Plötzlich hatten wir eine volle Pipline über LinkedIn - Neue Case Study
27 Aug 2024 · 57 min
Deutsches Podcast-Interview (Robert Heineke mit Dominik & Kevin) über ihre fünfmonatige Erfolgsgeschichte: Aufbau eines professionellen LinkedIn-Vertriebskanals, frühe Entscheidung für externe Mentoring-Unterstützung, erste abgeschlossene Projekte und eine deutlich aufgebaute Pipeline. Zudem beschreiben sie konkrete KI/Software-Use‑Cases (u.a. Transkription für Juristen, teil‑automatisiertes ESG‑Reporting, KI‑Telefonanlage, Videoübersetzung, Helikopter‑Flugplaner) sowie Hindernisse bei der Einführung (Recht, interne Skepsis, fehlende Daten).
Chapters
Heute habe ich eine ganz besondere Ehre und zwar haben wir heute Dominik und Kevin im Interview und die beiden haben in den letzten Monaten in der Zusammenarbeit in unserem Business Scaling Mentoring eine unglaubliche Erfolgsgeschichte hingelegt. Und ich freue mich, dass ihr beiden heute euch die Zeit nehmt, um darüber mal zu sprechen, was in diesen fünf Monaten eigentlich alles passiert ist und würde Hey Dominik, wollen wir vielleicht bei dir sozusagen starten und gibst mal einen Einblick, was in diesen Monaten alles passiert ist und wir versuchen ein bisschen runterzubrechen, wie wir das irgendwie hinbekommen haben.
Ja, super gerne. Also ich glaube, wir starten vielleicht mal ganz ganz vorne, wie wir auf euch aufmerksam geworden sind oder warum wir uns dazu entschlossen haben, mit euch zusammenzuarbeiten.
Gerne.
Grund war einfach Ende letzten Jahres, dass wir beide überlegt haben, bis dato sage ich mal, Geschäft war gegründet, Lumentis Aufträge sind über Netzwerk, über Kontakte bestehende halt reingekommen, hat bis dato halt auch super funktioniert. Und dann überlegst du halt aber wie kann ich einen funktionierenden Vertriebskanal aufbauen? Und für uns war relativ schnell klar, dass wir da mit LinkedIn halt einfach Gas geben wollen, weil wir da einfach unsere Zielgruppe erreichen, weil wir da auch wahrgenommen haben, dass wir unser Thema einfach Interesse da ist.
Das ist ein riesen Welche anderen Optionen eigentlich an der Stelle oder war sehr schnell Klar, es wird LinkedIn werden?
Es war eigentlich sehr schnell klar, dass es LinkedIn wird, einfach weil ich auch schon drei, vier Jahre auf der Plattform unterwegs war, meine Erfahrung gesammelt habe. Ich bin ein Stück weit für Marketing, Vertrieb, Beratung etc. Dazu gestoßen. Und so sind wir auch tatsächlich erst zusammengekommen, dass ich im Kevin gesagt habe, Hey, ich sehe da riesiges Potenzial mit deinen Fähigkeiten, die du hast und ich sag ganz klar, lass uns lass uns auf LinkedIn starten, lass uns da Gas geben. Und ich weiß noch für Kevin war das total utopisch, auch am Anfang, als ich ihm halt gesagt habe, lass uns da starten. Wir schaffen es da in den Austausch zu kommen. Wir schaffen es da auch Aufträge, interessante Projekte an Land zu ziehen. Und dann haben wir uns halt einfach mal drauf committed Komm, lass uns starten. Und was für mich halt super interessant war, war dann einfach so dieses Thema funktionierenden Funnel auch aufzubauen auf LinkedIn, einfach das professionell zu betreiben, auch durchzusteigen in Gänze und So sind wir dann halt auf euch aufmerksam geworden und haben uns dazu auch entschieden, lass uns da noch Profis mit ins Boot holen, dass wir das auch richtig angehen. Wir sind im januar professionell auf LinkedIn gestartet über Kevins persönlichen Account, hatten da schon so erste Erfolge, erste Gespräche und dann haben wir gesagt, so jetzt lass uns richtig Gas geben. Und im März haben wir dann mit euch angefangen zu arbeiten. Wir haben fünfstelliges Auftragsvolumen, sage ich mal, geclosed, bis dato sechsstellig in der Pipeline. Also es sind super viele interessante Gespräche, Projekte entstanden, super viel coole Menschen kennengelernt und ja, es ist einfach der Wahnsinn und auch, sage ich mal, beitragsmässig von der Reichweite her, haben uns echt was aufgebaut, haben es langsam auch verstanden, wie es so in unserem Bereich funktioniert, Formate gefunden, mit denen wir uns einfach wohlfühlen und es macht einfach aktuell total Spaß.
Und die wichtigste Frage ist ja, macht ihr irgendwas anderes noch zur Akquise als das, was wir euch beigebracht haben? Also andere Lied Kanäle habt ihr nicht.
Oder aktuell nicht wirklich.
Also prinzipiell, wir haben halt immer noch den Netzwerkvertrieb, der bricht nicht deswegen einfach weg, aber also ich sag mal, der einzige professionelle Vertriebskanal, den wir aktiv bespielen, ist wirklich LinkedIn. Da wollte ich auch noch kurz ergänzen, wie das aus meiner Sicht so ein.
Bisschen, das würde mich voll interessieren, Kevin, was deine Brille ist, weil ich hatte gerade vor diesem Interview auch jemanden, der würde ich mal sagen, sehr techie lastig ist und ich war auch so, also ich verstehe wahrscheinlich deine Einwände, aber ich habe gleich ein Interview mit Jungs, die waren genau in der gleichen Situation wie ihr und die haben sich auch sozusagen committed, auf LinkedIn Gas zu geben und hab gesagt, ey, die haben eine unglaubliche Erfolgsgeschichte in den Monaten hingelegt.
Ja, also für mich war das, als das der Dominik auch damals vorgeschlagen hat, erstmal nennen wir es mal sehr weit entfernt.
Warum war es weit entfernt?
Ganz einfach, ich bin kein Social Media Mensch, ich habe weder Instagram noch Facebook oder sonst irgendwas. Ich bin eigentlich eher der klassische Bastler, nennen wir es mal so, der sich eher wenig mit Social Media grundsätzlich auseinandersetzt, der aber halt auch den Wert darin sieht. Also ich bin Wirtschaftsinformatiker, nicht rein Informatiker und da ging es mir halt vor allem darum, halt einen Vertriebskanal aufzubauen, den wir halt auch screen skalierbar und langfristig auch aufbauen können, dass wir halt auch ein bisschen sehen, wie viel Leads wir brauchen, um wie viel Umsatz am Ende auch am Ende rauszubekommen. Und so sind Dominik und ich eigentlich am Anfang zusammengekommen, um darüber zu reden, wie wir das am besten machen. Und ja, also ich habe dann Dominik auch vertraut. Er hat gesagt, wir laufen da Richtung LinkedIn und war für mich nur auch wichtig, dass wir das dann auch richtig und professionell machen. Da kam das dann natürlich noch mal genau zum richtigen Zeitpunkt, dass wir da auch den Kontakt zu euch gefunden haben, wo dann auch einfach schon ein paar Strategien hinterlegt waren, mit denen man das halt einfach professionalisieren kann. Und als wir das dann alles zusammen hatten, hat sich das für mich nach einem sehr runden Paket angehört.
Ja, sehr cool. Also dass du auch so offen warst dafür, weil ich habe das Gefühl, viele Leute, gerade auch in dem Gespräch davor war so witzig, da war so Ja, Content und so alles cool, Aber Robert, was können wir denn jetzt mit LinkedIn Ads machen? Und ich glaube, dass du dich darauf eingelassen hast zu Hey, Content ist ein Weg und vielleicht redet man auch irgendwann mal über Werbeanzeigen, aber ich habe das Gefühl, gerade Leute, die irgendwie von Informatik und von Tech sozusagen Ahnung haben, sind immer Wie kriegen wir vielleicht noch eine Lösung zur Akquise hin, die nichts mit persönlichem Content zu tun hat? Und cool, dass du da Dominik vertraut hast.
Also da muss man, glaube ich, auch einfach mal Mut haben und sich darauf einlassen können. Das ist, glaube ich, der schwierigste Schritt. Und dann muss man halt einfach dranbleiben. Gerade am Anfang war ich natürlich skeptisch, weil das ist eine Investition, wo viel Zeit reinläuft, halt auch Ressourcen. Also Dominik hat sich ja da auch voll drauf geworfen und die Frage war halt am Anfang, können wir damit wirklich Business generieren? Weil Content und alles schön, man kriegt Aufmerksamkeit, ist ja nett, aber wenn am Ende halt dabei kein Umsatz rumkommt, dann ist das verschwendete Zeit, muss man ganz realistisch sehen.
Und deswegen, was war denn der Moment, als du das sozusagen realisiert hast, dass die richtige Entscheidung war? War es irgendwie so das erste Projekt, was ihr abgeschlossen habt darüber oder was war es?
Ich glaube, ein großer Aha Moment war unser erstes großes Verkaufsgespräch, was über LinkedIn zustande kam. Das war da hat sich auf einen Beitrag in den Messages, also in den Nachrichten, ein CEO gemeldet bei uns. Er will mit uns sprechen und wir hatten mit dem ein Erstgespräch, was ungefähr 15 Minuten ging oder halbe Stunde.
Was.
Aber überhaupt gar kein Verkaufsgespräch war. Kevin hat hinterher gesagt, es war das angenehmste Verkaufsgespräch, was er jemals hatte, weil.
Dazu stehe ich auch immer noch.
Es war direkt die Aussage Hey, ich habe euch auf LinkedIn gesehen, ich sehe euren Content, ich sehe, wie ihr seid, wie ihr unterwegs seid, total professionell, ihr seid jung, dynamisch. Ich glaube, das könnte genau zu uns passen. Wir haben folgende Könnt ihr uns da helfen? Punkt.
Das war das Wichtige. Es war halt nicht so, dass wir erklären mussten, warum wir zusammenarbeiten sollten, sondern Frage war eigentlich eher, was wir zusammen machen. Und ab da war ich gecatcht. Ab da war es vorbei. Ab da habe ich dann auch gesagt, stimmt.
Das ist sozusagen. Ja, weil glaube ich, auch in diesem Thema, was wir machen, viele Leute immer über Leads und Leads sozusagen reden. Aber wenn du jemanden anrufen musst und den davon überzeugen musst, selbst wenn der dich von LinkedIn kennt, ist natürlich was ganz anderes als das, was du beschreibst, dass der schon so in der Nachricht ey, das, was ihr tut, könnte perfekt zu uns passen. Ist ja ein ganz anderes Gespräch. Noch mal wichtiger Punkt. Ja. Und sag mal so Projektvolumen, in welcher Größe sozusagen seid ihr da unterwegs? Also das ist ja auch wahrscheinlich nicht, dass jetzt keine Ahnung, 5 Neukunden pro Monat wahrscheinlich gewinnen müsst oder wollt oder könnt, sondern das wahrscheinlich eine Handvoll von Projekten macht pro Monat oder wo seid ihr da unterwegs?
Ja, also ich würde mal sagen, so ab Euro beginnt irgendwo sechsstellige natürlich für eine Lösung.
Krass. Ja, da müsst ihr gleich mal ein bisschen berichten, was ihr da schon so umgesetzt habt. Aber das bedeutet, Kevin, da war der Damm gebrochen, dass du gesagt hast, okay, LinkedIn ist nicht nur nett posten, sondern da kann auch drüber Geschäft generiert werden, weil ich habe das Gefühl, dass viele Leute das immer noch nicht so richtig glauben.
Robert sorry, du hingst gerade kurz.
Oh, jetzt bin ich wieder da, hoffe ich.
Jetzt bist du wieder da.
Sehr gut. Ich guck mal, ob ich hier noch irgendwas aufmachen kann. Ich hab das Gefühl, dass viele Leute das immer halt noch nicht glauben, dass man wirklich über LinkedIn Geschäft machen kann. Aber ich denke mir auf der anderen Seite, wie lange müsste man diese Lüge aufrechterhalten? Also ich glaube, man könnte ja nicht 5 Jahre Leuten erzählen, dass das funktioniert, ohne dass das dann irgendwie auffliegt. Aber gerade war eine Freundin beim Grillen da und die meint auch, sie hat jetzt in der Agentur angefangen, hat mit dem Gründer gesprochen und der meinte, ich kenne keinen einzigen Gründer, der jemals mehr als zwei Leads über LinkedIn gewonnen hat. LinkedIn, LinkedIn lohnt sich als Agentur nicht. Und ich war so, ja, du musst.
Da haben wir auch eine Story Auflage. Also wir haben auch schon mit Leuten gesprochen und das ist jetzt wirklich unser kompletter Ernst. Die Leute in ihrem Netzwerk haben seit zehn Jahren tagtäglich auf LinkedIn Posten, aber noch nie auch nur ansatzweise Geschäft darüber entstanden ist. Und das ist schon, da musste ich auch mal kurz tief schlucken, weil das für mich einfach meilenweit weg ist. Aber wenn man sich dann halt mal anguckt, so im Detail liegt dann halt schon das Problem, da werden halt ganz einfache handwerkliche Sachen halt einfach total falsch gemacht. Und das ist halt einfach schade, wenn man das so sieht. Und ich glaube, daran scheitert es dann auch bei vielen. Also da war ja auch die Aussage, dass der Gedanke gerade aktuell eher ist, mache ich weiter auf LinkedIn, weil es einfach überhaupt gar keinen Impact hat. Und ich glaube, da ist dann auch der Punkt, wo dann viele aufgeben.
Aber execution is everything, das bete ich ja schon von Anfang an. Man kann die besten Ideen haben. Es ist total egal, wenn man am Ende die Ausführung nicht sauber hinbekommt. Und da würde ich auch genau euch eigentlich als Mehrwert sehen, weil jeder halt auch schon einfach Strategien an die Hand gibt, die sich halt bewährt haben.
Und was ich finde noch, um das zu ergänzen, man muss halt auch machen. Also was ich so wahrnehme, viele suchen dann immer so nach der perfekten Lösung, die automatisiert ist, die einem ultra viel abnimmt. Aber es ist einfach, es ist einfach total wichtig, auch gewisse Dinge zu machen, also sich mit interessanten Leuten zu vernetzen, mit der Zielgruppe in Austausch zu kommen. So man kann da vieles probieren zu automatisieren aber man muss da einfach tagtäglich seine Routine finden und auch einfach Gas geben und deshalb nicht nur für ein paar Tage, sondern mittel bis langfristig über einen längeren Zeitraum halt einfach kontinuierlich dranbleiben und dann kommen auch die Ergebnisse. Wir haben auch nichts anderes gemacht wie Schritt für Schritt natürlich, was wir auch bei euch lernen halt einfach jeden Tag umzusetzen.
Also da muss ich auch ein großes Kompliment aussprechen, wenn ich da rein reingehen darf, weil du das ja aufgesaugt hast, auch diese Frameworks für unseren Content. Und ich weiß noch beim ersten Call, glaube ich, hast du schon Sachen davon sozusagen wiedergegeben und meintest Robert, eure Content Strategie hört sich wahnsinnig gut an Und ich glaube das sozusagen der zweite Part der Gleichung, dass man nicht nur jeden Tag sozusagen exekuten muss, sondern dass man das bestenfalls auch mit einem scharfen Schwert sozusagen machen muss, weil ich sehe halt viele Leute, wie du selbst gesagt hast, die Post posten jeden Tag Content, aber machen jeden Tag handwerkliche Fehler oder haben vielleicht noch nie von diesen drei Kategorien von Content gehört, sondern machen nur so eine Kategorie und wundern sich dann, dass sie keine Reichweite bekommen oder die Leute gar nicht verstehen, was sie tun. Und ich glaube, da bin ich auch verdammt stolz drauf, dass wir nicht nur keine Ahnung über fünf Jahre noch heute Woche für Woche testen, was funktioniert und was nicht immer ein Fokus drauf haben, was wirklich auch Geschäft bringt. Und ich glaube das Wichtige ist, dass wir irgendwann uns entschieden haben, nicht irgendwie die günstigsten am Markt zu sein, sondern lieber auch in die Beratung zu investieren, irgendwie in gute Beraterinnen und Berater zu investieren, weil das halt dann doch der Unterschied, ob ein Profi an eurer Seite ist und über eure Headlines mitdenkt und auch über den Webinar Titel mitdenkt, über die Promotion mitdenkt, als wenn man irgendwie generische Tipps bekommt von der Werkstudentin, die einen betreut. Und ich glaube, das war dann doch der Schlüssel, damit das Ganze auch so gut funktioniert und es freut mich, dass das so gut bei euch aufgegangen ist.
Ja und es ist immer ein Stück weit auch testen und probieren. Also wir haben ja für vieles auch noch nicht die Erfolgsformel. Also wir probieren unterschiedliche Formate aus, entwickeln uns da weiter, haben auch, sage ich mal, schon die ersten Webinare probiert und getestet und da merkst du dann auch relativ schnell, was funktioniert und was funktioniert nicht. Bei uns ist halt auch das Thema, du bist in einer Branche oder in einem Thema drin, wo ein regelrechter Hype entstanden ist, wo du so langsam, wenn man vom Hype Cycle spricht, ins Tal der Tränen oder die Ernüchterung langsam kommt. Also es ist unheimlich schnelllebig und es entwickelt sich jeden Tag was Neues, neue Tools kommen auf den Markt, die Unternehmen, sage ich mal, entwickeln sich weiter, machen ihre ersten Erfahrungen und da musst du halt einfach am Ball bleiben und dann halt auch überlegen, so wie kannst du jetzt wieder die Unternehmen ansprechen, wie holst du sie ab, wie kannst du dich auch ein Stück weit differenzieren einfach, weil das ist ja, was eigentlich die Kunst ist, wo wir halt sagen, da möchten wir uns differenzieren. Wir sind jetzt keine Influencer, die Tipps raushauen, sondern wir wollen das Wissen, die Technologie pragmatisch halt in die Unternehmen bringen, in die Wirtschaft so und wir haben halt tiefe technische Expertise, vor allem Kevin. Und aktuell ist da halt ein riesen Hype entstanden, riesige Ökonomie, sag ich immer, wo halt viele probieren aufzuspringen und ja, das sind dann Geschäftsmodelle oder Lösungen, die halt auf ChatGPT klassisch basieren, noch ein KI Assistent oder noch ein Produkt oder was anderes, aber da gibt es halt meilenweite Unterschiede, da bin ich auch gespannt.
Das würde mich auch gleich interessieren zu den Schwenk sozusagen rüber, was so eure kleinsten und größten Projekte waren, was sie da schon so umgesetzt haben. Zwei Sachen muss ich aber noch fragen. Zum einen würde mich unglaublich interessieren, warum ihr euch so früh direkt Unterstützung gesucht habt, weil ich leider immer wieder in Gesprächen in diesen Moment komme, so ja Robert, das hört sich alles super an, was ihr macht, aber wir fummeln jetzt erstmal sechs Monate selber und ich habe immer das Gefühl, ich suche noch so nach der perfekten Argumentation und ihr müsst die ja auch irgendwie für euch gefunden haben, euch bestenfalls direkt diese Unterstützung zu suchen, weil es halt am Ende ja wirklich die Abkürzung ist, als wenn man jahrelang selber das irgendwie alles versucht rauszufinden.
Kann ich, glaube ich, ganz einfach beantworten. Wir wollen Sachen richtig machen. Cool. Also prinzipiell, Dominik hatte auch schon Erfahrung mit LinkedIn, aber das ist BB Vertrieb und wir haben wollten da von Anfang an, wir wollten keine sechs Monate investieren, wir wollten Business machen und Umsatz erzielen und ja Kevin, da hast du mir.
Die perfekte Antwort geliefert. Ja, wirklich, wir wollten es richtig machen, weil das kann man ja wirklich sagen, dass manche Leute dann klar sechs Monate irgendwie was machen, aber dass dann jeder Schlag sitzt, ist recht übersichtlich.
Also die Firma ist jetzt ein bisschen älter als ein Jahr und wir hatten halt von Anfang an das Ziel, let's go fast, lieber mal schnell was ausprobieren, dann wenn es nicht funktioniert, auch schnell wieder verwerfen und dann ab ins nächste, bis wir es raushaben, wie wir es zum Funktionieren bekommen. Und da ist natürlich dann auch an den richtigen Stellen, sage ich mal, professionelle Unterstützung absolut sein Geld wert.
Aber wir haben halt auch von Anfang an schon groß gedacht, glaube ich, um das noch zu ergänzen, Also mein ideales Zielbild war halt genau das Thema, man macht einen Live Vertrag, man macht einen Workshop und gewinnt daraus halt einfach Interessenten, hat seine Termine und ja, ich hatte ein Stück weit bisschen LinkedIn Erfahrung, aber ich befasse mich viel mit Marketing und so die optimale Formel oder wie ich jetzt einen Live Workshop oder Live Vortrag aufbaue, was dahinter alles noch steht und steckt. Da war ich kein. Schön zu hören.
Genau, das dann eine Tiefe ist die.
Abkürzung, Die Abkürzung einfach auf die Expertise auch von Menschen zurückzugreifen, die halt da schon einige Jahre uns voraus haben, die da einfach fundiertes Wissen aufgebaut haben, Das ist einfach total wertvoll und da ist dann auch, sage ich mal, der Invest für uns überhaupt nicht das Problem, weil der Return ist ja, sage ich mal, schon jetzt wieder mehr als.
Das ist, glaube ich, auch das Coole. Und da bin ich auch über die Jahre irgendwie immer stolzer geworden, weil ich glaube, Content ist so eine Sache, auch Profile etc. Aber gerade Webinare, die konvertieren und es wird bei euch wahrscheinlich auch noch ein, zwei Schleifchen brauchen, bis das richtig sitzt. Aber da kommen manche Menschen in ihrer Lebenszeit niemals hin. Also wie viele Leute ich auch kennengelernt habe, die, Keine Ahnung, seit 10, 20 Jahren Fachvorträge halten, aber darüber nie einen Kunden gewonnen haben und ich glaube, keine Ahnung, bestimmt zwei, drei Jahre gebraucht habe um dieses framework zu finden wie man auch wirklich Webinare hält die konvertieren auch gerade im bereich war so eine lange reise und das euch auch jetzt zu zeigen auch wenn es ein paar schleifen braucht ist einfach so cool zu sehen und auch zu hören dass keine Ahnung irgendwie 30 40 50 Leute bei euren workshops dabei sind nichts cooleres gibt es irgendwie weil man da auch merkt wie viel dazugehört überhaupt Leute irgendwo hinzubekommen zu einem workshop zu bekommen und dann auch eine richtig gute vortrag irgendwie zu halten.
Ja sag mal was ich noch sagen will also ich glaube die gefahr ist auch immer man kann sich über vieles ziemlich lange den kopf zerbrechen so wie mache ich jetzt mein LinkedIn slogan wie mache ich die infobox oder wenn ich jetzt zum beispiel an den Lead magneten denke muss ich mir da eine woche zwei wochen den kopf drüber zerbrechen also manchmal lohnt sich auch da einfach super pragmatisch einfach zu sein also ich habe dann zum beispiel auch in einer stunde sage ich mal unsere erste Checkliste entwickelt nach einem seminar wo wir waren ich habe nach einem workshop mit euch Content Workflow gebaut als liegt magnet und so das war eine stunde direkt einfach umgesetzt und gemacht und gar nicht groß drüber nachgedacht sondern einfach mal gemacht natürlich mit sinn und verstand aber nicht zwei stunden zwei wochen den kopf drüber zerbrechen in die schublade immer mal wieder sondern einfach machen und ich glaube das haben wir halt von anfang an einfach einfach umgesetzt nicht großartig drüber den kopf zerbrechen sondern klar sinn und verstand Strategie und dann aber raus und Gas geben und das.
Wirklich cool dass ihr so viel gas gegeben habt ja weil ich glaube wir wirklich sehr auch gerade in der beratung mittlerweile sehr vor selektieren und ich das auch immer als Voraussetzung machen wenn leute mich fragen was man an zeitaufwand investieren muss sage ich auch immer was hast du denn zur verfügung irgendwie für die akquise und jeder der dir sagt dass du irgendwas mit 30 Minuten passiv pro Tag erreichen kannst dann werden wir auf jeden fall nicht zusammenarbeiten und das ist halt das coole weil ich glaube viel im markt irgendwie so ein schwachsinn mittlerweile erzählt wird und wenn man derjenige ist der dann wirklich mal die Wahrheit den Leuten erzählt. Marketing und Vertrieb ist eine der schwierigsten Disziplinen bei jedem Unternehmen eigentlich. Dann kommt das irgendwie meistens ganz gut an. Genau. Bevor wir gleich mal in die Use Case rübergehen, letzte Frage, Dominik. Was mich natürlich interessieren würde, ist, ob du dir oder ob ihr euch noch andere Anbieter angesehen, angehört habt und ihr dann vielleicht auch bei uns gelandet seid oder ob ihr direkt gesagt habt, hey, wir machen das irgendwie mit Robert und mit Leaders Media.
Ja man, also natürlich habe ich den Markt gescreent, auch 2, 3 andere Anbieter, aber was mich ein Stück weit bei euch immer fasziniert hat, also ich habe euch auch über einen längeren Zeitraum beobachtet, man konsumiert dann natürlich mal irgendwie ein Freebie oder ein Podcast, aber was mich eigentlich immer fasziniert hat, ist, dass ihr allen anderen, würde ich mal behaupten, auch immer einen Schritt voraus seid. Also ihr denkt schon weiter, ich glaube, Link in Marketing, Social Selling, da wart ihr auch einer der ersten, aber da sind dann relativ viel auch aufgesprungen. Irgendwann ging es halt auch mal darum, wie entwickelt sich das Thema weiter Und das finde ich dann halt immer schön, wenn du mit Menschen zusammenarbeitest oder siehst du, die denken schon den Schritt weiter. Also wie kann man, sage ich mal, aus dem Social Selling jetzt wieder den nächsten Schritt machen, um dem Rest voraus zu sein? Stichwort ein Funnel aufzubauen, aber auch E Mail Marketing, all die Themen. Und was für mich auch ein riesen Punkt ist, ist einfach der Austausch auf Augenhöhe und zwar auf unternehmerische einfach auch der Austausch von Unternehmer zu Unternehmer und davon vom Know how zu profitieren und was mitnehmen zu können. Und das ist unheimlich wertvoll. Und das war für mich so der ausschlaggebende Punkt, einfach zu sehen, okay, da steckt auch ein wirklicher Unternehmer dahinter, der selbst sein Unternehmen weiterentwickelt und auch das Geschäft und in dem Bereich, weil Social Selling ist, sage ich mal, relativ groß geworden. Also das sind immer mehr auch auf den Markt gekommen und du merkst auch in den Nachrichten, gewisse Themen, die am Anfang einzigartig waren, sind heute ausgelutscht, weil halt jeder copy paste, copy paste. So und du musst halt überlegen, wie kannst du dich dann wieder differenzieren, wie kannst du wieder vorne dabei sein Und es ist halt toll, wenn du da jemanden hast, der da einfach mitdenkt und sich auch mitentwickelt Und das hat mich von Anfang an fasziniert.
Das ist eigentlich das Spannende. Ich glaube auch mit eurem Thema seid ihr noch recht früh dran, aber ich glaube früher oder später werdet ihr auch in so einem Red Ocean landen, weil die Leute natürlich immer merken, wo Geld ist und dann schnell drauf springen. Und ich fand das auch so spannend, dass wirklich die letzten fünf Jahre auf LinkedIn irgendwie durch so ein Red Ocean navigiert bin. Also das schon immer sehr früh, keine Ahnung, es hat kein halbes Jahr bis Jahr gedauert, als wir irgendwie mit Social Selling irgendwie gestartet sind, bis die ersten plötzlich alle Social Selling irgendwie Berater waren. Und es war jetzt aber so spannend, auch so Marktphasen mal mitzuerleben, weil ganz viele auch die das gemacht haben, dann halt nicht wissen, wie es weitergeht. Also auch einfach nicht mal drauf kommen, weil ich glaube, du hast dann auch immer so Gott, ich habe meine Erfolgsformel jetzt mit Social Selling gefunden und die kann ich ja nicht ändern und ich wirklich in den letzten, keine Ahnung, zwei bis drei Jahren so fast alles kaputt gemacht habe, was ich wusste und meine so, wir müssen jetzt da irgendwie komplett anders ran und habe die Sachen behalten, die funktioniert haben und heute bin ich noch ein riesen Verfechter von Content, wie wichtig das ist und auch das Profil, aber auch dann sozusagen Nachrichten kannst du weiterhin machen, aber ist leider in vielen Branchen kommst du da nicht mehr durch. Du musst jetzt über Lead Magnets nachdenken, du musst über E Mail Marketing nachdenken. Muss eigentlich wissen, wie ein Webinar funktioniert und da werden natürlich die wenigsten, also werden die meisten Anbieter relativ dünn dann, die das auch beherrschen. Und das ist halt das Coole, dass wir das mittlerweile jahrelang machen. Dominik, vielen, vielen Dank dir. Das sind sehr coole Worte. Es freut mich, dass wir das auch nach außen, nicht nur nach außen transportiert bekommen, sondern auch leben mal in die AI und KI Welt rüber. Kevin kannst du mal so ein bisschen, ohne sozusagen Namen zu nennen oder so, kannst du mal ein bisschen, weil ich habe das Gefühl, vielen hilft es immer so ein Use Cases zu denken. Kannst du mal so einen Abriss geben, so was vielleicht an kleinen Projekten ihr gemacht habt Und vielleicht auch so an großen Projekten, dass man das einfach dieses AI Thema ein bisschen aufschlüsselt, was da heute möglich, wo geht es hin etc.
Also da muss ich glaube ich, also kleine Projekte sind immer relativ, weil sich das vielleicht ein bisschen beeindruckender sogar anhört, als es am Ende technisch umzusetzen ist. Aber also wir sind echt richtig, richtig breit unterwegs. Wir haben schon Sachen gebaut wie eine KI Telefonanlage, die Anrufe entgegennehmen kann und so ein bisschen als erste Anlaufstelle in der Firma dient, nachdem auch mehrere wichtige administrative Fachkräfte weggebrochen sind. Das war einer der ersten Sachen, die wir gebaut haben. Dann haben wir auch noch prinzipiell KI Videoübersetzungstools gebaut für eine SAP Beratung, die gerade eine Unit in Indien gekauft hatte und die hunderte Trainingsvideos auf Deutsch hatten und die alle ins Englische übersetzen mussten. Dafür haben wir dann die Stimme vom Originalsprecher geklont und dann wirklich einen Workflow gebaut, wo die einzelnen Frames von den Videos auch durch die englischen Folien ausgetauscht werden können. Das ist ein kleines Projekt bei uns. Also uns war es halt immer wichtig, auch gerade jetzt von wegen Weiterdenken, Also ich habe schon ein bisschen Erfahrung mit dieser Technologie hinter ChatGPT, also GPT beschäftige ich mich jetzt schon seit fünf Jahren und habe damals auch schon Riesenpotenzial drin gesehen und ich sage es auch immer, aber seit ChatGPT glauben mir die Leute auch, dass man damit schöne Sachen machen kann.
Also bist du dankbar, dass ChatGPT ausgerollt wurde in dem großen Stil, Aber wir.
Wollten immer danach ansetzen. Wir wollten immer da ansetzen, wo man prinzipiell mit ChatGPT an seine Grenzen. Kommt. Wir glauben daran, dass das ein riesiger, riesiger Mehrwert sein kann, weil man einfach ganz anders mit IT in Zukunft interagieren kann. Und auch gerade die größeren Projekte gehen dann halt auch eher in, ich würde es eigentlich Software Engineering 2 nennen, ganz dreist, weil wir teilweise Software auch bauen, die wirklich auch dann zentrale Management und Planungstools für Firmen werden. Also das ist jetzt auch unser größtes Projekt gewesen, wo wir wirklich den gesamten Geschäftsbetrieb eigentlich digitalisiert haben und an Stellen KI eingebaut haben, an denen es sinnvoll ist. Also mehr als Erweiterung und als Arbeitserleichterung, als wirklich als Kernlösung. Also prinzipiell KI ist letzten Endes auch nur ein Werkzeug für uns, dass wir an den Stellen einsetzen, wo wir denken, dass es sinnvoll ist, aber tatsächlich versuchen wir auch KI überall da nicht zu benutzen, wo man es nicht braucht. Oft kommen zu uns Kunden, die eine KI Lösung haben wollen. Dann sind es eher so klassische Data Analytics Sachen. Also nochmal ein kleineres Projekt von uns. Wir haben auch letztens eine Software gebaut, die Flüge für Helikopter plant. Das ist eine klassische Datenanalyse Thematik, weil es da einfach darum geht, dass der Helikopter fliegen kann, dass die Leute richtig sitzen und dann halt für den ganzen Tag das durchgeplant wird, auch wenn mehrere Gruppen da sind. Es sind halt teilweise Gruppen, die fliegen zu dritt, teilweise fliegen die nur zu zweit und dann muss das noch aufgefüllt werden. Und das ist tatsächlich ein ziemlich komplexes Optimierungsproblem und wurde auch schon von anderen Firmen abgelehnt. Und wir haben es halt dann relativ schnell innerhalb von vier Wochen auch komplett umgesetzt bekommen.
Crazy. Und ich glaube, ihr habt das perfekte Tandem wirklich. Also muss man ja wirklich sagen, Kevin, dass du sozusagen was umgesetzt bekommst und Dominik, dass du da auf LinkedIn so Gas gibst und die Leute und die Projekte sozusagen da weiter füllst. Weil ich glaube, das was Dominik, was du auch gesagt hast, ist ein krasses Hype Thema, auf das auch viele aufspringen und viele Leute, glaube ich, wirklich auf der Ebene von ChatGPT dann bleiben. Und da glaube ich, habt ihr ja noch mal ganz andere Expertise irgendwie über die Zeit aufgebaut. Gibt es irgendwie, ich glaube, das war ja auch, Dominik, was wir am Anfang besprochen haben, dass das, dass man natürlich auch in eurem Fall irgendwann gucken kann, Produkt irgendwie draus zu machen aus irgendeinem Thema. Habt ihr da schon irgendwie Gedanken oder habt ihr schon irgendwelche Use Cases gesehen, wo ihr das Gefühl habt, das könnte irgendwie ein größerer, größerer Markt werden oder es könnte eine Lösung werden?
Ja, also wir sind an zwei habe.
Ich euch heute erwischt oder was?
Ganz konkreten Sachen sind wir dran. Also ein Produkt ist tatsächlich schon schon gebaut. Das ist eine Transkription Software im juristischen Bereich spannend für Rechtsanwälte. Da haben wir einfach gemerkt, also auch das ist ein großes Thema. Ich würde vielleicht vorneweg einfach mal unser Geschäftsmodell kurz erklären, weil wir zwei Bereiche haben. Also wir haben unsere unsere Projekte, unsere Projektaufträge, wo wir halt einfach Cashflow in die Firma bringen und aus dem Geld, was wir halt da erwirtschaften, gehen wir halt her und sagen, wir bauen, wir bauen Lösungen für Branchen oder für eine bestimmte Zielgruppe und vor allem mit oder mit dem Kunden gemeinsam, wo sich halt einfach herausstellt, da ist ein wirklicher, wirklicher Need oder eine Nachfrage da. Und gerade für den juristischen Bereich haben wir gesehen, okay, die sind da super offen für, die sind da einfach bereit für, weil es da bis dato nichts gab, keine Lösung, die wirklich zufriedenstellend ist oder genau das diese Zeitersparnis mit sich bringt, wie halt unsere Lösung. Also wir haben halt ein Modell entworfen, was auf den juristischen Sprachgebrauch fein getunt ist. Dann musst du halt, was du berücksichtigen musst, sind die verschiedenen Dialekte, die Menschen sprechen, die Art und Weise, wie sie sprechen, wenn Sätze gestrichen werden. Also das sind alles so Themen, die es halt generischen Lösungen halt schwer machen, da was was Passendes zu bauen. Und gemeinsam mit dem Need haben wir da halt ja was entwickelt, wo Rechtsanwälte und Haare wirklich sagen, hey, mega, ist auch schon in Testnutzung. Und das zweite, was wir so am ausrollen sind, IST ein automatisiertes ESG Reporting.
Teilautomatisiert.
TeilautomatisiERT, ja, weil du musst natürlich individuelle Daten, je nach Firma oder wo du tätig bist, musst du erheben. Aber ab nächstem Jahr gibt es da eben eine große rechtliche Änderung, wird für viele Unternehmen verpflichten, verpflichtend.
Ach und dann eine Lösung, wo man was reinschmeissen kann, also an Unternehmensinfos und dann kommt da ein sauberes Reporting am Ende raus. Krass, das spart ja wahnsinnig viel Zeit und Ressourcen wahrscheinlich.
Also das ist auch echt cool geworden. Kann auch Daten selbst analysieren, man schmeißt einfach eine Excel rein, schreibt prinzipiell die wichtigen Punkte dazu und dann wird halt da ein schönes PDF generiert, dass man dann auch wirklich nutzen kann.
Crazy.
Wirtschaftlichen oder an unternehmerischen Herausforderungen an in der Praxis, weil man hat jetzt wieder die Herausforderung, dass man zum Beispiel Daten erheben muss oder Daten braucht, um da irgendwie Nachhaltigkeitsbericht zu erstellen, wo für viele Firmen schon mal das Problem ist, wo bekomme ich die Daten überhaupt her, wie erhebe ich die? Und allein da geht ja unmenschlich viel Ressource drauf für viele. Also die müssen da Mitarbeiter drauf ansetzen müssen Geld investieren, einfach um rechtlich was korrekt abzubilden. Und das ist halt eine wahnsinnige Zeit und Kostenersparnis, wenn man das halt teilautomatisiert einfach hinbekommt.
Nach welchen Projekten sucht ihr denn eigentlich, wenn ihr euch sozusagen was aussuchen dürftet? Welche Cases waren denn die auch in der Vergangenheit, die am meisten irgendwie, keine Ahnung, Spaß gemacht haben, monetär am meisten Sinn gemacht haben? Gibt es da irgendwie was, wo ihr sagt, davon nehmen wir gerne mehr?
Also ganz ehrlich, wir mögen große Probleme. Wenn das ein großes Problem ist, dann.
Nehmen wir uns dem besten Fall, wo andere das abgelehnt haben.
Ich liebe es auch tatsächlich Sachen zu bauen, wo alle sagen, das geht nicht und es dann trotzdem einfach zu machen und das auch zum Laufen zu kriegen. Prinzipiell. Es gibt auch Sachen, wo wir ablehnen, wo wir wissen, dass das nicht funktionieren wird. Aber ich sehe uns da eigentlich immer so als die lebende Machbarkeitsstudie. Wir wissen, was mit der Technologie geht, wir wissen, was nicht damit geht und wir versuchen halt eigentlich immer den Kernpunkt zu finden, wo man wirklich am meisten Mehrwerte schaffen kann und halt richtig Impact haben kann. Also darum geht es eigentlich auch wirklich. Wenn wir Impact haben können und wirklich da auch den Arbeitsablauf von vielen, vielen Mitarbeitern einfach maßgeblich beeinflussen können und verbessern können, dann sind wir happy.
Ich glaube, das kann man ja auch noch mal dazu ergänzen, wo, sage ich mal, die Kunden uns natürlich auch extrem wertschätzen, dass wir da halt total offen und ehrlich sind. Also das muss man ja auch sagen. Wir hatten schon Kunden, die haben vorher mit zwei, drei anderen Dienstleistern probiert, eine Lösung zu bauen, die es versprochen haben, aber nicht hinbekommen haben. Wir bekommen es hin. Auf der anderen Seite muss man natürlich auch ganz klar jemandem kommunizieren, wenn eine Vorstellung hat, aber das mit der Technologie halt einfach nicht funktioniert. Aber ich glaube, da, wo die Wertschätzung ein Stück weit am größten ist, ist eigentlich immer beim Kunden, wenn er realisiert, er kann zu jeder Zeit auf uns zukommen und vor allem in den technischen Detailfragen auch das merken wir. Also wir haben auch Unternehmen, die natürlich top aufgestellt sind, die eigene Abteilung haben, Entwickler, die da natürlich selber auch was bauen im Unternehmen und vorantreiben. Aber immer, wenn halt irgendwo eine technische Hürde ein Fallstrick kommt, kommen sie halt einfach auf uns zu. Weil man muss halt sagen, ich vergleiche das gerne immer mit der SAP Beratung. Also so das SAP Business gibt schon was weiß ich wie viel Jahre, aber du hast Halt in dem KI Bereich kein kein Berater, der schon 40 Jahre Erfahrung hat, der sagen hey, ich habe 40 Jahre SAP Beratungserfahrung. Ich kenne die einzelnen Systeme, wie meine Westentasche kenne genau die technischen Fallstricke und Probleme. Und da sind wir halt stark. Da haben wir über unsere Expertise, über unser Wissen halt einfach schon vieles gemacht, vieles aufgebaut und das ist für viele Unternehmen halt einfach der Mehrwert.
Was sind denn die Widerstände eigentlich? Weil ich glaube, ihr könntet ja gefühlt in jedes Unternehmen reingehen und denen verdammt viel Geld sparen. Also weil am Ende kann man sich ja wirklich viele Prozesse angucken in jedem Unternehmen und vielen, keine Ahnung, wird wahrscheinlich noch gefaxt. Was sind denn so die Vorstellungen, so dass am Ende man sich gar nicht vorstellen kann, dass es da irgendwie eine Lösung gibt oder ist es einfach Unwissenheit oder was ist es?
Also zum einen gibt es eigentlich in jeder größeren Firma diesen einen Typen.
Der.
Schon mal irgendwie ein bisschen mit ChatGPT gearbeitet hat. Das ist nichts und dann das Gefühl hat, dass er jetzt der KI Mensch werden sollte. Und wir sehen halt auch immer wieder die gleichen Fehler und normalerweise läuft es dann auch so, dass die Firma die Fehler macht, dann merkt, dass sie da Geld ausgegeben haben und es nicht funktioniert und sich dann wieder melden. Und auf der anderen Seite sind es halt auch einfach die. Also es ist eine sehr neue Technologie. Wir sind aktuell noch bei den Early Adoptern, muss man ganz ehrlich sagen. Also jeder hat von ChatGPT schon gehört, aber teilweise wissen die Leute auch einfach nicht, wie man da jetzt richtig Business Value mit erzeugt. Wir kennen es eigentlich. Wir haben zwei Arten von Kunden. Einmal die, die viel zu viel Use Cases im Blick haben und gar nicht wissen, mit was sie anfangen sollen Und einmal die komplettorient sind, die einfach ein bisschen an die Hand genommen werden müssen, um da halt auch wirklich mehr Werte mit zu schaffen. Und dann gibt es halt auch noch die Dritten, die sich einfach davor ein bisschen scheuen. Also es gibt auch tatsächlich Mitarbeiter Widerstand öfter mal.
Berechtigt an mancher Stelle.
Ja, richtig. Aber auch teilweise. Also es machen sich ja doch Mitarbeiter immer noch Sorgen, ob sie dadurch ersetzt werden, ob sie prinzipiell dadurch ihren Job verlieren. Und unser Ansatz ist auch ein ganz anderer. Wir wollen eigentlich, also in Deutschland ist jetzt nicht gerade das Problem, dass wir in allen Bereichen zu viel Mitarbeiter haben, sondern das Problem, dass wir keine Mitarbeiter mehr bekommen. Und deswegen, unser Ziel ist es, den Firmen zu helfen, halt schlank zu skalieren, also mit denselben Mitarbeitern einfach zehnmal so viel Arbeit machen zu können, anstatt prinzipiell dieses lineare für so und so viel Umsatz brauche ich so viele Leute in der Buchhaltung. Das versuchen wir letzten Endes loszuwerden. Aber dieses Mindset weg von skalieren über Mitarbeitern zu skalieren über Effizienz, das ist noch nicht so ganz in Deutschland.
Und die dabei sind, merkst du halt jetzt genau das. Da kommt halt die erste Frustration. Also losgestossen haben dann viele auch schon was, aber auch da wieder der schöne Vergleich zu euch zu LinkedIn. Man muss halt mal pragmatisch in die Umsetzung, also viele, die verzetteln sich in endlosen Meetings.
PowerPoint wahrscheinlich auch die Expertise.
Dann wird eine Ethikkommission gegründet dann so und bis mal wirklich on track was aufgesetzt wird, vergeht einfach viel zu viel Zeit und eine überzogene Erwartungshaltung dazu noch führt dann halt einfach relativ schnell zu Frustration. Und das ist halt, wo wir sagen, man muss da halt einfach auch mal pragmatisch vorgehen und einfach schauen, wie man.
Schnell ergibt so ein kleines Pilotprojekt, wo man erstmal demonstriert irgendwie erste Erfolge, sodass man sagt, ey cool, das hat schon uns geholfen, weil ich habe gerade einen Kumpel interviewt, der ist auch in dem Thema recht fit, ein bisschen mehr auf der Marketing Seite und er meinte auch, dass er einfach mal in seinem Unternehmen alle seine Aufgaben aufgelistet hat, auf die er keinen Bock hat und dann nach Tools gesucht hat, ist im Bereich, dachte mir das schon pfiffig und dann als nächstes hat er sich so seine größten Kostenblöcke irgendwie geschnappt und danach nach Tools gesucht. Und ich dachte mir so, das ist ein ganz cooler Ansatz, weil ich habe Das Gefühl, so ChatGPT ist so das Eingangstor für viele geworden. Ich habe das Gefühl, dass diese Tools nach Use Cases heute aber einfach viel spannender sind. Also konkretes Beispiel, keine Ahnung, Ad Creative zu bauen, also für Erwerbeanzeige ist ein ganz schöner Aufwand, ist kreativ, relativ viel musst du da irgendwie dir überlegen und dann das Grafische in Canva zu basteln, gehört auch noch dazu. Und er meinte hier, Robert, sind drei Tools, die dir das automatisch machen und ich, da ist glaube ich jemand seinen Job los, aber oder auch in dem Fall kann man dann natürlich andere Aufgaben wieder verwenden. Aber das war so spannend, so von Tasks und Prozessen zu kommen, die einfach heute ineffizient sind und dann sozusagen Lösungen und Tools zu suchen.
Also vor allem, ich sehe es auch immer so, beziehungsweise das ist glaube ich nicht nur meine Meinung, das habe ich jetzt schon öfter gelesen, KI hilft einem nicht, mit einem leeren Blatt anzufangen, gerade bei sowas wie Marketing und Sales oder auch Text. Das ist ein iterativer Prozess. Und gerade wenn man nicht mit einem leeren Blatt anfängt, kann man sich halt auch die Zeit nehmen, anstatt dass man von null anfängt, es einfach viel besser zu machen, als man es ansonsten hätte gemacht, weil einfach Zeit begrenzt ist. Also Robert, wie oft hattest denn du die Situation, dass du einfach für alle deine Aufgaben zu viel Zeit hattest, dass das nichts gab, wo du noch besser machen kannst. Und genau darum geht es ja eigentlich so ein bisschen. Wir haben jetzt die Möglichkeit, wieder mehr Freiheiten uns zu schaffen und uns mehr wieder darauf zu fokussieren, indem wir richtig gut sind. Ich glaube, jetzt kann man sich noch mehr spezialisieren und kann jetzt noch tiefer in die Thematiken reingehen, die einen interessieren und halt einfach, ich sag's mal so schön, oder das ist auch ein bekannter Spruch, die beste Version von sich selbst zu werden. Ich glaube, KI ist da definitiv ein Sprungbrett, da schneller hinzukommen.
Ja, da bin ich vollkommen bei dir. Was mich noch interessieren würde, ich muss euch ja noch ein bisschen egoistisch für unsere Zwecke sozusagen nutzen, um dazu ein bisschen was geht. Was mich interessieren würde, gerade von einem Freund sozusagen gehört, die sind gerade dran, Quali Gespräche, also 15 Minuten Calls zu automatisieren und kriegen das schon hin. Also wirklich so ein Quali Gespräch sogar mit der eigenen Stimme sozusagen, mit meiner Stimme. Und ich war so, okay, das ist ganz cool, Aber das heißt ja, dass auch Verkaufsgespräche demnächst irgendwie vielleicht fällig werden. Kevin, aus deiner Sicht sozusagen der technologischen Brille, wie weit ist denn das weg? Weil so ein Verkaufsgespräch ist ja schon relativ komplexer Prozess würde ich sagen, reden wir da über fünf Jahre oder reden.
Wir da über zwei Jahre unter zwölf Monate.
Im Ernst?
Ja, also prinzipiell, was uns daran hindert, ist eigentlich nur, ich sag mal, diese emotionale Komponente gerade aus dem Gespräch heraus, da wirklich ein Gefühl für zu entwickeln. Aber Wir sind gerade KI konsolidiert aktuell. Also wir hatten ja das, was ChatGPT heute kann. Das waren vor fünf Jahren 30 verschiedene Bereiche, Also Textklassifikation, Sentimentanalyse, Textzusammenfassung. Es sind ganz, ganz viele Bereiche und prinzipiell jetzt auch sowas wie mit GPT, das kann ja auch Sprache generieren. Also das ist auch ein Speech to Speech Modell, das ist ein Text to Text Modell, das ist ein Text to Speech Modell, das kann das alles. Und gerade dadurch kann man halt auch viel diese Tonalität anpassen. Wir haben auch andere Anbieter, die langsam versuchen, gerade auch diese Emotionalität in Gesprächen mit zu erfassen, auch über Daten. Und also ich glaube nicht, dass wir da weit weg sind. Ich glaube, die größere Hürde dafür wird nicht die Technik, sondern die DSGVO.
Echt, Das wird sozusagen einem Strich dadurch machen.
Das Problem ist so eine KI muss sich rein rechtlich als KI melden, wenn man ein Telefonat mit ihr hält.
Man dürfte es nicht sozusagen.
Ja genau.
Da wird es eine graue Zeit wahrscheinlich. Ja, das stimmt. Aber trotzdem krass sozusagen, weil ich glaube, selbst wenn jemand meinte das auch zu mir und vielleicht ist das auch ein guter Bogen zu meiner nächsten Frage. Als Interessent hast du ja vielleicht irgendwie in einem rationaleren Markt, zumindest im BB Bereich, glaube ich, so deine Fragen zu einer Dienstleistung und zum Angebot. Und ich glaube, wenn mir jemand die Frage beantworten würde, wäre ich sogar an mancher Stelle mit einer KI happier, weil ich wüsste, ich muss jetzt nicht mit jemandem telefonieren, sondern einfach ein Bot, der mir meine wesentlichen Fragen beantwortet und dann bin ich irgendwie durch. Also ich wäre damit happy. Was mich noch interessieren würde, ist so, es gibt ja zwei, zumindest beim Beratungsmodell, was wir haben, glaube ich, irgendwie zwei Use Cases, die ich ganz spannend finde. Zum einen natürlich der Support und die Beratung und zum anderen auch, damit geht so ein bisschen einher auch das Onboarding von irgendwie neuen Beratern und Beraterinnen. Gibt es so eine Möglichkeit heute schon, dass man so unser ganzes Wissen in Form von dem Modulen und so irgendwo reinschmeisst und der dann irgendwie alles weiß?
Jein, also ja und nein prinzipiell, das geht schon. Allerdings einfach alles so reinzuwerfen, funktioniert oft nicht so gut, wie man sich das vielleicht vorstellt, weil gerade wenn wir Cross Referenzen haben, also wenn das eine auch Zusammenhänge mit dem anderen hat, dann verwirrt es die KI schnell mal. Das ist schon grundsätzlich möglich. Allerdings sollte man da halt auch einfach noch ein bisschen mehr Wissen dazwischen schalten, um immer zu den richtigen Informationen, also die richtigen Informationen zum richtigen Zeitpunkt griffbereit zu haben. Aber da kann man relativ viel machen. Also können wir uns auch gerne mal unterhalten. Robert wenn ihr daran interessiert seid.
Der Zeitpunkt wird auf jeden Fall kommen. Und was mich noch interessieren würde, gibt es irgendwie schon Masken oder Möglichkeiten? Nimm mal sozusagen ein Kunde präsentiert einen Content Plan und ich habe jetzt hier irgendwie zwölf Posts fertig gemacht. Was wäre denn da eine Schnittstelle, was einem Feedback geben könnte? Weil das kannst du ja nicht irgendwie so. Klar kannst du einzelne Posts irgendwo reinschmeissen und sagen, ist das gut oder schlecht, aber gibt es schon Möglichkeiten, auch so für größere Sachen irgendwie Feedback zu bekommen? Also gibt es da überhaupt so ein Interface?
Da kann ich empfehlen, GPT for Excel.
Ah, sowas könnte es dann sein, dass du sozusagen in Excel das abbildest und da sozusagen ist alles drin.
Das gibt es auch schon. Da kannst du dann letzten Endes einfach, also du kannst KI da wie eine Excel Formel nutzen und dann zum Beispiel eine Frage dazu stellen und das zum Beispiel bewerten lassen oder nach einem gewissen Punktesystem, das du vorgibst, das bewerten lassen. Also das nutzen wir auch tatsächlich ziemlich viel, gerade wenn es um Datenanreicherung geht. Jetzt falls wir irgendwelche Leadlisten bekommen oder sonst irgendwelche Sachen in die Richtung, dass wir da halt auch aus Struktur, also man kann damit auch zum Beispiel die Namen von den wichtigen Leuten aus einfachem Text rausziehen. Das ist sehr, sehr praktisch.
Cool.
Aber das bedeutet, was mich natürlich interessiert, ich habe das Gefühl, so eine Disziplin nach der nächsten irgendwie wird von dieser AI Welt gefressen und die Frage ist so, was ist in drei oder in fünf Jahren noch irgendwie übrig? Klar entstehen irgendwie neue Jobs, aber auch gerade vielleicht so bei der Unternehmensgröße, die wir jetzt irgendwie haben. Was würdet ihr sagen aus eurer Sicht sozusagen, was bleibt übrig? Was sind so die Sachen, die man auch nicht loswerden kann? Und was sind die Sachen, die irgendwie loswerden können?
Also schwierige Frage, kann ich aktuell auch nicht hundertprozentig genau beantworten, weil dafür sich der Bereich fast zu schnell entwickelt. Allerdings, was ich denke, wo Menschen voraussichtlich erstmal noch ein bisschen überlegen sein werden, ist gerade dieses Holistische. Also ihr begleitet uns jetzt auch schon ein bisschen länger und prinzipiell, ihr wisst, an welchem Punkt wir stehen, ihr wisst, was wir schon gemacht haben, ihr wisst, was wir.
Können schon sehr viele Informationen.
Genau. Und wenn man die irgendwie alle super strukturiert ablegen würde, ist immer noch nicht glaubt, dass die KI genauso gut hinbekommen würde.
Also ein bisschen Vorsprung hat unser Hirn noch.
Ja, absolut. Und ich denke gerade deswegen wird KI auch eher uns erweitern. Allerdings glaube ich halt auch, dass KI zusammen mit der klassischen Automatisierung wahnsinnig, wahnsinnig mächtig wird und dass wir da auch irgendwann wahrscheinlich sowas wie ein bedingungsloses Grundeinkommen brauchen werden. Aber das wird noch ein bisschen dauern.
Aber das ist spannend zu hören, das was du auch gesagt hast, dass noch sehr viele Informationen sind, die wir verarbeiten können und so im Blick haben können. Und das ist, glaube ich, nochmal ein spannender Punkt, dass man es dann irgendwie wahrscheinlich sehr strukturiert ablegen muss, damit irgendwie auch was Interessantes dabei rauskommt. Herr Dominik, sozusagen, wenn du auf die Brille auch du hast ja wahrscheinlich auch schon ordentlich Gespräche sozusagen mit eurer Zielgruppe so geführt. Was sind denn so die Gründe, warum Projekte dann auch bei euch nicht zustande kommen? Ist ist es irgendwie wirklich dieser interne Widerstand oder ist es irgendwie so, ist es noch so ein Verhaltensein der Technologie gegenüber oder was nennen die Leute euch so als Gründer?
Ja, ich glaube schon, dass es ein Stück weit noch etwas verhalten ist. Also man muss auch dazu sagen, viele haben sich mit dem Thema einfach noch überhaupt nicht beschäftigt, oder ich glaube generell haben wir auch das Problem so ein Stück weit, gerade wenn ich in den Mittelstand gucke, da hast du es mit so alteingefahrenen Strukturen teilweise noch zu tun, wie du sagst, dann wird noch gefaxt. Also was Digitalisierung an sich betrifft, hinkt man da ja relativ weit zurück Und da stellen sich dann halt viele die Frage, warum jetzt auf diesen Hype direkt irgendwie mit aufspringen, wenn so vieles unklar ist, wenn du wieder rechtliche Unsicherheiten hast. Also es sind super viele Punkte. Bei dem einen sind es die rechtlichen Unsicherheiten, der andere sagt, ich weiß überhaupt nicht, wie starten soll und der nächste sagt natürlich auch, kann ich mir das überhaupt leisten? Also habe ich überhaupt das Budget dazu, da irgendwie Gas zu geben Und das ist halt einfach so, dass das Thema grundsätzlich war es jetzt eigentlich noch nie so, dass wir großartig viele Projekte verloren haben, wenn mal was konkret in der Pipeline war. Tatsächlich hatten wir schon Fälle, die halt einfach schon massiv Geld investiert hatten und nicht bei rumgekommen ist, was versprochen war. Und irgendwann wird es dann halt, also da sprechen wir dann halt natürlich von größeren Unternehmen mit entsprechenden Strukturen, wo dann wir natürlich über den Vorstand oder die Geschäftsführung abgesegnet werden muss, die natürlich dann da einfach aus der Erfahrung heraus schon sagen, zwei Fehlschüsse haben wir jetzt schon gehabt, auf den dritten haben wir keinen Bock. Das Thema steht erstmal hinten an. Ja und viele glauben tatsächlich auch, dass sie es intern ein Stück weit hinbekommen oder dass ich mir halt ein KI Tool anschaffe und es damit getan ist. Aber es nur weil ich ein KI Tool kaufe oder einführe, verändert es halt noch keine Organisation. Und das ist ja ein Stück weit auch, was wir gemerkt haben, wo unser Content richtig steil geht, ist, wenn man halt mal ausspricht, was viele denken. Aber keiner sagt zum Beispiel, dass der Microsoft Copilot halt einfach ein sehr sehr teurer Alpha Test ist. Da wo viele dann schon anfangen zu sagen und es total abfeiern ist, wo wir halt mit dem Kopf schütteln. Und das ist ja auch, wo wir ansetzen, wo wir sagen, wir gehen in Unternehmen rein, schauen uns die Prozesse und die Probleme an und entwickeln daraus Lösungen. Und ich sage immer, wo sich viele auch da haben wir jetzt wieder einen Workshop zu dem Thema, wie ich da Mitarbeiter halt einfach schnell mitnehmen und Akzeptanz schaff, weil viele glauben, ja dann müssen wir Workshops, dann müssen wir Task Forces und ins Leben rufen und müssen da wieder massiv Geld investieren und die Leute abholen und schulen. Und auch da, wir haben eine ganz andere Denke, also ist viel pragmatischer zu sehen was bringt es den Mitarbeiter zu zwingen in die in die Schulung reinzugehen wenn er eigentlich gar keinen Bock drauf hat Überleg doch mal wie du pragmatisch eine Lösung schaffen kannst in Prozessen wo Mitarbeiter automatisch sage ich mal mit KI im Prozess arbeiten ohne dass du den großartig beibringen musst wie es funktioniert sondern es total natürlich im Prozess läuft und die Erkenntnis selber kommt ist eine wahnsinnige Abhilfe ich bin immer so gestresst kann mich auf andere Tätigkeiten fokussieren und auch das ist was war war die spannendste Erkenntnis für mich Viele kommen mit Ideen mit Use Cases und dann gehen wir mit den rein und du stellst auf einmal fest dass es ganz andere Anwendungen oder Use Cases gibt die viel relevanter eine viel höhere Wertschöpfung für die haben wo sie aber gar nicht von selber drauf kommen sondern du hast viele vieles Cluster Denken auch oder klare Vorstellung da wirklich mal reinzugehen da haben wir auch unser eigenes Framework entwickelt das ist dann halt aber echt cool und da kommen wir dann halt relativ schnell in Umsetzung und haben halt nach 90 Tagen auf einmal messbare Ergebnisse wo jeder Wow.
Aber ein Punkt wo wir auch noch ein bisschen Ablehnung teilweise gegenüber gestellt bekommen ist gerade wenn es also wir haben halt eigentlich kein Hauptprodukt wir bauen bzw. Wir gehen zu den Firmen gucken uns die ihre Probleme an und versuchen auf Basis der Probleme eine Lösung für sie zu finden die funktionieren würde und teilweise kaufen die uns das auch nicht ab prinzipiell wenn es halt nicht ig schon bei tausenden verschiedenen Kunden im Einsatz ist dann weigern die sich auch teilweise einfach da den Innovator Weg zu gehen und tun sich halt schwer da wirklich auch mal was auszuprobieren kann ich auch verstehen aber klar das ist dann immer ein Problem wenn man das richtige für den Kunden machen will und nicht einfach immer das gleiche verkaufen das klassische was macht.
Unsere Konkurrenz Ja aber ich bin wahnsinnig gespannt also ich glaube das was ihr gerade macht ist unglaublich wichtig um möglichst viel zu sehen im Markt Ich kann mir aber vorstellen dass sie keine Ahnung in einem halben Jahr bis Jahr irgendwo rauskommt ein Produkt entwickelt zu haben für eine Zielgruppe die wirklich auch Bock hat sich dieser Technologie anzunehmen und plötzlich explodiert es bei euch weil ich weiß noch gab es ein Zitat von Sam Owens so ami der auch ganz lange versucht hat, Consulting Firmen irgendwie zu fixen, bestehende und so auf Widerstand gestoßen ist und meinte so okay, dann zeige ich Leuten, wie sie Consulting Buden von null aufbauen und da offene Türen eingerannt ist. Und eure Situation erinnert mich so ein bisschen daran, dass glaube ich perfekt ist, um mal zu sehen im Markt, was so los ist. Aber ich glaube, dass ihr irgendwann ein Produkt haben werdet, wo die Leute freiwillig Danke. Genau danach haben wir gesucht und dann wird es glaube ich richtig lustig.
Also was mir immer ganz wichtig ist, ist halt am Puls der Unternehmen zu sein, die Probleme zu verstehen und also ich glaube, das wird alles darauf einzahlen, dass wir halt auch langfristig bestehen bleiben, auch wenn wir gerade in einem sehr fragmentierten Markt sind, weil unsere Konzepte halt einfach funktionieren und wir versuchen auch prinzipiell das Ganze schon so zu optimieren, dass wir schneller liefern können, dass wir auch Komponenten schon vorbauen, um den Unternehmen den Einstieg einfacher zu machen.
Ja, das ist auf jeden Fall cool zu hören und ich glaube, da ist jedes Unternehmen in den besten Händen, sich bei euch zu melden. Perfekter Abschluss eigentlich. Wo gehe ich denn hin, wenn ich jetzt nach dieser Folge sozusagen sich das spannend anhört und ihr vielleicht mal gucken könnt, was da bei einem Unternehmen möglich ist, auf welche LinkedIn melden oder wo?
Gerne gerne auf LinkedIn melden, auch gerne auch über unsere Webseite erstes Gespräch buchen einfach mal, also und das ist auch völlig egal, ob komplett am Anfang und keine Ahnung, ob überhaupt KI für mich Sinn macht, ob ich schon eine Idee habe oder auch vielleicht auch einfach irgendwo schon mittendrin bin und technischen Fallstrick habe oder nicht weiterkommen. Gerne bei uns einfach immer melden auf LinkedIn über unsere Webseite kurzes Gespräch buchen. Was uns auch riesen, also wirklich Spaß macht, ist einfach ein Stück weit zu helfen, auch kostenlos Mehrwert einfach rauszugeben, Tipps, um auch ein Stück weit die Bewegung oder die Entwicklung zu unterstützen, dass einfach was vorangeht, weil es einfach schade ist zu sehen, wenn an gewissen Punkten dann das Thema komplett scheitert, Initiativen, Projekte, die Frustration und das Thema dann halt einfach abgestempelt wird, weil wie der Kevin gesagt hat, die Möglichkeiten, die Potenziale sind sind enorm und da sind wir auch bereit, echt ein Stück weit Ja, was Gutes zu tun und vielen auch einfach entgegenzukommen. Und was ich jedem empfehlen kann, ist sich da einfach mal dann intensiver mit auseinanderzusetzen, auch mal eine Roadmap oder so zu entwickeln, einfach auch mal eine klare, klare, klaren Plan zu haben, zu sagen, hey, ich weiß ganz genau, was ich für Möglichkeiten habe, was sowas kosten würde, wie lange sowas dauert, wie überhaupt. Und das ist ja das Wichtigste. Da hatten wir es eigentlich noch gar nicht drüber. Auch das ist ein riesen Mehrwert. Du kannst, du kannst berechnen, wann sich eine Lösung amortisiert und was sie, sage ich mal, messbar für einen Vorteil bringt in Euro, in Zeit. Und das ist ja, das ist ja der wirklich große Hebel. Es gibt viele Sachen, da kannst du im Vorhinein gar nicht großartig benennen, wie der Mehrwert ist. Und das kannst du da halt wirklich sehr, sehr gut. Und das ist halt schön. Und deswegen, ja, einfach gerne melden.
Also da kann ich nur jeden ermutigen, wenn ich zwei Jungs sozusagen weiß, dass sie dann verdammt guten Job machen, dann seid ihr das auf jeden Fall vielen, vielen Dank euch, dass ihr die Zeit genommen habt, mal ein bisschen Einblick in die KI und AI Welt gegeben hat und ich bin gespannt, wie es sich in den nächsten Monaten weiterentwickelt und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit.
More from Robert
Von 0 auf 10 Mio € ARR in 4 Jahren ohne Investoren I Interview mit Michael Bogner