60+ Mitarbeiter in weniger als 3 Jahren I Moritz Heller von eFLY
29 Apr 2024 · 50 min
Interview (DE) with Moritz Heller (founder of eFLY), discussing how the Amazon-specialist agency grew to 60+ employees in ~3–4 years. Key drivers: heavy focus on existing customers (more than half of recent growth came from expansion within the customer base), an operational structure centered on Performance/Advertising, Content and Troubleshooting teams, and a weekly process to identify and test new marketplace features. People & culture practices (weekly "Walking Talks", a Head of Culture role, quarterly "Big Picture" company updates, and a leadership meeting cadence) support employee development and retention. Growth is largely organic: a single acquisition channel (initially Facebook groups / ongoing content + events) produced the "Grundrauschen" for new clients; marketing (LinkedIn, YouTube, webinars, events) is an add-on. Organizational practices: Tue–Thu in-office days, Mon/Fri remote; Account Managers both coordinate and execute; flexible pricing models (fixed, hourly, performance-linked) with a preference for performance/provision deals. Leadership emphasizes iterative, weekly process-improvement and use of external coaching/advisors for scaling leadership skills.
Questions this episode answers
Über 60 Mitarbeiter.
29. April 2024.
Mehr als die Hälfte des Wachstums (letztes Jahr) kam durch Bestandskunden.
Dienstag, Mittwoch, Donnerstag (Montag und Freitag Remote/Homeoffice).
Wöchentliche Führungskräfte-Meetings plus ein dreimonatliches "Big Picture" (Quartals-Company-Update).
Chapters
Auf die heutige Folge darfst du dich ganz besonders freuen, denn heute habe ich Moritz Heller im Interview, der es mit E Fly, einer internationalen führenden Amazon Agentur, geschafft hat, in den letzten Jahren auf über 60 Mitarbeiter zu wachsen. Und das muss man erstmal hinbekommen. Und das Beste daran ist, dass sie es zum größten Teil über ihren Bestand geschafft haben. Und das markiert wirklich aus meiner Sicht eine absolut besondere Leistung. Ich habe aus dem Interview unglaublich viel bezüglich Kultur, Teamaufbau und auch Organisationsaufbau mitgenommen. Und wenn dich diese Themen interessieren und du mit deinem Unternehmen wirklich organisch wachsen willst und das gesund wachsen willst, dann sieh dir diese Folge unbedingt bis zum Ende an. Wir starten mal. Ich dachte mir so mit dieser Vorstellungsfrage habe ich schon eingangs gesagt, es ist immer ein bisschen langweilig, aber wenn man so in vier Jahren relativ rasant wächst, dann macht man ja per se meistens etwas richtig. Was würdest du denn sagen aus deiner Brille, wenn dich jemand fragen würde, hey Moritz, was würdest du sagen, was hat dafür gesorgt, dass in dieser kurzen Zeit so schnell gewachsen seid? Was würdest du darauf antworten? Was waren so die Erfolgsfaktoren, die euch ausgezeichnet haben?
Ich hatte direkt vor diesem Call oder vor diesem Podcast, vor dieser Podcast Aufnahme hatte ich einen Call, wo wir mit einem Vertriebscoach, Akquise Coach, nennen wir es wollen, gesprochen haben, wo wir eruiert haben, ob es sinnvoll ist, inwiefern es sinnvoll ist, dass wir ihn mit dazu nehmen. Und das ist es grundsätzlich schon, weil wir vertriebsseitig Akquise Seite nicht stark sind. Und das ist, glaube auch parallel die Antwort auf die was meine ich, Akquise war nie unser Ding, unser Ding war es und ist es, dass wir Zeit auf unsere Bestandskunden investieren? Unser Vertriebsteam, zwei Leute, also kein großes Team, aber unsere zwei Leute im Vertrieb, die investieren 80, 70, 80 Prozent ihrer Zeit auf Bestandskunden. Und nicht um denen nochmal irgendwie links oder rechts irgendwas zu verkaufen, sondern um zu eruieren, hey, das, was wir damals ausgemacht haben, ob das jetzt vor einem Monat war, vor drei Monaten, vor sechs, vor einem Jahr oder vor drei Jahren oder vor vier Jahren, Halten wir das ein? Bist du damit d'? Accord? Sind wir da on the same page? Bist du da happy? Etc. Weil unser Geschäftsmodell basiert am Ende des Tages darauf, dass wir einen Kunde konstant betreuen, dass wir Kunden über drei, vier, fünf Jahre haben. Ich habe heute Marketing bedient gehabt, da haben wir allein drei Post vorbereitet, wo wir posten dürfen, dass wir irgendwie mit dem Kunden Umsatzrekordmonat gemacht haben derzeit. Ich glaube, der war seit viereinhalb Jahren da und nochmal zwei so ähnliche Fälle. Und ich glaube, das ist, wenn man es Magic Source nennen möchte, die Magic Source. Aber nichtsdestotrotz, klar, Neukundengeschäft ist auch für uns ein Thema. Klar wollen wir neue, spannende, coole Cases, die wir begleiten dürfen. Deswegen haben wir auch mit dem Kollegen gesprochen. Aber ich glaube, eine Agentur, die kein Projektgeschäft macht, für die ist ein Neukundengeschäft im maximalen Add on. Also wir wachsen, sind letztes Jahr gut zweistellig gewachsen und mehr als die Hälfte, fairerweise nur ein bisschen mehr, aber tatsächlich mehr als die Hälfte kam durch Bestandskunden. Und nicht, weil wir da irgendwie links und rechts verkauft haben, sondern weil der Kunde in sich gewachsen ist und wir dadurch mitwachsen konnten. Und das in der Phase wie letztes Jahr, wo das E Commerce Geschäft schwierig war.
Ja, ich wollte gerade sagen, es gibt dieses coole Zitat von Alex Homozi, der mal schön gesagt hat, du machst Vertrieb, weil du kein Marketing kannst und du machst Marketing, weil du kein Produkt kannst. Und ich habe das Gefühl, das ultimative Produkt ist ja, dass halt Bestandskunden sehr lange mit einem bleiben und bestenfalls auch mit einem wachsen. Insofern seid ihr eigentlich in einer coolen Situation, mit euren Bestandskunden gemeinsam zu wachsen und dass es sich anscheinend auch rumspricht, dass ihr einen guten Job macht und die Leute zu euch kommen und sagen, hey, mit E Fly will ich irgendwie zusammen zusammenarbeiten.
Der Kollege im Call eben war sehr irritiert, weil er nicht verstanden hat, woher oder wie wir funktionieren als Company, weil ich gesagt habe, hey, ja, wir arbeiten halt mit Bestandskunden und der ein oder andere Markt, gerade im Agentur Consulting Markt, schreit immer wieder Bestandskundenwachstum, es ist nicht planbar, blablabla. Ja, wegen mir nicht, aus meiner Sicht schon ein bisschen, aber sei es drum. Und er war völlig irritiert, dass wir keine Ads schalten, dass wir keine Wegen haben, dass wir keine Kaltakquise haben, dass wir kein Code Calling haben und so weiter und so fort. Ich möchte nicht sagen, dass Fragen tun keinen Sinn macht, aber das darf maximal ein Add on sein.
Ja, das ist super spannend. Ich würde unglaublich gern, Moritz, auch in die Zeit zurück sozusagen. Vielleicht gehen die vier Jahre zurück oder auch ein bisschen weiter zurück, als ihr noch eine Handvoll von Leuten irgendwie wart. Weil ich habe das Gefühl, da tun sich auch viele Agenturgründer sehr schwer mit irgendwie wie baut man die ersten Mitarbeiter irgendwie, wen stelle ich ein? Wo setze ich die hin? Wie bilde ich die irgendwie richtig aus? Gab es da so Phasen, die du vielleicht auch rückblickend irgendwie noch so gemerkt hast? Das waren so einzelne Phasen von Vielleicht, keine Ahnung, 1 bis 10 Mitarbeitern oder 1 bis 20, was so eine Überschrift hatte, dann vielleicht irgendwie eine von 20 bis 40 oder so und dann von 40 bis 60? Gab es da irgendwie so oder waren es ein sehr lineares Modell, wo du gesagt Hey, so wollen wir als Agentur irgendwann mal aussehen und habt uns daraus ausgerichtet oder wie seid ihr da vorgegangen?
Ich glaube schon, dass es super iterativ, Das ist glaube ich Fakt. Egal bei welcher Company, Company Building ist am Ende irgendwie ein iterativer Prozess. Ich muss immer wieder prüfen und dann wiederum nachsteuern und eben anpassen. Und selbstverständlich war das auch bei uns so. Ich glaube, die eine Ebene zum Start ist einfach, dass man Neukunden bekommt. Die haben wir tatsächlich damals ist das ein Lucky Punch? Ich weiß es nicht. Wir haben sie darüber bekommen, dass ich einfach als Freelancer schon einfach ein paar Kunden hatte. Und damals waren diese Facebook Gruppen noch super aktiv. Die gibt es heute gar nicht mehr in dem Zusammenhang. Da wurde immer mal wieder gefragt, kennt jemand für Amazon Advertising, kennt jemand eine Amazon Marketing Agentur? Und irgendwie waren da sieben Kommentare im Schnitt. Von den sieben waren fünf eFly oder Mozart. Und dadurch haben wir da so ein bisschen relativ schnell Naming aufgebaut und dadurch haben wir dann irgendwie so ein bisschen Grundrauschen bekommen. Und das Grundrauschen, ich glaube, man braucht, um die Headline zu formulieren, ich glaube, man braucht ein Grundrauschen für Neukunden. Und das Grundrauschen war bei uns diese Facebook Gruppen, die sind dadurch entstanden, dass wir einfach bei ein paar Kunden einen coolen Job gemacht haben, die einfach super zufrieden waren, deswegen uns platziert haben. Das kann natürlich aussehen, verschiedenste Arten und Weisen, aber ich glaube, das war für uns das erste Grundrauschen, der initiale Start.
Und dann, wen hast du eingestellt dann? Also kriegst du das noch zurückkonstruiert, wer die ersten Hires sozusagen waren, nach welchem Modell du da auch irgendwie vorgegangen bist.
Wir haben die ersten 1, 2, 3 waren einfach operative Leute, die natürlich operativ gearbeitet haben. Die Kundenbetreuung habe ich damals selber gemacht, Akquise selber gemacht etc. Aber das operative Exekuten, das wurde durch Leute gemacht, die wir relativ schnell eingestellt haben. Einer ist tatsächlich auch heute noch bei uns und heutzutage unser Head of Operations, er leitet im Prinzip das gesamte operative Geschäft. Jonas heißt der. Dann haben wir relativ schnell jemand zu bekommen, der gemeinsam mit ihm so die operativen Bereiche geleitet hat, der aber eher so das Backlog gemacht hat im Sinne von den Setups etc. Der ist auch heute noch da, leitet heute gemeinsam einen Kollegen, den Vertrieb, Adi heißt der von dem her. Das waren so ein bisschen die ersten Hires, wovon wir tatsächlich heute auch noch den einen oder anderen haben. Aber ich glaube, dann habt ihr euch das Wichtigste ist tatsächlich.
Ja, das ist gut zu hören, weil ich glaube, das ist auch immer ein guter Start und wie du selbst sagst, wenn du einen guten Job für die Kunden machst, dann wird dein Name da auch, keine Ahnung, egal ob bei Facebook Gruppen oder bei LinkedIn genannt, wenn es um das Thema geht. Ich glaube, das ist am Ende das Entscheidende. Was ich halt spannend finde sozusagen ist, ich habe das Gefühl, es hört sich immer so einfach gesagt sozusagen an, Dann stellt man für die operativen Themen Leute irgendwie ein, die übernehmen dann irgendwie Aufgaben, was ich das Gefühl habe, was überspannt, wenn man Antwort von dir zu hören. Ich habe das Gefühl, wahrscheinlich auch im Amazon Advertising und so gibt es einfach Strategien und Sachen, die sich auch fließend ändern irgendwie auf wahrscheinlich nicht täglicher Basis, aber über Monate gibt es wahrscheinlich Strategien funktionieren eher wahrscheinlich, funktionieren, nicht funktionieren. Wie habt ihr ein System gebaut, auch eure, dass eure Mitarbeiter immer da irgendwie am Puls der Zeit sozusagen bleiben. Gibt es ein internes Schulungssystem oder wie macht ihr das?
Darauf läuft es hinaus tatsächlich. Ich hatte vor sechs Wochen auch tatsächlich einen Vortrag auf der IAW die Internationale Aktions und Warnmesse oder so in Köln und im Prinzip war das in drei Teile geteilt. Der letzte Teil war so ein bisschen die Magic Source, die Geheimwaffe, wie man im Prinzip nur einen Schritt vor dem Wettbewerb auf Amazon und auch weiteren Marktplätzen mit Kaufland Oktober. Die Storyline war hey, all das, was neu rauskommt auf wöchentlicher, wegen mir auch manchmal monatlicher Basis, all das sind Chancen. Das sind Chancen für dich und vor deinen Wettbewerb zu gehen, respektive Risiken für den Wettbewerb, Marktanteile zu verlieren. Und genau die müssen wir wahrnehmen. Und da haben wir im Prinzip pro Abteilung Performance, Marketing, Content etc. Einzelne Personen, die dezidiert darauf angesetzt sind, zusätzlich selbstverständlich zu deren normalen Job nichts anderes zu tun als herauszufinden, was sind die neuen Cases, was kann ich neu implementieren, wenn es wirklich auf einer wöchentlichen Basis teilweise passiert. Und das machen wir seit drei oder vier Jahren, dass wir da quasi auf einer wöchentlichen Basis die neuen Themen identifizieren und dann kommen die in so ein Loop rein, wo sie dann getestet werden und dann potenziell auch in Full Rollout gehen. Das machen wir seit, wie gesagt, drei oder vier Jahren. Seit zwei Jahren veröffentlichen wir das auch entsprechend im Podcast und keine Ahnung, wo wir dann mehrfach von Kunden gefragt worden sind, können wir nicht einfach von euch nochmal zusätzlich zu dem, was wir dann gemeinsam umsetzen etc. Eine Übersicht bekommen von dem, was da rauskam Und wir haben es eh jede Woche aufbereitet für unsere internen Teams. Dann haben wir irgendwann angefangen unsere Bestandskunden loszuschicken und so haben wir es noch relativ schnell publik gemacht in Newsletter und wie die Tools nicht alle heißen.
Ja, das ist super smart, weil ich habe das Gefühl, dieser Loop oder dieser Aufgabenbereich fehlt in vielen Agenturen. Ich habe da immer das Gefühl, der Agentur Gründer hat teilweise irgendwie so eine Strategie, eine Formel gefunden für unterschiedliche Themen, die bringt er dann sozusagen seinem Team bei, aber managt dann irgendwann nur noch sein Team, hat aber gar keine Zeit mehr oder hat niemanden irgendwie bestimmt, der immer am Puls der Zeit bleibt. Und wirklich das auf wöchentlicher Basis irgendwie zu gucken, was gibt es Neues, wo gibt es wieder eine Chance irgendwie was zu nutzen, was noch sonst keiner nutzt, ist natürlich super smart. Verstehe. Was sind die Abteilungen, die ihr sozusagen insgesamt aufgebaut habt, Du hast ein paar genannt sozusagen Media Buying Content. Was gibt es da noch im Amazon Space, um die ganzen Plattformen zu bedienen? Was muss man da alles sozusagen liefern?
Ja, im Prinzip, glaub der größte Hebel nach wie vor ist schon das Performance Marketing. Das ist ja mittlerweile auch eine relativ breite Gladiator. Also wir sprechen von On Site Advertising, die Sponsored Products und was ich nicht alles habe. Wir sprechen aber auch von Möglichkeiten Off Site über die DSP, die MAN Plattform, wo wir über Bild, Handelsblatt und wie sie nicht alle heißen, in einem Programmatic Advertising Umfeld werben kann. Ich kann aber auf dritter Ebene oder auf der dritten Ebene dann auf hauseigenen Plattformen werben, wie Twitch oder Prime Video Ads. Das ist jetzt ganz neu rausgekommen. Prime Video Ads, ultra spannend ist im Prinzip das neue TV aus meiner Sicht. Ich kann jetzt für all diejenigen, die über den TV oder auch deren Laptop oder Handy oder sonst was auf Prime Video gehen, hier kann ich jetzt Werbung platzieren bevor oder teilweise auch während den Filmen, wo Leute anschauen und das hat noch was ganz anderes. Das ist CTV, das heißt in Theorie zumindest clickable TV und da habe ich eine viel viel höhere Attention Rate, über 80 Prozent. Im normalen TV sind es nicht mal mehr 60 Prozent Attention Rate, weil die Leute einfach gewöhnt sind, okay, jetzt kommt irgendwie Werbung, gehen Kühlschrank holen mit Chips, Bier oder was auch immer. Aber bei Prime Video Ads, das sind die nicht gewohnt, das ist komplett neu, die gehen nicht her und gehen weg und es ist natürlich auch viel kürzer, es ist smarter gemanagt und dadurch kann ich plötzlich jetzt auch ganz andere Werbemöglichkeiten fahren und viel geiler. Ich kann hier spezifisch werden, also targetiert werden auf der einen Seite und auf der anderen habe keinen Streuverlust oder weniger und auf der anderen Seite kann ich die, wo ich hier beworben habe, kann ich dann im Retargeting Umfeld über die DSP, über zum Beispiel Handelsplatten, sonst was noch mal bewerben. Also das ist unsere erste große Abteilung. Advertising ist auch die wichtigste, ist auch die größte und ich glaube, die wird auch deutlich spannender, weil ich halt plötzlich First Party Data habe. Das habe ich ja bei einem Meta, bei einem Google und Co. Gar nicht mehr wirklich in der Form. Bei Amazon habe ich das noch und die Möglichkeiten werden eher breiter anstatt dass sie kleiner werden, zum Beispiel eben genannt Prime Video Ads, Das ist im Prinzip das größte und wichtigste Team aktuell und.
Die weiteren dahinter ist Content. Und was kommt da noch?
Genau, wir haben dann Team Zusatzleistung nennt sich das, Das heißt, wir sprechen hier von Content, Videos, Grafiken und so weiter. Super wichtig. Wir haben ja die ganze Amazon Plattform, die wird immer spannender. Ich habe mittlerweile Videos auf so vielen verschiedenen Möglichkeiten, auf so vielen verschiedenen Ebenen. Mein Amazon Store wird deutlich komplexer etc. Ich baue nicht mehr einfach nur einen Store und ich habe ihn, sondern jetzt muss ich hergehen, muss die richtige UI UX bauen, sodass ich auch, wenn ich jemanden auf den Store bekomme, wo ich mittlerweile viel mehr Möglichkeiten habe wie vor einem Jahr, dass die Leute dann auch konvertieren, A und B, möglichst hohen AOV, also möglichst hohen Average Order Value haben etc. Also ja, Content ist eine Ebene von Zusatzleistung. Eine andere Ebene von Zusatzleistung sind Themen wie SEO Translation oder eben auch ein sogenanntes Troubleshooting, weil sowohl ein Vendor Central als auch ein Seller Central ist mittlerweile relativ komplex und es gibt viele technische Probleme, Fehler und so weiter. Und dafür haben wir mittlerweile sechs Mann Team, die Vollzeit den ganzen Tag nichts anderes machen, als derartige Problemchen und Cases zu lösen.
Wie viele Gründer seid ihr denn eigentlich?
60? Entweder 60 oder einer kann man sich raussuchen. Ich habe die Agentur im Prinzip gegründet, habe dann aber relativ schnell den Jonas mit dazu geholt, habe dann relativ schnell den Adi mit dazu geholt, wo ich vorhin angesprochen habe, die kann man sicherlich irgendwie so ein bisschen als Co Founder bezeichnen, aber de facto war es, Ich habe die ersten vier Jahre als Freelancer, als One Man Joe gearbeitet, habe dann die Agentur gemacht mit ein, zwei, drei Leuten, habe dann Jonas und den Adi dazu geholt, aber.
60, ja, gefällt mir die Antwort. Was würdest du denn sagen, das ist ja auch irgendwie immer das spannende Thema, so mit den Bestandskunden sozusagen zu wachsen. Ich habe das Gefühl gerade auch, dass man da sozusagen am Anfang immer dieses Thema macht, man macht irgendwie einen Retainer, man macht irgendwie ein Angebot dem Kunden gegenüber, aber in eurem Umfeld ist wahrscheinlich relativ gängig auch Performance Deals zu machen wahrscheinlich, oder wie macht ihr das sozusagen? Also ist einfach am Ende irgendwas, muss ja keine konkreten Zahlen nennen, aber ist es dann irgendwie am Umsatz, den ihr über die Plattform sozusagen euren Kunden einspielt oder was ist euer Deal zum Beispiel?
Boah, der super verschiedenste Modalitäten. Unser Backoffice weint, unser Kunde und unser Vertriebsteam lacht. Im Prinzip haben wir Modelle von Fixpreisen, umso mehr Mittelstand, umso mehr Konzern, umso mehr Fixpreis, teilweise sogar Stundenpreise brauchen wir dann bis hin zu D Brands, die Brand und FBA Brand, die möchte es möglichst flexibel. Und zwar da können wir nicht nur von Umsatz Deals, da sprechen wir teilweise von Tagus optimierten Deals. Also entsprechend der Werbekosten Umsatz Ratio haben wir verschiedene Modalitäten, dann passt sich der Prozentsatz an etc. Also ich glaube, das muss einfach für die Company, für den Kunde passen. Für uns ist es egal, was wir da für ein Modell haben, weil der Kunde muss zufrieden sein und der ist nur zufrieden mit seinen Zahlen stimmen. Deswegen lassen wir uns da grundsätzlich auch sehr gerne in verschiedensten Modalitäten an den Zahlen messen. Aber nicht für jeden macht es Sinn. Nicht jeder möchte das, viele wollen es auch planbar. Von dem her, we are open for everything. Provisionsdeals sind uns liebsten Deals, da werden wir in unseren Ergebnissen gemessen. Von dem her, das machen wir in 70 Prozent der Fällen. Ehrlich gesagt, 70 Prozent machen ist ja.
Auch am Ende irgendwie das Transparenteste und beide Seiten gewinnen dadurch. Insofern ist es ja glaube ich auch das Fairste. Ich fand das so spannend. Ich habe irgendwann mal einen Ausflug gemacht in auch eine Zeit hatte ich den Gedanken so, hey, ich will mich irgendwie auch bei uns als Beratungsunternehmen nur auf die Funnel Seite konzentrieren und ich suche mir jemanden fürs Media Buying und für die Ads. Und ich habe irgendwie mit 5 Agenturen geredet und alle hatten ein anderes Abrechnungsmodell und auch so waren darauf so eingeloggt. Also die ein war, ich rechne nur nach Zeit ab, die anderen waren nur mit einem Retainer und ein Teil vom Budget. Der nächste war irgendwie, wir zwacken uns einen Teil vom Umsatz ab und es war in der Diskussion jedes Mal so präsent, dass wir machen nur das und ich stand dazwischen. Am Ende war es auch für mich so eine Diskussion, so welches Abrechnungsmodell finde ich irgendwie am interessantesten, welche Agentur genau, genau, es war so dann auch in meinem Kopf so welches Modell ist irgendwie am sinnvollsten gar nicht mehr so sehr die Agentur und ich dachte mir so eigentlich müsste man da ja irgendwie ein bisschen flexibel sein und sich von Fall zu Fall das eigentlich angucken.
Ich glaube das Modell ist ja völlig irrelevant für uns als Agentur. Am Ende des Tages werden die als Agenturen, egal welche Agentur, die wird an Zahlen gemessen. Immer die Zahlen müssen passen. Ist der Kunde zufrieden. Wenn der Kunde zufrieden ist, bezahlt er jeden Monat gerne seine Rechnungen. Der Kunde gibt positives Feedback dem Account Manager der Agentur. Die Agentur ist happier, die gibt noch mal bisschen mehr Gas, dadurch entsteht ein Flywheel Kunde, Happy Client, Happy Agentur, Happy etc. Etc. Und dadurch läuft es glaube ich in die richtige Richtung und da ist das Abrechnungsmodell nur noch das Ergebnis und wie man da dann abrechnet, sollte eigentlich immer ungefähr auf das gleiche rauskommen, wenn man seine Zahlen im Griff hat Und das ist natürlich eine Grundvoraussetzung, dass man das als Agentur packt und wenn man das mal nicht packt, dann muss man sich daran auch messen lassen und das tut man nicht immer, aber dann muss man eben auch gesprächsbereit sein.
Wir haben gerade gesagt Account Manager, ich glaube das ja relativ gängig in der Agenturenwelt, dass sozusagen der Kunde wahrscheinlich einen Ansprechpartner hat, sozusagen auf der Agenturenseite. Wie habt ihr euch da aufgestellt? Gibt es dann sozusagen dahinter die Experten und der Agenturmanager sucht sich das alles zusammen, was er dem Kunden erzählen muss und antworten muss oder wie sie da so ein Setup aus.
Jein. Also wir sind ja kein Fan von Stille Post. Wir wollen das Stille Post Verfahren vermeiden. Wir haben viele Kunden, die wollen nur mit einem sprechen. Das verstehe ich auch total. Im Normalfall versuchen wir ein Modell zu finden, wo natürlich immer der Account Manager, wenn Account Manager bei uns, der trägt nicht oder der führt nicht nur Informationen zusammen und gibt die dann weiter, sondern der leitet an. Also der gibt Infos und der exekutet auch selbst. Also es ist nicht so, dass der kein Performance Marketing macht und der leitet Performance Marketing ganz inhaltlich und gibt konkret an, was getan wird und macht es teilweise auch selbst. Aber klar haben wir noch eine Unterstützung im Performance Marketing. Ja, wie sieht es konkret aus? Konkret sieht es so aus, dass die Hauptverantwortung immer beim Account Manager liegt. Und der Account Manager auch gerade im Performance Marketing selber Themen auch umsetzt, gerade in Themen wie Preismanagement, Controlling, Deal Management etc. Themen selber umsetzt in so Zusatzleistungen, Grafik etc. Wird ihm natürlich zugearbeitet und dann kommen oft die Leute in die dezidierten Calls mit rein. Da kommt das Grafikteam mit rein, da kommt das Videoteam mit rein, da kommt das Performance Team mit rein und so weiter. Wenn der Kunde das wünscht, uns ist es am liebsten, weil wir dann stille Post vermelden. Das ist für uns meistens sogar auch am effizientesten, aber sind auch voll feine, wenn der Kunde das lieber so hätte, dass er quasi mit einem nonstop spricht. Aber der Account Mensch ist immer dabei. Das ist immer eine Grundvoraussetzung.
Das ist noch mal gut zu hören, dass dem sozusagen zugearbeitet wird und dass der die Hauptverantwortung für den Account sozusagen hat und sich dann wahrscheinlich das zusammensammelt, was was er braucht, um einen guten Job zu machen. Sehr spannend. Wie sieht denn das aus? So was würdest du sagen, es sieht ja immer so im Nachhinein alles immer so rosig aus und man sieht jetzt Moritz, alles läuft und ist alles super. Was würdest du sagen in den vier Jahren so was waren die größten, die größten Herausforderungen, wo du auch gemerkt hast, hey, das ist irgendwie doch nicht so einfach, wie ich gedacht habe. Gab es da so Herausforderungen oder so, wo du das Gefühl hattest, boah, das ist das schon ganz schön tough auf dem Weg des Wachstums?
Die größten Herausforderungen? Gute Frage. Ich muss ehrlich sagen, es gab gar nicht so diese Monster Herausforderung, wo ich jetzt hervorheben könnte, weil klar, das ist nonstop irgendwo immer wieder, Wir wollen besser werden, wir wollen eine höhere Kundenzufriedenheit, wir wollen eine höhere Mitarbeiterzufriedenheit. Deswegen muss ich überall die ganze Zeit nachbessern, die ganze Zeit deserieren. Aber es gab nie so Thema, wo ich wirklich so alle voll rangehen müssen, dass so das Thema vom Tisch bekommt. Das hatten wir bis dato tatsächlich einfach schlicht und ergreifend nicht, weil wir aber vielleicht auch einfach nonstop immer wieder kleine Schritte iterieren. Also wir haben allein einmal die Woche mit dem gesamten Führungskräftekreis, also mit allen Führungskräften ein Meeting, wo wir sowohl Customer als auch Client Headlines mit reinnehmen und dann schauen wir uns einfach an, was ist die Woche ein Client oder Customer Headlines mit reingekommen. Zum Beispiel, wir haben herausgefunden, dass während der Prozess nicht zu 110 Prozent funktioniert, schauen uns in diesem Meeting, es geht eineinhalb Stunden des Donnerstags immer diesen Prozess an und optimieren den und so passiert quasi nonstop etwas. Dadurch häufen wirklich etwas an und dadurch versuchen wir immer wieder operative Themen werden eigentlich auf wöchentlicher Ebene in einem Gesamtkontext hinsichtlich Prozess, Prozessuale, Natur etc. Gelöst bzw. Optimiert und damit einhergehend hoffentlich auch gelöst.
Okay, das ist clever, dass da nicht irgendwie so ein endloser Backlog entsteht und irgendwie so alles irgendwie aus den Nähten irgendwann mal platzt, sondern dass man wirklich auf wöchentlicher Basis sich die Engpässe anguckt, die sozusagen iteriert, besser macht mit der gesamten Intelligenz des Unternehmens und dann bestenfalls irgendwie so schnell wie möglich ausbügelt wie möglich. Wie hast du dich denn selbst organisiert?
Ja, sag mal, aber eben auf einer prozessualen Ebene und nicht auf einer operativen Ebene. Also operativ wird natürlich in den operativen Teams gelöst, aber in einer prozessualen Ebene, sodass man es eben nachhaltig über alle Teams, über alle Kunden hinweg optimiert. Wie habe ich mich selbst organisiert? Gute Frage. Ich glaube in einem beruflichen Umfeld haben es in der ganzen Company so ist vielleicht ganz wichtig als Kontext zu verstehen, dass wir Montag und Freitag Remote Homeoffice haben und Dienstag, Mittwoch, Donnerstag sind wir tatsächlich alle im Office, alle im Büro hier bei uns in Stuttgart. Klar, da gibt es mal ein Homeoffice und da sind wir nicht alle da und so weiter und so fort, aber 95 Prozent sind dann im Normalfall da. Dementsprechend hatte sich oder passt es sich daran etwas an, da Meetings doch meistens immer deutlich effizienter sind, wenn man es irgendwie face to face hat. Aber dadurch, dass wir das relativ gut aufgeteilt haben, vor allem der Jonas nicht der Jonas ist wirklich für das operative Thema, für alle operativen Teams und auch für die operativen Kunden, also auch für die operativen Führungskräfte etc. Verantwortlich und nicht für alles, was darüber hinausgeht, Marketing, Vertrieb, Backoffice etc. Und dadurch, dass wir das so organisiert haben und das noch mal gepaart haben mit unserer Remote beziehungsweise Homeoffice Regelung, hat es sich natürlich beides daran sehr angepasst. Das heißt, die Meetingstruktur ist auf Dienstag, Mittwoch, Donnerstag sehr fokussiert, wenn wir eben im Office sind. Und die Themenbereiche sind sehr, sehr, sehr spezifisch auf eben genannte drei Abteilungen Bereiche. Und da gibt es natürlich separate Meetings mit Direct Reports, wie zum Beispiel einem Jonas.
War das schon immer dein Wunsch, eine große Agentur aufzubauen oder so ein bisschen reingestolpert und es hat sich verselbstständigt.
Beides so ein bisschen. Auf keine der beiden Antworten wäre richtig. Es war schon immer das Ziel und der Traum, Ich hatte mit 11, 12 die Idee, mal ein Unternehmen zu haben, kam dann schneller als gedacht oder als ich damals gedacht hätte, Aber es war dann schon eigentlich relativ klar, dass es dann relativ schnell irgendwie passieren wird. Und so war es dann eine Agentur. Also die Agentur war dann so in dem Sinne geplant, aber ist das, was mir am meisten taugt. Warum? Weil ich habe Bock auf Leute, also sowohl auf Kundenseite als auch Mitarbeiterseite. Ich arbeite gerne in einem großen Team, deswegen war schon auch das Ziel, eine Agentur aufzubauen mit ein paar Leuten. Ich arbeite gern mit Kunden, deswegen haben wir auch verdammt viele Kundenbesuche. Also ich weiß nicht, wie viele Agenturen unserer Größe in unserer Branche so viel Kundenbesuche haben. Allein diese Woche sind vier Kunden oder so bei uns vor Ort. Nächste Woche haben wir ein Kundenevent in Köln, von dem her, also wir sind da schon sehr, sehr aktiv, was Events angeht. Mitte April ist noch Kundenevent hier bei uns in Stuttgart. Also mein Thema ist People. Das habe ich aber natürlich nicht von Anfang an gewusst und das habe ich dann irgendwie letzten vier, fünf Jahre so ein bisschen eruiert und dadurch hat sich dann das Thema Agency ergeben aus meinem Freelance Tun.
Wie guckst du auf das Thema People? Weil ich kann mir vorstellen, Agentur ist ja sehr ein Peoples Game. Wie blickst du da sozusagen drauf? Vielleicht auch so den Einstellungspart oder so. Wäre total spannend zu hören, so wo ihr drauf guckt, was so Einstellungskriterien vielleicht auch sind. Und du musst ja auch viel Gedanken wahrscheinlich um Kultur und auch so Gedanken wie wir sind Dienstag, Mittwoch, Donnerstags bestenfalls alle im Büro etc. Das werden ja alles Sachen sein, die ihr euch gut überlegt habt. Das wäre spannend zu hören, wie du das Thema mittlerweile auch nach dieser Erfahrung irgendwie siehst, was die Erfolgsfaktoren sind.
Ich glaube einfach, es geht um Menschen und Menschen sind individuell und deswegen haben wir so verschiedensten Methoden eingeführt, wie zum Beispiel Walking Talk, den ich einmal die Woche mache, mit vor allem Leute, mit denen ich operativ eben nicht arbeite und das sind von den Runabouts so 45 ehrlich gesagt von dem her oder 50 teilweise sogar, mit denen ich dann einfach eine Stunde kurz einmal die Woche rausgehe und wir einmal um den Block laufen. Wir haben hier direkt neben dem Büro Eichenpark, wo wir dann reingehen, wo wir oft zur Strategie der E Fly sprechen, wo stehen wir gerade, unsere Strategie, wo soll es hingehen etc. Wo wir sehr transparent sind, da gibt es ein sogenanntes Big Picture, wo wir alle drei Monate die gesamte Company abholen, wo stehen wir auf unserem Weg, was sind die nächsten Schritte, was hat funktioniert seit letztem Mal, was hat auch nicht funktioniert etc. Das heißt, da holen wir alle Start ins Boot, aber eben nicht nur auf einer Gesamtebene, sondern eben auch individuellen Ebene, wo auch ich mit jedem direkten Austausch gehe. Auf der anderen Ebene haben wir Philipp, unseren Head of Creeping Culture, unglaublich wichtiger Typ, der einfach auch für jeden da ist und der auch sogenannte Coffee Talks, der quasi zwei bis dreimal die Woche mit Einzelpersonen spricht und dann fast schon so coaching mäßig die Leute mit begleitet bei deren Themen von Stressbewältigung bis hin zu privaten Themen bis hin zu wie will ich mein Arbeitsleben gestalten, Ziele setzen etc. Das natürlich nochmal mit Führungskräften, also mit der direkten vorgesetzten Person noch mal passiert in Feedbackgesprächen, Entwicklungsgesprächen und oder Jahresgesprächen. Aber so versuchen wir wirklich schon auch sehr individuell an den Leuten dran zu sein, gleichzeitig aber auch Leute mit ins Boot zu holen, wo es hingeht, was unsere Vision ist, wo wir aktuell auch stehen etc. Von dem her, People müssen, glaub sowohl auf einer individuellen Ebene oder das Thema People muss auf einer individuellen Ebene passieren, als aber auch auf einer Gesamtebene, wer einfach schlicht und ergreifend als Team einfach arbeitet.
Ja ich glaube das ist wichtiger denn je und es ist schön, dass ihr sozusagen das die Gesamtebene unterbekommt, aber auch sozusagen die individuelle Ebene das hinzubekommen, weil ich glaube daran tun sich viele Leute auch schwer, die vielleicht noch das Gesamtbild hinbekommen, aber die individuelle Ebene dann ein bisschen vernachlässigen und das glaube ich dann immer schwierig beides unter einen Hut irgendwie zu bekommen. Was waren denn Sachen, wenn du auch so rückblickst? Keine Ahnung, wahrscheinlich hat man bei den ersten 15 Mitarbeitern noch nicht alles richtig gemacht und entlang des Weges wahrscheinlich einiges gelernt. Was würdest du jemandem mitgeben, der vielleicht heute eine Agentur mit was weiß ich, 5 bis 10 Mitarbeitern hat, hat was würdest du den als Tipp sozusagen geben, was er vielleicht, worauf er vielleicht auch im Alltag mit seinen Mitarbeitern irgendwie achten kann oder was er irgendwie vielleicht auch konkret umsetzen kann, was ihm helfen würde?
Vielleicht ganz kurz noch ganz wichtig. Ich glaube nicht, dass wir die individuelle und die individuelle Ebene und die Gesamtebene perfekt machen. Wir versuchen es nur sehr stark und ich glaube, da entwickeln wir uns konstant weiter und werden konstant besser. Deswegen haben wir auch diese Team Headlines, wie vorher genannt habe und wir glauben oder ich glaube sehr stark als Company glauben sehr stark an das Fly, wenn Kunde happy ist Team happy und Team happy ist Kunde happy. Und da versuchen wir einfach diese zwei Faktoren immer nonstop zu verbessern, da es dann einfach ein Erfolgsprudel kommt. Um die Frage von dir zu beantworten, das würde ich jemand raten, der zwischen 5 und 10 Team Membern ist als Agentur. Ich bin bei einer Shopify Agentur beteiligt, bei der Riantis, bei dem Florian, das eine Shopify Agentur mit genau dieser Größe, also zwischen 5 und 10 Leuten und deswegen bin ich da gerade tatsächlich relativ nah dran. Also was macht da Sinn Etc. Und ich glaube, was wir viel zu spät gemacht haben, ist, dass wir uns Coaching geholt haben. Coaching für Führung und damit meine ich nicht irgendwelche Bücher lesen, wie führe ich, sondern wirklich hier mit reinholen, der ein Führungskräfte Coach ist und der auf einer individuellen Ebene mir Tipps geben kann, was ich tun kann in dem und dem und dem Moment. Das haben wir zu spät gemacht, das habe ich persönlich zu spät gemacht. Haben wir ein da kann man sich auch gerne bei mir melden, da kann ich gerne den Kontakt durchgeben. Super Typ Lars heißt der und der hilft uns da einfach enorm mit dem wir da regelmäßig eigentlich alle zwei Wochen im Call haben, wo wir alle Führungskräfte uns dabei haben, wo wir dann Themen präsentieren können und wir dann uns brainstorming mäßig fast schon miteinander austauschen und identifizieren was sind die größten Hebel Und ich glaube, das machen wir. Es gibt natürlich viel mehr Tipps, führt saubere Feedbackgespräche ein und so weiter und so fort. Aber ich glaube, den Schritt, den machen die allermeisten viel zu spät. Das machen die meisten erst mit 20 Leute, wenn ich schon erste Führungsebene habe etc. Aber das hatte ich eben auch mit dem Flo von Ariantis, wo ich beteiligt bin. Hey, lass uns das sofort machen, führt es ein Arbeit genau mit dem Lars eben zusammen auch gemacht und das hat für den wunderbar funktioniert. Und wenn man gerade Gründe ist, woher soll man führen können? Das kann man vielleicht, wenn man vorher Führungskraft war in einer anderen Firma, aber selbst dann ist es oft noch mal was anderes, wenn ich nur Führungskraft bin oder Führungskraft und Gründer bin, das ist oft noch mal was anderes. Und Menschen sind verschieden, deswegen muss ich mich auf jeden neu einstellen und muss ja auch jeden individuell begleiten. Führung ist so schwierig wie nie, glaube ich. Das ist Ski Coaching, das ist viel, aber auch Führende in die richtige Richtung leiten etc. Und da hilft es definitiv meiner Meinung nach, wenn man da jemanden hat, der nicht nur Erfahrung hat, sondern der sich den ganzen Tag um nichts anderes kümmert, hunderte von Szenarien, tausende von Szenarien schon gesehen hat und das waren die allermeisten meiner Meinung nach zu spät.
Das ist ein guter Hinweis, weil ich habe das Gefühl, ja, ich glaube dadurch, dass in Anführungszeichen Führung sehr unsichtbar irgendwie ist und man das Gefühl hat, man kann es irgendwie so, irgendwie kann man da genau, man kann da irgendwie was sehen. Viele Leute das nicht irgendwie als Fähigkeit, die man auch von Null gefühlt lernen muss. Eigentlich. Und dass man wie bei allen anderen Themen sich natürlich mit jemandem irgendwie, der da Erfahrung hat, die Abkürzung nehmen kann und wirklich viele Fehler, glaube ich, vermeiden kann. Und auch was du gesagt hast mit den Feedbackgesprächen, ist glaube ich, auch so ein simpler Trick, dass man auch so solche Sachen sozusagen implementiert, dass das sozusagen erste Schritte sind, die viel helfen. Angesprochen.
Gerade sowas, wie du gesagt hast mit den Feedback, gerade diese Dinge, die führt man dann eben auch ein, wenn man mit so einem Coach arbeiten, aber auch alle zum richtigen Zeitpunkt etc. Der Zeitpunkt ist ja ganz oft entscheidend. Timing is everything. Von dem her, ich glaube die eierlegende Wollmilchsau als Lösung, was Führung angeht, ist schon jemand mit dazu zu holen, der es einfach kein Lease auf.
Ist, glaube ich in vielen Fällen sozusagen die Abkürzung. Wie gesagt, es freut mich auch zu hören, dass ihr da jemand an jemand Gutes geraten seid, weil ich glaube, das ist immer das Entscheidende, dass man gute Leute an seiner Seite hat, weil ich glaube, das passiert einfach den Leuten links und rechts, dass irgendwie an den falschen. Ja, ich glaube auch, dass man an die falschen Leute gerät und dann so enttäuscht ist irgendwie. Aber wenn man da jemanden gut ist, hat es ja super entscheidend. Kannst du bisschen über das große Bild der Zukunft irgendwie reden? Kannst du davon was irgendwie preisgeben, wo eure Reise hingeht? Weil das sieht ja irgendwie alles in eine Richtung sozusagen nach Wachstum irgendwie aus. Macht einen super guten Job irgendwie für eure Kunden. Was ist da so das, was dich vielleicht auch morgens motiviert aufzustehen und Gas zu geben? Gibt es da so eine langfristige Vision, die du oder so ein Bild, was du im Kopf hast?
Also es sind glaube ich mehrere Ebenen. Das Warum das was nicht morgens motiviert Gas zu geben etc. Das sind mehrere Ebenen. Aber das Kernthema ist und bleibt für mich schon das Thema People. Das habe ich jetzt auch noch mal dieses Jahr so ein bisschen zu der einen oder anderen Reflexionsphase gemerkt. Ich habe jetzt auch gerade Wir nehmen am 26. März, also Ende Q auf und ich habe jetzt gerade noch mal das Q auf einer persönlichen Ebene, also auf der Mogozella Ebene, nicht auf der Firmenebene reflektiert und habe da für mich einfach wieder festgestellt, dass für mich nach wie vor das absolute Main Thema ist und das absolute Main Thema bezogen auf das Warum. Die Leute sind Team und Kunden sowohl als auch und Leute, die man einfach links und rechts auf dem Weg kennenlernt, weil ich einfach Ja, People mein Ding ist. Von dem her, das ist mein absolutes Warum. Aber das bezieht sich auf mich persönlich auf die Company bezogen, wo es dahin geht. Ich glaube, der E Commerce Markt ist nach wie vor ein Markt, der auch wenn er aktuell schwierige Zeiten, schwierige Phasen hat, ein super super interessanter und super spannender, super wichtiger Kanal ist und der ja gerade unserem Marketplace Umfeld so wachstumsgetrieben ist im Vergleich zu vielen anderen E Commerce Märkten nach wie vor. Und wenn wir das noch mal kombinieren mit den ganzen Möglichkeiten, die wir haben, vorhin angesprochen, Prime Video Ads haben wir plötzlich das ist First Party Data. Ich kann targetieren, ich weiß aber nicht nur, wie ich jemanden anwerbe, sondern ich weiß sogar, wen ich anwerbe und wie ich den danach nochmal zurückbekomme etc. Von dem her, ich glaube, da sind noch so viele Möglichkeiten offen und gerade Amazon und alle weiteren Marktplätze in Kaufland, Otto und so weiter und so fort, die wir momentan Stand heute für den einen oder anderen Kunden begleiten dürfen, das sind alles noch riesige Spielplätze, riesige Baustellen, wo sich so viel tut und das eben auf einer wöchentlichen Ebene. Wir haben es oder zumindest monatlichen Ebene, wenn es mal langsam läuft. Wir hatten es vorhin. Das sind alles so viele Möglichkeiten, dass wir da glaube mit der Komplexität mitwachsen darf, weil die Marktplätze komplexer werden, damit herausfander werden und damit einfach Potenzial bieten für Agenturen, für Experten oder Hersteller unterstützen dürfen.
Ja und sag mal eure Kunden, so Hersteller dann wahrscheinlich von physischen Produkten, die sagen hey, wir suchen da jemanden speziell für Amazon, wir haben da keine Ahnung, die internen Ressourcen nicht oder wir suchen Profis, die uns da unterstützen. Haben die dann auf ihrer Seite da auch Ansprechpartner oder ist das wirklich so, dass ihr dann führend seid für Amazon oder wie sieht da so ein Setup aus?
Wir haben im Prinzip drei Kategorien. Wir haben einmal die FBA Welt, das sind Unternehmen zwischen 1 und 10 Millionen Euro Umsatz. Das sind ein bis 15 Mann und Frau Unternehmen. Das ist einer der drei Kategorien. Die zweite Kategorie sind die klassischen DC Brandenburg. Die dritte Kategorie sind so die klassischen Mittelständler Hersteller, klassische Markenhersteller, wo Amazon einer von vielen Kanälen ist. Sowohl bei den Seed Brands als auch bei den FBA Brands arbeiten wir oft und dürfen sehr oft mit dem Gründer arbeiten, mit dem Geschäftsführer arbeiten, dürfen aber auch teilweise mit Amazon Verantwortlichen, also mit dem Head of Marketplace oder ähnlichem arbeiten. Bei den Mittelständlern, bei den Markenherstellern ist es divers. Da ist manchmal tatsächlich auch Sea Level Ebene. Oft sind aber dann wirklich tatsächlich auch klassische Marketing und klassische Vertriebsleute. Gerade das Thema Amazon bei Markenherstellern liegt ja oft in einem Key Account. Wenn Amazon gerade als Vendorware einkauft, dann liegt das Thema Amazon beim Key Account und dadurch ist es oft divers, wo man dann irgendwo den Ansprechpartner hat. Bei einem Markenhersteller, da ist es bei der DC und bei der FBA Brand deutlich eindeutiger, wer da irgendwie der richtige Ansprechpartner ist, aber ist für uns meistens ohnehin sekundär, weil die Aufgabenfelder sind und bleiben ja die gleichen.
Es gibt ja jetzt, Moritz, gibt es ja gefühlt, keine Ahnung, wenn man sich auf YouTube das anguckt, gibt es irgendwie den riesen Hype, eine Agentur irgendwie zu starten und zu gründen. Und wenn ich nur jetzt mal auf unseren Kanal, wo wir recht fett sind und gefühlt jeden Winkel gesehen haben, mir LinkedIn angucke, gibt es irgendwie jede Woche wahrscheinlich 100 neue Agenturen, die ins Rennen gehen und irgendwie Content posten etc. Was würdest du denn jemandem mitgeben gerade vielleicht ist eigentlich ganz spannend, auch so ein bisschen, ich weiß gar nicht, die Unterscheidung zu machen, nicht jemanden, der startet, sondern vielleicht jemand, der schon, was weiß ich, wie gesagt, 10 Mitarbeiter hat oder 20 Mitarbeiter hat, der kriegt ja auch sozusagen Druck von unten irgendwie, es kommen immer mehr auf den Markt. Was würdest du denn den Leuten empfehlen? Wirklich auch gerade vielleicht in Zeiten, wo jetzt so ein bisschen Gegenwind kommt und wo die Budgets nicht mehr so locker sitzen beim Kunden wie irgendwie früher. Was würdest du denen sagen, worauf fokussieren, wo sagt man, da setze ich meinen Kompass irgendwie in die Richtung?
Ich glaube, was bei den meisten so ein bisschen der Way to go wäre in der Größe, also ab 10 eher so mit 20 Leuten, das ist oft so, das sind irgendwie ein bis vielleicht drei Gründer, das ist der Geschäftsführer und wo wird der gechallenged? Der wird gechallenged durch Kunde im Normalfall. Der wird gechallenged durch Team, wenn er Glück hat, wenn er die richtigen Leute eingestellt hat. Aber that's it. Und ich glaube, das kann ein Problem sein, vor allem, wenn ich Konkurrenten habe, die das besser machen. Was meine ich damit konkret? Also wir haben zum Beispiel ein klassisches Advisory Board, wo wir einfach Leute drin haben aus verschiedensten Feldern, die entsprechende Erfahrung, die Know how haben etc. Die mich als Geschäftsführer challengen, die uns als Führungskräfteteam challengen, wo wir dann aber auch neue Perspektiven, ganz neue Blickwinkel mit reinbekommen, wo wir auch brainstormen teilweise etc. Und ich glaube, das wäre ein Way to go für viele. Ob das jetzt direkt ein klassisches Advisor Report sein muss. Es kommt auf die Company selbst drauf an, aber ich glaube, jemand zu haben, der Gründer, Gründer, Geschäftsführer sowohl als auch challenged auf einer regelmäßigen Ebene und das eben mit einer Vogelperspektive, Das ist gerade so Zeiten, glaube total entscheidend, wenn es eben nicht unbedingt immer von selber läuft, wenn die Budgets eben, wie du sagst, Robert, nicht so locker setzen.
Ja, das ist ein guter Punkt, weil ich habe das Gefühl, ja, man dümpelt wahrscheinlich so ein bisschen in seiner eigenen Suppe immer rum. Und ich glaube, wie du gesagt hast, den größten Vorteil hat man, wenn einen die Kunden challengen und wenn das eigene Team einen challenge und wenn man nicht nur Leute da sitzen hat, die den ganzen Tag Ja und Amen sagen. Also ich glaube, da ist man schon irgendwie gut dran, Aber dann sich noch mal jemanden reinzuholen oder was weiß ich, dieser Gedanke vom Advisory Board gefällt mir auch extrem gut, wirklich jemanden, der noch mal eine externe Brille sozusagen und auch noch mal wirklich von einer ganz anderen Perspektive drauf guckt und so sagt, hey, wo klemmt es denn irgendwie jetzt insgesamt. Aber ich glaube, Moritz, das ist auch das, was ich aus dem Interview mit dir sozusagen mitnehme, ist halt, ich glaube, wenn man dieses Flywheel hat mir unglaublich gut gefallen, wenn Kunde glücklich ist und Kunde Ergebnisse bekommt, ist Team irgendwie happy und wenn Team happy ist, ist alles andere auch irgendwie leichter und macht irgendwie mehr Spaß. Ich habe das Gefühl, dass wirklich ist viel und deshalb finde ich deine Botschaft heute in dem Interview auch relativ cool, dass viel halt über Neukundenakquise, Marketing Channels und all sowas sozusagen geredet wird. Ich würde mich nicht davon befreien, dass es sozusagen, dass ich einer davon bin.
Das habe ich mir vorher gedacht, als.
Ich es gesagt habe und ich bin da auch relativ entspannt damit. Das Ding ist bloß, ich sehe halt auch viele Geschäftsmodelle, viele Angebote, die einen super Job machen und trotzdem nicht die Aufmerksamkeit vom Markt bekommen, die sie eigentlich verdient hätten und deshalb glaube ich heute, dass es immer noch so ein Spiel ist, dass du immer noch einen super guten Job machen kannst. Aber wenn du an K Stelle darüber redest, dann glaube ich, müsste es nicht so wie bei euch laufen, dass man aus dem Bestand wirklich so wächst. Und ich glaube deshalb sind beide Spiele sozusagen so wichtig. Ich sehe aber, wenn ich auf den gesamten Markt gucke, dass es eine zu große Verlagerung bei vielen so gibt. Hauptsache wir machen da irgendwie eine große Marketing Show und wir machen irgendwie keine Ahnung, Sales jeden Tag und das Produkt machen wir auch irgendwie so und ich habe das Gefühl Gegenseite zu hören ist halt sehr erfrischend von euch auch den ich glaube auch einfach anderen Gründern diese Chance zu geben. Hey, du kannst auch einfach nur einen verdammt guten Job für deine Kunden machen und dann hast du jahrelang Ruhe, wenn du es nicht verkackst und das hört man selten.
Du brauchst halt dieses Grundrauschen. Also vorher bei der Frage was tun bei so ein bis zehn Hey, du brauchst das Grundrauschen. Wir haben das durch diese Facebook Gruppen bekommen. War das ein Lucky Punch? Ja, wahrscheinlich schon.
Ich sehe eine Songs der Facebook Gruppen jetzt demnächst nach diesem Interview hier. Moritz hat von Facebook Gruppen geredet. Ich muss jetzt auch wieder in die Facebook Gruppen rein.
Ich glaube einen Kanal braucht man, einen Kanal braucht man, der muss funktionieren und dafür der muss auf den individuellen Case passen, auf die individuelle Agentur Case. Dementsprechend ist total entscheidend. Man darf nicht verzetteln, dass man 38 verschiedene Akquise Methodiken funktioniert, sondern muss eine finden, die funktioniert vielleicht auch zwei, das weißt du jetzt wiederum besser, die brauche ich, sonst funktioniert alles andere nicht. Das ist klar. Also ich brauche ein gewisses Grundrauschen, aber dann darf ich halt meine Bestandskunden nicht vergessen, weil mit denen macht es am meisten Spaß und da verdient man normalfall auch am meisten Geld.
Wie sieht denn heute deine Marketingstrategie eigentlich aus?
Gute Frage.
Moritz. Gib mir da mal ein gutes Bull.
Wir sind aktiv seit einem guten Jahr. Zu einem guten Jahr haben wir begonnen. Vielleicht ist mittlerweile eineinhalb Jahre haben gesagt, okay, Content Marketing is the way to go Ads, wir machen content. Also was Social, ich spreche jetzt nur von Social Media Marketing, was Ads angeht, ne? Was Content Marketing angeht, ja, machen wir ein bisschen was wir machen. LinkedIn natürlich machen wir da mittlerweile unsere Posts, da sind wir natürlich aktiv über drei, vier Kanäle. Wir haben bisschen dieses klassische Realthema haben wir mittlerweile angefangen und ja, Wir machen auch YouTube mittlerweile, machen das mehr schlecht als recht, aber es gibt ein Grundrauschen wieder und ich glaube das entwickelt sich auch langsam. Wir merken, dass es sich langsam aber stetig entwickelt. Das ist die eine Ebene. Die andere Ebene ist alles was offline passiert. Ich glaube jetzt wird es immer noch spannender jetzt mit AI auch etc. In Zukunft, Wenn noch mehr Content Pieces, es gab irgendwann mal eine Studie 2026 werden 70 Prozent der Content Pieces, beide Zahlen ohne Gewähr, werden 70 Prozent DER Content Pieces über AI generiert, ob es jetzt so sein wird oder nicht, aber ich glaube so ganz falsch ist es nicht Und wenn so viel online generiert wird über AI etc. Content, dann ist der physische, der echt der persönliche Touchpoint immer wichtiger und deswegen setzen wir jetzt schon relativ viel auf Events. Wir gehen auf eine DMX Co, eine OMR und all diese spezifischen E Commerce Events wie eine K und Co. Auf der anderen Ebene haben wir aber auch unsere eigene Eventreihe ECN, ECN in Köln, Frankfurt und so weiter und so fort. Und ich glaube, das ist das zweite Element, was unser Marketing angeht, wenn man so möchte. Vorträge, Webinare, auch das machen wir mittlerweile ein bisschen Vorträge. Ich habe vorhin von der IAW erzählt, das machen wir hier und da waren vorletzte Woche, wo ich im Urlaub war, hatten wir einen Vortrag auf dem E Commerce Stammtisch von der Kreditreform. Also klar, das machen wir auch mittlerweile seit auch circa einem Jahr an der einen oder anderen Stelle. Wir machen auch ein Webinar, wo zum Beispiel all diese News einmal Quartal zusammenfassen. Also was hat sich letztes Quartal verändert, Was muss ich jetzt implementieren, dass ich jetzt im nächsten Quartal auf Amazon performe? Wie komme ich einen Schritt vor meinen Wettbewerb? Auch das machen wir mittlerweile einmal im Quartal als Webinar tatsächlich sogar Anfang April. Also ja, wir spielen da mittlerweile schon eine gewisse Bandbreite, aber all das ist nur ein Add on. Das Add on ist wichtig, aber only Add on.
Herr Moritz, jetzt Frage, die mich interessiert. Ich habe das Gefühl, auch aus der Zusammenarbeit mit Daniel Bittmann zusammen, weil ich das Gefühl habe, was sie beim E Com Haus relativ clever gemacht haben, ist dass sie ein Coaching Programm drunter gebaut haben und gesagt Hey, wir bleiben in der Agentur relativ klein irgendwie. Wir haben unsere Handvoll von Kunden, die wir irgendwie bedienen und bauen sozusagen für die Zahlungsbereitschaft darunter was ein. Schon mal drüber nachgedacht?
Ja, schon hundertmal. Wir machen immer einmal ein Quartal in Off Site, wo wir mit den Führungskräften den Status Quo challengen, unsere Strategie anschauen, prüfen, ob das letzte Quartal in dem Maße funktioniert hat, wie wir es geplant haben, das neue Quartal, Plan etc. Jedes Mal wirklich verdammt noch mal, jedes Mal kommt das Thema auf den Tisch.
Und jedes Mal entscheiden was sind immer die Argumente dagegen.
Fokus only that's it. Fokus Ich glaube, das ist grundsätzlich eine gute Idee. Ich weiß nicht, ob ob das der Way to go für uns aktuell ist. Du kannst immer so viel tun. Also letzte Advisory Board Sitzung bei uns war vor drei Wochen und ich habe übereifrig wie ich bin, wieder x Themen auf den Tisch gebracht und die Summary Hey, lass uns eine Matrix machen. Wir schauen uns einmal an, wo haben wir was an Input, was haben wir geplant an Output und dann priorisieren wir. Dann machen wir 1, 2, 3 und jetzt 7, 8, 9, 10, 11, 12 und ich glaube, das ist ein bisschen oder das ist bei uns der Zusammenhang, wieso wir es bis dato noch nicht gemacht haben. Never say never.
Das ist, glaube ich, auch das Spannende, weil wie du sagst, man kann immer nur so viel machen und ich glaube, das ist auch die Kunst. Ich glaube, das hat Steve Jobs, glaube ich, auch so cool gesagt, dass Fokus nicht bedeutet, irgendwie nur zu einer Handvoll Sachen Ja zu sagen, sondern es bedeutet zu 99 Sachen nein zu sagen. Und ich glaube, so verstehen es auch wenige. Ist immer so. Ich konzentriere mich jetzt auf die eine Sache, aber es bedeutet halt zu vielen Sachen Ne zu sagen. Und viele davon sind halt auch, keine Ahnung, super lukrativ und lohnen sich vielleicht vielleicht auch so von außen. Aber wie du selbst siehst, wie viel Aufwand dann am Ende dahinter steckt und wie viel man aufwenden muss und wie viel das auch so eine Organisation dann kostet, das muss man sich immer sehr genau überlegen. Moritz, es war mir eine große Ehre für alle Leute, die ein bisschen tiefer in deine Welt eintauchen wollen, sollen sie sich als erstes ein real angucken oder wo sollen die da bei dir in den Content eintauchen? Sehe ich dich da tanzen oder wie sieht das aus?
Manchmal, manchmal gerne. Einmal gucken wir sogar.
Jetzt hast du meine Neugierde auch bekommen.
Guck, das ist marketing. Ich glaube, LinkedIn ist schon das Spannendste. Da gerne einmal auch schreiben, wenn da irgendwie Fragen sind zu E Com oder Agenturaufbau. Sehr gern. Ich freue mich über jeden neuen Content.
Perfekt. Moritz, vielen, vielen Dank dir. Bin gespannt auf eure weitere Reise. Drücke euch die Daumen und freue mich vielleicht in ein paar nächsten Monaten über ein Update. Vielen Dank dir. Wenn dir das Interview mit Moritz gerade gefallen hat, dann sieh dir unbedingt dieses Interview mit Daniel Bittmon an, wo wir ihm dabei geholfen haben, über LinkedIn 500 Leads für seine Agentur in sechs Monaten einzusammeln. Ich denke, dass die perfekte Ergänzung zu dem ist, was wir gerade mit Moritz besprochen haben. Und insofern, wir sehen uns in dem Interview mit Daniel. Bis gleich.
More from Robert
Von 0 auf 10 Mio € ARR in 4 Jahren ohne Investoren I Interview mit Michael Bogner