Ü50 und nicht kreditwürdig – Wie du es trotzdem schaffst! – mit Angela King
29 Jul 2025 · 26 min
In diesem Happy‑Immo‑Podcast erklärt Kommunikations‑Expertin Angela King zusammen mit Moderatorin Anaïs, wie Frauen über 50, Selbstständige, Eltern in Elternzeit oder andere als nicht kreditwürdig geltende Personen trotzdem in Immobilien investieren können. Angela teilt ihre eigene Geschichte: Sie kaufte ihre erste Wohnung im Alter von 51 Jahren komplett bar aus einem Erbe, bildete später Gemeinschaften mit Freundinnen, legte mehrere Wohnungen an, nutzte die bereits abbezahlten Objekte als Sicherheit für weitere Hypotheken und baute so ein wachsendes Portfolio auf. Sie betont, dass es nicht nur einen Weg gibt – Cash‑Kauf, gemeinsames Investieren, Nutzung von Erbschaften oder das Umwandeln von bereits vermieteten Objekten in Sicherheiten sind mögliche Optionen. Der Podcast hebt die Bedeutung von Community‑Support, Happy‑Immo‑Workshops, Tandem‑Partnern und regionalen Stammtischen hervor, die Wissen, Mut und Kontakte liefern. Weiterhin wird Elternzeit als günstiger Zeitpunkt beschrieben, um sich über Finanzierung zu informieren, Marktkenntnisse zu sammeln und das Mindset zu stärken. Abschließend geben Anaïs und Angela praxisnahe Verhandlungstipps: Positionierung als starke Partei, klare Preisvorstellungen, Vorab‑Finanzierungsnachweis, direkte Ansprache des Maklers/Verkäufers, und das Prinzip, niemals über dem Verkehrswert zu kaufen. Sie schließen mit drei konkreten Handlungs‑ und Mindset‑Tipps – Community bilden, sofort aktiv werden und Ziele schriftlich festhalten – und laden zu weiteren Happy‑Immo‑Workshops ein.
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Herzlich willkommen zum Happy Immo Podcast. Heute zu Gast: Angela King. Herzlich willkommen.
Hallo Anna Isi, ich freue mich total, hier zu sein.
Ich freue mich auch, dass wir es endlich mal geschafft haben, hier einen Podcast gemeinsam aufzunehmen und auch noch mit Video direkt. Angela ist unsere Kommunikationsexpertin bei Happy Immo und ich will gerne mit ihr über zwei Themen sprechen, zwei Fragen aus der Community. Und zwar eine ist: Was kann ich tun, wenn ich offiziell nicht finanzierbar bin? Und die andere ist: Wie kann ich den Kaufpreis einer Immobilie geschickt verhandeln. Also ich glaube, beide Themen sind deins. Lass uns mal anfangen mit, stell dich mal vor, wer du bist, für die, die dich noch nicht kennen. Wer bist du, was machst du?
Okay, also mein Name ist Angela King und ich bin Kommunikationsexpertin und kümmere mich bei mittelständischen Unternehmen und bei Startups um die Kommunikationsstrategie und die Ausrichtung des Unternehmens. Was will man erzählen, Wo soll der Karren hinfahren? Und wir beide, Anais und ich, wir kennen uns jetzt seit 5 Jahren und ich bin, kann man ja so genauso sagen, seit der Stunde null bei happy immo mit an Bord. Und wir unterhalten uns viel darüber, was wir machen, was wir nicht machen in dem Bereich der Kommunikation und auch im Bereich von strategischen Entscheidungen. Und ja, und jetzt sind wir das zum ersten Mal im Podcast zusammen, weil ich mich immer so ein bisschen gedrückt habe. Und ja, nach 5 Jahren kommt jetzt hier der erste Podcast mit uns, weil ich so böse bin.
Also dann geht's direkt los. Angela, wenn man nicht finanzierbar ist, ja, sei es wegen Elternzeit, Selbstständigkeit, wenn man über 50 ist oder sich langsam den 60 nähert, ja, was kann man dann machen? Kann man dann trotzdem mit Immobilien starten? Was denkst du da? Was rätst du?
Ja, genau, das ist das Thema, was mich umgetrieben hat. Wir haben ja, also bei happy immo raten wir ja den Frauen immer, dass sie sich eine Finanzierung besorgen sollen und dass man eben nicht so viel Geld in die Hand nehmen muss, um eine Immobilie zu kaufen. Und bei mir war es eben, hat das alles nicht zugetroffen. Also Nummer 1 war ich über 50, ich war 51. Nummer 2 war ich selbstständig, solo-selbstständig. Nummer 3 war es in der Corona-Zeit. Nummer 4 habe ich den Mut nicht gehabt, zu einer Bank zu gehen, weil ich dachte, mir gibt keiner einen Kredit. Aber ich habe mich eben auch nicht wirklich getraut, drüber zu reden, dass ich den Mut nicht habe. Also habe ich das Geld, weil meine Eltern sind gestorben, und dann habe ich quasi sehr viel Geld in die Hand genommen und habe meine erste Immobilie komplett mit Cash finanziert, die gekauft. Es waren 220.000 €. Und als ich darüber gesprochen habe, haben alle zu mir gesagt, oh, bist du vollkommen wahnsinnig, und du musst du doch einen Kredit aufnehmen. Deswegen die böse Anais. Und du musst doch einen Kredit aufnehmen und das geht doch nicht und so weiter. Und recht hat sie natürlich. Eigentlich sollte man das machen. Aber es gibt eben manchmal die Situation, dass man eben keinen Kredit bekommt. Das haben wir bei uns auch, bei uns im Bootcamp, in unseren Kursen. Und ich habe dann eben gesagt, okay, ich nehme jetzt mein Erbe. In meinem Fall war es mein Erbe. Bei Freundinnen von mir, die im gleichen Alter sind wie ich, die haben sich einfach zusammengetan. Die haben ihr gesamtes Cash genommen und haben es zusammengelegt und haben so eine Wohnung gekauft. Und ja, und im Endeffekt ist es jetzt so, das habe ich mit meiner zweiten Wohnung auch gemacht, die habe ich nicht alleine gekauft, da hatte ich nämlich gar nicht mehr genug Geld dafür. Aber ich habe mit jemand anderem zusammen gekauft, eine kleinere Wohnung mit weniger Geld. Also wir hatten 100, die hat 160.000 € gekostet, also für jeden nur 80. Und jetzt ist es so, dass ich mit diesen zwei Wohnungen, die abbezahlt sind, Jetzt habe ich eine Hypothek auf die Wohnungen aufgenommen und die Bank ist jetzt der Überzeugung, jetzt hat die Bank sich angeguckt, wie gut sind diese Wohnungen vermietet? Die Wohnungen sind gut vermietet. Heißt also, die haben mir jetzt zwei Hypotheken auf die abgezahlten Wohnungen gegeben und mit diesen Hypotheken finanziere ich jetzt die dritte Wohnung. Also jetzt bin ich wieder im Boot quasi bei Happy Immo, weil ich nämlich jetzt auch eine Finanzierung habe. Aber es ist eben anders gelaufen. Was ich damit sagen will, ist, man kann nicht immer den, oder es muss nicht immer der gleiche Weg sein, sondern es ist wichtig, dass man darüber spricht und dass man alle Türen aufmacht, die möglich sind. Und das wiederum geht nur dann, wenn man sich in einer Community bewegt, die das Wissen hat. Und das finde ich so toll, eben auch am Happy Immo Club oder auch an anderen Communities. Also es ist jetzt hier kein Verkaufsgespräch, sondern es geht darum, Man braucht Menschen um einen herum, die einem Rat geben und die Vorschläge haben und die einem eben Türen öffnen.
So, ja, wir hatten auch gestern einen super spannenden Call in der Community im letzten Bootcamp, und da bin ich auch mit den Frauen ihre Wohnungen durchgegangen, was sie gerade so prüfen. Und da meinten auch einige von denen ja, dass sie eigentlich gar nicht mehr unbedingt bei den Wohnungen sind, die sie sich diese letzte Woche mitgebracht hatten, weil sie sich in der Community und mit uns und mit der Carolin über ihre Strategie unterhalten haben und festgestellt haben, dass das, was sie eigentlich dachten, ja, einfach eine Wohnung kaufen, kleine günstige Wohnung, die direkt Cashflow-positiv ist, also die Miete mindestens Zins und Tilgung bezahlt, dass das gar nicht unbedingt die richtige Strategie für sie ist, ja. Weil die bei, also bei einigen war das zum Beispiel so, dass die richtig gute Einkommen haben oder zumindest richtig gute Familieneinkommen haben und das Ziel viel eher ist, Steuern zu sparen, ja, und dann Wohnungen zu finden, wo man jetzt drauf zahlt, die aber unter Wert einkauft und dann in 3 Jahren die nachbeleihen kann und neues Eigenkapital für die nächste Wohnung hat. Also suchen die jetzt wieder ganz anders. Also ich glaube auch, dass wenn man alleine loszieht und einfach das macht, was man mal so gehört hat, das kann man machen. Aber es geht immer besser, wenn man es noch mal gegencheckt mit Expertinnen, die das jeden Tag machen. Und deswegen sind wir hier.
Also vor allen Dingen finde ich ganz viel, also erst mal Anna, ist richtig, was du gerade eben gesagt hast, total richtig. Und was aber eben auch Was man eben vorher nicht weiß, bevor man in dieser Community ist, wie sehr es hilft. Weil ich habe diese Entscheidung getroffen aus der Angst heraus, dass ich zu alt bin und dass sonst gar nichts mehr geht. Und ich bin mit diesem Halbwissen, was ich hatte, war ich so verunsichert. Und damals hat mir, Anais, du weißt es, die Katrin, die hat dann zu mir gesagt, das ist jetzt alles egal, ich suche jetzt eine Wohnung für dich. Und ich habe es noch nicht mal selber hingebracht, eine Wohnung zu finden, sondern meine damals beste Freundin oder immer noch heute beste Freundin hat diese Wohnung bei ImmoScout für mich gefunden. Und so geht es ganz vielen Frauen, ob die nun wie ich in dem Alter sind oder in der Elternzeit. Das ist zum Beispiel auch so ein Thema Elternzeit. Die Frauen denken, sie sind nicht finanzierbar und sie können das jetzt alles nicht. Und das ist ein totaler Blödsinn. Gerade in der Elternzeit kannst du unglaublich gut diese Zeit nutzen, um eine Wohnung zu finden.
Und wenn du dann Ja, sag mal, Anaïs, erzähl mal, wie geht das denn in der Elternzeit? Also wir haben ja ganz viele Frauen, die sagen, ich kriege jetzt bald ein Kind, ich müsste mich jetzt um meine Finanzen kümmern, oder ich bin in Elternzeit, aber scheiße, ich bin gar nicht finanzierbar. Also was rätst du dann denen? Wie sollen die das machen? Wie sollen die da rangehen?
Ja, wenn wir mit denen zum Beispiel telefonieren, haben wir ja jetzt beide schon einige Calls gehabt mit den Frauen, ist es immer so, dass sie eben, was ich eben gesagt habe, die sind so verunsichert, die sagen also in der Elternzeit, die lesen das, in der Elternzeit geht gar nichts, da bist du nicht finanzierbar. Ja, das stimmt, du bist in der Elternzeit nicht finanzierbar, aber in der Elternzeit ist ja genau der richtige Moment, wo du lernen sollst, wie es funktioniert. Und die Elternzeit ist bekanntlicherweise nicht sehr lang und danach hast du das Wissen, hast die Community gebildet, hast die Leute um dich herum, die deine Regionalgruppe sind, mit der du dich zum Stammtisch triffst oder was auch immer, hast deinen Tandempartner, deine Tandempartnerin etc. Dann, wenn du wieder zurück in deinen Job gehst, in dem du ja deinen unbefristeten Vertrag hast oder dein Gehalt, was du vorher hattest, oder du gehst in eine Selbstständigkeit und verdienst gutes Geld, dann lässt du dich finanzieren und dann weißt du eben alles. Also der bestmögliche Zeitpunkt, um eigentlich damit anzufangen, ist die Elternzeit. Und was hören wir von den Frauen? Von 10 Frauen sagen 9 Frauen, das ist die schlechteste Zeit, in der ich anfangen kann. Wo du nur denkst, Habe ich nicht verstanden. Und sobald die aber in dieser Community sind, haben die sofort einen Dreher. Das ist so ein falscher Glaubenssatz und sie legen los.
Absolut. Also ich beobachte genau das Gleiche, dass die Elternzeit erstens mal richtig gut, um, also in der Elternzeit ist man ja so, ist man raus aus dem Job, man fängt an zu hinterfragen, ist der Job überhaupt noch das Richtige? Will ich da wieder reinkommen? Ja, das ist ganz normal. Bei jedem Sabbatical passiert das Gleiche. Ja, sobald man mal raus ist aus dem Job, fängt man an zu hinterfragen, ist das das, was ich machen will? So, und dann ist man eher die ganze Zeit so eine Milchkuh, und es ist schon alles ganz süß, aber man macht nicht so richtig was für den Kopf, ja. Und das ist, glaube ich, auch einfach so intellektuell und für die eigene Wertschätzung total wichtig, was zu haben, wo man weiß, das bringt mir auch richtig Geld, und zwar nicht nur 500 € für so einen kleinen Nebenjob oder so, sondern es bringt mir richtig Kohle, und das sichert mir irgendwann mal meinen Arsch, wenn ich in Rente bin, ja. Also ich glaube, das ist total wichtig für die Moral und ansonsten hat man auch einfach Zeit in der Elternzeit. Jetzt nicht Zeit wie der Christian Lindner, der sagt, er macht einen Jagdschein, schreibt eine Doktorarbeit und so weiter. Aber man hat in der Elternzeit, man muss viel spazieren gehen und dann kann man eben auch zu Wohnungen gehen und sich diese angucken. Also ich glaube auch, das ist der beste Moment und ganz eigentlich ist der allerbeste Moment ehrlich gesagt vor der Hochzeit. Also ich glaube, es ist noch viel besser oder vorm Kinderkriegen, wenn du mit einer Wohnung da reingehst in die Partnerschaft, um da abgesichert zu sein. Aber gut, das haben die meisten verpasst, also macht man es dann, wenn das Kind schon da ist. Aber dann spätestens sollte man sich wirklich um die Finanzen und um die Wohnung kümmern, ja. Und genau, Elternzeit dauert ja nicht 10 Jahre, ja, also es dauert vielleicht 12 Monate und das ist schon lang. Man kann ja auch viel kürzer Elternzeit machen und lernt einfach in diesen 12 Monaten, geht besichtigen, kriegt ein super Feeling für den Markt und kauft direkt danach, nach der Elternzeit, seine Wohnung. Oder man ist eben doch finanzierbar, also wir kriegen es ja auch hin, für Frauen, die in Elternzeit sind, zu finanzieren. Oder man kauft ganz verrückt eben doch mit seinem Partner zusammen eine Wohnung, ne, man nutzt den Mann als Finanzierung. Ausschussgeber. Das kann man ja auch machen. Also lass uns mal konkret werden. Was genau rätst du Frauen, die denken, dass sie gerade nicht finanzierbar sind?
Was sollen die machen? America leads the world in medicine development. It matters. We get new medicines first, nearly 3 years faster. 5 million Americans go to work because we make medicines here at home, and not relying on other countries keeps us safe. But China is racing to overtake Will we let them, or will we choose to stay ahead? When America leads, America cures. Let's tell Washington to keep us in the lead.
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Toyota, let's go places. Frauen, die denken, sie sind nicht finanzierbar, haben in 99,9% der Fälle nicht recht. So, das würde ich jetzt mal sagen, weil ich selber, ich halte mich für jemanden, der die Dinge am Schopf packt und ich ganz viele Dinge in meinem Leben bewege. Und ich habe selber so falsch gelegen. Und bin zwar auf einem Umweg dahin gekommen, aber hätte es damals uns schon gegeben als Happy Immo Club, dann hätte das wahnsinnig geholfen. Also ich glaube, das Erste, was Sie machen sollten, ist, in einen Workshop zu uns kommen und einfach unverbindlich zuhören, über was wir reden. Also über was du sprichst, Anais, über was die Carolin Telle spricht, unsere Finanzierungsexpertin, über was ich rede mit meinen Erfahrungen. Da sind jetzt noch mal ein paar Erfahrungswerte dazugekommen, was unsere anderen Experten zum Beispiel die Ilgur erzählt, die Rechtsanwältin ist, und die alle, diese geballte Information, die in den Workshops kommt, die hilft schon sehr. Und danach sollte man einfach in der Community lernen und eigentlich im Endeffekt das Produkt machen, was für einen am besten passt.
Ja, genau, ich glaube auch, man sollte direkt starten und man sollte einfach mal gucken, was habe ich denn. Also wir starten mit dem Thema Mindset, ne, und man guckt einfach, wie viel Geld habe ich denn, von wo kann ich mir was leihen, und was ist denn mein weg. Und wenn ich jetzt nicht finanzierbar bin, weil ich vielleicht auch nach der Elternzeit, oder auch ich bin gar nicht in Elternzeit, ich verdiene einfach jetzt nur 1.700 € netto, das kann ja auch sein, dann lohnt es sich einfach auch, in der Community sich beraten zu lassen, wie werde ich denn finanzierbar. Und wenn das 2, 3 Jahre dauert, dann dauert 2, 3 Jahre, aber dann fährt man eben mal. Das ist auch einfach gesagt, ich weiß, aber da macht man das, da muss man das mal machen, da muss man eben mal auf ein, zwei Urlaube verzichten und Geld sparen und kommt dann in 3 Jahren wieder und hat dann 10.000 € gespart und kann sich eine erste Wohnung kaufen. Ja, ich glaube, das ist einfach wichtig, weil wenn man das heute nicht macht, dann macht man das nie. Wir haben ja gerade einen Fall von einer Frau, die Wohngeld bekommt. Also sie hat knapp 2.000 € netto, bekommt Wohngeld, und da ist jetzt das Problem, dass sie, wenn sie eine Wohnung kauft und die cashflow-positiv ist, also für sie müsste die Wohnung ihr Ertrag bringen, ja, dann zählt das zu ihrem Einkommen und das Wohngeld wird wahrscheinlich gestrichen. Aber die Alternative ist, sie ist relativ jung, also hat schon 3 Kinder, ist aber Ende 30, wenn sie jetzt nicht springt, ja, dann geht das ja die nächsten 20 Jahre noch genauso weiter, dass sie nicht investieren kann, weil sonst das Wohngeld gestrichen wird. Also ich glaube, man muss sich auch mal eingestehen, dass jetzt vielleicht mal 2, 3, 4, 5 nicht so rosige Jahre kommen, wo man weniger hat, aber dafür wird es danach besser. Ja, das ist wie das Thema Kita. Also am Anfang, wenn man jetzt sagt, man hat keinen Kitaplatz, deswegen kommt das Kind erst mit 2 Jahren in die Kita, ist ja auch, also wenn man sagt, ich möchte mit meinem Kind bleiben, das was ganz anderes, aber zu sagen, ich habe keinen Kitaplatz, ich muss Es muss zu Hause bleiben. Das ist ja auch wieder Bullshit. Man kann ja auch dafür bezahlen, dass das Kind betreut wird und dann hat man weniger Geld in diesem Jahr oder in den 2 Jahren. Aber danach hat man eben mehr Geld, weil man auch keinen Karriereknick hat und eben wieder mehr Geld verdient.
Und das sind nämlich genau all das, was du gerade eben sagst, sind diese Glaubenssätze, die man sich zu Hause ununterbrochen sagt. Ja, das mit dem Kitaplatz ist genau das, das ist eins der besten Themen, dass man sagt, ja, und da muss mein Kind zu Hause bleiben und so weiter. Quatsch, dann musst du halt dafür bezahlen.
Oder ihr müsst dafür bezahlen sowieso. Das ist eh das Wichtigste, dass gar nicht die Frau dafür bezahlt.
Also 50/50. Ja, und das ist eben genau das Gleiche mit einer Wohnung. Und das ist auch so etwas, was sich jetzt für mich herauskristallisiert hat, ist, wenn ich das zum Beispiel jetzt in Corona, als ich diese erste Wohnung gekauft habe, Gut, ich habe die Cash bezahlt, die hat mir also sofort passives Einkommen gebracht, sofort. Es ist eine Krise gekommen, die alle betroffen hat, diese Wohnung hat mir den Arsch gerettet. So, und heute ist diese Wohnung dafür da, dass sie mir einen zusätzlichen Urlaub im Jahr finanziert. Das macht einen Riesenspaß. Das war erstmal schwierig, ja, ich habe dann zum Beispiel, als ich die eingerichtet habe, die Wohnung und so weiter, da musste ich sehr viel sparen drumherum, weil ich dafür dann kein Geld mehr hatte, Aber das kommt mir jetzt wieder zugute. Also Zähne zusammenbeißen, wenn man jünger ist, fällt viel leichter, als wenn man älter ist und schon gar nicht in der Rente.
Ja, absolut. Das kann ich nur unterschreiben. Und man könnte jetzt auch sagen, du hättest dein Geld ja auch einfach aufteilen können. Wenn du jetzt, was hat die erste Wohnung gekostet? 220. Könnte man ja sagen, wenn du jetzt 10.000 € jedes Jahr dafür davon genommen hättest, hätte dir das 22 Jahre gereicht, ne? So hättest du es auch machen können. Du hättest keine Wohnung kaufen müssen, aber nach 22 Jahren wäre das Geld weg. Und jetzt hast du genau das Gleiche, ne? Du kriegst ja jedes Jahr x-tausend Euro raus, aber du hast immer noch die 220.000 Wert von der Wohnung plus Wertsteigerung, ja?
Also das geht ja immer noch nach oben. Genau, und ich wollte nur mal sagen, die Wohnung, die 220.000 € gekostet hat, ist jetzt 350.000 € wert. Also das darf man eben auch nicht vergessen. Und die Wohnung, die ich für 160 gekauft habe, die ist jetzt 220 sich wert. Also diese ganzen Dinge. Und da denkt man aber in dem Moment nicht drüber nach. Und Anna, du weißt es genauso gut wie ich, wenn wir mit den ganzen Frauen telefonieren, die sich Rat holen wollen, was am Anfang für Fragen kommen, wo du selber denkst, es kann doch jetzt nicht wahr sein, dass mich das gerade eine Medizinerin, eine Juristin, gestandene Frau, Mütter zu Hause, egal, Zahntechnikerin, völlig wurscht, die dich fragen und du denkst, So, das kann nicht sein, dass sie mich das jetzt gerade fragt. Und es gibt aber überhaupt keine doofen Fragen, weil all diese Fragen hatte ich in meinem Kopf. Ich konnte sie aber keinem stellen. Also auch das ist ganz wichtig. Fragen stellen in einem Safe Room, sicher sein. Das ist ja zum Beispiel bei Happy Immo auch was Besonderes, finde ich, dass das immer von Frauen für Frauen ist, dass es ein sicherer Bereich ist, wo kein Mansplaining stattfindet, sondern wir untereinander sprechen auch einfach mit einem gewissen Herz, finde ich. Und da werden Frauen auch aufgefangen, die irgendwie nicht weiterkommen, zum Beispiel in ihrer Kommunikationsstrategie, wie sie es machen, wie sollen sie denn da rangehen, wenn sie eine Wohnung kaufen oder irgendwas in der Richtung.
Absolut, das ist jetzt auch die nächste Frage, ne. Sagen wir mal, man hat sich jetzt eine Finanzierung organisiert, ja, wie geht's da weiter? Die nächste Hürde ist dann ja der Kaufpreis, denn was wir ja auch predigen bei Happy Immo ist immer, kauft niemals über Verkehrswert. Wert kauft unter Objektwert, weil dann habt ihr schon mal direkt euch quasi einen Gutschein eingekauft, mit dem ihr in 3 Jahren die nächste Wohnung kaufen könnt. Und wie kriege ich das denn hin? Was sind denn da deine Tipps? Also wie kriege ich mich erstmal auf Platz 1 bei der Maklerin, bei der Verkäuferin, dass die wirklich an mich verkaufen wollen?
Und dann, wie verhandle ich denn den Kaufpreis gut? Hast du da Tipps? Also ich glaube, was ganz wichtig ist, was auch ganz viele Frauen vollkommen falsch einschätzen und sehen, die denken immer, Sie sind der Bittsteller. Ja, also ob Sie zur Bank gehen, ob Sie mit dem Makler reden, ob Sie mit dem Verkäufer der Wohnung reden. Und es ist ganz andersrum. Die Bank will doch mit dir ein Geschäft machen. Die Bank braucht dich. Heute ist es nicht mehr so. Die Bank muss irgendwie zusehen, dass sie Geld verdient. Sehen wir es nicht überall in den Nachrichten? Die Bank geht pleite, die funktioniert, da wird der rausgeschmissen etc. Die brauchen uns, die brauchen unsere Kohle. Und genauso braucht der Makler, egal wie schick er aussieht oder wie glatt er ist, braucht unser Geld. Der will nämlich seine Provision haben und auch der Verkäufer möchte gerne die Wohnung verkaufen und das, was da wieder ganz wichtig ist, was einem Sicherheit gibt, ist Information und Wissen. Wie lese ich ein Eigentümerprotokoll? Wie gucke ich mir die Wohnung an? Und wenn ich diese Sicherheit habe und die in mir ist, dann gehe ich mit einem gestärkten Rücken zu dem Makler und sage, okay Babe, das hier ist der Verkaufswert, das ist der Verkehrswert, Entschuldigung, der Verkehrswert und und so viel biete ich und da bin ich total fein damit. Und so geht man in dieses Gespräch rein, mit einer klaren Position, mit einer klaren Aussage. Das möchte ich zahlen, mehr gibt es von mir nicht. Und wenn es das nicht ist, dann kommt die nächste Wohnung. Und auch nicht immer denken, die eine Wohnung ist die einzige, die kommen wird. Nein, es wird viele Wohnungen geben, die man sich anguckt, und man wird mehrere Gebote abgeben. Und ich glaube, das Allerwichtigste ist, nicht zu denken, dass man in der schwächeren Position ist, sondern man ist in der stärkeren Position.
Darum geht es. Also wie immer beim Verhandeln, man muss sich einfach auf die starke Seite stellen, ne? Man muss sich klar machen, man ist auf der starken Seite und mein Gott, wenn man die Wohnung nicht bekommt, dann bekommt man die Wohnung eben nicht, dann kommt die nächste.
Ja, next.
Also ich glaube auch, genau davon muss man sich freischwimmen und dann ist ja eigentlich eher so eine innere Ruhe oder so ein inneres, eigentlich ist es wirklich Mindwork, ja? Kriegt man die Wohnung oder nicht und schafft man es, das nach außen zu transportieren? Transportieren, um sich da wirklich auf Platz 1 zu sichern. Hast du sonst noch konkrete Tipps zum Thema Verhandlung, Kaufpreis? Also wenn ich jetzt sage, die Wohnung kostet 200.000 und sie ist aber objektwert 180.000 und ich sage, ich muss da noch was reinstecken oder so was, ich kann maximal 170.000 bieten, ja, sonst wird meine Kalkulation rot.
Hast du da Tipps, wie ich das vermittle? Naja, ich würde einfach, auch da ist es glaube ich ganz wichtig, dass man mit einem gewissen Mindset in diese Verhandlung reingeht. Und vor allen Dingen würde ich immer vorher schon, bevor ich die Besichtigung habe, würde ich ein Gebot abgeben und sagen, ich kaufe die Wohnung. Es kann dir niemand auf der Welt irgendwie die Wohnung danach an deinen Fuß hängen und du musst sie mitnehmen, auch wenn sie auf einmal 50.000 € mehr kostet, sondern klar die Ansage machen, ich will die Wohnung haben, egal ob ich sie gesehen habe oder nicht. Einfach erstmal sagen, ich will die Wohnung haben, ich bin diejenige, Ich bin euer Partner in diesem Geschäft. Und der Makler als auch der Verkäufer, vor allen Dingen der Makler in allererster Linie, weil der wird es dem Verkäufer sagen, sagt, die meinen es ernst. Und dann kann man von dort aus loslegen und sagen, so, und dann findet man das und das und das, und dann sagt man, und dann, und vor allen Dingen, was auch ganz wichtig ist bei so einer Verhandlung, zu sagen, ich habe die Finanzierung schon.
Nicht erst nach der Besichtigung losgehen und sich die Finanzierung besorgen, sondern die Finanzierung Steht vorher schon fest. Und wenn ich jetzt keine habe, dann sage ich einfach, ich habe das EK.
Genau. Eigenkapital, hier ist mein Kontoauszug. Genau, ich habe das EK oder ich habe jemanden oder ich lege es eben Cash. So habe ich es gemacht bei der Wohnung. Da waren 30 andere Leute und manchmal muss man auch ein bisschen Glück haben oder auch vielleicht ein bisschen kommunikativ weiter vorne sein.
Ich habe einfach gesagt, ich lege euch morgen das Geld auf den Tisch. Naja, das mögen Verkäufer ja sowieso. Finanzierung kann ja auch mal abgelehnt werden. Genau, von daher ist das ja All Cash eigentlich total gut. Wir kommen zum Ende, würde ich sagen.
Was sind denn deine 3 Tipps, die du jetzt hier noch mit auf den Weg geben möchtest? Allen, die zuhören. Also mein erster Tipp wäre: Stärkt euch gegenseitig, bildet eine Community, redet miteinander, stellt alle Fragen. Das wäre mein erster Tipp. Mein zweiter Tipp wäre: Einfach mal anfangen, jump, machen, einfach hingehen, einfach morgen auf ImmoScout gehen, mir eine Wohnung raussuchen, und wenn das totaler Quatsch ist, aber einfach mal hingehen und es mir angucken. Geh mit den ganzen anderen Leuten hin, da hast du noch gar keine Finanzierung, weißt überhaupt nicht, wie es funktioniert. Mach einfach mal diese Schritte. Und der dritte Tipp ist: Sprecht die Dinge aus, schreibt die Dinge auf und lest sie euch durch. Also sagen, was man sich wünscht, es dann aufschreiben und dann an den Spiegel hängen und immer wieder lesen.
Das sind meine drei Tipps. Also noch mal zusammengefasst, ja, der erste Tipp ist: Rede miteinander, also such dir Leute, such dir eine Community, mit denen du deine Sorgen und Fragen teilen kannst. Zweitens: Just do it, mach's. Und drittens: Manifestiere dein Ziel. Ja, super, wunderbarer, wunderbarer Talk. Hätten wir schon viel früher machen sollen. Das war richtig motivierend und hat, glaube ich, auch hier sehr viel Klarheit gebracht. An alle Zuhörer:innen, wenn ihr mehr davon wollt, dann geht auf unsere Website folgt uns auf Instagram, folgt mir auf LinkedIn und meldet euch zu unserem nächsten Happy Immo Workshop an, oder? Dann sehen wir euch da. Ja, ich freue mich total. Dankeschön fürs Gespräch und bis zum nächsten Mal. Gerne. Tschüss. Spring just slid into your DMs. Grab that boho look for that rooftop dinner, those sandals that can keep up with you, and hang some string lights to give your patio a glow up.
Spring's calling.
Ross, work your magic.
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