Let's Talk Bootcamp: Eine für Alle! Alle für Eine!
19 Jul 2023 · 32 min
Solveig Briebe-Göttmann, a 37-year-old UX designer, bought two apartments in Erfurt with her husband after completing a real-estate bootcamp. She secured financing at 3.81% for a 10-year loan and formed a GbR partnership to own the properties, driven by wanting multiple income streams and financial independence.
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Willkommen beim Happy Immo Podcast. Heute zu Gast Solveig Briebe-Göttmann. Sie ist UX-Designerin bei einer Versicherung in Frankfurt und sie hat bei uns das Bootcamp mitgemacht. Hallo Solveig! Hallo Maja, ich freue mich total, dass du da bist, und du hast so tolle News, die du uns erzählen könntest heute, ne? Du hast unser Bootcamp absolviert und du hast inzwischen sogar 2 Wohnungen gekauft.
Ja, genau. Erst mal vielen Dank für die Einladung, Maja, dass ich heute überhaupt hier sein darf in diesem Podcast. Und ja, es stimmt, ich habe das Bootcamp mit euch begonnen letzten November und habe tatsächlich daraufhin 2 Wohnungen gekauft, was ich vor dem Bootcamp selber nicht erwartet habe.
Wir auch nicht. Und es war eine tolle und spannende Reise mit dir. Es hat mich immer sehr, sehr gefreut und wir haben euch ja sehr eng begleitet. Dich und deinen Partner sogar teilweise. Aber erzähl erst mal, wer du bist, was du machst. Wie kamst du drauf, überhaupt in Immobilien zu investieren?
Ja, gute Frage. Also ich bin selber 37 Jahre, bin in Frankfurt Vollzeit tätig, habe noch nebenbei das ein oder andere Kreativprojekt, bin im Yoga-Bereich und ja, habe einfach auch gemerkt, ich habe jetzt schon so und so viele Jahre Berufserfahrung im Bereich digitales Marketing, habe aber auch so ein bisschen nebenberuflich versucht, mich irgendwie auch da aufzustellen, Erfahrungen gesammelt und habe gemerkt, irgendwie für mein persönliches Sicherheitsempfinden würde ich gerne irgendwie mehrere Income Streams quasi haben, dass man sich nicht zu sehr abhängig macht. Also sowohl von dem, was man nebenberuflich macht oder im Vollzeitjob. Ich wollte mich da einfach so ein Stück weit breiter aufstellen und Ja, hatte mich dann eigentlich schon länger mit dem Thema irgendwie mal befasst, verfolge irgendwie natürlich auch den ein oder anderen Influencer auf Social Media. Hat ein bisschen lange gedauert. Ich hatte schon vor 2 Jahren bei mir irgendwie im Buchschrank das Buch von Immocation und kam aber dann eigentlich nie so richtig in die Handlung. Und dann hatte sich das irgendwie ergeben und dann dachte ich okay, wenn nicht jetzt, wann dann?
Ja, ich finde das total toll, dass du das erzählt hast, dass du Vollzeit arbeitest und dass du nebenbei dir was aufbauen willst, weil so war es bei mir genau auch. Und ich hätte mich eigentlich damals gar nicht so getraut, in die Selbstständigkeit zu gehen, weil ich aus unsicheren wirtschaftlichen Verhältnissen komme. Und deswegen war es mir immer wichtig, dass ich einen Vollzeitjob habe. Aber nebenbei habe ich auch angefangen, langsam mit 27 in Immobilien zu investieren. Und ich fand es ganz cool, weil man da jetzt Man muss schon Zeit investieren, das erzählst du uns auch gleich, aber es ist nicht so viel, dass man überfordert sein wird oder so. Und deswegen finde ich Immobilien eine tolle Investitionsmöglichkeit, so nebenbei fürs Alter.
Ja, ja, man muss natürlich immer so ein bisschen schauen, wie viel Zeit hat man natürlich. Und ich komme natürlich auch irgendwie so aus einer Familie, wo man eher sagt, Immobilien machen immobil, ne. Ich habe mir natürlich dann irgendwie auch viel eure Podcasts angehört und ja, Das ist ja auch so ein Glaubenssatz und fängt ja immer erst mal darüber an. Okay, was denke ich über Immobilien? Ist das überhaupt für mich relevant? Und für mich war es eben ganz lange ein Thema, was überhaupt nicht relevant war. Wenn du sagst mit 27, mit 27 habe ich gar nicht diesen Weitblick gehabt. Da habe ich irgendwie in Paris für ein Startup gearbeitet, aber da war mir das Thema eigentlich relativ egal. Aber jetzt eigentlich Je mehr ich mich damit befasse, umso interessanter finde ich es eigentlich auch. Ursprünglich wollte ich auch immer mal Innenarchitektur studieren, war sogar irgendwie eingeschrieben für Architekturstudium in Darmstadt. Da kam aber dann irgendwie das Leben dazwischen und bin dann doch irgendwie in eine andere Richtung eingeschlagen.
Aber ich finde deine Richtung total spannend. Meine Schwester, sie macht auch UX Design und hat es für DocuSign gemacht und sie hat auch so Business Analytics gemacht. Ich finde, es ist echt super spannend und tut total techy, also wirklich sind das, das sind quasi die neuesten Sachen, die man heutzutage macht. Du hast kurz vorm Gespräch auch was über ChatGPT erzählt und so weiter, und das sind total die neuen Sachen. Und dann aber investierst du in diese Branche, die total altmodisch ist, ne, Immobilien. Da ist nichts Techmäßiges da.
Naja, es gibt ja auch schon interessante Ansätze jetzt, gerade auch was ihr macht, ist ja auch ein totaler neuer Ansatz, das Thema eben mal neu aufzuräumen und diese Bootcamps anzubieten oder eben auch so Plattformen wie Rendite, wo man selber erst mal irgendwie mit kleinem Startkapital anfangen kann und irgendwie so zum Investor wird. Da gibt es ja ganz spannende Entwicklungen und ich glaube, das eine bedingt auch das andere, weil ich war, also davor war ich bestimmt über 10 Jahre im digitalen Marketing unterwegs, habe dann mit der Pandemie gemerkt, ich will was anderes, ich will noch was Neues lernen. Und habe dann Bootcamp gemacht für UX Design tatsächlich letztes Jahr. Und allein durch diese Erfahrung, Bootcamp zu machen, das ging 3 Monate, ich habe dann Sabbatical genommen und so mich freistellen lassen, habe ich gemerkt, okay, ich kann tatsächlich meinen alten Arbeitgeber verlassen, ich habe eine neue Qualifikation, ich kann mich auf was Neues bewerben. Und dass dieses Bootcamp-Format hat halt für mich total gut funktioniert letztes Jahr im Januar. Habe ich das eben gemacht für UX Design. Und habe ich, wo ich dann von eurem Bootcamp erfahren habe für Immobilien, dachte ich, okay, ich bin schon, ich bin schon bootcamp-approbt.
Es ist auch toll, oder? Was fandest du an so einem Bootcamp gut?
Dass man Resultate hat. Also wie gesagt, ich habe vor 2 Jahren schon mal irgendwie das, das Buch gekauft von Immo Case. Und ich weiß noch, ich war damals auf einem Flug irgendwie in Richtung Urlaub und 4 Stunden Zeit im Flugzeug, habe das Buch gelesen, aber danach so, so what? Also was ist jetzt der nächste Step? Und das ist halt wie bei so vielen YouTube-Videos und Content und Newsletter. Man kann das alles konsumieren, aber wenn man dann halt nicht in die Aktion kommt und das dann auch umsetzt. In meinem Fall war das halt auch, mich von meinem alten Arbeitgeber zu trennen nach 8 Jahren und irgendwie einen neuen Weg einzuschlagen. Da braucht es dann halt auch Mut, diesen Schritt zu machen. Und mit dem Bootcamp mit Immobilien natürlich hätte ich jetzt weiterhin noch irgendwie diesen ganzen gratis Content konsumieren können auf Social Media. Aber dann wusste ich, ich komme nicht in die Umsetzung. Also es muss halt glaube ich auch ein Stück weit wehtun, dass man so quasi in die Puschen kommt. Also das ist wie Coaching. Entweder ich investiere und zahle halt irgendwie einen bestimmten Betrag X, aber dann weiß ich auch, okay, jetzt habe ich so eine Summe ausgegeben, jetzt will ich auch, dass sich was verändert. Ich möchte jetzt auch irgendwie die Taten folgen lassen.
Und ihr wart so ein tolles Bootcamp, echt. Also ihr habt wirklich euch dahinter geklemmt, ihr habt euch gegenseitig— was ich am tollsten an so einem Bootcamp finde, ist, dass ihr euch gegenseitig Tipps gebt und unterstützt. Und dann weiß man ja, wer was für eine Finanzierung bekommen hat, wie war der Zinssatz, wo kauft man gerade, dass in Erfurt oder Augsburg die Preise einfach besser sind und die Rendite besser. Was ich super cool fand, ist, du hast ja dieses Immometrika probiert, und ich habe es jetzt auch ausprobiert, und viele Frauen in unserem aktuellen Bootcamp nutzen das fleißig, weil du da die Mietrendite einfach super sehen kannst und die vielen, also wie sich die Preise verändert haben, ne, alle diese Details.
Ja, ich fand auch, unsere Gruppe war echt super. Ich wusste ja gar nicht so richtig, wie wird das jetzt, man trifft sich da remote und so, aber wir waren echt eine coole Gruppe mit Frauen aus ganz Deutschland, ganz unterschiedliche Hintergründe, ne, der eine irgendwie Rechtsanwalt, Kanzlei, oder die die anderen irgendwie auch zum Teil mit Immobilien-Background. Also sehr unterschiedlich, vom Kieferorthopäden bis hin zu Mütter auch gerade, die vielleicht in Elternzeit sind. Also ich fand, da hatten wir auch einen guten Mix drin und man hat halt gemerkt, man ist nicht so alleine. Die anderen, die struggeln auch bei manchen Themen, die stellen sich auch die Fragen. Und was halt erstaunlich ist, man hat so eine WhatsApp-Gruppe und selbst wenn man da abends um 11 noch postet, Kriegt man auch abends um 11 noch eine Antwort. Ja, genau, war schon sehr intensiv diese ganze Zeit, aber auch cool, dass man weiß, man kriegt ja jetzt ganz schnell eine Antwort. Oder wir hatten ja auch Frauen mit drin im Bootcamp, die hatten schon eigene Immobilien und die hatten auch total viel Expertise schon, wie man das ein oder andere angeht.
Ja, es hat so Spaß gemacht mit euch. Aber kommen wir zur Sache. Wie war es jetzt? Wie kamst du zu deiner Entscheidung, wo du kaufen wolltest? Also eigentlich warst du am Anfang glaube ich nicht ganz sicher, wo du kaufen wolltest. Und wie war die Suche?
Genau, also ich habe halt mit meinem jetzigen Mann, wir haben vor 3 Wochen erst geheiratet.
Gratuliere, tolle Wahl!
Ja, wir hatten halt vorher immer so überlegt im Januar, Februar, ja, wir wollen irgendwie was kaufen. Und er ist eben aus Frankreich, ich bin aus Deutschland. Und da war auch immer so ein bisschen die Frage, wo wollen wir das jetzt in Frankreich machen oder hier? Jetzt haben wir hier unseren Hauptwohnsitz in Frankfurt. Haben gedacht, vielleicht ist es mal einfacher, hier anzufangen, allein schon mit den Besichtigungen und auch wegen dem ganzen Recht. Weil Immobilienrecht ist ja irgendwie auch, ja, da gibt es ja die eine oder andere Besonderheit in jedem Land. Und wir hatten erst geschaut, so Speckgürtel Frankfurt, vielleicht noch Richtung Mainz, Darmstadt, Offenbach. Das waren so die ersten Versuche. Da hatten wir uns halt auch unsere Suchfilter angelegt. Haben dann auch da ein, zwei Besichtigungen gemacht, haben aber oft gemerkt, okay, also für die Summe Geld würde ich da auch nicht drin wohnen wollen. Und ich glaube, irgendjemand im Bootcamp hatte den Tipp gegeben, man soll sich immer fragen: Möchtest du wollen, dass da deine Tochter wohnt? Und den Tipp fand ich total gut. Also wir hatten uns da auch mal in Offenbach was angeschaut und da habe ich gedacht, oh Gott, wenn ich eine Tochter hätte, möchte ich nicht, dass sie in diesem Viertel hier wohnt. Also dass man allein schon so ein bisschen an das Thema auch rangeht. Und na ja, das haben wir relativ schnell verworfen. Und ich selber habe Familie im Raum Erfurt und weil wir da sowieso alle 6, 8 Wochen vorbeischauen, haben wir uns gesagt, okay, dann vielleicht eher dort, weil es ist auch eine Universitätsstadt. Mieten sind auch relativ überschaubar, also nicht wie Frankfurt, München-Niveau. Und wir müssen sowieso, also wenn wir dann zu meinen Eltern fahren, immer in Erfurt umsteigen. Und deswegen haben wir uns dann gesagt, okay, dann Dann vielleicht dort.
Genau richtig. Also ich finde es auch toll, was du dir so mitgenommen hast. Das mit der Tochter, ob deine Tochter da wohnen würde. Und was auch super ist, dass deine Eltern in der Nähe wohnen. Also bei mir war es auch so am Anfang. Ich habe da gekauft, wo meine Eltern waren. Dann konnten sie sich erst mal so ein bisschen auch kümmern und ich war nicht so gestresst, dass ich so weit entfernt, weil das war in Bulgarien, dass ich so weit entfernt lebe. Und was waren so die Challenges?
Oh, viele. Also am Anfang generell erst mal so dieses ganze Wissen und ich habe ja überhaupt keine Ahnung davon und komme aus einem anderen Bereich und so. Aber natürlich auch so, ja, wie reagiert das Umfeld? Das ist ja auch so ein Thema, das hatten wir im Bootcamp besprochen. Wir müssen sagen, wir haben unsere Eltern gar nicht so stark jetzt eingebunden, weil wir wussten schon, da wird jetzt nicht unbedingt so die Befürwortung die jetzt auf unserer Seite sein. Zumal in unserem Alter natürlich irgendwie viele, viele haben schon ihre eigene Immobilie oder bauen selber oder sind in der Familiengründung oder haben schon wieder Kinder, die in die Schule gehen. Also wir sind da irgendwie gefühlt ein bisschen später dran und vielleicht auch nicht so klassisch unterwegs, wie das natürlich irgendwie noch die Generation meiner Eltern war, wo man erst mal gesagt hat, nee, wenn man, wenn man kauft, dann erst mal in erster Linie für sich selber. Da waren wir natürlich so ein bisschen der Cyclebreaker, weil mein Bruder, der, mein älterer Bruder, der hat natürlich auch gekauft im Haus und Garten und so weiter und so fort. Und ich war schon immer so, ich habe die Sachen dann ein bisschen anders gemacht, vielleicht nicht ganz so klassisch, dass man irgendwie sich dem bewusst ist, aber es dann trotzdem macht. Also sie meint es ja auch immer gut, die Eltern, und mit den Ratschlägen und so, aber Also es war halt auch eine andere Generation, das muss man auch, und gerade so diese Prägung noch mit DDR-Zeiten und so weiter, das, das fließt natürlich da auch mit rein. Und das haben wir auch im Bootcamp alle gemerkt, man hat keine finanzielle Bildung, kriegt das nicht so richtig in der Schule mit, wie das dann wirklich funktioniert. Und ich glaube, da ist es halt wichtig, dass man sich so eigene Vorbilder sucht und dein neues Umfeld.
Genau, du kannst dich immer jetzt in diesem Bootcamp, das Chat behalten wir, ja, man kann sich immer da melden, und wenn irgendwelche Fragen Fragen sind zu dem Mobilier, kann man sich ja auch immer austauschen, ne? Wenn man will, mit der engen Gruppe oder in unserem Happy Circle kann man ja auch viele Fragen stellen.
Das finde ich auch total praktisch. Also auf WhatsApp, wir haben ja diese zwei Gruppen, noch eine so unsere geschlossene Gruppe, da waren ja ungefähr 10 Frauen drinne von dem Bootcamp, die das alle in derselben Zeit gemacht haben. Das, das fühlt sich vertraut an. Aber natürlich gibt's dann auch den großen Circle deutschlandweit mit ganz vielen Frauen drinne. Und da ist auch einfach spannend zu lesen, wo sind die dann gerade dran und was besichtigen die und was sehen die da und welche Challenges haben die. Also allein schon, wenn man da so ein bisschen mitliest, dass man merkt, ah okay, die kommen ja auch ins Machen. Und das stachelt natürlich auch so ein bisschen an, dass man sagt, okay, ich muss jetzt auch mal auf eine Besichtigung oder so.
Sehr, sehr gut. Und du hast jetzt 2 Wohnungen gekauft. Aber erzähl, wieso? Weil wir kriegen oft diese Frage von anderen Frauen, ja, ich finde aktuell nichts, die Zinsen und die Tilgung werden nicht gedeckt sein. Wie war es bei dir? Deckt deine Mietrendite die Zinsen und die Tilgung ab?
Ja, aber man muss halt aktuell mit mehr Eigenkapital reingehen, das ist schon so. Also diese 10, 20%, das ist schwierig. Dadurch, dass ich eben auch mit meinem Mann jetzt zusammen gekauft habe, hatten wir auch mehr Eigenkapital zur Verfügung, haben gesagt, okay, wir stecken da jetzt mehr rein. Sodass wir mit den Tilgungen, also wir haben einmal 1% Tilgung und einmal 2% Tilgung gemacht, dass wir ungefähr auf 0,26% bzw. 0,57% Rendite kommen. Also das ist schon so, jetzt momentan ist der Markt natürlich, da ist gerade viel Bewegung drin momentan. Die Verkäufer von den Wohnungen wollen natürlich immer noch die alten Preise, die haben sich noch nicht so angepasst. Und aber gleichzeitig sind die Zinsen ja relativ hoch, und da muss man schauen, wie man, wie man verhandelt.
Genau, das wollte ich dich jetzt fragen: Der Verhandlungsprozess, wie ging er? Weil du hast schon den Kaufpreis ein bisschen gesenkt, ne? Und da ist aber auch sehr viel Nachfrage immer noch in Erfurt für nach Wohnungen.
Ja, es ist immer natürlich gerade so für die Kleinen, so irgendwie zwischen 40, 60 Quadratmeter und so, Gibt es natürlich immer irgendwie Anfragen und gab es natürlich auch andere Mitbewerber, die die Wohnung gerne auch haben wollten. Also ich muss dazu sagen, wir haben in einem Gebäude gekauft, da wurden halt 9 Wohnungen frei und wir haben die 2 Wohnungen in demselben Gebäude gekauft. Beim zweiten Mal war es dann eigentlich quasi nur noch Copy-Paste. Das war für uns auch so ein bisschen der ausschlaggebende Punkt, dass wir gesagt haben, okay, und wir möchten gerne noch eine zweite, weil wir das eben auch zusammen kaufen. Und mit einer kleinen Wohnung kommen wir da nicht so weit, weil wir uns da auch so ein bisschen den Aufwand ersparen wollten. Was wir gemacht haben, wir haben einfach über vor allen Dingen jetzt aktuell Think Immo uns da die ganzen Kriterien angegeben, was wir suchen, was wir auf keinen Fall wollen. Wir möchten natürlich möglichst wenig Arbeit mit dem. Deswegen haben wir auch geschaut, okay, wir wollen jetzt nicht was renovierungsbedürftig ist, sanierungsbedürftig. Das ist nicht unser Steckenpferd und haben da unsere Kriterien und werden dann halt fast täglich informiert, ob da jetzt was Spannendes reinkommt. Und man sieht schon, auch wenn man bei ImmoScout da vielleicht seine Filter hinterlegt hat, wie sich das entwickelt, wie die Preise nach oben oder nach unten gehen. Man sieht, welche Angebote sind immer noch online, auch nach Monaten. Das sieht man ja auch so ein bisschen, was was gefragt wird. Und momentan, das habt ihr ja auch im Bootcamp, du und Anais, ja, uns auch immer gesagt, verhandelt. Und wir konnten zum Beispiel ohne Makler machen. Das war natürlich schon mal gut. Das war von privat zu privat. Und bei dem zweiten, dadurch, dass wir die erste Wohnung gekauft hatten, konnten wir dann halt auch bei der zweiten noch mal besser verhandeln, weil wir gesagt haben, hier, ihr kennt uns schon, wir können das relativ schnell abwickeln. Wir haben die ganzen Kontakte schon, dann geht das auch natürlich ein bisschen schneller.
Alles ja super. Ja, wir sagen immer, man soll verhandeln. Wie war es bei dem Thema Finanzierung? Wie hast du finanziert?
Das war für mich auch so komplett Neuland. Und da fand ich es ganz gut im Bootcamp. Da wurden ja die Kontakte geteilt. Mit wem kann man da sprechen? Und da hatten wir auch einen sehr guten Kontakt mit der Olga Frost. Kann ich wärmstens empfehlen. Also gerade auch auch so für, für Neuanfänger in dem Thema. Die hat uns echt super beraten durch dieses, durch das ganze Thema, wie man da überhaupt rangeht. Und die hat die ganzen Unterlagen für uns eingereicht und geschaut, dass wir da alles vollständig liefern und on time. Und sie war halt auch so super responsiv. Also wenn wir da irgendwie spät abends noch geschrieben haben, dann gab es am nächsten Morgen früh schon direkt eine Antwort. Also da glaube ich, ist es halt auch wichtig, dass man so Partner hat, die einen da durchlotsen durch diesen ganzen Prozess, gerade wenn man es das erste Mal macht. Und dann kriegt man halt so die verschiedenen Dokumente von den Banken und muss dann halt gucken, okay, will ich das eher mit einer ING-DiBa machen oder mit der Sparkasse? Wie ist der Zins? Wie sind die Konditionen? 10, 15 Jahre? Und muss dann halt überschauen, was, was macht Sinn. Wir hatten dann auch für uns besprochen, okay, wenn wir die erste Wohnung mit 10 Jahren jetzt finanzieren, dass wir die zweite, die wir eigentlich nur ein paar Monate später gekauft haben, nicht auch für 10 Jahre machen. Weil dann ist es so ein bisschen Klumpenrisiko, weil was, was ist in 10 Jahren vielleicht ist. Ja, wenn dann die Anschlussfinanzierung zu teuer ist oder so, dann hätten wir so einen Klumpen einfach. Deswegen haben wir die zweite Wohnung zum Beispiel mit 15 Jahren dann finanziert.
Und wie war der Zinssatz? War unterschiedlich für 10, 15?
3,81 und das andere 3,2%.
Wir haben einmal 15 Jahre, war 3,2 oder 3,8?
3,82 waren die 15 Jahre und 3,81 waren die 10 Jahre. Das eine haben wir im Februar abgeschlossen und das andere dann Ende April.
Jetzt sind die Zinsen wieder höher, also da habt ihr eigentlich eine gute Entscheidung getroffen, ne?
Ja, das war ja dann auch, es war ja dann vorauszusehen auch, dass ab Mai wieder der EZB-Leitzins angehoben wird, und wir haben dann natürlich auch einen die Richtung argumentiert, wo wir verhandelt haben. Weil auch die Käufer, die stehen ja auch unter Druck, die müssen ja auch, also die wissen, wenn dann die nächste Leitzinserhöhung kommt, dann wird's auch für die schwieriger, dann zu verkaufen.
Ja, das stimmt. Wir hatten ja ein Gespräch zusammen gemacht mit deinem damals Freund, und wir haben geguckt, wie läuft es mit der Finanzierung, wollen wir vielleicht kürzer als 10 Jahre machen, habt ihr euch das damals überlegt, und was waren eure Gründe, warum ihr euch für längerfristig entschieden habt?
Wir haben uns das angeschaut, das war dann eigentlich gar kein Unterschied, und deswegen haben wir gesagt, nee, wir machen die 10 Jahre. Das ist, glaube ich, auch das Gängigste, habe ich das Gefühl, so von den Banken. Manche darunter finanzieren ja, glaube ich, auch gar nicht unbedingt unter 10.
Also ja, das stimmt schon, da muss man schon gute Verbindung haben mit der Bank, glaube ich, damit sie das macht. Aber was ich dich immer fragen wollte, hatte ich aber im Bootcamp auch nicht gefragt, ist Du hast ja gemeinsam mit einem Partner gekauft. So wie ich das feststellen konnte, hattest du den Lead. Also du hast das so ein bisschen geführt, diese ganzen Käufe von Immobilien. Wie habt ihr euch geeinigt?
Das Lustige ist ja, mein Mann, der ist auch in der Immobilienbranche und macht halt strukturierte Finanzierung, aber halt auf einem großen Level und eher so für Unternehmen. Und wo ich ihm dann gesagt habe, hier, lass was kaufen zusammen, oder Ich will dieses Bootcamp jetzt machen. Hat er gesagt: Hm, na ja. Also erst war er so ein bisschen zögerlich und irgendwann hat er dann gesagt, er möchte da mitmachen. Da habe ich gesagt: Aber nur für Frauen. Er fand das Format aber cool und hat eigentlich gesagt: Warum gibt es denn so was nicht für Männer? Und gerade er ist jetzt auch nicht deutsch. Für ihn wäre es auch interessant zu wissen, wie das ja alles in Deutschland funktioniert, wie man da vorgeht. Und dann haben wir gesagt: Okay, wir machen irgendwie dieses Bootcamp zusammen. Und dann habe ich gesagt, ich mache mir diese, die ganzen Sessions mit, aber ich hole dich inhaltlich ab. Und dann haben wir eigentlich immer nach jeder Session uns abends dann, wenn so ein Wochenblock war, immer Donnerstag hingesetzt und haben gesagt, hier, wir schauen die Videos zusammen, oder wenn du Fragen hast, dann nehme ich die auch mit ins Bootcamp mit rein. Also wir haben das quasi gemeinsam durchlebt, diesen ganzen Prozess. Er war da irgendwie auch mit dabei. Und hat auch Spaß gemacht, weil obwohl er in der Branche ist, hat er auch sehr viel gelernt, wie das Ganze funktioniert.
Ja, mir hat es auch total viel Spaß gemacht, mit euch beiden zu sprechen, als wir unsere One-on-ones hatten, weil ich auch gemerkt habe, dass er aus diesem Bereich kommt. Wir haben sogar festgestellt, dass wir gemeinsame Bekannte haben. Ja, total lustig. Und es war super spannend. Und ich muss aber auch sagen, als ich angefangen habe zu investieren als Privatperson, war es für mich auch ganz was anderes, weil ich habe davor auch immer große Transaktionen betreut, aber da muss man sich ja fast um nichts kümmern außer um die Zahlen. Und für alles andere gab es Spezialisten, Rechtsanwälte, Notare. Und sie haben bei diesen großen Transaktionen so viel Geld verdient, dass sie wahnsinnig viel Arbeit geleistet haben. Und wenn du privat kaufst, musst du dich in vielen dieser Sachen auch selbst einlesen. Wie ist so ein Vertrag, alle Details zum Vertrag und so weiter. Und deswegen, das freut mich. Über euch, ne, dass ihr das so gemeinsam machen konntet und dass wir euch auch gemeinsam begleiten konnten.
Ja, danke schön. Ja, es war halt irgendwie, das sagt er ja auch im Bootcamp, man muss nicht unbedingt mit seinem Partner jetzt finanzieren, man kann das auch mit einer Freundin machen, man kann es aber auch alleine machen. Also es gibt ja verschiedene Optionen und sich das überhaupt offen zu halten. Für mich am Ende des Tages war es irgendwie Okay, also ich möchte es auf jeden Fall machen, deswegen, ich mache das. Entweder du machst jetzt mit oder du hast halt keine Lust drauf, dann ist es auch okay. Aber man muss es halt, glaube ich, einmal irgendwie so ein bisschen thematisieren, wie steht der andere dazu? Weil es kann ja auch sein, dass der eine eher so auf ETFs geht und der andere möchte halt eher so ein bisschen was Handfestes wie eine Immobilie. Und dann muss man halt auch persönlich so ein bisschen schauen, Weil jeder ist anders geprägt, allein schon von der Familie, wie man investieren möchte. Ja, ein Stück weit auch zusammenpassen. Und wenn sich da niemand findet, dann muss man, glaube ich, trotzdem auch diesen Mut haben zu sagen, okay, dann mache ich das trotzdem hier, weil ich habe ja die Unterstützung von Maja, von Anais, von der Bootcamp-Gruppe. Und es fängt ja immer nur an, dass man Angst hat, weil man das Wissen nicht hat. Wenn man das Wissen alles hätte, hätte man ja keine Angst. Und dieses Wissen, das kriegt man ja genau im Bootcamp.
Ja, so ist es wirklich. Und ihr habt ja gemeinsam gekauft, habt ja eine Gesellschaft gegründet, oder wie habt ihr das gemacht?
Wir haben eine GbR gegründet. Also wir haben ja zum Zeitpunkt auch gekauft, wo wir jetzt noch nicht verheiratet waren. Und wir hatten das Thema ja auch im Bootcamp so diskutiert. Also gerade als unverheiratetes Paar macht schon Sinn, da eine GbR aufzusetzen. Aber generell auch aus steuerlichen Gründen macht macht das eigentlich Sinn? Und das ist dann halt so ein formloser Vertrag, den man für sich einmal aufsetzt, wo dann halt auch geklärt ist, okay, bringen wir uns 50:50 ein, aber man könnte ja auch 60:40 machen, 70:30, je nachdem. Und das ist dann einfach ein, ja, mal festgehalten ist, ne, wie sind die Regelungen, oder was ist, wenn ein Partner seine Anteile vielleicht später dann doch mal verkaufen will? Oder was ist, was man natürlich nicht hofft, aber was im Leben eintreten kann? Was ist, wenn ein Partner verstirbt? Oder wie ist es, wer soll erben? Also solche Themen zum Teil müssen da einmal geklärt werden. Da gibt es ja Vorlagen im Internet, da kann man sich dran orientieren und das auch einfach mal festhalten. Und das sind natürlich auch neue Gespräche, die man vielleicht dann in der Beziehung führt. Ja, weil das ja nicht so Man redet ja nicht tagein, tagaus über solche, über solche Summen und was das wirklich an Konsequenzen auch bedeutet.
Ja, das stimmt. Da habt ihr aber noch mal gemerkt, dass es bei euch alles gut funktioniert, oder? Ja, sehr schön. Dann kann man jetzt ruhig heiraten. Und meine nächste Frage geht auch so ein bisschen in die Richtung: Was ist denn deine Vision für die Zukunft? Jetzt, jetzt investierst du fleißig in Immobilien. Du hast glaube ich auch schon ETFs.
Genau, ja, also meine Vision ist einfach so wirklich finanzielle Unabhängigkeit, also das vielleicht ein bisschen hochgegriffen, aber wirklich mich weniger abhängig zu machen, ob das jetzt ein Arbeitgeber ist oder ob das mit meiner Nebenselbstständigkeit, ob das so funktioniert. Also ich möchte das Gefühl haben, oder auch mit Beziehung, ne, wir hoffen natürlich, dass es immer sein Leben lang hält aber man möchte ja irgendwie finanziell abgesichert sein. Und das ist mir einfach für mich persönlich ein Anliegen, dass ich schaue, okay, wie bin ich da aufgestellt, was kann ich selber machen, um mich darum zu kümmern? Weil ja, man sagt immer, Geld macht nicht glücklich, aber es gibt einem Sicherheit. Und es kann ja auch sein, dass man das auch mal für sich braucht, eine größere Summe, weil irgendwie gesundheitlich was ansteht, wie auch immer. Also da ist es halt gerade als Frau, wenn man so diese ganzen Statistiken sieht, Altersarmut, Vorsorge und so weiter, ist es halt einfach wichtig, dass man sich da miteinander im Austausch ist mit seinem Partner, aber auch sich selber so ein bisschen guckt, wo steht man aktuell und wie kommt man überhaupt dahin, wo man hin will.
Deswegen bin ich auch sehr gespannt auf unser One-on-One-Coaching, was noch aussteht, jetzt gleich nach diesem Gespräch, wo wir auch über den Vermögensaufbau sprechen und gucken, wann möchte man in Rente gehen, Wie viel Kapital möchte man haben? Wie viel Cashflow will man haben? Also das ist schon sehr, sehr wichtig, dass man sich jetzt schon Gedanken macht, weil du bist jung und du könntest dein Vermögen immer noch vermehren. Ja, es ist was anderes, wenn man mit 57 oder 60 starten will. Das ist dann schwieriger.
Ja, ja, genau. Und das war halt auch so in der Diskussion mit den anderen Frauen im Bootcamp, dass auch dann solche Themen aufkommen. Das fängt vielleicht mit einem Thema an wie Immobilien, aber das hört ja dann nicht auf. Man überlegt sich dann generell, okay, bin ich gut abgesichert oder brauche ich die Versicherung noch? Oder muss ich irgendwie anders hier shiften? Brauche ich noch eine andere Anlageform? Also das geht ja dann weiter eigentlich. Und deswegen macht es total Sinn, dass ihr eben auch diese One-on-ones anbietet, wo man dann eben auch noch einen Schritt weitergeht und schaut, okay, wenn das sein Ziel ist, in so und so vielen Jahren Passive Income von XY zu haben, wie, wie kommt man dahin? Genau. Und ich fand es eben auch so erfrischend und ich glaube, das haben die anderen Frauen im Bootcamp auch bestätigt, so eure Herangehensweise, auch groß zu denken und wirklich zu überlegen, okay, was brauche ich denn im Alter, welche Summen? Also gerade wenn man sich so anmietet, wie sich Mietpreise entwickeln, dass man halt schaut, okay, welche Summe muss man denn später im Alter auch dann haben dafür?
Ja, total. Bald kommt so ein cooler Newsletter raus, und zwar mit, von, über meine Schwester. Meine Schwester hat sich jetzt mit 42, ist sie in die Rente gegangen, weil sie sehr schlau investiert hat und aber wirklich sich Gedanken gemacht hat, wie sie im Alter leben möchte. Was für ein Haus will sie haben? Für was will sie Geld ausgeben? Wo will sie wohnen? Also es ist wirklich super interessant, das können wir gleich besprechen. Und jetzt aber ein bisschen zum Ende unseres Gesprächs, soll weg, möchte ich dich fragen, was wären deine Top 3 Tipps an Frauen, die jetzt in Immobilien investieren möchten?
Ja, also ich finde, was ich vorhin angesprochen habe, so Zugang zu Wissen, das ist halt schon wichtig, weil wir haben halt Angst, dass wir da irgendwie eine falsche Entscheidung treffen. Und deswegen mein Tipp wäre immer Wissen ist da, wir haben irgendwie alle Zugang zum Internet, zum Glück. Holt euch dieses Wissen, es gibt viel Kostenloses, es gibt natürlich eben dann auch dieses Bootcamp-Formate, aber das Wissen ist da, holt euch das. Das wäre so mein erster Tipp. Das Zweite ist aber auch so Vorbilder sich suchen, so im privaten Kreis, dass man eben auch drüber mal spricht, weil wir kennen das ja alle, wir sprechen mit Freundinnen irgendwie über andere Themen, jetzt nicht unbedingt bedingt jetzt um die nächste Kapitalanlage. Aber dass man auch mal so schaut, wer sind denn die Vorbilder vielleicht in meiner Familie, wo man denkt, vielleicht die Tante, der Onkel, keine Ahnung, die machen das vielleicht so. Und dass man mit denen auch mal drüber spricht über solche Themen. Und der dritte Tipp von mir wäre, sich auch Zeit zu nehmen. Also ich weiß, wenn ich immer solche Bootcamps mache, das ist für mich immer sehr intensiv. Ich mache solche Weiterbildungen in der Regel immer in den dunkleren Monaten im Jahr, also immer so Januar, Februar oder so ist immer so meine Weiterbildungszeit, weil ich dann sowieso mehr Zeit zu Hause verbringe. Weil das ist natürlich schon intensiv, diese Recherche, Lesen und Koordinieren und so. Ich würde das jetzt nicht unbedingt in den Juni packen, wo man eher natürlich weniger Zeit vorm Computer verbringen möchte und mehr draußen sein will. Also dass man auch so ein bisschen schaut, wann ist denn der richtige Slot, um sich mit so einem Thema intensiv zu beschäftigen? Wann will man so ein Bootcamp machen? Und ich fand das ideal, dass ihr das im November, Dezember da angeboten habt, Januar auch noch. Das hat so in meine persönliche Jahresplanung ganz gut reingepasst.
Ja, super. Lieben, lieben Dank, Solveig. Danke für diesen tollen Tipps, die du auch erprobt hast. Ja, und ich bin so gespannt auf deine Reise. Du bist jetzt Teil der Happy-Immo-Familie und wir sind alle verbunden und wir gehen alle in die finanzielle Unabhängigkeit jetzt, oder?
Genau.
Perfekt, das machen wir. Lieben Dank.
Danke, Maja.
Ciao.
Ciao.
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