unternehmen.
Ja, die müssen planen. Klar. Bist du so ein Mensch, wenn er sagt, ich gehe jetzt ein Wochenende weg, ein verlängertes Wochenende und dann machst du einen Kalender komplett zu oder hast du dann auch mal Bock einen Call zu machen? Weil bei mir war immer dann erst recht, da mache ich mal so ein, zwei Call morgens, abends, bin ja unterwegs, kann ich ja auch gleich das Wochenende zahlen.
Kommt immer ganz drauf an, was ich mache. Ja, also wenn das so was ist, so eine Auszeit für mich irgendwie entweder alleine oder mit Freundinnen, dann mache ich das schon, dass ich meinen Kalender dann noch auflasse, so an Randzeiten, genauso wie du das aufgeschrieben hast. Ansonsten ist der zu und dann ist es halt auch für mich so, also das habe ich jetzt umgestellt, ich habe jetzt zwei Handys, mein eigenes so und meins für die Arbeitswelt, weil sonst bin ich geneigt, wenn irgendwie bei Slack ein Channel kommt, Mensch, da haben wir hier einen Termin und wer kann, dass ich dann, ach Mensch. Und das ist jetzt so ein bisschen mein Learning, dass ich gucke, dass ich nicht die ganze Zeit auf der Jagd nach Calls bin.
Ja, das muss man auch erst mal lernen. Es war für mich auch ein krasses Learning. Ich habe länger gebraucht als du. Also ich bin immer noch nicht so weit, wie ich sage, ich bin immer noch auf der Jagd nach Calls und mehr, mehr, mehr, gib mir mehr. Nee, ja, das stimmt. Aber das Ding ist, wenn man sich halt mal wirklich auch rausnimmt und ich merke das bei mir selber auch, wenn es nur zwei Tage sind, ich nehme mich raus und ich mache einen Detox Tag. Also wirklich Handy weglegen, gar nichts. Ich darf nichts. Ich mache das manchmal, dass ich darf nichts am Handy machen. Ich Natürlich muss ich WhatsApp und E Mails, aber alles am Laptop. Das ist ein Riesenunterschied, ob du Sachen am Handy machst oder am Laptop. Absoluter Gamechanger für mich. Und allein das, wenn ich sage, ich mache das Handy weg und alles, was ich mache, ich am Laptop, WhatsApp, E Mail, Slack, whatever, ist schon krass. Also da geht es mir schon komplett anders mental, oder wenn ich mich dann wirklich mal zwei Tage rausnehme, dann sind die Batterien einfach auch wieder voll und man ist motivierter, man ist entspannter, wir sind kreativer auch und viel mehr da, um den Raum zu halten für die Interessenten. Also es ist wirklich heftig und es bringt auch was.
Also das habe ich für mich auch letztes Jahr wirklich. Also ich meditiere wirklich sehr, sehr regelmäßig mittlerweile, weil ich auch einfach merke, wenn ich meditiert habe vor einem Closing Call, ich bin viel mehr im Fokus und ich bin viel mehr vorher quasi mit mir verbunden, dass ich dieses Gespräch auch gut führen kann.
Ja, meditieren ist auch richtig. Das ist auch eine gute Sache.
Oder ansonsten bin ich halt am Zeichnen, weil das da hinten war ja mein kreatives Werk.
Sehr schön. Wusste ich auch nicht. Schau an. Heute ganz viel über dich erfahren. Sehr cool. Mega. Sandra, was willst du denn so über die Zeit in der HCA sagen? Also wie empfandest du das alles? Wie geht es dir jetzt fast ein Jahr später?
Oh, das war für mich mindblowing. Ich habe noch nie vorher so eine unglaublich tolle Frauengemeinschaft kennenlernen dürfen. JULIA ROTHERBL Also den Raum, den du da kreiert hast, der ist fantastisch. Und ich meine, der hat sich ja jetzt noch weiterentwickelt. Ja, und das größte Geschenk, meine Petra, die hatte auf mich gewartet.
Ihr habt euch gefunden. Wie oft habt ihr schon live getroffen?
Ach, live getroffen? Gar nicht so viel. Aber wir schnattern jeden Tag mehrfach am Telefon.
Also schon mal live gesehen, oder?
Ja, wir waren jetzt unser erstes Date in live war letztes Jahr bei der Greta. Und ich hatte ja auf der HCA Seite auch einen Aufruf. Gemacht, habe gefragt, Mensch, wer will denn mitkommen? Lass uns da mal losgehen. So, und da hatten sich nicht so viele gemeldet und Petra ist ja immer sehr spontan und hatte sich nicht festgelegt. Und dann habe ich irgendwann gesagt, du, ich habe das Hotelzimmer, du kannst auch im Bett neben mir schlafen, habe ich keinen Schmerz mit, dann hast du das Thema weniger. Ja, und dann kam sie mitten in der Nacht, ich war schon am Schlafen und dann haben wir quasi unsere erste Live Begegnung war so, wir lagen nebeneinander und haben geschlafen und morgens haben wir uns dann erst richtig begrüßt.
Aha, richtig süß. Ja, die Petra ist auch in meinem Herz, eine der allerersten Kundinnen und hier bei HCA, die habe ich damals aus dem Outbound angerufen. Richtig sweet. Ja, cool. Okay. Und HCA in drei Worten, so die aktive Zeit hier in Live Calls, diese drei Monate, was würdest du sagen?
Drei Worte, drei Worte, Herz öffnend, so viel Liebe. Ja, und für mich mein Arschtritt vorwärts
zu gehen, jetzt würde er fast weinen. Sandra Oh mein Gott. Ja, danke.
Ja, für mich. Du hast einfach, deswegen bin ich ja auch letztes Jahr dann nach Wien, weil ich gesagt habe, diese Frau, die dafür gesorgt hat, dass ich mit, da war es ja dann erst 43, dass ich losgehe. Ich habe mich das nie getraut. Und diese ganzen Calls, die du da gemacht hast, die da auch im Team, also ja, bin dir so dankbar.
Ja, danke dir. Ich nehme das gerne an. Ich bin dir auch dankbar. Ich bin euch allen dankbar. Ihr seid meine, ich wurde letztens gefragt, was ist deine größte Motivation? Und jetzt kann ich Sandra, solche Gespräche, solche Gespräche sind meine größte Motivation. Ihr seid meine größte Motivation. Das ist das, warum ich jeden Morgen aufstehe. Ich will einfach mehr Menschenleben berühren. Es muss ja auch nicht immer diese richtig große Veränderung sein wie bei dir, aber zumindestens berühren und inspirieren und sagen, hey, guckt mal Leute, da geht noch mehr. Es geht noch mehr wie das, was ihr kennt. Ja, ja.
Und ich wäre nicht in die Selbstständigkeit gegangen. Also ich habe ja den Anlauf, habe ich ja schon einmal versucht, so in die Selbstständigkeit zu gehen. Und ja, also alleine dieses, dass ich jetzt in der HCA, also das ist, das ist einfach fantastisch, was da in mir auch losgeht, was ich letztes Jahr alles in mich investiert habe und was ich alles über mich gelernt habe. Ich habe ja direkt an DHCA dann da noch so ein Coaching angeschlossen, Entfalte deine wahre Weiblichkeit, da habe ich so viel noch zusätzlich auflösen können. Da wäre ich nie hingegangen, wenn ich nicht bei dir da drauf gestupst worden wäre.
Ja, mega, mega. Jetzt heiratest du sogar. Richtig krass, was immer in so einem Leben passiert. Und das ist auch zum zweiten Mal.
Ich hätte nicht gedacht, dass ich den Tanz, dass ich das noch mal veranstalte.
Geil. Ja. Also das ganze Leben ist ja Veränderung. Also wir sind ja ständig in Veränderungen im Flow. Und ich glaube, wenn wir das mal verstanden haben, dann ist es einfach, wenn wir einmal verstanden Es darf sich ständig immer verändern. Es ist okay. Es ist okay. Das Leben spielt immer für uns. Alles, was uns passiert, ist immer für, spielt immer für uns, ist immer zu unseren Gunsten. Ja, ja.
Und ich habe halt auch wirklich, ich weiß nicht, ob du dich an den einen Call noch erinnern kannst, wo es ja dann auch um Ängste und so ging und wo ich dann einfach für mich festgestellt habe, wie krass ich bei anderen Menschen, die immer supporten kann, sich damit auseinanderzusetzen und halt die Angst eben nicht das Ruder übernehmen zu lassen, sondern halt weiterzugehen und wie wenig es mir selber gelungen ist, da wirklich auch dann einfach zu sagen, nee, ich sehe dich, alles in Ordnung, du bist dabei, aber ich gehe trotzdem weiter, weil das für mich immer Ich bin als Mama, du
bist dabei und ich gehe, ich nehme dich mit und wir gehen trotzdem weiter. Ja, genau.
Weil das sage ich jetzt beispielsweise zu den Frauen im Closing auch immer, wenn die dann halt wirklich mit ihrer Unsicherheit und ihrer Angst mir begegnen, sage ich du und ich mache es wirklich. Also wenn ich merke, bei mir kommt Angst wieder hoch, dann tanze ich mittlerweile, weil ja, dann bist du sicher, dann bist du sicher. Ja, für unser Nervensystem habe ich gelernt. Wenn du tanzt, kann unser Gehirn gar nicht mehr in der Angst bleiben, weil Tanzen das Gehirn quasi in die Sicherheit setzt.
JULIA ROTHERBL Ah ja,
absolut.
Aber was du gerade gesagt hast, ganz wichtiger Punkt. Ein ganz wichtiger Punkt. Du hast gesagt, was ich den Frauen immer sage, es nimmt die Angst mit und macht es trotzdem und ich mache es wirklich. Und das ist das, was ich ja auch immer sage. Wir können nur mit Integrität verkaufen. Und Integrität bedeutet, dass wir die Person sind, die wir der anderen Person verkaufen. Das heißt, du kannst dich jetzt nicht hinsetzen, wenn du irgendwie Kettenraucher bist, den ganzen Tag Junkfood frisst und keinen Sport machst, könntest du nicht Frauen ein Fitness Coaching verkaufen, weil das wäre keine Integrität. Weißt du, wie ich meine? Und wir müssen als Leader, als die Person, die wir sind im Closing Call, die Leaderin und die dieses Gespräch führt, diese Rolle, die wir verkaufen, schon sein. Ja, natürlich muss ich, wenn ich ein Influencer coaching, nicht, ich muss keine Influencerin sein, aber ich muss die Person sein, die Verantwortung übernimmt, die Sachen auch mit der Angst macht, die rausgeht aus ihrer Komfortzone und die auch mal in sich selber hochpreisig investiert, investiert hat, weil du kannst keine hochpreisigen Coachings verkaufen. Das kann ich dir versprechen. Wenn du nicht selber in dich hochpreisig investiert hast. Das funktioniert nicht. Und zum Beispiel jetzt aber auch mit vielen anderen Beispielen. Und das ist ganz wichtig, was du gesagt hast. Das ist halt dieses Integrität. Werde zur Version. Nur dann kannst du anderen Frauen helfen, dahin zu kommen.
Genau. Und das war für mich letzte Woche richtig cool. Da haben wir dann mal wieder von mir einen Call reviewed und Petra hat sich den dann auch im Nachgang noch mal angehört und sie meinte, es ist so krass, wenn ich mir überlege, wo wir letztes Jahr standen und jetzt komplett in diesem Experten Frame und komplett klar souverän in der Führung. Und das ist also ja, und so geht es mir halt auch in den Gesprächen. Ich war nie wirklich komplett unsicher, aber ich merke natürlich, ich habe am Ende, jetzt waren das irgendwie über 250 Calls in der Kooperation quasi geführt und natürlich mit jedem Gespräch kriegst du noch mehr Gefühl dafür und kannst für dich auch selber noch mal eruieren, okay, wo bist du einfach im Kopf falsch abgebogen und hast einfach auch die Frau verloren, weil du auf was aufgestiegen bist, was für die Frau gar nicht spannend war.
Ja, genau. Genau. Ja, richtig. Und wir sind ja auch immer für unsere Außenwahrnehmung verantwortlich und am Ende vom Tag ist es ja Closing. Ich lasse mir das irgendwann irgendwo hin tätowieren, so hier, Closing ist die krasseste Persönlichkeitsentwicklung, die es auf der ganzen Welt gibt. Also es ist einfach so, es ist die heftigste Transformation, die jemand machen kann. Wenn er im Vertrieb anfängt, stehe ich komplett dahinter. Ja, OK. Sandra, wir haben schon ein bisschen überzogen. Danke dir auf jeden Fall für diesen coolen Austausch. Ich habe mich sehr gefreut. Ich freue mich, dich im September zu sehen. Unbedingt.
Sag mir ganz schnell Bescheid, dann block ich das.
Ja, wir sagen das bald überall Bescheid, denn mitbekommen und da machen wir uns dann zwei coole Tage und es wird richtig cool. Ansonsten danke, dass du da warst. Weiß ich sehr zu schätzen. Danke, dass du mich uns mitgenommen hast in deine Welt. Wünsche dir alles Gute weiterhin. Wir sind in Kontakt und genau, ich
werde mich weiterhin immer mal wieder bei dir melden, um zu sagen, hier so sieht es aus.
Ja, das machst du ganz toll. Ich wünschte, es würden alle machen. Ich hab ein paar, die das immer wieder machen, aber zu wenige. Und dann erfahre ich immer von anderen. Ach guck mal hier, die auch. Ja, OK.
Ja gut, die, die in meiner Einflugschneise sind, die kann ich ja mal wieder stupsen.
Ja, mach mal. Sag mal, Petra soll sich mal bei
mir melden, habe ich ihr schon gesagt. Ich werde sie zwei, dreimal noch dran erinnern, dann wird sie es tun.
Ja, okay, ich kann sie auch anschreiben noch. Okay. Sandra, danke, dass du da warst. Wünsche noch einen mega geilen Tag.
Wünsche ich dir auch.
Bye bye, Bye bye.
More from MARIE

Ich verdiene fünfstellig im Monat – und das hat mich trotzdem nicht glücklich gemacht

Warum du aufhören solltest, um Erlaubnis zu fragen (der Fehler, den fast jede Frau macht)








