Let‘s Talk weibliche Autonomie mit Simone Menne
5 May 2022 · 35 min
Simone Menne, 60, talks about building a career from Lufthansa to board positions and angel investing. She invests in real estate, synthetics-fuel startup Cafenia, and health-data companies through Encourage Ventures, a platform connecting female investors with founders. Her advice for women: courage, financial independence, and pursuing what matters.
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Herzlich willkommen zum Happy Immo Podcast. Heute zu Gast Simone Menne. Frau Menne, ich freue mich total, dass Sie hier sind. Ich bin großer Fan von Ihrem Podcast und habe schon immer gedacht, es wäre so toll, Sie zu uns einzuladen und Sie für ein Gespräch zu gewinnen. Und jetzt hat es geklappt.
Ich freue mich auch, dass ich da sein darf. Und es ist auch mal sehr schön, auf der anderen Seite eines Podcastes zu sitzen.
Wo sind Sie denn heute? Von wo sind Sie zugeschaltet? Wir sitzen ja leider nicht live zusammen im gleichen Studio, sondern wo sind Sie?
Ich sitze in meinem Arbeitszimmer in Kiel.
Und im Hintergrund sieht es sehr schön aus.
Ja, das ist, das ist ein Bild einer ukrainischen Künstlerin. Es ist ein Stier.
Dann komme ich direkt zu unserer ersten Frage. Frau Menne, wer sind Sie? Stellen Sie sich doch ganz kurz vor. Die meisten werden genau wissen, wer Sie sind, aber einfach mal aus Ihren Worten: Wer sind Sie? Was macht Sie heute aus?
Ich bin eine 60-jährige Generalistin. Das heißt, ich mache viele unterschiedliche Sachen und nichts davon perfekt. Ich bin in Aufsichtsräten, ich bin Präsidentin der American Chamber of Commerce, und Galeristin. Und es macht mir alles sehr viel Spaß. Aber daran sehen Sie, ich habe bei keinem Thema jetzt das Expertenwissen, sondern Gott sei Dank häufig Mitarbeiter oder Kolleginnen, die mich dann unterstützen.
Sie machen vieles nicht perfekt. Das ist was, womit viele Frauen ein Problem haben. Oder zumindest sagt das das Klischee, dass Frauen Perfektionistin sind. Wie haben Sie das denn geschafft, so zu werden, zu sagen, dass man, dass Sie eben nicht alles perfekt können müssen, sondern dass Sie auch abgeben können und vielleicht einfach mit Leuten arbeiten, die Sachen perfekt können, und dadurch wird es dann eben genau richtig?
Ja, Gott sei Dank bin ich hoffentlich so groß geworden. Also ich war nie gut in der Schule, ich habe ein Abi mit 3 Komma und habe auch ein Diplom mit 3 Komma. Ja, das ging damals noch. Und mein Vater hat gesagt, also wenn man mit so wenig Arbeitseinsatz ein Abitur schafft, dann ist das nichts wert. Das ist immerhin, weiß ich nicht, das war 1978. Also es ist lange, lange her. Und ich habe wirklich, also ich mache schon manchmal Sachen perfekt, aber das sind dann die, auf die ich mich fokussiere. Und ich weiß genau, dass andere Sachen, da reichen 80%. Und ich glaube, Sie haben völlig recht, da setzen Frauen sich manchmal schwer unter Druck. Da hatte das schöne Beispiel, wo eine Mutter einen Tag sich nicht um das Kind gekümmert hat. Das hat dann dankenswerterweise der Vater übernommen. Und als dann abends die Kinder aus der Kita kamen, hatten sie zwei verschiedene Strümpfe an und sie hat sich schrecklich aufgeregt, wo man ja eigentlich sagen kann: Freu dich, sie hatten Strümpfe an, sie waren gut drauf und waren in der Kita. Ja, also ich glaube, man muss ein paar Sachen auch mit einer gewissen Lockerheit nehmen können. Aber das ist natürlich häufig auch Erziehung und Erfahrung. Und das Thema Delegieren, das habe ich tatsächlich sehr früh gelernt, weil ich eigentlich schon bei meinem ersten Team nicht selber alles konnte. Das war damals noch in Afrika. Meine erste Abteilungsleiterposition, waren alle meine Mitarbeiter, es waren 6 Herren, waren besser ausgebildet als ich in ihren Spezialgebieten. Und sich dann auf Menschen verlassen, ihnen aber auch gleichzeitig wiederzugeben, dass man das Was sie sagen, sehr ernst nimmt, ihnen aber auch gleichzeitig genügend Ziele und Motivation gibt und auch vermittelt, was man braucht. Das macht gute Führung aus, nicht? Und sicher nicht Perfektionismus.
Das glaube ich auch. Das ist ja auch das, was Steve Jobs immer gesagt hat, dieses: Jeder deiner Mitarbeiter soll in seinem speziellen Feld besser sein als du. Trotzdem noch mal die Frage: Wie kann man das denn lernen? Wie kann man da frei werden.
Man darf sich ja auch gerne mal testen. Ja, vielleicht, wenn man wirklich dazu neigt, sehr perfektionistisch zu sein, dass man dann bei Aufgaben, wo es vielleicht nicht ganz so wichtig ist, sagt: Ich übe das jetzt mal. Ich übe jetzt mal vielleicht, einen Text nicht vollständig Korrektur zu lesen. Oder ich übe mal, wir hatten das bei Vorstandsvorlagen, ich habe einen Hang, ich mag gerne schöne Sprache. Und hätte dann den Hang, eine Vorstandsvorlage grammatikalisch zu überarbeiten. Das ist natürlich aber völliger Blödsinn. Also weil es geht ja einfach nur um die Sache. Und da zu sagen, jetzt spring mal über deinen eigenen Schatten und jetzt baust du den Satz bitte nicht um, weil es steht genug drin, dass alles richtig ist. Und so kann man sich ausprobieren und dann vielleicht immer die Linien ein bisschen weiter verschieben.
Okay, ich mag auch sehr gern das Beispiel mit den zwei Socken, weil es ist ja wirklich so, wie Sie sagen: Freu dich doch, das Kind hat zwei Socken an. Schon mal super, alles erreicht. Sie haben erzählt, Sie waren für die Lufthansa AG in Afrika, richtig? Ja. Und wie kam das? Wie alt waren Sie? Das ist ja dann wahrscheinlich auch, stelle ich mir nicht so einfach vor, damals nach Afrika geschickt zu werden als Frau, als Führungskraft von sechs besser ausgebildeten, vielleicht auch älteren Männern. Wie war das damals?
Also ich, ich bin zur Lufthansa gegangen, weil ich in einem internationalen Unternehmen arbeiten wollte und habe nach 3 Jahren in der internen Revision gesagt, ich möchte gerne ins Ausland. Und nun war ich ja damals noch verhältnismäßig jung. Also es war 1992, ich war 32 Jahre alt. Und da bekommt man natürlich nicht die richtig tollen Städte, also Paris und London und New York, sondern da kriegt man Lagos angeboten. Oder Amsterdam. Und ich fand Lagos viel spannender, was es auch war. Damals hatte ich tatsächlich 13 Mitarbeiter. Also die 6 waren in dem Job danach. 13 Mitarbeiter, die sehr, sehr unterschiedlich ausgebildet waren und die auch unterschiedlichen Stämmen angehörten. Und ich musste alles tun. Also ich war zuständig für den Einkauf. Das heißt, es musste Diesel da sein, der Generator musste funktionieren. Also wirklich Basics, damit wir überhaupt Strom hatten. Aber ich musste auch Geld nach Deutschland transferieren. Und das war damals sehr, sehr schwierig. Devisentransfer und das war also viel Geld und auch viel Verkehr mit Banken. Also das war eine große Bandbreite, super spannend. Und das Tolle war, dass ich tatsächlich sehr wenig Aufsicht hatte. Also ich hatte einen Kollegen, der war zuständig für Marketing und Verkauf. Und natürlich hatte ich Vorgesetzte, aber die waren weit weg. Und Lagos war jetzt nicht der Ort, wo viele Leute gerne hingekommen sind, um eine schöne Reise zu machen. Von daher hatte ich sehr viel Freiheitsgrade. Vielleicht hat mir das auch geholfen, später meinen Mitarbeitern Freiheitsgrade zu geben.
Also 1992 waren Sie in Nigeria, sind dahin geschickt worden. Wie war das damals als Frau? Gab es da auf der anderen Seite viele Frauen, die gearbeitet haben? Waren Sie die einzige Frau? Wie war das für Sie als weiße Person?
Also das Lagos Und Nigeria war schon ein Kulturschock, weil sie dort zum einen Riesenunterschiede zwischen Arm und Reich haben. Also die 10 reichsten Nigerianer hätten ohne Schwierigkeiten die Schulden des Landes zahlen können. Und gleichzeitig haben sie Lepra auf den Straßen, verkrüppelte Menschen wie im Mittelalter, wo man wirklich sagt, das darf es heutzutage doch eigentlich gar nicht mehr geben. Also diese Diskrepanz war schwer. Die Sicherheitslage war nicht einfach. Also es wurden auch Leute Leute auf der Straße erschossen und die lagen dann da, weil man in Nigeria besser die Leiche nicht wegräumt, weil man selber dann schuld sein könnte und bezahlen muss. Es war allerdings als Frau nicht so schwierig, wie viele denken, denn insbesondere in Lagos, da sind hauptsächlich Yoruba und dort sind die Frauen hoch anerkannte Kauffrauen. Und zumindest damals durfte eine Frau durchaus auch mehrere Männer haben. Das ist ganz anders als im Norden von Nigeria, wo ja insbesondere heutzutage noch viel schlimmer als damals strenger Islam herrscht. Und das ist halt eine der Schwierigkeiten dieses Landes. Es ist das größte, volkreichste Land in Afrika und hat sehr viele unterschiedliche Befindlichkeiten. Es wird Öl gefördert im Süden, das Geld geht in den Norden. Regieren häufig Korruption und Vetternwirtschaft. Und es war eine der größten Herausforderungen dort damals, Geschäfte zu machen, ohne dass man bestochen hat.
Haben Sie das alleine gelöst oder haben Sie sich dann immer mit Deutschland abgesprochen, wie diese Themen angegangen werden?
Meistens alleine gelöst, weil die Deutschen kannten das ja gar nicht. Also die konnten diese Situation nicht einschätzen. Aber man hat sich natürlich sehr gut innerhalb der Community in Lagos ausgetauscht, also andere deutsche Unternehmen oder auch andere Airlines. Und da waren, da war es manchmal schon interessanter, sich mit anderen Airlines auszutauschen als mit zum Beispiel einem Bauunternehmen, was ja ganz andere Herausforderungen dort hatte. Und die Tatsache, dass viele Leute Die in Nigeria leben, gerne aus Nigeria rausfliegen und ihre Kinder in Internaten haben oder auch tatsächlich zum Einkaufen nach London oder Frankfurt oder Paris fliegen, waren die Airlines, die westlichen Airlines damals sehr etabliert und da gab es viel Austausch über solche Probleme.
Und was waren denn da die größten Learnings?
Man muss pragmatisch arbeiten und auch sehr agil sein, weil die Situation sich ständig ändert. Und sicher auch immer mal wieder diplomatisch. Also man muss ja, das ist ja das Spannende, das ist ja auch das, was ich heutzutage sage: Diversität ist ja so wichtig. Nigeria ist enorm divers. Ja, und man merkt halt, dass eigentlich jeder Mensch fast überall ein Fremder ist. Und das sollte man auch in Deutschland nicht vergessen.
Und warum ist Diversität so wichtig?
Weil Diversität dazu führt, dass man Probleme aus verschiedenen Perspektiven betrachtet. Also ein junger Mensch schaut anders auf eine Problematik und hat vielleicht auch andere Lösungsansätze als jemand, der ein Problem schon mehrfach gesehen hat und vermeintlich meint, den etablierten Lösungsweg zu kennen. Wenn Sie überlegen, wie ein Produkt aussehen sollte, dann haben Frauen einen anderen Blick auf Produkte, Produkte als Männer. Ich denke zum Beispiel, dass einige Autos fehlkonstruiert sind, weil das eigentlich Autos für Frauen sind, die aber männliche Ingenieure gemacht haben. Und die denken dann manchmal nicht an Kinderwagen oder auch ans Aussehen oder an andere praktikable Sachen. Und also auch Produktentwicklung wird mit verschiedenen Sichtweisen sicher gewinnen. Und natürlich ist es so, dass auch Ihre Mitarbeiter divers sind, nicht? Also, und wenn Sie 50% Frauen als Mitarbeiterinnen haben, dann wäre es gut, wenn Wenn Sie auch in Führungsteams 50% Frauen haben, die die Probleme von Frauen verstehen. Also, und das macht Diversität. Es ist faktisch nachgewiesen, dass Diversität auf allen Ebenen tatsächlich dazu führt, dass Unternehmen besser wirtschaften, besser ihr Risiko managen und nachhaltiger agieren. Dabei spielt tatsächlich das Thema Geschlecht gar nicht so eine große Rolle wie das Thema Jung-Alt beispielsweise. Also man sollte Diversität auf allen möglichen Feldern versuchen darzustellen.
Ja, ich liebe das Beispiel mit den Autos, denn genau das denke ich mir auch immer, dass diese Autos einfach nur für eine kleine Schublade konstruiert sind und alle anderen Leute stehen blöd daneben und für die passt es eben nicht genau. Oder die müssen sich da reinzwängen, reinquetschen, gucken, dass das irgendwie passt. Außerdem habe ich gerade eben einen Podcast aufgenommen mit einer Frau, die mich mal recruten wollte für einen anderen Job. Damals war ich schwanger und habe ihr das erst die ganze Zeit nicht gesagt. Habe dann in letzter Sekunde gesagt: Hör mal, ich bin schwanger, kriegen wir das trotzdem irgendwie durch? Und sie hat sich total dafür eingesetzt und hat der anderen Seite das wirklich total gut vermittelt, dass die mich immer noch haben wollten und überhaupt kein Problem darin gesehen haben, dass ich nicht ab morgen da bin, sondern eben 6 Monate später. Und da habe ich gerade wirklich drüber nachgedacht, dass ich glaube, wenn ein Mann der Headhunter gewesen wäre, das wäre ganz anders geendet, weil er die Problematik gar nicht verstanden hätte.
Ja, also ich hatte tatsächlich mal einen Besetzungsprozess, wo ich für eine Tochtergesellschaft einen Finanzchef oder -chefin gesucht habe. Und da hat der Headhunter mir einen Herrn auch als Kandidaten präsentiert, der ein Sabbatical hatte. Und der Headhunter hat gesagt, diesen Mann hätte ich in anderen Unternehmen vermutlich nicht vorgeschlagen, weil ich weiß, dass da sofort gesagt worden wäre, was denn das für ein Weichei, ein Mann, der ein Sabbatical macht.
Haben Sie sich für ihn entschieden?
Nee, ich habe mich tatsächlich für eine Frau entschieden, aber es lag an anderen Gründen. Also es war tatsächlich nicht die Tatsache, dass er ein Sabbatical hatte.
Okay, das ist sehr spannend. Ich würde gerne den Haken schlagen zu Happy Immo und zu Investments. Also wir bei Happy Immo Setzen uns ja auch für eine noch gar nicht unbedingt diversere Welt ein. Wir wollen erst mal Frauen dazu ermutigen, in Wohnungen zu investieren. Das ist ja nicht gleich Diversität, aber immerhin schon mal. Wie ist denn Ihre Investment-Story? In was investieren Sie?
Ich differenziere und diversifiziere auch bei meiner Anlage. Das heißt, ich habe Immobilien, ich habe Fonds, die gemischt sind mit Anleihen und Aktien. Und ich bin in zwei Unternehmen Angel-Investor und gleichzeitig bin ich auch Mitglied bei Encourage Ventures. Encourage Ventures ist ein Modell, wo sich Frauen Investorinnen für Gründerinnen einsetzen. Das heißt, wir machen Pitches für Gründerinnen und investieren auch in diese Unternehmen oder geben auch Mentoring für diese Gründerinnen.
Da haben wir uns auch kennengelernt, bei Encourage Ventures. Genau, tolle Veranstaltung und überhaupt tolles Konzept. Die Zeit ist auch einfach, also es ist auch wirklich hinfällig, dass es so was endlich gibt, dass Frauen sich für Frauen einsetzen und in Frauen investieren. Was macht Ihnen da von diesen Investments, was macht Ihnen am meisten Spaß? Sind das die Start-ups, sind es die Fonds, sind es die Immobilien?
Definitiv die Start-ups. Ich bin keine Anlegerin, das heißt, ich spekuliere nicht und kümmere mich nicht jeden Tag um Aktienkurse. Und ich glaube, meine Banker finden mich schrecklich langweilig, weil ich sage auch, ist doch nicht so schlimm, wenn es heute mal ein bisschen weniger ist, weil ich da ja langfristig investiert bin. Dann habe ich zwei Immobilien, eine Wohnung, in der ich früher gewohnt habe, und die Wohnung, in der ich jetzt bewohne. Eigentümerversammlungen sind nur begrenzt spaßig, und Handwerker zu rekrutieren, derzeit auch nicht so einfach. Und von daher ist meine Leidenschaft definitiv bei den Start-ups.
Und was sind die zwei Start-ups, in die Sie investiert sind?
Zum einen sind es synthetische Kraftstoffe. Also das kommt noch aus meiner Airline-Zeit. Ich glaube fest, dass wir weiter fliegen sollten und Menschen treffen sollten und Perspektiven gewinnen sollten und Weltoffenheit propagieren. Aber es tut natürlich nicht gut, wenn wir das mit herkömmlichem Kerosin machen. Flugzeuge werden sich schwierig mit Solarenergie oder Batterien betreiben lassen. Gilt auch auch für große Schiffe und wahrscheinlich auch für große Trucks. Und deswegen haben wir schon 2015 angefangen, in ein Patent zu investieren, was synthetischen Kraftstoff entwickelt. Und da gibt es jetzt eine Testanlage in Frankfurt-Höchst. Und ich hoffe sehr, dass wir über kurz oder lang dann auch Kerosin für die Lufthansa herstellen.
Also sensationell, dass Sie als Frau in einen synthetischen Kraftstoff investieren. Wie heißt das Startup und wann werden wir damit fliegen?
Also das Startup heißt Cafenia und ist eine ganz spannende Zusammensetzung, weil sie sind frühere Lufthansa-Manager, fast alle nicht mehr aktuell bei der Lufthansa, aber auch der frühere CEO, mit dem ich damals Finanzvorständin war, Christoph Franz, ist investiert, und der frühere Chef der Austrian, der frühere Finanzchef der Swiss. Also wirklich spannend. Wir machen momentan noch alles privat, hoffen hoffen auf Förderung und tatsächlich auch auf ein größeres Projekt mit einer Flotte, also mit einer Flugzeugflotte. Das wird vermutlich nicht die Lufthansa sein, und ein bisschen wird es noch dauern, bis wir richtig genug produzieren. Wichtig ist allerdings, das ist tatsächlich jetzt kein Biokraftstoff oder so, das wird ja häufig diskutiert, dass man Lebensmittel vernichtet, also Mais anbaut und deswegen die Anbauflächen nicht nutzen kann. Es ist tatsächlich ein Patent, was CO2 zerlegt mit Energie, um daraus dann einen CO2-neutralen Treibstoff zu machen. Und faktisch kann man den CO2 als Rohstoff nutzen, um dann daraus CO2-freies zu machen. Und das fand ich schon damals als Idee total cool. Es ist auch bezahlbar. Also es wird, wenn wir das skalieren und in größeren Massen produzieren können, tatsächlich auch bei einem Preis landen, der den heutigen Preisen vergleichbar ist. Theoretisch kann man auch Autos damit antreiben. Und da gibt es auch noch andere Firmen, die Ähnliches machen. Aber wir glauben, unser Patent ist ziemlich cool.
Ich bin begeistert. Kann man da noch einsteigen?
Ja, kann man.
Dann müssen wir nachher noch mal reden darüber.
Die andere Firma ist im Übrigen eine Firma aus dem Gesundheitsbereich. Das sind maßgeblich junge Männer, die ich momentan auch wirklich immer noch mal schüttle und sage: Es kann nicht sein, dass ihr 6 Männer, die alle gleich alt sind, seid. Wir brauchen da mehr Diversität, gerade wenn es ums Thema Gesundheit geht. Und da geht es um Datenbanken, die weltweit aufzeigen, woran gerade Universitäten oder Pharmaunternehmen testen, sodass Menschen, die vielleicht zum Beispiel eine seltene Krankheit haben, sich auch auf Testreisen melden können, aber auch das Unternehmen feststellen, was passiert da gerade. So was gibt es derzeit noch nicht. Das muss man sich bruchstückhaft überall zusammensuchen. Und die Idee ist, dass es für Patienten umsonst zur Verfügung gestellt wird, dass Pharmaunternehmen, die dann damit aber auch Auswertungen machen können, natürlich anonymisiert, dass die dafür bezahlen.
Also beide Investments wahnsinnig spannend, auch gerade das Zweite. Bei Happy Immo wissen Sie vielleicht gar nicht, aber eine unserer Kolleginnen hat ALS, und da wäre genau dieses Thema, also das ist eigentlich genau der Baustein, der fehlt, oder der uns hier auch sehr voranbringen würde. Vielleicht vertiefen wir das mal an anderer Stelle und bringen den Ball jetzt so ein bisschen ins Tor Richtung Immobilien. Sie haben zwei Wohnungen. Wie kam es dazu, dass Sie Ihr erstes Immobilieninvestment getätigt haben?
Das war tatsächlich, als ich zurückkam aus Lagos. Und dann habe ich eine Zeit lang wieder in Hamburg gearbeitet und habe mir eine Wohnung in Kiel gekauft, weil ich gerne in Kiel wohnen wollte.
Sie kommen aus Kiel, ne?
Ich komme aus Kiel. Und das war damals aus meiner Sicht eine einfach sehr vernünftige Geldanlage, weil ich tatsächlich in Lagos verhältnismäßig viel Geld verdient habe.. Also man kann sich vorstellen, da gibt es eine Länderzulage, weil viele Menschen nicht nach Lagos wollen. Und fahren zu Lager. Genau. Und da habe ich für mein Alter— und Sie können auch eigentlich nichts einkaufen, nützt ja nichts. Also in Lagos gibt es ja nichts. Also da hatte ich für mein Alter verhältnismäßig viel Geld und konnte dann tatsächlich in diese Wohnung investieren und hatte gleichzeitig eine tolle Lage. Was mich immer ein bisschen irritiert hat, ist, dass in Deutschland so viel gemietet wird. Weil das wird ja, ist ja woanders nicht der Fall, nicht? Also weder in Frankreich noch in England. Da habe ich ja später auch gelebt. Also da hatte ich ja echte Probleme, eine Mietwohnung zu finden, weil da alle die Wohnung kaufen und dann sozusagen als Alterssicherung weiterverkaufen. Es ist jetzt auch ein bisschen gestörter Markt, aber das war eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Und ich habe mich halt gefragt, warum soll ich jeden Monat Miete zahlen, wenn ich gleichzeitig Eigentum erwerben kann und im Zweifelsfall dann eine Belastung habe, die vielleicht so hoch ist wie die Miete, vielleicht sogar niedriger. Und dadurch kann ich Vermögen schaffen. Und ähnlich war der Sachverhalt, als ich dann wieder zurückkam nach Kiel. Ich war dann ja wieder im Ausland und auch in Frankfurt. Dort hatte ich überall gemietet, habe dann aber, als ich wieder zurückgekommen bin nach Kiel, mir hier auch sehr gezielt eine Eigentumswohnung in der Kieler Innenstadt gesucht. Faktisch stimmt das gar nicht. Ich habe ja auch noch die Gewerbe- Gewerbeeinheit, die ist auch eine Immobilie, die ich gekauft habe, in der meine Galerie ist. Und dann habe ich auch noch das Haus meiner Eltern. Also ich bin Großimmobilienbesitzerin.
Großgrundbesitzerin, ich merke schon. Was war die größte Challenge bei Ihren Immobilien bisher?
Oh, das ist eine gute Frage. Also sicher, sicher das Richtige zu finden und auch Ich bin ja nicht Expertin, also das Thema Preis, was ist ein angemessener Preis, was ist richtig? Meistens habe ich das, glaube ich, bisher aus dem Bauch raus gemacht. Also ich denke, da hätte vielleicht Beratung gut getan. Andererseits ist es bei mir meist so, dass ich mich dann in irgendeine Wohnung verliebe und dann sag, okay, ich handel jetzt nicht. Vielleicht ein bisschen dumm. Und eine größere Challenge war die Gewerbeeinheit. Die ist hier in dem Haus, in dem ich auch wohne, und stand lange leer, weil wir in Kiel sehr, sehr viel Leerstand haben in der Innenstadt, wie ja so viele andere Städte auch. Um diesen Leerstand zu vermeiden, habe ich dann die Bauherren angesprochen und habe gefragt, ob die mir einen guten Preis machen. Und das war dann so ein bisschen das Thema Verhandeln. Also da, da habe ich verhandelt.
Wenn wir jetzt sagen, wir wollen, wir möchten gerne Frauen dazu ermutigen und dazu empowern, zu investieren, dann geht es auch um Wissenslücken schließen. Ja. Welche sind das denn Ihrer Meinung nach? Wo muss man am meisten ansetzen und wo muss man am meisten bilden, um Angst vor Investitionen zu nehmen?
Also es ist offensichtlich ja immer noch so, dass Frauen sich weniger um ihr Geld kümmern als Männer. Und ich sogar von Frauen aus dem Bankbereich höre, Die kommen mit dem Mann und der Mann redet. Ich denke, da ist ganz, ganz wichtig, dass man wirklich Frauen selbstverantwortlich macht für ihr eigenes Geld. Ja, und auch wirklich sagt, Unabhängigkeit, finanzielle Unabhängigkeit kann so viel positiv ausmachen in jeder Beziehung, also in der Arbeitsbeziehung, aber auch wahrscheinlich in einer partnerschaftlichen Beziehung, weil ich mich nie gefangen fühlen muss. Und da Mit diesem Argument kann man dann sagen: Und jetzt überlege, was für dich die richtige Investition ist. Und da zu sagen, eine Immobilie ist etwas, wo ich viel mehr Emotionen haben kann als in einen Aktienfonds, kann, glaube ich, ein gutes Argument sein. Und dann ist es tatsächlich aber die Frage: Okay, wie funktioniert Wohnungsmarkt? Mache ich das jetzt als reines Invest? Kaufe ich mir Irgendwo eine Wohnung, zu der ich keine Beziehung habe, also einfach als Geldanlage? Oder nehme ich, was ich persönlich für mich richtiger fände, nämlich eine Wohnung, wo ich auch weiß, wo sie steht und wo ich im Zweifelsfall auch eine Beziehung habe und hingehen kann, selbst wenn ich nicht mehr da wohne. Und dann wirklich zu sagen, wie funktioniert Wohnungsmarkt? Wann ist der richtige Einstieg? Aber möglicherweise, wenn man es als reines Invest betrachtet, auch wann ist ein guter Ausstieg und wie sollte ich das planen? Ich denke, das sind so Schritte, vor denen Frauen wahrscheinlich Angst haben.
Was sagen Sie denn zu Schulden? Denn viele Frauen kommen zu uns und sagen, sie haben Angst vor Schulden.
Ja, Deutsche haben Angst vor Schulden. Das ist ganz erstaunlich. Also wenn man keine Zinsen zahlen muss, sollte man auch keine Angst vor Schulden haben, weil wenn die Zinsen niedrig sind und die Rendite einer Wohnung höher, dann ist das natürlich ein absolut lohnendes Geschäft. Also jedes Projekt, in das ich investiere, was eine Rendite hat, die höher ist als die Zinsen, die lohnt sich. Aber das ist in Deutschland sehr stark verinnerlicht, dass man wirklich Angst hat, Schulden zu machen. Und da muss man, denke ich, wirklich eher akademisch mathematisch vorrechnen und, und, und Modellrechnung aufmachen und zu sagen, du kannst es dir leisten und du musst auch keine Angst haben. Ja, und dann sollte man natürlich sinnhaft so beraten, dass man sich auch nicht übernimmt. Also wenn man am Ende muss man Zinsen zahlen und irgendwann könnten Zinsen auch wieder steigen. Und wenn man dann das ganze Geld aufwenden muss, um nur die Zinsen zu bezahlen und keine Tilgung mehr zu machen, dann geht es natürlich nicht. Also die Beratung Macht sicher Sinn, aber das kann man, denke ich, wirklich wie ein Haushalt selber, ein Privathaushalt, auch als Rechenbeispiel begreifen.
Das finde ich einen sehr guten Ansatz. Was ich auch immer nicht so ganz verstehe, ist, warum viele, viele sagen mir, warum soll ich meine 10.000 € in eine Wohnung stecken und nicht in ETF oder so was? Da ist die Rendite ja viel höher. Und meine Antwort ist immer: Naja, in 30 Jahren gehört dir die Wohnung, ohne dass du noch was draufgezahlt hast, weil die Miete Zins und Tilgung abbezahlt hat. Und dann gehört dir die Wohnung, die natürlich sehr viel mehr wert ist als 10.000 €, nämlich wahrscheinlich 100.000 €, oder sogar noch mehr, wenn sie im Wert gestiegen ist. Aber sagen wir mal, wir gehen da mit 10% Eigenkapital ran. Und außerdem bekomme ich dann— mir gehört dann die Wohnung und ich bekomme die Miete als Rente, als zusätzliches Einkommen, als passives Einkommen. Und da weiß ich auch nicht, warum das in Deutschland so wenig beachtet wird, oder warum immer noch dieses Argument kommt mit den 10.000 Euro, erwirtschafte ich viel mehr Rendite im ETF, was mathematisch ja nun mal einfach nicht so ist.
Ja, also es ist ja viel wirklich Emotion, ne. Also Deutsche sparen immer noch lieber, als Aktien zu kaufen, was ja völlig irre ist. Und tatsächlich, das Argument der Alterssicherung finde ich ein sehr gutes. Gutes. Denn da kann ich wirklich sagen, wenn ich im Alter eine mietfreie Wohnung habe, dann ist das sehr, sehr viel wert, weil jede Mietwohnung wäre eine Abhängigkeit, wäre mit möglichen Mieterhöhungen verbunden, wo man vielleicht nicht mit der Rente mithalten kann, ist gleichzeitig nicht die Möglichkeit, die Wohnung so zu gestalten, wie man sie vielleicht gerne hätte oder auch braucht. Auch da im Alter. Also das halte ich für alles für sehr, sehr wesentliche Argumente. Und man kann einfach nur sagen, man muss es immer wieder wiederholen. Und es ist tatsächlich eine seltsame Blockade in den Köpfen vieler Deutscher zu sagen, ich wohne zur Miete. Dann bei manchen ist es tatsächlich das Thema: Ich binde mich sonst, ich binde mich örtlich. Ja, das höre ich oft. Genau dieses Thema. Das wäre bei mir beispielsweise beim Thema Ferienwohnung. Also ich hatte Kollegen, die hatten dann Wohnungen auf irgendwelchen Inseln. Und ich habe heute tatsächlich mit einer Unternehmerin hier aus Kiel Mittag gegessen, die jetzt ein Haus auf Mallorca gekauft hat, weil sie den norddeutschen Winter nicht aushält. Und das fände ich fürchterlich, weil das ja bedeuten würde, ich müsste jedes Jahr an denselben Ort, um dieses Haus da—
Jede Ferien müssten Sie immer dahin, immer ins Haus.
Also das wäre nichts für mich. Aber wirklich zu sagen, eine Wohnung, an der dein Herz hängt und die du dann im Alter auch noch hast. Das ist, das ist unschätzbar viel wert. Und Sie haben völlig recht. Mathematisch macht es sowieso Sinn. Also das eine ist das Rechenbeispiel und das andere ist die Emotion. Und ich glaube, heutzutage kann man schon vielen Menschen auch das Thema: Wie sieht deine Situation im Alter aus? Wie viel Rente erwartest du, wenn dann die Mieten immer weiter steigen, kannst du sie dir dann noch leisten? Oder wäre es nicht besser, sie dir jetzt anzuschaffen? Du hast hoffentlich eine Wertsteigerung der Immobilie, aber du hast dann auch deine Rente und musst keine Miete bezahlen.
Das ist genau das, was wir auch sagen, und auch, dass man gar nicht früh genug anfangen kann, in eine Wohnung zu investieren. Sie haben das ja dann sehr schlau gemacht und sehr früh, einfach weil die Wohnung dann auch abbezahlt ist, bevor man in Rente geht, ne? Oder also genau, je früher ich anfange zu investieren, desto schneller ist sie abbezahlt, und je mehr habe ich am Ende auch davon. Also alle, die jetzt Zuhören, schnappt euch jetzt eure Wohnung, investiert jetzt schon in diese Wohnung. Jetzt haben wir das Thema Immobilien besprochen. Ich weiß, dass Sie, Sie haben eine Kunstgalerie, also investieren Sie wahrscheinlich auch viel in Kunst. Sie haben gesagt, Investitionen sollen Spaß machen, oder es gibt welche, die machen Spaß, manche machen mehr Spaß, manche weniger. Wahrscheinlich macht Ihnen die Investition in Kunst am meisten Spaß, oder?
Ja, wobei das für mich keine Investitionen sind, und das ist sogar etwas, was mich am Kunstmarkt total stört. Ich kaufe Kunst, die mir gefällt, und ich stelle Künstler aus, von denen ich grundsätzlich auch etwas kaufe und von denen ich auch mit vollem Herzen jedem Käufer oder jedem Menschen, der in meine Galerie kommt und die einfach nur betrachtet, ob das Skulpturen sind oder ob das Bilder sind, sagen kann: Das sind einfach tolle Stücke, wo ich am liebsten jedes einzelne hätte. Und ich kaufe nie, weil ich denke, dieses Stück wird an Wert steigen. Und ich finde es teilweise hanebüchen, was am Kunstmarkt passiert. Jetzt gerade auch mit den Non-Fundable-Token, also wo sie einfach ein Stück digitale SMS erwerben, wo ich dann sage: Okay, ey, wie kann das? Das ist doch keine Leidenschaft. Da habe ich doch keinen Spaß dran. Und dann zu sagen: Ja, ich verstehe nichts von Kunst und ich weiß nicht, ob das im Wert steigt. Das ist nicht mein Ansatz von Kunst. Kunst. Also von daher würde ich meine Kunstkäufe tatsächlich nicht als Investition bezeichnen.
Okay, ich würde mich sehr freuen, Sie mal zu besuchen in Ihrer Galerie. Wenn ich mal in Kiel bin, werde ich vorbeikommen. Ich würde mich sehr freuen. Wir kommen jetzt langsam zum Ende. Was sind denn Ihre 3 Top-Tipps, die Sie unseren Zuhörer:innen mit auf den Weg geben möchten?
Sich zu trauen, egal ob es nun um Investitionen geht oder ob es um Positionen geht, zu sagen, was man denkt. Häufig hoffen Frauen, dass man ihre Gedanken errät und dass man errät, dass sie Karriere machen wollen oder dass sie sich Rosen zum Valentinstag wünschen. Oder ich weiß nicht was. Und das ist nicht so. Das heißt, man sollte schon auch sagen, was man man sich wünscht und was man sich vorstellt. Das ist ganz wichtig. Ich habe es schon erwähnt, was mir wirklich sehr geholfen hat, ist Unabhängigkeit, sowohl emotionale als auch finanzielle. Weil sobald Sie abhängig sind, sind Sie erpressbar. Und das war für mich immer ein wichtiges Thema, dass ich das nicht bin, dass ich mich also entscheiden kann, ob ich einen Job wechsle oder ob ich aus einer Beziehung rausgehe oder Und das ist unabhängig davon, ob ich jetzt die Rente brauche oder ob ich das Gehalt meines Mannes brauche oder irgend so was. Also Unabhängigkeit wäre das Zweite, was ich für eine ganz wichtige Sache halte, die man erreichen sollte. Und das Dritte ist Leidenschaft. Also egal was man tut, sollte man schon, also ob es nun Kunst ist oder ob es der Job ist oder ob es auch die Familie ist, ist ja auch eine tolle Sache, aber man sollte sie mit Leidenschaft tun. Und nicht jeden Tag denken: Oh Gott, ich muss das jetzt machen und ich muss jetzt in dieses Büro oder ich muss jetzt in dieser Partnerschaft bleiben oder ich muss jetzt meine Kinder zur Schule bringen. Wenn man das tut, dann ist ja eigentlich das ganze Leben verwunst. Also alles, was man tut, mit Leidenschaft.
Das sind tolle Tipps. Also wir haben gehört: Mädels, traut euch, sagt, was ihr wollt, sonst bekommt ihr das nicht. Zweitens: Seid unabhängig, macht alles dafür, dass ihr unabhängig seid. Und drittens, macht das, was ihr macht, mit Leidenschaft, denn sonst habt ihr keinen Spaß an gar nichts. Ja, sehr gut. Dann freue ich mich sehr über diese Tipps, über das ganze Interview, über das Gespräch und bedanke mich, dass Sie hier waren.
Es hat mich sehr gefreut. Es war ein schönes Gespräch. Herzlichen Dank für die auch sehr klugen Fragen.
Dankeschön.
Dann auf bald, hoffe ich. Auf bald.
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