Let's talk Vermögensaufbau – mit Karolina Decker
23 Oct 2024 · 37 min
Karolina Decker talks with Carolina from Finmari about building wealth through real estate and financial literacy. Women in Finmari's community invest €600–€1,000 monthly. Carolina covers real estate as an inflation hedge, cross-border investing in Polish cities, and why parents should teach kids about money early.
Chapters
America leads the world in medicine development. It matters. We get new medicines first, nearly 3 years faster. 5 million Americans go to work because we make medicines here at home. And not relying on other countries keeps us safe. But China is racing to overtake us. Will we let them? Or will we choose to stay ahead? When America leads, America cures. Let's tell Washington to keep us in the lead.
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Herzlich willkommen zum Happy Immo Podcast. Heute ein ganz besonderer Gast, Carolina. Herzlich willkommen!
Vielen lieben Dank für die Einladung, Carolina.
Wir haben hier gerade schon halb gepodcastet und wir haben dich aufgenommen, deswegen wird es jetzt gleich noch viel besser, glaube ich. Wir starten direkt. Wie geht's dir? Wer bist du? Was machst du?
Also mir geht's ganz gut. Ich freue mich auf heutigen Austausch. Bzw. Thema Immobilien als Geldanlage. Ich bin Carolina, ich bin immer noch 39. Ich habe vor 6 Jahren Finmari gegründet, zusammen mit anderen Kolleginnen. Und Finmari, das ist digital Finanzplattform von Frauen für Frauen. Was die machen, wir verbinden das Thema finanzielle Bildung, Vermögensaufbau, Beratung, Coaching und helfen Frauen mit dem Thema Geldanlage und Vermögensaufbau. Wir haben verschiedene, verschiedene Programme und Produkte entwickelt, wo wir Frauen unterstützen beim Thema finanzielles Wohlbefinden und finanzielle Unabhängigkeit. Seit 2, fast 2 Jahren sind wir auch im Bereich B2B unterwegs, und da versuchen wir Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem B2B-Bereich mit dem Thema Financial Wellbeing für Mitarbeiter ein bisschen begeistert. Und neben Finemarie habe ich 2019 zusammen mit Babette Schulgold gegründet. Und Schulgold, das ist mein so ehrenamtliches Projekt und Herzprojekt. Und was wir machen, wir versuchen, das Thema finanzielle Bildung in der Schule voranzubringen. Und wir gehen ganz einfach rein in die Schule und unterrichten Kinder bezüglich dem Thema Finanzen, Geldanlagen, Vermögensaufbau.
Dann fangen wir mal direkt mit dem Herzensthema an. Schulgold, wie seid ihr auf die Idee gekommen, das zu gründen? Findet ihr, dass in Deutschland zu wenig für die finanzielle Bildung von Kindern getan wird?
Also erstens, ich habe Babette zufälligerweise damals bei einem Elternabend getroffen und sie wie ich so nicht so wirklich, also ich, also ich kann es nur aus meiner Sicht sagen, ich bin nicht so wirklich 100% sozusagen fleißige Mutti. Und dann während Elternabend haben wir uns so ausgetauscht, und dann plötzlich kommt, dass sie da auch— schade, dass der mal Finanzwissen nicht in der Schule ist. Und so ist das unsere Freundschaft, aber auch Business gestanden, und das gesamte Projekt. Wir haben gesagt, ja, wir müssen etwas dagegen tun. Und zusammen mit Babette, wir haben 35 Jahre Erfahrung, wir waren vorher beide in großer Bank und Finanzdienstleister unterwegs. Wir haben selber 5 Kinder, also nicht zusammen, aber ich habe 3, sie hat 2, also das passt ganz gut. Und ich habe natürlich zu Hause 2 große Schulkinder, also 5. und 3. Klasse, und die beiden Jungs nutze ich natürlich als quasi Testkaninchen für das Schulgold. Also alle Materialien, alle Ideen, die wir entwickeln zusammen mit Barbette, in erster Linie sind, sind durch meine Kinder quasi getestet, und dann wieder ist Daumen hoch oder Daumen nach unten.
Ja, das kenne ich auch. Wenn man fragt zu Hause, wie war es heute in der Schule, ist immer Daumen hoch, Daumen runter. Das ist immer so super.
Oder ganz einfach gut, gut.
Genau. Ja, gut. Und dann weg. Genauso, so kenne ich das auch. Und wenn ich jetzt, also alle, die jetzt zuhören, ich habe auch 3 Kinder, da kriegt man natürlich gleich die Frage, was sollte man machen? Was ist dein Tipp, um seinen Kindern finanzielle Bildung mitzugeben? Also mal ganz unabhängig davon, dass man wahrscheinlich Schulgold an die Schule bringen kann. Aber was kann man privat machen als Eltern?
Also erstens sollte man über dieses Thema tatsächlich offen zu sprechen. Also ganz, also Kinder, besonders in diesem jugendlichen Alter, also ab 4. oder 5. Klasse, die interessieren sich tatsächlich über diese ganze Finanzthemen. Und es geht darum, in erster Linie diesen sehr sicheren, aber auch so transparenten Raum zu schaffen, wo die Kinder haben Gefühl, okay, jetzt kann ich meine Eltern Fragen stellen und das sind keine dummen Fragen und sie werden mir gleich antworten. Also zum Thema Gehalt, zum Thema Kosten, zum Thema Budgeting, ne. Also erstmal wirklich sicheren Raum zu schaffen, damit die Kinder sich wohl damit fühlen. Zweitens, man sollte schon jetzt mit einem kleinen Übungen starten, zum Beispiel Budgeting, ne. Also wie viel Geld kommt rein, was passiert, wenn ich mein Taschengeld bekomme, wie viel Taschengeld soll ich überhaupt bekommen im zweiten, dritten und so weiter Klasse, was mache ich mit dem Geld, wie viel gebe, wie viel sollte ich das Geld ausgeben, wie viel sollte ich auf dem Sparseite quasi einrichten. Das sind so kleine, kleine Tipps, Tipps, die man auf jeden Fall in Alltag einbinden konnte. Ich bin auch großer Fan quasi mit dem Kids, das aus der Praxisseite einzugehen. Also das heißt, am Wochenende gehen wir zusammen einkaufen und wir vergleichen zum Beispiel Preise. Und ich zeige Kids, guck mal, wenn die zur DEKA gehen und du möchtest Bio-Tomaten kaufen, das kostet so und so. Wenn die bei Lidl landen, das ist vielleicht ein bisschen kostengünstiger, damit die Kinder auch so ein bisschen Gefühl von den Preisen haben. Und genau, also das wären auf jeden Fall die Dinge, die man sofort einsetzen könnte. Es ist auch natürlich wichtig, dieses Thema in der Schule zu platzieren. Also alle, die jetzt gerade zuhören, wir würden uns riesig freuen, wenn ihr euch vielleicht uns eine Kontakte zur Schule gebt. Wir gehen gerne zur Schule rein. Wir machen das wie gesagt als Ehrenamtprojekt, weil wir wissen, nicht jede Schule hat entsprechendes Budget von solchen Themen. Es gibt die Schule, die haben kein Budget und die fragen uns, kommt ihr trotzdem vorbei, Carolina? Und wir sagen ja, wir machen das. Für uns ist dann durch extrem große Möglichkeit, die Zielgruppe richtig gut zu erkennen und mit denen in Gespräch reinzugehen.
Super. Das heißt, ihr bietet ehrenamtlich Kurse an, an Schulen zum Thema Geld. Wenn ich jetzt sage, oder alle, die zuhören, sagen, das wollen wir auch, wir hätten euch gerne bei uns an der Schule, egal ob mit Budget oder ohne. Was müssen wir da machen? Wir schreiben dich an?
Genau, dann schreibt ihr ganz einfach E-Mail an mich an oder geht direkt auf die Webseite. Dann könnte man das Kontaktformular ausfüllen und dann wird dann direkt an euch, an uns weitergeleitet und dann besprechen wir natürlich die komplette Konstellation mit dem Schüler. Also soll das eine Stunde sein, soll das als Projekttag sein? Je nachdem, das ist ganz unterschiedlich. Da sind wir extrem flexibel, da gehen wir gerne wirklich sehr gerne rein.
Großartig. Ich finde, ich bin sehr beeindruckt, dass du neben deinen Kindern und Finnmarie dafür noch Zeit hast. Eine Frage noch von Mutter zu Mutter. Mein Sohn, der ist in der ersten Klasse und kriegt 1 € Taschengeld in der Woche und der gibt alles für Pokémon-Karten aus. Und ich hatte mal irgendwo gelernt, dass man die Kinder machen lassen soll. Die sollen selber entscheiden und dann ist ihr Geld weg und dann lernen sie daraus. Aber irgendwie sehe ich kein Learning und ich frage mich, ob ich da auch ein Budget festlegen müsste mit ihm, dass man einen Teil für Pokémon-Karten ausgeben kann und einen Teil für was anderes. Wie würdest du das machen?
Also ich finde das gleiche Problem. Ja, ja, ja, du, ich bin also, meine Große sind, Große sind dritte Klasse und die, die Älteste sind fünfte Klasse. Und ich hatte auch mit den beiden gleiche Problem. Bei uns waren auch die Pokémon-Karte lange Zeit und habe ich auch genau mit gleiche Einsatz wie du. Ich bin reingegangen, habe gesagt, okay, die Kinder sollen und müssen von allem Fälle zu machen, also Fälle machen, um besser zu lernen und diese gesamte Thema zu verstehen. Irgendwann haben sie, die Kinder, also bei denen hatte Bei denen tatsächlich hat geklinkt im Kopf. Die haben gesagt, okay, aber das bringt mir nichts, diese Pokémon-Karte. Ich werde dann jetzt langsam sparen. Aber kommt natürlich auch inzwischen durch kleine so Trigger von mir, wo ich denen gesagt, lass uns vielleicht Budget einsetzen. Also wenn du zum Beispiel 1 € hast, die du pro Woche hast, nimm nur quasi 40, maximal 40 Cent für die Pokémon-Karte und Restgeld versuch dann entweder für die anderen Sachen auszugeben, weil Ausgeben finde ich auch eigentlich nicht schlecht. Dieser Spareffekt kommt natürlich dann ein bisschen später. Aber wenn das Kind schon jetzt in der Lage ist, 10, 20 Cent schon jetzt in ein Sparschwein oder auf ein virtuelles Konto oder richtiges Konto einzugeben, das finde ich natürlich entsprechend super. Aber diese alleine Entscheidung, denen zu geben, das finde ich super. Also ich habe genauso wie du das damals gemacht. Jetzt sind Kids natürlich größer und sie haben das verstanden. Okay, Pokémon-Karte, Was für eine Bullshit ist das? Das brauchen sie nicht mehr. Also das heißt, falls du brauchst ein paar tolle und goldene Pokémon-Karten, sag Bescheid. Also kann ich dir auf jeden Fall—
Eben habe ich gedacht, ich muss den Podcast meinen Kindern vorspielen. Jetzt bin ich mir nicht mehr so sicher, weil dann wollen die auf jeden Fall die Karten haben. Aber ich sag Bescheid. Okay, das heißt wahrscheinlich, dass wir Eltern einfach Geduld lernen müssen und die Kinder lernen aus ihren Fehlern sowieso.
Ja, ja, genau so ist das. Aber siehst du, alles richtig gemacht.
Ja, genau. Gut. Zurück zu Fynnmarie. Wie ist das da? Was macht ihr genau bei Fynnmarie?
Also auf einer Seite bieten wir klassische Financial Education zu verschiedenen Anlageformen und Vermögensaufbau. Also wie, wie bilden Frauen bezüglich des Themas Money Mindset Geldblockaden aufzulösen, verschiedene Asset-Klassen wie Aktien, Anleihen, ETFs, Immobilien. Thema Versicherungen, Thema notwendige, nicht notwendige Versicherungen, private Rente und so weiter und so fort. Wir sind beim Thema Immobilien tatsächlich nie so tief rein wie ihr. Ihr geht wirklich explizit an dieses Thema, das finde ich super. Das heißt, das ist für uns mega gute Ergänzung. Wenn die Frauen sich fragen, nach dem Motto, ach, könnt ihr mehr über das Thema Immobilie sagen, nee, das ist, was wir jetzt haben in gesamten quasi Modulen, gehe ich die, gehe ich die zu, gehe ich die zu unserer Kollegin da, ne. Da lernt ihr quasi Step by Step Um ehrlich zu sein, das Thema Immobilie als Geldanlage zu betrachten, dann braucht man einige, einige Module, um alles durch die komplette quasi Akademie durchzugehen, ne. Also insofern machen wir das nicht. Wir konzentrieren uns tatsächlich auf dem Thema Geldanlage, Vermögensaufbau aus dem so flexibel, also flexible Asset-Klasse wie zum Beispiel Aktien, ETFs, Fonds, nachhaltige Geldanlage und so weiter und so fort.
Und wie viel Geld muss ich mitbringen, um bei euch zu starten? Ab 25 €. Ab 25 € kann ich investieren?
Ja.
Mhm.
Ja, ja, ja.
Und das heißt, ich lerne dann, wie kann ich bewerten, was ist eine gute Aktie, was ist ein guter ETF, was ist nachhaltig, was ist vielleicht nur Greenwashing?
Genau, genau, das lernst du in erster Linie. Und am Ende des Tages, am Ende des Akademie, das ist ein 8-wöchiges Programm, Wir machen das auf Deutsch und auf Englisch, weil wir haben ganz viele englischsprachige Kundinnen aus dem Euroraum. Dann lernen die Frauen natürlich, wie kann ich mit dem Thema starten und wie kann ich richtiges Portfolio erstellen. Also bis zum Schluss bitten wir denen auch natürlich Unterstützung, wenn das notwendig ist. Aber ich muss ehrlich sagen, meistens davon sagen okay, habe ich alles gelernt, jetzt traue ich mich wirklich, mit dem Thema reinzugehen. I will just do it. Und die nehmen diese Do-it-yourself-Methode. Auf der anderen Seite, wir bieten so klassische Finanzberatung, unabhängige Finanzberatung, wo wir mit Frauen durch die 1:1-Angebote gehen und erklären, wir nennen das von dem Budgeting-Thema, von dem Status quo bis zur Anlagestrategie, Vermögensaufbau. Was passiert bei der Rente? Was passiert, wenn ich plötzlich eine Erbschaft bekomme? Was passiert bei einem Scheidungsfall? Was kann ich mit dem Geld Geld machen und so weiter und so fort.
Und würdest du sagen, dass die Frauen mutig sind oder dass sie auch bei einem Budget von 25 € eher zurückhaltend sind, das zu investieren?
Nö, also das, also ich muss ehrlich sagen, die Frauen sind sehr, sehr mutig. Also ich bin sehr, also ich würde sagen, ich bin nicht positiv begeistert. Ich wusste, dass das die Frauen sind, mutig. Das war vor langen Jahren, haben das gesamte System nicht so gut funktioniert und alle haben gesagt, die Frauen kennen sich mit dem Thema nicht, Frauen sind schüchtern. Frauen wissen nicht, wie denn das Thema ist. Also das kann ich bei meinen Kundinnen und Kunden nicht bestätigen. Also meine Kunden investieren wirklich auch Risiko, in risikoreiche Produkte. Die gehen wirklich mit dem Thema sehr effizient um, die gehen sehr, die investieren ganz viel in nachhaltige Strategie. Also hier kann ich nicht sagen, die haben kein Wissen. Im Gegenteil. Und interessant ist, wenn du guckst, wie viel pro Monat sind in der Lage, Frauen quasi auf der Seite zu parken, als Investment quasi. Das sind mittlerweile zwischen 600-1000 €, ja. Also das ist überdurchschnittlich mehr, was man, was man in Deutschland hat. Also in Deutschland investiert man in ETFs oder Aktien pro Monat 197 €, ja. Und bei uns Frauen on average 600 €, ja. Das ist natürlich, das kann man nie sagen, dass die Frauen können das nicht.
Doch, definitiv. Genau solche Narrative brauchen wir, denn wenn es immer heißt, Frauen können das nicht, Frauen wird das nicht erzählt, Frauen haben Angst, dann denkt man das auch. Irgendwann ist man ganz brainwashed und natürlich können Frauen das, aber wir brauchen diese Geschichten.
Wir brauchen diese Leute wie dich, die das raus in die Welt posaunen und sagen, nein, Frauen sind total mutig und bei uns investieren die 600 € im Schnitt im Monat in ETFs, Super, ja, also wie gesagt, also das Thema läuft, und wahrscheinlich, ich könnte, du kannst das auch jetzt quasi bestätigen, euer Kundenstamm ist, die sind auch nicht Frauen, die nicht mutig sind oder wollen das nicht umsetzen, im Gegenteil, da sind die Macherinnen, die haben klare Ziel vor den Augen, die wollen das umsetzen, die haben sich vorher wahrscheinlich teilweise informiert. So, ich weiß, ich habe schon einige, also einige, die bei uns quasi gelandet sind damals im Akademie oder beim Beratung, die haben sich bei uns zurückgemeldet und haben gesagt, oh, wir jetzt, wie machen jetzt die Akademie bei Happy Immo, und das ist auch toll, ich habe so und so gerechnet, könntest du das noch mal checken? Ja, richtig, richtig, ne. Und das ist natürlich super, ne, weil das zeigt, wir können das auf jeden Fall, ne. Das, also ich glaube, wir müssen die gesamte System ein bisschen mehr frauenfreundlich machen, aber nicht an den Frauen reingehen und sagen, ach, du schaffst das nicht, ne.
Also das ist falsch eingesetzt, auf jeden Fall. Genau zu sagen, du schaffst das nicht, das ist der falsche Ansatz und wir müssen das System einfach frauenfreundlicher machen. Das finde ich auch. Und deswegen finde ich so toll, dass es euch gibt, weil es macht auch einfach viel Spaß, von euch zu lernen. Und das hören wir auch immer. Die ganzen happy Immo-Mädels, die zu euch gehen, die kommen auch zu uns zurück und sagen uns, wie gut sie eben ihr Vermögen jetzt im Griff haben, also ihren gesamten Vermögensaufbau. Und das liegt an Kursen, die einfach auch Frauen ansprechen, die Spaß machen und die auch von Frauen gehalten werden. Und wo man auch einfach Bock hat, dann teilzunehmen und nicht von einem, jetzt mache ich ein bisschen Bashing, das ist vielleicht ein bisschen fies, aber übertrieben von einem alten weißen Mann die Welt erklärt bekommt.
Ja, das ist einfach nicht mehr so 2024. Ja, aber man sieht schon jetzt ein bisschen diese Umstellung, weil irgendwann diese alten weißen Männer, die bekommen Kinder und Wahrscheinlichkeit, dass es eine Tochter ist, ist fifty-fifty. Also das heißt, dann tickt dann irgendwann, oh mein Gott, okay, Ganz, vielleicht muss ich ein bisschen anderes denken, ne. Ich habe meine Tochter und sie wird bestimmt ja finanziell frei sein.
Wie komme ich auf diesen Grundsatz, auf diesen, auf diesen Thema? Ja, genau, deshalb ist auch der Ansatz in der Schule so super, finde ich, um das auch klar zu machen und genauso den Eltern das auch klar zu machen. Ja, perfekt. Carolina, wir sind ja auch hier, um über Immobilien zu sprechen. Ja, genau, genau. Let's do it.
Wie sieht's denn bei dir mit Immobilien aus? Ich besitze natürlich Immobilien. Immobilien gehören auf jeden Fall zu meinem Portfolio. Ich bin großer Fan, das Portfolio breit zu diversifizieren, und durch die verschiedenen Asset-Klassen, eine davon wie Immobilien, hat man natürlich entsprechend sehr gute, breite gestreute Entwicklung, ne. Ich sehe natürlich Immobilie als sehr gute Anlagemöglichkeit, weil es gibt nicht nur durch diese positive Entwicklung der Immobilienmarkt, wenn du guckst, wie haben sich Preise in Berlin, aber grundsätzlich in Deutschland, aber auch in Europa quasi entwickelt, ne, das sind einige Gründe, warum Immobilieninvestment sinnvoll ist, ne. Dann haben wir auch natürlich das Thema Inflationsschutz, ne. Immobilienwerte steigen in der Regel mit der Inflation, ne. Das heißt, wenn man guckt, was passiert letzte 2 Jahre, ne, wo wir in Deutschland 10,8% Inflation erreicht haben, ne, also so neues Rekord, dann denkt man auch, das war auf jeden Fall gute Entscheidung, ne.
Genau, die Immobilienwerte sind ja auch gefallen in den letzten 2 Jahren, aber langfristig haben die Immobilienwerte sich immer wieder erholt und die Inflation sogar aufgeholt, ne. Und so wird das jetzt eben auch wieder sein. Und ich glaube, dafür braucht man das Verständnis, dass es nicht direkt passiert, also das ist dann etwas zeitversetzt, aber dann kommt eben dieser Inflationsausgleich bei den Immobilien. Und das finde ich auch so gut. Und ich bin ein großer Fan vom Hebeleffekt, Effekt, wenn man bei Immobilien einfach mit 10% einen Wert von 100% kaufen kann und auf die 100% die Rendite bekommt.
Ja, ja, und dann hast du natürlich diese andere Kombination dazu, also durch die Kombination durch die Mieteinnahmen, Wertsteigerung, dazu kommen natürlich auch die steuerlichen Vorteile. Das ist natürlich als langfristiger Vermögensaufbau sehr gute Möglichkeit, ne. Und das stimmt, was du meintest, also wenn ein Crash kommt, Finanz- Krise oder politische Situation ist sehr unruhig oder wirtschaftliche Lage ist sehr unruhig, dann sieht man in erster Linie andere Assetklassen, die viel, viel schneller reagieren, ja. Und das sind klassische Einzelaktien, das sind Fonds, das sind ETFs, das sind auch natürlich entsprechend Goldpreise, ne. Wenn man guckt, wie hat sich der Goldpreis entwickelt seit Februar 2022, also Russland-Ukraine-Krieg, dann sieht man, okay, das war mega, mega schnelle Steigerung. Und das Bei Immobilien sieht man nicht sofort diesen, diesen Effekt natürlich, ne. Aber wenn du guckst, natürlich auch, wie entwickeln sich Immobilien alleine in Berlin. Wir sitzen beide in Berlin, ne.
Also man profitiert alleine durch die, durch die Mieteinnahmen auch extrem. Genau, die Mieteinnahme zahlt einem quasi den Kredit ab. Und wenn man das gemacht hat, dann muss man sich auch gar nicht so viele Sorgen machen, wenn man die Immobilie so aufgesetzt hat, sondern kann die Immobilie auch einfach mal Ein bisschen liegen lassen und sich von selbst abbezahlen lassen. Sag mal, wo investierst du denn? Also in welchen Städten?
Oder investierst du in Deutschland in Immobilien oder im Ausland? Also beides, beides. Also in Deutschland auch, aber auch ganz, ganz viel im Ausland. Ich komme ursprünglich aus Polen. Also Polen ist seit einigen Jahren sehr, also entwickelt sich sehr, sehr schnell im Vergleich zu anderen europäische Länder. Man kann natürlich die letzten 2 Jahre nicht vergleichen wegen dem, den Covid und den Krieg, weil wir waren tatsächlich, also Polen war ziemlich nah zu Ukraine bei diesem Thema. Aber wenn du guckst, die Situation, die, die man jetzt, die man jetzt sieht, dann sieht man tatsächlich schnelles Wachstum und Steigerung, nicht nur auf dem Immobilienpreis, sondern grundsätzlich auch im Wirtschaftswachstum. Wachstum. Und da investiere ich zum Beispiel. Also erstens, das ist meine sozusagen, also Muttersprache. Also das heißt, ich komme ganz schnell rein in den verschiedenen Immobilienprojekten. Ich komme ursprünglich aus dieser Branche. Also das heißt, ich habe ziemlich großes Netzwerk auch in Polen, wo ich schnell Kontakte bekomme, wenn eine bestimmte quasi Projekt gestartet würde. Also sofern ich weiß, ganz viele, wo sind die neue, neue Hot-Themen, oder welche Location sind sind eigentlich sehr, sehr gut oder relevant und lukrativ am Ende des Tages.
Und was sagst du, was ist der Hotspot in Polen gerade oder Hidden Champion?
Was ich gesehen habe, das sind die Städte, die tatsächlich ganz viele junge Familien und Studenten kommen. Also zum Beispiel Breslau, Krakau, Poznań. Ja, also das sind also zum Beispiel westliche, westliche Seite von Polen, die nicht so weit weg von Deutschland ist. Also Posen, nördlich Krakow und Breslau südlich. Ich investiere auch in Warschau. In Warschau, also Warschau hat letztes Jahr extrem Immobilienboom erlebt, kommt ganz viele Investitionen aus, aus andere Länder, ganz viel frisches Investmentkapital aus USA, aber auch aus China. Und das ist in Polen, die versuchen, jede kleine Quadratmeter so, so effizient wie möglich quasi zu gestalten, ganz viele Alte Wohnungen werden renoviert, modernisiert und dann wieder verkauft. Also ziemlich, ziemlich sehr gute Praxis, muss man auch sagen. Ja, und ich finde auch sehr spannend das Thema, das Thema also Ferienwohnung zum Beispiel. Usedom finde ich sehr, sehr ansprechend. Also erstens, das ist nie so weit weg von Deutschland. Zweitens, direkt an der Grenze, also da wo zum Beispiel Vilmünde ist, Heringsdorf oder Ahlbeck. Man sieht tatsächlich, dass die Austausch zwischen, zwischen Deutschen und Polen funktioniert extrem, extrem gut. Man sieht natürlich auch, wer investiert in Polen. Also ich muss sagen, die Investition, die ich damals gemacht habe, 85% waren dann Investoren aus Deutschland, Norwegen und Schweden.
Und kannst du was zur Wertsteigerung sagen, zu Usedom?
Als du gekauft hast und was das heute wert ist?
Ja, also die Wertsteigerung musst du pro Jahr rechnen ungefähr zwischen 4,5 bis ungefähr 6%. Das ist natürlich super, vor allem wenn man das dann finanziert bekommt.
Und könnte ich als Deutsche in Polen einen Kredit bekommen? Ja, die Frage ist, warum in diese Richtung? Warum nicht du als Deutsche in Deutschland ganz einfach Kredit bekommen für die Immobilie? Polen.
Das geht, das ist natürlich der einfachste Weg. So würde man das machen, okay, und dann würde man den Polen kaufen. Genau. Ja, sehr gut, vielleicht schaue ich mir das mal an.
Swinemünde hattest du mir sowieso schon gesagt, dass das eben der coole Teil von Usedom ist.
Genau, habe ich dich angeboten, lass uns so Frauenwochenende machen. Genau, das machen wir auf jeden Fall, das finde ich gut. Dann sag mal, zurück in Deutschland, hast du da Tipps zu Immobilien. Wo investierst du da? Was findest du gerade gute Spots? Du hast vorhin gesagt in Berlin, wir wohnen beide in Berlin und die Preise steigen gerade im Vergleich zu anderen deutschen, zu anderen europäischen oder insgesamt internationalen Hauptstädten. Trotzdem sagen alle, in Berlin findet man nichts mehr, was sich rechnet.
Was wären da so deine Ideen? Also ich suche tatsächlich, versuche ich immer so Hotspots zu finden. Das muss nicht in großen Metropolen und große Städte wie Berlin, München oder Frankfurt sein. Kleine Städte, die auch sehr gut Verbindung haben mit den Unis oder Hochschulen, die spielen auch extrem große Rolle. Also ich gucke auf Location in erster Linie, um die Immobilie grundsätzlich, also wie ist die Aufteilung von den Räumen, kann man das einfach vermieten, muss ich dann, wenn ich in Immobilie investieren muss, ich auch selber viel Zeit und Kapital reinsetzen, um alles das zu modernisieren. Quasi die maximale, quasi Wertschöpfung zu erreichen? Oder, oder ist das einfach möglichst schon jetzt mit der Immobilie, die ich damals quasi gekauft habe? Also erstens gucke ich auf die Location, gucke ich auf die Aufteilung von der Immobilie, meine 2-Zimmer-Wohnung, 1-Zimmer-Wohnung, für wen wird das besser geeignet? Für junge Familie ohne Kids oder vielleicht junge Familie schon mit Kleinkind? Wie ist die gesamte Infrastruktur? Und dann natürlich vergleiche ich die, vergleiche ich die Preise in verschiedenen Bezirken, wie sich das alles entwickelt. Und ich muss sagen, dass das, die Immobilienmarkt hat sich tatsächlich sehr dynamisch entwickelt, ne. Also es gibt die Hotspots, die sind, die sind sehr hoch momentan bewertet, aber es gibt die Spots, die haben sich seit Jahren nie so stark entwickelt, ne. Und am Ende des Tages ist, was, was möchte man mit diesen Immobilien machen? Soll das die Immobilie meine Kinder erben? Soll ich das wirklich als, als Asset-Klasse im Portfolio behalten? Also da ist auch natürlich die Frage. Ich habe damals mit dem Immobilien in Warschau und auf Usedom gestartet, weil es natürlich dann Verbindung zu Polen, dann kann ich immer meine Kinder nach Polen, mit, mit meinen Kindern nach Polen fahren, dann betreuen meine Eltern die Kids und weißt du, das ist das Win-win-Situation grundsätzlich.
Das stimmt, das ist die Immobilie mit Win-win, das ist natürlich ein sehr smarter Move. Genau, du hast gesagt, betrachtet man die Immobilie als Assetklasse, also will man sie vererben, oder behält man sie als Cashcow, die einem Cashflow generiert, oder aber drittens, man kann sie auch weiterverkaufen und dann eben sein Geld zurückbekommen und damit einfach sein Eigenkapital verdreifachen, je nachdem wie man das verkauft. Das finde ich eben auch eine ganz gute Sache.
Also das finde ich so ein Weg, der mit Immobilien schneller geht als mit anderen Assetklassen. Ja, ja, ja. Die spannende Frage ist nun tatsächlich, was ist der erste Ansatz? Warum entscheiden sich Leute, Immobilien kaufen? Ist das, weil die wollen tatsächlich diese stabile Goldsteigerung haben, also stabile Wertsteigerung? Ist das erster Aspekt, Impuls? Ich würde sagen, nicht unbedingt, um ehrlich zu sein. Ich würde sagen, an erster Stelle, so wie ich das von meinen Kundinnen erfahren habe, das ist tatsächlich passives Einkommen zu generieren. Ja, also das heißt, die Frauen sagen, mir geht es nicht um das quasi extreme hohe Renditeentwicklung pro Jahr, sondern mir geht es darum, wirklich passive Einkommen zu generieren. Und das heißt, die rechnen jetzt, okay, was passiert, wenn ich eine Wohnung habe und dann habe ich diese Mieteinnahmen, die sind, keine Ahnung, 1.200 € pro Monat, und mit diesen Mieteinnahmen kann ich meine Hypothek gleichzeitig decken. Und dann zusätzlich schaffe ich zusätzlich dieses passive Einkommen. Und ich glaube, das ist, das ist der Trigger für viele, viele Leute. Aber du bist die Expertin, sag mal, also von eurer Sicht nach, ist das, ist das der erste Gedanke, die die Frauen oder Kunden haben, oder ist diese Wertentwicklung?
Nee, ich glaube, es ist genauso, wie du gesagt hast. Der erste, die Idee ist, passives Einkommen aufzubauen und einen Rentenzusatz. Und das ist ja auch so, wenn man also je früher man kauft, Deshalb alle, die noch ganz jung sind, überlegt euch direkt, in eine Immobilie zu investieren, weil nach 20, 30 Jahren ist die Immobilie abbezahlt und dann alles, was man an die Bank bezahlt hat für den Kredit, eben 1.200 € oder 800 €, je nachdem wie hoch das ist, das bekommt man dann als zusätzliches Einkommen, ne, irgendwann. Aber man muss eben diese 20, 30 Jahre warten, bis die Wohnung abbezahlt ist. So, und ich persönlich komme aus der Projektentwicklung, das heißt Ich kaufe Grundstücke, ich baue was drauf und ich verkaufe das. Und ich finde, für mich sind Immobilien tatsächlich erstmal ein EK-Generator. Also mir geht es eher darum, also ich bin aber auch nicht so der Sicherheitstyp, also ich weiß, dass wenn ich jetzt Immobilien kaufe und sie renoviere und sie vielleicht halte und nach 10 Jahren verkaufe, dann haben sie sich im Wert verdoppelt und ich habe einfach wirklich aus meinen 10.000 €, die ich reingesteckt habe, 60.000 oder so gemacht. Und dann kann ich diese Die 60.000 nehmen und die reinvestieren in die nächste Immobilie, und dann kann ich das vielleicht noch mal machen. Oder ich behalte die dann, also ich habe dann, ich kaufe dann was Größeres und nehme das für mein passives Einkommen. Also ich glaube, das finde ich so, das ist mein Plan. Und die Frauen bei uns im Club machen tatsächlich beides, aber ich glaube, die erste Idee ist immer das passive Einkommen, und das finde ich auch total legitim, weil man bei einer Miete ja auch einfach weiß, diese 1.200 €, die bekommt man jeden Monat. Also es ist nicht wie bei Aktien oder so was, dass man nicht genau weiß, wie hoch ist denn die Rendite, und sie kann auch mal, sie ist volatil. Bei Immobilien ist sie eben nicht volatil, ne.
Da ist es dann jeden Monat die Miete, die deine Mieter zahlen müssen, und das ist natürlich ganz angenehm. Ja, ja, plus noch mal kommen dazu natürlich die, diesen steuerlichen Vorteile, ne. Also das heißt, die in Deutschland könnte man diese Hypothekenzinsen das ganze Thema Wartung, Reparaturkosten, blablabla, ganz einfach steuerlich absetzen. Das muss man auch sagen. Und dann kommt natürlich nach den 10 Jahren, könntest du, könntest du Immobilie ohne zusätzliche Steuer verkaufen. Das heißt, man kann vor 10 Jahren das behalten.
Nach 10 Jahren, 10 Jahren tatsächlich, da hat man diese steuerlichen Vorteile. Genau, das sind die Tipps. Also erstens, nach 10 Jahren kann man eine Immobilie steuerfrei verkaufen. Plus bis dahin, wenn man die Wohnung nicht selber nutzt, sondern sie als Kapitalanlage hat, dann kann man alle Kosten, die mit der Wohnung im Zusammenhang stehen, steuerlich absetzen. Und das ist eben auch ein sehr interessanter Pluspunkt. Carolina, wir kommen langsam zum Ende, aber ich wollte dich noch eine Sache fragen, weil du vorhin gesagt hast, was macht man mit seinen Assets? Vererbt man die oder behält man die? Wie machst du das denn? Bist du verheiratet und habt ihr getrennte Kassen Oder investiert ihr für eure Kinder?
Was ist euer Plan, wie ihr jetzt euer Geld aufteilt? Und wie macht ihr das in Zukunft? Wie vererbt ihr? Also, wir sind verheiratet. Jeder hatte so eine Kasse. Also, ich investiere separat, mein Mann investiert separat. Da haben wir andere Anlagestrategie, also nicht Anlage, andere komplett andere, aber wir gehen in andere Summe rein, wir machen andere haben andere Ansätze, man hat eine andere Strategie. Für das Thema Kinderportfolio bin ich zuständig. Also das heißt, ich mache so klassische Investment. Also alle 3 Kids haben dann Wertpapiere, wo ich unter deren Namen das angelegt habe. Das heißt, mit 18 bekommen sie den Brief von Brokerbank und dann sieht man herzlichen Glückwunsch, das ist so und so. Und auf der anderen Seite investiere ich unter meinem eigenen Namen. Ich habe zwischendurch auch nach dem dritten Kind, weil ich hatte so ziemlich schwere Vollfall, also Entbindung, und deswegen habe ich mich ein bisschen selber mit dem Thema befasst. Was kann ich machen? Und das heißt also platt gesagt Testament. Testament habe ich reingeschrieben, alle meine Vermögenswerte und Vermögenswerte von meinem Mann. Wir haben alles gelistet und in meinem Todesfall oder Unfallfall wissen wissen die berechtigten Personen, was muss man mit dem Geld machen und wie wird das Geld aufgeteilt. Also ich weiß, das klingt ein bisschen so deprimiert, aber das Thema Testament und grundsätzlich diese Testamentvorschläge finde ich als extrem, extrem wichtigen Punkt. Ja, das würde ich jeder Frau sagen. Kümmer dich um diesen, um diese Themen. Es gibt auch dazu spezielle Dienstleister, wo kann man mit dem Anwältin darüber sprechen. Mir geht es darum, dass die Frauen wissen, okay, was passiert in dem Fall, wo mein Mann oder wo ich in Gefahr bin? Wer übernimmt das gesamte Betreuungsverfahren? Wer übernimmt diese Patientenverfügung? Wer übernimmt dieses Thema Vorsorgevollmacht? Und so weiter und so fort.
Also da bin ich wirklich sehr, sehr konsequent und das habe ich eingesetzt.
Bravo!
Auch wenn das auf einem tragischen, auf einer tragischen Geschichte ruht, aber Aus den schwierigsten Lagen kann man ja meistens das Beste daraus lernen. Und ich denke auch, dass das, also wenn man so sich umschaut, die schwierigsten finanziellen Situationen folgen eigentlich ziemlich oft daraus, dass Frauen sich nicht gut abgesichert haben oder eben nicht genau geguckt haben, was passiert, wenn mein Mann stirbt. Wer bekommt dann das Geld? Wenn dann die Kinder zum Beispiel direkt das Geld bekommen, an die Frau fällt nicht zurück, dann ist das auch nicht die ideale Situation. Von daher kann ich auch nur jedem raten, sich zeitig mit diesem, ja, nicht so sexy Thema auseinanderzusetzen.
Aber so lange dauert es ja auch nicht, wenn man es dann einmal geregelt hat. Genau, also ich habe damals, weil wir haben dieses Thema schon jetzt lange vor uns verschoben und verschoben, und dann habe ich irgendwann gesagt, okay, hier heute ist 14. Februar, das heißt Valentinstag, lass uns zum netten Italiener gehen. Habe ich dann richtige Weinflasche bestellt und dann habe ich angefangen, das Gespräch mit meinem Mann.
Und nach dem Gespräch habe ich tatsächlich am nächsten Tag das alles umgesetzt. Ja, also das ist auch ein guter Tipp für den nächsten Valentinstag. Ihr geht zum Italiener, große Weinflasche und dann wird Testament und alles geregelt. Wunderbar, Carolina. Jetzt sind wir wirklich am Ende.
Ich hätte noch gerne 3 Tipps von dir, die du allen Hörerinnen mitgeben willst. Also erstens: Traut euch bei diesem Thema, lasst euch wirklich gut informieren aus den verschiedenen Quellen. Tipp Nummer 1. Tipp Nummer 2: Am Anfang macht jeder Fehler, und es ist besser, mit kleinen Fehlern zu starten, als dann später, wenn man aufgewacht ist, mit großer Rente-Lücke. Also macht die ruhig mit, stellt die Frage. Also nur durch die Fragestellung und auch kleine Fehler zu machen lernt man am meisten. Und drittens: Spricht über dieses Thema Geld und Familie, und besonders mit Kids und Jugendlichen. Extrem wichtiger Aspekt, ne. Also ich glaube, du und ich brauchen auch für unsere Rente ein bisschen aus dem, aus dem klassischen gesetzlichen Rententopf, ne. Und wenn weiter so mit dem Financial Education geht in der Schule, leider wird keiner da in diesen Topf einzahlen, würde, ne. Weil erstens, es gibt nicht genug Geld, die in diesen Topf fließen würde. Zweitens, die Generation oder die Population entwickelt sich natürlich enorm Wir als Frauen leben 7 bis 8 Jahre länger als Männer. Also sofern es gibt nicht genug junge Menschen, die werden für unsere Rente arbeiten, ja, also sofern muss man darüber auf jeden Fall offen und transparent sprechen.
In diesem Sinne, sprecht mit den Kindern über Geld, damit wir unsere Rente noch bezahlt bekommen. Habt keine Angst vor Fehlern und traut euch einfach, mit dem Investieren anzufangen und euch zu informieren. Sehr gut. Dankeschön, Caroline, das war ein ganz tolles Gespräch und ich freue mich, wenn wir uns demnächst live sehen.
Ja, bis zum nächsten Mal.
Danke dir. Ciao.
Ciao. Tschüss.
Spring just slid into your DMs. Grab that boho look for that rooftop dinner, those sandals that can keep up with you.
And hang some string lights to give your patio a glow-up.
Spring's calling. Ross. Work your magic.
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