Alleinerziehend und trotzdem Investorin: So hat Jessica es geschafft – mit Jessica Dages
13 Aug 2025 · 27 min
In dieser deutschsprachigen Podcast‑Folge des Happy Immo‑Podcasts spricht Gastgeberin Anna mit Jessica Dages, einer alleinerziehenden Mutter aus Hamburg, über ihren ein‑jährigen Weg vom Bootcamp‑Teilnehmerin zur Eigentümerin ihrer ersten Investment‑Wohnung. Jessica erklärt, warum sie sich nach einer Trennung und dem Verkauf des Familienhauses für Immobilien entschieden hat, wie das Happy Immo‑Bootcamp ihr Wissen, Netzwerk und Selbstvertrauen gab und welche konkreten Schritte sie unternahm, um in einer stark umkämpften Hamburger Lage (Barmbek‑Süd, 44 m², 1,5 Zimmer) ein Objekt 50 000 € unter Marktwert zu erwerben. Sie berichtet über die Finanzierung (10 % Eigenkapital, 3,67 % Zins), die Bedeutung von Schnelligkeit, direktem Kontakt zum Makler und etwas Glück, sowie über die größten Hürden (Objektsuche, Konkurrenz, emotionale Belastung). Jessica gibt drei praxisnahe Tipps für andere Frauen – handeln, Durchhaltevermögen zeigen und sich ein starkes Netzwerk sichern – und teilt ihre zukünftigen Ziele, weitere Wohnungen in Hamburg und Berlin zu kaufen. Der Podcast enthält zudem mehrere englischsprachige Werbepausen, die für die inhaltliche Analyse als niedriger‑Signal‑Material gelten.
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Herzlich willkommen zum Happy Immo Podcast. Heute zu Gast Jessica. Ich freue mich voll, dass du da bist.
Ich freue mich auch so, da zu sein. Es ist so aufregend und vielen Dank für die Einladung.
Sehr gerne. Und Jessica ist eine von uns aus dem Happy Immo Club, die ihre erste Wohnung mit uns gekauft hat und damit noch viel mehr Frauen dieses Ziel erreichen, ja, und uns viel, viel, viel mehr Frauen noch hören und wir viel mehr Reichweite bekommen. Wäre super, wenn alle, die uns jetzt hören, also du hier den Podcast kommentiert, einfach schreibt, tolle Folge, 5 Sterne, und schreibt uns auch gerne, wen ihr gerne als Gast hättet, oder wenn ihr mal Lust habt, Gast zu sein, und schreibt uns auch eure Fragen, was wir euch im Podcast beantworten sollen. Das machen wir alles. So, Jessica, wie geht's dir?
Mir geht's total gut. Erste Wohnung gezeichnet, jetzt ist bald Übergabe. Und hätte mich das mal einer vor einem Jahr gefragt, dass ich heute hier stehe, hätte ich gesagt, der ist verrückt. Aber nein, so ist es normal. Es ist geschafft und ich freue mich ganz doll, heute erzählen zu können, wie lange so eine Journey sein kann, dass es sich auf jeden Fall lohnt durchzuhalten.
Sehr gut, dann lass uns doch mal starten. Was war denn genau vor einem Jahr? Hattest du da Happy Emotion? Hattest du da schon die Idee, Immobilien zu investieren, oder war das noch ganz fern von allem?
Also vor einem Jahr saß ich schon direkt bei dir und Maja im Bootcamp, definitiv. Da hatte ich schon länger mit dem Gedanken gespielt, in Immobilien zu investieren. Tatsächlich habe ich schon ein bisschen umgeguckt, kannte natürlich die Immocation-Jungs und bin Bin dann zufällig über Instagram auf Happy Immo gekommen und habe mir gedacht, so, nee, also ich würde lieber gerne das in einem Frauennetzwerk machen. Und genau, wo komme ich her? Vielleicht ein bisschen so zum Hintergrund. Ich wohne in Hamburg, ich bin Single Mom, das heißt, ich bin getrennt von meinem Partner. Und im Zuge der Trennung haben wir damals unser Haus verkauft. Und ich habe damals schon gesehen, nach den 10 Jahren, wo wir das Haus hatten, was da für ein Riesenwachstum stattgefunden hat.. Und dann war auf einmal dieses ganze Geld da und ich habe die ganze Zeit überlegt, wie könnte, was könnte ich denn jetzt damit machen? Auch so als Single Mom für meine Kids und so nachhaltig, um auch die Rente zu sichern. Und dann bin ich darauf gekommen, dass ich ja Immobilien davon kaufen könnte und habe mich eben angefangen, mich mit dem Thema zu beschäftigen, habe euch gefunden und habe mich eigentlich auch direkt dann beim Bootcamp beworben, weil ich für mich so entschieden hatte, Aktien ist nicht so meins, ETFs sind nicht so meins, ich finde Immobilien viel geiler. Und deshalb bin ich da so quasi gestartet. Und vor einem Jahr saßen wir im Bootcamp zusammen, genau, mit noch ein paar anderen.
Genauso war's. Ich kann mich auch noch sehr gut erinnern. Jetzt hast du gesagt, du bist Single Mom, getrennt, alleinerziehend.
Bist du alleinerziehend? Nee, der Papa, der erzieht schon noch mit. Aber wenn man so— es fühlt sich trotzdem halt alleine an, ne? Weil es ist ja nicht jeden Tag jemand hier. Aber wenn ich jetzt sagen würde, ganz alleinerziehend, wäre das nicht richtig.
Nein, genau. Also hast deinen normalen Job, hast deinen Job zu Hause, hast dein Privatleben, und eigentlich bist du genau die Zielgruppe, wo man sagen würde, Das Allerletzte, was die Frauen denken, die alleinerziehend sind, ist auch noch zusätzlich sich eine Wohnung zu kaufen, weil das ja erstmal total viel Arbeit zu sein scheint. Und viele glauben auch erstmal, dass sie es finanziell gar nicht stemmen können, ne. Weil gerade wenn man also erstmal alleinerziehend ist, du hast schon gesagt, man macht ganz viel Arbeit alleine und man hat ganz wenig Zeit und man zahlt ja auch ganz viel alleine, ne, und hat vielleicht gar nicht so viel Geld übrig links und rechts. Und dabei ist das ja genau die Zielgruppe, die am ehesten davon profitiert oder die unbedingt sich um ihre finanzielle Zukunft sichern sollte, damit sie eben nicht in Altersarmut landet. Was willst du denn dazu sagen? Was würdest du denn raten dazu? Wie schaffen es Frauen, dir das nachzumachen, die sich in einer ähnlichen Situation befinden und vielleicht denken, dafür habe ich entweder keine Zeit oder überhaupt kein Geld oder beides?
Also es ist eigentlich gar nicht so schwer, wie man denkt. Ich glaube, am wichtigsten ist, dass man irgendwie ein Ziel hat. Das ist ja, also was will ich machen damit, dass man, wenn man das Eigenkapital nicht hat, dass man es einfach spart und dass man einfach macht. Ich glaube, machen ist eigentlich das Wichtigste an der ganzen Geschichte. Und ich wusste einfach für mich, ich möchte in Immobilien investieren. Ich wusste, ich möchte das mit Frauen machen. Ich habe das Bootcamp gemacht und ich habe gewusst, es ist, man muss sich da so ein bisschen reinarbeiten. Ich hätte mich das ganz alleine ohne das Bootcamp nicht getraut. Und ich glaube auch, wenn man Single ist, dann ist es ja auch so, ich habe auch keinen Partner an meiner Seite, der auch mal mit drauf gucken würde oder irgendwie so, sondern ich habe das ganz alleine gemacht. Und ich kann einfach nur raten, Habe eine Vision und einfach machen. Ich glaube, wenn man nicht ins Machen kommt, dann wird das auch nie was. Und ich glaube, meine Geschichte ist so die beste Geschichte von allen, weil ich habe das Bootcamp gemacht. Ich glaube, wir sind gestartet im Mai letzten Jahres und das ging bis September, und wir waren vielleicht 30 Frauen, ich weiß es nicht. Und auf einmal zogen alle vorbei an mir und alle hatten eine Wohnung gekauft. Und das Coole ist ja, man lernt unfassbar viel, man hat ein super tolles Netzwerk. Ich habe unseren Austausch geliebt, wir tauschen uns immer noch aus in unserer Gruppe, ja. Und dann waren alle schon gefühlt fertig mit der Wohnung, und ich hatte noch keine, weil ich hatte natürlich das ambitionierte Ziel, in Hamburg eine Wohnung zu kaufen. Und alle, naja, alle, die jetzt den Immobilienmarkt verfolgen, wissen einfach, es ist fast ein Ding der Unmöglichkeit, eine Wohnung in Hamburg zu kaufen in der Top-1A-Lage, die sich tatsächlich rechnet. Und ich habe tatsächlich, das hatte ich eingangs schon gesagt, jetzt gerade erst im Juli meinen Notartermin gehabt, eine Juni, Ende Juni war es. Das heißt, ich habe wirklich ein Jahr lang hart gesucht, und zwischendurch ist mir auch echt so ein bisschen die Puste ausgegangen, und ich war gefrustet, und ich habe gedacht, nee, das kann ja nicht sein. Aber es ist ja auch so, wie du immer sagst, Anna, Man muss den Fokus haben, man muss Geduld haben, und am Ende zahlt sich einfach aus. Und dort, wo ich jetzt gekauft habe in Hamburg, da habe ich die ganze Zeit geguckt. Ich habe mir den Markt angeguckt, ich habe genau gewusst, was eine Wohnung in der Größe, die ich suche, kostet. Und als das Angebot dann reinkam, übrigens auch ganz genial über Think Immo, was wir ja auch, wo wir auch den Zugang bekommen haben von euch, war ich die Zweite, die angerufen hat, habe. Und natürlich braucht es dann trotzdem ein bisschen Glück, bis man den Deal macht. Und ich habe den Deal bekommen, und es hat sich so ausgezahlt. Und ich kann allen da draußen nur den Mut machen, Startet los, fangt es an, zieht es durch. Und auch wenn es sich hinzieht und man denkt, es wird nie was, am Ende kommt was rum. Und man muss einfach einen langen Atem haben.
Du bist jetzt gar nicht die Erste, die uns genau diese Geschichte erzählt. Ja, ich erinnere mich an Julia aus ein paar Bootcamps vor dir, die genau die gleiche Geschichte hatte. Ja, die bei uns auf der Champagnerparty, das war damals bei mir auf der Dachterrasse, saß und total frustriert war, weil alle aus dem Bootcamp eine Wohnung gekauft hatten, nur sie nicht. Und die hat das dann genauso gemacht. Ja, also die hat eben auch länger gebraucht, aber auf einmal war sie da, die Wohnung. Und die hat auch, es hat plopp gemacht, ja, und die Wohnung ist aufgetaucht. Und sie war die Allererste, die sich bei der Notarin gemeldet hatte, und zwar eine super coole Wohnung in Kreuzberg, die sie da gekauft hat, ja. Und dann war auch dieser Knoten durchbrochen, und jetzt hat sie auch schon die zweite Wohnung gekauft, ja. Also ich glaube, das ist genau der Punkt, dann darf man sich dann nicht nervös machen lassen. Und wenn andere irgendwie an einem vorbeiziehen, das sagst du ja so, das kann man negativ sehen, ne, dass man irgendwie abgehängt wird, aber so ist es ja gar nicht. Im Timer, wird er motiviert und angespornt, total auch zu schaffen. Dann zu deiner Wohnung, okay, dann erzähl mal. Also Hamburg, 1A-Lage hast du irgendwann aufgegeben. Wie hast du, wie bist du dann vorangegangen? Also wie sah dein Suchprofil dann aus? Wo hast du gesucht, in welchen Lagen, zu welchen Preisen?
Schieß mal los. Also ich habe auf jeden Fall eine kleine Wohnung gesucht, weil ich persönlich es mir jetzt nicht so zugetraut habe, mir gleich eine große 2-, 3- oder 3-, 4-Zimmer-Wohnung zu kaufen. Die Wohnung, die ich gekauft habe, die hat eineinhalb Zimmer, 44 Quadratmeter Quadratmeter in Hamburg-Barmbek-Süd, aber direkt Ecke Winterhude. Das heißt, der Stadtpark ist zu Fuß erreichbar, die Alster ist zu Fuß erreichbar und ganz viele tolle Hotspots. Und das war genau die Größe, genau die Wohnung. Und genau, ich bin einfach super happy, dass ich die jetzt bekommen habe. Die ist von 1949, ist alles außen schon soweit gemacht, Fassade, Fenster, Dächer. Also auch die Energieeffizienz ist ein D, Fernwärme schon angeschlossen, und sie war 50.000 1 € unter Wert. Also das war ein so, so toller Deal tatsächlich, weil die Mieterin da schon 40 Jahre drin wohnt und die Wohnung halt jetzt dementsprechend auch vermietet ist. Aber ich habe trotzdem den Deal gemacht, weil ich da auch keine Scheu habe, dass wenn sie dann raus ist, dann ich dann noch mal alles saniere und das dann schön weiter vermiete.
Sehr gut. Ja, cool. Wie viel Eigenkapital hast du mit reingebracht?
10% habe ich reingebracht, Eigenkapital.
Genau, 10%.
Und Finanzierungskonditionen, kannst du dazu was sagen, wie die waren? Ja, 3,67, also leider schon wieder ein bisschen höher. Es ist auch eine Cash-Cow. Also die ist deutlich unter Wert. Ich zahle einen Ticken noch drauf, bekomme das aber durch die Steuer wieder erstattet, so dass das dann für mich trotzdem Nullsummenspiel wird am Ende des Jahres. Und ich bin einfach nur super happy damit, weil ich auch genau weiß, dass wenn die Wohnung mal frei wird, dass ich die auch ganz toll neu vermieten kann und das einfach auch alles drumherum für mich sich stimmig angefühlt hat.
Also das heißt, du zahlst jetzt gar nichts drauf, ne? Also du hast quasi das Eigenkapital, 10%, mitgebracht, und ansonsten zahlt die Miete, Zinstilgung, Nebenkosten. Du zahlst bisschen was drauf, kriegst von der Steuer, aber genau, genau, kaufst insgesamt für 50.000 € heute unter Wert. Ja, heute unter Wert, genau richtig. Ja, super, das ist total, das ist richtig, richtig gut. Herzlichen Glückwunsch! Das ist ja genau das, was Sie auch gerade empfehlen, genau in solche Objekte, nach solchen Objekten zu gucken. Was war denn so für dich die größte Hürde? Jetzt hast du es geschafft, und rückblickend, was würdest du sagen, warum hat es ein Jahr gedauert?
Ich glaube, die größte Hürde war einfach, ein passendes Objekt zu finden, weil aktuell in Hamburg, und es ist bestimmt in allen anderen Großstädten in Deutschland auch noch so, die Immobilienpreise immer noch nicht so ein bisschen das aktuelle Zinsniveau widerspiegeln tatsächlich. Und die weitere Hürde war neben dem Finden des Objekts tatsächlich auch zum Kauf zu kommen, weil natürlich die Schlange groß ist. Also es sind ganz viele, die kaufen wollen. Man ist da mit ganz vielen, die da den Makler bezirzen und irgendwie versuchen, da einen Deal zu machen. Man muss einfach total schnell sein. Und das hat auch super geholfen, dass also eben eure Unterstützung, weil auch die Caro mit der Finanzierung einfach super schnell war, wir da als Erstes auch ein Finanzierungszertifikat hingelegt haben, was am Ende auch dazu geführt hat, dass wir den Deal gemacht haben oder ich den Deal gemacht habe. Also Schnelligkeit ist ganz wichtig und einfach auch echt eine große Portion Glück, weil am Ende war es eine Fifty-fifty-Entscheidung. Die Verkäuferin hat sich dann für mich entschieden. Das hätte auch anders ausgehen können, beziehungsweise so war es auch ganz viel vorher bei Immobilien, die ich angeguckt habe, dass ich schon kurz vorm Zug war, und dann hatten wir die eine noch vor der Nase weggeschnappt. Das ist sehr frustrierend, aber auch das passiert. Also es ist sehr viel Glück, sehr viel Schnelligkeit, und trotzdem aber einen kühlen Kopf bewahren und die Immobilien gut prüfen. Weil gerade wenn das immer so verknappt wird, das Angebot, dann tendiert man ja immer dazu, noch mal mitzubieten oder irgendwelche Dinge in Kauf zu nehmen, auch technischer Natur, die vielleicht im Nachhinein eher eine Kröte wären. Also das ist, glaube ich, auch noch mal so der Trick, so einen kühlen Kopf bewahren, also trotz dieser angespannten Angebotslage und Nachfrage.
Und wie hast du denn den Makler bezirzt? Wie hast du das hinbekommen? Weil ich glaube, das, was du sagst, den kühlen Kopf bewahren, den kann man bewahren, indem man sich das Objekt erstmal sichert, ne? Und wenn man dann 4 Wochen Zeit hat, um das Objekt in Ruhe zu prüfen, dann kann man das ja alles Schritt für Schritt machen. Aber erstmal muss man es irgendwie hinbekommen, dass man die Einzige ist, dass man die Zusage hat, dass man quasi the one and only ist, die jetzt das Objekt kauft.
Ja, wie hast du das gemacht? Ich habe den einfach direkt angerufen. Ich habe ihm keine E-Mail geschrieben, ich habe ihn direkt angerufen. Ich war die Zweite und habe ihm eigentlich auch gesagt, dass ich schon länger suche, dass ich schon seit einem Jahr suche, dass alles verfügbar ist. Es kommt jetzt nur noch auf das Objekt an. Und ich glaube, die Makler wissen, ob man wirklich ernsthaft sucht und schon alles vorbereitet ist, oder ob man nur sucht, um zu gucken. Und da unterscheiden die, glaube ich, sehr schnell. Und ich hatte einfach einen sehr netten, sehr professionellen Makler, der im Gegensatz zu allen anderen Maklern, die ich zuvor kennengelernt habe, auch gesagt habe, okay, er nimmt jetzt hier 2, 3 in die engere Auswahl, wo er weiß, die sind wirklich interessiert, den Deal zu machen, und alle anderen stelle ich erstmal hinten an. Und bei den anderen Maklern war es so, dass das auch immer gerne so war, dass alle irgendwie mitgenommen wurden auf den, also in den zweiten Step zur Besichtigung, und dann wurde das alles unübersichtlich und so. Also er hat das schon von vornherein sehr gut selektiert, und ich glaube, da hatte ich einfach richtig Glück mit ihm, muss ich sagen.
Ja, cool, sehr gut. Aber du hast ja auch viel Zeit da rein investiert, ne, auch sozusagen in die richtige Maklersuche, so kann man es ja auch Ja, genau. Das heißt, du hast dann die Wohnung, du hast die Wohnung gefunden, hast du sie dir denn dann exklusiv gesichert? Und dann, wie war die Schritte? Also, hast die Wohnung gefunden, du hast gewusst, das ist die richtige, und hast direkt angerufen. Hast du vorher gerechnet nach dem Prozenten, was da rauskommt?
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Natürlich, ja, ja, klar habe ich das gerechnet. Da wusste ich schon, dass der Preis passt. Und ich hatte genau in der gleichen Straße, wo ich kaufe, schon mal ein gleiches Objekt einwerten lassen von Caro. Das heißt, es war mir auch völlig klar, dass die unter Wert ist. Also deshalb war ich auch schnell und habe direkt angerufen.
Und genau. Okay, und dann hast du besichtigt. Ja, bei der Besichtigung gab es da irgendwas Spannendes?
Nee, also da war die Mieterin da. Also wie gesagt, die Wohnung ist halt, da wohnt jemand seit 40 Jahren, so sieht sie auch aus. Aber das ist okay. Ich hatte noch einen quasi Konkurrenten, der mit da war. Der kam auch schon zu spät. Gott sei Dank. Das spielte mir auch so ein bisschen in die Karten, weil der Vermieter dann schon sagte, Frau Nagelsmann, wenn der nicht kommt, dann dann kriegen Sie gleich den Zuschlag. Der kam dann dummerweise noch und dann war das so ein bisschen—
Aber das ist immer ein guter Tipp, immer pünktlich sein. Ja, immer pünktlich sein.
Am besten früh, dass man schon mal ein bisschen reden kann. Genau, schon ein paar Minuten früher da sein. Der hatte nämlich noch einen Parkplatz gesucht und kam zu spät. Wir wussten gar nicht, ob er überhaupt kommt und da hatte ich schon also quasi schon meinen ersten Pluspunkt und genau und am Ende hat der Makler einfach gesagt, so der, der hier am schnellsten ist, dann war ich am schnellsten, dann war es noch mal so ein bisschen eine Zitterpartie, weil er meinte so, ja eigentlich hmm, könnte der andere ja auch, und die Vermieterin entscheidet. Also es war dann echt noch mal eine Fifty-fifty-Entscheidung am Ende.
Ich habe wirklich gezittert. Okay, und hast du irgendwie nette Schreiben geschrieben oder sowas, also das auch für die Verkäuferin war, also irgendwie dich noch mal positioniert, wer du bist, über deine Familie geschrieben, sowas?
Das hat der Makler gemacht, aber ich hatte tatsächlich einfach sehr nette Gespräche mit dem Makler. Also mein Trick war eigentlich auch, regelmäßig mit dem zu telefonieren, weil bis es ja zur Besichtigung kam, dann gab es noch die Unterlage, die fehlte, oder die, die fehlte. Ich hatte Fragen, und ich habe eigentlich auch immer viel mit ihm telefoniert und war da einfach immer auch präsent. Und ich glaube, wir fanden uns einfach sympathisch, und dann war das schon mal so das Erste, was ganz gut war.
Dann habe ich da direkt noch eine Frage, und zwar haben wir immer bei uns in den Gruppen und gerade in den neuen Bootcamps, und nämlich gerade heute, einen Fall, dass eine Frau eine coole Wohnung hatte, eine Wohnung gefunden hat und dann quasi unser ganzes, also ihr ganzes Wissen direkt angewendet hat und ganz viele Fragen gestellt hat, ganz viele Dokumente haben wollte und so weiter, und dann der Makler irgendwann abgesprungen ist und gesagt hat, das ist mir zu anstrengend, ich verkaufe an jemand anderen. Kommt dir das bekannt vor, und hast du da einen Tipp?
Ja, also gerade, gerade wenn die Nachfrage sehr hoch ist, sind die Makler natürlich super schnell genervt, wenn da jemand so ins Detail reingeht und schon zum Hundertsten ins Tausende geht, gleich zu Beginn, bevor man die Wohnung überhaupt besichtigt hat. Ich glaube, mein Tipp wäre einfach, erstmal nur die Key Facts anzugucken und einfach dann zur Besichtigung zu gehen und danach erst noch mal wirklich ins reinzugehen, damit man sich quasi vor der Besichtigung sich nicht schon ins Aus schießt, ne. Also ich glaube, das ist wichtig, natürlich die Dinge nachzuforschen, aber nicht gleich mit der Tür ins Haus zu fallen und den Makler total zu überfordern mit den ganzen Fragen, die man hat. Das muss man so ein bisschen wohldosiert machen im Laufe des Prozesses quasi, also nicht gleich von Beginn an, weil dann sagen die einfach, oh Gott, die ist anstrengend, und dann ist man raus, ne.
Genau, ist schon so, ne. Also wir müssen ja total sein, selbst wenn wir irgendwie wissen, was die, was schon die Themen sind, ne, nicht immer gleich alle, alle Finger in alle Wunden direkt legen.
Man muss halt gucken, was sind so die wichtigsten 3 Fragen, was sind so die wichtigsten Dinge, was sind so Dealbreaker, sage ich jetzt mal, dass man die vorher klärt. Und in die Details geht man erst später, wenn man quasi sich das mehr oder weniger gesichert hat, oder man zumindest in einem engeren Auswahlkreis dann ist nach der Besichtigung, würde ich sagen.
Guter Tipp, genauso nehmen wir das mit. Was würdest du denn sagen, was dir am meisten geholfen hat bei der Wohnungssuche oder bei der Wohnungsfindung oder überhaupt dir jetzt, was hat dich am meisten dazu gebracht, dass du jetzt hier als Immobilienbesitzerin da stehst? Über die Probleme haben wir gesprochen gerade.
Was war denn das Positive? Ich glaube, das Netzwerk, ne? Weil, also, ich glaube, wenn die Mädels alle nicht im Hintergrund gewesen wären, die immer mitfiebern, Fragen beantworten, einen ständig motivieren— wir feiern uns auch wirklich so hart, wenn wir eine Wohnung finden. Und ich glaube, das ist einfach das Allerschönste, zu wissen, da ist jemand im Hintergrund, den man immer fragen kann. Wir sind alles Frauen, Wir haben alle das Ziel, Wohnungen zu kaufen. Ich glaube, das ist so das, was für mich so am wichtigsten war tatsächlich, ja, was mich am meisten so angetrieben hat, zu wissen, dass man nicht ganz alleine ist, sondern halt eben dieses supertolle Netzwerk hat, nicht nur von Fachspezialistinnen und euch, sondern eben auch von den anderen Mitstreiterinnen, die vielleicht schon eine Wohnung gekauft haben oder auch noch in einer ähnlichen Situation sind. Das war sehr motivierend und hat einen ganz langen Atem gegeben. Und es ist ja tatsächlich auch so, wie man es, wie man es immer so schön sagt, die erste Wohnung ist die schwerste, und bei der zweiten ist man dann schon viel entspannter und weiß noch mehr, worauf man auch achten muss.
Und genau, schauen, oder? Das macht uns nämlich auch jeden Tag stolzer. Immer wenn eine, wieder eine von euch ihre erste Wohnung kauft sozusagen, dann ist es die nächste Expertin, die auch die nächsten dann mitzieht zum, zum Kauf der ersten, ihrer ersten Wohnung. Wie geht's bei dir weiter?
Bist du auf dem Weg zur nächsten Wohnung? Ja, also ich suche definitiv. Also mein Ziel ist es ja, 3 Wohnungen zu kaufen, tatsächlich, um dann Ja, mal gucken. Ich hätte auch gerne eine in Berlin. Mal gucken, ob da noch irgendwas kommt. Sehr ambitioniert. Also schon gerne vielleicht noch eine in Hamburg, eine in Berlin, um eben dann vielleicht auch nach 10 Jahren eine zu veräußern, um die anderen abzulösen. Ich muss mal gucken. Also das ist so ein bisschen meine Idee meiner Immobilienjourney.
Genau, total gut, total inspirierend. Okay, jetzt haben wir gehört, Happy Immo Community hat dir total viel geholfen, viele Frauen, die das gleiche Ziel haben wie du und die dich da auch unterstützen. Gestützt haben. Gab es denn auch Kritiker auf deinem Weg? Denn das höre ich auch immer total oft, ne, das ist irgendwie der Nachbar, der Joachim, der Onkel, der Blablabla, sagen immer, kommen immer mit der Schau, meinten das vor 10 Jahren viel besser, bei einer Wohnung zu investieren, was in der Sache ja auch richtig ist.
Aber hattest du das auch? Also natürlich gab es auch den ein oder anderen Kritiker im Hintergrund, der dann immer gesagt hat, so, und das ist ja so viel Geld, und wer weiß, vielleicht ist irgendwas mit der Wohnung, und was ist denn in 10 Jahren? Aber da habe ich mich ehrlicherweise nicht so wirklich davon beeindrucken lassen, sondern Durch Wissen einfach, weil teilweise kommen ja so Argumente um die Ecke, die ja, wenn man sich auskennt, ja eigentlich nicht tragfähig sind. Mir fällt jetzt kein Beispiel ein, aber wenn jetzt jemand sagt, es rechnet sich nicht, oder ETFs rechnen sich ja mehr, dann kann man sehr wohl ausrechnen, was für einen Return on Investment man hat mit dem geringen Eigenkapital, was man in 10 Jahren in eine Wohnung steckt, als wenn man sie in einen ETF stecken würde, zum Beispiel.
Und ich will das gar nicht schlecht machen.
Ja, das ist also, ich will das gar nicht schlecht machen, absolut. Ich bin irgendwie total der Freund eines breiten Portfolios. Am besten macht man Aktien, ETFs und Immobilien, oder, und auch noch Gold und so weiter. Aber das war so, das war so der Standardspruch irgendwie, dass sich das ja nicht rechnet. Aber wenn man sich das wirklich mal durchrechnet, dann rechnet sich schon. Und der zweite kritische Punkt war immer so ein bisschen dieses Risiko. Oh Gott, es ist ja so ein riesiges Risiko, und du hast ja mega Schulden, und was ist denn, wenn du Wenn du eine Wohnung kaufst, die einfach ein Sanierungsfall ist, aber da werden wir ja quasi geschult, ja. Also das heißt, wenn wir eine Wohnung angucken, ich habe ein ganz anderes Bild, ich weiß ja ganz genau, auf welche KPIs das ankommt und so weiter. Und das Witzige ist, dass man selber auf einmal so total inspiriert wird für andere Frauen, weil viele meiner Freundinnen und Kolleginnen sich das natürlich angeguckt haben, was ich da gemacht habe. Viele Fragen, viele jetzt selber überlegen, Wohnungen zu kaufen, und die dann auch teilweise auf mich zukommen und sagen, hey, ist das ein guter Deal, worauf muss ich denn achten, beziehungsweise ich habe überlegt, was für mich selber zu kaufen, willst du sagen, dass ist gut oder schlecht. Und ich merke einfach, wie mega hoch das Interesse auch einfach ist, ja, und was da auch für ein Redebedarf ist. Und ich finde das einfach total super, dass ihr das so in die Welt streut, weil so viele Beispiele ja auch aus dem Podcast und aus dem Bootcamp ja zeigen, was möglich ist, ja. Und wenn mir, wie gesagt, einer vor 2 Jahren gesagt hätte, ich kaufe eine Wohnung, dem hätte ich einen Vogel gezeigt. Und jetzt, wenn man einmal Blut geleckt hat, will man gar nicht mehr aufhören.
Also Jessica, spread the word, da freuen wir uns natürlich total, ne, wenn du da irgendwie alle Frauen inspirierst und auch in Wohnungen zu investieren, auch in Immobilien zu investieren. Das finde ich richtig, richtig gut. Was machst du mit deinen Kindern? Kaufst du denen auch eine Wohnung?
Ja, das ist so ein bisschen der Plan, ehrlicherweise, ne. Also einmal für mich als Altersvorsorge, aber dann halt später auch für meine Kinder, definitiv, ja. Und natürlich lernen meine Kinder auch, wie wichtig es ist, tatsächlich auch frühzeitig schon sich darüber Gedanken zu machen, ne. Und ich werde sicherlich meine Kinder auch inspirieren, sich auch frühzeitig auch noch mal eigene Wohnungen zu kaufen, definitiv.
Positiv. Genau, ich glaube auch. Ich war vorhin, habe meinen Kopfhörer verloren, also war ich im Apple Store, und der hatte dann total netten Typen, der mich da bedient hat, und der meinte auch, dass es so krass ist, dass er, seine Schwester, wie viel mit ihm, der ist 25, seine Schwester 29, und der Vater ist 62, also kein Alter, ne. Man würde denken, das passiert nicht mehr, aber er meint, das war ganz krass, seitdem er 10 war, hat der Vater mit ihm über Investments und so weiter gesprochen, nicht hardcore, ne, aber einfach trotzdem über Geld verdienen reden darüber, dass er Medizin studieren soll, was Solides haben soll und so weiter. Und mit der Tochter, da ging es immer nur darum, Familie, glücklich werden, schön sein, irgendwie so, ja. Das finde ich total verrückt.
Und das ist so gut, dass wir jetzt alle Kinder haben und das besser machen können.
Absolut.
Und vor allem halt eben auch die Frauen auch noch mal zu inspirieren und auch noch mal ein bisschen Awareness dafür zu schaffen, die auch gerade vielleicht nicht selber verdienen, ja. Und auch noch mal zu inspirieren, sich darüber Gedanken zu machen, wie das denn mal später weitergehen soll und wie sie trotzdem finanziell unabhängig bleiben und ob es eine gute Option Diskussion wäre, dass wenn der besser verdienende Partner vielleicht in eine Wohnung investiert für die Frau, die vielleicht die Care-Arbeit übernimmt. Die Diskussion habe ich tatsächlich auch ganz viel. Und genau, und ich glaube halt, wenn es schon dazu führt, dass die, die Frauen alle anfangen, darüber nachzudenken, dann haben wir schon, glaube ich, viel geschafft an dem Ende, weil dann geht ja auch so ein Prozess in Gang. Und ich glaube, das ist halt eben wichtig, dass wir das immer mehr in die Breite streuen. Dass wir das können als Frau, und, und ja, dass wir das schaffen können, dass wir finanziell unabhängig sein können, auch im Falle dann mal, wenn es zu einer Trennung kommt. Weil ich kann aus eigener Erfahrung sagen, das ist nichts, was man vorher plant, das ist nichts, was man jemals gedacht hätte in seinem Leben, und auf einmal ist das da. Und da ist es schon wichtig, für sich vorgesorgt zu haben, dass man halt eben nicht abhängig ist und trotzdem auch danach ein gutes Leben für sich weiterführen Das ist noch mal mein Shoutout für alle hier.
Wie toll, dass du das genauso sagst und wahrscheinlich auch jeder Frau, die du triffst, auch genauso mitgibst, denn genauso ist es einfach. Ja, ich kann das auch nur unterstützen. Also jeder Rentenpunkt, der hin und her geschoben wird, weil jemand in Teilzeit ist, Elternzeit und so weiter, der bringt am Ende vielleicht 2 €. Ja, also besser ist es dann eben doch, über eine Wohnung nachzudenken oder irgendwie ein anderes, also ein wirkliches Einkommen. Ja, also wunderbar, dass du hier uns so unterstützt und dass du deine Wohnung gefunden hast, dass du noch mehr kaufen willst. Wir sind jetzt hier am Ende. Was sind deine 3 Tipps für alle, die zuhören?
Was willst du uns noch mitgeben? Mein Tipp ist einfach machen, also nicht lange reden, sondern einfach machen, Ängste überwinden, sich ein gutes Netzwerk holen. Und ja, ich kann einfach nur sagen, machen, machen, machen. Also tatsächlich ins Tun kommen. Weil wenn man sich das immer alles nur vorstellt, aber man halt nicht tatsächlich die Dinge auch umsetzt, dann, dann wird das nichts. Machen, also machen, Durchhaltevermögen und sich wirklich auch Support holen.
Ich glaube, das wären so meine 3 Tipps. Also alle, die zuhören, ja, holt euch Support, haltet durch und macht einfach. Auf dem Weg, genau, ihr sowieso alles lernen und alle Fragen werden sich beantworten. Jessica, wunderbar, dass du da warst. Wenn du deine nächste Wohnung hast, dann kommst du wieder, würde ich sagen. Das mache ich. Drück die dass das ganz, ganz bald ist. Das war richtig eine tolle Folge und viel Spaß mit deiner Wohnung. Vielen Dank, Anais. Mach's gut. Und jetzt kann keiner mehr sagen, man könnte in Hamburg keine Wohnung mehr kaufen.
Absolut.
Bis dann.
Ciao.
Spring just slid into your DMs. Grab that boho look for that rooftop dinner, those sandals that can keep up with you, and hang some string lights to give your patio a glow-up.
Spring's calling.
Ross, work your magic.
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