Es ist nie zu spät: Wie Karen mit 59 ihre 1. Immo kaufte – mit Karen Kepenek
22 Oct 2025 · 27 min
Karen Kepenek bought her first investment apartment at 59 after the Happy Immo Bootcamp. She found a 57 m² unit in Stuttgart for €200,000 with 90% financing and a 29-year mortgage, now renting it furnished for modest monthly cash flow. She switched banks for better support and emphasizes viewing many properties and building relationships with agents.
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America leads the world in medicine development. It matters. We get new medicines first, nearly 3 years faster. 5 million Americans go to work because we make medicines here at home. And not relying on other countries keeps us safe. But China is racing to overtake us. Will we let them? Or will we choose to stay ahead? When America leads, America cures. Let's tell Washington to keep us in the lead.
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Herzlich willkommen zum Happy Immo Podcast. Heute zu Gast Karen. Herzlich willkommen!
Hallo, ich freue mich sehr, dass ich hier bei euch sein darf.
Ich freue mich auch total. Karen, du hast unseren letzten Kurs mitgemacht, unser Happy Immo Bootcamp. Du Du bist als Letzte mit eingestiegen, ich glaube irgendwie eine Stunde bevor der Kurs angefangen hat, die erste Session oder so, und warst die Erste, die gekauft hat. Erzähl mal deine Geschichte.
Ja, also tatsächlich, ich habe glaube ich am Nachmittag irgendwie euch entdeckt und abends war dann gleich schon das erste Zoom. Es war wirklich just in time, kann ich jetzt nur sagen, weil ich war da eigentlich schon so ein bisschen auch schon auf der Suche nach sowas und habe euch im Internet dann gefunden und Also ich muss sagen, ja, ich war dann total froh, weil ich gleich dann am ersten Abend schon irgendwie gespürt habe, okay, oder gesehen habe, gehört habe, da sind ganz viele, die eigentlich in einer ähnlichen Situation sind wie ich, beziehungsweise ja auch am Überlegen sind, wie sie jetzt irgendwie an eine Wohnung kommen und wie sie sich da aufstellen können. Genau, und das war schon mal toll, da eben einfach Gleichgesinnte zu treffen, sozusagen.
Genau, das war total super. Erst mal kurz zurück zu dir. Wer bist du und was machst du im normalen Leben, wenn du nicht Immobilieninvestorin bist?
Also ich bin Kunsttherapeutin, arbeite seit 3 Jahren jetzt hier in Oberschwaben. Ist es so eine Klinik, da arbeite ich seit 3 Jahren. Davor war ich lange, lange selbstständig, also die eigentlich die meiste Zeit meines Berufslebens selbstständig, alleinerziehend mit 2 Söhnen. Also war es eigentlich immer ein bisschen schwierig, an Kapitalanlage oder so was Ähnliches zu denken. Also ich war immer froh, dass wir überhaupt irgendwie gut klarkamen finanziell, sozusagen. Und ja, ich bin 59 mittlerweile, und ja, jetzt bin ich Anfang des Jahres, dachte ich so, okay, ich werde dieses Jahr 60, jetzt muss ich doch langsam mal gucken, dass ich meine Altersvorsorge irgendwie klarkriege. Da habe ich bis jetzt noch nicht so viel gemacht und mich erwartet eher eine schmale Rente.
Und was hast du dir dann gedacht, oder was war dein Plan, wie du das jetzt schließen kannst?
Ja, das ist das Ding. Also ich bin nicht so ein strategischer Mensch und plane auch nicht so viel. Aber ja, also ich habe ein bisschen was geerbt und dann dachte ich, okay, jetzt möchte ich dieses Geld— ich werde wahrscheinlich in meinem Leben nichts mehr erben. Möchte ich einfach vernünftig und gut investieren. Und habe dann erstmal so ein bisschen geguckt über Podcasts, über Wertpapiere, dies, jenes, tralala. Und aber Wohnungen interessieren mich, haben mich schon immer interessiert, bisher eher also als Mieterin, und habe auch schon immer mal versucht, irgendwie eine Wohnung als Eigentum zu kaufen, war dann aber immer unentschlossen und so weiter. Genau, und habe dann einfach so ein bisschen rumgesucht, ja, wie kann ich es machen. Ich War auch irgendwie eben wichtig, dass ich jetzt vernünftig irgendwie anlege, weil ich eher auch so ein Mensch bin. Ich mache dann eher so alles aus dem Bauch raus und spontan. Und jetzt wollte ich irgendwie gucken, dass ich da so einen Plan mir mache und habe mich dann auf die Suche begeben. Was, was, wie kann ich es machen? Und bin dann irgendwie so auf euch gestoßen. Genau.
Sehr gut. Cool, dass du das dann auch sofort durchgezogen hast. Und das ist was, was ich öfter beobachte, dass die Frauen, die am spontansten springen, oft auch die sind, die am schnellsten kaufen. Weil wahrscheinlich bist du eine Schnellentscheiderin und das ist beim Immobilienkauf total gut. Auch wenn du vielleicht nicht— du bist anscheinend keine Schnellentscheiderin, erzähl mal.
Eigentlich bin ich keine schnelle Entscheiderin, oder vielleicht ja doch, aber eher so aus dem Bauch raus. Ach, das gefällt mir, das mache ich. Also ich habe eher so das Gefühl, ich bin nicht so eine strategische Entscheiderin. Und das war mir eben jetzt in diesem Moment wichtig. Ich habe nicht mehr so viel Zeit. Das ist das letzte Mal, wo ich was erbe. Also es muss jetzt irgendwie auch was ja, wie soll ich sagen, das muss jetzt nachhaltig sein oder irgendwie vernünftig aufgestellt sein. Und da hatte ich halt immer so ein bisschen Defizit, muss ich da, also ich sehe es jetzt halt so, weil ich dann bei euch irgendwie so nach und nach ganz viel gelernt habe und eben auch gemerkt habe, ach ja, es geht ja irgendwie mit dem Rechnen und Kalkulieren und so. Das hatte ich mir bisher alles immer gar nicht so zugetraut, muss ich gestehen. Und hat so, ja, und mit euren Tools und so, das war alles irgendwie, ja, ich habe das dann angewendet und habe gemerkt, es funktioniert, und habe dann eben auch so nach und nach verstanden, worum es eigentlich geht, ja, wirklich, und was so die wesentlichen Punkte sind, wo man hinschauen sollte, wo man eben nicht so einfach nur Augen zu und durch, ich mache das schon irgendwie, sondern ja, da habe ich mich dann eben so nach und nach ganz gut aufgestellt gefühlt.
Dann erklär doch mal, worum geht's denn? Weil ich glaube, ganz viele stellen sich genau diese Frage. Worum geht's eigentlich?
Okay, also angefangen hat es ja damit, mit unserem Bootcamp eigentlich so mit der, mit der Frage: Warum haben wir es denn bisher nicht geschafft? Oder was? Was sind die Ängste? Und so weiter. Und das hat mir sehr, sehr, sehr, sehr geholfen, muss ich sagen, da noch mal genau hinzuschauen. Und dann haben wir auch so ein Vision Board gemacht und dann ging es bei mir ja irgendwie total los. Weil dann wurde mir irgendwie so langsam klar, nee, da will ich hin. Und dann konnte ich mich dann auch ein bisschen besser fokussieren, sozusagen. Dann kam so auch immer das, dass die Lage total wichtig ist. Also ich hatte einfach so diese wesentlichen Punkte gar nicht so auf dem Schirm. Ja, also Lage, da habe ich dann für mich überlegt, okay, Lage, Lage, Lage, was ist denn eine gute Lage und so, und habe mich dann immer mehr halt damit auch beschäftigt.
Und ja, und apropos Lage, was würdest du denn sagen, du kommst ja aus dem Raum Stuttgart oder vielleicht sogar richtig Stuttgart, ne, und da sagen ja viele, viel zu teuer, in Stuttgart kann man nichts mehr kaufen. Wie hast du das gemacht oder wie bist du dieses Thema angegangen?
Ja, das habe ich bisher auch gedacht, also es gibt in Stuttgart auch sehr teure Lagen, gibt aber auch eben Lagen, die trotzdem ja eine gute Anbindung haben oder relativ zentrumsnah noch sind. Bezirke, die halt vielleicht erst mal noch nicht so beliebt scheinen, aber die sich jetzt wirklich gut machen eigentlich. Also ich kenne mich halt in Stuttgart gut aus und hatte da dann gleich ein gutes Gefühl und wusste so ungefähr, wonach ich suche.
Und was sind so gute Lagen in Stuttgart? Kannst du das sagen?
Ja, also ich finde ja nach wie vor genau da, wo ich jetzt gekauft habe, Untertürkheim, Obertürkheim, Cannstatt, wo man wirklich noch ganz relativ günstig Wohnungen bekommen kann. Und ja, die Infrastruktur ist da eigentlich auch voll gut. Vaihingen ist auch immer gut, da ist die Uni. Also es gibt viele Randbezirke von Stuttgart, die auch sehr gut sind.
Also merken uns Obertürkheim, Untertürkheim, Vaihingen, Cannstatt. Alles klar. Also wenn ihr in Stuttgart wohnt oder in dem Bereich sucht, dann schaut da. Und das Gute an Stuttgart ist ja auch, dass man da auf jeden Fall mit einer positiven Wertsteigerung rechnen kann.
Ja, ich denke auch. Also der Wohnraum ist da sehr begrenzt natürlich, ja, genau, durch die Kessellage sowieso. Und ja, es gibt aber auch wieder tolle Planungen, also die wollen jetzt den Neckar irgendwie da mehr integrieren und so. Das ist ja auch dein Untertürkheim zum Beispiel. Also es gibt immer, wird immer viel geplant auch in Stuttgart. Und sagen wir mal so, die Kaufkraft ist halt auch noch recht hoch dort, also man kann, und Uni gibt's und ja, ist einfach schon wirtschaftlich gesehen ein ganz guter Standort, finde ich.
Also genau, ist eine reiche Stadt und auch eine Architektenstadt, ne?
Es gibt ziemlich viel, es gibt auch eine Top-Architektur-Uni.
Genau, das ist auch für Immobilien total interessant. Na gut, dazu deiner Wohnung: Wie groß ist die? Wie viel hast du bezahlt? Ist sie vermietet?
Die Wohnung ist 57 Quadratmeter, ist in einem denkmalgeschützten Gebäude. Und ich habe gezahlt, also sie war für 210.000, stand sie drin, und ich habe sie für 200 jetzt gekauft.
Cool, wie hast du das geschafft? Wie hast du runtergehandelt?
Ja, also das war eigentlich ganz witzig, weil ich habe den Besichtigungstermin ausgemacht, ich habe die Wohnung natürlich tausendmal durchkalkuliert vorher und habe mich immer gewundert, dass die so eine gute Rendite hat. Und dann habe ich gedacht, okay, die muss ich jetzt mal anschauen, und habe dann Besichtigungstermin ausgemacht. Und dann hatte ich halt das Glück, dass der Makler und ich, wir kannten uns über ein paar Ecken, also unsere Kinder haben zusammen Abi gemacht. Das hat sich dann eigentlich erst später rausgestellt, aber wir hatten gleich einen ganz guten Draht. Und ich habe ihn dann auch direkt gefragt, wie er das einschätzt, ob man da mit dem Preis noch was machen könne und so. Und er hat dann auch schon gemeint, na ja, also wahrscheinlich schon, ich soll es mal probieren. Und Genau, und die Wohnung hat mir halt auch gleich gut gefallen. Also das war schon, ja, die war auch nicht vermietet, stand leer, und die Küche super eingerichtet mit neuwertigen Geräten, und ansonsten stand die leer.
Also 200.000 € für knapp 60 Quadratmeter ist ja auch für Stuttgart ein Toppreis, ne? Also was ich auch spannend finde, dass du runtergehandelt hast, weil dass für viele ja gar nicht so klar ist, dass man einen Preis verhandeln kann. Viele denken ja, dass der Preis auch oft erst mal nach oben geht, weil viele auf die Wohnung sich bewerben und so, ne. Aber das hast du jetzt gar nicht erlebt, oder?
Nee, habe ich nicht erlebt, aber ich habe es von euch gelernt, dass man das machen kann.
Genau, also das ist nämlich ein guter Tipp. Genau, man muss sich trauen, Preis auch nach unten zu verhandeln, also logisch nach unten zu verhandeln. Deswegen lohnt es sich ja auch, Wohnungen zu prüfen, die erst mal bisschen zu teuer scheinen. Wenn man dann irgendwie sagt, zu dem und dem Preis würde sie aber für mich passen und man bekommt sie, dann spricht nichts dagegen, die Wohnung zu kaufen. Also von daher immer, rechnet das mit ein, dass ihr auch nach unten, also dass ihr verhandeln könnt, dass ihr den Preis nach unten verhandeln könnt. Und wie ist denn die Wohnung, wenn du sagst, sie hat dir direkt gefallen? Hat die so einen besonderen Grundriss?
Ja, also das ist ein großer Raum mit offener Küche und eben noch ein Schlafzimmer dabei. Und das hat mir, ich kam da rein, also Erdgeschoss, und trotzdem super hell, weil sie noch bei allen Seiten irgendwie Fenster hat. Also es gibt ja auch oft so Wohnungen, die dann noch nur nach einer Seite. Und ja, super Parkettboden drin, sehr gepflegt alles. Das Gebäude an sich hat mir schon total gut gefallen. Es wurde komplett kernsaniert 2005 und es sah irgendwie alles top aus. Also ich war auf was ganz anderes gefasst und war wirklich ja einfach positiv überrascht.
Wie schnell ging das denn dann von der Besichtigung bis zum Kauf, also bis wo du bei der Notarin saßt?
Genau, also ich habe am 8. Februar besichtigt, ich weiß es zufällig noch, und dann am 19. März war dann letzten Endes der Notartermin. Aber der wurde ganz, ganz oft, also der war eigentlich schon viel früher angesetzt. Ich hatte ja dann Schwierigkeiten mit der Bank, mit der Finanzierung. Was aber eigentlich auch unnötig war, weil ich war erst beim falschen Bankberater, der hat dann irgendwie lange rumgeeiert und so. Wieso, was war da? Ja, also ich weiß es gar nicht ganz genau, aber er hat halt auf jeden Fall mir immer nur ein paar Banken gesagt und ich habe dann immer zu ihm gesagt, ja, es gibt doch noch andere Banken. Ja, und ich weiß es nicht, und dann kam er irgendwie, am Anfang hat er mir irgendwie zugesichert, ja, ja, das klappt alles und so. Dann hat er sich ewig nicht gemeldet, hat auf meine Anfragen auch nicht mehr reagiert. Und irgendwann hieß es dann ja, ich sei schon zu alt und ich könne nur mit meinem Sohn finanzieren, wenn überhaupt. Okay, das habe ich mir dann halt noch überlegt, kurze Zeit. Aber mir war dann ziemlich schnell klar, nee, ich möchte es alleine machen, weil das einfach, ich will einfach das für mich alleine machen. So, ne. Also es wäre vielleicht auch gut, meine Söhne sind jetzt 25 und 29, klar, die könnten jetzt auch mal anfangen, aber die sollen dann ihr Eigenes machen.
Ja, oder das macht er bei der nächsten Wohnung oder so.
Ja, falls irgendwie klar. Und er hatte auch keine anderen Banken. Das war ja dann auch noch das Ding, was ich dann später erst so überhaupt verstanden habe, dass die natürlich auch Provision bekommen. Solche Sachen sind mir immer erst gar nicht so klar. Warum sagt er mir keine anderen Banken?
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Go to your happy price. Priceline. Genau, und dann bin ich ja zu unserer lieben Caro gewechselt. Das war dann wirklich, also da ging es dann voran.
Das ist was, was ich so oft höre, ja, dass erstens mal Männer, kein Männer-Bashing, ja, es gibt doch ganz tolle männliche Berater, aber das ist einfach oft so ist, dass man als Eigentlich wurde so diskriminiert, ja, also dass du nur ein paar Bankenangebote bekommen hattest und das ist dann aber auch, dass du da so geghostet wurdest, ne. Und es wurde eben nicht geguckt, wie kannst du jetzt für dich die beste Finanzierung finden. Und ich glaube, wir werden da einfach, oder ich sehe das, werden da ganz oft unterschätzt, ja. Also viele Berater glauben einfach, das klappt dann auch gar nicht, und dann machen sich nicht die Mühe mit einer anderen Bank. Und das ist das, was ich versuche, jedem zu vermitteln. Ich hatte auch neulich ein Gespräch mit einer Frau, die wollte auch gerne eine Wohnung kaufen und hat sich irgendwie überlegt, dass sie mal bei uns vielleicht Kurs mitmachen macht oder sowas. Und hat mich dann 1000 Sachen gefragt. Am Schluss meinte sie, ach na ja, ich mache das Ganze jetzt mit, und hat aber gar nicht verstanden, wie viel Mehrwert sie kriegt. Ja, also die hat jetzt eine Wohnung gekauft, die voll über Verkehrswert ist, und hat eine Finanzierung, die hätte besser sein können. Ja, also die hat jetzt ehrlich gesagt die Finanzierung genommen, wo die Beratung eine höhere Provision bekommt als bei der Bank, die für sie die bessere gewesen wäre. Ja, und das hat mir total leidgetan, Dass ich es nicht geschafft habe, da das Vertrauen zu wecken oder ihr zu erklären, dass der Mehrwert nicht ist, die billigste Beratung zu bekommen, sondern tatsächlich die beste Beratung zu bekommen. Und so was kann einen einfach schnell mal 20.000 € kosten, wenn die Finanzierung dann am Ende teurer ist als— also wenn man eine bessere Finanzierung hätte bekommen können. Ja, was hat denn die Carolin gesagt? Hat sie auch gesagt: Oh je, du bist zu alt?
Nein, das hat sie nicht gesagt. Im Gegenteil. Also sie hat dann einfach mir verschiedene Sachen vorgestellt, die möglich wären. Und was ich eben so schätze, ist die Transparenz. Also da habe ich halt den Unterschied gemerkt. Also sie musste das jetzt nicht verbergen, dass sie jetzt mit der und der Bank, da würde sie von mir aus die Provision oder sonst was bekommen. Da habe ich halt das Gefühl, dass Männer oft so, also jetzt so habe ich es halt erlebt, dann eben nicht mit den Karten auf den Tisch spielen, sondern ja, da weiß man dann eben nicht so genau, ja, warum hat er mir, sagt er mir am Anfang, das geht alles und kommt dann plötzlich damit. Was es nur mit meinem Sohn geht. Also es hat mich ein bisschen verärgert, aber wie gesagt, es war ja dann gut. Ich bin zu Caro gekommen und es hat alles gut geklappt. Also was heißt gut, es hat sich halt dann noch wirklich lange hingezogen. Also ich habe dann schon Angst gehabt, dass die Verkäuferin abspringt, weil die wollte halt schnell auch verkaufen. Und also sowohl der Makler als auch, ja nee, vor allem der Makler hat mir dann immer wirklich Druck gemacht. Also das war schon irgendwie eine harte Zeit für mich, weil ich konnte ja, ich musste dann quasi immer warten. Das ist noch nicht so weit, ist noch nicht so weit, wir müssen es noch mal verschieben. Aber da hatte ich, glaube ich, eben das Glück, dass wir uns doch kannten, eben so auf eine Art, dass er da immer irgendwie so dann schon bei mir geblieben ist, sozusagen.
Oder hast du was bezahlt dafür? Also hattest du so eine Exklusivitätsvereinbarung oder so, dass du dir die Wohnung gesichert hattest? Nein. Okay, hattest du nicht. Das heißt, okay, die hätten auch wirklich jederzeit abspringen können. Also umso besser, dass du es dann mit deinem Charme hinbekommen hast, dass sie ihr Wort gehalten haben und die Wohnung für dich reserviert haben. Total cool. Und wie hast du denn finanziert? Weil tatsächlich ist es ja ein Thema. Also 59 geht noch, aber sobald man 60 ist, ist es einfach super schwierig zu finanzieren. Hast du jetzt eine 100% Finanzierung oder eine 90% Finanzierung oder was habt ihr gewählt?
90 habe ich, glaube ich, soweit ich weiß. Ja, doch, 90 waren es.
Genau. Und wie viel tilgst du? Also wie schnell hast du die Wohnung abbezahlt haben? 29 Jahre. 29 Jahre.
Ja, sehr gut.
Wahnsinn.
Wahnsinn, Wahnsinn, genau. Ja, aber ich denke mir halt, ich kann sie ja auch wieder verkaufen. Das ist eben auch was, was ich jetzt irgendwie viel mehr in meinem Denken habe, dass ich jetzt nicht irgendwie denke, oh Gott, wie in 30 Jahren, wie soll das gehen, sondern mir da einfach auch, ja, da gibt's ja dann immer noch andere Optionen.
Darauf wollte ich nämlich hinaus, dass Wohnungen, also vom Prinzip her ist das ja genau, funktioniert das genauso, ja, man kauft eine Wohnung und dann Zahlt die Miete, alle Kosten, und man lässt sie einfach wie so ein ETF-Depot 20 Jahre liegen, 25 Jahre, und dann ist sie abbezahlt. Oh Wunder, auf einmal dann gehört sie einem komplett, und man kriegt die ganzen Mieteinnahmen als passives Einkommen. Aber es gibt ja auch andere Wege, wie man das nutzen kann. Also man kann sie, man kann sie einfach nach 10 Jahren steuerfrei verkaufen, und wenn sie sich dann im Wert verdoppelt hat, hat man auf einmal ziemlich viel Geld aus diesen 10% Eigenkapital, die man gebracht hat. Gemacht. Ja, also du wirst ja jetzt 30.000 oder so was reingesteckt haben in die Wohnung und hast dann am Ende in 10 Jahren eine Wohnung, die 300.000, 400.000 € wert sein wird. Ja, also je nach Lage und Wertsteigerungspotenzial. Aber das wird dir auf jeden Fall im Alter total helfen, selbst wenn sie noch nicht komplett abbezahlt ist.
Ja, von daher alles richtig gemacht. Auch ja, so habe ich eben dann auch gedacht.
Ja, und die Wohnung, ist sie schon neu vermietet?
Jetzt ist sie neu vermietet seit Juni, und ich habe die Wohnung ja möbliert dann. Also ich habe dann, ja, es war alles irgendwie so ein bisschen Glück, sage ich, hatte da eh schon meinen Urlaub auch beantragt und war dann eine Woche in Stuttgart und habe innerhalb von dieser Woche diese Wohnung möbliert.
Innerhalb von einer Woche hast du die komplette Wohnung, und musstest sie auch noch streichen oder irgendwas? Es war eben das, die war wirklich in einem Top-Zustand, man musste nur noch Möbel kaufen und ach was, ach wie cool, und das hast du dann gemacht, aber das hast du mit deinem Sohn gemacht, oder? Ja, die haben schon geholfen auch, ja klar, aber sind die beide da in Stuttgart?
Ja, die sind beide in Stuttgart, genau, ja, ich wohne ja hier auch sehr schön, hatte ich noch ein rotes Ledersofa, das habe ich da schon von Anfang an drin stehen sehen, so ging es dann los, dann dachte ich, okay, ich stelle das rote Ledersofa rein, und dann hat sich das alles so ringsherum ergeben, habe ich auch, bin ich auch viel, ja, Secondhand gekauft, also es gibt, oder auch über Anzeigen und so, ne, Und ich, also ich war dann schon, habe dann schon irgendwie so gewusst, ich muss jetzt nicht alles top neu kaufen, es gibt auch so schöne Möbel. Und genau, das ging dann ziemlich gut eigentlich. Und eben auch die Entscheidung, sie möbliert zu vermieten, habe ich eben deswegen gemacht, weil ich eben schon, ich möchte halt schon jetzt auch schon ein bisschen was raushaben. Also das funktioniert tatsächlich. Also ich habe jetzt ungefähr 200, 250 € bleiben hängen jeden Monat. Sogar, ne. Also das ist schon sehr gut. Ja, herzlichen Glückwunsch! Und das war eben auch was Neues für mich, weil ich mir gar nicht vorstellen könnte vorher, dass überhaupt jemand in eine möblierte Wohnung zieht. Das wäre, würde ich jetzt nie machen. Ja, aber die, meine Mieter sind total froh, die sind so glücklich jetzt. Die kamen sozusagen mit ihren Koffern an und sind da eingezogen und haben alles, was sie brauchen.
Und wie hast du die gefunden? War das einfach? War das schwierig?
Hat dir das Spaß gemacht? Ja, also das war dann am Anfang so ein bisschen zäh, weil sich da erstmal gar nicht so viel getan hat. Ich meine, in Stuttgart gibt es schon auch ein großes Angebot, das ist jetzt nicht so, dass man da irgendwie gleich 20 Bewerber hat oder so, das war erstmal nicht so. Und dann bin ich auf die Idee gekommen, es gibt ja auf WG gesucht auch Leute, die suchen und eben da schon auch ihr Profil reinstellen. Also mit Foto, Lebenslauf, so ein bisschen, stellen sich so ein bisschen vor. Und das habe ich dann mal so ein bisschen durchgestöbert und bin dann eigentlich auf dieses junge Pärchen gestoßen. Und es waren auch die einzigen, die ich zur Besichtigung eingeladen habe, weil ich mich auch gar nicht so überfordern wollte mit 10 Leute hinterher da durchschleusen oder so. Also es gab natürlich schon viele Interessenten, aber ich habe mir die rausgesucht, quasi so eher proaktiv sozusagen, ne, guckt, welche Mieter hätte ich denn gerne, und Ja, es passt total gut.
In der Ruhe liegt die Kraft anscheinend, ne? Welche Herausforderung hattest du noch mit der Wohnung? Gibt's noch irgendwas, was du sagen würdest, wovor du vorher Schiss hattest, und was für dich jetzt, wo du jetzt sagst, nee, da muss man keine Angst vor haben?
Ach so, ja, ich hatte halt immer wahnsinnig Schiss davor, dass ich mir einen Klotz ans Bein binde und die dann irgendwie Schulden habe, die ich nie zurückzahlen kann oder so. Das habe ich eigentlich bei euch halt gelernt, dass man davor keine Angst haben braucht, weil es halt immer Möglichkeiten gibt zu verkaufen oder auch sonst was zu machen. Und ich habe eben, wie gesagt, auch früher gar nicht darüber nachgedacht, eine Wohnung als Kapitalanlage so überhaupt mir anzulegen. Wenn ich früher nach Wohnungen geschaut habe, habe ich und irgendwie mir überlegt habe, die kaufe ich oder so, dann war es immer eher für mich selber. Und da habe ich so gemerkt, dass ist mir jetzt viel leichter gefallen, diese Wohnung zu finden, weil ich dann eben klar war, nee, die ist erstmal gar nicht für mich, die soll irgendwie Geld bringen.
Ja, das ist auch ein toller Tipp, ne, dass man gar nicht unbedingt für sich suchen muss, sondern auch was Kleineres in einer anderen Lage kaufen kann.
Deswegen habe ich sie auch so schnell gefunden, weil hätte ich sie für mich gesucht, hätte ich glaube ich da und dort und ach nee, das passt nicht, und dann hat es irgendwie ziemlich schnell gepasst.
Alles ja, ja, total gut. Also so eine gute Geschichte und du sitzt hier auch und strahlst. Also ich glaube, das war total gut, dieser Wohnungskauf. Wir kommen auch schon zum Ende. Was sind denn deine 3 Tipps, die du unseren Hörerinnen mitgeben möchtest?
Also erst mal würde ich sagen: Besichtigen, besichtigen, besichtigen. Also mir ging es wirklich so, ich habe ganz viele Termine gemacht, ich habe ganz viel einfach besichtigt. Also das war auch deswegen, weil ich mir am Anfang eben nicht so klar war, wonach suche ich denn eigentlich? Und Das hat mir halt geholfen, da so ein Gefühl dafür zu entwickeln, weil ich ganz viel gesehen habe. Und das hat mir auch so eine Sicherheit gegeben, wonach frage ich, was ist mir wichtig. Also da gar nicht irgendwie schüchtern sein, sondern einfach Termine machen. Das würde ich jedem empfehlen. Und eben da auch immer versuchen, so eine gewisse Verbindung zu dem Makler aufzubauen. Ich meine, gut, das war jetzt ein Glücksfall, aber ich finde, es gibt immer irgendwas, wo man irgendwie so so Brücken bauen kann, ne, so Beziehung aufbauen sozusagen, würde ich sagen, ist nicht verkehrt.
Also besichtigen, dann irgendwie Beziehung aufbauen, und drittens, was würdest du noch sagen?
Also mutig sein, auf jeden Fall, und alte Glaubenssätze über Bord werfen, finde ich auch voll wichtig, weil ich habe ja z.B. von mir immer gedacht, ich kann nicht rechnen, ich kann nicht kalkulieren, Das kann man alles lernen und ich finde, da wird man bei euch auch ganz toll herangeführt. Ihr habt so tolle Tools, mit denen kann man das alles, ist das alles machbar und plötzlich hat man echt was in der Hand, womit man irgendwie agieren kann. Genau, Gleichgesinnte suchen finde ich auch voll wichtig, weil die unterstützen einen dann.
Also haben wir doch jetzt schon hier 5 Tipps. Also besichtigen, besichtigen, besichtigen, persönliche Beziehung zu Makler oder Verkäuferin aufbauen Mutig sein, Gleichgesinnte suchen und alte Glaubenssätze über Bord werfen. Also super Tipps, Karen. Gibt's noch was, was du noch irgendwie erzählen möchtest von deiner Wohnung? Wie geht's bei dir weiter?
Suchst du schon die nächste? Ja, also ich bin schon am Überlegen. Also ich habe ja jetzt auch mitgekriegt, wie das dann so weitergehen könnte, ne, mit Beleihen und so weiter. Und nächste, also ja, wenn man dann so ein bisschen so drin ist, denkt man sich, ach ja, komm, da könnte ich doch eigentlich jetzt noch weitermachen. Aber das kann, weiß ich jetzt noch nicht so genau. Also jetzt gucke ich mal, es ist ja erstmal seit Juni vermietet.
Ja, aber ich merke, es gibt mir schon mal so eine Sicherheit und das tut voll gut. Da sprechen wir dann das nächste Mal drüber, über deine zweite Wohnung. Ich bin total gespannt, weil das Thema Nachbeleihen, das ist ja auch so ein sehr spannendes Thema, wo man gar nicht direkt drauf kommt, ne? Wenn man unter Objektwert kauft, dann kann man quasi diesen Gutschein, diese Differenzen nachbeleihen und sich die nächste Wohnung damit kaufen. Also auch eine total gute Strategie. Vielen Dank. Vielen Dank fürs Mutmachen. Vielen Dank, dass du hier im Podcast warst. Ich freue mich, wenn wir uns mal wiedersehen in live und wünsche dir bis dahin eine schöne Zeit.
Danke, Anais. Vielen Dank an euch. Es hat mir wirklich so viel gebracht.
Vielen, vielen Dank.
Danke schön.
Bis dann.
Tschüss.
Tschüss.
Spring just slid into your DMs. Grab that boho look for that rooftop dinner, those sandals that can keep up with you, and hang some string lights to give your patio a glow up. Spring's calling.
Ross, work your magic.
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