Let’s Talk Zinswende mit Mirjam Mohr
10 Mar 2022 · 19 min
Mirjam Mohr, head of Interhyp, talks about why only one in ten women take out mortgages alone, compared to twice that rate for men. Mortgage rates jumped from 1.3% to 1.6% for ten-year loans due to inflation and the Ukraine war. She offers three concrete moves: get pre-approval, use forward loans, and lock in long-term rates.
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Willkommen beim Happy Immo Podcast. Heute zu Gast: die Power-Finanzfrau Miriam Mohr. Miriam war schon bei Goldman Sachs, UniCredit, und jetzt ist sie Vorständin beim Interhyp. Interhyp ist eine der wichtigsten Finanzierungsvermittlungsplattformen für Immobilienkredite. Hi Miriam!
Hallo Maja, danke für die Einladung. Ich freue mich sehr auf unser Gespräch heute.
Ich mich auch. Miriam, Finanzen sind Männersache, das haben wir schon so oft gehört. Aber guck dir deinen Lebenslauf an, du warst nur im Finanzbereich unterwegs. Was hat dich dazu gebracht?
Maja, ich glaube, mein Weg in die Finanzbranche, der war zunächst eher zufällig über verschiedene Berührungspunkte, die ich als Praktikantin während meines Mathematikstudiums gehabt hatte. Ich habe bei Sparkassen gearbeitet, bei Versicherungen, bei Rückversicherungen und bin dann im Investmentbanking gelandet. Erst in New York über ein Praktikum bei der Deutschen Bank und dann bei Goldman Sachs in Frankfurt. Ich habe das Thema Investmentbanking für mich entdeckt. Ich fand es super spannend, ich fand es analytisch interessant, vielfältig und vor allem auch auch sehr international. Ich habe dann in der weiteren Karriere eher was Bodenständigeres gesucht und den Weg ins Retailgeschäft gefunden bei der UniCredit, das war hier in München die HypoVereinsbank damals, und bin von dort dann zur Interhyp gekommen. Und ich finde, Finanzen sind ja schon relevant für jeden Menschen. Finanzielle Freiheit ist was Erstrebenswertes, und die Beschäftigung mit den eigenen Finanzen, die lohnt sich ja auf jeden Auf jeden Fall. Da geht es ja auch um ganz wichtige Grundbedürfnisse, auch bei uns bei INTERHYPP, nämlich um den Wunsch nach einem eigenen Zuhause. Das ist einer der Top-3-Wünsche für die Deutschen, neben Gesundheit und Sicherheit im Alter, wirklich ein schönes eigenes Zuhause zu haben. Und das ist sozusagen jetzt mein Purpose innerhalb der Finanzdienstleistungswelt, der mich jeden Tag wieder mit Leidenschaft erfüllt.
Ach, das ist schön zu hören, weil das erfüllt uns hier bei happy immo auch mit Leidenschaft, denn wir wollen auch, dass Menschen ihren eigenen Wohnheim haben, aber auch in Immobilien als Kapitalanlage investieren. Warum glaubst du, beschäftigen sich so wenige Frauen mit dem Thema Finanzen? Weil du und ich, ich war auch im Investmentbanking, beinahe auch in New York gestartet, aber ich habe mich in einen Mann verliebt und der hat mich nach Frankfurt leider oder zum Glück gebracht. Ja, warum, warum glaubst du das?
Maja, ich glaube, das gibt vielfältige Gründe, und was mir aber ganz wichtig ist zu sagen, Beim Beantworten dieser Frage darf man auf Stereotype und Vorurteile aufpassen. Das ist ein heikles Feld, man darf da gut differenzieren. Ich glaube, einerseits hängt es bestimmt mit einer fehlenden Zeit zusammen. Wir wissen, dass es einen Gender-Care-Gap gibt. Frauen verbringen viel mehr Zeit als Männer für Care-Arbeit, für oftmals unbezahlte Care-Arbeit. Und dass dann abends irgendwie die Energie fehlt, dass ich mich noch mit Immobilienkauf oder Anlagestrategie beschäftige, das kann ich Das kann ich nachvollziehen. Dann gibt es auch den Themenkomplex Erziehung, Prägung, Mädchen sind nicht so gut in Mathe, es ist halt so, das ist auch irgendwie okay. Ich glaube, viele von uns kennen solche Stereotype, haben sie in der Kindheit erlebt, entweder selber oder bei anderen, und wenn man so was immer gesagt bekommt, dann glaubt man es vielleicht auch irgendwann. Und Aus diesen Sätzen werden dann Glaubenssätze, dann wird vielleicht auch irgendwann ein Selbstbild draus für eine Frau, die sich dann selber weniger zutraut. Und das ist super schade, weil es ist natürlich Quatsch, dass Mädchen weniger Verständnis für analytische oder mathematische Zusammenhänge haben. Man kann so ein Thema auch fördern und Interesse an so was wecken. Was vielleicht auch eine Rolle spielt, den Gender Care Gap hatten wir schon, der Gender Pay Gap ist, glaube ich, auch ein Thema, was da eine Rolle spielt. Die Frage der finanziellen Möglichkeiten. Noch immer arbeiten Frauen öfter in Teilzeit, sobald das erste Kind geboren ist, und dann verdienen die auch weniger. Und am Ende, glaube ich, ist es auch so ein Attitude- und Bewusstseinsthema. Es gibt ja den Satz: Ein Mann ist keine Altersvorsorge. Meine Erfahrung ist, dass viele Frauen das immer noch nicht so richtig realisiert haben, was das bedeutet, und vielen Frauen das einfach nicht so bewusst ist, dass man sich idealerweise auf niemanden anderen verlässt, wenn es um die eigene finanzielle Freiheit und finanzielle Planung geht.
Deswegen, Miriam, du hattest gerade auch über Stereotypen gesprochen, und ich finde eure Kampagne ganz toll, worüber du öfters jetzt auch auf LinkedIn geschrieben hast oder in Zeitungsartikeln: Hausfrau. Und Hausfrau kann man auf verschiedene Art und Weisen verstehen, und das finde ich ganz toll. Wie kamt ihr drauf, und was ist eure Mission damit?
Wir haben ja als Marktführer in der privaten Baufinanzierung relativ viele Daten, und wir haben uns mal angeschaut, wie verhält sich denn eigentlich das Finanzierungsverhalten von Frauen versus Männern? Wie viele finanzieren denn alleine eine eigene Immobilie, sei es jetzt zur Eigennutzung oder zur Kapitalanlage? Da haben wir gemerkt, dass es deutliche Unterschiede gibt dabei. Also jede zehnte Finanzierung wird von einer Frau alleine abgeschlossen. Bei Männern ist der Anteil doppelt so hoch. Und dieses Verhältnis hat sich jetzt auch noch nicht so stark geändert. Da haben wir gesagt, wir wollen aufmerksam machen, wir wollen auch ein bisschen provozieren und haben dann quasi mit der Überschrift und dem Wortspiel, wenn du so willst, Hausfrau, eine Kampagne gestartet, mit der wir insbesondere Frauen Mut machen wollen, sich mit der eigenen Altersvorsorge, mit der eigenen finanziellen Situation zu befassen und sich auch zu überlegen, ob thema eigene Immobilie, was ist das, zu durchdenken, zu planen und idealerweise dann auch in die Tat umzusetzen.
Das heißt jetzt, für jede Frau, die eine Wohnung kauft, kaufen zwei Männer eine Wohnung ungefähr.
Genau.
Also das ist echt interessant, weil die Vermögenslücke ist ja auch ungefähr 40%, das passt dann auch, dass das die Relation so ist. Und das wollen wir auf jeden Fall verändern. Und das ist schön, dass dass schon auch so bei so großen Playern wie euch diese Idee auch angekommen ist. Und wir freuen uns, mit euch da auch was zu verändern und dass mehr Frauen in Immobilien investieren. Ein ganz wichtiges Thema beim Thema Investieren ist die Finanzierung, und da bist du hier genau richtig und genau an der Quelle für mehr Informationen zu diesem Thema. Und ich hoffe, dass ich heute auch was von dir lerne, und zwar Zum Thema Zinsen, da gab es ja jetzt einiges an Bewegung. Kannst du vielleicht erzählen, was genau passiert ist, warum die Zinsen jetzt ein bisschen nach oben gegangen sind und was du glaubst, was uns noch erwartet?
Ein bisschen ist gut, Maja, ja, und mache ich gern. In der Tat, wir sprechen davon, es ist die Zinswende beim Baugeld gekommen. Die Bauzinsen sind im Februar jetzt innerhalb von echt kurzer Zeit um mehr als 0,3 Prozentpunkte gestiegen. Das heißt, aktuell sprechen wir von ungefähr 1,6% Zinsen. Für einen 10-jährigen Immobilienkredit. Du hast nach den Gründen gefragt, Maja. Gründe dafür sind die sehr stark gestiegene Inflation. Wir hatten im Januar in Deutschland Inflation von 4,9%, die daraus resultierenden Erwartungen an die Geldpolitik der Notenbanken, auch die EZB, und den Ausblick auf: Wie geht es mit Corona weiter? Wie geht es mit der Konjunktur weiter? Und was jetzt natürlich spannend ist und ganz schrecklich, was aktuell uns natürlich alle betrifft, ist: Was passiert da gerade in der Ukraine? Da gibt es natürlich viel Leid, viele schlimme Dinge, die da passieren. Die werden auch ein Stück weit Unsicherheit wieder, wieder in die Welt bringen und werden vielleicht dafür sorgen, dass wir kurzfristig eher ein bisschen niedrigere Zinsen sehen. Aber mittel- bis langfristig gehen wir auf jeden Fall davon aus, dass die Zinsen in 2022 weiter steigen werden. Und das ist eine deutliche Entwicklung, die wir da gesehen haben im letzten halben Jahr, und viele unserer Kundinnen und Kunden beschäftigt es. Die spüren da auch einen gewissen Druck, dass sie sich jetzt noch schnell günstige Zinsen sichern müssen. Ganz wichtig aus unserer Sicht: Jetzt keine übereilten Entscheidungen zu treffen, wohlüberlegt vorgehen, weil unser Motto ist: Eine Finanzierung muss halt zum eigenen Leben passen und nicht das Leben zur Finanzierung. Und ich habe 3 konkrete Tipps mitgebracht, was man momentan tun soll. Es geht ja nicht nur um Erstfinanzierende, sondern auch um Menschen, die vielleicht vielleicht schon einen Kredit haben. Wenn ich eine Anschlussfinanzierung vor mir habe in den nächsten Jahren, jetzt ist der Moment, um die anzugehen. Sparchancen können jetzt noch deutlich genutzt werden. Es gibt Vorwahrdarlehen, wo man jetzt schon günstige Zinsen für die Zukunft sichern kann, bis zu 5 Jahre im Voraus. Das ist richtig wichtig, das gut zu überlegen. Das ist der erste Tipp. Der zweite Tipp ist, vor der Immobilienzuche schon die Finanzierung grob zuklären. Also zu überlegen, was kann ich mir leisten, was will ich mir leisten, Angebote zu vergleichen, vor der Immobiliensuche das zu tun und idealerweise mit einer vorgeprüften Finanzierung dann in die Immobiliensuche zu gehen. Das ist nämlich mit einer schriftlichen Bestätigung leichter, wenn es einen Wettbewerb gibt um ein spannendes Objekt, dass man dann einfach beim Makler oder beim Verkäufer einfach überzeugen kann. Und dritter Tipp: Wir kommen aus einer sehr langen Niedrigzinsphase, die Zinsen waren noch vor vor einem Jahr auf historisch niedrigen Niveaus. Und auch wenn die Zinsen jetzt gestiegen sind, im historischen Vergleich sind wir immer noch niedrig. Und deswegen lohnt sich jetzt schon, längerfristig zu planen und lange Zinsbindungen zu wählen, 15 Jahre oder mehr. Eine 20-jährige Zinssicherheit kostet fast das Gleiche wie eine 15-jährige. Und um sich da einfach Ruhe im Karton zu verschaffen, indem man jetzt eine Finanzierung aufstellt, die dann einfach 15 oder 20 Jahre lang einfach in trockenen Tüchern ist.
Also ich bin eher eine Verfechterin von kurzfristigeren Darlehen, das heißt 10 Jahre statt 15 oder 20, weil gewöhnlich zwischen 10 und 15 Jahren es diesen Anstieg der Zinsen gibt, ne? Was würdest du dazu sagen?
Ja, das ist so, und der Anstieg zwischen 10 und 15 Jahren ist ein Stück höher als der Anstieg zwischen 15 und 20, Maja, aber ich glaube, Am Ende ist es dann wirklich auch eine ganz individuelle Entscheidung und auch die Frage nach dem, was glaube ich denn, wie sich die Zinsen entwickeln werden. Also wenn ich eher davon ausgehe, dass die Zinsen in der Zukunft stärker steigen, dann lohnt sich eine längere Zinsbindung. Wenn ich aber mutig bin und sage, nee, ich glaube nicht, dass die Zinsen in 8, 9 Jahren, wenn es dann in deinem Szenario 10-jährige Zinsbindung um eine Verlängerung geht, so hoch gestiegen sind, dann kann man auch mit einer 10-jährigen leben. Unsere Empfehlung ist ganz klar, längerfristig zu gehen, aber ich glaube, das darf jeder Jede für sich auch nach dem eigenen Risikoempfinden gut selber entscheiden mit einer guten unabhängigen Beratung, damit man einfach alle Fakten auf dem Tisch hat und eine gute Entscheidungsgrundlage auch vorliegen hat.
Genau, und das bietet ihr auf jeden Fall an, weil ihr habt Zugang zu so vielen Finanzierern. Ich habe schon öfters mit Interhyp finanziert und das war immer sehr, sehr gute Beratung, sei es in Frankfurt gewesen oder in Berlin. Aber eine Sache, was du angesprochen hast, und es ist natürlich ein sehr, sehr unangenehmes Thema, Das, was in der Ukraine aktuell passiert. Aber ich weiß, ich habe eine Expertin hier, und die Märkte werden jetzt schon ein bisschen spinnen, glaube ich. Eine Frage an dich: Was bedeutet das gewöhnlich für den Kapitalmarkt und für den Zinsmarkt, wenn so was in der Welt passiert? Und zwar ist es jetzt so nah an Deutschland.
Ja, neben dem menschlichen und persönlichen Leid, Was da gerade passiert, und ich mag da wirklich mein Mitgefühl für alle aussprechen, die da vor Ort sein müssen oder Beziehungen, Verwandte dorthin haben, ist es in Zeiten von einer Unsicherheit, von einer Gefahrensituation so, dass Anleger im Normalfall in sichere Anleihen gehen. Und es gibt eine oder eine sehr starke Anleihekategorie, die als äußerst sicher angesehen wird. Das sind die deutschen Bundesanleihen. Und das haben wir heute tagsüber auch schon gesehen. Im Kontext von so einer unsicheren Situation gehen mehr Investoren in längerfristige Staatsanleihen. Das heißt, wenn mehr gekauft wird, steigen die Preise und bei einem fixen Kupon sinken die Renditen. Das ist kompliziert, aber die Renditen sind einfach der Proxy, der Refinanzierungssatz, der dann am Ende bestimmt, welche Kosten eine Bank hat für eine Baufinanzierung zum Beispiel. So dass wir eben aktuell davon ausgehen und auch beobachten, dass die Zinsen eine kleine Pause machen werden, vielleicht sogar einen Ticken sich nach unten entwickeln könnten in dem Gesamtbild, was wir gerade sehen. Und dann bleibt abzuwarten, wie sich die Situation in der Ukraine entwickelt und wie dies zusammenspielt mit der allgemeinen konjunkturellen Entwicklung, mit der Situation rund um Corona und mit Inflation und dem Verhalten der, der Notenbanken. Für uns ist da insbesondere die EZB relevant, und ich glaube kurzfristig Es ist ein sehr, sehr wichtiges Thema. Mittel- bis langfristig gehen wir weiterhin davon aus, dass die Zinsen weiter steigen werden.
Und würdest du sagen, also ich weiß, dass in unsicheren Situationen Menschen auch sehr oft in Gold, Silber, also in solchen Werten investieren, aber wären Immobilien für dich auch so eine sichere Assetklasse, wo Menschen wieder investieren, wenn die Unsicherheit da ist?
Es ist eine, glaube ich, eine sehr persönliche Investitionsentscheidung, wo man einen Schwerpunkt oder ein Augenmerk für seine individuelle Vermögensbildung drauflegen mag. Wir glauben, dass eine Immobilie eine langfristige, sichere Investition ist, wenn man auf gewisse Kriterien achtet, wenn man guckt, wie ist meine Lebensplanung, wie möchte ich leben, wo möchte ich leben, heute, aber auch in der Zukunft. Was passiert mit meinem Job? Was passiert mit meiner Familienplanung? Welche Veränderungen ergeben sich da? Und was ist das für eine Immobilie, die ich habe? Will ich die zur Eigennutzung oder will ich die zur Kapitalanlage? Und was ist das für ein Objekt? Was ist die Qualität des Objekts? Was ist die Lage? Also wenn man dann ein paar Kriterien abchecken kann mit einer guten Beratung, um auch werterhaltend, vielleicht sogar in einem Umfeld zu kaufen, wo man weiterhin von steigenden Immobilienwerten, Immobilienpreisen ausgehen kann, dann ist es für uns ein wertvoller Bestandteil von der Altersvorsorge.
Perfekt. Und jetzt eine ganz persönliche Frage an dich: Wie investierst du?
Ich habe damals, als ich zur INTERHÖP kam, 2 Wochen später mit meinem Mann in unsere erste Immobilie investiert. Da war ich 2 Wochen bei INTERHÖP und konnte auch die Erfahrung als Kundin bei INTERHÖP das erste Mal ausprobieren. Und auch für mich ist Immobilienvermögen ein wichtiger Teil meines Persönlichen und des Vermögens, was ich mit meinem Mann gemeinsam aufbaue.
Und was würdest du— also ich möchte nicht, dass es zu persönlich wird, aber wie würdest du die Aufteilung in deinem Portfolio beziffern? So prozentual, wie viel Prozent ist Immobilie, wie viel Prozent Aktien, wie viel Prozent Anleihen?
Gute Frage, Maja. Ich kann jetzt eine genaue Prozentzahl nicht sagen aus dem Kopf, aber bei mir ist es so, dass ein Großteil Immobilienvermögen ist.
So wie bei mir. Also ich bin da sehr voreingenommen, ich liebe Immobilien und ich glaube, ich habe 90% meines Vermögens in Immobilien. Aber ist immer so ein Streitpunkt in unserer Familie, ne?
Okay.
Ja, sehr schön. Ich habe dieses Gespräch sehr, sehr genossen und vor allem deine 3 Tipps und auch diese Information über die unsicheren Situationen, vor allem auch in der Situation, in der wir uns aktuell befinden. Als letzte Frage, die ich immer stelle, ist: Was ist deine Vision für dich und für uns Frauen in Bezug auf Immobilien?
Am Ende finde ich, geht es um Unabhängigkeit, um Selbstbestimmung, um auch eine Art Selbstverantwortung, die jeder Mensch, aber auch jede Frau für sich übernehmen sollte. Und für mich in einem Kontext von, von Rücksichtnahme und von Miteinander und nicht gegeneinander. Ich glaube, wenn wir diese Attitude, diese Haltung jeden Tag, jeder und jede für sich stärker berücksichtigen, glaube ich, kommen wir bei allem, was rund um Gender Gaps, Gender Everything Gaps, über die wir schon gesprochen haben vorher, heute passiert. Das Ziel muss sein, echte Gleichberechtigung und nicht nur der Mann nimmt klassischerweise 2 Monate Elternzeit, sondern Gleichverteilung der Care-Arbeit, Gleichverteilung der Einkommensleistung, Gleichverteilung der Verwirklichung der Individuellen im Job. Es wäre eine Vision, und ich glaube, da sind wir schon ein Stück vorangekommen. Manche Episoden, da sprechen wir auch mal auf LinkedIn drüber, werfen uns eher wieder zurück, denke ich. Was ich schön finde, wir haben bei Interhyp ein Frauennetzwerk gegründet, da bin ich auch Schirmfrau, das heißt Women's Voice, und das Motto, und das hat mich besonders gefreut, dieses Women's Voice ist All for All. Also nicht Männer gegen Frauen, Alt gegen Jung, sondern miteinander an echter Gleichberechtigung zu arbeiten. Ich Ich glaube, wenn wir diese Attitude haben, dann kommen wir sehr voran. Und ich habe noch nicht aufgegeben, dass es irgendwann eine echte Gleichberechtigung geben wird für Männer und Frauen und alle unterschiedlichen Perspektiven. Denn darum geht es für mich am Ende, um echte Perspektivenvielfalt. All for all!
All for all! Das ist wirklich das, wofür ich mich auch persönlich einsetzen möchte. Ich danke dir sehr. Das ist wichtiger denn je heute, das alles miteinander zu machen statt gegeneinander und die Perspektiven zu respektieren. Und vielen Dank für das tolle Gespräch mit dir, Miriam.
Herzlichen Dank, liebe Maja, danke nochmal für die Einladung und alles Gute, wir bleiben in Kontakt.
Auf jeden Fall. Ciao, ciao.
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