Let's Talk "take the leadership of your life" mit Christelle Pillot
29 Nov 2023 · 22 min
In this episode of the Happy Immo Podcast, host Anna interviews Christelle Pillot, a French‑German coach who left a ten‑year engineering career to help women (and men) create meaningful, profitable careers. Christelle discusses why women should earn money, the self‑worth mindset that often holds them back, and how societal expectations differ between France and Germany—especially regarding parental leave and the pressure on mothers. She shares her personal journey of negotiating a career change while raising two young children, the challenges with her partner, and the eventual decision to leave a stressful engineering role for coaching. Christelle also talks about her upcoming book, Women Thrive Vol. 2 (her chapter “Wake‑up‑Call”), and how the collection showcases real stories of women reclaiming power. The conversation moves to her real‑estate experience: buying two small apartments early in Germany, learning the pitfalls of solo investing, and later purchasing a family house in Frankfurt that they are paying off in under ten years through aggressive tilting. She explains her coaching style, which blends career guidance with family/team coaching and child empowerment. The episode closes with three actionable tips for listeners: find the right supportive people, act even when conditions aren’t perfect, and avoid waiting for the “perfect” moment, illustrated with her own real‑estate and career decisions.
Chapters
Herzlich willkommen zum Happy Immo Podcast. Heute zu Gast Christelle. Herzlich willkommen.
Danke, danke, dass ich da sein darf. Also ich freue mich total.
Ja, ich freue mich auch total. Christelle, erzähl mal kurz, was du machst, wer du bist.
Okay, also Christelle ist tatsächlich so mein Name, ein französischer Name, kann man das hören. So, ich bin Französin, ich wohne aber in Deutschland so seit 20 Jahren. Also das kaum zu fassen. Und ich bin in Deutschland angekommen als Ingenieurin. Ich habe Verfahrenstechnik studiert. Ich war da, um eine französische Firma so zu, also den deutschen Markt anzutreten. Ich habe aber diesen Beruf vor etwa, also gedanklich vor 10 Jahren verlassen, so quasi. Das hat ein bisschen länger gedauert, aber vor 5 Jahren habe ich das definitiv verlassen. Ich bin jetzt Coach. Ich helfe Frauen, Männer auch, aber Frauen hauptsächlich, eine neue Karriere zu starten. Und was ich oft auch sage, also eine Karriere mit Sinn, also meaningful, aber auch profitabel. Also das heißt, Geld damit zu machen.
Da steige ich direkt rein. Warum soll man denn Geld verdienen?
Warum soll man? Also um ehrlich zu sein, also am Anfang, ich hatte ein Programm und das war nur über, okay, your dream career. Und dann viele Frauen kamen zu mir und sagen, ja, also das ist auch okay. Also es gab entweder die Frauen, die sagen, das ist auch okay, wenn ich kein Geld verdiene an sich. Wo ich denke, Moment mal, also da gibt es ein Problem. Also doch, also warum nicht Geld verdienen dabei? Und es gibt natürlich auch andere Frauen, die Karriere machen, und dann sie denken, wenn ich eine neue Karriere starten sollte mit mehr, wo es mehr Sinn für mich mache, dann werde ich kein Geld mehr haben. Aber Geld spielt immer ein, also ist immer dabei. So für mich natürlich, also als Frau sollten wir Geld verdienen. Das ist auch ein bisschen so unsere Werte. Wo liegen unsere Werte? So, Geld ist auch da, um ein bisschen zu gucken, wie viel wert ich bin. Oder das ist zumindest so in unserem Mindset. Und viele Frauen denken, ich bin nicht so viel wert, deswegen darf ich nicht so viel verlangen. Oder darf— das ist auch okay, wenn mein Mann das alles bezahlt und ich folge das Ganze. Weil viele von meinen Kundinnen sind auch Expats und sie haben ihre Karriere aufgegeben und sie haben kein Vertrauen mehr und sie denken, ich kann kein Geld mehr gewinnen, ich bin nicht mehr gut genug dafür. Und das finde ich total falsch.
Genau. Also bei uns ist es so, dass wir ganz oft hören von— wir hören eher so Fragen nach unserer Leistung. Also wir hören eher so, Anna, jetzt hilfst du doch schon Frauen, dann musst du das doch auch kostenlos machen. Ich habe ja kein Geld oder so. Und deswegen habe ich auch nachgefragt, weil mich das auch so wundert. Niemand würde zu einem Mann sagen, mach doch deinen Job kostenlos, du machst das ja für mich. Also das ist so ein komisches Mindset. Und ja klar, okay, ich verstehe auch den Punkt, dass du sagst, dass wir oft in uns haben so dieses, wir sind gar nicht so viel wert und deshalb nehmen wir nicht so viel. Okay, aber da hilfst du dann, ja, da baust du das Bewusstsein für den eigenen Wert auf.
Genau, also als Frau, das ist wirklich, glaube ich, da ein anderes Mindset. Und deswegen bin ich auch gut bei Frauen, um Frauen zu helfen, weil ich auch selber eine Frau bin und dann ich verstehe, worum es geht. Also viele Frauen sind da, die, okay, ich bin da für die Familie erstmal in erster Linie. Also gerade wenn wir Kinder haben, aber das fängt schon vorher an, weil das ist schon in unserem Kopf so quasi. Aber okay, ich bin dafür, die Familie, also ich sollte meine Zeit, meine Energie für die Familie benutzen. Sobald ich ein bisschen egoistischer bin, dass ich denke, ich benutze ein bisschen das Geld von der Familie oder mein Geld für mich selber, und dass ich meine Energie und meine Zeit für mich, für meine Fortbildung, für meine Karriere, für meinen Impact, für mein eigenes Ego benutze, dann bin ich so quasi schon falsch. Das so viele Frauen denken das, und die ganze, um ehrlich zu sein, also die ganze Gesellschaft hilft, um so zu denken. Und ich weiß es nicht, also ich vielleicht, weil ich Französin bin, aber ich finde in Deutschland ist noch krasser.
Das wollte ich gerade fragen, siehst du Unterschiede zwischen Frankreich und Deutschland? Weil das Klischee sagt ja, dass in Frankreich alles viel besser ist, was das angeht, aber vielleicht stimmt's gar nicht.
Ah, das ist, das ist eine gute Frage. Also ich kam in Deutschland als Ingenieurin, also für mich Und es, also in der Schule, es gab immer nur Jungs und sehr, sehr wenig Frauen oder so. Aber für mich, es gab überhaupt keinen Unterschied zwischen Frauen und Männer. Also ich habe wirklich keinen Unterschied gesehen, bis ich Kinder habe. Also bis da, so bis so quasi 30 Jahre alt, ich habe Karriere gemacht, ich habe alles gemacht, und da habe ich wirklich keinen Unterschied gesehen. Und an dem Moment, wo ich meine Kinder bekommen habe, da habe ich einen krassen Unterschied zwischen Deutschland und Frankreich gesehen.
Und zwar, was hast du da gesehen?
Der große Unterschied, und das war interessant, ich habe damals in einer französischen, also ich war in einer französischen Firma, aber in Deutschland. Meine Kunden und einige Partner waren Deutsche, meine Kollegen waren Franzosen in Frankreich. Und ich habe 3 Kinder und also das war so für alle Kinder, also jedes Mal, dann habe ich zwischen 6 Monaten, 9 Monaten Zeit genommen, so, also Elternzeit. Und meine französische Kollegin, Frauen oder Männer, aber immer gesagt, boah, du nimm dir doch Zeit, so ein bisschen, hey, du bist so ruhig und locker und bisschen faul vielleicht sogar, du nimmst dir so richtig viel Zeit, so 6 Monaten, 9 Monaten zu Hause mit dem Kind. Und meine deutsche Kollegin und meine deutsche Familie oder so, das ist niemals, wirst du das schaffen, wieder arbeiten zu gehen nach 6 Monaten oder 9 Monaten. Ein Kollege hat sogar gesagt: Christel, eine Frau ist nicht halb schwanger, dann eine Frau kann nicht halb Mutter sein. Du musst zu Hause bleiben.
Oh Gott, okay, echt?
Und ich habe mir gedacht, woher kommt denn das? Also ich fand das eher lustig, um ehrlich zu sein, weil das war so irreal für mich. Aber diese krassen Unterschiede habe ich dann sofort bemerkt. Und für mich, das war befreiend, um ehrlich zu sein, weil ich habe mir gedacht, egal was ich mache, ist falsch. Für Franzosen, was ich mache, ist falsch. Für Deutsche, was ich mache, ist falsch. Super, dann mache ich, wie ich es will.
Das hatten wir auch. Wir haben, als wir, also vielleicht für die Zuhörer kann ich ja kurz sagen, Christelle kenne ich, Christelle wird vielleicht mal meine Schwieger, wie sagt man das eigentlich, nicht Schwiegermutter, nee, Schwägerin, ne. Also irgendwie ihr kleinster Sohn war der erste Freund von meiner Kleinen, waren irgendwie 3 Monate zusammen in der Kita und waren sehr viel. So, das ist der Hintergrund. Und was ich nämlich erzählen wollte: Bevor unsere Tochter in die Kita gekommen ist, waren wir bisschen auf Weltreise. Und wir waren paar Monate, also anderthalb, mit 6 Monaten in Südafrika und paar Monate in Thailand und natürlich auch in Deutschland. Und irgendwann ging es ans Thema Essen, und jedes Land hat das anders gemacht, ja. Also in Deutschland musste man mit Karotte anfangen, glaube ich. In Thailand hat man auf jeden Fall mit Obst angefangen, und in Südafrika noch mal ganz anders. Und wir hatten genau das Gleiche, wir haben gesagt, okay, jeder macht's anders, das ist scheißegal, wie wir es machen, wir machen ist halt auch so, wie wir denken. Und das war total befreiend, das war richtig, richtig cool zu sehen, dass so dieses, dieses Stressthema überall anders gelebt wird. Genau, deswegen kann ich das sehr gut nachvollziehen, was du sagst.
Ja, ja, und das ist ja, das ist total befreiend. Und dann, dann habe ich mit zwei kleinen Kindern angefangen rumzureisen. Und da auch, das ist, hey, du bist, es gibt sogar auf Deutsch so diese Rabenmutter, ja, also es gibt in Frankreich sowas nicht. Und diese französische Firma hat gesehen, ich habe zwei kleine Kinder, aber trotzdem, sie haben mir dann diese vorschlag gemacht, okay, willst du so weiter für uns international Sales machen, also das heißt 50% von deiner Zeit rumreisen und so weiter. Und ich habe, okay, klar, kein Problem, also versuchen wir das. Also für mich, das war klar, dass ich das versuchen wollte, das war ein Traumjob. Und für meinen Mann, das war schon ein bisschen anders. Er hat sich gedacht, nee, das, also das kommt nicht mal in Frage, so quasi. Das war ein bisschen so in seinem Kopf, dass man so was nicht machen kann, wenn man zwei kleine Kinder, gerade als Frau, bestimmt nicht.
Er oder du?
Ich glaube, also für er, also ich glaube, das war nicht mal bewusst, um ehrlich zu sein. Für mich, das war klar, ich versuche das und wir regeln das irgendwie zusammen. Ich glaube, für ihn, das war natürlich, wir so nein sagen.
Ah, okay, ich verstehe.
Und dann müssen wir so ein paar, ja, ein paar Mal miteinander reden. Natürlich habe ich das versucht und natürlich ist es kompliziert, aber natürlich müssen beide gucken, wie schaffen wir das. Und dann habe ich am Ende gesagt, naja, wenn es nicht klappt, dann machen wir eben anders. Aber versuchen will ich, weil wenn ich nicht versuche, dann werde ich sauer mit meiner ganzen Familie mein ganzes Leben sein. Wegen ihr habe ich das nicht gemacht, und das wollte ich definitiv nicht.
Das glaube ich auch. Und hat es dann geklappt?
Es hat nicht so richtig geklappt, aber ich glaube, das ist nicht unbedingt wegen Kinder und Mann und so weiter. Das hat nicht geklappt, weil das ist schon seit einer Weile, war ich nicht mehr so wirklich in Einklang mit meiner Firma und und mit was ich machte. Ich fand das komplett sinnlos. Also, das war mein Job, das war, diese blaue Maschine zu reparieren und zu verkaufen und immer mehr und mehr und mehr zu verkaufen. Und irgendwann habe ich mir gedacht, ja, das ist alles voll stressig, tatsächlich mit Kindern und alles und so weiter. Und meine Zeit ist sehr wertvoll, meine Energie auch. Und ich benutze meine Zeit und meine Energie, um diese Maschine zu verkaufen und immer mehr Geld für meine Firma zu machen. Das hat irgendwann mal keinen Sinn mehr gemacht, und deswegen habe ich diesen Wechsel gemacht. Ich wollte wieder haben etwas, wo ich mehr Sinn sehe und wo ich mehr Freiheit habe, wo ich denke, ich mache, was ich will, wenn ich will, mit wem ich will.
Und das, genau, und das gibst du jetzt weiter an andere Frauen, und du hast sogar ein Buch geschrieben, richtig? Erzähl mal von dem Buch.
Das geht heute raus, also heute, ich weiß nicht, wann, wann die Leute das hören, aber am 2. November 2023 haben wir heute unser Reboot auf Amazon. Und das ist ein zweites Volumen von Women Thrive, Volumen 2. Das ist eigentlich wahre Geschichte. Also wir haben das zusammengeschrieben, das ist 7 Frauen, die das zusammengeschrieben haben. Und dann, das ist jedes Mal eine wahre Geschichte und das erzählt, wie wir unser Leben eventuell geändert haben oder die Lektion, die wir gelernt haben. Und das Ganze will das so zeigen, dass wir stärker sind als was wir glauben. Und dass, wenn wir eine Challenge oder ein Problem haben, dann wir können das ändern, egal was es ist an sich. Natürlich, jeder hat sein eigener, oder jede Frau hat so quasi ihre eigene Lektion und dann teilt, was sie glaubt, wichtig ist. Also in meinem Fall, was ich weiß, ist, dass das ist sehr, sehr wichtig als Frau, tatsächlich sich frei zu fühlen, also, und dann sich kennenzulernen, so quasi, um dann diese Power zu benutzen. Und dann auch, also, als Frau, weil wir das immer im Kopf haben, also, das auch weiterzugeben, also möglicherweise zu seinen Kindern oder also zu den Kindern oder den Umgebung. Aber wenn wir in unserer Macht sind, oder was ich nenne, so unsere Genius. Also wir haben alle etwas sehr Einzigartiges, und wenn wir dann das glauben und das benutzen und unsere Macht benutzen, um mehr Kraft zu haben, dann können wir, glaube ich wirklich, also die ganze Welt ändern. Dafür aber brauchen wir sichtbar zu sein, und wir brauchen das zu Ja, so das zu ermöglichen und nicht so graue Mäusen zu bleiben zu Hause.
Ja, wir müssen raus. Genau, wir müssen raus in die Welt und uns zeigen und was bewegen und unsere Werte nach außen bringen, dafür kämpfen. Ich habe das Buch hier vor mir liegen, auch ganz beeindruckendes Cover. Sieht ja, sieht einfach wirklich gut aus. Also schaut euch das an und kauft das, lest die Stories. Du hast das eben gesagt mit der Unabhängigkeit. Jede Frau muss Du hast gesagt, jede Frau soll frei sein. Worüber schreibst du da genau im Buch dann? Was ist da deine Story?
Also meine eigene Story, das ist also, der Titel ist Wake-up-Call und den ich erzähle, warum ich mir tatsächlich diese Freiheit gegeben habe, einen neuen Job, also eine neue Karriere zu starten. Ich meine, ich hatte damals 2, 3 kleine Kinder und ich hatte meinen Job und tatsächlich dann an sich keine Zeit, keine Energie, so möglicherweise kein Geld für so was. Und ich habe das trotzdem gemacht. Und ich glaube, das ist das Beste, beste Sache, die ich je für meine Familie gemacht habe. Und wenn wir zurück zu deinem Thema, weil diese Karrierewechsel möglicherweise, es kann auch Geld kosten. Also in meinem Fall, dann habe ich viel investiert. Ich habe auch viel Fortbildung gemacht und so weiter. Und was ich vorher gemacht hatte, Das war, ich hatte zwei Wohnungen gekauft, als ich in Deutschland angekommen bin.
Aha, jetzt wird's interessant. Also Immobilien, dann erzähl mal, erzähl mal von deinen Immobilien.
Ja, also, also ich kam in Deutschland, ich wusste, ich wusste, dass ich bestimmt nicht so lang in Deutschland bleibe. Also meine Idee, das war nicht 20 Jahre in Deutschland zu bleiben, aber ich wusste auch, dass es Immobilien ist trotzdem wichtig, also dass man so versucht Ich hatte damals also genug Geld für mich alleine gehabt und so, okay, was mache ich damit? Ich muss investieren, ich muss zukunftsorientiert denken. Und dann natürlich so erste Sache, das Immobilien kaufen. Ich habe zwei kleine Wohnungen gekauft und habe mir gedacht, egal was ich später mache, das wird sowieso da sein. Entweder verkaufe ich das oder keine Ahnung. Ich habe diese zwei Wohnungen gekauft. Und ich habe diese zwei Wohnungen 10 Jahre lang bei mir gehabt und nach 10 Jahren, dann habe ich tatsächlich das Geld gebraucht für alle die Fortbildung, die ich machen wollte und so weiter. Und ich habe das verkauft, je nachdem wie ich das haben wollte.
Und hat sich das gut angefühlt, die Wohnung zu verkaufen, oder hast du gedacht, du musst sie noch länger halten?
Nein, also ich glaube, um ehrlich zu sein, ich glaube, mein Invest war nicht so gut. Also damals, als ich die gekauft habe, ich meine, ich war jung, mein Deutsch war war nie so toll. Ich habe das ein bisschen alleine gemacht, ohne Beratung. Würde ich nie wieder so machen. Also das war total, aber das war mit meinem Mindset von damals. Damals war sehr alleine, ich habe alles allein gemeistert, und dann das habe ich das auch alleine gemacht. Jetzt heutzutage habe ich verstanden, dass das ist doch viel besser mit Profi das zu machen. Auch nicht nur was das angeht, aber zum Beispiel diese Karrierewechsel, diese neue Business zu bauen oder so. Alleine ist nicht so toll. Also das lohnt sich wirklich, so Profis sich zu holen und dann das zusammenzumeißeln. Zuerst denkt man, ich verliere ein bisschen Geld, weil ich dann Geld investieren, noch extra Geld investieren muss. Aber im Endeffekt, also man gewinnt viel mehr Zeit, Energie, Geld, weil auch meine Wohnungen, ich habe das alleine gekauft, nach 10 Jahren, dass ich habe das so quasi gleichen Preis mehr oder weniger verkauft. Also ich, das war, das war gut für mich, dass ich sie auch so verkauft habe. Aber das war eine gute Lektion und ich hatte das Geld, also im Endeffekt das Geld ist zurückgekommen. Also insofern alles okay, alles gut.
Ich finde auch Immobilien einfach als Sparschwein auch ganz gut. Man gibt es nicht aus und man kann es dann verkaufen, wenn man das Geld braucht, und das ist da. Das ist ziemlich gut. Ja, und dann hast du aber ja noch ein anderes Immobilieninvestment. Das möchte ich auch noch bekommen. Schon langsam zum Ende, aber ich würde gerne, dass du da noch was erzählst. Ihr wohnt in einem ganz tollen Haus in Frankfurt und das in weniger als 10 Jahren abbezahlt, richtig?
Also wir machen das schnell tatsächlich, also wir brauchen noch ein paar Jahre und dann das ist erledigt. Und dann die Idee, also wir wissen nicht genau, also ob wir in Deutschland, in Frankfurt bleiben oder nicht, wenn die Kinder groß sind. Aber tatsächlich, also diese letzten 10 Jahre, diese Immobilien haben unglaublich viel Wert jetzt genommen. Also das heißt, jetzt werden wir das entweder wieder verkaufen, mal sehen, oder vielleicht werden wir wir das vermieten. Ja, mal sehen. Aber das Dach, also insofern passt ja genau.
Und ich finde so toll, dass ihr einfach so schnell abbezahlt habt, weil die meisten, oder also meine Strategie ist immer ganz wenig tilgen, und dann dauert das mit dem Abbezahlen immer einfach 100 Jahre. Und immer wenn wir bisschen Geld übrig haben, dann machen wir Sondertilgung. Aber ihr wart einfach total streng, habt ganz viel getilgt die ganze Zeit, und seit weniger als 10 Jahren durch. Und das finde ich total krass, weil viele ja auch Angst haben vor diesen vor dieser, vor dieser Schuldenlast. Also generell Immobilienschulden sind ja keine schlechten Schulden, aber ich kann verstehen, dass man keine Lust hat, die nächsten 20 Jahre abzubezahlen. Und es geht eben auch. Ja, deswegen finde ich, seid ihr ein wahnsinnig ermutigendes Beispiel, das eben so zu machen.
Ja, so, das ist auch, also das ist manchmal auch so ein Kompromiss zwischen, also was ich will und was mein Mann will. Also wir haben auch da zwei verschiedene Mentalitäten, um ehrlich zu sein. Und aber alles ist machbar an sich. Ich meine, es gibt viele Sachen, die ich mache, er ist nicht damit einverstanden, dann mache ich das alleine. Ich mache das ohne ihn. Also mein Business, dann habe ich wirklich ohne ihn so durchgezogen. Er war nicht einverstanden damit. Er hätte wirklich lieber gehabt, dass ich als Ingenieur bleibe. Egal. Also insofern, dann habe ich das alleine gemacht. Also das Haus haben wir zusammen gekauft, also das ist 50:50. Meine Wohnung habe ich das ohne ihn gemacht. Also man kann schon diese Flexibilität haben. Und je nachdem, also kann sein, dass ich in 2 Jahren für mich eine Immobilie kaufe, ohne ihn oder mit ihm, keine Ahnung, mal sehen. Aber die Flexibilität, und das kommt zurück mit Freiheit und unabhängig zu sein. Wir machen zusammen oder getrennt, mal sehen.
Du gibst das wahnsinnig gut weiter, glaube ich. Also auch an deinen Kindern sieht man ja, wie, die sind einfach wahnsinnig toll. Und ich glaube, dass wenn man ein Coaching bei dir bucht, dass das auch sehr viel, ja, dass einen das wahnsinnig viel weiterbringen wird.
Also meine Coaching, ja, meine Coachings sind ein bisschen anders als vielleicht andere. Also natürlich reden wir viel über Karriere, aber wir reden viel über, was willst du wirklich? Also das ist nicht nur so, okay, nächster Schritt karrieremäßig, das ist aber, was ist deine beste nächste Etappe? Und tatsächlich, als Frau, dann haben wir oft dann unsere Kinder in der Nähe oder unsere Familie, Und dann, ich will, dass es dieses Teambuilding gibt. Also ich will auch wieder, dass wir als Frau uns frei finden, also befinden in unserem Zuhause, dass die Kinder auch frei sind und unabhängig sind. Deswegen gibt es auch oft Coaching für diejenigen, die das wollen. Dann machen wir auch oft Coaching für die Familie, Teambuilding zu Hause, Selbstwert und so weiter. Also ich hatte heute noch ein Kind zu Hause, Zum Beispiel für ein Coaching, damit er sich besser konzentrieren und mehr Erfolg hat und dass er mehr verantwortlich ist für seine Hausaufgaben, damit die Mutter etwas anderes machen kann.
Genau, das ist nämlich auch wahnsinnig empowernd, wenn man die Kinder empowern kann dazu, selbstständig zu sein, dann hat man selber auch viel mehr Zeit und viel mehr Kraft und die, die auch weniger Sorgen, ja, wenn die Kinder für sich selbst sorgen können. Von daher wahnsinnig toll. Wir kommen jetzt aber wirklich zum Ende. Was sind denn deine letzten, oder was sind deine 3 Tipps, die du unseren Hörerinnen mitgeben willst?
Wirklich, guck mal, was ihr machen möchtet, und versuch dann, die richtigen Leute zu finden, um das zu machen. Und geh, also mach das, wenn es auch nicht so— das hast du einmal gesagt, also wenn es nicht perfekt ist, dann das ist egal, also kann man das trotzdem weiter und einen Schritt weitermachen. Also meine Wohnungen, die ich mal gekauft habe, sie waren nicht perfekt, aber trotzdem, das hat mich einen Tick weiter gebracht. Also das ist genau das Gleiche für vieles. Also nicht warten, dass es perfekte Moment gibt, perfekte Immobilien gibt, perfekte, keine Ahnung, Job gibt, aber einfach, okay, das ist, das geht in die richtige Richtung, dann gehe ich, ich mache das. Und ich finde die richtigen Leute, um dann die in die richtige Richtung zu gehen. Also nicht alleine bleiben, das würde ich definitiv einen von meinen Tipps geben. Also das ist, was ich also dieses Jahr noch krasser gelernt habe.
Okay, also geht alle raus, sucht euch die richtigen Leute, die euch unterstützen und die für euch da sind, und macht das. Muss gar nicht so super perfekt sein alles. Und mein wichtigster Tipp, den ich von dir bekommen habe, war einmal, als ich einen Vortrag halten musste und du zu uns, bei uns zu Besuch warst und mir gesagt hast, du musst am Anfang einfach mit dem Publikum reden. Und seitdem mache ich das in jedem Vortrag. Ich frage immer am Anfang, was die Leute, wo die herkommen, ob sie schon Immobilien haben oder zum Thema, um zu wissen, um sie so ein bisschen kennenzulernen. Und seitdem ist es so viel besser, weil ich dann noch keine Angst mehr habe. Also wir sind dann so ein— das ist dann immer ein Gespräch am Anfang und das war wirklich ein mega, mega, mega Tipp für Vorträge. Also vielen Dank.
Gerne, gerne.
Christel, das war ein tolles Gespräch. Ich wünsche dir noch ganz, ganz viel Erfolg hier beim Book Launch heute.
Danke.
Feiert ganz doll und bis zum nächsten Mal.
Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Ciao!
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