#26 Finde deinen Traumjob
25 Jun 2024 · 1 min
German podcast episode (#26) titled "Finde deinen Traumjob" (JobGenius / Karrierebibel). The hosts discuss whether a perfect dream job exists, present survey results on preferred dream jobs for men and women, and list common selection criteria listeners gave (fulfillment, pay, values fit, development potential, positive environment, flexible hours/location, autonomy, security). The episode emphasizes realistic expectations (no job is flawless), the value of defining concrete personal selection criteria early, and reflective exercises (strengths, passions, priorities, willingness to relocate) to increase the chance of finding a satisfying job. A listener Q&A call-to-action closes the episode.
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Gibt es den Traumjob überhaupt? Ich bin ganz ehrlich. Auch wir schreiben auf der Karrierebibel viel vom und über den Traumjob. Aber manchmal glaube ich, dass wir diesen Traumjob auf einen solch hohen Sockel stellen, dass er praktisch unerreichbar wird und damit nur noch für Frust und Enttäuschung sorgt. Ich habe vor kurzem mal eine Umfrage in Social Media gemacht und meine Follower gefragt, wie sie denn einen Traumjob definitiv Und die Antworten waren teils echt überraschend. Lass uns also in dieser Folge von oh my Job also mal über den Traumjob sprechen und was den wirklich ausmacht.
Willkommen bei oh my Job, dem Podcast der Karrierebibel. Nutze deinen wöchentlichen Kick für Kopf und Karriere. Entdecke echte Insider Tipps mit wertvollen Impulsen in der Moderation. Jochen May, viel Spaß. Bei der heutigen Folge.
Kennst du die beliebtesten Berufe der Deutschen? Es gibt eine faszinierende Metastudie, bei der Männer und Frauen gefragt wurden, welchen Beruf sie denn am liebsten ausüben würden, wenn Geld und Qualifikation keinerlei Rolle spielen würden. Also eine Art Wünsch dir was für Traumjobs? Weißt du, was dabei herauskam? Ich Hier mal die Top 5 Traumjobs der Tierpflegerin, zweitens Psychologin, drittens Schriftstellerin oder Journalistin, viertens Schauspielerin und Fünftens Fitnesstrainerin. Die Top 5 der Männer komplett anders. Erstens Profisportler, zweitens Geschäftsführer oder Vorstand, drittens Pilot oder Astronaut, viertens Forscher oder Erfinder und fünftens Anwalt oder Richter. Na, wäre auch dein absoluter Traumjob dabei gewesen? Also wohlgemerkt, wenn Geld und Qualifikation keinerlei Rolle spielen. Und was macht denn eigentlich einen Traumjob überhaupt aus? Als ich meine Follower dazu kürzlich gefragt habe, kamen interessante Kriterien heraus. Viele nannten eine sinnvolle Arbeit oder gute Bezahlung, passende Werte wahrscheinlich bei den Unternehmen, Entwicklungspotenzial, ein positives Umfeld, Spaß bei der Arbeit und ein flexibler Ort und bitte keine Zeitbegrenzung, also eine freie Zeiteinteilung. Und ganz oft wurde Erfüllung Ein Traumjob müsse vor allem erfüllend sein. Aber was bedeutet das und geht das überhaupt? Ich glaube, Erfüllung bedeutet vor allem, dass wir unsere Stärken, Talente und Potenziale einsetzen, ausleben und ausschöpfen können. Dann fühlen wir uns so richtig an der Stelle nützlich und wertvoll. Und genau dieses Gefühl nennen wir dann Erfüllung, also nützlich und wertvoll und wertgeschätzt zu sein, dann macht uns der Job auch Spaß. Man könnte auch sagen, ein Traumjob passt perfekt zu unserem Profil und unserer Persönlichkeit und trägt dann damit wesentlich zu unserer Zufriedenheit und zur Selbstverwirklichung bei. Aber wie realistisch ist das? Tatsächlich sind die meisten Menschen heute doch eher unglücklich in ihren Jobs. Liegt das also daran, dass sie den Traumjob überhaupt nicht gefunden haben oder dass es den überhaupt gar nicht gibt? Meine Antwort darauf ist ein entschiedenes Jein. Ganz Kein Beruf ist immer nur perfekt, keine Arbeit macht immer nur Spaß und kein Job kommt ohne Schattenseiten aus. Das Bild vom makellosen Traumjob ist vor allem das ein Traum und eben kein Job. Und es ist auch ein bisschen naiv. Allerdings können wir unseren Traumjob oder vielleicht so muss man besser vom Wunschjob sprechen, auch deutlich näher kommen, wenn wir klare persönliche Auswahlkriterien kennen und benennen können. Also dann auch natürlich bei der Berufswahl berücksichtigen. Und ich glaube ebenfalls ganz viele Menschen tun das nicht. Viele wünschen sich einen Traumberuf, bewerben sich dann aber doch nur auf das naheliegendste, die low hanging fruit, wie es so schön heißt. Also irgendein Job in der Nähe, der erreichbar ist und einigermaßen gut bezahlt ist, kann man machen. Ich will das auch gar nicht verurteilen. Aber dann darf man sich auch nicht wundern, wenn man nie so richtig glücklich wird in diesem Job und ständig auf die viel grünere Wiese nebenan schielt. Ich glaube, man muss sich hier ganz klar Will ich ein Leben, das nach außen etwas hermacht, womit ich auf Instagram oder TikTok tolle Bilder posten. Kann und Menschen, die mir eigentlich egal sein könnten und so sollten, etwas vormachen kann, was für ein aufregendes, tolles Leben ich führe und was für einen fantastischen Job ich habe und wie erfolgreich ich bin? Oder führe ich ein Leben, das für mich perfekt ist? Also vielleicht nicht so schillernd und massentauglich für Social Media, aber mich macht es glücklich. Ob du deinen persönlichen Traumjob findest, hängt entscheidend von deinen Erwartungen und Vorstellungen ab. Je früher du deine Auswahlkriterien definierst und je konkreter du diese für dich formulierst, desto eher Wirst du auch einen Job finden, der dich erfüllt und glücklich macht? Jetzt kann ich dir natürlich unmöglich sagen, was deine Auswahlkriterien sind, aber ich kann dir hier und jetzt ein paar Anregungen geben oder anders Was ist dir denn im Job wichtig? So ein bisschen jetzt eine Sind es die Aufgaben? Sollten diese möglichst abwechslungsreich oder herausfordernd sein? Oder geht es dir vor allem um das Gehalt? Geld ist nicht alles, sagt man so schön, aber zum Traumjob gehört natürlich in der Regel eine angemessene Bezahlung. Aber wie hoch muss dein Gehalt sein für dich sein? Prüfe doch mal, was du in deinem Wunschberuf realistisch verdienen kannst. Und wenn das nicht reicht, dann findest du vielleicht einen tollen Beruf. Aber das Geld wird nie reichen und dich glücklich machen, wenn Geld ein zentrales Auswahlkriterium für dich ist. Ich persönlich finde ja immer andersrum macht es mehr Sinn und dann kommt das Geld in der Regel von alleine oder man passt seinen Lebensstandard entsprechend an. Hey, du hast Fragen an mich zum Podcast oder einem Karriere Thema, das dir auf dem Herzen brennt? Dann schick mir deine Frage per Mail zu. In einer der nächsten Folgen werde ich deine und andere Fragen von Hörerinnen und Hörern beantworten. Das wird bestimmt super spannend. Schick mir deine Fragen. Infoarrierebibel de. Die Adresse findest du nochmal in den Shownotes oder im Impressum der Karrierebibel. Ich freue mich auf deine Frage. Was ist mit dem Arbeitsort? Kurze Wege, Kaum Pendelei. Das ist für viele ein wichtiges Auswahlkriterium. Aber wie viele Traumjobangebote gibt es denn bei dir am Ort? Ich erinnere mich noch gut an eine Kandidatin damals bei Job Switch bei VOX. Wir haben sie dann am Ende nicht genommen als Kandidatin, weil die halt in einem ganz kleinen Ort war und von vornherein bei der Bewerbung angegeben hatte, ich will da nicht weg. Und dann haben wir uns den Ort ein bisschen angeschaut und festgestellt, auch im Umkreis von einer Stunde Pendelei war nichts Adäquates zu finden, was zu ihren Neigungen, zu ihren Qualifikationen in irgendeiner Form gepasst hätte. Und wohin hätten wir sie dann vermitteln sollen? Manchmal muss man eben bereit sein, für seinen Traumjob umzuziehen. Und hier ist die Bist du das oder willst du das? Auf gar keinen Fall. Und dann muss man sich halt auch ein bisschen nach der Decke strecken. Ach ja, was ist eigentlich mit der Eigenständigkeit? Das war zum Beispiel für mich immer ein wichtiges Kriterium. Für viele ist die Freiheit, eigenständig und selbstverantwortlich zu arbeiten oder selbst Entscheidungen treffen zu können, ein ganz wichtiger Faktor für einen Traumberuf. Sieh dir also das Berufsbild, was du anstrebst, mal genau an, ob das überhaupt dabei möglich ist. Dazu gehört natürlich dann auch die freie Zeiteinteilung. Du erinnerst dich Viele meiner Follower nannten flexible Arbeitszeiten und Homeoffice als ganz wichtiges Merkmal für einen Traumjob. Willst du auch deinen Arbeitsrhythmus möglichst selbst bestimmen und findest du selbst klare Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit? Wenn ja, dann solltest du den künftigen Arbeitgeber unbedingt darauf ansprechen und auch danach auswählen. Womöglich ist sogar die Selbstständigkeit für dich dann sogar noch besser. Aber das ist natürlich wieder eine ganz andere Überlegung. Was ist mit den Perspektiven? Vor allem, wenn du ein langfristiges Engagement planst bei deinem Arbeitgeber, also dem Arbeitgeber einige Jahre lang treu bleiben willst, solltest du auf die Perspektiven achten. Kannst du dich in diesem Unternehmen zum Beispiel weiterentwickeln, aufsteigen oder intern verändern? Es muss ja nicht immer eine hierarchische Karriere sein, sondern es kann ja auch eine Fachkarriere sein. Aber geht das in diesem Job und bei diesem Arbeitgeber? Und wie wichtig sind dir zum Beispiel Weiterbildungen und Beförderungen? Und wird das eben auch gefördert? Auf der anderen Was ist zum Beispiel mit Sicherheit Einen absolut sicheren Job gibt es zwar nicht im öffentlichen Dienst oder als Beamter, also zum Beispiel als Polizist oder Lehrer ist aber die Wahrscheinlichkeit deutlich geringer, den Job zu verlieren. Und das ist wiederum für manche Menschen ganz, ganz wichtig. Diese Menschen lieben eine vorhersehbare Laufbahn und relative Jobsicherheit. Der Preis dafür ist natürlich, dass für Kreativität und Veränderungen weniger Raum bleibt. Aber wie gesagt, das alles musst du für dich selbst entscheiden und dir am besten eine solche Liste mit Auswahlkriterien einfach mal zusammenstellen. Die nutzt aber auch nichts, wenn du dich später bei der Job und Arbeitgeberwahl nicht daran orientierst. Ich bin überzeugt, je konkreter das Bild, das dir vorher bewusst wird, desto zielgerichteter und erfolgreicher wird auch deine spätere Jobsuche sein. Wenn dir das zu statisch ist, dann kannst du dir natürlich auch andere Fragen stellen, die mehr in Richtung Persönlichkeit gehen. Also zum Wo liegen meine Stärken? Was sind meine Schwächen? Was sind meine Interessen und Leidenschaften? In welchem Umfeld will ich später mal arbeiten? Also lieber mehr mit Menschen oder lieber alleine? Welchen Job würde ich auch umsonst machen, wenn ich könnte? Und das geht so ein bisschen in die Richtung von der Wenn Geld keine Rolle spielen würde, was wäre dann dein Traumjob? Das finde ich aber eine ganz wichtige Frage, weil sie oft uns unseren wahren Leidenschaften sehr, sehr viel näher bringt. Oder du kannst dich auch Auf welche Jobs von anderen bin ich neidisch? Klar, die Frage ist ein bisschen provokant, aber ist natürlich hilfreich. Neid muss ja hier jetzt nichts Schlechtes sein. Vielmehr dient er dazu, relevante Auswahlkriterien wieder für dich zu finden. Frag dich also welche Jobs von Freunden oder Bekannten hätte ich eigentlich viel lieber oder fände ich auch ganz toll? Wobei es bei dem Neid natürlich nicht stehen bleiben sollte. Danach kommt natürlich immer noch die Anschlussfrage und Wie finde ich einen Weg in diesen Beruf, auf den ich in Anführungsstrichen neidisch bin, den ich eigentlich also viel lieber mag und der besser zu mir fasst? Wie komme ich in diesen Beruf rein? Das ist am Ende immer dann das entscheidende Kriterium, einen Job zu finden, der wirklich zu dir passt. Und das wiederum setzt natürlich voraus, dass du dich selber gut genug kennst. Daher mein abschließender Tipp für Beschäftige dich einfach mal ein bisschen mehr mit dir selbst. Lerne dich besser kennen, wer du wirklich bist, was du liebst und warum und wohin du dich in den nächsten Jahren entwickeln willst. Also was sind deine Prioritäten in den nächsten Jahren im Leben? Die können sich natürlich immer wieder verschieben, aber für die nächsten Jahre solltest du zumindest deine klaren Prioritäten im Leben kennen. Wenn du sie kennst, folgt alles andere daraus und daraus dann natürlich auch der für dich passende Traum oder Wunschjob.
Das war oh my job, dein Kick für Kopf und Karriere. Hat dir die Folge gefallen? Dann vergiss nicht, den Podcast gleich zu abonnieren und empfehle uns deinen Freunden. Wir freuen uns auf ein Wiederhören.