Wohnungsumbau – mit Anja Urlichs
20 Nov 2024 · 21 min
Anja Urlichs bought a three-room apartment in Leipzig and renovated it into a three-person shared flat to build financial security after her divorce. She used a systematic search process with ImmoScout and a real-estate agent, moved the kitchen to create a third bedroom, and overcame limiting beliefs about complexity and risk through the Happy Immo bootcamp community.
Chapters
America leads the world in medicine development. It matters. We get new medicines first, nearly 3 years faster. 5 million Americans go to work because we make medicines here at home. And not relying on other countries keeps us safe. But China is racing to overtake us. Will we let them? Or will we choose to stay ahead? When America leads, America cures. Let's tell Washington to keep us in the lead. Learn how at americacures.com.
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Herzlich willkommen zum Happy Immo Podcast. Heute zu Gast Anja, herzlich willkommen.
Hallo liebe Anna, ich freue mich total, hier zu sein.
Anja, du bist Happy Immo Mitglied, warum? Erzähl doch mal, warum du dich für Happy Immo entschieden hast, warum wolltest du bei uns mitmachen?
Genau, ja, total berechtigte Frage. Ich habe schon eine Immobilie, die habe ich mit meinem Mann damals gekauft, bzw. er ist Architekt, hat die gebaut. Bin aber jetzt geschieden. Ich habe die Immobilie, die habe ich mir, sage ich mal, abgekauft, sozusagen. Also erfolgreiche Frau, wohne auch mit meiner Tochter drin. War dann aber doch noch mal so ein Punkt, naja, irgendwie, wie kann ich mich denn trotzdem finanziell noch weiter absichern? Ein Haus ist ja fein, ich habe hier ein bisschen was in Aktien, natürlich ein bisschen ETFs, Aber ist das wirklich alles? Und gerade mit so allen Strömungen und so dachte ich, es wäre auch mal schön, und irgendwie finde ich es auch ganz spannend, ich kann mir auch eine Wohnung alleine kaufen. Und wie mache ich das denn? Und wie gesagt, dann habe ich von Happy Immo erfahren. Wir beide haben kurz gesprochen, und für mich war ganz wichtig, ich wollte es nicht alleine machen. Hätte ich wahrscheinlich auch gekonnt, mir das alles zusammenklamüsern, aber ich wollte das auch wirklich in einer Runde machen. Mit in diesem Bootcamp mit anderen Frauen, damit man sich austauschen kann, sich kennenlernen, vielleicht auch Freundinnen gewinnt und damit auch so ein Netzwerk hat an Expertise rund um Immobilien. Und genau das hat mich zur happy immo gebracht.
Hohe Erwartungen, wurden die denn erfüllt?
Die wurden zum Teil erfüllt. Also Freundinnen jetzt aus dem Kreis habe ich jetzt nicht gewonnen, weil wir dann doch an unterschiedlichsten Stellen waren und ganz viel uns remote eingeklinkt haben. Aber ich habe ganz viele wirklich tolle Frauen kennengelernt, die aus ganz verschiedensten Bereichen kommen, allen Alters, weil was ich sehr, sehr spannend fand, war eine sehr bunte Mischung. Was mir auch noch mal geholfen hat: In die Immobilieninvestition kann jeder einsteigen, ob im jungen Alter oder noch im älteren Alter. Das fand ich selber auch noch mal sehr, sehr gut. Und ich habe mir eine Immobilie gekauft. Also insofern würde ich sagen, war das dann sehr erfolgreich.
Ja, herzlichen Glückwunsch! Du warst ja auch ziemlich schnell. Mitten im Bootcamp hast du schon gekauft, als eine der Ersten. Wie kam das denn dazu, dass du so schnell warst?
Ich glaube, das Wichtigste dabei war, mit allem Learning sich nicht verwirren zu lassen, sondern ganz stetig seinen Weg zu gehen und zu gucken: Okay, was habe ich jetzt gelernt? Was sind die Punkte? Wie baut das aneinander, aufeinander auf? Und wirklich dabei auch zu überlegen: Was will ich? Was suche ich? Weil jeder, jeder Einzelne von uns hat ja was ganz anderes gesucht. Und für mich war eine Kapitalanlage gut. Ich wollte eine Möglichkeit haben, wo ich vielleicht ein bisschen Steuern sparen kann. Und insofern bin ich wirklich rangegangen, ganz sukzessive, habe bei Immoscout verschiedene Suchen aufgegeben, habe bei Kleinanzeigen geschaut, habe immer mal auch bei uns hier im Supermarkt oder in Gegenden in Berlin, wo ich dachte, ach, das finde ich ganz cool, bin ich mal hingegangen, habe mir die Nachbarschaften angeguckt und geguckt, wäre das was oder nicht. Und habe so ein bisschen auch außerhalb von Berlin geguckt. Ich habe Berlin und Leipzig geschaut und ja, bin einfach drangeblieben. Habe sogar auch Makler gehabt, mit dem ich ein gutes Verhältnis aufgebaut habe und sehr klare Angaben gegeben habe, was möchte ich und was möchte ich auf gar keinen Fall.
Ich erinnere mich noch daran, das ist einer unserer Lieblingsmakler, mit dem du zusammen gearbeitet hast.
Ja, der war wirklich sehr gut.
Ja, aber die erste Wohnung war totaler Schrott, die er dir da gezeigt hat, und wo wir beide gedacht haben, nee, das kann er jetzt nicht ernst meinen. Und ich glaube, da hast hast du ihm wirklich richtig, richtig gezeigt, was du suchst, ne? Und dann hat er es verstanden.
Genau, und das ist auch ganz wichtig, ne? Nicht einfach zu sagen, hier habe ich die Hilfen und ich nehme das Erste, was kommt, und es geht sich schon aus, weil da sind ja Leute, die werden das— das Objekt ist schon gut, sondern wirklich noch mal genau zu checken, will ich das und passt das? Ist das eine gute, solide Investition, oder ist die Wohnung toll, Ja, aber das ist jetzt nicht, wo ich jetzt investieren möchte, als Investitionsobjekt genau das, wo ich den höchsten Benefit rausbekomme. Und insofern sind wir da noch mal reingegangen und habe verschiedene Runden gedreht, verschiedene Wohnungen angeguckt, bis ich dann meine jetzige gefunden habe in Leipzig.
Dann erzähl mal, wir sind gespannt. Was für eine Wohnung hast du gefunden? Wie viel Eigenkapital hast du reingegeben? Wie ist sie vermietet? Musstest du renovieren? Wir wollen alles wissen.
Also, ich bin noch mittendrin, weil alles dann doch langsam geht, ein bisschen als man denkt. Aber das ist auch ein wichtiges Learning, wenn man Immobilien kauft. Das ist ja immer so, war bei unserem Haus damals auch so. Also, meine Wohnung ist eine 3-Zimmer-Wohnung in einem Mehrfamilienhaus. Da gibt es 10 Wohnungen in diesem Haus. Ich bin viertes Obergeschoss, ist wie gesagt eine 3-Zimmer-Wohnung, und dann natürlich Bad und Küche dabei. Kein Balkon, aber schön Altbau und Stuck so außerhalb. Die Wohnung hat jetzt selber kein Stuck. Und als ich sie gesehen habe, dachte ich so, das passt, das ist super. Vom, was ich mag, Preis war das auch sehr rentabel. Sie war allerdings ein bisschen verwohnt auch, also war mir schon klar, ich muss da ein bisschen was in die Hand nehmen, um sie zu sanieren. Und ich wollte vor allen Dingen, weil ich eine WG daraus machen wollte, eine Dreier-WG, habe ich das eine Zimmer, wo die Küche drin war, um umgeswitcht in ein anderes Zimmer, so dass die Küche jetzt in dem kleineren Raum ist, so dass ich den größeren Raum für ein drittes WG-Zimmer habe. Weil noch mal, soll ja ein Investitionsobjekt sein. Ich will ja da nicht selber einziehen, sondern wirklich eine gute Rendite bringen. Und genau, so habe ich das mir ausgesucht und hatte dann auch durch die Hilfe des Maklers dann auch ein paar Handwerker, die mir zur Hand gingen. Und morgen ehrlicherweise gehe ich hin, fahre wieder nach Leipzig und mache die finale Übergabe. Und schaue, ob das wirklich alles so wunderbar geworden ist, wie ich mir das gedacht habe.
Ich drücke ganz doll die Daumen. Schick uns gerne Bilder.
Auf jeden Fall.
Das klingt total profimäßig, wie du das gemacht hast, dass du die Küche umgelegt hast, um ein Zimmer mehr zu gewinnen. Also ich glaube, da hast du wirklich sehr viel gelernt und alles auch direkt umgesetzt. Und das macht mich auch total stolz, dass du auch unserem Makler sagen konntest: Nee, nee, das ist nichts für mich. Aber wenn du nach dem und dem guckst, dann vielleicht schon. Denn ich glaube, darum geht es auch ganz viel. Deswegen, das ist ja so mein Anliegen, dass mehr Frauen Wohnungen kaufen. Und ich glaube, eine Sache ist eben genau das, dass viele gar keinen Bock haben, mit Maklern was zu verhandeln oder irgendwie vielleicht über den Tisch gezogen zu werden. Und das wird man ja gar nicht. Also klar, jeder probiert erstmal irgendwas, aber wenn man dann sagt, nee, ich habe Ahnung, mit mir nicht, dann ist glaube ich jeder dann auch ganz handzahm.
Absolut. Ich glaube, das ist auch immer, wie man so ein bisschen Wald hineinschreit, so kommt es auch zurück. Und den Mut zu haben, auch zu sagen, nee, Moment mal, ich will was anderes, ne, und nicht die Angebote einfach nehmen. Ich hatte vorher jetzt auch nicht so gute Erfahrungen mit Maklern gehabt, aber bin jetzt wieder eines Besseren überzeugt. Aber das ist ja wie beim Arbeiten auch, ein gutes Briefing rein, noch mal das challengen, dann kommt auch was Gutes bei rum. Und man muss halt dranbleiben und wirklich sicherstellen, ist das immer noch das, was ich möchte. Und das war mir ganz wichtig, dauert natürlich seine Zeit und braucht wirklich die Geduld dafür, aber hat sich absolut rentiert. Und ich freue mich wirklich, da auch morgen hinzufahren. Ich war dazwischen auch noch mal, und dann haben die jetzt fleißig Während ich in Afrika meinen Urlaub gemacht habe, haben die Handwerker da fleißig dran gearbeitet. Jetzt bin ich mal gespannt, was die da gezaubert haben. Genau, ich habe schon erste Fotos gesehen, das war dann auch ganz toll. So immer Zwischenstatus, wie sieht das jetzt aus, und das ist schon ein Traum zu dem, was es eigentlich vorher war.
So viel zum Thema Freiheit, machen Immobilien mobil oder immobil. Sie machen mobil, du warst in Afrika und andere Leute haben für dich die Wohnung renoviert, total gut. Und außerdem hört man wirklich bei dir die Erfahrung, die rausspricht, da spricht das C-Level, wenn du sagst, tief hinein noch mal challengen. Sag mal genau in Tipps, ja, wer jetzt zuhört, was heißt das denn genau?
Also man sollte für sich ganz klar werden, was möchte ich, und das sehr klar artikulieren. Und damit nicht, ich suche jetzt 3-Zimmer-Wohnung und in der netten Gegend, sondern was heißt denn 3-Zimmer-Wohnung genau? Man sollte genau wissen, was möchte ich denn damit machen? Soll da eine Familie rein? Möchte ich eine WG machen? Das ist auch noch mal ganz, ganz wichtig. Was heißt denn nette Gegend? Was stellt man sich denn da vor? Und dann auch überlegen, wenn ich eine WG möchte, ist die nette Gegend vielleicht in, was weiß ich, Uninähe, oder also schon, dass es wirklich passt, und das so klar wie möglich zu artikulieren, sodass das Gegenüber das auch sehr, sehr gut versteht. Und wenn dann die ersten Angebote kommen, dann reingehen und wirklich diese Aspekte dann auch alle selber checken und sich nicht einfach darauf verlassen, okay, das ist jetzt schon so, weil das jetzt im Angebot steht, sondern wirklich sich die Gegend angucken, die Wohnung richtig angucken, sich vielleicht auch jemanden mitnehmen, eine Freundin, stehen oder jemanden, der sich auskennt, der das schon gemacht hat, und dann das gemeinsam anschauen. Und dann, wenn etwas nicht passt oder das bekannte Bauchgefühl so irgendwie, was ist komisch, dann wirklich fragen. Also ich habe bei vielen Sachen auch gesagt, was sind das für ein Fleck, ist das Wasser? Oder hier noch mal zu gucken oder zu sagen, oh, hier, das sieht aber komisch aus, ist das, wo liegt das denn dahinter? Und wirklich diese Fragen zu stellen, so dass man, und natürlich, wie du schon sagst, dann merkt der Makler auch, man kommt da nicht mit blond und blauäugig so rein, sondern man ist auch mutig und stellt die Fragen und bespricht es dann auch tachelesmäßig.
Genau, und man darf auch keine Angst haben, blöd dazustehen, wenn man fragt, was ist denn das für ein Fleck, weil blöde Fragen gibt es nicht, und das ist eher blöd, die Fragen nicht zu stellen.
Genau, und es hilft dem Makler. Also bei meinem hat es dann doch geholfen, dann noch mal zu schärfen, und ich merke das auch bei Projekten immer. Hier ist ein Briefing, dann denkt man nicht dran, kommt was zurück, da merkt man so, ah, jetzt habe ich doch noch mal geschärft, ne. Und dann geht man rein und damit wird das dann immer besser, die Suche, und dann letztendlich dann auch hoffentlich das Output.
Genau, und man muss auch nachhaken, dieses Nachhaken, dieses hartnäckig dranbleiben, überprüfen, stimmt das jetzt auch alles, was sie da gemacht haben, nicht drauf verlassen. Das ist die Arbeit, und ich glaube, diese Arbeit, da haben manche nicht so Lust drauf, aber wenn man sich diese Arbeit macht, ist die Suche eigentlich viel einfacher, weil man dann genau die passenden Objekte angeboten bekommt. Eigentlich ist es quasi das Quäntchen mehr, das man gibt am Anfang, um danach aber 80% weniger Arbeit zu haben, weil dann nur noch passende Angebote kommen.
Genau, und man ist auch weniger gefrustet, ne. Also ich habe lange gebraucht, um erstmal für mich wirklich zu überlegen, was will ich genau. Also will ich, will ich eine Wohnung, Einzelzimmer, was weiß ich, will ich, will ich was, will ich eine WG, was möchte ich haben, um das wirklich da ganz klar für mich zu sein, um dann den nächsten Schritt zu machen und sagen, okay, das weiß ich jetzt, und now go for it.
Cool, dass du das so sagst, weil ich sage auch immer setzt euch wirklich beim Thema Suche, Suchprofil, Mindset, was will ich, setzt euch dahin, nehmt euch da ganz viel Zeit bei. Wenn ihr das einmal habt und ihr habt wirklich bei ImmoWelt oder wo auch immer euer Suchprofil ganz scharf definiert, dann kriegt ihr auch nicht jeden Tag 30 oder 300 Wohnungen angeboten, die überhaupt nicht passen, sondern ihr bekommt vielleicht 2 in der Woche, die aber genau auf euer Suchprofil passen, ja, die auch nicht zu teuer sind, die eine passende Miete haben. Und ich glaube, das lohnt sich total, genauso daran zu gehen. Zum Thema Mindset: Gab es denn bei dir Glaubenssätze, die dich gebremst haben, in Immobilien zu investieren, oder die die dich irgendwie so beim Thema Geld eingeschränkt haben?
Ich glaube, Glaubenssätze, oder warum ich bislang, also davor jetzt nicht so in Immobilien investiert habe, und ich habe es schon mehrmals bereut, ich dachte, meine Güte, hätte ich doch früher machen sollen, ich, als ich nach Berlin gekommen bin vor 14 Jahren, was ich dafür ein Gewinn gemacht hätte, hätte, hätte, hätte, genau, war glaube ich eher immer dieses, Gott, Immobilien, was ich, man muss sich viel kümmern und man weiß nicht so wirklich, wie es läuft, dann gehen die Immobilienpreise runter, und ich Ich glaube, das war so ein paar Sachen. Und es gibt eigentlich immer nur Ärger. Hatte ich auch immer so im Verwandtenkreis oder so, wo ich dachte, oh nee, das ist es jetzt nicht. Oder Immobilien werden eher angestaubt, ne? Wenn, dann ist es eine Immobilie, in die man selber investiert und in der man selber wohnt. Das war so ein Punkt, warum ich auch so ein bisschen, glaube ich, Abstand oder halt das gar nicht so top of mind hatte. Und der andere Punkt, dass ich einfach sehr viel international unterwegs war und jetzt gar nicht jetzt wirklich in Deutschland war und ich wusste, wie lange bin ich jetzt im Ausland und da ist noch Immobilieninvest und die ganze Politik noch mal eine ganz, ganz andere. Insofern war das bei mir gar nicht so top of mind, aber es ging wirklich um das Thema, wie kann ich mich diversifizieren, wie kann ich mein Vermögen oder mich, was weiß ich, breiter aufsetzen, aufstellen, bzw. mich auch rententechnisch einfach besser absichern als Frau, und welche anderen Möglichkeiten gibt es da. Und genauso wie im Job oder jetzt in Diversität, ist es, finde ich, beim Finanzwesen genauso. Und da fehlte eben die Immobilie, und da war für mich auch so ein bisschen die Neugier. Ach, das kriegst du doch alleine hin, musste mal gucken irgendwie, und da gibt es das Bootcamp, und das machst du jetzt mal, setz dich mal selber in die Challenge und geh aus deiner Komfortzone und mach das mit einer coolen Frauengruppe.
Genau, also war das auch das Thema Spaß oder das Thema Herausforderung, was du gesucht hast?
Absolut. Genau, absolut. Ja, ja, mal was Neues machen, mal gucken, auch dieses Gefühl zu haben, das kann ich, das kriege ich hin, ich kann das.
Sehr gut, und du hast das auch bewiesen, dass du das kannst, und das kann jeder oder jede, die sich mit diesem Thema beschäftigt. Neulich habe ich so ein Reel gesehen von jemandem, der meinte, wenn du 20 bist und jeden Monat 500 € sparst, hast du mit 25 30.000 € gespart. Also 500 € ist natürlich schon sehr viel, muss man sagen, aber trotzdem vom Prinzip her, selbst wenn man irgendwie sich hinsetzt, man knebelt sich, man fährt nicht in Urlaub, man kann in 5 Jahren 30.000 ansparen, ne. Und vielleicht braucht man nur 15.000, um mit einer Wohnung zu starten, dann kauft man eben was viel Kleineres, und dann ist die Wohnung eben nicht heute da, aber in 2 oder 3 Jahren. Und das fand ich so ein sehr spannendes Mindset noch mal.
Genau, ich finde es auch spannend, gerade das Thema Investition und das Ansparen, ne. Ich habe das auch mit meiner Tochter, die ist 13, jetzt geht sie zwar noch nicht ins Ansparen für die Immobilie, das ist bei ihr noch ein bisschen weiter weg, aber allein dieser Gedanke fängt schon an, was sie jeden Monat Geld von ihrem Taschengeld und von ihrem, was weiß ich, Ballett, was weiß ich, Unterricht, den sie gibt an ganz Kleine, zur Seite zu legen für keine Immobilie, aber die Weltreise, die sie nach dem Abi machen möchte. Und das finde ich, finde ich gerade grandios. Und genau dieser Punkt, so guck mal, stetig so, du musst sparen, um dann das Große zu haben. Und natürlich involviere ich sie jetzt auch bei der Suche, habe ich gemacht, ihr ganz viel erzählt, und sie findet das selber wahnsinnig spannend. Meinst du, ach Mama, wenn es dann ist, ich muss dahin und helfe dir dann, was weiß ich, weil ich will auch möbliert vermieten. Ach, wir suchen das gemeinsam aus, wir machen das, da habe ich richtig Lust drauf. Und das ist schön, also mit Spaß auch die junge Generation, die Kinder, die Mädchen gerade da dranzubringen, das finde ich ganz, ganz toll. Hätte mir das selber mal früher gewünscht. Insofern, ich habe dann eher eine Bankausbildung gemacht und die dann zur Seite geschoben, aber insofern, das finde ich ganz, ganz wichtig.
Wie cool! Und habt ihr das schon gemacht? Also geht ihr jetzt zusammen Möbel aussuchen?
Wir werden das tun. Wir waren schon mal bei IKEA und haben geguckt. Zwischendurch habe ich mal auch so in Antikläden mal so ein bisschen was geschaut. Das werden wir in Angriff nehmen. Jetzt sind ja Sommerferien vorbei, sozusagen. Dann werden wir das gemeinsam machen und gemeinsam macht es dann auch noch mal mehr Spaß.
Auf jeden Fall. Das sage ich auch immer. Wir kommen langsam zum Ende. Ich habe noch ein ganz kleines Spiel, ein paar Fragen für dich. Also sag einfach rein, was du denkst. Stichwort Eigenheim oder Kapitalanlage.
Kapitalanlage. Warum? Guter Punkt, weil ich lebe im Eigenheim und mir fehlt jetzt die weitere Kapitalanlage, sozusagen. Ich finde, die Kapitalanlage ermöglicht dann noch mal die Chance, sich weitere Wünsche zu erfüllen, als jetzt nur das Eigenheim zu haben. Aber der wichtige Punkt ist, das Fünkchen am Komma hier ist, was möchte man selber und was ist einem selber wichtig? Manche Leute sagen, Eigenheim ist mir total wichtig, das möchte ich, und dann ist es genau das Richtige. Und für andere ist die Kapitalanlage eher das Wichtigste. Kommt auch auf die Lebenssituation drauf an. Insofern würde ich sagen, wie man so schön sagt, it depends.
In Berlin kaufen oder woanders? Also in Berlin für dich, ne, also in der Stadt kaufen, in der man wohnt, oder woanders?
Ach, gefühlt eigentlich beides. Ich gucke jetzt irgendwie, weil ich angepiekst bin, war jetzt letztens Mitte und so, das, ach, hier müsste ich eine Wohnung haben, das wäre super. Vielleicht kriege ich noch ein Schnäppchen, das ist so ein bisschen meine Challenge. Vielleicht kriege ich was Günstiges, was ich sanieren kann, und dann wäre das das. Oder halt woanders, wobei woanders weiß ich noch nicht genau, wo das wo das jetzt wäre. Jetzt habe ich ja erst mal Leipzig, insofern ein Schritt nach dem anderen. Netzwerk oder alles alleine machen? Ganz klar Netzwerk. Man fliegt besser und ist erfolgreicher, wenn man das mit anderen zusammen macht. Wie sagt man so schön? Ich habe von Julia Roberts, glaube ich, habe ich heute ganz lustig auf Facebook, hat sie mal in einem Interview gesagt, die Gänse fliegen oder die Vögel fliegen immer im Schwarm und sie fliegen schneller im Schwarm, als wenn sie alleine fliegen. Und insofern ganz klar Netzwerk, the power of the team versus alles alleine machen.
Geil, ja, gutes Bild, das merke ich mir direkt. Dann letzte Frage: Geld oder Impact?
Ich würde sagen Impact. Das kann mit Geld sein oder ohne, aber ich finde, der Impact ist wichtiger als nur das Geld zu haben, weil Geld alleine macht nicht glücklich, aber Impact macht unwahrscheinlich happy und glücklich und rundet einen ab, wenn man einen besonderen Impact geschafft hat.
Total, man muss das lieben, was man tut, sonst ist man, glaube ich, unglücklich, aber man braucht eben meistens dafür auch Kapital. Wir kommen zum Schluss. Was sind denn deine 3 Tipps, die du unseren Hörerinnen noch mitgeben willst?
Ja, ich glaube, das Erste hatte ich vorher schon gesagt: Investiere in die Zeit und nimm dir die Zeit, klar zu überlegen, was für dich das Richtige ist und was du wirklich suchst. Und spreche damit ganz, ganz vielen, um rauszufinden, was wirklich das Wichtige ist. Das Zweite ist genauso in Beziehung eigentlich: Küsse ganz viele Prinzen oder gucke dir ganz viele Wohnungen an, um wirklich das Richtige für dich auch zu finden. Nimm nicht gleich das Erstbeste und habe den Mut, deinem Bauchgefühl zu vertrauen und zu sagen, nee, das ist es nicht. Und das Dritte, ja, tu es mit Leidenschaft. Dann wirst du schon erfolgreich sein, auch wenn es vielleicht manchmal ein bisschen länger dauert.
Love it! Also investiere in den Anfang, nimm dir die Zeit für die richtige Suche, um zu wissen, was du suchst. Küsse ganz viele Prinzen, das finde ich ganz toll, um zu wissen, wer der Beste ist. Folge da deinem Bauchgefühl und mach alles mit Leidenschaft. Danke, Anja, für diesen tollen Podcast. Ich hoffe, du begeisterst damit ganz viele Frauen, es dir nachzutun, und viel Spaß mit deiner Wohnung in Leipzig.
Danke dir, Anis, und noch einen schönen Tag.
Danke schön. Tschüss. Spring just slid into your DMs. Grab that boho look for that rooftop dinner, those sandals that can keep up with you, and hang some string lights to give your patio a glow-up.
Spring's calling.
Ross, work your magic.
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