Die 5 besten B2B Leadstrategien für 2025
11 Nov 2024 · 20 min
Robert Heineke diskutiert in dieser Podcast-Episode die Frage, welche B2B-Leadstrategien für Gründer, Agenturen und Softwareunternehmen 2025 am besten funktionieren. Er stellt eine Matrix mit Bewertungskriterien (Zeithorizont, Wärme/Temperatur der Leads, Closing-Rate, Zeitintensität, Skaleneffekte, System vs. Personenabhängigkeit, Wettbewerb) vor und bewertet zahlreiche Ansätze — von Cold Calls und Google Ads über SEO und Social Selling bis hin zu LinkedIn Content+Sales Funnel, YouTube/Podcast, Social Ads, Webinar- und Lead-Magnet-Funnels. Seine Top-5-Strategien sind: LinkedIn Content + Sales Funnel, YouTube/Podcast (Langfristprojekt), Meta/LinkedIn Ads zur Unterstützung, Webinar-Funnel und Lead-Magnet-Funnel.
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Die große Frage ist was ist die beste BB Lead Strategie als Gründer und Geschäftsführer von Agentur, vom Softwareunternehmen oder von einem Startup? Und diese Frage stelle ich mir natürlich auch als Gründer von einem Beratungsunternehmen eigentlich mindestens einmal pro Monat sehr strategisch und sehr ausführlich. Und das Witzige ist, dass wir mit Gründern jeden Tag zusammenarbeiten, die meistens zwei Situationen haben. Zum einen haben sie so alles in den letzten Jahren ausprobiert über Cold E Mails, über Google Ads, über SEO und irgendwann nach wirklich einer verlässlichen Lösung suchen und das Ganze auf LinkedIn machen wollen. Und dann gibt es die Situation, dass manche Gründer wirklich bisher rein von Empfehlung und ihrem Netzwerk gelebt haben und dann sich natürlich die Frage stellen, Was tun auf TikTok Reels drehen, eine SEO Agentur beauftragen oder doch ein Sales Funnel launchen? Und genau das habe ich endlich mal in einer Matrix runtergebrochen durch all die Jahre, die ich selbst viele der Strategien ausprobiert habe und gebe dir mal einen guten Überblick darauf, welche Strategien es da draußen gibt, welche Vor und Nachteile die haben und welche fünf Strategien aus meiner Sicht aktuell wirklich am besten im Markt funktionieren. Wir springen rein und ich habe eine wirklich ganz simple Matrix gemacht, die ich dir kurz erklären will. Und zwar habe ich hier alle Strategien aufgezählt, die man im Markt mal so gehört hat und gesehen hat. Zum einen natürlich das Thema Kaltakquise als der Favorite und der Klassiker, Klassiker, dann relativ belebt eine Agentur zu beauftragen, Google Ads zu schalten. Dann gibt es natürlich auch SEO Agenturen zum Beispiel. Oder man kann sich mit SEO auseinandersetzen. Dann aus meiner Sicht unzertrennbar mittlerweile LinkedIn Content plus Sales Funnel und ich komme später auch noch mal darauf, warum LinkedIn Content alleine nicht mehr reicht. Dann gibt es die klassische Formel von Social Selling, wo man Content und direkt Nachrichten macht. Dann kann man natürlich ein Sales Team aufbauen, kalte E Mails verschicken, direkt Nachrichten auf Instagram, auf LinkedIn oder auf Facebook verschicken, YouTube Kanal aufba Hier kann man perfekt eigentlich YouTube und Podcast hinpacken. Dann Social Ads, auch noch mal ein bisschen was anderes als Google Ads, also auf Meta und LinkedIn Werbeanzeigen zu schalten. Kannst ein Webinar Funnel machen und einen Lead Magnet Funnel. Und das ist noch nicht mal alles, was es da draußen gibt. Und ich glaube, das zeigt auch am Ende die Komplexität als Gründer wirklich zu überlegen, was mache ich denn jetzt davon, was lohnt sich und was nicht. Und ich habe ein paar Dimensionen sozusagen eingeführt, die aus meiner Sicht sehr entscheidend sind, diese Entscheidung zu treffen und die werde ich einmal mit dir durchgehen. Zum einen der Zeithorizont, wann man Ergebnisse erwarten kann. Und gerade im BB Bereich, lange Sales Zyklen, hast du wahrscheinlich schon mal gehört. Und wenn man was in drei bis sechs Monaten schafft, sei es, dass man wirklich die Fähigkeit erstmal von Null lernt, ist das aus meiner Sicht schon extrem gut. Und Sales Zyklus bedeutet immer wenn du morgen alles richtig machst, ein Interessent dein Angebot sieht und liest, dauert es häufig nochmal drei bis sechs Monate, bis es dann wirklich zur Zusammenarbeit kommt, sodass wirklich alles in drei bis sechs Monaten immens gut ist. Alles da drunter ist meistens nicht komplett kalte Leute, sondern Leute, die dich schon weilchen kennen oder du kannst zaubern, dann bin ich immer offen dafür. Aber das ist so ein Horizont, den wir immer mitnehmen und der aus meiner Sicht auch immer noch verdammt schnell ist. Dann zweiter Punkt Temperatur, da kommen wir gleich dazu, was ganz genau bedeutet, gerade bei Kaltakquise kann man es gut gleich erklären. Dann die Closing Rate. Ist es so ein bisschen ein Volumenspiel oder ein Qualitätsspiel, also ein Skill Spiel, kommen wir auch gleich zu. Dann Zeitintensität, wie viel Zeit muss man reinstecken in diese Aufgabe? Skaleneffekte, habe ich was davon, wenn ich das irgendwie über Monate, über Jahre mache, wird das Spiel irgendwie leichter oder nicht? Dann ist es ein System oder hängt es wirklich immer einer einzelnen Person? Und wie sieht die Wettbewerbslage aus? Und wir können das perfekt mal bei der Kaltakquise durchzuspielen. Aus meiner Sicht kann man wahrscheinlich diese Fähigkeit in drei bis sechs Monaten ohne Probleme lernen, wenn man wirklich das unter professioneller Anleitung macht. Und ich glaube auch, dass man sehr kurzfristig an Termine kommen kann. Ein Problem, was ich bei der Kaltakquise sehe, ist einfach, dass die Leute, die du dann in Terminen hast, die gegenüber sitzen, keine Ahnung haben, wer du bist und wahrscheinlich mit verschränkten Armen erstmal so sagen, hey Herr Heinicke, was wollen Sie uns heute hier verkaufen? Das bedeutet, das zeigt sich dann auch in der Closing Rate, dass die einfach immens niedrig ist bzw. Du super viele Termine brauchst, um wirklich auf eine vernünftige Closing Rate am Ende zu kommen und du hast eine hohe Zeitintensität. Also jeder, der das wirklich professionell macht, setzt da meistens Stunden jeden Tag am Hörer, um genug Termine zu bekommen und am Ende auch genug Abschlüsse zu bekommen. Was mich daran insgesamt so ein bisschen stört, ist, dass keine großen Skaleneffekte gibt. Natürlich kannst du über die Zeit immer besser werden, aber dann holst du vielleicht ein paar Prozent raus, aber am Ende hängt es auch immer an einer einzelnen Person. Also wenn du richtig gut darin bist, ist es gut, wirst du immer sozusagen dein Unternehmen durchfüttern können. Aber wenn du dann aufhörst von einem Tag auf anderen, ist halt auch der ganze Umsatz und die ganzen Termine weg. Und dazu kommt, dass mittlerweile auch ein extrem hoher Wettbewerb da einfach unterwegs ist. Das bedeutet, so viele junge Gründer greifen gerade zum Telefonhörer, sodass es nicht mal eine gute Opportunity ist, weil da einfach so viel los ist. Wenn da jetzt wettbewerbstechnisch nichts los wäre, dann wäre das aus meiner Sicht noch deutlich interessanter. Aber da da wirklich gerade alle durchklingeln, aus meiner Sicht nicht sehr interessant. Kommen wir mal zu Google Ads und spielen das dadurch glaube relativ ähnlich. Da haben immer Leute die Erwartung, dass irgendwie in einem Monat dir schon Leads bringt. Auch da Erfahrungswerte, Iteration schleifen sozusagen auch drei bis sechs Monate ist glaube ich realistisch und auch immer noch ein guter Zeitraum. Auch hier sind die Leute kalt. Sie sind halt ein bisschen wärmer vielleicht als bei einer Kaltakquise, weil sie nach etwas gesucht haben, aber ich würde immer noch sagen, sie haben keine Ahnung, wer du bist. Sie sind über deine Webseite vielleicht gestolpert, haben sich ein, zwei Sachen angeguckt und dann eine Anfrage gestellt, aber nicht wirklich interessant. Und insofern glaube ich auch, dass die Closing Rate relativ niedrig ist, weil man verglichen wird, weil immer fünf Anbieter irgendwie angefragt werden. Also das ist aus meiner Sicht nicht so interessant. Was ganz interessant ist, dass die Zeitintensität nicht wahnsinnig hoch ist, dass man die Kampagnen sozusagen aufsetzt und wenn man davon Ahnung hat, dass das relativ zügig jede Woche sozusagen funktioniert, dass du halt nicht, keine Ahnung, jeden Tag vier Stunden jetzt da vorm Rechner sitzen musst. Das aus meiner Sicht ein großer Vorteil und du hast natürlich Skaleneffekte, weil du über das Budget sozusagen skalieren kannst. Und das ist aus meiner Sicht ein großer Vorteil und es ist am Ende ein System, was auch ein Vorteil ist. Aber auch hier wieder das Problem, dass der Wettbewerb hoch ist. Bei vielen Keywords ist die Hölle los. Das bedeutet, dass du da teilweise für Klicks bis zu 20 oder mehr bezahlst. Und dann musst du schon verdammt gute Landingpage und Funnels haben, damit das Ganze funktioniert. Kommen wir mal zu SEO und da ist glaube ich, wirklich das, was absolut realistisch ist, wenn nicht sogar länger, 6 bis 12 Monate, ich glaube eher 12 bis 24 Monate mittlerweile, dass das irgendwie noch funktioniert. Selbst die Profis sagen, dass das unglaublich schwierig geworden ist. Großer Vorteil ist, dass du natürlich relativ warme Anfragen bekommst, weil die Leute dann schon ein bisschen mehr in deinem Content sozusagen auch unterwegs waren. Und das führt natürlich dann auch zu einer hohen Abschlussquote. Und das ist natürlich ein großer Vorteil, den wir irgendwie haben wollen. Ich gucke gerade mal, wie ich das genannt habe. Hoch, genau, hoch ist das Wort. Genau das natürlich. Gut, Zeitintensität aus meiner Sicht auch extrem hoch. Also selbst die Profis, die ich mal gefragt habe, die das als Agentur machen, du musst halt wahnsinnig viel in diese Content Erstellung stecken. Google schludert auch nicht mit Algorithmus Updates da, da muss man auch immer dranbleiben. Aber du hast natürlich den Vorteil, es gibt gewisse Skaleneffekte, aber du kannst gewisse Keywords auch nur bis zum gewissen Limit ausreizen und wenn du die ausgeschöpft hast, kannst du dann auch nicht mehr so viel irgendwie machen. Es ist ein System, was man optimieren kann. Und am Ende ist aber auch hier der Wettbewerb relativ hoch. Also wirklich so von den organischen Strategien, von den klassischen SEO ist halt ein bisschen wirklich das Thema, dass der Zeithorizont immens lang ist. Was dafür spricht, ist, dass die Leute halt recht warm sind und auch eine hohe Abschlussquote haben, aber auch wirklich Zeitintensität und wenn man es professionell begleitet, auch die Zeit und Kostenintensität relativ hoch. Kommen wir mal zu LinkedIn Content und Sales Funnel. Das ist ja auch das Modell sozusagen, das wir machen. Punkt ist sozusagen, warum ich Content und Sales Funnel nicht mehr trenne, weil ich einfach glaube, LinkedIn Content alleine reicht nicht mehr. Es gibt einfach genug Leute, die seit zwei, drei Jahren posten auf LinkedIn und nicht einen vernünftigen Lied darüber bekommen haben. Und insofern, man braucht diese Kombination aus Aufmerksamkeit vom Content und Sales Funnel, dann kann das aber relativ viel Spaß machen. Und das ist der große Vorteil, dass man hier wirklich in drei bis sechs Monaten erste Ergebnisse erzielen kann. Die Leute sind sehr warm, weil sie einfach über dein Content kommen. Du hast eine hohe Closing Rate, weil du halt Vertrauen aufgebaut hast. Hier kann man aber wirklich auch sagen, dass das natürlich auch Aufwand kostet. Gegenüber SEO ist das aber immer noch verhältnismäßig kleiner. Du hast Skaleneffekte, du hast ein System hinter einer Person und ich würde sagen, Wettbewerb ist noch Mittel. Also ja, also es gibt wenig Leute, die richtig guten Content machen und wenn man sozusagen dann den Sales Funnel Part sich anguckt, da ist es sogar niedrig. Und das auch der Grund, warum wir das als eine der Winner Strategien sozusagen gerade einfach mit unseren Kunden machen, weil du hast wenig Wettbewerb, das Ganze lässt sich sehr gut aufbauen und auch Vorplan den Content, die Leads sind warm und du hast eine hohe Abschlussquote und das Ganze kann innerhalb von 3 bis 6 Monaten funktionieren. Das sind für mich sozusagen die Kategorien, die funktionieren können. Gucken wir uns mal klassische Social Selling an und hier vielleicht auch die Differenzierung. Hier würde man wirklich nur Content posten und dann direkt Nachrichten rüberschiessen Und hier kann man wirklich sehr gut erkennen, was auch der Unterschied ist. Man kann relativ zügig Ergebnisse damit erzielen. Die Leute sind auch warm. Ich würde mal sagen, du hast so eine mittlere Closing Rate, weil sie bis dahin nur dein Content gesehen haben. Es ist sehr zeitintensiv, weil du wirklich jeden Tag in den Nachrichten hängen musst, damit das auch wirklich funktioniert. Du hast keine Skaleneffekte, also du kannst, wie gesagt, auch da wieder richtig gut werden und dann kannst du x Mitarbeiter einstellen, die du dann auch wieder richtig gut da drin machen kannst. Aber es hängt immer an einer einzelnen Person, wie gut das Ganze funktioniert, funktioniert oder nicht. Und insofern ist das für mich auch ein Personen Spiel und der Wettbewerb ist mittlerweile auch extrem voll. Also es bedeutet, der Markt ist supercrowdet. Alle Leute sind mittlerweile genervt von den ganzen Nachrichten. Die sie in der Inbox irgendwie haben, sodass sich das aus meiner Sicht überhaupt nicht mehr lohnt und deshalb auch der Trend halt zu dieser Lösung Hier geht für LinkedIn, weil da die Leute inbound kommen, sie kommen warm, sie kommen auf dich zu und du kannst sie durch den Sales Funnel ausbilden, was du eigentlich ganz genau machst, was ein Riesenvorteil ist. Sales Team, sehr spannender Case aus meiner Sicht sozusagen, könnte man argumentieren, ich bin aber eher bei sechs bis zwölf Monaten, um wirklich Mitarbeiter richtig fit zu bekommen. Die Leute, die, wenn du Outreach machst, sind halt kalt, die Closing Rate ist niedrig, die Zeitintensität ist hoch. Du hast natürlich gewisse Skaleneffekte ein Stück weit, wenn du sozusagen Organisation hast und so eine Höhle hast und die Person, also hängt auch an den Personen und der Wettbewerb ist aus meiner Sicht auch hoch. Also ein Sales Team aufzubauen, der Kaltakquise macht, da muss man schon, glaube ich, absoluter Sales Freak irgendwie sein, der darauf Bock hat. Ich habe ein paar befreundete Gründer, die das machen und die das auch erfolgreich gemacht haben, aber viele machen tatsächlich eine Kombination aus Inbound Leads und sozusagen dem Sales Team. Das kann gut funktionieren, weil es halt viele Leute gibt, die nicht direkt sozusagen als Inbound Lead einen Termin buchen, sondern sich für irgendwas eintragen, zum Beispiel für so. Da kann das ganz gut funktionieren. Aber wenn man mal ein klassisches Sales Team nimmt, was einfach nur Outre macht oder Kaltakquise macht, den Schuh würde ich mir nicht anziehen habe bzw. Auch mal zwei Vertrieblerinnen und Vertriebler eingestellt, habe gemerkt, dass unglaublich viel Management ist, jeden Tag irgendwie Motivation machen, musst irgendwelche verrückten Wettbewerbe machen musst, gar keine Lust gehabt. Cold E Mails, ganz interessanter Case aus meiner Sicht, kann relativ zügig gehen, die Leute sind halt wieder kalt, die Closing Rate ist niedrig, Zeitintensität ist aus meiner Sicht relativ niedrig, Wenn man das irgendwie geknackt bekommt, die richtigen Listen hat, E Mail Adressen hat, du hast Skaleneffekte, du hast ein System, aber der Wettbewerb ist da auch hoch. Und was hier so ein bisschen das Thema ist, dass du in Deutschland relativ schnell Probleme mit Datenschutz bekommen kannst, weil die Leute natürlich hassen, wenn sie aus dem Nichts irgendwie ungefragt E Mails bekommen, was berechtigt ist und das tatsächlich etwas, was irgendwie bei diesem Cold E Mail Thema wenig thematisiert wird. Aber das wäre etwas, was mich in dem Fall abhält, was ja auch bei Kaltakquise irgendwie geduldet wird. Hat man das Gefühl, dass halt rechtlich, glaube ich mittlerweile verboten ist, Aber keine Ahnung, jede Organisation, auch jede große Organisation Kaltakquise Teams hat aber Cold E Mails. Gerade diese zwei Punkte sind aus meiner Sicht so unsexy, weil man sich so ein bisschen selbst was vormacht, man vielleicht viele Termine im Kalender hat, aber die Leute eiskalt sind, du ewige Sales Zyklen haben wirst und dass sie dann wirklich kaufen, dann haben die dich noch mal dreimal verglichen mit anderen Anbietern. Das macht wenig Spaß. Relativ ähnlich verhält es sich so ein bisschen mit Direktnachrichten alleine. Es gibt auch Leute, die zum Beispiel gegenüber Social Selling nur direkt Nachrichten machen, ohne Content, ohne alles. Gleiches Spiel ist wie Cold E Mail. Du hast es kalt ist niedrig, du hast eine hohe Zeitintensität, du musst dann richtig Nachrichten knallen, du hast keine Skaleneffekte so richtig. Kannst natürlich irgendwelche Automationen benutzen, aber dann wird es nur noch schlimmer und das hängt an der Person. Kannst natürlich irgendwie ein System da implementieren, das ist irgendwie so ein hybrides Ding und hoher Wettbewerb. Also auch hier kommst du kaum noch durch die Tür. Also gerade bei LinkedIn sind die Leute mittlerweile so schlau, dass sie halt schlechte Direktnachrichten erkennen oder sofort ignorieren, ignorieren kann wahrscheinlich 200 Nachrichten pro Tag rausknallen und hast eine Antwort. Weiß ich nicht, ob das so gut sozusagen funktioniert. Ich bezweifle es. YouTube und Podcast, sehr interessant, muss ich sagen, weil du hast einen Zeithorizont, der absurd ist. Ganz ehrlich. Ich würde auch niemals Podcast und YouTube gefühlt jemandem beibringen. Aber was das Interessante ist, die sind halt hier nicht warm, die sind heiß. Also wenn ich jemanden habe, der wirklich meinen YouTube Kanal ein paar Videos geguckt hat oder meinen Podcast gehört hat, dann weiß ich, dass ist ein sicherer Abschluss. Also das ist halt super spannend. Zeitintensität macht man sich nichts vor, die ist relativ hoch, also da muss man viel investieren. Du hast coole Skaleneffekte, wenn so ein Ding halt hoch schwingt, so ein YouTube Kanal und halt du immer mehr guten Content hast, dann sehen das halt immer mehr Leute und das Leben wird leichter, hast ein klares System und der Wettbewerb ist niedrig. Also das bedeutet, da ist wenig los. Das ist aus meiner Sicht eine der interessantesten BB Strategien langfristig. Und ich habe lange irgendwann diese Abwägung gemacht und war irgendwie so, hey, wenn ich immer nur kurzfristige Marketingaktivitäten mache, werde ich nie einen YouTube Kanal starten, weil er kurzfristig mir nichts bringt. Und dann dachte ich mir aber, wann soll der Zeitpunkt sein, wann ich diese langfristige Maßnahme einfach starte. Und das hat mich so rein verkauft, dass ich gesagt habe, hey, wenn ich heute nicht anfange, dann habe ich in 12 bis 24 Monaten nichts davon, diesen YouTube Kanal gestartet zu haben und werde immer, was weiß ich, von der ersten, von der nächsten Kampagne zur nächsten Hecheln, die irgendwie kurz kurzfristig funktioniert. Und wirklich den YouTube Kanal von ein paar Jahren gestartet zu haben, war glaube ich, der besten Entscheidungen, die ich je getroffen habe, weil wirklich, wie gesagt, alle Leute, die darüber kommen, sind leicht abzuschließen, sind meistens auch die besten Kunden, weil sie uns schon sehr ausführlich kennen. Und wenn du wirklich ein bisschen Zeit hast, würde ich auf jeden Fall einen Podcast starten, weil das auch mit relativ wenig Aufwand funktioniert. Und wenn du dann noch ein bisschen Lust auf Video hast, YouTube, wenn du wirklich dir in zwei Jahren keine Sorgen mehr um Leads und um Kunden machen willst, dann YouTube auf jeden Fall starten. Social Ads, spannender Case. Das Ding ist auch da aus meiner Sicht, Ergebnisse realistisch mal so 6 bis 12 Monate, was ein bisschen gegen Ads spricht, weil die Leute immer denken, man klickt auf den Button und am nächsten Tag kaufen die Leute und das könnte nicht weiter weg sein von der Realität. Wenn man gut ist, kann man vielleicht noch argumentieren, dass in Richtung drei bis sechs Monate geht. Die Leute sind halt relativ kalt, die Closing Rate ist auch relativ niedrig, die Zeitintensität ist halt niedrig, weil wenn du das einmal pro Woche irgendwie vernünftige Creatives, also Anzeigen baust und das Media Buying ist mittlerweile echt einfach geworden, dann ist das super entspannt und du hast diese Skaleneffekte, du hast ein System und Wettbewerb, würde ich sagen, ist immer noch niedrig, auch wenn du viele Werbeanzeigen sozusagen siehst vielleicht im Feed, aber wirkliche Profis, die das über Monate und Jahre machen und dann noch profitabel machen, da wird es immer irgendwie sehr sehr dünn und aus meiner Sicht ist es auch einer der Kicker, um einfach die Funnels, die ich dir gleich vorstelle zu hebeln. Also das bedeutet Ads alleine sind es ja nicht, sondern du musst die Leute halt irgendwo reinschicken Und was wir zum Beispiel machen und da kommen wir gleich zum Webinar Funnel, dass ich halt wirklich einmal pro Woche oder alle zwei Wochen die Werbeanzeigen anschalte und 500 Leute in mein Webinar Funnel bekomme und wieder abschalte und 500 Leute sozusagen gewinne und darüber dann die Termine bekomme, die bei uns kaufen und das halt super charmant, weil über organischen Content kriegt man nicht mal eben 500 Leute in ein Webinar über AIDS ist halt relativ gemütlich, wenn man weiß, wie das funktioniert. Webinar Funnel, gleiches Spiel würde ich auch sagen drei bis sechs Monate hier ist natürlich coole, super warme Leute, du hast eine hohe Closing Rate, die Zeitintensität würde ich sagen niedrig gegenüber Kaltakquise mal das zu vergleichen. Du hast dann ein Webinar pro Monat live, würde ich immer empfehlen, weil es einfach ein Event ist und du die Leute noch mal einladen kannst, hast ein bisschen Promotion und teilweise kriegst du darüber keine Ahnung, wir kriegen teilweise 30 bis 40 Termine pro Webinar und ziehen daraus unsere 10 aufwärts Beratungskunden pro Monat. Entspanntes Leben, wenn ich das in Kaltakquise, Keine Ahnung, um 10 Beratungskunden in einem Monat zu gewinnen, viel Spaß, Skaleneffekte, ja es ist ein System und Wettbewerb ist relativ niedrig, also gute Webinare, ich gucke mir ja alles an, was da draußen irgendwie gibt, sehe ich wenig, weil es auch einfach recht komplex ist, weil du kannst nicht nur, also brauchst ein gutes Webinar und dann muss auch noch wissen, wie du die Promotion hinbekommst und das ist organisch unbezahlt nicht ganz einfach aus daher absoluter Winner für mich absolut unterschätzt. Ich werde auch den Markt in der nächsten Zeit oder dir so viel wie möglich beibringen über Webinare, weil es wirklich unterschätztes Potenzial ist und kaum Leute irgendwie wissen, was damit irgendwie so richtig möglich ist. Dann Lead Magnet Funnel aus meiner Sicht gleiches Spiel auch, kann relativ kurzfristig funktionieren. Hier sind die Leute halt eher so lauwarm neue Kategorie. Die Closing Rate ist auch eher so mittel, weil sie halt am Ende einen Report und eine Checkliste von dir runtergeladen haben. Die Zeitintensität ist aber ganz interessant, weil wenn man das einmal aufgesetzt hat mit einem guten Lead Magnet, ist schnell gemacht, du hast Skaleneffekte, du kannst da Ads drüber laufen lassen, Es ist ein System und Wettbewerb, selbst da ist noch niedrig. Also selbst da sehe ich wenig Lead Magnets, die irgendwie richtig gut sind, gerade wenn man mal so in die Branchen reinzoomt, außer in dem Online Marketing Space ist da relativ wenig los. Und du siehst, das sind für mich die fünf Strategien, auf die wir jetzt auch gerade setzen. Also wirklich LinkedIn plus Sales Funnel, dann YouTube Podcast, einfach langfristiges Projekt. Dann haben wir irgendwann Meta und LinkedIn Ads dazu geschaltet, um unsere zwei Funnels, den Webinar Funnel und den Lead Magnet Funnel zu pushen. Und ich hoffe, dass dir diese Matrix bisschen Klarheit darüber gibt, diese ganzen Themen sozusagen zu durchdringen. Jede Strategie funktioniert in ihrer Form und auch jede Strategie hat ihre Daseinsberechtigung. Es gibt Leute, die super gerne Kaltakquise machen, dann go for it. Es gibt Leute, die super gerne SEO machen, dann go for it. Wenn ich aber wirklich als Gründer ganz am Anfang stehe und gar nicht weiß, was ich daraus machen sollte oder nach einer verlässlichen BB Strategie suche, die wirklich funktioniert, dann würde ich bei diesen 5 mal starten. Ich hoffe, dass dir das geholfen hat. Wenn du Lust hast, dir dieses Dokument zu sichern, dann schreib einfach mal BB Lead Matrix in die Kommentare und dann schicke ich dir das kostenfrei durch und schreib gerne mal in die Kommentare vielleicht welche Strategie noch fehlt, die wir hier auch noch mal bewerten können.
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