Open Finance, KI und Immobilien – mit Nicola Breyer
7 Apr 2026 · 31 min
In this German-language podcast, host Anaïs Cosneau interviews FinTech expert Nicola Breyer about the application of Open Finance and artificial intelligence (KI) in the real‑estate purchase process. Nicola explains Open Finance as a data‑infrastructure where individuals own their financial history and can share it via APIs with lenders, making mortgage decisions faster and more transparent. He envisions a future where all personal data, including financial records, reside in a secure data‑wallet linked to the EU digital ID, allowing selective sharing and revocation. The conversation covers practical examples – such as granting banks access to bank‑account data to improve loan offers, a Spanish bidding platform that matched borrowers with multiple lenders based solely on transaction data, and the current lack of such mechanisms in Germany. They discuss AI’s potential to enhance decision‑making while acknowledging gender bias in training data and the risk of biased credit scoring. Nicola shares his personal use of AI agents (built with Zapier and Claude) to automate bookkeeping, and his broader view on embedded finance and the shift toward chat‑based customer interfaces. The interview moves to his own investment journey: buying his first apartment at 22 with parental support, later acquiring a second property, and reflecting on missed opportunities for diversification. He stresses the importance of regular, disciplined financial review, early diversification into assets like real estate, and the need for human financial advisors alongside AI tools. The episode concludes with three actionable tips for listeners – monthly deep‑dive into personal finances, thorough research of investment options, and starting retirement planning early – especially for women, who often face higher mortgage rates. Throughout, the tone is conversational, supportive, and cautiously optimistic about technology’s role in democratizing finance.
Chapters
America leads the world in medicine development. It matters. We get new medicines first, nearly 3 years faster. 5 million Americans go to work because we make medicines here at home. And not relying on other countries keeps us safe. But China is racing to overtake us. Will we let them? Or will we choose to stay ahead? When America leads, America cures. Let's tell Washington to keep us in the lead.
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Herzlich willkommen zum Happy Immo Podcast. Wir haben heute zu Gast Nicola. Herzlich willkommen.
Hallo, schön, dass ich da sein darf.
Absolut. Nicola, stell dich kurz vor, bitte.
Ich bin Nicola. Ich arbeite seit vielen Jahren in der Fintech-Branche. Und beschäftige mich damit, wie wir durch Daten die Welt besser machen können, fairer machen können und damit Finanzentscheidungen deutlich erleichtern.
Dein Bereich ist Open Finance im Immobilienkaufprozess. Erzähl uns doch mal mehr darüber. Was heißt Open Finance und in welchem Immobilienkaufprozess?
Also mein Fachbereich ist Open Finance. Man kann Open Finance auch im Immobilienbereich einsetzen. Open Finance bedeutet letztendlich, dass wir eine Finanzdateninfrastruktur schaffen, wo der Mensch, dem die Daten gehören, nämlich du und ich. Wir generieren Daten, die gehören uns, über unsere Finanzhistorie, über APIs und Konsolidierung dann an Dritte geteilt werden dürfen. Das heißt, Immobilienkaufprozess kannst du Finanzhistorie ganz einfach über APIs teilen, so dass Entscheidungen dann über Finanzierung sehr, sehr viel einfacher gemacht werden können und sehr viel transparenter.
Kannst du ein Beispiel sagen?
Ja, wenn du eine Immobilienfinanzierung benötigst und Kannst du einfach jemandem Zugriff auf deine Bankkonten geben, auf deine Transaktionshistorie und damit deren Scoring und deren Entscheidung deutlich anreichern und damit wahrscheinlich für dich persönlich theoretisch, wenn es jetzt immer mehr auch in Produktpersonalisierung geht, eine sehr viel bessere Finanzierung erhalten, weil sie auf dich zugeschnitten ist.
Und spare ich mir dann die Finanzierungsberater oder habe ich dann weiterhin und die wollen quasi diesen Zugriff?
Normalerweise haben momentan dann Banken oder eben Finanzierer diesen Zugriff. Im Automobilbereich zum Beispiel in der Finanzierung ist es schon gang und gäbe, weil du da Kaufentscheidungen sehr, sehr ad hoc und auch impulsiv manchmal beschließt. Und dann kannst du relativ schnell einen Kredit bekommen durch diese, also schneller. Ich denke aber, dass es in Zukunft deutlich mehr Möglichkeiten gibt, auch bezüglich des Starts von KI, dass du selber dir deine eigenen Daten zusammen mit KI besser angucken kannst und selber eine sehr viel bessere Ausgangslage in der Information hast, bevor du mit irgendeinem Finanzierer sprichst.
Wie würde das denn aussehen in Zukunft? Habe ich dafür eine App, meinst du, oder wie würde das gehen?
Also ich glaube, dass in ganzer Zukunft diese Daten alle in deinem Datenwallet sind, und dieses Datenwallet wird verbunden sein mit dem europäischen digitalen ID. So wird es eben sein, dass wir in einem sehr gesicherten Umfeld, und das ist ja eine staatliche Voraussetzung, das muss jeder, jedes Land einführen bis Ende des Jahres. Und da ist es nur selbstverständlich, dass man alle wichtigen Daten, Schulzeugnisse, alles Mögliche auch dann dort ablegt. Und so sollte das dann auch mit den relevanten Finanzdaten sein. Und von da aus, das ist meine Vision, das passiert noch heute noch nicht, kann man dann Daten selektiv teilen. Und man muss als Konsument, das ist festgelegt in der Regulatorik, immer mehr sehen, welche Daten man mit wem teilt. Und man muss es dieses Teilen auch wieder zurückrufen können. Das ist super transparent sein.
Das heißt also besser als das mit der Schufa im Moment, wo ich einmal im Jahr eine Auskunft einholen kann, sehe ich quasi jederzeit meine Daten und auch meinen Score sozusagen.
Score weiß ich nicht, ob das dann der Finanzierer oder der, der das entscheidet, feststellt. Ich weiß auch nicht, ob es individuellere Scoring-Modelle geben wird, aber momentan arbeiten wir in Europa noch an dieser Grundregulierung, dass wir überhaupt alle relevanten Daten zur Verfügung haben. Heute ist es reguliert geregelt, dass du Zugang zu deinem Girokonto haben kannst. Das sind so Apps über, weiß nicht, Finanzguru zum Beispiel, die gehen auf solche APIs zu, und da kannst du im Prinzip dir jederzeit einen Einblick um deine Finanzen machen und schauen, wie du da stehst, Vergleiche anstellen etc. Und heute läuft das relativ viel über Intermediäre, aber wir sehen im Moment schon im Versicherungsbereich, dass auch so ist, dass inzwischen immer mehr Unternehmen rein auf KI-Auswertung sich verlassen, lassen, andere Bereiche, Haushaltsversicherung, einfachere Produkte, und dass die da halt einfach ihre Daten deutlich über ChatGPT sozusagen auswerten.
Und sag mal, KI ist ja gar nicht so ungebiased, ne? Also KI hat ja zumindest den Ruf, zum Beispiel Frauen zu benachteiligen. Ja, also wenn man jetzt googelt, oder wenn man jetzt nicht googelt, sondern wenn ich bei ChatGPT eingebe, ich bin Anaïs, ich will mich bewerben auf CEO-Posten da und da, dann wissen wir alle, dass wenn jetzt mein Mann Simon das Gleiche eingibt, dass ihm, wenn wir beide die Frage stellen, welches Gehalt soll ich fordern, dass ihm was Höheres vorgeschlagen wird als mir. Ja, meinst du denn, dass diese KI in der Finanzierung es für uns Frauen direkt einfacher macht, oder vielleicht stehen wir noch schlechter da? Weil heute, das beobachten wir, das sehen wir jeden Tag bei Happy Immo, ist es so, dass man als Frau nicht immer den gleichen Zins bekommt wie als Mann. Ja, also es gibt teilweise Abschläge, einfach nur, weil wir eine Frau sind. Und offiziell wird das nicht gesagt, wir sehen es aber in den Zahlen. Und ich frage mich, ob jetzt die KI das Ganze besser macht oder schlechter.
Ich bin voll bei dir, dass auch die Trainingmodelle natürlich auf existierenden Internetdaten berufen, und da sind einfach sehr viel gebiaste Daten drin. Und das ist auch einfach so, dass die Leute, die KI trainiert haben oder die Grundmodelle trainieren, sehr viel mehr Männer sind. Das heißt, da ist ein automatischer in den heutigen Modellen Bias drin. Ich glaube aber daran, dass deine individuellen Daten sehr viel mehr sprechen sollten und sie vom Geschlecht unabhängig sein sollten. Und du dann, wenn du weißt, was für Daten und was deine Ausgangssituation ist, sehr viel konkreter mit den vergebenden Instituten reden kannst und sagen kannst, ich möchte genau verstehen, hier habe ich euch alle diese Datenpunkte gegeben und worauf basiert sich eure Entscheidung? Und wie stehe ich zu anderen da? Also rein auf der Datenlage sollte das mit KI nichts zu tun haben, sondern wirklich mit deiner individuellen finanziellen Situation. Und die muss natürlich entsprechend sein, sonst haben wir auch keine Grundlage, uns dafür zu beschweren. Wie dann die auswertenden Kreditinstitute Gender Bias einbauen in ihre Scoringmodelle, das kann ich natürlich so nicht ausschließen. Aber ich glaube, dass es auch ganz viele Angebote geben wird auf Basis von mehr Daten und KI, die sich ja genau darauf fokussieren. Du machst ja auch schon eine tolle Arbeit seit langer Zeit, um eben hier mehr Transparenz und Klarheit zu schaffen.
Also das heißt, die Daten sind erst mal neutral und die Applikation oder die Auswertung danach, da müssen wir aufpassen, inwiefern die beeinflusst sind.
Ja, oder? In einer idealen Welt ist es ja auch so, dass man sich um dich als Kunde bewerben soll. Ich habe aus dem—
Ja, das stimmt. Das ist total gut. Danke, dass du das sagst, weil das ist so ein Punkt, den wir Frauen vor allem ganz oft nicht haben. Also wenn Frauen zu uns kommen, dann Es ist einfach so ganz oft dieser Gedanke, dass wir uns darum bewerben müssen bei der Bank, dass wir quasi betteln müssen, um Kredit zu bekommen. Und das ist eben nicht so. Deswegen danke, Nicola, dass du es hier nochmal erwähnst, weil die Banken wollen ja Geschäft machen, die wollen ja mit uns verdienen. Was war in Spanien?
In Spanien gab es vor einiger Zeit, als Open Banking neu war, also als dieses erstes Mal der Fall war, dass du als Konsument auf deine eigenen Daten zugreifen konntest oder anderen Zugriff geben konntest, gab es— ich weiß nicht, ob es sie noch gibt, ganz ehrlich gesagt— ich fand es aber sehr, sehr spannend, eine Immobilienbank, Immobilienkaufplattform, also eine Finanzierungsplattform, bei der es ein reines Bieterverfahren gab, und zwar nur auf Basis von konkreten Finanzdaten. Also die haben nicht genau gesehen, wer du bist, die haben deine Transaktionshistorien bekommen, deine Kontostände und so weiter und so fort. Und dann hast du als Kunde 3 Angebote bekommen und die konnten nachbieten. Ja, das heißt, das ist dann ein Bieterverfahren war, wo unterschiedliche Institute auch basierend auf ihren Risikoprofilen wahrscheinlich Angebote zur Immobilienfinanzierung unterbreitet haben. Das fand ich sehr, sehr gut.
Das finde ich auch total spannend. Und gibt es das auch in Deutschland bald?
Nee, das gab es noch nie in Deutschland. Ich habe schon davon auch noch nie was gehört, aber ich fand das sehr, sehr innovativ. Und wir müssen ja mal davon ausgehen, dass KI viele Finanzinstitute ja auch vor große Probleme stellen wird, in dem Sinne, dass wir ja immer mehr einfach nur durch eine Chat-Infrastruktur erstens uns informieren und zweitens irgendwann dann vielleicht auch kaufen. Embedded Finance nimmt immer mehr zu. Das heißt, viele Finanzinstitute werden über die längere Zeit um die Kundenschnittstelle und der Kundenbeziehung kämpfen. Das ist ja so, die wollen ja nicht nur eine Hypothek an dich verkaufen, sondern sie wollen ja auch, dass du andere Anlagen mit ihnen machst und so weiter. Typisches Beispiel Assets under Management. Und das ist halt ein Thema, mit dem sich Banken anfangen zu beschäftigen, weil sie eben sehen, dass da, haben wir schon mal damals in der Internetzeit gesagt, Disintermediation war das große Thema, ne. Und jetzt mit KI ist es ja viel, viel schwieriger, wenn wir sagen, die App-Welt ist irgendwann tot. Wir sind wir noch eine Weile von weg, aber irgendwann machen wir alles über Chat Interfaces und da haben dann Unternehmen eine ganz andere Aufgabe gefunden zu werden. Die müssen sich anders positionieren und auch zusehen, dass sie deine Kundenbeziehung behalten. Deswegen bin ich der Meinung, um darauf zurückzukommen, dass das Selbstbewusstsein des Werts an Kunden bei Kunden deutlich steigen muss. Dadurch, dass einfach der Kampf um den Kunden und die Loyalität einfach zunimmt.
Nicht alles, was aus den USA kommt, ist gut, gerade heutzutage. Aber das ist ein sehr amerikanischer Ansatz, den wir, glaube ich, alle gut finden.
Ich stimme dir voll zu, was du gerade gesagt hast.
Nicola, sag mal, du scheinst ja hier ein KI-Profi zu sein. Wo setzt du denn persönlich KI für dich ein?
In vielen Teilen meines Lebens. Aber spezifisch habe ich mich ja vor einem guten Jahr selbstständig gemacht, was das Leben nicht unbedingt vereinfacht. Und ich habe jetzt, damit ich meine Buchhaltung erleichtere, mal zwei kleine KI-Agenten gebaut. Der eine holt Belege aus meinen E-Mails raus, packt sie in einen Folder, und der andere holt sich aus diesem Folder dann Belege und packt sie in mein Buchhaltungssystem, sodass ich dann nur noch mit meinen Kontoständen bzw. die Belege nur noch matchen muss. Das macht mein Leben sehr viel einfacher, weil ich nicht immer mehr in den Download-Folder alles runterlade und dann wieder in den anderen Folder verschiebe und mich an alles erinnern muss, sondern das läuft inzwischen automatisch. Automatisiert. Das tut mir sehr gut. Und ansonsten arbeite ich mit KI natürlich sehr, sehr viel im beruflichen Umfeld, um Dinge vorzustrukturieren, Quellen zu prüfen und immer mehr auch, um wie gesagt Arbeit vorzustrukturieren. Das liegt aber daran, weil ich meine KI auch gut trainiert habe und die mich inzwischen gut kennt. Das hat auch eine Weile gedauert, aber ich benutze eigentlich keine normale Search Interface mehr, sondern eine personalisierte bzw. inzwischen auf mich abschlossene KI. Aber ich muss auch dazu sagen, wenn ich was schreibe oder wenn ich, also mein Denkvorgang ist weiterhin eingeschaltet, ich nutze KI zur Unterstützung, aber ich würde KI nicht nutzen, um wirklich meine Meinung auszudrücken. LinkedIn-Posts oder Publikationen, die ich mache, da hole ich mir möglicherweise Informationen, aber schreiben tue ich das selber.
Das ist total spannend, dass man sich dafür jetzt schon entschuldigt, also wie schnell, oder dass man das so ausschließt. Ich habe vorhin einen super Post gelesen von einer Freundin und sie hatte auch direkt ganz unten noch hingeschrieben auf LinkedIn, „Ich habe selbst geschrieben, meine Sprache, meine Worte." Was ich schon wieder so, ja, finde ich total schade, dass uns das die Netzwerke jetzt so— Ich finde, Netzwerke, LinkedIn, das muss leicht bleiben und soll auch der eine KI schreiben, der andere nicht. Ist mir scheißegal, ehrlich gesagt. Hauptsache, wir kommunizieren und setzen uns nicht andauernd so einen Deckel drauf. Mir zum Beispiel neulich mal jemand unter einen Kommentar geschrieben, also es war ein Post und ich habe kommentiert, und da hat jemand drunter geschrieben, also die Autorin hat drunter geschrieben, Dann kann Anaïs sein Kommentar hat gar keinen Mehrwert. Und da habe ich mir auch gedacht, okay, ehrlich gesagt, ich freue mich über jeden Kommentar bei mir. Und wenn der, wenn der sinnlos ist, ja, weil es eben meinen Algorithmus pusht. Also ich finde es krass, wenn wir bei Netzwerken, die freiwillig sind, auf einmal anfangen, mit Messlatten zu kommen und uns dann aber auch entschuldigen für direkt vorab. Hat es KI gemacht, ja oder nein? Hatte ich einen Ghostwriter, ja oder nein? Also ich finde, das müssen wir gar nicht machen.
Ich muss nur sagen, dass es mir einfach nicht entspricht. Ich habe einen relativ bestimmten Stil, den kriegt die KI auch nicht hin. Absolut. Ich merke eben auch, dass es relativ einfach ist, in diese Falle der AI-Stupidity, wie das neulich so schön mal jemand ausgedrückt hat, zu fallen, weil man Sachen nicht mehr komplett richtig durchdenkt. Und wenn ich eine Kolumne schreibe, dann muss das auch mal sacken, noch mal eine Nacht, dann gehe ich da auch noch mal ran und schreibe es auch noch mal neu. Und es ist sehr einfach, finde ich, heute mit KI sehr schnell Sachen zu produzieren. Ohne dass man es wirklich noch mal fundiert richtig, richtig durchdenkt. Und das ist auch eine Aufgabe für mich selber, die ich mir stelle, weil ich einfach mir die Zeit dann nehme und mich auch challenge, das eben nicht nur so schnell, okay, abgehakt, kann ich jetzt weitermachen, sondern das sind Sachen, die sind für mich wichtig. Und da muss ich dann auch sicherstellen, dass ich mir die Ruhe nehme und meine Gedanken auch wirklich zu Ende bringe. Und dann ist es meins. Also ich finde, unterstützen für mich ist eine rein persönliche Entscheidung. Ich mache diese Sachen selber und das ist nicht wertend anderen gegenüber, die das so gut publizieren über KI. Ich habe das nur für mich beschlossen, dass das für mich wichtig ist, dass ich das so mache.
Absolut, ich sehe es auch ganz genauso und ich bin da auch gar nicht vorgefeit. Ich erwische mich auch total oft, wie ich auf einmal meine Posts umschreibe, damit man nicht denkt, sie seien von ChatGPT, weil ich habe so dieses ganz Typische, weißt du, ein Satz, Freizeichen, ein Satz, Freizeichen, ein Satz, Freizeichen, und das mache ich jetzt schon gar nicht mehr, weil ich immer denke, scheiße, das sieht einfach aus wie von Geschrieben, und das finde ich so ein bisschen blöd. Da will ich gerne, das will ich gerne wieder loswerden, ja, diese Handschellen, weil eigentlich war es vorher viel freier.
Wenn du relevanten Content hast, den die KI super darstellen kann, mein Content ist so nerdig, das hat es einfach nicht so richtig drauf, ne, und dann fängt es an, einfach Mist zu erzählen, und das, das geht halt nicht, ne. Und deswegen, wenn du halt, wenn du halt selber sagst, okay, das ist, wenn jemand das kann und das, das das gut, gut publizieren kann, dann hey, warum nicht sich helfen zu lassen, ne? Aber bei mir funktioniert das einfach nicht so gut, und deswegen ist es ganz wertungsfrei.
Noch eine Frage, ich frage für eine Freundin: Wenn man findet, dass KI-Einsatz total sinnvoll ist bei diesen ganzen Hintergrundarbeiten, ja, und man will sich das Leben ein bisschen leichter machen, gerade die Orga, wie würde man sich denn so einen Chatbot bauen? Nicht im Detail, aber wo müsste man gucken, wo müsste man sich informieren, wie man das selber hinbekommt?
Bei ChatGPT oder Claude, ich benutze immer mehr Claude. Die beste Möglichkeit ist wirklich zu sagen, hey, ich habe diesen Arbeitsprozess Prozess, und der nervt mich einfach total. Ich habe mich für Zapier entschieden, um so kleine Automatisierungsprozesse zu machen. Da reicht auch die Free Version. Die haben Integration mit eigentlich allen großen Tools, die wir so benutzen im Alltag, im Beruflichen, und darüber kannst du dir dann Arbeitsschritte bauen. Und wenn man mal stecken bleibt, was auch einfach passiert, dann kann man wieder die KI fragen, warum das so ist und warum was nicht funktioniert. Es hat für mich sehr, sehr gut funktioniert.
Sehr gut. Ich gebe das hier direkt mal an mein Team weiter. Ab jetzt wird happy immo auch digital. Nein, wir arbeiten tatsächlich auch schon viel mit Safir und KI und so weiter und so fort. Aber wir können ja immer besser werden. Lass uns mal weitergehen. Wie sieht es denn bei dir aus mit dem Thema Investieren?
Also ich habe investiert vor, vor langer Zeit. 1996 habe ich meine erste Wohnung gekauft. Leicht unterstützt von meinen und gepusht von meinen Eltern damals, die gesagt haben, das ist, das ist wichtig und relevant. Und ich gebe ganz offen zu, dass ich, wenn ich jetzt zurückblicke, mir gewünscht hätte, ich hätte jemanden, der mir noch viel mehr in den Hintern getreten hätte in meiner gesamten beruflichen Laufbahn. Ich habe in Städten gelebt, die durchaus teure Lebenshaltungskosten hatten wie London und andere, und ich hätte mir sehr viel mehr gewünscht, dass man mich, abgesehen mal von den Immobilien, sehr viel früher auch noch an andere Anlagen rangebracht hätte. Jetzt bin ich 50 und wünschte mir, dass ich viel, viel mehr passives, das viel mehr, viel mehr passives Einkommen hätte bzw. Rücklagen hätte. Und das ist auch einer der Gründe, warum ich finde, was du machst, ist so unglaublich relevant. Denn ich habe damals nicht genug in andere Assetklassen eingelegt und habe immer gedacht, ich muss mehr verdienen und mehr verdienen. Und ich glaube, das hätte ich gerne anders gemacht. Also ich bin kein Paradebeispiel, was jetzt hier vortritt und sagt, ich Ich habe schon jeden Monat, seit ich 24 bin, so und so viel tausend Euro zurückgelegt und angelegt. Ich habe damit zu spät angefangen, nämlich um die 40, ja, außerhalb der, der ein, zwei vielleicht kleineren Immobilien, die ich dann schon lange habe, die auch im Wert steigen oder gestiegen sind. Aber auch damit kommen ja bestimmte Verpflichtungen. Das ist egal, das ist super. Aber ich hätte noch mehr machen müssen, und zwar in anderen, in anderen Rücklagen. Und das habe ich zu spät angefangen im Verhältnis.
Da gehen wir gleich mal rein. Du sagst ja, du hättest gerne Kurse, Menschen, Communitys gehabt, die dich an die Hand genommen hätten und dich unterstützt hätten bei deinen Investments. Glaubst du denn, dass die KI uns ersetzen wird?
Ich glaube schon, dass es uns das sehr viel einfacher macht, mit Themen, mit denen wir uns beschäftigen wollen, uns zu beschäftigen und das auch zu einem gewissen Grad alleine zu machen. Aber zwei Punkte dazu: Viele Menschen, und da habe ich auch dazu gehört, vermeiden es, mit ihren Finanzen sich zu beschäftigen, ne, und sagen, ach komm, mache ich ein andermal. Das hilft natürlich dann nicht dabei, wenn das— es sagt ja nichts, ne. Also wenn du es nicht fragst, dann macht es ja nichts. Also da kann man sich auf eine KI nicht einfach verlassen, sondern was man nicht antreibt, passiert nicht. Und das andere ist, dass ich immer noch der Meinung bin, dass es sehr, sehr wichtig ist für Menschen, auch über diese Themen mit für sie vertrauensvollen Personen, die auch Menschen sind, zu sprechen. Wir haben natürlich, wie auch bei Menschen, die viel mit Scalable oder Trade Republic oder jetzt anderen Assetklassen machen und die auch sehr viel unabhängiger sind und sich selber bilden, das wird es natürlich auch mehr geben in der, durch die KI-Welt. Aber das werden eher die gleichen Menschen sein, die das, die eben sich heute auch mit ihren Finanzen schon sehr viel beschäftigen und sich da sehr viel Wissen geholt haben. Ich wünsche mir eigentlich jemanden, der so eine Art finanzieller Life Coach ist und datengetrieben arbeitet, auch mit modernen digitalen Interfaces arbeitet, aber jemand ist, von dem ich das Gefühl habe, die Erfahrung und das Wissen sind auch dafür da, dass man mal den Telefonhörer aufnehmen kann. Vielleicht bin ich da oldschool inzwischen, aber ich glaube daran, dass bei Finanzentscheidungen Menschen auch immer noch gerne Menschen an der anderen Ende des Screens oder des Telefons haben.
Genau, das ist auch das, was wir beobachten. Also das Wissen kann man sich auf jeden Fall super mit KI holen und man kann auch ganz, ganz, ganz viele Sachen. Also KI kann alle Informationen liefern, kann aber keine Immobilie prüfen, keine Bankstrategie entwickeln, keine Risiken einer WEG erkennen und so. Und ich glaube, der größte Punkt ist einfach auch das Thema es wirklich machen, wirklich loszugehen, an die Hand genommen zu werden und einfach dahingetrieben zu werden, dass man jetzt die Immobilie auch kauft. Weil das ist das, was ich bei den meisten Frauen beobachte, die nicht kaufen, dass sie einfach auch wirklich nie anfangen, ne. Also die selber losgehen wollen, was eine total gute Sache ist, was ich total verstehe, die aber irgendwie das Thema dann doch wieder liegen lassen. Und dann sind sie auf einmal 50 und haben keine Wohnung gekauft. Nicola, wie ist das denn bei dir? Wie viel Immobilien hast du denn?
Ich habe zwei. Super, ich stimme dir da total zu. Überleg mal, genauso wie beim Sport, ne, also wenn du, wenn du dich irgendwo eingebucht hast oder Trainer hast oder irgendwas hast oder dich mit Freundinnen verabredet hast zum Sport, es ist viel schwieriger abzusagen oder nicht hinzugehen, als wenn du sagst, ja komm, ich gehe heute mal joggen, ne. Dann sagst du auch, komm, es regnet draußen oder irgendwas. Also ich glaube, dieses Commitment, was man hat, wenn andere Menschen involviert sind, ist viel größer, als wenn du sagst, ja, das könnte ich mal machen, oder ich möchte das gerne machen, ohne so einen gewissen Zwang darum aufzubauen.
Ganz genau. Jetzt sagen natürlich viele, naja, mein Fitnessstudio zahle ich, ich gehe da aber nie hin. Aber vom Prinzip her sehe ich es ganz genauso. Und ich glaube auch, man schubst sich selber über die Ziellinie, wenn man eben einmal diese, diesen Deal eingeht, dass man ja so ein richtig schlechtes Gewissen, wenn ich dann kurz vorher storniere.
Also das hat es bei mir schon eine Business.
Ich auch.
Oder wenn ich meinen Tennistrainer absage, das ist, also das passiert eigentlich wirklich nur in absoluten Notsituationen, und das ist für mich, ist es ein Riesen-Commitment. Wenn ich aber, wie gesagt, sage, ich will sonntags joggen gehen, und boah, ist mir dann doch nicht so, dann ist es viel leichter, drin zu bleiben.
Das ist so spannend, dass du das sagst, und ich wollte eigentlich gar nicht jetzt hier in diese Richtung, aber wir hatten mit Happy Immo am Anfang auch mal einen Kurs, der quasi nur das Wissen war, ja, also deutlich günstiger. Weil wir haben uns überlegt, wie können wir diesen Zugang zu Immobilien, wie können wir das hinbekommen, das auch für Leute zugänglich zu machen, die einfach wirklich gerade 10.000 Eigenkapital zusammengekratzt haben, ja. Also haben wir einen Kurs gemacht, das war unser Wissen, aber nicht die Anhandnahme, ja. Weil an die Hand nehmen, wir haben so viele Expertinnen, wir haben einfach so viel Expertise, also wir haben so viel dahinter Winter, dass man diese Anhandnahme nicht noch dazugeben kann. Ja, also haben wir diesen Kurs gemacht und der Kurs kam total gut an, ganz viele Frauen haben da mitgemacht, aber die Zahlen, also die Umsetzungsrate, die war so viel schlechter wie im Bootcamp, dass wir das nicht mehr machen, weil wir wirklich sagen, wir wollen ja nicht einfach nur einen Kurs verkaufen, sondern wir wollen, dass die Frauen Wohnungen kaufen. Ja, und das fand ich total spannend, weil es genau das ist, was du sagst, dass man je nachdem, wie doll man sich committet, kommt man auch zum Ziel oder eben nicht. Wir haben zum Beispiel auch die Zahlen angeguckt, wie weit sich die Frauen von diesem, also dieser Kurs ohne an die Hand genommen zu werden, wie weit haben die sich durchgearbeitet im Kurs. Und die haben sich gar nicht den ganzen Kurs angeguckt. Ist doch verrückt. Kein Wunder, dass sie da keine Wohnung gekauft haben.
Also ich glaube echt an Gruppenzwang und das ist eben, um das noch mal auf die KI zurückzukommen, wir sind soziale Tierchen und Und das werden wir uns auch erhalten und erhalten müssen.
Absolut, das werden wir uns erhalten müssen, genau, weil wir sonst alle total unglücklich werden wollen. Jetzt aber endlich zu deinen Immobilien.
Ja, sind beide in Berlin.
Beide sind in Berlin. Wann hast du sie gekauft?
Die eine 1996 und die andere 2002.
Das waren aber super Zeiten.
Das waren super Zeiten und beide sind vermietet.
Beide sind vermietet und beide sind wahrscheinlich auch abbezahlt inzwischen, oder? Oder fast?
Die zweite fast, die erste ja.
Und wie bist du drauf gekommen? Also was war so der Hebel, der sich umgelegt hat, dass du— oder warum hast du denn die erste Immobilie gekauft? Was war da? Wie alt warst du da? Da warst du super jung, oder?
Ja, da war ich 22.
Du warst 22 und hattest du schon einen Job?
Nee, den habe ich ja dann mit 24 bekommen. Das heißt, meine Eltern haben mich dazu gezwungen, das reinzumachen, haben mir bei der Anschubfinanzierung geholfen. Und haben das aber mit mir in meinem Namen gemacht, damit es nicht später in irgendeine Schenkung oder was gehen sollte. Und ich habe das dann übernommen, ne. Und als ich habe dann, das war so die erste Sache, die ich auch von meinen ersten guten Gehältern abbezahlt habe. Okay, auch noch nicht vermietet damals, war sie dafür da, dass ich wieder ein Zuhause habe, ein kleines, wenn ich, wenn ich nach Berlin zurückkommen könnte. Ich habe in London damals gelebt und ich habe damals damals für ein Erstgehalt echt gut verdient und habe davon dann die Raten abbezahlt. Aber ein gewisses Downpayment, das Erstkapital, kam von meinen Eltern.
Und die Finanzierung, wie hast du die bekommen? Lief die auch über deine Eltern?
Nee, die Finanzierung kam über eine Bürgschaft.
Okay, alles klar. Also für alle schon mal der Tipp, ja, wenn ihr einfach genauso finanzieren wie Nicola über eine Bürgschaft, sprecht mit eurer Bank. Alles ist möglich, ganz viel ist möglich. Und die nächste Immobilie, wann kam die?
So ungefähr 10 Jahre später, Das hat sich einfach so ergeben, das ist an mich herangetragen worden, in einem Haus, wo jemand anders was gekauft hat und wo eine Wohnung auch frei war. Und die Zahlen sahen gut aus, und dann habe ich gesagt, gut, das macht Sinn.
Hattest du schon mal irgendwie Stress mit Nomaden, irgendwie nachts der Call, dass du hingehen musste, Dusche reparieren oder sowas, diese typischen Sorgen, die man so hat?
Ich Ich habe lange in einem Haus, zwischendurch mal wieder zwischen zwei Mietern, auch mal kurz wieder in dieser sehr kleinen Wohnung gelebt, bin dann zur Miete in eine größere Wohnung im gleichen Haus gezogen und hatte sozusagen den Mieter immer da. Nee, ich hatte das Glück, ich habe dadurch, dass ich ja auch nur zwei habe, ich kann mir die Person sehr, sehr gut angucken und habe da bis jetzt keine schlechten Erfahrungen gemacht, auch wenn da Mieterwechsel mal waren. Zum Glück auch immer sehr lange, sehr lange Mietdauern, so dass es eine Kontinuität gibt. Und damit nicht— ich habe ein paar Fälle gehabt in den WGs, dass es eben Stress gab. Wir hatten auch mal einen Abriss im Haus daneben, dann gab es Risse. Also ich habe schon einiges mitgemacht, aber zum Glück nicht mit Problemen bei den Mietern selber.
Wenn du sagst, da gab es Stress, war das für dich, war das belastend, war das viel Arbeit, und war das richtig zum Nachteil?
Naja, das sind natürlich, wenn du beide Wohnungen sind in Altbauten, und wenn du Altbauten hast, dann muss man, wie du es ja von Anfang gesagt hast, den Zustand der Immobilie sich angucken. Aber über die längere Zeit kommen natürlich Investitionen. Und wir hatten eher immer Stress zum Teil mit den Hausverwaltungen, dass da ein häufiger Wechsel der Ansprechpartner war, dass sie zum Teil die selber nicht genug eingeschätzt haben, wann die Rücklage erhöht werden muss, weil irgendwann was kommt. Dann hast du Überraschungen wie, hey, da ist ein Dachbalken durchgefault, der muss halt dringend ersetzt werden. Also ich hatte eher so diese Einmalauslagen, die kommen, ne. Also da muss man einfach wissen, und nicht alles ist eben immer rein und allein rücklagenfinanzierbar.
Ja, und das ist genau der Punkt, den man auch für sich vorher prüfen muss, ne. Also wenn die WEG das vielleicht weniger im Griff hat, kannst du ja mit einer schlauen Prüfung dir das alles anschauen, ne. Das ist genau das, was wir immer sagen, dass man Immobilien sind nämlich kein schwarzes Loch. Bei Immobilien kann man alles alles prüfen. Und wenn die WEG das nicht macht, dann kannst du das machen beim Kauf und kannst dir ja ausrechnen, ne, wann muss das Dach gemacht werden, die Heizung und so weiter, und wie viel Rücklagen brauchst du für deinen Anteil dafür.
Genau, das haben wir extrem intensiv getan und hatten auch da Glück, bzw. haben uns dann auch unter anderem dafür entschieden, weil in Frankreich eben keine Rücklagen gebildet werden. Das gibt's nicht, offensichtlich. Aber da war das Dach saniert, die Fassade gemacht, die Wasserrohre und so weiter und so fort. Dort konnten wir uns sehr, sehr gut angucken, in was für einem Zustand das Haus war vorher, auch von der Dokumentation her. Und das war auch mit ein Ausschlag, ein entscheidender Grund, warum wir dann diese Immobilie gekauft haben.
Wir haben viele Frauen, die sagen, sie würden gerne in Frankreich kaufen oder in Spanien oder in Italien. Hast du da Tipps? Gibt's da irgendwas, was man besonders bedenken muss? Also kriegt man eine Finanzierung in Frankreich? Macht man das über eine bestehende Immobilie in Deutschland? Was sind da deine Erfahrungen?
Bei uns lief das aus bestimmten Gründen ohne eine Finanzierung. Das hat alles sehr viel einfacher gemacht. Deswegen kann ich dir dazu— Was sehr, sehr angenehm war, ist der Notarprozess. Es gibt eine ganz andere Art des— Also es können immer unterschiedliche— Es ist so eine Art Tanz, wenn du deine Immobilie kaufen willst. Erst kann der eine zurücktreten, dann der andere. Dann ist der Verkäufer locked in, aber der Käufer noch nicht. Also es ist so ein mehrstufiger Prozess, mit dem muss man sich dann vertraut machen. Ja, es gibt diesen Notarprozess, da ist sehr viel digitaler als bei uns. Du musst aber trotzdem hin, aber alle Dokumente sind digital. Und ansonsten, von den Gebühren her, ist es nicht so viel anders als hier. Und dann gucken sie sich aus Geldwäschegründen die Quellen der Geldmittel ziemlich genau an. Aber wie gesagt, wir haben keine Finanzierung vor Ort durchgeführt.
Okay, okay, das mit dem Notar, mit den digitalen Notariaten kann ich bestätigen. Ich habe auch neulich eine Immobilie in Frankreich verkauft und musste tatsächlich, hatte dann Stellvertreter vor Ort, aber ich war auch sehr beeindruckt, was man alles, also am Anfang kommt es ein bisschen kompliziert vor, ehrlich gesagt, weil man sich irgendwie in so komische Systeme einwählen muss mit diversen Codes und so weiter, aber dann kann man ja wirklich alles per Klick einfach dort unterschreiben, fand ich auch ziemlich super.
Ja, und die lesen halt nicht vor. Die müssen nicht vorlesen und da wird dann einmal durchgegangen, wird alles digital abgeändert, am Ende unterschreiben alle und gut ist. Also ich fand das sehr, sehr angenehm.
Ja, fand ich auch cool. Nicola, wir sind ja am Ende, es war ein ganz, ganz toller Podcast. Welche 3 Tipps willst du unseren Hörerinnen mitgeben?
Sich mit seinen Finanzen viel, viel mehr und viel intensiver mindestens einmal im Monat zu beschäftigen und sich zu überlegen, wie ich für meine Vorsorge und für mein Leben Dinge zurücklegen kann und für mich meine finanzielle Situation verbessern kann. Wirklich religiös einplanen und das einmal im Monat machen. Das ist, glaube ich, der wichtigste Tipp. Und sich über die Optionen der unterschiedlichen Anlageklassen wie zum Beispiel Immobilien gut informieren, Risiken gut abschätzen, immer wissen offenen Auges, in was gehe ich hier rein? Das hat viele, viele Dinge, haben Nachteile, Förderungsmethoden, also steuerliche Themen zu betrachten, wo man Steuern sparen kann. Und vor allen Dingen auch schon relativ jung, sich wirklich damit zu befassen, wie die Altersvorsorge aussieht. Denn Immobilien sind dafür ein perfekter, ein perfekter Baustein dafür, und damit nicht zu spät anzufangen.
Also befasst euch mit eurer Altersvorsorge, befasst euch mit eurem Geld, macht das einmal im Monat, befasst euch mit allen Themen rundum. Ich kann schon gar nicht mehr sprechen. Und Immobilien sind ein perfekter Zusatz oder Baustein für eure Altersvorsorge. Fang damit so früh an wie möglich, am besten mit 22. Nicola, ich bin sehr beeindruckt. Es war ein Fest. Vielen Dank für diesen Podcast und ich wünsche dir noch einen wunderbaren Tag.
Danke, Anaïs, das wünsche ich dir auch. Ciao, ciao. Tschüss.
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