Wieso muss es weh tun?

A speaker shares her own crisis—financial collapse, a failing business, a struggling marriage—to explain why pain signals necessary change. She uses J.K. Rowling's story and neuroscience to show how discomfort breaks us free from false comfort, and urges listeners to act on their pain before it becomes unbearable.
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Weißt du, warum es manchmal wehtun muss, bevor du irgendwie was veränderst? Vielleicht hast du dich schon mal gefragt, dass es manchmal erstmal so richtig wehtun muss, bevor du in die Veränderung gehst, wenn es irgendwie gar nicht mehr geht. Wenn du das Gefühl hast, gegen eine Wand zu laufen. Wir warten oft, bis der Schmerz größer ist als die Angst vor Veränderung. Und Schmerz ist nichts anderes als Signal. Der Schmerz sagt, etwas stimmt nicht, etwas will gesehen werden. Viele Menschen leben in einer Unzufriedenheit, aber handeln noch nicht, weil es noch auszuhalten ist. Bevor ich Closerin wurde, war mein Leben ehrlich gesagt geprägt von funktionieren. Ich war ständig irgendwie beschäftigt, aber nie richtig erfüllt. Ich habe Jobs gemacht, in denen ich nicht gut war, die mich innerlich leer gelassen haben. Ich hatte dieses Gefü Ey, da muss doch mehr sein. Ich habe so oft Ich will frei sein, ich will mein eigenes Geld verdienen, ich will mit Menschen arbeiten, aber so, dass es mich nicht ausbrennt, sondern dass es mich erfüllt. Und gleichzeitig war da dieser riesige Was ist, wenn ich es nicht schaffe? Was, wenn ich mich lächerlich mache? Und auch was ist, wenn ich zu spät dran bin? Ich war komplett abhängig vom festen Einkommen, aber innerlich total unruhig. Und erst als irgendwie alles zusammenkam und es gar nicht mehr ging, ging es auf einmal doch. Und meine Firma ging insolvent. Mein Mann gab mir kein Geld mehr für Dinge wie Nägel, Friseur. Und dann hat er irgendwann auch noch zu mir gesagt, Marie, kauf nicht so teure Lebensmittel. Und wir haben so viel gestritten. Ich lag tagelang im Bett, hab geweint, alles irgendwie in Frage gestellt, meine Familie, meine Beziehung, mein ganzes Sein. Es gab Tage, an denen bin ich gar nicht aus dem Bett aufgestanden. Und bis ich an einem Tag meinen Sohn vor sich hin brabbeln gehört hab aus einem anderen Zimmer. Und dann dachte ich mir, das kann so nicht weitergehen. Ich stehe jetzt auf. Und wenn nicht für mich, dann genau für ihn. Und genau das war auch mein Wendepunkt, weil Veränderung, Veränderung ist unbequem. Also bleiben wir lieber im Bekannten, in dem Gewohnten, bis es nicht mehr geht. Und das ist auch völlig normal, weil aus biologischer Sicht liebt unser Gehirn Sicherheit und vermeidet halt Schmerz. Unser Gehirn funktioniert heute noch genauso wie in der Steinzeit. Damals war es überlebenswichtig, Risiken zu vermeiden. Wenn du zum Beispiel als Urmensch in deiner Höhle saßt, warst du sicher draußen, konnte ein Säbelzahntiger lauern oder irgendeine andere Gefahr, die du gar nicht einschätzen konntest. Also hat dein Gehirn Bleib lieber bei dem, was du kennst, auch wenn es unbequem ist. Sicherheit ist wichtiger als Veränderung. Und genau dieses Muster steckt heute noch in uns. Auch wenn es in deinem Alltag nicht mehr um Leben und Tod geht, reagiert dein Gehirn trotzdem auf die Veränderungen wie früher. Und zwar mit Alarm. Job wechseln, selbstständig machen, eine Beziehung loslassen. Dein Kopf Achtung, Gefahr. Bleib lieber da, wo du bist. Aber was früher überlebenswichtig war, ist heute oft genau das, was uns festhält. Denn heute heute bedeutet Veränderung ja nicht mehr Tod, sondern Wachstum. Nur unser Gehirn weiß es nicht. Es will dich beschützen. Aber manchmal beschützt dich einfach genau vor dem Leben, was du dir eigentlich wünschst. Und es ist auch die Ironie an der ganzen Geschichte. Veränderung ist erstmal schmerzhaft, aber Stillstand tut langfristig mehr weh. Wenn du das aber mal irgendwie verstanden hast, dann geht's. Und wenn du verstanden hast, den Schmerz als Katalysator für Transformation zu nutzen, dann hast du es raus, Weil die tiefsten Krisen bringen oft einfach die klarsten Erkenntnisse. Auch hier, wenn du das mal erlebt hast und ich meine wirklich erlebt hast und gefühlt hast, dann können dir Krisen gar nichts mehr antun, weil du genau weiß, dass du aus einer Krise wächst, dass du daraus lernst. Ein Beispiel zum Beispiel, was mich sehr berührt hat, ist die Geschichte von J. K. Rowling, der Frau, die Harry Potter geschrieben hat. Vielleicht kennst du die Bevor die ihr müsst euch vorstellen zur erfolgreichsten Autorin der Welt wurde, war sie ganz, ganz unten, alleinerziehend, arbeitslos, in einer tiefen Depression. Sie saß mit dem Baby in einem kleinen Kaffee völlig pleite und hat genau da angefangen zu schreiben. Nicht, weil alles gut war, sondern weil der Schmerz so groß war, dass sie gar nichts mehr zu verlieren hatte. Und genau dieser Schmerz hat sie dazu gebracht, ihrer inneren Stimme endlich zu folgen. Das sagt sie ja selbst. Die J. K. Rowling Der absoluteste Tiefpunkt wurde der feste Boden, auf dem ein neues Leben aufgebaut hab Und ohne diesen Schmerz, ohne diesen Tiefpunkt von dieser Frau gäbe es heute keine Harry Potter Welt. Wie traurig wäre das? Und zusammenfassend ist einfach so der Schmerz dir, dass du mehr willst, dass du mehr kannst, wenn du offen bist und wenn du es zulässt. Und was tut jetzt bei dir gerade weh? Ist es dieses Gefühl, ich weiß, da ist mehr in mir, aber ich habe keine Ahnung, wie ich dahin komme? Oder ist Ich will endlich mein eigenes Geld verdienen, aber ich weiß nicht wie? Oder vielleicht ist es auch Ich will endlich auch mal was für mich machen. Oder vor lauter Arbeiten sehe ich meine Kinder nicht mehr und habe keine Zeit für meine Familie. Und dann überleg dir auch, was will dieser Schmerz hier sagen? Mir ist es egal, ob du Closerin wirst, im Network Marketing durchstartest, eine Coaching Ausbildung machst oder dich therapieren lässt. Aber das Einzige, was ich von dir möchte, ist, dass du hinhörst, dass du Frühwarnzeichen erkennst und handelst, bevor der Karin gegen die Wand gefahren ist, das Schiff gesunken. Ich habe zum Beispiel, ich gebe dir ein Beispiel von mir selber, ganz lange, also wirklich lange, also 15 Jahre in so einer Bubble gelebt. Ich nenne die alles ist gut Bubble. Ich habe mich mit Schlechteren verglichen. Ach, ich lebe doch schon im Ausland, ich habe doch schon ein Kind, ich habe doch schon einen festen Job, habe ich ja auch schon. Meine K Netto verdiene ich ja auch schon. Und schau dir mal die an, die da, die hat keinen festen Job, die will Kinder, aber bekommt keine. Hinter so einem Denken verbergen sich zwei Gefahren, wie ich damals gedacht habe. Einmal gehen wir in die Wertung, aber das ist ein Thema für ein anderes YouTube Video. Und das zweite ist, die zweite Gefahr ist, dass ich mich mit Schlechteren verglichen habe. Das war eine Art von falscher Dankbarkeit. Und ich habe mir damit selber die Luft zum Atmen genommen, die Luft zum Ich will mehr aus meinem Leben machen. Ich war ja schon krass unterwegs in meinen Augen, bis ich erkannt habe, dass es Frauen da draußen gibt, die noch krasser unterwegs sind, die fünfstellig im Monat durchs Closing verdienen, bis ich erkannt habe, dass mir das, was ich habe, halt irgendwie nicht ausreicht. Es gibt zig Beispiele an Menschen, denen es schlechter geht immer in deinem Leben. Und sich mit den Leuten zu vergleichen ist falsch, weil es ist besser sich immer nach oben zu vergleichen, wo du hin willst. Und jetzt frag dich heute ganz, ganz ehrlich bitte, was tut weh und was wäre möglich, wenn du das nicht länger verdrängst? Überleg dir mal, mit wem vergleichst du dich? Vielleicht auch nach unten, wie bei mir? Vergleichst du dich überhaupt? Veränderung darf auch leicht sein, aber manchmal braucht es den gewissen Schmerz, den Trigger, um uns überhaupt zu wecken. Und vielleicht ist dieser Schmerz nicht dein Feind, sondern dein Weckruf. Vielen Dank fürs Dabeisein. Wenn du magst, teile gerne in den Kommentaren, wo hat der Schmerz sich schon in deinem Leben verändert? Und in diesem Sinne sehen wir uns im nächsten Video. See you.
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