Let's talk Wie Du mit Immobilien Millionärin wirst - mit der Immoqueen Anja Blodow
14 Jun 2023 · 27 min
In dieser Podcast‑Folge des Happy Immo‑Podcasts interviewt Gastgeberin Anneliese die Immobilien‑Expertin Anja Blodow, bekannt als „Immo‑Queen“. Anja erzählt, wie sie in ihren mittleren Dreißigern vom Beruf der Unternehmensanwältin in die Immobilien‑Investition wechselte, um mehr Zeit für Familie zu haben und ihr Einkommen zu diversifizieren. Sie erklärt, warum Immobilien das zentrale Vermögens‑Vehicle für die Super‑Reichen sind (85 % des Reichtums entsteht durch Immobilien) und warum Frauen, die im Beruf viel Verantwortung tragen, dieses Potenzial oft unterschätzen. Anja beschreibt ihren Weg vom persönlichen Problem‑Lösen zur Gründung eines Geschäftsmodells, das Frauen beim Immobilien‑Einstieg unterstützt, und betont die Bedeutung von Mindset, Netzwerk und Off‑Market‑Deals. Sie gibt konkrete Tipps für den Münchner Markt – Fokus auf gut sanierte WG‑Objekte in A‑ und B‑Lagen, Vermeidung von Renovierungs‑Risiken, Nutzung von Zuzahlungen bei hohen Zinsen und langfristiger Cash‑Flow‑Planung. Abschließend liefert sie drei praxisnahe Ratschläge: sofort starten, kontinuierlich lernen und sich von erfolgreichen Vorbildern inspirieren lassen, sowie das Umfeld nicht verunsichern lassen. Der Podcast vermittelt sowohl strategische als auch psychologische Bausteine, um Frauen zu befähigen, durch Immobilien Vermögen aufzubauen.
Chapters
Herzlich willkommen zum Happy Immo Podcast. Heute habe ich zu Gast Anja Blodow. Anja, schön, dass du da bist.
Ich freue mich sehr, heute bei dir zu sein. Vielen Dank für die Einladung.
Total gern. Anja, viele kennen dich als Immo-Queen und du machst eigentlich was sehr Ähnliches, was wir auch machen, Happy Immo, aber erzähl trotzdem mal, was machst du?
Ja, wir machen tatsächlich was Ähnliches, denn wir zeigen Frauen, wie man in Immobilien investiert. Und wie ich weiß, wir beide sind Investorinnen in Immobilien. Und das ist das, was ich seit vielen Jahren, seit ich quasi als Anwältin ausgestiegen bin, tue und was jetzt für mich eine sehr große Passion geworden ist, nämlich erstens selbst investieren und zweitens auch alles, was ich weiß, erfahre, am Markt mitbekomme, quasi direkt in mein Netzwerk und an meine Kundinnen weiterzugeben. Und um eben ja möglichst vielen Frauen zu ermöglichen, sich weiteres Vermögen, weiteres Einkommen aufzubauen, damit sie das Leben haben können, was sie sich wünschen.
Okay, also es wird ein spannender Podcast, wir werden hier ganz viel lernen von dir. Aber davor erzähl uns noch mal kurz, wer du bist. Du hast schon erzählt, in deinem Leben früher als Anwältin. Wie bist du denn gestartet?
Ich bin tatsächlich so gestartet, dass ich in der Mitte meiner 30er irgendwie das Problem hatte, ich wollte eigentlich nicht mehr als Anwältin arbeiten bis zur Rente, plus ich wollte aber auch eine Familie gründen. Und Jetzt weiß man, dass man als Anwältin viel arbeitet. Also habe ich, also das war ein Entwicklungsprozess über eine längere Zeit, aber die Essenz war, ich habe Mittel und Wege gesucht, wie ich Geld einnehmen kann, ohne dass ich dafür irgendwo meine Zeit hergeben muss. Denn wenn man eine Familie gründet, und ich glaube, du weißt es ja auch, man braucht viel Zeit für die Kinder. Aber wenn auch der Arbeitgeber die Zeit will und der Tag hat nur 24 Stunden, muss man irgendwo im Kopf umparken. Anders geht's nicht.
Genau. Und wie bist du dann da rangegangen? Du hast dann überlegt, okay, umparken im Kopf. Wie?
Es war also, wie gesagt, es war ein Prozess. Und viele, die auch sich mit den Dingen beschäftigen, kennen das wahrscheinlich. Man liest was, man fängt an, Leute zu fragen, man besucht vielleicht Workshops und alles quasi im Kopf fängt an, irgendwie flüssig zu werden. Und ich habe dann einfach mich mit verschiedenen Assetklassen beschäftigt und habe einfach gemerkt, okay, bei Immobilien, da sind die größten Zahlen. Also jetzt klingt vielleicht ein bisschen banal, Aber Hintergrund warum: Ich habe ja, wie ich schon gesagt habe, ich war Unternehmensanwältin und ich habe täglich in meinem Job mit Millionenverträgen zu tun gehabt. Ich war in der Luft- und Raumfahrt, es ging täglich um Millionen. Und bei mir war so der Moment, wo ich dachte: Hey, warte mal, wenn ich das doch in meinem Job mache und die mir das offensichtlich zutrauen, dass ich das kann, und die zahlen mir noch Geld dafür, dass ich das für die mache, dann kann ich doch mein Wissen auch für mich privat einsetzen und privat tolle Deals machen. Also das war so ein Schlüsselmoment bei mir.
Geil, ich hatte einen ganz ähnlichen Schlüsselmoment, ne. Ich habe auch gesehen, ich war ja als Projektentwicklerin tätig und war wirklich immer unter denen, also ich habe für Deutschlands größte Projektentwickler gearbeitet und war wirklich immer direkt unter den Eigentümern und habe einfach gesehen, wie viel ein Projekt abwirft, und habe mir auch gedacht, das muss ich doch auch selber machen können, ne. In einer ganz anderen Dimension, na klar, aber trotzdem ist einfach die Rendite was ganz anderes, als wenn man angestellt ist und einfach ein Gehalt bekommt, ne. Also ich hatte da ganz ähnlichen Aha-Moment. Okay, cool. Und dann hast du dir überlegt, du machst Immobilien. Ich habe gerade vorhin mit jemandem gesprochen, da wurde ich interviewt in einem Podcast, und die meinte, dass sie gerade eine Studie gelesen hätte, und da kam raus, dass die wohlhabendsten Menschen der Welt zu über 90% in Immobilien investieren. Überrascht dich das?
Nein, das überrascht mich gar nicht. Ich kenne eine leicht andere Zahl. Ich kenne die Zahl, dass 85% der Reichen und Superreichen sogar mit Immobilien reich geworden sind. Also nicht nur, dass die ganz Reichen welche haben, sondern quasi, dass genau Immobilien das Vehikel waren, um das zu schaffen. Und zu dem, was wir gerade vorher noch geredet haben: Es gibt da draußen so viele Menschen, viele Frauen, die tragen total viel Verantwortung im Job, ja, sei es für Budget, sei es für Leute, sei es für Menschenleben, ja, wenn wir an den ganzen medizinischen Bereich denken, für Gesundheit, für Riesenprojekte von anderen Menschen, ja. Aber wenn sie doch so viel Verantwortung tragen können, können sie es ja auch für sich selber machen. Und wie du sagst, Alle rundherum verdienen Geld, aber der Eigentümer oder der Investor verdient einfach am meisten.
Genau das aber, was du eben gerade noch mal betont hast, finde ich auch total wichtig. Du hast nämlich recht, das vergessen wir ganz oft, dass uns andere ganz viel zutrauen oder wir uns auch für andere ganz viel zutrauen, aber für uns selber gar nicht. Also es ist total schwierig zu sagen, jetzt traue ich mich aber und ich investiere jetzt mein Geld. Als Anwältin oder als Beraterin oder so was ist es viel einfacher zu sagen, ja, ja, kauf das oder mach das, gehe diesen Weg. Und wenn du selber diesen Weg gehen sollst, dann ist das echt eine viel schwierigere Entscheidung. Aber umso toller, dass du den Absprung dann geschafft hast. Fandest du es schwierig, aus der Corporate-Welt rauszugehen und erst mal ja Kleinunternehmerin zu sein?
Nein, nicht so schwierig im Sinne von, da gab es jede Menge Challenges und jede Menge Tage auch, wo ich mich echt schlecht gefühlt habe. Aber ich war wirklich quasi ganz von innen heraus angetrieben, da rauszugehen, weil es ja bei mir zwei Schritte quasi waren. Das eine war ja, ich fange mit dem Investieren an, das war ja Schritt 1. Und dann bin ich schwanger geworden, weil das habe ich mir auch immer gewünscht, eine Familie zu gründen, und habe dann in der Schwangerschaft eben beschlossen, ja, ich habe aber wirklich keine Lust mehr, weiter in einen Corporate-Job zu gehen. Und quasi die Zeit lief, das Baby war im Bauch und ich wusste, ich muss jetzt eine Lösung finden und der Plan A muss funktionieren, weil Plan B ist, dass Plan A funktioniert. Also war quasi der, der, der Weg auf der Zeitachse klar. Und das heißt natürlich, dass einfach unheimlich viele Dinge in kurzer Zeit passieren durften oder wo ich mich entwickeln durfte, wo ich dazulernen musste. Um eben zu lernen, wie ist man denn eigentlich, wenn man selbstständig ist und plötzlich für allen Kram irgendwo letztlich ganz allein verantwortlich ist und man nicht sagen kann, der Abteilungsleiter hat das aber so angeschafft und der Chef ist schuld oder der Prozess ist blöd, sondern alle diese Dinge ist man selbst. Ja, und das ist eine krasse Lernkurve und die möchte ich nicht missen. Also ich bin total froh, dass ich das gemacht habe und kann es auch nur empfehlen, weil das wirklich sehr viel freier macht, wenn man für viele Dinge die Verantwortung übernimmt, weil man sie dann eben auch selbst gestalten kann. Man ist für die Erfolge verantwortlich, natürlich auch für Misserfolge, aber da kann man sich ja auch sagen, okay, wenn irgendwas nicht klappt, was kann ich daraus lernen? Warum ist es passiert? Was kann ich vielleicht in Zukunft besser machen? An welcher Stellschraube kann ich drehen? Und das ist quasi so ein Denkprozess im Inneren, dass man immer wieder sich auch selber überprüft, was kann ich besser machen, wo kann ich noch wachsen? Und das ist quasi eine Reise, die seither nicht mehr aufgehört hat, und die finde ich als überaus spannend. Ich weiß nicht, wie es dir da geht.
Ja, mir geht's ganz ähnlich. Ich finde es auch ganz toll, dass ich mich jetzt auch viel weniger rechtfertigen muss, ne, wenn dann von mir selber, gerade bei Fehlern, weil ich finde, dass das total viel Energie raubt, immer so diesen Fehlerprozess durchzugehen und so, ne. Und als Unternehmer oder als Eigenständige kann ich selber entscheiden, was ich will. Also ich kann nach hinten blicken und mich optimieren und optimieren, aber ich kann auch einfach entscheiden, nee, ich gehe jetzt nach vorne. Ja, das war scheiße, aber jetzt da ist der Weg und ich gehe weiter. Und das Das finde ich ziemlich gut, dass ich das selber entscheiden kann. Das liebe ich. Also, ich glaube, was du gerade erzählt hast, deine Story, Corporate-Job, Familienwunsch vielleicht nicht vereinbar mit dem Corporate-Job oder aus welchen Gründen auch immer, das können wahnsinnig viele Frauen, die uns jetzt hier auch zuhören, nachvollziehen. Also man ist irgendwie im Hamsterrad drin, das ist es ja auch oft, man ist im Hamsterrad drin, das macht schon Spaß, man hat auch irgendwie ein gewisses Standing, man kriegt Geld und so, aber irgendwie ist es nicht das, was man die nächsten 40 Jahre machen möchte. Du hast es geschafft, da rauszukommen. Hast du denn Rat an alle, die uns zuhören, wie sie das nachmachen können?
Ich kriege gerade Gänsehaut. Genau, also ich würde das auch ein bisschen mit Hirn angehen. Also wenn man in Immobilien investieren kann, das sind ja ganz einfach objektive Kriterien, dann finde ich, sollte man die Chance nutzen, auch um der Inflation quasi zuvorzukommen und einfach quasi Assets anzulegen, die ab dann für einen arbeiten. Weil beim Investment in Immobilien ist einfach der Zeitfaktor wirklich das, was einfach Geld in die Kasse spült und Vermögen aufbaut. Denn auch wenn man nur, weiß nicht, 4% Rendite hat oder was, aber 4% über 10 Jahre plus noch eine Wertsteigerung, das ist so viel Geld, was man nach 10 Jahren quasi dann rauslösen kann. Das kann man mit der Hände Arbeit nicht schaffen, es geht einfach nicht.
Was voll, dass du das sagst. Ich habe mal von der Verena Paus da gelesen, ein Poster. Sie gesagt, mein Geld, also frei nach Verena Paus da, mein Geld ist meine beste Arbeitnehmerin oder Mitarbeiterin. Und genau das sehe ich nämlich auch so, ne.
Das ist auch genau das, was du sagst, dass das Geld, das ist ja quasi ein Partner, der für einen arbeitet und Geld verdient, und zwar Tag und Nacht, auch an Feiertagen, auch an Weihnachten, auch wenn ich im Urlaub bin oder wenn ich einen Bad Hair Day habe, dann arbeitet trotzdem meine Immobilie für mich, oder meine Immobilien arbeiten für mich. Also das ist tatsächlich, ich kann wirklich Frauen, die objektiv können, wirklich nur ans Herz legen, sich mit dem Thema Immobilieninvestment zu beschäftigen. Das ist also ein Thema. Das andere Thema, das ist ja quasi abgekoppelt davon, das Thema Selbstständigkeit, eigenes Business, kann ich auch nur sehr empfehlen. Und der, der, der Leitgedanke, der mich sehr weit gebracht hat, ist einfach zu sagen, okay, aufgrund meiner Lebenserfahrung, und das gilt für jeden Zuhörer, jede Zuhörerin jetzt, jeder von uns hat ganz einzigartige Eigenschaften, Fähigkeiten, Qualitäten, in sich und bestimmte Probleme im Leben gemeistert, ja, ob die privat sind oder Bezug auf Sport, in Bezug auf Beziehung oder whatever, es ist ganz egal. Aber es gibt einen Haufen Probleme, die jeder von uns gelöst hat. Und wenn man diese Sachen, die man gut geschafft hat, als Business-Idee begreift, dass ich sage, wenn ich ein bestimmtes Problem für mich gelöst habe, dann kann es doch gut sein, dass da draußen Hunderte oder Tausende sind, die das gleiche Problem haben und die total happy wären, wenn ich ihnen bei der Lösung helfe. Und die sogar bereit wären, Geld dafür zu bezahlen. Ja, also jetzt quasi wirklich, die meine Ermunterung ist: Es gibt so viel toll ausgebildete Männer und Frauen bei uns im Land, die so viele Dinge schon gewuppt haben und die definitiv damit anderen Leuten helfen können. Die Frage ist dann nur, da muss man halt noch ein bisschen lernen: Wie verkaufe ich das? Ja, wie mache ich auch das Marketing dafür? Wie mache ich das überhaupt bekannt? Aber ich habe auch vor weniger als 5 Jahren, jetzt sind es fast 5 Jahre, angefangen. Ich habe einfach gedacht, so, ich glaube, Immobilien für Frauen ist eine tolle Idee, und ich glaube, ich habe was dazu zu sagen, weil ich es für mich gelöst habe. Und dann bin ich einfach losgegangen und habe das quasi einfach drangeblieben. Und jetzt werde ich inzwischen zu Investmentkongressen eingeladen. Ja, das hätte ich mir vor 5 Jahren nicht träumen lassen. Aber ich war halt einfach vielleicht stur oder habe einfach nur sehr tief in mir daran geglaubt, dass ich was machen kann, wo ich wirklich anderen Menschen helfen kann. Ja, und diese Idee, also das ist quasi eine Free-Business-Idee für jeden und jede, die das hier heute hört. Deine Lebenserfahrung ist das, womit du anderen helfen kannst. Und das ist eine Business-Idee für jeden.
Genau, du sagst das so inspirierend, und wenn man dir so zuhört, hört sich das auch alles so einfach an. Und im Grunde ist es auch so einfach. Im Grunde ist es einfach: Jump und macht das! Also glaubt an euch. Wir haben uns ja schon viel öfter unterhalten, und du hast auch einmal diesen Satz gesagt: Der Kuchen ist groß genug für alle. Erklär mal.
Ja, der Kuchen ist groß genug für alle. Damit meine ich zum Beispiel jetzt auch, freue ich mich total, dass wir heute zusammen hier sind, weil man könnte ja denken, die Anja und Anna ist, die machen ja quasi das Gleiche, die sind ja Konkurrentinnen. Aber es ist totaler Unsinn, weil erstens die Anna und ich ja verschiedene Charaktere sind, wir verschieden sprechen, verschieden aussehen, verschiedene Menschen uns gut oder nicht gut finden. Und da draußen zum Beispiel jetzt nur am Beispiel von Anna und mir, da draußen so viele Menschen, denen wir helfen können, so viele Frauen, denen wir helfen können. Es ist genug für alle da, also genug für uns und noch genug. Also ich wünsche, würde mir wünschen, es gibt noch 1000 Immobilienfrauen, die anderen Frauen zeigen, wie es geht, weil es unser Land verändern würde oder auch die Welt verändern würde. Und das Gleiche gilt auch bei Investmentdeals. Ja, viele denken immer so, ja, es gibt ja keine guten Deals mehr und die sind ja hart zu finden. Stimmt überhaupt gar nicht. Es gibt ganz viele. Man muss nur mal gucken, ja, wie komme ich denn an die guten ran? Oder welche Deals würde denn ein Profi machen? Und wie lerne ich die Leute kennen, mit denen auch ein Profi arbeiten würde? Also quasi viel mehr Netzwerk und, und die Kreativität spielen zu lassen, als jetzt zum Beispiel im Internet stupide nach einer Wohnung zu suchen, weil im Internet landet nur der Schrott. Also jetzt ein bisschen überspitzt gesagt, sondern echt zu sagen, also ich habe es oft so als Bild genommen, wenn man sich sein Handy nimmt, ja, und jetzt gesetzt den Fall, man hätte schon 10 Immobilien, wie würde das Telefonbuch aussehen? Da wären natürlich lauter tolle Immobilienkontakte drin. Das heißt, was es gilt zu tun, ist so ein Mensch zu werden, der Immobilienkontakte im Telefon hat, und dann kommen die Dinge automatisch.
Also Immobilien von Frauen für Frauen erklärt. Genau da wünsche ich mir auch ganz, ganz, ganz viele Mitstreiterinnen, so wie du das gerade gesagt hast, damit nämlich wirklich jede Frau eine Wohnung besitzt. Denn mindestens eine Immobilie gehört wirklich ins Portfolio jeder Frau. Ich finde total toll, dass wir da gemeinsam für kämpfen. Und jetzt erklär, also wir haben jetzt die Frauen überzeugt, dass sie sich mit ihren Finanzen beschäftigen sollen, und wir haben sie auch davon überzeugt, dass es jetzt eine Immobilie sein soll. Wie starte ich jetzt? Ich kann mir jetzt nicht auf einmal 10 Kontakte in mein Handy reinspeichern, die irgendwie gute Wohnungen haben. Wo kriege ich die her?
Nein, das nicht, aber tatsächlich sich wirklich, also im Bekanntenkreis oder jetzt auch zum Beispiel jetzt, wenn man den Podcast hier hört, sich mit dir oder mir oder anderen, die man kennt in den Bereichen, in Kontakt zu bringen, sich Informationen zu holen, sich einfach schlau zu machen, sich einfach grundsätzlich mal das Thema zuzutrauen. Und nach dem Motto: Wie würde ich mich verhalten, wenn das Thema ganz einfach wäre? Dann würde ich mir einfach ein bisschen Text dazu anlesen und schauen, dass ich reinkomme. Oder ich mache auch immer gerne anderes Beispiel. Wenn jetzt gerade, wenn jetzt jemand noch im Job ist, sagen wir mal, und der Chef kommt zur Tür rein und sagt: Hey, bis morgen will ich, dass du mehr weißt bezüglich Immobilien, weil ab nächsten Monat bist du mit dem Thema Immobilienkauf betraut. Da würde man auch nicht sagen: sagen, das kann ich aber nicht und das traue ich mir nicht zu, sondern würde man sagen, okay, jetzt Chef, erledige ich, ich fuchse mich rein, ich mache es irgendwie möglich. Und quasi, das ist so eine, soll ich sagen, so das nicht mehr in Zweifel zu ziehen, dass das passieren wird, setzt unheimliche Kräfte frei. Das gilt auch in anderen Themen übrigens. Und ansonsten wirklich einfach zu überlegen, okay, die Informationen sind alle available, ja, es gibt so viel Free Content jetzt bei dir, bei mir, bei anderen, ist ja ganz egal, sondern wirklich zu sagen, Wie komme ich schnell ins Tun? Und das Wichtige ist das Tun. Und das Deal machen finde ich fast noch wichtiger als viel zu wissen. Also ich weiß auch nicht alles, aber ich weiß definitiv, wie ich es mache. Und das ist halt quasi Deal nach Deal nach Deal einfach das, was dann bei mir Geschwindigkeit und Turbo reingebracht hat. Das ist wie wenn man, keine Ahnung, im Flugzeug sitzt. Ja, ich kann ganz super im Flugzeug mitfliegen. Ich muss aber nicht wissen genau, wie jedes Teil im Flugzeug funktioniert. Aber trotzdem kann ich ganz fantastisch fliegen. Und so ist bei Immobilien auch. Ich muss nicht jeden Parameter bis ins Allerletzte verstanden haben. Ich muss auch nicht meine Mieter selber betreuen. Das muss ich alles nicht machen. Mache ich auch nicht. Könnte ich wohl, aber mache ich nicht. Sondern es geht nur darum zu sagen, okay, wie kann ich mir einen Überblick verschaffen, der plausibel ist? Habe ich die wesentlichen Sachen verstanden? Und dann einfach umsetzen und machen.
Ich liebe dieses Bild, ne? Genau, du kannst ganz fantastisch fliegen, auch ohne eben selber zu fliegen, ne? Einfach das Vertrauen zu haben, dass alle Leute, deren Job das ist, dass die dich gut fliegen werden. Also, wir kommen gleich zu dem Thema, was mich sehr interessiert bei dir, und zwar ist das München und das Thema Neubau, weil das zwei Themen sind, bei denen bei uns oft sehr viele Fragezeichen. Also, bei uns im Club, die Frauen, die in München wohnen, gerne in München investieren würden, finden keine Wohnung, sagen ist es zu teuer. Und beim Thema Neubau gibt es eben auch viele Fragen. Dann bist du die Superexpertin, da komme ich gleich dazu. Aber ganz kurz noch, dein— gestern hatte ich ein Gespräch mit einer Bootcamp-Teilnehmerin von uns. Wir machen ja auch ein Bootcamp, nehmen die Frauen an die Hand, und in 12 Wochen haben sie ihre erste Wohnung gekauft. Und diejenige, die als allererste gekauft hat, die hat mir genau das gesagt. Ich habe sie gefragt, wie hast du es geschafft, dass du so schnell gekauft hast? Und sie hat gesagt, ja, sie hat das nicht mehr hinterfragt. Es war für sie nach unserem Bootcamp oder im Laufe des Bootcamps, war es für sie einfach klar, sie ist jetzt Immobilieninvestorin. Sie hatte davon noch nie eine Wohnung gekauft. Aber sie hat sich da so rein vom Mindset her so reingedacht, dass es ihr klar war, sie kauft jetzt diese Wohnung. Und dann gab es keine Frage mehr, die ist dann einfach gegangen und zack, nach 6 Wochen hatte die ihre erste Wohnung gekauft. Und jetzt hat die beurkundet die bald Wohnung Nummer 2 und Nummer 3.
Sensationell. Ich kriege immer Gänsehaut, wenn ich so was höre, weil es ist wirklich, es geht ums Loslegen. Es ist wirklich Mindset. Und tatsächlich ist ein Immobilien nicht so viel zu verstehen. Also ich habe jetzt gerade die Woche auch eine Kundin gehabt, die hat— wir hatten eigentlich schon über alles gesprochen, sie hat alles verstanden. Und dann hat sie sich aber noch mal übers Wochenende ein Excel gebaut, ja, und hat einfach, weil sie es wirklich im Tiefe verstehen wollte, mit Annuitäten, Darlehen und allem Pipapo, hat sie sich noch mal selber ein Excel gebaut, um es wirklich zu durchdringen. Und am Wochenende, nach dem Wochenende, am Montag haben wir noch mal Call gehabt, und dann meinte sie so zu mir: Anja, Immobilien ist ja nur Plus und Minus.
Ja, sorry für unsere Branche, aber es ist schon so, ne.
Es ist, ich habe sie gefeiert, weil das ist die Erkenntnis. Es ist nur ein bisschen Plus und Minus. Ich sage immer, ein Viertklässler kann es eigentlich berechnen und mehr Magic ist da nicht. Und alles, was man drumherum macht an Huhu und Angst, das ist nur die in der eigenen Vorstellung kompliziert.
Genau, ja. Ich sag auch, ne, Immobilie ist keine Rocket Science und man kann das einfach in paar Steps aufteilen und dann kriegt das auch wirklich jeder hin. Aber jetzt hier Rocket Science München, Wie kann ich in München investieren? München ist die teuerste Stadt Deutschlands, wir wissen es alle. Klar, die Mieten sind auch höher als in Berlin, aber die sind jetzt nicht so exorbitant viel höher. Wie finde ich da noch Immobilien, die sich rechnen und wo?
Tatsächlich gibt es in München ganz fantastische Business Cases. Und ja, München ist teuer bei den Kaufpreisen und auch bei den Mieten. Das ist komplett richtig. Was ich für eine Taktik fahre, ist, ich habe zum Beispiel sehr viele WGs, weil WGs einfach mehreren Sachen entgegenkommen, weil wir müssen schauen, also München hat großen Zuzug, München hat 230.000 Studenten. Das ist so viel wie viele andere deutsche Städte überhaupt an Einwohnern haben. Wir haben riesengroße Arbeitgeber. Jetzt hat kürzlich Apple gesagt, dass er sich auch definitiv ansiedeln wird in München. Das heißt, da ist einfach viel los. Und ganz ehrlich, die Ausweisung neuer Baugebiete oder Änderungen, quasi mehr bebaubare Fläche, kommt nicht nach, damit so viel Wohnraum zur Verfügung zu stellen, wie nötig ist. Das heißt schlicht und ergreifend, Wohnraum wird immer knapper. Und jetzt sind die Energiekosten ja noch gestiegen und die werden womöglich noch weiter steigen, wissen wir nicht. Das heißt, die Leute rechnen immer genauer. Wie viel kann ich denn von meinem Gehalt überhaupt für Wohnung ausgeben? Und wenn ich dann davon mindestens 100 oder 200 für Energie ausgeben muss, wie viele Quadratmeter kann ich mir denn dann noch leisten, damit der Rest meines Lebens auch noch funktioniert? Das heißt, die Leute kalkulieren genauer auf den Wohnraum und unsere WG-Zimmer sind sehr, sehr, sehr gefragt. Jetzt die Frage: Wie kommt man an so was ran? Also die richtig guten Deals sind ja zwei Sachen: entweder ganz schlechte Immobilien, die man aufmöbelt, oder qualitätsmäßig hochwertige Immobilien, die bereits aufgemöbelt und saniert sind. Von der ersten Methode würde ich abraten, denn wenn man sagt, man kauft was, was quasi runtergekommen ist, um selber zu sanieren, hat man erheblichen handwerklichen Aufwand, organisatorischen Aufwand, auch rechtliche Risiken. Allein alle Handwerker unter Vertrag zu nehmen mit Fehlern umzugehen und zu schauen, dass die alle rechtzeitig auf der Baustelle erscheinen und die Sachen rechtzeitig fertig sind, ist ein erheblicher Aufwand, von dem ich gerade für Anfänger einfach abraten würde. Wenn aber quasi solche Fälle ausfallen, ist aus meiner Sicht nur noch anzuraten, dass man sagt, okay, ich kaufe wirklich Qualität, die hat zwar ihren Preis, aber ich habe mir ein paar Probleme vom Leib geschafft. Zum Beispiel, dass ich eben weiß, bei Sanierungen kommt nichts auf mich zu, weil es eben schon saniert ist. Deswegen, solche Deals, und das muss ich ganz ehrlich sagen, die sind nicht im Internet, in den seltensten Fällen. Weil die Menschen, die auf dem Niveau im Immobilienmarkt unterwegs sind, das sind professionelle Bauträger, das sind gute Fix und Flipper, die wissen, dass sie gute Ware haben, und die stellen die nicht ins Netz. Die sind nur Off-Market zu finden. Warum machen die das? Ganz einfache unternehmerische Grundüberlegung: Wenn jetzt jemand in München einen super sanierten, sauberen Deal mit 4% Rendite in ins Netz stellt, dann hat er am nächsten Tag 2000 Telefonanrufe. Der muss 3 Leute einstellen, die allein die Telefonanrufe abfackeln. Dafür hat er aber natürlich keine Lust. Deswegen, die wissen, sie haben gute Ware und sie finden immer Absatzmärkte dafür. Und man sieht es. Klar sind die Notare nicht mehr so ausgelastet wie letztes Jahr, aber ich war die Woche schon wieder beim Notar mit einer anderen Kundin. Die Notare haben immer noch Arbeit noch und nöcher. Das heißt komischerweise, irgendwelche Leute scheinen schon noch zu kaufen und das muss man sich quasi vor Augen halten. Die Profis kaufen immer noch, aber die kaufen natürlich ich nicht mehr in D- und C-Lagen, sondern ich kaufe nur noch in A- und B-Lagen, und da nur noch gut saniert, um eben den Werterhalt möglichst gut zu haben, plus natürlich auch noch womöglich Wertsteigerungen mitzunehmen. Also wirklich auf Qualität zu achten. Und auch wenn das bis vor einem Jahr vielleicht so war, dass man sagt, der ist ja fast egal, welche Immobilie man kauft, ich finde das gefährlich, wenn man nach Schnäppchen sucht, weil Schnäppchen ist so die Sache mit buy bei TWICE und gerade bei Energiekosten, Sanierungen. Das will man nicht als offene Flanke haben, sondern da wirklich zu wissen, da kann nichts auf mich zukommen, ist wichtig.
Ich denke auch, dass die Zeit, in der quasi jeder mit Immobilien reich werden konnte, vorbei ist. Oder die wird sicherlich wiederkommen, aber die ist jetzt gerade nicht. Jetzt gerade sind echt die Profis gefragt. Und genau da finde ich es spannend, deine Expertentipps hier zu hören und auch zu veröffentlichen. Jetzt sind die Zinsen ja bei fast 5%. Wie würdest du denn so eine Immobilie jetzt rechnen oder aufsetzen?
Auf jeden Fall. Auf was natürlich zu achten ist, was also jetzt muss, auf die muss dazu der Person passen, die kauft, und der ihr, der ihren monatlichen finanziellen Lebenswandel. Auf den muss man gucken, weil es einfach um die Frage geht, kann, wie viel Zuzahlung pro Monat kann sich eine Person leisten? Ja, weil momentan ist einfach prozentual gesehen, mathematisch geht es nur mit Zuzahlung. Das heißt, man muss halt gucken, kann ich 2, 3, 4, 5 500, 600, 700 zuzahlen. Und je nachdem, wie viel man zuzahlen kann, kann man eben sagen, okay, mit der Zuzahlung kann ich eben nur eine Immobilie bis zu der Größe kaufen, jetzt mal vorausgesetzt, das Eigenkapital ist da, weil ich mich sonst finanziell überheben würde.
Aber warum muss man meine Rendite—
die Rendite, ja, also das Thema ist, was man einfach beachten muss, dadurch dass man Zuzahlung hat, die Zeiten von anfänglichem positiven Cashflow pro Monat, die sind momentan einfach vorbei. Das geht mathematisch nicht. Wenn ich 4% Rendite habe, und ich habe fast 5% Zinsen und noch 2% Tilgung, dann habe ich quasi 4 gegen 7. Das kann mathematisch nicht aufgehen. Man muss einfach anders herangehen.
Naja, und sagen, dass es bei ETFs und Aktien ja auch so ist, ne? Du investierst ja die ganze Zeit. Ja, das waren einfach, wir waren sehr verwöhnt in der Immobilienbranche.
Genau, das waren jetzt einfach goldene Zeiten der Immobilienbranche in den letzten Jahren. Das hat sich jetzt verändert. Aber was man ja eben sagen kann, wenn man jetzt zuzahlt, ist es ja trotzdem auch so, und bei den WGs sehe ich das, bei WGs kann man ja regelmäßig dann auch wieder die Miete erhöhen, zu sagen, okay, das ist nicht nur eine Zuzahlung, die weg ist, so, ja, sondern man zahlt in die eigene Tilgung ein. Das ist nicht weg, das Geld, das wandert nur in die Immobilie rein und ist da immer noch besser aufgehoben, als wenn es nur in irgendeinem ETF oder Riester oder was auch immer wäre. Warum? Weil ja gleichzeitig, während ich bisschen was zuzahle, paar Hundert vielleicht, trotzdem die Mieter ja viel mehr, viele mehrere Hundert mir quasi Vermögen aufbauen, ja. Auch wenn ich was zuzahlen muss, habe ich immer noch eine Luxusposition.
Also sagen wir jetzt, in Zeiten wie heute ist es okay, dass man die Tilgung aus eigener Tasche zahlt.
Ja, nicht die komplette Tilgung natürlich, aber wenn man— also Immobilien machen immer noch Sinn, es macht immer noch Sinn, Assets zu haben. Und da es eben momentan nur mit Zuzahlung geht, muss man sich einfach nur die Zuzahlung selbst besser verkaufen und sagen, okay, ich tilge ja auch, ich mache selbst was für meinen Vermögensaufbau. Dafür kann ich vielleicht irgendeine doofe Lebensversicherung streichen und meinen Riester streichen. Dann passt es für monatlichen Cashflow insgesamt auch wieder. Aber ich habe halt mehr davon, wenn ich einen Sachwert aufbaue, der dann, wenn ich in Rente gehe, erstens der Sachwert abgezahlt ist, plus der Sachwert wirft regelmäßig was ab. Das ist halt was anderes wie ein Riester, der auf den jetzt noch die nächsten 30 Jahre die Inflation quasi voll zugreift, ja.
Ja, und der auch nicht das Doppelte wert ist in 10 Jahren, ne.
Genau.
Und je länger man hält, desto weniger Zinsen zahlt man ja auch. Also desto mehr, desto weniger ist das Darlehen hoch, desto weniger Zinsen muss man zahlen. Und ich beobachte genau das Gleiche, dass man am Anfang eben schon öfter draufzahlt bei Immobilien, aber nach paar Jahren eben nicht mehr. Und das muss man auch so im Kopf haben, dass das ja nicht für immer ist. Es geht jetzt nicht das ganze Leben so weiter, dass man 300 € draufzahlt auf die Immobilie, sondern das ist jetzt vielleicht für 5 Jahre.
Genau. Und quasi Immobilien ist ein langfristiges Invest. Langfristiges Invest. Da geht es jetzt nicht darum, dass man nächsten Monat schon krass den Gewinn hat, aus dem man dann in Urlaub fährt, sondern es dauert eben ein paar Jährchen, bis man es quasi in dem Sinn auf dem Konto vielleicht sieht. Aber dennoch wird man merken, und die Steuer, das Finanzamt wird es auch so sehen, dass man ja trotzdem schon Vermögen generiert hat, dass man auch dann besteuert, was man halt eingenommen hat. Aber da passiert schon ganz viel, es ist halt nur nicht so sichtbar. Und das ist auch eine Falle, oder nicht eine Falle, aber ein Glaubenssatz, wenn man quasi aus dieser Angestellten-Denke kommt, nach dem Motto, ja, ich muss es auf dem Konto sehen, damit es real ist, ja, nach dem Motto, es muss auf dem Konto sein, damit es was wert ist, ja. Aber Menschen, die reich sind, oder Unternehmer, Investoren, die gucken nicht nur, was passiert jetzt nächsten Monat auf meinem Konto, sondern die sagen Was passiert nächstes Jahr mit meinem Gesamtvermögen? Oder was passiert in 10 Jahren mit meinem Gesamtvermögen, Netto-Gesamtvermögen, also Assets minus die Verbindlichkeiten? Was bleibt über? Und es ist quasi eine komplett andere Sache, auf seine ganze Geldsituation zu gucken. Nicht nur, was passiert auf meinem Giro, sondern was passiert insgesamt? Wie viel habe ich insgesamt meine Energie erhöht und wie viel habe ich mir zugetraut, quasi an mich zu ziehen?
Ja, es ist ja auch so, dass diese ganzen Studien kommt immer raus, dass die reichsten Europäer Italiener und Spanier sind. Und zwar warum? Weil die ganz früh anfangen, in Immobilien zu investieren. Und da sind ganz viele, die das zum ersten Mal hören, total erstaunt, weil alle natürlich denken, die Deutschen mit ihren hohen Gehältern sind eigentlich die Reichsten. Aber so ist es nicht. Es sind eben die, die Vermögen im Ganzen betrachten. Anja, wir würden jetzt langsam zum Ende kommen. Was sind denn deine 3 Top-Tipps, die du uns noch mit auf den Weg geben möchtest?
Auf jeden Fall loslegen, Denn selbst wenn es jetzt noch nicht gehen sollte, kann man Mittel und Wege finden, wie man quasi mehr Eigenkapital aufbaut oder mehr Einkommen erzielt, um es zu schaffen. Einfach wirklich loslegen und sagen, es ist möglich. Zweitens, sich schlau lesen und sich in die Energie von Menschen begeben, die da schon sind, wo man selber hin möchte. Stichwort: Sei es dein Podcast, sei es bei mir, einfach immer wieder mitlesen, damit es ganz normal wird, sich mit finanziellen Fragen zu beschäftigen, dass es so normal wird wie Essen, Atmen oder Radfahren. Und der dritte Tipp ist, sich nicht vom Umfeld verunsichern lassen, denn das Umfeld hat möglicherweise noch nie investiert und weiß es einfach nicht und hat es wegen des Money Mindsets, was es hat. Aber wenn man andere Ergebnisse erzielen will, dann ist die einzige Möglichkeit, dass man andere Dinge tun muss. Das so ein bisschen Monkey see, Monkey do. Wenn du andere Ergebnisse haben willst, musst du anderen Input in dein Hirn reinlassen.
Ganz einfach. Ich liebe es. Also legt los, Lest euch schlau, klaut euch die Energie von den Leuten, die da sind, wo ihr hin möchtet. Lasst euch auf gar keinen Fall vom Umfeld verunsichern und Monkey see, Monkey do, macht einfach nach. Genau das. Vielen Dank, das war ein ganz toller Podcast, fand ich total inspirierend, und wir sehen und hören uns hoffentlich ganz bald wieder.
Vielen Dank, liebe Anneliese, vielen Dank. Tschüss!
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