Mutig und spontan zur ersten Immo – mit Marina Diers
2 Apr 2025 · 31 min
In dieser Episode des Happy Immo‑Podcasts berichtet Marina Diers, 29‑jährige Bau‑/Wasser‑Ingenieurin, von ihrem schnellen, fast spontanen Kauf einer 42 m² großen Einzimmerwohnung mit Balkon und Tiefgaragenstellplatz in Dresden für 117.000 €. Der Dialog beginnt mit einer kurzen Vorstellung und einem Rückblick auf Marinas Rückkehr aus einem vierwöchigen Peru‑Urlaub, der sie motivierte, den Immobilienkauf zügig abzuschließen. Marina erklärt, wie sie im Juli den Happy Immo‑Kurs begonnen hat, sich ein Sparziel von 10.000 € für Kaufnebenkosten gesetzt und durch konsequentes Ausgaben‑Tracking erreicht hat. Sie beschreibt, wie sie ihr Suchprofil definiert hat (Preisober‑/untergrenze, Mindestgröße, Lage in Dresden) und durch das Kurs‑Material sowie den Finanzierungsexperten Carolin (Bewertung der Immobilie mit 142.000 €) schnell ein passendes Objekt gefunden hat. Der Ablauf von Besichtigung, Angebot (nach Verhandlung von 120 000 € auf 117 000 €), Bank‑ und Notar‑Prozess bis zur Unterzeichnung in der Mittagspause vor ihrer Rückreise nach Peru wird detailliert geschildert. Marina gibt praktische Tipps zu Hochwasserrisikokarten für Dresden, Versicherungsaspekte und warum die Lage im ersten Stock für sie wichtig war. Weiterhin teilt sie Spartipps (Kaffee‑zu‑Hause, Ziel‑orientiertes Sparen) und betont die Bedeutung von Checklisten, Mut und das Überwinden von Angst. Abschließend gibt sie drei Kern‑Ratschläge für Hörerinnen: Mut fassen, Ursachen von Unsicherheit prüfen und realistisch, aber nicht über‑/unterschätzen. Die Episode enthält mehrere Werbeeinblendungen, die jedoch nicht zum Kerninhalt beitragen.
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Great brands, great prices. That's why you rack. Hallo und herzlich willkommen zum Happy Immo Podcast. Heute zu Gast Marina, herzlich willkommen. Hallo, ich freue mich total, dich hier zu haben. Wir haben uns neulich live gesehen bei unserer Happy Immo Weihnachtsparty und ich habe mich total gefreut, dass du heil aus Peru zurückgekommen bist. Ja, du bist heil und dass du davor noch noch eine Wohnung gekauft hast. Und das war ja alles so ein bisschen eng getaktet, und da haben wir gesagt, wir machen mal eine Podcast-Folge genau darüber. Und ich bin gespannt, was du so erzählst.
Genau, ja, mein Immobilienkauf war relativ spontan und doch auch sehr zügig abgewickelt. Das kennt man ja manchmal auch ein bisschen anders. Also Happy Immo, habe ich glaube ich, den Kurs habe ich so im Juli angefangen, hatte schon länger ein bisschen geliebäugelt mit dem Thema hatte mir aber quasi eine Spargrenze gesetzt, an der es dann realistisch ist, mich mit dem Thema zu beschäftigen. Und die hatte ich dann erreicht und dachte so, jetzt mache ich es einfach. Und genau, habe dann glaube ich im Juli den Kurs angefangen und Ende August hatte ich die Wohnungsbesichtigung von der Wohnung, die ich jetzt gekauft habe. Genau, ich habe vorher ganz viel die Videos mir zu Gemüte geführt und ganz viele Exposés geprüft und auch Wohnungen angeguckt. Das kann ich nur empfehlen. Und hatte dann tatsächlich Ende August, also 2 Monate im Kurs, die Besichtigung und habe Mitte September dann beurkundet schon.
Ja, das geht sogar schnell, ne? Und das heißt, wie hast du denn, also wie, wie bist du zu Happy Immo gekommen? Wie hast du dich entschieden, den Kurs mitzumachen? Also erstmal das, gab's da irgendwie Vorbehalte, oder hast du irgendwie gezögert oder gewartet oder erst mit anderen Sachen angefangen, oder war das für dich klar, du machst jetzt den Immobilienkurs und startest dann durch?
Also ich hatte mich vor ein paar Jahren mit dem Berufseinstieg quasi generell mit der Geldanlage beschäftigt, so dass man dann später auch noch was hat, weil Rente, glaube ich, kriege ich nicht mehr, und war dann so bei dem Thema ETFs und Co., also bei der Geldanlage in Aktien, bin da auch aktiv, aber ich dachte mir, so was Haptisches wäre auch noch ganz nett, also einfach breit streuen. Und genau, habe tatsächlich vorher da noch gar keine Berührungspunkte mit gehabt, weil in der Familie hat keiner einfach so eine Immobilie, sondern halt zum anderen als Eigenbedarf. Und ja, fand das Thema super spannend. Ich bin auch Bauingenieurin, also ich hatte da auch schon viele Berührungspunkte vorab mit dem Thema. Also vielleicht ein bisschen weniger Scheu, weil man das fachlich vielleicht ein bisschen besser versteht, also die Materie, nicht das quasi der Hintergrund. Dann hatte ich mir das vor einem Jahr, glaube ich, bin ich da auf Instagram, bin ich auf euch aufmerksam geworden tatsächlich und fand das immer total cool und habe mir dann gedacht, also ich hatte mir quasi neben den anderen Ersparnissen 10.000 € gesetzt, wo ich gesagt habe, okay, wenn ich die zusammen habe, dann fange ich an, mich damit zu beschäftigen. Und Vorbehalte hatte ich diesbezüglich eigentlich nicht, nur ob sich denn das Geld lohnt für den Kurs. Das ist natürlich immer das.
Für unseren Kurs meinst du?
Ja, ja, genau. Also das ist ja immer so, das ist halt viel Geld, aber das man halt in sich selber, also in seine eigene Bildung steckt. Und deswegen habe ich gedacht, scheiß drauf, ich mache es, wird schon wert sein. Und es war es auf jeden Fall wert. Also kann ich alle nur bestärken.
Also das haben wir überhaupt gar nicht abgesprochen. Aber wenn wir beim Thema sind, weil das hören wir natürlich oft, die Frage, ja, ist dann, dann ist ganz schön viel von meinem Eigenkapital schon mal weg und so. Was würdest du denn sagen? Also wäre es besser, alleine zu starten oder mit einem Kurs? Muss ja auch gar nicht happy immo sein, auch wenn wir uns natürlich freuen, wenn es happy immo ist. Aber genau, was würdest du denn so aus deiner Erfahrung jetzt sagen?
Also ich würde sagen, es war super, mit einem Kurs zu starten, weil man halt auch ins Machen kommt. Man verliert sich nicht so in super vielen Details, weil man ja quasi, sage ich mal, Schritt für Schritt an die Hand genommen wird und so grob gesagt wird, was denn wirklich das Wichtigste ist. Weil ich kenne das gerade vom ETF-Thema, da macht man sich hier noch schlau und denkt, ach, ich kann ja noch gar nicht alles wissen. Dann liest man noch das Buch und das Buch und das Buch und ist dann eigentlich so überinformiert und kann gar nicht mehr filtern, was jetzt wirklich die wichtigen Informationen sind. Und einfach diesen Schritt einfach anzufangen, der rutscht dann immer weiter weg, weil man denkt, ja, ich kann ja noch gar nicht, da muss doch noch ein Haken sein oder so. Und so war das eigentlich ganz schön, weil man ja Schritt für Schritt an die Hand genommen wurde und ja auch immer Rückfragen. Also ihr habt ja an dem Profi-Chat jederzeit oder die Q&As, wo dann auch vielleicht kleine Fragen, noch so dumme Fragen, die dumm sind, aber stellen kann und eine Antwort bekommt und man dann einfach ja auch durch die Geschichte der anderen einfach ans Machen kommt, wenn man sieht, dass es geht.
Das finde ich auch total gut, dass auch alle, sobald die erste kauft, kriegt man auch so ein bisschen FOMO und will eben auch ins Machen kommen. Das finde ich eben auch total motivierend. Genau, aber vielleicht noch mal ganz kurz zurück. Du hast erzählt, du bist Bauingenieurin. Vielleicht sagst du ganz kurz, wer du bist. Also wo wohnst du, wie alt bist du, was ist dein Hintergrund, was hast du im Büro gemacht?
Ja, gerne. Also ich bin Marina, 29 Jahre alt jetzt, wohne aktuell in Dresden, komme aber aus Norddeutschland. Und genau, bin vom Beruf Bauingenieurin, hauptsächlich eigentlich Wasserbau, also so Hochwasserschutz, aber die Grundausbildung ist ja dieselbe. Und genau, in Peru war ich tatsächlich just for fun im Urlaub, fast 4 Wochen Jahresurlaub, und es war toll.
Was war da so am schönsten?
Die Herzlichkeit der Menschen, die quasi nichts haben und trotzdem alles abgeben würden, und diese unbeschreibliche Vielfalt der Natur. Also von der Wüste bis in die Anden, zum Titicacasee, Machu Picchu, Inka-Städte. Also einfach wirklich diese Vielfalt. Das fand ich echt toll.
Ja, das ist auch ein Traum. Da blühe ich auch gerne mal hin nach Peru.
Muss ich mal machen. Kann ich nur empfehlen.
Und diese Reise war ja nicht nur wegen der Reise was Besonderes, sondern auch, weil sie dich dazu gepusht hat, deinen Wohnungskauf durchzuziehen.
Genau.
Das sehen wir ja auch immer öfter, dass manche Frauen wollen kündigen und müssen deshalb zu Zeitpunkt XY eine Wohnung gekauft haben, und manche wollen Urlaub fahren und müssen deshalb bis dann und dann beurkundet haben. Und das ist aber eigentlich total gut, ja. Also das hört sich vielleicht lustig an, aber es ist total gut, so eine Deadline zu haben, um die Sache dann noch durchzuziehen. Weil ich glaube, wenn man irgendwann, wenn es ins Schleifen kommt, dann Also, das sehen wir leider total oft, dass es dann nichts mehr wird, ja. Deswegen sind Deadlines immer total, total wichtig und total gut. Genau. Also, du hast dir überlegt, du bist jetzt auch, du hast dich finanziell aufgestellt, du hast mit ETFs begonnen, hast ja überlegt, das Nächste, was ich machen will, sind Immobilien, und ich hole mir da Experten an meine Hand und mache den Kurs. Und wie ging es dann weiter? Also, du wohnst in Dresden, wo hast du denn gekauft? Was hast du eigentlich gekauft?
Ich habe auch in Dresden gekauft. Ich habe eine Einzimmerwohnung, also eine recht große Einzimmerwohnung mit 42 Quadratmetern und Balkon gekauft, inklusive Tiefgaragenstellplatz für 117.000 €.
Und hast du dir die Wohnung bewerten lassen von der, von der Bank oder von der Carolin?
Ja, genau. Also von der Caro.
Die hatte einen Wert von 142.000 €. Ah, wow. Also für alle, die es nicht wissen, Carolin ist unsere ganz tolle Finanzierungsexpertin, die eben auch sagt, wie Banken die Wohnung einstufen. Einwerten. Und wenn die Bank die Wohnung mit wie viel, 140, 142 oder 143, irgendwie, also wenn die Bank sagt, ne, die Wohnung ist 140.000 € wert und du kaufst sie für 117, hast du gesagt, ne, dann hast du ja im Einkauf schon mal mindestens 25.000 € Gewinn gemacht sozusagen und kannst die Wohnung dann, also der Clou ist so ein bisschen, dass du dann in 3 Jahren die Wohnung nachbeleihen kannst und dir 25.000 € leihen kannst und damit schon direkt die nächste Wohnung kaufen kannst. Wenn du jetzt 29 bist, kannst du mit 32 die nächste Wohnung mit 25.000 € Eigenkapital kaufen und musst nicht noch mal 10.000 € sparen für deine erste Wohnung. Ja, genau. Und apropos die 10.000 € sparen, hast du da einen Trick? Hast du da einen Tipp für, wie du das gemacht? Wie lange hast du gebraucht, um die zu sparen?
Und hattest du irgendwie Das ist ein Tipp. Also ich weiß nicht, wie lange das gedauert hat, also ich habe jetzt nicht die Stoppuhr gedrückt. Ich habe halt versucht, also ich habe schon lange so ein Haushaltsbuch oder generell, dass ich meine Ausgaben tracke. Selbst wenn man sich dann gar nicht, also Budgets setzen hilft natürlich, aber das habe ich gar nicht wirklich so aktiv gemacht, aber alleine, wenn man sieht, was man wie ausgibt, hat man einfach schon ein anderes Gefühl dafür und denkt so, Okay, also ich habe zum Beispiel nie Kaffee getrunken. Coffee to go kommt bei mir nicht infrage, aber das ist ja meistens so ein gutes Argument, wenn man sagt, okay, muss es wirklich eher Coffee to go sein oder reicht, kann ich auch einfach von zu Hause einen mitnehmen, wo ich es ja sowieso habe, oder trinke auf der Arbeit einen oder weiß ich nicht. Ja, und dann habe ich tatsächlich relativ okayes Einkommen, also gutes Einkommen, wo ich tatsächlich jeden Monat noch gut was zur Seite legen kann und trotzdem, sagen wir mal, ein relativ schönes Leben mit all meinen Freiheiten zu leben. Ja, aber ich würde sagen, Ausgaben tracken hilft, und sich quasi das Ziel vor Augen zu setzen, also nicht zu sagen, ja, dann irgendwann habe ich es dann zusammen, sondern dass man sich sagt, okay, in einem Jahr möchte ich das und das zurückgelegt haben, was muss ich jetzt jeden Monat dafür zurücklegen, damit es auch realistisch ist, oder was ist realistisch für mich, jeden Monat zurücklegen zu können, und wann bin ich dann bei diesem Ziel.
Ja, und wie viel Geld hast du denn gebraucht für deine Wohnung in Dresden?
Waren das die 10.000 €? Ja, also ich habe 100 finanziert, aber die Kaufnebenkosten sind ja hier in Sachsen schon bei 10,5 %. Ich hatte noch einen Makler, dementsprechend war ich bei 12.000 und bisschen.
Genau, die habe ich dann quasi als Kaufnebenkosten gezahlt. Okay, also das könnte ja ein Ziel sein. Also für alle, die jetzt zuhören, könnten ja sagen, ungefähr so was will ich auch. Vielleicht geht es auch ein bisschen kleiner. Also wir haben auch Wohnungen in Frauen, die kaufen Wohnungen in Leipzig für 70.000, dann braucht man vielleicht bisschen weniger, 8.000 €, aber ungefähr so 10.000 € zu sparen ist schon das Ziel. Und wenn ihr das vorhabt, also wenn ihr das Geld jetzt noch nicht habt, dann ist es eben total realistisch zu sagen, ich brauche jetzt 1 oder 2 oder 3 Jahre, um das Geld zusammenzukratzen, aber dann könnt ihr eben auch in der Wohnung investieren. Und deswegen finde ich Marinas Geschichte so inspirierend. Okay, das heißt, du hattest dann Du hattest das Geld, du hast unseren Kurs mitgemacht, wusstest, du willst in Dresden. War dir gleich klar, dass du in Dresden kaufen willst? Weil das ist ja auch ganz oft so die Frage, dass viele Frauen, die zu uns kommen, noch gar nicht wissen, wo sie suchen, und dann total überwältigt sind von der Flut an Angeboten. Ist es Leipzig, ist es Dresden, ist es Berlin, ist es die Stadt, wo man herkommt? Und das ist auch immer schwierig, wenn man sich nicht fokussiert auf eine Stadt und auf eine Wohnungsgröße und auf einen Kaufpreis, weil man dann eben auch am Ende nichts kauft.
Also wenn man zu viele Angebote prüft, muss, dann prokrastiniert man. Genau. Ja, also ich hatte mich einfach generell mit der Makrolage beschäftigt. Also wo will ich kaufen? Kam für mich jetzt Dresden in Frage, war natürlich, weil ich hier wohne und man sich dementsprechend auskennt. Leipzig aber auch. Ich habe einige Freunde in Leipzig, ist nicht so weit weg, obwohl das ja kein, kein Kriterium sein muss, die Entfernung. Ich habe tatsächlich auch eine Heimat, also ich komme ursprünglich aus Bremen, Oldenburg. Die Gegend habe ich auch geguckt, weil man eben die Ortskenntnisse hat und weiß, wo es vielleicht schön ist zu leben, ohne auf andere Empfehlungen angewiesen zu sein. Berlin hatte ich auch noch auf dem Schirm und hatte mich dann aber tatsächlich, weil ich es halt auch viel neben der Arbeit besichtigt habe, lief das alles so ein bisschen auf Dresden am Ende hinaus, weil man halt mal eben morgens um 10 Uhr zur Wohnungsbesichtigung gehen kann. Und danach wieder auf die Arbeit und hat vielleicht manchmal dann auch so eine bessere Chance, auf Wohnungsanzeigen zu reagieren, die halt gerade frisch draußen sind. Und ich glaube, es ist aber wichtig zu wissen, was man will, also was man wirklich sucht. Also bis, also Betrag sowieso, also bis wohin kann ich mir das leisten und was ist vielleicht auch so mein Ziel. Bei mir war zum Beispiel diese Obergrenze von diesen 100.000 € und über 40 Quadratmeter, damit ich kreditmäßig eher freie Auswahl habe und bessere Konditionen bekommen kann. Genau. Und dementsprechend war das quasi Untergrenze klar, Obergrenze klar, Quadratmeter klar.
Und dann fast täglich, also alle 2 Tage geguckt, was neu reingekommen ist, um halt direkt reagieren zu können. Genau, du sagst das mit der Untergrenze. Also tatsächlich ist es ja auch so, dass viele Banken bessere Konditionen geben, wenn man eine Art Mindestkredit aufnimmt. Das liegt einfach daran, dass für eine Bank ist ungefähr gleich viel Arbeit, ob man, ob man für einen Kredit arbeitet, der 70.000 € wert ist, oder für einen, der 120.000 € wert ist. Deswegen ist das so. Und da war das eigentlich ganz smart von dir, dass du das genauso aufgesetzt hast. Okay, dann hast du quasi dein Suchprofil geschärft, hast das eingestellt und hast dann alle 2 Tage dir Objekte angeguckt, entweder erstmal von Unterlagen her oder, oder eben live. Und was ich auch lustig finde, es geht eigentlich vielen so, weil wir empfehlen Frauen immer, startet, also ihr müsst auf keinen Fall in der Stadt kaufen, in der ihr selber wohnt. Also das klappt bei den wenigsten, ehrlich gesagt, weil viele wohnen im Ballungszentrum und die sind dann zu teuer. Aber because we make medicines here at home, and not relying on other countries keeps us safe. But China is racing to overtake us. Will we let them, or will we choose to stay ahead?
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Und warum sollte man sie dann nicht kaufen, wenn das ins Suchprofil gepasst hat? Genau, also war es dann bei mir tatsächlich auch. Wie gesagt, ich habe auch bis zum Ende auch Wohnungen in Berlin und Leipzig geprüft. Und das war dann wirklich witzigerweise war die erste Wohnung, die ich mir angeguckt habe, direkt bei mir im Haus. Dementsprechend war das eigentlich cool. Das war total witzig. Es hat so ein bisschen so die Hemmschwelle genommen, weil ich ja genau wusste, ich kannte das Gebäude, ich wusste, was man selber vielleicht für Macken hat oder für Probleme hat. Und ich war eigentlich total cool, so da so einzusteigen. Aber die hast du nicht gekauft? Nee, die habe ich nicht gekauft. Da habe ich auch tatsächlich ein Angebot abgegeben. Um halt mal abzugeben, aber niedrigerer Wert als gefordert war, weil Carolin den auch, die auch niedriger geschätzt hatte als der Angebotspreis draußen war. Habe ich quasi auf, auf den Wert angeboten, den Caro geschätzt hatte oder bewertet hatte. Und die ist es dann tatsächlich nicht geworden.
Ist es auch nicht schlimm. Ich habe ja jetzt eine gefunden, die noch besser ist. Okay.
Was sind so deine Tipps zu Dresden, wenn uns jemand zuhört, die auch in Dresden eine Wohnung sucht? Also ich glaube, stadtteilmäßig kommt es da ganz drauf an, was man für Mieterinnen ansprechen möchte. Also ich würde mal sagen, klar, in Uninähe hat man vielleicht hauptsächlich Studenten. Wenn man so ein bisschen rausgeht, also im Norden zum Beispiel von Dresden ist Pieschen, die äußere Neustadt und so ist natürlich Vielleicht wenn man sagt, man hat nur eine 2-Zimmer-Wohnung oder 3-Zimmer-Wohnung, wenn man eher Pärchen oder Löbbhaus, auch noch ganz schön. Es gibt eigentlich sehr viele, also fast jeder Stadtteil direkt ums Zentrum drumherum ist eigentlich super lebenswert. Also es gibt da keins, wo man sagt, ist jetzt irgendwie nicht so schön, was schon mal schön ist. Und die Straßenbahnanbindung innerhalb von Dresden ist auch super oder generell die Öffis ausgebildet. Und ich habe mir auch so Keine Ahnung, ich habe gesagt, irgendwie 20 Minuten in der Stadt mit den Öffis ist doch super. Also weiter habe ich nicht rausgeguckt, weil ich dann auch dieses, gerade wenn man sagt, man hat eine Einzimmerwohnung oder eine Zweizimmerwohnung, wird vielleicht Studenten ansprechen. Ja, die brauchen dann so lange zur Uni, da würde dann kein Student quasi hinziehen wollen. Und ja, entlang der Elbe ist auf jeden Fall zu empfehlen, sich mal mit den Hochwasserkarten von der Stadt Dresden zu beschäftigen. Da wollte ich sowieso mit dir drüber sprechen, wo du da jetzt die Expertin bist. Auf meinem Überflutungsplan Gebiet liegt oder nicht und wie wahrscheinlich das ist. Genau, das sind halt so Themen, die braucht man in anderen Städten vielleicht nicht, aber in Dresden ist das gar nicht mal so uninteressant, zumindest das Risiko zu kennen.
Also ob man sagt, man geht es ein, aber dass man es kennt. Das heißt, wenn ich jetzt in der Stadt wohne, in der Hochwasser droht, wie gehe ich denn dann daran? Also du bist ja hier die Expertin.
Was muss ich mir, was genau muss ich mir angucken und ist es eigentlich ein totales No-Go? Also es gibt, also jede größere Stadt oder Gemeinde hat so Hochwasserrisikokarten. Die müssen die quasi erstellen für gewisse Wahrscheinlichkeiten der Hochwasser. Also es gibt halt verschiedene Hochwassergrößen je nach Jährlichkeit. Wenn du sagst, ein 20-jährliches Ereignis ist halt wahrscheinlich, dass es einmal alle 20 Jahre auftritt, ist natürlich kleiner als ein großes Ereignis, was alle 100 Jahre auftreten könnte. Diese Hochwasserrisikokarten sind dann quasi nach Jährlichkeiten oder nach Pegelständen, wie hoch der Fluss steht, quasi erstellt und da ist dann halt immer die Überflutungsfläche, also welches Gebiet quasi dann noch Wasser hat, was es eigentlich nicht hat, dargestellt. Und genau, das hilft zumindest mal zur groben Orientierung, ob man jetzt in so einem Überflutungsgebiet liegt oder nicht und wenn dem so ist, sollte man sich dem bewusst sein und rechtzeitig Maßnahmen ergreifen, wenn man schon drin ist. Ich hatte zum Beispiel auch eine aus dem Kurs, nachdem ich das, glaube ich, irgendwann mal erzählt hatte, als eine andere Teilnehmerin auch in Dresden kaufen wollte, und die hatte ja gesagt, dass da irgendwie so viele Straßen gesperrt sind in dem Stadtteil, ob jemand das wüsste und ob das vom Hochwasser kommt. Und da habe ich dann mal eingegriffen und hatte gesagt, dass ich tatsächlich in dem Stadtteil arbeite und das waren nur normale Straßenbaustellen und zum Hochwasser könnte sie ja mal diese Karte angucken. Neulich hatte mich eine andere Teilnehmerin aus Bayern kontaktiert und hat mal gefragt, wo sie denn so was findet, weil sie auch in einer kleinen Gemeinde wohnt, die eigentlich nicht an einem Hauptgewässer wohnt wie die Elbe oder der Rhein oder so, aber an so einem Gewässer zweiter Ordnung, was halt dann auch schnell überflutet, wo man denn an die Informationen kommt. Und da habe ich gesagt, die kann sich einfach gerne an die Gemeinde wenden, die müssen solche Karten haben. Und für mich war das zum Beispiel jetzt auch ein Punkt, den ich halt beim Kauf berücksichtigt habe. Also ich habe jetzt quasi so gekauft mit dem Risiko, also es muss schon ein größeres Ereignis als ein 100-jährliches Hochwasser kommen, damit mein Keller überhaupt nass wird. Und dann ist meine Wohnung im ersten Stock, ja, dass man sagt, okay, den Keller kriegt man schneller wieder trocken als meine Wohnung, wenn alles nass ist.
Genau. Okay, das heißt, du hast, du weißt, alle 100 Jahre kommt da wahrscheinlich eine Überflutung, der Keller wird nass, aber deine Wohnung ist im ersten Stock und die ist dann nicht betroffen, ne? Also so was so gekauft. Ja, alles klar, weil das ist schon tatsächlich ein Thema mit Dresden. Also wir hören irgendwie öfter Dresden oder Leipzig und dann kommt immer das Überflutungsthema. Und das ist ja total spannend, dass du auch gesehen hast von einer anderen Teilnehmerin, die auch gleich alles auf das Thema Überflutung geschoben hat, ne? Und logischerweise, weil wir das natürlich dann direkt in unserem Kopf haben und eben denken. Und das ist eigentlich total gut, dass man dann da auch relativ neutral und bedacht drangehen kann und sagen kann, nee, nee, ganz normale Straßensperre und macht euch keine Sorgen. Okay, und wenn jetzt der Fall eintreten würde und die Wohnung wäre überschwemmt, was würde man dann machen? Oder nicht die Wohnung, sondern der Keller wäre überschwemmt.
Was wäre denn dann? Ist man versichert? Wer trägt diese Kosten? Wer macht den Keller trocken? So ganz in der Materie stecke ich nicht, weil ich wohne aktuell in einer Mietwohnung und muss mich Gott sei Dank damit nicht so richtig beschäftigen. Aber ja, es gibt Ich glaube, das ist eine Hausratversicherung oder generell eine Gebäudeversicherung, die muss extra auch für Hochwasserfälle abgesichert sein. Ich glaube, das ist nicht Standard. Es gibt auch einige, die machen das tatsächlich nicht mehr. Also Gebiete zum Beispiel jetzt, als das Ahrhochwasser war in Nordrhein-Westfalen, da wird tatsächlich jetzt auch viel nicht mehr auf Hochwasser versichert. Also da müssen sich die Bewohner bewusst sein, dass dieses Risiko da ist und dass man halt dementsprechend vielleicht keine Gipskartonwände verbaut, die man dann alle, wenn es blöd läuft, alle 10 Jahre neu machen muss, weil sie nass sind, wegschmeißen und neu, sondern dass man vielleicht sagt, okay, dann mache ich halt eine Mauer aus Stein. Also das sind so ein paar Sachen, wo man sagt, okay, das kriege ich schneller trocken oder je nachdem, wie hoch es ist. Und leer kriegen würde tatsächlich, also man würde die Feuerwehr rufen, ist natürlich die Sache, dass bei einem Hochwasser Wahrscheinlich, wenn nicht die einzigen im nassen Keller wären.
Ja, und dann geht es halt daran, sich gegenseitig irgendwie Tauchpumpen zu organisieren und den Keller leer zu pumpen. Ja, und dann baut man Trockenaufstellen zum Trocknen. Keine tolle Situation, aber irgendwie auch kein Weltuntergang. Also wenn man gewappnet ist, so okay, alles klar. Das heißt aber, wenn man in der Hochwasserregion kauft, man guckt sich die Karten an und man kann ja auch mal gucken mit der Man kann auch mal mit der Hausverwaltung sprechen, ist das eigentlich versichert? Weil das wäre dann ja auch ein guter, ein gutes Indiz. Wenn es versichert ist, dann ist eigentlich alles relativ risikofrei.
Wenn es nicht versichert ist, dann würde ich mir wahrscheinlich Gedanken machen und vielleicht nicht dort kaufen. Genau. Ja, aber wie gesagt, die Karten, also gerade zum Beispiel für Dresden oder Leipzig, die Karten sind online einsehbar. Also man kann sogar, es gibt so einen digitalen Stadtplan, zumindest für Dresden, da kann man je nach Elbewasserstand, kann man gucken, welches Gebiet dann überflutet ist. Und ich sage mal, da müsste schon sehr, sehr, sehr viel Wasser kommen, dass bei meiner Wohnung jetzt da irgendwas nass wird. Und das war natürlich, aber ist natürlich ein anderes Argument, wenn man sagt, okay, man wohnt nahe zur Elbe, ist natürlich Lebensqualität, höhere Mietpreise tatsächlich.
Das ist dann halt ein Abwägen. Ja, das ist ein Abwägen und auch, wo will man wohnen, ganz genau. Wir kommen langsam zum Ende. Was war denn sonst so der nächste Schritt oder was war für dich die größte Hürde, um eine Wohnung zu kaufen, oder die größte Sorge, größte Angst?
Gab es da was? Ja, also ich bin generell ein Mensch, der, wenn er was anfängt, dann zieht er das auch irgendwie relativ schnell durch. Aber ich glaube so, weil es dann ja doch so schnell ging, dass man dann doch irgendwie so Angst hatte, so okay, also ich habe zwar alles so gemacht, wie man machen sollte, aber habe ich nicht vielleicht irgendwas vergessen? Und dass man dann so Mich hat dann halt beruhigt, dass ich wirklich noch mal gesagt habe, okay, was waren die Stichpunkte, worauf sollte ich mich konzentrieren, habe ich das getan, dann kann ich jetzt auch nichts mehr machen. Also, ich habe mich dann nicht versucht, verrückt zu machen, sondern ich habe eigentlich eher versucht, da mit Stolz auch ranzugehen, sagen, geil, du hast das schon geschafft und du hast auf alles geachtet. Und es darf dann auch so sein, dass die Wohnung dann passt und sich rechnet.
Also, es muss dann nicht irgendwo ein Fehler sein, wenn du halt auf dass du auf alles geachtet hast. Und wir haben dafür ja auch so eine Checkliste, weil das ist einfach das, was immer, das hören wir total oft und so geht es mir auch, weil man muss ja schon jede Menge Sachen prüfen und dann hat man irgendwie die 11. Sache geprüft und hat aber vergessen, dass bei der ersten Sache auch schon ein Haken dran ist.
Deswegen finde ich unsere Checkliste ganz gut. Da kann man immer drauf gucken und sagen, nee, habe ich geprüft, das passt alles. Ja, und ich fand so ein bisschen, was mir so ein bisschen taub hat fühlen lassen, ist so diese Hilflosigkeit, wenn es zum Beispiel bei der Bank liegt. Man hat da so gar keinen Einfluss. Also man reicht das alles ein und bei mir war das dann ja wirklich so, dass ich dann quasi Ende August besichtigt habe und ich glaube, ich habe mir das vorhin nochmal aufgeschrieben, am 2.9. haben wir die Unterlagen bei der Bank eingereicht. So, und dann hieß es 2 Wochen Bearbeitungszeit. Am 23. bin ich aber nach Peru geflogen, also es war wirklich genau die letzte Woche vor Peru, dass der Kreditvertrag dann vielleicht fertig ist, wenn Sie Rückfragen haben. Vielleicht dauert es noch länger. Das war halt wirklich alles. Sie hatten da tatsächlich noch Rückfragen oder Dokumente nachgefordert. Und dann habe ich wirklich an, ich glaube, den Donnerstag vor Abflug den Kaufvertrag unterzeichnen können und die Grundschuldbestellung dann, als ich dann den Tag später den Kreditvertrag hatte, tatsächlich in der Mittagspause vom Notar am Montag habe ich die Grundschuldbestellung unterschrieben und abends um 17:00 bin ich abgereist.
Also das war dann wirklich eine Punktlandung. Genau, das war eine Punktlandung, man braucht Nerven, aber du hattest ja die Carolin an deiner Seite und uns, und es war klar, es klappt, ja, du kannst das jetzt unterschreiben, und der Finanzierungsvertrag, der ist da, und du unterschreibst ihn einen Tag später, ne. Also ich glaube, das ist eben auch wichtig zu wissen, dass man jetzt hier nicht hilflos ist, sondern man hat es im Griff, und dann kann man auch mal so eine Hauruckaktion durchziehen.
Genau, es war auch irgendwie, es war auch Bedingung quasi vom, dass ich den Zuschlag bekommen habe, weil die ist, der ursprüngliche Käufer ist abgesprungen, der war kurz vorm Notartermin und dann ist die Wohnung halt wieder online gegangen. Es war natürlich mein Glück und ich war dann quasi eine der ersten, die besichtigt hat und ich habe dann halt gleich gesagt, okay, ich habe hier eine Finanzierung, ich bin finanzierbar, ich biete das. Also ich habe auch noch runtergehandelt, jetzt nur 3.000 €, aber von 120.000 auf 117.000. Und dann hatte ich quasi die Maklerin auf meiner Seite, die dann halt gesagt hat, ja, liebe Verkäufer, aber die ist direkt bereit zu kaufen und sie kann das direkt unterzeichnen. Sie hätte direkt einen Kredit an der Hand. Und wollt ihr das nicht lieber nehmen, bevor wir nächste Woche noch weitere Besichtigungen haben und man nicht weiß, was wird?
Und deswegen war es natürlich irgendwie so wichtig, das dann auch schnell in Sack und Tüten zu kriegen und nicht ja, genau so muss man es machen und keine Zeit verplempern. So ein bisschen Druck ist für alle gut. Der Druck darf natürlich auch nicht zu viel sein. Ich glaube, du hast eben alles richtig gemacht und in 3 Jahren Spätestens, liebe Maria, kannst du deine nächste Wohnung kaufen, weil du dann diese Wohnung nämlich beleihen kannst. Also wir sind total stolz auf dich, der ganze Happy Immo Club.
Und was sind denn deine 3 Tipps, die du allen Hörerinnen jetzt noch mitgeben möchtest hier zum Ende? Also der erste ist: Traut euch, ihr werdet richtig stolz auf euch sein, dass ihr das gemacht habt. Das zweite ist, falls ihr euch nicht traut, fragt euch, was der Grund ist. Also ist es das, Angst haben, nichts zu wissen? Dann macht euch darüber schlau, also dann beschäftigt euch mit dem Thema, dass ihr dann das wisst, wovor ihr glaubt, vor dieser Unwissenheit Angst zu haben. Oder sind es die anderen, die quasi sagen, ja, kannst du dir jetzt nicht einfach so eine Wohnung kaufen? Also das ist das Umfeld, was einen vielleicht beeinflusst. Das wäre so mein zweiter Tipp. Mein dritter Tipp: Unterschätzt es nicht, aber überschätzt es auch nicht.. Also es ist dann doch kein Hexenwerk, wenn man sich damit beschäftigt. Und ich habe viele in meinem Freundeskreis, die sagen: Ja klar, dann hat sie halt einfach mal eben so eine Wohnung gekauft. Ja, mal eben so habe ich gar nichts, aber ich habe eine Wohnung gekauft und das halt unter 30 ist eigentlich schon ziemlich cool.
Genau. Und ich habe ein bisschen was für meine Altersvorsorge getan. Ja, das ist total geil. Du hast es vorhin gesagt, Rente kriegen wir wahrscheinlich alle nicht. Und du hast jetzt ja schon was für deine Altersvorsorge getan. Die Tipps sind: Traut euch, Wenn ihr euch nicht traut, guckt, warum ihr euch nicht traut, und macht da was dagegen. Und drittens, es ist keine Rocket Science, aber es ist schon auch Arbeit, ne. Also das muss man auch, da muss man realistisch rangehen. Marina, herzlichen Dank für das Gespräch, das war total toll. Alle, die uns zuhören, bewertet doch diese Folge, schreibt uns, wie ihr sie fandet, gebt uns am besten ganz viele Sterne auf Spotify oder Apple und hört weiter, empfehlt unseren Podcast, damit noch ganz viele Frauen ihre erste eigene Wohnung kaufen und finanziell unabhängig werden. Dankeschön, Marina, ich freue mich, dich ganz bald wiederzusehen und zu Danke dir auch, Anais. Ciao! Close your eyes, exhale, feel your body relax, and let go of whatever you're carrying today.
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