Let's talk Eigenheim, let's talk Happy Immo Bootcamp - mit Anisá Namdar
31 May 2023 · 24 min
Anisá Namdar, a Cologne art agent, went from crypto and ETFs to buying her first property through the Happy Immo Bootcamp. She credits the structured learning, document checks, and a women-only investment circle for breaking through the psychological barrier. Her advice: find a mentor, build a peer group, and act.
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Herzlich willkommen zum Happy Immo Podcast. Heute haben wir einen ganz besonderen Gast, und zwar Anissa, Anissa aus unserem Bootcamp, und deshalb ist das hier heute die Happy Immo Bootcamp Edition. Viel Spaß und Anissa, herzlich willkommen!
Hallo Anais, ich freue mich sehr, dabei zu sein. Ich freue mich auch total.
Erzähl doch mal kurz, wer du bist.
Ich bin Anissa aus Köln, ich bin Kunstagentin, also selbstständig, und genau, beschäftige mich seit einiger Zeit mit dem Thema Finanzen und so ein bisschen Altersvorsorge. Und da kam so ein bisschen eins zum anderen.
Was heißt das, du beschäftigst dich mit Finanzen? Wie hast du angefangen? Wann? Wie bist du auf die Idee gekommen?
Also ich habe es lange verdrängt, ich Ich bin jetzt 40 und habe irgendwann gedacht, ich sollte mal überlegen, was Plan B ist, wenn Plan A nicht klappt, und auch so ein bisschen was fürs Alter machen, weil so die herkömmlichen Sachen, finde ich, so ein bisschen ausgedient haben und als Selbstständige ja auch nicht die Top-Lösung sind. Und da habe ich vor einiger Zeit angefangen, mich zu beschäftigen mit ETFs, mit auch dem Kryptomarkt, mit Immobilien eher vom Weiten, weil das war ganz weit weg. Also ich glaube, man beschäftigt sich ja mit den Dingen, die man auch in seinem Umfeld so sieht, und das war da nie so ein großes Thema. Also meine Eltern haben ihr Eigenheim und das war's. Also da wurde das, wurde einmal angeschafft, als ich viel zu klein dafür war, und dann war das nicht mehr Thema. Genau, deswegen wurde darüber gar nicht so viel gesprochen und das war mir einfach nicht so nah. Aber das Thema Finanzen hat mich interessiert und ich Ich habe da echt vor, ich weiß nicht, 4 Jahren einfach mit angefangen, mich damit zu beschäftigen, weil ich wusste, das geht nicht auf, wenn ich das einfach weiter ausblende.
Du bist Kunstagentin. Was machst du denn da? Denn Kunstagentin hört sich ja auch nach einer Form von Geldanlage an. Ich weiß, ich habe schon mit vielen Kunstexpertinnen gesprochen und alle sagen immer, dass sie Kunst eher als, dass das schon eine Herzenssache ist, ne? Und wenn man Glück hat, dann Vermehrt sich dadurch auch Geld? Aber wenn du Agentin bist, müsstest du da ja eigentlich auch Expertin sein, oder?
Ja, also es ist auf jeden Fall ein super spannendes Feld. Was ich als Agentin mache, ist, ich vertrete bildende Künstler, also ich helfe da, Karrieren aufzubauen, und platziere Künstler im Kunstmarkt, arbeite da international, und das ist wahnsinnig spannend. Aber ich bin da eher tatsächlich nah am Künstler, aber ich bin natürlich auch an der Kunst, und ich besitze auch Kunst, ich sammle auch Kunst, Und das kommt also als Assetklasse, kannst du das, ist es dann interessant, wenn es höherpreisig ist. Und wenn du anfängst, ist das natürlich nicht in diesem hochpreisigen Segment, aber es ist ein Punkt, also es ist eine Facette. Wenn du Kunst kaufst, kaufst du das mit im Hinterkopf, dass das auch mal mehr wert ist. Aber ich glaube, jeder, der anfängt, oder die meisten werden das aus Leidenschaft tun oder weil ihnen das Werk gefällt, und das andere ist dann so ein netter Nebeneffekt. Ich muss auch sagen, die Sachen, die ich kaufe, kaufe ich ja nicht, um sie wieder zu verkaufen, zumindest nicht am Anfang. Ich glaube, wenn du ein bisschen stabiler stehst und dein Portfolio quasi steht, kann das quasi eine Ergänzung sein. Ja, aber das ist nicht der erste Schritt.
Ja, ja, das hört sich logisch an. Bei Immobilien ist das ja auch so ein bisschen so, aber da kommen wir gleich drauf hin. Du hast dann mit ETFs gestartet, richtig?
Genau, also ich, das Allererste war tatsächlich Krypto.
Ach krass, echt? Du hast wirklich mit Krypto als Erstes gestartet?
Also mein Bruder war sehr krypto-verrückt. So kann man das sagen.
Das ist nicht der Standard-Einstieg.
Genau, aber es war so wahnsinnig spannend, weil das ist ein paar Jahre her und da ging das so ab und das war ja wie ein Krimi. Also die ersten Jahre, die ersten Rallys, die da liefen und der war da so begeistert und hat sich da so reingefuchst, dass ich mich da auch nicht so, also dass ich mich gut gefühlt habe, da mit einzusteigen. Und das habe ich tatsächlich vor ein paar Jahren gemacht. Und darüber kam dann quasi so dieses Interesse für, okay, Finanzen, und wie funktioniert der Markt, und wie funktionieren Märkte. Und das war eher über die, über diese Freude und diesen spannenden Aspekt. Und das fand ich irgendwie total nice. Also das hat mir ein bisschen so die Freude daran irgendwie gegeben. Und danach sind die ETFs zum Beispiel gefolgt. Also das habe ich dann im nächsten Schritt gemacht. Was kann ich noch machen, was vielleicht verlässlicher funktioniert und wo man den Markt auch besser einschätzen kann. Also Krypto ist jetzt nicht das, womit du super safe stehst, da kannst du gutes Geld mitnehmen. Aber das ist auch nur Geld, was du nicht demnächst wieder brauchst. Also jetzt gerade liegt mein Geld da und ist natürlich, das sieht jetzt nicht mehr so gut aus wie vor ein paar Jahren, aber das lasse ich da liegen und das ist total gut.
Macht dich das nervös, dass das jetzt runtergegangen ist?
Überhaupt nicht. Nee, ich kann das total gut da liegen lassen und ich merke das auch in meinem Freundeskreis. Genau, wir tauschen uns darüber aus. Am liebsten tausche ich mich mit Frauen darüber aus, weil die einfach cooler sind beim Investieren. Total interessant.
Was meinst du mit cooler?
Die können das liegen lassen. Die sagen, die haben die eine Strategie und die ziehen die durch. Und da sind die weniger emotional. Es gibt Momente, wo du vielleicht nervös bist, aber dann erinnerst du dich: Nee, ich habe doch den Plan, ich lass das da liegen und dann passt das. Ich habe einen Freund, der total nervös geworden ist in den ersten 2 Tagen oder so, und der hat glaube ich in der ersten Woche, ich glaube, 6-mal die Coins da gewechselt. Und es ist natürlich, also alles, was du nicht machen solltest, hat er in den ersten paar Stunden geschafft, weil er völlig nervös wurde, nur emotional gehandelt hat, und es ging einfach kreuz und quer.
Ja, ich kenne das auch, aber ich kenne das von die Mutter von einem Freund von mir, ne, die hat auch angefangen, also hat dann einfach alle ihre ETFs verkauft, weil sie so gedroppt sind, ne. Und ja, das war auch echt sehr Genau, das war glaube ich ein kleiner Fail, aber ich glaube, was hilft, ist eine Strategie.
Weißt du, es ist nicht nur, wenn du anfangen denkst, jetzt ist ein guter Moment, das ist keine Strategie, sondern dass du vorher dir überlegst, wann gehe ich rein, wann gehe ich raus und wie handele ich, wenn es auch nicht so läuft, wie ich will. Du brauchst eine Strategie.
Und diese Strategie, wie kommst du zu der Strategie? Denkst du dir die selbst aus? Holst du dir Experten mit ins Team? Ich glaube, du hast auch, du hast es eben schon angedeutet, ihr habt eine Mädelsrunde, in der ihr euch über eure Investments unterhaltet?
Also ich bin eh ein Freund von Talk about Money, richtig? Ja, erstens das, aber auch sich gegenseitig zu pushen und zu fördern. Und ein Kopf weiß nicht so viel wie zwei Köpfe, weiß nicht, wissen nicht so viel wie vier Köpfe. Deswegen, ich tausche mich da extrem gerne aus, vor allem weil ich so viel Nachholbedarf habe. Also ich habe ja, ich bin einfach, ich habe da keine gute Schule durchlaufen, was Finanzen angeht, und deswegen ist das super, wenn ich da Menschen an meiner Seite habe, die da ähnlich aufgestellt sind, und wir alle zusammen recherchieren und uns austauschen und unterstützen. Und das ist tatsächlich in der Finanzgeschichte total super, mit Frauen zu machen, weil die die gleichen Sorgen, Probleme, Ängste haben, und meistens an denen dieses Finanzthema so vorbeigegangen ist, auch in der Erziehung. Und Das muss halt nachgeholt werden. Und das ist total cool, dass irgendwie sich da zusammenzusetzen und zusammenzufinden, wer da Interesse hat, Bock drauf hat. Und dann kommt man da gemeinsam halt viel schneller voran und hat immer jemanden, mit dem man noch mal so denken kann.
Genau, du hast durch das, was du sagst, dass du auch bei uns— also ich habe ja erzählt, du bist happy, ich habe dich kurz vorgestellt als Bootcamp-Teilnehmerin. Und in unserem Bootcamp sprechen wir darüber, Immobilien zu kaufen, aber wir haben eben auch unseren Chat und unsere Gruppe, unseren Austausch über Finanzen generell. Und da hattest du genau diesen Samen gesät. Du hast uns erzählt von deiner Gruppe von Mädels, mit denen ihr euch einmal im Jahr oder zweimal im Jahr trefft und so ein bisschen schaut, ne, wo steht euer Depot und wie wollt ihr eure Strategie verändern, muss die angepasst werden oder nicht. Das war wirklich inspirierend. Und da aus dieser Idee sind bei uns bei regional Gruppen entstanden. Ich weiß gar nicht, ob du das so weißt, ne, aber es gibt total—
ja, also das hat mich total berührt, dass das so weitergetragen wurde. Und Dass das so eingeschlagen hat, ne? Ja, irre. Aber wie gesagt, ich glaube, der Need ist ja einfach so groß, es betrifft einfach so viele. Und dann ist nicht die Lösung, wir müssen uns alle in Riesentruppen irgendwie treffen, sondern es sind die kleinen Gruppen, es ist dieses Persönliche und sind auch Freundschaften, ne? Also dieses Gefühl füreinander, dass man irgendwie merkt, ey, du kommst da nicht weiter, komm, ich kann dir mal, da habe ich eine Idee oder so. Also das ist beim Bootcamp ja die große Stärke, finde ich. Und Ja, in diesen Gruppen, wo man sich austauscht, zu was auch immer.
Das finde ich auch, ich finde auch, genau, ich glaube auch, dass so Gruppen nicht zu groß werden dürfen. Also man kann immer auch richtig große Gruppen haben, in die man große Fragen stellen kann, aber irgendwie braucht man immer so einen kleinen Inner Circle, ne, indem man dann noch Details und sowas shared. Das finde ich auch okay. Also das heißt, du warst auf Kunst, Krypto, ETFs. Was ist mit Immobilien? Wann hast du mit Immobilien angefangen und wie bist du überhaupt auf die Idee gekommen, in Immobilien zu investieren? Was hat dich daran interessiert?
Also ich hatte es immer vor, weil wie gesagt, sobald du anfängst, dich mit Finanzen zu beschäftigen, ne, lernst du Dinge wie, es gibt Assetklassen, es gibt das Portfolio, es soll möglichst divers sein und so. Und am Anfang muss ich auch zugeben, das hat mich auch erstmal überfordert, weil wenn du mit nichts da startest, weißt du gar nicht, wo du anfängst. Und Genau, ich bin ja über dieses Krypto-Ding da, über die Freude so da reingestolpert, und dann dachte ich, okay, jetzt habe ich das eine, dann mache ich das andere. Und dann hatte ich schon ETFs dazu geholt und Sparplan aufgesetzt und so, und dann mich mit Freundin ausgetauscht, dann hatte ich schon eine Gruppe im Rücken, mit denen ich da sprechen konnte. Und dann habe ich auch seit über 8 Jahren oder so tatsächlich nach einer Immobilie privat besucht mit meinem Mann, und wir haben da uns so schwer getan, uns zu entscheiden und die richtige Immobilie für uns zu finden. Also das hatte ich auch noch quasi im, im Rücken, dass ich die Erfahrung so hatte. Und dann bin ich letztes Jahr quasi über eure, über den Happy Immo Club gestolpert bei Instagram und habe sofort gewusst, dass ich das brauche. Also ich wusste sofort, ich brauche diese Gruppe. Also erstens brauche ich den Experten, Know-how, und ich brauche die Gruppe, die mich ins Handeln bringt.
Sehr gut. Und wir haben mit dir gesprochen, wussten auch genau, dass du bei uns ins Bootcamp rein musst und uns da total bereichern wirst. Und so war es ja dann auch, ne?
genau.
Also ich fand auch unsere Dienstagabende in diesem ersten Bootcamp total toll. Maja und ich haben uns total gefreut, auf euch und euch, uns mit euch auszutauschen und ja, zu sehen, wie ihr euch an eure Immobilie rantastet, ne? Irgendwann wusste man ja quasi schon den Namen von den Maklern und den Finanzierungssatz, und dann habt ihr eben alle gekauft. Genau, und das ist nämlich auch der Grund, warum du hier Podcast bist. Du bist die Erste oder eine der Ersten aus dem Bootcamp, die tatsächlich gekauft hat. Was würdest du denn sagen, so ein Immobilienkauf, wie war das für dich? War das schwieriger, als du gedacht hast, oder viel einfacher? Hast du mit anderen Herausforderungen gerechnet? Hat dich irgendwas überrascht?
Also zum einen hat es mir einfach diese, also Angst ist glaube ich das falsche Wort, aber diese große Hürde, soll ich das jetzt machen, das hat es genommen. Und das ist glaube ich das A und O, weil wenn du die ständig mit dir trägst, kommst du ja nicht dazu, kommst nicht zum Kauf. Und es war ja tatsächlich so, dass ich die Immobilie gesehen habe dienstags. Also das war tatsächlich ein Spontankauf im Sinne von, ich hatte das nicht vor, für privat zu kaufen. Ich wollte ja mit euch für Anlage und fürs Alter und so was kaufen. Der Plan steht nach wie vor, aber dann kam halt diese Immobilie, die für privat jetzt so spannend war, und das ging einfach so schnell. Ich habe die gesehen, wusste, die ist es, weil sie einfach, ja, mich berührt hat. Ich mache das ganz viel auch da, lasse ich das Gefühl dann zu bei privat natürlich, und habe die 2 Tage später besichtigt. Und habe die eine Woche später unterschrieben.
Das ist echt so krass.
Das wäre niemals möglich gewesen ohne euch.
Also wieso? Wie haben wir dir denn geholfen?
Also ich hatte, wir haben ja alle möglichen Themen, worauf achtet man, was für Dokumente gibt es, wie, worauf achtest du bei der Besichtigung? All die Dinge konnte man irgendwie ganz anders einordnen und wusste irgendwie, was man macht. Vorher war das ja so ein Rumäiern. Also das war ja vorher, also habe ich mal gespielt, ich mache eine Besichtigung gefühlt. Und jetzt habe ich eine Besichtigung gemacht. Und was dann super war, weil es war ja immer noch die erste Immobilie, und es ist immer noch ein krasser Move, ein krasser Schritt, das zu tun, dass wir im Bootcamp auch diese One-on-One-Gespräche hatten. Und da haben wir beide ja quasi einmal diesen Dokumente-Check gemeinsam gemacht. Das hat mir auch noch mal eine totale Sicherheit gegeben, dass ich da auch richtig gelesen habe, Dinge richtig einsortiert habe. Wir haben das zusammen geprüft, und dann konnte ich echt guten Gewissens sagen, Ja, das ist das Richtige für mich.
Das fand ich auch total gut, ne, einfach zu wissen, ich habe mir alle deine Dokumente angeguckt und ich kann mich da auch guten Gewissens rausschicken, diese Wohnung jetzt zu kaufen in dieser kurzen Zeit innerhalb von einer Woche. Das hat mich, fand ich auch, das fand ich auch, das war echt irre. Ja, hattest du eine Notarin oder einen Notar?
Ich hatte eine Notarin, die habe ich tatsächlich auch nicht selber ausgesucht, aber ich hatte so ein gutes Gefühl bei der, als sie die vorgeschlagen hatten, und das hat alles gut gepasst. Die hat mich auch oder hat beide Seiten auch gut informiert. Also das fand ich auch ein schönes Gefühl, dass das eine Frau war.
Und konntest du da auch Nachfragen stellen, Rückfragen stellen, wenn du irgendwas nicht verstanden hast?
Ja, super.
Genau, das ist ja auch das, was uns am Herzen liegt, dass ihr lernt, dass die Notarinnen eure Freunde sind und eben alle Fragen stellen könnt, weil genau da sitzen viele dann doch. Also beim Kaufvertrag, ich habe zum Beispiel beim Kauf meiner allerersten Wohnung beim Notar gesessen und hatte ein total ungutes Gefühl. Ich wusste, dass ich alles geprüft habe und dass es schon stimmt, Aber ich habe den Kaufvertrag, ich habe ihn gelesen, aber ich habe ihn, ich habe da schon Teile nicht verstanden. Und das ist einfach was, was ich sehr gerne jedem mitgebe, dass man da Löcher in den Bauch fragen kann. Also ehrlich gesagt, wenn man dann noch ein paar Mal nachfragt, versteht man es ja auch. Aber dass man das einfach macht, dass man dann da sitzt und sich, und dass es einem nicht zu peinlich ist nachzufragen, was das jetzt noch mal heißt und wie der genaue Ablauf ist bei diesem Kauf, weil es ja doch um viel Geld geht. Und ich glaube, Wenn man dann kauft, macht man meistens nichts falsch. Aber man sollte dann eben auch wirklich mit sehr gutem Gewissen anstoßen da drauf, ohne Angst im Bauch. Und dafür muss man einfach wissen, dass man keinen Fehler gemacht hat.
Ja, genau. Also das auf jeden Fall. Alleine, dass man weiß, die ist da neutral und ist nicht für irgendeine Seite zuständig. Wie gesagt, und die hat einen tollen Job gemacht. Also da war ich happy. Perfekt.
Und wie geht es dann weiter? Du bist dann— wie schnell ging das mit dem Eigentümer werden und dem Einzug? Jetzt gerade sitzt du doch schon in deiner Wohnung, oder?
Genau, ich bin jetzt 2 Wochen drin.
Wie schnell seid ihr denn da in Köln?
Alles irgendwie schnell. Also ich glaube, 4 Wochen später war Einzug. Das war alles Ratzfatz. Vielleicht 5 Wochen, aber das ging total schnell. Aber es hat auch einfach alles gepasst. Also es war irgendwie, ja, ich glaube, so ist das manchmal auch. Wenn es dann passt, dann klappen die Dinge auch.
Also das glaube ich auch. Ich glaube, dass wenn was sein soll, also die Dinge fügen sich einfach genauso, wie es sein soll, ne. Und bei dir war das einfach so. Ja, und ich habe mich auch in deine Wohnung verliebt, bzw. in deinen Aufzug. Wenn wir den Podcast rausbringen, posten wir vielleicht davon ein Bild, dann werdet ihr alle genau verstehen, warum das wirklich der schönste Aufzug ist, den ich gesehen habe. Wie geht's dir denn jetzt mit diesem Wohnungskauf? Bist du zufrieden? Bist du happy?
Es ist der Hammer! Also ich finde es super, ich bin total stolz, ich bin irgendwie gewachsen. Ich Es fühlt sich irre an, und ich freue mich auf die nächste Wohnung, die ich kaufen werde.
Ja, genau. Wie weit bist du damit, mit deiner Kapitaleinlage?
Genau, das ist nämlich die nächste Geschichte, die auf meiner Liste steht. Und weil ich aber jetzt erstmal hier so ein bisschen ankommen wollte und gucken wollte, was ist jetzt so die finanzielle Belastung und so, das muss ich alles ein bisschen erstmal finden, habe ich mich mit anderen Teilnehmerinnen aus dem Bootcamp zusammengetan, weil ich gedacht habe, ich muss es jetzt auch gar nicht, die nächste Wohnung alleine kaufen. Vielleicht kaufen die auch zusammen. Dann wollte ich auch neben Köln auch mich in Berlin umschauen. Da ist es eh gut, wenn man noch mal jemanden vor Ort hat, der sich da noch mal ein bisschen besser auskennt. Und genau, deswegen ist jetzt der Plan verändert sich halt irgendwie. Und jetzt ist es so, dass ich mit den Ladies aus dem Bootcamp in Berlin gerade suche.
Perfekt! Das heißt, wenn du in Berlin bist, dann sag auf jeden Fall Bescheid. Wir gehen dann ganz fett anstoßen auf die ganzen Immobilienkäufe. Da freue ich mich jetzt schon drauf. Ich würde sagen, wir kommen bald zum Ende, weil alles Wichtige hast du schon erzählt. Eine Frage habe ich da noch zu eurem Frauenzirkel. Ich finde das ja sehr beeindruckend, dass ihr das macht, dass ihr eure Portfolios gegenseitig noch mal überprüft, so ein bisschen rebalancet. Wie organisiert ihr das denn?
Also am Anfang waren das eine Freundin und ich, genau, wir haben uns da regelmäßig zu ausgetauscht und haben immer geguckt, dass wir diese, diese Pläne am Laufen halten, oder dass wir, dass wir uns über ETFs austauschen. Weil manchmal ist es auch schwer, sich dann irgendwie einen auszusuchen. Es gibt ja 1000 Sachen, also diese Findungsphase und das Entscheiden, das ist so ein Moment, wo das super ist, wenn man jemanden irgendwie hat, mit dem man sich da austauscht und sagt, so, okay, wir machen das jetzt. Und dann war ich zufällig mit dieser Freundin und zwei anderen Ladies im Urlaub jetzt im Dezember, und da stand bei uns beiden quasi Rebalancing an, also quasi einfach noch mal gucken, wie ist das Portfolio gerade nach am Ende des Jahres, und was müssen wir ausgleichen, unsere Risikoaufstellung, die wir Anfang des Jahres irgendwie gemacht hatten, ne, ist die immer noch bei dem Stand, und sowas muss man ergänzen. Und dann sind wir aber, weil das natürlich eine intensive Zeit war zusammen, eine Woche haben wir da auch einfach zu viert drüber gesprochen, und Das war so cool. Und jetzt haben wir uns auch verabredet, dass wir das jedes Jahr machen. Also erstens freue ich mich, mit denen Urlaub zu machen, aber ich freue mich auch, dass ein Teil von unserem Urlaub ist, unsere Portfolios zu checken. Und da war eine Freundin bei, die hat noch gar nichts gemacht, und die haben wir quasi gepusht und ermutigt, quasi anzufangen und ihren Notgroschen irgendwie aufzubauen und all die Dinge, die man braucht, um überhaupt mit Investments anzufangen. Und so, jeder steht ja woanders, Das war unheimlich schön. Also genau, das kann ich nur sagen, dieses im Alltag kann man sich da organisieren, ob das mit dem Bootcamp-Circle war oder mit im Privaten. Und dann aber auch diese Momente, sich dann noch mal ganz gezielt am Ende des Jahres irgendwie für Zeit zu nehmen und das aber auch zu zelebrieren. Also das war jetzt eine total schöne, ganz schönes Learning, was ich da hatte.
Das finde ich toll, sich mit den Freundinnen zusammenzusetzen, in Urlaub zu fahren, an schönen Ort, sich eine schöne Zeit zu machen und dann auch noch zu gucken, dass das Geld in das dass das nicht in Schieflage ist, sondern dass das gut investiert ist und sich aufbaut.
Total. Und das ist natürlich auch einfach der beste Start ins nächste Jahr. Also, ne, du startest ja auf verschiedenen Ebenen, emotional und im Job und aber auch deine Finanzen. Und das war einfach gut, sich da auszurichten und zu sagen, einmal gucken, wo stehe ich, wie ist es gelaufen und wo, was muss ich nächstes Jahr, worauf muss ich achten, damit ich Ende des nächsten Jahres halt weitergekommen bin.
Das finde ich wirklich, wirklich gut, auch gerade weil man immer am Anfang des Jahres steht ja jeder immer da, ne, was sind meine Ziele, was will ich erreichen, und dann hast das einfach schon abgehakt. Und das ist ja eigentlich das Wichtigste, dass man guckt, dass man, dass das Fundament stimmt, dass man finanziell auf sicherem Boden steht. Und dann kann der Rest auch einfach free flow kommen.
Ja, und es gibt, du musst halt bei null anfangen, es ist anstrengend, aber es ist ein, wenn du das nicht angehst, passiert halt auch nichts. Aber man ist verwundert, was man halt in einem Jahr irgendwie auf die Beine gestellt bekommt. Und wenn ich mir sage, ich will jetzt in einem Jahr meinen Notgroschen aufbauen, dann schafft man das, das ist machbar. Und dann machst du im nächsten Jahr Willst du einen ETF-Sparplan aufsetzen? Und dann sagst du, im nächsten Jahr kriege ich das Know-how für mein Immobilienthema und dann werde ich auch noch kaufen. Also Schritt für Schritt. Und wie gesagt, mit der Ermutigung der Freunde und von Experten. Und dann geht es gar nicht anders, als dass das klappen wird.
So ein bisschen Eigenwerbung muss sein oder ein bisschen Werbung. Anissa, was fandest du das Beste an unserem Bootcamp?
Also geballtes Wissen fand ich total beeindruckend, das von euch so mitzubekommen. Und dann Aber natürlich auch einfach diesen Austausch untereinander und dieses Netzwerk, was da einfach so mit dranhängt, das ist unbezahlbar. Und ja, man hat einfach so wie so ein Superheldenteam im Rücken. Und bei jedem Moment, wo ich irgendwie eine Frage habe oder nicht weiterkomme, schreibe ich eine Nachricht in die Gruppe und krieg sofort da ein Vielfaches an Ideen und Feedback. Also Das ist schon irre.
Ein Superheldenteam im Rücken, genau das sind wir, genau das ist der Happy Immo Club und unser Bootcamp. Und eigentlich könnten wir jetzt einfach hier den Podcast beenden, weil das waren die perfekten Abschlussworte. Aber nein, wir machen jetzt noch deine Top-3-Tipps. Was würdest du denn unseren Hörerinnen jetzt so mit auf den Weg geben?
Also ich glaube, wovon ich am meisten profitiert habe, ist Das eine ist, sucht euch einen Mentor, Experten, die einfach wissen, wovon sie sprechen und die auf dem Level sind, wo ihr auch hin wollt. Also, und damit meine ich ganz bewusst nicht irgendwer, der einem erzählt, wie es laufen soll, ne, also die Leute, die einem das auch manchmal so ausreden, sondern die, die es so machen, wie man selber sich wünscht. Und das Zweite ist, sucht euch Leute, die die gleichen Themen und Sorgen haben, mit dem man sich austauschen kann, so dass man nicht alleine ist mit all dem Kram. Und weil manchmal ist es auch viel, und das kann man sich teilen. Und das Dritte ist machen.
Genau, also überlegt euch, wer ist Experte in dem, oder Expertin in dem Bereich, in dem ihr Fragen habt, und schnappt euch diese Expertin. Dann schnappt euch gleichzeitig Leute, die das Gleiche wollen, die also die gleiche Expertin wollen, oder die das gleiche Thema bearbeiten wollen, klärt alle Fragen und dann macht einfach, haut rein. Mit Experten an der Hand und mit Leuten, die euch befeuern, die das gleiche Ziel haben, kann euch doch eigentlich gar nichts passieren.
Nee, dann klappt das auch. Genau.
Ja, wunderbare Tipps. Wann ist euer nächstes Treffen mit den Mädels zum Portfolio-Check?
Ich glaube am Wochenende schon. Also wir machen das jetzt regelmäßig, damit da ja nichts liegen bleibt. Wir sind dran.
So toll. Dann bin ich mal gespannt, wie viele jetzt auf Immobilien überschwappen und freue mich.
Ja, ich mich auch. Wär schön, sollen alle machen.
Genau, dann vielen Dank für das Gespräch und ich hoffe, wir sehen und hören uns bald.
Ja, tun wir. Danke dir, Anais.
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