Let‘s Talk Raum schaffen, wo keiner ist - mit Sima Niroumand
20 Sept 2023 · 21 min
In dieser Episode des Happy Immo Podcasts begrüßt Anais die Gründerin von Habitini, Sima Niroumand. Nach einer kurzen Ankündigung für das Happy Immo Bootcamp erklärt Sima, dass Habitini fehlende Räume in kleinen oder schlecht geschnittenen Wohnungen durch kreative Umbauten, multifunktionale Möbel und clevere Licht‑ und Belüftungslösungen schafft. Der Service beginnt mit einem Kick‑off‑Check‑up‑Call, bei dem Grundrisse, Fotos und Wünsche gesammelt werden; die Wohnraumberatung kostet regulär 1.400 €, für Podcast‑Hörerinnen gibt es einen Sonderpreis von 1.200 € plus 10 % Rabatt für die ersten zehn Buchungen. Die durchschnittliche Wartezeit bis zum Projektstart liegt bei 5–6 Wochen, die eigentliche Umbauphase dauert etwa fünf Monate. Das Team besteht aus vier Designerinnen und einer Projektmanagerin. Design‑Trends umfassen den vermehrten Einsatz von Farben, maßgeschneiderte Küchen und nachhaltige Materialwahl (z. B. Restholz‑Spanplatten, klimaneutrale Lacke). Nachhaltigkeit wird als ressourcenschonende Planung betont, wobei Wiederverwendung von Möbeln bevorzugt wird. Sima spricht über die wachsende Nachfrage nach platzsparenden Lösungen angesichts steigender Immobilienpreise und richtet sich an Familien, Vermieterinnen und Frauen, die in Immobilien investieren wollen. Sie teilt ihren eigenen Hintergrund im Kommunikationsdesign, ihre aktuelle Investitionsstrategie (ETFs, Bootstrapping) und ihre zukünftige Absicht, in Immobilien zu investieren. Abschließend gibt sie drei Tipps: vertikalen Raum nutzen, offen über Geld sprechen und Wissen teilen. Die Episode endet mit einem Hinweis auf das Sonderangebot für Hörerinnen.
Chapters
Hey, hey, hier noch eine kleine Ankündigung. Wenn auch du smarte Immobilienkäuferin sein möchtest, dann ist unser Bootcamp vielleicht was für dich. Im Oktober geht's wieder los. Schau dir doch mal auf unserer Website www.happyimmoclub.de unter Bootcamp an, was wir da bieten. Wir bringen dich in 90 Tagen zu deiner ersten eigenen Wohnung, wir begleiten dich, wir nehmen dir alle Sorgen, wir beantworten dir alle Fragen, wir nehmen dich live an die Hand. Also wenn du Lust hast, dann sei dabei. Den Link Dazu findest du bei uns unten in den Shownotes oder auf unserer Homepage www.happyemoclub.de. Wir freuen uns auf dich.
Herzlich willkommen zum Happy Emo Podcast. Heute zu Gast: Sima von Habitini. Hallo Sima, ich freue mich total, dich hier zu haben.
Dankeschön, Anais, ich freue mich auch.
Ganz am Anfang bitte ich unsere Gäste immer, sich ganz kurz vorzustellen, so auch dich.
Ja, ich bin Sima, die Gründerin von Habitini, und wir zaubern fehlende Räume her für Familien auf kleinem Wohnraum durch kreative Umbauten.
Das klingt total spannend. Wie macht ihr das denn? Wie zaubert ihr Räume für Familien her?
Wir schauen uns den Grundriss an und gucken eben, wie viel Räume sind da.
Ach so, also das heißt ganz kurz, um die Leute hier noch vorher abzuholen, ihr kreiert in Bestandswohnungen neue Räume, richtig?
In Bestandswohnungen, aber auch in neuen Wohnungen oder eben auch in Neuplanung. Also setzen uns auch mit Architekten zusammen und überlegen eben, was wird gerade gebraucht und wie kriegen wir es integriert in den Grundriss.
Okay, sehr spannend. Also ich bin über euch gestolpert, weil ich tatsächlich eine 5-Zimmer-Wohnung habe und aber gerne ein Zimmer mehr integrieren würde oder die 5-Zimmer-Wohnung zu einer 6-Zimmer-Wohnung machen würde. Wie geht ihr denn daran? Also wenn man jetzt so ein Problem hat, oder viele unserer Kundinnen haben Wohnungen, die sie als WGs vermieten möchten, und die sind nicht ganz perfekt geschnitten, wie könntet ihr denn dann helfen?
Ja, also wir gucken uns erst mal an, für was fehlt denn überhaupt Raum? Wir schauen uns an, wie die Familie jetzt aktuell wohnt in der Wohnung oder in dem Haus. Und dann gucken wir eben, wie kriegen wir den fehlenden Raum integriert? Manchmal ist es so, dass dann eben ein bisschen kleines Verrücktspiel gestartet wird, dass man eben sagt, okay, Schlafzimmer wird zum Kinderzimmer und das Kinderzimmer wird in einen anderen Raum integriert. Und das ist tatsächlich so individuell, wie eben auch die Wünsche der Familien sind. Angehen. Und oftmals ist es eben nicht einfach eine Wand einziehen, sondern eben durch multifunktionelle Möbel, die wir einplanen und die dann eben mit unserem Handwerk gemeinsam umgesetzt werden.
Okay, und was macht ihr, wenn ich jetzt keine, also wenn ich so Schlauchzimmer habe oder jetzt nicht die Möglichkeit habe, ein Zimmer so zu teilen, dass jedes Zimmer ein Fenster hat? Gibt es da auch Möglichkeiten?
Ja, also primär versuchen wir immer möglichst Tageslicht und eben ein Fenster zu bekommen. Das ist tatsächlich schon wichtig. Falls es aber nicht möglich ist, dann gucken wir eben, welche Funktion soll denn dieser Raum haben. Wenn es jetzt beispielsweise ein Schlafraum ist, dann ist es ja erstmal nicht so wild. Man kann ja tricksen, man kann ja eben auch Luft durch Lüftung eben rüber transportieren und eben auch Tageslicht durch Öffnung, die Fenster, oder eben auch noch mal künstliches Licht eben auch nachhelfen.
Das finde ich total spannend, denn gerade jetzt in Deutschland, wo die Mietpreise steigen, oder generell, haben wir ja das Problem, dass meist ältere Menschen in großen Wohnungen wohnen und Familien eben in kleinen Wohnungen und ein Umzug gar nicht möglich ist. Und dann hat man erst ein Kind, dann hat man zwei Kinder und irgendwann hat man das dritte Kind und hat einfach keinen Platz und muss sich überlegen, ziehe ich um, kann ich mir nicht leisten. Und dann seid ihr eben eine ganz tolle Alternative, finde ich. Was kostet das denn, euer Service?
Ja, also wir planen immer erst mal mit dem Kick-off. Das ist unsere Wohnraumberatung, die kostet 1.400 €.
Seid ihr da vor Ort oder schickt man euch dann Fotos oder einen Grundriss? Ist das per Zoom?
Wie geht das? Wir starten mit einem Check-up-Call, wo wir verschiedene Sachen abfragen. Welche, was für Wünsche sind da? Welche Probleme spürt die Familie aktuell? Dann gucken wir uns eben an, wie sieht es im Grundriss aus? Wir lassen uns Fotos schicken, Videos schicken und alle Details, die wir eben dafür brauchen. Das Ganze kostet, wie gesagt, 1.400 €.
Genau. Okay, super. Ich finde das Ganze nicht nur für Familien spannend, sondern auch für unsere Hörerinnen, sind viele Vermieterinnen, und generell gibt es einfach viele Wohnungen, die bisschen verbessert werden können, ne. Einzimmerwohnung, die man irgendwie zu einer— also ich habe zum Beispiel zwei Wohnungen, in denen die einfach ein Zimmer sind, und in dem einen Zimmer ist auch die Küche, und da wäre es wahnsinnig sinnvoll, dann euch mal den Prozess mit euch durchzusprechen und zu schauen, wie kann man das denn abtrennen? Denn das ist ja schon gar nicht so wahnsinnig lebenswert. Für mich ist es okay, weil ich dadurch relativ häufig Mieterwechsel habe, was ich gar nicht so schlimm finde. Aber um eine Wohnung richtig toll zu machen, ist es natürlich gut, da irgendwie Wohn- und Schlafraum voneinander zu trennen, auch wenn man Besuch hat oder so. Und deswegen glaube ich, euer Konzept ist eben nicht nur für Familien und Mieter spannend, sondern auch für Eigentümer:innen, einfach um zu schauen, wie Was kann man hier noch aus der Wohnung machen? Genau. Was würdest du denn sagen, was gerade so die Wohntrends sind? Du sprichst ja jetzt mit sehr vielen Menschen, die nicht zufrieden sind mit ihrem Wohnen, mit dem aktuellen Wohnzustand.
Ein Trend ist in dem Fall auch ein Negativtrend. Immobilien werden ja einfach immer teurer. Das heißt aber auch, die Wohnfläche, die verfügbare Wohnfläche für die Bewohner, die reduziert sich automatisch. Also dadurch ergeben sich einfach ganz andere Themen. Wenn du jetzt die Gestaltung ansprichst, dann würde ich schon sagen, das ist sehr, sehr unterschiedlich. Ich bin froh, dass aber tatsächlich mehr jetzt auf Farbe gesetzt wird. Die Familien oder eben auch die Kundinnen kommen oft zu uns und sagen: Oh, ihr macht das so cool mit Farben und Materialien, mit Lackierung und etc., dass wir nicht mehr eben diese weiße Küche haben von IKEA oder eben von anderen etwas teureren Herstellern, sondern wirklich individuelle geplante Küchen haben. Also, und gerade bei kleineren Wohnungen macht das eben Sinn, da eine maßgeschneiderte Lösung zu machen, weil man eben begrenzte Möglichkeiten hat mit gekauften Möbeln, weil die dann teilweise dann eben Standardgrößen haben, und dann stellt man zwei Möbel dahin und ist der Raum halt eben auch schon voll.
Genau. Und wie aufwendig ist das denn? Also budgetmäßig hast du jetzt gesagt 20.000 € für Planung, Handwerkerkoordinierung und also Projektsteuerung, ne? So vom zeitlichen Aufwand, wenn ich eine Einzimmerwohnung habe, die ich von euch gestalten lasse, was würdest du sagen, wie viel Zeit ich dafür einkalkulieren sollte, in der ich dann eben die Wohnung nicht vermieten kann?
Ja, das ist immer tagesabhängig. Also wir gucken immer, was kommt demnächst rein. Also wir sehen das immer ganz gut in unserem Projektmanagement-Tool und können immer den Ist-Zustand sagen. Also im Moment ist es so, für den, für den Kickoff, also unsere Wohnraumberatung, ist eine Wartezeit von 5 bis 6 Wochen aktuell da, je nachdem wann die Unterlagen auch da sind. Manchmal sind die Unterlagen auch nicht ganz perfekt, dann sind die Grundrissmaße manchmal auch nicht ganz zu entziffern, dann dauert das natürlich noch mal ein bisschen länger. Und dann starten wir aber auch schon direkt direkt mit der Wohnraumrealisierung. Also das vergeht dann keine lange Zeit. Und Umbauphase ist ungefähr, kann man so mit 5 Monaten rechnen. Wir gucken aber schon am Anfang eines Projektes, wann ist das Ziel wirklich umzubauen, und dann gucken wir erstmal in die Buchungskalender vom Handwerk und stimmen das mit denen ab und sprechen mit den Kunden eben, wann passt es euch denn am besten. Oftmals werden Ferien dafür genutzt, um dann eben zu verreisen, oder wenn es eh noch keine bewohnte Immobilie ist, dann ist es relativ einfach.
Ich glaube, ich hatte mal— 5 Monate, okay. Ich hatte mal einen Post gesehen, meine ich, bei dem ein Kinderzimmer für 2 Kinder genutzt wurde, und das war irgendwie so, dass die 2 Betten jeweils in eine andere Raumrichtung gingen oder so. Erinnerst du dich an diesen Post? Also das fand ich sehr smart gemacht. Vielleicht erzählst du gerade, was ihr da gemacht habt, weil ich genau das eben gut fand. Ein Kinderzimmer, man hat eine Spielfläche für 2 Kinder, aber jeder schläft getrennt, hört sich vielleicht auch gar nicht, das müsstest du vielleicht noch mal erklären. Und da würde ich mir vorstellen, dass das kürzer geht als 5 Monate.
Sag mal was dazu. Ja, wie gesagt, das ist jetzt auch nur ein Durchschnittswert, den ich jetzt ausgesprochen habe. Klar geht es auch kürzer, dauert aber auch durchaus länger. Das ist tatsächlich von verschiedenen Faktoren abhängig. Das Bett, ja, das, ich glaube, du meinst, dass das Trennmodul quasi das Bettmodul ist eines Zimmers, also dass man eben aus einem Zimmer 2 Zimmer macht und von der einen Seite des Raumes dann eben in das untere Bett geht und an der anderen Seite dann eben darüber. Generell arbeiten wir ganz gerne mit eben Betten, die aus verschiedenen Richtungen eben benutzbar sind, um eben auch da mehr Privatsphäre zu schaffen. Und zu dem Thema Sound, da sind wir auch immer dabei zu gucken, okay, mit welchen Materialien arbeiten wir, was ist zum Beispiel auch schallabsorbierend. Beispielsweise Filz ist am einfachsten, das einfach in so einer Schlafkoje in der Decke zu fixieren. Das saugt einfach schon mal per se sehr viel Sound mit auf. Ein Möbel, was wir eben aus Holz planen, das arbeitet eben auch, und sobald da eben auch Reibung ist, dann knarzt knarzt das. Und auch da gucken wir eben, dass da eben Material dazwischen gelegt wird, damit es eben nicht knarzt. Und ja, dann gibt's auch ein paar andere Tricks, mit denen man eben auch in den Räumen arbeiten kann. Ja, und so dicker auch eine Wand ist, auch mit Holz kann man eben Wände bauen, umso mehr bleibt eben auf der Seite, wo der Schall erzeugt wird.
Wir haben zu Hause ziemlich viel selbst gebaut. Du siehst ja auch, wo ich hier gerade sitze, ne? Ich sitze hier unter unserem Gästebett und bei uns knarzt alles. Da hätten wir, glaube ich, auch mal auf euch zukommen sollen, oder wenigstens mit Filz arbeiten können. Also diese Bettgeschichte als Trennmöbel, die finde ich genial. Alle, die zuhören, guckt euch das wirklich mal an. Auf Instagram sieht man das richtig gut. Wenn ihr eben nur ein Kinderzimmer habt, dann ist das wirklich eine Top-Lösung, zwei Kinderzimmer daraus zu machen. Also, und so schnelle Lösung und sehr charmante Lösung, finde ich. Und ihr müsst nicht umziehen. Wie wichtig ist denn Nachhaltigkeit bei euren Projekten?
Schon wichtig, Es ist nicht die oberste Priorität jetzt, weil ich glaube, dass das, sobald man einfach was Neues baut, ist es schon eigentlich fast nicht mehr nachhaltig, ne. Also wenn man alte Sachen einfach weiter wiederverwendet, dann ist es viel nachhaltiger. Deswegen kann ich mir nicht auf die Fahne schreiben, dass wir total nachhaltig sind. Aber was wir eben machen, ist eben zu gucken, was für Materialien verwenden wir. Manchmal ist es eben auch eine Kostenfrage, dass eine Familie sagt, okay, wir können uns einfach dieses Holz nicht leisten und möchten uns das nicht leisten für für alle Bereiche des Einbaus. Dann gucken wir manchmal, dass wir mit Spanplatten arbeiten, und die beziehen wir tatsächlich dann, oder die bezieht unser Handwerk eben von Herstellern, die aus Restholz und Spänen eben diese Spanplatten auch verarbeiten. Wir gucken, dass wir, wenn wir mit Farbe oder Lackierung eben arbeiten, dass die möglichst auch einigermaßen klimaneutral eben auch produziert werden. Und wir gucken eben, wie wohnt die Familie gerade, was können wir weiterverwenden, damit wir nicht eben alles neu neu planen und neu bauen müssen. Genau, das ist zumindest unser Ansatz. Und da würde ich eher sagen, wir sind ressourcenschonend in unserer Planung.
Okay, ressourcenschonend klingt schon mal gut. In der Immobilienbranche ist ja das Wort, das Thema ESG, Nachhaltigkeit wirklich das Ding. Also ohne ESG oder ESG-Konformität wird eigentlich selten noch gebaut. Hast du das Gefühl, dass das im Privaten auch schon angekommen ist? Also wie hoch ist denn die Nachfrage nach Nachhaltigkeit?
Ja, eigentlich schon. Also wir versuchen nicht, mit dem billigsten Material zu arbeiten. Wir versuchen, Materialien zu verwenden, die eben auch langlebig sind, und da sprechen wir auch immer lange drüber. Denn manchmal heißt es dann so, ja, wir sehen aber nicht so, so ein, dass das so viel Geld für ein Kinderzimmer ausgegeben wird, und möchten dann doch lieber mit so einer Kombilösung aus IKEA und Schreinerarbeit leisten, oder, oder eben arbeiten. Und da sagen wir manchmal, das ist tatsächlich dann aber auch nicht ganz nachhaltig, weil wir dann in 4 Jahren wieder ein neues Problem haben, nämlich a) es ist nicht so gestaltet, wie eben vielleicht ein Teenie das haben möchte, und b) es ist halt eben auch nicht so, hat nicht so eine gute Halbwertszeit im Kinderzimmer eben. Und deswegen sprechen wir da einfach, was sind die Prioritäten bei der Familie? Aber ich glaube, die meisten gehen schon davon aus, dass wir da immer ressourcenschonend eben auch planen.
Und auch nachhaltig sind. Und ich glaube, ihr könntet euch auf die Fahne schreiben, sehr nachhaltig zu sein, weil ihr wahnsinnig viele Umzüge erspart.
Ja, ja, mit jedem Umzug. Ja, aber ist auch wirklich so. Also mit jedem Umzug ist ja einfach auch der Kauf von neuen Materialien und neuen Möbeln eben natürlich klar, weil eben das Alte dann nicht mehr passt.
Und ja, das ist tatsächlich so. Sina, ich habe jetzt verstanden, was du machst. Ich glaube, alle, die uns zuhören, auch. Wie steht's denn bei dir? Was ist denn dein Background eigentlich? Das habe ich noch vergessen, dich zu fragen.
Ich habe Design studiert, ursprünglich Kommunikationsdesign. Mein Schwerpunkt waren digitale Produkte. Das mache ich ja zum gewissen Teil auch, weil wir eben aus der Ferne mit unseren Kundinnen arbeiten und eben digitale Services anbieten. Anbieten. Genau, und irgendwann mal war mir das Thema zu wenig, und dann bin ich in die Raumgestaltung eingestiegen.
Und ja, so war die Entwicklung. Wie viele Leute seid ihr? Wie viele Designer habt ihr bei euch im Team?
Wir sind aktuell 4 Designer und ja, eine Projektmanagerin.
Das heißt, wenn ich jetzt mich bei euch melde, dann ist die Wahrscheinlichkeit ein Viertel, dass du mich auch betreust?
Im Moment ist es tatsächlich so, dass ich viel Interviews gebe. Ich bin mal gespannt, wie es im Herbst wird, aber ich habe tatsächlich dieses Jahr sehr wenig operativ gearbeitet.
Das war hauptsächlich das Team. Okay, aber auf dein Team kann man sich ja verlassen, ne?
Die Ergebnisse sind toll. Trotzdem auf meinem Tisch, und wir besprechen alles gemeinsam. Es geht nichts ungesehen an den Kunden.
Sehr gut. Was geht denn noch so über deinen Tisch? Wie sieht's denn bei dir? Wir sind ja hier der Happy Immo Podcast, investiere wie eine Frau. Wie sieht es denn bei dir da aus? Investierst du? Bist du schon investiert? Hast du Interesse zu investieren?
Ja, ich investiere leider noch nicht in Immobilien, aber das kommt noch. Ich investiere im Moment tatsächlich eher im Kleinen. Das sind ETFs, die ich eben habe. Ich muss sagen, es war damals einfach auch eine ganz grundsätzliche Entscheidung, was ich beruflich jetzt weitermache. Und ich habe einfach ein Startup gegründet. Und daher ist es tatsächlich sehr wichtig, dass ich eben die Liquidität eben auch da habe. Und deswegen habe ich mir quasi eine Frist gesetzt. Bis dann und dann müssen wir dann eben auch Zahlen erfüllen. Und wenn das alles gut läuft, dann kann man eben die nächste Investition eben auch starten. Aber im Moment ist es so, ich investiere eigentlich in mein Unternehmen, also weil wir halt eben auch gebootstrapped sind und nicht von Krediten oder Investoren leben, sondern Das ist alles aus meiner Investition. Und genau, und damit das eben weiter auch so geht und wir auch wachsen können, versuche ich jetzt erstmal alle anderen Investitionen erstmal so ein bisschen im Low-Level-Bereich zu halten. Und genau, und in wenigen Jahren, denke ich mal, macht das dann eben auch Sinn, auf die Immobilien zu gehen.
Und warum sind es dann Immobilien und nicht Aktien oder so was?
Was fasziniert dich an Immobilien? Also tatsächlich natürlich einfach, weil es da eben auch um um Raumgestaltung geht. Und ich sehe mit Sicherheit Potenziale bei kleinen Grundrissen sofort.
Das glaube ich auch. Ich glaube, du wärst eine Top-Immobilieninvestorin, weil du wahrscheinlich die ganzen kleinen Löcher kaufst, auf die keiner Bock hat, und die wunderschön gestalten würdest, ne? Und dann richtig gut Geld damit verdienen könntest.
Weil ich guck mal auch auf den Fotos, also ich gucke mir immer wieder Immobilien auch an und überlege, aber auf den Fotos gucke ich eigentlich nur die Gegebenheiten mir an an und schaue überhaupt gar nicht, ob das jetzt mein Stil entspricht oder ob das irgendwie hübsch aussieht oder, oder was man daraus machen könnte, sondern ich gucke einfach die Besonderheiten, die Schwierigkeiten und eben den Grundriss an. Und das reicht mir eigentlich schon, um zu wissen, okay, da und da könnte man noch einen weiteren Raum eben einplanen, da und da würde man eben noch eine Doppelfunktion im Möbel reinpacken können. Und schwupps, wupps, hat man eben aus dem Einzimmer-Apartment ein Zweizimmer- oder Dreizimmer- Apartment oder zumindest einen flexiblen Raum, den man immer wieder verändern kann. Ja, das macht natürlich total Spaß, wenn das eben die eigene Immobilie ist.
Ich glaube, du solltest unbedingt zu uns in den Club kommen, weil Frauen uns ja genau immer diese Fragen stellen, ne. Wenn das kommt, könntest du direkt da helfen. Und vielleicht kommst du ja doch schneller, als du denkst, zur eigenen Immobilie, ne. Wenn du mal irgendwas siehst, dann sag einfach Bescheid, wir helfen dir dabei. Also man braucht sehr viel weniger Eigenkapital, als man denkt, und Es ist ja eigentlich ganz gut, sich noch was nebenher aufzubauen, ne, wenn es eben mit dem kleinen Ticket ist. Das stimmt. Der Rest muss natürlich in die Firma, das verstehe ich. Company first. Ja, genau. Gibt's noch irgendwas, was du erzählen möchtest, Sima? Sonst kommen wir jetzt zum Ende.
Ja, mir fällt gerade noch ein, also was, was wir noch anbieten können, ist für alle Hörerinnen, dass wir einen Special-Preis für die Wohnraumberatung anbieten. Anbieten, also statt den 1.400 € eben 1.200 €. Und die 10 schnellsten Buchungen für die Wohnraumrealisierung, da würden wir 10% Rabattcode geben.
Wow, vielen Dank! Also hört das, wenn ihr Sima schreibt, dann schreibt hin Happy Immo Podcast und dann kriegt ihr 10% Rabatt auf die Wohnraumberatung. Vielen Dank! Gerne. Dann würde ich jetzt, vielleicht mache ich dann direkt mit, mal schauen, Was sind denn, also ganz am Schluss frage ich immer nach deinen 3 Top-Tipps in Richtung Immobilien, Investment, finanzielle Freiheit, Women Empowerment.
Was sind deine 3 Top-Tipps? Boah, gute Frage. Das sind ja so viele Bereiche. Jetzt erst mal auf das Thema Immobilie einfach zu gucken, dass man in die Höhe arbeiten kann, also dass auch eine 2,40 m Große Zimmerhöhe kann eben auch trotzdem Potenzial für Höhe eben sein, wie beispielsweise ein Bett, was ich eben 1 Meter hoch baue. Dann kann man eben das Ganze als Studio auch nutzen, wie bei dir, oder eben Stauraum als Kleiderschrank. Das ist jetzt so Tipp aus meinem beruflichen Kontext. Ansonsten ist mein Tipp: Redet mehr über Geld. Also vor allen Dingen Frauen, das ist so meine Erfahrung, dass keiner da richtig drüber redet. So in meinem so ein Dunstkreis. Also Immobilien kaufen ist schon direkt so, boah, das machen die anderen, aber ich nicht. Und das ist tatsächlich, ich finde es total wichtig, da sich drüber zu informieren, drüber zu sprechen, auch wenn man nicht so viel weiß. Einfach das, was man weiß, einfach sich auszutauschen und das Wissen zu teilen.
Ja, das waren 3 Top-Tipps. Also der erste, baut in die Höhe, den finde ich genial, denn den hat hier noch keiner gesagt. Ich denke auch, ne, dass so dieses 3D-Denken, das ist einfach total wichtig, was man alles aus Räumen rausholen kann. Oft hat man einfach nur ein Bett in einem Zimmer und die ganzen Kubikmeter oben drüber, die sind einfach ungenutzt, und da seid ihr wirklich ein Top-Partner. Dann zweitens, redet mehr über Geld, das ist total wichtig, denn nur so kommt ihr überhaupt auf neue Ideen, euch selbstständig zu machen, euch finanziell frei zu machen oder generell euch zu überlegen, in eine Immobilie zu investieren. Und dann informiert euch, stellt einfach Fragen, selbst wenn ihr noch gar nicht so viel wisst, und das, was ihr wisst, teilt das mit euren Freundinnen, und dann letztendlich So werdet ihr finanziell frei. Genau. Cool, vielen Dank für deine Tipps und überhaupt für den Podcast. Hat mich sehr gefreut. Ich hoffe, ihr Hörerinnen schaut alle schnell bei Habitini vorbei. Ich finde das wirklich ein richtig gutes Unternehmen.
Und Sima, vielen Dank für diesen guten Talk.
Dankeschön, hat Spaß gemacht.
Mir auch.
Bis dann. Tschüss.
More from Anaïs
Vom Neuanfang zur Immobilien-Investorin: Stellas mutiger Weg zu 3 Wohnungen – mit Stella Model
Null Euro, Ehegattenschaukel, Splitting und andere Immobilien-Mythen – mit Carolin Telle
Null Euro, Ehegattenschaukel, Splitting und andere Immobilien-Mythen – mit Carolin Telle
Keine Angst vorm Notartermin: So läuft ein Immobilienkauf wirklich ab – mit Dr. Eva Kreibohm
Keine Angst vorm Notartermin: So läuft ein Immobilienkauf wirklich ab – mit Dr. Eva Kreibohm