#45 Das richtige Timing ist entscheidend
1 Dec 2025 · 1 min
JobGenius und Jochen May erklären, warum Timing in Karriere, Liebe und Projekten entscheidend ist. Sie erzählen von einem gescheiterten Newsletter-Launch, der Beatles-Absage und einer Reserve-Story-Strategie in der Redaktion. Am Ende geben sie konkrete Fragen, um das eigene Timing zu verbessern.
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Man kann im Leben vieles richtig machen und trotzdem scheitern, wenn das Timing nicht stimmt. Stell dir vor, du hast vor drei Wochen einen Termin mit deinem Chef gemacht, um über dein Gehalt zu verhandeln. Dann ist der große Tag endlich da. Aber die Geschäftsführung verkündet noch am Morgen, es müsse leider Einsparungen geben, weil Umsatz und Erlöse nicht bestimmen. Das Unternehmen steckt in einer Krise. Na, wie stehen die Chancen auf mehr Gehalt wohl an diesem Tag? Genau. Timing ist alles Zur rechten Zeit am rechten Ort sein, die Zeichen der Zeit erkennen, die Gunst der Stunde nutzen, den rechten Augenblick abpassen, wissen, was die Stunde geschlagen hat. Wer im Leben, in der Liebe oder im Job Erfolg haben will, der muss diese Kunst beherrschen und möglichst oft das perfekte Timing finden. Und genau darüber sprechen wir heute, ob und wie das geht.
Willkommen bei oh my Job, dem Podcast der Karrierebibel. Nutze deinen wöchentlichen Kick für Kopf und Karriere. Entdecke echte Insider Tipps mit wertvollen Impulsen in der Moderation. Jochen May, viel Spaß. Bei der heutigen Folge.
Von Victor Hugo stammt das schöne Nichts auf der Welt ist so mächtig wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist. Und ich möchte hinzufü Nichts auf der Welt lässt eine Idee so grandios scheitern als schlechtes Timing. Ja, ich erinnere mich da selber noch gut dran. Ich kann mich da an unsere Newsletter erinnern, den wir vor mehr als zwölf Jahren auf der Karrierebibel das allererste Mal eingeführt und gelauncht haben. Es war ein Flop. Die Leute wollten einfach keine weiteren Mails bekommen. Newsletter waren nicht nicht so beliebt damals. Stattdessen waren es RSS Feedreader, die waren der heiße Scheiß. Von Google selbst gab es dazu noch einen wahnsinnig guten kostenlosen Feedreader. Dort abonnierte man dann die Webseiten, die man gerne lesen wollte und bekam dann automatisch mit, wenn es neue Artikel auf dieser Seite gab. Dazu musste man die Seite nicht mal besuchen. Teils konnte man die Artikel direkt vollständig im Feedreader lesen. Klasse. Ich fand, das war eine tolle Technologie, habe sie sehr gerne genutzt. Aber Feedreader haben sich irgendwie nie wirklich durchgesetzt. Auch die sind wieder beerdigt worden. Google selbst hat seinen kostenlosen Dienst sogar vor ein paar Jahren wieder eingestellt. Dafür Du ahnst es sind jetzt Newsletter Der neue heiße Scheiß im Online Marketing, weil man nämlich damit frei ist von der Bevormundung der eigenen Reichweite durch irgendwelche Algorithmen in Social Media oder von Google selbst. Ja, auch wir haben dann vor zwei Jahren natürlich wieder unseren kostenlosen Newsletter reaktiviert. Den lege ich dir natürlich wärmstens ans Herz, denn der ist wirklich gut. Und das sage ich jetzt mal ganz frei von Eigenlob, denn er liefert wirklich jede Woche frische Impulse und wertvolle Anregungen für deinen beruflichen Erfolg. Und darüber hinaus geben wir im Newsletter immer wieder auch noch exklusive Rabatte und Deals auf unsere Bücher und Coachings und andere Angebote. Aber das Beispiel, und deswegen erzähle ich das überhaupt, zeigt nämlich mit dem ersten Newsletter waren wir viel zu früh dran. Das Timing hat einfach nicht gestimmt. Heute stimmt es wieder und heute haben wir dagegen schon über Abonnenten, die den Newsletter jede Woche begeistert lesen. Aber Timing ist eben wieder mal alles. Nur leider ist es alles andere als leicht, den richtigen Zeitpunkt zu erkennen. Das erfordert meist hohe Aufmerksamkeit, Analyse und ein Gespür für Trends und Veränderungen. Dazu fällt mir übrigens noch ein schöner Jobwitz ein. Ich hoffe, den kennst du noch nicht. Zwei Mitarbeiter und ihr Chef finden in der Mittagspause eine alte Lampe mit einem Geist, also so einem Ginny. Und der verspricht jedem von den dreien einen Wunsch. Ich zuerst, ich zuerst, brüllt Kasupke aus dem Market. Ich möchte an einem Strand auf den Seychellen umringt von den hübschesten Mädchen liegen. Klong. Der Wunsch geht natürlich prompt in Erfüllung. Jetzt ich, jetzt ich. Fordert Lehmann vom Controlling. Ich möchte Rockstar sein und ein Penthouse in New York bewohnen. Klong Aus der Wunsch geht in Erfüllung. Und du? Fragt der Genie den Chef. Ich möchte, dass die beiden nach der Mittagspause wieder im Büro sind. Klong. Manchmal ist Abwarten die klügere Strategie und der First Mover hat das Nachsehen. Aber auch der Witz zeigt Timing ist alles. Aber ist das mehr als Glück oder Gespür? Ich denke, beides ist richtig. Gutes Timing kann manchmal viel mit Zufall und Glück zu tun haben, zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Das ist eben nicht immer ein gezielter Plan, sondern manchmal auch nur eine glückliche Fügung oder Wendung im Leben. Manchmal verpasst du den Flieger oder deine Bahn und landest stattdessen mit anderen Leidgenossen in der Wartelauung. Dort triffst du dann zufällig jemanden, der gerade auf der Suche nach einem neuen Mitarbeiter ist, genauso jemanden, wie du Das ist pures Glück und unmöglich zu planen. Nun bin ich aber selber jemand, der seinem Glück gerne ein bisschen auf die Sprünge hilft. Und tatsächlich kann man auch erfolgreiches Timing mit etwas Gespür provozieren. Was viele erfolgreiche Menschen eint, ist, dass sie schon frühzeitig sensible Antennen dafür entwickeln, wann ein günstiger Zeitpunkt gekommen ist, wann es zum Beispiel besser ist, die Klappe zu halten oder selbige aufzumachen. Stell dir ein Meeting vor, in dem es darum geht, gute Ideen zu präsentieren. Natürlich kommen all die Kreativen jetzt zuerst. Jeder will mit seiner Idee glänzen und die natürlich auch als Erster oder Erste präsentieren. Es entsteht ein großer Wettbewerb. Wann kommst du mit deiner Idee? Gleich zu Beginn ist keine schlechte Idee, aber vielleicht wird sie auch gleich durch eine bessere Idee wieder abgelöst. Und hier kann es klüger sein, erst einmal ein bisschen abzuwarten, bis sich alle so ein wenig verausgabt haben. Dabei zeichnen sich dann schon erste Trends ab, was zum Beispiel vom Chef favorisiert wird oder in welche Richtung die Gedanken von allen gehen. Wenn du dann deine Idee noch ein bisschen reifen lässt, daraufhin anpasst und sie dann präsentierst, weil sie dann auch in die richtige Richtung geht oder dem Chef ziemlich gut gefallen wird, dann stehen deine Chancen absolut gut, dass du zum Helden der Stunde mutierst. Auch dazu fällt mir ein Beispiel aus meiner Vergangenheit ein. Ich weiß, eigene Beispiele zu bringen ist immer doof, aber das passt hier ganz gut in der Redaktion. Damals mussten wir jede Woche beim Chefredakteur unsere Geschichten und Themen der kommenden Woche verkaufen. Das war eine harte Runde, weil die Ideen, die man da zum Besten gab, natürlich auch von vielen zerfleischt wurden, auch vom Chefredakteur. Das wurde einfach auch kritisch diskutiert, was man da als neuen Trend oder Geschichte auf den Plan brachte. Außerdem waren die Geschichten teilweise schon lange vorher recherchiert, nur eben noch nicht geschrieben. Innerhalb von einer Woche kannst du manchmal so eine Story gar nicht machen, aber von Woche zu Woche mussten wir sie halt präsentieren und dann eben auch ohne den entsprechenden großen Vorlauf. Wenn der Chef dann die Story ablehnte oder sie von der Redaktion verrissen wurde, dann standen die Ressortleiter ziemlich nackig da. Die mussten nämlich plötzlich eine Strecke von 2, 4 oder 8 Seiten füllen mit einer Story, die sie noch gar nicht kannten oder eben nicht mehr hatten. Und das binnen einer Woche, das war schon ziemlich tough. Was habe ich damals getan? Also ich habe natürlich dieses Prinzip mir am Anfang, da war ich ja noch Redakteur, angeschaut und dann habe ich mir gedacht, dass es eine Lösung dafür gibt. Ich habe nämlich zunächst in meiner Freizeit und heimlich eine größere Geschichte recherchiert, die teils auch das Potenzial zu einer Titelgeschichte hatte. Und die habe ich dann, wie gesagt, in der Freizeit komplett fertig recherchiert und fertig geschrieben. Wichtig war, dass das Thema natürlich möglichst zeitlos war und deshalb ein bisschen liegen bleiben konnte. So und wenn dann meine Ressortleiterin damals mal wieder das Problem hatte, dass eine ihrer Top Geschichten abgeschossen wurde, dann gab es klar eine Krisensitzung im Ressort. Wer kann möglichst schnell hier unseren neuen Aufmacher schreiben? Hat da jemand eine Idee? Und du ahnst natürlich, die meisten der Kolleginnen und Kollegen haben sich erst mal weggeduckt, denn das war ja echt tough shit, richtig harte Arbeit. Ich habe dann etwas gewartet und meinte schließlich, also ich könnte vielleicht eine Story schreiben zum Thema Punkt, Punkt, Punkt. Und natürlich war das meine heimliche Reserve Geschichte und dafür waren dann alle extrem dankbar. Die anderen wussten auch, jemand holt für uns die Eisen aus dem Feuer. Und die Ressortleiterin hatte natürlich auf einmal einen neues tolles Thema, das hat sie dem Chefredakteur angeboten und tatsächlich in manchen Fällen wurde es sogar dann doch noch die Titelgeschichte in der nächsten Ausgabe. Und so war ich dann der Held der Stunde, der auch noch das Kunststück fertig brachte, in einer Woche scheinbar eine komplette Titelgeschichte aus dem Boden zu stampfen. Natürlich hatte ich in der Woche dann alle Narrenfreiheiten, jeder nahm auf mich Rücksicht, jeder hat mich in Ruhe gelassen, erst recht, wenn ich ein bisschen leidvoll und gestresst reingeschaut habe. Und in der Zeit habe ich natürlich dann die nächste Reserve Story recherchiert und vorgeschrieben und das längst fertige Stück dann am Ende der Woche ziemlich erschöpft, natürlich auf dramaturgisch hohem Niveau dann aus der Schublade gezogen, gesagt so ich glaube, ich bin jetzt fertig, das könnten wir so machen. Und die nächsten zwei Wochen hatte ich dann im Prinzip auch noch moralisch frei, denn immerhin hatte ich mich ja gerade eben um das Wohl des Ressorts gekümmert, alle gerettet und von der mühseligen Arbeit abgehalten und durfte deswegen auch in den nächsten zwei Wochen noch ein bisschen entspannen. Diese Zeit habe ich auch genutzt, um meine zweite Retortengeschichte halt noch ein bisschen vorzubereiten. Nicht falsch verstehen, das ist jetzt keine Selbstbeweihräucherung, aber was ich dir damit erzählen will, ist, dass man durch entsprechende Vorbereitung und Vorarbeit und Vorausschau das perfekte Timing für sich selbst und für seinen Ruf schaffen kann. Mit der Masche galt ich schon nach kurzer Zeit als extrem gut organisierter und verlässlicher Redakteur, der immer irgendwie es schaffen konnte, eine gute Story aus der Schublade zu ziehen. Und nach nur einem Jahr war ich dann tatsächlich selber Ressortleiter. Den Trick habe ich dann auch als Ressortleiter beibehalten, zum Beispiel mit freien Mitarbeitern, von denen ich mir immer ein bis zwei gute und zeitlose Geschichte vorstelle, schreiben ließ und natürlich auch bezahlt habe. Aber die hatte ich halt in der Schublade und so konnte mir so schnell nichts passieren. Das hat viel mit Planung zu tun, aber eben auch damit die Gunst der Stunde, das Timing und natürlich auch die Abläufe und Prozesse zu deinen Gunsten zu drehen. Um ein Gespür für das perfekte Timing zu entwickeln, kannst du dir über dies natürlich auch noch ein paar Fragen stellen. Zum Beispiel wäre ein anderer Zeitpunkt besser? Nicht jedes Timing ist so gut, wie es auf den ersten Blick erscheint. Es lohnt sich deshalb oft nicht sofort loszulegen, sondern kurz abzuwarten, zu reflektieren. Du erinnerst dich an das Beispiel mit den guten Ideen im Meeting. Vielleicht bist du von deiner Idee und deinem neuen Business auch gerade so sehr begeistert, dass du allen davon sofort erzählen möchtest, ohne zu merken, dass darin vielleicht doch noch ein Denkfehler steckt oder dass andere die Idee vielleicht zu diesem Zeitpunkt noch klauen könnten. Die zweite ist das die passende Situation. Die Frage hat viel mit Taktgefühl zu tun. Dir brennt vielleicht deine Meinung unter den Nägeln und du möchtest unbedingt jemandem einen guten Rat geben. Der oder diejenige ist dafür aber gerade so überhaupt nicht offen. Kennst du das, wenn Menschen so ganz mit sich selbst und ihren Problemen beschäftigt sind? Du wüsstest eigentlich die Lösung und würdest ihnen am liebsten auch einen guten Rat geben, aber schlechter Zeitpunkt. Dafür haben sie jetzt gerade so überhaupt kein Ohr. Mir sind auch schon Mitarbeiter auf dem Flur begegnet, die mir dann unbedingt von ihrem großen Projekt erzählen wollten, während ich eigentlich nur auf die Toilette wollte und so mit den Gedanken ganz woanders war. Die Chancen, dass ich das jetzt irgendwie ernst nehme bzw. Mir da jetzt wirklich auch Gedanken im Kopf mache, sind einfach nicht gut. Da hilft dann auch die beste Rhetorik oder der beste Plan nichts. Das Timing ist einfach schlecht gewählt. So wie man eben auch seinen Chef nicht zwischen Tür und Angel um eine Gehaltserhöhung bittet oder an einem Freitagnachmittag fragt, ob man bitteschön etwas mehr Geld haben könnte. Die dritte Bekomme ich jetzt die volle Aufmerksamkeit. Selbst die beste Lösung oder die Idee verfehlt ihre Wirkung, wenn keiner davon mitbekommt oder auf sie achtet. Ein Produktlaunch zum Beispiel mitten im Sommer, wenn alle im Urlaub sind, ist in der Regel keine gute Idee. Dasselbe gilt ab einer Woche vor Weihnachten oder in den ersten beiden Januarwochen. Erst sind alle so cremig von der stillen Nacht, danach sind alle viel zu schwer vom Familienfesten und dem Festtagsbraten. Da hört dir dann auch keiner zu. Ist einfach keine gute Zeit für sowas. Ich glaube zum Beispiel überhaupt nicht an Einmalchancen. Wenn du das jetzt nicht machst, dann kommt die Gelegenheit nie wieder. Das ist ein Konzept, das kenne ich aus dem Marketing. Das ist das Konzept der künstlichen Verknappung und zwingt dich oder den Kunden zu einer Entscheidung, die dich aber übersehen lässt, dass es immer auch noch eine dritte Wahl gibt, nämlich jetzt nicht zu entscheiden. Richtiges Timing bedeutet eben ganz oft, die Gunst der nächsten Stunde zu nutzen. Und wenn du jetzt gerade nicht die volle Aufmerksamkeit für deine Idee bekommen kannst, dann ist abwarten die bessere Strategie. Meine Erfahrung ist, dass sich Zeitfenster öffnen, schließen, aber eben auch wieder öffnen, so wie das bei unserem Newsletter der Fall war. Der erste kam zu früh, aber deswegen komplett abhaken. Warum? Jahre später kam er wieder und diesmal sogar mit deutlich mehr Schlagkraft. Also haben wir den alten Verteiler reaktiviert und erst mal alle gefragt, ob sie denn den neuen Newsletter auch bekommen wollen. Dafür ist ja rechtlich der sogenannte doppelte Opt in, also die zweimalige Zustimmung erforderlich. Und als wir die hatten, dann konnten wir sofort mit einem viel größeren Verteiler wieder neu loslegen und durchstarten. Ich denke bei diesem Thema deshalb auch daran, dass es enorm wichtig ist, sich von Rückschlägen nicht einschüchtern zu lassen. Manchmal ist die Zeit einfach nicht reif für die Idee oder noch nicht gekommen. Wer dann beharrlich dranbleibt und auch noch flexibel und aufmerksam genug ist, seine Strategien anzupassen, der nutzt bereits das rechte Timing zu seinem Vorteil. 1962 zum Beispiel stellte sich eine kleine Band mehreren Plattenfirmen vor. Sie erhielt lauter Absagen. Das Unternehmen Decker Records bescheinigte ihnen, Gitarrengruppen seien gerade völlig aus der Mode. Schlechtes Timing für den Moment jedenfalls. Die Truppe gab aber nie auf und fand schließlich doch noch eine Plattenfirma. Der Name der Band Naja, ich habe es im Prinzip schon verraten. Kenner wissen the Beatles. Es gibt inzwischen sogar einige echt lustige und beachtliche Studien von Wissenschaftlern zum perfekten Timing für alle möglichen Ereignisse und Vorhaben. Zum Beispiel das beste Timing für den ersten Kaffee am Tag oder den besten Tag für die Bewerbung, den idealen Tag für das Vorstellungsgespräch oder die richtige Uhrzeit für eine Präsentation, gutes Timing für Telefonate, die beste Zeit für Sport, wenn man abnehmen will und oder den besten Zeitpunkt für mehr Geld. Die ausführlichen Infos und Studien dazu findest du auf der Karrierebibel, die erzähle ich jetzt nicht alle und ob das alles immer so verallgemeinerbar ist, naja, glaube ich jetzt nicht so. Aber aus Chronistenpflicht und eigener Neugier und natürlich auch aus Unterhaltungsgründen sammle und teile ich gerne solche Studien für dich hier und heute und dein perfektes Timing. Aber bedeutet das vor allem. Erstens, verstehe den Kontext. Sei dir der Situation bewusst, in der du dich gerade befindest. Was sind die aktuellen Umstände und welche Faktoren können dein Timing beeinflussen? Zweitens, höre auf dein Bauchgefühl. Oft hat man ja so ein Gefühl dafür, wann der richtige Moment gekommen ist. Wenn sich etwas richtig anfühlt, dann kann das ein ziemlich gutes Zeichen dafür sein, dass das Timing gerade stimmt. Ansonsten sammle Informationen. Je mehr du über die Situation weißt, desto besser kannst du das Timing einschätzen. Das kann auch bedeuten, Trends zu beobachten, vorherige Ereignisse zu analysieren oder Ratschläge von Experten einzuholen. Plane voraus. Überlege dir im Voraus, wann der beste Zeitpunkt sein könnte, um bestimmte Entscheidungen zu treffen oder eben Aktionen zu starten, siehe unser Newsletter oder damals meine Stories. Berücksichtige möglichst viele Anhaltspunkte, aber eben auch mögliche Verzögerungen oder Veränderungen in der jeweiligen Situation. Fünftens, bleibe flexibel. Manchmal läuft alles schief oder so gar nicht nach Plan. In dem Fall musst du bereit sein, dein Timing anzupassen, wenn es neue Informationen gibt oder sich die Umstände drumherum einfach Nändern. Siehe Punkt 1, also der Kontext. Und sechstens, schließlich nutze den richtigen Moment. Ja, warte nicht zu lange, sei aber auch nicht voreilig Der richtige Zeitpunkt. Das ist oft eine Balance zwischen Geduld und Initiative. Timing ist oft so eine Mischung aus Strategie, Intuition und Anpassungsfähigkeit. Es gibt eben nicht nur den einen perfekten Moment, aber du kannst an diesem durchaus noch mal sorgfältig feilen, dich flexibel anpassen und durch gute Planung sehr nah an das perfekte Timing herankommen. Deshalb mache ich an dieser Stelle auch Schluss für heute und wir hören uns dann kommende Woche wieder. Ich freue mich.
Dein Jochen, das war oh my job, dein Kick für Kopf und Karriere. Hat dir die Folge gefallen? Dann vergiss nicht, den Podcast gleich zu abonnieren und empfehle uns deinen Freunden. Wir freuen uns auf ein Wiederhören.