Let's talk niemals Aufgeben - mit Julia
3 Apr 2024 · 33 min
Julia, a 33-year-old pricing manager, invested €35,000 of her own capital to buy two apartments in Germany within weeks. She credits the HappyImmo Bootcamp's structured learning, community support, and practical tools for overcoming her initial fears about real-estate investing, and financed both properties at 100% despite high interest rates.
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Hey, hey, hier ist Anna Is von HappyImmo. Du glaubst, Immobilien zu kaufen ist nur was für Reiche? Völlig falsch! Lena aus unserem HappyImmo Club hat mit 9.000 € ihre allererste Wohnung gekauft und du kannst das auch. Komm dafür einfach in unseren HappyImmo Crashkurs. Im Februar geht's los. Schau schnell auf www.happyimmoclub.com vorbei und setz dich auf die Warteliste. Der HappyImmo Crashkurs ist das Bootcamp in klein, in günstiger, und wir freuen uns total auf dich. Und jetzt geht's auch schon weiter mit unserem Podcast. Hör schnell rein, viel Spaß! Herzlich willkommen zum Happy Immo Podcast. Ich habe heute einen ganz besonderen Gast, und zwar ist das jemand aus unserem Bootcamp. Herzlich willkommen, Julia!
Hallo! Hi Anais, super cool hier zu sein.
Ich finde es auch mega, mega cool, und vor allem kann ich es gar nicht erwarten, deine Geschichte hier zu erzählen. Also unser Podcast hat so ein bisschen den Untertitel: Du willst Immos, du kriegst Immos. Schnell schnapp dir dein Stück Stadt mit uns. Und da würde ich sagen, es geht direkt los. Also wie gesagt, ganz herzlich willkommen, Julia. Stell dich doch kurz vor. Wer bist du? Was machst du? Wie bist du zum Bootcamp gekommen?
Okay, also ich bin Julia, ich bin 33 Jahre alt. Ich komme ursprünglich aus einem kleinen Ort im Norden von Baden-Württemberg, aber wohne seit 12 Jahren in München. Und beruflich bin ich Pricing Manager, also ich bin fest angestellt und beschäftige mich mit Preisoptimierung, Umsatzmaximierung, Profitmaximierung.
Sehr gut. Konntest du das auch bei deiner Immobiliensuche direkt mit nutzen?
Ja, also ich bin studierte Mathematikerin. Das hat mir natürlich ein bisschen geholfen, weil man ja doch schon viel rechnen muss. Andererseits habt ihr uns ja auch gute Excel-Sheets mit an die Hand gegeben, sodass man, wenn man es nicht selber berechnen möchte, auch nicht unbedingt braucht.
Wie ist das denn? Ich frage mal so ganz als Laie: Wenn man Mathematik studiert, nutzt man dann überhaupt Excel oder ist Excel eher so was wie der Taschenrechner?
Für die, für die Laien. Nein, ich nutze sehr viel Excel. Ich liebe Excel. Auch in meinem Job wälze ich eigentlich täglich Excel-Sheets hin und her.
Sehr gut, dann wisst ihr, wer eure Expertin ist. Genau. Sag mal, du hast ja unser letztes Bootcamp mitgemacht. Warum eigentlich? Also warum hast du dir überlegt, was war so deine Idee, in Immobilien zu investieren?
Genau, da muss ich glaube ich ein bisschen weiter ausholen. Also Bis vor 2 Jahren hätte ich nämlich überhaupt nichts mit Immobilien am Hut. Das war so, dass ich eigentlich das von meinen Eltern nie so mitbekommen habe, weil sie nicht in Immobilien investiert waren. Mein Vater war stattdessen immer leidenschaftlicher Aktienanleger und hat mich auch sehr früh an das Thema rangeführt, mich immer gepusht, mich damit zu beschäftigen, was ich dann auch gemacht habe. Also habe ich mich eigentlich hauptsächlich mit Aktien und ETFs auseinandergesetzt und Hatte daran auch echt Spaß, fand es spannend, habe mich da informiert und habe mein Geld angelegt. Und ja, im näheren Bekanntenkreis hatte ich eigentlich auch niemanden, der sich groß mit Immobilien beschäftigt hat oder zumindest nicht darüber gesprochen hat, so dass ich ja am Anfang erstmal gar kein großes Interesse daran hatte. Dann habe ich aber eben mit den Aktien, das hat mir Spaß gemacht, ist auch ganz gut gelaufen, dann hatte ich gedacht, okay, was, was kann ich noch tun? Es gibt ja noch mehr Anlageoptionen. Habe ich dann eben im Internet informiert, und man stößt dann ja auch ziemlich schnell auf Immobilien. Also kennt ja jeder. Ja, nur dann war es eben so, Immobilien, okay, wie fängt man da an? Ich habe mir natürlich ganz viel nachgelesen, habe paar Podcasts angehört, war ziemlich schnell überzeugt auch, dass es eine sinnvolle Anlagemöglichkeit ist. Vor allem eben wegen dem Fremdkapitalhebel und ja, Steuerersparnis ist ja auch im Vergleich zu Aktien ein super Pluspunkt für Immobilien. Ja, also es hat nicht lange gebraucht, mich davon zu überzeugen, nur ich wusste nicht, wo ich anfangen soll.
Und wie hast du dann angefangen?
Ja, ich habe natürlich ein bisschen nachgelesen und so weiter, aber mit ein bisschen ist es eben bei Immobilien nicht getan.
Also wo hast du denn nachgelesen? Einfach im Internet oder was hast du gegoogelt?
Im Internet und Podcasts Podcast habe ich mir angehört.
Und geil eigentlich, ne, dass du dir so Podcast angehört hast zum Thema Immobilien, und jetzt bist du hier im Podcast zum Thema. Ja, super cool, so schnell geht's.
Ja, ich hoffe natürlich jetzt auch, andere inspirieren zu können. Mit den Aktien war es eben so, da kann man ganz klein anfangen. Ich habe erstmal einfach 100 € genommen und investiert und dann mal geschaut, was passiert. Und irgendwie hat mich das Ich fand es spannend, aber es hat mich nicht so nervös gemacht, weil ich dachte mir, okay, wenn irgendwas schiefgeht, dann verliere ich halt einfach 100 € oder vielleicht auch nur die Hälfte davon. Und dann, als ich angefangen habe, mich über Immobilien zu belesen, wurde mir klar, okay, also das kostet ja, also eine kleine Wohnung, klein anfangen bei Immobilien heißt dann schon gleich mal 50.000 €, 100.000 € oder sogar 200.000 €, je nachdem welcher Standort natürlich.. Und das hat mir eben total Angst gemacht, weil ich mir gedacht habe, ja, wenn ich jetzt irgendeinen Fehler mache, dann verliere ich womöglich 10.000 €, 20.000 € oder sogar mehr. Und dann war ich jetzt eben total blockiert. Ich dachte mir, okay, ich weiß nicht, wo ich anfangen soll, es gibt so viel zu beachten, ich weiß aber gar nicht, welcher Struktur ich folgen soll, so dass ich das Thema dann sehr lange vor mir hergeschoben habe. Und immer gedacht habe, ja, das ist was, was ich machen möchte, aber ich muss mich noch besser informieren, und dann in der Zukunft mache ich das. Dann, wie es immer so ist, ist die Zeit vergangen. Ich glaube, es war im Jahr 2022, als die Zinsen so stark gestiegen sind, und dann habe ich irgendwann gedacht, auf was wartest du denn eigentlich? Also du musst jetzt einfach mal starten. Und ich glaube, mir wurde dann euer, also Happy Immo wurde mir auf Instagram angezeigt, tatsächlich, weil man bekommt ja immer personalisierte dritte Werbung angezeigt. Und ja, dann fand ich das total sympathisch, und es war eben auch genau das, was ich gesucht habe, weil ihr ja damit geworben habt: Wir fangen bei null an und kommen dann zur ersten eigenen Wohnung. Und genau das habe ich eben gebraucht, einfach einen Anfang, der bei null losgeht, bei dem man jede dumme Frage stellen kann, egal wie dumm sie ist. Und ja, dann habe ich bei einem von diesen Infoabenden mitgemacht und dann danach gedacht, okay, jetzt oder nie, wenn ich das jetzt nicht mache, dann komme ich nie ins Tun, und habe mich angemeldet.
Und zum Glück hast du das gemacht, denn es hat uns auch total viel, also auch uns, ne, total viel Spaß gemacht mit dir, Julia. Auch weil du, wir haben ja dieses Bootcamp gemacht, und ich weiß noch, dass wir dann die Champagnerparty gemacht haben am Ende vom Bootcamp bei uns auf der Dachterrasse. Und ich glaube, du warst so gar nicht so, du warst gar nicht so begeistert, oder gar gar nicht so. Du hast glaube ich dein Team da gerade, ne? Und dann, weil du jetzt eben keine Wohnung gekauft, und jetzt ein paar Monate später hat sich total viel getan, ja. Und zwar hast du mit 35.000 € gleich 2 Wohnungen gekauft. Und ja, wir sind wahnsinnig, wahnsinnig stolz auf dich. Und genau diese Geschichte wollten wir jetzt erzählen. Also super, well done! Danke dir. Magst du erzählen, wie es dazu kam? Also wie du dann quasi die Kurve gekriegt hast? Denn ich glaube, ganz viele haben einfach, also man hat nicht nur Ängste und Sorgen beim Immobilienkauf, sondern man hat auch einfach ganz viele Enttäuschungen oder einfach so ein Tief, weil man nichts findet oder man kriegt keine Wohnung oder so. Das ist total normal und das hat wirklich jeder.
Ich habe das auch total regelmäßig. Und wie holt man sich da wieder raus? Genau, ich habe den ganzen Sommer über sehr viele Wohnungen besichtigt, wollte unbedingt was finden, aber irgendwie sollte es einfach nicht so klappen. Deswegen war ich auch bei dieser Dachterrassenparty dann so frustriert, weil ich so viel besichtigt hatte und es einfach einfach nichts dabei war, das sich gerechnet hat, das sich gut angefühlt hat. Ich weiß noch, wie ich da saß und gesagt habe, ich glaube, es soll einfach nicht sein, vielleicht muss ich aufgeben, egal was ich mache, es klappt einfach nicht. Und ja, im Endeffekt habt ihr mich immer wieder ermutigt, genauso wie die anderen Mädels im Bootcamp, so dass ich einfach weitergemacht habe. Und ich habe dann im Sommer irgendwann auch eine kleine Pause gemacht, ich war im Urlaub, und mir gedacht, okay, ich sammle mich jetzt noch mal, und danach gebe ich noch mal Vollgas. Ich glaube, das hat auch gut getan, dass ich da mal eine kurze Pause gemacht habe. Aber als ich zurückkam aus dem Urlaub, waren die Zinsen noch mal gestiegen und ich war so, oh Mann, es wird einfach nichts. Und dann, dann habe ich gesagt, okay, Hand aufs Herz, ich gehe jetzt für 5 Wochen nach Berlin. Also Berlin war die Stadt, in der ich eben nach einer Wohnung gesucht habe, und konzentriere mich voll und ganz auf den Immobilienkauf. Und wenn ich dann 5 Wochen vor Ort bin, dann muss es einfach klappen. Und ja, vor diesen 5 Wochen wollte ich allerdings noch eine Woche in der Heimat verbringen, weil meine Mutter Geburtstag hatte und genau, ich dann einfach noch ein bisschen Zeit mit der Familie verbringen wollte. Wie es immer so ist im Leben, immer dann, wenn man nicht mit was rechnet, dann passiert's. Also ich war da, wie gesagt, in diesem, im Norden von Baden-Württemberg, in der Kleinstadt, und habe einfach dieses Thema Immobilien, was so präsent in meinem Kopf, habe ich dann einfach mal ImmoScout aufgemacht und geschaut, was gibt es denn eigentlich hier zu kaufen? Ich hatte wirklich überhaupt nicht vor, dort was zu kaufen. Ich wollte unbedingt in Berlin was finden, aber habe dann einfach mal geschaut und habe zufälligerweise direkt eine kleine, renovierungsbedürftige, günstige Wohnung gefunden. Die sollte 120.000 € kosten, war auch sogar ein Tiefgaragenstellplatz dabei. Und dann, ja, habe ich einfach mal den Makler angerufen und am nächsten Tag war ich bei der Besichtigung. So schnell kann es gehen. Okay, genau. Also Besichtigung war ja erstmal nichts Neues, aber ich hatte dann irgendwie einfach das Gefühl, schon direkt als ich in die Wohnung rein bin, okay, ich glaube, das ist es jetzt. Das fühlt sich gut an und ich glaube, ich kann hier was Tolles draus machen mit relativ wenig Aufwand. Und auch der Preis stimmt. Ja, es war dann dieses Gefühl, von dem wir so oft im Bootcamp auch gesprochen hatten, dass es dann da ist, wenn es passt, dass ich mir dachte, okay, diese Wohnung, die möchte ich jetzt kaufen. Und ja, dann habe ich mein Angebot abgegeben, so wie wir das eben immer besprochen hatten, den Preis noch ein kleines bisschen runterhandeln können und Ja, habe dann innerhalb von einer Woche den Zuschlag bekommen.
Was ja auch verrückt ist, wie schnell das geht. Also alle werden jetzt irgendwie sagen, so was, innerhalb von einer Woche die Wohnung gefunden und den Zuschlag gekriegt. Aber das ist auch unsere Erfahrung. Also ganz oft sind die besten Wohnungen die, die einfach schnell gehen. Also das kennt man wahrscheinlich auch aus beruflichen Verhandlungen und so weiter. Immer wenn sich was wirklich ewig zieht, dann wird es auch nichts mehr. Dann hängt auch keiner mehr mit dem Herz dran und so, aber wenn Ja, wenn das einfach wirklich so, wenn man es unbedingt haben will und es geht dann schnell, dann sind das eigentlich die besten Käufer, würde ich so sagen.
Genau, also es ging dann auch alles andere super schnell. Die Finanzierung war super schnell festgezurrt und der Notartermin war dann keine 4 Wochen nach der Besichtigung. Ich war total happy, dass es endlich geklappt hatte, aber 100% zufrieden war ich noch nicht, weil ja mein eigentliches Ziel war, etwas in Berlin zu kaufen. Aber dann war so ein bisschen mein Knoten geplatzt und ich dachte mir, okay, jetzt habe ich 5 Wochen Zeit, ich gehe nach Berlin und ich hole mir noch eine zweite Wohnung. Ja, dann war ich mal wieder in Berlin und war so frustriert wie eh und je, weil ja, ich habe viel besichtigt und die Wohnungen waren zum Teil im schlechten Zustand. Das hat sich einfach nicht gut angefühlt und ich habe wieder gewartet auf dieses Gefühl, Okay, das fühlt sich jetzt einfach gut an und das ist meine Wohnung. Und ja, die 5 Wochen sind verstrichen und am letzten Abend dachte ich mir, okay, na ja, dann sollte das jetzt eben nicht sein. Ich habe alles getan, was ich konnte, und jetzt reise ich morgen ab und ich bin dann einfach mit meiner anderen Wohnung happy, was ja auch schon super cool war. Aber dann habe ich eine E-Mail bekommen von meinem ImmoScout-Suchauftrag. In der stand neues Ergebnis: Wohnung in Kreuzberg. Ich habe das geöffnet und gedacht, okay, letzte Chance, ich rufe den Makler sofort an. Habe angerufen, er meinte, ja, die Besichtigungen starten ab morgen früh. Und ich habe gesagt, nein, ich fahre morgen früh um 9 nach München, ich muss die Wohnung heute Abend noch besichtigen. Das ist echt so geil. Genau, und dann meinte er, Okay, und dann bin ich hingefahren, und er hatte mir vorher noch die Dokumente geschickt, eine Stunde vor der Besichtigung. Ich habe sie dann alle überflogen. Ich muss sagen, es war auch gut, dass ich so viele Wohnungen vorher besichtigt hatte, weil nur dadurch habe ich die ganze Übung bekommen, das auch ganz gut einschätzen zu können, die Confidence zu haben, das, also einen guten Deal zu erkennen und auch die Dokumente schnell prüfen zu können, weil davor habe ich immer ewig gebraucht, um diese Dokumente durchzulesen. Ja, dann bin ich dahin, einigermaßen gut vorbereitet, kannte das Haus schon aus den Dokumenten und bin reingegangen und gedacht, okay, ich glaube, diese Wohnung ist meine zweite Wohnung, und zwar meine, mein Fundstück in Berlin, nachdem ich so lange gesucht habe.
Und ja, und dann habe ich sie innerhalb von einer Stunde reserviert. Wow, also das ist wirklich Noch schneller als dein erster Deal sozusagen.
Bist du dann nach München gefahren oder hast du dann, bist du da geblieben, hast gleich die Wohnung gekauft? Ja, ich bin nach München gegangen, aber ich habe eben dem Makler zugesagt, dass ich die Wohnung kaufen möchte. Ich musste dann auch eine kleine Anzahlung machen als Reservierungsbestätigung, habe sofort die Caro, die Finanzierungsberaterin, mit der wir viel zusammenarbeiten im Bootcamp, benachrichtigt und gesagt, ich habe eine zweite Wohnung gefunden, ich möchte, ich brauche ganz schnell noch einen zweiten Kredit, obwohl ich den ersten noch nicht mal komplett abgeschlossen habe. Und dann hat sie mir da geholfen und ja, dann ging alles Schlag auf Schlag. Aber da musste ich ja dann nicht mehr vor Ort sein.
Man muss ja nur für die Besichtigung vor Ort sein und den Rest konnte ich dann aus München managen. Also ich würde sagen Jackpot für dich, aber auch totaler Jackpot für den Makler, der wird sich auch gedacht haben, so wie gut, dass er dir quasi eine Stunde, also am Tag vorher noch die Wohnung gezeigt hat, weil das ja wirklich, der hat sich auch viel Arbeit erspart mit dir. Also total cool. Also du bist eine Frau, der also keine Kompromisse, würde ich sagen, bei dir Wenn du das Ziel hast, jetzt hier eine Wohnung zu kaufen, dann ziehst du es durch. Wie hast du denn finanziert? Gab es Unterschiede zwischen den beiden Finanzierungsarten? Weil du letztes Jahr war ja schon relativ, wir hatten so dieses Zinshoch, dann sind die Zinsen ein bisschen wieder gefallen.
Wie ist da deine Erfahrung? Ich habe beide Wohnungen zu 100% finanziert. Die erste Wohnung mit einem sehr hohen Zins. Das war Anfang November, da waren die Zinsen gerade auf ihrem absoluten Höchststand. Einen Monat später waren die Zinsen dann um 1% gesunken, was mir dann natürlich sehr geholfen hat bei der, bei der teureren Wohnung in Berlin.
Ja, genau, wirklich richtig gut.
Und gehören dir jetzt beide Wohnungen schon? Hast du schon den Schlüssel? Ich habe nur zu der ersten Wohnung den Schlüssel bislang.
Die zweite habe ich erst vor einer Woche beurkundet. Also es ist noch ganz frisch. Also ganz frische Geschichte hier. Diese erste Wohnung, ja, die ist vermietet oder vermietest du die noch? Selber?
Renovierst du die? Wie ist das? Wie ist da der Stand? Genau, also beide Wohnungen sind bezugsfrei. Die erste Wohnung ist renovierungsbedürftig. Da habe ich jetzt den Schlüssel bekommen und bin schon am Renovieren. Man muss nicht super viel machen, aber schon einmal so ein bisschen Generalüberholung machen. Also ich habe den Teppichboden rausgerissen, die Wände gestrichen, es kommt eine neue Küche rein.. Und ja, so ein paar Schönheitskorrekturen habe ich gemacht. Ich habe zum Beispiel die Fliesen in der Küche angestrichen, weil es eben ja viel billiger ist, als die Fliesen auszutauschen. Die haben mir nicht gefallen, dann habe ich sie einmal weiß lackiert. Genau, ich habe das meiste selbst gemacht, mit der Hilfe von meinen Eltern, die habe ich dann ein bisschen eingespannt, ja, um einfach ein bisschen Geld zu sparen.
Und so leichte Arbeiten kann man auch sehr gut selbst machen. Das ist eigentlich auch das Schöne an Immobilien, dass man an dieser Investition, also man kann da auch, genau, man kann einfach selbst Hand anlegen, ne. Das geht bei Anderen Investments ja nicht, dass man selber irgendwie was vom Teil der Wertschöpfung oder so was selber macht. Bei Immobilien geht das. Und ich habe tatsächlich gestern in einem anderen Podcast, es gibt so einen Spotify Original Podcast, in dem geht es demnächst um Immobilien, und da habe ich von deinem Fliesentrick erzählt. Und also wenn ihr wollt, und Julia, du, wenn du uns da Fotos gibst, dann teilen wir das natürlich gerne auf Instagram, dann könnt ihr euch alle die Vorher-und-nachher-Fotos angucken. Denn ich glaube, dass das wirklich viel, viel schicker aussieht, wie Julia die Fliesen gestrichen hat. Und das finde ich ein total super Hack, denn das war auch gar nicht teuer, ne? Also man kann echt mit kleinen Mitteln ganz viel erzielen, wenn man so eine alte Wohnung hat. Und das kann man eben auch selber machen.
Und das macht, das kann eben auch toll viel Spaß machen. Genau, das wollte ich gerade auch noch dazu sagen. Also es macht einfach Spaß, wenn man auch weiß, dass diese Wohnung gehört mir und die gehört wahrscheinlich die nächsten 30 Jahre mir, oder je nachdem, wann man sie wieder verkaufen möchte.
Aber dann macht es wirklich Spaß, da auch ein bisschen selbst Hand anzulegen. Ja, genau, das finde ich auch total. Und ich finde auch sehr süß, dass du das mit deinem, dass du deine Familie auch mit einspannen konntest und ihr da so ein bisschen zusammen renovieren renovieren könnt. Da lernt man sich auch noch mal kennen von der anderen Seite. Genau, mich würde noch interessieren, was du für Ängste und Sorgen hattest beim Gedanken, eine Wohnung zu kaufen, und wie bist du damit umgegangen?
Wie gesagt, meine Ängste waren eben, was falsch zu machen, vor allem im Hinblick auf das Haus. Ich hatte Angst, dass das irgendwelche Schäden am Haus gibt, die ich nicht erkenne,, von denen ich nichts mitbekomme, oder ja, von denen auch bislang noch keiner was weiß. Und natürlich kann man Schäden nie, also kann man solche Risiken nie komplett ausschließen, aber es gibt ja sehr viele Maßnahmen, die man ergreifen kann, dass man zumindest davon Kenntnis hat. Also das habe ich auch erst im Bootcamp gelernt, es gibt ja regelmäßige Verwaltungsversammlungen, und dann werden Protokolle geführt. Die Protokolle habe ich mir dann immer ganz genau durchgelesen und dann sichergestellt, dass keine Anhänge gefehlt haben, bei den Maklern noch mal nachgebohrt. Sowas wusste ich am Anfang überhaupt nicht, dass man unbedingt machen muss, aber im Bootcamp wurde uns immer wieder gesagt, ihr müsst alle Dokumente anfordern und ganz genau durchlesen und auch zwischen den Zeilen lesen und auch eben nachfragen, ne, wenn irgendwas komisch klingt oder so, oder irgendwas komisch beschrieben ist. Genau. Und naja, was mir dann auch noch sehr geholfen hat, war eben dieses Netzwerk im Happy Immo Bootcamp, weil man in so einer WhatsApp-Gruppe Mitglied ist. Und wenn man dann zum Beispiel irgendeinen Fleck an der Wand sieht, dann kann man ein Foto machen, das Foto da reinschicken und sagen: Habt ihr sowas schon mal gesehen? Was könnte das sein? Oder irgendwelche Mängel, die man sieht, kann man dann immer mit den anderen Frauen beschäftigen, und irgendjemand hat immer schon mal was damit damit zu tun gehabt.
Das hat mir dann auch total geholfen, einfach diese Angst zu überkommen, dass ich da irgendwas nicht erkenne als Laie. Ja, das fanden wir auch total toll, dass ihr so fleißig geteilt habt und wir so viel dazu sagen konnten. Und das eben dann auch. Man hat auch so richtig gemerkt, wie die Community immer gewachsen ist. Oder wir merken es immer noch, also wie jede von euch dann auch. Je mehr ihr besichtigt, je mehr könnt ihr auch selber das Feedback geben. Das ist wirklich total toll zu sehen, wie so was eben wächst. Du hast ja auch erzählt, dass— genau, ich wollte auch noch kurz zum Thema Aktien zurückkommen, weil du erzählt hast, dass du damit angefangen hast, deine Familie auch eher das gemacht hat und so. Und ich finde auch total lustig, dass deine Eltern zu dir gesagt haben, als du gesagt hast, du hast eine Wohnung gekauft: Herzlichen Glückwunsch, jetzt hast du einen Haufen Schulden.
Das ist eigentlich der lustigste Satz so zum Thema Immobilien. Genau, das war, das war die erste Reaktion von meinen Eltern. Natürlich haben sie es auch ein bisschen lustig gemeint, aber Ja, die macht es schon ein bisschen nervös, dass ich jetzt so viele Schulden habe. Das war tatsächlich auch eine Angst von mir, bevor ich das Bootcamp gemacht habe. Aber ich dachte, ich muss dann die nächsten 10 Jahre diese Raten an die Bank bezahlen, komme was wolle.
Ich muss es einfach.
Und aber musst du jetzt ja auch. Also hast du diese Angst jetzt nicht mehr? Nein, jetzt habe ich sie nicht mehr, weil mir sie im Bootcamp genommen wurde. Also die Angst ist eigentlich total unbegründet, weil man möchte diese Wohnungen ja vermieten und hat dann Mieteinnahmen. Und natürlich kann es mal sein, dass man mal Mietausfall von 1, 2 Monaten hat. Aber natürlich muss man, wenn man so große Investments macht, auch immer einen kleinen Notgroschen auf dem Konto haben und damit planen, dass so was mal passiert. Aber man, ich finde, man muss es dann als langfristiges Investment sehen und da kommt es dann auf 1, 2 Monatsmieten nicht an. Aber ja, diese Angst, die habe ich mittlerweile überhaupt nicht mehr, weil ich mir denke, ich bekomme dann meine Mieteinnahmen und dann wird das kein Problem sein.
Genau, ihr sollt ja auch alle smart kaufen, so dass man möglichst wenig draufzahlt oder am besten gar nichts draufzahlt pro Monat. Und eigentlich, das ist ja so das, was so bei Bankenfinanzierungen gibt es ja ein paar absurde Punkte, aber einer ist ja auch so ein bisschen, dass man als Käufer so krass gecheckt wird, ob man wirklich solide ist. Eigentlich meiner Meinung nach müsste man, oder es würde viel mehr Sinn machen, wenn man die Mieter prüfen würde, ob die wirklich auch den Kredit, also ob die auch wirklich jeden Monat die Miete zahlen und zahlen können und so, weil das ist eigentlich das Wichtige. Ob du jetzt irgendwie einen Job hast oder nicht, ist ja eigentlich für die Finanzierung scheißegal. Also wenn man das so aufsetzt, wie wir das immer raten, dass die Miete quasi deinen Zins und deine Tilgung trägt. Von daher sehe ich da auch gar keinen Grund, dir Sorgen zu machen. Und was ich auch total wichtig finde, dass man sich mal so vor Augen hält, um wie viel Geld geht es eigentlich? Wenn vielleicht einen Monat oder zwei Monate mal eine Miete ausfällt, dann ist das total Dann ist das total doof, wenn da irgendwie 600 € weniger reintrudeln. Aber am Ende sind es eben 600 € und nicht 600.000 € oder so was, die man vorstrecken muss.
Und wenn man sich dann so eine kleine Rücklage bildet, wie du es gesagt hast, dann muss man sich doch gar nicht so viele Sorgen machen.
Genau.
Und man kann eben auch bei anderen Investments Geld verlieren. Also bei meinen Aktieninvestments habe ich auch schon zum Teil mal 600 € verloren, natürlich an anderer Stelle wieder gewonnen.
Aber jedes Investment hat ein kleines Risiko und ich würde sagen, Immobilien haben da im Vergleich zu Aktien noch ein sehr geringes Risiko, also viel kleineres Risiko. Das sehe ich genauso. Ich hatte mal Wirecard-Aktien und da konnte ich ja auch überhaupt gar nicht gucken, was da welcher Fonds— ich musste da einfach, ich habe da einfach vertraut, dass der Vorstand da wirklich das macht, was er soll und das auch gut geprüft wird und so. Und war aber nicht so. Und bei Immobilien kann man ja schon, wenn man eben genau weiß, was. Also ich glaube, es ist wichtig, dass man weiß, was man tut. Aber dann kann man auch alles prüfen, so wie du gesagt hast. Dann guckt man sich die ganzen Dokumente an, und wenn Dokumente fehlen, dann fordert man sie an, ja, und kann sich eben genau ein Bild machen, was, was an der Immobilie, was da demnächst ansteht oder anstehen könnte, und kann das ja auch bepreisen bei der Preisverhandlung.
Und umso mehr man besichtigt, umso mehr solche Dokumente sieht man. Und zum Beispiel hatte ich immer sehr Angst vor nassen Kellern. Dann war ich einmal bei einer Besichtigung, bei der der Keller sehr nass war. Da hat die Wohngemeinschaft dann ein Gutachten anfertigen lassen. Das ging irgendwie über 30 Seiten. Ich habe am Ende deswegen die Wohnung nicht gekauft, aber allein durchs Lesen dieses Gutachtens super viel über feuchte Keller gelernt.
Im Endeffekt hat mir das total für die Zukunft geholfen. Ja, sehr gut. Genau, jetzt weißt du, wie man da, wie man an so was rangehen kann. Und was würdest du sagen, was ist das Learning bei feuchten Kellern?
Worauf muss man achten oder wo, wo ist da das No-Go? Meine Horrorvorstellung sind die Stahlträger, die da eben Schaden nehmen können, weil, so wie ich das verstanden habe, ist das Mauerwerk, wenn das mal ein bisschen feucht wird, ist es kein Problem für das Mauerwerk, aber eben das sind Stahlträger, auf denen das Haus gebaut ist, und wenn, wenn die anfangen zu rosten, dann kann es eben auch an die Tragfähigkeit gehen. Aber genau, je nachdem wie alt das Haus ist, wenn das so kleinere Feuchtigkeit Frostschäden sind in den Ecken, dann ist es nicht so schlimm.
Aber man sollte generell wissen, wo das Wasser herkommt und eben schauen, dass es nicht an die Substanz geht. Okay, sehr gut. Da haben wir auch noch was hier für die technische Prüfung gelernt. Julia, ich finde, du sagst so viele, so viele so tolle Sachen. Du hast so viele Tipps und Tricks hier mitgebracht. Wie ist das denn, wenn man jetzt— du bist 33, hast jetzt deine zweite Wohnung gekauft. Und was würdest du denn sagen, wie kann man denn starten?
Was ist dein Tipp, um das Startkapital erst mal zusammenzubekommen? Also natürlich muss man am Anfang ein bisschen Geld zur Seite legen, um anzufangen. Also man kann nicht mit 0 € anfangen, weil ein Immobilienkauf ja auch immer Nebenkosten mit sich bringt. Und ich persönlich schaue, dass ich regelmäßig einen Teil von meinem Gehalt zur Seite legen kann.
Ich wohne zwar in der teuersten Stadt Deutschlands, gefühlt, also in München.
Ich glaube, das ist auch die teuerste Stadt, nicht nur gefühlt. Ja, habe da auch studiert und ich habe eben schon während des Studiums, da war die Stadt ja auch schon sehr teuer, gelernt, immer ein bisschen einfach auf die Kosten zu schauen. Also man muss ja nicht unbedingt zum teuersten Restaurant zum Essen gehen, sondern man kann auch Wobelliger essen gehen. Oder zum Beispiel habe ich immer in einer WG gewohnt, wohne auch immer noch mit 33 Jahren in einer WG. Nicht nur zum Geldsparen. Ich liebe es auch. Aber ich muss sagen, wenn man einfach nicht so hohe Mietausgaben selbst hat, dann spart man schon automatisch jeden Monat was an, dass man dann eben nach 2 Jahren zum Beispiel in eine Immobilie investieren kann.
Und was man nämlich auch sagen kann, ich glaube gerade, weil viele fragen uns immer, wie kann man das machen, gerade am Anfang vom vom Berufsleben oder so was, oder sogar im Studium hat man ja überhaupt gar kein Geld. Aber was man eben auch sagen kann, man hat auch die wenigsten Ausgaben. Ja, also je älter man wird, desto mehr Ausgaben hat man, weil man irgendwann eine größere Wohnung hat und vielleicht hat man Familie und so weiter. Also die Lebenshaltungskosten steigen einfach. Und deswegen ist es eigentlich total gut, wenn man am Anfang, wenn man eben noch sparsam ist, versucht, noch mehr zu sparen. Wenn man dann irgendwie auch das Geld, was man im ersten Sommerferienjob oder Semesterferienjob oder so was verdient, auf die Seite legt und dass so ein bisschen spart. Also ich sehe da viel Potenzial. Ich sehe da auch viele Frauen gerade bei uns im Bootcamp, die das eben knallhart durchziehen. Und da bin ich auch total beeindruckt. Also ich finde deine Geschichte total inspirierend und ich finde auch total super, das habe ich vorhin glaube ich schon gesagt, wie du einfach in 5 Wochen durchgezogen hast, also einfach gesagt hast, du bist jetzt in Berlin, du willst jetzt eine Wohnung finden und dann hast du es auch geschafft. Also total inspirierend. Ich glaube, das ist schon auch so eine Sache, wenn man sich ein Ziel setzt. Ziele setzen ist immer total gut und wenn man schon man das Ziel hat, eine Wohnung zu finden, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass man auch eine Wohnung findet und sie kauft, viel höher, als wenn man das überhaupt gar nicht macht.
Genau. Aber man darf nicht vergessen, dass es ja auch viel Vorarbeit gekostet hat. Also man, ich glaube, bei Immobilien dauert es einfach eine Weile, bis es dann mal zum ersten Kauf kommt, weil man so viel lernen muss.
Aber wenn man dann mal an diesem Punkt ist, dann geht es danach auch einfach mal schnell, wenn was Gutes kommt. Das glaube ich auch. Deswegen ist auch gerade jetzt, also mich fragen viele, ist jetzt ein guter Zeitpunkt, mit Wohnungen zu starten? Und dann sage ich immer auf jeden Fall. Und dann kommt ganz oft so ein bisschen so zurück. Na ja, das ist jetzt aber so eine Lobby-Antwort. Ja klar, jedes Jahr sagt man, jetzt ist der beste Zeitpunkt. Aber ich glaube, es ist ein total guter Zeitpunkt, sich jetzt mit Wohnungen zu beschäftigen, weil man einfach genau wie du sagst, es dauert total lange, bis man auch so das Selbstbewusstsein bekommt, jetzt auch zuzuschlagen und die Wohnung wirklich zu kaufen. Also das Lernen dauert einfach lange. Unser Bootcamp dauert ja auch irgendwie 3 bis, also mindestens 3 Monate. Und man kann das auch strecken. Dann lässt man seinen Suchauftrag so ein bisschen laufen. Man kriegt total das Gefühl für den Markt. Je mehr Wohnungen man besichtigt, desto besser wird man da drin auch irgendwann. Und wenn man sich da keinen Stress macht, dann ist es ja auch kein Problem, wenn man irgendwie erst in einem Jahr dann kauft oder so. Und wenn die passende Wohnung trotzdem zwischendrin mit dabei ist, dann kann man sie ja eben auch kaufen, wenn man dann Leute an der Seite hat, die einen, die noch mal die Sachen für einen gegenchecken. Oder so wie bei uns eben. Also genau so, dass ich jetzt auch hier allen wirklich Mut machen will, dass wenn ihr euch insgesamt fürs Thema Wohnungen und Immobilien interessiert, dann fangt einfach jetzt an. Ja, guckt irgendwie, wen findet ihr sympathisch oder wo findet ihr gute Tipps im Internet, in Büchern, in Podcasts und macht euch einfach schlau. Ja, und wenn euch das Thema Immobilien dann Spaß macht, irgendwann wird es euch noch mehr Spaß machen und dann geht Wohnungen besichtigen und dann ist da sicherlich irgendwann die richtige dabei. Also ich glaube, man muss sich gar nicht so einen Stress machen, dass man auch auf jeden Fall übermorgen die Wohnung kauft. Man kann einfach jetzt schon anfangen zu lernen und dann irgendwann mit total sicherem Gefühl diese Wohnung kaufen. Und ich habe das Gefühl, dass du wirklich ein sicheres Gefühl hast, weil du total souverän— du warst ja danach hier bei mir im Büro nach deinem zweiten Wohnungskauf und du hast total souverän gewirkt.
Also jetzt überhaupt keine Angst, du wusstest genau, was du gekauft hast und hast dich einfach nur gefreut. Und das war einfach total toll für mich auch zu sehen. Danke schön. Ja, es war wirklich ein wahnsinniger Prozess über dieses Ja, jetzt am Anfang war ich vor der ersten Besichtigung so nervös, dass ich kaum schlafen konnte, obwohl es nur eine Besichtigung war.
Und am Ende konnte ich vor meinem Beurkundungstermin super schlafen. Das ist auch ein richtig, richtig guter, guter Prozess. Was würdest du denn— wir kommen langsam zum Ende dieser Folge, vielleicht sprechen wir ja noch mal, wenn du bei deiner nächsten Wohnung dran bist oder wenn es über die Renovierung geht oder so—
was sind denn deine 3 Tipps, Tipps, die du jetzt hier uns mitgeben möchtest? Ja, Tipp Nummer 1: Kümmert euch um eure finanzielle Sicherheit. Wartet nicht, bis es andere für euch tun, sondern werdet selber aktiv. Tipp Nummer 2: Holt euch dafür Unterstützung. Also sprecht mit anderen Mädels darüber, mit anderen Frauen, tauscht euch aus und holt euch, wenn, wenn möglich auch professionelle Hilfe, so wie ich es am Ende mit dem Bootcamp getan habe. Aber Hauptsache, holt euch Unterstützung, egal in welcher Form. Und Nummer 3: Hört am Ende auf euer Bauchgefühl. Also do the math, auf jeden Fall die Zahlen alle durchkalkulieren, aber am Ende muss es sich auch für euch gut anfühlen.
Und ich glaube, wir können uns da immer gut auf unser Bauchgefühl verlassen. Total schön. Also do the math und dann Guckt aber, ob das mit eurem Bauchgefühl zusammenpasst. Tauscht euch mit euren Freundinnen und mit einem Netzwerk aus. Holt euch Unterstützung irgendwo, wo ihr Fragen stellen könnt und alles beantwortet bekommt. Und vor allem kümmert euch um eure Finanzen und nehmt euer Geld selbst in die Hand. Genau. Ja, wunderbar. Ich wollte euch noch kurz erzählen, dass Julia—
viele haben noch die Sorge, dass Immobilien immobil machen. Aber Julia, wohin geht's für dich jetzt demnächst? Ich fliege nach Kapstadt. Das ist wie für so viele ein Winter Escape für mich. Genau, und tatsächlich habe ich meine zwei Wohnungen jetzt hier, um die ich mich eigentlich kümmern sollte, müsste, aber es macht mich gar nicht nervös. Ich gehe jetzt einfach nach Kapstadt und mache dann danach weiter, weil es dauert sowieso alles ein bisschen. Wie gesagt, die Die letzte Wohnung habe ich vor einer Woche beurkundet, aber bis ich den Schlüssel bekomme, vergehen sowieso noch mal 4 bis 6 Wochen.
Und genau dann ist es auch gar kein Problem, wenn man mal weg ist, dann macht man einfach danach weiter. Also das ist wirklich das beste Beispiel dafür, dass Immobilien überhaupt kein Klotz am Bein sein müssen und dass sie einen total mobil machen. Im Gegenteil, irgendwann kriegst du auch passives Einkommen aus den Wohnungen und kannst dann sogar noch mehr rumreisen. Und ja, das finde ich auch total toll. Julia, vielen, vielen Dank. Vielen Dank, dass du hier deine Geschichte geteilt hast, und vielleicht schickst du uns ja auch mal ein paar Bilder aus Kapstadt oder danach aus deinen Wohnungen.
Und ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht, auch mit Wohnung Nummer 3 und 4 und 5. Danke, ich bin auch gespannt.
Vielen Dank, Julia, total toller Podcast, tolle Folge, tolles Gespräch. Danke, Anna, es hat super viel Spaß gemacht. Mir auch.
Dann bis dann. Ciao.
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