11 größte B2B-Leadgen- und LinkedIn-Learnings
18 Nov 2024 · 26 min
Robert Heineke shares what he learned about B2B lead generation and LinkedIn over five years. He covers content creation, sales funnels, and how to use LinkedIn as a lead channel.
Questions this episode answers
Over 500 inbound leads in the last 12 months.
101 inbound meetings in 30 days.
Three times per year.
November 18, 2024.
Chapters
In den letzten jahren haben wir LinkedIn zum absolut besten Lead Kanal für uns aufgebaut. Alleine in den letzten 12 Monaten haben wir über 500 Inbound Leads erhalten. Und das Beste daran ist, dass das nicht nur für uns so gut funktioniert, sondern auch für Gründerinnen und Gründer, mit denen wir täglich zusammenarbeiten. Und in diesem Video möchte ich dir gerne zeigen, was unsere elf größten Learnings waren aus den letzten fünf Jahren LinkedIn und vor allem fünf Jahren BB Legion. Die Präsentation, die ich dir gleich vorstellen werde, ist von unseren Business Scaling Days, ein zwei zweitägiges Live Event, was wir dreimal pro Jahr veranstalten, sowohl in Hamburg als auch auf Mallorca. Wenn du mal mit dabei sein willst, findest du alle Details dazu hier unter diesem Video. Würde mich freuen, dich vielleicht auch mal persönlich kennenzulernen. Und jetzt würde ich sagen, springen wir direkt in die Folge rein. Eine Sache mache ich mir immer wieder klar und zwar, dass unsere Zielgruppe jeden Tag aktiv auf LinkedIn ist. Und das gilt mittlerweile fast für alle BB Zielgruppen, die es da draußen gibt. Es gibt wirklich nur noch eine Handvoll von Ausnahmen. LinkedIn hat über 20 Millionen Mitglieder alleine im DACH Raum. Das bedeutet, man sollte sich natürlich die Frage stellen, wie kann man das für sich nutzen, wenn die Leute wirklich jeden Tag da sind und auf der Plattform Zeit verbringen. Und ich habe mir mal überlegt, was so deine Konkurrenz vielleicht auch in deiner Branche schon macht. Denn mein Gefühl ist, dass deine Konkurrenz noch schläft. Die meisten haben kein Profil, kein Content und keine Aktivität. Und das ist immer so die beste Voraussetzung, wenn du der Erste oder die Erste auf einer Plattform bist und wirklich innerhalb kürzester Zeit deine Zielgruppe auch für dich besetzt. Denn alle Leute, die später kommen, haben immer per se erstmal einen Nachteil, weil sie einfach später sind. Und wenn du es aus dieser Perspektive wirklich siehst, wir sehen das auch bei vielen Gründerinnen und Gründern, mit denen wir eins zu eins zusammenarbeiten, dass in vielen Branchen noch gar nichts los ist. Die haben noch nicht mal angefangen, die Konkurrenz. Es gibt immer wieder Leute, die das aus dem Augenwinkel sehen, dass Wettbewerber damit anfangen und dann fangen sie erst an. Und das so das Schlimmste, was man machen Du willst die Nummer eins sein auf der Plattform. Dann gibt es ein paar Leute, kann ich mir vorstellen, auch Konkurrenten von dir, die vielleicht schon vernünftiges Profil haben und irgendwie mittelmäßigen Content so nach Bauchgefühl posten. Der nächste Punkt ist, dass, und da wird es jetzt schon wirklich dünn und da kommen wir halt sehr schnell hin, wenn die Leute mit uns zusammenarbeiten, dass du wirklich Profi Content hast und vor allem Reichweite. Das ist das, was ich immer wieder auch klar machen will. Content bringt dir nichts, wenn ihn niemand sieht. Und Das bedeutet in 90 Tagen und mindestens Ansichten mit deinem Content zu erzielen, ist auf jeden Fall ein Ziel, was du im Hinterkopf behalten solltest. Und genau darauf optimieren wir auch immer in der Zusammenarbeit. Wenn man jetzt aber mit uns wirklich 1 zu 1 zusammenarbeitet, und das war der Punkt, den ich auch machen wollte, hast du nicht nur Content, nicht nur Reichweite, nicht nur ein inbound LinkedIn Profil, sondern auch ein Sales Funnel dahinter. Und damit ist man wirklich an der absoluten Speerspitze jeder Branche aus meiner Sicht. Selbst wenn die Leute schon irgendwie was machen, bist du damit meilenweit voraus. Und das führt auch dazu, dass man wirklich, wirklich zwei bis drei Jahre ohne Probleme Vorsprung hat in einer bestimmten Branche. Und da kann ich eben nur empfehlen, heute zu starten, das sich aufzubauen, bestenfalls sich direkt auch Unterstützung zu suchen, so schnell wie möglich diese Reise zu machen, sodass man wirklich ganz entspannt seine Branche wirklich besetzen kann, seine Zielgruppe besetzen kann und dann wirklich auch ein paar Jahre Vorsprung hat. Weil das ist häufig der Fehler, den viele Gründerinnen und Gründer machen, dass sie halt zu spät aufspringen, immer wenn schon Konkurrenten irgendwie aktiv sind und dann merken so, hey, hätte ich irgendwie mal damit angefangen. Mein learning daraus war, LinkedIn steht noch ganz am Anfang in den meisten Branchen, natürlich nicht wie bei uns bei den LinkedIn Beratungsunternehmen, das irgendwie schon ein ganz schönes Haifischbecken geworden, aber auch ich sorge natürlich dafür mit meinem Team, dass wir immer einen Schritt voraus sind. Das hat jetzt zum Beispiel dafür gesorgt in den letzten Monaten, dass wir dieses Konzept von LinkedIn Sales Funnels immer weiter gepusht haben. Und du darfst nicht wundern, ich sehe aus Augenwinkeln jetzt immer mehr Leute, die plötzlich über LinkedIn Funnels sprechen und ich denke mir so, der Vorsprung ist leider nicht so groß wie in anderen Branchen, aber es bedeutet, man muss einfach immer einen Schritt weiter sein und dafür sorgen wir halt in unserer Arbeit und in vielen Branchen ist das was wir tun, hast du damit einen riesen Vorsprung. Nächster Punkt ist aus meiner Sicht immens wichtig. Ich habe wirklich selber lange Zeit Content gemacht, um Content zu machen. Also wirklich, ich hatte nicht mal einen Blocker in meinem Kalender dafür, sondern ich habe das wirklich so zwischen Tür und Angel Montag morgens teilweise gemacht und so, oh, ich muss noch Content machen und fertig. Und das hat man schnell gemerkt, denn ich habe wirklich so wenig Zeit wie möglich investiert und wirklich gesagt, hey, wir machen das irgendwie mal so und all sowas. Und dann habe ich aber gesehen, wie viel Zeit, Liebe und Mühe in ihren Content steckt und da wurde mir klar, dass ich besser werden muss. Und das Gute ist auch, dass immer so eine Plattform über die Zeit sich professionalisiert. Content wird immer professioneller und dass natürlich der Content, der am professionellsten ist, mehr Reichweite bekommt und Aufmerksamkeit bekommt. Habe wirklich nicht nur diese Reels oder die Shorts von AC gesehen, sondern auch jede Woche hat sie eine Slideshow gemacht und ich war so, hey, da muss ich am Ende wirklich mal auf ein neues Level steppen. Und dann habe ich wirklich angefangen Content ernst zu nehmen und es hat sich krass gelohnt, denn plötzlich haben wir solche Post hier auf die Beine gestellt und das Woche für Woche, wo wir Leute wirklich nicht nur viel Reichweite bekommen haben und vielleicht sind die drei Poster rechts nicht so verrückt, aber eine Kennzahl für mich ist auch einfach Interaktion und vor allem auch die Qualität. Wir haben die Leute direkt in Leads verwandelt bekommen Und da wurde mir klar, dass man halt mittelmäßiger Content immer nur zu mittelmäßigen Ergebnissen führt, weil jeder hat es natürlich von uns gehört irgendwie so, ja guter Content führt zu guten Ergebnissen. Aber das ist mir so klar geworden. Wenn du Content machst, um Content zu machen, erwarte wirklich keine großen sensationellen Ergebnisse. Sie es wirklich als Teil deines Jobs und als Arbeitsprobe. Und umso mehr Zeit, Liebe und Mühe du da reinsteckst, desto mehr kommen potenziell auch raus. Das führt mich nämlich zum nächsten Punkt, die Frage, wie übernimmt man das richtig? Und da bin ich mal über das Buch Atomic Habits gestolpert. Vielleicht hast du auch schon gelesen, wenn nicht, absolute Empfehlung. Schreib gerne mal in die Kommentare, wenn du das Buch schon gelesen hast. Und da gab es einen coolen Satz drin und zwar Wenn du Verhalten ändern willst, musst du als erstes eine neue Identität annehmen. Und das hat sehr mit mir resoniert, weil er Hey, du willst jede Woche irgendwie joggen gehen, dann packst du das in deinen Kalender. Klar, Aber wenn du sagst, ich bin jetzt ein Läufer oder ich bin Marathonläufer, dann ändert das was mit uns. Wenn du sagst, ich will regelmäßig ins Fitnessstudio gehen, dann bin ich Halt irgendwie ein Fitness Bro oder so. Also man muss diese Identität annehmen. Und zum Beispiel bei YouTube hat mir das unglaublich geholfen zu sagen hey, ich bin YouTuber, auch wenn ich nur ein Video pro Woche mache, aber es ist irgendwie ein kleiner Teil meiner Identität. Und da wurde mir klar, dass ich die Identität eines Content Creators annehmen musste, um richtig gut in dem Thema zu werden. Denn ich habe akzeptiert, dass Content ab jetzt Teil meines Jobs ist. Und das kann ich dir wirklich auch nur empfehlen. Wenn du LinkedIn als Lead Kanal aufbauen willst, dann ist guter Content Teil deines Jobs. Das ist einfach eine Aufgabe, die in deinem Kalender sein muss und habe dafür einfach mehr Zeit und Geduld eingeplant. Ganz wichtig. Habe jetzt einen festen Blogger jede Woche sozusagen im Kalender dafür Und nur das dieses Shiften, das OK, Content ist Teil meines Jobs und ich habe Zeit dafür im Kalender so viel verändert, weil ich plötzlich Raum um Zeit dafür hatte, darüber nachzudenken, denken richtig guten Job zu machen. Und wirklich, das merkt man. Großes Learning für mich war wenn du LinkedIn als Lead Kanal aufbauen willst, dann bist du Content Creator und guter Content ist Teil deines Jobs. Und das gilt für jede Plattform, egal ob du YouTube machst, egal ob du Instagram machst, egal ob du TikTok machst. Wirklich zu sagen ich bin Content Creator oder ich bin TikToker, ich bin YouTuber, ich bin LinkedIn. Da ist vielleicht nicht das Wort, aber dass man wirklich, dass Content Teil deines Jobs ist, hat mir sehr geholfen, um wirklich das Thema ernster zu nehmen über die Jahre. Ich weiß nicht, wenn du mal in einem Training von mir mit dabei warst, habe ich mal erzählt, was ich alles ausprobiert habe und es gibt wirklich nichts, was sie nicht ausprobiert habe. Egal ob Content auf jeglichen Plattformen. Ich habe täglich Instagram Stories gemacht, Facebook Post gemacht, eine Facebook Gruppe gemacht, habe Kaltakquise ausprobiert, ein Sales Team. Ich habe zwei Sales Mitarbeiter eingestellt Vorträge und Messen gemacht, auf jeder Plattform gepostet noch vor ein paar Jahren, die es irgendwie gab und war jeden Tag in Hamburg lunchen mit Leuten und das Ding ist, wir haben einfach eine bessere Lösung gefunden und darauf bin ich immens stolz, wirklich LinkedIn Sales Funnels aus meiner Sicht, egal ob es ein Lead Magnet Funnel ist, der direkt auf einen Termin pitcht oder Ob es ein Live Workshop ist, ob es ein Vortrags Funnel ist, mittlerweile haben wir eine Handvoll von Funnels für LinkedIn, macht das Leben halt viel, viel leichter und das will ich dir auch nur mitgeben, dass man all diese 1000 BB Wachstumsstrategien da draußen machen kann. Aber das aus meiner Sicht, das was wir da auf die Beine gestellt haben, absolut die einfachste Strategie ist, die es da draußen gibt, wenn man sie sauber nach und nach umsetzt. Das bedeutet, ein Sales Funnel für LinkedIn schlägt alle klassischen BB Akquise Strategien und da würde ich wirklich in eine Competition mit jedem anderen irgendwie gehen, weil aus meiner Sicht das wirklich der charmanteste und der straighteste Weg ist, um inbound Leads zu bekommen und auch über LinkedIn zahlende Kunden zu gewinnen. Genau was mitgeben will. Stell dir vor, ein LinkedIn Kontakt liest seit Monaten dein LinkedIn Content und ist absoluter Fan von dir, er feiert dich, er findet es richtig cool, was du tust, liest jeden Post, like jeden Post, kommentiert jeden Post und selbst wenn er bei dir kaufen will, also wirklich großes Interesse daran hat, irgendwie mit dir zusammenzuarbeiten, ist unglaublich schwierig im Content zu transportieren, was du eigentlich konkret anbietest, weil ich weiß nicht, ob du das mal probiert hast, irgendwie Post darüber zu machen, was konkret dein Angebot ist, Ist halt sehr schwierig. Man kann so Testimonials zum Beispiel machen, da kann man es ein bisschen besser greifen, aber ist halt immer noch schwierig. Das bedeutet, du brauchst auf jeden Fall ein Lead Magnet oder Webinar Funnel für LinkedIn, alleine um deinen Kontakten dein Angebot erklären zu können, weil das Beste ist, dass natürlich der Lead Magnet und auch der Webinar Funnel dann auf ein Beratungsgespräch pitcht, auf ein unverbindliches. Und da hast du ja die Chance, dann im Gespräch sozusagen den Leuten zu erklären, was du eigentlich konkret tust, was ich daraus gelernt habe, deine LinkedIn Kontakte warten teilweise auf den nächsten Schritt. Also das beobachte ich zum Beispiel immer wieder bei Leuten, die teilweise zwei Jahre nur Content gemacht haben, kein Funnel dahinter haben und sich dann wundern, dass sie kaum Anfragen bekommen. Wenn man das dann aber mit denen ausrollt, dann wundern sie sich plötzlich, wie viele Leute da immer bei dem ersten Launch auf der Matte stehen, weil viele Leute wirklich nur darauf gewartet haben, endlich sozusagen ins Gespräch mit dir zu kommen und mehr über dein Angebot zu erfahren. Und das hat auch das Umdenken bei mir so ein bisschen ausgelöst, dass man ja nicht versucht, den Leuten irgendwas aufzuschwatzen, sondern du erklärst nur aus bestem Gewissen sozusagen, was du eigentlich anbietest. Und wenn das für die Leute relevant ist und interessant ist, dann melden sie sich auch bei dir. Und das funktioniert halt unglaublich gut, gerade bei einem Webinar Funnel, weil man da die Chance hat, auch ein bisschen ausführlicher zu erklären, was man tut. Kann Case Studies zeigen, kann ganz genau zeigen, was man eigentlich in der Beratung macht oder in der Zusammenarbeit macht. Aber dieses Mindset so es gibt ganz viele LinkedIn Kontakte, die eigentlich nur darauf warten, das aus meiner Sicht eine coole Story, die einfach hilft, um auch den nächsten Schritt zu gehen. Dann erwische ich mich auch teilweise immer wieder in der Situation so ich habe LinkedIn Content und einen Funnel, aber es kommen immer noch nicht genug Leads. Und wo man ganz schnell irgendwie in eine Falle tappt, ist genau an diesem Punkt, wo man dann sagt, ich brauche vielleicht doch noch eine schicke Webseite, vielleicht muss ich doch noch einen YouTube Kanal starten oder einen Podcast machen. Aber sei gesagt, diese Situation ist völlig normal. Was mir unglaublich geholfen hat, ist in Iterationsschleifen zu denken. Einfachstes Beispiel ist, du gehst auf den Golfplatz und das erste Mal, guess what, triffst du vielleicht gerade so den Ball. Aber wirklich, dass das konsequent in eine Richtung geht und dann noch auf dem Green landet, relativ unwahrscheinlich. Und so ist natürlich mit LinkedIn Content und dem Funnel auch, dass das beim ersten Anlauf richtig funktioniert, selbst unter der besten Anleitung, sehr unwahrscheinlich. Und das bedeutet, dass man alle Elemente im Sales Funnel einfach jeden Tag ein bisschen besser machen sollte. Und da kommt witzigerweise Atomic Habits auch wieder ins Spiel. Ich glaube, die Anfangsstory im Buch, die erste Story dreht sich darum, dass ein Red Run Team, Rennrad Team gesagt hat, jeden Tag machen wir alle Prozesse ein Prozent besser. Und das habe ich auch so ein bisschen übernommen dafür, dass wirklich sage, hey, ich halte heute eine Präsentation zum zweiten Mal, was kann ich daran verbessern? Titelbilder, Pitch vielleicht ein bisschen anders, hier und da eine Folie tauschen, Promotion mache ich dieses Mal wieder neu. Was kann ich daran besser? Vielleicht eine E Mail mehr irgendwie in einer kürzeren Zeit, aber dass man wirklich versucht, alle Elemente einfach ein bisschen besser zu machen. Und besserer Content, der führt bestenfalls zu mehr Reichweite, bessere Promotion führt zu mehr Teilnehmern und ein besserer Workshop oder ein besseres Webinar führt am Ende zu mehr Leads und zu mehr Inbound. Was ich nur mitgeben kann, ist mit Content und dem richtigen Funnel hast du alles, um genügend Inbound Leads jeden Monat zu bekommen. Alleine unser Lead Magnet Funnel hat in 30 Tagen 101 Inbound Termine ausgespuckt und ich hatte auch nur LinkedIn Content, wirklich 4 Post, 4 LinkedIn Post und ein Funnel bzw. 4 Lead Magnet Funnels. Aber trotzdem, das hat dazu geführt, dass sich 101 Leute bei uns gemeldet haben und mehr zu einer Zusammenarbeit wissen wollten. Und das hat mir so geholfen zu wissen, hey, ich habe eigentlich alles, es muss einfach nur besser werden. Und dass man nicht anfängt, dann andere Sachen zu machen, sondern das einfach richtig gut macht. Learning ist, du musst die Sachen nur noch besser machen, immer in Iterationsschleifen. Das hätte mir wahnsinnig geholfen, weil das Gehirn tendiert immer sehr schnell dazu, wirklich dann neue Sachen anzufangen. Und das ist die Falle. Witzig ist, dieser Post ist mehr oder weniger aus einem Gag entstanden. Ich weiß nicht, ob du es mitbekommen hast. Seit irgendwie, keine Ahnung, ein paar Monaten ernähre ich mich hauptsächlich von Fleisch und Eiern und ein bisschen Gemüse vielleicht noch und habe in der Zeit irgendwie 8 Kilo abgenommen. Mittlerweile sind es fast, glaube ich, irgendwie 12 Kilo, die ich abgenommen habe. Und ich dachte mir so, ist ein Post für Freitag, hat nichts mit Business zu tun und ich schmeiß ihn einfach mal rein, Dass da so viel los ist, hätte ich jetzt tatsächlich nicht gedacht, dass der auch so viel Reichweite bekommt. Aber was ich daraus gelernt habe, ist halt eine Story, die man nicht jeden Tag liest. Kontroverses Thema, viel Fleisch zu essen in diesen Zeiten ist ja absolut wild geworden. Aber was ich daraus mitgenommen habe, ist, ein Interessent hat letzte Woche zu mir gesagt, machst du dieses Low Carb Ding eigentlich noch? Und das war einer so der Einstiegsfragen in das Gespräch, weil er diesen Post gesehen hat. Und da kannst du dir natürlich vorstellen, wie das Gespräch dann verlaufen ist. Es war halt auf einer ganz anderen Beziehungsebene, weil er erzählt hat, dass er das auch mal gemacht hat, das voll gut für ihn funktioniert hat, dass das auch mal wieder machen müsste und er ist Kunde geworden am Ende. Und das hat mir einfach gezeigt, so sehr BB irgendwie immer fachlich und vernünftig und rational ist, kriegt man über Social Content, kriegt man halt Leute super gut rausgelockt, kriegt auch eine ganz andere Beziehungsebene in den Sales Gesprächen. Und das will ich dir nur mal mitgeben, dass Social Content halt sich immens lohnt und ich habe es mir so verkauft bzw. Aus meiner Sicht auch das Learning Persönlichkeit wird belohnt mit Unvergleichbarkeit, weil keine Ahnung, ich bin der verrückte Typ, der irgendwie nur Fleisch isst und aus meiner Sicht auch bessere Kunden, weil ich werde nie vergessen, wir hatten einen Kunden, der ist bei uns ins Büro gekommen und wir hatten damals noch ein cooles Motto war aim high, move fast and have fun. Also hohe Ziele setzen, schnell sein und Spaß dabei haben. Der kam rein und meinte, zu Punkt 1 und 2 gehe ich mit, aber Punkt 3, dafür bin ich nicht hier. Und du kannst dir vorstellen, wenn jemand in der Zusammenarbeit mit uns keinen Spaß haben will, werden wir auch keinen Spaß haben und haben den dann tatsächlich abgelehnt. Und deshalb glaube ich, wenn du deine Persönlichkeit zeigst, ziehst du halt auch nur Leute an, die so ticken, wie du bist. Und das glaube ich, das Coolste, was man haben kann. Genau, Content und Reichweite sind eine Achterbahnfahrt. Also muss man wirklich sagen, gehört viel dazu. Es geht immer auf und ab und auf und ab und auf und ab und es gibt wirklich dauernd Änderungen auch in den Formaten. Also die längste Zeit habe ich das klassische Text Image Post gemacht, also wirklich genau das, was du kennst, egal ob Expert, Social oder Conversion, Content war immer ein Text oder eine Story plus ein Bild von mir. Wir haben einfach in den letzten Monaten gesehen, dass dieses Format gefühlt von der Reichweite so halbiert wurde. Also wirklich Ein Post mit 100 Likes hat klassische so Ansichten bekommen, bisschen darüber und jetzt sind es halt irgendwie nur noch 5000 Ansichten und da wurde mir klar, hey, wir müssen irgendwas ändern und haben einfach gesehen, dass Lightshow super gut funktioniert. Lead Magnets rauszugeben funktioniert gut und Reels funktionieren wahnsinnig gut und haben natürlich, mir wurde bzw. Klar, dass das halt viel, viel mehr Arbeit ist. Aber was mir klar geworden ist, der Algorithmus und Content Formate werden sich ständig verändern. Natürlich kann man darüber meckern und sagen, Mist, das Format, was ich immer gemacht habe, funktioniert jetzt nicht mehr. Aber diese Veränderungen bieten halt auch immer wieder neue Chancen, wenn man jetzt zum Beispiel früh auf Videos aufspringt und darin richtig gut wird. Und das ist zum Beispiel auch ein Ziel von mir, deshalb gibt es auch jede Woche ein Reel sozusagen auf LinkedIn. Irgendwie brauchen die mal Namen, Shorts, Real Videos. Jedenfalls ist das eine riesen Chance und ich glaube, so muss man sich das selbst so ein bisschen verkaufen, weil natürlich hätte ich mich ärgern können, so das Format, was über Jahre funktioniert hat, funktioniert jetzt nicht mehr immens gut, aber es bietet halt immer eine Chance, weil viele Leute halt super bequem sind und keine Lust haben, irgendwas zu verändern und dann irgendwie sechs Monate später merken sie, dass ihr Content überhaupt nicht mehr funktioniert und dass man da immer ein Auge dafür hat. Und jetzt kann ich dir wirklich sagen, probier mal eine Slideshow, Thema muss natürlich gut sein, probier mal ein Video, Video muss auch Thema muss gut sein und vielleicht ein Lied Magnet rauszugeben, da ist nämlich richtig was los. Und genau, wir haben jede Plattform da draußen gemacht, egal ob Facebook Ads, Facebook, YouTube, Instagram, Podcast, Xing, ich weiß gar nicht, ob da was fehlt. TikTok habe ich ausgelassen, aber ansonsten gibt es glaube ich keine Plattform, die ich nicht ausprobiert habe zur Akquise, bis wir irgendwann aufgehört haben und uns nur noch auf LinkedIn und einen Funnel konzentriert haben. Und ich weiß noch, es war wirklich eine dramatische Szene, als ich AC beigebracht habe, dass wir jetzt keinen Podcast mehr machen. Da gab es wirklich Tränen im Meeting, aber ich gesagt habe, ist die einzige Chance, dass wir wirklich eine Plattform machen, aber die richtig und das wirklich mal konsequent über drei Jahre. Und das haben wir wirklich drei Jahre durchgezogen. Was du heute siehst mit dem Podcast und YouTube ist alles viel Spaß standen und Instagram ist ja so ein bisschen Hobbyprojekt von mir. Aber wirklich, das hat so gut funktioniert, dass wir wirklich in drei Jahren drei Funnels gebaut haben, die über eine Million geknackt haben, nur weil wir es geschafft haben, das zu reduzieren. Das bedeutet, du brauchst nur LinkedIn, einen Sales Funnel und bestenfalls ein Webinar, eine Präsentation. Das hat am Ende auch bei mir zu diesen 3 goldenen Schallplatten geführt, wenn du nicht weißt, was sie sind. Die kriegt man jemals, wenn man über ein Funnel eine Million Umsatz gemacht hat. Und das funktioniert so gut, weil es niemand tut. Keiner traut sich andere Plattformen abzuschneiden, weil man dann doch jemanden sieht, der super erfolgreich auf Instagram ist, weil man doch jemanden sieht, der auf YouTube super erfolgreich ist. Und wenn ich dir einen Tipp geben könnte, wirklich schnapp dir eine Plattform und wer darin richtig gut. Und wenn du deine Leute bei Instagram findest, dann macht Instagram. Wenn du irgendwie voll der YouTube Fan bist, dann macht YouTube. Aber die Hauptsache ist, dass man wirklich eine Plattform sich schnappt und da all in geht. Ich glaube einfach für den Bereich ist aus meiner Sicht LinkedIn im Moment ungeschlagen. Genau, was man verstehen muss. Und das witzigerweise immer, wenn ich wieder mit Leuten spreche, die noch nie einen Inbound Lead erhalten haben. Ich glaube, viele Leute wissen gar nicht, wie schwierig es ist, wirklich regelmäßig Anfragen zu halten. Wenn du das schon mal ein paar Mal probiert hast, wirst du merken, dass die Leute dir nicht die Bude einrennen. Egal ob du die schickste neue Webseite hast oder ob du keine Ahnung was für Stunts machst. Es ist schwierig, das hinzubekommen. Man braucht Geduld, man braucht Ausdauer und man braucht auch Neugierde. Aber vor allem musst du zu jedem Zeitpunkt wissen, wo der Sales Funnel eigentlich klemmt, wenn du einen gebaut hast. Und dafür habe ich ein cooles Modell mitgebracht, habe ich mir ein bisschen von Ann Christin abgeguckt, die so ein Engpass orientiertes Arbeiten ausgepackt hast, glaube ich, aus irgendeiner BWL Vorlesung hat mir sehr gut gefallen, weil am Ende gibt es so 5 Phasen. Wohnen, Funnel klemmen kann. Engpass Nummer 1 ist Reichweite. Wenn einfach dein LinkedIn Content nicht genug Reichweite bekommt, dann braucht man sich auch nicht wundern, dass sich keiner einen Termin bucht, weil die Leute wissen noch nicht mal von dir was tun. Qualität des Contents prüfen, Content Formate mit Reichweite irgendwie ausprobieren und bestenfalls dein Content auch irgendwie in ein Trendthema bekommen. Also das ist ganz, ganz wichtig, dass man halt über Themen redet, die einfach im Markt relevant sind. Und das gibt es eigentlich in jeder Branche, muss man ein bisschen Gefühl dafür entwickeln. Phase Nummer zwei ist die Landingpage. Das bedeutet, egal ob für ein Lead Magnet oder für einen Inbound Vortrag oder für ein Webinar, du musst hinkriegen, dass sich Leute eintragen. Und da reden wir bestenfalls von in Raten warm über 50 Prozent und kalt über 20 Prozent. Bist du relativ gut von den Besuchern, die auf die Seite kommen, die sich dann eintragen. Was kann man alles machen? Mehr Promotion. Manche Leute sind da ein bisschen zu schüchtern. Ich würde immer vor jedem Webinar mindestens drei bis vier LinkedIn Post machen. Dann bessere Promotion ist auch eine absolute Kunst, wirklich jemanden in ein Webinar zu bekommen, weil die Leute sich Zeit nehmen müssen, teilweise nicht wissen, ob das wirklich für sie interessant ist oder nicht und manchmal auch ein neues Thema auszuprobieren. Wir haben zum Beispiel in den letzten vier Wochen vier unterschiedliche Gelaunche und da gab es halt schon krasse Unterschiede. Unsere 100 Link Tipps haben vielleicht irgendwie 100 Downloads bekommen, unsere haben über 500 Downloads bekommen. Also es bedeutet, das Thema entscheidet natürlich darüber, ob die Leute dir die Bude einrennen oder nicht. Und das kann auch bedeuten, dass man einfach mal ein neues Thema für den Lead Magnet oder für das Webinar benutzt, Aber das im Hinterkopf hat. Dann natürlich der Live Workshop, nehme ich mal hier als Beispiel, nicht den Lead Magnet, da ist zum Beispiel den Engpass Live Teilnehmer dann zu haben. Das kann bedeuten, vielleicht mehr Vorlauf, also früher mit der Promotion zu starten, anderen Termin zu nutzen. Das testen wir zum Beispiel gerade, dass wir längste Zeit immer Dienstag oder Donnerstag 16 Uhr gemacht haben. Ich habe jetzt aber zum Beispiel von Perspective gehört, dass sie die besten Erfahrungen so Dienstag, Mittwoch, vormittags gemacht haben und das werde ich jetzt testen. Und vielleicht auch Neugierde zu wecken, warum Leute dabei sein sollten und vor allem auch live. Also das muss man hinbekommen, damit man aus den Anmeldungen, die man hat, mindestens irgendwie 30 bis 50 Prozent wirklich live dabei sind. Das ist gut. Dann die Kalenderseite, also im Sinne von, dass Leute wirklich Termine buchen. Und da habe ich über die Zeit natürlich auch einiges gesehen, dass Leute wirklich nicht mal pitchen. Also auf einer Seite, so wenn du Interesse hast, einen Termin zu buchen, dann buch dir ein. Reicht natürlich nicht, damit die Leute wirklich einen Termin buchen. Pitchen länger ist da die Lösung. Vor allem auch häufiger den Link zum Beispiel auf jeden Fall in den Chat zu packen zu Calendly oder deinem Kalender Tool und auch immer wieder, wenn du Fragen beantwortest, wirklich darauf zu pitchen, warum die Leute sich einen Termin buchen sollten, weil da besteht so eine Gefahr und in die Falle bin ich auch getappt, dass man sich so selbst sagt, hey, die Leute sind jetzt dabei, buchen vielleicht nicht live einen Termin, die kommen schon noch. So eine ganz gefährliche Story. Ich habe mir selbst gesagt, wer live keinen Termin bucht, der kommt nicht mehr. Und das hat sehr viel verändert, weil ich dann wirklich darauf optimiert habe, den Leuten Einreize zu geben, sich live einen Termin zu buchen. Und das funktioniert deutlich besser, weil wenn du die Leute erstmal im Kalender hast, ist das immer besser, als wenn du sie nicht im Kalender hast. Genau. Und letzter Punkt ist dann wirklich Inbound Leads und Kunden. Da kommt dann das Thema Sales ins Spiel. Sales Skript optimieren, Vorqualifizierung, Einwände behandeln können. Eine saubere Pipeline könnte man dann zum Beispiel ergänzen und da sind die meisten halt auch blank, dass sie keine Pipeline haben. Nicht wissen, wie man Einwände wie zum Beispiel Zeit behandelt. Wenn dir ein Interessent sagt, hey, hört sich super gut an, ich würde es unbedingt mit dir machen, aber erstmal in zwölf Monaten, da musst du eine Antwort drauf haben. Und auch Vorqualifizierung. Du kannst halt Leute nicht konvertieren, die gerade keinen Bedarf haben. Aber das sind die fünf Phasen aus meiner Sicht, die man wirklich beherrschen muss, damit ein Funnel funktioniert. Sieht vielleicht am Anfang ein bisschen überwältigend aus, aber am Ende ist es dann eine Maschine, die halt wirklich verlässlich funktioniert und man sich jede Woche fragen kann, wo klemmt es? Also fragt sich jede Woche, wo klemmt der Sales Funnel und arbeitet dann an dem Engpass, sodass die Leads fließen können. Und das ist halt ein cooles Modell, mache ich auch eigentlich Woche für Woche, dass mir angucke, wo klemmt es jetzt gerade und dann all meinen Fokus für die nächsten Wochen darauf richte, bis sozusagen wirklich sauber darüber Leads und Kunden kommen. Eine Sache ist mir in den letzten Jahren noch klar geworden. Menschen kaufen bei Menschen, wenn sie dich kennen, dir vertrauen und sie Bedarf haben. Und das ist ganz wichtig. Ich glaube, in Deutschland gibt es immer noch dieses Vorurteil gegenüber Vertrieblern, dass man Leuten irgendwie was aufschwatzen kann. Keine Ahnung, wenn du zum Mediamarkt gibst und ein Verkäufer dir irgendwas andrehen will, dass das Vertrieb ist. Aber gerade wenn du, keine Ahnung, eine Agentur bist, Beratung, Software etc. Kannst du die ersten zwei Sachen beeinflussen, dass sie dich kennen und dir vertrauen. Aber du kannst nicht dafür sorgen, dass die Leute einen Bedarf haben für dein Angebot bzw. Für das Problem, was du löst. Und das glaube ich, muss man sich klarmachen und kann dadurch auch ein bisschen tiefer durchatmen, weil am Ende man dann einfach nur einen guten Job machen kann. Und wenn die Leute dann irgendwann den Bedarf haben, melden sie sich bei dir. Also wir haben Kunden, die haben teilweise vier Jahre meinen Podcast gehört und haben dann realisiert, dass Sie LinkedIn machen müssen. Ich weiß noch, Daniel Bitmon kannte mich, glaube ich, auch drei Jahre aus dem Augenwinkel und hat dann gesagt, hey, Wir müssen irgendwie LinkedIn machen und ist dann auf mich zugekommen und wir haben zusammengearbeitet. Und das bedeutet, du kannst jeden Tag eigentlich nur top of mind sein. Die Leute können dich immer wieder im Feed sehen und du kannst nun genug Leute aus deiner Zielgruppe erreichen, bis sie das Problem haben, das du lösen kannst. Das bedeutet, Vertrauen entsteht nicht über Nacht und du kannst niemandem etwas verkaufen, der keinen Bedarf hat. Das muss man sich immer wieder klar machen. Hätte mir unglaublich geholfen, das früher zu verstehen, weil man immer diese Hoffnung hat, oh Gott, jetzt sind diese ganzen Leute da, aber keiner kauft, weil sie vielleicht einfach aktuell keinen Bedarf haben. Um das Ganze zusammenzufassen, findest du hier nochmal alle elf großen Learnings. Wenn dir das Video gefallen hat, würde mich wahnsinnig über ein Like freuen und dann sehen wir uns in der nächsten Folge. Bis gleich.
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