Der Weg zur ersten Immobilie - Warum du nebenbei damit starten solltest I Anais Cosneau
6 May 2024 · 47 min
Podcast interview (recorded May 6, 2024) in German where Robert Heineke interviews Anaïs Cosneau about how and why to start investing in real estate alongside a primary job. Anaïs recounts her path from architecture and project development to owning ~60 properties, gives practical tips on location and small starter investments, explains financing basics (Hebeleffekt, typical proof of income), and discusses strategies like buy-and-hold, Fix & Flip and Airbnb. The conversation also covers operational concerns (digital property management), the women-focused Happy Immo Club (education/community), and how LinkedIn and paid ads were used to grow the business.
Chapters
Lass mich raten, du hast vielleicht schon mal darüber nachgedacht, Immobilien zu kaufen, aber so richtig an das Thema ran getraut hast du dich noch nicht. So ging es mir auf jeden Fall lange Zeit und ist auch heute noch das Thema bei mir. Und insofern habe ich mir eine absolute Expertin eingeladen, um mal über das Thema Immobilien zu sprechen. Anaïs hat selbst einen großen Immobilienbestand über die letzten Jahre aufgebaut und zeigt heute Frauen, wie sie ihre erste Immobilie kaufen können und zeigt ihnen ganz genau, wie das wirklich Schritt für Schritt funktioniert, was man dabei beachten muss, wo die Stolperfallen sind und wie man wirklich einen guten Deal fischt. Ich hatte die Chance, sie wirklich ausführlich zu interviewen, denn wir haben gleichzeitig in den letzten sechs Monaten auf LinkedIn gemeinsam mit ihr zusammengearbeitet. Das bedeutet, in diesem Interview haben wir zwei coole Parts. Zum einen reden wir darüber, worauf es ankommt, wenn man mit dem Thema Immobilien starten will und zum anderen werden wir kurz darüber sprechen, wie sie die Zusammenarbeit mit uns erlebt hat. Wenn sich das spannend anhört, dann hört ihr, hör dir diese Folge unbedingt bis zum Ende an. Herzlich willkommen zu einem neuen Interview und heute machen wir mal einen Ausflug in die Immobilienwelt. Tatsächlich etwas, wo ich noch relativ wenig Berührungspunkte habe. Der eine oder andere hat es vielleicht auf LinkedIn gelesen, dass ich meine erste Immobilie in Spanien gekauft habe, aber noch recht unbefleckt bin. Und umso mehr freue ich mich, einen absoluten Immobilienprofi an meiner Seite zu haben. Anaïs, schön, dass du da bist.
Hallo Robert, danke für die Einladung. Ich freue mich auch total und freue mich, dass ich hier mit dem absoluten LinkedIn Profi spreche. Let's go.
Immobilien. Erzähl mal ein bisschen. Du hast gesagt im Vorgespräch zusammen mit Maja, also mit einer Partnerin sozusagen, habt ihr 60 Immobilien im Bestand. Wie ist das losgegangen, dieses Immobilienthema? Da muss man ja schon ein bisschen Lust drauf haben. Wie ist das bei dir losgegangen, das Thema?
Also das ist schleppend losgegangen. Ich habe irgendwann nach meinem Studium, ich habe Architektur studiert und war dann, wollte tolle Quartiere schaffen, wollte die Welt verändern und war in China unterwegs. Habe gesehen, was man da so machen kann da wird ja viel gebaut oder wurde das war so Anfang der ER Jahre, da war das noch ziemlich impressing ich habe quasi geguckt, was da so gemacht wird und was ich davon nach Deutschland rüberbringen kann und habe aber festgestellt, dass die Architekten meistens gar nicht so viel entscheiden also wenn irgendwie ein Quartier gestaltet werden soll, dann führen Architekten eher aus und wer entscheidet das sind die Eigentümer und Eigentümerinnen und deswegen bin ich zurückgegangen nach Deutschland und habe noch mal Real Estate studiert und habe dann für die großen Projektentwickler in Deutschland gearbeitet also ich war in NRW, in Frankfurt, in Hamburg habe für den größten Hamburger Projektentwickler in Frankfurt dann die Filiale aufgebaut hatte da auch große Projekte, drei Hochhäuser auf der Zeil und zwei Versicherungs Zentralen sowas und irgendwann habe ich überlegt, was ich ja so was ich habe jetzt genug alte weiße Männerreich gemacht ich muss jetzt mein eigenes Ding machen und habe angefangen in Wohnungen zu investieren. So kam das. Ich hatte schon mal vorher so irgendwann kurz in meinem Studium den Versuch gestartet, war bei einem Finanzierungsberater, habe gefragt, was ich denn mir so leisten kann und der meinte kommen Sie junge Frau, kommen Sie noch mal wieder mit Ihrem Ehemann und da war ich echt total sauer, hab das Thema erst mal so ein bisschen ad acta gelegt und habe mir aber gedacht also paar Jahre später dann ja da muss ja also da muss da irgendwie scheint da ein Gap zu sein Frauen kaufen weniger Frauen wird irgendwie schon direkt beim Finanzierungsberater eingeredet, sie können das nicht ohne einen Mann und da habe ich mir gedacht, ich muss was.
Tun Erste Immobilie, erzähl mal. Das muss ja in Erinnerung geblieben sein.
Oder Erste Immobilie war, als ich in Elternzeit war, also ich hatte meine erste Tochter und habe gemerkt, dass ich im Job, also die waren schon sehr wohlwollend, aber mein Mann und ich habe beschlossen Kinder zu kriegen, eine Familie zu gründen und uns war klar, dass wir das nur machen, wenn wir beide gleich viel Elternzeit nehmen und gleich viel Family und Karriere machen und wir haben das für uns so festgelegt jeder 7 Monate Elternzeit so ein bisschen parallel, bisschen jeder alleine haben das unseren Arbeitgebern mitgeteilt und sein Arbeitgeber hat das irgendwie voll gut geschluckt. Meine meinten ach nee, mach doch zwölf Monate was nicht total wohlwollend gemeint war, so will ich es gar nicht sagen, aber bei mir kam ehrlich gesagt, wir kriegen das auch ohne dich hin. Und dann, als er dann dran war, war das so, dass also drei Tage bevor er dran war sozusagen, hat sein Oberchef, also der CEO von der ganzen Company, mit Leuten unter ihm angerufen und meinte hier, wenn du deine Elternzeit verschiebst, deine Frau ist ja eh zu Hause. Und das haben wir natürlich nicht gemacht, aber es war ganz klar, wie unterschiedlich das jetzt hier, also wie Frauen bewertet werden im Job mit Kindern und wie Männer bewertet werden im Job, weil wenn er weg ist, dann geht die Firma pleite anscheinend und wenn ich weg bin, dann ist alles easy. Und da habe ich mir gedacht, ich muss jetzt hier irgendwas für mich machen und muss mir so einen Plan B aufbauen. Was kann ich Immobilien so, also bin ich mit Baby vorne in der Trage durch Frankfurt gestiefelt und Offenbach und habe.
Mir ganz viele losgelaufen oder was?
Genau, und habe mir viele Wohnungen angeguckt und habe dann tatsächlich eine Wohnung in Offenbach gekauft. Und das war auch ein super cooles Investment mitten in Offenbach, in bester Lage. Damals war das noch so eine mittel gute Lage. Inzwischen hat sich Offenbach wirklich so ein bisschen zum Brooklyn von Frankfurt entwickelt. An diesem Platz, wo ich gekauft habe, ist jeden Samstag ein Markt, an dem auch wirklich die ganzen Frankfurter hingehen. Also klasse Wertentwicklung. Wir haben da eine WG drin, eine Studenten WG, die sich immer wieder austauscht und es macht richtig viel Spaß, Eine coole Immobilie.
Was ist denn für den Laien sozusagen? Das hört sich natürlich nach jemandem an, der in der Immobilienbranche viel gesehen hat, hast du wahrscheinlich ein Auge dafür, welche Parameter man sich anguckt. Und der Wochenmarkt oder der Markt ist natürlich schon mal so ein kleiner Geheimtipp, wo man gucken kann. U Bahn Station, S Bahn Station, habe ich auch mal gehört. Was sind denn die Sachen, die man sich so angucken sollte? Vielleicht so die größten Erfolgsfaktoren, dass man auch als Laie so ein bisschen Auge dafür bekommt, welcher Deal lohnt sich und welcher nicht.
Ehrlich gesagt ist es wirklich genau das, was du sagst, die Lage, Lage, Lage, Lage. Und da ist sowas wie Wochenmärkte total top. Also man muss auf jeden Fall gucken, also am besten guckt man noch nicht, wo ist der Wochenmarkt jetzt, weil da ist es schon längst zu teuer, sondern wo könnte einer entstehen? Also man muss so ein bisschen das Gefühl dafür haben, wo entstehen neue Cafés, wo ziehen die Studenten gerade hin, wo entstehen neue Clubs, wo gibt es neue Galerien, wo sind die Künstler Und da würde ich suchen so, weil dann sind die Preise meistens noch irgendwie okay, aber das Wertsteigerungspotenzial ist da. Also das finde ich wichtig. Lage, Lage, Lage. Dann finde ich total wichtig, wie du auch sagst, nah irgendwie am ÖPNV, also wirklich an der S Bahn oder an der U Bahn Station. Und ansonsten finde ich einen Balkon noch wichtig. Also gerade jetzt hier auch mit Klima, Klimaerwärmung will jeder einen Platz noch mal draußen haben. Ja, und ansonsten ist, glaube ich, total wichtig, dass man klein anfängt. Also bei uns im Club gibt es viele Frauen, die so wie du wahrscheinlich sich als erstes ihr Eigenheim kaufen wollen. Und da bin ich gar nicht so ein Freund von. Also ich finde, Eigenheim kann man machen als paralleles Ding, aber wichtiger ist die Kapitalanlage, weil man beim Eigenheim einfach meistens viel mehr Geld braucht, um das zu bezahlen. Also eine Kapitalanlage, da kann man so eine kleine Wohnung kaufen, 40 Quadratmeter oder so. Und Eigenheim soll ja meistens größer sein und dann eben vielleicht doch in einer noch besseren Lage. Und beim Eigenheim verliebt man sich auch oft, irgendwann will man es einfach haben, weil die Schule der Kinder daneben ist oder keine Ahnung. Und dann ist man bereit, jeden Preis zu zahlen. Und bei einer Kapitalanlage ist das eben nicht so. Die soll sich einfach nur rechnen und da muss man seine Hausaufgaben machen, muss rechnen, dass die Miete Zins und Tilgung plus Nebenkosten bezahlt und wenn sich das rechnet, dann sollte man kaufen.
Ich habe das Gefühl, das Thema sozusagen, ich glaube, wenn man da drin ist und wenn man das auch so von dir hört, ist es so super greifbar. Ich glaube für jemanden, für mich ist das so weit weg. Das ist immer so, Immobilien habe ich so abgespeichert. Das ist der Weg, wo Leute mit viel Geld noch viel mehr Geld machen. Und ich finde das so schön, glaube ich, auch das, was du gerade gesagt hast, das bricht es so ein bisschen runter und nimmt vielleicht auch diese Sorge, dass man nicht irgendwie so gigantisch viel Geld irgendwie dafür braucht. Wann ist denn so der Zeitpunkt? Was muss ich denn irgendwie, keine Ahnung, beiseite gelegt haben, mich damit zu starten? Und was würdest du auch sagen, wann ist so der Zeitpunkt, wann man damit loslegen sollte, sich damit zu beschäftigen?
Also in Deutschland zahlen die Deutschen zahlen im Schnitt ihre Wohnung in 26 Jahren ab. Also wenn du quasi mit 50 von deinen passiven Einkommen leben willst, dann solltest du mit 24 starten. Also super zu rechnen.
Oder gibt es Leute, die das treffen?
Ja, ich würde sagen so früh wie möglich. Ich war gerade Mittagessen mit der Brigitte Zypries, unsere ehemalige Justiz und Wirtschaftsministerin. Und die Brigitte Zypries hat ihrem Neffen und auch ihrer Nichte das Eigenkapital für deren erste Wohnung geliehen, als die 18 waren und die haben inzwischen mehrere Immobilien und die sind da total auf dem Trip und sichern sich damit quasi ab. Also ich glaube, das kann man machen. Gar kein Eigenkapital, aber sich was von den Eltern leihen oder Familie, Family und Friends und das eben abstottern, zurückzahlen. Ansonsten braucht man gar nicht so viel, wie man denkt. Also was du gesagt hast, das höre ich total oft. Um in Immobilien zu investieren, muss ich ja reich sein. Ist aber nicht so, weil es nämlich den Hebeleffekt gibt. Weißt du was?
Der Hebeleffekt ist, klär mich auf, ich bin völlig unbefleckt.
Hebeleffekt ist, dass die Bank dein Geld hebelt. Wenn du jetzt hast, dann kannst du eine Immobilie für kaufen in Deutschland. Wenn du hast, dann für. Wenn du aber jetzt Aktien haben willst für, dann musst du auch hinlegen. Also das ist der Unterschied. Du musst natürlich finanzierbar sein dafür haben, aber eine ganz tolle Finanzierungsberaterin, die wirklich bei ganz vielen, wo andere Banken schon gesagt geht nicht doch einen Weg gefunden hat. Grundvoraussetzung ist sowas wie angestellt sein, Nettoeinkommen. Dann geht das in der Regel. Wenn du selbstständig bist, ist das viel komplizierter, Aber es geht auch. Ich bin ja auch selbstständig. Da gibt es auch Wege. Du musst eben Nettoeinkommen nachweisen über die letzten drei Jahre im Schnitt 2500 Euro. Und vielleicht gibt es auch irgendwie andere Punkte, Sicherheiten, die du geben kannst. Aber also das geht auch, ist nur ein bisschen schwieriger. Man muss da wirklich sehr viel mir die Hosen ausziehen. So und dann hast du eben, also ich habe erzählt Euro und das geht wirklich, also wir haben bei uns im Club ständig Frauen, die mit oder ihre erste Wohnung kaufen. Wir hatten jetzt neulich das krasseste Beispiel, da hat jemand mit gekauft in Essen direkt am Hauptbahnhof eine kleine Wohnung für sowas geht.
Das ist ja erstmal okay. Die Hürde ist sozusagen genommen. Das ist auch gut zu hören, dass wenn man was weiß ich, auch eine Finanzberaterin an der Seite hat, die einen irgendwie das checkt und guckt und all sowas, dass man da Sicherheit hat und.
Die dir auch Tipps gibt, was du noch machen könntest. Also welches vielleicht hast du irgendeinen Auftraggeber oder sowas, der dir noch ein Schreiben gibt, dass er die nächsten fünf Jahre weiter mit dir zusammenarbeiten will und sowas sowas hilft und die dir auch natürlich sagt, dass das jetzt die besten Konditionen sind. Also dafür brauchst du natürlich jemanden, den du vertraust, weil es gibt auch Finanzierungsberater, die das eben nicht so machen. Kann ich auch gleich eine Story zu erzählen. Aber wenn du jemanden hast, von dem du weißt, die haut für dich wirklich das beste Angebot raus, dann bist du da auf der sicheren Seite.
OK, nächster Punkt, jetzt habe ich sozusagen an mich überzeugt, ich bin da hingegangen, habe meine genommen, habe mir jetzt eine kleine Immobilie gekauft, dann ist ja irgendwie der Best Case, dass ich da so mehr oder weniger Break Even erstmal fahre für die nächsten 30 Jahre gefühlt, dann ist ja auch erstmal mein Kapital zumindest so das erste wahrscheinlich weg, dann ist so, dann spare ich jetzt wieder die nächsten und dann lege ich mir die nächste zu und sozusagen in drei oder in 25 Jahren oder in 20 Jahren, wenn ich schneller abbezahle, dann habe ich mein Alter sozusagen gesichert.
Genau, also du kannst auch, es gibt auch Wege, wann es Sinn macht, alles direkt mit Eigenkapital zu bezahlen und zwar entweder, wenn du quasi, wenn du eine Wohnung hast, die aus irgendeinem Grund so eine tolle Rendite hat, dass die Rendite besser ist als bei ETFs oder Aktien, also mehr als 6 Prozent. Wenn du das findest, dann macht es auch Sinn, eigentlich nur mit Eigenkapital zu zahlen, aber ansonsten macht es keinen Sinn. Ansonsten sollte man wirklich den Hebel nutzen und dann auch wirklich eher mehrere Wohnungen kaufen anstatt nur eine. Weil das ist ja klar, wenn du eben nur 10 Prozent investieren musst und du gehst später dann mit 100 Prozent raus bzw. Durch die Wertsteigerung wahrscheinlich eher mit 200 Prozent, dann hast du natürlich sehr viel mehr Rendite auf dein Geld gemacht, als wenn du alles mit Eigenkapital bezahlst.
Jetzt kommt ein bisschen freche Frage. Ich habe das Gefühl, in Zeiten von Instant Gratification und wenn ich über Nacht sozusagen hibbelig irgendwie reich werde, den Menschen heute zu verkaufen, eine strategisch sinnvolle Entscheidung zu treffen, die sich wirklich in 30 Jahren oder in 20 Jahren erst so richtig bezahlt macht, ist doch eigentlich unglaublich schwierig, oder? Was ist denn im Club sozusagen, was sind denn die Argumente, die die Leute überzeugt, das zu tun? Weil ich bin ja vollkommen bei dir, dass genau das Richtige ist. Ich habe bloß das Gefühl, dass so Delayed Gratification, also Dinge, die erst in ein paar Jahren eine Auswirkung so richtig haben, halt so unsexy wie noch nie ist. Also ich als Marketer bin so das jemandem zu verkaufen, dass er in 20 Jahren erst die positiven Auswirkungen davon hat. Ja, good luck with that.
Ja, das stimmt, aber das haben wir eigentlich gar nicht so dieses Thema. Also bei uns ist es so, du bist ja quasi gleich auf der Immobiliensuche, also wir nehmen dich mit auf deine Immobiliensuche und du bist quasi sofort ein jahr lang oder drei Monate mindestens beschäftigst. Du dich damit. Du bist in der Community von Frauen, die alle genau das Gleiche suchen. Und da ist ehrlich gesagt, dass es total ansteckend. Also da ist total der Hype, die Frauen, die eine Wohnung gekauft haben, die kaufen auch danach die nächste Wohnung, die überlegen sich dann, die tun sich dann zusammen oder die kaufen dann mit ihrem Partner oder ihrer Partnerin oder sowas, überlegen sich, wo kriegen sie irgendwie noch mal Geld her und führen das immer weiter. Also ich glaube, das ist schon so ein bisschen auch der Spaß an der Freude, weil es einfach auch wirklich Spaß macht, gute Deals zu finden und zu verhandeln. Bei uns ist auch viel verhandeln, viel rechnen. Und wenn man das dann geschafft hat und Man weiß, in 26 Jahren bringt mir das 800 Euro jeden Monat Zusatzrente, dann ist das schon ziemlich cool, glaube ich. Und dann ist wahrscheinlich auch so dieser Punkt, dass viele jetzt einfach wahnsinnig Angst haben vor der Altersarmut. Also jeden Tag gibt es ja Post, dass Frauen, dass irgendwie die durchschnittliche Rente 674 Euro oder sowas sein wird. Und ich glaube, das ist schon ein guter Trigger, wenn man dann jetzt anfängt in Immobilien zu investieren. Plus, du musst ja gar nicht mehr, also du kaufst einmal die Wohnung, wenn du sie smart gekauft hast und dann zahlst du ja nichts mehr drauf. Also es ist nicht so, dass du dann jeden Monat noch 1000 Euro drauf bezahlst, sondern die Mieter, also deine Mieterin, die zahlt dir den Kredit ab und dann hast du im Prinzip gar nicht mehr so viel damit am Hut wie bei ETFs. ETFs kaufst du auch, guckst nicht mehr rein, nach 10 Jahren guckst du rein.
Trick question. Ich habe das Gefühl, wie in der Börse ist man ja auch bei Immobilien, kämpft man als Laie häufig gegen Profis. Kriegt man das trotzdem sozusagen, kriegt ihr das trotzdem verlässlich hin, den Leuten zu zeigen, was wirklich gute Deals sind? Weil, keine Ahnung, mein Schwiegervater ist da jetzt auch nicht so ganz unberührt in der Baubranche und er meinte immer alles, Robert, was du auf ImmoScout siehst, das ist schon durch zehn Maklerhände gegangen und die wollten es nicht. Und dieses Bild ist so bei mir hängen geblieben, dass ich dachte, die guten Deals, die landen niemals auf so einer ImmoScout Plattform. Ist das eine unberechtigte Angst, die ich da habe? Oder sind das einfach auch vielleicht so die ersten Wohnungen, welche, wo die Profianleger sich gar nicht mit beschäftigen und deshalb findet man da auch immer wieder gute Sachen? Oder sind es vielleicht die großen Städte, wo es so schwierig ist? Oder wie siehst du das Thema?
Ja, ich bin da schon teils, teils, teils bin ich bei deinem Schwiegervater, teils nicht. Also wir haben tatsächlich viele Wohnungen über Immowell, ImmoScout gekauft und gefunden. Also da wundern wir uns auch immer wieder drüber, aber es ist nun mal so, wir verhandeln aber auch hart, also wir handeln den Preis dann runter und ich würde das jetzt nicht so, also es gibt ehrlich gesagt, wenn du anfängst, gibt es keinen anderen Weg. Also es gibt noch andere Wege, aber die musst du dir aufbauen. Es gibt die Wege, dass du bei deinen Nachbarn streust, in deinem Freundeskreis, auf der Arbeit. Wenn du im Coworking Space bist oder sowas, kannst du jedem erzählen, dass du auf Wohnungssuche bist und möchtest gerne was kaufen in dem und dem Budget. Wenn jemand jemanden kennt, wollen sie dir Bescheid. Sa Aber das ist eher was Langfristiges. Die werden jetzt nicht alle Ja klar, Robert ich habe jetzt hier eine coole Wohnung, kauf die mal. Also das einfach langfristig. Deswegen würde ich auf jeden Fall sagen, mit den Suchmaschinen starten. Man kann auch Zettel einwerfen oder Aushänge machen oder sowas. Ich habe meine coolste Wohnung tatsächlich am Aushang gefunden in einem Cowork Space. Da stand irgendwie Wohnung mitten in Berlin, beste Lage Euro, habe ich den ganzen Zettel mitgenommen und sofort besichtigt mir die Wohnung gesichert. Und das muss man machen. Also man muss sobald auf ImmoScout was aufploppt, also das ist wirklich was, was mir jeden Tag unsere Kundinnen erzählen, die die kaufen. Wie hast du das gemacht? Ich war die Erste bei Makler. Also das ist so, man muss quasi den Markt beobachten. Also am besten man macht unseren Kurs, Dann setzt man sich wirklich ein smartes Suchprofil auf. Also man sucht jetzt nicht in Düsseldorf und in Köln und in Frankfurt und in Hamburg und 20 bis 60 Quadratmeter oder sowas, sondern man muss sich wirklich überlegen, was passt. Dieses Suchprofil, das beobachtet man vielleicht ein, zwei, drei Monate und irgendwann, wenn man das Gefühl hat, jetzt wird die richtige Anzeige freigeschaltet, ruft man an, besichtigt das sofort und sichert sich die Wohnung. Und dann kommt man auch gut zum Ziel. Und ich glaube, so ganz professionelle Anleger, die suchen meistens Also sie haben entweder andere Wege, aber die kaufen auch eher im Paket. Die kaufen jetzt nicht unbedingt die Einzelwohnungen. Und klar, ich verstehe die Sorge, dass man den besten Deal haben will, aber den braucht man eigentlich gar nicht. Du brauchst nicht den besten Deal. Alle werden dir vor 10 Jahren war es billiger. In 10 Jahren werden alle sagen vor 10 Jahren war es billiger. Deshalb muss ich einfach nur jetzt rechnen. Und wenn du in zwei Jahren eine Wohnung findest, die billiger ist als die, die du heute gekauft hast, die sich aber trotzdem rechnen, dann kaufst du die halt auch. Also so muss man denken, wenn sich jetzt was rechnet, dann hast du nichts falsch gemacht.
Das ist eigentlich voll cool, weil das, was du auch gesagt hast, dieses Leute für dieses Thema anstecken, weil ich glaube, dann kriegst du es hin, dass Leute sich damit beschäftigen, damit auseinandersetzen. Und ich glaube auch, wenn man das System versteht, dann nimmt es so ein bisschen die Angst, damit irgendwie loszulegen. Und gleichzeitig hast du ja wirklich, keine Ahnung, dann in ein paar Jahren die großen Vorteile davon, wenn du das wirklich irgendwie konsequent umsetzt, was euer Modell, Ihr seid sozusagen weiterhin euren Immobilienbestand sozusagen weiter ausbauen und auch regelmäßig noch da auf der Suche oder sagt ihr, hey, wir sind happy mit dem, was wir erreicht haben und helfen lieber Leuten dabei bei der Immobiliensuche mittlerweile.
Wir machen beides. Wir haben auch vor zwei Jahren was gemacht, was richtig Spaß gemacht hat und zwar Fix Flip. Wir haben eben ganz günstig eine Wohnung gekauft, haben die Cash bezahlt, haben die in sechs Monaten renoviert, aber wirklich top. Die war total verschimmelt. Also ich wollte die eigentlich mit meinem Mann kaufen, der hat no way, das ist ein Groschengrab, aber ich war so überzeugt von der Lage, dass ich die dann mit Meier gekauft habe. Und wir haben dann das eben auf eigene Faust renoviert mit unseren Top Secret Handwerkern, konnten da den Wert richtig steigern, haben das verkauft und haben dadurch einfach ziemlich viel Cash gemacht. Also das kann man auch machen, das macht auch viel Spaß.
Stimmt, das ist ein guter Punkt. Eine Sache, die ich gehört habe, was mich interessieren würde, in Amerika bin ich irgendwann mal über diesen Bigger Pockets Podcast irgendwie gestolpert. Ich glaube, einer, der in dieser Immobilien Real Estate Welt recht etabliert ist und er meinte, einer der Gründer irgendwie hat zehn Jahre gebraucht, um Einheiten irgendwie aufzubauen und im elften Jahr hat er irgendwie so einen Deal gemacht über Einheiten, Aber er meinte, jede Immobilie hat ihn auf diesen Deals sozusagen vorbereitet. Also immer versucht sozusagen den nächsten Schritt zu gehen. Ist das für euch sozusagen, ist das eine Entwicklungssache? Dass man versucht zu größeren Objekten irgendwie zu kommen? Oder ist es irgendwie so, man guckt sich die Parameter an, wie Lage etc. Und hey, da schlage ich irgendwie zu, weil du hast ja schon eine Komplexität hinsichtlich Verwaltung etc. Oder habt ihr das irgendwie geoutsourced? Wie macht man sowas?
Ja genau, wir haben das outgesource. Also wir sind investiert in eine digitale Hausverwaltung, die die Verwaltung für einen selber macht. Die macht das für Mehrfamilienhäuser, also für ganze Häuser. Die macht das aber auch nur für einzelne Wohnungen. Also das kann man machen und das ist auch viel billiger, als man denkt. Was würdest du schätzen, was sowas kostet im Monat? 25 Euro. Ja genau.
25 Euro.
25 Euro pro Wohnung pro Monat. Und das heißt, im Jahr zahlt man dann irgendwie 300, 350 Euro dafür, dass eine Wohnung, also die Hausverwaltung vom Haus nicht, aber die machen die ganzen, wenn die Mieterthemen haben oder sowas. Genau, also dann musst du natürlich die Renovierungskosten zahlen und sowas, aber das übernehmen die. Die machen die Nebenkostenabrechnung, die machen das alles so. Deshalb, das ist eine große Sorge, die hören wir ganz, ganz Anaïs. Ich kaufe keine Wohnung, weil ich überhaupt keinen Bock habe auf den Stress, auf die Arbeit danach. Und das ist wirklich eine Sorge, die können wir komplett nehmen. Also wer darauf keine Lust hat, der sucht sich einfach eine coole Hausverwaltung, digitale Hausverwaltung und die macht das dann Alles für einen. 300 Euro. Kannst du überlegen, wie viel Minuten oder Stunden du dafür arbeitest. Also ich meine, wenn man jetzt allein sich hinsetzt, 5 Stunden Nebenkostenabrechnung, dann hat schon lange wieder drin.
Crazy. Ihr habt da echt ein cleveres Ökosystem irgendwie aufgebaut. Und das hilft ja natürlich auch den Leuten, die im Happy Immo Club drin sind, diese ganzen Lösungen an die Hand zu geben, weil es ja genau diese Sorgen auch nimmt am Ende.
Ja, aber was wir auf keinen Fall machen zum Thema Ö wir verkaufen keine Wohnung, also unsere vielleicht, aber nicht an den Club, weil wir sagen, jede Frau muss selbst verstehen, was sie da rechnet und auch wirklich selbst verantwortlich sein. Also wir wollen da niemandem ein Produkt andrehen und Produkte, Also wenn wir was verkaufen würden, dann wollen wir ja auch Geld damit verdien. Irgendwer muss unsere Gehälter bezahlen und das ist dann eben nicht der beste Deal, deswegen sagen wir verkaufen unser Wissen und jeder, der das sich reingezogen hat sozusagen, ist dann in der Lage, die perfekte Wohnung oder eben nicht die perfekte, die gute Wohnung zu kaufen, die sich rechnet.
Es gibt ja recht coole Geschäftsmodelle, was ich aus dem Augenwinkel sozusagen gesehen habe. Fix Flip ist glaube ich eins, was ich auch gehört habe, was man machen kann. Dann natürlich einfach kaufen und halten ist irgendwie eine Strategie, was mit Airbnb Ausflüge gemacht?
Ja, also wir haben immer wieder Frauen, die Airbnb machen. Airbnb ist natürlich so ein Thema. Wir hatten jetzt gerade eine Frau zum Beispiel, die eine Wohnung gekauft hat, diese top renoviert hat und jetzt zweimal einen Antrag bei der Behörde in Berlin gestellt hat für so eine Airbnb Lizenz.
Berlin ist schwierig geworden, oder?
Genau, die hat jetzt erstmal einen bösen Brief mit Fetra, also mit Strafandrohung von mehreren, also fünfstellig bekommen wegen dieser Geschichte, also wegen was anderem. Sie musste ihre Mietverträge offenlegen und da kam raus, dass sie über Mietspiegel vermietet. So war es. Also ich würde mir genau überlegen, wo ich Airbnb kaufe, aber wenn es Lizenzen gibt, dann finde ich das total spannend. Also ich kenne auch Leute, die nur Airbnb machen, vor allem im Ausland. Ich kenne auch Leute, die Wohnungen nur anmieten und diese für Airbnb vermieten. Und das finde ich auch ein smartes Tool, weil das kannst du ohne Eigenkapital. Da brauchst du eben nur die Bettwäsche und Ausstattung und sowas zu bezahlen und das war's.
Oh, jetzt kann ich ja egoistische Fragen stellen, Das ist ja perfekt. Rein hypothetisch. Sitzt jemand in Spanien und sitzt in so einem kleineren Dorf, was würdest du machen? Gibt alle Optionen auch schon durchgespielt gedanklich Wohnungen mieten. Oh ne, warte, Anna, ich muss eine Frage vorziehen, die würde mich wirklich interessieren. Ich habe die Beobachtung gemacht, dass Leute, die zwei bis dreimal hier waren in Spanien, das erste Mal drüber nachdenken, was zu kaufen. Also sie müssen mindestens dreimal häufig hier gewesen sein, weil ich glaube dann so auch Vertrautheit und so einfach reinkickt. Bauchgefühl, keine Regel. Gleichzeitig, wenn ich an Maklern hier vorbeigehe und die gibt es hier wie Sand am Meer, gibt es halt wahnsinnig viele Immobilien im Angebot und ich glaube auch ein Großteil davon steht leer bis zum Verkauf. Jetzt habe ich mir gedacht, was wäre denn, wenn man den Eigentümern dieser Wohnungen anbietet, dass sie die günstiger vermieten können an Interessenten, aber diese Interessenten sozusagen schon irgendwie sich committed haben müssen, dass sie auch interessiert sind zu kaufen. Ist das irgendwie eine absurde Idee? Weil wir hatten den Fall, dass wir ein Haus gemietet haben und die das auch verkaufen wo? Und ich hatte halt wirklich gefühlt als jemand, der da drin war, hat es halt signifikant die Chance erhöht, dass ich es gekauft hätte, weil ich halt, ich habe es nicht gekauft, weil Lage tatsächlich ein Problem war, aber es hat signifikant die Chance erhöht. Und ich war so, ich kann mir nicht vorstellen, dass nie jemand auf diese Idee gekommen ist. Aber was würdest du sagen, ist da was? Ist da nichts?
Das muss man sich mal überlegen, wie das Geschäftsmodell aussehen könnte. Aber ich persönlich, wenn ich jetzt verkaufen wollen würde, dann müsste ich die Leute ja schon mindestens einen Monat in dem Haus wohnen lassen und dann hätte man.
Sozusagen Sorge, dass der dann nicht kauft.
Und dann muss ich es noch mal machen, dann muss ich es vielleicht sechsmal machen und dann sind sechs Monate vergangen und ich habe die Immobilie immer noch nicht verkauft und ich muss vielleicht zwischendrin noch mal renovieren. Ich glaube, das sind die Sorgen. Aber vielleicht kann man das ja anders lösen. Also vielleicht kann man das ja auch so machen, dass die Miete deutlich höher ist als das, was man normalerweise zahlen würde. Und wenn die dann kaufen, kriegen sie alles zurück sowas, weil dann hätte man ja auch nichts verloren. Dann hättest du einfach eine höhere Miete kassiert und wartest halt noch mal ein paar Monate, bis das Haus sich verkauft. Das könnte ich mir vorstellen.
Da ist was. Also bin in Spanien, will mit Immobilien was machen, was mache ich?
Also in Spanien machen schon viele Airbnb, wenn du in einer guten Lage bist und also du brauchst halt bei Airbnb in Spanien brauchst du eine Lizenz, ansonsten geht es gar nicht. Und da steht auch drin, wie viel Tage pro Jahr du vermieten darfst. Spanien ist trotzdem eine Top Idee. Also wir haben Frauen im Club, die haben Häuser in Spanien, ich habe keins in Spanien, aber die vermieten das im Sommer zwei Monate lang und das zahlt denen die komplette Finanzierung fürs ganze Jahr. Den Rest des Jahres nutzen sie die Immobilie, also quasi kostenlose Immobilie. Man muss wissen, wie man finanziert. Also als Deutscher ohne spanischen Wohnsitz, wobei ich mir nicht sicher, ob das daran hängt. Aber wenn du in Deutschland wohnst, du kaufst ein Haus in Spanien, kriegst du keine Finanzierung in der Regel. Du musst dann deutsche Immobilien haben, die du beleihen kannst oder du kaufst mit Eigenkapital, wie auch immer. So ist das aber ansonsten.
Aber Airbnb wäre schon wahrscheinlich der lukrativste Case, oder nicht?
Ich glaube auch Airbnb oder Ferienvermietung ist super. Du musst dir nur überlegen, dass du jemanden vor Ort hast, der oder die das für dich verwaltet.
Ja, das hört sich gut an, weil ich habe das Gefühl, früher oder später wird man eh in dieses Thema irgendwie eintauchen. Und ich glaube, umso früher man sich damit beschäftigt, beschäftigt, desto besser, weil man einfach auf die Spielregeln verstehen muss, wie.
Lange ist denn euer Haus leer pro Jahr?
Vielleicht haben wir mit dem Airbnb Case schon angefangen und der war auch erschreckend sozusagen erschreckend profitabel. Was halt spannend war sozusagen, dass wir relativ zügig die ersten Buchungen hatten und Das witzigerweise, wie LinkedIn auch gelernt habe, dass Airbnb eine Plattform ist mit Algorithmen. Und ich weiß noch, es gab eine Autofahrt Spanien nach Deutschland zurück und ich meinte zu Hey, wir haben jetzt irgendwie die ersten Buchungen, Lass mal ein Tutorial gucken, wie man Airbnb Algorithmus knackt.
Herrlich. Und wie geht das? Was sind da die Kriterien?
Es gab tatsächlich Buttons, die wir vorher nicht kannten, die da erklärt wurden. Gibt es auch alles auf YouTube, was man sich angucken kann. Zum Beispiel, wenn du am Anfang, wenn du die erste Immobilie auf Airbnb hast, gibt es so einen Button, wo du draufdrücken kannst und die ersten drei Buchungen kriegen vergünstigte Konditionen. Und er muss aber auch einen Newsletter an relativ viele Leute triggern. Also wir haben nur diesen Button gedrückt und hatten irgendwie fünf Buchungen und war halt krass versteckt das Ding. Und dann gab es auch umso mehr Informationen du fütterst, desto mehr mag dich Airbnb, umso bessere Bilder du hast desto leichter wird es dann ein bisschen mit den Preisen geguckt, viel mit Aktionen auch gemacht, also wirklich Discounts gegeben und einfach den Preis hochgesetzt. Und dann war plötzlich volle Auslastung. Und ich dachte mir, okay, da kann man doch relativ viel Spaß haben und auch ziemlich viel rausholen.
Wow, Ja, das ist ja richtig spannend. Aber es ist eben so wie bei allem, man muss sich Profis an die Seite holen. Also bei uns, wir sagen auch, dass jeder kann eine Wohnung kaufen, aber es ist einfach viel cooler mit der Community. Bei uns im Happy Immo Club, wir haben so eine WhatsApp Gruppe, jeder den Kurs kauft, jede, die einen Kurs kauft. Es gibt diverse WhatsApp Gruppen, da sind mehrere hundert Frauen drin, die können einfach jede Frage da reinstellen und die kommen so viel schneller zum Ziel. Und es gibt einfach so viele coole Ratschläge von uns, aber auch von der Community. Unsere Expertinnen sind da auch drin. Da ist jemand von Technik, also da ist eine Frau drin, die sich die jeden wasserschaden, die einfach jede, die alles zum Thema Technik weiß. Da ist unsere Finanzierungsberaterin drin. Und so ist das eben auch mit Airbnb. Wenn du dir da ein Tutorial holst und dir anguckst, wie nutze ich das richtig, kann ich mir sofort vorstellen, dass man da viel weiter kommt als so.
Bin ich voll geworden. Ich glaube auch so ein Thema sozusagen, das was ihr macht, würde ich niemals ohne Profi an meiner Seite machen, weil am Ende du ja auch so schnell in Fehlern irgendwie große Summen da verlieren kannst, weil gerade wenn du irgendwie was kaufst oder so, dann solltest du ja schon irgendwie wissen, was du tust. Und am Ende ist das ja, glaube ich, ein no Brainer Angebot, was ihr da anbietet, da irgendwie mit dabei zu sein. Wie seid ihr denn eigentlich auf den Happy Immo Club gekommen? Was ist denn da die Gründungsgeschichte? Eigentlich haben mich Leute Anaïs, wie machst du das eigentlich? Erzähl mal was. Und dann hat sich das so weiterentwickelt.
Ne, überhaupt nicht. Also ich habe ich wusste, dass ich irgendwas mit Immobilien und Frauen machen will und habe erst mal eine Genossenschaft gegründet von Frauen für Frauen mit anderen Frauen und habe dann aber gemerkt, Genossenschaft finde ich super, aber ich finde noch cooler oder noch on top will ich Frauen auch beibringen, selber zu investieren, weil bei der Genossenschaft investiert man mit, Aber es gibt eben auch Leute, die einfach selber ihre Entscheidungen treffen wollen und alleine investieren wollen. Und auf meinen Wohnungsbesichtigungen, wenn ich mir was angeguckt habe oder auch für die Genossenschaft, waren nie Frauen, es waren immer Männer. Frauen wurden echt so ein bisschen belächelt. Du kaufst die Wohnung doch eh nicht. Und Meier hat zufällig, hatte den gleichen Gedanken. Wir beide wussten, es gibt ETF Kurse für Frauen von Frauen Und wir haben uns gedacht, wir machen das jetzt für, wir werden die Madame Moneypenny der Immobilienbranche und wir starten das jetzt.
Voll cool. Da ist gehende Leere im Markt.
Voll. Genau. Und zwar, weil Immobilien den Ruf haben, so kompliziert zu sein. Da traut sich keiner dran, gerade wegen dem, was wir vorhin besprochen haben, Die ganze Arbeit, Mietnomaden und man muss so viel Geld mitbringen und alles drei sind einfach Sorgen, die man ganz leicht nehmen kann. Und Immobilien sind einfach eine super Altersvorsorge für Frauen, gerade auch vielleicht in der Elternzeit, wenn sie weniger verdienen, wenn sie in Teilzeit zurückkommen, eine Immobilie, die ihnen gehört, wovon sie die ganze Rente bekommen, nicht der Mann. Das peppt dann schon die Differenz ziemlich gut auf.
Und da seid ihr am Ende auch hart. Also wenn ich als Mann da anklopfen würde, dann bin ich da verloren oder was.
Vielleicht machen wir irgendwann eine Boys Edition, aber ist im Moment so.
Gut, ich glaube auch, dass da so ein Zusammenhalt dann, glaube ich, entsteht, den man ansonsten wahrscheinlich nicht hat. Und wie du gesagt hast, ich glaube auch, dass Frauen da eher belächelt werden, was halt extrem schade ist.
Also das braucht man auf jeden Fall. Bei uns sind viele Frauen, die eben dann auch so Themen haben, die sie sich vor Männern nicht zu sagen trauen würden, sowas. Ich verdiene weniger als mein Mann, vielleicht will ich mich trennen, ich brauche Geld, ich bin finanziell nicht frei. Solche Sachen. Und da ist es total wichtig, eine Frau gegenüber zu haben oder sind wirklich in Elternzeit oder sie stillen, während sie bei uns in den Calls sind oder so. Also wir haben da wirklich einen Safe Space und es ist schon sehr wichtig, dass das auch Space bleibt.
Ja, das ist voll schön. Also ich glaube, das kann jeder sozusagen nachvollziehen. Als Boy ist natürlich traurig, ich warte auf die Boys Edition, aber kann das absolut nachvollziehen. Lass uns mal einen Schwenk zu LinkedIn rüber machen, würde mich interessieren. Irgendwie gestartet, ist ja auch schon ein paar Tage sozusagen her. Ich weiß gar nicht, wann du da auf der Plattform losgelegt hast. Wann ist deine LinkedIn Reise losgegangen und was hast du vorher sozusagen gemacht? Wart ihr auf Instagram und auf Facebook irgendwie unterwegs oder was habt ihr als Vermarktung gemacht?
Also meine LinkedIn Reise ist schon ewig losgegangen. Ich glaube, ich bin ewig Mitglied Seit, keine Ahnung, 2000, 2003, irgend so war es. Aber ich habe das gar nicht so. Also ich habe immer mal was gepostet, habe mir da auch Mühe gegeben, war aber nicht so erfolgreich. Also es ging und irgendwann habe ich mir gedacht, ich muss jetzt hier entweder ich starte jetzt durch oder ich lasse das Ganze sein. Aber da sind wir noch gar nicht. Du hast gefragt, was haben wir vorher gemacht vorher? Also mit Happy Immo sind wir, uns gibt es seit drei Jahren und wir haben tatsächlich auf Instagram gestartet, wir beide, Maja und ich, total Instagram, nicht Nerds. Wir haben überhaupt keine Ahnung von Instagram, nutzen das beide nutzten das gar nicht und haben jetzt hier versucht, unsere Community aufzubauen, haben aber parallel gemerkt, dass LinkedIn irgendwie besser funktioniert. Also zumindest für mich. Ich habe das Gefühl, ich habe einen viel größeren Draht zu meiner, zu meiner LinkedIn Community als auf Instagram und verstehe das auch viel besser. Also da was zu schreiben und auch so zu schreiben, dass es Leute eben berührt, fällt mir irgendwie viel leichter als auf Instagram. Und deshalb sind wir dann so ein bisschen mit dem Unternehmen auch. Wir haben jetzt keinen Wechsel, aber haben gesagt, wir wollen jetzt auch LinkedIn für Happymo erobern.
Und deine erste Schritte auf LinkedIn war erstmal auf Content konzentrieren oder was habt ihr gemacht?
Genau, also wir haben Content gemacht, wir haben unsere Profile aufgemüllt, unsere Hashtags, wir haben uns einen Redaktionsplan gebastelt, wie oft wir zu welchen Uhrzeiten posten und was sind unsere Themen Und dann ging es los mit Content. Genau.
Wie seid ihr auf uns aufmerksam geworden?
Wie sind wir auf euch auf? Ich glaube über die Farina, also Farina ist ja eine ehemalige Kollegin von mir.
Das ist auch witzig, das habe ich Tage erfahren, wirklich Ich dachte, ihr hättet zusammengearbeitet bezüglich Content und dann meint Nee, nee, wir kennen uns ja von früher, Wir waren Kollegen und ich was Wie klein ist denn die Welt bitte?
Farina ist ja auch aus. Genau, das war damals, als ich Niederlassungsleiterin für diesen großen Hamburger Projektentwickler war, da war Farina eben auch dort und ich glaube, wir sind beide zu einem sehr ähnlichen Zeitpunkt gegangen. Und dann habe ich sie auf einmal auf LinkedIn wieder gesehen und beobachtet, wie sie immer besser und immer größer wurde. Und Farina ist wirklich sauerfolgreich auf LinkedIn. Und so sind wir zusammengekommen, dass wir dann bezüglich LinkedIn zusammengearbeitet haben. Ich fand Verenas Post eben immer so wahnsinnig toll und ehrlich und so unwerbe mäßig und unaufgeregt. Und irgendwie habe ich wahrscheinlich mitbekommen, dass sie auch menschen berät bei LinkedIn. Und so sind wir dann zusammengekommen. Und ich glaube, dann war der nächste Schritt Farina, wie geht es jetzt weiter? Jetzt bin ich hier privat groß, Wie mache ich jetzt Happy Immo Groß. Und da meinte sie Ja, frag doch.
Mal den Robert, was haben wir umgesetzt in der Zusammenarbeit? Würde mich interessieren, was sozusagen du von deiner Seite auch erlebt hast, weil ich glaube, die große Überschrift ist auch das, in welcher Situation du am Anfang warst, dass viele jetzt so langsam Content verstanden haben, Reichweite verstanden haben, aber dann so häufig in das nächste Problem reinschlittern, dass halt Content und Reichweite leider nicht unbedingt direkt konvertiert oder auch zu Kunden wird. Und ich habe auch das Gefühl, dass das so die Überschrift der Zusammenarbeit mit uns war. Oder wie hast du das erlebt?
Genau, also wir haben ja viel gepostet. Ich bin auch, ne, das war dann im Zusammenhang mit euch oder wären Topvoice geworden. Also die Story war, ich habe mir gesagt, ich mache jetzt hier entweder alles, also entweder richtig oder ich höre auf bei LinkedIn. Ich gehe für drei Monate und ich habe mir eben Experten ins Haus geholt. Das wart erstmal noch gar nicht ihr, weil es nur um mich privat ging. Dann habe ich gemerkt, es läuft doch. Dann kamt ihr und Dann bin ich Top Voice Geburtstag, also in 12 Monaten von fast aufgeben für Top Voice.
Ich weiß das auch noch, Anaïs, dass du in Kick aufgekommen bist, weil Selina mir das erzählt hat und meinte, was Ananis da macht, sieht gut aus, aber sie hat so mehr oder weniger verlangt, dass sie Top Voice werden will. Und ich weiß auch noch, wie ich zu Celina gesagt habe, ja, ich würde es ihr nicht zusagen. Ich würde schon sagen, dass wir alles dafür tun können und dass sie auch die besten Voraussetzungen hat. Aber es freut mich umso mehr, dass es am Ende geklappt hat, weil das ja schon ein krasser Ritterschlag auch auf der Plattform ist.
Ja, total. Das ist ein riesiger Ritterschlag und es ist auch eine riesige Hilfe, gerade bei kontroversen Themen. Ich habe jetzt gestern was gepostet, was viele Leute sich, glaube ich, gar nicht so richtig durchgelesen haben und zu ganz anderen Fragen kommentiert haben. Also ganz anderes, gar nicht meine Intention, sondern einfach so das, was sie gedacht haben, was sie, Da ging es um Klamotten, da ging es um einen Ball, zu dem ich Karten gekauft hatte. Und ich bin da in einem Seiden Overall hingegangen und wurde dann an der Tür abgewiesen, dass man im Abendklang kommen muss. Und alle haben dann so, ja, selber schuld, wenn du die Party crashen wolltest, der Gastgeber macht die Regeln. Und das war ja gar nicht mein Punkt. Mein Punkt war, dass ich überhaupt nicht auf die Idee gekommen wäre, dass ein Seiden Overall ein Party Crasher sein könnte. Und dass ich finde, man kann jetzt in 2024 mal nachdenken, ob das noch so sein muss. Also vielleicht ist es doch so, kann sein, aber vielleicht eben auch nicht. Und Da hat die LinkedIn Redaktion diesen Bus aufgegriffen und auch genau diesen Punkt verstanden und das verteilt.
Das fand ich so, okay, das ist cool. Ja, wirklich. Das gibt dir ja noch mal eine andere Stimme. Und ich glaube, das, was ich außen sozusagen mitgenommen habe, auch aus der Zusammenarbeit, dass wir es geschafft haben, das auch in Workshops sozusagen zu bündeln, dass du die Reichweite, die du aufgebaut hast über LinkedIn, dass man das in regelmäßigen Workshops und Webinaren sozusagen überführt, Weil ich weiß, ich glaube, Ende letzten Jahres haben wir gesprochen und war, wir machen diesen Workshop irgendwie im Januar oder Februar. Und ja, was ist denn an Anmeldungen realistisch? Und ich meinte irgendwie 1000 musst du locker irgendwie einsammeln. Und ich weiß auch, dass du mit großen Augen so geguckt hast und meintest 1000 Stück. Und ich weiß gar nicht, du hast vorhin gesagt, wie viele Leute waren am Ende dabei. Das waren ja irgendwie dann doch ein.
Bisschen mehr als 1000 oder 2000, aber wir machen natürlich auch Facebook Ads. Aber trotzdem ist es so, dass wir von 400 in einem Jahr 400 Anmeldungen auf 2000 gesteigert haben und da ist LinkedIn total. Also da ist LinkedIn ein ganz großes, ganz großes Tool. Wir haben inzwischen auch, wir hatten glaube ich irgendwie am Anfang ein Prozent Leute kannten uns von LinkedIn, haben über LinkedIn oder den Kontakt zu uns gefunden. Jetzt sind es über dreiig. Also ich würde sagen top Job. Genau.
Ja das freut mich zu hören, weil ich habe das Gefühl, das was du auch mal beobachten kannst, wenn du irgendwann mal Zeit hast, dass wir beobachtet haben, dass Werbeanzeigen selten im ersten sozusagen Anlauf konvertieren, sondern immer erst hinten raus und das aber die Käufer, wenn man sich die mal anguckt, häufig Leute sind, die einem schon relativ lange zum Beispiel auf LinkedIn folgen. Das halt gut ist, dass man auch mit Werbeanzeigen das immer so boostet und mehr Leute sozusagen reinbekommt, aber dass die häufig noch mal so zwei, drei Schleifen brauchen, bis sie dann am Ende kaufen und ich glaube das was du auch an Community auf LinkedIn aufgebaut hast, ich glaube das das schon der stärkste Social Media Kanal ist, den ihr glaube ich auch für die nächsten Jahre haben werdet.
Und sag mal, wie siehst du das denn mit Werbung auf LinkedIn? Denn jetzt bin ich ja hier Top Voice und finde das ganz precious und habe ein bisschen Angst mir das zu verspielen mit zu viel Werbung.
Also wir können uns ja perfekt hier mal ein bisschen einbauen sozusagen wie LinkedIn Ads auch das ist ich glaube viele Leute haben es immer so als separaten Kanal irgendwie im Kopf, dass man es irgendwie dazu schaltet. Aus meiner Sicht Sicht ist es etwas, was man vor den organischen Content baut. Also das bedeutet, dass die Chance hast, dass sich Leute das erste Mal kennenlernen, die noch nie was von dir gehört haben. Insofern ist das was du aufgebaut hast eigentlich das genialste, wenn du organisch so stark bist, dass du davor bauen kannst. Ich glaube als Trendbegriff ist diese neue Funktion von LinkedIn rausgekommen mit den Thought Leader Ads, dass man halt wirklich organische Post boosten kann aus Conversion Sicht ist das meistens uninteressant, weil du halt Reichweite sozusagen die einkaufst, aber das selten zu wirklich zum Beispiel Webinar Anmeldungen führt. Ich kann mir bei euch auch sehr gut vorstellen, zum einen einen relativ guten Retargeting Kampagne zu machen in LinkedIn Ads. Also da gibt es auch coole Synergieeffekte, gerade wenn man Facebook und Instagram Werbung schaltet, dass wir zum Beispiel auch relativ viel Retargeting einfach auf LinkedIn machen, dass Leute, die wir relativ günstig auf Facebook und Instagram einkaufen, dann auch günstig auf LinkedIn retargeten können. Und ich würde halt eine kalte Kampagne machen, wo man auch Webinar Anmeldungen bekommt. Da muss man aber wirklich sagen, dass das relativ teuer auch ist. Also da muss teurer als Facebook auf jeden Fall. Man muss sagen, was dahinter glaube ich steckt ist, dass der Algorithmus von Facebook bestimmt drei, vier Jahre voraus ist von dem von LinkedIn. Also dass du ja zum Beispiel auf Facebook musst du eigentlich kein Media Buying mehr machen, also du musst nicht mehr Zielgruppen oder so groß eingeben, sondern Facebook macht das alles für dich auf LinkedIn. Not a chance. Du musst super genau targetieren, wen du haben willst, brauchst die richtigen Kenntnisse, du brauchst die richtige Zielgruppe und muss schon sehr viele Tests machen, damit es funktioniert. Kann man keine Ahnung, wenn du es wirklich strategisch angehst und sagst ich habe keine Ahnung Werbebudget pro Monat für LinkedIn Ads übrig und die jucken mich nicht, dann würde ich es auf jeden Fall reinschmeissen. Dann würde ich aber saubere Ads schalten auf einen Webinar Funnel und sagen, hey, straight eine Image Ad, also ein Bild auf die Anmeldung Seite für dein Live Workshop und da die Leute die E Mail Adresse sozusagen einsammeln. Das hat dann auch häufig wenig mit dem zu tun, was du organisch tust. Du kannst dann zum Beispiel in der E Mail oder so, wo sich die Leute anmelden, sagen hey, sind wir eigentlich schon vernetzt auf LinkedIn und und dann schickst du sie auf dein persönliches Profil. Aber du schaltest ja die Werbeanzeigen mit einer Firmenseite, die würde ich auch in deinem Fall Anais, deinen Namen geben. Das immer so ein kleiner Trick unter Werbeanzeigen, dass man nicht den Firmennamen nimmt, sondern dass man einfach seinen persönlichen Namen nennt, weil dann sieht die Werbeanzeige nicht nach Werbeanzeigen aus und da spart man auch noch mal die Hälfte des Geldes, wenn dann Anais steht und dann die ganz normale Werbung erscheint.
Mega Tipp, das ist ja super. Und die Leute finden das dann nicht nervig, dass ich sie dann unter meinem Namen mit Werbeanzeigen bombardiere.
Das ist am Ende ja auch die Kunst mit Werbeanzeigen. Ich glaube, man wird es nie vermeiden, dass darunter irgendwie nette Kommentare sind. Aber ich habe einen Freund, der hat Sternglas, die Uhrenmarke aus Hamburg gegründet. Unglaubliche Erfolgsgeschichte. Und er meinte selbst, wir kriegen die krassesten Hate Kommentare unter wirklich wunderschönen Uhrenvideos. Und ich dachte mir, wie könnte man unter diesen Videos wirklich böse Kommentare schreiben? Und da ist mir so klar geworden, es gibt keine Werbeanzeige, wo nicht irgendwie jemand was Böses drunter schreibt. Ist einfach Teil des Spiels. Und am Ende gerade ist halt das Coole, wenn sie dann in eine organische, coole Präsenz von dir schlittern, dann konvertieren die meistens auch über die Zeit. Und insofern hast du eigentlich das perfekte Setup. Ich würde mir halt irgendeinen Betrag irgendwie sagen, den du auch für drei Monate oder bis zu dem Workshop Guten Gegner Business abgeschrieben hast und sagt, keine Ahnung, ich schmeiß mal bis 22. April da rein und guck was bei rauskommt. Was halt das Problem ist so ein bisschen, dass sich die beiden auch die Conversions klauen. Also Facebook und LinkedIn zählen dann beide, dass sie dir Workshop Teilnehmer gebracht haben und du weißt am Ende nicht mehr so richtig, ob es Facebook war oder ob es LinkedIn war.
Doch, doch, das können wir tracken. Wir haben zwei Landingpages, die haben wir schon gebaut.
Perfekt hier mit Profis arbeiten. Den Test würde ich machen, weil ich glaube, also man darf keine Wunder wirken. Es sind Leute, die dann wahrscheinlich nicht im ersten Workshop kaufen werden, aber halt in drei bis sechs Monaten. Es ist aber auch die einzige Chance, wenn du organisch an den Deckel kommst, mehr Leute zu erreichen, Wenn du auf ein gewisses Level kommen willst, ist die einzige Chance, irgendwann in Ads zu investieren. Und wenn ihr auf Meta schon happy wart, dann glaube ich da auch, ja.
Cool, dann lass uns probieren und dann sprechen wir in sechs Monaten noch mal, wie es gewirkt hat.
Ich bitte drum zwei Punkte. Was hat dir in der Zusammenarbeit mit uns gefallen? Was hat dir besonders gut gefallen?
Also ich fand tatsächlich, wir haben schon einige Workshops oder was heißt Workshops? Einige Kurse gemacht und eurer war wirklich der beste, weil er einfach professionell war, weil wir da von A bis Z abgeholt wurden. Die Videos waren top. Die waren wirklich top. Ihr habt total professionell. Also es ist alles quasi durchdacht von der Terminbuchung über die Meetings, die man mit euch hat. Also man kriegt da nicht noch irgendwie einzelne WhatsApp Links oder irgendwie sowas, sondern es ist alles in der App. Man hat auch gleich die Community mit dabei und ich fand natürlich einfach auch Selina, dich an Christin total super. Ihr habt uns wirklich wahnsinnig geholfen.
Ja, das freut mich zu hören. Letzter Wem würdest du es empfehlen, mit uns zusammenzuarbeiten?
Oh, ich empfehle das allen. Also ich habe neulich einen Post gemacht, wo Anna ist.
Noch mal ganz, ganz großes Dankeschön für den Post. Ich wusste nicht, wie mir geschieht. Ich habe ihn mir wirklich auf meinem Desktop abgespeichert, weil ich mich sehr darüber gefreut habe.
Genau. Und seitdem fragen mich auch ziemlich viele, mit wem ich zusammenarbeite und ich würde jedem und jeder, die anfangen will, mit ihrem Business auf LinkedIn groß zu werden, würde ich das empfehlen. Ich glaube, das ist wirklich eine total professionelle Beratung, einfach um auch Mitarbeiter oder wie heißt das denn? Also wie heißen denn die, die für einen sprechen, dann die Unternehmens, Corporate Influencer und so weiter. Ich finde, das ist einfach ein total super Kurs, um die Leute zu empowern, selber in der Lage zu sein, ihre Post hinzukriegen und dass diese Post dann eben auch konvertieren. Und das finde ich wirklich super.
Ich muss auch sagen, großes Kompliment an dich, was du da in der Zeit auf die Beine gestellt hast. Ich glaube, 2024 wird sehr lustig werden auf LinkedIn. Und insofern für alle Leute, die an Happy Immo Club Interesse haben und an dir an Wo ist der beste Einstieg in deine Welt? Einfach bei LinkedIn folgen oder wo kann man mehr zu dir erfahren?
Genau, folgt uns auf LinkedIn. Also folgt mir auf LinkedIn, folgt der Maja auf LinkedIn, folgt Happy Immo Club auf LinkedIn. Naja, ich würde sagen das noch nicht. Das machen wir dann, wenn du dir das mal angeguckt hast, Robert, da sind jetzt noch nicht so viele Likes, aber folgt mir auf jeden Fall auf LinkedIn, folgt uns auf Instagram, da sind wir aber auch noch nicht so super, Das müssen wir jetzt auch mal angehen. Und dann hört unseren Podcast, den gibt es auf Spotify und Apple. Happy Immo Podcast. Investiere wie eine Frau und dann kommt in unseren Kurs. Also am besten startet ihr mit dem Bootcamp oder dem Crashkurs und dann seid ihr für immer drin in der Happy Immo Welt.
Perfekt. Anaïs, vielen, vielen Dank dir für deine Zeit. Es war mir eine große Ehre und viel über Immobilien heute gelernt. Gefällt mir. Bin angefixt.
Sehr gerne. Dann lass uns da noch mal sprechen. Ich hätte natürlich auch gern bald ein Häuschen in Spanien oder eine kleine Wohnung und umgekehrt braucht ihr Kapitalanlagen hier. Von daher, lass uns da in Kontakt bleiben.
Wenn dir das Interview mit Anaïs gefallen hat, dann sieh dir unbedingt als nächstes das Interview mit Fynn an. Ist die perfekte Ergänzung, wenn du in diese Welt von Online Marketing tiefer eintauchen willst. Ich habe selbst bei dem Interview von Fynn unglaublich mitgeschrieben und insofern sehen wir uns in dem Interview mit Fynn. Bis gleich.
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