3,2 MIO. für JEDEN Gründer durch Förderungen - Interview Christopher Nigischer
28 Oct 2024 · 46 min
German-language podcast interview (recorded Oct 28, 2024) between Robert Heineke and Christopher Nigischer about public funding for startups and SMEs in Germany. Nigischer explains his company Considerate GmbH (founded ~14 years ago, ~54 employees) and how public grants accelerated electronics R&D (they raised ~7.3M EUR in grants). He details the research tax credit (Forschungszulage) introduced/expanded since 2020 (retroactive up to 4 years, ~35% rate), eligibility (broad: AI, biotech, medtech, process and social innovations), application effort and timelines (fast cases: application in ~7 days, decision ~3 months; larger programs can take ~1 year), cashflow/repayment mechanics (often retroactive reimbursements; Forschungszulage is non-taxable), and practical grant-seeking strategies. He outlines client profile (5–250 employees; often tech-heavy; ideal ~5 employees and 2 years in market), common objections (time, capacity, pride), consultancy compensation (base fee €3–5k + success fee 10–15%), and go-to-market lessons (webinars perform well: ~50% close rate from meeting; 60 customers from webinars in 2023; LinkedIn ads lead cost improved from €100–120 to ~€35). They also discuss training subsidies (Agentur für Arbeit programs reimburse training hours, not whole salary).
Questions this episode answers
7,3 Millionen Euro
54 Mitarbeiter
bis zu 3,2 Millionen Euro pro Jahr (als mögliche Förderhöhe für Unternehmen)
etwa 30–35% Förderquote (als Beispiel für gute Erfolgschancen)
bis zu vier Jahre rückwirkend (seit 2020 angewendet)
Chapters
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge. Ich freue mich. Heute ist Christopher Niegescher zu Besuch. Christopher und ich arbeiten seit sechs Monaten im Kontext von Leaders Mieter zusammen und heute werden wir mal über das Thema Fördermittel sprechen und was sich in den letzten 6 Monaten so getan hat. Christopher, schön, dass du da bist.
Hallo Robert, ich freue mich da zu sein.
Lass uns loslegen. Ich weiß noch die ersten Gespräche und auch als wir beschlossen haben, dann zusammenzuarbeiten, hast du sehr begeistert von Fördermitteln gesprochen. Und man hatte so das Gefühl, und ich glaube, das passiert immer, dass die ganze Welt sich dann um das eigene Thema dreht. Das passiert mir immer bei LinkedIn, bis ich dann immer irgendwie jemanden neuen Freund irgendwie kennenlerne oder so, der meint echt, LinkedIn ist das ein Ding. Und ich habe das Gefühl, im Gespräch mit dir damals war es auch so, Fördermittel ist das ein Ding? Macht man das? Ist man das irgendwie wissen? Und ich weiß noch, wie begeistert du davon erzählt hast. Erzähl doch mal sozusagen, was ihr mit eurer Firma tut und vielleicht machen wir da den Einstieg dann, für wen eigentlich Fördermittel interessant ist und dass das doch ein größeres Ding ist, als man vielleicht glaubt.
Ja klar, sehr gerne. Ich habe die Considerate GmbH vor 14 Jahren mit Till gemeinsam gegründet. Wir haben die ersten Jahre vielleicht auch ein bisschen fahrlässig gesagt, keine Konzentration auf Kernkompetenzen, wir machen alles Mögliche. Das haben wir dann auch gemacht, sind auf 20 Leute gewachsen.
Das war eine Strategie.
Das war eine Strategie und haben dann festgestellt, naja, für die Altersversorgung ist das noch nicht ausreichend, also müssen wir uns schon fokussieren und haben dann einerseits Elektronik entwickelt, das machen wir nach wie vor für die Automobilindustrie und die Finanzierung dieser ganzen sehr teuren Elektronik haben wir mit Fördermitteln finanziert. Und da wir gesehen wow, krass, da geht was. Also konkret in Zahlen, haben wir für uns selbst, für unsere Elektronik Entwicklungsthemen 7,3 Millionen Euro an Fördermittel rangeholt. Und um das in Relation zu setzen, wir sind jetzt bei 54 Mitarbeitern, also kein Mittelständler, noch kein so ein richtig Schwergewichtiger, sondern eine kleine Quetsche. Da ist das schon ein Haufen Kohle. Hätte aber im Umkehrschluss auch bedeutet, ohne die Fördermittel hätten wir viele Anteile abgeben müssen an Investoren oder ähnliches, wären nicht mehr Herr im eigenen Haus. Also das haben uns Fördermittel auf jeden Fall bewahrt, hier die Firma in den eigenen Händen halten zu können. Wir haben so krass viel darüber gelernt auf dem Weg, dass dann eigentlich auch von selber Partner und Firmen, die uns halt näher kannten, auf uns zukommen. Und sag mal, wie könnt ihr euch das eigentlich alles leisten, wenn ihr so klein seid? Wie macht ihr das und könnt ihr das für uns auch machen? Und so gab dann eins das andere. Und seit 2020 gibt es auch ein neues, sehr attraktives Instrument in Deutschland in der Fördermittelwelt für Innovationen, das halt auch rückwirkende Förderung ermöglicht. Und das hat die Tore geöffnet. Also bis 2020 musste man sagen, war Fördermittel für Innovation, also für neue Produkte, Verfahren, Dienstleistungen eigentlich eine Sache von bis Unternehmen in Deutschland. Und du hast auf diesen ganzen Veranstaltungen, Konferenzen immer die gleichen alten weißen Männer getroffen, die so ein bisschen auf so einem Karriereabstellgleis gelandet sind und sich dann um Fördermittel kümmern muss. Und seit 2020 ist ein anderer Schnack, weil es ist vom Markt gewachsen auf Unternehmen, so Größenordnung, die dafür in Deutschland in Frage kommen und die sich pro jahr bis zu 3,2 Millionen Euro Fördermittel. Aus diesem neuen Instrument, nennt sich Forschungszulage, sichern können. Und Forschung führt eigentlich schon fast in die falsche Richtung. Es kann jeder nutzen, der innovativ ist, der neue Produkte, Verfahren, Dienstleistungen entwickelt. Und seither, also Wir haben bis 2020 mit zwei Handvoll Kunden jedes Jahr gearbeitet. Jetzt sind es jedes Jahr hunderte Kunden und dementsprechend aber auch die Notwendigkeit, wie fährst du das nach mit dem Vertrieb und marketingaktivitäten? Weil bis 2020 hatten wir kein Marketing, das war alles im Netzwerk und dann kam alles auf einmal dieses neue Förderinstrument Corona, wie wir alle wissen, also keine Veranstaltungen mehr, keine Buddies treffen und Geschäfte halt mit Handschlag machen, sondern musstest auf einmal alles digital abwick. Und das war für uns der Einstieg in eine Marketingreise, die dann Gott sei Dank jetzt 2024 zu euch geführt hat.
Ja, spannend. Wie geht man an dieses Thema ran? Weil ich glaube, ihr hattet ja wirklich ein konkretes Projekt, ein innovatives Projekt und da war sozusagen wahrscheinlich die Grundlage, sich mal mit Fördermittel irgendwie zu beschäftigen. Das Erste, was natürlich so in den Kopf irgendwie kommen würde, für wen ist das wirklich relevant und wer gilt denn auch als innovativ? Weil ich kann mir vorstellen, dass schon da bei den meisten irgendwie so scheitert, Keine Ahnung, wir entwickeln hier irgendwie was Cooles oder wir haben ein ganz cooles Unternehmen gegründet, aber so richtig innovativ fühlt sich das vielleicht für den einen oder anderen Gründer gar nicht so sehr an. Kannst du mal vielleicht ein paar Beispiele nennen oder wer da wirklich in diese Kategorie von innovativen Unternehmen und Projekten fällt?
Also ich würde das vielleicht ganz weit so Fördermittel gibt es für jeden. Es gibt Förderinstrumente in Deutschland allein ohne EU Irre, also alles. Wir haben unter Förder Finder DE auch eine durchsuchbare Datenbank, die frei zugänglich ist, wo man sich mal orientieren kann und seinen Suchbegriff eingeben kann. Wenn du da zum Beispiel Künstliche Intelligenz eingibst, was ja ein aktuell großes Schlagwort, dann findest du da so 130 140 Treffer an Programmen, die aktuell verfügbar sind für Innovation im Bereich Künstliche Intelligenz. Und das wäre schon mal eines der Schlagworte, die du gerade gefragt hast. Also dazu, das ist so, wenn man auch so will, die aktuelle Sau, die durchs Dorf getrieben wird, die hieß vor ein paar Jahren vielleicht noch Digitalisierung, aber dann ist es ebenso Bioverfahrenstechnik, Maschinenbau, Robotik, Augmented Reality, Virtual Reality, Medizintechnik im Allgemeinen, erneuerbare Energien, also eigentlich alles, wo durchaus auch Technik mit am Start ist. Das ist häufig ein Einfallstor, nicht das Ausschließliche. Es können auch soziale Innovationen, Prozessverfahrensinnovationen sein. Du merkst schon, die Antwort läuft auf fast alles hinaus, weil in allen Bereichen, in denen wir in der Wirtschaft unterwegs, hast du Innovation als Treiber von Wachstum, als Treiber auch von zukünftigen Wertschöpfungsprozessen. Und für viele dieser Aktivitäten gibt es die eine oder andere Art von Fördermitteln. Die große Herausforderung ist halt, den richtigen ersten Schritt zu machen und sich nicht irgendwo auf was zu versteigen, wo man sich dann eine blutige Nase nach der anderen holt, also den Förderdschungel an der richtigen Stelle zu betreten. Man kann aber schon jetzt vielleicht um auf diesen anderen Aspekt für wen ist es vor allem interessant, Also es gibt einerseits diese ganze Themenwelt Fördermittel für Gründer. Jeder, der gründet, sollte sich da rechtzeitig vor der Gründung orientieren. Begonnen bei universitätsnahen Programmen wie EXIST zum Beispiel, gibt es weiter Investitionsförderprogramme wie Invest Zuschuss, Wagniskapital vom Wirtschaftsministerium. Jedes Bundesland hat über eine Innovationsförderbank zumindest so bis für gründungsnahe Zuschüsse, also für Geld, das du auch nicht zurückzahlen musst, wenn du die Rahmenparameter passen. Und da kann man echt was bewegen. Unser Idealkunde, den wir suchen, beschäftigt fünf Mitarbeiter, ist in der Regel zwei Jahre am Markt aktiv, also keine Gründung, sondern dann eher in der Phase, wo was Neues dazu kommt oder Wachstum vorangetrieben werden soll, ist maximal 250 Mitarbeiter groß, weil in dieser Bandbreite 5 bis 250 unsere Prozesse am besten passen und wir auch den Eindruck haben, dass am ehesten die Fähigkeit und Bereitschaft da ist, auch zügig zu entscheiden. Und wir sind schlank aufgestellt im Vertrieb, deshalb brauchen wir schnelle Entscheidungen und stammt häufig aus einer technologielastigen Branche. Das sind viele IT und Software und teilweise auch Dienstleistungsfirmen, die dann so aus dem Dienstleistungsgeschäft heraus überlegen Mensch, da könnte man auch ein paar Produkt draus machen. So sind ja wir auch diesen Weg gegangen und diesen Übergang von seiner eigenen Zeit zu verkaufen hin zu einem skalierbaren Produkt. Das ist ein guter Ansatz, sich Förderung zu holen, um das finanzieren zu können.
Das ist ein guter Winkel sozusagen. Du nimmst eine Dienstleistung, machst daraus ein skalierbares Produkt und da sozusagen würde dann die Förderung greifen mit dem Förderfinder. Aus meiner Sicht sehr interessant. Wenn ich da jetzt irgendwie KI oder AI oder so eingebe, dann sitze ich ja vor so einer langen Liste. Was mache ich denn dann? Also wie geht ihr vielleicht auch daran? Weil ich kann mir vorstellen, der eine oder andere würde dann sozusagen davor sitzen und oh Gott, wo melde ich mich da? Gibt es da irgendwie so einen gedanklichen Prozess, den ihr dann auch macht, Irgendwie das auf top 3 oder top 5 irgendwie förderung irgendwie einzudämmen? Gibt es da so Parameter, die man sich angucken sollte, was wirklich interessant ist und was nicht?
Ja, absolut. Genau. Also das wäre so die mit 130 Suchergebnissen ist dir eigentlich nicht geholfen. Da weißt du nur, es ist zu viel du musst irgendwie runter auf mindestens 20, am besten natürlich die Top drei, Top fünf. Was ich tatsächlich auch mittlerweile empfehlen kann, ist Perplexity anzuschmeißen als KI Suchmaschine, dort die eigene Homepage einzugeben. Das sind wir. Wenn da steht, was man macht, bringt das wirklich geile Ergebnisse. Machen wir mal ein paar Vorschläge, was ich an Innovationsförderinstrumenten für mich nutzen kann. Da fängst du dann als Fördermittelberater auch an zu überlegen, oh shit, wenn das so gut läuft, ist der Rest meines Jobs auch obsolet, aber kommt genug hinten nach, dass ich da erstmal noch nicht über Ruhestand oder so nachdenken muss. Im Dialog mit uns könnte. Das ist ein typischer. Er ist ja auch in unserer Zusammenarbeit letzten Endes genauso entstanden, dass wir auf unserer Homepage auch über mein LinkedIn Profil ansteuerbar einen Fördercheck, also einfachen Fragebogen, der die wesentlichen Aspekte Was ist der innovative Kern? Wo sind entsprechende technische Risiken? Wie viel Budget planst du oder hast du in dieses Thema investiert? Diese Parameter fragen wir ab und dann sitzt bei uns tatsächlich noch ein Mensch dahinter, der sich das anschaut und okay, das wäre was. Da schicken wir dir Empfehlungen, mit wem du sprechen kannst, wo du dir zum Beispiel, wenn es um Patentförderung geht, da kannst du dir sehr schnell und sehr einfach selbst helfen und so Förderung für den Weg der Patentanmeldung holen. Da macht es keinen Sinn, mit uns zu arbeiten. Das kann wirklich jeder selbst. Da schicken wir einfach diesen Hinweis raus. Oder es geht um eine gründungsnahe Förderung. Dann haben wir da Partnerökosystem, wo wir den Kontakt auch weitergeben und sagen Mensch, wende dich da an den buch dir da einen Termin, der spezialisiert auf Gründungsförderung, da wird dir direkt geholfen oder wo es sehr gut mit unseren Themen zusammenpasst, kommt dann genau das raus, so eine Empfehlung von drei bis fünf Programmen, die wir dann in dem ersten Call durchsprechen und matchen, was passt auch zu den Erwartungen zum Zeitlichen am besten dazu und ein Angebot machen, wie man das für den Kunden dann organisiert.
Der nächste Punkt habe ich das Gefühl, dass ganz viele Leute so ein bisschen dann Angst haben vor so einem gigantischen Dokumentationsprozess und eine Million Unterlagen, die man einreichen muss und Vorlaufzeiten und so. Ist das so, dass man irgendwie unglaublich viel einreichen muss? Und das dann ein paar Jahre dauert oder geht das mittlerweile schon irgendwie ein bisschen zügiger, gar nicht auf eurer Seite, sondern vielleicht auf der Behördenseite? Wie sieht so ein durchschnittlicher Prozess aus? Was muss man einreichen und wie lange dauert das?
Also tatsächlich, es ist so schlimm, wie sich jeder denkt.
Um einfach die Realität zu sagen. Es ist einfach so schlimm.
Es gibt Programme, da kotze ich selber auch im Strahl und bin froh, dass ich mittlerweile ein Team habe, dass ich es nicht selbst machen muss, weil es echt eine Qual zum Teil ist. Mit der richtigen Hilfestellung geht es aber. Also die Antwort ist leider, es kommt drauf an und die Bandbreite ist gewaltig. Wir empfehlen mit was anzufangen, wo du überschaubaren Aufwand hast. Das Wichtigste ist eigentlich, dass du ein Erfolgserlebnis hast, dass die Scheiße funktioniert, also dass du die Fördermittel wirklich ran kriegst. Das kann man dann auch ein bisschen um den Preis sich kaufen, dass man sagt, ich brauche nicht unbedingt das größte Volumen oder die größte Förderquote, also den größten Anteil an Kosten, den ich gefördert kriege, sondern ich bin mal Fein mit so 32, 35 Prozent Förderquote, also krieg ein gutes Drittel meiner Kosten vom Staat retour. Krass. Habe aber eine Erfolgschance von 90, 93 Prozent. Da passt die Arithmetik dann wieder. Wenn ich umgekehrt Sage, ich habe 10 Prozent Erfolgschance, ich müsste also statistisch 10 Anträge schreiben, um einmal was zu schießen, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass du dreimal daneben greifst und das dann in die Ecke schmeißt und sagst, Fördermittel sind nichts für mich, sehr hoch und das ist schade. Das meinen wir mit dem Förderdschungel an der richtigen Stelle betreten also hohe Erfolgswahrscheinlichkeit, gerne auch mal um dann den Preis einer geringeren Förderquote, aber auch mit einem sehr vertretbaren Aufwand. Ganz konkret heißt das Forschungszulage, bist mit drei Seiten dabei. Das kannst du also die schnellsten Fälle mit Kunden ist erstes Gespräch bis Antrag eingereicht, sieben Tage. Krass, dann fängt eh die Wartezeit an, weil es dauert es in dem Fall drei Monate, bis so eine Gutachterorganisation sich das angesehen hat, vielleicht Nachfragen gestellt hat und dann bewilligt hat, aber drei Monate Mein Gott, das ist noch überschaubar. Also das ist ein Vorlauf, bis man anfangen kann. Mit dem sollte man auf jeden Fall rechnen. Wenn man das zügig durchdekliniert, ist man in 3 Monaten so weit, dass man Kosten produzieren kann und die auch gefördert kriegt. Für manche größere Programme muss man mit einem Jahr Vorlauf rechnen. Das ist definitiv so.
Wie sieht denn sozusagen so Förderung vom Cashflow eigentlich aus? Du kriegst dann sozusagen das irgendwie bewilligt und dann kriegst du irgendwie rückwirkend Zahlungen. Also keine Ahnung, gewisse Kosten sozusagen werden gedeckt durch die Förderung und dann kriegst du anteilig das einfach auf dein Konto sozusagen überwiesen Oder wie läuft das? Genau, irgendwie Bedingungen oder so, wie man das einsetzt, weil das ist, also es hört sich ja irgendwie wie kostenloses Geld so ein bisschen an, ne?
Das würde, das würde ich nicht sagen. Ja, also das wird schon.
Grenz das mal ein sozusagen.
Also lass uns mit der mit diesem einfachsten Förderinstrument Forschungszulage anfangen. Da kannst du auch vier Jahre in die Vergangenheit schauen. Also für die letzten vier Jahre alles seit 2020, wenn wir jetzt 24 reden, was haben wir da gemacht? Personalkosten für Innovation. Und Wenn ich dort drei Entwickler beschäftigt habe, über vier Jahre, zwölf Personenjahre mit Nebenkosten, 1,2 Millionen davon kriegt 35 Prozent bin ich bei ungefähr, die ich da rauskriegen kann.
Aber es sind ja Euro Profit gefühlt.
Ja, richtig. Dafür muss ich diese zwei Seiten Antrag schreiben. Mir vielleicht, ich muss mir nicht, ich kann das auch alleine machen. Also aber bei so viel Geld würde ich mir schon eher dann auch die Hilfe holen, damit es funktioniert Und dann kriege ich diese mit der nächsten Steuererklärung ausgezahlt als nicht steuerbaren Zufluss. Also ich muss darauf dann nicht noch mal Steuern zahlen. Das wäre ja dreist. Ist aber tatsächlich bei anderen Förder schon so, dass sie deine Gewinngrenze im Grunde ein bisschen nach oben verschieben. Aber bei der Forschungszulage eine super angenehme Situation. Das ist nicht steuerbarer Zufluss. Das heißt keine Steuern drauf zu zahlen. Und du kannst, weil das ja in der Vergangenheit liegt, wo du die Kosten hattest, du kannst das Geld völlig frei verwenden. Also im Grunde, ich hatte mein bestes Reel, leider muss ich sagen Short Form Video, kauf dir doch um Fördergelder an Ferrari. Du kannst die, dann kannst du vielleicht zwei Ferrari sogar kaufen mit dieser Kohle. Die meisten tun das nicht, sondern verwenden diese Zuflüsse für mehr Innovation, mehr Produktentwicklung. Also das funktioniert, das will der Staat ja auch erreichen. Aber das wäre jetzt mal so betrachtet eine Situation, die ich aber eigentlich gar nicht als die beste bezeichnen würde, weil du hast ja vier Jahre lang Kohle rausgehauen. Diese 1,2 Millionen als Kosten sind ja schon weg. Und dann kriegst du zurück. Ist zwar fein, aber vom Cashflow bist du bei Minus saldiert. Deshalb für zukunftsgerichtete Aktivitäten. Du sagst ich will was Innovatives machen, aber ich mache es in der Form nur, wenn ich Förderung krieg. Dann hast du diese drei Monate Vorlauf, bis du anfangen kannst mit der ganzen Antragsgeschichte. Und dann ist es in der Regel so, dass du nach drei Monaten Projektlaufzeit, also einmal im Quartal sagst du zum Fördergeber oder seinem Vertreter, das ist der Projektträger im Regelfall, so Organisationen wie die VDI oder Projektträger Jülich oder das Deutsche Zentrum für Luft und Raumfahrt, die verwalten diese Mittel. Und du sagst zu Hey, ich hatte hier in den letzten drei Monaten Kosten von X. Ich belege das mit Stundenzetteln, das sind die Zeitaufzeichnungen der Mitarbeiter sind unterschrieben, dass die Kosten dabei Bitte Zahlt mir die 45 50 60 in manchen Fällen sogar 70 Prozent der damit verbundenen Kosten aus. Und dann ist nach so einem quartalsweisen Abruf dauert es ein paar Tage, bis die Kohle auch wirklich am Konto ist. Das geht sehr schnell. Und dann hat man, wenn so ein Projekt läuft, dann zwei, drei Jahre im Regelfall. Das heißt, du hast so deine deine zwölf Abrechnungen, die du da machst. Und am Schluss hast du dann halt schon noch mal so ein Verwendungsnachweis, nennt sich das alles haarklein, noch mal dokumentieren, zusammenfassen, Bericht dazu schreiben, den du sowieso auch jedes Jahr so als Status Update rübergeben musst und dann bist du durch mit der Nummer.
Crazy. Aber ich habe das Gefühl, also das hört sich ja sehr attraktiv an, ob man jetzt oder 1,2 Millionen bezahlt, ist ja schon ein Unterschied. Aber nichtsdestotrotz irgendwie habe ich das Gefühl, keine Ahnung, vielleicht ist das auch so ein großer Einwand, der so ein bisschen im Raum steht. Irgendwie habe ich immer das Gefühl, dass so Fördermittel fühlt sich immer so ein bisschen wie Schummeln an. Zumindest sagt mir das irgendwie so mein Bauchgefühl, das so unternehmerisch oder vielleicht ist auch so falscher Stolz. Ich hatte immer das Gefühl, also irgendwie fühlt es sich ein bisschen wie Schummeln an, wenn man nicht so in der freien Wirtschaft sozusagen das Geld erwirtschaftet hat. Ich kann mir vorstellen, dass ich nicht mal der Einzige bin, der so ein bisschen so denkt, weil so wie du es erzählst, wenn man ja dumm ist, nicht zu prüfen und nicht zu machen, oder weil es gibt ja wenig Gründe, warum sich Leute nicht damit sehr ausführlich auseinandersetzen. Was ist denn dein Gefühl, wenn du mit Leuten sprichst, die vielleicht in dieser ersten Phase sind und sich damit beschäftigen, warum es am Ende vielleicht überhaupt so wenig gibt, die sich damit beschäftigen? Ist die Unwissenheit, dass das Thema überhaupt gibt? Ist es die Faulheit irgendwie sich da reinzuarbeiten oder ist es irgendwie ein gewisser Stolz, der dabei ist, dass sie sagen, hey, wir wollen das Geld irgendwie selber verdienen?
Ja, also sagen wir es mal so, es läuft ja ziemlich scheiße gerade, Also in der Wirtschaft. Das heißt im Moment höre ich das Thema mit dem Stolz nicht so oft.
Das habe ich auch das Gefühl, Förderung ist In den letzten Monaten habe ich das so häufig wie noch nie gehört und war so, ah, da gibt es schon eine Korrelation mit der Wirtschaft, Wir haben Sonderkonjunktur.
Also das eigentlich traurig, wenn es bei uns sehr, sehr gut, also noch besser läuft, dann läuft es in der Wirtschaft in der Regel nicht ganz so gut. Das ist aber irgendwie traurig. Aber per se so ist das Game. Also die meisten sagen, ich habe nicht die Kapazität, mich damit zu beschäftigen und.
Dafür ist ja euer Service perfekt, der Service perfekt.
Ich würde da, ich muss mich in was reinfuchsen und was lernen, was ich sonst nirgends brauche. Ich habe keine Personalkapazität übrig, jemand dafür abstellen, das hat dann ja auch Kosten. Das ruiniert dann die ganze Relation wieder, ob ich es beim ersten Mal sauber hinkriege. Das heißt, ich habe selber noch eine geringere Erfolgswahrscheinlichkeit. Das sind so typische Aspekte. Und dann schon auch so dieser Punkt so, ja, ich weiß ja nicht, wenn ich das selber probiere, das kriegen immer nur die anderen. Ich würde mich da verhaspeln und alle Fehler machen, die man machen kann und so weiter und so fort fort. Das sind so Gründe, warum man sich nicht damit beschäftigt. Ist jetzt jemand dumm, der es nicht tut? I don't know. Weißt du, ehrlich gesagt, man kann ja abwägen und sagen, hey, wenn ich meine Zeit und auch die finanziellen Ressourcen, die ich habe, sehr produktiv anderweitig einsetzen kann, ja dann go and do it. Aber ich habe tatsächlich, also ich habe einen Nachbarn, ich brauche ja den Namen nicht zu nennen, aber der macht mit einer überschaubar großen Bude von 25 Leuten 5 Millionen Euro Gewinn. Das ja genau, danke, danke für die Aktion, weil 5 Millionen Umsatz ist ja fein, aber 5 Millionen, fuck, scheiß die Wand. Anders ist ja nicht zu glauben. Es geht um Online Marketing, aber auch die haben sehr viel in KI investiert und Algorithmik und so und so weiter und so fort. Und auch die gucken jetzt Fördermittel und haben da in Aussicht und die sind da auch dahinter. Und wenn ich mit dem rede, merke ich jedes Mal, du brauchst, der würde die 5 Millionen Gewinn nicht machen, wenn er nicht diese Einstellung hätte. Das ist auch verdient und sorgfältig eingesetzt werden muss. Niemand zahlt freiwillig mehr Steuern als notwendig. Geile these. Wer auf Fördermittel verzichtet, zahlt freiwillig mehr Steuern. Ist also vielleicht wirklich, wie du vorher gesagt hast, dumm. I don't know. Will ich jetzt niemanden unterstellen. Aber sich das zumindest mal anzuschauen und auch aus der Perspektive zu überlegen, kann für viele Sinn machen.
Ich wollte gerade sagen, das zumindest zu prüfen. Und das nehme ich sozusagen auch für mich mit. Vielleicht bin ich der Dumme heute im Interview, nehme ich das für mich mit, das zu prüfen. Weil zum Beispiel die Tage wurde mir was herangetragen, dass man irgendwie Mitarbeiter in eine KI Schulung schicken kann, wo sie irgendwie eine E Learning Plattform oder so einmal pro Woche besuchen müssen und irgendwie bis zu 70 Prozent des Gehaltes übernommen wird. Und da wurde ich natürlich irgendwie hellhörig, weil ich dachte, das ist natürlich ein Trade Off von so, ich schicke Mitarbeiter irgendwie eine Stunde E Learning Plattform pro Woche und der Staat übernimmt 70 Prozent der Personalkosten. Das hörte sich noch ein bisschen zu verrückt an, um wahr zu sein. Aber es war zumindest ein Auslöser bei mir, wo ich helferhörig geworden bin und gesagt habe, hey, vielleicht muss ich mich mal mit diesem Thema beschäftigen, weil es halt echt ein Einstellungsthema ist, weil, keine Ahnung, ich würde mir jetzt nicht den Ferrari von dem Geld kaufen, aber ich habe genug verrückte Projektideen, die ich damit sozusagen umsetzen könnte und das sozusagen deshalb einfach ein bisschen höher auf die Agenda geschoben habe. Ist da was dran? Also kann man das hier diskutieren? Gibt es sowas oder war das irgendwie, also dieses, oh, da werden plötzlich alle hellhörig hier im Interview?
Also diese Welt ist die Welt der Bildungsträger. Also im Grunde wird mit Mitteln der Agentur für Arbeit aus dem Titel des Sozialgesetzbuches sagt man, naja, wenn Mitarbeiter sich nicht weiterbilden, dann erodieren ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Umgekehrt, wenn sie gezielt Weiterbildung bekommen, dann bleiben sie beschäftigbar. Es ist so ein bisschen diese Sozialsystem Denke, die da auch dahinter steckt. Also investiert auch der Staat Fördermittel und incentiviert, gibt Anreize an Unternehmen. Sie sagen, okay, auch meine Mitarbeiter, die gut in Lohn und Brot stehen, schicke ich ihnen solche Trainings, damit sie auch zukünftig Beschäftigungschancen haben. Plus natürlich, ich meine, wenn wir uns heute anschauen, der Einsatz von KI ist definitiv ein produktivitätssteigerndes Instrument, aber viele haben den Zugang noch nicht gefunden. Man muss sich reinfuchsen, man muss Technik beherrschen, muss aber auch die Leute ein bisschen so mal auf den Guss erbringen, dass sie selber Bock entwickeln, das zu machen. Und das sind solche Trainings durchaus interessant. Du kriegst jetzt nicht 70 oder 75 Prozent der Arbeitszeit bezogenen Kosten für den Mitarbeiter insgesamt, sondern nur für die Zeit, die er in dem Training verbringt. Wenn es jetzt ein einstündiges Training ist, du kriegst 75 Prozent von der Stunde bezahlt. Die meisten machen es aber so, dass du, dass du quasi, du hast ein, zwei Stunden Training am Tag und den Rest des Tages bearbeitet der Mitarbeiter dann konkrete Anwendungsfälle in deinem Unternehmen mit dem, was er gelernt hat. Also macht dann schon mehr Leistungen, Das heißt eine zumindest zeitweise Refinanzierung der Lohnkosten. Hast du das schon.
Also wenn ich 16 Stunden pro Woche hätte, dann ist das ja auf den Monat schon ein bisschen Geld auch spannend.
Und es ist relativ einfach zu beantragen. Man sucht sich so ein Training aus, die Anbieter helfen einem durch diesen Prozess in der Regel. Dann musst du mal kurz mit der Agentur für Arbeit telefonieren, dir das freigeben lassen, läuft die Nummer. Also es ist schon auch ein sehr praktisches Instrument gerade für kleine und mittlere Unternehmen.
Ich wollte gerade sagen und das mit der Einstellung habe ich auch mitgenommen, das sozusagen eher nicht. Also das ist immer so eine Zusammenhang ist jemand macht 5 Millionen Gewinn, weil er so tickt und sozusagen auch auf solche Sachen achtet und nicht irgendwie andersrum nicht dass die Leute, die keinen Cent haben jetzt noch irgendwie sich Förderung beantragen, um irgendwie durch die Welt zu kommen, sondern das wirklich meistens so ist, die Leute, die sehr gut sind in diesen Themen dann auch irgendwie entlohnt werden oder dahin kommen, wo man gerne hinkommen wollen würde und sagt man sozusagen bigger picture. Das ist ja schon eigentlich ein super attraktives Thema. Also ich habe das Gefühl deshalb auch mit dem ST, weil ich habe das Gefühl, es gibt so emotionale Themen wie Immobilien, da braucht man nur drüber reden und jeder springt drauf an und in der Vermarktung habe ich das Gefühl, es ist auch sehr leicht. Ich habe das Gefühl, Fördermittel bringt so viel davon irgendwie mit, weil ich es gesagt habe. Du hast klar relativiert, dass kein freies Geld ist, aber es ist halt ein super attraktives Angebot. Auch das was ihr macht. Stimmt, da kannst du noch was sagen, wie ihr euch sozusagen vergüten lasst, aber euer Service ist ja aus meiner Sicht irgendwie so ein super no Brainer und deshalb wäre ich auch gleich mal sehr neugierig, wie ihr eure Marketingstrategie irgendwie vor ein paar Jahren dann hochgefahren habt. Aber was hast du das Gefühl? Was ist da noch so was macht es vielleicht noch so ein bisschen unsexy?
Ja, also du sagst ja im Grunde hey Arbeit mit mir zusammen, ich bring dir Geld und damit bist du sofort in der Lade Scam schmierig, was ist das? Das kann ja nicht wahr sein, zu gut um wahr zu sein und so weiter und so fort. Also weil auch diese Nähe zu Geld, zu Finanzen sofort diesen Nimbus mit sich trägt. Das heißt, dass das Wesentliche gut, dass du aufbauen musst, ist Vertrauen. Dass die Leute eben erkennen, okay, ja, die reden über Geld und es gibt da was zu, Es kann sich lohnen zusammenzuarbeiten, auch in monetärer Hinsicht sehr unmittelbar, aber die erzählen mir da nichts vom Pferd. Die wissen, wovon sie reden, die handeln ethisch korrekt. Das ist eben nicht Schummeln, wie du es vorher bezeichnet hast, weder in dem, was ich mache, noch in dem, was dieser Anbieter tut. Und darauf zahlen Strategien, wie wir sie erarbeitet haben, wunderbar ein, weil Content da einfach ein gutes Instrument ist, um zu zeigen, hey, ich kann dir Mehrwert bieten, egal ob du von mir später was kaufst oder nicht. Ich erzähle die Inhalte, ich informiere darüber, weil ich es auch, also seit ich Papa bin, ist jetzt fünf Jahre alt, ist mir dieses Thema, was kann ich als Beitrag zur Gesellschaft leisten, schon deutlich wichtiger geworden. Und das, was ich halt am besten kann, ist diese Fördermittel und Innovationskiste. Und mehr Innovation heißt halt auch für uns als Gesellschaft mehr Gesundheit, mehr Sicherheit, mehr Wohlstand, wir kommen vorwärts, wir können vielleicht auch die ökologischen Fragen auf dem Planeten besser lösen und zumindest Beiträge dazu dazu stiften. Und da sind Fördermittel halt ein Instrument, um mehr davon zu kriegen. Und deshalb stehe ich auf dieses Thema auch. Also jetzt nicht nur im Sinne von ich verdiene damit meine Brötchen, sondern ich finde es auch echt geil, was wir da machen.
Das glaube ich auch. Also das Vertrauensthema ist und was recht hast, sobald man irgendwie über Geld redet und den Leuten sagt, man bringt den Geld, dann ist man immer direkt irgendwie in einer Schiene irgendwie drin. Aber ich glaube wirklich, ja, wahrscheinlich ist schon was, was du im Content aufgreifst, aber dieses Schummeln, diesen Part, den würde ich echt irgendwie aufgreifen, habe ich das Gefühl. Weil ich kann mir vorstellen, so viele Leute haben da einen falschen Stolz. Ich weiß noch, keine Ahnung, vor ein paar Jahren oder so in Hamburg oder so war ich irgendwie, ich weiß nicht, bei dem Workshop oder so und die haben auch irgendwie Fördermittel oder so gemacht und das ganze Unternehmen war irgendwie auf Fördermitteln basierend. Also die haben es irgendwie für andere gemacht, aber auch selbst. Und ich war so, oh man, da will ich nicht landen, da weiß man ja irgendwie nur, wie man dem Staat was verkauft, aber hat ja nie gelernt, wie man Kunden verkauft. Aber ich habe es nie so gesehen, wie wir das heute diskutiert haben. Das ist einfach ein smarter Weg ist sozusagen bestenfalls wieder Geld zu bekommen für neue innovative Projekte, weil jeder selber auch gerade in der jetzigen Zeit weiß das, was weiß ich, Cashflow und an Geld ranzukommen, jetzt nicht der einfachste Weg ist. Und wenn man da auf guten innovativen Projekten sitzt, wäre man, glaube ich, sehr smart und sich einfach damit mal ein bisschen zu beschäftigen. Und Vergütungsmodell ist ja sozusagen, so wie ich es verstanden habe, auch nur erfolgsbasiert oder wie läuft das bei euch?
Großteils erfolgsbasiert. Wir hatten das mal eine Zeit lang ausschließlich erfolgsbasiert, hatten dann viel schlechtere Erfolgsquote. Also es funktioniert nicht, ohne dass der Kunde mitmacht.
Ja, das ist es. Du brauchst wahrscheinlich immer ein gewisses Commitment.
Genau. Beide haben Skin in the Game. Wir kriegen eine Basispauschale von drei bis fünftausend Euro. Dafür leisten wir Upfront wesentlich mehr, als dass dieses Geld rechtfertigt. Und dann gibt es hinten nach, wenn es gut läuft, eine Erfolgsprovision, die sich zwischen 10 und 15 Prozent Prozent bewegt. Von dem, was der Kunde an Fördermitteln kriegt. Und das ist ein Modell, das sich jetzt gut eingeschwungen hat, das funktioniert, das auch im Markt sehr verbreitet ist. Es gibt die reinen auf Erfolgsbasis, aber da merken wir, dass auch immer wieder mal schlechte Erfahrungen gemacht werden. Jetzt haben natürlich auch so Ansätze wie KI, also was du so ChatGPT Förderantrag schreiben zu lassen, das kann man natürlich tun und das geht dann wahnsinnig schnell. Du kannst wahnsinnig viel rausblasen und aber die Qualität passt halt nicht.
Ich wollte gerade sagen, die Erfahrung fehlt dann immer.
Die Erfahrung fehlt. Du musst natürlich auch mit den richtigen Prompts arbeiten, aber mit der richtigen Nacharbeit auch an die Sache rangehen. Und da brauchst du das richtige Personal, das sowohl ökonomisches Verständnis als auch technologisches Verständnis für die Themen mitbringt, um die es geht. Dass vor allem diese ganze Förderwelt mit ihren Regularien, die sich auch über die Jahre stetig weiterentwickeln, sehr, sehr gut kennt und das richtig verortet kriegt.
Gute Brücke würde ich jetzt mal spannen, sozusagen Vermarktung. Christopher, du bist ja sozusagen vor sechs Monaten reingekommen und hast erzählt, was ihr schon alles probiert habt. Kannst du mal einen kurzen Abriss, Best of sozusagen geben, was ihr in der Vermarktung alles sozusagen gemacht habt in den letzten Jahren? Weil du hast ja gefühlt nichts unberührt gelassen, oder?
Also wir haben viel probiert. 2020 gab es kein Marketing. Da haben wir dann angefangen, da waren die ersten Versuche, Google Ads mit einer kleinen Agentur damals stark auch auf Erfolgsbasis gearbeitet, nichts daraus geworden. Also Leads kamen zustande, aber völlig die falschen unqualifiziert. Wir mussten uns da einfach auch erstmal rantasten. Dann haben wir in Corona schon stark auch von öffentlichen, also von Veranstaltungen, von Fördergebern profitiert, wo wir uns präsentieren konnten. Da kommen wir mit einer guten Audience in Kontakt. Das hat uns dann einen Boost gegeben und geholfen, so eine erste größere Kontaktbasis da auch aufzubauen. Wir fielen dann auf den Trichter zu, naja, vielleicht ist es E Mail Marketing, Cold Outreach über eingekaufte E Mail Adressen, Datenschutz angeklopft, weil das war dann vielleicht ein bisschen zu.
Stimmt, das wird immer so unverfänglich gesagt. Auch gerade die Amis sind immer so, ja, kauf dir einfach Kontaktlisten und blaster die Mails raus, ne? Naja, ich habe das nie gemacht, aber ich glaube, das ist nicht so der Geheimtipp, oder?
Ja, es fängt ja schon mal an, wenn du so eine Datenschutzauskunftsanfrage reinkriegst, dann ist dein IT mal eine Woche lang mit nichts anderem beschäftigt, als die zu beantworten und darzulegen, welche Daten hat man denn von dem Anfragenden oder der Anfragenden? Und wenn dann eine Meldung beim Datenschutzbeauftragten des Landes erfolgt, dann hast du halt eine Untersuchung am Hals, wo du noch mehr Datenauskunft geben musst und erklär musst, was du dir dabei überhaupt gedacht hast, auf welcher Rechtsgrundlage du da die Leute kontaktiert hast und so weiter und so fort.
Können das Leute guten Gewissens als Strategie rausgeben? Crazy.
Ja, das legitim. Ich meine, es ist halt verlockend zu sagen, auf Plattformen wie Meta oder auch auf LinkedIn bist du halt auf die Plattform angewiesen, die kann dir den Stecker ziehen von heute auf morgen 100 Prozent E Mails.
Ist so.
Hast du viel stärker selber in der.
Hand ein bisschen Wilder Westen.
Ja, ist dann halt Wilder Westen, sofern die Zustellbarkeit passt. Und dann gibt es ja auch gute Produkte, Lemlist und Co. Die dir da echt helfen, diese Strecken auch zu automatisieren. Aber der Schuss kann auch nach hinten losgehen. Und für uns war es echt so blutige Nase geholt und verstanden, dass da darf ich auch selbst ein bisschen leichtfertig an mancher Stelle vielleicht die ganze Sache gehandhabt, also machen wir nicht mehr.
Da gibt es ja sogar, darf ich noch da einhaken? Da gibt es ja sogar große Anbieter im Markt, die das für ihre Kunden machen. Also die sozusagen, die auch sehr groß geworden sind. Ich glaube auch eine Erfolgsgeschichte in der Szene in den letzten Jahren waren die genau das machen irgendwie und dann plötzlich doch keine Erfolgsgeschichte mehr waren. Ich war so crazy. Aber sag mal, wie sind denn die Termine? Weil das war immer so ein Argument, was für mich dagegen gesprochen hat. Klar kommst du per, also es ist bestimmt ein bisschen wie Kaltakquise, aber du kommst ja eiskalt durch die Tür. Also da sitzen jedoch Leute mit verschränkten Armen auch noch gegenüber und sagen ja Herr Nigischer, wer sind Sie überhaupt? Was wollen Sie denn von uns?
Also wir haben es so gestaltet quasi, dass das E Mail dann das dritte Mail, glaube ich, den Kalender Link mit umfasst. Das heißt, der Kunde bucht den Kalender.
Du schwatzt im okay, er ist so ein bisschen sozusagen ein bisschen kommt auf.
Dich zu, dafür ist halt eine geringe Ausbeute. Telefon Kaltakquise haben wir auch eine Zeit lang probiert. Dort hast du dann diesen Effekt, den du beschreibst, also Telefonagentur organisiert dir den Termin, knallte den Kalender und wenn dann jemand auftaucht zum Termin, dann da hatte ich schon Szenen, also im Konferenzraum, also auf so einem Videokonferenzsystem, zehn Leute rund um den Tisch, ich kenne keinen einzigen davon, habe mit keinem auch ein Vorgespräch geführt und treffe die zum ersten Mal und die sitzen dann auch ähnlich so wie du es beschrieben hast. Also ist nicht so das Angenehmste.
Alter Schwede, ihr habt alles durch. Perfekt. Christopher Ja, kann ich mir ein paar Sachen sparen für die Zukunft.
Also als es dann wirklich gut zu laufen begonnen hat mit systematischen Ansätzen, zwar dann tatsächlich LinkedIn Ads, die wir in den ersten Schritten auch mit einer Agentur mal an den start gebracht haben, 2021 relativ teuer damals noch unterwegs gewesen sind mit Solidpreisen von 100 bis 120 Euro.
Das ist dann Opt In für ein Lead Magnet sogar.
Und heute machen wir das mit einiger Erfahrung selbst und fahren damit 35 Leadpreis, was also jetzt auch im Vergleich zu diesen 120 ganz okay ist für unsere Verhältnisse. Und die Conversion ist noch, da sind wir auch noch dran. Zusammenarbeit. Wir brauchen 80 dieser Leads für einen Kunden, also 2, 4 an Werbekosten vorab, aber dafür halt bis durchschnittlicher Customer Lifecycle Value in den ersten zwei Jahren, so muss man sagen.
Meta habt ihr wahrscheinlich auch einen Ausflug gemacht.
TikTok Reels, Instagram, klar. Also ich hab im letzten Jahr 300 Reels mit Teleprompter produziert, gescriptet und TikTok und Instagram damit bespielt. Dann auch YouTube Shorts, irgendwas drüber reingekommen.
Irgendwas darüber reingekommen viel.
Also ich habe letztes jahr im jahr 2023 1000 erstgespräche auch selber noch geführt.
Krass.
Ein Großteil davon aus Instagram, aber ein Großteil davon auch eher Gründer, eher sehr verzweifelt auf der Suche nach Geld eher so gar nicht.
Stimmt, die Welt gibt es ja auch noch wahrscheinlich die verzweifelten Solo Selbstständigen, die irgendwie da eine Mark Ja, dafür ist das bestimmt perfekt. Dafür hätte man ein Funnel bauen sollen oder ein Produkt bauen sollen, hatten wir aber nicht.
Also der Match war jetzt nicht gut. Das heißt, wir spielen die Reels auch noch, machen das aber jetzt mittlerweile so, dass wir da aus dem Podcast, den wir jetzt im Juni gestartet haben, die Reels tatsächlich über Opus Clip, das funktioniert ganz gut, rauscutten lassen und dann noch die Caption ein bisschen anpassen und das mal ausspielen um die Präsenz, weil es hat sich eine Followerschaft auch ergeben, vor allem auf Instagram mit so Followern, also ist ein bisschen Reichweite da, die bespielen wir weiter und wollen mittelfristig eher die YouTube und Podcast Schiene ausbauen.
Aber ihr habt es immer weiter eingegrenzt eigentlich auf LinkedIn Ads gestartet und dann sozusagen, was war denn eigentlich die Ausgangssituation, bevor wir auch zusammen angefangen haben? Du hast jeden Tag gepostet schon auf LinkedIn auch über Jahre und hast deine LinkedIn Events irgendwie jede Woche sogar gemacht.
Ja genau, fand die jede Woche statt. Das LinkedIn Live als eine Art Webinar.
Das war sozusagen auch die Erfolgsformel, die sich da so rauskristallisiert hat für dich.
Die Webinare haben, das haben wir schon gesehen, also auch im krassen Gegensatz zu den Kaltkontakten von Instagram, die überhaupt nicht qualifiziert waren als Kunden aus den Webinaren, immer sehr qualifizierte Anfragen ergeben, die schon sehr viel wussten, wo du halt in der One to many Kommunikation im Webinar sehr viel Kontext rüberbringst, die Leute quasi aufschlaust, auch die aussortieren kannst dich selbst aussortieren und sagen, das passt ja gar nicht für mich, da gehe ich jetzt gar nicht in den Termin hinein. Aber die, die dann im Termin sind, passen recht gut zu dem, was man anbietet.
Habt ihr das dann im Umsatz gesehen 2023? Weil wenn du da jede Woche so ein Ding gemacht haben musst, dann muss ich das ja eigentlich ordentlich im Umsatz gezeigt haben, oder?
Allein 60 Kunden aus diesen Webinaren in 23 und krass dieses Jahr mit eurer Unterstützung auch, also mit dem, was wir da gemeinsam erarbeitet haben, werden das wahrscheinlich doppelt so viele werden rauskommen.
Das ist aber, ich glaube, das muss man immer ein bisschen Kontext machen, weil ich hatte auch den Moment irgendwann die Zeit, keine Ahnung, ich brauchte meine Clickfunnels Awards hinter mir, das dachte mir so in Webinaren, Robert, bist du irgendwie ganz gut und dann habe ich einer Kooperation sozusagen geholfen und die haben irgendwie 3000 Webinar Anmeldungen für ein Ding sozusagen eingesammelt und ich habe das begleitet und ich war so, wann war der Moment, dass ich nie über 1000 Anmeldungen gegangen bin. Irgendwie. Und ich habe das Gefühl, wenn man diese Formel gefunden hat, auch in deinem Fall, ist halt irgendwie cool zu hören, dass man halt merkt, Webinar sind die qualifiziertesten Leute und dass man dann eigentlich in dem Spiel ist. Und das fühlt sich manchmal, glaube ich, so ein bisschen leicht an, nur noch mehr richtige Leute da reinzuschicken und dass das häufig schon reicht. Auch heute habe ich das Gefühl, dass unser Liedprozess irgendwie so schlank wie noch nie, aber irgendwie fühlt es sich auch irgendwie so komisch an, weil man nicht mehr tausend Sachen machen muss. Also denk mal, was man auch für Reels oder so am Rödeln ist und sich das auch immer so ein bisschen wie so Aktionismus anfühlt. Man macht irgendwie was, aber es hat überhaupt keinen großen Hebel. Und deshalb war es auch spannend, dass diese Events so gut oder die Webinare so gut für euch funktioniert haben, weil wir genau die gleiche Erfahrung gemacht haben, dass halt die Termine, die darüber kommen, halt meistens die qualifiziertesten sind.
Ja, absolut.
Habt ihr da eine Quote mal getrackt von denen, die darüber einen Termin buchen und die dann kaufen?
Die Hälfte derer, die in den Termin landet, kauft.
Also das hast du sozusagen Genau. Bei den anderen brauchst du irgendwie 80 Downloads von einem Lead Magnet für einen Kunden. Wenn du jemanden aber im Webinar sozusagen hast, dann ist die Hälfte der Leute kauft dann auch wirklich gut. Ja, ich habe auch das Gefühl, es freut mich, Christopher, dass du es heute noch mal bestätigt. Ich habe das Gefühl, es gibt wenig BB Strategien, die so gut funktionieren wie Kombination aus irgendwie Content oder Reichweite oder Ads und die Leute in ein Webinar zu überführen, wo man sieht, educaten kann, Vertrauen aufbauen kann und dann Termin machen kann, weil die andere Option, die ich nur sehe, ist, dass ein super gutes Sales Team hast, was irgendwie das Webinar ein Stück weit ersetzt. Aber für mich gibt es nur diese zwei Welten und bei uns ist eben.
Sales Team sehr klein, also eigentlich nur ein Vertriebler, deshalb eigentlich alternativlos, dass man also ich kann mich selbst nicht klonen, aber ich kann über die Webinare mit mehr Menschen sprechen direkt und damit sozusagen das Feld bereiten, das dann der Vertriebskollege fertig bestellt.
Ja, das war auch mein Ansatz. Das hatte ich auch das Gefühl, dass keine Lust hatte, da eine große Mannschaft zu haben. Wir haben irgendwann mal zwei Vertriebler eingestellt, die auch so Cold Outreach und so machen sollten, ganz schnell Rolle rückwärts gemacht, weil das Witzige, es gibt auch irgendwie diesen Internet Sales und den Offline Sales, habe ich das Gefühl, das, was wir so lernen, ist so keine Ahnung, Ja, mach zehn Termine pro Tag, let's go. So klassische Sales ist halt entspannt, Mittagessen und wir hören uns mal in drei Monaten wieder und so jemanden hat mir eingestellt und die Person war so maximal überfordert damit und war so wie ich soll irgendwie zehn Termine oder fünf Termine am Tag machen. Ich dachte ich gehe hier gemütlich lunchen mit zwei, drei Leuten und das war's. Und ich war so okay, Vertrieb ist nicht Vertrieb, ne?
Aber du aus dieser Welt komme ich auch. Also bis 2019 saß ich im Firmenauto, hab den ganzen Tag mit irgendwelchen Kunden Kaffee getrunken, Mittagessen gewesen. Was kommst du da, wenn es gut läuft? Hast drei Termine an dem Tag und jetzt ich hätte ja letztes Jahr nicht 1000 Termine machen können, wenn ich nur.
3 Tage das wäre schwierig geworden. Und sag mal, was hat dich denn getriggert oder was hat dich bewogen mit uns zusammenzuarbeiten?
Ich hab Dich also schon 23 bist eigentlich länger schon in LinkedIn immer mal wieder aufgetaucht. 23 habe ich dann ein bisschen mehr reingehört und den Webinar zu ersten Mal live erlebt. Ansatz ja erlebt, aber auch okay, der hilft dir so ein Webinar auf die Beine zu stellen. Hatte ich glaube ich in 23 auch mal ein Gespräch nicht mit dir direkt, sondern mit einem Kollegen. Meine ich muss das gewesen sein. Hat es dann aber zurückgestellt, weil ich mich Ende 23 in so einem Sabbatical verabschiedet habe und den Winter in Asien verbracht habe, was richtig geil war, aber auch dazu geführt hat, dass ich so quasi aus allen Routinen irgendwie gedanklich rausgepuzzelt bin. Dann kam ich im Februar 24 zurück, 19 Februar und war erstmal echt lost, so wie funktioniert Und dann war genau zu der Zeit ein Webinar von dir und ich so geht das was R ab? Ich brauche gar nicht viel nachdenken, so mache ich das. Und dann hat Nicole Ich habe das gebucht und es hat sich ja auch genauso bewahrheitet. Das Webinar funktioniert um Größenordnungen besser. Wir haben in der Zusammenarbeit die ganze Content Welt sauber strukturiert von der Planung von den Content Typen mit Social, mit Expert, mit Conversion. Es ist durch euch auch der Impuls entstanden Mensch Christopher, für die Daily Routine auf LinkedIn such dir eine virtuelle Assistentin mit eine der größten Bereicherungen für mich dieses Jahr, weil ich darüber Stunden an täglicher Arbeitszeit wieder freigekriegt hab Und Ulrike, die das Bombe macht ist so ein Schatz für mich da in der Zusammenarbeit, Das macht richtig Freude. Aber das auch richtig zu strukturieren, wie teilt man sich da die Aufgaben, was muss man selbst machen, weil es die persönliche Note braucht, wo kann es jemand übernehmen und das richtig zu justieren. Klasse, sehr cool.
Und dann sozusagen haben wir uns ja den ganzen Prozess irgendwie angeguckt. Aber ich glaube, das, was du gesagt hast, ist schon extrem wertvoll, wenn man das einmal erlebt, diesen Webinar Funnel auch live, glaube ich, bei uns so durchläuft, dann habe ich jetzt immer wieder Nachrichten, auch letzte Woche von jemandem, Robert, ich war dabei und ich will genau das, ich glaube, zwei Leute sogar und waren so, genau das suche ich eigentlich. Ich will da einmal pro Monat oder alle zwei Wochen so was machen, Da sollen die Leute reinkommen, ich erzähle denen, was wir tun und am Ende sollen sie einen Termin buchen, wann geht's los? Und das ist halt immer ganz cool, wenn man so sein eigenes, sozusagen das, was man vermarktet, einfach die Leute erleben und sagen, hey, das fühlt sich irgendwie sehr cool an, weil man auch am Ende, keine Ahnung, keine Verkaufsshow macht, sondern die Leuten halt wirklich weiterhilft und Training gibt und die Leute, die das dann haben wollen, können am Ende sich melden und fertig. Und das führt wirklich dazu, dass ihr aus 2023 eure Kundenanzahl fast verdoppelt in diesem Jahr. Das ist ja schon krass, weil ich habe das Gefühl, viele Leute ist immer noch so LinkedIn irgendwie so, ja, Plattform ist nicht irgendwie so Headhunting und Recruiting, aber das zeigt ja auch bei dir, dass alleine und Christopher dafür aus meinem größten event so viele LinkedIn Events gemacht zu haben. Ich habe davon eine Handvoll gemacht und schon diese Verzögerung in der Übertragung hat mich jedes Mal irgendwie schwach gemacht und dann schreibt irgendjemand, keine Ahnung, der Ton knistert oder die Folien sind weg und dann war ich so, Gott, das ist hier wirklich ein Kraft. Also das als Formel gefunden zu haben, ist irgendwie sehr cool und das jetzt noch weiter zu professionalisieren, umso besser.
Ja, die funktioniert super.
Was würdest du denn sagen? Vielleicht letzter Punkt. Und dann sind wir auf der Zielgeraden, wem du die Beratung mit uns empfehlen würdest, weil witzigerweise habe ich immer wieder den Einwand so ein bisschen Wir machen schon relativ viel auf LinkedIn und ich immer versuche Leuten auch zu erklären, wie dann sozusagen unser Angebot auch ein bisschen greift, weil du warst ja eigentlich genau in dieser Situation. Du hast schon super viel auf LinkedIn gemacht und es hat auch schon funktioniert. Aber trotzdem war es so in dem Schritt. Ich glaube ich brauche da noch mal eine zusätzliche Unterstützung. Kannst du das irgendwie in Worte fassen?
Na weißt du vielleicht das so ich vorher beschrieben habe, war es auch Glück, dass ich aus Asien zurückkommend ein bisschen los.
Also alle erstmal in Sabbatical schicken, alle.
Interessenten, ja wer sich's leisten kann, go for it. Kann ich auch nur empfehlen und dieses Gefühl lost zu sein, hast du ja vielleicht nicht automatisch, wenn du jeden Tag deine Routine, aber was du dir da vielleicht überlegen kannst, auch wenn du schon viel am Start hast. Ja wir haben über Jahre auch viel gemacht auf LinkedIn, aber LinkedIn ist halt nicht unser primäres Tagesgeschäft, sondern ist ein Instrument, das wir mitnutzen, aber nicht den Großteil des Tages drauf verwenden und dann mit euch zusammenzuarbeiten, wo es euer Kerngeschäft ist, wo ihr das viel intensiver betrieben habt, dass wir könnten und viel mehr gelernt hab und diese ganze Systematik auf ein neues Level zu heben, heiß weniger Aufwand, also die Instrumente mit der richtigen Wirksamkeit einsetzen, weniger Zeit darauf zu investieren. Allein das, Weil jeder der LinkedIn intensiv betreibt, weiß da kannst du echt Zeit drauf verbraten. Weniger Zeiteinsatz, höhere Wirkung mit diesem geringeren Zeiteinsatz, also jetzt nicht nur relativ, sondern auch absolut größere Wirkung als vorher teilweise um Größenordnungen größer verdoppelt unter Kundenanzahl ist ja ist ein krasses Ergebnis und höhere Verlässlichkeit in den Outputs, die man auch generieren kann, weil du weil du nicht jedes Monat das Rad neu erfinden musst und dir ein Ast abbricht, so wie mache ich das jetzt dieses Monat wieder, sondern du hast dein Schema und du brauchst im Grunde nur wenige Lücken zu füllen, damit das halt frisch bleibt. Aber auch das zahlt auf viel weniger Aufwand ein. Also bessere Ergebnis, weniger Aufwand, höhere Systematik, höhere Produzierbarkeit und Verlässlichkeit und wer soll sich das überlegen? Auch wirklich jeder, der schon da viel macht Sabbatical hin oder her, also sich vorstellen zu können, dass auch eine größenordnung mehr mit weniger Einsatz möglich ist, erfordert ein bisschen Fantasie vielleicht, aber wenn man sich dem öffnet, da stehen viele Türen offen.
Ja, weil das beobachte ich auch, dass viele Leute sozusagen auch diesen Part, den du schon vorher geknackt hattest mit den Webinaren halt fehlt. Also viele sind so im Content am Rödeln, kriegen dann vielleicht noch ein bisschen Nachrichten hin, aber auch nie so richtig Lust dazu und kein Instrument haben, um die Leute zu konvertieren. Also wenn ich sehe, bei wie vielen Leuten man irgendwie Lead Magnet Funnel ausrollen könnte und sie sich wundern würden, wie viele Leute sich eintragen würden oder was passieren würde, wenn sie mal das erste Webinar machen würden. Und ich habe das Gefühl, das haben so viele Leute noch gar nicht kapiert, diese klassische Online Marketing Formel irgendwie Aufmerksamkeit mal Konvertierung gleich Leads und Kunden und halt nicht nur Reichweite und Aufmerksamkeit. Und viele Leute versuchen das dann immer mit irgendwie gigantischen Reichweiten zu kompensieren, ohne dass sie ein Instrument haben, das irgendwie zu konvertieren. Und das, was du gesagt hast mit dieser Planbarkeit, ist auch ein wichtiger Punkt, weil wir immer gucken, wie kann man das immer wieder reproduzieren, weil das höre ich auch immer wieder von Leuten, Hey Robert, ich mache da irgendwas auf dem LinkedIn, aber es fühlt sich irgendwie Voodoo an, dieser Algorithmus. Ich habe keine Ahnung, was funktioniert und was nicht. Und viele Leute von Monat für Monat wieder überlegen, was kann ich diesen Monat Verrücktes im Content machen, Man dann irgendwie Monate hat, wo gar nichts läuft, im nächsten Monat läuft es wieder extrem gut. Ich habe das Gefühl, dass wir das sehr gut auch in der Zusammenarbeit hinbekommen, dass man halt ein gewisses Schema versteht und dass man dann relativ verlässlich gute Ergebnisse darüber erzielt. Christopher, es war mir eine große Ehre. Vielen, vielen Dank dir für deine Zeit. Wir werden alle Links sozusagen verlinken. Ich glaube, ich muss nochmal Fördermittel Hausaufgaben machen. Das habe ich auf jeden Fall heute mitgenommen. Ich will auf jeden Fall dein Nachbar demnächst werden, auch mit den 5 Millionen Profit. Vielen, vielen Dank dir für den coolen Podcast.
Danke, Robert, hat Spaß gemacht. Danke dir.
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