Karriere, Familie, Mindset: So klappt der Dual Shift – mit Maria von Scheel-Plessen
10 Sept 2025 · 35 min
Maria von Scheel-Plessen, Director bei Gucci und Gründerin von The Dual Shift, spricht über ihre Rückkehr in Vollzeit nach Elternzeit. Sie erklärt, wie flexible Arbeitszeiten, geteilte Elternzeit und 80 Prozent Gehalt den Wiedereinstieg erleichtern, und stellt ihre Konferenz am 2. Oktober in München vor.
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America leads the world in medicine development. It matters. We get new medicines first, nearly 3 years faster. 5 million Americans go to work because we make medicines here at home. And not relying on other countries keeps us safe. But China is racing to overtake us. Will we let them? Or will we choose to stay ahead? When America leads, America cures. Let's tell Washington to keep us in the lead. Learn how at americacures.com.
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Herzlich willkommen zum Happy Immo Podcast und heute habe ich wieder einen ganz besonderen Gast. Herzlich willkommen, Maria.
Vielen Dank, ich freue mich sehr, heute bei dir zu sein.
Ich freue mich auch total. Wir kennen uns aus der Ferne, wir waren ein paar Jahre lang zusammen im gleichen Netzwerk. Netzwerk Mission Female, haben uns da ein paar Mal gesehen, und jetzt habe ich gesehen, dass du ein neues Netzwerk gegründet hast und auch eine ganz neue Konferenz ins Leben gerufen hast zu Themen, die mich total bewegen. Erklär mal, erzähl mal, wer bist du, was machst du und was hast du gegründet?
Ja, super, sehr gerne. Mein Name ist Maria von Schilplessen und ich bin Director für Europa, Middle East und Afrika bei Gucci, war jetzt aber 11 Monate lang in Elternzeit und habe die Zeit dafür genutzt, wirklich eins meiner Herzensthemen voranzutreiben. Und das ist es, Frauen aufzuzeigen, wie man eine erfolgreiche und ambitionierte Karriere, aber auch eine Familie miteinander kombinieren kann. Wie geht das beides gleichzeitig? Weil ich immer wieder höre in meinem eigenen Umfeld, man muss sich entscheiden, es geht nicht alles gleichzeitig, du kannst nicht in allem gut sein. Und klar, ich stimme da auch zu Teilen mit überein, aber im Großen und Ganzen bin ich ganz stark davon überzeugt, dass wir alles haben können. Wir müssen nur entsprechend priorisieren. Und ich habe in den letzten Berufsjahren so viele tolle Frauen kennenlernen dürfen, die für mich wirklich echte Vorbilder sind. Und denen möchte ich die Bühne geben auf der Konferenz. Deshalb habe ich die Konferenz ins Leben gerufen am 2.10. in München zu genau, wie du sagtest, Themen, die wirklich von bis gehen. Also von wie man seine eigenen Finanzen managt, wie komme ich an Private-Equity-Tickets ran, schon an einem smaller Scale, so dass man da vielleicht auch schon mit investieren kann. Wie bringen wir überhaupt mehr Frauen in Finanzrollen? Was müssen wir jetzt für Skills haben, um den nächsten Job in AI meistern zu können? Wie müssen wir uns jetzt fortbilden? Und wie haben auch schon Frauen, sage ich mal, die mittlerweile 30 Jahre arbeiten und mehrere Kinder haben, wie haben, oder auch 1, 2, 3 Kinder haben, wie haben die das eigentlich gemacht, ja, welches Betreuungskonzept hatten die. Und dem Ganzen möchte ich mehr Visibilität geben. Und zudem habe ich auch Masterclasses ins Leben gerufen, die aufzeigen, wie man wieder in seine Routine zurückkommt, weil ich nach 3 Wochen schon wieder auf den ersten Business-Trip gegangen bin nach der Geburt meines Sohnes, und mich viele gefragt haben, wie machst du das, wer passt denn jetzt gerade auf dein Kind auf, dann, man arbeitet doch auch in Vollzeit, und und ja, da habe ich mir gleich mein eigenes Setup aufgebaut und bin ja auch sehr happy, das zu teilen. Wenn man das ähnlich machen möchte, das ist natürlich eine persönliche Entscheidung, aber ich wollte es einmal alles in Masterclass festhalten. Wenn jemand sagt, so, ich habe eine ähnliche Herausforderung, kann man sich das gerne anhören.
Das finde ich total super, weil das ja auch so eine total bescheuerte Frage ist, ne? Du fliegst da irgendwohin auf einen Business-Trip und du wirst gefragt, wer ist denn bei deinem Kind? Weil dein Mann, der wurde bestimmt nicht gefragt, ne, wenn er genau gefahren ist oder sowas. Das sind auch so Themen, die mich total triggern. Und total gut, dass du das teilst. Also ich glaube, ganz vielen Frauen, oder ganz vielen weiß ich eigentlich gar nicht, aber auf jeden Fall den Frauen, die gleich wieder arbeiten und auch wieder voll einsteigen und so was, die kennen auf jeden Fall genau die ganzen Hürden und diese ganzen Dinge und diese ganzen Fragen, die du gerade gesagt hast. Und meine Erfahrung ist auch, dass viel mehr Frauen eigentlich wieder voll einsteigen wollen würden und auch schneller wieder in den Job gehen würden, es aber einfach nicht schaffen oder sich nicht trauen, und zwar aus vielen Vorurteilen. Also entweder einfach, weil sie denken, sie müssten zu Hause sein mindestens ein Jahr, um eine gute Mutter zu sein, oder weil der Job das auch— also bei mir war das zum Beispiel so, also ich bin ganz schnell immer gleich wieder zurück in den Job gegangen, aber bei meiner ersten Schwangerschaft war es auf jeden Fall so, dass ich gesagt habe, mein Mann und ich, wir machen beide 7 Monate, und wollten auch 7 Monate, weil wir wollten auch 4 Monate um die Welt reisen. Ja, wir wollten 3 Monate zu Hause sein, und dann wollten wir Weltreise machen, haben wir auch gemacht, und Da hat aber auf jeden Fall mein Chef damals und eigentlich alle in dem Unternehmen mir gesagt, ach so ein Quatsch, auf keinen Fall kommst du nach 7 Monaten wieder, du machst 12 Monate und danach in Teilzeit und so weiter. Und es war auch total schwer, also ich konnte denen nicht klarmachen, dass ich auf jeden Fall nach 7 Monaten wieder da auf der Matte stehe. Als ich wiedergekommen bin, war auch mein Handy weg, mein Arbeitsplatz war weg, mein Schreibtischstuhl war weg. Ich hatte so einen super coolen Hocker für Besucher und so was von so einer Messe und so was, der war weg. Also es hat auch wirklich überhaupt keiner mit gerechnet. Dass ich wirklich wiederkomme. Ja, es war total verrückt. Und das ist wirklich, auf der Matte stehst, ja, also wirklich verrückt, aber auch ein bisschen lustig. Aber es war wirklich sehr deprimierend, ehrlich gesagt. Und deswegen finde ich total toll, wenn du das alles teilst. Kannst du grob sagen, was da so deine Tipps sind oder wie du dich organisierst?
Ja, gerne. Also ich bin ja in Italien angestellt und habe in Italien auch gemerkt, wie anders das Thema Vereinbarkeit gemanagt wird.
Sag mal kurz.
Also was, was es noch nicht so stark gibt, ist geteilte Elternzeit. Also ich finde, das kommt bei uns ja auch jetzt immer mehr, dass beide Partner in Elternzeit gehen, was ich auch super finde. Das ist in Italien jetzt noch nicht so stark, ist aber eine Möglichkeit. Was ich toll finde, ist, dass man für 7 Monate 80% Gehalt bekommt, und das ist nicht gecapped wie bei uns, sondern sie sagen, wir haben nicht viele Frauen, die auf diesem Level verdienen, und die wollen wir aber dazu ermutigen, eigentlich recht schnell den Job wieder zurückzukommen, weiterhin ihre Steuern zu zahlen. Und deshalb unterstützen wir sie aber auch in 7 Monaten Elternzeit mit 80% Gehalt. Das finde ich schon mal ein sehr tolles Incentive. Dann ist es so, dass man, bis das Kind ein Jahr alt ist, 6 Stunden pro Tag arbeitet und anstatt 8, also aber 8 bezahlt bekommt. Man hat 2 Stunden pro Tag für das Kind als Stillzeit oder auch mehr Zeit, ein Kind zu haben, wenn es noch unter einem Jahr ist, kleiner ist. Dann gibt es auch keinen Mangel an Kitaplätzen. Also ich hatte jetzt auch sofort 3 Angebote von italienischen Kitas. Und was man auch sagen muss, die Betreuung geht per se von 9 bis 18 Uhr und nicht wie bei uns. Also ich ich habe natürlich auch hier in Bayern nach Kitaplätzen geschaut, bin auch am Schauen, wie das beste Modell ist für uns. Und da geht es ja größtenteils bis 15:30, 16 Uhr maximal, und dann werden die meisten Kinder auch schon um halb zwei, zwei wieder abgeholt. Und das wollte ich eben nicht, ja, dass mein Kind das Einzige ist, was da dann noch sitzt, während ich in der Arbeit bin. Also mir ist es schon wichtig, dass dann auch noch was los ist, noch andere Kinder mit dabei sind. Und ja, also es gibt viele Incentives, und die, die Frauen kommen auch sehr, sehr schnell wieder zurück in den Job. Also so 6 Monate Elternzeit ist Das ist der Durchschnitt, weil eben das Betreuungskonzept auch so gut aufgestellt ist und weil es gute monetäre Incentives gibt, um auch recht schnell wieder zurückzukommen.
Und ich glaube, das ist auch so eine Mindset-Geschichte, ne? Denn ich bin ja, also ich bin halb Französin und mein Mann auch, und wir haben unsere Kinder direkt in die französische Kita gesteckt sozusagen, und die ging auch bis 18 Uhr, und um so um halb 6 würde ich sagen, ja, wurden die meisten abgeholt. Also wenn man um 6 da war, dann waren die, waren die schon die Letzten, aber wenn man um halb 6 da war, dann waren die eben ganz normal in der Abholrange drin. Ja, und ich glaube auch, dass das total cool ist, wenn man dann kein schlechtes Gewissen hat und selbst wenn man sich kein schlechtes Gewissen machen lässt, dann sind die Kinder trotzdem mit anderen Kindern noch zusammen und nicht nur mit dem Betreuer. Das finde ich erstens mal gut. Und bei dieser Kita war das auch so, das ist die Kita von der Französischen Schule in Frankfurt. Das ist nämlich nicht bei allen Französischen Schulen so. Wir sind jetzt in Berlin, da ist es nicht ganz so, aber in Frankfurt war das so. Dass beide Eltern arbeiten mussten, um Platz zu kriegen. Das fand ich auch total gut.
Aha, ja. Ja, es ist in Deutschland irgendwie immer noch so diese Denke, dass so, ach, du musst arbeiten, ach du Arme, was ist denn mit deinem Kind? Und da wird einem so schnell so ein schlechtes Gewissen gemacht. Also wenn man arbeiten möchte, finde ich, sollte man deswegen kein schlechtes Gewissen haben. Und man hat ja trotzdem auch noch viel Zeit, die man mit dem Kind verbringen kann. Und das ist, finde ich, auch eine Entscheidung, wie stark möchte ich zur Wirtschaft beitragen? Wie stark möchte ich mich in anderen Themen auch parallel fortbilden? Ich finde, es ist wirklich, wie du sagst, eine Mindset-Frage. Und wenn wir uns in anderen Ländern umschauen, direkt um uns herum, also sei es wie gesagt in Frankreich, wie in deinem Beispiel, oder auch in der Schweiz, in Italien, die Elternzeit sind vielleicht 6, 7, 8 Monate und es gibt wesentlich bessere Betreuungskonzepte und auch die Möglichkeit, parallel Gehalt beziehen zu können, während man in Elternzeit ist, finde ich auch absolut fair und richtig, weil in Deutschland sich man ja auch oft die Frage stellt, lohnt es sich für mich zu arbeiten, wenn ich davon einen Großteil des Geldes für Betreuung ausgebe? Und dadurch, dass die Betreuung auch zum Beispiel in Italien sehr gut subventioniert wird, ist es wirklich sehr, sehr erschwinglich. Und das lohnt sich auch für Einsteiger-Level-Jobs, wieder in den Job zurückzukehren, weil man so wenig für Betreuungskosten ausgibt. Und es ist eigentlich nur noch die Frage, was möchte ich, wie ist mein persönliches Modell? Aber ich kann nur dazu raten, sich kein schlechtes Gewissen machen zu lassen, wenn man wirklich diesen Drive und den Drang auch verspürt, auch schon nach 5, 6 Monaten, also schon nach 5, 6 Monaten, zu sagen, ich will gerne in den Job zurückgehen. Und deshalb habe ich auch The Dual Shift ins Leben gerufen, weil ich finde, dass wir lauter sein müssen, weil ich gemerkt habe, dass viele auch jüngere Frauen wirklich Angst davor haben und sagen, ja, ich habe gehört, das geht nicht alles gleichzeitig, und ich habe gehört, man kann sich das gar nicht leisten zu arbeiten. Und allein dieser Satz, ich kann es mir nicht leisten, in Vollzeit zu arbeiten, weil ich kann mir die Betreuungskosten dann wiederum nicht leisten. Also da ist ein Mismatch. Und klar, wir haben auch im System sicherlich einige Sachen, die aufgeholt werden müssen. Müssen, aber das Mindset muss sich auch stark verändern.
Das finde ich auch, und dazu gibt es auch wieder total viel zu sagen, ja, weil erstens ist die Zeit, in der man drauf zahlt, die ist begrenzt, ne. Also ab 1 hat ja jedes Kind ein Recht auf den Kitaplatz, und das heißt, es geht erstmal um diese ersten 6 Monate oder so, die man überbrücken muss, ne, falls man keine Tagesmutter oder sowas findet, die jemanden unter 1 nimmt, und Das finde ich, das ist auch so eine Sache, die ist erstens, die ist überschaubar. Das ist schon viel Geld, ne, aber wenn man jetzt nach 6 Monaten jemand bezahlt, der auf die Kinder oder auf das Kind aufpasst, dann ist das nach 6 Monaten wieder vorbei, ja. Also man kann sich das quasi ausrechnen, man kann dann Preisschild dran machen und sich überlegen, ist einem das wert oder nicht, ja. Und so ist es beim Kindergarten auch oder bei der Kita, wie auch immer. Wenn die Plätze nur bis um 3 gehen und man hat dann auch noch Babysitter, dann kann man sich das auch ausrechnen, weil irgendwann ist Schule und dann ist das auch nicht mehr so, ja. Also mir begegnet ganz oft dieses, das hört sich immer so an, als sei das jetzt für immer so, als müsste man jetzt für immer Babysitter bezahlen und so, ne. Und das ist so nicht, das ist vielleicht 5, 6 Jahre und da ist es schon teuer, aber dann muss man da eben mal für sparen, ne, also gespart haben oder weniger in Urlaub fahren oder wie auch immer, ja. Aber es ist finanziell möglich. Und dann begegnet mir total oft, ich weiß nicht, ob du das auch immer hörst, dass die Frauen sagen, es lohnt sich nicht zu arbeiten, weil mein ganzes Geld geht ja dann für die Betreuung drauf. Und da frage ich mich auch immer, Das ist ja gar nicht dein ganzes Geld. Also ich meine, ihr verdient ja zusammen. Also du musst ja nicht für die Betreuung. Ich verstehe gar nicht, warum Frauen auf die Idee kommen, dass sie die Kinderbetreuung bezahlen müssen. Das gehört ja nicht nur ihnen oder ist nicht nur von ihnen.
Ich glaube, weil sie ihre eigene Zeit, wir sprechen ja auch immer von dieser kostenlosen Care-Arbeit, ihre eigene Zeit gegenrechnen. Das ist ja irgendwie auch so die Erwartungshaltung. Es ist eben in sehr vielen Fällen immer noch so, dass die Frau dann zu Hause bleibt. Und wenn man sich diese Stunden alle aufrechnet, rechnet auch, was das eigentlich für ein Ausfall ist an Einkommen versus dann, ob ich komplett in Vollzeit in den Job wieder zurückgehe. Diese paar Stunden, die man dann covern muss, also auch wenn die Kita, sage ich mal, bis 16 Uhr geht und man findet vielleicht noch Babysitter oder man hat vielleicht auch ein Au-pair, das ist steuerlich absetzbar. Wenn man sich das durch zwei teilt, bin ich sehr stark davon überzeugt, dass man das sich auf diversen Joblevel auch leisten kann und wie du auch sagst, dann vielleicht einmal weniger einen Wochenendtrip macht oder weniger einmal in Urlaub fährt oder Ähnliches. Aber man investiert damit ja auch in seine Zukunft, sei es jetzt im im Corporate-Job, in dem man auch weiß, man kommt vielleicht schon näher ran an das nächste Level, man ist jetzt schon wieder in Projekten mit involviert. Ich glaube auch, dass diese Teilzeitkombination, wir sprechen ja auch mal von der Teilzeitfalle, glaube ich auch nicht, dass das Modell richtig funktioniert. Es ist zwar dann natürlich schön, mehr Zeit mit den Kindern zu haben, absolut, aber ich kann nicht, wenn ich jetzt sage, Donnerstag, Freitag arbeite ich nicht, die E-Mails kommen ja trotzdem rein, die Projekte sind trotzdem am Laufen, das kann ich ja nicht einfach ignorieren. Also die, die ich kenne, die in Teilzeit arbeiten, arbeiten eigentlich in Vollzeit, aber werden schlechter bezahlt.
Genau, genauso ist bei mir auch. Und alle sagen mir auch nach paar Monaten oder nach paar Jahren, ich bin jetzt wieder auf Vollzeit und es ist so viel geiler, weil ich arbeite genauso viel wie in Teilzeit und ich kriege einfach mehr Geld. Wirklich, von so vielen Freundinnen, wo ich schon immer gesagt habe, mach das doch gar nicht mit der Teilzeit. Und jetzt kommt's endlich zurück, dass sie alle sagen, ja genau, das ist so.
Ja, ja, genau, jetzt, jetzt endlich. Aber ich hätte gehofft, dass wir noch mehr, also deshalb möchte ich, dass wir mehr darüber reden und uns kein schlechtes Gewissen einreden, ja, egal welches Konzept man verfolgt. Aber ich möchte, dass Es ist klar, dass es wirklich finanzierbar ist, auch in Vollzeit arbeiten zu können, und dass wir vielleicht noch stärker einander auch diese Tipps über Generationen, über Jahrgänge hinweg geben und nicht die Fehler wiederholen oder in dieselben Fallen tappen. Weil wir sind, oder auch oftmals sind die Partner und wir auch in sehr tradierten Verhältnissen vielleicht noch aufgewachsen, vielleicht sehr konservativen Verhältnissen. Das heißt, wir sind immer noch in der Generation, in der wir gewisse Diskussionen führen müssen und gewisse Strukturen vorfinden, die noch nicht ganz so auf die, die jetzt, sage ich mal, ausgelegt sind, auf die Bedürfnisse, die wir eigentlich mittlerweile haben, damit beide Partner wirklich sofort in Vollzeit zurückgehen können. Und ja, aber im Großen und Ganzen ist es absolut möglich. Und klar, es sind Themen, an denen wir arbeiten müssen, aber es Es ist trotzdem möglich und das möchte ich, dass wir das einander noch stärker kommunizieren und uns auch noch stärker dazu bekräftigen, wieder in Vollzeit zurückzugehen.
Das finde ich sehr gut. Und wie organisierst du dich da oder wie organisiert ihr euch denn?
Also wir haben auch einen Kitaplatz. Ich hatte mit öffentlichen Kitas auch gesprochen, die größtenteils um 16 Uhr schließen, was bei uns keine Möglichkeit gewesen ist. Ich bin auch noch 3 Tage die Woche in Mailand, ja, Minimum. Das heißt, ich habe jetzt in Mailand eine Kita und auch eine in München, und dann pendle ich hin und her, und unser Sohn wird jede zweite Woche wahrscheinlich dann auch mitpendeln. Das müssen wir noch ein bisschen schauen, wie das am besten klappt oder ob es zu viel ist. Und sonst wird er komplett in München in die Kita gehen. Und um diese Zeit dann zu covern von der öffentlichen Kita, die um 16 Uhr schließt, haben wir ein Au-pair, aber auch schon seit mehreren Monaten. Ich habe ja schon nach ein paar Monaten wieder angefangen, angefangen zu arbeiten, und die Au-pair covert 30 Stunden die Woche. Und was viele auch nicht wissen, ist, dass das Taschengeld einer Au-pair bei 250 € liegt. Dazu kommt dann noch die Versicherung, da kommt der Deutschkurs mit dazu. Das heißt, man ist vielleicht bei 350 € plus man zahlt natürlich das Zimmer, was man aber auch absetzen kann. Also ja, das lohnt sich für uns absolut als, als Konzept und covert auch, dass wir beide in Vollzeit zurückgehen können.
Ja, das Thema Au-pair finde ich auch total spannend. Wir haben es mal ausprobiert und bei uns hat es nicht so funktioniert, aber wir sind die ganze Zeit— ach, das ist echt total gut, dass du das sagst, weil wir müssen auch gleich noch über Investments und Immobilien reden, weil unsere Wohnung ist nämlich zu klein für ein Zimmer für eine Au-pair. Deswegen sind wir die ganze Zeit auf der Suche nach einer Wohnung in der Nähe, in die wir ein Au-pair einquartieren könnten und zusätzlich noch ein Zimmer vermieten. Und daran scheitert es aber gerade, aber ich glaube, sobald wir das haben, würden wir auch die Au-pair-Geschichte probieren.
Und Au-pair-WGs gibt es ja auch, es gibt ja teilweise auch existierende Au-pair-WGs, muss man auch mal schauen, ob da vielleicht was frei ist.
Muss ich mal gucken, das ist ja richtig gut, weil wir haben einfach so einen riesigen Babysitterpool, da sind glaube ich 12 Leute drin, und das ist aber, also das ist ehrlich gesagt, klappt das auch total gut, aber mit einer Au-pair oder einem Au-pair wäre das glaube ich einfach noch viel einfacher, weil man da einfach immer safe ist, dass da jemand da ist, der sich dann auch wirklich kümmert. Ja, okay, also so macht ihr das, und dann bin ich ja total gespannt. Dann müssen wir in einem Jahr noch mal eine Podcast-Folge aufnehmen, wie das mit dem Pendeln klappt, weil das finde ich cool. Ich überlege gerade, irgendjemand hatte mir neulich—
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Ah nee, ich glaube nicht.
Michelle.
Muss ich gleich mal auschecken. Und ich glaube, sie macht das genauso. Sie pendelt zwischen München und Berlin. Und ich meine, die haben auch 2 Kitas oder zumindest kommt das Kind immer mit. Eins von beidem. Also das ist auch total— Das ist auch total spannend, das Modell.
Und das ist aber auch so ein neues Konzept, ne, weil man kennt das ja, dass der Partner oftmals Montag bis Mittwoch oder bis Donnerstag nicht da ist. Aber als ich mit den Kitas gesprochen habe und gefragt habe, wäre es möglich, dass unser Kind vielleicht jede zweite Woche bei ihnen ist, und klar, ich verstehe das, man soll die Gruppen alle beieinander halten, jetzt hat er es natürlich am besten und am einfachsten.
Und was sagen die dann?
Ja, die sagen, das ist vielleicht nicht so gut, das dem Kind zuzumuten. Aber dann denke ich mir so, wer entscheidet denn, was wir den Kindern zumuten können, ne? Das ist halt auch wieder eine andere Diskussion. Also ich glaube, man muss es ausprobieren und und dann schauen, wie das Kind reagiert. Aber unser Sohn ist schon sehr früh auch mit allen möglichen Menschen in Kontakt gekommen und von denen auch betreut worden. Also ich glaube, er ist super, super offen. Aber let's see, mal gucken, wie das Konzept läuft. Auf jeden Fall war es interessant, dieses Feedback auch wieder zu bekommen. Ach, Sie sind die, die pendeln? So, ja, und klar, ich würde auch am liebsten meinen Sohn immer mitnehmen, aber das ist dann zu aktiv auch immer mit Flieger und Co. Also das werde ich nicht jede Woche machen. Aber jetzt gerade, da er noch unter 1 ist, mache ich das und dann schauen wir mal, dass wir eine feste Kita an einem Ort finden.
Ja, da hätte ich glaube ich auch keinen Bock drauf, das jedes Mal zu machen, aber ab und zu ist das glaube ich ganz gut und finde ich auch total gut, dass du das dann in der Kita so machst. Also man muss auch manchmal Beispiele setzen und einfach sagen, wir machen das eben nicht klassisch, sondern es ist so und so. Also total spannend. Und was du gesagt hast, wir haben auch unsere Kinder immer ganz früh, also direkt betreuen lassen von allen möglichen Leuten. Und man merkt einfach auch, das tut denen, glaube ich, total gut. Also ist meine Erfahrung eher, ja, weil die total offen sind. Und auch so was wie Eingewöhnung in Kitas und so was ging bei uns immer, das war eigentlich in 1, 2 Tagen immer gemacht, weil die das einfach konnten. Ja, also weil die nicht so an, nur an mich oder nur an meinen Mann gebunden waren. Also das hat auch total viele Vorteile mit der Betreuung.
Ja, die auch das Konzept der Eingewöhnung, das gibt es in den Ländern um uns herum ja auch nicht so ist.
Das ist gar nicht in Frankreich so, hat sie gesagt.
Eine Stunde. Ja, genau, klar. Ich meine, klar, was das so mit dem Kind macht etc., das ist natürlich, auf dieser pädagogischen Ebene möchte ich mich nicht als Expertin platzieren oder Ähnliches, aber es ist auf jeden Fall interessant, dass es das in anderen Ländern nicht so gibt. Also ich bin der Meinung, dass wir auch in Deutschland so lange Eingewöhnungsphasen haben, weil die meisten Kinder in den ersten 12, 13, 14 Monaten ausschließlich von ihren Eltern betreut sind, was ja auch super schön ist. Vielleicht auch nur von einer Person hauptsächlich betreut worden sind, von einem Elternteil. Und dann ist es eben erstmal eine kleine Umstellung, ja, wenn man das nicht mehr jeden Tag zu diesem Extent hat. Und ja, also in Italien, die Eingewöhnung, da haben sie mir auch gesagt, sie können die ersten 2 Tage mit vorbeikommen, aber dann kriegen wir das hin, dann ist es aus unserer Erfahrung her alles absolut fein. Also das war auch schon mal wieder ein bisschen anderes Mindset.
Also ich glaube auch, dass das vor allem daran liegt, dass die, dass sich einfach die Kinder so sehr an die Eltern gewöhnen, ne. Also sie kennen ja nur die Eltern in den ersten 12, 13, 14 Monaten. Und aber auch umgekehrt glaube ich, dass für die Eltern auch total schwierig ist loszulassen. Also was wir so beobachtet haben in den Kitas, in denen wir waren, war auch, dass die Eltern ganz schwer loslassen konnten. Und da ist auch kein Vorwurf dabei oder so. Ich glaube, es ist ganz normal, wenn man erst nach einem Jahr das erste Mal loslässt, dass es schwierig ist, da sich voneinander zu trennen. Und ich glaube auch, dass die Eingewöhnungskonzepte bei uns, die sind ja so eine halbe Stunde, also am Anfang bist du die ganze Zeit dabei, eine Woche lang oder so was, und dann bist du eine halbe Stunde nicht da, und dann ist so eine Stunde nicht da, und dann 2 Stunden nicht da. Und ich kann mir total vorstellen, dass ich es auch schwierig fände, als Kind zu verstehen, warum sind denn meine Eltern jetzt auf einmal nicht mehr da. Also ich glaube, es ist einfacher, man macht das direkt alleine, als so peu à peu.
Aber gut, das ist ja, also ist eigentlich ein bisschen, ja, vielleicht auch was, was man mal mit auf die Agenda nehmen sollte für zukünftige Diskussionen, oder auch das in leichten Runden mal anstoßen könnte.
Ja, genau, genau. Also total spannend, The Dual Shift. Worum geht's noch? Es geht darum, wie man Kind und Karriere vereinbaren kann. Es geht aber auch um das Thema Investieren.
Genau richtig. Wir haben die Margarete Hundeschmidt dabei von Fortuna Lista, die darüber sprechen wird, was man jetzt sofort angehen kann, um seine eigenen Finanzen selbst auch zu managen. Welche Portfolios sollte man investieren? Was sollte man auf dem Schirm haben? Wir reden dann auch über Cryptocurrency. Wir haben eine Rednerin noch mit dabei, die in einem Private-Equity-Fonds arbeitet, und sie wird uns auch noch mal Insights darüber geben, wie wir an kleinere Tickets auch schon, schon rankommen können. Ja, die PE-Tickets sind ja sonst immer sehr, sehr hoch, und da gibt es auch mittlerweile Möglichkeiten, wie man da auch schon auf kleinerem Level mit investieren kann. Dann geht es darum, wie man sein erstes Boardmandat bekommt. Also wir haben auch eine Speakerin dabei, die schon sehr seniorisch ist und sehr tolle Boardmandate innehat, aktuell und, und auch schon seit seit 15 Jahren. Dann haben wir einen Speaker mit dabei, der erzählen wird, wie man an VCs herantritt, wenn man das erste Mal Geld einsammelt für sein eigenes Startup. Dann sprechen wir mit erfolgreichen Gründerinnen auch, was waren deren Ups und Downs in den ersten Jahren nach der Gründung. Dann, wie wir mehr Frauen in Finanzpositionen bekommen. Ja, Finance ist ja auch immer noch eine Sektion, in der leider sehr, sehr wenig Frauen arbeiten, auch aufgrund der Arbeitszeiten, wenig Vereinbarkeit. Ja, oder sehr taff, denke ich, das Ganze zu managen, wenn man bis nachts um 2 im Office sitzt und sehr, sehr viele Business Trips hat. Aber da haben wir auch Frauen auf der Bühne, die das erfolgreich managen und mit einer Familie kombinieren. Und auch die werden dann darüber berichten, wie sie das eigentlich machen in ihrem Alltag.
Total spannend. Am 2. Oktober in München. Das heißt, alle, die Interesse haben, kauft euch schnell euer Ticket und fahrt dahin. Ich glaube, ihr werdet ganz, ganz, ganz viel mitnehmen. Wie sieht es denn bei dir aus?
In was investierst du? Also natürlich erstmal basic ETF-Fonds, ja, den ich schon seit, glaube ich, 10 Jahren investiere, um einfach auf der sicheren Seite zu sein. Dann habe ich mal mich so ein bisschen auch in Krypto ausprobiert, aber ich war nicht schnell genug. Also ich habe dann zum Beispiel auch mit Trade Republic angefangen, selber zu managen. Aber ich glaube, da muss man so ein bisschen— bei ETF sagt man immer, kann man die, kann man liegen lassen, ja, 10, 15 Jahre, und sollte man eigentlich nicht, nicht rangehen. Aber bei, bei Krypto da, ja, also habe ich das Gefühl, habe ich nicht richtig, weil ich nicht schnell genug, ja, und habe schnell genug verkauft und noch nicht zugekauft und bin da auch nicht tief genug im Thema drin. Das heißt, das habe ich jetzt erstmal depriorisiert. Dann arbeitet mein Mann für einen Private-Equity-Fonds, das heißt, auch dort konnte ich mit investieren in zwei Fonds. Und Immobilien leider noch nicht, das habe ich aber auch auf meiner meiner To-do-Liste. Ich würde sehr gerne eine Immobilie im Ausland kaufen und die komplett in die Vermietung geben. Ja, aber jetzt bin ich erstmal, habe ich erstmal die The Dual Shift gegründet, und dann ist das mein nächstes Thema auch auf meiner persönlichen Agenda.
Ja, dann solltest du direkt damit starten, weil bei Immobilien ist es tatsächlich auch so, dass man sie am besten kauft und 10, 15 Jahre liegen lässt. Und irgendwann, oder im Schnitt, ist eine Immobilie nach 25 Jahren abgezahlt, ne? Und das heißt, bis dahin sollte man sie einfach oder nicht sollte man, aber in der Regel ist es so, du kaufst eine Immobilie und vermietest sie. Die Miete zahlt deinen Kredit ab, nach 25 Jahren ist das passiert, und dann hast du das ganze Geld als Zusatzeinkommen. Ferienimmobilien oder Immobilien im Ausland sind natürlich auch total gut. Würdest du in Mailand kaufen wollen, oder wo?
In Mailand ist auch attraktiv, so wie auch überlegt, weil da hat man, wenn man sich das erste Mal in Mailand eine Immobilie kauft, auch einen steuerlichen Vorteil. Also da bin ich noch am Überlegen, oder auf Mallorca finde ich auch toll. Weil wir sind oftmals auch persönlich da mit Freunden und Family. Und ja, dort eine Immobilie zu haben und sich dann vielleicht ein oder zwei Wochen im Jahr selber rauszunehmen, quasi die nicht in die Vermietung zu geben, sondern dann vor Ort zu sein, finde ich ganz toll.
Ja, genau. Wir haben auch eine Freundin von mir, die hat eine Immobilie auf Mallorca, die sie im Juli und August vermietet. Ansonsten ist sie nur für die Familie.
Und auch cool.
Und diese Periode, ne, Juli, August, die zahlt komplett den Kredit ab. Also das reicht schon. Also auf Mallorca kannst du echt total gut investieren.
Ja, also guck mal, mit der müsstest du mich vielleicht mal verbinden. Genau, das wäre auch mein Idealkonzept.
Mit der vernetze ich dich, komm sowieso zu uns zu Happy Immo, wenn du anfängst mit Immobilien, weil das macht viel mehr Spaß als Gruppe. Und lustig, was du erzählst, weil wir haben gerade gestern, ist unser neues Bootcamp gestartet, wir machen immer Kurse, und da war eine Frau dabei, die meinte, dass sie in ETFs, in Aktien investiert, in Krypto, und das fände sie alles total easy oder einigermaßen easy, und vor Immobilien hätte sie total Schiss, das sei ein Buch mit 7 Siegeln. Und da habe ich schon nicht blöd geguckt, weil also ETF, Aktien finde ich auch total easy, aber Krypto finde ich schon deutlich schwieriger als Immobilien. Also Immobilien ist gar nicht so schwer, wie man denkt. Ja, finde ich auch.
Ja, und ich, also was ich mir auch vorgenommen habe, ist noch mehr oder noch stärker an wirtschaftlichen Trends mich zu orientieren. Also mit Nvidia zum Beispiel auch habe ich lange überlegt, ob ich da jetzt noch mit reingehe oder nicht. Also reingegangen?
Nee, bin ich nicht. Nämlich auch nicht, war zu spät, total nervig.
Ja, ich auch. Also das ist ein paar Sachen, oder ich habe ja bei Amazon auch gearbeitet, zu der Zeit war der Aktienkurs auch super, die habe ich dann verkauft, verkaufen müssen auch, als ich gegangen bin. Aber das hatte sich auf jeden Fall auch rentiert. Es gibt manchmal, also ich wünschte mir, ich muss also möglichst so ein Blocker vielleicht die Woche setzen und dann sagen, so, was sind eigentlich aktuelle Trends, was sollte man ein bisschen mehr auf dem, auf dem Schirm haben, ne. Das finde ich schon wichtig.
Wichtig. Ja, oder einfach eine Community, eine Gruppe, in die man fragen kann oder so, ne? Ja, ja, und dann einfach nachkaufen. Weil das finde ich ja das Gute an ETFs, dass man gar nicht— also Immobilien, das ist schon stressig, die richtige Immobilie zu finden, ja, das gebe ich zu. Aber dafür sind sie danach viel rentabler, weil du nur mit 10% Eigenkapital reingehst, ja. Also wenn du im Ausland kaufst, dann war es anders, aber in Deutschland, dann machst du auf 10% Eigenkapital die 100% Tritt, Dieter. So, deswegen sind Immobilien so gut, aber sie sind auch viel, viel anstrengender am Anfang zu finden. Ja, und bei ETFs ist es ja so, da kannst du eigentlich wirklich irgendjemanden fragen, dem du vertraust, der du vertraust. Was hast du gerade gekauft? Was ist gut? Was läuft gut? Und kaufst es nach. Ja, das ist total super.
Ja, ja, stimmt. So eine Community brauche ich mal.
Also WhatsApp-Community. Genau, kannst du machen bei Dual Shift. Und dann schiebt ihr euch die guten Investment-Tipps hin und her. Guter Input.
Ja, gleich als Follow-up nach der Konferenz.
Genau, cool. Also ich bin total gespannt auf deine Konferenz. Was sind deine 3 Tipps? Wir kommen jetzt zum Ende. Wenn du sagst, alle Zuhörerinnen, was sind deine Tipps zum Thema Investieren, zum Thema finanzielle Freiheit, zum Thema Female Empowerment, Unabhängigkeit? Was willst du hier noch mit auf den Weg geben?
Also zuallererst, sich sich mit den Menschen zu umgeben und diese nach Rat fragen, die Konzepte vorleben, die für einen selbst auch spannend und relevant sind. Weil was ich gesehen habe in meinem Alltag, ist, wenn ich zum Beispiel jemanden nach Job- oder Karriererat frage, dann frage ich das meistens wirklich Vorbilder, Mentoren und so weiter. Und wenn es um familiären Rat geht, da fragt man oftmals als die engsten Freundinnen, aber die haben eventuell ein ganz anderes Lebenskonzept als man selbst. Und ich finde, das fällt einem ganz stark auf in dieser Lebensphase. Und da vielleicht noch einmal so ein Switch vielleicht zu machen, zu überlegen, okay, in meinem Umfeld, sage ich jetzt mal, haben 80% aufgehört zu arbeiten, ich möchte aber gerne weiterarbeiten, also ich muss mich dann vielleicht ein bisschen umorientieren, ja, neue Leute kennenlernen, auf der Arbeit connecten, nach Intros fragen von Frauen, die vielleicht 10, 15, 20 Jahre älter sind, um da einfach wirklich Hands-on Weiß zu bekommen, wie genau haben sie es, haben sie es gemeistert. Und das ist ja auch mein Grundgedanke mit The Dual Shift, also die richtigen Vorbilder sich zu suchen und offen auch in die Diskussion zu gehen. Dann das Thema auch Vereinbarkeit ganz offen mit dem Partner, Partnerin auch im Vorfeld schon anzusprechen. Ich sehe immer wieder, dass da dann so ein bisschen Themen aufpoppen, während man schon in der Familienplanung ist oder schon ein Kind hat, dass es auf einmal dann doch die Realität etwas anders aussieht. Und ich bin ganz stark davon überzeugt, dass es wichtig ist, dass beide in einer Beziehung sich voll entfalten können. Was muss dafür gegeben sein? Also vieles geht auch im Vorfeld klären. Und da auch wieder das Thema Ehevertrag, das werden wir auch auf der Konferenz mit besprechen. Wann brauche ich einen Ehevertrag? Wann ist es vielleicht auch besser, keinen zu haben? Was genau sollte dieser beinhalten, ja, um einfach auf der sicheren Seite zu sein und auch eine, sage ich mal, finanzielle Unabhängigkeit so gut es geht garantieren zu können, auch wenn man sich vielleicht dazu entscheiden sollte, erstmal nicht zu arbeiten. Und dann auch immer wieder, wir sprechen ja sehr oft gerade über den eigenen Purpose, bin ich noch auf dem richtigen Track, vieles finde ich ist gerade sehr im Umbruch, wie lange existieren Corporate Jobs noch, also sich dort auch selbst die Angst zu nehmen und zum einen zu schauen, was sind Themen, in denen ich mich gerade weiterbilden möchte. Also ich habe mich zum Beispiel sehr stark im Thema AI auch weitergebildet in den letzten 2 Jahren, in Kombination mit Marketing, mit Retail, mit E-Commerce, mit den Themen, mit denen ich auch im Alltag sehr, sehr viel zu tun habe. Bin damit auch viel auf Konferenzen als Keynote-Speakerin unterwegs. Und ich finde es sehr, sehr attraktiv, neben meinem Vollzeitjob auch ein eigenes Business zu haben, weil wenn— also bei mir ist es so, in den letzten Jahren ist auch mein eigener, mein eigener Wunsch, meine persönliche Mission, Frauen dabei zu unterstützen, alles so gut es geht haben zu können, ja, und auf die Beine stellen zu können. Dieser Wunsch ist in mir immer größer geworden, und das ist nicht unbedingt etwas, was ich jetzt in meinem Vollzeitjob genauso umsetzen kann. Natürlich habe ich dort auch Mentees und unterstütze mein Team etc., aber mir war es wichtig, damit auch noch stärker nach draußen zu gehen, und vielleicht auch einmal, dass man für sich selbst überlegt, was ist mein Passion Project, woran kann ich jetzt vielleicht schon arbeiten. Vielleicht ist es auch was Karitatives oder Ähnliches, und in seinem eigenen Netzwerk zu schauen, mit wem kann ich mich zusammentun, wer hat vielleicht ein ähnliches Wertesystem. Und man hat schon einiges aufgebaut an Netzwerken in den letzten Jahren, um das eben dann auch entsprechend starten zu können.
Ganz wunderbar. Also überlegt euch, wen ihr nach was fragt. Nicht jede Freundin ist die richtige Ratgeberin für jedes Thema. Das ist übrigens auch genau der Tipp, den wir, oder was wir bei happy immo so sehen, ja. Weil bei Immobilien ist es ganz, ganz oft so, dass einem Leute sagen, der Nachbar, irgendwie vor 10 Jahren war alles viel besser, also jetzt vor 10 Jahren kaufen müssen, oder was weiß ich, ne, irgendwie jetzt gerade sind die Preise viel zu teuer, blablabla. Und da sagen wir auch immer genau das: Umgib dich mit den Leuten, die sich gerade mit dem Thema beschäftigen, weil die wissen, wie der Markt gerade ist, und nicht die, die vor 10 Jahren gekauft gekauft haben, ja, sondern die, die jetzt gerade am Markt sind. Also deswegen, und wenn du sagst, du willst weiter arbeiten, du willst Vollzeit arbeiten, du willst Kinder, du willst Familie, du willst das alles kombinieren, dann muss man sich natürlich auch genau die Leute suchen, die das auch leben, um zu wissen, wie, um fragen zu können, wie kriegst du das hin, ja, was sind deine Tipps. Von daher finde ich das total toll. Dann das Thema Vereinbarkeit im Vorfeld ansprechen, das ist auch total wichtig. Ich habe auch Bei uns war immer klar, dass ich nur Kinder kriege, wenn wir 50/50 machen. Ja, und ich sehe das auch total oft, dass Leute Kinder kriegen, da sind sie schwanger, und dann wird erst darüber geredet, wie sie das eigentlich machen wollen. Ja, und dann ist ja viel zu spät. Also sprecht auf jeden Fall im Vorfeld mit eurem Partner darüber, wie ihr Kinder und Karriere unter einen Hut bekommen wollt. Überlegt euch, macht den Ehevertrag ja oder nein, und schaut, was ist euer Herzensthema, wie zufrieden seid ihr mit eurem Job, was ist euer Herzens- Herzensthema und wo könnt ihr einen Impact für die Welt noch einbringen. Also total tolle Tipps, Maria, es war ein ganz tolles Gespräch. Ich hoffe, wir sehen uns auf der Konferenz und ansonsten bis zum nächsten Mal.
Vielen Dank. Vielen, vielen Dank für deine Zeit und deine Fragen und bis ganz bald. Bis dann, tschüss.
Ciao. Spring just slid into your DMs. Grab that boho look for that rooftop dinner, those sandals that can keep up with you, and hang some string lights to give your patio a glow-up. Spring's calling. Ross, work your magic.
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