Let's talk Selbstständigkeit und finanzielle Unabhängigkeit – mit Sarah Lindner
25 Sept 2024 · 33 min
In this German‑language episode of the Happy Immo podcast, host Anais interviews Sarah Lindner, a former NDR journalist turned real‑estate investor and mentor for women. Sarah shares her personal journey—from growing up near Bielefeld, studying and working in Hamburg, to moving part‑time to Mallorca where she now lives with her child. She explains how she entered real‑estate investing without formal training, motivated by the desire for a secure retirement and financial independence. The conversation covers the importance of mindset work, meditation, and overcoming fear of debt. Sarah outlines practical investment advice: choosing the right property type for one’s personality, assessing location (micro‑ and macro‑location, tenant market, infrastructure, demographics), performing risk‑vs‑reward analysis, leveraging co‑investments, and avoiding common pitfalls such as buying without due diligence. She stresses the value of mentors and community (Happy Immo Club), urging listeners to take concrete mini‑decisions, conduct a “Moneyflow‑Check”, and act rather than over‑analyze. The episode ends with three concise tips – risk‑chance assessment, making decisions (even small ones), and trusting oneself over external opinions – and a promise to include a meditation in a future episode.
Chapters
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Herzlich willkommen zum Happy Immo Podcast. Heute zu Gast Sarah.
Moin, moin, liebe Anais.
Ich freue mich, dass du da bist. Du sagst ja Moin. Wo sitzt du denn gerade?
Du, ich sitze gerade und ich darf es gar nicht erzählen, da werden einige Zuhörerinnen ein bisschen neidisch. Ich sitze gerade in Mallorca, ich schaue aufs Meer. Ja, vor mir ist wirklich der Strand, ohne Flachs. Und ich komme aber, ich war sehr lange in Hamburg, komme zwar nicht aus Hamburg, aber ich habe das Moin, habe ich aus Hamburg mitgebracht, jetzt auch nach Mallorca.
Wohnst du auf Malle oder was ist da los?
Ja, viel Zeit im Jahr wohne ich auf Malle. Mittlerweile, weil ich habe immer so ein Visionsbild gehabt, ich stehe auf und sehe den Strand, und das ist tatsächlich kein Traum mehr, das ist jetzt Realität. Und immer noch muss ich mich morgens manchmal selber kneifen, weil das einfach geil— also ich mag das. Es ist ja nicht für jeden was, aber ich finde das toll, aufwachen und auf den Strand gucken und meinen Kleinen joggenderweise am Strand entlang zur Schule zu bringen. Ist halt total cool für mich.
Hast du dein Haus? Hast du deine Wohnung?
Ich habe nur eine gemietete Wohnung, weil ich bin noch nicht so lange hier und ich erkundige mich immer gerne. Dann sind wir schon direkt beim Thema, zum Thema Standort, wie da so die Lage ist, Preise. Darum habe ich erstmal gesagt, ich starte nicht mit dem Kauf, was ja viele machen. Die kommen nach Mallorca und kaufen irgendwas, und danach sehen sie so, ups, das war nicht das Richtige. Ich habe mir jetzt erstmal was gemietet, und ich weiß ja auch noch nicht, ob ich hier für immer bleibe, und ich bin ja auch noch viel in Deutschland. Also ich bin ein bisschen so die Pendlerin. Aber ja, ich habe hier eine Wohnung und direkt erste Meereslinie. Also ich bin total happy, muss ich dir ganz ehrlich sagen, damit.
Mega gut. Jetzt sind wir schon mittendrin im Thema. Auf mein Workout kommen wir gleich noch mal zurück und auf die Ferienimmobilien. Sarah, erzähl doch mal, wer du bist und was du so machst.
Ja, schnell und kurz. Sarah Lindner, habe lange in Hamburg gewohnt, bin aber aus einer süßen Kleinstadt in der Nähe von Bielefeld, einer wunderschönen Weser-Renaissance-Stadt, und habe dann gedacht, da kann ich nicht bleiben, ich muss die Welt sehen. Halle, Havanna, Hamburg war ich während des Studiums und da hat man es auch schon. Ich wollte immer ins Ausland und habe dann beim NDR Fernsehen angeheuert, habe da eine Ausbildung gemacht als Redakteurin. Das Ziel war irgendwann mal, Auslandskorrespondentin zu sein, Geschichten über Menschen zu erzählen, und habe beim NDR auch gearbeitet, habe aber gemerkt, das Angestelltenwesen, sorry, tut mir leid, da ist nichts für mich, also nicht für immer. Habe dann nach einigen Jahren angestellt zu sein den Job gewechselt zum Thema frei, also Reporterin statt Redakteurin, und habe nebenbei eine Selbstständigkeit aufgebaut, ein Videobusiness, habe Menschen interviewt für kleine, ja, süße Videos im Internet, und habe, und da sind wir beim Thema, angefangen, nebenbei ein bisschen von meinem Geld in Immobilien zu investieren, peu à peu.
Und hattest du Ahnung von Immobilien? Also hattest du da irgendwie Background oder so?
Nee, ich bin nicht wie du zum Beispiel aus dem Fachgebiet. Ich habe die einzige Ahnung gehabt, dass ich wusste, in Hamburg ist es schwierig, eine Wohnung zu finden als Studentin, und aber auch nachher als Arbeiterin, also auch mit festem Einkommen, ist total schwer. Und habe dann eins und eins zusammengezählt und habe gemerkt, ich, also ich will natürlich was für die Rente tun. Das war damals so ein Thema, ne? Ich will mich absichern. Ich wusste, normale Rente kriegen wir nicht mehr, ne? Und habe mich dann eingearbeitet in das Thema Immobilien. Ich habe, ich bin keine Maklerin, ich bin keine Finanzierungsberaterin, ich bin keine Bausachverständigerin. Ich habe mich da eingearbeitet. Tatsächlich.
Mega. Wie ging es dann weiter? Wir sind ja noch bei deiner Lebensstory.
Genau. Also dann habe ich ja beim NDR und so weiter und nebenbei investiert in Hamburg, angefangen mit typischerweise einer Eigentumswohnung. Und ja, mittlerweile bringe ich das vor allem anderen Frauen bei, weil ich glaube ja ganz fest daran, dass viel mehr Immobilien in die Hände von Frauen gehören. Also viel mehr Vermögen gehört in die Hände von Frauen.
Und ja, das ist genau unsere Mission. Auch darüber müssen wir uns noch viel mehr austauschen.
Genau, richtig. Darum schlagen wir hier in eine Kerbe. Also was ihr macht, ist ja großartig mit dem Happy Immo Club. Ja, das ist wunderbar. Und genau, ich begleite mittlerweile Frauen, vor allem Frauen. Ich habe auch manchmal ein paar Männer darunter. Ja, ich gebe es ganz offen zu, die verneine ich nicht. Wenn die Männer sagen, boah, in der Lady Investor Masterclass bin ich richtig und solche, okay, herzlich willkommen, gar kein Problem. Nee, aber vor allem tatsächlich, mir liegt das sehr am Herzen, vielleicht auch aus meiner persönlichen männlichen Geschichte getrennt und so. Ich möchte, dass Frauen unabhängig sind mit dem Thema Geld. Hat viel mit Mindset, mit Einstellung zu tun, aber auch einfach diese äußere materielle Welt. Wir müssen als Frauen unabhängig auf eigenen Beinen stehen. Wir treffen unsere Entscheidungen, wir, wir denken anders übers Leben, wir lassen uns vielleicht nicht so häufig verarschen, ja, was die ein oder andere Frau ja vielleicht auch manchmal zu nett und lässt sich da so ein bisschen, ja, vielleicht ja auch ein bisschen bestimmen. Und ich bin für Selbstbestimmung. Und ja, das bringe ich Frauen bei, in Immobilien zu investieren, so wie ihr das ja auch macht in dem Happy-Immo-Club. Genau, und mache ich als Jahresmentoring spirituelle Weiterbildung, aber auch natürlich ganz einfach das Thema Immobilieninvestments.
Das heißt, du lebst auf Mallorca mit deinem Kind, mit meinem Kind, und machst Immobilienseminare?
Genau.
Okay, alles klar.
Richtig, richtig. Cool.
Ich habe gerade mit jemandem gesprochen, auch eine sehr spannende Frau. Da ging es vor allem um das Thema: Was macht man nach einem Schicksalsschlag? Und eine Trennung würde jetzt nicht als— kann ein Schicksalsschlag sein, aber es gibt schlimmere Sachen, irgendwie volles Fell oder so was. Aber auf jeden Fall ist es ja schon sehr oft so, dass gerade Frauen oder eben derjenige, der zurückbleibt, vor dem Nichts steht. Also in meiner persönlichen Geschichte war das auch so. Uns ging es wirklich sehr, sehr gut. Ich bin mit dem goldenen Löffel im Mund geboren. Und dann gab es eben diverse Gründe, warum wir alles verloren haben und mein Vater auch gestorben ist und wir, meine Mutter und ich, ganz neu anfangen mussten. Und das fand ich so einen ganz krassen Augenöffner, wie wie sehr man, also so unromantisch das ist, aber wie sehr man wirklich seine eigenen Füße sichern muss. Das heißt gar nicht, dass man Geld alles trennen muss und so, aber man braucht auf jeden Fall die Sicherheit, dass wenn man sich trennt, wenn was passiert, dass man weitermachen kann und im besten Fall so, wie man eben vorher auch weitergemacht hat. Und bei vielen Künstlern, vielen Selbstständigen oder so, das war eben dieser krasse Schicksalsschlag Corona.
Ja, und deswegen, aber das ist, vielleicht darf ich da was zu sagen, das ist super, dass du das teilst und sagst, weil das ist ja so ein Thema, sehr unangenehm. Ja, die meisten versuchen das ja auch zu vermeiden, also über Tod zu reden, über Trennung zu reden, über solche negativen Themen. Ja, wenn man das so sagen will, die meisten versuchen da ja überhaupt gar nicht, das zu tangieren. Ja, weil es einfach mit so aufgeladen ist. Aber eigentlich müssten wir uns alle mal Gedanken machen: Was ist denn, wenn der Partner nicht mehr da ist, aus welchen Gründen auch immer? Ja, wie geht's uns dann? Also viele starten ja tatsächlich sehr blauäugig und alles ist toll und rosarot und reden auch über das Thema Geld nicht, reden auch nicht darüber, sag mal, Sollten wir uns mal irgendwann, wie wollen wir das denn vereinbaren? Und ich merke einfach immer wieder, ich habe ja auch genau zu diesem negativen Geldthema ein Buch geschrieben, Über Geld Spricht Man Nicht. Den Spruch kennst du, Frau schon, heißt mein Buch. Und es ist so wichtig, will das jeder Frau hier raten, bitte, bitte, bitte, egal wie glücklich ihr in eurer Beziehung seid oder ob ihr alleine seid oder wie auch immer, nehmt einmal dieses Thema und macht euch einen Plan. Ja, und am besten ist natürlich, wenn wir Frauen auch ohne Partner, mit Partner, in einer tollen Beziehung, ohne, wenn wir unabhängig sind. Wenn wir einfach uns auch selber selbstbestimmt fortbewegen können und nicht abhängig sind. Weil du suchst dir einfach auch ganz andere Menschen in deinem Umfeld, ob du abhängig bist und immer brauchst, oder ob du sagst, du, ich bin alleine in Ordnung, mit jemandem zusammen super geil, noch besser. Aber ich weiß nur, dass das viele einfach nicht machen. Also super. Und du hast das natürlich miterlebt mit deiner Mutter, wie die sich da freikämpfen musste. Darum, wahrscheinlich war sie, oder ist sie für dich auch ein Vorbild gewesen insofern?
Genau, ich glaube nämlich wirklich, dass das genau daher kommt, dass ich jetzt hier so dafür kämpfe, dass wir unabhängig sind und auf eigenen Beinen stehen können. Dann sag doch mal, was sind deine Tipps, was muss man machen, wenn man das jetzt so hört und sich sagt, stimmt, ich bin ja auch so ein Vogel Strauß, ich stecke meinen Kopf in den Sand und hoffe, dass meine Finanzen irgendwie passen. Jetzt passen sie, ich hoffe in der Rente auch. Wie kommen wir davon weg?
Ja, Vogel Strauß ist super geiles Bild. Ja, Kopf in Sand bringt nichts, es sei denn, du machst Urlaub hier auf Mallorca, dann darfst du das mal tun. Nein, also als Erstes musst du dir durch das Buch kaufen, über Geld spricht man nicht, Frau schon, da musst du alle Tipps ja drinstehen umsetzen, und dann darfst du weitermachen. Ja, kleiner Spaß am Rande. Also wirklich sich einmal hinsetzen und zu gucken. Also viele sagen ja, diese Rentenlücke, oder wie auch immer, ne, einfach mal dich hinsetzen und überlegen, was wäre, wenn es wirklich später nichts gibt für mich, von was lebe ich? Ja, das ist jetzt mal Blick in die Zukunft, dass man sich das einfach mal vor Augen holt. Aber auch jetzt, was ist, wenn du aus welchen Gründen auch immer, und wir wollen nichts Schlimmes prophezeien, aber Du kannst nicht mehr arbeiten, ne? Corona hast du eben angesprochen, das war ja für viele auch mal so ein Aufwachmoment. Oh, ich bin ja total abhängig von diesem einen Job. Und dann gab es Corona-Hilfen und dies und das, aber viele haben da gemerkt, ups, ich sollte mich ein bisschen breiter aufstellen. Also dieses Thema, mach dich nicht von einer Einkommensquelle abhängig, egal ob die Einkommensquelle dein Ehepartner ist oder ob die Einkommensquelle dein einziger toller fester Job ist, der total sicher ist, was du meinst, ob die eine Einkommensquelle Selbstständigkeit ist. Bitte, bitte, bitte, wenn es irgendwie geht und du die Chance hast, investiere. Lerne investieren. Such dir dein Feld aus. Es muss ja auch nicht eine Immobilie sein. Also die meisten, die jetzt zuhören, haben wahrscheinlich Immobilien im Hinterkopf, aber es muss keine Immobilie sein. Aber Immobilien finde ich halt geil, du ja auch, wegen des Hebeleffekts, weil du ein bisschen Eigenkapital hast und noch ein bisschen Hilfe dazu kriegst von der Bank und damit einfach schneller dir was aufbauen kannst. Aber mach dir bitte Einfach mal einen Plan. Was wäre, wenn so? Und das öffnet schon mal die Augen. Setz dich hin, mach das und dann such dir jemanden und geh das Thema um. Das ist einfach mein ultimativer Tipp zu dem Thema.
Genauso geht es nämlich. Dann such dir jemanden, mit dem du— das finde ich nämlich auch einen sehr wichtigen Tipp. Man muss nicht alles selber irgendwie hinkriegen, man muss nicht alles machen, man muss nicht in allem hier der Superexperte selber werden, sondern man muss einfach gucken, welche Expertin, welcher Experte passt zu einem? Und mit dem lernt man das. Ja, weil ich habe so viele Ich bin so viele Sachen schon selber angegangen und habe mir Bücher gekauft. Dein Buch ist also auf jeden Fall, kauft das Buch, kriegt eine Idee, aber danach sucht euch wirklich die Expertin, mit der ihr dann die Sache auch abarbeitet, weil sonst ist das so ein neverending Thema, ne? Sonst geht man immer noch nicht mit der Immobilie raus.
Und nur Umsetzung, wie du sagst, nur die Umsetzung bringt auch die Ergebnisse, weil gerade wir Frauen neigen ja auch, noch einen Kurs, noch einen Kurs, noch mehr Wissen, noch mehr. Ich weiß noch nicht genau, da muss ich noch ein Zertifikat machen. Und ja, aber jetzt kann ich noch nicht anfangen, weil das habe ich auch noch nicht abgeschlossen. Und Wissen sammeln, Wissen sammeln, Wissen sammeln. Genau so ist es.
Du sagst wirklich genau die richtigen Sachen. Ja, ja, ja, genau so sind wir.
Und wir haben Angst vor Fehlern. Das ist es einfach. Du, ich will jetzt hier nicht Männer- und Frauenthemen aufmachen, aber irgendwie schon. Männer lernen, und mein Kleiner ist ja auch so, und ich fördere den, der ist ein Junge, 5 Jahre. Männer lernen, Jungs lernen: Mach ruhig Fehler, knall ruhig hin. Scheuer dir die Beine auf, mach was, probier dich aus. Ja, und das ist toll, wenn wir das Kindern erlauben. Und nicht nur den Jungs, auch bitte den Mädchen. Fehler machen ist nicht schlimm. Es gibt natürlich Fehler, die machst du einmal nie wieder. Also davon rede ich natürlich nicht. Also nicht den Balkon runterspringen, das bitte nicht hier. Aber ansonsten dürfen wir uns eigentlich, nicht eigentlich, wir dürfen uns viel mehr Fehler erlauben. Wir dürfen auch Sachen ausprobieren, merken, ups, ich habe jetzt keine Ahnung, 200 € für irgendeine Aktie in den Sand gesetzt, ist nicht so mein Thema, habe ich jetzt verloren. Mist. So, wir dürfen auch Verluste erfahren, wir dürfen Fehler machen und am besten kleine Fehler machen, daraus lernen, aber sich trauen. Weil viele sind so ängstlich, die haben so eine Angst davor, keine Ahnung, vor anderen dazustehen, vielleicht einen Fehler gemacht zu haben und die probieren ihr Leben gar nicht aus. Und ich denke immer so, Leute, es ist doch egal, was andere zu dir sagen, es ist doch egal, wenn du mal irgendwas auch nicht gut gemacht hast. Ich probiere mich zum Beispiel wahrscheinlich viel mehr aus als andere, ich mache wahrscheinlich auch viel mehr Fettnäpfchen, Fehler als andere, aber ich denke mal so, ja, so what? Am Ende des Lebens bereue ich nicht, was ich gemacht habe, sondern wir bereuen— und das sagen alle, die mal solche Erfahrungen hatten oder die solche Bücher lesen— wir bereuen immer nur das, was wir wollten und nicht gemacht haben. Das bereuen wir. Von daher vielleicht hier der Appell: Schüttel deine Freundin und probiert mehr aus. Ich meine, bei einer Immobilie, ganz ehrlich, was passiert, wenn du eine Immobilie kaufst und die ist wirklich richtig schlecht? Dann verkaufst du die wieder. Das ist das Schlimmste, was passieren kann. Und das Allerschlimmste ist, wenn du die für weniger verkaufst, als du die gekauft hast. Das wäre das allerschlimmste Szenario, weil mehr kann nicht passieren. Und ich glaube, Anneliese und ich und deine Partnerin, die sorgen dafür, dass das nicht passiert. Also hol dir jemanden, dass das nicht passiert. Und selbst wenn sowas mal passieren sollte, lebst du weiter. Also von daher, das ist nur hier das Thema Geld. Trau dich einfach mal ein bisschen Trau dich mal ein bisschen mehr.
Mega, Sarah, du hast jetzt eine Million so tolle Sachen gesagt, die ich gar nicht hier alle wieder aufgreifen kann. Aber das Wichtigste ist, das Schlimmste, was dir passieren kann, ist, dass du eine Immobilie kaufst und du kannst sie— sie ist aus irgendeinem Grund— hast du was übersehen, sie ist schrottig und du musst sie verkaufen und kriegst weniger Geld, als du bezahlt hast. Und im Zweifel, du kriegst ja nicht 0 € dafür, ne, im Zweifel verlierst du vielleicht 10.000 €.
Und das passiert fast nie.
Das ist total viel Geld, das ist total scheiße, aber das ist auf jeden Fall das Schlimmste, was dir passieren kann.
Aber das passiert fast nie.
Also ich kenne wenige. Genau, das passiert dann, wenn du einfach so drauflos rennst und kaufst. Das ist in den letzten Jahren, jetzt sage ich mal, das Gute zur Krise, jetzt sind nämlich die Immobilienpreise gefallen, die Zinsen sind gestiegen, jetzt kann nicht mehr jeder Depp eine Wohnung kaufen. Vor 3, 4 Jahren hat aber jeder Depp eine Wohnung gekauft, weil das Geld nichts gekostet hat. Man hat den Preis der Immobilie nicht geprüft, man hat einfach gekauft. Weil es einen überhaupt nichts gekostet hat. Die Bank hat die komplette Finanzierung übernommen und man hat dafür irgendwie 50 € im Monat bezahlt. Ja, jetzt aber prüft man richtig, ob das eine gute Immobilie ist, ja oder nein. Und wenn man jetzt kauft und man kauft eben eine gute Immobilie, dann passiert einem das.
Ganz genau. Sehr, sehr gut. Und vielleicht revidiere ich das. Das passiert fast nie. Natürlich passiert das manchmal. Aber wie du eben schon gesagt hast, häufig von Leuten, die einfach sich bequatschen haben lassen. Es kam irgendjemand vorbei, ein schönes Exposé, und dann haben sie gekauft. So, und Und wenn du jemanden an der Seite hast, zum Beispiel wie Anais oder mich, der drüber guckt, der schaut, passt die Immobilie, ist das der richtige Standort, sind die Mieteinnahmen vernünftig, dann muss ich ganz ehrlich sagen, das wäre schon, also es wäre schon richtig, richtig krass, wenn das dann trotzdem passiert. Weil auch ich, genau wie du, achte darauf, dass meine Mentees kaufen zu einem vernünftigen Preis und am liebsten unter dem Preis. Weil ich sage immer, der Investor macht sein Geld im Einkauf, der Spekulant im Verkauf. Genau.
Der Gewinn liegt im Einkauf.
So ist das richtig. Und dann kannst du nicht, da kannst du eigentlich nicht, also wie gesagt, wenn du jemanden an der Seite hast, immer mit jemandem zusammen, du kannst nicht so viele Fehler machen.
Genauso sehe ich es auch. Also es ist einfach wichtig zu wissen, was man da macht, und man muss wissen, wie man eine Wohnung berechnet. Man muss selber berechnen können, lohnt sich diese Wohnung, und man muss überprüfen können, sind die Sachen wieder in dem Exposé stehen, sind die wahr und sind das Mieten, die auch standhalten, die auch einer Prüfung standhalten, die mit dem Gesetz konform sind. Und wenn sich dann die Wohnung rechnet, dann passt das, dann kann man sie eben auch kaufen. Und da habe ich neulich auch was sehr Schönes zu gehört. Eine Freundin hat von ihrem Opa den Tipp bekommen, dass sie zum Abi, der war Gastarbeiter, ist nach Deutschland eingewandert, wollte sich Vermögen aufbauen, da hat sie Abi gemacht, da meinte er so, jetzt kaufst du dir aber mal eine Immobilie. Und sie so, nee, ich habe überhaupt keinen, da habe ich jetzt Schiss vor. Und dann ein paar Jahre später hatten sie und ihr Mann aber, oder ihr Freund, fixes Einkommen bei den Jobs, und dann haben sie sich dran gewagt. Und dann, sie haben eine Finanzierung, die Bank hat alles geprüft, sie haben die Wohnung gekauft, und dann hatten sie doch wieder Schiss, ja. Dann haben sie irgendwie jeden Tag auf ihr Konto geguckt, was ist denn mit den Mieten und sowas. Und dann meinte der Opa, nee, ihr lasst das jetzt einfach liegen, die Wohnung ist vermietet, ihr habt alles geprüft, die Wohnung ist vermietet, die Bank hat gesagt, das passt mit der Wohnung, wir gehen damit. Die Bank ist ja auch nicht blöd, ja, die kauft ja Auch kein Scheiß. So, wir gehen damit, ihr habt die Wohnung jetzt gekauft, ihr lasst jetzt 10 Jahre liegen. In 10 Jahren überlegt ihr euch, refinanziert ihr oder verkauft ihr die Wohnung. Aber bis dahin vergesst ihr jetzt diese Sorgen. Und das fand ich mega, mega Tipp, den man einfach hier befolgen muss, ja. Weil es geht genau darum, man hat sich einmal für was entschieden, man hat keine Fehler gemacht, man hat alles geprüft, und dann muss man es auch einfach mal sein lassen, ja.
Und nicht nachts aufwachen und irgendwelche Fake-Probleme Das sagst du so einfach, wenn man kurz vor der Finanzierung ist und da vielleicht 300.000, 400.000 aufnimmt, ja, und dann denkst du, ah nein, ich weiß nicht, ob das so eine gute Idee ist, jetzt habe ich da Schulden, 400.000 € Schulden auf meinem schönen reinen Excel-Sheet, wo vorher keine Schulden drauf waren. Ich weiß, aber die Geschichte ist super, und was das zeigt, ist, hab das richtige Umfeld. Also wenn du so einen Onkel hast, ja, so einen coolen, tollen Onkel, super. Viele haben ja den ja nicht. Also ich habe mir damals tatsächlich, habe ich mir damals schon in meinem Beruf, wo ich beim NDR Fernsehen war, habe ich mir eine Mentorin gewünscht, die ein bisschen meine, sage ich mal, meine Energie sieht, oder die sieht, was man aus mir machen kann. Weil ich wusste es damals nicht, wusste nur, ich will echt was reißen und ich habe echt viel Energie. Und niemand, also weiß ich nicht, ich habe keinen angezogen in meinem Feld, der gesagt hat, hey Sarah, ich habe jetzt mal einen Plan für dich in deinem Leben, du musst das und das machen und da wirst du mega vermögend oder kannst du vielen Menschen helfen oder kannst du richtig strahlen oder so. Hatte ich nicht so. Aber wenn du jemanden, sage ich mal, ja, dir wünschst, dann such dir die aktiv. So, und ich habe damals auch dann irgendwann eine Mentorin gehabt, aber die war nicht so mit Selbstständigkeit, die hat mich im festen Job dann so ein bisschen rein begleitet. Und wenn man solche Menschen im Umfeld nicht hat, dann muss man sich die suchen. Damals gab es sehr viel weniger, jetzt gibt's sehr viel mehr Angebot. Also von daher, wenn du diesen tollen Onkel nicht hast, ja, und jemanden brauchst, der so ein bisschen beständig dir auch vielleicht Fragen beantwortet, der dir Angst nimmt, der dir ja, vielleicht das oder das auch mal einfach erklärt, dass dein Unterbewusstsein weniger Angst davor hat, weil manchmal ja mit Fakten und mit wirklichen Zahlen und mit Nachrichten die Angst auch weggeht, ja. Oder dann noch mal das oder das als kleines spirituelles Training macht, dann ist das geil. Also das ist einfach heutzutage so viel Angebot, so viel Bewusstseinstraining da draußen. Auch ob das eine kleine Meditation mal ist, habe ich letztens gemacht, wo jemand wirklich auch noch mal dieses Thema Verschuldung, Angst vor Verschuldung, ja, war eine Insolvenz in der eigenen Familie. Und die Frau hat mir erzählt, Sarah, Das ist bei mir so tief drin. Ich habe so eine verdammte Angst. Ich verstehe das rational, aber ich habe Angst, da jetzt anzufragen bei der Bank. Okay, pass mal auf, wir müssen daran. Genau da müssen wir ran, weil das ist die Angst, die du trägst aus der Insolvenz von deinen Vorfahren. Das ist nicht deine Angst, die muss weg. Da machen wir die weg, da machen wir die aus den Zellen raus.
Ja, das ist krass.
Ja, habt ihr es hingekriegt?
Ja, die Frau ist kurz davor, das Mentoring zu buchen, und dann Dann erzähl mal, wie, was ist da deine Methode, die Sachen wegzukriegen? Ich schicke dir jetzt alle Mädels mit Angst, schicke ich direkt rüber nach Mallorca.
Ja, das ist super. Pass mal auf, als Erstes stellst du dir das mal richtig doll vor, ja. Also machst du die Augen zu, ich mache das hier im Schnellverfahren, man muss das natürlich in der Meditation ruhig machen, ne, aber so viel Zeit haben wir glaube ich nicht in unserem Podcast. Du stellst dir das vor, nimmst diese Angst in eine braune, graue, eklige, eckige Gefäß rein. Stellst dir das bildlich vor, ja, machst die Augen zu, stellst es vor und nimmst einfach die Angst und schiebst die einfach nach oben ins Universum. Und das Universum, also das ist eine spirituelle Übung, das Universum sorgt dafür, dass dieses eklige, braune, graue, eckige Teil schön wird, Licht wird, rund wird, toll wird, Energie reinkommt, ja. Du wandelst diese negative Energie Und dann nimmst du die wieder und packst die wieder bei dir rein in deine Zellen, ja. Und je nachdem, wie häufig du auch solche Praxis hast, ja, manche meditieren ja auch sehr, sehr viel, und das ist vielleicht rational nicht vorstellbar, aber dadurch, dass du diese Gedanken natürlich in dir bewegst, dass du Energie austauschen kannst, die alten Zellen aus dir rausholen kannst und mit neuen Zellen ersetzen. Wir haben eine Zellteilung, alle paar Sekunden produzieren wir neue Zellen, wir finden uns jeden, jede Sekunde erfinden wir uns gerade neu. Und so kannst kannst du auch deine Ängste rausholen aus dir und deine gute, schöne, leichte Energie reinholen. So, und das funktioniert vielleicht nicht beim ersten Mal. Mach das mal regelmäßig, mach das mal ein paar Tage hintereinander. Dann nehme ich dann eine Meditation meistens auf, dann können die sich das anhören, die Frauen, und dann funktioniert das. Also ich kann es auch nicht besser erklären, aber es funktioniert. Ja, keine Ahnung, aber irgendwas Quantenphysikmäßiges passiert da. Geil, ne?
Lass eine von dir.
Ich glaube, wir haben noch nie eine Meditation hier im Happy Immo Podcast noch mit, aber ja, da machen wir das. Da müssen aber, das dauert ein bisschen, das müssen wir ein bisschen atmen vorher, weil man muss wirklich runterkommen. Und wir sind ja jetzt sehr, wir beiden sind ja sehr schnell.
Das machen wir dann das nächste Mal.
Aber ich finde die Anleitung mal sehr gut. Wir sind ja sehr schnell, wir beiden, so, und das ist wirklich was Da darf man auch aus dieser Schnelligkeit, die wir so an den Tag legen und die ich auch gut kann, du glaube ich auch, da darf man wirklich raus. Da darf man raus und da darf man wirklich auf Deutsch gesagt den Kopf und die Gedanken abschalten und sich auch nicht mehr fragen, hä, was sind das für ein Quatsch, funktioniert das jetzt? Nein, lass es einfach mal, hörst du einfach an.
Und vielleicht machen wir das bald noch mal. Ja, das machen wir dann das nächste Mal. Heute will ich von dir noch hören, was du jetzt sagst. Würdest, wenn ich jetzt sage, das finde ich alles gut, was die Sarah und die Anais hier erzählen, ich will jetzt auch anfangen, ja, nach was für Objekten würdest du suchen als Anfängerin?
Was sind deine Tipps? Ja, das ist eine super, super, super gute Frage. Und da bin ich jetzt vielleicht ein bisschen ungewöhnlich, weil die meisten haben ja so eine Art USP mit dem Thema, welche Immobilien haben die. Also manche sagen ja, ich Ich finde das total toll hier, die kleinen schwarzen Löcher. Da kennen wir ja jemanden, der das macht. Und andere sagen, nee, ich stehe voll auf Mehrfamilienhaus. Oder manche bringen jetzt im Moment bei Mieten und Vermieten dieses Arbitrage-Modell. So, und ich sage, es gibt diese ganzen verschiedenen Immobilien. Ich habe so einen Spruch, ich sage immer, zu jeder Frau passt die passende Immobilie, aber nicht jede Immobilie passt zu jeder Frau. Das heißt, am Anfang würde ich immer sagen, was bist du für ein Typ? Bist du ein Typ, zum Beispiel, wir haben da verschiedene Typen bei uns im Mentoring, bist du der Typ, wie du eben gesagt hast, kaufen, liegen lassen, lass mich in Ruhe, nach 10 Jahren gucke ich mal, was passiert ist, oder bist du der Typ, der sagt, hey, Ärmel hoch, anpacken, ich habe voll Bock auf Airbnb-Business und ich will da jetzt richtig Rendite rausholen, ja, nur mal als zwei Beispiele, und Fix und Flip, ja, kaufen, ich habe, mein Freund ist Handwerker, ich mache das schön und ich verkaufe das wieder, was Was für ein Typ bist du? Und je nachdem, was für ein Typ du bist, und auch manche wollen mit ihren 100.000 € gerne wirklich skalieren, die sagen, meine Güte, ich habe Bock, da jetzt richtig Wohnung, Mehrfamilienhaus, das soll wirklich Asche, nee, Asche sage ich ja nicht, ich sag Geld, Entschuldigung, wie komme ich darauf, ich will da wirklich Geld rausziehen, ja. Und manche sagen, nee, also ganz ehrlich, lass mich bitte ganz in Ruhe, ich will das vermietet haben, Sondereigentumsverwaltung, ich will da einmal im Jahr sehen, keine Ahnung, was was ich da rauskriege, und damit ist gut. Das wäre mein erster Tipp: Guck in dich rein, statt so viel zu gucken, wie machen das andere. Weil manchmal sieht man dann, und ah ja, so wie die möchte, und das passt zu dir gar nicht, so wie die will ich das auch. Aber ich mache zum Beispiel gerne Mehrfamilienhaus, sehr, sehr gerne. Und das trauen sich viele Frauen am Anfang nicht. Ich sage immer ganz ehrlich, keine Ahnung, wenn du doch durchaus ein bisschen Eigenkapital hast, dann überlegen wir doch mal, ob wir ein kleines Mehrfamilienhaus gehen. Und da sind viele noch nicht, und die sagen, ja, Sarah, hast ja recht, aber Leuten traue mich noch nicht so. Und dann könnte man zum Beispiel auch was mit Co-Investments machen, ja. Man kann ja auch zusammen investieren, ja. Der eine bringt vielleicht Eigenkapital rein, der andere eine gute Finanzierung oder das Objekt oder das Wissen oder die Ideen. Also von daher würde ich immer sagen, erster Check: Wer bin ich? Und wenn ja, wie viele? Nein, aber wer bin ich und was für eine Immobilie passt zu mir? Das wäre für mich der allererste Tipp. Und dann würde ich sagen, Standort, Lage, Lage, Lage. Das wäre für mich das Zweite. Also ich liebe, also ich für mich, meine Investitionsstrategie ist rund um die großen Orte, also rund um Berlin, rund um Hamburg. Ich habe in Hannover, ich habe in Leipzig, ich finde Leipzig im Moment ziemlich interessant, muss ich sagen. Ich habe aber auch in meiner alten Heimatstadt, also auch solche vielleicht Geheimtipps, wenn man sich irgendwo besonders auskennt. Und weiß, okay, hier könnte ich mir auch selber vorstellen, irgendwann mal einzuziehen, zu wohnen, ne.
Also auch sowas, das wären so meine Tipps zum Thema Lage. Tatsächlich super Tipp, diese Geheimtipps, ne, weil viele glauben ja, sie müssen doch irgendwie in der Großstadt kaufen oder irgendwie drumherum. Und eigentlich gibt's oft in der Heimat richtig gute Geheimtipps, ne. Also da ist vielleicht nicht jedes Haus irgendwie total der Renditeknaller, aber wenn man eben weiß, wo gut ist, dann ist man eben auch der Einzige oder einer von wenigen, der das eben weiß, oder die, und dann muss man da kaufen. Sag mal, wenn du sagst rund um Hamburg, rund um Berlin, was meinst du, was sind da die Kriterien, was ist wichtig, worauf muss ich da achten? Weil bei uns im Club sind natürlich auch viele Frauen, die sagen Hamburg, Berlin finde ich nichts, ich gehe mal drumrum.
Ja, eine Sache noch zu dem Thema Geheimtipps und dann erzähle ich dir, worauf muss man achten. Ich habe zum Beispiel tatsächlich, komme ja aus der Nähe von Bielefeld und das ist jetzt nicht Das kennt man auch vielleicht gar nicht. Münchner kennt die Gegend nicht so, aber wenn du Experte bist in deiner Region und du kannst ja zum Experten werden, dann weißt du, und das ist das Tolle, dann weißt du einfach, was ist wirklich hier preiswert und was ist überteuert. So, und das dauert, das geht vielleicht nicht von heute auf morgen. Und die meisten gucken dann ja, wo kaufen andere, und laufen dann alle dahin. Und wie du gerade schon gesagt hast, was passiert, wenn alle an einem Ort kaufen wollen? Der Preis geht hoch. Dann ist es auf jeden Fall nicht mehr interessant. Wenn man ein bisschen bisschen anders denkt, vielleicht auch manchmal ein bisschen gegen den Strom denkt, dann kannst du durchaus echte Schnäppchen machen. Und das heißt ja nicht, nur weil ich ein bisschen ländlich kaufe, dass das auf jeden Fall runtergeht. Ja, ich würde jetzt vielleicht nicht auf dem Dorf vielleicht kaufen gleich am Anfang, aber nach einer Zeit darf man sich auch mal ein bisschen was trauen und risikobewusster werden. So, jetzt die Tipps, worauf achten. Also erster Tipp, natürlich der Mietermarkt muss stimmen. Also da muss Mieter müssen da sein, die mieten wollen. Ja, wenn da, wenn der Mietermarkt, wenn da kein Mieter ist, der irgendwie Wohnung sucht, und die Wohnungen sind alle leerstand, Finger weg. Ja, geh woanders hin. Ja, erster Tipp, wirklich. Also guck dir bitte, bitte unbedingt an, analysier das. Wie ist die Mietsituation? Wie ist die Anbindung? Also Infrastruktur, Mikrolage, Makrolage, ja, total wichtig. Demografie, also wie wird sich das in den nächsten Jahren entwickeln, dein Ort. Und es muss nicht im Zentrum von München sein. Einer meiner Mentees ist jetzt zum Beispiel im nördlichen München, super Anbindung Richtung München, und ja, schaut da nach Wohnungen, die man eventuell möglicherweise sogar voll möbliert vermieten kann, also vielleicht auch ein bisschen kurzfristiger. Ja, möglicherweise ist jetzt ein bisschen schwierig, auch leere Wohnungen zu finden im Moment, ist so, weil die Mieter ja alle großen Druck haben zu mieten. Aber das natürlich total toll, weil in München selber ist es natürlich nicht erlaubt, kurzfristige Vermietung zu machen, aber drumherum ist es wiederum erlaubt. Und man muss sich auch manchmal in die Lage der potenziellen Mieter reinversetzen. Also wo würdest du als potenzieller Mieter— vielleicht bist du ein junger Berufstätiger oder hast schon ein paar Jahre deinen Beruf gemacht— wo würdest du gerne wohnen?
So, und das ist halt unheimlich wichtig. Ja, ich denke gerade nach. Wie das auch mit Mietspiegel, Mietpreisbremse ist, ne? Denn das ist ja auch ein Faktor, der in den Großstädten die Mieten ziemlich drückt und im Umfeld meistens gar nicht so vorhanden ist.
Wie ist da deine Erfahrung? Ja, die Erfahrung ist, dass du gucken kannst, natürlich auch bei immer bei Restriktionen, die es irgendwie gibt politisch, wie komme ich da drum rum, ja? Also Als Tipp natürlich, wenn du jetzt zum Beispiel, ja, die Wohnung, die du gerade schön renoviert hast, fertig gemacht hast, und da gibt's ja irgendeinen Deckel, ja, von der Stadt, meine Güte, dann machst du halt noch ein ganz bisschen mehr Arbeit rein und möblierst die Wohnung halt noch. Ja, es ist Arbeit, und ja, es ist Aufwand, und ja, es kostet noch mal Geld, ja, aber dann gibst du sie voll möbliert in die Vermietung und hast den Mietendeckel nicht mehr. Weil noch, ja, kann sein, dass die bald nachziehen, aber warten wir mal ab, noch hast du halt das Thema, dass du den Deckel auf die ganz normale Vermietung hast. So, aber warum nicht mal ein bisschen querdenken, bisschen unternehmerisch denken? Wenn du Probleme löst für Menschen, darfst du dafür auch Geld nehmen. So, und ein Problem ist, dass Leute in die Stadt kommen, nichts finden, wie es mir damals ging in Hamburg, und dankbar dafür sind, eine Wohnung fertig sofort zu bewohnen zu können und da ein paar Monate einziehen. So zum Beispiel. So kann man natürlich den Mietendeckel auch ein bisschen, ein bisschen mal so umgehen.
Also immer findig sein, neue Konzepte überlegen, und das ist eigentlich auch genau das, was du vorhin gesagt hast. Nicht jede Immobilie passt für jede Frau, und auch nicht jedes Mietkonzept passt für jeden Standort. Und da muss man sich einfach überlegen, was passt jetzt hier, was kann ich aus dieser Immobilie machen. Sarah, du hast ganz viele ganz tolle Tipps uns schon gegeben. Wir kommen langsam zum Ende. Was willst du denn noch loswerden? Was ist noch ein Thema, auf das wir noch nicht eingegangen sind?
Was dir aber sehr am Herzen liegt? Ja, einfach, dass die Frauen die Zeit nutzen. Also viele warten viel zu lange und überlegen und überlegen. Und das hatten wir eben schon bisschen. Ich will keine Fehler machen und mache ich jetzt dies oder mache ich das im nächsten Jahr? Oder vielleicht sollte ich noch ein bisschen mehr Geld ansammeln und so weiter. Und dann sage ich einfach: Pass auf, melde dich bei Anais zum Beispiel im Club oder melde dich bei uns. Ich mache das ähnlich wie ihr, bisschen länger, ein Jahr in ganz kleinen Gruppen. Melde dich, mach Moneyflow-Check, also check einfach mal durch, wie ist denn dein Vermögensstand, wie ist dein Einkommen, wie ist dein systematisches oder passives Einkommen, wo stehst du? Und kannst du es dir halt einfach schon vielleicht vorstellen oder leisten? Und dann geh einfach los, statt so lange zu überlegen, weil die Zeit, die kann gegen dich laufen oder für dich. Und gegen dich läuft die Zeit auf jeden Fall, wenn du deine, ja, keine Ahnung, 80.000 auf dem Bankkonto hast und die verdümpeln da, die Inflation lässt das Geld weniger wert werden. Es ist kein Guthaben, ja, es ist einfach nur eine Zahl auf deinem Konto, mit der du nichts machst. Und das will ich vielleicht noch mal verstärkt sagen: Nutze wirklich deine Zeit, investiere in dich, investiere in Vermögen, bau es auf, mit wem auch immer du das machst, wer zu dir passt.
Aber sieh zu, dass du da ins Handeln kommst, nicht zu lange warten wegen Angst vor Fehlern. Wunderbar, Sarah, das hätte ich gar nicht schöner sagen können. Also Also schaut euch Sarah an, schaut euch Sarahs Instagram-Account an, guckt euch die Homepage an, guckt euch, hört euch ihren Podcast an, der ist wunderbar. Und jetzt bist du trotzdem noch mal dran. Am Schluss frage ich nämlich immer nach den letzten 3, nicht nach den letzten, gar nicht nach den letzten, am Schluss frage ich immer nach deinen 3 Tipps, die du allen Hörerinnen hier mit auf den Weg geben willst.
Schieß los! Oh mein Gott, 3 Tipps ganz schnell aus dem Bauch geschossen. Mach immer eine riesen Risiko-Chancen-Bewertung. Ja, wie hoch ist das Risiko, wie hoch ist die Chance? Und dann entscheide. Das auch schon der zweite Tipp: Triff immer eine Entscheidung, egal was du machst. Triff immer eine Mini-Entscheidung. Zum Beispiel, wenn du das jetzt hier gehört hast, wenn du das jetzt hier gehört hast, triff eine Mini-Entscheidung. Was next? Also du hast das jetzt gehört, das ist jetzt heute zu dir hier gekommen, diese Audiospur, weil es zu dir gehört. Also treff eine Entscheidung, was du tust. Und das Dritte ist Lass dich nicht von anderen zu sehr, also hör mehr auf dich als auf andere. Lass dich nicht von anderen zu sehr verunsichern. Du bist, du bist der wichtigste Mensch in deinem Leben. Also wirklich, nimm dich wirklich ernst, nicht, nimm dich wirklich wichtig. Du bist wirklich wichtig. Gerade, ja, wir Frauen sagen immer, ja, erstmal wird was anderes und dies, nein, wirklich, hör auf dich, mach das, was dein Herz dir sagt.
Das ist vielleicht der dritte Tipp. Tipp, also diese 3 Tipps. Mein Lieblingstipp ist dein Tipp Nummer 2: Triff eine Entscheidung, weil das ist was, was mich gerade auch im Arbeitsleben, im Angestelltensein immer so auf die Palme gebracht hat, in der Zusammenarbeit mit irgendwelchen Projektpartnern. Wenn nie jemand eine Entscheidung trifft, dann hast du am Ende ein Sommerfest ohne Bier, ohne alles, weil einfach niemand sich getraut hat, irgendwie was zu entscheiden, welchen Bierkorb du dir jetzt bestellen willst, ganz ehrlich. Deshalb, das ist mein Lieblingstipp. Also, Mach auf jeden Fall eine Risiko-Chancen-Bewertung. Zweitens: Treffe Entscheidungen, und wenn sie Mikro sind. Deine nächste Entscheidung könnte zum Beispiel sein: Guck dir Sarahs Homepage an, guck dir den Happy-Urlaub an. Und drittens: Vergleich dich nicht mit anderen, du bist die Wichtigste, und lass dich nicht von deinem Weg abbringen.
Dankeschön, Sarah, das war ein ganz tolles Gespräch, und die Meditation machen wir das nächste Mal. Yay, sehr cool. Liebe Anais, ich danke auch euch, viel, viel Erfolg. Dass wir viele Frauen dahin bringen, dass sie Vermögen aufbauen, am liebsten natürlich mit Immobilien. Gemeinsame Mission, let's rock! Danke, ciao!
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