Let's talk Wild Women Underwear - mit Regina Schönberger
12 Jun 2024 · 31 min
In this episode of the Happy Immo podcast, host (SPEAKER B) interviews Regina Schönberger, founder of the sustainable underwear brand Wild Woman and a new mother of two. Regina shares how a personal discomfort with corporate‑standard underwear sparked the creation of her eco‑friendly label, and how she navigated the startup journey with the help of a structured program and a supportive community. The conversation then shifts to her interest in real‑estate investing: she explains why she wants to buy property in Berlin, the financial hurdles she faces as a self‑employed mother, and the specific questions she has about rental yield versus mortgage payments. The hosts discuss financing options (including leveraging her partner’s income and using a trusted financing advisor), the trade‑offs between buying in a primary market like Berlin versus secondary cities such as Cottbus or Magdeburg, and the importance of location knowledge and a reliable network of craftsmen and property managers. Regina’s key take‑aways are: join a community of like‑minded investors, start saving early (even small amounts), and adopt a “just do it” mindset rather than over‑researching. The episode ends with practical tips for first‑time female investors and an invitation to continue the mentorship in future episodes.
Chapters
America leads the world in medicine development. It matters. We get new medicines first, nearly 3 years faster. 5 million Americans go to work because we make medicines here at home. And not relying on other countries keeps us safe. But China is racing to overtake us. Will we let them? Or will we choose to stay ahead? When America leads, America cures. Let's tell Washington to keep us in the lead.
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Herzlich willkommen zum Happy Immo Podcast. Heute habe ich wieder einen ganz wunderbaren Gast, und zwar Regina. Herzlich willkommen!
Vielen Dank für die Einladung.
Sehr gerne. Regina, stell dich doch mal kurz vor. Wer bist du und was machst du?
Sehr gerne. Ich bin Regina. Ich bin Berlinerin und seit kurzem zweifache Mama von zwei kleinen Jungen und auch die Solo-Gründerin von Wild Woman. Wild Woman ist eine nachhaltige Unterwäschemarke, mit der wir versuchen Frauen ja, sich so wohl wie möglich zu fühlen, indem wir nicht nur bequeme Unterwäsche anbieten, sondern vor allem auch eine tiefgründigere Message verbreiten, nämlich dass sie sich so, wie sie sind, wohlfühlen können in ihrem Körper, ohne sich ja so diesen Schönheitsidealen, die wir alle kennen, unterlegen zu müssen.
Das finde ich total super, denn genau darum geht es ja, dass Unterwäsche ganz oft einfach auch total unbequem ist und irgendwie nur an Supermodels bequem aussieht. Und wenn man selber die anzieht, dann sieht es total scheiße aus. Deswegen finde ich gut, was du da, was du da machst. Wie bist du denn auf die Idee gekommen? Was war so der Hintergrund?
Ja, das war tatsächlich mein eigener persönlicher Leidensweg. Ich habe vor der Gründung in der Unternehmensberatung gearbeitet und da war ich manchmal so 16 Stunden im Anzug und ich konnte es dann manchmal echt nicht ertragen, wie unbequem meine Unterwäsche war. Und ich konnte auch einfach nicht glauben, dass sie so unbequem sein muss und wie das dann oftmals so ist. Aus Eigenbedarf heraus zu gründen. Man denkt sich dann irgendwann mal, es muss doch eigentlich besser gehen und ich mache das jetzt einfach mal. Und bei mir war das damals auch ein Zusammenspiel aus Corona und der ersten Elternzeit, in der es für mich dann klar war, so richtig wieder komplett in die Beratung zurückzugehen kann ich nicht. Und entweder ich gründe jetzt oder es passiert nie. Und dann habe ich mich einfach dazu überrungen und die Idee war schon lange in meinem Kopf und dann habe ich gedacht, okay, Dann verfolge ich mal diese Idee und schau mal, was daraus wird.
Und wie hast du das dann gemacht? Step by step. Also du hattest ja wahrscheinlich vorher nicht so viel Ahnung von Unterwäsche, wie man das eben schneidet.
Nein, ich hatte ja, ich hatte tatsächlich gar keine Ahnung. Das hätte natürlich geholfen, wenn ich zumindest ein bisschen Näh- oder Schneidererfahrung gehabt hätte. Aber ich habe mir dann tatsächlich so was Ähnliches, wie ihr das mit dem Happy Emo Club anbietet, gekauft. Ich habe dann so ein Programm gemacht für nachhaltige Modelabels und die hat sich dann wirklich Step by Step an die Hand genommen und dir gezeigt, okay, wie machst du das Sourcing, wie machst du Manufacturing, wie machst du auch Go-to-Market? Und das war für mich echt super hilfreich, weil vorher habe ich ganz viel gegoogelt und versucht, selbst herauszufinden. Und als Quereinsteigerin, ohne wirklich was gelernt zu haben oder ohne wirklich mit Expertinnen sprechen zu können, tappt man ganz, ganz lange im Dunkeln, finde ich. Und dieses Programm, das hat mir dann irgendwie alles eröffnet und, und hat mir auch so ein paar Kontakte an Fabriken und, und Materialhersteller gegeben und dann habe ich das so langsam aber sicher alles alleine dann hinbekommen.
Das ist ja total super, denn das ist schon einer meiner Lieblingstipps in Bezug auf Immobilien, sage ich nämlich immer. Wie, wie kommt man da voran? Und da ist eigentlich genau das die Antwort. Sucht euch Expertinnen oder sucht euch jemanden. Also ihr könnt euch alles ergoogeln, ihr könnt alles erlesen und so weiter, aber meistens bringt das gar nichts. Meistens ist das erst dann gut, wenn man wirklich eine Community hat, die einen an die Hand nimmt, oder Expertinnen, die man alles fragen kann. Und das gilt für, das gilt wahrscheinlich in allen Bereichen.
Ja, und meistens ist es ja so, dass die Informationen, die wirklich wichtig und entscheidend sind, eben nicht for free irgendwo präsentiert werden oder zumindest nicht so leicht, dass, dass man sie dann wirklich nutzen kann. Und für mich war es dann auch diese Realisierung, okay, ich investiere jetzt mal in meinen Wissensaufbau und das hat mir dann auch geholfen, es wirklich umzusetzen, weil wenn man erst mal ein paar tausend Euro investiert hat, Dann ist natürlich auch die Bereitschaft, das wirklich durchzuziehen und nicht einfach nur so eine Idee sein zu lassen, viel größer. Zumindest war das bei mir so.
Voll, dann ist der Druck da, dann hat man schon mal Geld ausgegeben und dann kann man das nicht einfach so abbrechen. Das kann ich auf jeden Fall total unterschreiben. Ja, genau. Und du hast gesagt, du bist Mutter von zwei kleinen Jungs. Herzlichen Glückwunsch! Wie sieht es denn dann bei euch aus? Also das heißt, bist du, bist du wieder Zurück im Job?
Na ja, offiziell bin ich im Mutterschutz und dann auch in der Elternzeit. Aber als Selbstständige finde ich, ist man nie so richtig raus aus dem Job, außer man, man hat schon bereits ein großes Team und kann sich da wirklich jemanden als Ersatz besorgen. Und das hat das bei mir natürlich gerade nicht. Deswegen also alles, was jetzt kommt an Bestellungen, das mache ich natürlich weiter. Ich habe einfach ein paar Sachen, die ich sonst gemacht habe, ein bisschen zurückgeschraubt. Und fahr das jetzt langsam wieder hoch. Aber komplett Pause machen, das ist, das ist nicht möglich gerade.
Ja, super cool. Als Selbstständige ist man selbst und ständig, aber das bietet ja auch die Chance, dass man da einfach weiter im Job bleiben kann und ja, ja, ja, vorantreiben kann.
Genau, beide Babys gleichzeitig sozusagen.
Genau, genau. Wir sprechen jetzt ja heute auch über Happy Immo. Deswegen habe ich auch so gefragt, wie du im Job bist und so, denn wenn man eine Immobilie kaufen möchte, dann gibt es ja bestimmte Bedingungen. Also das Großartige an Immobilien, finde ich, ist, dass wenn man was für 100.000 € kaufen möchte, man nur 10.000 € mitbringen muss. Ja, also dieser Hebeleffekt, das hat man bei ETFs nicht. Ansonsten performen Aktien und ETFs von der Rendite her meistens sogar fast besser als Immobilien, aber eben auf das Eigenkapital überhaupt gar nicht. Da Da haben Immobilien, bringen dann das Zehnfache an Rendite. Das funktioniert aber nur, wenn eine Bank einen auch wirklich finanziert. So, jetzt hast du gesagt, du bist selbstständig und du bist in Elternzeit. Wie gehst du denn da gerade dran?
Also bei uns ist es so, also bei mir und meinem Mann, dass wir jetzt auch seit Kurzem unsere, also unsere Investitionen und auch unsere Finanzen etwas mehr zusammenlegen. Vorher war ich immer die Verfechterin zu sagen, wir teilen das total klar auf und bin dann aber in den letzten letzten Jahren auch mehr davon abgerückt. Und deswegen ist es für mich jetzt beim Punkt Finanzierung zumindest die Möglichkeit da, das über ihn finanzieren zu lassen, oder sagen wir mal über sein stabileres Einkommen, als das bei mir gerade der Fall ist. Deswegen können wir das jetzt gerade überhaupt in Betracht ziehen, weil Eigenkapital, das bringe ich mit, das bringen wir auch gemeinsam mit. Aber ja, diese diese Bedingung überhaupt Einkommen auch regelmäßig zeigen zu können und auch einer bestimmten Höhe ist als Selbstständige und jetzt vor allem in den ersten Jahren der Gründung für mich, das ist unmöglich.
Das finde ich super, dass du da über deinen Schatten gesprungen bist, denn ich kann das für mich auch genauso sagen. Bei mir war das auch so, dass ich immer gesagt habe, auf gar keinen Fall, man hat getrennte Konten. Und irgendwann habe ich aber das auch geändert, weil ich auch gesehen habe, ich bin selbstständig und ich werde gar nicht finanziert und mein Mann ist angestellt, was ja total absurd ist. Der könnte ja einfach morgen kündigen. Aber auf jeden Fall ist es einfach so. Und deswegen finde ich auch, da darf man eigentlich keine Scheu haben. Wichtig ist eben nur, dass man das beide im Grundbuch stehen hat. Oder vielleicht sogar, wir erleben auch immer wieder, dass manchmal auch nur die Frau im Grundbuch steht. Also es kommt eben darauf an, also man kann diese ganzen Sachen lösen, so wie sie einem fair vorkommen. Und ich glaube, fair ist es eben nicht zu sagen, der eine hat Geld und der eine wird finanziert und deshalb gehört ihm das alles. Weil das ist so ein bisschen das, warum wir mal Happy, also ursprünglich mal Happy Immo gegründet haben, weil so viele Frauen weniger Geld hatten als ihre Partner. Die Partner haben die Finanzierung bekommen für die Wohnung und die Frauen standen dann gar nicht im Grundbuch und haben aber, weil sie ja nicht die Finanzierung, der Partner hat dann die Finanzierung bezahlt, aber die Frauen haben dafür eine Miete an ihren Partner bezahlt. Also total absurd. Die Frauen haben im Prinzip die Wohnung für den Partner bezahlt und das war nicht nur einmal, das war 100 Mal. Und dann haben wir gesagt, nee, wir müssen jetzt hier anfangen, für fairere Verhältnisse zu sorgen, weil das ist ja total unfair. Also irgendwie muss man sich in der Partnerschaft ja schon auch überlegen, warum hat denn der eine mehr? Und wie kann man das ausgleichen?
Okay, krass. Das habe ich jetzt auch noch nicht gehört, dass die Partnerin dann Miete an den, an den Ehemann oder an den Partner zahlt. Ja, Wahnsinn. Total. Nee, das wäre dann bei uns tatsächlich auch eher quasi ein gemeinsames Projekt. Und das wäre mir auch anders gar nicht, gar nicht fair genug, genau zu sagen, dass irgendwie dann nur einer im Grundbuch stünde.
Wahnsinn. Und warum Immobilien? Warum wollt ihr euch? Warum seid ihr auf der Immobiliensuche? Warum sagt ihr nicht anderes Asset?
Also bei uns beiden, wir waren beide in der Unternehmensberatung und da war das irgendwie so, ich weiß auch nicht, das war irgendwie so in meinem Kolleginnenkreis, dass ETFs das, das Ding ist. Und dann, als ich angefangen habe, viel Geld auch sparen zu können und ich dann endlich auch dachte, okay, jetzt kann ich investieren, weil da waren ETFs das Erste und das Naheliegendste und da wusste irgendwie jeder was und ich konnte mir ganz viel aus meinem Kolleginnenkreis erhaschen an Wissen. Und Immobilien kamen dann irgendwie nie so richtig vor. Und bei mir persönlich waren Immobilien auch nie aus familiärer Sicht relevant. Das war überhaupt keine Option, dass wir mal eine Immobilie besitzen als Familie. Und deswegen glaube ich, bin ich mit der Idee, eine Immobilie als Kapitalanlage zu haben, überhaupt nicht in Berührung gekommen. Und genau deswegen haben wir das Also habe ich auch persönlich mein gesamtes Erspartes erst mal, oder das, was ich investieren wollte, in ETFs investiert. Und erst in den letzten, ich würde sagen so 3, 5 Jahren habe ich auch erkannt, es bringt etwas, auch in unterschiedliche Assets zu investieren. Und Immobilien sind dann natürlich somit das Naheliegendste. Und vor allem, weil ich, ich bin Berlinerin und ich liebe Berlin. Und auch wenn ich nicht weiß, ob ich jetzt hier immer leben werde, finde ich es einfach toll, hier Eigentum zu besitzen. Und deswegen, genau, habe ich mich jetzt in die Idee verliebt, hier mir eine Immobilie ergattern zu können.
Das höre ich auch total oft, dass Frauen eine Stadt lieben und dann dort einfach so ihren Fuß in der Stadt haben wollen, egal ob sie da drin wohnen oder nicht in der Wohnung. Aber es ist eben ihre Wohnung und ihr kleines Stück Berlin. Das finde ich auch eine gute, eine gute Entscheidung und einen guten Gedanken, um sich an Immobilien ranzuwagen. Und was ist denn gerade euer Stand oder wo könnten wir euch jetzt helfen? Wo steht ihr? Was wären deine Fragen?
Also bei uns ist es so, ich habe jetzt auf jeden Fall viel von euch mitnehmen können bereits. Ich habe mal einen Workshop bei euch gemacht, ich glaube vor 2, 3 Wochen oder so, und ich kriege auch ein paar E-Mails von euch. Und was ich auch gemacht habe, ist mich mit anderen zu unterhalten, die auch selbst in Immobilien investieren. Und ich habe so ein Grundverständnis, auf welche KPIs oder beziehungsweise auf welche Daten sollte ich achten? Was sollte ich mir ausrechnen? Wie sollte die Mietrendite aussehen? Aber was ich zum aktuellen Marktkontext noch nicht ganz verstanden habe, ist, wenn ich mir jetzt quasi das Ziel setze, meine Mietrendite sollte im Idealfall meine Tilgung und den Zins decken, dann ist mein Eindruck gerade, dass das total ambitioniert ist, tatsächlich das zu finden. Und jetzt wäre meine Frage, was ist da euer Stand gerade? Würdet ihr dann eher sagen, es reicht, wenn die Finanzierung den Zins deckt und die Tilgung ist dann quasi so ein bisschen, ja, das, was man sich eh zur Seite legen sollte? Oder würdet ihr jetzt sagen, nein, auch im jetzigen Marktkontext würdet ihr trotzdem so weit oder so lange suchen, bis die Mietrendite quasi beides deckt?
Also wir haben bei uns, also wir haben jetzt zwei Produkte, wir haben das Bootcamp und wir haben den Crashkurs. Und in beiden Gruppen gibt es Communities, also WhatsApp-Gruppen, in denen Frauen eben alle Fragen stellen und wir beantworten die. Und genau diese Frage, das ist die meistgestellte Frage, die wir hören, weil sie einfach gerade wirklich, also im Moment nervt es einfach. Also es ist schon besser als letztes Jahr. Jetzt ist ja, waren die Zinsen ja sogar noch mal, also jetzt sind sie bei 3,5% ungefähr, letztes Jahr bei 4,7 oder so was. Also jetzt ist es schon besser geworden. Aber genau das ist natürlich die Challenge. Aber was wir sehen, bei uns im Club kaufen wirklich viele Frauen, also viele finden was. Und das sind eigentlich die, die sich wirklich am Anfang hingesetzt haben und sich überlegt haben, was ist ihr Suchprofil, wo wollen sie suchen, was ist das Budget? Und dann haben die so einen ganz scharfen Suchauftrag. Zugaufauftrag eingestellt und schauen sich wirklich nur die Wohnungen an, die auf diesen Zugaufauftrag passen. Also wenn die einfach wissen, die Miete ist so und so oder ihr Budget ist so und so, dann gucken die sich auch keine Wohnungen an, die teurer sind. Ja, also erstens mal das. Dann sind die, die jetzt hier erfolgreich kaufen, sehr gute Verhandlerinnen. Also wir geben euch ja auch ganz viele Tools an die Hand, wie ihr den Preis runterhandelt oder bzw. wie ihr erst mal selber überlegen könnt, was gerechtfertigt wäre, also was ihr alles noch investieren müsst und so was, was ihr alles vom Preis dann eben abziehen könnt. Also das ist eben auch noch mal eine gute Sache. Und ansonsten gibt es auch einige Wohnungen. Ich poste auch nachher auf Instagram eine Wohnung, wo eine Frau wirklich total top gekauft hat, nämlich für 88.000 € in Cottbus. Und der Verkehrswert der Wohnung, ja, die Bank bewertet die Wohnung mit 97.000 €. Also das ist auch immer so was. Wenn du einfach unter Verkehrswert kaufst, dann ist das schon mal gut, weil im Moment ist nicht so eine super Immobilienzeit. Aber sobald sich das wieder eingependelt hat, wirst du deine Immobilie auf jeden Fall mindestens zum Verkehrswert verkaufen können. So, und die zahlt jetzt jeden Monat ungefähr, also mit Nebenkosten, 50 € drauf. Aber dadurch, dass ich glaube, was war das, 15.000 € unter Verkehrswert gekauft hat, ist das abgekoffert. Weißt du, diese 15.000 € kannst du jetzt aufteilen auf die ganzen Jahre, also durch 50 mal 12, und das heißt, sie kann eben ganz viele Jahre diese 50 € draufzahlen ohne Problem, sodass sich das insgesamt immer noch rechnet, weil die trotzdem diesen Kredit ab. So, und dann ist es auch noch so, dass man meistens alle 3 Jahre die Miete erhöhen kann um 10 bis 15%. Das ist immer abhängig vom Ort, aber nur bis Mietspiegel. Aber auch da kann man, also man kann da wieder 20% drüber liegen und so, ja. Und sie kann eben in 3 Jahren erhöhen, sodass sie dann auf, ich glaube, fast breakeven ist. Und dann in den 3 Jahren später ist sie dann, macht sie dann ein kleines Plus. So, aber ein Plus zu machen mit Immobilien ist auch gar nicht immer so toll, weil darauf zahlst du dann natürlich Steuern. Also eigentlich klar, wenn du viel Plus machst, ist es gut. Du kannst auch ein Plus machen, Steuern zahlen, alles gut. Aber es ist total okay, wenn deine Immobilie, wenn du immer auf Null bist, solange bis sie irgendwann abbezahlt ist, weil dann gehört sie dir und dann kannst du sie entweder teuer verkaufen oder du vermietest sie und kriegst die ganze Miete als Einkommen oder so. Also man muss gar nicht von Anfang an im Plus sein.
Ja, siehst du, das ist auf jeden Fall etwas, das, das befreit dann auch, weil wie gesagt, ich finde, bei ETFs ist das so ein bisschen einfacher. Da hat man nicht so viele, nicht so viele Kennzahlen, die man irgendwie miteinander vergleichen muss, oder nicht so viel hin und her rechnen und Verkehrswert versus Kaufpreis und so weiter. Aber genau das hilft dann, diese zumindest Hemmungen, die ich bisher hatte, dann wegzunehmen und sich das dann wirklich so klarzurechnen, wie das in dem individuellen Fall passt. Ja, meine zweite Frage wäre tatsächlich, weil du ja auch in Berlin wohnst, ich weiß auch gar nicht, ob du aus Berlin bist, aber ich habe lange Zeit überlegt, ob ich etwas in Berlin suchen sollte oder lieber etwas wie zum Beispiel Cottbus, weil da wahrscheinlich es etwas leichter sein sollte, wäre jetzt meine Vermutung. Aber ich habe jetzt letztens mit jemandem gesprochen, der meinte, ja, es macht schon mehr Sinn, sich eine Immobilie zu suchen, wo man auch wohnt, weil man da näher dran ist man mal da schneller da ist und vor allem, man kennt sich auch besser aus. Und das stimmt natürlich. Ich bin jetzt nicht so schnell in Cottbus, wie ich das jetzt hier in Spandau sein kann. Und da wäre jetzt aber trotzdem meine Frage: Ich meine, Berlin ist in den letzten 10 Jahren, glaube ich, so stark gewachsen und hat sich so krass verändert. Lohnt sich das aus deiner Sicht überhaupt noch, was in Berlin zu suchen?
Ja, also auch das sehr gute Fragen. Also ich bin aus Frankfurt und ich habe Wohnungen in Berlin, aber ich wohne zum Beispiel zur Miete. Also erst mal das vorweg. Also es gibt einfach Standorte, wo, also wenn du unseren Kurs genau mitmachst, dann führen wir dich da auch genau durch. Und in der Folge Suche oder Lage, da erklären wir genau, wie du verschiedene Standorte miteinander vergleichst. Und es gibt eben Standorte, das sind Standorte, die eher eine Wertentwicklung erfahren werden. Und es gibt Standorte, die weniger Wertentwicklung erfahren werden, die aber jetzt dafür einen viel höheren Cashflow haben, ja, also wo die Rendite höher ist. Also zum Beispiel Magdeburg ist was, wo man gerade sehr günstig, also man hat ungefähr die gleichen Mieten wie in Berlin, laut Mietspiegel zumindest, aber die Kaufpreise sind, also die sind noch nicht mal die Hälfte, noch weniger, ne. Also man kann da wirklich super günstig einkaufen. Das heißt, die Rendite ist, die ist schon ziemlich gut jetzt in Magdeburg, aber höchstwahrscheinlich werden diese Immobilien nicht so wahnsinnig viel an Wert wachsen, ja. Und wenn du in Berlin kaufst, dann hast du eben eine miesere Rendite, aber der Wert deiner Immobilie, der wird wahrscheinlich wachsen. Also es gibt jetzt hier, das ifo Institut hat jetzt hier, hat die neuesten Zahlen veröffentlicht und die erwarten 7,7, 2 oder 7,4% Wertsteigerung für die nächsten 10 Jahre für Immobilien in Deutschland. Aber im Schnitt, und das ist dann natürlich in guten Lagen, ist es dann immer ein bisschen mehr und in schlechten Lagen weniger. Und deshalb glaube ich, wenn dir wichtig ist, dass du irgendwann den Wert erarbeitet hast über die Wertsteigerung, dann finde ich, kannst du auch in Berlin kaufen. So, und ich kann auch noch mal ein Beispiel geben aus dem Club. Ich habe nachher ein One-on-One mit einer, die unser letztes Bootcamp mitgemacht hat, und sie war die ganze Zeit so ein bisschen undercover bei uns im Bootcamp, weil sie einfach, sie hat gesagt, sie wohnt in der Schanze in Hamburg und sie will auch nur da kaufen. Also hat sie nur einen Suchauftrag für Schanze in Hamburg. Kennst du die Schanze? Schanzenviertel? Nee, kenne ich nicht. Also das ist so der Super-Hotspot in Hamburg. Ja, total teuer und ganz klein, ehrlich gesagt. Und dann hatte sie da einfach nie was. Aber jetzt kam neulich eine Wohnung aufgeploppt und die hat sie sich jetzt gesichert. Und wir besprechen nachher den Kaufvertrag. Also wahrscheinlich klappt das jetzt, dass sie diese Wohnung kauft. So, und also was ich damit sagen will, wenn man dranbleibt und sich dann nicht entmutigen lässt, dass man die ganze Zeit da gar kein Angebot bekommt oder nichts, was sich rechnet, dann kann das trotzdem passieren. Also irgendwann, wenn man streng ist und sich die Sachen, die gar nicht passen, gar nicht anguckt, irgendwann kommt das Angebot und da muss man eben zuschnappen. Also ich glaube, dass also wenn du sagst, du willst in Berlin kaufen und zwar in guter Lage, weil das ist natürlich auch eine Sache. Dann musst du dich darauf fokussieren und wirklich jede Wohnung, die in der Lage, in der du kaufen willst, zu dem Preis, zu dem du kaufen kannst, angeboten wird, sofort besichtigen.
Und dann ist wahrscheinlich auch die, das ganze Finanzierungsthema, das müsste dann schon geklärt sein, ne?
Weil dann hast du wahrscheinlich nicht so viel Zeit, das erstmal dann hinterher zu lösen. Genau, wir machen das immer parallel. Also ich empfehle, wir haben eine ganz tolle Finanzierungsberaterin, also die empfehle wirklich, weil es gibt auch ganz viele Finanzierungsberater, die einfach sehr viel Scheiß erzählen. Und ich empfehle, wenn man anfängt, sich überhaupt mit dem Gedanken auseinanderzusetzen, eine Wohnung zu kaufen, sich sofort mit ihr zusammenzusetzen, einfach zu besprechen: Wie bin ich finanzierbar? Welche Unterlagen brauchst du? Was muss ich noch alles zusammensuchen? Gerade bei Selbstständigen ist es ja so, dass man eben noch mal ganz viele andere Unterlagen anbringen muss. Vielleicht sagt sie dir auch, dass das, was du machst, total egal ist. Ihr finanziert einfach nur über deinen Mann. Solche Sachen können Nein, und dann hättet ihr euer Budget festgelegt und dann wisst ihr genau, wonach ihr suchen könnt. Also ich würde das parallel laufen lassen. Okay, genau. Ihr habt dann noch keine Finanzierungszusage oder so, aber ihr habt dann, sie hat dann einfach eure ganzen Unterlagen schon und kann dann direkt sagen, hier die Anfrage stellen.
Also das ist schon klar. Ja, also ich meine, vor allem wenn man das selbst, wenn man damit keine Erfahrung hat, dann weiß man das ja auch nicht, was man dann für eine Finanzierung bekommt, ob man eine Finanzierung bekommt, zu welchen Konditionen.
Und das kann ja wild unterschiedlich sein, je nachdem welche Bank da bereit ist oder auch nicht. Genau, und das kann auch wild unterschiedlich sein, welcher Finanzierungsberater. Also wir hatten jetzt gerade bei uns im Club den Fall und das ist wirklich öfter so, also das ist ehrlich gesagt ganz oft, aber es war jetzt zum ersten Mal so, dass eine Frau das auch geteilt hat, dass ihr ein Finanzierungsberater gesagt hat, sie hätte eine schlechte Schufa und deshalb würde sie nur total miese Konditionen bekommen. Und dann haben wir nachgeguckt und das war totaler Schwachsinn. Die hat überhaupt keine schlechte Schufa und unsere Finanzierungsberaterin hat ihr wirklich tausendmal bessere Finanzierungs-, also total gute Finanzierungskonditionen besorgt. Also es ist eben auch so, dass manche, also das ist so eine Masche, weil die dann natürlich mehr dran verdienen. Also je nachdem, was die eben drauf für sich dann draufsetzen, geht dann in ihre Tasche. Und ich glaube, da muss man auch einfach gucken, wem vertraut man da? Und ich hatte das auch mal direkt nach meinem Studium. Erster Job, bin ich auch zum Finanzierungsberater gegangen und wollte wissen, zu wie viel ich mir denn was leisten könnte und wurde direkt, habe direkt gehört, Kommen Sie mal mit Ihrem Mann wieder. Und da war ich sauer. Also, und habe das Thema Wohnungssuche dann auch erst mal ad acta gelegt. Also das war jetzt nicht so, dass ich gedacht habe, ich kriege da keine Finanzierung, aber ich habe echt gedacht, fuck you, ich habe überhaupt keine Lust auf so eine Bank oder so einen Finanzierungsberater. Und deswegen bin ich sehr froh, dass wir jetzt so ein Netzwerk haben aus Leuten, denen man vertrauen kann und wo das eben auf keinen Fall passieren wird.
Ja, ja, ja, das ist das Krasse, dass man sich eigentlich denkt, es müsste ja irgendwie ein ganz klares ganz klares Raster geben, wo du bestimmte Konditionen oder bestimmte Bedingungen erfüllst, und dann wird daraus eine Kondition herausgespuckt. Aber dass da viel auch so zwischenmenschlich passiert oder zumindest so individuelle Ermessenssache ist, das ist ja das, was es so schwierig macht. Ich kenne das zumindest auch von meiner Schwester so, die hat auch lange Zeit in der Bank gearbeitet. Und ja, da weiß ich auch, dass das nicht immer ganz klar war, welche Kondition du bekommst.
Ist so ein bisschen davon abhängig, wer dann da dran saß. Genau, das ist nämlich so, und das muss man einfach auch im Hinterkopf haben. Ja, da sind, da spielen auch persönliche Themen eine Rolle. Genau. Und wenn man, und das ist aber auch wiederum was, weshalb ich, also ich mache jetzt hier ganz viel Werbung für unsere Finanzierungsberaterin, aber wir haben auch, wir haben auch nicht nur eine, aber insgesamt, man kann sich ja auch jemand ganz anderen suchen. Aber das ist wirklich was, was ich sehr gut finde, wenn man nicht direkt selber mit der Bank spricht, sondern man hat jemanden, die oder der für einen quasi zwischenverhandelt, weil diese Finanzierungsberaterin, die hat dann auch deine Unterlagen und die schickt die weiter und zwar in der Frist und so, und die kennt die Konditionen. Die weiß dann auch, gestern hat sie für jemand anderen bessere Konditionen gekriegt und kann das dann für dich auch verhandeln und so. Also ich finde das total super, da so einen Zwischenhändler zu haben, der kostet dich auch nichts. Aber genau, am Ende muss das jeder für sich selbst wissen, weil ich glaube, dass dann eben auch diese persönlichen Themen einfach, vielleicht sind sie da, aber du hast damit nichts zu tun und der Berater oder die Beraterin, die wird dann für dich die gleichen Konditionen verhandeln können.
Ja, also ich kann wirklich nur, nur zu raten. Ja, ja, super. Das wäre auf jeden Fall auch etwas, was ich jetzt als Nächstes angehen würde, das ganze Thema Finanzierung.
Sehr gut. Ja, dann mach das mal. Und was du gesagt hast mit der Lage, ne? Also wir haben Wohnungen, also ich habe auch Wohnungen in Frankfurt, in Offenbach und noch so ein bisschen Deutschland verteilt. Und das ist überhaupt gar kein Problem, finde ich, weil, also das sind aber immer in Lagen, in denen ich mal gewohnt habe oder in gehen, ich mich aus anderen Gründen gut auskenne. Ich verwalte die über eine digitale Hausverwaltung, die hier in Berlin sitzt. Und wenn irgendwas ist, neue Vermietung, Mieter zieht aus, oder neulich hatte ich einen Schimmel in der Abstellkammer, dann kümmern die sich darum. Ja, also das, Sachen, die gut gehen. Was ich aber finde, was wirklich wichtig ist, dass man sich eben gut auskennt, ne, so wie du das vorhin gesagt hast. In Berlin kennst du dich gut aus, weil man sonst einfach kein gutes Gefühl hat beim Kauf. Ja, also du guckst dir vielleicht irgendeine Straße in Leipzig an und alle sagen dir, das ist total super da. Aber wenn du es nicht fühlst, wenn du es nicht weißt, dann wirst du dich immer fragen, oh mein Gott, das ist wirklich eine gute Lage, ne. Ich glaube, das ist einfach wirklich besser, irgendwo zu kaufen, wo du dich wirklich auskennst, oder wo du Freunde hast, die sich auskennen, oder deine Familie oder so. Auch zum Thema Handwerker, bei meiner Wohnung, die da, wo dieser Schimmelschaden war, da war es dann schon so, dass ich, also diese Hausverwaltung, die ist ja hier in Berlin, die hat keine Handwerker in Offenbach. Ach so, in Offenbach. Und dann habe ich mein Netzwerk gefragt, wer kennt gute Handwerker? Und die haben wir dann alle angeschrieben und den besten davon genommen. Ja, also ich glaube, dass das einfach wichtig ist. Ja, man braucht irgendwie Netzwerk.
Genau.
Und dann kann aber gar nicht so viel passieren. Also wenn du die Lage kennst, die Lage gecheckt hast und du hast ein gutes Netzwerk, dann würde ich sagen, go.
Ja, super. Ja, also ich würde auf jeden Fall weiterhin meine Ambition beibehalten, das in Berlin zu schaffen. Und ja, dann wäre es wahrscheinlich auch wirklich etwas eher so um Berlin herum, vielleicht sogar Potsdam oder so was, wo man einfach man auch ein bisschen schneller dran ist, weil ja, genau, ja, nicht auch super, super Idee.
Wir kommen langsam zum Ende. Was sind denn deine 3 Tipps, die du jetzt hier noch uns mit auf den Weg geben möchtest?
Also ich würde sagen, das Allerwichtigste, was ich jetzt auch gelernt habe, ist, sich mit anderen auszutauschen. Ich hatte es ja vorhin erwähnt, dass ich bei dem Label, was ich gegründet habe, unglaublich viel davon profitiert habe, mich mit Leuten zu unterhalten, die selbst selbst einmal ein Modelabel gegründet haben, die ganz genau wissen, worauf es ankommt. Und so ist das bei Immobilien auch, finde ich. Das ist einfach nicht so ein Thema, wo man jetzt schnell mal irgendwie was gelesen hat online und dann weiß man, sondern ich finde, da kann man viel davon profitieren, sich mit Leuten zu unterhalten, die das tatsächlich selbst auch machen, oder eben in so einer Community wie bei euch zu sein, weil dort Frauen ständig etwas kaufen oder kurz vor dem Kauf sind und dann ganz ähnliche Erfahrungen machen. Und Und davon zu profitieren, glaube ich, ist das Beste, was man machen kann. Ansonsten habe ich auch etwas gelernt, das ist jetzt nicht unbedingt immobilienspezifisch, aber es hilft beim Thema Immobilien auch, nämlich nicht zu warten, bis man glaubt, man hat genug Geld, sondern eigentlich von Anfang an, wenn man Geld verdient, einen bestimmten Prozentsatz zu sparen. Und das kann jetzt irgendwie ganz wenig sein am Anfang, ja, selbst 50 € im Monat oder so was, und das sich in so einen Immobilientopf zu Seite legen oder auch in den ETF-Topf oder was auch immer. Aber nicht zu warten, bis man irgendwie ja 20, 30, 40, 50.000 gespart hat, weil man das auf einmal dann irgendwoher bekommt, sondern peu à peu mit dem, was man monatlich hat, zu investieren. Also ich hätte es gerne schon im Studium gemacht, das hat mir leider, ja, das ist an mir so ein bisschen vorbeigegangen. Und das Dritte, was ich auch sagen würde, ist genauso wie bei dem Label auch, Ich würde einfach loslegen und einfach machen. Und ich glaube persönlich auch, das kenne ich aus meiner eigenen Erfahrung, dass wir als Frauen glauben, ich muss jetzt erst mal noch 10 Bücher gelesen haben, ich muss jetzt erst mal noch irgendwie alle Podcasts, die es gibt, durchgehört haben, bis ich irgendwie bereit bin. Und dann ist man fast so ein bisschen overready oder man hat dann so viel Detailwissen, dass man fast so ein bisschen gelähmt ist davon. Und dann würde ich einfach sagen, schon einen Suchauftrag zu starten ist ja ein Schritt, sich mal mit einer Finanzierungsberaterin oder selbst bei der Interhyp oder so sich mal mit jemandem zu unterhalten. Das macht es dann so ein bisschen handfester und dann ist man schon im Flow und dann geht man eher weiter, glaube ich, als ständig in der Wissensaufnahme zu sein und nicht im Doing.
Super, das sind coole Tipps. Also erstens, sucht euch eine Community, die, die euch einfach hilft, die euch unterstützt und die auch die gleichen Themen gerade durchmacht wie ihr. Das ist übrigens was, was wir auch immer sehen, weil wir haben auch ganz viele Frauen, die von irgendwelchen Menschen beraten werden, die vor 100 Jahren mal eine Immobilie gekauft haben, also wirklich jetzt vor 10 Jahren oder so was in Berlin. Und dann sagen die halt so was wie damals, das war viel billiger damals. Ja, toll, toller Tipp. Also genau, nehmt euch eine Community, die jetzt gerade auch sucht und durch die gleichen Themen geht und nicht, ja, nicht irgendwann. Dann fangt schon mit kleinem Geld an oder spart das alles, damit ihr dann euer Geld für euch arbeiten lassen könnt. Und drittens Just do it. Das ist auch mein Lieblingstipp. Fangt einfach an, denn ich glaube auch, irgendwann ist der Zug abgefahren. Und genau wie du sagst, irgendwann weiß man viel zu viel, sodass man eigentlich das Gefühl hat, man weiß gar nichts mehr. Und das ist wahrscheinlich wie bei deinem Unterwäschenlabel. Stell dir mal vor, du wärst voll der Experte gewesen. Keine Ahnung, ob du es gemacht hättest. Also ich glaube, das ist gut, mit so einem naiven, frischen Blick ranzugehen und zu schauen und die ganzen Sorgen gar nicht zu sehen. Und wenn sich dann aber was rechnet, dann rechnet sich ja auch und dann gibt es gar keinen Grund, die Wohnung nicht zu kaufen.
Also just do it. Ja, total. Also diese Naivität, die hat mir damals bei der Gründung sehr geholfen, und so möchte ich das jetzt auch bei den Immobilien machen. Also ich will mir natürlich genug so Good-Enough-Wissen aneignen, aber jetzt nicht so dieses ganze Detailwissen und die ganzen Schreckensstorys, die dann manche so teilen, über irgendwie Mieter:innen, die irgendwas kaputt machen, oder Mietnomaden oder sonst was.
Also ich finde das Das hilft dann nicht so wirklich. Nee, genau. Du musst nur wissen, wie du das vermeidest. Und das alles lernst du bei uns. Und wir sagen auch, man braucht gar nicht— es gibt ganz viele Immobilienakademien und die sind auch alle super, aber man muss gar nicht jetzt hier zum Profi-Investor werden. Also ich glaube auch so die Basics, also alles das, was ihr wissen müsst, das sollt ihr auch wissen, aber alles drüber muss man eben nicht wissen. Also wir haben auch Frauen, die haben sich andere Programme angeguckt und die sind— ich will da gar kein Bashing machen, die sind total super. Aber wenn eine Frau noch nicht mal— da kommen Leute zu uns, die wollen ihre erste Wohnung kaufen, eine kleine Wohnung mit 100 also für 100.000 € überlegen, aber schon, ob sie sich eine Holdingstruktur aufbauen.
Und das kommt nämlich davon, wenn man zu viel liest.
Ja, oder auch einfach zu komplexe Sachen, die dann im ersten Schritt gar nicht so richtig relevant sind.
Genau.
Also ich glaube auch, just do it, erst mal die erste Wohnung kaufen und dann geht es weiter. Dann über die Holding nachdenken, die vielleicht dann ja auch Sinn macht. Das war ein cooles Gespräch. Ich würde sagen, Du sagst mir, wo wir dich noch unterstützen können, und sobald du deine Wohnung gekauft hast, machen wir die zweite Folge, oder? Ja, sehr gut.
Vielen Dank.
Ich melde mich auf jeden Fall. Sehr gut. Hat mich sehr gefreut.
Und dann wünsche ich dir noch einen schönen Tag.
Danke sehr. Dir auch. Tschüss. Ciao. Spring just slid into your DMs. Grab that boho look for that rooftop dinner, those sandals that can keep up with you, and hang some string lights to give your patio a glow up. Spring's calling. Ross, work your magic.
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