Als SaaS-Unternehmen HR-Leads über LinkedIn gewinnen | Interview Yves-André Mahler von Mystery Minds
7 Apr 2025 · 50 min
German podcast interview (recorded Apr 7, 2025) between Robert Heineke and Yves-André Mahler (Mystery Minds). Mystery Minds is an HR SaaS focused on corporate networking (Mystery Coffee/Lunch) evolving into an employee engagement hub. Mahler describes how the company leveraged LinkedIn—through consistent content, photography, copywriting, category-mixing (social, expert, conversion), and networking—to generate high-reach posts and warm sales conversations. He reports concrete outcomes from their study with University of Pennsylvania (improvements in motivation, social connection, problem solving, likelihood to ask for advice) and LinkedIn-driven commercial results: large reach (multi-million impressions/90-day and yearly figures), over 50 initial sales leads/first meetings from LinkedIn outreach, and generally much lower no-show rates and warmer conversations compared with prior cold voice-message campaigns. The interview covers content process (batching, headlines, one-message-per-post), team workflow (tandem founder & sales posting, repurposing podcast shorts), funnel-building (lead magnets, CTAs, UTMs) and practical advice for B2B enterprise sales via LinkedIn.
Questions this episode answers
April 7, 2025
University of Pennsylvania
53% more motivated; 58% felt more socially connected; 22% solved a business problem; 78% would ask the person again for advice.
About 600 voice messages.
Over 50 leads with initial conversations.
Chapters
Da sind tatsächlich auch jetzt schon über 50 Leads gefallen, wo ich Erstgespräche hatte.
Auch jetzt nicht gerade bei unnamenhaften Brands.
Also DAX, MDAX, große Familienunternehmen, auch wirklich Entscheider.
Heute habe ich einen ganz besonderen Gast und zwar ist Yves heute im Interview einer unserer Mentoring Kunden mit der Firma Mystery Minds. Yves, ich freue mich, dass du da bist und als Top Voice habe ich ja schon in der Vorsprache sozusagen sprechen muss. Muss ich dich jetzt anders anreden oder wie starten wir in dieses Interview?
Hi Robert, freut mich. Nein, musst du natürlich nicht, wie du weißt, Aber genau ohne eure Hilfe wäre ich wahrscheinlich nicht da, wo ich jetzt bin auf LinkedIn.
Man muss auch wirklich sagen, ich freue mich sehr, das mit dir mal ein bisschen auseinander zu dröseln, sozusagen, weil ich mich auch noch sehr gut daran erinnere, als wir ungefähr vor zwölf Monaten, glaube ich, die erste Male gesprochen habe haben und ich glaube auch aus deinem Team so ein paar Stimmen waren, so, wir machen ja schon irgendwie alles auf LinkedIn, was könnte da noch irgendwie sein? Weil ich glaube, ihr habt so nach Lehrbuch alles superartig gemacht, ihr habt fleißig gepostet, ihr habt direkt Nachrichten verschickt und ich glaube, Lisa ist irgendwann in den Gesprächen dazugekommen und meinte so, und was wollt ihr uns jetzt erzählen, wir machen das schon alles, Was war denn irgendwie so die Ausgangssituation Und vielleicht gehen wir noch einen Schritt sozusagen zurück, was Mystery meins eigentlich macht und was deine Rolle sozusagen dabei ist, um das ein bisschen besser greifen auch zu können.
Gerne, Genau. Im Wesentlichen sind es ja, glaube ich, zwei Dinge. Also Nummer eins, was macht Mysteryminds? Also wir sind ein HR Softwareanbieter, ursprünglich mal eben in München gestartet, hatten noch ein kleines Office vor vier Jahren, mittlerweile komplett remote stark Und genau, wir machen eben HR Software im Bereich Corporate Networking. Klingt jetzt erstmal sehr abstrakt, aber was wir am Ende machen, ist sowas wie Professional Blind Dates, wurde es vor sechs, sieben Jahren immer mal genannt. Wir bringen Personen in Konzernen zufällig zusammen, schaffen menschliche Begegnungen, die es sonst nicht gäbe, um eben so primär mal Silos abzubauen. Das war so ein bisschen der Pitch, mit dem es mal losging. Manch einer kennt unsere Lösung wahrscheinlich auch Mystery Coffee oder Mystery Lunch, was vor allem während Covid ein Ding in aller Munde. Wir hatten da auch eine Free Version damals, die sehr viral ging, vor allem in DACH, aber auch in den USA. Und genau, mittlerweile sehen wir unsere Lösung mehr als Employee Engagement Hub sozusagen, wo wir entlang der kompletten Mitarbeitenden Reise, Employee Journey, ich sag mir, wenn ich zu viel hr Denglisch rede, ne, noch kann.
Ich folgen.
Die quasi Angebote schaffen, Vernetzungsangebote. Das kann eben sein im Onboarding, das kann eben sein am Ende für Alumni, um mit den Alumni in Kontakt zu bleiben. Das kann L D driven sein, also Learning and Development getrieben, dass ich sage, hey, wir möchten Mitarbeitende in bestimmten Rollen zusammenbringen, damit die voneinander lernen. Das kann aber eben auch genau, wie schon gesagt, komplett zufällig sein, um einfach Silos abzubauen, Standorte besser zu vernetzen. Genau, gerade in dem hybriden Setting, wo dieses Kulturthema dann doch öfter mal noch so ein bisschen zu kurz kommt, Leute viel zu Hause sitzen und dieser Connect so ein bisschen zur Kultur, zur Firma eigentlich fehlt.
Das muss auch wirklich seit Covid einer der größten Pain Points von vielen Firmen. Geworden sein, dass dieser Kulturgedanke sozusagen und auch die Kultur in vielen Firmen, glaube ich, verloren gegangen ist. Und dafür ist ja eure Lösung wirklich perfekt entwickelt, da wieder Räume zu schaffen und Orte zu schaffen, wo man überhaupt wieder Berührungspunkte sozusagen mit anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern irgendwie bekommt.
Richtig, Also exakt. Wir sind sozusagen das Komplementäre zu der immer höher technologisierten Arbeitswelt. Also wir glauben eben daran, dass die menschliche Verbindung immer noch einen echten Mehrwert hat und das persönliche Gespräch am Ende, ob es jetzt eben virtuell bei einem Coffee ist oder persönlich bei einem Lunch. Genau, am Ende des Tages. Wir konnten das mittlerweile auch sogar mit Studien belegen, haben da eine Studie gemacht mit der University of Pennsylvania in den.
ST.
Wo eben auch rauskam, dass 53 Prozent der Leute sich motivierter fühlen, 58 Prozent fühlen sich sozial vernetzter, 22 Prozent konnten sogar ein Business Problem lösen und 78 Prozent würden die Person, mit der sie gesprochen haben, auch noch mal um Rat fragen. Also das heißt, der typische kurze Dienstweg, der dadurch entsteht. Und genau, also so hat es, glaube ich, nicht nur einen Wellbeing Charakter, sondern am Ende des Tages auch wirklich einen harten Value Add. Die Organisation wird effektiver dadurch.
Ja, weil Ich glaube, Retention ist ja auch sozusagen der Mitarbeiter ist ja auch unglaublich wichtig geworden, Also dass dir die besten Leute irgendwie nicht flöten gehen. Da muss man ein gutes Auge drauf haben und sich, glaube ich, auch immer wieder neue Sachen als Firma einfallen lassen, damit das passiert. Weil ich kann mir vorstellen, viele Firmen sozusagen haben mittlerweile dieses hybride Modell. Und wenn man dann wirklich nicht regelmäßig im Büro ist und da nicht die richtige Infrastruktur hat, also wir merken das ja auch, wir sind auch, keine Ahnung, seit ein Weilchen irgendwie relativ komplett remote. Und wenn wir da nicht so eine gewisse, keine Ahnung, interne Struktur hätten und auch Räume dafür hätten, wo wir uns einfach mal über Smalltalk und über das Wochenende unterhalten, dann wäre das auch überhaupt nicht da. Da bin ich tatsächlich auch an Christin sehr dankbar dafür, dass sie sich sehr darum gekümmert hat, weil so in digitalen Meetings gibt es ja keine Kaffeeküche mehr irgendwie. Und insofern habt ihr das irgendwie so gut geschlossen, weil irgendwie wird einem über die Zeit auch so klar, dieses Mal irgendwie ein Pläuschchen oder so, worüber auch die meisten Verbindungen zu anderen Kolleginnen und Kollegen kommt, ist ja plötzlich komplett weg, weil es gibt Arbeitsmeeting X und fertig.
Exakt. Und der Gag ist, meistens ist es ja eine Mischung aus sozusagen leichtem Smalltalk, aber gleichzeitig ist der kleinste gemeinsame Nenner ja meistens auch die Arbeit. Und beiläufig erfährt man ja dann doch immer so ein bisschen, hey, was geht gerade in der Firma ab, was sind irgendwie News, wo ist Innovation, was treibt die andere Person eigentlich? Dieses ganze informelle Wissen oder der Stallgeruch, der schwingt da natürlich so ein bisschen mit an der Stelle. Absolut.
Ich habe immer diese Anekdote im Kopf von Steve Jobs, als er irgendwie Cupertino oder das Headquarter von Apple geplant hat, dass er wirklich rund gebaut hat und alles nur um die Kaffeeküchen sozusagen gebaut hat, weil er meinte, dass da die meisten kreativen Ideen irgendwie entstehen. Und wenn er es schafft, dass die Leute mehr in den Kaffeeküchen irgendwie rumhängen aus unterschiedlichen Abteilungen, desto besser. Und das würde ja auch noch mal das bestärken, was ihr mit eurer Lösung macht.
Klar. Und wenn du jetzt natürlich irgendwie so ein perfekt designtes New Work Office hast und alle 100 Prozent immer im Office sind Fein, absolut nice. Aber die Realität ist halt bei 99 Prozent der Firmen. Irgendwie hast du, weiß ich nicht, also der Corporates vor allem hast du eine Matrix Struktur, dezentrale Strukturen, viele Standorte, komplexe Strukturen. A weiß gar nicht, das B existiert manchmal. Genau und von daher ist der Need auf jeden Fall da.
Was würdest du sagen so insgesamt im HR Bereich? Was sind da so die größten Herausforderungen der Corporates im Moment? Du hast ja einen ganz guten Blick irgendwie da drauf, habe ich das Gefühl. Was tut sich da so in der Szene? Womit kämpfen die HRler im Moment am meisten?
Ich glaube es seit einiger Zeit ähnliche Themen der Chro als der neue CFO. Also HR will seinen Platz haben am am Entscheidertisch und ernst genommen werden. Das klappt mal mehr und mal weniger. Ich glaube, das stimmt.
Den gibt es gar nicht den Platz, den HR Bereich manchmal.
Manchmal gibt es den manchmal nicht. Also manchmal ist er eben im Board und manchmal nicht. Und ja, es ist eigentlich ein Witz, weil am Ende des Tages werden Leute entlassen oder Leute werden zu horrenden Summen extern recruited, aber das Thema Retention und Kultur, was so ein bisschen weicher ist und eben nicht gut messbar ist, fällt dann häufig gerne runter. Also das ist auf jeden Fall ein Thema. Und ansonsten ist glaube ich nach wie vor HR Admin. Also wird gesagt, HR aus dieser Rolle zu befreien, die eierlegende Wollmilchsau zu sein und sich wirklich auf diese wichtigen Themen dann wie Retention auch fokussieren zu können. Und das geht eben über Tools. Da stehen viele halt massiv vor der Herausforderung. Kappa Budget und wo setze ich meine Prioritäten? Also soll heißen, in der Arbeitswelt, die immer komplexer wird, wird immer mehr von HR verlangt. Das aber gleichzeitig irgendwie alles zu managen wird auch immer herausfordernder. Genau, stimmt.
Das ist nicht leichter geworden. Also da immer wenn ich Leute da kannte, dann meinten die auch immer zu wenig Arbeit gibt es irgendwie nicht und das operativ auch ganz schön viel Zeug sozusagen war und dann irgendwie noch genau sich mit Tools und auch mit diese strategischen Themen dann zu beschäftigen, die halt wirklich dann auch noch mal irgendwie einen riesen Unterschied machen können in der Kultur.
Und auf der Makro Perspektive wird es halt nicht leichter. Du hast irgendwie den Fachkräftemangel auf der einen Seite, du hast die Boomer, die den Arbeitsmarkt verlassen, du hast so ein bisschen diesen Generationenkonflikt, die Wissensweitergabe, also ja.
Da ist ordentlich Geknatsche im Gebälk oder so, oder wie man das sagt.
Ja, ist Feuer drin auf jeden Fall.
Das muss man sagen Und lasst mal sozusagen die zwölf Monate zurückgehen. Ihr wart ja irgendwie in der Position, dass ihr glaube ich auch durch Covid relativ gut Aufmerksamkeit über Google bekommen habt. Ich hatte das verstanden, dass eure Haupt Online Marketing Strategie zu dem Zeitpunkt auch SEO war, hauptsächlich wahrscheinlich vielleicht noch Google Ads und darüber Leute ja dann bei euch gestolpert sind. Was hat euch Denn veranlasst überhaupt LinkedIn sozusagen irgendwie zu starten, auch unabhängig von uns. Ihr wart ja schon weilchen aktiv oder nicht?
Genau, also um mal ein bisschen das ganze Revue passieren zu lassen. Am Ende des Tages haben wir natürlich enorm profitiert von Covid. Virtuelle Vernetzungsformate waren. Brand New Shit zu der Zeit oder auch einfach notwendig, um überhaupt was machen zu können im 100 Prozent Remote Kontext. Und wir haben aber natürlich immer von der wunderbaren Arbeit meiner Marketingkollegin profitiert, die einfach über Jahre hinweg sehr, sehr gutes SEO, SEA und auch PR gemacht hat und wir da schon uns wirklich ein gutes Renommee aufgebaut haben. Als ich dann in die Sales Rolle reinrotiert bin, also als Sales Lead bei uns bei Mystery Minds vor knapp zwei Jahren, zweieinhalb Jahren, war einfach die Herausforderung, OK, du kannst Sales Bücher lesen, die du möchtest, eigentlich wirst du merken, es funktioniert. Also keine Firma lebt eigentlich nur inbound. Ich habe immer gescherzt, wir sind die einzige Firma, die nur inbound lebt. Ist jetzt ein bisschen übertrieben, mag schon geben, aber genau, einfach aus Risikopunkten Aspekten war natürlich irgendwie die Idee, hey, wir müssen noch mehr Leads generieren und neue Kanäle irgendwie für uns entdecken. Und ich meine am Ende des Tages, was hast du für Optionen? Vielleicht habe ich da eine sehr klare Sales Brille auf, aber es sind glaube ich nur 3 E Mail, Telefon oder eben jetzt LinkedIn Social. Und ich meine bei uns macht von allen Social Media Kanälen eben nur LinkedIn Sinn im BB Enterprise Segment. Und genau, ich glaube E Mail war so ein bisschen 2016 wo ich früher mal war, da ging das noch gut, da gab es noch keine DSGVO, da konnte man irgendwie noch, da wäre so.
Ein wilder Westen, konnte man noch relativ.
Einfach mit ein paar Automations passable Ergebnisse erzielen. Wir haben aber auch einfach festgestellt, hey, in einem Enterprise Segment ist das eine ganz, ganz harte Kost. IT Security ist natürlich ein Thema. Du kommst ganz häufig mit deinen E Mails schon gar nicht durch und willst ja auch auf gar keinen Fall irgendwie da gefleckt werden.
Ich finde auch verrückt, wie das heute noch irgendwie so als die Lösung teilweise irgendwie suggeriert wird. Macht einfach so Cold Mailing und denke mir so, da gibt es so viele Sicherheitsmechanismen und so viel Rechtliches, was man da irgendwie beachten muss. Also wenn ich das irgendwie so promoten würde, weiß ich nicht, ob ich da ruhig schlafen könnte.
Absolut, absolut. Und die zweite Sache ist dann natürlich Telefon. Ich glaube, da brauchst du die Leute zu zum einen mit so einem richtigen Mindset und zum anderen auch da Enterprise versuche jetzt mal ein Head of HR ans Telefon zu bekommen. Ich habe das Gefühl, in vielen Konzernen gibt es zwar noch ein Telefon, aber so richtig benutzt wird es auch nicht mehr. Oder du landest eben bei der Vorzimmerdame. Genau. Und da war für mich eigentlich irgendwie klar, okay, dieses LinkedIn, das muss Potenzial sein.
Und dann hast du einfach mal angefangen, weil ich glaube, du hattest schon Content auch als wir gesprochen haben.
Genau, genau. Also lass mich überlegen, wir haben letztes Jahr, also 23 zu Beginn, da ja alle schon immer mal ein bisschen rumprobiert. Ich selber bin auf der Plattform seit 2016, ich habe das immer schon eifrig benutzt. Ich fand es eigentlich schon immer ganz cool, aber so als Content Plattform habe ich es leider zu spät entdeckt, aber vielleicht hat es auch noch gereicht. Aber genau, ich bin halt, sage ich mal, sehr da reingestolpert, einfach naiv ausprobiert, Trial and Error geschaut, welche Posts, was funktioniert, wie schreibt man da erstmal ein Gefühl dafür bekommen, auf Team Events von uns, eine Kollegin irgendwie ein paar Bilder von mir machen lassen und das war's. Aber da war jetzt kein riesen Traffic drauf, sondern eher so ein typisches Sales Profil. Man hat halt relativ viele Leute geedet, das sah nach viel aus, aber so von der Reichweite war das auf jeden Fall noch ausbaufähig. Und genau, ich glaube, du hast ja so ein bisschen, glaube ich, auch gefragt, was war denn der Impuls mit euch?
Stimmt, ja, ich wollte gerade sagen. Und wie seid ihr eigentlich auf uns gekommen? Das kriege ich nicht mehr zusammen.
Genau, also Thema war einfach so ein bisschen, hey, wie können wir das auf das nächste Level bringen? Und Ich hatte eben 23 schon ganz, ganz viel ausprobiert und bei einer sehr erfolgreichen Vertrieblerin aus UK in einem Podcast was gehört, und zwar, dass sie sehr viele Gespräche über Voice Messages generiert hat. Und ich habe das dann auch letztes Jahr relativ konstant gemacht. Ich habe da, glaube ich, über 600 Personen Voice Messages verschickt und das hat auch funktioniert. Also ich hatte einige Gespräche, aber es hat am Ende zu keinem einzigen Deal geführt. Die Gespräche waren sehr kalt, die no Show Rate war sehr hoch und ich dachte mir, okay, also irgendwo muss da was drin sein in dem Thema, aber irgendwie kriege ich es nicht geknackt. Und ja, wir sind immer Fans von, naja, warum nicht Expertise holen, wenn es die am Markt gibt. Genau. Und haben mir verschiedene Anbieter angehört, bin dann letztlich über List bei euch gelandet.
Stimmt, stimmt, über Liz war das ja, jetzt kriege ich das wieder zusammen. Ja, witzig. Und das muss man auch sagen bei diesem kalten Spiel, also klar ist das auch ein Skill Thema, was man über die Zeit wahrscheinlich lernt, aber trotzdem ist ja kalt noch mal so ein hartes Spiel und da kommen wir, glaube ich, auch gleich noch mal drauf, was irgendwie passiert ist, seitdem dein Content auch noch mal neue Höhen erreicht hat, wie sich das auch auf Nachrichten und so auswirkt, weil das war immer meine Prämisse, dass wenn die Leute dich kennen und du Vertrauen über Content aufbaust, dann funktionieren Nachrichten auch sehr gut. Aber wenn man das kalt probiert, ohne dass die Leute einen kennen und man versucht da direkt durch die Tür, da muss man schon irgendwie Wunder wirken.
Ja, oder ein sehr gutes Produkt haben oder die perfekte Storyline, aber es ist auf jeden Fall unweit schwerer. Genau, das kann ich auch nur an der Stelle sagen. Props an euch. Also ich glaube, ihr habt uns da sehr gut geholfen, sozusagen diese letzten 20 30 prozent noch mal zu gehen. Und da, ja, es waren viele Kleinigkeiten, die aber in Summe, glaube ich, den den Ausschlag gegeben haben. Also ich weiß noch wie AC sagte, hey, es war auch In ihrer einen Podcast Folge in 2024 ist die Zeit für Semiprofessionalität vorbei auf LinkedIn. Und das war dann auch tatsächlich im März mit der 1. Step, den wir gemacht haben, gesagt haben, hey, wir machen einmal vernünftige Bilder mit einer Fotografin, auch wenn das im ersten Moment ein bisschen komisch sein mag, diese LinkedIn Fotoshoots.
Ich bin jetzt Model in diesem semi.
Corporate Kontext, aber es macht einfach was aus. Also die Bildsprache macht einfach was aus auf dem Kanal Menschen kaufen von Menschen. Ich weiß es ausgelutscht, aber ich glaube, es ist am Ende so.
Und genau und was ich auch sehr, glaube ich, auch in den ersten Gesprächen sozusagen betont habe, dass immer die Herausforderung ist, so ein Stück weit den Message Market fit zu finden und zu finden, auch im Content, welche Winkel irgendwie funktionieren. Und ich meinte auch bei euch, euer Thema ist prädestiniert für LinkedIn, aber trotzdem müssen wir ja im Content sozusagen gucken, wie kriegen wir dich auch irgendwie. Und Christoph positioniert, dass die Themen wirklich relevant sind und die Leute das gerne lesen. Und ich glaube, das hat auch ein, zwei Schleifen, glaube ich, am Anfang gebraucht mit AC, wenn ich mich richtig erinnern, bis sie irgendwann auf den Winkel gekommen seid, den du jetzt relativ konsequent auch in den letzten Monaten durchgezogen hast. Richtig. Weißt du noch, was ihr da am Anfang probiert habt?
Also genau, pass auf, das ist eigentlich ziemlich witzig, weil jeder, der glaubt, das ist so ein Overnight Success, ist es halt nicht. Ich habe mir meine Stats nämlich auch noch mal angeschaut. Es hat tatsächlich, glaube ich, fast 100 Tage gebraucht, bis ich meinen ersten Post hatte, der mal so deutlich über die Pressions ging. Also der bei, aber so ein bisschen.
Knapp über drei Monate sozusagen.
Genau, da siehst du dann auch so ein bisschen in meinen Stats, hey, da ging es nach oben. Und ich glaube, was da natürlich enorm geholfen hat, war am Anfang eben viel Trial and Error, weil natürlich hast du recht, auf der einen Seite ist unser Produkt so ein bisschen prädestiniert aus einer HR Bubble. Die HR Bubble ist sehr groß. Diese Themen rund um Arbeitswelt und Personalthemen trennen total auf LinkedIn. Trotzdem gibt es da natürlich eine riesen Divergenz. Also du hast irgendwie Themen wie, ich weiß es nicht, Remote Loneliness, da hatte ich mal was zugeschrieben, was ein Riesenthema ist. Da gibt es enorm viele Studien, wo du dir denkst, hey, krasses Thema, aber im Arbeitskontext, das hat überhaupt nicht gezogen. Oder Themen, also Diversity Equity und Inclusion Themen, eigentlich Herzensthema von mir, weil ich das super wichtig finde, hat oft nicht gezogen. So und dann probierst du ganz viel aus und ich glaube, da ist das wichtigste Learning so ein bisschen gewesen, hey, dieses Analytic Sheet, das ihr einem gebt, um da wirklich einfach zu schauen, hey, was funktioniert, was funktioniert nicht und dann immer eine Variable abändern und da noch mal reingehen und wenn du was hast, was funktioniert dann sozusagen das selbstverstärkend weiterspielen. Und genau, bei mir waren es dann so ein bisschen die Themen Remote Work, New Work und eigentlich Female Empowerment, also ein bisschen diese Themen Empowerment aus so einer männlichen Sicht mal gespielt, was glaube ich so ein bisschen mal neuer Engel auch war, die ganz gut funktioniert haben und wo dann auch irgendwie die ersten Posts kamen, die sechsstellige Reichweite hatten.
Was hat denn dein erfolgreichster Post eigentlich.
Der ist zum Thema Job Hopping.
Oh, der stimmt, den habe ich gesehen.
Dass quasi die loyalen Mitarbeitenden die Dummen sind, weil sie da immer nur wenige Prozent Gehaltserhöhung bekommen im Vergleich zu den, die halt eben den Shop ständig wechseln und ihr Gehalt maximieren. Der hatte tatsächlich Impressionen.
Krass. Genau das eine Ansage und das in dem Punkt, den du gesagt hast. Also ich vergleiche es immer so ein bisschen, keine Ahnung, wie so Spaghetti an die Wand werfen in den ersten drei Monaten, man relativ viele Engels sozusagen an den Kühlschrank wirft und guckt, was irgendwie hängen bleibt. Und ich glaube, die Übung machen auch wenige Leute und deshalb haben wir da auch immer einen großen Blick drauf, wirklich zu versuchen, Muster zu erkennen nach drei Monaten, also dass man wirklich reingeht, was haben die besten fünf bis zehn Post gemeinsam und dann wirklich mehr reinzugehen. Und ich weiß auch noch, dass das glaube ich irgendwann bei dir klick gemacht hat, weil ich weiß noch irgendwie Ace hat mir irgendwie 40 Posts zum Reviewen irgendwie geschickt, was zur Hölle? Und dann irgendwie war da Ja so ein Schalter umgelegt, weil ich glaube das was auch gesagt hast, noch mal wichtig zu betonen und ich glaube, das ist auch ein Teil, würde ich behaupten, unsere Arbeit, dass die Überschriften so New Work und Female Empowerment und so, das kriegt jeder noch gegriffen. Aber ich glaube, du hast auch über die Zeit ein gutes Auge für die Winkel gefunden, die neuartig waren. Exakt, also dass man wirklich so ein Auge dafür entwickelt, dass etwas, was man nicht jeden Tag liest, das ist eine gute Story und ich glaube, das muss irgendwie Klick gemacht haben irgendwann.
Also ich glaube generell dieses ganze Thema habe ich für mich gemerkt, hat mir halt auch Spaß gemacht. Also ich scherze immer so ein bisschen, manch einer journalt jeden Abend und ich schreibe jeden Tag irgendwie einen Link im Post. Also es ist mittlerweile echt so ein bisschen ja sowas sowas Kontemplatives, was du sagtest, ist auf jeden Fall auch richtig, dass ich für mich gemerkt habe, hey, viele Leute sagen immer, was soll ich denn da auf LinkedIn posten? Ich habe doch schon zweimal über Remote Work gepostet, wo ich dann halt auch sagt, das ist eigentlich völlig egal. Es kommt ja auf den auf den Engel eben auf den Blickwinkel drauf an. Das kann eben sein Remote Work gepaart mit aus der Sichtweise von neurodivergenten Menschen, was macht das mit den Remote Work?
Aber du hast auch dieses Greifbare hinbekommen. Gestern habe ich glaube ich den Post oder vorgestern von dir gesehen auf Slack immer grün, aber nie erreichbar Und ich dachte mir so, du hast perfekt diese konkreten, griffigen Alltagssituationen, dieses Auge dafür bekommen und gleichzeitig so ah, Das könnte ein LinkedIn Post sein, weil ich habe das Gefühl, das unglaublich schwierig Menschen beizubringen. Ich glaube, wenn man so mit Freunden irgendwie unterwegs ist, ist das sehr natürlich, dass man so sagt, oh man mein Koffer wurde wieder am Flughafen vergessen, so ein Kack. Also da erzählt man Stories, aber wenn es um diesen Business Business Kontext irgendwie so geht, dann ist so ich weiß ja gar nicht, was ich erzählen soll, obwohl die Leute das alle haben.
Ich glaube, das ist ganz witzig. Du bist so jemand, der du hast auch diesen diesen Strassenschnack drauf und ich glaube den brauchst du da also Das ist so diese Copywriting Welt. Ich habe mir nämlich damals eben auch, ich bin manchmal so, ich fall immer in so Rabbit Holz und so war das bei dem Thema halt auch. Ich habe dann ein Buch gelesen über Copywriting. Ich habe mir so einen Onlinekurs reingezogen über Storytelling und ich glaube das so ein bisschen das, was es ausmacht. Ja, die Headline ist enorm wichtig, die muss irgendwie sitzen, aber auch ansonsten einfach, dass es relatable ist. Ich sehe so viele Leute, die halt posten und die quasi aus einer sehr generischen Sicht posten. Also keine Story aus ihrer Sicht, sondern es ist irgendwie in der dritten Person geschrieben oder sehr allgemein. Das ist die eine Sache. Und ja, ich glaube, das andere ist so ein bisschen so dieses, dieses Corporate Ablegen. Also gerade wenn Leute aus dem Corporate Kontext kommen, dann sehe ich immer wieder, ja, aber so kann ich das nicht schreiben und dieses Wort kann ich so nicht benutzen. Das funktioniert Halt nicht auf LinkedIn.
Ja, ich glaube, das ist der Spagat. Und ich glaube, das muss man auch, ist vielleicht auch so ein bisschen Generationsthema, dass das glaube ich wirklich mit den Socials noch ein bisschen was anderes ist und dass viele Leute ja glaube ich auch die Corporate so Content als Pressemitteilung gefühlt noch sehen, aber das halt nicht auf einer sozialen Plattform irgendwie funktioniert, sondern genau das, was du sagst, dass man mit seinen Erfolgen, Misserfolgen und irgendwie Eigenarten und so schon sich irgendwie ein Stück weit zeigt, weil man dadurch am Ende nahbar wird und auch Vertrauen aufbaut.
Genau. Und ich glaube, Reichweite ist das eine, aber was du jetzt eben auch sagtest und da habt ihr mich auch noch mal so ein bisschen geschult damals wirklich in so Content Kategorien zu denken, also ein bisschen Social Post in Anführungszeichen, wo du so ein bisschen als Person auch dich nahbarer zeigst, Experten Content, aber dann natürlich irgendwie auch, wo es um deine Dienstleistung geht und da so diesen Mix zu schaffen. Ich glaube, das war auch noch mal so ein Aha Moment für mich.
Da muss ich auch sagen, also keine Ahnung, würde ich ein bisschen im Kleinen sogar sagen, dass AC und ich da wirklich Pioniersarbeit geleistet haben, weil zu dem Zeitpunkt habe ich bestimmt schon fünf Jahre Content machen Marketing gemacht und meinte zu ihr irgendwann, dass ich noch nie ein gutes Modell gesehen habe, was eigentlich guten Content ausmacht Und ich würde sagen in Amerika, in Deutschland, überall habe ich mir das angeguckt und war immer so ein klumpen Mach Content, der Mehrwert schafft. Und gleichzeitig hattest du aber genau dieses es gab so virale Post, die meisten irgendwie persönliche Stories war dann hattest du auf der anderen Seite aber super Kompetenz Aufsätze zu fachlichen Themen und ich war irgendwie muss man das noch mal auseinanderdröseln Und dann sind wir irgendwann auf diese drei Kategorien mit Social Expert und Conversion Content gekommen und es war das erste Mal so dachte es macht alles leichter. Man kann alles irgendwie zumindest in diese drei Kategorien packen. Mittlerweile sehe ich auch Modelle, wo es irgendwie vier, fünf Kategorien gibt, was alles fair ist aber überhaupt diesen dicken Klotz von Content mal zu trennen und zu sagen genau macht halt vieles einfacher. Also mich hat es voll aufatmen lassen, so ah, okay, das ist das Ziel von der Kategorie, das ist das Ziel von der und das von der.
Und ich glaube, das ist auch so ein bisschen die Nuss, die es für jedes Business Model zu knacken gilt. Also ich glaube bei uns, also ja, ist schön, dass ich so viel Reichweite habe, aber am Ende des Tages muss ich natürlich auch irgendwie schauen, wie kann ich das Thema Vernetzung in der Organisation reinbringen. Genau und nichtsdestotrotz, was glaube ich viele Leute nicht verstehen, also ich merke auch immer wieder, dass Leute sagen ja schön jetzt postest du da zum Thema Remote Work, was hat das da mit euch zu tun? Aber ich glaube es ist eben dieser Content Mix. Ich meine ich bin jetzt Vertriebler, aber dieses typische Funnel Modell Tofu Bofu aus Marketing. Ich glaube es ist nichts anderes an.
Dieser Stelle Und das ist glaube ich auch viel noch muss man aufklären bei den Leuten, weil die Leute wirklich so ja gerade in einem Sales Gespräch neulich gehabt Robert und dann postest du jetzt über Kaffee auf LinkedIn und was bringt dir das jetzt an Leads? Und ich so puh, das jetzt irgendwie jemanden in fünf Minuten zu erklären, wie die Brücke da steht Und ich glaube deshalb muss auch immer eine gewisse Affinität da sein, das sozusagen zu verstehen, weil die Leute ja dann doch irgendwie im Sales Call bei dir landen und irgendwie doch diese ganzen Post gelesen haben und dann merkt man irgendwie geht der Prozess dann doch irgendwie recht smooth irgendwie.
Total.
Aber das war cool zu sehen. Also das bedeutet das auch für mich immer gedanklich so der erste Meilenstein irgendwie Reichweite zu knacken. Wo liegst du da bei 90 Tagen mittlerweile? Die Messlatte ist wahrscheinlich hoch.
Also bei 90 sind wir, glaube ich gerade tatsächlich bei irgendwie so knapp 2 Millionen. Holy shit.
Krass.
Aufs Jahr sind es gerade 4,3.
Krass, krass. Also umso cooler, dass das sozusagen, dass du da so mitgezogen bist und auch wirklich Freude daran entwickelt hast. Weil ich glaube, das ist auch das, was du so im Vorgespräch gesagt hast. Ich glaube, es reicht halt heute nicht mehr Content machen, um Content zu machen. Es ist eine Arbeitsprobe von einem. Wenn man sagt, man will LinkedIn wirklich als Lead Kanal aufbauen, egal ob man Sales Mitarbeiter ist oder Gründer ist, muss man daran eine gewisse Freude entwickeln, weil ansonsten wird es halt nicht funktionieren. Und ich glaube, den Schritt bist du sehr gut mitgegangen.
Ich glaube, das Schöne ist also, dass LinkedIn sozusagen in Anführungszeichen so altbacken ist, dass es halt noch mit diesem Text Bildformat funktioniert und ich da für mich echt einen Modus auch gefunden hab, wo ich das auch wirklich at scale mache.
Wie sieht denn dein Content Prozess jetzt eigentlich aus?
Ja, sag gerne was zu Also AC meinte irgendwann mal zu Hey, du darfst eigentlich nicht länger als 15 Minuten für einen Post brauchen Und dann dachte ich mir, eigentlich hat sie recht. Na klar, wenn du zwei Stunden pro Post überlegst. Also better done than perfect ist einfach enorm wichtig. Wie sieht der Prozess aus am Ende des Tages? Headlines ist das A und O. Ich bin aber auch ein Typ, der einfach sehr viel liest. Also ich lese viel Wirtschaftsnachrichten, ich lese viel Bücher, les gerade neue Buch von Kawaii, die große Potenzialverschwendung. Das ist halt auch ein HR Buch. So und wenn ich da entspannten Gedanken habe oder sei es ja, dann schreibe ich mir das auf. Also Ich habe eine iPhone Notiz, die geht mittlerweile irgendwie bis zum Mond und dann einmal im Monat schnappe ich mir die eben, schreib mir meine 20 Headlines da raus und dann setze ich mich irgendwie ein, eineinhalb Tage hin, je nachdem wie lange ich brauche, sind dann halt meine Content Tage in dem Monat und dann wird das runtergeschrieben und ich bin, da ich mittlerweile auch immer sehr smooth irgendwie zwei Monate voraus, auch nicht im Stress bin. Ich glaube, dass das Wichtigste. Genau und also das ist das und dann für mich einfach irgendwie gelernt, Copywriting, klar, habe ich schon gesagt. Und dann aber auch wirklich one message for one post. Also nicht irgendwie versuchen, da jetzt eine halbe Weltgeschichte reinzuschreiben. Es muss halt wirklich griffig sein und sich immer selber irgendwie versuchen, in die Position des Lesers hineinzuversetzen. Würdest du das lesen? Würdest du das lesen? Und wenn man sich das selber nicht mit Ja beantworten kann, dann kürzen, kürzen, kürzen. Das ist es eigentlich so ein bisschen.
Aber es ist gut, dass du dabei auch rausgekommen bist, weil das glaube ich auch der Prozess ist, den wir mit den meisten Kunden dann irgendwie etablieren. Ich habe auch das Gefühl, man braucht eine gute Headline und das schon irgendwie 80 Prozent. Also wenn ich eine gute Idee habe oder eine gute Headline habe, dann Weiß schreibt sich irgendwie relativ von alleine, wenn man dann wirklich sagt, hey, man blockt sich einmal pro Monat irgendwie die Zeit dafür, habe ich auch das Gefühl, wenn man das so gebündelt macht, macht das auch vieles einfacher, als wenn man so zwischen Tür und Angel irgendwie das Ganze macht.
Viele sagen, das ist Typsache, aber ich glaube, so ein bisschen vor Schedulen ist schon nicht verkehrt, weil es kommt dann doch irgendwie spontan was dazwischen. Man ist auf Events und das ist einfach Gold wert, wenn man seine Ruhe hat.
Ja, das ist ein großer Punkt, bevor wir sozusagen auch rübergehen zu dem Part der Konvertierung, weil die Leute natürlich dann immer so fragen, so und Yves, was bringt das jetzt in der Kasse? Wie ist denn eigentlich zu dieser Top Voice Sache sozusagen gekommen? Kannst du da mal den Hintergrund erklären, was das eigentlich ist und wie es vielleicht auch dazu gekommen ist?
Genau, also Personio, ein großes Scale up im HR Softwarebereich aus München, vergibt einmal im Jahr ein Award. Das ist eine Longlist an Personen, die eben Top Voice Fort Leader Experten sind auf LinkedIn eben auch. Und genau da wurde ich jetzt auf Platz, ich kann es dir gar nicht mehr sagen, 24 glaube ich, gewesen Krass, wo sich eben eine Jury angeschaut hat, hey, Reichweite, Expertise im Content Community Management, also verschiedene Aspekte und klar, ist nett, man freut sich persönlich, aber ich glaube, das hat natürlich auch noch mal irgendwie jetzt Proof gebracht Und ich habe natürlich irgendwie noch mal gemerkt, hey, man wird noch mal irgendwie anders gesehen, auch auf dem Channel. Also es war so ein bisschen der Ritterschlag, würde ich mal ganz demütig sagen, wo ich tatsächlich auch merke, hey, mich hätten mittlerweile, weiß ich nicht, ein Vorstand von DB Cargo hat mich neulich geedet.
Krass.
Also das hat dann irgendwie ganz nett, wo man dann irgendwie merkt, okay, cool, langsam hat es auch so diese Inbound Effekte.
Kannst du das schon irgendwie greifen eigentlich oder ist das noch ein bisschen so real?
Ja, mei, also da ist ja jetzt noch nichts, dass mein Leben jetzt da komplett sich irgendwie ändern würde oder so, das auf gar keinen Fall. Aber klar, es ist auf jeden Fall hilfreich im Vertrieb. So, Punkt. Ich glaube, um noch ein bisschen die Journey zu erzählen, wie es da hingekommen ist, also auch da, ich glaube, ihr habt mich ganz gut enabled und dann hatte ich selber Spaß an der Sache und habe mich natürlich auch so ein bisschen über, teilweise tatsächlich auch über AC Weiß sogar hinweggesetzt. Also meinte, ja, es reicht ja, wenn du dreimal die Woche postest und ich habe dann irgendwann angefangen, fünfmal die Woche zu posten, weil ich mir einfach dachte, hey, das Momentum ist da, ich schaffe das von der Kappa, let's go, wer weiß, wie Link dann in einem Jahr aussieht, ob dann alles nur noch Video, alles nur noch AI ist. So, das ist so ein bisschen die eine Sache. Also ich habe da wirklich Vollgas gegeben. Und die andere Sache ist, glaube ich, so ein bisschen, was viele unterschätzen, ist so dieser Networking Charakter der Plattform. Also ich habe einfach locker 20 Coffee Calls sozusagen einfach gehabt mit Leuten, wo man sich mal vernetzt hat, die irgendwie, weiß ich nicht, bei einem anderen Text oder bei einem großen Corporate Image, aber jetzt nicht passender ICP, aber trotzdem irgendwie spannend war, was die so gepostet haben und uns da einfach mal vernetzt so und dann gesagt, hey, lass mal eine Viertelstunde schnacken, sich irgendwie kennengelernt, mal so ein bisschen über Business Themen geschnackt über.
LinkedIn stimmt da kann man ganz gute.
Multiplikatoren auch aufbauen Genau was war das Ende vom Lied also ich glaube so ein bisschen das war der erste Schritt weil das sind So bisschen diese 100 True Fans dieses Prinzip im Marketing was ja auch gibt die bekommst du dadurch natürlich ein bisschen klar die springen dann auch immer so ein bisschen auf deine Post drauf helfen dir das ist eigentlich so dämlich strategisch wie es jetzt klingt das ist ein Playbook am Ende des.
Tages.
Und diese Leute triffst du dann natürlich auch wieder in der Offline Welt auf Events und ich glaube das haben auch viele noch nicht ganz verstanden also ich war letztes Jahr auf keine Ahnung 18 super relevanten Branchen Events bei mir in der Branche eben und habe halt da geschaut dass ich die Leute kennenlerne und das die Intro über Link dann war dann natürlich immer easy Genau und.
Stimmt manchmal gibt es auch dann so Synergieeffekte dass man plötzlich bei Offline Events oder so mal darüber spricht wie eine Zusammenarbeit oder so aussehen kann wo bei.
LinkedIn irgendwie ja aber jetzt gar nicht mal das war tatsächlich auch immer gar nicht liedgetrieben getrieben sondern wirklich hey lass mal kennenlernen du machst ja auch viel hier auf LinkedIn im Bereich du bist auch viel unterwegs und tatsächlich so sind ja Freundschaften wären zu viel aber super wertvolle Kontakte entstanden auch ich war auf der Zukunft Personal in Köln was so ein bisschen die Leitmesse ist bei uns in der Branche und ist halt total.
Witzig haben nicht Leute erkannt die du.
Vorher nicht genau also ja sprechen dich halt Leute an so hey ich kenne dich von LinkedIn wenn ich so cool wer bist du das mal schnacken das halt total angenehm also mega genau und ich glaube das war so ein bisschen das das Playbook an der Sache also.
Das ist wirklich gut und dann Verbündete sozusagen aufzubauen auch bestenfalls aus dem Bereich Synergien schaffen und dann war ja sozusagen die große Kunst und ein Teil sozusagen bauen wir ja noch davon ein Funnel irgendwie dahinter zu bauen dass die Leute sozusagen in eure Welt kommen aber du hast ja schon mal angefangen auch Leute anzutickern also die für euch als Kunden relevant sind und einfach per entspannter Nachricht Holst du dir in Termine oder wie läuft das jetzt?
Genau? Also Das funktioniert in 95 Prozent der Fälle über Nachrichten ein paar Mal tatsächlich auch einfach schon inbound. Hey, hab gesehen, was ihr macht. Genau nach sowas suchen wir gerade. Lass mal bitte sprechen. Das ist natürlich irgendwie der Traum. Aber genau, in den meisten Fällen ist es wirklich eine kurze Begrüssungsnachricht und dann irgendwie Hey, wenn du zu dem Thema XY mal ein bisschen Austausch suchst, wir arbeiten mit irgendwie anderen Playern bei euch in der Industrie zusammen, Lass doch einfach mal eine Viertelstunde schnacken und also gar.
Nicht super salesy Und darauf sozusagen kommt das schon zustande häufig.
Genau. Also aber klar, also diese eine Frage zu stellen ist schon wichtig. Dieses nicht wenn du Lust hast, sondern eher so Hast du Lust nächste Woche mal. Ich glaube das schon wichtig. Genau. Und da sind tatsächlich auch jetzt schon über 50 Leads gefallen, wo ich Erstgespräche hatte.
Aber auch jetzt nicht gerade bei.
Unnamenhaften Brands, also DAX, MDAX, große Familienunternehmen, auch wirklich Entscheider. Klar, nicht nur ist immer eine Bandbreite und man muss auch schauen, wer auf LinkedIn da überhaupt aktiv ist. Gerade Mittelstand findest du auch nicht immer jetzt jeden oder im Public Sektor jeden auf LinkedIn. Aber genau, also ich hatte irgendwie keine Ahnung, ThyssenKrupp, Head of HR, krass, also der wollte kein Gespräch, aber da kam eine Sprachnachricht aus dem Auto zurück mit einer Minute dreiig, dass er uns Lösung cool findet und gerade andere Themen und so weiter. Ich glaube, das ist irgendwie ganz witzig. Was ich eben noch sagen wollte, der Vergleich jetzt von vor einem Jahr, wo ich diese Voice Messages gemacht habe zu heute, sei es jetzt bei den was.
Du jetzt passieren würdest, wenn du da noch mal so eine wilde Voice Aktion machen würdest, lass es lieber. Aber.
Die no Show Rate ist wirklich fast bei Null. Ich glaube, ich hatte einen einzigen no Show und auch die Gespräche sind viel wärmer. Also du merkst einfach die Leute, die Leute gehen halt rein und Hey, ich lese deinen Content schon seit Monaten und ich finde es total cool, was du zum Thema XY irgendwie denkst oder Hey, ich habe gesehen, du warst auch auf dem und dem Event. Genau. Und das ist halt super. Also es ist total auf Augenhöhe. Ich glaube, das ist ja gerade so die Herausforderung als Vertriebler. Genau.
Also ich wollte gerade sagen, an diese Leute ranzukommen, die du genannt hast und davon auch in den letzten Monaten irgendwie 50 Leute ans Telefon zu bekommen, das muss man erst mal hinbekommen. Also das ist schon eine Kunst und das zeigt auch noch mal die Power von Content aus meiner Sicht. Und dann ist ja sozusagen auch dein Job, das an Sales und sozusagen überzugeben und dass die am Ende das Produkt dann closen. Aber diese Brücke ist ja meistens die schwierigste hinzubekommen, weil die meisten probieren dann irgendwie, keine Ahnung, teilweise zwei, drei Jahre Content Anfrage oder überhaupt ein vernünftiges Gespräch ist nie darüber entstanden und schon gar nicht an solche Entscheider irgendwie, wie die du gerade genannt hast.
Absolut. Also ich glaube, vor allem, wenn man sieht, wie ist die aktuelle Marktsituation und in welchem Spielfeld unterwegs, also BB Enterprise, da gibt es auch immer viele mahnende Stimmen, die sagen, hey, das funktioniert nicht, das ist irgendwie für SMBs gut und fein oder für BC, aber ist nicht der Fall.
Und das zeigt es, glaube ich. Also man muss wirklich sagen, ist so ein bisschen Bottom Funnel und Top of Funnel, wie du das gesagt hast. Ich glaube, SEO ist man ein bisschen verwöhnt, weil man muss auch wirklich sagen, wenn die Leute kommen, konkret nach dem Produkt suchen, ist es, glaube ich, die beste Strategie, die man machen kann. Also da wird auch jeder, der das sozusagen macht, dem gebe ich auch Kredit und sage, hey, mach SEO. Bester Weg, den man machen kann und sehr. Aber wenn man dann sozusagen auch das Potenzial da ausschöpft und da nicht mehr zu holen ist, dann muss man halt irgendwie einen Schritt weiter vorne im Funnel sich schnappen. Und da ist eigentlich der Fahrplan und das Playbook, was du auch beschrieben hast, der perfekte Weg, den man machen kann, dass man halt wirklich Reichweite über den Content aufbaut, Vertrauen darüber aufbaut. Und ich glaube, das ist einfach die Dimension, die du auch cool erlebt hast, worüber so wenig im BB Bereich gefühlt geredet wird. Ich habe das Gefühl, Sales ist immer so stumpf Volumen und keine Ahnung, mach 500 Nachrichten und sei froh, wenn 3 Termine bei rauskommen und einer vielleicht irgendwann mal kauft. Und dann gibt es irgendwie die Content Marketer, die irgendwie sagen, mach nur Content und irgendwie passiert was Magisches und ich habe das Gefühl, dein Case zeigt halt sehr gut, wie beides auch zusammenspielen muss, damit man, was weiß ich, solche Entscheider irgendwie HR verantwortlich von ThyssenKrupp irgendwie ans Telefon bekommt oder eine Rückmeldung.
Und ich glaube, das ist so ein bisschen auch, um das noch zu ergänzen, Die Power von LinkedIn, die ich am Anfang auch unterschätzt habe, im Sinne von du schaffst so viele Synergien zwischen Sales und Marketing, weil wenn du jetzt eben überlegst, was kannst du jetzt mit einem Lead Magnet machen, was kannst du mit der Reichweite anstellen, Klar, das ist total sweet.
Ich wollte gerade sagen, das sind auch die nächsten Schritte, die ich bei euch sehe sozusagen. Und damit haben wir auch schon angefangen, die Funnels dahinter zu bauen, aber auch das Webinar sozusagen damals gemeinsam geschrieben. Ich hoffe, dass ihr das artig noch regelmäßig haltet, weil wirklich, ich sehe das halt auch immer, immer wenn ich, keine Ahnung, zwei, drei Posts in einem Live Workshop oder so von mir mache, wie viele Leute das am Ende sind. Also teilweise kriege ich irgendwie über 100 Anmeldungen irgendwie für einen Workshop über diese zwei bis drei Post und bin jedes Mal überrascht, wie viele von diesen stillen Mitlesern ist auch irgendwie sind. Die haben nicht kommentiert, die haben nichts geliked, klicken nur auf den Link unter den Post und sind irgendwie dabei. Und da bin ich auch so 100 Leute, zahlst du im BB Bereich locker 15 bis 20 Euro, das sind irgendwie, keine Ahnung, 1500 bis 2000 Euro, also in Ad Spend, die du da irgendwie sparst.
Ich glaube, das ist jetzt auch so ein bisschen da, wo es echt spannend wurde bei uns, weil wir viel enger zusammengewachsen sind, auch im Team Sales Marketing, geschäftsführungsmässig und da auch überlegen, viele Mikrooptimierungen machen, weiß ich nicht, den CTA Button im Profil mit einem UTM Parameter versehen, um zu sehen, wie viel Website Traffic wir über LinkedIn bekommen und so weiter. Also jetzt fängt es an, richtig Spaß.
Zu machen und freu dich mal darauf. Und das ist ja gerade das, was im Hintergrund passiert, auch den Lead Magnet Funnel sozusagen fertig zu machen, weil ich habe das Gefühl, wir hatten jetzt in den letzten Wochen haben wir es natürlich ein bisschen übertrieben irgendwie alle zwei Wochen Lead Menge zu launchen, aber wenn ich sehe, dass da 700 bis teilweise 1000 Leute kommentieren und das Ding haben wollen, dann bin ich auch so. Das sind im Moment noch goldene Zeiten, wenn man den Nerv da trifft, weil das irgendwie wirklich in Werbebudget zu übersetzen ist verdammt viel Geld. Wenn man dann noch irgendwie eine gute Brücke gebaut bekommt, wie wir das auch zeigen und die Leute wirklich dann Termine buchen, dann ist das irgendwie eine relativ runde Kiste.
Ich glaube, das war für uns tatsächlich auch, um das einfach noch mal wiederzuspiegeln, der mit ausschlaggebende Punkt, dass es eben nicht nur ist, hey, ich erkläre euch also warum wir mit euch zusammengearbeitet haben oder immer noch tun, dass ihr immer gesagt habt, hey bei uns ist es so ein bisschen mehr als wir zeigen dir nur, wie du Link im Post gut schreibst, weil da hatte ich immer den Anspruch, ich bespiele mein Profil heute noch selber, ich mag da die intellektuelle Herausforderung in Anführungszeichen auch zu überlegen, wo möchte ich da thematisch weiterhin hingehen. Ich beantworte jede Frage immer noch selber oder jede Nachricht, aber ihr habt eben dann so ein bisschen immer noch diesen Weitblick gehabt, wo ist da der Connect, wie kann ich ein Funnel aufbauen, wie kann ich die Reichweite jetzt auch wirklich in Anfragen übersetzen, sodass da ein Schuh.
Raus wird Und ich glaube, da bleiben auch am Ende die meisten Anbieter irgendwie stehen, weil glaube ich auch ist eine ziemlich interdisziplinäre Sache ist die aufgebaut haben, weil du musst von LinkedIn ziemlich viel Ahnung haben, um immer sozusagen dran zu bleiben, dass der Content weiter Reichweite bekommt, was schon nicht einfach ist. Da musst du mal dich mit Funnels beschäftigt haben, was auch immer so, wenn man drauf guckt, relativ banal aussieht, bis man so den ersten Lead Magnet launcht und merkt, da passiert gar nichts. Spätestens da sind dann immer irgendwie Interessenten und Kunden so vielleicht machen wir irgendwas nicht richtig. Also dauern habe ich auch Gespräche. Robert, ich habe dein Funnel 1 zu 1 nachgebaut, es passiert einfach gar nichts bei mir, was machst du denn anders? Ich so, ja man muss schon, das baut alles aufeinander auf und wenn das vorne nicht funktioniert funktioniert das in der Mitte nicht und ich glaube das auch einfach immer unser Anspruch gewesen dass am Ende darum geht dass man Termine bekommt dass man Leads bekommt und das bestenfalls die Sales auch sozusagen abgeschlossen bekommt weil nur dann macht auch all das irgendwie Sinn und ich habe das Gefühl dass ihr schon so weit jetzt auch gekommen seid und ich glaube auch dass das in den nächsten Monaten krasse Früchte tragen wird weil so viel Vertrauen wie du jetzt aufgebaut hast die Pipeline sozusagen hast und jetzt schlittert man halt meistens das nächste Problem in die Sales Zyklen rein die Leute sagen ja Eve hört sich cool an lass mich mit meinen Entscheider noch mal drei Runden drehen und dann buchen wir aber coole also muss ich sagen coole Reise hat auch bis hierhin unglaublich viel Spaß gemacht mit euch zusammenzuarbeiten und ich freue mich auch über die weitere Zusammenarbeit weil es wirklich sehr schön gezeigt hat ja ich glaube wirklich immer noch Leute so im Kopf haben lohnt sich LinkedIn muss man da wirklich was machen oder nicht und ich glaube dein Case einfach unglaublich cool gezeigt hat was damit möglich ist und vor 6 7 Monaten irgendwie dein Content so bisschen gelesen wurde und jetzt du da auf neuen Flughöhen unterwegs bist Ich bin so Sales.
Mäßig global halt sehr gespannt wird das generell der Blueprint ich glaube in den USA sind die da schon deutlich weiter wenn du da auch viele Vertriebler anschaust mit großen Accounts ich glaube auch dass.
Die das schon relativ gut verstanden haben weil jeder gute Vertriebler hat das glaube ich gecheckt wenn er ein bisschen Content macht guten dann werden die Sales Gespräche halt auch viel einfacher und ich habe das Gefühl in Deutschland ist das noch nicht so wahnsinnig rüber geschwappt und die wenigsten Leute kriegen dann auch den Content so zu fliegen wie bei dir aber ich glaube du wirst da ein gutes Leben haben wenn du schon solche Leute jetzt irgendwie in Gespräch bekommst Das lustige.
An der Sache vielleicht noch abschließend ist halt so ein bisschen dass ich ja sozusagen als Team Lead teilweise zurückgegangen bin in diese klassische SDR BDR Rolle die ja eigentlich immer so ein bisschen als Einsteigerrolle belächelt wird, die aber eigentlich in dem Sinne, finde ich, super, super relevant ist, weil du ja immer an der Front bist. Du bekommst direktes Feedback mit, du verstehst, was die Leute da draußen interessiert.
Genau und ich glaube, das ist, also ich glaube auch, ja, es wird immer so gesagt, keine Ahnung, der Vertriebs Assistent macht jetzt irgendwie Termine mit Leuten, aber ich glaube, heute ist das anspruchsvoller denn je geworden, weil der Markt auch immer weiter educated wurde, dass halt Nachrichten der meiste irgendwie Müll ist. Also brauchst viel mehr Fingerspitzengefühl, wer überhaupt bereit ist für einen Termin und Termin ist halt auch nicht Termin, das weißt du halt auch. Kannst halt mit irgendjemandem sprechen, der sitzt mit verschränkten Armen da und sagt halt Yves, was will der erzählen? Und dann gibt es halt jemanden, der sagt, hey, ich verfolge dich schon seit Monaten, lass mal sprechen. Und ich glaube, da braucht man immer einen relativ guten Draht. Lass doch abschließend noch kurz sozusagen und das fand ich eine ganz spannende Strategie, was mit Christoph, sozusagen dem Gründer ihr jetzt gemacht habt als Strategie, weil der ja auch sozusagen Content wir gestartet sind, aber gemerkt haben wahrscheinlich, dass sehr seine Rolle sozusagen vielleicht auch einfach nicht die Zeit hat, die Aufmerksamkeit LinkedIn zu schenken, weil er genug andere Baustellen irgendwie hat. Was habt ihr denn da irgendwie gemacht? Weil viele Unternehmen und auch Gründer immer natürlich so ein bisschen diese Sorge haben von dieser Abhängigkeit von einem ihrer Mitarbeiter oder Mitarbeiterinnen, dass sie da jetzt ja einen cleveren Weg gefunden hat, den auch irgendwie zu platzieren.
Genau, also was du schon angesprochen hast, also wir haben das im Tandem gemacht, Christoph und ich, mit dem mit dem Content bei euch oder mit euch und das ist auch nicht so, dass es bei ihm nicht funktioniert hätte. Ich glaube, wenn man sich die Stats anschaut, ist das auch durchaus passabel anzuschauen. Aber klar, er ist jetzt halt nicht auf dem crazy Level, wo ich jetzt irgendwie rausgekommen bin. Genau, was natürlich du sprichst es an als CEO, als Geschäftsführer immer die Herausforderung ist es einfach Zeit. Wie schafft man da den Spagat? Und da haben wir jetzt gesagt, hey, wir bringen ihn über sozusagen meine Reichweite und mein Netzwerk auch, dass ich mir aufbauen konnte, verstärkt eben den Podcast, da hat er auch schon relativ viel gemacht in der Vergangenheit und nutzen da dann die synergien über eben Podcast Shorts, Video Shorts, damit dann eben auch sein LinkedIn zu bespielen und somit eigentlich zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen.
Das ist eine sehr clevere Strategie, weil er da ja auch seine Expertise sozusagen zeigen kann und ja auch maßgeblich an der Produktentwicklung etc. Beteiligt ist oder war und das da sehr gut spielen kann in so einem längeren Format.
Die Founder Story auf der Tonspur natürlich immer noch mal irgendwie überzeugender ist, als jetzt irgendwie in einem Textpost. Das ist einfach so.
Vielen, vielen Dank dir für deine Zeit. Ich freue mich auf die weiteren Schritte. Ja, ich bin gespannt auf dein Funnel, wenn die ersten Leute sich da eintragen und ihr seht, dass sich da wirklich das runterladen und die ersten Termine buchen. Da freue ich mich sehr drauf und vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast.
Robert hat Spaß gemacht und genau, wir hören voneinander.
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