Smart bauen, stressfrei leben – mit Nicole Engel
19 Nov 2025 · 35 min
Nicole Engel, a residential psychologist and co-founder of Klinker & Klunker, tackles the three main stressors in real estate investing: cost overruns, time pressure, and uncertainty. She pairs technical expertise with psychology to manage projects end-to-end, from permits to contractor coordination. Her Berlin apartment bought in 2009 quadrupled in value.
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Herzlich willkommen zum Happy Immo Podcast. Heute zu Gast Nicole. Herzlich willkommen! Hallo Nicole, wir haben 1000 Berührungspunkte. Du bist die Co-Founderin von Klinker und Klunker und wir arbeiten bei Happy Immo ja total eng mit euch zusammen und die Franzi hat mir schon total oft zu Gast als Technikexpertin. Was ist denn dein Expertenthema, dein Expertenfeld? Erzähl mal.
Also wir bei Klinker Klunker betreiben ja kluges Projektmanagement für Umbau, Ausbau und Hausbau. Und ich finde, Bauen, Sanieren, Einrichten hat immer auch mit Psychologie zu tun. Und da komme ich. Ich bin Psychologin, Wohnpsychologin. Und wir bei Klinker Klunker bauen halt nicht nur, sondern wir denken irgendwie Häuser und Räume neu. Und es geht also auf keinen Fall nur irgendwie um Technik, Steine, Materialien konstruieren, sondern es geht immer auch um den Menschen und um Bedarf und Bedürfnisse. Und ich finde, da bin ich genau richtig.
Das finde ich auch. Erzähl mal deinen Tag. Wo kommt da die Wohnpsychologie vor?
Was machst du da? Also Psychologie, jetzt nicht nur Wohnpsychologie, fängt schon an bei Unternehmertum. Also wir sind ja ein kleines, wachsendes Unternehmen. Wir haben mit Menschen zu tun, wir haben mit Kunden zu tun. Das heißt, Franzi, meine Geschäftspartnerin, die ist bei uns die Technik und die Fachfrau, wenn es um Bauen geht. Ist ja Architektin, die ist vor Ort, die ist auf den Baustellen, die ist im Kontakt mit den Gewerken und mit den Kunden. Und wir besprechen aber immer gemeinsam im Tandem, wie gehen wir sozusagen mit wem um, was macht Sinn, wie mit wem zu besprechen. Das heißt, da kommt so ganz viel Persönlichkeitspsychologie rein. Das heißt, ich bespreche mich immer mit meiner Geschäftspartnerin, was steht dann sozusagen heute Was haben wir für Projekte? Mit wem werden wir in Kontakt treten? Und wir schauen einfach, dass wir da für beide Seiten, also für Klinker und Klunker und für den Kunden oder für das Gewerk, was für uns was ausführt, dass wir da immer gute Lösungen irgendwie besprechen. Und dann fängt es schon damit an, dass wir irgendwann auch mal überlegt haben, wie gestaltet man eigentlich ein Angebot? Was macht da psychologisch Sinn? Was platziert man an welcher Stelle? Und wenn es aber jetzt konkret um Projekte geht, wir sind halt noch ein kleines Team, also man hört schon raus, ich mache nicht nur eine Sache, sondern irgendwie so eine ganz große Bandbreite. Und da ist alles psychologisch Psychologie. Also wenn es konkret um Projekte geht und um Einrichten, dann schauen wir, was möchte welcher Kunde wie? Und manche Kunden haben gar nicht so eine richtige Vorstellung, was die wollen oder warum die das wollen. Das ist ja Psychologie zu gucken. Nicht nur was ist mein Budget, sondern was habe ich für Bedürfnisse, zum Beispiel aufgrund meiner Familiensituation heraus, aufgrund meiner Persönlichkeit. Was braucht's, was da baulich umgesetzt werden muss oder eben gestalterisch im Rahmen von einem Interieurkonzept.. Und dann bin ich auch im Kontakt mit Kunden und wir schauen dann, was man wieder bauen und gestalten kann.
Und sag mal, bist du direkt so gestartet oder was war dein Weg, um dahin zu kommen, wo du jetzt bist?
Genau, ich bin eine Ex-Hotel. Also ich bin studierte Psychologin, habe aber selber ganz lange in der Wirtschaft gearbeitet, in der Finanzbranche. Deswegen liegt es ja nahe, dass wir auch mit Happy Immo arbeiten, weil mir am Herzen liegt, dass Frauen sozusagen auch investieren. Das finde ich mega. Also ich habe eigentlich so einen Finanz- technischen Hintergrund, habe da lange in der Wirtschaft gearbeitet, hatte selber mal 200 Mitarbeitende und habe dann aber alles hingeschmissen und habe mich dann so meiner Wurzel besonnen und gedacht, wieso bist du eigentlich mal Psychologin geworden? Eigentlich wolltest du ja nicht Management und das Ganze mit den Zahlen, sondern du wolltest ganz eng mit den Menschen arbeiten. Und dann bin ich halt in die Richtung gegangen. Ich bin also Coachin geworden, arbeite ganz viel mit Firmen und mache da Teamcoachings und habe noch mal eine eigene Firma gegründet, Psychologikum Institut für mentale Gesundheit. Da geht's halt um die menschliche Gesundheit, menschliche Weiterentwicklung, Teamentwicklung, Führungskräfteentwicklung. Und aus einem Netzwerkkontakt heraus habe ich mal Franzi kennengelernt. Und damals habe ich selber angefangen zu bauen oder geplant zu bauen. Jetzt hört man schon meine Geschichte, da ist immer total viel los. Das heißt, ich hatte weder Ahnung noch Zeit und war total davon angetan, dass Franzi, die damals als Freelancerin die ganze Sache gemacht hat, gesagt hat, ich kann dich begleiten. Ich war hellauf begeistert. So sind wir dann in engen Kontakt gekommen. Haben sozusagen mein eigenes Projekt gewuppt. Und in Corona ist aus dieser Zusammenarbeit, ich damals noch als Kundin, die Idee entstanden, also eigentlich braucht man das, was wir da machen, weil die meisten Leute, die sich vorstellen können zu bauen oder zu sanieren, die haben halt irgendwie das Geld, weil sie fleißig gearbeitet haben, und haben aber keine Zeit und eben auch nicht die Fachexpertise wie bei mir damals. Und es macht total Sinn, dass man jemanden an seiner Seite hat, der das Ganze irgendwie begleitet. Und so ist dann in Corona Klinker und Klunker entstanden. Und ich habe mein zweites Standbein eben da als Wohnpsychologin und auch Strategin noch mal gefunden und führe jetzt sozusagen zwei Firmen. Und für mich ist es super spannend, weil aufgrund meiner eigenen Persönlichkeit ich irgendwie darauf stehe, so dass mein Arbeitsfeld ganz bunt ist und irgendwie ist sowieso alles miteinander verwoben und vermischt.
Und wie machst du das? Wie trennst du die zwei Firmen oder wie teilst du deine Zeit auf zwischen den beiden Unternehmen?
Also das ist eine große Herausforderung. Da hilft nur Struktur. Also ich habe ganz feste Slots in der Woche, wo ich sozusagen Psychologin, Coachin, Unternehmerin bin für Psychologikum. Und ich habe ganz feste Slots in der Woche, wo ich halt Wohnpsychologin und Strategin für Klinker und Klunker bin. Oder wenn Events und Projekte anstehen auf der einen Seite, dann kann ich da auch mal was switchen. Das muss aber alles extrem gut organisiert sein. Wie so immer im Leben ist es aber so, dass ich Synergien aus diesen beiden Jobs ergeben und eigentlich kann nichts Besseres passieren.
Und sag mal, jetzt hast du gerade das Wort Netzwerk erwähnt. Ihr habt ja ein Riesennetzwerk aufgebaut, das K&K Kollektiv. Nimm uns doch da mal mit. Wer ist da alles drin? Wie kommt man da rein?
Was bringt mir dieses Netzwerk? Genau, ich finde ja immer, Netzwerken ist key. Deswegen muss ich auch wieder in deine Richtung sagen, Happy Immo Club, spitze. Also aufgrund meiner eigenen Geschichte habe ich viele Vorteile beruflich und privat genossen, weil ich immer eine Netzwerkerin war. Und als ich mit Franziska Klinker und Klummecker gegründet habe, habe ich sofort gesagt, wir müssen ein Netzwerk speziell in der Branche entstehen lassen. Also das ist ein, wie sagt man, branchenspezifisches Netzwerk. Also wir sind nicht offen als Netzwerk für alle möglichen Menschen, da gibt es ja andere spannende Netzwerke, sondern wir wollen Leute aus der Branche zusammenbringen, das heißt, die irgendwie mit Bauen und Einrichten und Sanieren zu tun haben. Oder anliegende Branchen. Also meinetwegen, wenn jetzt jemand Marketing macht, dann ist er ja nicht unbedingt aus der Baubranche. Wenn sich jemand marketingtechnisch aber auf das Thema Bauen oder auf Architekten oder Interieurdesign spezialisiert hat, dann ist er im Netzwerk auch herzlich willkommen.
Und was macht ihr da? Ich war ja schon ein paar Mal bei euren Events. Also wie kann man sich da connecten und was bringt mir das Netzwerk außer Wundervolle Abende.
Genau, früher haben die Leute immer gedacht, Wissen ist Macht. So ist es auch. Ich finde, Wissen ist Macht, wenn man es teilt und wenn man Schwarmintelligenz nutzt. Und deshalb möchten wir, dass jeder jeden in der Branche möglichst kennenlernt, weil dann nur große, tolle kooperative Sachen entstehen. Und so ist ja auch mal unsere Connection und Verbindung entstanden. Wir machen an so einem Netzwerkabend, wir führen die so 4- bis 6-mal im Jahr durch, da wird man dann zu eingeladen oder kann sich anmelden über unsere Homepage oder über Instagram. Wir haben dann immer einen kleinen Fachpart, der aber wirklich kurz und knackig ist. Letztes Mal zum Beispiel haben wir kooperiert mit der IHK. Da hatten wir den inhaltlichen Part KI, also wie beeinflusst KI aktuell unsere Branche? Da hatten wir ganz spannende Gäste, wie zum Beispiel die IT-Chefin der BVG, die übrigens Kundin, also die BVG ist Kundin bei uns, die wir dafür gewinnen konnten. Und wir hatten eine ganz tolle Dame da, die bei einem KI-Startup arbeitet, bei Workiz. Also wir haben dann tollen Input gegeben, konnten uns darüber austauschen. Und der wichtigere Part aber dann an so einem Abend ist immer auch, dass wir alle Leute miteinander in Kontakt bringen. Wir machen dann immer Netzwerkformate, zum Beispiel Speeddating oder eine Speedline. Und dann geht es darum, dass wirklich jeder jeden an dem Abend kennenlernt. Und du hast halt nicht nur einen Sekt getrunken und vielleicht eine Person kennengelernt, Sondern du hast auf jeden Fall die Visitenkarten von allen da sein eingesammelt. Deswegen ist so ein Abend auch immer begrenzt auf so 25 bis 50 Leute, je nach Location und was wir so vorhaben.
Das finde ich nämlich super. Das ist ein großer Unterschied zu anderen Netzwerk-Events. Da merkt man, dass da die Psychologie dahinter steckt, weil auf viele Netzwerk-Events geht man alleine, ohne irgendwie jemanden zu kennen und steht dann blöd rum und hat irgendwie, denkt sich, oh Gott, wie komme ich denn da jetzt ins Gespräch mit jemandem? Und das ist bei euch tatsächlich überhaupt gar nicht so, weil es einfach dieses Speed-Dating-Line gibt, ne, und man spricht einfach mit jedem, kommt mit jedem ins Gespräch und hat von jedem die Visitenkarte. Das finde ich auch richtig, richtig gut. Was macht ihr noch besser, wenn ihr jetzt sagt, ihr vereint Immobilien, Architektur, Technik und Psychologie in einem? Wenn du jetzt sagst, ne, du hast selber mit deiner Immobilie gestartet und du hast jetzt auch Kundinnen, welche Kundinnen sollten zu euch kommen?
Also jede Person, die baut oder saniert oder was einrichten will und die sagt, ich wünsche mir professionelle Unterstützung, weil ich entweder keine Zeit habe oder aber weil ich nicht so richtig weiß, wie. Und das ist glaube ich so ein bisschen so ein Mehrwert auch aus unserem Tandem. Franziska ist die Fachexpertin, die Architektin, die wie so ein Gewerk denkt. Ist was machbar? Was wird das kosten? Und ich fühle mich immer noch so in die Kundenperspektive ein und sag dann: Nee, also das kann man ja so nicht sagen, weil das versteht kein Mensch. Oder wenn mir einfach da fachlich das vor die Nase geschmissen wird, dann komme ich gar nicht mehr mit. Oder nee, wenn man etwas so präsentiert, dann steigt der Kunde aus, weil— also ich glaube, weil ich immer noch auch in dieser Kundenbrille bin, kann ich sehr gut mitdenken und vorausdenken, was braucht es denn, damit ein Kunde am Ende glücklich ist, zufrieden ist, weil er es verstanden hat und weil es wirklich seinen Bedürfnissen entspricht. Also das ist, glaube ich, ein riesiger Mehrwert. Ein Riesenmehrwert ist, dass wir aufgrund unserer Netzwerkeinstellung Natürlich super gerne Flügel mit allen, die wir kennen. Das heißt, wir nutzen gern dieses Netzwerk, um auch Aufträge zu teilen oder weiterzugeben oder zu empfehlen, wenn es nicht in unseren Beritt passt. Und wir haben auch oft erlebt, dass natürlich die anderen auch mit uns so arbeiten, also wir dadurch auch sozusagen an Kunden und Geschäft kommen und man gemeinsam dann tolle Projekte irgendwie wuppt. Der Mehrwert ist aber auch, wir kommen überhaupt an Gewerke. Jeder weiß, glaube ich, wer sich ein bisschen mit dem Thema Bonn Und Sanieren beschäftigt hat, dass es nicht so einfach ist, einfach mal einen Maler zu besorgen oder jemanden für Sanitär oder, oder, oder. Weil wir aber ein gutes Netzwerk haben, haben wir viele Menschen, auf die wir da zurückgreifen können. Und vor allem können wir auf Menschen zurückgreifen oder Gewerke, die auch wirklich ihren Job gut machen und zuverlässig sind. Das weiß man ja oft auch sonst vorher nicht. Jeder verspricht dir häufig was vom Pferd und dann wird es nicht eingehalten, wenn der Vertrag unterschrieben ist. Dafür stehen wir eigentlich, dass das, was wir besprechen, dann auch umgesetzt wird. Und ich glaube, das schafft halt ein großes Vertrauen so zwischen uns und auch den Kunden und Kundinnen.
Und zu uns kommen viele Frauen, die sagen, ja, was mache ich denn, wenn ich eine Wohnung habe und auf einmal es geht ganz viel kaputt? Wie kriege ich das denn gelöst, wenn diese Wohnung jetzt in Dortmund ist und ich wohne aber in Berlin? Dafür seid ihr ja eigentlich da, ne? Also genau dafür sind ja Netzwerke da. Also das heißt, wenn ich jetzt nicht vor Ort wäre, dann würde ich mich an euch wenden und ihr die komplette Sanierung in die Hand nehmen können, richtig?
Genau. Und wir können ja schon ein paar Schritte vorher starten. Also bei euch lernt man ja, dass es total Sinn macht zu investieren. Und vielleicht kommen wir noch auf das Thema: In was sollte ich investieren? So, und dann habe ich mich aber vielleicht entschieden, wirklich in so eine kleine, wir sagen mal auf Deutsch, Bruchbude zu investieren. Bevor ich das aber tue, würde ich sagen, ist es total sinnig, dass man sich noch jemand, der Ahnung hat, an die Seite nimmt. Und aus unabhängiger Perspektive schaut: Macht es wirklich Sinn und was wird es mich kosten? Das heißt, wir können vorher gemeinsam vielleicht schon einschätzen, bevor so ein Vertrag unterschrieben ist: Macht es Sinn? Bringt es Rendite? Was kommt da rein? Wer soll die Zielgruppe sein, die da wohnt? Und wenn es dann so weit ist, dass man sagt: Mensch, das könnte was Attraktives für mich sein als Investment, dann können wir auf jeden Fall unterstützen, die Sanierung begleiten. Weil wir uns dann darum kümmern, welche Gewerke möglichst dann auch aus der Region können da zum Einsatz kommen. Und wir würden natürlich dann da hinfahren oder auch remote uns um die Umsetzung des Projekts kümmern. Und vielen ist dann aber auch wichtig, dass sie eine gute Kommunikation haben. Und so arbeiten wir auch. Wir machen ja Projektmanagement. Man würde also stets und ständig, wenn man es möchte, im Boot sein und immer ein Update bekommen. Wie ist denn der aktuelle Baufortschritt? Und was am allerwichtigsten ist, man hat ja irgendwann mal kalkuliert. Manchmal gibt es Überraschungen, manchmal weiß ich nicht, fällt einer aus und dann kann das Folgegewerk nicht agieren. Und dadurch entstehen eigentlich Verzögerungen und es kostet einfach viel Geld. Und wir sind aber am Boot, um das sozusagen für dich zu vermeiden.
Und was würdest du sagen, was ist so aus deiner Erfahrung der größte Stressfaktor jetzt gerade bei, ich weiß nicht, ob du das spezifisch auf Frauen sagen kannst aus deiner Erfahrung, was eure Kundinnen angeht, oder ob es allgemein ist. Aber was ist denn bei Bauherren aktuell, Bauherrinnen, so der größte Stressfaktor? Was triggert die am meisten? Wovor haben die am meisten Schiss?
Also der größte Stressfaktor ist vor allem das Thema Kosten. Man hat ja was kalkuliert, häufig mit einem spitzen Bleistift. Kann ich mir das leisten? Kann ich mir das nicht leisten? Wenn ich Investorin bin, dann habe ich ja eine Rendite mir ausgerechnet und was wie bei rumkommen muss. Und man hat einfach Angst, dass die Kosten Kosten nicht im Rahmen bleiben. Und tatsächlich ist diese Angst berechtigt, weil bei unheimlich vielen Bauprojekten häufig das Thema Kosten aus dem Ruder läuft oder am Ende das Geld nicht reicht, irgendwas fertigzustellen. Und da macht es total Sinn, vielleicht mit Profis zusammenzuarbeiten, die einem ehrlich sagen, was kostet was, wie baue ich wo einen Puffer ein oder wo ist ein Puffer nötig, und die vor allem dafür sorgen, dass eben alles reibungslos läuft und nicht einfach was vor Ort passiert, was gar nicht besprochen war und dann viel teurer ist. Oder wie gesagt, Wenn Gewerke nicht Hand in Hand gehen, kann es zu Mehrkosten kommen. Also das ist ein Riesenpunkt. Der zweite Punkt ist das Thema Zeit. Viele haben einfach gar keine Zeit, sich intensiv mit einem Bauprojekt zu beschäftigen, weil die müssen ihren normalen Job irgendwie machen. Die müssen ihre Familie managen. Die haben vielleicht auch mal noch mal Familie. Da macht es Sinn, mit Profis zu arbeiten. Und das Dritte, was da mit reinspielt, ist so ein Thema Unsicherheit. Also wir Menschen wollen immer Kontrolle und Sicherheit. Bei so riesigen Projekten wie Bauen, wo es auch um größere Summen geht, ist das Sicherheitsbedürfnis besonders groß. Und wenn man dann nicht so richtig weiß, wie es funktioniert, macht es immer mehr Unsicherheit. Und deswegen spricht es dafür, da auch mit einem Profi zusammenzuarbeiten.
Und wie löst ihr das? Also was hast du für Methoden, um den Frauen oder den Kundinnen da die Sorgen und die Ängste zu nehmen? Machen wir mal das erste Thema, Trigger-Thema Kosten. Ja, also wie helft ihr da, dass sich eure Kundinnen da sicher fühlen?
Also wir bieten ja zum Beispiel für Investoren dann auch vom Happy Immo Club immer auch einen kostengünstigen Bestands- und Technikcheck als allererstes an. Das ist eine kleine Summe, die liegt so zwischen 250 und 500 €. Es kommt drauf an, was, wie und wo, wo man uns bucht. Und wir gucken uns gemeinsam die Immobilie an und können dir wirklich aus einer Fachbrille sagen, was für Kosten kommen auf dich zu. Wo könnten versteckte Kosten lauern? Und du hast schon mal ein ordentliches Stück mehr Sicherheit im Hinblick: Kann da irgendwie was passieren? Oder kann ich mir das wirklich leisten? Das ist ja der erste Schritt. Wenn ich das mir leisten kann und sage, ich mache da den Vertrag, dann gehen wir mit dir in eine Projektmanagementphase. Also wir können zum Beispiel dir planen, was muss denn jetzt wie gemacht werden? Und wir können dir diese Gewerke organisieren. Und wir können dann auch die Gewerke vor Ort sozusagen betreuen, dass da nichts aus dem Ruder läuft, dass nicht irgendwie eine Wand plötzlich anders aussieht oder irgendwas. Zum Beispiel passiert häufig, alte Dielenböden rausgerissen werden, nur weil sie alt aussehen, obwohl wir die aufarbeiten wollten. Also da können wir dich auch sozusagen unterstützen. Und es geht aber immer um Projektphasen. Also du kannst wirklich für dich entscheiden, für welche Projektphase buchst du uns. Am Ende könnte man sogar sagen, wir gestalten zusammen ein Interior-Konzept nach deinen Bedürfnissen. Es soll irgendwie ganz bestimmt gestrichen, gemalt, Tapete angebracht werden oder vielleicht sogar Möbel rein. Wir können dir dann ein Konzept machen, und wenn du dann noch Bock hast, dann können wir dir sogar das Konzept umsetzen. Dann kümmern wir uns darum, wo kaufen wir welchen Sessel und wo wird dann was konkret hingestellt.
Und gebt ihr auch eine Preisgarantie ab, oder wie macht ihr das da? Also ihr seid da die Profis, ihr wisst, sind die Kosten realistisch einschätzbar. Was passiert aber, wenn dann Ukraine-Krieg ausbricht und alle Preise steigen?
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Toyota. Let's go places. Was unterschrieben ist, ist sozusagen unterschrieben und wird dann auch so realisiert. Was man manchmal nicht vorhersehen kann, ist zum Beispiel, hat man mit den Gewerken, da kommen dann auch Profis. Wenn ich einen Dachausbau habe, kommen auch Leute, die Ahnung davon haben, die das einschätzen. Da wird ein Angebot abgegeben, dann sagen wir, da kommt natürlich unser Preis raus. Wir machen ja Projektmanagement. Das ist, muss man ganz ehrlich sagen, noch mal was Zusätzliches, was wir ja machen.
Machen.
Aber wir sagen immer, investiere lieber da, und am Ende laufen die Kosten nicht aus dem Ruder. Und das können glaube ich auch viele Kundinnen und Kunden bestätigen. Aber zum Beispiel kann passieren, bei einem Dachausbau hatten wir das jetzt, da war eigentlich alles klar, was gemacht werden muss. Dann wird das Dach aufgemacht, und dann will man die Balken bearbeiten, weil wir die behalten wollten. Und dann stellst du plötzlich einen Schimmel fest, ne. Also sowas ist dann ausgeschlossen, dass man sagt, Wenn sich dadurch die Baukosten irgendwie erhöhen, dann sind die im Preis nicht mehr drin. Aber das passiert unheimlich selten, dass extreme Überraschungen oder so passieren. Und bei der Kundin, wo das jetzt passiert ist, haben wir auch eine gute Lösung gefunden, sodass das alles im Rahmen ist und machbar ist. Weil wir nicht ihr was vom Pferd erzählt haben, dass man irgendwie für 3,80 € das machen kann, sondern wir sowieso schon immer mit Kunden auch Puffer kalkulieren in dem, was sie da tun wollen.
Okay, verstehe. Sorge oder Stressfaktor Zeit, wie helft ihr da? Also ich fühle mich jetzt hier von den Kosten her total abgeholt. Ich sage mir, ich selber habe keine Ahnung, die Kosten in den Griff zu kriegen. Ich habe keine Ahnung, den Handwerkern da hinterher zu rennen, ne? Und wenn die mir dann auf einmal eine höhere Rechnung schicken, da mit denen zu verhandeln, dass das so nun mal nicht verhandelt war, das macht ihr. Und da seid ihr auch knallhart und setzt das alles durch.
Zeit, wie löst du das? Genau, Zeit ist schon mal ganz wichtig. Du kommunizierst nur mit einer Person, nämlich mit uns, in unserem Fall mit Franzi als Projektmanagerin, und nicht mit ganz viel verschiedenen Gewerken und Menschen, ne. Oder wenn wir vorher anfangen, es geht ja gar nicht mal nur um Sanieren, wenn du mal anfängst zu bauen, brauchst du sowas wie Baugenehmigung, muss ich mit Ämtern auseinandersetzen. Und auch das machen wir alles. Wir besprechen einmal mit dir, was zu tun ist, dass du weißt, was jetzt passiert, und dann machen wir das aber alles und übernehmen die komplette Kommunikation und du hast nichts mehr mit all diesen Personen und Dingen zu tun, bist aber am Boot, weil wir dir immer sozusagen eine Statusmeldung geben, Minimum einmal wöchentlich oder aber ein Telefonat, wenn es so vereinbart ist. Dann passieren ja Sachen beim Bau wie: Huch, hier ist, weiß ich nicht, eine Wand und dahinter ist zum Beispiel was zum Vorschein gekommen, alte Fliesen, sage ich mal jetzt. Die waren verkleidet durch was auch immer oder wieso auch immer. Und was machen wir jetzt damit? Wenn man dann einfach so einen Anruf kriegt, zum Beispiel bei mir in meinem anderen Job ist es so, wenn ich in einem Patientengespräch bin oder in einem Klientengespräch, kann ich ans Telefon gehen und dann kann das Gewerk nicht weiterarbeiten. Bei meinem eigenen Bau ist passiert, steht plötzlich der 40-Tonner vor der Tür, also an der Baustelle und will irgendwas abladen und ruft dich dann an. Und wenn du nicht rangehst, dann wird nicht abgeladen, dann haut er wieder ab. Okay, ungünstig. Termin besprochen, aber der wurde einfach nicht eingehalten, weil der hat sich gedacht, da kann ich ja mal einen anderen Tag liefern. Also es passieren tatsächlich beim Bau die ganze Zeit irgendwelche unvorhergesehenen Sachen, die extrem stressen und nerven und für die, wie gesagt, die meisten keine Zeit haben, weil sie ja ihren Job machen, ihre Familie betreuen oder auch mal Urlaub haben wollen. Und da helfen wir eben bei jeglicher Kommunikation.
Und habt ihr dann auch so einmal in der Woche einen Bauherren-Jour-Fixe oder so was? Oder wie stelle ich mir das vor, dass ich da Zeit spare?
Genau, wir machen das per Mail. Also wir besprechen, wie der Kunde mit uns kommunizieren will. Er kriegt auf jeden Fall einmal in der Woche eine Mail zum Status, wie sein Bauprojekt läuft und was als Nächstes ansteht. Und wenn der Kunde das möchte, dann hat er zum Beispiel auch 2 oder 3 Telefonate mit uns in der Woche.
Okay, das heißt, da holt ihr mich auch komplett ab.
Thema Unsicherheit, wie löst ihr das? Also auch beim Thema Unsicherheit fängt es ja zu Beginn an. Wir freuen uns, wenn wir von Anfang an mit euch arbeiten können. Das heißt, wir besprechen, das ist dann das Psychologische, was möchtest du da machen, warum. Wir planen schon mit dir den Bedarf vielleicht auch in der Zukunft.
Das Warum spielt da wahrscheinlich eine riesige Rolle, oder? Dass viele wahrscheinlich am Anfang ein ganz anderes Warum haben als nach eurer Beratung.
Das einfachste Beispiel: Ich habe Kinder und plane 2 Kinderzimmer. Was wird mit den Zimmern, wenn die Kinder aus dem Haus gehen?
Genau, das glaube ich, das hast du doch bestimmt jeden Tag, oder? Dass Leute kommen, ich will ein Haus, wir sind zu fünft, plant mir das, und dass ihr dann genau daran erinnert, oder? Dass die Kinder vielleicht schon 12, 10, 11 sind und halt vielleicht noch 7 Jahre da wohnen, ne?
Auf jeden Fall. Und das Allerwichtigste ist, dass diese Menschen da leben und nicht andere, was ja auch passiert, wenn man baut. Jeder will mitreden. Also Familie, Freunde: Mach doch so, mach dies, mach das. Und dann ist man manchmal total verwirrt und denkt: Ja, vielleicht sollten wir es so machen. Und ich sage dann: Wieso sollten Sie das so machen? Also brauche ich das wirklich? Oder ist es einfach nur, weil der gesagt hat, man sollte das so haben? Also dass man wirklich schaut: Was ist für mich und für meine Familie oder für die Menschen, die mit mir da leben, wichtig heute und vielleicht auch perspektivisch?
Also das ist ja auch was, was ich auch bei happy immo jeden Tag beobachte, dass Leute Wohnungen kaufen wollen und auf einmal alle mitreden wollen. Und zwar meistens irgendwelche Nachbarn, die vor 10 Jahren mal eine Wohnung gekauft haben, oder der Kollege, der eben noch nie eine Wohnung gekauft hat, weil er sich nicht traut oder was auch immer. Und das ist, glaube ich, immer total gut, wenn man das mal hinterfragt und sich dann auch überlegt, wer sind denn die richtigen Berater? Der Finanzberater von nebenan, der irgendwie die höchste Provision von der Bank X kriegt und dir deshalb den Kredit aufschwätzt, ist möglicherweise der Richtige, aber möglicherweise auch nicht.
Genau, so sehe ich das auch. Oder wenn wir mal zum Thema kommen, wo will ich denn eigentlich investieren und wieso? Also wenn wir bei dem Thema sind, nicht ich will einziehen. Also das ist psychologisch mega spannend. Psychologisch würde man immer sagen, zeig mir, wie du wohnst, und ich sag dir, wer du bist. Also da kann man ganz viel rauslesen. Und manchmal ist es auch so, dass Menschen sich ja vielleicht in dem, wo sie leben, gar nicht wohlfühlen. Ist jetzt wieder ein anderes Thema. Aber meist ist es dann auch gar nicht ihr. Also das ist wirklich ganz, ganz interessant, wie man natürlich logisch tief einsteigen kann. Aber ich will mal beim Thema Investment bleiben. Wenn wir von dem Satz ausgehen: Zeig mir, wie du lebst, und ich sag mir, wer du bist, dann denken wir oft unbewusst beim Thema Investment auch so. Also wir denken mit dem Bauch. Ich muss mich hier wohlfühlen. Kann ich mir vorstellen, hier zu leben? Der Klassiker ist: Ich stelle jetzt die Frage: Stell dir ein Einzimmer-Apartment vor in der 4. Etage ohne Aufzug. Würdest du einziehen?
Wahrscheinlich sagen die meisten nee.
Also ich vielleicht schon, wenn das nämlich eine geile Dachterrasse dran hat, dann wäre das mein Traum. Aber ein Zimmer, vierter Stock, kein Fahrstuhl, keine Dachterrasse, die meisten würden von uns mit unserem Lebensalter, wo wir beide so sind, sagen, ziehe ich nicht mehr ein. Vielleicht auch sagen, nee, investiere ich nicht. Das ist einfach mit dem Bauch gedacht und mit der eigenen Identität gedacht. Aber als Investorin Sollte man da sachlich als Business Case denken. Das heißt, ich sollte nicht denken, was mir gefällt oder mir gut tut, sondern eher, was ist meine Zielgruppe. Und jetzt stellt euch einen Studenten vor, weiß ich nicht, Pendler oder einen jungen Kreativen, die würden sich freuen, wenn die eine günstige, vielleicht einfach sanierte Einzimmerwohnung für sich finden könnten. Also es ist extrem wichtig, da auch so auf unterbewusste psychologische Mechanismen zu achten. Wenn es nicht um das eigene Zuhause geht, sondern vielleicht um ein Investment.
Absolut. Das ist so ein wichtiger Punkt, dass man die eigenen Bedürfnisse von denen anderer einfach trennt. Genau. Wir kommen langsam zum Ende. Bevor ich jetzt nach deinen 3 Tipps frage, ja, noch mal kurz zu deinen eigenen Investments. Was bedeuten dir Immobilien und in was hast du investiert?
Was bringt dir das? Also für mich ist Investieren oder selbst auch eine eigene Immobilie zu haben Ja, das ist einfach ein Investment, also es bringt Geld. Ich bin gerade dabei, zum Beispiel meine erste Eigentumswohnung, in der ich aber selber gelebt habe, in Berlin zu verkaufen. Wann hast du die gekauft? Die haben wir, also ich habe die zusammen mit meinem Mann gekauft, 2009, und der Kaufpreis hat sich vervierfacht.
Das wollte ich gerade fragen, was hast du für eine Wertsteigerung? Weil ich habe so viele Frauen, die mir sagen, das ist doch total der Quatsch, ich kaufe heute die Wohnung für 200.000 Euro und niemals verdoppelt die sich in 10 Jahren. Was sagst du? In wie viel? 2009, das heißt, ihr hattet 15 Jahre und der Wert hat sich vervierfacht.
Vervierfacht. Ja, herzlichen Glückwunsch, sehr gut. Und jetzt ist es nun mal ja Berlin, also es ist einfach eine Weltmetropole, ne. Man muss sich aber da auch, also man muss ja immer Umfeld und Lage und alles mitdenken. Aber auch da, also mir tut es sogar ein bisschen im Herzen leid, die jetzt schon zu verkaufen, weil ich glaube, dass da noch mehr geht.
Ja, das verstehe ich total.
Was macht ihr mit dem Geld? Mit dem Geld tun wir zum Beispiel eine andere Immobilie abbezahlen.
Und okay, aber dann macht es ja Sinn, weißt du, dann hast du einen Grund, jetzt zu verkaufen.
Also da hat es wieder was mit meinem persönlichen Bedarf und meinen Bedürfnissen zu tun. Aus familiärer und persönlicher Sicht macht es total Sinn, die Immobilie jetzt sind zu lassen, und da kommt genug Rendite bei rum, und Wie gesagt, wir zahlen dann andere Projekte damit ab, investieren dann schon wieder in was Neues. Also das macht alles total Sinn. Dann haben wir weitere kleinere Wohnungen, zum Beispiel in Magdeburg oder auch mit Klinker und Klunker. Wir machen das gerade auf Insta präsent, haben wir als Firma ein Apartment in Erfurt erworben und machen eigentlich das, was vielleicht auch Happy-Immo-Investoren machen. Also wir haben die Immobilie erworben, die wurde saniert, jetzt nicht durch Klinker und Klunker, sondern durch einen großen Bauträger, weil es ein großes Bauprojekt ist, aber einer alten Malzfabrik. Also für uns was total Schönes, wo die Bausubstanz irgendwie auch Geschichte hat. Ja, zeigen eben auf, dass man auch selbst mal mit dem Bauträger baut, individuell noch Veränderungen vornehmen kann, weil man denkt immer, nee, das funktioniert ja nicht, weil das wollen die meist nicht so gerne, weil das kostet extra Geld. Aber ich sage immer, geht nicht gibt's nicht, mit Geld geht alles. Ja, also man kann auch manchmal da noch an Grundrissen was machen oder nicht, nicht die Türen und die Fliesen nehmen, die einem vorgeschlagen werden, sondern man kann günstig da auch Veränderungen vornehmen. Und wir gestalten das dann um und wollen es auch wohngesund gestalten mit einem anderen Kooperationspartner aus dem Netzwerk, so dass es auch zum Flair einer Malzfabrik passt. Und wir wollen das Ganze dann möbliert vermieten. Und so kann man dann die einzelnen Schritte mit uns auch sich angucken und wird vielleicht inspiriert, das selber auch zu machen und sich selber auch zu trauen.
Okay, also das klingt super, das klingt total spannend. Spannende Immobilienreise. Was sind deine 3 Tipps? Was willst du unseren Hörerinnen mitgeben? Was sollen sie sich, wenn sie sich 3 Sachen merken dürfen, aus, oder merken sollen aus unserem Gespräch, was ist das?
Also ich würde auf jeden Fall immer sagen, wenn du Immobilieninvestorin bist oder werden möchtest, dann kaufe nicht für dich, sondern kaufe für deine Zielgruppe. Also definiere, wer könnte in diesem Objekt, was Rendite verspricht, auf jeden Fall einziehen und für wen könnte das Sinn machen? Und jetzt muss man sich vorstellen, es gibt so viel, wenn man psychologisch denkt, verschiedene Persönlichkeitsstile, dass man auf jeden Fall jemand findet, der da einziehen möchte. Und es gibt Menschen mit verschiedenen Lebensmodellen und die müssen gar nicht meinem entsprechen. Das Zweite ist, ich würde immer sagen, geh nicht nach Bauchgefühl, da kommen wir zu den harten Zahlen. Und rechne ein Investment immer als Business Case. Also guck nicht, fühlt sich das irgendwie gut an, stimmt das hier alles für mich, sondern beschäftige dich mit der Zielgruppe, mit der Lage, mit dem, was da zu bezahlen ist, mit dem, was zu investieren ist. Investiere vielleicht auch in jemanden wie Klinker und Klunker, das können aber auch andere Fachleute sein, um böse Überraschungen zu vermeiden. Also guck dir das einfach wirklich wie einen Business Case an und nicht so, fühlt sich das jetzt gut an oder nicht. Das Bauchgefühl als Psychologin, muss ich sagen, macht bei vielen anderen Themen Sinn, aber da halt nicht so einen großen Sinn. Und dann würde ich immer denken: Denk einfach wie so eine Gastgeberin und nicht wie eine Bewohnerin. Also auch da, wenn ich die Fakten denke und die Zielgruppe denke, kann ich einfach so ein bisschen schauen, was könnte aber diese kleine Immobilie hochwertiger machen? Also so Materialien, ist auch psychologisch gedacht, wie Holz und Stein und Kork. Oder wenn es mit Grün und Natur zu tun hat. Die machen ja auf jeden Fall immer ein gutes Gefühl beim Menschen. Und jetzt muss ich vielleicht nicht Parkett in so eine kleine Wohnung legen, die ich gut für Rendite vermieten will, aber ich kann ja ähnliche Materialien nutzen. Und wenn man da selber keine Ahnung hat, dann investiere doch da auch kurz in Profi.
Der unterstützt dich auf jeden Fall. Super Tipps. Also gerade das Letzte. Denke ich an eine Gastgeberin. Ich weiß auch, dass wir irgendwann mal— wir hatten ein Projekt, das ist leider echt nicht, da war ich noch angestellt, nicht gut gelaufen. Ganz tolles Wohnprojekt, so ein Denkmalgebäude in Frankfurt, das wir saniert haben, tolle Wohnung eingebaut haben. Aber es gab eben so ein paar Wohnungen, die dunkel waren und die schlecht zu verkaufen waren. Und was haben wir gemacht? Wir haben nämlich genau das gemacht, wir haben gedacht wie Gastgeber und haben zum Beispiel in den Eingangsbereich ganz viel Licht eingebaut, ja, so dass wenn du die Tür aufmachst, automatisch Strahler dir diesen dunklen Flur einfach erhellen, ja. Und schwupps waren alle Wohnungen weg. Also das war so einfach. Also hätten wir dich damals schon gekannt, Wäre das alles Fisch, hätten wir viel Geld gespart, weil wir viel schneller alles verkauft hätten. Kaufe nicht für dich, sondern für deine Zielgruppe. Das ist sowieso der Tipp ever. Also genau, weg von den eigenen— nicht du musst da wohnen, ne, sondern überleg dir, gibt's andere Leute, die gerne da wohnen möchten? Deswegen, wenn du jetzt irgendwie in der Innenstadt wohnen willst und du kaufst am Rand, mach dir da keine Sorgen. Am Rand der Stadt wollen total viele Menschen wohnen. Und geh nicht nach Bauchgefühl, sondern rechne ein Invest immer als Business Case. Das finde ich auch ein super Tipp, weil Ich sehe einfach so oft, dass Wohnungen mit dem Herz gekauft werden, und ich glaube, das ist auch gar nicht falsch, genau wie du sagst. Bauchgefühl geht schon, aber man muss wissen, was ist das Ergebnis vom Business Case. Man muss wissen, auch wenn man sich das Eigenheim kauft, ist das jetzt eine teure Kiste, aber ich leiste sie mir, weil ich Bock drauf habe, oder ist das totales smarte Investment, dass ich in 10 Jahren für das Vierfache weiterverkaufe? Also deswegen prüft das. Wahnsinns Tipps, Nicole, vielen, vielen Dank für das Gespräch. Müssen wir viel häufiger machen. Und ich wünsche dir einen schönen Tag und ich würde wirklich sagen, bis auf ganz, ganz bald.
Danke, meine Liebe. Auf bald.
Ciao, ciao, ciao, ciao.
Tschüss.
Spring just slid into your DMs. Grab that boho look for that rooftop dinner, those sandals that can keep up with you. And hang some string lights to give your patio a glow-up.
Spring's calling.
Ross, work your magic.
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