Macht kommt vom Machen – mit Naïs Graswald
26 Nov 2025 · 30 min
In this German‑language episode of the Happy Immo podcast, host Anais (Speaker E) interviews communications and leadership consultant Naï s Graswald, founder of the "Own Your Seat" academy. Naï s recounts her career from the newsroom of a federal ministry, through the German Bundestag, to senior corporate communication roles at Volkswagen, highlighting her comfort with C‑level environments. The conversation then shifts to systemic gender barriers in German business – the glass ceiling, glass cliff, and imposter syndrome – and how early family dynamics (matriarchal upbringing) shaped her confidence. Naï s shares concrete leadership tactics: stakeholder‑mapping, positioning oneself with decision‑makers, handling criticism without taking it personally, and the importance of visible expertise. She explains the purpose of her academy, which teaches women to recognize and discard limiting belief‑systems rather than merely “empower” them. The second half of the interview focuses on financial independence. Naï s describes her diversified portfolio (ETFs, volatile stocks, Bitcoin) and narrates how she bought her first Berlin apartment at 29 with a modest down‑payment, emphasizing the role of bank pre‑approval, leverage, and the misconception that large cash reserves are required. She details tax advantages of renting out property, the option to buy family homes (inheritance vs. gift tax), and differences between German and Austrian real‑estate taxation. Practical tips include: buy a small property in a familiar city, discuss investments openly with both women and men, and rigorously track personal finances. Throughout, the host reinforces the mantra “Power comes from doing,” linking confidence, financial literacy, and career advancement. The episode also contains several commercial ad breaks (Nordstrom Rack, Pharma, Toyota, 1‑800‑CONTACTS) that are peripheral to the core content.
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Herzlich willkommen zum Happy Immo Podcast. Heute habe ich zu Gast Nais Graswald.
Herzlich willkommen. Danke, dass ich da sein darf, Anais.
Den ersten Zungenbrecher habe ich schon überstanden. Mir fällt es total schwer, Nais zu sagen, wenn ich immer Anais sagen will, aber sehr schön, dass ich da bin. Wie geht es dir?
Wo sitzt du denn? Ich bin aktuell in München. Genau, in München, im Süden tatsächlich, kurz vor Starnberg. Nicht in der Stadt.
Wie schön. Erzähl mal über dich. Wer bist du? Was machst du?
Wer bin ich? Was mache ich? Heute bin ich Selbstständige mit meiner eigenen Firma, mit meiner eigenen Beratung, Kommunikationsberaterin und Leadership-Beraterin, wirklich mit dem Fokus auf Transformation und Zukunftsbefähigung. Aber nicht ausschließlich, aber mit dem starken Fokus auf das C-Level. Weil ich komme aus der Vorstandskommunikation. Ich habe die Vorstandskommunikation von Volkswagen geleitet. Ich war davor die stellvertretende Leiterin der CEO-Kommunikation von Volkswagen und davor die Newsroom-Chefin in einem Bundesministerium, das heißt des ersten Newsrooms in der Bundesregierung. Und davor war ich persönliche Referentin tatsächlich 6 Jahre lang im Deutschen Bundestag. Und da kommt auch das ganze Kommunikations-Know-how her.. Und dementsprechend kann ich mit einem gewissen Level umgehen, ohne Berührungsängste und ohne irgendwelche Zurückhaltung. Genau, ich glaube, das ist auch das Erfolgsrezept bisher, dass ich da sehr unscheu bin, sehr niederbayerisch direkt, weil da komme ich nämlich her.
Das glaube ich auch, das beobachte ich auch jedes Mal, dass wenn man erfolgreich ist und wenn man auch ohne Hemmungen einfach kommuniziert und keine Angst hat vor Hierarchien, dass man dann eigentlich am am weitesten kommt. Und die Frage ist ja auch ein bisschen, woher kommt das überhaupt, dass wir solche, solche Hemmungen haben?
Ich bin da tatsächlich meiner Mutter sehr dankbar, weil die hat mich nie so erzogen. Und ich bin ohne Papa aufgewachsen, das heißt, ich hatte kein Role Model im Sinne von patriarchaler Hierarchie in der Familie. Also sozusagen, ich bin im Matriarchat groß geworden. Dementsprechend fehlt mir die, die Prägung, die Dynamik, die da ab und zu in Beziehungen entsteht.
Hatte ich nicht. Da sind wir ja schon direkt beim Thema. Was würdest du denn sagen, woran liegt das denn, dass wir da einfach nicht am Tisch ankommen oder dass dieser Tisch einfach so undivers besetzt ist?
Wir sind gewachsen, also unsere Sozialisierung, die liegt ja nicht nur in unserer Erziehung. Ja, wir können nicht alles rausziehen. Es ist ganz viel auch einfach in uns, in den Geschichten drin, die wir hören in der Vergangenheit, die einfach in unseren Genen ja sogar geprägt ist. Und da wurden wir gezähmt. Das kann man, glaube ich, mal so sagen. Ich glaube, alle Frauen, die viele Bücher darüber gelesen haben, Männer vielleicht auch, wissen, dass es ein Interesse gab, uns zu sozialisieren, uns sozusagen zurückzunehmen und in dieser Gesellschaftsdynamik auch irgendwo unsere Rolle zu finden. So aus der Rolle versuchen wir jetzt rauszukommen, schon seit mindestens 100 Jahren, eigentlich schon länger. Und so weit sind wir noch nicht. Ich sage immer so, wie sollen wir 2000 oder mehr Jahre einer gewissen Dynamik so schnell rauskriegen? Wir müssen auf jeden Fall weitermachen. Und ich merke schon, wir arbeiten ja sehr viel mit Frauen. Also ich habe auch neben dem, dass ich Kommunikationsberaterin und Leadership-Trainerin bin, Akademie gegründet, die Frauen sichtbar macht. Und die Glaubenssätze, wie wir uns zurückhalten, das ist schon beachtlich als Frau. Wir haben einen Punkt, dass wir sagen können, ja, wir haben diese Glaubenssätze, die halten uns zurück, die machen uns aber auch exzellent tatsächlich. Warum haben Frauen hervorragende Abschlüsse, sind super zielstrebig, super gut organisiert, können irgendwie, wir kennen sie alle mit diesem Scannerblick, die Frauen, die irgendwie alles im Griff haben. Was sie auch oft an den Burnout oder sozusagen in diesen Mental Load bringen. Und wir sind da exzeptionell. Wir trauen uns tatsächlich aber oft auch einfach gar nicht ran, weil dann knallen Sachen wie Imposter-Syndrom, es könnte ja auffallen, ich werde vielleicht niemandem nicht gerecht, vielleicht ecke ich auch negativ an. Und das sind alles tatsächlich Sozialisierungen, die wir ablegen dürfen. Ich sage immer so, wir machen eigentlich mehr Aufklärungsarbeit, als wir tatsächlich empowern müssen, weil wir müssen Frauen nicht empowern. Es ist so viel, so unfassbar viel da, dass wir eigentlich nur diese ganzen Gürtel, die wir uns so selber rangeschnallt haben, wieder absprengen dürfen. Und dann haben wir natürlich einfach eine systemische Benachteiligung, die ist einfach da. Das sind Gesetze, das sind Gewohnheiten, das sind Biase, das sind auch Einstellungsprozesse, wo sich irgendwo was reingelegt hat, weil halt das System von Männern für Männer gebaut worden ist. Das merkt man. Ich glaube auch, jeder, der versucht, im System was zu verändern, stößt da regelmäßig einfach an wirklich diskriminierende Regeln. Ich habe mich letztens erst mit dem Finanzamt gestritten über meine Steuererklärung, warum mein Mann zwingend oben steht.
Absolut unmöglich.
Unmöglich.
Das war für mich der Grund, warum ich auch erst gar nicht heiraten wollte. Genau deswegen. Aber wir haben dann einen Weg gefunden, dass das nicht mehr so ist. Aber das ist total diskriminierend. Die Frau ist eigentlich nur die Zuarbeiterin für den Mann.
Ich habe mich richtig aufgeregt. Am Ende hat es geheißen, ich soll bitte dem Bundesfinanzministerium schreiben.. Das habe ich dann auch getan, habe dann leider eine Antwort bekommen, mit der ich nicht zufrieden bin.
Ich glaube, wir machen zwei getrennte Steuererklärungen. Also irgendwie ist das ziemlich aufwendig bei uns, aber ich hatte darauf überhaupt gar keinen Bock, dass ich mich da irgendwie einordnen und unterordnen muss. Aber es ist nicht final geklärt, von daher super, wenn du da dran bleibst. Die Akademie, von der du gesprochen hast, die heißt Own Your Seat.
Wer kommt denn da zu euch? Frauen entweder in der Führung, also in der frischen Führung oder kurz vor der Führung. Also wir sind keine Berufseinsteigerinnen mehr, sind schon wirklich die, die ihre ersten Erfahrungen gemacht gemacht haben, die entweder an der gläsernen Decke anecken oder auch die, und das habe ich gelernt, es gibt wohl auch so etwas wie The Glass Cliff, es war mir neu, genau, wo du wieder über die Klippe geschubst wirst, nachdem du die erste hochrangige Führungsposition hattest, im Sinne von, konnte sich nicht beweisen, hat das Problem nicht gelöst, diese Geschichte. Das ist unsere Zielgruppe. Alle kommen immer aus dem Angestelltenverhältnis. Gerade aus den bekannten Branchen. Also keiner wird sich wundern, dass Automotive oder Pharma oder auch das Bankwesen zum Beispiel besonders hierarchisch ist. Wir haben auch viele Juristinnen natürlich und wir haben jetzt bei der aktuellen Klasse, und darauf habe ich eigentlich gewartet ehrlich gesagt, auch eine Medizinerin im Klinikum.
Ja, genau, weil in den Kliniken geht es, glaube ich, ähnlich zu. Okay, und kannst du schon mal Tipps geben, was du, weil jeder von uns wird sich hier wiederfinden in dem, was du sagst, gerade bei der Gläser, beim Thema Gläser an der Decke gehen, glaube ich, alle, wenn wir alle hellhörig. Kannst du allgemein Tipps geben, wie man sich dagegen wappnen kann oder was man machen kann, wenn man sich in genau so einem Verhältnis befindet? Man merkt, man macht einen Top-Job und links und rechts fahren die Dudes an einem vorbei und man hängt unter der Gläser an der Decke.
Ganz entschieden. Ich glaube, wir wollen uns oft durch die Gläser an der Decke spielen, durch unsere Expertise, durch unser Talent, durch unseren Fleiß, durch, dass wir die besten Projekte machen, dass wir auch vielleicht am meisten machen. Während die anderen tatsächlich einfach Bier trinken gehen und sich das untereinander ausmachen und das Projekt eben nicht immer fertig wird. Ich glaube, diese Entscheider, also wir müssen alle performen, also das ist überhaupt keine Frage. Am Anfang steht die Leistung. Aber dann kommt dieses ganze Stakeholder-Mapping, Entscheider-Positionierung. Kennen die dich? Auch wenn Sachen zu linear werden, also ein Beispiel, oft die Führungskraft vielleicht nicht die förderndste Person ist. Kann diverse Gründe haben. Ja, dass man auch mal guckt, wer sind denn die anderen? Ja, wer kann mir denn noch helfen? Ist sozusagen, in der Regel hat dein Chef, deine Chefin wieder jemanden drüber. Ja, und es gibt auch noch in großen Unternehmen oder anderen Unternehmen auch noch andere Personen, die Entscheider sind oder die hier die Strategie fahren, die auch vielleicht umstrukturieren. Gerade jetzt super spannend, es wird so viel umstrukturiert. Statt jetzt sozusagen Angst zu haben im Moment, dass irgendwie meine Karriere wieder verbaut wird, dass ich nicht weiterkomme, dass ich warten muss, dass ich ruhig— wir hatten ja auch schon Gespräche— lieber jetzt still sein in der Transformation, in der weil sonst kicken sie mich als Erstes. Nee, jetzt genau rausgucken, wer sind denn die Restrukturiere, ja, wer baut denn die neuen Abteilungen, kann ich mir da vielleicht eine Abteilung bauen lassen, auch das gibt's.
Was mir geholfen hat, ist so, das war ein Satz, ich glaube, der stammt von Roosevelt, ich bin mir nicht sicher, und zwar geht's da im Prinzip darum, dass wenn du in die Arena steigst, wirst du irgendwann verlieren. Und ich glaube, Doch, aber das ist glaube ich so ein Satz, der, also ich fand ihn ziemlich augenöffnend, weil ich glaube, dass wir einfach ganz oft Angst haben, irgendwann auch wieder gefeuert zu werden oder dass wir wieder abgestuft werden oder dass es heißt, wir haben das Problem nicht gelöst. Wenn man sich das mal anguckt, so geht es jedem Manager irgendwann, also jeder von uns, also entweder wir sind so schlau, wir machen unseren Job und suchen uns schnell den nächsten Job und gehen weiter nach oben oder wir verpassen den Moment und werden gefeuert, weil irgendein Kopf rollen muss, aber auch dann ist es eben so what, also dann lag es nicht an uns, das liegt an einfach am System und das ist auch total natürlich. Also irgendjemand muss für irgendwas den Kopf gerade halten und das habe ich auch schon selber erlebt und auch schon selber gemacht und ich finde es auch ehrlich gesagt auch fair enough. Man ist der höchstbezahlteste Mensch in dem Unternehmen, man hat Verantwortung, irgendwann muss man auch mal sagen, okay, dann gebe ich jetzt hier ab oder ich übernehme hier die Verantwortung und der nächste kann ran. Also das sind ja auch rollierende Systeme oder auch durchlässige Hierarchien, finde ich da ganz gut. Mir hat das geholfen, das einfach gar nicht mehr persönlich zu nehmen und keine Angst davor zu haben, dass ich irgendwann da rausgekickt werde.
Sehr, sehr guter Punkt tatsächlich. Also wer sichtbar wird, wird angreifbar. Ja, das ist genau das. Kommt dann dazu, als wenn du ganz oben schon bist, dann hast du es ja schon geschafft. Aber auch schon bewusst zu sein, dass in dem Moment, wo ich mehr will, wo ich sichtbar bin, wo ich einfordere, dass natürlich auch mehr Kritik kommt. Deswegen heißt es auch bei uns Own Your Seat, weil so dieses Ding mit Kritik umgehen, sie nicht persönlich nehmen. Von mal hinterfragen, vielleicht ist sie berechtigt, vielleicht ist sie aber auch nicht berechtigt, woher kommt sie und wie wachse ich daran. Das ist halt auch so. Und wie marschiere ich auch trotzdem weiter? Beispielsweise mir immer super wichtig, dass wir einmal unsere Werte klar haben, warum wir in die Arena gehen, um dein Zitat zu zitieren, weil dann stehen wir besser, wenn der Angriff kommt.
Ja, das ist ein guter Tipp, den nehmen wir mal mit. Ich war neulich auf einer Veranstaltung, da hat eine Frau ihre Situation geteilt und ihre Situation war so, dass sie unter mehreren Männern Geschäftsführerin ist und alle anderen, also Männer, eben schon seit mehreren Jahren Mitgeschäftsführer sind, sie erst relativ neu, und sie systematisch gemobbt wird. Sie wird nicht eingeladen zu Meetings und Informationen werden ihr vorenthalten und so weiter. Und dann gab es eine beratende Runde und jemand hat, also eine Frau hat ihr empfohlen, noch mal das Buch „Das Arroganzprinzip" zu lesen. Und da gab es dann so einen ziemlichen Aufschrei in dem Publikum. Die einen fanden es gut, die anderen fanden es nicht gut. Wie findest du denn diesen Tipp? Also das Arroganzprinzip sagt ja, dass man quasi nach männlichen Spielregeln mitspielen soll und die Männer mit den eigenen Waffen schlagen soll, um nach oben zu kommen.
Was hältst du davon? Ich finde, man sollte sie kennen, also die Regeln kennen, weil ich glaube, wir gehen, ich sage immer so einführen. Ja, wir werden viele von den anderen, von den Boys. Also ich habe ja auch die Karriere gemacht, ich war auch in meinen 20ern, ich habe beobachtet, die anderen werden eingeführt und die kriegen dann die Spielregeln erklärt, die werden an die Hand genommen etc. So, also genau das wahrscheinlich in diesem Buch steht. Ich habe es nicht gelesen und ich finde, man sollte die Spielregeln kennen, weil man sich leichter tut. Nicht weil man sie selber anwendet, sondern weil wir uns nicht mehr so viel wundern, wie jetzt eine Entscheidung zustande gekommen ist. Also diese Frustration und diese Demotivation, die viele von uns Frauen ja irgendwann dazu bringt zu sagen: Hey, sorry, dann gehe ich jetzt hier raus und mache was anderes. Das, glaube ich, hilft. Also diese Spielregeln zu kennen, heißt ja nicht, sie anzuwenden. Und ich glaube, wir haben auch da noch mal einen großen Rahmen oder eine Dimension, Wie viel kann ich anwenden, was zu mir tatsächlich passt, wo ich mich nicht verrate und wo ich integer bleibe? Und wo ist der Punkt, wo ich sage, hier und nicht weiter? Um dann sozusagen auch irgendwann so sattelfest zu sitzen und sagen, eigentlich fand ich die Regel immer blöd, auch wenn sie mich persönlich aus Charakter nicht gestört hat. Und ich führe die mit meinen Mitarbeitenden nicht mehr weiter. Und ich achte darauf, dass diese Regeln in meinem Team, wenn ich jetzt 70, 100, 200 Menschen sozusagen führe, keine Qualität oder entscheidende Variable mehr ist. Aber kennen auf jeden Fall bitte.
Das finde ich einen super Hinweis von dir, dass du auch sagst, sobald wir uns nach oben gekämpft haben, haben wir ja auch die Macht, das System zu verändern. Und wenn wir uns eben nicht nach oben kämpfen, dann verändern wir auch nichts. Also wir können uns überlegen, finden wir die Regeln gut oder wollen wir das System ändern? Und dafür brauchen wir eben auch Macht.
Eben. Und Macht kommt vom Machen tatsächlich und nicht vom Abwarten. Auch immer wichtig.
Macht kommt vom Machen, genau, nicht von Abwarten. Macht kommt auch von Freiheit, ja, und auch von finanzieller Freiheit. Bei uns geht es ja auch um das Thema Investieren. Wie steht das denn bei dir um das Thema Investieren?
Tatsächlich war Freiheit mir immer wichtig und Selbstbestimmung. Du hast gerade angesprochen, Anais, mit dem Heiraten, und auf jeden Fall, ich wollte früher nicht heiraten. Ich bin auch verheiratet, aber ich wollte früher nicht heiraten wegen der finanziellen Unabhängigkeit, weil ich dachte, lustig, ich auch, ich habe auch immer gesagt, auf keinen Fall heiraten. Wegen der, wegen, wegen der Geschichte. Genau, wie stehe ich dazu? Mittlerweile habe ich die klassische Streuung, ja, wo wir sagen, haben wir alles. Ich habe volatile Aktien, ich habe natürlich ETFs, ich habe auch Bitcoin. Genau, ich habe meine erste Immobilie, ich bin gerade dabei, die zweite Immobilie zu kaufen. Genau, also ich streue ebenso, und ich streue genauso im Sinne von, ich sag mal, dieses ganze ETF und auch also Rürup-Rente und diese ganzen Geschichten Die macht mein Finanzberater. Dieses Rumspielen, damit man auch ein bisschen weiß, was ist in der Politik los, was ist in der Wirtschaft los, mit einem gewissen Budget bei den volatilen Aktien, das mache ich selber.
Genau. Sehr spannend. Jetzt hast du gesagt, eine Immobilie hast du gekauft, an der anderen bist du gerade dran. Erzähl mal mehr. Was ist die erste Immobilie und warum habt ihr die gekauft? Und was ist jetzt die zweite Immobilie?
Genau, die erste haben wir in Berlin gekauft, da war ich 29 und ich hatte tatsächlich auf meinem Vision Board immer, ich möchte mit 30 Ja, ne Immobilie kaufen.
Wow, woher kam das? America leads the world in medicine development.
It matters.
We get new medicines first, nearly 3 years faster. 5 million Americans go to work because we make medicines here at home. And not relying on other countries keeps us safe. But China is racing to overtake us. Will we let them? Or will we choose to stay ahead? When America leads, America cures. Let's tell Washington to keep us in the lead. Learn how at americacures.com.
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Let's go places. Ich hatte das mal irgendwo gelesen, was man so braucht. Ich hatte auch mal gelesen in der Vogue Business mit, glaube ich, 18, dass man eine Reinigungskraft braucht, wenn man seine Zeit nicht sozusagen mit Aufgaben verschwenden soll, die nicht für einen selbst wertschöpfend sind. Finde ich aber auch gut. Genau, dann hatte ich mit 21 schon eine Reinigungskraft. Obwohl ich wirklich aus ganz normalen Verhältnissen komme. Ich arbeite, seitdem ich 14 bin. Was man immer alles so macht. Hatte das Glück, ein Stipendium zu haben. Das heißt, da konnte ich dann ein bisschen was in die Reinigungskraft investieren. Aber zurück zur Wohnung. Klassische Wohnung in Berlin, zweieinhalb Zimmer, Prenzlauer Berg. Wurde uns tatsächlich angeboten zum Kauf, weil in Berlin gibt es ein Vorkaufsrecht und unser Vermieter wollte verkaufen, weil er dachte, beim Ukraine-Angriff und kurz davor schon, jetzt wird es hart.. Und dementsprechend hat er sie dann uns verkauft zu einem guten Preis. Und dann haben wir gesagt, okay, zugreifen. Und das Spannende, glaube ich, auch für die Hörerinnen ist, ich war damals nicht bereit. Ich war damals finanziell eigentlich nicht bereit und ich hatte mich nicht reingefuchst, wie das funktioniert, auch wenn man in Berlin ein Mehrfamilienhaus kauft und wenn man es bewohnt und wenn man es später vermieten möchte vielleicht etc. Und das kam dann wirklich einfach so durchs Machen. Also ein bisschen wirklich hinsetzen, einmal rechnen, einmal sich da reinfuchsen. Wie viel Eigenkapital brauche ich denn? Braucht man ja gar nicht viel tatsächlich. Und weil zuerst dachte ich, geht ja gar nicht. Und dann plötzlich meinte ich, so schwer ist es ja überhaupt nicht. Die Banken haben, es gibt die fixen Prozesse, die rechnen eigentlich selber vor, ob man sich das leisten kann oder nicht. Das muss man gar nicht selber machen. Und so haben wir dann die erste Wohnung gekauft, mit meinem Mann gemeinsam.
Ja mega, weil das vor allem das Spannende, was du sagst, ist, dass du finanziell nicht bereit warst, aber finanziell, du warst ja anscheinend schon finanziell bereit. Man weiß es nur nicht. Und das ist genau das, was ich auch so oft höre oder so oft feststelle. Die meisten denken, und das auch ehrlich gesagt mein größter Aha-Moment, dass man reich sein muss, um Immobilien zu kaufen, ja, dass du schon 100.000 auf dem Konto haben musst. Aber es ist ja genau das Gegenteil, ja. Also du hast ein Zehntel davon auf dem Konto und investierst das in eine Wohnung und lässt es liegen oder lässt sich abbezahlen oder wie auch immer, und irgendwann gehört sie dir, ja. Also viele können in Immobilien investieren und wissen es gar nicht.
Das finde ich total verrückt. Total wahr. Und das Spannende ist, die, die reich sind, weil du die Reichen ansprichst, selbst die nehmen ja einen Kredit auf, weil die ja niemals Geld anfassen würden und damit was kaufen.
Nee, weil die würden sich ja auch den Hebeleffekt— weil das Gute an Immobilien ist ja wirklich, dass dein Geld gehebelt wird, ne? Weil wenn du Immobilien eins zu eins mit ETFs vergleichst, dann ist die Rendite viel schlechter, als dann ist sie halb so groß, ne? Hast du 3% bei ETFs, mindestens 6%. Aber wenn du dir überlegst, dass du mit 10% vom Eigenkapital die 3% Rendite machst, dann ist die Rendite natürlich viel höher. Also würde kein Reicher was mit 100% Eigenkapital kaufen, das wäre einfach nicht so schlau. Genau, deswegen, das ist schon mal ein sehr guter Glaubenssatz oder ein sehr guter Mythos, den du Du entlarvt das sehr gut.
Genau. Und inzwischen ist die Wohnung auch vermietet, weil wir eben mittlerweile, wie wachsame Hörerinnen doch wissen, in München sind und da inzwischen dann auch vermietet haben. Und auch da habe ich dann wahnsinnig viel einfach gelernt über die Steuervorteile, wenn man vermietet. Und das ist, glaube ich, auch der Tipp grundsätzlich an jede Käuferin. Du musst das ja nicht selber bewohnen. Es ist auch ein Irrglaube, den ich immer hatte, weil ich so aufgewachsen bin, niederbayerisches Land. Man kauft sich eine Immobilie, und in der wohnt man. Ja, aber tatsächlich ist es jetzt eigentlich sogar klüger, sie nicht zu bewohnen.
Geil, sehr gut, dass du das so sagst. Genauso ist es nämlich. Wenn du eine Kapitalanlage hast, dann kannst du einfach so viel mehr steuerlich absetzen. Also finanziell macht das viel, viel mehr Sinn. Ich verstehe jede, jeden, die trotzdem ein Eigenheim haben möchte. Und irgendwie macht das ja auch Sinn, weil man ähnlich viel Kredit zahlt, wie man Miete zahlen würde, wenn man so was noch findet. Aber im Prinzip ist das Eigenheim Luxus. Also was ich immer sehe, ist, das Eigenheim ist so eine Wohnung, da ist man auch bereit, einfach viel mehr für für zu zahlen, weil irgendwann hat man sich in die Wohnung verliebt, in die Lage verliebt, in was weiß ich was verliebt. Dann will man es auch haben, dann steckt man noch mal irgendwie Geld drauf. Und bei einer Kapitalanlage, da kann man einfach die Fakten sich anschauen und man muss da nicht selber drin wohnen wollen. Man guckt sich einfach die Kalkulation an, passt das ja oder nein und kann da investieren.
So sehe ich das auch. Da kommen wir dann auch zur zweiten Immobilie, die ich gerade dran bin zu kaufen. Das ist nämlich das Haus von meiner Oma tatsächlich. Und auch da haben wir natürlich wieder diese Punkte von: Was ist Erbe? Ja, wie viel sollte ich mir wirklich sozusagen den Kaufpreis runternehmen? Ist auch super spannend übrigens, weil die meisten denken ja, eine Schenkung macht viel mehr Sinn, wie wenn ich es jetzt kaufe für den vollen Preis, wie der Marktwert wäre. Das finde ich gerade ganz spannend, weil es macht tatsächlich Sinn, es zu einem höheren Preis zu kaufen.
Erzähl mal warum. Ich habe nämlich gerade mit einer Erbrechtlerin gesprochen und die hat mir genau das Gleiche gesagt.
Genau, weil es natürlich da ist, da kommen wir auf die Steuervorteile, weil umso höher das Darlehen ist und umso höher sozusagen die Investitionssummen etc. Umso besser ist dann wieder die Verrechenbarkeit, wenn wir es absetzen wollen. Und dann haben wir natürlich noch die ganzen Geschichten mit Schenkungssteuer. Aber dann reden wir natürlich schon von Familien, die mehr schenken können. Dann, wenn man sich das einteilen muss auf die 10 Jahre, wo man immer wieder 400.000 € schenken kann. Aber das ist natürlich dann schwer. Da reden wir über andere Dimensionen. Das trifft jetzt in meiner Familie nicht zu. Aber auch da ist es sinnvoll, sich einmal darüber zu informieren, nachzudenken, wie man vielleicht frühzeitig anfängt, vielleicht seinen Eltern mal was abzukaufen. Ja, auch ganz schräg, auch ein Modell. Das Elternhaus abkaufen und die Eltern zur Miete haben und selbst die Immobilie abzubezahlen. Ein Modell. Und was wir zum Beispiel auch machen, was spannend ist, was ich spannend finde, vielleicht findest du vielleicht auch spannend. Wir teilen die Wohnung, weil ich finde, jetzt auch meine Oma und meine Großeltern oder sozusagen diese Generation haben ja auf sehr viel Wohnraum gewohnt, wo ich denke, wir brauchen den Wohnraum in der Dimension heute nicht mehr. Das heißt, wir teilen beispielsweise dieses Haus, was meine Großeltern alleine bewohnt haben, einfach in 3 Wohnungen. Dadurch werden 2 wieder gewerblich und unsere ist eben privat. Und auch dann verschiebt sich, weil du gerade meintest, es ist Luxus, ein Eigenheim zu haben. Wenn wir das Eigenheim auch wieder klug anlegen und das auch irgendwo gewerblich nutzen, wird es schon wieder etwas weniger Luxus.
Absolut, was du sagst. Ich habe die Zahlen nicht ganz parat, aber ich meine, dass Rentnerinnen und Rentner so was wie 60 plus, also 65 Quadratmeter im Schnitt haben pro Person und Leute bis 40, 45, ich meine auch 38 Quadratmeter oder um die 40. Also ich habe die Zahlen nicht direkt parat, aber es ist schon ziemlich krass. Das ist schon wirklich noch mal die Hälfte mehr, die Rentner on top haben. Und das sieht man ja auch gerade in, überall sieht man das wahrscheinlich, aber in Berlin sieht man das einfach wirklich sehr, sehr, sehr, weil es einfach Leute gibt, die zahlen 400 € für eine 150-Quadratmeter-Wohnung. Und wenn sie sich verkleinern würden, nur 40 Quadratmeter, dann würden sie eben auch mehr zahlen als 400 €. Also das ist so ein bisschen die Krux des aktuellen Wohnungsmarktes. Deswegen total gut, wenn ihr das direkt so angeht. Wo ist das Haus? Ist das in Bayern? Es ist tatsächlich in Österreich. In Österreich. Alles klar. Und was gibt es da?
Gibt es da noch Besonderheiten? Da gibt es die Besonderheit, dass tatsächlich die Steuern innerhalb der Familie deutlich geringer sind als in Deutschland. Aber das ist sowieso ein Thema. In Österreich werden Familien deutlich besser besteuert und gefördert, als es in Deutschland der Fall ist. Genau, aber ansonsten ist es tatsächlich sehr identisch. Da gibt es nicht so viele Unterschiede, außer dass man die Grunderwerbsteuer ist ein Ticken niedriger. Hängt dann vom Grund ab, wie viel man sich da spart, richtig? Und der Ehemann gehört noch dazu. Ich glaube, das ist in Deutschland nicht so. Korrigiere mich, ich glaube, wenn man verheiratet ist und man erbt, also indirekt sozusagen, weil man verkauft ja schon, aber dass es direkt in der Linie nach unten geht, dass man dann in Deutschland der Ehepartner, wenn man gemeinsam kauft, 50:50, wo ich immer darauf achten würde, also empfehle ich jedem, verpasst nicht in dem Moment. Und auch wenn ihr weniger Kapital habt und beispielsweise mehr Zeit investiert in Interior Design, in Umbau, ständig die Bauaufsicht übernehmen, solche Geschichten, dann gehören euch trotzdem 50%, auch wenn welches Kapital nicht da ist, weil auch die Zeit ist Kapital.
Ja, total gut, dass du das sagst, ne, weil das erlebe ich auch so oft, dass Frauen einfach gar nicht im Grundbuch stehen. Ja, dann heißt es mal Zugewinngemeinschaft, nein, nein, nein. Aber trotzdem, du hast ein Thema, wenn du nicht im Grundbuch stehst, und im Zweifel machst du einfach genau gleich viel für die Wohnung. Im Zweifel hast du als Frau die Wohnung gefunden und ausgesucht. Ja, und nur weil du nicht das Kapital hast und vielleicht auch schlechter finanzierbar bist, ihr aber ein Team seid und verheiratet seid, sehe ich überhaupt keinen Grund, warum euch das Haus nicht 50/50 gehören sollte. Also das ist wirklich so ein Fehler, den ich ganz, ganz oft erlebe. Und auch wenn man nur— wir hatten neulich einen Fall von einer Frau, die stand zu 10% im Grundbuch, und 10% ist wirklich total— das bringt dir überhaupt gar nichts. Du kannst das nicht beleihen, du kannst dir keinen Kredit drauf nehmen eigenständig, ja, wenn du irgendwie trennen willst und du brauchst Geld oder so was, also dann, da muss man wirklich aufpassen und knallhart das einfordern. Oder eigentlich muss man es nicht mal einfordern, man muss einfach das als gesetzt sehen und 50/50 kaufen.
Gut, dass du das ansprichst mit dem Grundbuch, weil ich finde, mit dem 50/50, dass sich das dann ab und zu komisch anfühlt, wenn man so was einfordert und dann irgendwie der Vertrag und diese ganze Notarsynamik und man möchte da jetzt irgendwie auch nicht super streng oder vielleicht auch irgendwie zickig rüberkommen. Aber der Punkt ist, oder unromantisch, oder unromantisch, auch gut. Aber Fakt ist, es macht was auch mit der Beziehung. Also die Stabilität in dem Moment ist gesichert, aber genauso die Stabilität in 15, 20 Jahren. Wenn man es nie ziehen muss, ist ja super. Aber auch für das eigene Gefühl: Ich fühle mich richtig gut, weil ich 50% von der Wohnung in Berlin habe. Das wirkt sich aus auf mein Auftreten in meiner Beratung, in meiner Attitude, auch bei dem zweiten Wohnungsprojekt. Das sind kleine Puzzle Pieces, die uns einfach selbstbewusst und selbstbestimmt handeln lassen. Deswegen geht es um viel mehr, ob wir jetzt romantisch sind oder nicht.
Tatsächlich. Absolut. Absolut. Ich habe auch, als ich so meinen ersten großen Karriereknick hatte, da war ich schwanger und ich hatte einen ziemlich guten Managementposten und wurde dann, habe dann aber direkt so einen Typen neben mich gesetzt gekriegt auf meine Projekte, weil auch keiner geglaubt hat, dass ich gleich wiederkomme und übernehme und so. Und da habe ich angefangen zu investieren. Das war für mich so der Zeitpunkt zu sagen, nee, ich brauche jetzt einen Plan B, dass ich wirklich finanziell frei bin. Und das passt eigentlich ziemlich gut zu dem, was du sagst. Ich glaube auch, dass so finanzielle Freiheit, oder selbst wenn man sie nicht gleich hat, weil wenn ich jetzt heute eine Wohnung kaufe, habe ich ja nicht direkt passives Einkommen, aber irgendwann in Zukunft. Aber das macht sehr viel mit einem und gibt einem wahnsinnig viel Selbstbewusstsein, was dann wiederum zum Thema Own Your Seat führt, dass man sich da viel selbstsicherer bewegen kann. Von daher würde ich auch sagen, also Frauen, lasst euch das nicht entgehen und Schnappt euch auf jeden Fall euer Stück Stadt und investiert in Immobilien. Wir kommen jetzt zum Ende. Was sind denn deine 3 Tipps, die du unseren Hörerinnen mitgeben willst?
Ich fange jetzt mit dem zweiten an, weil der sehr gut zu deiner letzten Aussage passt. Schnapp dir ein Stück. Wenn du in der Stadt wohnst, wäre mein Tipp 2 gewesen, der die sehr teuer ist, wo du sagst, okay, die ist eigentlich zu teuer, das Kapital habe ich nicht, oder das traue ich mich auch nicht, weil ich vielleicht in der Region wohne. Aktuell, die vielleicht nicht mehr so gut läuft wirtschaftlich, kann ja auch sein, ja. Guck mal nach deiner Heimatstadt. In deiner Heimatstadt, die, wenn du von irgendwo kommst, du kennst jeden Weg, du weißt, wo welche Menschen wohnen, du weißt ganz genau, wie stabil die Stadt ist, ja. Dann beispielsweise, du kommst aus der Unistadt, ein Einzimmerappartement in der Universitätsstadt wirst du immer, immer vermieten, ja. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Dementsprechend ist ja mein Tipp 2 gewesen. So, aber er passte gut zu dem, schnapp dir ein Stück. Dann der erste Tipp tatsächlich: Sprecht mit anderen Frauen und bitte Männern über Investieren, weil das war mein Eye-Opener, als ich mit Männern angefangen habe, über Aktien zu sprechen während Covid. Da war doch so Investment-Hype, ja, und die sich alle auskannten, dass ich mir dachte, ja, hallo, die Waldfee. Und ich merkte, okay, da ist ein Gap, ja, und ich mich dann auch reingefuchst habe. Und dann hatte ich auch in dieser Zeit eine Freundin angesprochen Die hat sich aber auch reingefuchst. Es gibt genügend Frauen, die auch richtig doll investieren, Handelsblatt und Finanzen und alles lesen, aber nicht darüber reden. Deswegen sprecht bitte mit Männern und mit Frauen darüber und macht dieses Thema ein bisschen sichtbarer, weil das ist auch ein bisschen mit unserer Geldneidkultur in Deutschland, glaube ich, Anais. Absolut. Ein bisschen zurückhaltend. Genau. Und der dritte, das war auch das eine Thema, was wir hatten, take care of your money. Ja, bitte achtet drauf, dass ihr wirklich gleich viel in Beziehungen ausgebt, ja, dass es nicht so ist, dass ihr zufällig immer die ganzen Einkäufe übernehmt und dann dankbar seid, wenn ihr mal zum Essen eingeladen werdet. Genauso wie wenn ihr Immobilien kauft, ja, dass das wirklich ordentlich sortiert ist, dass da euer Geld, wenn es drin ist, sollte drin sein, wirklich ordentlich aufgeschlüsselt, alles ordentlich hinterlegt ist. Genauso, wenn ihr es investiert, Schaut drauf, dass ihr einen guten Finanzberater erwischt, fragt um Beratung, wirklich take care of your money, und da nicht so eine Hemmung zu haben, dafür einzustehen, dass es einfach euer gut verdientes Geld ist.
Also wunderbar, ich fasse noch mal zusammen: Take care of your money, sorgt euch um euer Geld, guckt, dass euer Geld gut angelegt ist und dass ihr da gut beraten seid, sprecht wirklich über Geld, sprecht mit Frauen, sprecht mit Männern über das Thema Investieren, über das Thema Geld, und holt euch die besten Tipps. Und wenn ihr eine Wohnung kaufen wollt, das muss nicht bei euch um die Ecke sein, sondern es kann eure Heimatstadt sein, es kann eure Uni in irgendeiner Unistadt sein, wo ihr studiert habt, wo ihr euch auskennt. Und da startet ihr einfach mit einer kleinen Immobilie. Wunderbar. Ich hätte gar keine besseren Tipps geben können. Vielen Dank für dieses super Gespräch. Ich freue mich total und hoffe, dich bald mal in live wiederzusehen.
Hoffe ich auch.
Vielen lieben Dank.
Genau. Viel Spaß euch beim Kaufen. Ciao. Close your eyes, exhale, feel your body relax, and let go of whatever you're carrying today. Well, I'm letting go of the worry that I wouldn't get my new contacts in time for this class. I got them delivered free from 1-800-CONTACTS. Oh my gosh, they're so fast! And breathe.
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