AI killt dein Geschäftsmodell wenn du nicht reagierst | Andreas Wiener
23 Apr 2025 · 52 min
Gespräch (deutsch) zwischen Robert Heineke und Andreas Wiener über Wieners Weg von Datenvisualisierung zu Business Intelligence/AI-Beratung, die Entwicklung der Marken ‚BI or Die/AI or Die‘, Wachstum ohne Kaltakquise (hauptsächlich über Podcast, Thought Leadership und LinkedIn/YouTube), Unternehmensstruktur (Dachmarke + drei Firmen), und Strategien für Thought Leadership sowie Content-/Marketing-Taktiken. Enthält persönliche Anekdoten (Schule, Familie, Sammlerinteressen) und praktische Hinweise zur Generierung von Inbound-Leads durch regelmäßigen Content.
Questions this episode answers
23. April 2025
Robert Heineke (Interviewer) und Andreas Wiener (Gast, Gründer/Host)
Chapters
Heute darfst du dich auf ein extrem spannendes Interview freuen und zwar mit Andreas Wiener, der Gründer einer Unternehmensberatung ist im Bereich Business Intelligence und AI und den erfolgreichen Podcast AI or die seit Jahren betreibt. Und ich habe Andreas eingeladen, weil auf diesem Kanal geht es um das Thema Inbound Leads und vor allem will ich dir neueste Strategien zeigen, dass du irgendwann so viele Inbound Leads bekommst, dass du dir nie wieder Sorgen um Kunden machen musst und und genau das hat Andreas in den letzten Jahren hinbekommen. Er musste nie Kaltakquise machen und hat auf dieser Grundlage ein erfolgreiches Beratungsunternehmen aufgebaut. Wie er das genau angestellt hat, erfährst du in diesem neuen Interview. Aber lass uns mal reinspringen für alle Leute, die dich nicht kennen. Wie würdest du dich selbst vorstellen? Wer bist du und was machst du?
Ja, ich bin Andreas Wiener, ich bin Gesellschafter und Geschäftsführer dreier Unternehmensberatungen und wo wir heute ein bisschen drüber sprechen wollen, vielleicht daraufhin, wir haben noch nie eine Sekunde Kaltakquise gemacht und wir setzen komplett 100 prozent auf sog marketing und da bin ich relativ stolz drauf, deswegen erzähle ich das gerne im Podcast der letzten zehn Jahre. Und ansonsten, wie würde ich mich vorstellen? Pokémon Trainer hast du schon gesagt, ich habe eine Leidenschaft für Pokémon Karten, die ist über meine Tochter an mich herangetragen worden und ich sammle noch Jordans und das ist so eine Geschichte, ich lebe mich, sage ich mal so ein bisschen aus, was ich als Kind nicht haben durfte und das habe ich jetzt hier alles als Erwachsener und das nutze ich natürlich auch Star fürs Business.
Ja, das ist ein starker Aufhänger, beide Richtungen sozusagen. Ich glaube, mein Sales Gen hat sich auch mit Pokémon auf dem Schulhof irgendwie entwickelt. Ich weiß noch, wie fleißig ich da getauscht habe und dann irgendwann vor zwei, drei Jahren gab es ja noch mal so einen großen Pokémon Karten Hype. Ich will nicht sagen, dass ich da doch größere summen in der 1. Edition Glurak etc. Investiert habe, aber schöne Gemeinsamkeit und das Thema nie Kaltakquise gemacht. Ich glaube, die Tage, an denen ich Kaltakquise gemacht habe, kann ich auch an einer Hand abzählen. Da wusste ich, damals wollten wir noch Tee an Apotheken verkaufen, das waren noch so Amazon Zeiten. Ich glaube, nach dem zehnten Anruf ging es mir so dreckig, dass ich wusste das wird auf jeden Fall Ich weiß noch wie das mit einem Kumpel gemacht habe und wir saßen wie ein Häufchen Elend in so einem kleinen Büro und waren beide so okay das wird nicht unser Weg werden Lass gerne mal zu den Anfängen sozusagen zurück drei Beratungen gegründet und gestartet Wie ist das wie hast du das angefangen wie sind dann irgendwann da 3 3 draus geworden und was macht ihr in denen?
Ja genau also vielleicht muss man ganz vorne anfangen gerade ich sitze hier in Hamburg sitze ich in dem Büro was heute ein Studio ist wo ich vor 15 Jahren junger Berater war nämlich im Kreditkartengeschäft und exakt dieses Büro habe ich jetzt wieder eins zu eins gemietet das ist hier am Flughafen es ist überhaupt nicht repräsentativ Heute morgen war die SAP da und hat hier ein paar Studioaufnahmen mit uns zusammen gemacht einen kleinen Talk gemacht und dem musste man erst mal klären warum wir hier sitzen hat Verladerampe haben wir hier vorne wir haben halt ein Workshop Räumen auf der einen Seite und hier haben wir das Studio und wenn man das Studio sieht es ist sehr sage ich mal persönlich eingerichtet es gibt viel zu entdecken also kannst dir Pokémon Karten öffnen, du kannst Lego bauen und gegenüber haben wir auch so ein bisschen serious play, wo wir dann halt immer das machen und sagen so Mario Kart was ist da alles drin und das ist so die Heimat vor 15 Jahren wo ich gestartet bin und jetzt habe ich das als Studio exakt wo ich jetzt gerade sitze saß ich damals als Research Assistant Das ist eine geile.
Story das ist wirklich eine geile Story ja wer ist so started from the bottom now we hear da wieder zu seinen Anfängen sozusagen zu kommen Mega total.
Cool also auch der alte Weg dann quasi wieder zu fahren damals mit dem Bus heute mit dem Auto das hat alles Vorteile und es ist nicht teuer also ich zahle nicht viel für Hamburger Verhältnisse, weil das jetzt halt auch nicht die Lage ist aber die Geschichte ist halt immer schön und jeden Tag erinnere ich mich daran, dass man doch in den letzten 15 Jahren bisschen was geschafft hat dass man sagen kann jetzt sitzt man selber alleine hier gerade und nimmt.
Podcast auf gerade Sprung in die Selbstständigkeit ist ja immer ein großer Sprung für viele Leute Willst du mal erzählen wie das angefangen hat?
Ja Wir haben es folgendermaßen gemacht, ich war Geisteswissenschaftler und dann hieß es so Taxi fahren, hatte einen riesen Vaterkomplex, wo mein Vater aber nichts für kann. Der war immer erfolgreicher Geschäftsmann, also war immer angestellter Geschäftsführer, ist heute in Kliniken, ist er das COO und hast du dich gesehen? Also ist wirklich Wahnsin. Er hat eine Wahnsinnskarriere gemacht und hat so, sage ich mal, auch sehr teure Autos jetzt vor der Tür stehen und so. Und das war immer so nicht meins. Deswegen habe ich, um meinen Vater zu ärgern, habe ich halt Geisteswissenschaft, Geschichte studiert. Ja, es war einfach nur das. Und das war eine gute Zeit, aber ich war halt eher so, ja, Uniprofessor wollte ich dann werden, war ich aber nicht schlau genug für, habe ich da gemerkt. Und daraufhin musste ich ja irgendeinem Beruf nachgehen. Und dann habe ich gesagt, alles klar, dann wirst du Unternehmensberater, weil McKinsey ist damals rumgelaufen und hat Geisteswissenschaftler gesucht. Das war so diese woke geile Sache, wir machen alles ganz anders jetzt und wir brauchen Geisteswissenschaftler, ist von den Amerikanern stark rübergeschwappt und die waren da und dann habe ich in der Kleinberatung angefangen und das war dann hier, hat mir überhaupt nicht gefallen, 14 Stunden Tage nur bei Banken gesessen, aber war halt eine harte Schule. So und dann habe ich das hingeschmissen, brauchte Trinkgeld und habe als Zeitarbeiter in einer IT Beratung angefangen damals für Jahresgehalt und ich sollte da einfach nur so Mädchen für alles werden und ich brauchte halt Geld und ich hatte aber schon längst die Zusage vom Familienministerium für Soziales, soll ich politischer Referent werden. Und dann kam auf einer messe der Professor Dr. Kohlhammer zu mir und sagte, du bist doch Geisteswissenschaftler. Sag ich ja, oh, ich habe da so ein Visualisierungs Dashboarding, Computer Interaction Thema, du kannst doch bestimmt schreiben, willst nicht du und dein Chef das zusammen machen? Und in dem Moment haben wir gesagt, wir schreiben dieses Buch. Und das Buch war dann damals der Enabler für alles. Visualisierung, Datenvisualisierung war der letzte Schrei. Und dann hatte ich einen Werkstudenten und der kam zu mir, um es mal abzukürzen und das können wir auch alleine. Und dann haben wir den Königsmord gemacht und haben nächsten Tag unsere eigene Beratung zu zweit. Wir essen nur Nudeln gegründet, Hauptsache wir können zusammen arbeiten Und das war dann damals einfach so die Geschäftsidee Und los sind wir mit dem Buch.
Crazy, dass das manchmal ja auch einfach so Zufälle sind, die übereinandergreifen. Ja, weil man hat immer irgendwie dieses Bild vom geradlinigen Weg und dann ist das passiert und dann mache ich das. Aber dass solche Sachen sozusagen dann ineinander greifen, witzig. Und ich erinnere mich auch noch, ich wollte auch damals nach meinem BWL Studium zu irgendwie McKinsey und Accenture und sonst wo, da war das genau diese Phase, wo die immer alle exotischen Studiengänge gehired haben, bloß keine BWLer. Und ich dann Gott sei Dank irgendwie bei einer Beratung in Hamburg untergekommen bin. Aber ich erinnere mich an die Zeit und heute immer noch Datenvisualisierung. Was ist sozusagen die Kernberatung, das Kernberatungsgeschäft, was ihr heute macht?
Ja, also wir sind gerade in der Transformation, wir sind BI or die, das heißt Business Intelligence oder stirb, das ist geklaut von Innovate or die oder Skate or die, je nachdem aus welchem Lager man kommt. Und dann haben wir gesagt, wir transformieren uns jetzt schon mal zu AI or die. Also sprich, unser Geschäft ist Analytics und alles, was dann im AI Kontext dazugehört oder überall, wo du Dashboarding machst, überall wo du Frontend Ergebnisse bei großen Konzernen und wir haben eigentlich auch nur Konzerne als Kunden, ganz wenig Mittelständler Analytics.
Das ist ja schon so crazy shit. Also in der Beratungszeit sozusagen war ich da irgendwie auf einem Projekt und ich war so, boah, also ich habe mich ziemlich blöd gefühlt. Ich habe mich immer gefragt, was ich da gemacht habe, weil schon alleine die Problemstellung und das, was dann analysiert wurde und so, war ich immer so, da reicht mein Dreisatz BWL irgendwie nicht dafür. Hast du so ein paar Beispielprojekte, was ihr so für Fragestellungen und so klärt, was so auch, was auch bi zum Beispiel 0 Berührungspunkte bisher damit gehabt irgendwie, was da so die Fragestellungen sind, die man hat und die vielleicht auch die Konzerne haben.
Also wo wir immer kamen, ist, du hast fürs Management oder für den Vertriebsleiter oder was auch immer so sag was ich bei Bayer oder so, wolltest du dann für die CEO ein Dashboard bauen? Zu der Zeit und daraufhin wurde gesagt, wie muss das denn aussehen? Welchen Navigationsvater hat das? Welche KPIs sind relevant? Wie breche ich die runter? Was passiert, wenn ich da und da drücke? Und wir waren die Mischung, wir sagen dir, wie es visuell funktioniert, Wir sagen dir aber nicht, welche Kennzahlen wichtig sind, sondern da erfragen wir das mit deinen Mitarbeitern. Und wir kamen mit einer Form, die von außen hin kamen. Und so funktionieren Dashboards, gibt es analytische Dashboards, gibt es guided Dashboards und so weiter, Führt auch zu weit. Aber wir hatten Templates gehabt quasi, die wir mit dem Kunden angepasst haben und das als Produktgeschäft und nicht Beratung, Tagessatz, sondern du hast bis und dann hast du Festpreis fertig. Und dann kamen die Buchautoren, dann kamen die Leute, die überall, sag ich mal, außen standen und irgendwas erzählt haben, die kamen zu dir und haben es gemacht. Und das haben wir früher als so eine 4 5 Mann Beratung gemacht. Das war so unser Business und das ging komplett durch die Decke. Cool.
Und wie viele Leute seid ihr jetzt mittlerweile?
Jetzt sind wir 20, haben aber das auf drei Firmen quasi aufgeteilt. AI or Die ist keine Firma, das ist nur die Marke, die über den Podcast entstanden ist, der hieß nämlich früher BI or Die. Und da ist es so, da sind noch einmal Microsoft Spezialisten, die sind viel technischer, da bin ich gar nicht. Und es sind SAP Spezialisten auf der anderen Seite. Und die teilen sich quasi dann die Technik mit auf. Und wir sind immer stärker von der Datenvisualisierung raus. Aber wir haben natürlich die Kundenkontakte der letzten zehn Jahre. Deswegen stelle ich mich immer vor als Gesellschafter und Geschäftsführer. Ich habe aber keine Angestellten, ich selber keine Angst.
Verstehe, ja. Kannst du verraten, was da sozusagen, hat das einen, hat das einen organisatorischen, also hat das irgendwie einen steuerlichen Vorteil oder einen Risikovorteil oder warum macht man so eine Struktur?
Die Struktur ist folgendermaßen, Ich bin keine Führungskraft und Kai, mit dem ich zusammen mache, der in Stuttgart sitzt, ist auch keine Führungskraft. Das heißt, wir sind nicht in der Lage, wir sind gut vertrieblich, wir sind gut Marketing, wir sind gute Berater, das ist unsere DNA, wir sind gute Ausbilder, Workshop Leiter und so weiter. Was ich nicht kann, Robert, du kriegst jetzt keine Gehaltserhöhung, aber mehr Verantwortung, mehr Arbeit. Wenn du aber dran bleibst. Also der Grund warum du auch selbstständig bist, das wollte ich niemals. Das war mein absoluter Albtraum. Und jetzt vor paar Jahren ist die Marke mit Corona komplett explodiert. Jeder hörte unsere Podcast, man kannte uns, wir beide haben zwar keinen Kontakt zueinander gehabt, du aber uns auch mal irgendwo mal gesehen. Du kommst nicht dran vorbei und selbst wenn du gar nichts mit dem Thema zu tun hast, irgendwie hast du es mitgekriegt und das haben wir halt hardcore gemacht und explodierte die Marke und dann mussten wir irgendwann aus unserem Schneckenhaus raus und wir brauchen Leute, es kann nicht sein. Wir können immer nicht die Umsetzung mit anbieten oder schnelle Prototypen oder harte technische Probleme in der SAP oder Microsoft und da hatten wir Fanboys und die kamen zu uns und ja können wir nicht bei euch arbeiten. Da habe ich gesagt geht nicht. Ich kann das, kann das nicht. Ich kann hier nicht mit dir sitzen und das machen und tun. Und daraufhin fiel uns die Gesellschafterstruktur ein. Also die reportingimpulse GmbH gehört mir und Kai und die ist jeweils 50 Prozent beteiligt an den anderen Firmen. Das heißt wir sagen du stellen dann die Marketingleistung, die Vertriebsleistung und so weiter. Du gehörst zu uns, kriegst den Social Proof, dass du halt mehr Berater bist und nicht nur Umsetzer und so weiter und unsere Kontakte. Dafür machst du aber die Projekte und das hat diesen Konstrukt. Deswegen gibt es eine Dachmarke, wo alles quasi reinläuft und zusammenläuft und ich gehe so ein bisschen außen vor und mache halt diese Thotleader Geschichte für mein persönliches Wohlbefinden, damit ich auch noch nicht nur intern arbeite.
Verstehe. Und da gibt es aber dann nochmal einen Geschäftsführer, der die Leute leitet oder wie habt ihr das gemacht?
Ja, also da muss immer noch mal Geschäftsführer jeweils, die dann halt das haben. Die haben dann nichts anderes. Also wenn es bisschen blöd sagst sagst wir sind Investoren oder Accelerator, so werden wir oft dann so bezeichnet. Aber beim Team Event bin ich Gast, aber habe keine leitende Rolle oder wenn bei den News darf ich mal was erzählen, wenn wir jetzt Podcast machen und ich erzähle ich war bei dir und wir haben es erzählt und folgt mal Alle Robert auf LinkedIn, dann bin ich mal da. Aber ich habe jetzt nicht die tragende Rolle. Also ich bin nicht in einem irgendwie Konstrukt drin, ich bin völlig frei in dem, was ich tue jeden Tag.
Witzig, weil das muss man erstmal, also da hast du ja irgendwann dann auch die Klarheit über dich gewonnen. Bei mir war das lange nicht klar. Also ich habe mich erst mal irgendwie zwei, drei Jahre dann plötzlich Management gemacht und die Leute und meine Mitarbeiter wollten dann plötzlich Mitarbeitergespräche und so mit mir haben und ich war so, okay, das werde ich auf gar keinen Fall gemacht Und das hat wirklich alles ist runtergegangen, irgendwie ist alles zusammengebrochen und dann saß ich irgendwie, ein Kumpel hat das Gott sei Dank irgendwie so gesagt und meinte so, Robert, du bist komplett aus deiner Genius Zone rausgeflogen. Also was ich sehe ist irgendwie, dass ein guter Marketer bist und auch gut verkaufen kannst, aber Führungskraft, renn weg. Und dann Gott sei Dank hatte ich Ann Christin aus meinem Team schon recht früh dabei und die auch wirklich würde Leidenschaft für Management hat, das unglaublich gut macht und so froh bin, dass wir irgendwann dieses Modell gefunden haben, dass ich relativ ähnlich wie bei dir auch eher Gast bin bei Team Events, habe ich das Gefühl und nicht irgendwie den Leuten auf die Finger hauen muss, wenn sie was nicht erledigt haben. Aber ich glaube viele tappen in diese Falle, dass man denkt so man baut eine Firma auf und ich muss jetzt irgendwie Manager werden.
Sagen wir mal, du musst bereit sein zu teilen. Also dafür, dass du es dann nicht machst, musst du halt bereit sein, den Leuten, die es dann ja tun, sie auch dementsprechend zu entlohnen oder am Geschäftsabfolg. Das heißt, Es sind zwar 50 Prozent der Risikoteilung, aber die hatten wir ehrlich gesagt nie, weil wir haben schon immer viel mehr Kunden als Mitarbeiter. Wir haben ein Mitarbeiterproblem beim Recruiting Problem. Wir haben so viele Kunden, dass wir sie auch öfter mal weggeben müssen an die Konkurrenz quasi oder Wettbewerber oder Freunde oder wie du es auch immer nennen möchtest. Aber das ist halt für uns ein riesen Riesenthema, dass die Leute, die zu der Marke passen, sehr schwer zu finden sind und die auch so, sage ich mal, diesen Bock haben, auch nach außen hinzugehen und unsere Philosophie mit dem Or Die leben, das ist sehr, sehr schwierig für uns.
Ja, das glaube ich. Ich habe gehört, dass Beratung und Agenturen entweder zu wenig Kunden haben oder zu wenig Mitarbeiter. Es gibt nichts anderes. Das sind irgendwie die zwei Problemstände Zustände, die es irgendwie gibt. Und das trifft es ja. Und wie habt ihr das, wie habt ihr dann sozusagen das Marketing Spiel irgendwie angefangen? Vor zehn Jahren sah ja auch die Landschaft noch ein bisschen anders aus. Und wenn du gesagt hast, ihr habt nie Kaltakquise gemacht, wie habt ihr irgendwie losgelegt? Was waren die ersten Schritte, um irgendwie Aufträge als Beratungsunternehmen zu bekommen? Weil witzigerweise, letzter Punkt, ich habe jede Woche Unternehmensberatung gefühlt in Sales Calls im Moment. Und allen sage ich immer, mittlerweile bin ich da ein bisschen schnippisch geworden, weil es mich irgendwie nervt. Alle haben das Gefühl, so den Fuß reinzustecken zu wollen und wir müssen jetzt irgendwie was mit digital und mit LinkedIn vor allem machen. Aber keiner ist dann so, ja, wir machen das jetzt auch jetzt gerade super netter Typ, aber jetzt muss ja erst mal mein Geschäftsführer irgendwie die acht Partner überzeugen und davon ist die Hälfte noch nicht mal bei LinkedIn angemeldet. Und ich so, okay, dann brauchen wir gar nicht mehr ein zweites Mal sprechen. Und ich habe das Gefühl, gerade bei Unternehmensberatung ist irgendwie noch überhaupt nicht angekommen, weil wahrscheinlich Netzwerk und Empfehlungen noch zu gut funktioniert. Und insofern würde es mich mal interessieren, wie du auch in Richtung Podcast und was ihr so alles gemacht habt, was gut funktioniert hat, dass ihr mehr Anfragen habt, als ihr bearbeiten könnt.
Also der Unternehmensberater Markt tut sich gerade extrem schwer, nachdem es immer nach oben gegangen ist. Du musst dich auf einmal um Kunden bemühen, weil das Empfehlungsmarketing bricht so langsam ein, weil viele Kunden vieles selber machen. Also kannst nicht mehr Umsetzer sein, du musst Berater sein. Das heißt, wo du früher einfach Leute versenkt hast, auf Projekt geschmissen und die waren ein Jahr weg, das funktioniert natürlich noch immer bei den Großen, aber es funktioniert nicht mehr so wie früher. Und da müssen ganz viele Leute jetzt in Bewegung kommen. Das merken wir auch, weil die Leute kaufen sich ja teilweise in unserem Podcast ein. Also wir haben ja immer so klein sind, kommen ja dann große Firmen und machen über uns quasi Werbung oder versuchen es zumindest, aber können wir gleich drüber sprechen, kriegen es meistens nicht hin in LinkedIn es weiter zu exekuten. Das heißt, wir sind Accelerator auch in dem Fall. Du hast mal eine Bühne, du hast eine Präsenz, die Leute kennen dich und dann stürzt es sofort wieder ein. Wenn du auf LinkedIn dann mit den Leuten das machen sollst, dann melden sich mal drei Leute direkt bei dir. Aber den Pfad aufzunehmen, da ist meistens immer schwierig. Und da sagen immer viele Leute zu Andreas, warum teilst du denn immer alles, wie das funktioniert und wie du es machst und wie du das tust und so weiter und so fort. Ist doch Wissenshammer viel Wert. Sag ich 99 Prozent das eh nicht machen. Also das ist relativ einfach. Wer es ernst meint, geht halt zu dir oder geht zu uns und macht diese Leadership Ausbildung und sagt sich, habe ich Bock drauf, will ich machen und dann muss halt Geld auf den Tisch legen. Und Unternehmensberater tun sich schwer, weil sie das Geschäft nicht gewohnt sind. Und wir haben es halt damals gemacht über die Bücher, sind halt losgelaufen und haben überall gesprochen sowieso Musiker, der quasi irgendwo mit Klampfe stand, haben wir halt bei jedem Meetup, bei jedem Verein, bei sowieso. Und wir haben natürlich durch das Buch immer die Credibility, wir können was erzählen. So und rhetorisch war ich schon immer einigermaßen bewandert, hatte früher so eine geschliffene Sprache, so eine akademische und dann wurde ich so gut, dass ich mir das sparen konnte. Und jetzt heutzutage so rede, wie ich wirklich rede.
Das ist so witzig, dass du das sagst, weil ich habe auch das Gefühl in dem Gespräch jetzt auch in den letzten Wochen und so, bin ich immer mehr ich selbst geworden und irgendwie viel direkter. Und ich glaube, die Leute genießen das so sehr, weil es irgendwie nur gerade von Dienstleistern, man ist immer so gewohnt, ist so geleckt irgendwie so auch so eine Bittsteller Sachen. Und ich drehe das mittlerweile, weil ich auch immer sage, ey, ich bin in einer komfortablen Situation, ich muss euch von nichts überzeugen, aber wenn ihr das, das, das und das nicht mal mitbringt, worüber reden wir dann irgendwie? Und das sind die Leute auch nicht so gewohnt. Aber das ist gut, dass du das sagst. Ich habe auch das Gefühl, da tut sich gerade recht viel, dass man sich wirklich um Kunden bemühen muss. Und dann ist halt das Thema, dass viele Leute auch wirklich, also witzigerweise ist immer so ein Dilemma. Ich habe das Gefühl, die auch gerade bei Unternehmensberatungen, die noch nie zum Beispiel viel Inbound Anfragen bekommen haben über Webseite, über egal welchen Kanal, da haben die dann immer die höchsten Anforderungen. So, ja, wenn das Projekt nicht in drei Monaten überspitzt schon den ersten Return hat, dann stampfen wir das direkt wieder ein. Und ich finde das immer so witzig, dass Leute, die wie du nicht irgendwie mal eine ganze Deutschland Tour mit einem Buch und Vorträgen gemacht haben und dankbar waren für jede Anfrage, die jemals darüber entstanden ist, dass die Leute dann sagen, ja, das muss Halt schon in 3 Monaten sich amortisieren, ansonsten stellen wir das wieder ein.
Ja, das ist, also es ist halt auch genauso wie im gesamten Social Media Game. Wir haben jetzt, glaube ich, über 250 Folgen Podcast gemacht und wir sind genau vor Corona gestartet. Das war also auch noch glücklicher Zufall, dass das so zusammengefallen ist. Und wir hatten Datenvisualisierung, ganz ehrlich, ist schwer darüber zu sprechen, über so ein Beispiel Diagramm über TreeMap oder so oder Human Computer Interaction. Und da haben wir uns hingesetzt, haben gesagt, wir machen jede Woche für den Algorithmus eine Folge, egal was passiert. Ich glaube, wir haben in Folge 9 damals unsere Marketingkraft interviewt, weil wir nicht mehr wussten, was wir machen sollten. Und dann auf einmal kam halt dann, sage ich mal, Corona, Es lief aber schon sehr gut, wir hatten schon sehr viele Anfragen über den Podcast generiert und dann wurden wir natürlich auch immer besser. Und auf einmal kamen wir in so eine Interview Situation und da haben wir gemerkt, wir können Geld dafür nehmen. Dann kam, sage ich mal, die SAP, dann kam die PWC, dann kam Microsoft, dann kam IBM und die wollten alle zu uns im Podcast, weil wir horrende Zuhörer zahlen. Also man sah uns diesen Teppich Charts im Management halt immer zwischen 7 und 8 rumspringen. Dann haben wir das immer gescreenshottet und direkt auf LinkedIn wieder ausgespielt und uns immer bedankt. Und es war die Zeit, wo alle zu Hause saßen und immer so froh waren, dass der Wiener mit seiner Kamera damals einfach auf LinkedIn Videos gepostet hat und mal ein bisschen was erzählt hat. Oder wir haben Livestreams auf Twitch gemacht, Business, die Leute waren dabei, die haben es gemacht und das hat uns eine Marke gegeben und so treue Zuhörerschaft, die in dem Podcast das geliebt haben. Und ich habe mich in dem Podcast immer dümmer gemacht, als ich bin. Und wir haben gesagt, hör zu, der Podcast ist für Leute, wenn sie Profi sind, da können sie es gerade noch so ertragen. Sie ist aber für einen Kunden, der nicht weiß, dass wir Pro Experten sind. Und da haben wir relativ schnell für uns gemerkt, das Geschäft machst du halt nicht, wenn du deine Konkurrenz sagt, ey, war das geil oder war das akademisch toll oder war das state of the art. Das Geschäft machst du, wenn du genau da redest, wo dein Kunde ist. Und das haben wir damals gelernt. Und es war uns völlig egal, dass die Leute alle gesagt haben, so oberflächlich ist so ätzend und so weiter. Aber jeder hat mir immer gesagt, auf jeder Konferenz nachher, ja, ich höre da immer mal wieder rein. Das ist ja auch ganz unterhaltsam. Aber der Zusatz ist immer jedes Mal, ihr seid aber schon sehr oberflächlich.
Meine Güte, ich wollte gerade sagen, gerade in der Beratungsbranche, ich glaube, da wird man immer sowas konfrontiert. Da ist immer so, ja, aber fachlich war das ja irgendwie relativ dünn. Das ist witzigerweise auch das, was ich immer in den Gesprächen höre. Ja, Robert, ich war jetzt bei deinem Workshop dabei, 90 Minuten, das war ja ganz nett, aber da war ja auch nichts Neues dabei.
Alles gewusst.
Stellen sich meine Nackenhaare schon immer auf und ich bin immer schon so, ja, und was hast du jetzt davon dann schon umgesetzt? Und dann kommt einfach immer Stille. Aber es ist immer dieses, das haben wir ja schon alles gehört und verstanden theoretisch.
Ja, genau.
Und es gibt einfach in Wissen, glaube ich, nicht mehr wahnsinnig viel zu holen. Das ist ja auch fair. Also dass man jetzt irgendwie noch Wissen hat, was die Leute noch nie gehört haben, fair enough. Aber das dann auf die Straße zu bringen und wirklich, dass auch Ergebnisse bei rauskommen, da fängt halt die Kunst an. Erinnerst du dich noch, wie ihr mit dem Podcast gestartet seid, was auch so die Geburtsstunde davon war und was euch auch davon überzeugt hat, damit loszulegen? Weil da sind ja auch als Beratungsfirma vielleicht in eurem Fall nicht so, aber auch andere Berührungspunkte. So kann man da wirklich seine Expertise beweisen? Was ist, wenn das zu oberflächlich ist? Unsere Firma steht nicht nur für ein Thema, sondern wir machen ganz breites Spektrum irgendwie an Branchen und an Problemstellungen und so. Hast du da irgendwie Tipps, wie man an das Thema rangeht?
Also wir haben, ich sage mal so, die Bücher haben uns immer eine gewisse Autorität gegeben. Damit hatten wir nahen Freiheit. Also wir schreiben jetzt gerade das vierte ist auch das letzte Buch zu dem Thema BI or AI or die. Damit sagen wir, sind wir jetzt auch fertig und glauben auch nicht mehr an die Buchformate, weil hat sich überholt. Ich mache halt lieber jeden Tag ein Video, wo du dann immer das live hast oder Podcast, aber haben gesagt, wir machen jetzt mal zum Abschluss das Buch, weil es uns immer stark gemacht hat. Und da haben wir dann jetzt gemerkt, das hat uns immer eine Autorität gegeben und wir konnten mit dem Buch ja super werben, also konnten es verlosen, wir konnten es als Lead Magneten nutzen. Wir konnten halt immer wieder dieses Buch quasi strapazieren und da war Wissen halt noch was wert. Und dann haben wir angefangen best practice über unsere Projekte zu reden und dann kamen die ersten Kunden, die über ihre Projekte geredet haben. Das heißt, das war ein einziger Referenz Podcast, wo ich immer den Leuten gesagt Bitte mach keine Werbung für uns. Das ist peinlich, das ist cringe und das ist wieder genau das, was die Leute wollen. Dann erzählen die auch einigermaßen oberflächlich. Die waren auch früher noch nervös im Podcast und so haben sie heute noch Leute. Und das war dann so die Zeit. Aber da kamen natürlich die ersten Leute, die dann plötzlich meinten, sie könnten das alle besser und jetzt hat ja mittlerweile jeder Idioten Podcast und macht es noch oberflächlicher, als wir es jemals gemacht haben. Und ich bin auch so ein bisschen, sage ich mal, ein MIG Medium Mix ist es mittlerweile. Und wir haben halt einfach gesagt, wir reden drauf los, hatten aber so Strukturen, Themen, haben damals von gemischtes Hack die fünf Fragen geklaut, die wir uns gegenseitig, Jeder hat immer fünf Fragen mitgebracht für den anderen und so. Und diese Zeit war das war das quasi. Und dann wurden wir halt immer souveräner, dass ich gar nicht mehr hatte meine Assistenz, das alles immer eingestellt gemacht, getan und ich wusste gar nicht mehr, wer vor mir sitzt und habe das einfach nur so runtergespult und dann fiel irgendwann die Leidenschaft weg und seitdem macht das ein Berater bei uns, der dafür das Thema jetzt Leidenschaft hat.
Verstehe, verstehe Ja, weil das ist, glaube ich, essentiell wichtig, dass man wirklich Freude daran hat. Da habe ich mich auch irgendwann erwischt, dass ich irgendwie Leute interviewen sollte, um Leute zu interviewen. Und da war ich auch so ganz schnell, habe ich gemerkt, gar keine Lust mehr irgendwie drauf, das ganze Feuer ausgegangen. Und dann habe ich wieder angefangen, Leute in Podcast einzuladen, wo ich wirklich auch Bock drauf habe, wo man irgendwie auch irgendwie selber noch immer was lernt. Und ich glaube, das merken dann auch die Zuhörerinnen und die Zuhörer, ob das irgendwie gegeben ist. Super spannend. Also dass das auch als Vehikel funktioniert und dass du dann auch da jemanden sozusagen platzieren konntest, der das übernimmt. Der Bordleadership würde mich wahnsinnig interessieren. Das ist ja auch das Thema, in das du dich in den letzten Monaten irgendwie sehr eingebuddelt hast. Kannst du da ein bisschen was zu erzählen, wie du darauf gekommen bist und was auch so die Ansätze ist, weil das ja wirklich auch, glaube ich, der große Ansatz ist für viele Beratungsunternehmen bestenfalls da irgendwie zu sagen, wir stehen für gewisse Themen und wollen da die Vordenker auch auf LinkedIn werden.
Ja, also ich habe dieses Thought Leadership, das wurde mir immer gesagt, dass ich einer sei. Also ich stehe immer sehr viel, sag ich mal, ich bin ja auch oft gebucht so als Keynote Speaker irgendwo, also wo Leute mich anfragen und dadurch, dass wir dieses Datenvisualisierungsthema haben, kannst du natürlich auch fancy Bilder machen und Spiele und optische Täuschungen und dadurch ist das immer einigermaßen unterhaltsam so. Und dann stehe ich halt mit meinem Wit Houston T Shirt auf der Bühne in den Jordans, was auch immer nicht eigentlich genau da so reinpasst. Und deswegen instrumentalisieren mich natürlich viele Leute aufs Marketing. Hey, der Wiener macht mal so Hallo wach. Und das war dann so die Geschichte, wie viele gesagt haben, ich bin Salt Leader, weil ich eine andere Sprache benutzt habe, weil ich direkter war, weil ich geredet habe, was in Konzernen alles nicht funktioniert hab, Kunden beleidigt hab, große Hersteller beleidigt und so weiter. Ich kam sehr stark über die Provokation, was ich heute nicht mehr mache, Aber früher war das halt so richtig richtig geil. Mir haben halt die Leute zugehört, habe aber dann immer auch gemerkt, künstlich drauf zu hauen. Und dann habe ich mich sehr gewandelt und bin den sogenannten Ego Tod gestorben, dass ich gesagt habe, nee, ich bin jetzt so wie ich bin und ich bin ja gar nicht provokant. Ich bin zwar laut und ich bin zwar exzentrisch und so, aber ich bin nicht provokant. Ich muss mich auch nicht mit Leuten streiten. Und da habe ich das runtergefahren und dann habe ich gesagt, Mensch, die letzten zehn Jahre dieser Reise, wo wir das konsequent gemacht haben, verkauf doch die Schaufel. Und da habe ich gesagt, ich möchte gerne Unternehmensberater und Beraterinnen oder so IT Dienstleister, weil in dem Sektor kenne ich mich aus denen möchte ich eine Fläche bieten. So kann vielleicht Maschinenbauer, Ausnahmefall das mal machen, aber da wüsste ich jetzt nicht, wie die Ansprache ist. Also ich bin viel stärker, wenn es um Beratung geht, weil ich auch weiß, wie man das verkauft, zum Beispiel in Produkten oder in Tagen oder wie auch immer. Das heißt, das ist mein Metier. Da habe ich Hey Leute, es läuft ja so gut mit einer Unternehmensberatung, die werden immer autarker, ihr braucht mich ja gar nicht mehr. Und da habe ich so ein bisschen nach meinem Sinn gesucht und habe gemerkt, es wurde eine Doku von den Scaling Champions über mich gedreht, wo es so hieß, die haben mich einen Tag mal begleitet und haben eine Kamera draufgehalten und die erzählten dann so nach dem Motto machen Trust Advisor und sag ja, ich wäre ja eigentlich so Leader Und dann hat sich das alles bisschen verselbstständigt und hab gesetzt und gemacht und getan. Also wieder dieses typische Netzwerk ineinander kennengelernt, Gedankenanstoß, wie macht ihr das? Schnell aufgesetzt. Und dann habe ich mich dann Weihnachten hingesetzt und habe gesagt, das ziehe ich jetzt knallhart durch und dann ganz, ganz schnell an den Markt und habe aber gemerkt, ich muss das von der Marke AI or Die trennen und habe es alles auf Andreas Wiener Personal Account gezogen und bin großer Gary Rynack Anhänger und versuche jetzt eigentlich so das, was er mir gegeben hat, jetzt nochmal anderen Leuten weiterzugeben auf Unternehmensberatung, IT Dienstleister.
Verstehe, verstehe. Und das läuft sozusagen über dein LinkedIn.
Profil oder worüber läuft das? Verstehe nur Also ich verwalte auch unseren AIDA Account, das ist immer ein bisschen schwierig, weil wenn du, sag ich mal, einen Firmenaccount hast, wir haben glaube ich aber 6000 Follower und 2000 Follower auf YouTube. Das ist für so, sag ich mal, so Nischenthema eigentlich geil aus meiner Sicht und wir erreichen damit viele Leute, aber da kriegst du halt die Storytelling nicht so hin. Da kannst du halt eher nur informieren oder jetzt auf den Podcast von heute verweisen oder so. Und sonst bin ich da all in gegangen und Kai, mit dem ich damals vor 10 Jahren gegründet habe, der betreut jetzt auch noch weiterhin quasi das AI or Die Thema. Ich bin jetzt aber komplett auf Thought Leadership. Ich bin jetzt Meta Andreas, wo ich.
Neulich genannt habe Meta nicht schlecht. Gib mal ein Konzept sozusagen zu Thought Leadership. Wie gehst du an sowas ran? Also wenn jemand auch damit starten will oder so was muss man dazu verstanden haben? Warum ist das Thema vielleicht auch so relevant für sozusagen Beratungsunternehmen oder auch Dienstleister? Das würde mich wahnsinnig interessieren, wie deine Perspektive auch auf das Thema ist.
Ja, für mich ist es so, dass du vielleicht sagen, viele Leute sind Experten oder halten sich dafür, dann haben sie aber nicht so eine Kundenbeziehung. Wir sprachen mal über Empfehlungsmarketing und dann wird es so ein bisschen Trust Advisor, wenn du es bisschen ausgebaut hast. Sie sagen, der ist gut, der stellt sich mit jemandem auf die Bühne und so weiter und so fort. Aber das das ist immer so ein bisschen Gemauschel Sort Leader bist du, wenn du den Schritt weitergehst und sagst, ich habe auch was im Internet zu sagen, Ich habe auch was auf YouTube zu sagen. Ich stehe auch auf Konferenzen und erzähle nicht, bin ich einer davon, sondern ich bin der Keynote Speaker, weil ich eine Meinung habe. Also für mich ist so Leadership ganz stark. Auch mein YouTube Kanal habe ich dann immer so starke Meinung und da probiere ich mich einfach aus und mache das jetzt momentan, was ich meine Leuten Mitglied zu geben. Ich habe heute Morgen darüber geredet, was ist eigentlich authentisch, habe ich zehn Minuten kurz raus, mach da Mikrocontent, hau den auf TikTok gnadenlos raus, ist mir alles völlig egal, Instagram etc. En maße und Spamme. Das funktioniert hervorragend, gerade wenn du aufbauen willst. Und ich sag mal, wenn du das werden möchtest, Thought Leader, musst du in deinem Leben schon was geleistet haben. Also ich könnte jetzt nicht morgen mit einem Rookie oder eine, die völlig begeistert ist und so weiter. Das ist Marketing Gewäsch. Oder ich kann auch nicht mit jemandem aus Marketing arbeiten, der nicht jahrelang diesen Job irgendwie macht. Da würde ich vielleicht noch mal irgendwas andere Programme machen. Das wäre dann eher How to. Ich möchte eher so einen Techie haben, der total geil ist in seiner Geschichte, der aber nicht weiß, dass das Wort Leader werden könnte, der starke Meinungen hat und der dann sagt, wie komme ich da raus? Wie geht das hier vor der Kamera, wenn ich totaler Techie bin? Wie mache ich ein vernünftiges How to? Wie kommuniziere ich das? Wie kriege ich das Level, dass jemand anders mich versteht? Wie kann ich mit Ablehnung umgehen? Wie geht das alles? Und das machen wir halt hart in den zwei Tagen. Und dann ist dann ein Instrument zum Beispiel LinkedIn. Aber das ist bei mir im Mix quasi, wo ich sagen würde, geh doch noch mal zum Robert, mach mal Deep Dive und komm dann noch mal wieder, dann werden wir super Freunde, so nach dem Motto. Weil dann würde ich nur noch mit dir daran arbeiten. Nicht wie geht das Posting als solches, sondern ich würde mit dir dran arbeiten. Wie stellst du dich langfristig als Person quasi dar und wie willst du wirken und wie willst du sein? Und dass wir dann alle, was ich immer sage als Ego Tod, das spart Zeit. Du musst halt nicht schneiden, wenn du selber bist, dann kannst du schnell einfach was hochladen. Das macht Spaß.
Ja, das ist einfacher ohne Teleprompter und so.
Das ist Hölle. Fehler haben wir alle gemacht. Also ist ja nicht so, als hätte ich das nicht alle ausprobiert.
Ich wollte gerade sagen, alles probiert. Was würdest du sagen, was halt irgendwie das Thema ist? Du hast ja jetzt auch mit Leuten schon gesprochen, wahrscheinlich über das Thema und über das Angebot und so. Was sind so die Berührungsängste oder was hält die Leute davon ab? Weil ich denke mir immer, das halt kostenfreies Marketing. Das Einzige, was du machen musst, ist ein bisschen Zeit dir pro Tag rauszuschicken, deine Expertise irgendwie in die richtigen Formate zu gießen. Aber dann hat ja jeder die Chance, irgendwie sich zu beweisen, auch einfach in dem Marktplatz, in dem er unterwegs ist und zu zeigen, dass er was auf dem Kasten hat halt oder nicht. Aber trotzdem habe ich das Gefühl, es ist immer noch ein Bruchteil, ich weiß nicht, auf LinkedIn gerechnet sind es glaube ich 1,5 Prozent, die überhaupt posten oder so. Und man denkt sich immer so, was hält die Leute davon ab, überhaupt loszulegen?
Ja, ich kann sagen, aus meiner Erfahrung ist mal echt so Küchenpsychologie ist das die Schule ist wirklich die Schule. Du wurdest früher nach vorne gerufen und entweder hast du bestanden oder nicht und andere Leute haben dich beurteilt. Die Klasse hat dich beurteilt, aufgefordert vom Lehrer nach einer Leistung, ja oder nein? Ich habe es bei meiner Tochter ganz stark erlebt. Die hat früher im Kindergarten, die ist über Stock und Stein gegangen, die hat Leute auf der Straße umarmt, die hat Leute angesprochen etc. Sowieso. Jetzt ist sie, seitdem sie in der Schule ist, ist das Selbstbewusstsein extrem nach unten gegangen. Ist es auf einmal, sind Sachen peinlich und so weiter. Das wird uns ja antrainiert, die ganze Schule über, dass wenn wir vorne stehen, dass wir Fehler machen, dass man irgendwie zu sein hat, man hat es so und so vorzutragen und so zu machen. Dann Jobinterviews, exakt dasselbe. Dann im Job, wenn du Rookie bist, pass dich an, je konzerniger du bist, umso erfolgreicher bist du, je angepasster, umso rädchenhafter du bist. Und das hält natürlich die Leute ab, plötzlich zu posten. Das heißt, man postet dann immer mit dem Gedanken, weil man hat immer die Stimmen seiner Eltern im Kopf, das ist doch nicht gut, Andreas, kannst du nicht machen. Was meinst du, wie mein Vater auf meine Karriere hier guckt, der findet das zwar, glaube ich, ganz geil, was ich mache, aber der wird das ja selber niemals als Instrumentarium nutzen. So macht man keine Geschäfte. Das zweite Partner etc. Sagen zu dir, das bist du ja gar nicht. Wie peinlich ist das denn, Freunde? Tödlich, tödlich, tödlich. Dann das nächste ist Kunden. Was denken die denn über mich? Und da kommt, ich habe noch nie einen einzigen Kunden gehabt, der zu mir gesagt hat, Herr Wiener, sie machen super Arbeit, aber Ihre Podcast, LinkedIn posten alles, was Sie machen. Herr Wiener finde ich scheiße. Das heißt, ich kriege ja nur die Kunden, die ich haben möchte. Und diese Ablehnung, diese Angst vor der Ablehnung, etwas zu sagen, was irgendjemanden stören könnte, deswegen posten die Leute nicht. Und das ist halt, sage ich mal, wenn du diese Klippe übersprungen hast, kostenfreies, schnelles marketing. Mich kostet LinkedIn mit YouTube zusammen 30 Minuten am Tag. Dafür muss ich nicht 1 Sekunde Kaltakquise machen und ich verstehe nicht, ich kann es einfach nicht nachvollziehen, wie Leute das nicht tun können. Hält der Steine, der Lego Bauer mit seinem kleinen Lädchen, bestes Beispiel, der hat einen kleinen Laden und ist jetzt großer Influencer, macht genau seine Sache, macht drei Videos und führt sonst alles Mögliche, lehnt auch viel ab, sort Lieder in seinem Bereich durch und durch. Ich durfte ihn auch kennenlernen, als ich bei ihm war. Echt, ja, total cooler Typ so also und der ist sehr diszipliniert, hat eine sehr starke Meinung auch nach außen hin und was er macht und ihm ist auch alles egal. Da sitzt ja auch keiner und sagt, ja, aber das ist kein vernünftiger Business Mensch. Der baut Lego Kinderspielzeug und reviewt das immer auf dieselbe Art und Weise im One Take. Der macht nicht mal was Besonderes. Trotzdem sagen alle Leute, der weiß wie es geht. Wenn du es aber auf dich selber anwendest und sagst, das mache ich jetzt mit meinem Thema auch, ich bin jetzt ITler und zeig hier mal ein bisschen was und red darüber, was Gott sei Dank meine Leute ja extrem geil machen bei AI or Die, dass die immer online sind und Techie Talk machen, wo ich so denke, why not? Was hast du denn zu verlieren? Irgendjemanden gefällt es sowieso nicht.
Aber das ist spannend, was du sagst, weil ich habe das gesagt, wir sind irgendwie als Gesellschaft, glaube ich, so gestreamlined irgendwie und dann bist du sozusagen noch in deinen sozialen Gruppen bei der Arbeit, Freunde, also was, was das auch bei mir an Reibung ausgelöst hat, wie LinkedIn Post oder so von WhatsApp in WhatsApp Gruppen von Freunden geteilt wurde und die sich lächerlich darüber gemacht haben und so. Also wenn man da nicht sehr weiß, glaube ich, wo man hin will und ein dickes Fell auch über die Zeit sich anlegt, verstehe ich, warum Leute sich dann immer wieder da so reinziehen lassen in so Gruppen und dann doch irgendwie eingeben. Auf der anderen Seite, keine Ahnung, habe ich das Gefühl, man landet in einer ganz neuen Welt irgendwie und man fühlt sich irgendwie, ich finde es immer so schade, Leuten irgendwie, keine Ahnung, man kann ja nur ein bisschen von dieser Welt erzählen von dieser freien Welt, in der man jetzt unterwegs ist, wo man irgendwie ein bisschen frei schnauze Sachen irgendwie sagen kann und sein Leben auch so gestalten kann, wie man kann. Aber man lernt es halt nicht. Ich hatte witzigerweise einen Freund, der ist auch selbstständig und als ich gekündigt habe, mich selbstständig gemacht habe, hat er mich herzlich umarmt und meinte willkommen auf der anderen Seite. Und das werde ich nie vergessen, weil das irgendwie so schön war und ich jetzt erst verstehe, was er damit gemeint habe. Und das heute glaube ich, Leuten dabei zu helfen, diesen Schritt zu gehen und zu sagen hey, es ist in Ordnung so kannst du das auf den Plattformen etc. Machen. Ist auf jeden Fall ein cooles Thema, was du dir da geschnappt hast.
Es befriedigt mich halt. Also ich habe gesagt zehn Jahre die Workshops, die ich in Datenvisorisierung gehalten habe, die habe ich für mich gehalten. Also die habe ich nicht gehalten, weil ich den Leuten ja jetzt helfen soll. Die durften gerne was lernen, aber es gab keine intrinsischen Motivation. Ich wollte dieses Bild des Managementberaters sein, der für 3 Tage Euro nimmt, der so ein bisschen Produktgeschäft dabei hat und Beratung anders denkt, der laut auf Bühnen ist, der fotografiert wird, der Buchautor ist, weißt du, nicht schlau genug als Professor nicht so richtig die Konzernkarriere meines Vaters gemacht und so. Egal, das sind alles dann so Motivatoren und das fiel dann weg. Und dann habe ich mich Ey, es fällt so vielen Leuten so schwer und könnte ich das jetzt? Hätte ich das schon früher gekonnt, nicht diese Rolle zu spielen und es deswegen zu machen, mich zu überwinden. Ich wollte das ja unbedingt. Ich wollte ja diese Bühne und heute ist es so, ich brauche die Bühne gar nicht mehr. Ich versuche ja nur noch Leute zu erreichen, die jetzt merken, die zum Beispiel jetzt hören und sagen ich finde das echt gut, das hilft mir irgendwie und ich kann natürlich den ganzen Tag das jetzt nicht machen und deswegen kann ich nur heute ein 10 Minuten Video auf YouTube aufnehmen und das kurz mal raushauen, Sei authentisch und die Leute können sich das angucken. Und da versuche ich auch junge Leute, andere Leute und so einfach zu erreichen. Und habe ich gemerkt, das macht mich eigentlich sehr, sehr, sehr glücklich, wenn das so ist oder wenn jetzt, sage ich mal, nach einer ganzen Zeit Leute kommen, wenn die jetzt zu mir Ja, Andreas, wir haben das geilste Dashboard aller Zeiten gebaut. Freut es mich, wenn die Leute was gelernt haben, aber es ist nicht mehr die Motivation. Feiert mich bitte für ein Dashboard ab. Und auch das AI Thema technologisch gesehen, finde ich zwar spannend und begleite es gerne mit, aber ich setze mich jetzt hier nicht hin und schreibe mir AI Buch. Wer bin ich denn? Also schaffe ich gar nicht. Und das ist so meine Befriedigung, dass ich immer in der Ausbildung und dem Lernen das alles komplett anders machen möchte. Und der Hass auf die Schule motiviert mich bis heute, dass ich jetzt versuche, Leuten was beizubringen. Und im Business trauen sich die meisten Leute nicht so was wie du zu machen. Du machst LinkedIn, berätst LinkedIn. Wie peinlich ist das denn? Also ist ja nicht so, wenn ich das jetzt, sage ich mal, im Freundeskreis irgendjemand erzähle, ich war heute bei Jemandem, der macht LinkedIn und der macht es hauptberuflich und erfolgreich, Dann würden alle sagen, ja okay, das ist ja komisch. Und dann sitzt er Spanien, die haben keine Ahnung, keine Ahnung. Das heißt, du kommst ja erst in so eine Bubble, wenn du das erst machst und merkst plötzlich, was für geile Geschäftsmodelle es gibt, wie tief das geht, um was alles geht. Und da musst du halt echt, glaube ich, hart im Leben sein. Auf der anderen Seite, diese ganzen Leute auch, die du hattest, diese lächerlich Hater und bei uns ja auch immer jahrelang, was machen die jetzt im Podcast mit Datenvisualisierung, sind alle nicht mehr da haben sich alle geändert, gibt es so in meinem Leben nicht. Und Sie haben ja Zero Impact auf irgendwas. Also egal, was passiert auf LinkedIn, es ist mir sowas von egal, weil es hat keinerlei Impact, ob wir es machen, sondern auch die Zustimmung übrigens hat keinen Impact. Da darf man auch nicht drauf reinfallen, wer da so liked und wer so macht, spannend ist, werde ich beauftragt und da kann es rein, kannst es messen. Und ich finde, das befriedigt einen, wenn man merkt, kostenlos im Internet Werbung zu schalten.
Super. Ja, das ist so witzig, dass du das auch mit der Schule sagst, weil ich habe das Gefühl, keine Ahnung, ich weiß noch, wie ich Häufchen Elend war irgendwie nach dem Abi, Abi gemacht, mit blauem Auge davon gekommen, glaube ich das, wie heißt ist die Oberstufe und die letzten drei Jahre irgendwie nur gezockt, nur Battlefield gespielt, dann die zehnte Klasse wiederholt und irgendwie nur feiern gewesen. Und ich glaube, mein Vater meinte auch so, ja Minimalprinzip, du bist da irgendwie durchgekommen, aber Selbstbewusstsein hat man da irgendwie nicht draus gezogen, sondern man ist irgendwie kleiner rausgekommen, als man reingegangen ist. Und auch heute denke ich mir, keine Ahnung, wie ich später bei meinen Kindern irgendwie mache, werde halt auch überlegen, weil ich werde ihn nicht verkaufen können. Gebt da jetzt irgendwie Gas. Es lohnt sich richtig. Und das bringt mich so in die Bredouille, weil meine Eltern irgendwie das, wenn man, die ich auch im Nachgang immer versucht habe, so ein bisschen zu bekommen, dann das doch gerechtfertigt haben irgendwie. Und ich bin so, ich könnte das niemals rechtfertigen. Ich fand das kacke zu jedem Zeitpunkt. Ich habe darunter gelitten. Ich habe da nichts liefern können und werde dann bestimmt nicht meinen Kindern Sagen, ja nur 13 Jahre und da irgendwie Gas geben und dann wird super das Leben. Also da muss ich mir noch eine Lösung irgendwie einfallen lassen.
Ja, gerne Noch eine Anekdote zur Schule. Ich war neulich da und da musste ich was ausdrucken und musste mit meiner Tochter dahin bringen und musste es ausdrucken. Und ich dann immer als getrennt erziehender Vater, wenn ich dann da hinkomme alleine bin ich ja sowieso immer beäugt. Es ist die einzige Form, dass ich mal Sexismus spüre. Da kriege ich das mal, wo alle anderen Kopf schütteln und dann sage ich zu Ich habe aber keinen Drucker. Kann ich das jetzt nicht einfach hier kurz digital, ich schicks rüber E Mail bestätigen sowieso. Ach, Herr Wiener, wissen Sie was, wir müssen alle mit der Zeit gehen. Es wird dann mal Zeit, dass Sie sich einen Drucker kaufen. Das heißt, das hat für mich alles zum Thema Schule gesagt. Sie hat mir erklärt, ich soll mir einen Drucker kaufen. Das heißt, in meinem Leben kommt so was wie ein Drucker nicht vor. Ich wüsste gar nicht, wofür ich so einen hässlichen Drucker irgendwo stehen haben sollte. Passiert nicht, kommt nicht vor. Also ich habe nichts, wo du was ausdrucken musst. Also ich habe keine Ahnung. Und da habe ich gemerkt, wo Schule steht. Also einmal technologisch dann merke ich, wie es didaktisch steht und was es mir angetan hat. Und ich dachte ja immer, der Fehler liegt bei mir und alle haben immer gesagt, so musst du sein und so weiter. Und das aufzubrechen jetzt mit diesem Thought Leadership, sei authentisch, sei wer du selber bist, ist eine der größten Herausforderungen, die wir im Zeitalter der KI haben, weil die uniformiert ja alles. Das heißt, die ist ja nicht originell. Die macht zwar Vorschläge und die macht auch Sachen und macht völlig begeistert. Ich bin ein riesen KI Fan, so meine Post gehen viel, viel schneller. Es ist ein Taschenrechner am Ende des Tages. Aber das Originelle und die bestlaufende Post waren jetzt wieder, ich habe mein Kinderbild genommen, habe von Gary Ryanaczek eiskalt geglaubt, was wäre wenn. So, hab das gemacht, habe es rausgehauen. Und das funktioniert natürlich wie das Emotionale, diese Themen, wer wir sind. Und deswegen freue ich mich ja so, dass diese Thought Leadership für meinen Weg jetzt auch die nächsten 10 Jahre mich begleiten wird und es immer tiefer zu machen, um mit Leuten zu arbeiten, die boah Andreas, das hat mir persönlich was gebracht, weil ich war noch nie derjenige, der das hier so, hört sich blöd an, die Leute, die Geld haben, die sagen, sie brauchen kein Geld, aber ich habe das nicht für die Kohle in erster Linie gemacht und ich muss morgen jetzt nicht Porsche fahren und muss noch näher an der Alster wohnen. Das ist hier alles schon ganz geil so und dann hört es auf, dass du dir halt überlegst, wo kannst du was Gutes machen und ich will halt im professionellen Umfeld bleiben, weil ich bin jetzt nicht derjenige, der sozial das Nervenkostüm hätte, um was Soziales zu tun. Deswegen finde ich das ganz nett.
Ich glaube, du hast da ein unglaublich wichtiges Thema für die nächsten Jahre sozusagen geschaffen, weil ich habe das auch gefühlt, keine Ahnung, man sieht es ja auch am Content auf LinkedIn. Also da ist noch ziemlich viel, ja, ich glaube, man kann das so direkt sagen, Mittelmäßigkeit unterwegs, extrem. Ich sage das auch immer den Leuten, ist ja was Gutes, das halt nicht wie bei Instagram oder so ist, wo schon sehr professionell geworden ist, wo wirklich die 10 Prozent der professionellen Creator 90 Prozent der Aufmerksamkeit bekommen. Das hast du auf LinkedIn noch gar nicht. Ich glaube, Es gibt ein paar Accounts, die das halt schon recht professionell machen, aber die kannst du gefühlt an zwei Händen noch abzählen in Deutschland. Und selbst wenn man in die Nischen dann reinzoomt, da ist ja dann meistens gähnende Lehre. Also wenn man jetzt wirklich, wie du sagst, Techie für ein bestimmtes Thema ist und plötzlich anfängst zu posten. Wir hatten mal irgendwie vor 5, 4, 5 Jahren oder so einen Kunden, der wirklich, wirklich auch, glaube ich, in irgendeinem BI Bereich unterwegs und hat da Post gemacht. Wir haben es nicht verstanden. Also wir saßen dafür wirklich so überspitzt irgendein Linux Zeug oder so waren so, was ist es? Und hat irgendwie 80 bis 150 Likes darauf bekommen und waren so, okay, wir sind irgendwo ganz anders unterwegs. Und das war cool zu sehen, weil der Einzige war in dem Bereich, der überhaupt was gemacht hat, hat und es war cool zu sehen, wie viel da auch zurückgekommen ist, weil die Leute, glaube ich, in dem Bereich auch nach Content suchen und es nicht mal was gibt.
Das Problem ist, dass die Leute auch immer keine Messbarkeit, also keine Vergleichbarkeit haben. Die können es ganz schwer ihren Erfolg messen. Und so banal es klingt, dieses, du hast 50 Leute, die dich jetzt gesehen haben, nur Impressions, ich rede nur darüber, die haben dich nur gesehen, was das Marketing technisch kosten würde, wenn du das machst. Dann das zweite, die liken das noch, interagieren mit dir. Das ist ja schon die Königsdisziplin. Also das wäre so, man muss sich mal vorstellen, ich halte einen Vortrag, da kommen meistens auch immer nur 5 Leute zum Schluss und sagen, oh Andreas, ich habe noch eine Frage, geile Keynote und ich würde es mal persönlich sagen und ich kenne dich vom podcast, da sitzen 200 Leute im Raum, da kommen auch nur fünf Leute nachher zu mir und reden mit mir. Und Das ist auf LinkedIn dasselbe. Das heißt, da haben 200 Leute extrem zugehört und das gemacht und getan und die Leute verlieren völlig die Verhältnismäßigkeiten, weil sie nicht abschätzen können, was das für ein Wert ist. Und dieser Wert, ich kann es euch ja nur sagen, ist so enorm und das funktioniert nach gewissen Spielregeln, die man kennen muss. So ich, also ich zum Beispiel mach nichts Politisches, ich mach nichts Religiöses und so weiter und so fort. Ich mache nur Business und ich mache nichts Privates. Also privat ist meine Definition ist, wenn ich Whitney Houston gut höre, ist für mich nicht privat so, aber privat persönlich gibt es immer. Aber ich mache jetzt nicht dieses Storytelling, als ich neulich mit meiner Tochter kotzen, wenn ich das mal sehe. Also diese Methodiken, die dann angewandt werden, um den Algorithmus zu triggern, das macht mich auch wahnsinnig. Ich verstehe, warum man Link, das hat sich bewährt mittlerweile in die Kommentare kann ich alles nachvollziehen, warum man das tut und warum man es macht. Aber dieses Aufgesetzte und dieses nicht zu wissen, was man macht und gerade wenn du es nicht professionell machst im Gegensatz zu dir, sondern wir, wir können ja enorm viele Fehler machen oder wir können ja auch jeden Tag Posting, wir können machen und tun lassen, was wir wollen und es geht gar nicht um Aufmerksamkeit, sondern es ist dann irgendwann mal was dabei und alle meine Follower, bis auf vielleicht paar, die zu Corona gekommen sind, sind alle aus dem Data Bereich. Das heißt, ich spreche exakt meine Zielgruppe an, auch mit diesem Thought Leader Kram gerade das feiern die total. Ich kriege da auch gute Resonanz. Und das Entscheidende ist, was du in der DM Box hast. Und wenn ich jetzt einen reichweitenstarken Post schreiben würde, also sag ich jetzt mal so, ich tanze gerne in der Küche zu Whitney Houston und trotzdem bin ich der total krasse Gesellschafter hier so funktioniert sofort. Oder Homeoffice, neu denken, Mitarbeiter an die Macht kotzen, das funktioniert natürlich auch mal so irgendwelche ich reg mich auf, das.
Mache ich jetzt nicht.
Aber das ist halt etwas, was mir persönlich LinkedIn extrem verleidet und wo ich ungern konsumiere. Deswegen bin ich momentan auch stark bei YouTube. Und schade finde ich nach wie vor, dass LinkedIn nicht den Weg geht des YouTubes, das Long Terms Format, sondern des Shorts, sich an TikTok stark orientiert. Ich finde es immer so ein bisschen schade, dass ich jetzt nicht eher noch die Artikel waren ja schon mal geil, fand ich immer super, weil habe ich oft gerne von Leuten das gelesen, weil da wusste ich, ach, das hat irgendwie ein Gehalt, ich kann zuordnen, wäre ich jetzt so eine Videobibliothek bei mir quasi, was ja irgendwie geht. Und ich weiß aber, dass hier null prominent dieses Shorts nutze ich ab und zu mal, aber das ist jetzt ehrlich gesagt auf LinkedIn nicht so, zumal sie.
Den Test ja auch mit den Stories gemacht haben und das ja schon nicht funktioniert hat. Also ich weiß nicht warum sie geb dir vollkommen recht, also ich glaube Twitter und X hat ja auch mehr in die Longform Format Richtung, die sich jetzt entwickelt mit irgendwie und allen so einem Zeug. Ich weiß nicht warum LinkedIn dann noch mal einen Ausflug in diese Short Form Ding machen muss und das, aber das trickt halt viele Leute gerade rein. Also das ist ja auch wirklich ein Bug gefühlt die Reichweite von Videos. Also dann hast du 50 Likes, aber irgendwie Ansichten, also keine Ahnung, die Zahl ist glaube ich sehr gewürfelt, um Leute anzufüttern, da was zu machen. Ich merke auch, ja, muss man Bock drauf haben und ich glaube auch nicht wahnsinnig an Short Form Video Content, weil es einfach zu kurzfristig ist.
Als Zweitverwertung finde ich es gut. Jetzt ist nur die Frage, Ob du als LinkedIn, sage ich mal, den recycelten Content, das mache ich nicht. Also ich mache nur Content extra für LinkedIn und Recycle komplett auf TikTok. Ich habe unseren Preis Podcast übrigens jetzt terminiert und hochgeladen bei TikTok. Wusstest du, dass das geht?
60 Minuten TikTok Star.
Genau, habe ich jetzt auf TikTok gemacht und da recycle ich auch und solche Sachen. Instagram mache ich das auch hochgradig automatisiert mit Buffer, weil sonst würde ich das auch alles nicht schaffen. Und da LinkedIn gehe ich halt, sage ich mir, ich schreibe jeden Tag einen Post, aber eigentlich auch, weil es mir eher Spaß macht und auch mit der KI zusammen das zu tun. Also Ich habe keine LinkedIn Strategie. Es ist eher so eine, mal gucken, was passiert, wenn ich heute meine Gedanken raushaue, dann mal über Schule, dann mal so etc. Und ich glaube, da machen viele Leute auch Fehler, dass sie es teilweise zu strategisch angehen. Dabei wäre Kontinuität das Bessere. Wenn du komplett neu bist auf LinkedIn, unbedingt Strategie, also klar werden, was du willst und so weiter. Ich sag nur, wenn du dann schon mal ein bisschen im Game bist, dann lass auch einfach mal laufen, weil wir haben alle andere Sachen zu tun, So als Geschäftsführer einer Firma, als sich um LinkedIn zu kümmern. Und wenn es dich belastet, da muss ich halt sagen, da finde Wege, dass dich nicht belastet, aber kostenlose Werbung nicht zu nehmen, werde ich niemals verstehen.
Ja, da beißt man sich wirklich in den Hintern wenn man das nicht tut. Und meistens, witzigerweise höre ich es auch immer wieder von ein paar Kunden, die dann anfangen, wenn die Konkurrenz damit angefangen hat. Und dann denke ich mir so, das ist jetzt deine Motivation, dass du siehst, dass die Konkurrenten damit angefangen haben. Da kannst du ja wohl innovativ genug sein, da selber mal mit irgendwie loslegen. Aber ich glaube, da sind wir einfach gestrickt und sehen, ja, wenn andere jetzt was machen, dann muss ich auch meinen Arsch hochkriegen und was machen.
Deswegen goldene Zeiten für dich. Ich glaube, dass das Thema ja erst noch kommt, zeitversetzt. Ich glaube, Podcast gibt es ja schon 100 Jahre und für mich ist Podcast jetzt nur noch als wenn, da muss ich mich schon festgelegt haben. Also ich höre jetzt nicht mehr Podcast neu quasi. Also ich fange jetzt nicht an ein Thema zu suchen. Das ist bei mir weg, dass YouTube komplett, ich bin 100 Prozent YouTube, um was Neues zu entdecken, dass der Algorithmus mir das vorschlägt. Aber Podcast habe ich halt meine Favoriten, die ich im Auto höre, fertig. Das heißt, das Thema ist für mich so ein bisschen jetzt vorbei. Also das hat sich etabliert, fertig. Das bleibt auch, was wir hier machen. Aber das nächste Thema ist definitiv der Short Content, so 10 Minuten Videos. Und da gehe ich halt hart jetzt auch demnächst auf LinkedIn und werde mit der Sort Geschichte auch mit diesen 10 Minuten Videos arbeiten. Allerdings versuche ich es nicht im Hochformat, sondern im Querformat zu machen, weil es für mich immer eine gewisse Wertigkeit hat, etwas einzublenden, etwas zu zeigen. Und ich mag diese Untertitel einfach nicht. Ich glaube, ich höre jetzt auf damit und du musst, wenn du mich hören willst, musst du reinklicken. Das ist nun mal so. Ich möchte meine Stimme, ich gebe mir Mühe damit und da überlege ich gerade, wie ich das mache und so. Und wie gesagt, ich muss ja immer keine Wahrheiten verkünden und nichts vergisst so schnell wie das Internet. Das stimmt unfassbar. Also die Leute bewerten ihren Post ja immer alle viel zu hoch, als dass wirklich dann irgendwie wichtig wäre die Kontinuität, dass man sich immer wieder sieht. Das ist das Entscheidende. Und dass es einem Spaß macht, glaube ich auch, oder Spaß macht, das zu lesen. Und seitdem wir mehr Kontakt haben, ich habe YouTube bei dir gesuchtet und merke was ich alles nicht tue, hast mir so viele Sachen gegeben, wo ich auch schon gesagt habe, ey, schreibe ich mit, mache ich, muss unbedingt passieren und so. Super geil. Also folgt auf jeden Fall den YouTube Kanal. Du machst das ja auch mit sehr viel Leidenschaft und sogar so 45 Minuten Masterclasses aus meiner Sicht. Hammergeil. Also fettes Kompliment an der Stelle. Also ich suchte das momentan stark und ich habe halt YouTube abonniert, deswegen kann ich es dann im Auto auch weiterhören. Das ist auch einfach gut.
Das ist ein Vorteil. Ja, witzigerweise, ich weiß nicht, YouTube war immer irgendwie ein bisschen mehr meine Plattform als LinkedIn, weil Videos mir immer Spaß gemacht hat, aber YouTube hochzufahren ist halt unglaublich schwierig und insofern ist die Kombination halt ganz cool, weil du wirklich auf LinkedIn die Zielgruppe gut erreichst und dann halt ganz gut zu YouTube rüber bekommst. Aber mit dem Video macht das unbedingt. Ich glaube, Long Form Content ist das, was langfristig einen riesen Unterschied machen wird. YouTube optimiert witzigerweise auch alles darauf, die wollen mehr Content haben, der eine Stunde aufwärts und so ist und pusht das auch. Also das ist sehr, sehr spannend. Andreas, es war mir eine große Ehre heute einen Rundumschlag heute mal zu machen, mal zu hören, wie du das Thema angehst. Ich glaube, es könnte nicht wichtiger sein. Jeder, der da mal eintauchen will auf dein LinkedIn Profil schauen, wo sonst wo meldet man sich denn bestenfalls, wenn man da wirklich konkretes Interesse hat an einer Zusammenarbeit auch mit dir.
Ach, ich habe tatsächlich auch das nochmal kleine Insight. Ich habe jetzt alles auf Andreas Wiener gelabelt. Ich war mal ganz stolz, als ich bevor ich den Ego Tod hatte, ich hatte so eine eigene Karte bei Google, da war so Andreas Wiener, das kam über die Bücher und so, weißt du, dann gelistet wegen Amazon und hat so eine eigene Karte und da konnte man da immer draufklicken. Ja, ne, also tatsächlich einfach so Andreas Wiener guckt einfach mal auf die Termine, wenn euch Thought Leader interessiert und ansonsten ist für mich immer wichtiger der Austausch und Leute, die irgendetwas für das Thema zu sagen haben. Die Kunden sind wir Gott sei Dank in der privilegierten Sache, dass die von alleine kommen und ich habe ja auch keine Bock, dass Leute sich ins Hot Leader rein zu quatschen. Die es gar nicht werden wollen. Ich will ja nur Leute, die den Weg will ich gehen, weil ich habe keinen Bock mehr Workshops zu halten mit einem schlechten Ergebnis und dann sortiere ich lieber vorher aus und habe auch den Preis, auf der sehr stolz ist, hochgesetzt und habe dann gesagt, ja, aber komm Leute, da will ich auch nur die Leute, die es ernst meinen. Und das ist, glaube ich, so ein bisschen das Privileg, wo man irgendwo mal reinkommt. Und ansonsten, wie gesagt, Kontakt immer gerne, immer machen. Und wer Hilfe braucht, wer mich kennt, jederzeit, immer wenn ich euch im IT Bereich oder Unternehmensberatung irgendwo helfen kann, gerne, jederzeit, gar kein Thema.
Andreas, war mir große Ehre, hat mir sehr viel Spaß gemacht und auch witzig zu sehen, welche Parallelen es vom Pokémon Trainer bis zur Schulzeit sozusagen gibt. Vielen, vielen Dank dir für deine Zeit und das Gespräch.
Dann reden wir das nächste Mal über Michael Jordan. Ja, ich bitte drum, Aber klar. In dem Sinne, tschüss, lieben Dank dir.
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