Plötzlich kamen 100+ Leads über LinkedIn Ads I Interview Maurice Braun
29 Jul 2024 · 53 min
Maurice Braun built a LinkedIn Ads agency in Hamburg that generates 100+ leads for B2B clients. His playbook uses document ads, short videos, and retargeting, with budgets starting around 1.5k to 2k. He recommends splitting ad spend roughly 20-30% on lead magnets, 50% on videos, and 20-30% on retargeting.
Questions this episode answers
They started doing ads in 2021 and narrowed focus to IT/Tech/SaaS and manufacturing in 2022.
Produce ~8–10 short videos, each ~45–90 seconds, covering multiple angles (industry challenges, common errors, old vs. new ways).
Rough split mentioned: ~20–30% for the lead magnet, ~50% for videos, and ~20–30% for retargeting.
Chapters
Wie sehr lohnen sich bezahlte Werbeanzeigen wirklich im BB Bereich? Und genau um diese Frage zu beantworten, habe ich einen absoluten Profi eingeladen und zwar Maurice, den Gründer von Inno, der in den letzten jahren erfolgreich eine LinkedIn Ads Agentur hier in Hamburg aufgebaut hat. Und in dem Interview diskutieren wir, wie gut LinkedIn Ads wirklich im BB Bereich funktionieren, was seine Erfahrungen mit Google und Meta Ads sind und und was er als Gründer einer Agentur gelernt hat. Ein unglaublich wertvolles Interview. Wenn dich diese Themen interessieren und du vor allem auch mehr Inbound Leads durch Paid Ads bekommen willst, dann solltest du dir diese Folge unbedingt bis zum Ende anschauen. Eine Besonderheit noch, und zwar habe ich in meinen YouTube Videos endlich aufgeräumt. Direkt hier unter dem Video in der Beschreibung habe ich endlich mal alle Links reingepackt, die du kennen solltest. Wenn du dir das noch nicht angeschaut hast, dann bestenfalls direkt mal anschauen, in die Beschreibung reinhüpfen. Und jetzt würde ich sagen, springen wir direkt in die Folge. Viel Spaß. Lass uns doch mit in vielleicht anfangen ein bisschen erklären allen Zuhörern und Zuhörern, was ihr da treibt hinter den Kulissen, wer so eure Kunden sind, was ihr für die macht, damit wir da ein bisschen die Baseline haben für das Interview heute.
Ja, sehr gern. Also im Prinzip, wir sind damals wahrscheinlich, ich fange mal ganz vorne an, so 2019, da fing das ja so an mit dem Agentur Thema und da bin ich da auch irgendwie in diesem Funnel gelandet. Ich habe damals tatsächlich das ganze bei Marcel Knopf gemacht, gelernt, echt auch nochmal Shoutout. Das hat mir auch sehr viel geholfen, muss ich sagen, gerade in dieses Thema reinzukommen. Und ja, dann haben wir damals eigentlich alles Mögliche gemacht. Facebook winkte noch gar nicht so stark, haben da auch viel Immobilienmakler gehabt, Baufinanzierer, anstrengende Zielgruppe, tatsächlich auch viel Blut und Tränen geflossen. Und dann haben wir irgendwann angefangen zu überlegen, wie wir Kunden gewinnen und sind dann auf LinkedIn gegangen, haben dort dem klassischen Social Selling angefangen, die Leute anzuschreiben. Damals, ja, 2020 war das ja auf.
Easy, das waren die goldenen Zeiten.
Das hätte ich im Nachhinein denkst du dir, boah, da hättest du einfach 10 Werkstudente einstellen müssen darauf. Du hättest gucken können, aber ja genau, Wir haben dann 2020 zusammen in gegründet, das war mit Albert zusammen, Das war genau 2020 und da haben wir dann schon angefangen zu sagen, okay, LinkedIn funktioniert für uns so gut, wir bieten das jetzt auch anderen an. Und Dann haben wir LinkedIn Social Selling angeboten, sind aber dann relativ schnell 2021 schon in dieses Thema Ads gegangen für uns selbst und auch für Kunden. Und da haben wir noch alle Arten von Kunden gehabt, also Berater, Trainer, Coaches, Berater, so ganz klassisch IT Unternehmen, Maschinenbau, alles mögliche. Und 2022 haben wir uns dann dazu entschieden, das nur noch für IT, Tech, SaaS und Fertigung zu machen, haben wir dann auch durchgezogen und mittlerweile machen wir es eigentlich hauptsächlich für BB SaaS. Also wir haben so Kunden wie zum Beispiel Shopware.
Cool. Ich habe das Gefühl, diese Transformation haben wir auch im letzten Jahr gemacht. Also ich glaube, es gehört so ein bisschen auch zur Entwicklung dazu, dass man glaube ich irgendwann so realisiert, dass die Leute, mit denen man zusammenarbeitet, schon eine große Variable sind. War das irgendwie ein schwerer Shift für euch oder war es so klar, dass was weiß ich, die IT und Tech Unternehmen und die SaaS Unternehmen so die besten Cases für euch waren und auch in der Zusammenarbeit am meisten Spaß gemacht haben Oder was war so der Grund, dass ihr gesagt habt, dass ihr da all in geht?
Ja, also wir hatten schon tatsächlich immer so das Thema, dass wer hat das damals zu mir gesagt, ich weiß nicht mehr, der meinte zu uns, ihr habt eine gute Dienstleistung, aber ihr verkauft sie an die falschen Leute.
Also sowas wie, ihr seid A Player und eure Kunden sind ab und zu.
Vielleicht C Player ja noch nicht mal da, die sind einfach noch nicht so weit, weil das Ding ist, damit Ads wirklich gut funktionieren, da musst du entweder sehr open minded sein und gewisse Sachen schon in place haben oder du musst halt schon vom Unternehmen, von der Struktur viel weiter sein. Das heißt, du brauchst irgendwie jemanden im Marketing, der sich auch um die ganzen Sachen kümmert, der uns zuarbeitet. Wenn halt jetzt das Beratungsunternehmen mit fünf Mitarbeitern, wo der Geschäftsführer irgendwie noch alles selbst macht, dann auch noch das Marketing mit uns irgendwie gemeinsam steuern muss, dann ist das oft das Kosten Nutzen Verhältnis nicht gegeben dann geben die vielleicht in Ads aus müssen uns dann aber noch mal mindestens genauso viel zahlen und dann ist es eigentlich für die besser wenn die zum Beispiel sich ein Coaching buchen oder das selbst lernen am Anfang und nicht direkt und das haben wir irgendwann auch verstanden und haben gemerkt okay die wollen das zwar dass wir das für die umsetzen aber das ist nicht ihre Lösung das ist nur ihr Wunsch also ihr Traumman anderes macht das für mich aber die müssen es selbst machen und.
Das Beste wäre dann in den ersten 30 Tagen direkt profitabel sein mit den Ads Ich habe das Gefühl das korreliert dann auch immer noch mit der Unternehmensgröße umso kleiner umso höher sind dann auch die Erwartungen schon gut wenn das jetzt in 30 Tagen dann auch profitabel Leads bringt und ich so.
Genau das ist so schwierig Ja und dann haben wir halt ein paar Kunden gehabt die mit Integra das war dann so dass 1 die sind über Empfehlungen auf uns zugekommen Einkaufssoftware und da haben wir auf einmal gemerkt okay das funktioniert alles ganz anders wir haben viel höhere deals da funktioniert LinkedIn auch richtig gut man kann da richtig account based marketing machen und ja da haben wir uns jetzt in der Zeit eigentlich auch auf dieses Thema LinkedIn Ads Account Based Marketing fokussiert also wirklich auch ganz zielgerichtet Wir haben Kunden die haben Zielgruppe Stadtwerke wo willst du die targetieren Außer als auf LinkedIn also was war eine andere Möglichkeit gab es im Prinzip gar nicht und das hat richtig gut funktioniert und da geht es dann um ganz andere Dealsizes direkt sechs siebenstellige Projekte und das da haben wir dann erstmal verstanden okay das ist glaube ich bester use case und dann haben wir gesagt okay so 22 nur noch it tech SaaS fertigung auch noch wir haben Kunden, die haben dort sehr die arbeiten jetzt ein Jahr mit uns auch zusammen die Chromie aus Hamburg und die haben auch sehr großen zwei sehr große Deals abgeschlossen über LinkedIn wegen diesem die haben als Zielgruppe zerspanende Unternehmen Ja das ist dann scheidest du keine Facebook Ads dafür.
Spannend aber das ist wirklich so das muss man erzählen Was sind für dich so die Erfolgsfaktoren geworden weil ich habe das Gefühl man müsste ja wirklich ich weiß noch das war ein geiler Lead Magnet glaube ich in Amerika mal für Facebook Ads, da gab es so ein Quiz, das du ausfüllen konntest und das hat dir am Ende gesagt, ob sich Facebook Ads für deine Branche lohnen oder nicht. Und ich habe das Gefühl, bei dir im Kopf rattert es ja auch mittlerweile so wahrscheinlich, wenn Leute dich fragen sollten, so Maurice, sollte ich Ads schalten oder oder nicht und sollte ich vor allem LinkedIn Ads schalten? Was sind so die Parameter, die ihr heute grob abklopft, wo du sagst, da lohnt es sich und da lohnt es sich nicht?
Ja, also man sollte mindestens Customer Lifetime Value von Euro haben. Man sollte eine nischige Zielgruppe haben im besten Fall, weil man dann einfach die Power vom LinkedIn Targeting auch richtig nutzen kann. LinkedIn ist rein von Klickpreisen, das weißt du selbst teurer als andere Plattformen, aber Wenn man halt zum Beispiel eine Liste von den Top 1000 Zielkunden hochladet, dann hat man halt eine 100 Prozent Garantie, dass nur diese Unternehmen die Werbung ausgespielt bekommen. Das ist natürlich dann die Power von Account Based Marketing. Und dadurch kannst du dann, wenn du sagst, okay, wir haben Stadtwerke als Zielgruppe, wie sollen wir die adressieren? Ja, wir laden eine Liste bei LinkedIn hoch und machen die Werbung komplett spezifisch für die Und dann funktioniert LinkedIn das so best case. Wenn man jetzt sagt, man hat als Zielgruppe Coaches, Trainer, Berater, Dann würde ich zum Beispiel sagen, ja, LinkedIn auch, aber da ist auch Facebook super gut. Also Meta sieht man ja auch an vielen Playern, die ich glaube, bei dir sehe ich auch immer mal wieder auf beiden Kanälen mal anzeigen.
Man muss sagen, Meta ist irgendwie so für Faule, habe ich das Gefühl. Da ist so vieles so leicht geworden, habe ich das Gefühl. Wenn man halt weiß, wie Creative funktionieren, Man schmeißt es irgendwie rein und mit einem halbherzigen Targeting funktioniert es direkt. Und ich habe Das Gefühl, bei LinkedIn, da muss man halt dann, ja wie du sagst, da muss man halt wirklich noch seine Hausaufgaben machen, relativ viel testen, viele Creatives irgendwie durchprobieren und ich habe das Gefühl, ja, Menschen sind am Ende immer relativ faul. Man geht dahin, wo es leichter ist.
Ja, genau. Und das ist so, das sind so die Key Facts.
Man sollte, was sagst du so pro Monat mindestens.
Also es gibt Möglichkeiten, wo man mit 2000 Euro starten kann, so 1500, wenn man reine Kampagnen macht, aber wenn man richtig Thema Branding, so Awareness kombinieren will, schon mindestens 5K.
Ja, das habe ich auch immer das Gefühl, dass ich irgendwie immer Probleme hatte, das Leuten irgendwie so zu sagen. Also damit da irgendwie wirklich was passiert, brauchst halt schon irgendwie fünf Scheine pro Monat und dann ist man meistens bei Kompromissen so ja, anderthalbtausend, aber man selbst weiß schon im Kopf, damit irgendwie was durch die Tür zu bekommen, ist ja dann halt auch irgendwie schwierig. Kannst du mal, was spannend wäre, kannst du mal für so ein SaaS Unternehmen einen durchführen, wie ihr da rangeht, also wie ihr wirklich wie Kampagnen auch so aussehen, um das vielleicht so ein bisschen greifbar zu machen, weil das ist ja wirklich auch in diesem Playbook, was ihr habt, habe ich mir das mal angeguckt, euer Ads Modell, und dachte mir so, oh man, wenn ich nur annähernd sophisticated wäre, wie das, was du da vorgestellt hast, dann glaube ich, wäre unser Ads Game noch mal ein anderes, aber wäre spannend sozusagen, wie ihr da rangeht und vor allem auch, wie ihr die Kampagnen irgendwie aufbaut. Kannst du das mal vorstellen?
Ja klar, gern. Also wir verfolgen, es gibt ja immer so diese einen Parteien, die sagen, Lichen ist das Beste, die anderen sagen, ist tot und wir sagen, wir haben uns das Beste aus beiden Welten gepackt, Ich habe jetzt noch nicht einen neuen Namen dafür erfunden, kommt vielleicht noch, Aber es geht im Prinzip darum, beides miteinander zu kombinieren. Das heißt, wir wollen auch relativ schnell Ergebnisse und das geht nur über, wir fangen bestehende Nachfrage ab und das geht zum Beispiel mit so einem Playbook. Das Wichtige bei so einem Playbook ist, das muss top notch sein. Also da muss wirklich, das dürfen nicht 5, 6 Seiten sein, sondern es muss dann wirklich 15, 20 Seiten lang sein, richtig geil Design sein, gute Grafiken drin, gute Abbildungen und da dann am besten so Dokument Ads nutzen, wo man die ersten drei, vier Seiten sieht und denkt, boah wow, also ich kann schon ein Teil des Contents konsumieren, das heißt, ich gehe nicht alles, ich gehe einen Teil des Contents, also ich zeige einen Teil, mach so ein bisschen log so an.
Sozusagen zeigt es mal da bisschen angefüttert.
Und dann um alles zu bekommen, dann geben die Leute ihre Daten ein. Aber da gehen wir oft dann auch einfach nur per Mail und machen weiter mit E Mail Marketing. Und dieses Demand Generation Nurturing, das machen wir dann über E Mail sehr stark. Das heißt, wir gehen da in dieses E Mail Thema rein und bewerben, promoten dort dann nochmal Videos, guten Content, aber nicht dieses klassische Newsletter, was viele Softwareunternehmen machen. Hey, stimmt, Update ein Feature oder hey, wusstest du, wir sind auf dem Event, es kommt halt nie so hilfreicher Content und wenn ich zum Beispiel, du hast eine Recruiting Software, dann mach doch mal eine Mail darüber, was die besten Bewerber Bewerbungs. Was die besten zehn Fragen sind in einem Bewerbungsgespräch, das ist doch das, was interessiert nicht, dass ihr jetzt auf dem Event seid. Und so sollte man vorgehen. Und dann arbeiten wir sehr stark mit Videos und für das Demand, also um Nachfrage aufzubauen, nutzen wir Videos sehr stark im Fokus.
Also das heißt, ihr fahrt bei den Kunden auch vorbei und dreht dann Videos oder wie läuft sowas ab?
Die kommen zu uns ins Studio, wir haben Videostudio extra dafür oder wir fahren zu denen, um dort, wenn die genug Platz haben zum Drehen. Aber wir arbeiten da tatsächlich immer mit einem Setup von 8 bis 10 Videos und die gehen immer 45 bis 90 Sekunden und da nehmen wir verschiedene Angles und diese Angles spielen wir der Zielgruppe aus. Und das sind so klassische Sachen wie, was sind gerade so die drei Hauptthemen, die die Zielgruppe beschäftigt, welche Fehler machen die aktuell, was ist der alte Weg, wie könnte der neue Weg sein? Nur, dass wir das nicht alles in ein Video packen, sondern wir machen mehrere Snippets, um die Leute auf einer unterschiedlichen Journey abzuholen, sodass die denken irgendwann, ich brauche die Software, weil ohne geht es nicht.
Und dann schaltet ihr das auf Reach oder auf Engagement oder auf was schaltet ihr das?
Das schalten wir tatsächlich auf Website Visits oder auf Video. Ja, weil Conversion funktioniert auf LinkedIn nicht so gut, weil du nicht so viele Conversions hast und irgendwie ist der Algorithmus fürs Conversion Tracking nicht so geil.
Aber es ist gut, dass du das bestätigst, weil ich denke auch immer so, also richtig, deshalb sind diese Liedformen ja wirklich, bei Facebook kannst du ja eine Millisekunde später rüber gucken in dein E Mail System und siehst jemand hat sich neu eingetragen und denkst so krass, wie habt ihr das so schnell mitbekommen? Und deshalb waren so die Lead Ads und ich glaube auch diese Document Ads sind ja da recht dankbar, weil ja innerhalb von LinkedIn du dann mitbekommst, dass da eine Conversion war. Also da kriegen sie glaube ich sauberes Tracking hin. Okay, das ist natürlich spannend. Also das bedeutet, keine Ahnung, jemand aus dem Team, vom Kunden sozusagen kommt bei euch vorbei im Studio, ihr sozusagen überlegt euch die Winkel, wie man die Leute auf die Software sozusagen heiß machen kann und dann habt ihr irgendwie wie verteilt ihr das Budget, wie viel geht dann in die Videos rein und wie viel in was weiß ich, sowas wie so.
Ein Lead Magnet meistens so 70 dreiig. Also wenn wir es ganz aufteilen, dann sagen wir okay so 20 30 Prozent der Lead Magnet, 50 Prozent für die Videos und dann noch mal 20 30 Prozent im Retargeting, mal 20 Retargeting. So ist es in der Regel.
Und durch die Videos kriegt man dann sozusagen den Preis gedroppt, auch bei den bei den Lead Magnets, weil die Leute die Videos sehen und dann sagen, das hört sich irgendwie ganz gut an, ich lade mir mal das Ding runter, komm sozusagen in deine Welt, du kriegst relativ günstig die Opt ins und dann sozusagen nur sie durch E Mails.
Korrekt, genauso das gut zusammengefasst, weil das Ding ist, die meisten hauen halt einfach Whitepaper raus und wundern sich dann, dass die Liedqualität so schlecht ist oder überhaupt keine Leads kommen oder wenig und durch die Unterstützung der Videos sehen die Leute, OK, die kennen sich aus, die verstehen mein Problem, die wissen worüber die reden. Also wir wollen mit den Videos eigentlich nur so einen Expertenstatus aufbauen, dass gewisse Brandgesichter im Unternehmen als Experten für gewisse Themen wahrgenommen werden und wenn wir die dann auch später in den Document Ads vielleicht irgendwo einbauen, dann hat das einen Wiedererkennungswert und dann nimmt man das Unternehmen anders wahr, man nimmt die Person anders wahr. Wenn man es dann noch mit so Leadership Ads kombiniert, dann hat man das perfekte Setup. Also dann auch noch dazu musst du.
Mal was erzählen, ja, also boostet dann sozusagen Beiträge von der Firmenseite oder was.
Macht ihr da tatsächlich von der Geschäftsführung oder von Management boosten wir Beiträge, die über das private Profil gepostet werden.
Ach crazy. Und das wird sozusagen dann an die und das aber dann bestenfalls sozusagen an eine sehr saubere Liste, die ihr hochgeladen habt.
Genau, weil wir über den Content, also beispielsweise ich poste jetzt was und das hat viel Engagement über meinen organischen Content, dann gehen wir hin und nehmen das sozusagen als Trust Element mit in die Ad Strategie auf. Zum Beispiel Bild mit einem Kunden. Ich sage, hey, der Kunde war heute da, wir hatten einen Workshop zu dem und dem Thema, die und die Strategie sind wir durchgegangen, weil das Problem, was ja viele bei LinkedIn Content haben, ist, sobald sie spezifischen Fachexperten Content posten, kriegt er keine Reichweite.
Und genau dem Spanien Selfie wird immer funktionieren.
Wenn ich Bilder aus dem Gym poste, habe ich dreimal so viel Reichweite, wie wenn ich ein Video mache über Account Based Marketing.
Ich habe dich auch nur im Gym gesehen, habe ich das Gefühl auf LinkedIn. Aber das A, das natürlich spannend, dass du sozusagen das Problem damit löst, der Reichweite von diesen fachlichen Post, die ja natürlich dann auch viel spannender sind und dass du das dann natürlich über das private Profil sozusagen boosten. Das ist natürlich spannend. Also das bedeutet, dein Modell auch marketingtechnisch ist sozusagen im Frontend die Leute erstmal in Content zu bekommen, also durch die Ads und in Video Views zu bekommen und dann ist eigentlich steht in der zweiten Reihe so mehr der Lead Magnet, dass die Leute da reinpurzeln und das dann meistens auch günstiger.
Genau und ins Retargeting dann auf direkte Demos auch tatsächlich. Also da sozusagen wir retargeten halt die ganzen Video Views und dann zeigen wir eher schon das Produkt. Das heißt, wir zeigen nie das Produkt am Anfang, sondern am Anfang geht es immer um die Problemstellung. Was haben die für für Probleme, was gibt es für potenzielle Lösungen? Und wenn sich jemand so ein Video zu 50 Prozent anschaut, dann wissen wir, der beschäftigt sich mit dem Thema und dann kriegt er in einem anderen Ad Set im Prinzip das Product gezeigt, Hey, ein Loom Video kann das sein in der Regel, Hey, ich zeig dir jetzt mal in zwei Minuten, wie man mit Software XY folgendes Problem lösen kann.
Das sind dann aber eine Handvoll von Assets eigentlich nur, die man braucht Es.
Ist aufwendig, sowas einmal zu produzieren. Wir machen das immer an einem Tag alles, um das zu vereinfachen, auch für die Kunden. Aber man muss da schon Zeit und Geld natürlich in die Hand nehmen auf jeden Fall.
Aber auch sowas wie den Report sozusagen macht ihr dann mit den Kunden oder brauchen die das nicht? Aber das brauchen die.
Das brauchen die in der Regel schon. Manche haben guten, aber ich würde sagen, 80 Prozent, der ist nichts. Der ist entweder vom Design nicht passend oder ist halt vom Inhalt so eine Produktbroschüre. Das kann man in der Regel nicht nutzen.
Sehr spannend. Aber ihr werdet ja sowas getestet haben. Ja, jetzt fühle ich mich absolut laienhaft, weil ich in der Vergangenheit gefühlt immer nur Single Image Ads gemacht habe, entweder als Lead Ad und die Leute direkt ins Webinar geholt habe oder halt auf eine Landingpage geholt habe. Aber du würdest wirklich sagen, ich kriege meinen Preis gedroppt, wenn ich wirklich die Videos sozusagen damit die Awareness schaffe und das Vertrauen schaffe und die Conversion, sei es auch eine Webinar Anmeldung in die zweite Reihe ziehe, dass ich dann bessere Preise hinbekomme?
Ja, in der Regel schon. Man muss es natürlich immer beides testen. Wir haben auch Kunden, da schalten wir direkt auf eine Landingpage. Das funktioniert gut, aber da muss vieles stimmen, sagen wir es mal so. Und viele Leute die LinkedIn pusht Sachen, die in Feed konsumiert werden. Klar, weil LinkedIn will, dass die Leute länger auf der Plattform bleiben, damit sie noch mehr Werbung sehen. Heißt, wenn die die Videos lange anschauen, dann pusht das deinen Quality Score und dadurch wird deine anderen Anzeigen auch besser ausgespielt und somit konnten wir unsere Preise trocken. Und gerade auch dann in Kombination mit den Sort Leadership Ads hat das bei uns und bei anderen Kunden dazu geführt, dass wenn du die Kampagne isoliert betrachtest, dann denkst du, die bringt gar nichts.
Stimmt, das ist ja auch noch, dass du diese Energieeffekte siehst.
Genau, Das ist bei LinkedIn so ein bisschen Auch wenn man LinkedIn nutzt, zum Beispiel mit Meta, dann das ist bei uns Wir schalten auch Retargeting auf Meta und Meta ziehen sich immer alle Leads schön in ihr Attribute rein. Wenn ich da reingucke, denke ich wow, 60 Euro, 70 Euro für ein Demo, das kann. Bei Linden gucke ich so rein, 800 Euro. Deswegen muss man das ganz genau tracken. Und ich würde immer empfehlen, so eine Selbstattribution einzuführen. Wie seid ihr auf uns aufmerksam geworden? Freitext fällt, die Leute schreiben das wirklich rein Und da erkennt man dann oft, welche Kanäle wirklich Auslöser waren, warum sich jemand gemeldet hat und gekauft hat.
Ja, okay, das ist spannend. Ja, weil das habe ich auch das Gefühl, dass Facebook sich immer die conversion schnappt und LinkedIn guckt irgendwie in die Röhre und könntest aber gar nicht sagen, wo die Leute herkommen. Was noch spannend wäre sozusagen diese Winkel für die Videos. Was ist da sozusagen? Ist es, dass ihr guckt, dass ihr möglichst Leute abholt, die sehr unaware sind, weil das muss ja eigentlich sein, oder? Oder sind die Leute oder versucht ihr die 5 Prozent zu Capturen, die sowieso schon im Markt jetzt gerade sind?
Ne, wir gehen tatsächlich auf die Leute, die unaware sind. Also wir haben im Prinzip drei Layer in den Videostufen. Das erste ist, wir machen ein Video. Was für Herausforderungen hat denn die Branche eigentlich? Warum ist das so? Dann warum ist das, wie dies gerade machen, nicht richtig? Also sozusagen jeder, wenn man das ja, bei Software brichst du es immer runter auf Anwender und Decision Maker. Das Problem ist, dass viele so Werbung machen wie auf den Decision Maker, wie als würde der das Daily Problem haben, aber der kennt das Problem gar nicht und deswegen funktioniert es dann nicht. Das heißt, du musst es aufteilen in Decision Maker und Anwender. Und die Anwender musst du davon überzeugen, dass so wie sie es aktuell machen, ihren Job, dass es einen besseren Weg gibt, den schneller zu machen, effektiver zu machen, weniger Stress, solche Sachen. Und das machen wir über die Videos, damit die überhaupt aware werden. Und ach so, wie ich das aktuell mache, ist es gar nicht die beste Lösung, sondern es gibt noch eine bessere Lösung.
Also du versuchst den Anwender sozusagen als erstes für dich zu gewinnen und der geht am besten falls zu seinem Chef hoch und sagt, ich habe da was gesehen, können wir das nicht mal testen oder so.
Die Decision Maker packst du mit in eine Kampagne. Aber da geht es hier primär darum, dass wenn die Anwender später zum Decision Maker gehen, damit die dich schon kennen.
Ja, spannend.
Und alle wollen über die Geschäftsführung überzeugen oder den CFO und da geht jeder drauf und dann zahlst du dich kaputt an Klickpreise. Die tragen sich in der Regel auch nicht direkt ein, weil die das Problem nicht verstehen, aber die anderen verstehen es. Und wenn die dann in so einem Board Meeting sitzen und sagen, okay, was für eine ERP Software führen wir ein, das ist ja nichts, was du mal von heute auf morgen entscheidest. Dann gibt es halt viele, die dann zum Beispiel ja, wir brauchen ein neues Shopsystem, unser altes reicht nicht mehr, wir würden gerne Shopware einsetzen Und dann sagt die Person, ah ja, da habe ich auch mal was gesehen. Stimmt, die machen da immer so gute Videos und so werden dann Entscheidungen im Prinzip getroffen. Spannend.
Ja, das ist wirklich spannend, auch dass dieser Videopart so wichtig ist, weil ich glaube, das ist ja auch gar nicht einfach, einen Kunden dazu zu bewegen, erstmal Videos aufzunehmen, oder? Ich habe heute mit dem Gründer gesprochen, witzigerweise.
Vor zwei Jahren sehr schwierig. Da hatten wir auch noch hauptsächlich Kunden, die nur gemacht haben. Mittlerweile haben wir, ich würde sagen, sogar mehr, die das mit den Videos auch machen, weil wir aber halt auch mehr Case Studies haben, wo wir zeigen können, ja, es kostet mehr Geld, aber es hat auch einen anderen Einfluss auf deine Pipeline.
Spannend, weil ich habe das Gefühl, selbst so gestandene Leute, sobald die Kamera angeht, da wird das gefährlich. Also ich glaube, da muss man bestimmt, müsst ihr bestimmt täglich Händchen halten, damit die Leute dann so sowas irgendwie durchziehen. Aber wenn es sich dann am Ende lohnt, glaube ich, sind die Leute auch bereit dafür.
Das Gute ist, umso größer die Unternehmen sind, umso eher findest du jemand, der gut vor der Kamera ist.
Ah, das ist gut, stimmt, du hast ja ein bisschen mehr Auswahl wahrscheinlich irgendjemand.
Hier, Komm schon, Mitarbeiter 20 oder 10 arbeiten Marketing, 5 noch im Sales und dann erklärt sich eigentlich immer jemand bereit, da was zu machen. Und wenn es gar nicht geht, dann arbeiten wir halt mit den Creatives, also Creative und Landingpage, dieses klassische, Aber dann versuchen wir dieses Video zumindestens auf der Landingpage zu platzieren, irgendein Video, dass da.
Die Leute wenigstens ein bisschen Gefühl bekommen.
Klassischer wie ESL Funnel funktioniert auch auf LinkedIn, aber da würde ich tatsächlich nicht mit E Mail Adresse machen, sondern da würde ich titsächlich einfach eine Ad Creative sagen. Irgendwie so kriegst du Einstellungen für unter 100 Fallstudie und dann klicken die drauf und kommen direkt auch auf das Video.
Dass man das gar nicht gated macht, sondern die Leute direkt durch Facebook, bei.
Meta machen wir auch bei Facebook, aber bei LinkedIn machen wir es nicht.
Ja, spannend. Sehr, sehr spannend. Also wirklich eine Strategie. Ja, da werde ich auf jeden Fall mal drüber grübeln und wahrscheinlich irgendwann mal in Q einen Test schicken. Ich werde berichten, wie die funktioniert. Aber es ist ein spannender Winkel, weil ich habe das Gefühl bei Facebook vor ein paar Jahren hat man das schon gehört, habe ich das ein, zwei Mal gehört, wo Leute wirklich so Videos ge gepusht haben und dann immer erzählt haben, wie gut es dann im Retargeting funktioniert oder auch sonst. Ich habe das irgendwie damals, ja, ich habe dem auch nicht viel Chancen gegeben, muss man zum Laufen bekommen. Aber wenn du das jetzt auch bestätigt, dass im BB Bereich auch funktioniert, ist das eine coole, eine coole Strategie, die ihr da gefunden habt. Und sag mal Maurice, so Agentur aufbauen. Ich habe das Gefühl, es soll ja so den einen oder anderen YouTuber mittlerweile geben, der einen wahnsinnigen Agentur Hype in der Welt ausgelöst hat. Und ich glaube, du warst mit Marcel Knopf wahrscheinlich noch einer der ersten, da war das alles noch ein bisschen ruhiger. Was hast du da in den letzten Jahren sozusagen gelernt? Weil wenn man das so von außen sieht, sieht das ja alles recht cool aus. Glaube ich habe coole Kunden, coole Case Studies, Ein recht dankbares Thema, glaube ich auch, aber das ist glaube ich schon Markt, der recht, recht heftig ist oder nicht? Wie erlebst du das?
Ja, also ich war die ersten zwei Jahre halt auch, waren wir komplett in dieser Bubble auch drin, muss ich sagen. Und dann haben wir uns aber auch geschuldet, unseren Kunden immer mehr von dieser klassischen Agentur Bubble entfernt.
LinkedIn ist ein Schutzschild, ist meine Hypothese. Ich habe wirklich das Gefühl, dass LinkedIn ein Schutzschild ist.
LinkedIn hilft auf jeden Fall. Also klar, du hast immer irgendwie Ups und Downs, wo mal mehr Rauch bei Agentur ist halt immer so dieses klassische, Es gibt Monate, wo du denkst, wie sollen wir das alles abarbeiten? Wir müssen Anfragen schieben und dann gibt es Monate, wo du denkst, okay, wir brauchen noch ein paar Anfragen, also wo du so eine Schwankung hast. Es geht halt immer darum, diese Schwankungen irgendwie auszugleichen und zu sagen, okay, wie schaffen wir es eigentlich mal konstant immer ein gewisses Level zu erreichen sozusagen, dass man besser planen kann. Und wir haben, ich würde sagen, bei Agentur Aufbau, das Allerwichtigste ist die Auswahl der Kunden. Spannend. Jetzt merke die Kunden, mit denen wir jetzt arbeiten, davon reichen uns zwei im Monat.
Krass.
Früher haben wir sieben gebraucht. Also es war ein anderer Auftragswert, anders wie es umgeht, weil auch die Türen viel höher war. Also ganz ehrlich, wir hatten früher viel höhere Törns. Die hatten dann drei Monate mit uns gearbeitet oder sechs. Dann konnten die die Leads nicht verwandeln, weil das System einfach nicht gepasst hat. Das heißt, die hatten kein Lead Problem, sondern die hatten ein Sales Problem. Wir hatten viele Kunden, die ein Sales Problem hatten und haben den aber Leads verkauft sozusagen und das hat nicht funktioniert. Und als wir das verstanden haben, dann war es für uns gelben Challenger. Ich würde sagen, das war so 2023 haben wir das gecheckt und seit jetzt auch diesem Jahr wirkt sich das ganz positiv aus, sodass wir trotzdem jetzt nicht mehr dieses 50 Prozent verdoppelt oder so, aber wir werden trotzdem auch dieses Jahr nochmal ein Wachstum hinbekommen, obwohl ich gerade mitbekomme, dass viele Agenturen eher Downsizen oder Schwierigkeiten haben. Aber da muss ich sagen, sind wir gerade in der Lage, dass das bei uns eher nicht so der Fall ist. Also klar ist es nicht mehr so ganz so einfach wie früher, aber.
Das ist spannend, dass du das sagst, weil genau das sagt einem ja kaum jemand. Aber was du gesagt hast, dann hast du irgendwie so ein Drehtür Unternehmens Ding, die Leute kommen rein und sie gehen aber auch so schnell wie wieder raus. Und ich glaube, was immer passieren kann und das habe ich auch entlang des Weges gemerkt, dass man an seinen eigenen Fähigkeiten dann irgendwann zweifelt. Also ich werde es nie vergessen. Es gab irgendwann eine Woche irgendwie, keine Ahnung, zwei Jahre zurück oder so und da haben wir in einer Woche eine 1 Sterne Bewertung bekommen für die Zusammenarbeit von wirklich irgendwie einem Business Coach, der noch nie was verkauft hatte und gesagt hat, wie schlecht wir in der Zusammenarbeit sind. Und in der gleichen Woche hat Daniel Bittmann mit als Agentur Gründer mit 30 Leuten gesagt, er hat noch nie so eine professionelle Zusammenarbeit erlebt wie mit uns und ich war so was wie funktioniert das? Und da ist mir klar geworden, okay, Kunden sind halt die größte Variable. Also das muss man sich klar machen und das hast du noch mal cool bestätigt, dass es entscheidend ist, mit wem man da tagtäglich zusammenarbeitet und ob die Leute ein Sales Problem haben oder nicht oder wissen, wie man mit Leads umgeht oder halt nicht. Spannend. Gibt es nicht auch als Agenturbesitzer immer so die Gedanken, so Ausflüge auch in Richtung Beratung zu gehen? Weil man muss ja wirklich sagen, Agentur ist ein toughes Geschäft, also wirklich alles sauber umzusetzen, die Leute zu haben, die Prozesse zu haben. Liebäugelt man nicht da immer auch ein bisschen damit, Was wäre, wenn wir einfach nur bereits Beratung machen würden?
Doch schon. Also wir haben auch tatsächlich letztes Jahr ein Programm eingeführt, das kommunizieren wir nur nicht so nach außen. Wenn wir aber merken in der Anfrage, dass das passt, dann machen wir das. Und das ist also ich habe mir schon mal die Frage gestellt, was wäre, wenn wir das nur noch so machen würden?
Ja und wo bist du bei rausgekommen?
Also ich glaube, wir hätten unterm Strich mehr.
An.
Alles hängen bleiben. Definitiv, ja.
Aber die Stabilität wahrscheinlich nicht. Also das der große Vorteil von Agentur. Ja, dass die Leute lange bleiben.
Genau. Wir haben halt Kunden, die sind schon seit drei Jahren Kunde.
Geil.
Ja und das ist halt so die Has Also es ist ein Kunde, das ist ein kleinerer Kunde, aber die sind schon seit dreieinhalb Jahren Kunde und da laufen die Anzeigen auch durchgehend. Aber das läuft wie Software da tatsächlich bei dem jetzt das ist einfach recurring revenue. Da muss nicht viel gemacht werden. Das System steht, da müssen Sachen angepasst werden. Der hat aber gar keine Lust sich damit zu beschäftigen. Hey, wenn irgendwas nicht läuft, dann seid ihr da und macht und bei mir läuft das. Das passt läuft. Das kann man.
Das hättest du bei Beratung am Ende nicht, weil da wirst du eine große Promotion irgendwie Firma, die halt schon viel dafür sorgen muss, dass jeden Monat neue Kunden reinkommen Und ich glaube, das ist halt auch am Ende anstrengend. Ja, man muss ein Übel wählen.
Beratung nicht so gut verkaufen. Also auf uns auch das erste Mal, als ich dieses Thema hatte mit richtigen Kunden, war auch letztes Jahr ist eine sehr große namhafte Agentur auf uns zugekommen und wollte uns tatsächlich mit einkaufen in die Gruppe rein und da haben die mir dann mal gesagt, also auch ganz außerhalb der Bubble kennt man so, also kennt man bestimmt vom Namen, aber so in der Bubble null. Und die haben dann zu mir gesagt, die wachsen über Bestandskonten, die haben nur 105 Prozent irgendwas, Retention, wachsen über Bestandskunden. Da dachte ich mir, Alter, was, die wachsen nur mit Bestandskunden, die brauchen eigentlich gar keine Neukunden, um zu wachsen. Und da habe ich das mal hinterfragt und dann haben die, allein dieser Gedankengang hat so viel ausgelöst, wo wir uns dann mal damit beschäftigt haben, okay, was müssen wir eigentlich machen, damit unsere Kunden so zufrieden sind, dass wir nur mit Bestandskunden wachsen und das ist unser Ziel 2024, wir wollen es eigentlich schaffen, dass wir wachsen nur mit Bestandskunden und das meine ich glaube 2024 werden wir es noch nicht schaffen, nur aber wir haben den Samen gesät sozusagen, dass wir es über die nächsten Jahre schaffen, nur mit Bestandskunden zu wachsen, weil du kriegst immer so reingeprügelt von überall Neukunden, Neukunden und hier und da, aber du.
Besten Kunden sind Bestandskunden. Ja, aber das glaube ich auch die hohe Kunst.
Wir haben unseren Vertrieb auch gedownsize und es hatte keinen Effekt, drei Leute raus, wir hatten nur weniger Kunden, aber wir hatten mehr von den richtigen, weil das Problem ist, wenn du Rad hast, also sowas bei uns, wir hatten großes Rad gedreht auf den Vertrieb und dann musst du gewisse Kunden rein closen, damit sich das ganze Ding auch bezahlt, der Apparat. Jetzt ist es aber so, wir haben eine Person im Vertrieb, die wirklich ganz gezielt schaut, gut beratet, der ist auch eher ein Berater, aber der schaut halt ganz genau, was passt und welche Strategien und dadurch ist unsere Bindung viel höher, also die Retention ist viel, viel besser gestiegen, weil wir nur mit ausgewählten Kunden zusammenarbeiten, die wirklich gut zu uns passen und wo wir auch wirklich helfen können, wo wir langfristig sehen, weil für uns ist dieser Initialaufwand auch der meiste Pain.
Stimmt, wenn es dann erstmal läuft, dann.
Bringt uns das auch nichts.
Das ist so spannend. Ja, das ist echt spannend, dass du das sagst, weil ich habe das Gefühl, das kannst du eins zu eins bei uns auch anlegen. Dass wir genau diese Reise gemacht haben und ich auch erstmal Sales reduziert habe und auch das Gefühl habe, es hat keinen Unterschied groß gemacht. Das jetzt irgendwie wie er handverlesen, die richtigen Leute reinlassen und wie du sagst, lieber darauf zielen, dass wir mit den sechs bis zwölf Monaten und darüber hinaus arbeiten und nicht so, kommen sie alle rein, kommen sie alle rein, sondern wirklich, wem kann man wirklich helfen und wer arbeitet lange mit einem. Ja, ist witzig. Es war glaube ich wirklich, aber habe ich auch das Gefühl, so im Markt insgesamt ist es so die Dimension. Ich habe das Gefühl, ich weiß nicht, wenn du durch Instagram oder so scrollst, ich habe das Gefühl, die Ads werden immer absurder, die Garantien werden immer verrückter gefühlt. Fehlt nur noch, dass man irgendwie nächste Woche die Million versprochen bekommt, wenn man das Geld überweist. Und ich glaube, die offene Flanke, die ich auch immer gesehen habe, ist halt beim Produkt und beim Service. Also ich glaube, Versprechen haben die Leute, die wildesten schon alle gehört, aber wirklich einen Anbieter zu haben und auch eine Agentur haben oder ein Beratungsunternehmen haben, die wirklich halt gute Arbeit machen, wo die Leute gerne länger arbeiten mit einem. Da wird es recht dünn, habe ich das Gefühl. Also da wird es sehr, sehr still. Ja, noch cool, dass ihr da den Schiff gemacht habt.
Lieber mehr, also ich würde, wenn ich zwei Jahre zurückgehen würde, würde ich zu mir, investiere lieber mehr Geld ins Product, in den Service und in geile Leute, die richtig geil abliefern, anstatt so übertrieben in Vertrieb.
Also eher den Ad Spend sozusagen ein bisschen runterzudrehen und lieber ein bisschen in den zusätzlichen, keine Ahnung, Berater oder Beraterin stecken oder Projektmanager stecken. Das ist ein guter Gedanke. Ja, das hört man selten so bis gar nicht. Cool, dass du das hier teilst.
Also das ist zumindest bei uns so, wo ich jetzt merke, dass es einfach allgemein, das hat ja auch eine Auswirkung aufs Team, was sind das für Kunden, wie geht man voran? Und bei uns ist es so, wir haben auch unser Provisionsmodell geswitcht, ist vielleicht auch ganz interessant, vielleicht für andere. Alle provisionieren ja immer den Vertrieb. Bei uns wird das Projektmanagement provisioniert. Das heißt, wenn wir machen drei oder sechs Monatslaufzeiten in der Regel und danach, wenn der Kunde bleibt, dann kriegen unsere Projektmanager, Projektmanagerinnen Provision.
Cool. Geiler Gedanke.
Die sind bei uns eigentlich die Topverdiener. Nicht unbedingt der Vertrieb, da heißt es.
Doch eigentlich, dass die nicht so monetär inzentiviert sind. Aber die wehren sich wahrscheinlich auch nicht gegen zusätzliches Geld.
Oder Es gibt Leute, die sagen Beispiel, wir haben eine Bewerbung bekommen von jemand, der arbeitet in einer großen Agentur und der Hey, ich mache das alles super gerne, aber so viel Schweiß, wie ich da reinstecke, egal wie viel ich mache, ich werde genauso bezahlt wie alle anderen.
Also haben die schon das Interesse daran.
Genau und irgend Also es geht immer um Wertschätzung und Geld ist auch ja in irgendeiner Form Wertschätzung auf jeden Fall. Ob du jetzt irgendwie nur im jahr verdienst oder 70, das hat halt noch ein Impact auf deine Lebensqualität später von 70 irgendwie auf dann noch höher, dann ist es vielleicht nicht mehr so wichtig irgendwann, da gibt es ja irgendwie so eine Studie. Aber wie gesagt 45, 50 machst oder 70, 80, das ist schon mal, das merkst du.
Das merkt man wirklich im Alter. Cooler Gedanke, weil ich habe das Gefühl, da ist wirklich, das sind ja auch die Leute, die dir das Geld dann eigentlich bringen und nicht nur vorne in der Akquise. Und wenn die da eine gute Beziehung zu den Kunden auch aufbauen und Gas geben, warum sollen sie nicht auch da am Erfolg partizipieren? Ja, da ist ein cooler Gedanke und ein cooles Umschiffen, von dem ja wirklich nur Neukunden und Bestand, keine Ahnung, Hauptsache die melden sich nicht. Ist glaube ich so das Gegenmodell. Was macht ihr denn eigentlich für In One selbst zur Akquise, wenn ihr sozusagen eine Salesperson habt? Macht ihr irgendwas? Schaltet ihr selber irgendwie Ads für euch oder ist es auf dem Level, wenn du sagst, wir brauchen zwei richtig gute Kunden? Ist es überhaupt notwendig oder reicht da, wenn jemand irgendwie Outreach macht und ganz gezielt an die richtigen Leute ran tritt?
Wir schalten selbst Ads für uns, also über LinkedIn. Wir geben da im Monat so ungefähr zwischen 10 und Euro aus auf LinkedIn jetzt.
Halleluja.
Also schon ein bisschen was. Genau. Und darüber kommen immer so um die drei, vier Kunden. Wir können dann runterbrechen. So und so viel kostet uns ungefähr ein Kunde. Wie gesagt, es Wir haben auch verschiedene Pakete. Es sind auch mal fünf, mal sind es nur drei. Es kommt halt immer darauf an, wie umfangreich. Aber meine Traumwelt sozusagen oder mein Best Case ist eigentlich zwei und dafür dann unser größtes Paket.
Ja, stimmt. Wenn man sich was wünschen dürfte, dann wäre das wahrscheinlich so das Einfachste.
Genau, da machen wir was und wir machen auch tatsächlich ein bisschen Outreach zu den richtigen Unternehmen, weil viele sagen immer, ja, man soll warten, bis die sich bei dem, manchen ist ja so dieses Warte, bis sie sich melden und darum bin ich nicht überzeugt, sondern manchmal muss man auch so einen kleinen Stupser in die richtige Richtung machen.
Voll, voll. Manchmal wundert man sich, wie viele Leute einen schon kennen und eigentlich nur darauf warten, so angetickert zu werden und dann ja klar, lass uns telefonieren und man Mist oder gut, dass ich es gemacht habe.
Das ist manchmal wie wenn du so auf ein Event gehst und dann siehst du eine Person, die du kennst und die Person sieht dich auch, aber ihr sprecht euch nicht an. Beide würden es gerne, aber sobald es dann der andere macht, findet der andere auch cool.
Das habe ich mal gehört. Ich glaube in der Bahn oder so haben sie mal eine Untersuchung gemacht, irgendwie 80 Prozent der Leute werden gerne angesprochen und freuen sich sozusagen Dialog zu führen, aber irgendwie nur zehn Prozent sprechen andere Leute an. Und das ist irgendwie so ein verrücktes Gap, weil jeder würde sich freuen, da irgendwie sich mit jemandem zu unterhalten, aber keiner macht den ersten Schritt. Und ich glaube, so ist das halt auch so.
Genau, deswegen, also wir haben positive Erfahrungen gemacht mit so ein bisschen personalized Outreach, um da einfach noch mal so hey, aber auch nicht jetzt lass direkt einen Termin machen, sondern eher so, wir haben hier auch mal ein Playbook, du kannst das erstmal anschauen, so in die Richtung halt auch.
Okay, das ist sehr spannend. Und sag mal, ihr macht ja mit den Fähigkeiten, die ihr habt, seid ihr ja eigentlich prädestiniert, auch anderen Unternehmen zu helfen und auch vielleicht daran zu beteiligen. Aus dem Augenwinkel gesehen, dass ihr ja auch an einem Softwareunternehmen wahrscheinlich da unterstützt. Was macht ihr mit der Software und was hat da gut geklappt? Wäre auch noch mal spannend zu hören.
Ja genau. Ich bin noch bei einer Softwaregesellschafter, bei mitovo, da bin ich beteiligt seit letztem Jahr. Genau, ist jetzt genau ein bisschen länger als ein Jahr her. Und da funktioniert tatsächlich meta besser als LinkedIn.
Spannend. Und das ist ein Kalender Tool, ein Funnel Tool oder wie würdest du sagen?
Also es ist ein Tool sozusagen, um Bewerber zu generieren über Social Media und aber auch über, also aktiv und passiv Suchende zu kombinieren. Es gibt ja entweder diese klassischen Multiposting Tools oder es gibt diese klassischen Funnel Bilder und wir haben das vereint. Also bei uns kann man Funnels bauen und Social Media machen, man kann aber die stellen und die Funnels automatisch auch auf Indeed und Google Jobs posten.
Spannend.
Wenn sich jemand bei Indeed bewirbt, dann ploppt nicht dieses Formular mit Anschreiben auf, sondern die kommen dann in unseren Funnel. Ach cool, kannst du verlinken sozusagen. Und genau, da machen wir viel über Meta und das funktioniert dort auch recht gut. Also das funktioniert besser als LinkedIn bei.
Uns Meta und LinkedIn wollte da nicht.
Liefern oder was, Aber da haben wir auch ein BSL Funnel gefunden, der gut funktioniert. Und da wir als Zielgruppe auch viele Agenturen haben, Recruiting Agenturen und HRler und die erreichen wir über Meta gut, Hätten wir jetzt super Target Audience, so größere Unternehmen, dann müssen wir wahrscheinlich auf LinkedIn gehen. Aber da wir aktuell, da haben wir auch gar keinen Sales, also nicht mal einen Sales Mitarbeiter, das ist alles Product LED. Ach cool, die Leute gehen in Free Trial und entscheiden dann zu bezahlen. Und wenn wir das jetzt switchen, also auch eher auf Enterprise Sales gehen, dann werden wir mit LinkedIn wieder mehr machen. Aber aktuell, um die kleineren Unternehmen zu gewinnen, ist Instagram für uns. Also Meta funktioniert auch sehr gut. Man muss es immer mal testen. Also auch wir haben auch ein Case mit einem Softwareunternehmen, die haben Online Shops als Zielgruppe, da funktioniert auch Meta besser.
Spannend. Wo man ja so denkt, so ja, das LinkedIn prädestinierter wäre, aber wahrscheinlich die Onlineshop Besitzer, die sitzen alle da.
Also aber die Online Shops ist eigentlich logisch, weil die Online Shops machen Werbung selbst für sich auf Meta, deswegen hängen die auch darum.
Stimmt, stimmt. Dann gucken wir mal, was da so abgeht.
Ja, ist eigentlich. Aber ich bin vorher auch nie drauf gekommen, habe gesagt, LinkedIn muss funktionieren, das kann nicht sein. Da haben wir es irgendwann mal getestet und mittlerweile haben wir hier im Unternehmen auch zwei Leute eingestellt, die sehr gut Meta Ads machen und deswegen kombinieren wir das. Also wir sind mittlerweile für Softwareunternehmen auch so ein Inkubator, wo wir sagen, so ein Lead Inkubator. Wir schauen uns einfach an, über welche Kanäle ist es am effektivsten. Ist es LinkedIn, Google, Meta, ist es alles drei zusammen, Multichannel mäßig, also omnipräsent und dann schauen wir, was da am besten funktioniert. Aktuell ist es aber noch So, dass in 80 Prozent der Fälle LinkedIn gewinnt.
Ja, stimmt. Wäre auch ärgerlich, wenn es dann nicht so wäre. Dann muss man zu Meta wieder zurück und dann freut sich wieder Mark Zuckerberg, dass er das ganze Geld bekommt. Das ist gut, dass sich da LinkedIn wirklich in den letzten Jahren irgendwie bewährt hat, irgendwie gut funktioniert. Wie hast du dich denn unternehmerisch eigentlich aufgestellt? Wie sieht ein Alltag sozusagen bei dir aus? Ist so Agentur wirklich, dass man noch sehr tief in den ganzen Prozessen irgendwie drin steckt? Oder schafft man es wirklich auch ein Großteil an sein Team abzugeben? Wie sieht da so dein, wie sieht da so deine Woche aus?
Tatsächlich kann man mittlerweile schon viel abgeben, aber man, ich mache immer noch ein paar Projekte mit, aber einfach weil es mir Spaß macht. Also deswegen habe ich mich ja auch an einem Softwareunternehmen beteiligt und mache dort das Marketing, weil es mir Spaß macht. Also es ist immer so dieser, die Leute sagen immer so, ja, frei und nix, du machst nichts mehr, aber was machst du?
Macht man dann den ganzen Tag? Ja, golfen kann man auch nur.
Und ich habe nicht identifiziert, dass mir gewisse Projekte Spaß machen. Ich habe jetzt keinen Bock, Creatives zu designen oder Texte zu schreiben. Aber so diese strategische zu implementieren, die Funnels in gewissen Projekten oder so dieses Narrativ zu schaffen, wo man hin will mit den Videos, das macht mir super viel Spaß und das mache ich auch gerne und den Rest macht das Team im Prinzip.
Aber das ist doch cool, dass man sich so die Rosinen rauspicken kann und die Arbeit machen kann, auf die man richtig Lust hat. Und dann, wenn man wirklich Kunden da sitzen hat, mit denen es auch irgendwie Spaß macht, zusammenzuarbeiten. Ich habe das Gefühl, das würde mich noch so interessieren. Auch vielleicht auch der Zielgerade von dem, von dem Interview Ich habe das Gefühl, keine Ahnung, wir haben uns ja auch irgendwann ran getraut, Ads zu schalten, also wirklich so, keine Ahnung, irgendwann naiv wahrscheinlich losgelegt. Du hast vielleicht auch als Dienstleistung damit angefangen und dann irgendwann auch für deine Agentur. Ich habe das Gefühl, dass ich irgendwann aufgehört habe, Leuten zu sagen, dass sie schalten sollen, weil ich habe das Gefühl, die Hürde gerade für Gründer oder so ist häufig so hoch Werbeanzeigen zu schalten, das irgendwie total schwierig ist zu sagen, ja mach es einfach, weil man selber weiß, wie lange der weg ist, bis man das irgendwie lernt. Was würdest du befreundeten Gründern irgendwie sagen, die sagen, hey Maurice, ich habe irgendwie vor, Ad zu schalten, würdest du mir das empfehlen oder nicht? Wäre mal spannend zu hören, was du darauf antwortest, weil ich habe bis heute da irgendwie nicht so die perfekte Antwort gefunden, weil man halt eine gewisse Risikobereitschaft auch aus meiner Sicht haben muss, um mit dem Thema irgendwie zu starten.
Ja, also wenn Ads, muss man sich einfach im Klaren sein, dass man theoretisch jetzt mal 5000 Euro Spielgeld nimmt und testet, so wie wenn du ins Casino gehen würdest und würdest sagen, okay, ich habe jetzt hier 5000 und damit teste ich jetzt, ob ich hier rausgehe mit 50 oder mit 0 so, aber der Vorteil bei den Ads ist, du machst Learning und selbst Wenn du die 5000 Euro ausgibst, dann kann es sein, dass du danach was gefunden hast, was funktioniert. Im Casino ist Geld weg und die Chancen sind immer gleich. Deswegen lieber dann das Geld für Ads einsetzen.
Bin ich vollkommen bei dir, weil du kriegst ja, was weiß ich, du kriegst Creatives raus, du kriegst Titel raus, die gut funktionieren du kannst sehen, ob dein Funnel funktioniert etc. Und das ja wirklich so Sachen, wo du nach und nach dann immer mehr Erfolgsfaktoren hast, bis du irgendwann bestenfalls eine relativ hohe Treffsicherheit hast, dass dein Prozess irgendwie funktioniert. Und ich glaube, es gibt ja auch nur die zwei Weichen, habe ich das Gefühl, zumindest mein Bauchgefühl. Ich weiß nicht, wie du das siehst, so bei BB Unternehmen Nimm mal wirklich Software, nimm mal Agenturen. Es gibt doch nur die Abweichung. Entweder baust du ein Sales Team auf oder du schaltest irgendwann Ads. Und ich habe das Gefühl, da muss man sich doch irgendwie fundamental entscheiden, ob man den einen oder den anderen Weg geht oder nicht.
Also ich kenne auch Agenturen, die machen noch Kaltakquise, nur outbound und bei denen funktioniert das auch gut.
Ich glaube, da muss man immer.
Das kann doch nicht sein mit dem Report. Wieso funktioniert das nicht? Ihr müsst es schaut euch unseren an, macht den nach oder Aber ja, das ist, ich weiß auch nicht, woran das dann manchmal liegt. Das Ziel ist natürlich beides, aber genauso wie für uns zum Beispiel das Thema Sales nicht so gut Outbound, Also wie gesagt, Outbound Mailings funktionieren geil, aber Kaltakquise. Ich muss sagen, ich habe darauf auch einfach keinen Bock mehr dann gehabt, das zu machen, weil die Leute, das ist auch einfach keine geile Arbeit. Da musst du die Leute immer motivieren, das zu machen. Das kostet mich voll viel Energie gekostet und immer gucken, okay, da muss jemand reinkommen. Du kostest mindestens auch Geld reinbringen, weil ansonsten Vertrieb darf kein Geld kosten und hatte ich irgendwann einfach keinen Bock mehr drauf.
Ich glaube, das hängt immer an der persönlichen Präferenz wahrscheinlich auch des Gründers, ob man, was weiß ich, selbst der Cold Caller ist und sein Team da motivieren kann oder ob man halt mehr Bock hat auf irgendwie Inbound. Das ist cool, dass du das auch noch mal bestätigst, weil ich habe das Gefühl, ja, ist bei mir genauso. Keine Ahnung, ich musste zwei Tage Cold Calling machen, um zu wissen da, dass das auf jeden Fall nicht meine Strategie wird und halt auch gesagt habe, das Marketing übernimmt eher das Heavy Lifting bei mir und im Sales mache ich dann gefühlt noch ein bisschen Fragen beantworten und Angebotsdetails erklären, aber da muss ich jetzt keine irgendwie keine Stunts mehr machen oder irgendwelche Kaninchen aus dem Hut zaubern und das hat das Leben deutlich leichter gemacht. Aber viele Leute haben, glaube ich, gar nicht diese Klarheit darüber, welche Präferenz sie haben. Und ich glaube, das muss man so ein bisschen gewinnen.
Auch schon immer viel Content gemacht.
Genau, ich habe viel Content immer gemacht. Das hat immer gut funktioniert. Ich glaube, ja, ich habe nie so richtig Ads lange irgendwie professionalisiert und habe jetzt aber das Gefühl, dass wir da einen ganz guten Prozess irgendwie haben und spiel jetzt so ein bisschen mit Frontend Offers rum im BB Bereich. Wir hatten immer schon so einen kleinen LinkedIn Kurs. Genau, der gut funktioniert hat. Ich will jetzt aber gerne irgendwie mal ein bisschen hinkommen, dass man wirklich wie bei Online Shops, keine Ahnung, 1000 Euro reinschmeisst pro Tag und 2000 zurückkommen. Das ist irgendwie so meine nächste Challenge für Q, wo ich irgendwie Lust drauf habe. Und Da ist halt LinkedIn auch ein großer Schlüssel, weil da haben wir auch, ja, hatten wir auch glaube ich 2021 oder so, haben wir das schon mal geknackt, wo ich wirklich 20 bis pro Monat ausgegeben habe und auch relativ solide so viel zurückgekommen ist, dass zumindest Break Even gefahren bin, aber dann natürlich das Thema mit Social Selling und Content sich auch ein bisschen mehr ausgelaufen hat. Ich glaube, ich habe da jeden erreicht gefühlt mit dem Kurs, dass man jetzt irgendwie ein neues Thema wieder auf die Bühne bringen muss. Aber da freue ich mich drauf.
Ganz cool. Aber genau, mit LinkedIn kann man auf jeden Fall gut was machen, aber Meta sollte man auch nicht unterschätzen. Also wir nutzen mittlerweile einfach alles und wir haben immer, wo wir dann sagen, okay, wir haben ein gewisses Marketing Budget, wo wir sagen, okay, so viel bis K zum Beispiel können wir verteilt, geben wir aus und wie sie es dann verteilt, unterscheidet sich halt immer so von.
Monat zu Monat und ist auch abhängig von der Performance. Was macht denn Google eigentlich? Wie läuft das denn noch?
Also ich muss sagen, bei Google haben wir mittlerweile alles rausgeworfen, außer ein Keyword und das ballert. Manchmal ist es so, das funktioniert ja geil.
Manchmal ist es sowas, dass man dann wahrscheinlich nicht viel braucht, sondern nur das eine und das aber funktioniert wunderbar.
Da können wir halt irgendwie maximal drei Euro ausgeben zwar nur, aber wir wissen halt immer, darüber kommt eigentlich safe jeden Monat einer, im Worst Case alle zwei Monate.
Geil. Spannend. Aber das ist auch cool, dass ihr euch diese Flexibilität bewahrheitet habt. Da gibt es wahrscheinlich viele Leute, oh man, Wir sind diese LinkedIn Ads Agentur, alles andere ist verboten. Aber ich glaube, das ist ja eine coole spitze Positionierung auch ein Stück weit die Leute kommen rein und dann kann man ihnen ja auch erklären, hey Leute, wir testen auf jeden Fall auch die anderen Kanäle, damit wir die beste Performance für euch rausbekommen. Maurice, es war mir eine große Ehre. Wo sollen denn alle Leute hingehen, wenn die an dem, was ihr tut, interessiert sind?
Am besten können Sie mich auf LinkedIn erreichen. Natürlich, wenn sie mich persönlich erreichen.
Geil wäre, wenn du jetzt gesagt hast, bei Instagram.
Maurice Braun oder wenn ihr euch unsere Seite anschauen wollt, mal mit jemand anderem sprechen wollt, dann ww inno one de.
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