Let’s talk Bootcamp, let's talk Wohnungskauf mit 59 Jahren - mit Tine Wagenmann
21 Jun 2023 · 23 min
Tine Wagenmann, a single mother and former researcher, bought her first apartment at 59 through a women-focused real estate bootcamp. She negotiated €180,000 down from €210,000 and is already bidding on a second property in Düsseldorf. The bootcamp's weekly calls and WhatsApp group gave her the knowledge and confidence to overcome banks' reluctance to lend to self-employed women her age.
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Unsere heutige Folge wird gesponsert von Carolin Teller. Carolin Teller ist Senior-Baufinanzierungsspezialistin bei Baudarlehen24 und heute unsere Werbepartnerin für den Happy Immo Podcast. Seit 10 Jahren berät Carolin Frauen, die beste Finanzierung für ihren persönlichen Immobilientraum zu bekommen. Sie ist Mutter und selbstständig. Sie kennt somit die Knackpunkte und die Bedürfnisse Dinge, die Frauen beim Immobilienkauf herausfordern. Der Call am Wochenende oder wenn die Kinder im Bett sind, ist für sie gar kein Problem. Mit Carolin verpasst du keine Frist und erhältst rechtzeitig den Reminder, wenn es um die Refinanzierung geht. Und die beste Finanzierung erhältst du mit ihr sowieso. Wir und unsere Bootcamp-Teilnehmerinnen sind von ihrer Expertise und ihrer hervorragenden Beratung begeistert. Und jetzt geht's los mit dem Podcast.
Viel Spaß! Herzlich willkommen zum Happy Immo Podcast. Heute haben wir eine ganz besondere Episode. Wir Wir haben Tine zu Gast. Tine hat unser Bootcamp mitgemacht und hat als Erste ihre eigene Wohnung gekauft, und zwar kurz vor der Hälfte des Bootcamps, also total schnell. Tine ist irgendwas zwischen 50 und 60, hat 3 Kinder, hat ihr Leben, ihr ganzes Leben lang gearbeitet, ist selbstständig und hat von jeder Bank erstmal gehört, dass sie auf keinen Fall einen Kredit bekommt. Wie sie es doch geschafft hat und wie sie eben so schnell dann ihre tolle Wohnung gekauft hat, bitte jetzt. Hallo Tine.
Ja, hallo Anais, schön, dass ich da sein darf. Vielen Dank für die Möglichkeit, das auch zu teilen und dass wir das der Öffentlichkeit mal gut zugänglich machen.
Ja, genau, das soll jetzt jeder hören. Hört hin.
Mit welchen Problemen man sozusagen zu tun hat, einmal als Mutter von 3 Söhnen, auch alleinerziehend, selbstständig und ich nenne es jetzt mal im mittleren Alter.
43, ne?
Ja, genau, genau. Das war tatsächlich nicht so ganz einfach, und das war eine Überraschung für mich, dass es so schwierig ist, mit diesen Grundvoraussetzungen als Frau heute 2023 eine Wohnung zu finanzieren. Was aber unfassbar hilfreich war und was eine ganz tolle Energie war, war eben das Bootcamp. Und ohne das Bootcamp hätte das auch nicht so gut geklappt für mich, hätte ich wahrscheinlich vielleicht auch vorher aufgegeben. Geben. Aber durch die Aufstellung des Bootcamps, oder da fehlt mir jetzt gerade das richtige Wording, durch das Konzept, so wie ihr es aufgebaut habt, das ist so super strukturiert, dass ich sozusagen von der ersten Minute an drangeblieben bin. Und als es dann auch Schwierigkeiten gab mit der Finanzierung, hatte ich eigentlich, also ich hatte Tiefpunkte, aber es war eigentlich ein Selbstverständnis. Und das habe ich gelernt durch euch und durch die Gruppe, die da eine Riesendynamik entfaltet hat. Dass es für uns eine Selbstverständlichkeit sein sollte, als Frauen Wohnungen zu kaufen, Immobilien zu kaufen, und egal in welchem Alter.
Das fand ich auch total toll an diesem Bootcamp und auch an dir, weil es war ja schon, das hatte schon das Potenzial zu einer kleinen Lebenskrise, weil irgendwie die ersten Banken schon zurückgemeldet haben, dass du keine Finanzierung bekommen kannst, aus welchen Gründen auch immer. Und irgendwie alle im Bootcamp haben gesagt, so ein Quatsch, Tina, wir bringen dich jetzt zur Finanzierung. Und wir haben dann mit unserer Top-Finanzierungsberaterin gesprochen und da wurde hart verhandelt. Da wurde richtig mit den Banken gesprochen und am Ende hat ja alles geklappt.
Am Ende hat alles geklappt und das ist auch super. Und es ist auch so, dass wir jetzt den Weg ja schon weitergehen für die nächste Immobilie sozusagen. Und das ist Carolin zu verdanken, aber auch euch zu verdanken, dass wir da nicht aufgehört haben und dass es dann zu einem guten auch plötzlich einfach ein Ende gekommen ist, auch mit guten Konditionen. Ja, das muss man jetzt ja auch noch mal dazu sagen. Dafür, dass es am Anfang irgendwie hieß, es funktioniert gar nicht, hat es dann nach einer wirklich fast tiefen Sinnkrise doch ganz gut funktioniert.
Ja, genau. Also wo ein Wille ist, da ist auch immer ein Weg. Und wir führen euch dahin. Das ist ja auch das, was wir versprochen haben im Bootcamp, dass wir dich an die Hand nehmen und dich zu deiner ersten Immobilie führen. Und das freut mich total, dass das bei dir so schnell geklappt hat. Tine, erzähl mal ganz kurz in vielleicht 3 Sätzen deinen Hintergrund für die, die dich nicht kennen.
Okay, also ich bin Tine, Mutter von 3 Söhnen, die jetzt auch schon erwachsen sind, und bin Architektin, Diplomingenieurin für ökologisches Bauen, komme ursprünglich aus der medizinischen Forschung, war da MTA und Leiterin von einem Forschungslabor in der Uniklinik in Mannheim. Und habe meine Söhne alleine großgezogen. Bin stolze Mutti, oder ich liebe es, Mutti zu sein, also auch jetzt noch, und liebe es zu arbeiten und habe in all den Jahren mir eine Selbstständigkeit aufgebaut als Architektin, unterrichte aber auch Stressmanagement, gebe Achtsamkeitstrainings, Wieso kann ich das oder wieso glaube ich, das zu können? Hat damit zu tun, dass ich schon seit vielen, vielen Jahren meditiere, eigentlich seitdem ich 14 bin und rund um den Dalai Lama in Gruppen war und das da erlernt habe, mich da mit Forschungsthemen beschäftigt habe und eine Ausbildung habe zum Healthy Minds at Work Coach und MBSR-Lehrerin.
Also man sieht das auch, aus jeder Pore strahlst du ganz schöne Ruhe und Mindfulness aus. Wie bist du denn mit 14 zum Dalai Lama gekommen?
Mit 14 bin ich nicht zum Dalai Lama gekommen tatsächlich, sondern mit 14 bin ich zum Meditieren gekommen. Das hatte damit zu tun, dass ich einen Sportunfall hatte und ziemlich lange im Krankenhaus lag, relativ unbeweglich, und relativ lange gebraucht habe, um wieder in die Bewegung zu kommen. Das hat angefangen irgendwie, dass ich erstmal wieder trainieren musste, wie man sitzt, und mit dem Laufen hat es auch eine ganze Weile gedauert. Und da hatte ich nicht so viele Ausweichmöglichkeiten außer meinem Bett, an das ich fest gebunden war. Und dabei habe ich meine innere Kraft kennengelernt und die Kraft meiner Vision oder meiner Vorstellung. Also schon damals habe ich mir vorgestellt, wie das ist, wenn ich mal einen Marathon laufe, oder das war das Ziel. Aus dem Bett heraus.
Hast du gemacht?
Es hat dann gedauert, habe ich dann gemacht. Genau, habe ich gemacht mit 40. Ja, habe ich gemacht mit 40. Ja, auf jeden Fall habe ich damals gelernt, was innere Kraft ist, was die Kraft der Gedanken ist. Ich glaube sehr an die Kraft der Gedanken, bin ich überzeugt von. Und ja, und damals habe ich angefangen zu meditieren, und zum Dalai Lama bin ich tatsächlich erst sehr viel später gekommen, auch so rund mit 40.
Jetzt hast du erzählt, du kommst aus der Medizinbranche, bist dann Architektin geworden. Wie war da der Weg?
Das war auch, ja, ganz einfach. Also ich komme aus dem Kopf-Hals-Bereich, Hals-Nasen-Ohren-Bereich, und wir hatten ganz viele Patienten, die wir irgendwann zum Sterben entlassen haben oder mussten, damit die da ihre letzte Reise antreten. Und das war, es ist ja schon eine ganze Weile her, und damals gab es noch nicht solche Hospizbewegungen, wie wir das heute haben. Und ich habe dann teilweise die Patienten zu Hause gepflegt, nachts neben meiner täglichen Arbeit in der Klinik, und habe gedacht, es braucht jemand, der ein schönes Hospiz baut.
Dann hast du Architektur studiert, und dann habe ich Architektur studiert.
Also das war Punkt 1, tatsächlich.
Und wie alt warst du da?
Da war ich, glaube ich, 25.
Okay, okay. Und dann bist du so in die Immobilienschiene reingerutscht, kann man das so sagen?
Ja, in die Immobilienbranche bin ich ja durch euch reingerutscht, das kann man so sagen. Genau, auch gar nicht vor gar nicht langer Zeit, sondern ich würde sagen, das ist ja noch kein ganzes Jahr her, ne? Da bin ich über euch gestolpert auf Instagram und das hat sofort mit mir resoniert. Und dann habe ich mich ziemlich schnell angemeldet für das Bootcamp und wir beide hatten im Vorfeld, Anna, ist noch so ein 1:1-Call, der auch sehr mit mir resoniert hat.
Das freut mich sehr, weil ich weiß auch, dass der etwas chaotisch war. Ich glaube, ich war im Zug und hatte irgendwie kein so tolles Internet. Aber genau, wir haben uns gut verstanden.
Ja, genau, genau. Und dann war das irgendwie klar, dass das passt. Und da war ich ziemlich überzeugt von, dass das auch der richtige Weg ist.
Dann sind wir schon direkt bei unserem Bootcamp und bei deiner Immobilie, denn Tina, du bist ja die Allererste aus dem Bootcamp, die gekauft hat.
Das stimmt, das war glaube ich so, genau.
Herzlichen Glückwunsch, das war total super, und du bist da wirklich ziemlich durchmarschiert, denn du hast glaube ich ungefähr in der Hälfte oder kurz vor der Hälfte des Bootcamps schon deinen Kaufvertrag unterzeichnet. Wie kam das denn dazu? Warum glaubst du, bist du da so durchgestartet?
Also ich fand einmal das Bootcamp an sich, oder ich finde das Bootcamp an sich super, so wie es aufgebaut ist. Und was ich extrem hilfreich und unterstützend finde, ist, dass wir diese wöchentlichen Calls und die Dynamik der Gruppe— wir hatten ja auch neben unseren wöchentlichen Calls und den 1:1-Gesprächen, die ich auch unfassbar hilfreich finde, über WhatsApp diese Gruppe, und da war eine unfassbare Gruppendynamik. Und dann gab es ja irgendwann eben den Aufruf, ja, jetzt guckt euch Immobilien an. Und das habe ich gemacht und habe mir die angeguckt. Und ja, das war eine unfassbare Energie. Also, und diese Energie, die habe ich aufgenommen. Also, die spüre ich auch jetzt noch. Ich kann dazu auch gleich noch mal eine neue Story erzählen, die wir noch nicht geteilt haben. Ja, auf jeden Fall habe ich diese Energie, die konnte ich so wahnsinnig spüren, und die kann ich jetzt noch spüren. Und dann gab es ja diesen Ratschlag, guckt euch Immobilien an und bietet einfach mal, egal was passiert. Also the worst case ist, du kriegst sie halt nicht.
Ja, genau. Worst case ist, du kriegst sie halt nicht. Was soll passieren? Genau.
Und da du ja nicht emotional damit verbunden bist, ist es ja auch nicht schlimm, wenn du sie nicht gleich kriegst. Und dann hatte ich bei meiner ersten Immobilie, die ich ja auch beurkundet habe, die wir auch wahrscheinlich nächste Woche anfangen zu renovieren, da habe ich halt einen Preis abgegeben, der deutlich unter dem Preis war, der aufgerufen war. Und so bin ich zu meiner ersten Immobilie gekommen. Ich habe tatsächlich immer gedacht, ich bräuchte ein großes Polster.
Hast du gedacht, um eine Wohnung zu kaufen, muss man irgendwie mehrere Hunderttausende auf dem Konto haben? Geil, dass du das sagst, weil das ist wirklich einer der Glaubenssätze, den alle haben. Das war auch mein Aha-Moment. Braucht man nicht.
Genau. Und das habe ich da gelernt. Und deshalb bin ich da auch so mutig drangegangen. Das war Punkt 1. Wir brauchen gar nicht so ein großes Polster, sondern wir können auch einfach mal klein anfangen, auch mit einer kleinen Immobilie oder so. Und dann noch mal auch das zu trennen. Ich brauche gar nicht Immobilien für mich selbst, sondern es macht durchaus Sinn, Immobilien zu haben zur Vermietung. Einmal um anderen auch Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Und um auch mal den wirtschaftlichen Aspekt zu sehen, um da ganz selbstbewusst zu sein.
Genau, das ist so ein Samen, den wir gerne überall pflanzen wollen, dass Immobilien eben toll sind, um sie selbst zu bewohnen, dass das aber eher so ein Luxusartikel ist, sondern dass also das die Kapitalanlage, aber das ist, was einen frei macht. Und das hast du jetzt gekauft. Magst du über Zahlen reden? Also was war der Preis?
Ja, können wir gerne machen. Also der Preis war 210.000 €, der ging dann runter auf 198, glaube ich, und dann habe ich gekauft für 180.
Wow, das heißt, 30.000 € hast du runtergehandelt, mehr als 10%. Ja, ja, herzlichen Glückwunsch, voll gut! Und wie hast du die Verkäufer überzeugt, dass sie dir das für so viel billiger geben?
Also gar nicht wirklich, sondern es war einfach so, also als ich die Immobilie besichtigt habe, war mir klar, also mir war schon klar, dass das meine ist, als ich das Exposé gesehen habe. So habe ich gedacht, das ist meine. Und dann habe ich den Besichtigungstermin gemacht und dann habe ich auch gedacht, da steht mein Name drauf. Und dann habe ich einfach ein Angebot abgegeben, so wie andere eben auch. Also es gab mehrere Interessenten und habe dann aber, es gab auch von dem Makler her ganz klare Zeitstrukturen, so nach dem Motto, bis dahin geben alle die Angebote ab, bis dahin wird noch mal nachjustiert etc. Und ich habe aber mehrfach den Makler angerufen und habe ihm tatsächlich auch noch mal eine Mail geschrieben, dass ich schon glaube, dass das meine Immobilie ist und ich mich freue, wenn ich den Zuschlag bekomme. Also ich habe auch gar nicht gesagt, ich hätte gerne den Zuschlag oder so, sondern ich habe geschrieben, ne, ich sehe das schon so, dass ich den Zuschlag bekomme. So, ich war sehr in Präsenz.
Und du warst auch insgesamt sehr überzeugend, ne? Mit der Notarin oder dem Notar, geht's dir irgendwie ähnlich, oder was war da die Geschichte?
Bei dem Notar war die Geschichte, dass der Makler mir Notar vorgegeben hat und ich aber gerne einfach mit meinem Notar das machen wollte und dem Makler dann auch direkt gesagt habe, wenn wir da zum Kaufvertrag kommen, dann bitte nur über meinen Notar, und habe ihm direkt die Kontaktdaten rübergegeben. Und das hat er dann auch so gemacht.
Sehr gut. Also bist du da total selbstbewusst aufgetreten und hast da alles genau in deine Richtung gedreht. Ich glaube, du hast da wirklich sehr viel richtig gemacht. Du hast dann gekauft und nächste Woche geht's los mit der Renovierung.
Wann wird vermietet? Also ich denke, dass ich ab dem 1. Mai das vermieten möchte. Also ich schätze, dass wir so 5 Wochen für die Renovierung haben. Die Renovierung mache ich selbst, also das möchte ich gerne selbst machen. Und da gibt's so ein paar Punkte, aber das muss man sich jetzt noch mal angucken, oder muss ich mir jetzt noch mal angucken, wenn wir dann das mit der Schlüsselübergabe alles direkt gemacht haben.
Okay, und was wirst du alles verändern? Du bist da reingekommen in die Wohnung, wusstest du direkt, was du alles anfassen musst, was so bleiben kann? Ich frage, weil wir oft Feedback kriegen, dass Frauen, oder dass das einfach die Frage ist, ab wann ist klar, was ich verändern muss, ne? Wenn zum Beispiel eine Küche drin ist, die schon alt ist, aber die noch geht, ist es einfach schwierig zu entscheiden, bleibt die jetzt drin oder mache ich die neu, ne? Ähnlich bei einem Bad. Wie machst du das mit dem Renovieren?
Machst du das selber? Das Renovieren, das möchte ich gerne selber machen. Da machen wir ein kleines Familienprojekt draus. Genau der Gestalt, dass ich da auch uns ambitionierte 5 bis 6 Wochen gegeben habe.
Was wird alles verändert? Was machst du alles in 5 bis 6 Wochen?
Schlüsselübergabe. Also verändern, wir werden das Bad angehen. Die Immobilie ist ja schon ein bisschen älter. Und im Bad werde ich die Keramiken austauschen. Was auch ein Punkt ist, ist, dass wir uns den Boden in der ganzen Wohnung angucken müssen, weil das eben Teppichboden ist. Den werden wir rausnehmen und dann müssen wir mal gucken, ob da vielleicht Holzdielen drunter liegen. Wenn dem so ist und die sind gut in Shape, würden wir die einmal abschleifen und einmal lackieren. Wenn dem nicht so ist, würden wir einen Fließestrich reinmachen. Und diese ambitionierte Zeit von 5 bis 6 Wochen, die kommt so zustande, dass ich alle meine 3 Söhne einbinde, die sich schon drauf freuen.
Ja, geil, ja, das muss man ausnutzen. Jetzt hast du schon 3 Söhne, dann müssen die auch irgendwie eingespannt werden.
Das finde ich super. Genau, also Küche ist keine drin. Da ist die Überlegung, dass ich tatsächlich eine kleine Küchenzeile reinmache. Dann habe ich mir die Elektrik angeguckt. Da kann es sein, dass, wenn wir jetzt zum Beispiel an so Dinge gehen wie Küchen- Zeile, dass ich das dann vielleicht direkt mitmache, da in dem Bereich, weil dann ist es da erst mal safe. Das Haus ist von '58, also es ist wirklich ein bisschen old-fashioned.
Wow, das klingt ziemlich spannend. Lass uns dann mal Fotos zukommen, dass wir das sehen.
Ja, das auf jeden Fall.
Wie geht es weiter? Also jetzt hast du deine erste Immobilie eingetütet. Check, check. Total gut. Kaufst du noch weiter?
Also ich bin gerade in Verhandlungen mit einer weiteren Immobilie. Interessanterweise auch eine, die ich mir eben letztes Jahr schon angeguckt habe. 64 Quadratmeter, sollte 349.000 € kosten, mitten in der Stadt in Düsseldorf. Und ist auch, sagen wir mal, ein bisschen renovierungsbedürftig, aber nicht so viel. Da ist auch das Thema das Badezimmer. Die ist dann runtergegangen auf 319.000. Ich habe jetzt 265 geboten, und so wie sich das entwickelt, könnte sich das gut entwickeln.
Wow, tatsächlich gerade bei der Carolin. Genau, apropos Carolin, aber gut, wir drücken die Daumen. Das hört sich ja, das hört sich total gut an. Ich glaube, du bist da genau auf dem richtigen Weg. Apropos Carolin, du warst Du warst gar nicht unsere älteste Bootcamp-Teilnehmerin, aber du warst auf jeden Fall eine der älteren und bist selbstständig. Da war ja direkt am Anfang die Sorge, ob das überhaupt klappt, also nicht ob du eine Wohnung kaufen kannst, aber ob du eine Finanzierung bekommst, weil wir alle wissen, Banken wollen Leute, die fest angestellt sind und die noch ganz viele Jahre arbeiten, um den Kredit abzubezahlen.
Wie hast du das gelöst? Das war tatsächlich ein Riesenthema und das hat mich kurz in eine große Krise gestürzt, Mein Alter war ein Thema, und damit habe ich nicht gerechnet gehabt. Die Finanzierung hat sich nicht so einfach dargestellt. Wir reden jetzt, ich hatte das ja eben schon gesagt, also diese Wohnung kostete 180.000 Euro, und wir reden über eine Finanzierung von 144.000 Euro. Es geht nicht um eine halbe Million, und das Eigenkapital, das war auch da, Insofern habe ich überhaupt nicht mit dem Gegenwind gerechnet, den ich bekommen habe, und mit den Schwierigkeiten. Und hatte aber eine super Finanzberaterin, eben Carolin, und die hat mich da unterstützt. Und wir mussten aber mehrere Runden drehen, bis wir dann am Ende des Tages eine Bank gefunden haben, die das finanziert hat.
Und das Tolle ist ja, also wir arbeiten ja sehr eng mit Carolin zusammen, dass ihr uns dann beide immer berichtet habt, oder wir haben zusammen drüber gesprochen, dass Carolin wirklich sich für dich ins Zeug gelegt hat, ne, und nachverhandelt hat, und eben genau dann am Ende auch wirklich erwirkt hat, dass du die passende Finanzierung bekommen hast. Ja, voll gut. Wie würdest du denn sagen, so im Rückblick, nicht das mit dem Immobilienkauf, gab es vorher irgendwelche Ängste, die dich davon abgehalten haben, in Immobilie zu investieren, und siehst du das jetzt anders?
Also, nee, vorher gab es keine Ängste, in Immobilie zu investieren, aber es gab auch nicht das Know-how, das ich durch euch erlangt habe. Also, und es gab auch nicht, also von meiner Seite, dieses Selbstverständnis. Also, das habe ich durch euch sozusagen richtig erlangt, oder das konnte ich durch euch richtig übernehmen und richtig spüren. Also dieses Selbstverständnis, natürlich kaufen wir Immobilien, Und natürlich ist das ein Baustein unserer Altersvorsorge. Und selbst wenn ich, wie gesagt, eine der älteren Teilnehmerinnen war des Bootcamps, ja, das hat mir das absolute Selbstbewusstsein gegeben. Oder eben, da wiederhole ich mich gerne noch mal, das war dann so ein Selbstverständnis, und das habe ich durch euch bekommen. Und das hat aber auch einen Großteil mit bewirkt, eben diese Dynamik unserer Gruppe. Ich finde, wir waren unfassbar tolle Gruppe, sind das immer noch, weil es gibt ja immer noch im WhatsApp, und, und diese gegenseitige Unterstützung, und von euch auch diese ganzen aufgearbeiteten Dokumente und Themen. Damit ist Immobilienkauf eigentlich gar kein Thema mehr.
Ja, das freut mich sehr. Das war auch unser— genau das ist unser Ziel, ne, zu sagen, dass Immobilienkauf dass das jeder und jede kann und dass es echt nur ein Ding ist, was man, wenn man unseren Schritten Step by Step folgt, dass dann landet man eben am Ende beim Notar und kauft eine Wohnung. Und zwar auch gerade, wenn man es so macht wie du, die ja auch wirklich jeden Schritt genauso gemacht hat, wie wir ihn empfohlen haben, also wirklich auch keine Folge ausgelassen hat, keine Hausaufgabe ausgelassen hat. Das war ziemlich gut. Ich würde sagen, wir sind ziemlich, wir sind am Ende unseres Podcasts. Was sind denn deine 3 Tipps, die du jetzt unseren allen, die zuhören, noch mit auf den Weg geben möchtet.
Also meine 3 Tipps sind, ich darf ja ein bisschen Werbung machen, oder es ist ja keine Werbung, sondern Überzeugung, auf jeden Fall mit euch das Bootcamp zu machen.
Ja, das darfst du auf jeden Fall.
1, 2, 3. Also das ist schon mal Punkt 1. Und Punkt 2 ist wirklich, da auch dranzubleiben und diese Energie mitzunehmen und dieses Wissen mitzunehmen und einfach zu machen. So wie ich eben gesagt habe, es kann ja nichts passieren. Außer dass man keinen Zuschlag bekommt, aber dann guckt man eben weiter und dann geht es eben zur nächsten Immobilie. Und auch wenn es diese Hürden gibt, die es bei mir gab, dass es erstmal keine Finanzierung geben sollte, was ich tatsächlich das absolute Unding fand, ja, sich nicht entmutigen zu lassen, sondern einfach weiterzumachen.
Okay, ja, fantastisch. Also deine Tipps sind, ne, macht das Bootcamp, seid dabei, dann bleibt dran, steckt da, nehmt die Energie mit, Bootcamp entsteht. Das finde ich nämlich auch, ihr wart eine ganz tolle Gruppe und ihr habt euch da wirklich gegenseitig so hochgezogen. Und dann einfach machen und lasst euch auf keinen Fall entmutigen durch irgendwelche Sachen, von denen ihr denkt, die sind unlösbar, wie eben so eine blöde Finanzierung. Ja, wir kriegen das hin zusammen. Genau, sehr gut, Tine. Dann würde ich sagen, in deinen tollen Happy-Immo-Klamotten raus in den Tag und wir hören voneinander.
Ja, so machen wir das. Ich danke euch für eure Zeit und die Möglichkeit, dass wir hier gesprochen brauchen haben.
Ja, vielen Dank dir. Ja, tschüss!
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