Let’s talk Pharma, Technologie und Immobilien mit Tatyana Staneva!
6 Jan 2022 · 20 min
In this episode of the Happy Immo Podcast, host Maja interviews senior pharma and technology leader Tatyana Staneva (GSK) about her international career, her commitment to mentoring women, and her personal journey into real‑estate investing. Tatyana recounts her moves from Bulgaria to Boston, Hamburg, Paris, Frankfurt, Singapore and London, highlighting how her mother’s example and a desire to help others shaped her path. She discusses the persistent gender wealth gap, noting that many women leave financial decisions to partners, which can jeopardize retirement security. The conversation then shifts to practical real‑estate advice: how she identified and purchased a renovation‑project apartment in Frankfurt, the challenges of managing a full‑time job while overseeing renovations, and the importance of reliable contractors. Tatyana explains financing strategies—leveraging low interest rates, good credit, and even having banks cover transaction costs—demonstrating that substantial equity isn’t always required. She shares concrete figures (1.43 % interest over ten years, ~4 % net rental yield) and describes how rental income provides financial independence and a safety net for the future. Finally, she outlines her 10‑year vision of paying off the Frankfurt property, possibly selling the Varna apartment to buy a seaside house, and emphasizes the role of community support (Happy Immo) in empowering women to take control of their finances.
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Willkommen bei Happy Immo, dem Interview-Podcast für Frauen und Immobilien. Heute hörst du die Immo-Stories von Frauen, die sich trauen. Komm mit uns auf die Reise, kauf dir deine Immobilie und werde unabhängig. Los geht's! Willkommen beim Happy Immo Podcast. Dubredo schliefe auf Podcasten der Happy Immo. Heute zu Gast eine langjährige Wegbegleiterin, Tatjana Stanewa. Willkommen Tatjana, dubredo schla.
Wow, danke Maja. Ich habe mir ganz kurz Sorgen gemacht, dass ich jetzt mal auf Russisch weitermachen muss, aber Gott sei Dank darf ich auf Deutsch antworten, nehme ich an. Vielen Dank, ich freue mich super, dass ich hier beim Happy Immo Podcast dabei sein darf.
Ja, ich mich auch, und ich mache auch lieber auf Deutsch weiter. Liebe Tatjana, wir kennen uns schon seit 25 Jahren und es werden immer mehr. Du bist von Varna nach Boston gezogen, dann an die Wall Street. Deine Liebe hat dich dann nach Hamburg geführt, und dann folgten auch noch berufliche Stationen in Frankreich, Frankfurt, Singapur, und heute bist du in London. Ich kenne keine andere Person, die ihre Träume und ihren beruflichen Weg so entschlossen, selbstbewusst und zugleich auch so intuitiv verfolgt wie du.
Jetzt bin ich auch noch erschlagen von meinen eigenen beruflichen Stationen, aber ja, ja, so ist das, stimmt alles.
Ja, genau. Heute bist du auch noch Führungskraft und Expertin für Pharma und Technologie bei GSK. Ein großes Unternehmen in London, und ich werde nie vergessen, was deine Inseratskollegen über dich sagen: Du bist ein echter Cocktail for Success. Bulgarische Gene, deutsche Verlässlichkeit und amerikanischer Drive.
Ja, es ist irgendwie ziemlich zutreffend, muss ich auch selber sagen.
Das finde ich nämlich auch. Ich würde es auch jederzeit unterzeichnen. Und zusätzlich zu deinem beruflichen Erfolg im Bereich Pharma und Technologie bist du auch dabei, Frauen zu fördern, ihr Potenzial zu entfalten und ihre Ziele zu erreichen. Wie kam es dazu?
Das ist irgendwie zweierlei bei mir. Das eine ist, dass ich gerne Menschen, allen Menschen helfen möchte, ihr eigenes Potenzial zu entwickeln, weil das ist bei mir selbst auch so. Alle diese Stationen, die du aufgezählt hast, haben dazu beigetragen, dass ich meine Ziele verfolgt habe. Und das Hauptziel war immer, was Neues zu lernen und mich zu entwickeln. Die Frauen liegen mir besonders am Herzen, weil ich a) selbst eine Frau bin und b) ich sehe, dass wir Frauen das nicht immer alle so machen, wie wir könnten. Und da geht so viel verloren oder uns entgeht so viel. So viele Möglichkeiten nutzen wir einfach nicht.. Und das möchte ich gerne ändern, wenn ich könnte.
Immer mehr Frauen behaupten sich heute beruflich, wachsen und kommen dann auch in Führungspositionen, so wie wir. Aber die Lücke zwischen Mann und Frau, die schließt sich wirklich ganz, ganz langsam. Wie ist es in deinem Umfeld? Was siehst du da?
Die Lücke, die schließt sich, glaube ich, auch, aber ich glaube auch sehr langsam. Und da gibt es auch ein Gefälle zwischen den verschiedenen Berufen und auch, ich würde mal sagen, in den verschiedenen Sozialschichten ist das auch anders. Und wir haben noch einiges vor uns, bis die Gehaltslücke oder die Gehaltsunterschiede ausgeglichen sind. Allerdings, was ich glaube, ist noch wichtiger, ist, dass es eine Vermögenslücke gibt. Und das liegt daran, dass die Frauen ihre Vermögensbildung nach wie vor und sehr häufig ihren Männern überlassen und sich einfach nicht kümmern darum. Und warum das so ist, ich habe das schon angemerkt, ja, Mindset, wie man erzogen wurde und so weiter und so fort. Aber Tatsache, Frau kümmert sich nicht um ihre eigenen Finanzen und dann ist die Frage okay, und was passiert in der Rente? Oder was passiert, wenn die Partnerschaft auseinandergeht mit dem Mann? Da habe ich auch ein Beispiel gehabt, wo hoch ausgebildete Frau Entscheidung plötzlich ihr ganzes Geld bei ihrem Mann hatte und nun nicht wusste, wie viel Geld sie hat. Und das war für mich so schockierend, weil ja, ich verstehe das einfach nicht. Aber so ist das. Und da könnt ihr mit Happy Immo ganz viel bewirken, weil man muss dieses Bewusstsein schaffen, dass Frau ihre Finanzen selbst in die Hand nehmen muss.
Genau das möchten wir mit Happy Immo bewirken, die Vermögenslücke schließen. Nicht jede kriegt das von zu Hause mit, wie sie mit Geld umgehen muss. Wie war es bei dir, Tatjana?
Ich hatte das Glück, dass meine Mutter eine sehr starke Persönlichkeit war, und wir hatten auch als Familie nicht so viel Geld, weil in Bulgarien hatte man grundsätzlich nicht so viel. Und ich habe von meiner Mutter das mitbekommen, dass man kämpfen muss und dass man einiges schaffen kann als Frau. Und das war mein Vorbild. Aber ich habe auch einiges in meinem Leben erreicht, indem ich die Sachen einfach in die Hand genommen habe, so wie meine Mutter das gemacht hat, bei vielen Sachen. Die Immobilie oder die Immobilien, die ich gekauft habe, waren einfach ein Beispiel auch davon, wie ich einfach Sachen angegangen bin, die, von denen ich keine Ahnung hatte, ehrlich gesagt.
Ja, ich erinnere mich daran, wie wir abends beim Glas Wein zusammensaßen und wir uns über Immobilien unterhalten haben. Es war bei dir ein bisschen längerer Prozess, aber du hast am Ende richtig durchgestartet. Erzähl mal, wie du, wie du das bewältigt hast, wie du dazu gekommen bist. Die Immobilien zu kaufen, die du jetzt hast?
Ja, ich habe, ich habe in der Tat sehr lange nachgedacht und sehr lange gesucht und geschaut. Das hatte ein paar Gründe. Also der erste Grund war, dass ich geglaubt habe, dass ich nicht genug Eigenkapital habe. Und zum Teil war das auch so, weil ich hatte mein ganzes Erspartes in mein MBA-Studium eingesteckt. Aber das hat sich herausgestellt, dass nicht ganz richtig, dass man so viel Eigenkapital braucht, wie ich dachte. Bei mir hat es irgendwie auch 10 Jahre, glaube ich, gedauert, oder 8, bis ich was gekauft habe, weil ich auch die perfekte Wohnung gesucht habe, muss man dazu sagen. Also ich wollte eine Wohnung kaufen, in der ich selber leben würde, und die musste perfekt sein. Lage musste stimmen, die Ausrichtung der Zimmer musste stimmen, der Preis musste stimmen und so weiter und so fort. Ich habe mich einfach langsam herangetastet und mit viel Hilfe von dir, Maja, weil Ja, du hast immer gesagt, ja, mach das doch einfach, mach das doch einfach. Ja, genau. Und irgendwann habe ich es dann gemacht, sogar zweimal.
Perfekt, ja. Ich muss sagen, ich habe es noch nie geschafft, die perfekte Wohnung zu finden, und deswegen habe ich dich mit großem Interesse beobachtet, wie du suchst und wie du auf nichts verzichten wolltest. Bei mir ist es immer so, ich definiere Top-3-Kriterien und dann auf ein Kriterium muss ich immer irgendwie verzichten oder halb verzichten, aber du, du Du hast am Ende wirklich in Frankfurt eine wunderschöne, also quasi wirklich die perfekte Wohnung gefunden.
Ja, ja, das stimmt. Also die Wohnung in Frankfurt ist perfekt, die habe ich gesehen und die war renovierungsbedürftig. Und ich hatte zu dem Zeitpunkt auch verstanden, dass sie sogar eine Renovierung hinkriegen kann, dank der vielen Gespräche mit dir und mit anderen Freunden, die eine Immobilie renoviert haben. Ich habe zwar deine 3 Kriterien nicht, aber ich wusste, dass wenn ich selber da wohnen würde, würde ich die Wohnung auch problemlos vermieten können. Und das waren die Gedanken, die ich so im Kopf hatte. Und dann ging das alles sehr flott eigentlich. Sofort die Finanzierung bekommen, die unzählige Male da mit den Handwerkern drin gewesen, alles eingetütet. Das ging über 2 Monate vielleicht super schnell und dann war die Renovierung noch vielleicht 2 oder 3 Monate, hat die gedauert. Plötzlich nach 6 Monaten hatte ich eine Wohnung, in die ich dann nicht mehr selber einziehen konnte, weil ich nach London gezogen bin, aber die ich dann eigentlich sofort vermietet habe.
Erzähl mir kurz über das Thema Renovierung, weil das macht ja vielen Menschen Sorgen. Wie manage ich das? Wie schaffe ich das neben dem Job? Und ich weiß, du hast auch damals Vollzeit gearbeitet. Wie war das?
Die Renovierung, da muss man sich im Klaren sein, ist viel Arbeit, und da muss man auch gute Handwerker finden, und man muss mit denen aktiv auch arbeiten, und das ist nicht so einfach, wenn man Vollzeit arbeitet. Aber Gott sei Dank hatte ich gute Empfehlungen auch bei Handwerkern, und man spricht mit denen, man guckt, stimmt die Chemie sozusagen auch mit den Handwerkern, und dann macht man einen Vertrag, und man versucht sich an den zu halten, und das hat alles geklappt. Aber es hat mich schon viel Arbeit gekostet, das muss man sagen. Also man muss wirklich, wenn man so viel Geld da reinsteckt, dann muss man sich darum kümmern. Und das, was ich vorhin auch meinte, man muss die Sache in die Hand nehmen. Und das ist aber machbar.
Ja, und was hast du renoviert?
Oh Gott, alles. Alles. Die Wohnung war irgendwann in den 70er Jahren, ist diese Familie da eingezogen, und das hatte letztendlich 40 Jahre keine Grundrenovierung gehabt. Das heißt, ich musste die Elektrokabel tauschen, ich musste die Böden rausreißen, ich habe die Wände neu gemacht, das Bad musste raus, es kam ein neues Bad rein, die Küche musste raus, kam eine neue Küche rein. Ich habe alles gemacht. Das Einzige, was ich nicht gemacht habe, waren die Fenster, weil das bei Fenstern muss man das nicht sofort machen. Und Es war nicht notwendig, aber sonst die Wohnung würde man eigentlich nicht erkennen.
Die Wohnung ist sehr, sehr schön geworden. Du hast das Thema mit der Renovierung super geklärt. Und oft sagt man ja Frauen und Technik, aber Frauen und Technik geht auch, oder?
Ja, ich habe viel gelernt, mittlerweile alles schon fast vergessen, weil ich habe ja Handwerker, die das managen können für mich.
Ja, das ist das Wichtigste, dass man Leute hat und Dienstleister, auf die man sich verlassen kann.
Ja, absolut.
Bevor du mit der Renovierung gestartet hast, aber hattest du ja nach einer Finanzierung gesucht. Und ich erinnere mich daran, dass ich schon irgendwie neidisch war, was für eine gute Finanzierung du bekommen hast.
Ja, die Finanzierung ist extrem wichtig und gerade in der heutigen Zeit muss man von den niedrigen Zinsen Gebrauch machen. Das habe ich gemacht. Es hilft auch, wenn man eine gute Bonität hat und die gute Bonität baut man ja über Jahre. Auf und nicht nur über Monate. Und das sehen die Banken, und wenn sie einen guten Kandidaten bzw. eine gute Kandidatin sehen wie mich, dann sind sie bereit, ganz wenig Eigenkapital zu akzeptieren, ganz viel Fremdkapital, also Kredit zu geben.
Da muss ich aber nachfragen, Tatjana, was heißt so eine gute Kandidatin bei einem Finanzierer?
Ich würde sagen, da zählen viele Sachen dazu, also persönliche Integrität, Was man für einen Eindruck hinterlässt, wie die Bankkonten aussehen, was man für einen Händedruck hat. Damals, als es noch möglich war, die Hände zu schütteln von Menschen. Also das ist alles eigentlich, vertritt die eigene Einstellung. Stehe ich dafür ein, diesen Kredit zu bezahlen oder nicht? Und habe ich ein gutes Gehalt, wovon ich das bezahlen kann? Und ein gutes Gehalt kann, also das ist das, da ist die da ist das Spektrum sehr groß. Also man muss nicht irgendwie Millionen verdienen und das geht mit einem durchschnittlichen Gehalt durchaus.
Das stimmt genau, was du sagst, Tatjana. Man braucht keine Millionen, man braucht keine Zehntausende von Euros pro Monat zu verdienen, um eine Wohnung zu kaufen und eine Finanzierung zu bekommen. Was hilft, ist, wenn du auch ein Gehalt von 2.000 € hast, aber dann keine Schulden auf dem Bankkonto. Das ist schon ein Vorteil und da kriegt man auch eine Finanzierung für. Und man darf auch keine Angst haben, Freelancer zu sein oder selbstständig. Da muss man einfach die Unterlagen richtig gut aufbereiten.
Das sehe ich auch so. Also ich kenne auch selber Frauen in Deutschland mit einem durchschnittlichen Gehalt und das klappt auf jeden Fall. Ich habe eine von denen, kauft sogar serienweise Wohnungen in Ostdeutschland, die relativ günstig sind, und das ist alles finanziert mit ihrem ganz normalen Gehalt. Und hier in England ist es sogar noch besser, würde ich sagen. Hier kaufen auch Studenten schon Wohnungen, die haben nicht mal ein Einkommen, die haben aber keine Schulden, und dann kriegen sie halt die Finanzierung von der Bank. Und das ist meines Erachtens einfach so eine Wiedereinstellungssache.
Schaffe ich das oder schaffe ich es nicht? Genauso ist es. Du brauchst nicht das viele Geld. Mit kleinem Geld geht es auch. Und man kann auch, so wie du sagst, serienweise Wohnungen in Ostdeutschland kaufen, zum Beispiel. Zurück jetzt zu dem Thema Finanzierung noch mal, weil da sind wir noch nicht ganz ins Detail gegangen. Du hattest die Wohnung gekauft und dann hast— wolltest du sie sanieren und die Bank hat dir dann wie viel finanziert?
Das muss man auch ganz genau verstehen, weil die Banken finanzieren einiges, und bei mir haben die eigentlich die Transaktionskosten mitfinanziert, was vielleicht nicht so üblich ist, aber das lag daran, dass ich das so ausgehandelt habe und dass du mir so eine gute Empfehlung gegeben hast, Maja, für eine Bank. Und so hatte ich eigentlich mein Eigenkapital hauptsächlich in die Renovierung reingesteckt, was einfacher ist, weil man muss dann der Bank nicht zeigen, was man alles renoviert hat.
Wenn ich das kurz erklären darf, es ist so, dass wir gewöhnlich, wenn wir finanzieren, finanziert die Bank, wenn man gute Bonität hat, den ganzen Kaufpreis. Bei Tatjana hat die Bank nicht nur den Kaufpreis, sondern auch die Transaktionskosten, das heißt die Maklerkosten, die Grunderwerbsteuer, die Notarkosten. Das hat die Bank alles mitfinanziert. Und der Grund war, so wie Tatjana erklärt hat, weil sie danach die Wohnung saniert hat und die Sanierungskosten waren ihr Eigenkapital.
Genauso war das, genau. Also die Expertin hat es erklärt, und von wem wusste ich, dass das möglich ist? Von der Expertin Maja. Und eigentlich, was mir vielleicht, weil du gefragt hast, wie lange hat es gedauert und so weiter, es hätte vielleicht kürzer gedauert, wenn ich damals schon ein Angebot gehabt hätte wie Happy Immo, jemand, der erklärt was die Fragen sind, die man sich beantworten muss, wo holt man sich Rat und so weiter. Weil das war damals ja nur so beiläufig, habe ich das alles gemacht und deshalb hat es auch so lange gedauert. Wenn ich so eine Ressource habe wie happy immo, dann ja, wenn ich das gehabt hätte, wäre das sicherlich auch viel schneller gegangen.
Das glaube ich dir. Genau das machen wir bei happy immo. Wir erklären den Frauen Schritt für Schritt, wie sie eine Wohnung kaufen können und wie sie finanzieren können, sodass sie sich nicht alleine fühlen und eine Stütze haben, eine Sicherheit an der Seite. Die Finanzierung ist auch ein ganz wichtiger Schritt auf dem Weg zu der eigenen Wohnung, und du hast das wirklich gemeistert. Wie war es bei dem Zinssatz, Tatjana? War der Zinssatz sehr niedrig? Was für Rendite konntest du dann daraus erwirtschaften aus deinem Objekt?
Das mit dem Zinssatz ist eine wichtige Sache. Ich glaube, die Zinssätze sind gerade sogar niedriger. Ich hatte damals vor 2 Jahren 1,43% auf diese sehr hohe Summe bekommen für einen gesicherten Zeitraum von 10 Jahren. Das muss man auch immer dazu sagen. Diese 1,43% ist einfach, man muss sich merken, das ist niedrig, das ist gut, und es könnte heute sogar niedriger sein, wenn ihr heute eine Wohnung kaufen wollt. Aber was wichtig ist, ist dieses: Wenn ich das Geld, was ich da in diese Wohnung investiert habe, heute auf die Bank legen würde, würde ich null Zinsen bekommen als Rendite. Null, weil so niedrig sind die Zinsen. Aber dadurch, dass ich dieses Geld genommen habe und in die Wohnung investiert habe, bekomme ich dadurch, dass ich sie vermiete und so weiter, und dass saniert habe, bekomme ich eigentlich eine Rendite von ca. 4%, wenn nicht mehr, pro Jahr. Und das ist das, was in meinem Kopf abgeht. Also okay, ich kann mein Eigenkapital auf die Bank legen, kriege nichts, oder ich kann das Geld in die Wohnung investieren. Und zwar muss ich da einen Kredit abbezahlen über viele, viele Jahre, aber weil die Wohnung in dieser 1A-Lage ist und weil sie so gut ist, Kriege ich meine 4%. Das ist meine Logik und deshalb ist das eigentlich eine super Sache.
Absolut. Bei der Bank, wie du sagst, kriegt man heute 0% Zinsen. Bei einer Immobilie kannst du 4, 5 und mehr Prozent Rendite erwirtschaften. Die Wahl ist doch klar. Ich entscheide mich immer für eine Immobilie. Und damit du dir auch eine Immobilie kaufen kannst, sprich einfach, hol dir Rat, sprich mit deiner Freundin, mit deiner Schwester, mit deinem Partner oder Partnerin, oder komm einfach zu uns ins Happy Immo Club, und dann geht's los. Und bei dir ist es schon vor 3 Jahren losgegangen, und heute hast du schon 2 Wohnungen. Was bedeutet das für dich? Was bedeutet für dich das passive Einkommen, was du von diesen Objekten bekommst?
Tatjana, die beiden Immobilien, also die eine ist in Deutschland, die andere ist in Bulgarien, und die sind für mich letztendlich Sicherheit für das Alter. Das ist für mich eine Möglichkeit, die steigenden Mietpreise zu eliminieren, für mich sozusagen, indem ich einfach eine Wohnung habe, in der ich wohne. Oder wenn ich nicht selber darin wohne, kann ich die Miete nehmen und mir woanders eine Wohnung mieten. Also zum Beispiel könnte ich die Wohnung in Frankfurt weiterhin vermieten und in Berlin wohnen zur Miete. Also das ist einfach Freiheit und Sicherheit.
Und da wäre meine nächste Frage: Wo siehst du dich in 10 Jahren?
Was ist deine Immo-Vision? Meine Immo-Vision für die nächsten 10 Jahre, also die Wohnung in Frankfurt ist ein großes Stück abbezahlt, die wird weiterhin voll vermietet sein. Und die Wohnung in Varna, möglicherweise werde ich verkaufen, denn sie ist nur eigenkapitalfinanziert, und da könnte ich mir davon vielleicht ein Haus am Meer kaufen oder auch was anderes.
Von einem Haus am Meer träume ich auch schon ewig, und wenn du das machst, packe ich in dem Moment meine Sachen, nehme den Flieger und komme zu dir, und dann können wir gemeinsam ein Glas Sekt beim Sonnenuntergang trinken und viel mehr machen auch, würde ich sagen.
Also da kann ich mir einiges vorstellen. Aber wenn du nicht kommst zum Meer, dann komme ich zu dir nach Berlin und ja, quartiere mich bei dir ein.
Abgemacht! Vielen Dank, Tatjana, dass du da warst beim Happy Immo Podcast. Eins habe ich mitgenommen, und zwar das Wichtigste heute war: Es kommt aus dir heraus, mach's einfach. Hab Mut, hol dir Hilfe und geh voran.
Ja, das kann ich mit beiden Händen unterschreiben. Und vielen Dank, Maja, nochmal, dass ich hier zu Gast sein durfte.
Und bis bald. Bis bald. Do skoro.
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