Tierärztin investiert in Immobilien – mit Dr. med. vet. Stefanie Engelke
24 Sept 2025 · 32 min
In diesem Happy‑Immo‑Podcast interviewt Anais Dr. med. vet. Stefanie Engelke, eine ehemalige Schweizer Landtierärztin, die nach Berlin gezogen ist und das Startup First Level Pets gegründet hat. Das Unternehmen bietet eine Smartphone‑App, die Tierhaltern durch Gassitracking, Foto‑Analyse und personalisierte Empfehlungen präventive Gesundheits‑ und Fitness‑Tipps für Hunde (und künftig Katzen) liefert; die Premium‑Version kostet 4,99 € pro Monat. Stefanie erklärt, warum die Veterinärbranche einem Gender‑ und Generations‑Shift unterliegt und wie Corona und familiäre Gründe sie zurück nach Deutschland brachten. Anschließend berichtet sie detailliert über den Kauf ihres ersten Eigenheims (Bungalow, 600 m² Grundstück) in Lichtenrade/Tempelhof, Berlin, für 540.000 €, die Suchkriterien (Region, Garten, Massivhaus, Preis‑Limit < 600 k€), die Zusammenarbeit mit Maklern und einem Gutachter, die Asbest‑Problematik und die anschließende Renovierung (Eigen‑ und Handwerker‑Leistungen, ca. 10 % Mehrkosten). Sie gibt praktische Tipps zur Auswahl von Gutachtern. Weiterhin spricht sie über ihr Engagement im Aufsichtsrat der Frauen‑Immobilien‑Genossenschaft ImmoFam, deren Ziel es ist, Frauen gemeinschaftlich in Immobilien zu investieren (Ticket 20.000 €, erwartete Rendite 2‑3 %). Sie schildert, warum sie sich engagiert, welche Lern‑ und Netzwerk‑Vorteile sie sieht und erwähnt ein aktuelles Investitionsobjekt in Pankow (110.000 €). Zum Abschluss gibt sie drei persönliche Tipps: Gegenwind aushalten, sich etwas zutrauen und unabhängige Information einholen. Der Podcast enthält zudem Werbeeinblendungen (Pharma, Toyota, Priceline).
Chapters
America leads the world in medicine development. It matters. We get new medicines first, nearly 3 years faster. 5 million Americans go to work because we make medicines here at home. And not relying on other countries keeps us safe. But China is racing to overtake us. Will we let them? Or will we choose to stay ahead? When America leads, America cures. Let's tell Washington to keep us in the lead.
Learn how at americacures.com. Paid for by Pharma. Herzlich willkommen zum Happy Immo Podcast. Wenn ihr uns mögt, dann bewertet uns, gebt uns 5 Sterne und lasst einen netten Kommentar da. Heute gibt's eine ganz tolle Folge. Ich habe nämlich einen besonderen Gast, und zwar Stefanie. Herzlich willkommen.
Hallo zusammen.
Hallo, hallo. Stephanie, stell dich mal kurz vor. Wer bist du? Damit fangen wir an.
Ja, also erst mal voll schön, dass ich da sein darf. Vielen Dank für die Einladung. Es ist für mich jetzt gar nicht so einfach, mich vorzustellen, weil normalerweise sage ich immer, ich bin Tierärztin und ich bin Unternehmerin. Und in dem Zusammenhang bin ich natürlich auch von ImmoFam hier, aus der Genossenschaft für Frauen gemeinsames Investieren. Und da bin ich mit dir, liebe Anais, gemeinsam im Aufsichtsrat.
Und du bist auch Immobilienbesitzerin, richtig?
Genau, wir haben zusammen, mein Partner und ich, wir haben im Oktober 24 zusammen Haus gekauft am Stadtrand von Berlin und sind jetzt frische Eigenheimbesitzer.
Sehr gut. Bevor wir damit jetzt starten und bevor wir hier in medias res gehen, du bist Tierärztin. Was machst du denn genau? Du bist ja gar keine ganz normale Tierärztin.
Genau, ja, deswegen hatte ich eingangs so ein bisschen die Mühe, ja, wie stelle ich mich kurz vor? Genau, ich habe so klassische Landarztpraxis gemacht. In der Schweiz habe ich das gemacht, da wo, sage ich mal, noch Tierschutzstandards noch auch im Nutztierbereich anders sind. Das ist mir mal ganz wichtig. Mir hat es dort sehr, sehr viel Spaß gemacht, in die Ställe zu fahren. Hier in Deutschland sieht das ein bisschen anders aus.
Geht man besser mit den Tieren um in der Schweiz?
Oh Gott, das ist in kurz, ist es super schwer runterzubrechen. Aber es ist schon so, dass natürlich Deutschland mehr große Ställe hat, wo die Tiere eher eine Nummer sind, der Preisdruck von der EU größer ist. Die Schweiz, die guckt da halt schon, dass für die Bauern anders rentabel ist. Also die, die müssen auch gucken, es ist auch schwierig, aber der Preisdruck in Deutschland ist extrem und die Schweiz schafft es, sich da so ein bisschen von abzufedern. Das machen die sehr, sehr geschickt, wie mit vielen anderen Bereichen auch. Und das kommt eben auch bei den Bauern und bei den Tieren an. Und die Ställe sind insgesamt kleiner, es ist natürlich auch ein kleines Land, die kriegen das irgendwie anders hin. Und du kommst in den Stall rein, die meisten Tiere, also jetzt nicht im Geflügelbereich, aber zumindest im Rinder- und Schweinebereich haben die Tiere teilweise noch Namen.. Und das macht einfach anders Freude. Und da kann man auch als Tierarzt noch andere Sachen machen, wo es in Deutschland dann heißt, na gut, da machen wir gar keinen Behandlungsversuch mehr, das Tier, das muss weg. Genau. Ja, so kurz gefasst.
Okay, verstanden. Warum bist du dann da weg?
Also weg bin ich dann, das ist eine total schwierige Branche, also die auch sich gerade sehr, sehr in einem Gender-Shift bewegt und auch in einem Generationsshift. Das heißt, da kommen viele Konflikte von, wie haben wir es früher gemacht, wie machen wir es heute? Früher war es ein sehr männerdominierter Beruf auch. Das heißt, wer Der Tierarzt hat sozusagen das ganze Dorf versorgt und das war eigentlich ein Familienbetrieb. Die Frauen haben meistens die Praxis geschmissen, das Büro gemacht und so weiter und dann eben auch geguckt, dass der Kittel sauber ist und Mittagessen auf dem Tisch steht. Und in dem neuen Format jetzt immer mehr Frauen, also wir haben mittlerweile einen Frauenanteil von 70%, glaube ich, draußen auch bei den Praktikern. Das funktioniert so nicht mehr. Und da kommt ein Generationswechsel von, ich schaffe das nicht mehr von 6 Uhr früh bis 22 Uhr abends zu arbeiten, das funktioniert für mich mit dem Familienkonzept nicht mehr. Und Medizin hat sich verändert. Die Anforderungen auch der Kunden haben sich verändert, dass viel auch mehr digital läuft. Da ist viel Bewegung drin, da ist ein sehr, sehr großer Umbruch. Und ich habe mir eine Position gesucht, wo ich was machen kann. Und dann kam auch noch Corona, dann kam ein kleines Kind dazu. Also es waren viele Aspekte, die, die uns dann dazu veranlasst haben, zurück nach Deutschland zu kommen. Ich selber bin eine Berliner Pflanze, ich bin hier in Berlin groß geworden und das hat sich dann so gefügt, dass wir nach Berlin zurück sind in der Coronazeit. Und dann dachte ich, was mache ich denn jetzt als Landtierärztin hier so in Berlin? Ja, und dann habe ich angefangen, mein Unternehmen zu gründen, das First Level Pets und Tiergesundheit aufs Smartphone bringt und wo es dann darum geht, Tierbesitzer aufzuklären, speziell jetzt im Haustierbereich, also Hunde, Katzen Bereich, und denen zu sagen, ja du, ich gebe dir mal so eine Art Betriebsanleitung für dein Haustier. Das wird leider immer weniger. Wir haben Fachkräftemangel, Tierärzte sind schwer zu erreichen, die sind auch nicht sehr nahbar und wie schaffe ich diese Thematik sozusagen bei den Leuten ins Haus zu bringen, dass die sozusagen täglich irgendwie eine Begleitung haben und das war der Ansatz und da sind wir unterwegs.
Und wie machst du das genau? Also ich habe zwei Katzen, was könnte ich jetzt bei dir buchen?
Ja, also wir sind total früh unterwegs, also wir sind ein sogenanntes Startup, also wir bewegen uns in sehr, sehr und sind in einer sehr, sehr frühen Produktphase. In erster Linie haben wir uns erstmal auf Hundebesitzer konzentriert, das heißt für den Moment bist du mit deinen beiden Katzen raus, aber wir haben die Katzen auch im Fokus und Was wir genau machen, wir machen jetzt speziell erstmal für den Hund, wie viel muss ich mit meinem Hund Gassi gehen, damit er nicht übergewichtig wird. Also 60% der Hunde sind übergewichtig.
Aber wie macht das denn? Also ich buche mich bei euch ein oder was in der App und dann kriege ich diese Informationen?
Du lädst dir die App runter und dann kannst du deine Gassigänge tracken und dann weißt du, ob du mit deinem Chihuahua oder mit deinem Malinois genug spazieren gegangen bist. Das sind zwei Hunde, die total unterschiedliche Anforderungen haben an Gassigehen. Gassigehen ist nicht das Einzige, es gibt dann natürlich auch noch geistige Auslastung, aber rein per se erstmal von der Bewegung tracken wir dich dann und geben im Prinzip anhand von dem, was du an Tier zu Hause hast, dir eine Empfehlung, wie viel du Gassi gehen kannst. Und du kannst auch ein Foto von deinem Tier machen und dann sagen wir dir zum Beispiel, ob das eine gute Kondition hat oder ob es dann doch schon ein paar Fettpölsterchen zu viel hat. Weil Vorsorge, die merkt man zwar nicht, aber das ist im Prinzip der Benefit für gesundes Leben.
Ja, alles klar, das klingt total spannend. Macht ihr auch andere Vorsorgen? Also das hört sich jetzt vor allem nach so einem Fitnesscheck an. Wie sieht es mit Zähnen und anderen Sachen aus?
Also wir bewegen uns im gesundheitlichen Bereich, das heißt im Vorsorgebereich, und sobald es medizinisch wird, da sind dann versierte Kollegen da und da überweisen wir dann auch gerne. Und das heißt, wir arbeiten mit Tierärzten zusammen und sagen, hey du, wir nehmen die Vorsorge vorneweg und alles, was dann sozusagen in den Krankheitsbereich läuft, das sollen dann wirklich auch die Kollegen machen. Da bin ich auch als Tierärztin der Meinung, dass Das kann noch nicht digital laufen und sollte auch mal bei einem Kollegen vorgestellt werden. Aber wenn du jetzt die Katzen ansprichst, langfristig planen wir schon, dass wir zum Beispiel Bildanalysetools machen, zum Beispiel, dass du dann mal ein Fell fotografieren kannst. Hat meine Katze Flöhe zum Beispiel? Das kann man supergut mit einem Foto mal analysieren oder so. Oder da könnte man zum Beispiel auch, denken wir darüber nach, dass man mal Urin fotografieren kann. Ganz viele Katzen haben auch Probleme mit Verstopfung der Harnröhre. Das liegt daran, dass dann irgendwie der Urin die nicht die perfekte Konsistenz hat, sage ich mal einfach gesprochen. Und alles, was im Prinzip mit Technologie und Tools möglich ist, daran wollen wir einsteigen und das wollen wir sozusagen auch Tierbesitzern zugänglich machen. Das ist die langfristige Vision.
Cool, also das klingt ja super. Das klingt nach einem mega Service und ich hätte die App, ich würde alles hochladen und kriege dann direkt von euch Feedback, wie es meiner Katze oder meinen Hunden oder meinem Tier geht und ob ich zum Arzt gehen muss und auch nicht. Okay, was kostet das Ganze?
Die App gibt es in der Premium-Version für 4,99 €.
Also 4,99 € im Monat. Ich finde, das klingt total gut und ich finde ganz toll, dass du dich selbstständig gemacht hast und jetzt hier die nächste patriarchale Domäne fängst und übernehmen wirst. Sehr gut. Dann kommen wir doch jetzt hier zum Thema Immobilien. Warum habt ihr euch denn dazu entschlossen, ein Haus zu kaufen in Berlin? Also alle sagen ja, also ich meine, das ist der Wunsch von vielen Leuten, ein Eigenheim zu haben, im Eigenheim zu wohnen. Und dann höre ich immer, ich kann nichts finden, ich kann nichts finden, es gibt hier nichts, alles viel zu teuer. Wie habt ihr das geschafft?
Wie war euer Weg? Also es war natürlich so, dass wir beide den Wunsch hatten, irgendwie Eigenheim zu haben, und dass das auch die langfristige Vision von uns als Paar war. Und dann sind wir halt in Berlin gelandet und wussten auch um die Situation am Markt. Das ist aber alles auch mit dem Unternehmertum so ein bisschen Hand in Hand gelaufen, weil wir sind mit ein bisschen Eigenkapital aus der Schweiz gekommen. Man verdient da ja ganz gut, wir haben da auch was zur Seite gelegt, und das war dann völlig klar, wir haben so ein bisschen Geld, womit man jetzt irgendwie was anfangen kann. Das war jetzt nicht riesig groß, aber es war schon so was, wo man sagt, ja okay, was mache ich jetzt damit. Und für uns war klar, die langfristige Version ist ein Haus zu kaufen. Dann war es natürlich Corona und man konnte in Corona wahnsinnig schlecht Immobilien anschauen. Das war auch schon mit dem Wohnungsmarkt eine Katastrophe. Da haben mich auch meine Eltern unterstützt, die hier in Berlin vor Ort waren, so dass wir überhaupt eine Wohnung gefunden haben. Also, und der Hauskauf, wir waren dann hier und haben gesagt, ja okay, wir nehmen erstmal eine Übergangswohnung, das war die Idee, und wollen dann in ein Eigenheim einsteigen. Und dann haben wir halt geguckt, haben gesehen, okay, 2020, 2021, die Preise, die waren abgeschossen hoch, das war nicht realistisch. Da hast du dir Bruchbuden angeguckt für 800.000 €, nee, das wollen wir nicht, das machen wir auch nicht. Und ja gut, dann haben wir die Sache auch erstmal ausgesessen, also, und wir haben den Immobilienmarkt beobachtet und haben dann gesehen, oh Mann, so Richtung 2024, die, die Stimmung ändert sich, der Zins ändert sich, und ja, da haben wir dann volle Lotte losgelegt. Also wir hatten dann 2021 hier und da mal schon mal geguckt, sind am Markt dran geblieben, haben gesehen, die Situation Was wird attraktiver? Und dann haben wir einfach gescreent. Dann haben wir unseren Such-Alert eingesetzt, überall wo man das so machen kann, und hatten so unsere Kriterien, die wir haben wollen. Und das musste natürlich auch matchen. Bei einem Paar ist dann natürlich, der eine hat die Anforderung, der andere die. Dann haben wir gesagt, okay, was sind die 3, 4 wichtigsten Kriterien, auf die wir uns fokussieren wollen?
Und dann— Ah, das ist total smart! Und was waren eure 3, 4 wichtigsten Kriterien? Denn genau das ist auch unser Tipp bei Happy Immo. Also wir sagen immer, Eigenheim musst du dir schon genau überlegen. Ich bin ein bisschen kritisch, was das Eigenheim angeht, weil ich immer sage, oder ich sehe einfach jeden Tag, dass Leute zu teuer kaufen, ja, weil sie sich ins Eigenheim verlieben, weil sie sich in die Lage verlieben, weil sie alles haben wollen, ja, also weil sie die Dachterrasse haben wollen und die Lage neben der Schule und neben der Arbeit und so weiter und so fort, und dann einfach bereit sind, noch mal 50.000 € draufzulegen, ja, einfach weil es das Zuhause ist. Das ist der einzige Grund, warum ich sage, Eigenheim ist schwierig, und weil Eigenheim-Ticket einfach viel höher startet, ne. Also Kapitalanlage kann man was für 100.000, 150.000 schon durchaus kaufen. Und beim Eigenheim kommt man damit nicht so weit, weil man ja meistens schon eine größere Wohnung sucht. Die wird dann einfach automatisch teurer. Also das zum Ersten. Und zum Zweiten, weil die Suche einfach so lange dauert, weil man das Perfekte sucht. Und da ist genau unser Tipp: Wenn ihr das macht, ihr müsst es einfach einmal durchrechnen. Wäre es auch als Kapitalanlage okay? Und wenn ihr einfach wisst, als Kapitalanlage funktioniert's, dann sagen wir, Eigenheim ist top, dann go for it. Wenn ihr wisst, es funktioniert nicht als Kapitalanlage, es ist für euch aber fein, Dann sagen wir auch kein Problem, das ist einfach euer Zuhause, und wenn euch das wert ist, dann auch go for it. Aber das sind so die Gründe, warum wir immer eher sagen, fangt mit einer Kapitalanlage an und nicht mit dem Eigenheim, weil Eigenheim, bis ihr das gekauft habt, dauert es 10 Jahre. Aber wenn ihr es schneller machen wollt, also wenn ihr schneller zum Ziel kommen wollt, so wie ihr jetzt, also du, dann sagen wir genau das, ja. Macht euch 3 Kriterien, die euch wichtig sind, und nur die zählen.
Super, das ist unsere Reise auch, fasst die sehr gut zusammen. Wir haben übrigens, wo du das sagst, wir haben zwischendurch, als wir gesehen haben, Eigenheime, also ja, Haus kaufen Fertighauskauf ist so bei 800.000 € aufwärts in Berlin für Bruchbuden. Haben wir auch zwischendurch nach dem Invest geguckt, aber auch da, der Markt war, also ich meine, der war einfach blöd. Also das muss man einfach so sagen. Genau, und dann haben wir auch gesagt, ja gut, das brauchen wir jetzt auch nicht machen. Und ja, wie gesagt, dann kam 2024, unsere Kriterien waren tatsächlich die Region. Wir haben jetzt in Tempelhof-Lichtenrade geguckt, auch weil der Bodenrichtwert da relativ interessant war jetzt für Berliner Verhältnisse. Wir sind am Stadtrand, das ist okay. Ich wollte ganz gerne kein Fertighaus haben, das war für mich eigentlich relevant. Und dann war es für uns halt, mein Mein Partner wollte ein bisschen Garten haben, also da wird schon schwierig, also bei dieser Kombination. Und ich muss aber sagen, wir haben es trotzdem geschafft. Und wir haben natürlich auch uns ein Preislimit gesetzt, also wir haben halt gesagt, wir wollen eigentlich unter 600.000 € kaufen. Ja, also das waren so die Kriterien, die wir hatten. Und wir waren auch sehr, sehr lange frustriert, das muss ich auch sagen. Also wir haben auch, ich würde sagen, wir haben bestimmt 30 Immobilien, 35 Immobilien angeschaut, jetzt direkt vor Ort, im Internet gescreent natürlich um einiges mehr. Wir haben glaube ich mit 3, 4 verschiedenen Maklern zusammengearbeitet. Man kriegt auch ein Gefühl für die Makler. Wir haben uns irgendwann auch auf ein paar Makler eingeschaltet. Ich glaube, wir hatten am Ende 2 oder 3 Makler, mit denen wir dann zusammenarbeiten wollten, wo wir das Gefühl haben, man ist auf einer Wellenlinie.
Ist ja auch total interessant, ne, dass ihr sagt, ihr sucht euch aus, mit welchem Makler ihr zusammenarbeiten wollt.
Also das hat man schon gemerkt, und dann, die kannten einen ja irgendwann, ne. Also es war jetzt nicht, wir gehen los, sondern das war ja schon Prozess, ich würde sagen, von einem mindestens ein Jahr, also so, wo wir gesucht haben, und die Leute kannten uns dann natürlich. Wir haben immer wieder angerufen, wir standen immer wieder da, wir sind halt auch oft losgelaufen und hingegangen, ja. Und irgendwann kannte man sich und hat halt gemerkt, ja, okay, wo matcht es und wo kann man gut zusammenarbeiten. Und dann haben wir die auch aktiv angesprochen oder die sind auch aktiv, du, bei uns ist was Neues reingekommen, das passt in eure Kriterien, wollt ihr mal gucken gehen? Ja, also es war dann halt auch so, dann war man halt auch der Erste, der es gesehen hat, zum Beispiel.
Also das ist natürlich auch ein total guter Tipp, ne, der Erste sein, das Objekt besichtigt und wenn es einem gefällt, dann gleich zuschlagen, ja, gleich so tun, als würde man es auf jeden Fall nehmen, auch wenn man vielleicht am Ende doch noch zurücktritt, ja, so kleiner Tipp, aber auf jeden Fall total begeistert tun und sagen, man will das kaufen. Okay, und was ist es dann geworden? Also Kaufpreis, Eigenkapital, und wo habt ihr gekauft?
Was kannst du davon verraten? Also, wir haben in Lichtenrade gekauft, da wo wir kaufen wollten. Wir sind relativ an der Stadtgrenze, aber gut an der S-Bahn angeschlossen. Also, das ist für uns ein mega Benefit, weil das war vorher nicht so mit unserer Wohnung, und das ist eine ganz neue Freiheit, in die Stadt zu fahren, wenn man mal irgendwie los will. Genau, also, wir haben das Haus für 540.000 € eingestellt. Das war aber klar, dass noch erheblich Renovierungsaufwand dabei ist. Das sind, ich glaube, wir haben roundabout 600 Quadratmeter Grundstück dann tatsächlich. Es ist am Ende ein Bungalow, also wir haben, das hat sich einfach so ergeben, es ist ein Massivhaus geworden, also das Kriterium, das heißt, wir haben Kriterium Garten, Kriterium Massivhaus erfüllt. Die Bausubstanz war gut, wir haben uns auch nicht davon abbringen lassen. Wir sind jedes Mal, wenn wir gesagt haben, wenn wir für so viel Geld losgehen, gehen wir auch mit einem Gutachter rein, weil wir selber nicht die Erfahrung haben. Wir haben zwar schon viele Häuser gesehen, aber wir wollen wirklich, wenn wir so viel Geld ausgeben, wissen, dass es solide ist. Und an der Stelle, Makler als auch Verkäufer sind den Weg mitgegangen und hatten damit überhaupt gar kein Problem. Und es war auch ein Haus, wo uns der Gutachter, mit dem wir, den wir natürlich auch schon kennengelernt haben, ne, weil über diese Reise, man lernt die Leute kennen, mit dem man gut zusammenarbeiten kann und dem man dann auch vertraut, der hat uns grünes Licht gegeben. Und dann haben wir gesagt, na gut, das matcht ja schon mal. Und dann ist aufgefallen bei dem Gutachten, dass die Böden mit Asbestkleber verklebt waren. Also das Haus ist asbestfrei bis auf würden, mit Asbestkleber verklebt. Und dann war klar, dass dieser Asbest raus muss. Und dann haben wir uns mit den Verkäufern geeinigt, dass wir da auch noch mal den Kaufpreis ein bisschen reduzieren können. Und ja, also das war natürlich dann für uns eher ein Benefit. Der Asbestkleber ist jetzt raus und jetzt haben wir ein schönes Haus. Cool.
Und sag mal, Gutachter, wie habt ihr den gefunden? Kannst du da einen Tipp geben? Weil das werde ich auch immer gefragt. Wo finde ich einen richtigen Gutachter, der— weil ich kenne viele Gutachten, die die 575 € kosten, und da steht dann aber drin so und so und so, aber das und das und das habe ich nicht geprüft, deshalb ohne Gewähr, ja. Und dann ist es natürlich schwierig zu sagen, das kann ich weiterempfehlen.
Wie seid ihr da vorgegangen? Also wir haben die tatsächlich einfach im Internet rausgesucht und haben mit ein paar gesprochen, und wir wussten, wenn wir so viel Geld ausgeben, dann wollen wir jetzt nicht mal hier und da an 50 oder 100 € sparen, so. Und das heißt, hier und da mal gesagt, Mensch, würden Sie mal mitkommen? Sie müssen kein Gutachten schreiben, aber kommen Sie einfach mal mit. So, und dann hatten wir da von den 3 Gutachtern, die wir im Internet angeschrieben hatten, hatten wir mal einen dastehen bei einem Haus, was interessanter gewesen ist. Und der hat uns darauf, müsst ihr achten, darauf. Also das war so der erste, wir gehen in Haus, das ist irgendwie interessant. Da haben wir gesagt, okay, wir nehmen einfach blind irgendeinen Gutachter aus dem Internet und sagen, ey, komm einfach mal vorbei, wir zahlen dir die Zeit, sag uns, worauf wir achten müssen.
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Got your happy price, Priceline. Und da gibt es, glaube ich, lass mich lügen, das weißt du natürlich viel besser, verschiedene Gutachtentypen. Du kannst ein richtig offizielles Gutachten machen, da kannst du auch schnell 1.000 € hinlegen, dann hast du irgendwie ein ziemlich umfassendes, was dann irgendwie auch Bestand hat, wenn man mal irgendwie vor Gericht ziehen würde. Oder man kann einfach sagen, du, ich schreibe dir was für 250 € runter, ich habe das und das angesehen, das ist erfahrungswert, das ist so, und dann ist es fein für mich. So, und so haben wir es gemacht. Wir haben halt einen geholt, wo wir gesagt haben, okay, mit dem sind wir ein paar Mal durch irgendwie ein Haus gelaufen, da haben wir Vertrauen zu dem. Wir haben auch zwei andere gesehen, gesehen, der hat mir ein anderes Gefühl, ja. Und bei dem hat es dann halt gepasst und es hat gematcht, sage ich mal. Und dann sind wir da durchgegangen und gesagt, du pass auf, schreib uns hier was für 250 € und dann ist fein, oder keine Ahnung. Und dann haben wir das angeguckt, das, wir sind ja zusammen durchs Haus gelaufen, du hast uns auf ein paar Sachen hingewiesen und wir hatten dann da auch ein Stück weit Vertrauen einfach, ja. Also ich bin mir nicht sicher, ob man so diese absolute Versicherung über Geld lösen kann, weißt du, wie ich meine? Also entweder muss man sehr viel Geld nehmen Oder man guckt halt mit gesundem Menschenverstand, wer passt zu einem und wer kann einen gut beraten und wo.
Ich meine, man kann immer abgezogen werden, man kann immer Pech haben. Also das muss man auch sagen. Ich glaube, am Ende steht in jedem offiziellen Gutachten, dass das und das nicht geprüft wurde und deswegen keine Garantie. Das habe ich einfach oft erlebt. Deswegen finde ich eigentlich deinen Weg total super, genau das so zu machen. Einfach weil ich mache das mit Handwerkern. Ich nehme dann Handwerker meines Vertrauens mit und die sagen mir dann auch, wo sie wo man ran muss und was das wahrscheinlich kosten wird. Und das ist ja eigentlich das, was man braucht. Man braucht ja nicht schriftlich schwarz auf weiß, das und das und das ist alles passiert und das ist da, sondern man braucht eigentlich nur die Einschätzung von der Person, die sich wirklich auskennt. Und das finde ich voll super. Und wenn ihr die mitgenommen habt auf eure Besichtigung, was habt ihr dann gezahlt? Da gab es dann Stundensatz wahrscheinlich. Also worauf ich hinaus will, ich finde die Info total wertvoll, dass das bei euch geklappt hat, dass man einfach beim Gutachter anrufen kann, bei einer Gutachterin anrufen kann und sagen kann, hey, ich würde mir gerne ein paar Wohnungen Objekte, das und das ist mein Ziel, ich fühle mich da nicht sicher, würdet ihr mich begleiten und kann ich euch dafür einen Stundensatz bezahlen?
So war es im Prinzip. Und dann hat man das 1, 2, 3 Mal gemacht, bis man dann seinen Menschen gefunden hat, sage ich mal. Also man muss ja nicht bei dem bleiben, den man nicht leiden kann, sage ich mal, sondern ruft einfach noch mal an.
Na klar, es ist unglaublich viel Fleißarbeit und hier und da vielleicht mal sich überwinden und einfach mit offenen Karten spielen, wovon man keine Ahnung hat, Super, finde ich sehr gut.
Das klingt total gut. Habt ihr, musstet ihr noch viel renovieren? Ja, wir mussten sehr viel renovieren.
Also ich habe noch mal geguckt, also ich würde sagen roundabout 10% Renovierungskosten sind noch mal draufgekommen.
Das ist erst gemacht, habt ihr selber gemanagt? Ja, genau. Also das ist halt, also wir haben so ein Mix gemacht, weil es war klar, dass, also das Haus ist aus den 70er Jahren, und das war klar, dass zum Beispiel die ganze Elektrik, dass die gemacht werden muss. Und dann kann man sich vorstellen, dass das ganze Haus ja irgendwie aufgerissen werden muss. Und ja, also die Tapete, die sahen sowieso hier aus wie Sau, die muss man alle runterspachteln. Ja, das haben wir alles selber gemacht.
Also dann, dann die Elektrik haben wir dann machen lassen, aber wir haben auch, ne, also es gibt so ein paar Sachen, die muss man auch machen. Also das gibt total viele Sachen, kann man selber machen. Das ist nämlich tatsächlich Tapeten runter, selber streichen, Türen abschleifen, lackieren, Fenster, sowas kann man alles selber machen. Man kann sogar Fliesen selber machen, ne, Parkett verlegen, wenn man sich das zutraut. Am Anfang muss man ein bisschen üben, aber das geht schon.
Aber tatsächlich, also Elektrik musst du machen lassen, Sanitär musst du machen lassen, Also wir haben halt das Riesenglück, mein Partner, der kommt aus Niedersachsen, aus Stade, aus der Ecke, und der kennt total viele Handwerksfreunde. Und die sind dann halt hier auch mal für ein Wochenende angerückt und haben hier irgendwie Zelte aufgeschlagen, fanden das irgendwie lustig und haben zusammen hier richtig rangeklotzt und so. Und so war das dann halt einfach. Da fasst man sich irgendwie unter den Arm und macht gemeinsam mit. Und viele kennen das wahrscheinlich irgendwie auch aus ihrem Umkreis. Also ich komme aus der Großstadt, ich kannte das gar nicht so. Aber wenn man aus dem ländlichen Gebiet kommt, und das kenne ich jetzt auch aus meiner Tierärzte-Bubble, Landwirtschaftserfahrung, also man hilft sich einfach, ja, und dann hat der kennt den und der kennt den und der hat irgendwie schon irgendwie ein bisschen Trockenbau gemacht, der hat irgendwie schon ein bisschen das gemacht und so, so, also ja, natürlich ein bisschen Glück muss man dabei auch haben, dass sowas im Umfeld zu haben, aber auch ohne das kann man Tapeten runterkratzen und Tapeten tapezieren kann man auch, ich glaube, das würde man auch schaffen. Die Frage ist, wenn man selber machen möchte, Was für ein Ergebnis erwartet man und wie viel Zeit ist man bereit reinzulegen, sozusagen.
Aber gehen tut viel.
Genau.
Und das kann ja auch ganz lustig sein, wenn man da so ein Freundenevent macht.
Aber ich verstehe auch jede, die sagt, gar kein Bock. Aber dann wird es meistens ein bisschen teurer. Genau, voll. Es kommt wirklich aufs Mindset drauf an. Wenn man Bock, Spaß auf so was hat und da irgendwie eine Gemeinschaftsrunde draus macht irgendwie. Und die hatten hier eine gute Zeit, die Wochenenden.
Klar, es war für die auch sauanstrengend, aber die hatten Spaß dran. Ja, sehr gut. Jetzt interessiert mich noch, also das ist nicht deine einzige Immobilie. Du bist ja auch Aufsichtsrätin bei ImmoFam zusammen mit mir.
Genau.
Und darüber wollte ich heute auch mit dir sprechen. Warum ImmoFam? Warum hast du ImmoFam gemacht? Also ImmoFam ist eine Genossenschaft von Frauen für Frauen. Die haben wir 2019, glaube ich, gegründet. Ich bin mir gar nicht mehr so sicher.
Was fandest du an dieser Idee so gut? Warum hast du gleich gesagt, du machst da mit? Also ImmoFam, ich war ja mehr oder weniger neu wieder in Berlin, in meiner Stadt, die sich unglaublich verändert hat in der Zeit, wo ich weg war. Auch natürlich krass, wie sich Wohnungspreise entwickelt haben. Meine Eltern sind davon nicht ganz so belastet, weil die einfach Altmieter sind. Aber zum Beispiel mein Bruder und Freunde, viele hat es einfach verdrängt, das muss man einfach sagen. Viele sind auch wegen den Mietpreisen und wegen der Unattraktivität, Verhältnis Lebenskosten zu dem, was verdiene ich im Job, sind viele nicht nach Berlin zurückgekommen. Für mich war dann klar, das ist ja irgendwie trotzdem noch meine Stadt und ich bin auch ein Mensch, der sich gerne engagiert. Dann habe ich mich, ich war sowieso auf meiner Unternehmensgründung Unternehmerreise, auf der ich immer noch ganz aktiv unterwegs bin, und bin tatsächlich über LinkedIn auf Happy Immo aufmerksam geworden. Über Happy Immo bin ich auf ImmoFam aufmerksam geworden und dachte, Mensch, das sind ja super interessante Sachen. Eigentlich über Anna-Lise, weil ich ihr gefolgt bin über den Happy Immo Club, den ich super spannend fand, und habe dann eben auch ImmoFam gesehen und dachte so, ImmoFam, gemeinsames Investieren, das ist irgendwie der erste Schritt in die Immobilie und von Leuten, die wirklich Ahnung haben, wie es geht, und da gehe ich einfach mal zum Ich glaube, das war das Weihnachtstreffen damals. Genau, und da bin ich da einfach hingegangen und es war einfach unglaublich toll, welche Gespräche da am Tisch waren, was man da links und rechts mitnehmen und aufnehmen konnte und was für Learnings man da einfach mitnehmen konnte. Also es war nicht nur so eine vibrierende Energie von tollen Leuten, die einfach Mut haben, im Leben sich richtig nach vorne zu bewegen, sondern eben auch aus deren Geschichten was mitzunehmen und zu lernen. Und dann dachte ich so, boah, in diesen Club will ich rein. Also es war dann tatsächlich so, dass ich gedacht habe, hier kann ich viel lernen. Und so ist es ja auch gekommen. Also ich habe dann so gesagt, ImmoFarm, das will ich machen. Die denken daran, dass sie sich einen Teil der Stadt erobern wollen, also auf eine Art, und sagen, wir wollen uns das nicht aus der Hand geben lassen, wir wollen nicht einfach allen anderen die Bühne überlassen, sondern wir kümmern uns selber darum, wie wir unsere Stadt mitgestalten. Natürlich völlig im Kleinen, ja, man darf es nicht zu groß sehen, aber es kann ja was Großes draus werden. Und das war für mich völlig klar, ja, also dass ich dann gesagt habe, naja, auch bei meinen Eltern, ich weiß nicht, wie es sich entwickelt, auch die könnten ja tendenziell mal in so eine Genossenschaftswohnung, ich habe zwei kleine Töchter, vielleicht wollen die studieren, auch die könnten tendenziell in einer Genossenschaftswohnung einsteigen, wenn die in Berlin studieren würden. Also es hat einfach für mich aus mehreren Gründen Sinn gemacht. Das war dieses, ich treffe da Menschen, die nach vorne gehen, die die Türen öffnen können und wollen, und ich sehe, dass es für mich im Privaten auch Sinn macht, also Richtung meine Eltern als auch Richtung meine Kinder, und auch für mich, um zu gucken, ich gestalte hier mit.
Also das fand ich einfach super toll, also an meiner Stadt in Berlin. Genau, an deiner Stadt in Berlin. Ich glaube, das ist das Besondere an ImmoFarm, dass man mit einer Genossenschaft einfach wirklich was ändern kann. Also wenn man selber in Wohnungen investiert genauso auch. Machen statt meckern ist sowieso das Motto hier von allen, die in Immobilien investieren. Also weg mit Deutsche Wohnen enteignen, hin zu kauf eine Wohnung und vermiete sie halt so, wie du es fair findest. Ja, und da ist ImmoFarm ganz weit vorne. Jetzt kann man natürlich sagen, ImmoFarm ist eine Genossenschaft, das kleinste Ticket, das man zahlen muss, um mitzumachen, kostet 20.000 €, und am Anfang gibt es noch keine Rendite. Irgendwann wird die Rendite zwischen 2 und 3% sich einpendeln, 3,5 vielleicht vielleicht irgendwann mal. Das ist erstmal relativ mau, ja, wenn man das vergleicht mit ETFs oder mit einer Kapitalanlage, wo man mit 20.000 € eine Wohnung für 150.000 € kaufen kann und darauf die Rendite bekommt, ne.
Was hat dich denn daran trotzdem überzeugt? Jetzt hast du schon angedeutet mit deiner Heimatstadt Berlin. Voll, also das sind mehrere Aspekte. Natürlich ist es eine Abwägung gewesen und es ist natürlich auch zum einen eine Wette auf die Zukunft, also das ist das eine, voll, also absolut. Aber es ist eben auch dieses, ich habe da Leute von denen ich richtig viel mitnehmen kann und lernen kann. Jetzt ist es für mich natürlich als junge Unternehmerin total wertvoll, mich mit Menschen auszutauschen, die auch in jedwedige Richtung einen richtigen Drive haben und einfach diese, diese Machermentalität. Und alleine dieses Mindset und diesen Drive, ja, der hat mich veranlasst, da näher hinzuschauen. Das ist das eine. Dann ist es natürlich das, was ich auch schon gesagt habe, wo ich denke, gemeinsam was mit aufbauen, dabei zu sein, wie was aufgebaut wird. Das finde ich auch, das reizt mich unglaublich. Und was mitzubewegen und mitzugestalten. Und eben dieser Gedanke, ich könnte hier langfristig auch vielleicht eine Lösung für meine Eltern haben, wenn es denn mal problematisch wird, oder ich könnte auch eine Lösung für meine Kids haben. Also es geht ja in jede Richtung. Und es ist natürlich auch, natürlich soll man diversifizieren. Ja, also man kann nicht nur sagen, ich gehe hier nur auf Immo-Fonds oder so. Es ist natürlich total sinnvoll, sich Gedanken zu machen, nicht dort all-in zu gehen, sondern zu sagen, ja, natürlich habe ich auch meine ETFs, Aber ich sag mal so, eine Immobilie, die fällt tendenziell jetzt erstmal nicht so schnell in den Crash wie vielleicht auch dann mal ein Aktienmarkt oder so.
Absolut, genau. Und ich denke auch, dass eine Genossenschaft ist einfach ein, das ist einfach die perfekte Antwort gerade für, wenn man sich überlegt, für Familienimmobilien, ja. Also warum ich, ich war ja auch Vorständin lange von der Genossenschaft, und was mich da so überzeugt hat, ist das Thema Ja, ich sehe hier wirklich, also jede Woche kommen Frauen zu mir bei Happy Immo und sagen, wir haben unsere Familie, ist total im Streit, wir haben das Elternhaus geerbt. Ja, und das hast du einfach, weil wenn du in einer Genossenschaftswohnung wohnst, dann hast du das nicht, ne. Dann bist du, du wohnst, also deine Eltern wohnen, oder du jetzt, du und dein Mann, ihr würdet in der Genossenschaftswohnung drin wohnen, und wenn ihr stirbt, dann werden die Anteile einfach aufgelöst. Ja, man kriegt das Geld wieder und Oder man vererbt und die Kinder können einziehen. Genau, das kann man auch machen. Aber es gibt auf gar keinen Fall irgendeinen Streit über einen Wert. Wie viel ist das Elternhaus wirklich wert? Ja, es gibt keine Gutachterschlacht. Der eine sagt so und so viel, der andere sagt so und so wenig. Ja, und das finde ich einfach eine total gesunde Art des Wohnens. Plus, in der Genossenschaft ist man, man wohnt wie im Eigenheim. Ja, man kann mitbestimmen, man ist vor Eigenbedarfskündigungen geschützt, aber man hat gar nicht den ganzen Stress, den man als Eigentumsbesitzer hat, ne, sondern jemand anderes macht für dann die ganze Verwaltung. Und da haben wir ja auch ein mega Team an Bord bei ImmoFarm, das ganze Team von Habitat Index. Von daher finde ich auch, dass, also das kann ich total teilen, dass jede, die sich ihr Stück Stadt schnappen will, aber eben auch für sich oder ihre Kinder oder ihre Mutter, wen auch immer, irgendwann perspektivisch eine Wohnung sichern möchte, kommt zu ImmoFarm, schaut euch das an und seid da mit dabei. Wir freuen uns total auf euch. Und ich kann auch nur unterstützen, dass das einfach ein ganz tolles Team ist, mit dem es einfach total viel Spaß macht, da zusammenzuarbeiten und jeden Tag was zu lernen. So, jetzt haben wir ja bei Immofarm gerade ganz aktuell, deswegen nehmen wir auch diesen Podcast heute auf, eine besondere Immobilie, die wir kaufen wollen.
Willst du darüber noch mal was sagen? Die in Pankow, also die ist ja aus mehreren Gründen eine tolle Immobilie, weil zwei Straßen weiter meine Familie wohnt. Also das ist ja für mich total genial, weil die auch gerade Pankow sich einfach enorm gut entwickelt. Das ist super angebunden, auch preislich. Ja, also das ist bei immer heißt, ja, finde ich noch Immobilien in Berlin, die man kaufen kann und die sich als Invest lohnen. Und wir mit MoFam haben da tatsächlich eine Immobilie gefunden, die super interessant und super attraktiv ist und, und wo es sich einfach rasend schnell entwickelt. Also ich glaube auch gerade der Bereich, das ist quasi das neue Prenzlauer Berg bald, und das ist als Investment natürlich super interessant. Und also was für eine nette Ecke mit dem Schlosspark um die Ecke.
Es gibt da den, da gibt es gleich das Stadtbad Pankow, da also Wahnsinnig nett. Ja, also wirklich eine Top-Wohnung, kostet 110.000 € und wir haben uns die gesichert, sind auch auf der Suche nach Genossinnen. Also wenn du mitmachen möchtest, dann schreib uns einfach direkt an happy@happy-über-club.com und wir leiten das direkt weiter an ImmoFarm. Sehr gut, Stefanie, wir kommen jetzt hier langsam zum Ende.
Was sind denn deine 3 Tipps, die du unseren Zuhörern mitgeben möchtest? 3 Tipps. Meine 3 Tipps wären absolut, dass man auch mal Gegenwind aushält. Also das ist was, was ich auf jeden Fall mitgeben kann, dass man einfach mal anders sprechen darf, aushalten darf, dass andere anderer Meinung sind. Das heißt aber nicht, dass man deswegen falsch liegt, sondern man muss gucken, woran es liegt. Also liegt es daran, dass jemand anderes das von einer anderen Sicht draufschaut, oder liegt es tatsächlich daran, dass man vielleicht auch einfach eine gute Idee hat und die auch einfach mal durchdrücken darf? Also Gegenwind aushalten ist auf jeden Fall unter den Top 3. Das Zweite wäre wahrscheinlich, sich einfach mal was zutrauen und einfach mal was machen und sich aber auch zumuten. Also immer was Neues machen, ist auch raus aus der Komfortzone, und es fühlt sich am Anfang immer erst mal ungemütlich an. Das heißt, man darf sich was trauen und man darf sich was zumuten. Das wäre mein zweiter Tipp. Und das dritte wäre: Informier dich selbst, finde deinen eigenen Weg und informier dich unabhängig. Also wenn man sich über Aktien informieren möchte, geht man halt erst mal zur Bank.
Das klingt erst mal logisch, aber es ist nicht unbedingt der beste Weg, sich über Aktien zu informieren. Mega, total gute Tipps! Genau das beobachte ich auch. Bei der Baufinanzierung ist es genau das Gleiche. Nicht jeder Finanzierungsberater berät tatsächlich unabhängig. Ja, es gibt Unterschiede bei den Provisionen, Und deshalb informiert euch da wirklich unabhängig, was ihr kauft oder in was ihr investiert oder wie ihr eure Tiere behandeln lasst. Also egal bei welchem Thema, traut euch was zu, macht einfach und haltet Gegenwind aus. Das finde ich ja fast, das ist fast mein Lieblingstipp, weil ich den hier glaube ich ganz selten gehört habe. Und ich glaube, das ist genau das Ding. Ja, ich hasse auch Gegenwind. Also es ist einfach wahrscheinlich auch so ein Frauenthema, dass man dann sagt, oh, das ist gar nicht gut. Aber eigentlich, wenn man was verändern will, dann muss man Gegenwind aushalten. Halten, und dann steht man eigentlich die ganze Zeit im Gegenwind, und eigentlich ist es auch überhaupt nicht schlimm. Also lass uns das aushalten. Everybody's Darling war gestern, und heute verändern wir die Welt, und das geht nur mit Gegenwind.
Stefanie, ich freue mich total, dass du da warst. War ein wundervolles Gespräch, und bis bald. Vielen Dank, ciao! Spring just slid into your DMs. Grab that boho look for that rooftop dinner, those sandals that can keep up with you, and hang some string lights to give your patio a glow-up.
Spring's calling.
Ross, work your magic.
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