So schreibst du jede Woche virale LinkedIn-Posts mit Tim Jaschke
7 Apr 2025 · 50 min
Podcast interview (recorded April 7, 2025) in which Robert Heineke interviews copywriter/LinkedIn creator Tim Jaschke about how to write viral LinkedIn posts. Key themes: be patient and set goals (lead gen, expert positioning, reach); focus on hooks and unique angles; choose a sustainable format (Tim favors text posts); maintain an idea pipeline (Apple Notes + weekly writing sessions, with ~30% spontaneous posts); responsibly use AI as a drafting/ideation aid; business lessons on moving to a retainer model and raising prices.
Questions this episode answers
February 2023.
Approximately 20 hours per week.
About 5 posts per week (weekdays).
He writes LinkedIn posts every morning between 08:00 and 09:00 (for about five years).
About 30% of his posts are written and published on the spot (within ~10 minutes).
Chapters
Ich freue mich heute auf einen ganz besonderen Gast und zwar Tim Jaschke ist da und vielleicht als kurzes Intro. Ich glaube, es gibt kaum jemanden, der nicht schon einen Post von dir in seinem Feed hatte. Und aus dem Augenwinkel, Tim, habe ich natürlich ganz genau geguckt, was du da treibst über die Monate und Jahre. Und ich dachte mir, es wird Zeit, dass wir mal persönlich miteinander sprechen und ich freue mich, dass du da bist.
Hi Robert, freut mich, dass ich dabei sein darf.
Lass uns reinspringen. Ich glaube, was sehr, sehr spannend ist, ist wirklich es immer wieder hinzukriegen, Content zum Fliegen zu bringen. Und ich glaube, es gibt wahnsinnig viele Leute, die irgendwie davor sitzen jeden Tag und ich selbst, keine Ahnung, 5 Jahre zurückgespult, weiß noch, wie ich mir einen abgebrochen habe, überhaupt mich erstmal zu trauen, den ersten Post zu machen. Und dann hat es wirklich Monate gebraucht, bis irgendwie mal ein Post dabei war, der vielleicht 50 oder 100 Likes irgendwie hatte. Du machst das ja tagtäglich als Werbetexter. Was würdest du so rückblickend vielleicht auch irgendwie drauf, wenn du drauf guckst, was sind so die größten Tipps, die du vielleicht Leuten mitgeben würdest, die gerade noch so am Anfang stehen beim Thema Content Marketing?
Ja, gute Frage. Also ich bin ehrlich, meine ersten 50 Beiträge waren auch einfach schlecht. Da muss, glaube ich, jeder durch. Und das ist vielleicht der erste Tipp, den ich mitgeben kann. Am Anfang ist es mit sich gnädig sein. Genau, um einfach einfach durchzuhalten und es nicht überzubewerten. Wenn die Beiträge am Anfang keine Reichweite generieren, keine Reaktionen generieren, das ganz normal. Da muss jeder durch, der nicht schon in der Offline Welt irgendwie berühmt ist oder so. Nein, jeder, der sich primär Online Namen machen möchte, der muss erst mal durch das Tal der Tränen der geringen Reichweite und dann peu à peu sollte sich das natürlich steigern. Zweiter Tipp, den ich mitgeben kann, ist von Anfang an dir eine Zielsetzung zu geben. Weil was passiert dadurch? Du generierst automatisch Ideen, die auf deine Zielsetzung einzahlen, wie zum Beispiel, wenn ich selbstständig bin, ist eine sinnvolle Zielsetzung zum Beispiel Lead Generierung, Aufträge gewinnen oder für ein gewisses Thema als Experte wahrgenommen zu werden. Das kann ich dir auch mitgeben.
Oh, Das wäre auch spannend, wenn wir da ein bisschen so eintauchen, was ist deine Brille auf sozusagen Content? Was ist für dich sozusagen vielleicht auch nicht die primäre Kennzahl, aber so die Überschrift. Ist es, dass du fürs Thema Copywriting irgendwie bekannt sein willst? Ist es etwas, dass du schon auf die Reichweite guckst und überlegst, hey, wie schaffe ich es irgendwie, dass ich mehr Leute erreiche? Oder ist es etwas so, solange ich mit einem Post regelmäßig irgendwie eine Anfrage bekomme, ist das Richtige. Wie sieht da dein Modell aus? Würde mich wahnsinnig interessieren.
Gute Frage. Am Ende des Tages sind es bei mir aktuell drei Zielkategorien. Wie schon genannt, dadurch, dass ich selbstständig bin, will ich natürlich Aufträge generieren über LinkedIn Content, weil ich investiere circa 20 Stunden die Woche all in all in meinen LinkedIn Kanal und würde ich dadurch nicht anfragen und Textaufträge generieren, würde ich einen halben Vollzeitjob an Zeit jede Woche verschwenden. Deswegen ist das die erste Kategorie und hier schaue ich natürlich, wie du auch gesagt hast, macht total Sinn, da einfach auf die generierten Anfragen zu schauen und vor allem auch die Leute ja zu fragen im Termin. Dann hey, wie bist du auf mich aufmerksam geworden? Dann Sagen Sie über LinkedIn, sagen bei mir 90 Prozent bestimmt der Leute. Dann schreibe ich mir das auf und weiß, okay, hey, die Leute kommen auch echt über LinkedIn und nicht über irgendwas anderes. Dann zweite Zielsetzung ist, wie du gesagt hast, Meinungsführer, Experte im Thema Copywriting zu sein, heißt, ich bin darauf aus, irgendwie regelmäßig über meine Arbeit zu erzählen. Das heißt, ich teile entweder Tipps, Erfahrungswerte, konkrete Kundenprojekte, wenn das möglich ist, weil in der Theorie diese Art von Content eben auf das Ziel einzahlt und mich für dieses Thema bekannt macht. Plus auch heute ist ein gutes Beispiel, ich komme in Podcast rein, um über meine Themen, zum Beispiel Content Marketing zu sprechen, weil auch das dann einzahlen kann auf den Experten, außer ich erzähle komplett Mist, dann eben nicht, aber das wollen wir nicht hoffen und so sehe ich auf Content. Und das dritte ist, ja, machen wir uns nichts vor, Social Media Content soll Reichweite generieren, soll Aufmerksamkeit generieren und da ist es bei mir nicht immer zu 100 Prozent entscheidend, ob das in der ersten Linie nur für mein Thema ist, sondern ich nutze auch gezielt Themen, wo ich weiß, okay, die sind entweder gerade im Gespräch, heißt, sie haben ein kleines Aufmerksamkeits Monopol, zum Beispiel gerade auf LinkedIn und gehe gezielt eben in diese Themen rein, weil ich weiß, damit werde ich eine hohe Grundreichweite erreichen und kann dann in den darauffolgenden Posts die Leute quasi wieder qualifizieren, indem die Leute da einfach weggehen, die nichts mit Texten anzufangen haben. Aber so ist quasi der kleine Aufbau. Ich mache manche reichweitenstarke Post, die eher mainstreamig sind. Die Leute, die dann mir folgen, lesen die nächsten Beiträge dann die, die sich für Thema Texte interessieren, bleiben da, die anderen gehen wieder und so steigt netto aber irgendwie doch meine Reichweite an relevanten Followern und Kontakten.
Ja. Kannst du da verraten, was du an Reichweite hast in den letzten 90 Tagen?
Ich kann es dir jetzt, warte, ich sag's dir auf die Zahl.
Genau, wir brauchen tagesaktuell, also wir Schreiben.
Donnerstag, den 16. Januar 2025 14 Ach.
Und.
Ich habe in den letzten.
7.
In den letzten 7 Tagen Impressionen generiert und in den letzten 90 Tagen waren es. Circa.
Holy shit. Ja, aber ich glaube, der Punkt von dir, Tim, und da springe ich gerne gleich mal rein, was halt schön ist als Texter, ist natürlich dein Content, deine Arbeitsprobe. Also das finde ich so absurd. Es gibt halt immer noch Copywriter da draußen, die teilweise selber nicht mal posten auf LinkedIn und das ist so das Verrückteste für mich. Und dann gibt es noch welche, die teilweise dann irgendwie Post mit fünf Likes haben und Leute trotzdem bei diesen Leuten dann buchen. Und ich meine, bei dem Job, den du hast, ist es ja so super einfach transparent, ob man das Handwerk verstanden hat oder nicht. Und was ich noch schön finde, was du gerade gesagt hast, dass doch noch, und da würde ich auch gerne mal dein Argument sozusagen hören, weil wir hören immer wieder und wir sind auch irgendwann drauf gekommen, was wir zum Beispiel versuchen, wenn wir mit Gründern und Geschäftsführern zusammenarbeiten und das funktioniert natürlich nicht in jeder Branche, aber wir versuchen so Ansichten in 90 Tagen zu knacken. Das ist für viele schon ein sportliches Ziel, aber wir haben einfach gemerkt, dass wenn der Content auch wirklich Leute erreicht ist, natürlich leichter die Leute in Funnel zu bekommen, in den Web Webinar zu bekommen und daraus auch Kunden zu machen. Und was ich verrückt finde, ist, dass immer noch Leute da draußen gibt, die irgendwie dann diesen Leuten erzählen, Reichweite ist nicht alles. Und da würde mich auch deine Meinung mal zu interessieren, weil du ja auch irgendwann drauf gekommen sein musst, zu merken, einfach nur Content posten bringt es irgendwie nicht. Ich muss ja schon drauf optimieren, dass ich auch Leute erreiche. Gab es irgendwie so einen Schlüsselmoment oder wo dir das klar geworden ist?
Ja, also Reichweite ist alles an sich. So den Satz kann ich nicht unterschreiben, sondern muss immer irgendwie was beifügen. Da bin ich ganz deiner Meinung. Ich bin davon überzeugt. Und Social Media dreht sich um Reichweite. Jede Plattform auf dieser Welt ist nur attraktiv für User wegen organischer Reichweite. Und LinkedIn ist da eben seit Jahren sehr gönnerhaft. Deswegen sind so viele Leute darauf gekommen und sind dort jetzt mittlerweile aktiv. Deswegen, es geht alles um Reichweite, aber es geht eben darum, was du dann machst. Das ist immer so mein Credo. Es geht im ersten Schritt darum, Reichweite zu generieren. Dann geht es darum, aus dieser Reichweite Nachfrage zu generieren, eben indem du Leute dann auf dein explizites Thema bringst. Und dann geht es darum, aus dieser Nachfrage wirklich zum Beispiel Leads und Aufträge zu generieren. So ist es, würde ich sagen, irgendwie nachgelagertes Modell. Aber Fakt ist, wenn man die Reichweite wegnimmt, dann bricht alles zusammen. Also Reichweite ist essentiell.
Das ist so witzig, dass, also für uns beide ist es, glaube ich, absolut selbstverständlich, aber ich kenne so viele Leute, die sich immer noch damit irgendwie beweisen und auch so ein bisschen angeben, dass sie Halt, keine Ahnung, 7 mal pro Woche posten. Also die Häufigkeit der Post ist dann sozusagen ihr Erfolgsmerkmal. Dann guckst du irgendwie drauf, aber natürlich hat jeder Post irgendwie 10 Likes oder so. Und bei denen auch diesen Shift hinzubekommen, ist cool, die Bestätigung auch von dir zu bekommen, dass wir häufig sagen, hey, geh lieber auf drei Post pro Woche runter oder mach vielleicht auch nur zwei Post, aber nimm dir für die dann wirklich Zeit und steck da lieber einen Kopf rein, als ob du irgendwie sieben mittelmäßige Posts irgendwie machst. Lass mal rein hüpfen, das würde mich wirklich interessieren. Ich kann mir vorstellen, Tim, mein Bauchgefühl wird mir sagen, dass du so kreatives Genie bist und ich mir vorstellen kann, dass es keinen systematischen Prozess für deinen Content gibt. Ich kann aber auch völlig daneben liegen. Was mich wahnsinnig interessieren würde, ist, wie du auf die Ideen kommst, weil ich habe das Gefühl, keine Ahnung, wenn man das sehr lange macht, hat man so ein Auge für Stories entwickelt, es passiert irgendwas im Alltag und man kann sehr schnell bewerten, ist das eine Story wert oder nicht. Und ich bin sehr daran interessiert, auch gerade in den letzten Wochen denke ich sehr viel darüber nach, wie bringt man das Leuten bei, die noch nicht dieses Auge haben. Und ich finde es unglaublich schwierig und fände auch spannend von dir mal zu hören, vielleicht den Ansatz, wie kommst du auf die Stories, die du erzählst und wie würdest du vielleicht auch Leuten irgendwie das erklären, was ist eine Story wert? Also und was ist halt keine Story Story wert, ne?
Sehr witzig. Da mache ich mir tatsächlich auch viele Gedanken drüber und ich glaube, also ich weiß nicht, wie es bei dir ist, aber mein Gehirn ist mittlerweile versaut, so dass ich denn die Welt in Content.
Ich denke nur noch Headlines.
Ja wirklich genau, ich denke auch in Headlines und Content Pieces, wenn ich durch die Welt wandere. Und das ist aber glaube ich jetzt für die meisten Leute, die sind noch nicht an diesem Punkt auch gut für sie teilweise. Deswegen würde ich glaube ich mal ein paar Jahre zurückspringen, nämlich als ich auch angefangen habe mit Content Erstellung auf LinkedIn. Und da war es so, dass ich eben mir explizit überlegt habe, was die zielsetzung, also damals 2000, also vor fünf Jahren, crazy lange her, 2020 war ich damals noch angestellt und wollte nebenberuflich Aufträge generieren, meine ersten Textaufträge für andere Unternehmen, das war meine Zielsetzung. Und dann habe ich mir überlegt, okay, es ist sinnvoll zu etablieren über meinen Content, dass ich mich mit dem auskenne, was ich anbiete. Damals waren SEO Texte, das heißt, mein allererstes Content Format damals war tatsächlich Videoform, wo ich einfach die absoluten Anfänger Basics von SEO erklärt habe, weil in meiner Theorie war einfach dieses Ding, hey, du gibst Mehrwert, Mehrwert, MehrWert dann irgendwann kannst du auch mal fragen und die Leute dazu einladen, vielleicht mit dir einen Termin zu buchen. Das war so mein erstes Play. Also ich habe überlegt, Zielsetzung SEO, Textaufträge generieren, schaffe ich dadurch, dass ich den Leuten zeige, ich weiß, wovon ich spreche, vielleicht bin ich auch auf Video sympathisch nachwirkend, kann ich sagen, Text liegt mir deutlich mehr. Video war nicht so optimal damals, aber hey, auch das ein Learning. Und dann habe ich aber gesagt, okay, es ist so nischiges Thema SEO und ich kriege genau das, was wir eben besprochen haben. Ich kriege nicht wirklich Traffic auf das Profil. Sollte ja meine Freunde kommentieren, irgendwelche Bekannte aus Goodwill, so weil sie mich supporten wollen, auch das natürlich schön, aber das Profil ist nicht gewachsen. Und dann dachte ich, okay, dann wie kann ich denn aufmerksam generieren? Also wie kann ich Leute dazu bringen, erstmalig überhaupt einfach meinen Namen im Feed zu sehen? Und dann habe ich überlegt, okay, wir haben das Jahr 2020, weltweite Pandemie Krise, ein Riesenthema natürlich Homeoffice. So und damals war es noch okay, über Homeoffice zu schreiben. Jetzt mittlerweile ist ja nicht mehr so beliebt, aber damals war es natürlich halt einfach ein Thema, das jeden, und ich meine wirklich jeden LinkedIn User interessiert hat, weil alles war neu. Es ging gerade einfach massiv um dieses Thema überall auf jeder Plattform. Das heißt, war einfach sinnvoll, dieses Trendthema zu nutzen. Und dann habe ich eben auch überlegt, okay, wie kann ich es ein bisschen twisten, dass es zu mir passt. Und dann habe ich halt so irgendwie mich immer an diesem Schreibtisch gefilmt und gesagt, hier bin ich 12 Stunden am Tag dran gefesselt, quasi an diesen Schreibtisch so ein bisschen dokumentiert und zwar unterschwellig, ja immer, okay, der schreibt dann die ganze Zeit Texte, also ein bisschen unterschwellig kommuniziert, ja, ich schreibe den ganzen Tag Texte, ich mache das gerne, es macht mir Spaß. Aber als Aufhänger habe ich dieses Thema Homeoffice, Remote Work, wie ist man produktiv im Homeoffice, was kann man nutzen, wie gestaltet man seinen Tag? So habe ich das gemacht und das hat gut funktioniert.
Das ist ein super wertvoller Tipp, weil das ist ja sozusagen heute, fünf Jahre später immer noch so relevant, dass man ein gutes Gefühl dafür haben muss, was sind so Themen, die ganz Deutschland sozusagen oder ganz LinkedIn interessieren und dass man da dem irgendwie so einen Spin gibt von sich selbst. Also dass man nicht der zehnte ist mit irgendwie, keine Ahnung, warum wir Remote First Company geworden sind, sondern irgendwie was Neues heute fünf Jahre vorgespult. Also vielleicht noch mal das zusammenzufassen, was du eben gesagt hast. Unglaublich wertvoll, so vom potenziellen Kunden zu kommen, also der, der nach SEO Aufträgen sozusagen oder nach jemandem sucht, der SEO ihn unterstützt und da einfach Content drum zu machen, ist sozusagen auch bei uns ist einfach Expert Content die Kategorie, so wie das getauft haben Und dann bist du sozusagen, wir haben die größere Kategorie darüber einfach so Social Content genannt, weil wir einfach beobachtet haben, dass meistens die die breiteren Themen sind und dann hast du die Kategorie dazu genommen, um einfach noch mal deutlich mehr zu erreichen. Und ist das dann schon relativ früh aufgegangen? Also hat das mit dem homeoffice und der SEO Kombination sozusagen funktioniert?
Ja, tatsächlich. Mein erstes virales Content Piece auf LinkedIn war auch wieder ein Video, wo ich so klassifiziert habe, 5 Homeoffice Typen, geil, einmal so der Überoptimierer, einmal war es der, der nichts macht, sondern im Bett einfach chillt und die anderen weiß gar nicht mehr, muss mal gucken, ob ich das irgendwo noch finde. Und das hat den Zeitgeist perfekt damals getroffen.
Ja, witzig. Was war denn der Moment, wenn du damals auch big in Videos warst? Was war der Moment, wo du gemerkt hast, keine Ahnung, Text ist es vielleicht mehr als Videos und ich gehe mehr auch all in in Text. Ist das irgendwie so über die Zeit entstanden? Wie ist dir das klar geworden?
A war es natürlich ein Positionierungsthema, so.
Ich wollte für Text Videoguy sein. Genau.
B also das weitaus noch wichtigere Argument, einfach Aufwand, weil für ein video content piece ich buchstäblich 20 mal so viel zeit aufgewendet habe wie für einen Text. Und ja, ich hatte Glück damals, dass LinkedIn halt neu war und deswegen sind die Sachen viral gegangen. Die werden heutzutage niemals, die werden wahrscheinlich eher sogar rufschädigend gewesen.
Negative Reichweite, negatives Branding.
Ja, aber damals war es cool, war ein gutes Timing und hat dafür gesorgt, dass viele Leute mein Profil gesehen haben. Heutzutage, wie gesagt, schreibe ich in der Zeit, wo ich ein Video aufnehme, und Cutte bestimmt 10 oder 15 qualitativ hochwertige Textbeiträge.
Ja, ich glaube aber das, was du da auch sagst, ist glaube ich nicht nur von der Positionierung, ist glaube ich auch ein Ding. Aber ich habe auch das Gefühl, man nimmt ja schon bestenfalls, jeder der Content macht auf LinkedIn, nimmt bestenfalls die Identität von einem Content Creator an. Das hat mir unglaublich geholfen. Das ist einfach ein Teil meiner Identität. Und ich glaube, dass man da auch sich drüber im Klar sein muss, welches Format und welche Länge auch einem gut liegt. Ich habe zum Beispiel gesehen, auch wenn ich auf deinen, auch mit welcher Leidenschaft und mit wirklich welches Händchen du dafür hast, bin ich so weit weg davon, dass ich so eine Leidenschaft für LinkedIn Content hätte. Wenn du aber sagen würdest, keine Ahnung, YouTube Longform und irgendwie Videos dreiig eine Stunde oder auch dieses Jahr will ich irgendwie zwei Stunden Videos rausgeben, so Tutorials und solche Sachen, da leuchten meine Augen, irgendwie sowas zu bauen. Und ich glaube, das ist ganz wichtig, auch das Leute noch mal mitzugeben, dass man so sein Format auch finden muss, weil jetzt, keine Ahnung, Video ist der heiße Scheiß und auch Kunden von uns alle so, oh mein Gott, ich lasse alles stehen und ich mache jetzt Videos, um dann wahrscheinlich die gleiche Erfahrung wie du zu haben nach drei Videos, fuck, das ist ja scheiße Aufwand, ohne dass sie einmal irgendwie geschriebenes Wort schon irgendwie sauber gemacht haben, dann in Videos zu springen, dass man glaube ich über die Zeit auch klar werden muss, was ist mein Format irgendwie 100 Prozent.
Also Content darf Spaß machen, davon bin ich überzeugt.
Nicht immer nur mit Schmerzen verbunden sein. Was hast du, das ist eine gute Überleitung, weil keine Ahnung, in den letzten Monaten wirst du es glaube ich auch beobachtet haben, dass Algorithmus und so eine große Diskussion war. Ich muss sagen, keine Ahnung, es gab immer wieder diese Phasen, wo man klar kleinere Veränderungen irgendwie gesehen hat, aber bestimmt vier Jahre bin ich gut gefahren mit irgendwie Text und Bild Post. Also vier Jahre alles entspannt gewesen, ob Social, ob Expert, alles easy. Und dann wirklich glaube ich, es muss irgendwie Ende letzten Jahres oder Anfang letzten Jahres schon gewesen sein, dass wir das artig durchgezogen haben und wirklich alles irgendwie nur noch die Hälfte war, was früher 100 Likes waren, waren immer so Ansichten bei mir relativ grob und plötzlich waren das irgendwie nur noch 5000 und ich so, fuck, das funktioniert nicht mehr. Und dann war ich so, ja keine Ahnung, wir können nicht irgendwie behaupten, dass wir die führende LinkedIn Beratung sind, wenn wir irgendwie das nicht in Griff bekommen und haben dann wirklich exzessiv getestet mit Slideshows, mit Videos, mit irgendwie Lead Magnets und so und haben jetzt einen guten Mix gefunden und auch so eine Hypothese gefunden. Was ich aber bei dir sehr spannend fand, ist irgendwie glaube ich, irgendwann hast du einen Post gemacht, dass du weiterhin bei textpost bleibst und auch Text only. Deshalb würde mich wahnsinnig interessieren, was auch so dein Blick auf den Algorithmus etc. Ist, was da dein Modell ist. Macht dich das verrückt, lässt dich das kalt und wie du da rangehst.
Ja, zweigeteilt. Ich bin einerseits davon überzeugt, dass der Algorithmus einfach eine Blackbox ist, du wirst ihn nicht verstehen können und solltest auch nicht versuchen ihn zu verstehen, weil ich auch wie du oder wie ihr in der Vergangenheit sehr viel analysiert, habe ich jedes Jahr alle meine Beiträge aufgeschrieben. Du kriegst diese Informationen ja nicht mal von LinkedIn direkt, so wie viel Impressionen und so das generiert hat. Und mittlerweile versuche ich nicht mehr den Algorithmus zu verstehen. Ich fokussiere mich jetzt mittlerweile stark einfach auf das, was für mich leicht in der Erstellung ist, nämlich Text als quasi primäres Ding und zweites ist dann Text mit Bild, so wie du. Aber auch da dieses Format, da sehe ich die meiste Schwankung.
Das ist ein guter. Ja, das ist ein guter. Was würdest du sagen, was unterscheidet die Sieger von den Verlierern?
Also ich glaube, muss man fairerweise sagen, meine Textposts sind mittlerweile einfach etabliert, also Leute erwarten das von mir, gucken schon richtig und allein dadurch werden die Impressionen gepusht. Plus du brauchst teilweise 20 Sekunden. Ja nur die zu lesen. Das heißt, wenn Verweildauer oder halt so Konsum, also Completion Rate oder sowas irgendeine Rolle spielt, dann müsste das ja dir auch theoretisch pushen. Stimmt. Und das ist nämlich zum Beispiel der Grund, glaube ich, warum Slideshows gut funktionieren, weil du einfach länger im Schnitt Zeit darauf verbringst.
Genau, Aber das würde ja zum Beispiel, genau wie du sagst, auch so ein bisschen Blackbox. Das würde ja wirklich bedeuten, dass so ganz kurze Textposts halt eigentlich nicht fliegen dürften, weil du ja keine riesen Verweildauer hast. Aber trotzdem hast du doch auch solche Post, die, keine Ahnung, Ansichten oder so bekommen, oder?
Ja, das stimmt. Direkt in meiner eigenen Logik getrappt, aber.
Ich bin vollkommen bei dir. Also ich glaube, deshalb bin ich bei dir. Was ich so ein bisschen das Gefühl habe, die Winkel und die Headlines müssen einzigartiger werden. Also ich glaube, dass so unique Stories, die die Leute noch nicht gehört haben, weiterhin fliegen. Keine Ahnung, als ich einen post über die Carnivore Diet gemacht habe und wie ich irgendwie 10 Kilo abgenommen habe, das halt irgendwie nicht so was, was man jeden Tag isst, dass irgendjemand nur noch Fleisch und Eier isst und sowas kriegt dann auch immer noch irgendwie Ansichten. Wenn man aber jetzt irgendwie, keine Ahnung, den 37 LinkedIn Tipp rausgibt, dann holt man wahrscheinlich nicht mehr so viele Leute damit ab.
Stimmt. Ich glaube, die Hook ist wichtiger denn je und das sage ich nicht nur als professioneller Werbetexter, sondern einfach aus so Plattformökonomie oder Mechanik, weil es gibt immer mehr Content. Leute haben aber quasi für jedes Content Piece in der Theorie die gleiche Aufmerksamkeit. Spanne erstmal und entweder du kriegst sie dazu weiterzulesen oder eben nicht. Deswegen verwende ich heutzutage deutlich, wirklich deutlich mehr Zeit in die Hook in den ersten Satz, als zum Beispiel früher, wo du sagst, Bild plus Text einfach eine Bank war. Das konntest du machen, Aber ich glaube, es kommt ein bisschen mehr auf Beitragsmechanik an heutzutage. Und dazu zählt zum Beispiel die Hook.
Ja, da wäre wirklich spannend. Hast du sozusagen eine Pipeline an Content? Also du hast wahrscheinlich auch das Auge im Alltag sozusagen? Könnte eine Hook sein, könnte eine Hook sein. Notierst du dir das irgendwie und ziehst dann aus einem Pool an Ideen sozusagen die Post raus und hast du dann, keine Ahnung, planst du deinen Content vor oder ist es auf Tagesbasis oder wie sieht der Jaschke Content Prozess aus?
Unterschiedlich. Ich halte jede Idee, die ich habe, egal wann und wo, in den Apple Notizen fest. So dadurch allein habe ich eine große Basis, um zu starten. Das sind meistens Headlines oder Stichpunkte und dann, wenn ich es schaffe, setze ich mich einmal die Woche am Wochenende hin und schreib Beiträge vor. Aber ich muss zugeben, die Realität sieht anders aus. Diese kleine Besessenheit mit Content. Ich liebe auch einfach halt den Rush, eine Idee zu generieren und on the spot mit der Welt zu teilen und es direkt rauszuhauen in so einem kleinen ohne Bild einfach nur Text. Das heißt, ich würde sagen, 30 Prozent meiner Beiträge entstehen wirklich so in der Sekunde und sind dann 10 Minuten später hau ich sie raus. Der Rest ist eher geplant.
Ich wollte gerade sagen, das ist ja auch das Charmante an so kürzeren Textposts, dass man da relativ zügig, wenn man die Idee im Kopf hat, runterschreiben kann und raushauen kann und nicht noch Gedanken um Bild etc. Machen muss. Hast du ja, du hast wahrscheinlich mehr Ideen als Post, aber hast du mehr Posts, als du auch postest? Also zum Beispiel, keine Ahnung, ich komme sehr dahin, was wir zum Beispiel in den letzten Monaten gemacht haben, dass wir wirklich alle Stories, die ich auch so gesammelt habe mit meinem Team am Ende runter gehen, sozusagen auch Apple Notizen und dann alle so ein bisschen mit Malte zusammen aus meinem Team bewerten, Welche Stories könnten irgendwie was sein und die dann sozusagen ausformulieren. Ich habe das Gefühl, warum ich das nur erwähne, ist, dass viele Leute so eine Idee haben und ist direkt ein Post, aber gar nicht so fünf Ideen drüber nachdenken und sich die beste schnappen. Das ist wahrscheinlich bei dir ähnlich, dadurch, dass du mehr Ideen hast, als du postest, oder?
Ja, ich habe deutlich mehr Ideen und manche sehen auch, bin ich ehrlich, nie das Tageslicht, weil ja oft manchmal auch besser, weil es war doch dann nicht so eine gute Idee und Aber klar, man wird mäkelig irgendwo natürlich auch wenn du fünf Ideen hast, die du bewerten kannst und dann die beste rauspicken kannst. Genau. Was ich nur immer schaue, ist, dass du jetzt nicht nur, weil du die Wahl hast, automatisch nur noch einen davon postest, sondern man sollte schon anstreben, ja irgendwann. Also einen hohen Prozentsatz der generierten Ideen auch irgendwie zu verwerten, ob es jetzt in einem eigenen Beitrag ist oder zwei kombinieren, kann manchmal auch sinnvoll sein, weil sonst wirst du irgendwann auch wieder frustriert, weil du das Gefühl hast, du hast kein Output, weil du so viel generieren Ideen generierst, aber dann nichts zu Papier bringst.
Du ja da hast du absolut recht. Wie sieht es denn aus mit der Frequenz eigentlich? Du postest täglich auch am Wochenende oder.
Wie häufig auch das massiv abhängig von der verfügbaren Zeit. Ich würde sagen fünf Beiträge sind das Minimum also jeden Wochentag. Da bin ich seit 5 Jahren einfach darauf geprimed und trainiert das einfach zu machen Jeden Morgen zwischen 8 und 9 Uhr seit fünf Jahren schreibe ich LinkedIn Beiträge. Das wird sich auch nicht mehr ändern und Wochenende ist immer optional. Wenn ich irgendwie arbeite, dann führe ich das auch am Wochenende fort. Wenn ich unterwegs bin oder irgendwie mal einfach keine Lust habe, dann leicht das Wochenende aus.
Ja, das ist doch fair. Was ich super charmant finde Tim ist ich habe das Gefühl ein Format und ich habe das Gefühl das zieht sich auch durch deine Post so durch ist dieses auch über die Realität zu sprechen. Also hört sich jetzt banal an, aber ich glaube du hast es auch erkannt Alle reden auf LinkedIn immer nur dass sie was sie für tolle Hechte sind und das jetzt keine Ahnung neuer Mitarbeiter, neuer Porsche, neue Uhr und ich glaube in deinen Post finde ich es halt unglaublich charmant auch so sieht die Realität halt aus. Also immer sozusagen diesen Spin irgendwie reinpackst. Ist dir das schwergefallen? Ich habe das Gefühl für viele Leute ist unglaublich schwierig darüber zu reden.
Ich liebe es darüber zu reden, weil es ist ja einfach die Realität. Ich muss.
Ich glaube ich habe auch dein Post mit den Pfandflaschen oder so gesehen und ich dachte mir auch keine Ahnung, ich saß auch vor ein paar Jahren im Büro und hab fucking Ikea Stühle und Tische aufgebaut stundenlang und hatte noch nicht das Auge dafür, dass halt ein perfekter Post ist, weil es ist halt die Realität wie du sagst 100 Prozent.
Ich glaube man darf jetzt das nicht überbewerten, was so ein Beitrag ist am Ende. Ja das sehen vielleicht dreiig Leute, aber wird dich jemals jemand darauf aussprechen auf diesen einen Beitrag? Wahrscheinlich nicht. Wird sich das irgendjemand länger als zwei Tage merken? Wahrscheinlich auch nicht Und deswegen bin ich da mittlerweile eigentlich so, dass ich denke ich ja ich teile meinen Alltag genauso wie er passiert, weil genauso würde ich es ja auch jemandem auf der Straße erzählen, so wenn ich da hier im Jungbusch in Mannheim mit dem Pfandbeutel rumrenne, dann ja, was soll ich sagen, läuft.
Richtig gut bei mir. Ja, ich muss hier nur kurz was wegbringen.
Genau. Das Dritte ist, es ist halt einfach sinnvoll, wenn du dann wieder so ein bisschen über Social Media dir Gedanken machst, weil es macht immer Sinn, eine Mindermeinung zu vertreten oder ein Thema aus einer Perspektive zu betrachten, die konträr ist zum Mainstream, weil automatisch du herausstichst und überdurchschnittlich viel Aufmerksamkeit dadurch bekommst.
Und das ist das Verrückte, habe ich das Gefühl, dass dieser Winkel irgendwie auch seine Schwäche und irgendwie Fehler und so zu teilen, immer noch ein Verhältnis von 1 zu 100 auf der Plattform gefühlt hat. Also auf 100 Erfolge hast du einen, der irgendwann mal sagt, ja, läuft bei uns nicht. Ich weiß nicht, ich glaube, das muss irgendwie letztes Jahr gewesen sein oder so Erster Post in dem Jahr und alle haben erzählt, wie toll ihr letztes Jahr gelaufen ist und meine Headline war. Ich habe alle, muss ja davor gewesen sein, alle meine Ziele 2022 verfehlt und ist halt viral gegangen, der Post und ich habe das Gefühl, diese Brille muss man auch so ein bisschen haben, So was wie du auch sagst, was erzählt der Markt, was machen alle und wie kann man das Gegenteil davon eigentlich erzählen, Was spannend wäre, Tim, es zieht doch auch bestimmte bestimmte Gruppe von Leuten an, oder? Also ich kann mir vorstellen, dass so ein bisschen Resonanzprinzip da auch greift, dass, keine Ahnung, wenn man lustiger Typ ist, sieht man bestimmt Leute an, die auch lustig sind und wenn man so ehrliche Haut ist und auch die Fehler und sowas alles teilt und die Realität wahrscheinlich auch in der Zusammenarbeit sich das irgendwie widerspiegelt, oder?
Voll. Also ich mache ausschließlich gute Erfahrungen mit den Menschen, die ich über LinkedIn kennenlerne, dann mal auf Event sehe oder tatsächlich auch schon ein paar Mal auf der Straße einfach wurde ich angesprochen auf mein Link. Also das passiert tatsächlich und sind immer alles positive Touchpoints, weil ja, ich glaube schon dran, so wie du es in den Wald reinrufst, kommt es zurück. Und wenn du positive, transparente, ehrliche, sympathische Botschaften von dir gibst, dann werden die Leute auch dir eher positiv, sympathisch und ehrlich begegnen.
Ja, das ist schön zu hören, weil das habe ich auch sozusagen gemerkt und das gebe ich auch anderen Gründern immer ein Stück weit mit, dass mit dem Content, den man rausgibt, man auch noch mal ganz andere Leute anzieht. Also keine Ahnung, wir hatten vor ein paar Monaten Event in Hamburg, wo wir unsere Beratungskunden eingeladen haben und das war die coolste Truppe jemals. Irgendwie sind irgendwie alle wie ich, klar, ein bisschen älter, ein bisschen jünger, aber es war so cool irgendwie. Es waren glaube ich fast 40 Leute da und ich dachte mir, wie cool das ist, was Content irgendwie auslöst, dass du genau die richtigen bekommst. Aber wenn man das mal so zu SEO Zeiten so vergleicht oder wenn man nur Werbeanzeigen schalten würde, dann sehen die Leute dein Angebot buchen vielleicht, aber interessieren sich halt null dafür, wer du eigentlich bist und ob es irgendwie passt oder nicht. Und ich glaube, dass gerade als Dienstleister auch einen großen Unterschied macht, ob man gerne mit seinen Kunden zusammenarbeitet oder nicht.
100 Prozent. Am Ende des Tages ist LinkedIn eine Social Media Plattform und Social Media basiert auf gemeinsamen Interessen irgendwo und gemeinsamen Werten, Charaktereigenschaften, Vorstellungen darüber, wie man Geschäfte macht beispielsweise. Deswegen funktioniert es super als Matching Mechanismus.
Ich weiß es noch, wir hatten mal ein Motto und das müssen wir irgendwann mal wieder aus dem Keller kramen, weil mir das gut gefallen hat. Es war irgendwie aim high, move fast and have fun. Und wir hatten das in so einem Roll up im Büro und ist irgendwie ein Interessent reingekommen und meinte mit den ersten zwei Sachen gehe ich einher, Aim high, move fast, aber aus Spaß bin ich nicht hier. Und du kannst dir vorstellen, wie das Gespräch abgelaufen ist, dass wir ja, wir können dir nichts anbieten. Also wenn du irgendwie nicht lachen kannst in der Zusammenarbeit und du dich daran störst, warum sollten wir dann zusammenarbeiten? Der konnte das gar nicht irgendwie realisieren, weil er meinte auch so, hey, ich denke, ihr wollt Kohle verdienen Und ich so, aber egal, wie es mir geht um keinen Preis der Welt irgendwie, keine Ahnung, arbeite ich natürlich mit Leuten zusammen, die irgendwie nicht so richtig Bock darauf haben. Und diese Situation ist auch so hängen geblieben, dass das glaube ich auch die große Chance ist, von Content sein Persönlichkeit zu zeigen. Und dadurch die Leute anzuziehen, die genauso sind.
100 Prozent. So ein Qualifizierungsmechanismus am Ende auch stimmt.
Und so ein bisschen so eine Schutzmauer auch, weil wenn die Leute deinen Content nicht feiern, dann weiß man auch schon, wie es in der Zusammenarbeit irgendwie läuft. Genau, Tim, wir müssen natürlich noch über ein kontroverses Thema reden, was lustig ist. Ich weiß nicht, Scribe IO wahrscheinlich drüber gestolpert und bin da tatsächlich als Investor mit eingestiegen, weil es irgendwie das Tool ist, wonach ich immer gesucht habe im Sinne von es macht vieles einfacher, habe dazu mehrere Post gemacht und ich hätte niemals gedacht, dass man darauf Hate bekommt, aber man kriegt darauf sozusagen Hate im Sinne von, oh Gott, jetzt gibt es nur noch generischen KI Content auf LinkedIn. Und ich dachte mir so, okay, das ist also auseinander gedröselt. So ist mir ein bisschen zu anstrengend, das jetzt im großen Rahmen zu diskutieren. Aber ich glaube, wir beide wissen, dass KI und AI vielleicht dabei helfen kann, eigene Erfahrungen auszu formulieren. Also die Stories im Content würden sich ja nicht ändern. Also ich würde ja nicht irgendwas jetzt posten, was sich ausgedacht hat oder Skript, sondern es kann mir höchstens dabei helfen, irgendwie die Formulierung zu verbessern, noch mal Sachen zu twisten etc. Hast du das irgendwie in deine Arbeit mit eingebaut, dieses Thema? Oder ist es etwas, wo du sagst, hey, ich bin lieber mit meinem, mit meinem weißen Blatt und der Tastatur und das reicht mir?
Also zwei Perspektiven. Erste Perspektive, unsere Arbeit als Agentur für Copywriting und Werbetexte arbeiten wir mit ChatGPT und setzen es eben ein zur Themenrecherche, zur Vorbereitung, Challenge von Texten. Und das glaube ich ganz normal. Ich glaube eher Agenturen und auch Angestellte, allgemein Menschen, die nicht lernen, mit KI umzugehen, so dass es ihnen die Arbeit erleichtert, werden einfach schwerer haben in der Zukunft. Und deswegen ist es einfach auch wieder die Realität. Es macht auch keinen Sinn, die Augen vor der Realität zu verschließen. KI ist da. Es wird wahrscheinlich nicht weggehen, sondern Gegenteil. Es wird noch mehr Einzug finden in die alltägliche Arbeit und das alltägliche Leben. Deswegen sollte man es eher, finde ich, dankend annehmen und nutzen. Aber natürlich, jetzt kommen wir zur Content Perspektive. Solltest du trotzdem quasi darauf achten, was Social Media Content ausmacht und zwar Persönlichkeit, eigene Point of View, eigene Erfahrungen, dass das quasi nicht mit KI replizierbar ist und die beiden dann kombinieren zu deinem Content. Und es ist ja genau das. Also ich bin in der luxuriösen Lage, dass ich ein Talent habe für Schreiben. Hätte ich dieses Talent nicht, dann wäre ich noch mal dankbarer für solche Tools wie Skript oder ChatGPT, weil es eine der massiven Hürden für Content Creation enorm senkt.
Und das habe ich auch gesagt, sozusagen, auch wenn man Skype zum Beispiel benutzt, man startet nicht auf einer leeren Seite, auch wenn man sozusagen sagt, ich habe eine Idee, einen Post darüber zu machen, keine Ahnung, letzte Woche war ein Stromausfall, kann man daraus irgendwie eine Story machen und zumindest kann er irgendwie mal was liefern, wo man sagen kann, okay, der Winkel gefällt mir noch nicht, aber der Part ist irgendwie ganz gut und man startet nicht bei Null. Also ich finde nichts schlimmer, also komplett bei null, sich irgendwie alles aus den Fingern zu saugen, sondern schon mal irgendwas zu haben. Aber wie du genau sagst. Und das Verrückte ist, ich glaube, da muss man bestenfalls hinkommen, dass man, wie du gesagt hast, die Technologie wird nicht weggehen, sondern sie wird nur noch verbreiteter werden. Und ich finde es auch so verrückt, weil ich bin auch zurückgegangen, stell dir vor, es gab noch irgendwie Pferdekutschen und das erste Auto ist da. Kannst ja auch irgendwie nicht nostalgisch irgendwie beharren, was sind Autos für ein Scheiß. Ich werde immer irgendwie mit meiner Pferdekutsche rumfahren. Klar kannst du machen oder kannst sagen, ich gucke mir das an und guck, was ich daraus machen kann, weil es wird so schnell nicht weggehen. Und das gleiche Thema ist da natürlich.
Auch der Fall, 100 Prozent. Und außerdem bin ich ein Fan immer auch quasi Chancen zu sehen. Und du kannst ja auch dich freuen, dass natürlich werden viele Leute faul sein und einfach eins zu eins die KI generierten Inhalte nutzen und publizieren, aber dann freue ich mich doch, weil ich es anders mache und raussteche einfach nur dadurch, dass ich kombiniere mit meiner eigenen Sichtweise.
Und das ist so witzig. Wir haben über die Jahre so Frameworks gebaut, wie man irgendwie Posts aufbauen sollte, also Standard Frameworks zumindest, wo sich Kunden daran orientieren können. Und wir haben einen neuen Berater eingestellt und der hat direkt mit Skype gearbeitet, auf den Knopf gedrückt und fertig. Und wirklich nach zwei Wochen haben wir ihm das wieder weggenommen und meinten, du arbeitest jetzt mit einem weißen Blatt Papier und schreibst mindestens mal 50 Post nach unserem Framework und dann darfst du wieder in Skype reingucken, weil genau das, was du sagst, passiert dann. Die Leute sind halt einfach faul, können es ja auch nicht groß bewerten, ob es jetzt gut oder schlecht ist, ist auch kein Vorwurf, weil sie einfach nicht die Erfahrung haben. Aber ich war so, nee, nee, nee, nee, nee. Und ich glaube, das ist auch, also ich glaube, dass auch KI und AI Tools Profis Hebel, weil wir halt viel schneller sehen, ob das gut ist oder nicht. Und für Anfänger wird es halt genau wie du sagst, werden wahrscheinlich faul sein und können halt noch nicht bewerten, ob es gut oder schlecht ist. Was ich aber sehe zum Beispiel den Fall hatte ich letzte Woche irgendwie bei einem Kunden, der irgendwie, keine Ahnung, seit Monaten postet, aber irgendwie nicht viel Reichweite bekommt. Und dann habe ich nur seine Headlines, also die er Jetzt hatte bei ChatGPT reingeschmissen, eins zu eins kopiert und gesagt, hey, kannst du mir dazu fünf Alternativen geben, die deutlich mehr Neugierde wecken? Und schon die 5 Headlines waren alle 10 mal besser. Und ich denke mir, da hätte ich ewig drüber nachdenken müssen. Also es hätte mich auch Kraft gekostet und mit so einem kleinen Prompt heute schon auf richtig gute Headlines zu kommen. Nur wenn man irgendwie mittelmäßige heute hat, also wer das für sich nicht nutzt, dann weiß ich auch nicht.
100 Prozent sehe ich auch so.
Und Tim, erzähl mal Reise zu, Du hast ja schon von Agentur gesprochen, ich habe aus dem Augenwinkel gesehen, auch ersten Mitarbeiter eingestellt.
Genau, jetzt sogar die zweite hat letzte Woche gestartet.
Glückwunsch, Glückwunsch. Erzähl mal ein bisschen die Reise so als Copywriter und als Werbetexter, da muss man ja auch erstmal einen Weg gehen. Also ich kann mir vorstellen, so Avatar rauszukristallisieren, mit wem kann man zusammenarbeiten und mit wem nicht. Preismodell kann ich mir auch vorstellen, ist gar nicht so einfach, rechnet man irgendwie pro Wort ab, nimmt man monatliche Retainer, macht man irgendwie pro Post oder so. Kannst du so ein bisschen die Evolutionsphasen erzählen, die du vielleicht auch durchgemacht hast und was für dich auch gut funktioniert hat.
Ja, super gerne. Ziemlich genau vor zwei Jahren meinen Job bei Snox aufgegeben und direkt in die selbstständigkeit gestartet. Februar 2023 war der erste Monat der Selbstständigkeit und war sehr naiv und blauäugig, würde ich sagen am Anfang, weil ich glaubte, der hat das sich das alles irgendwie ergibt und genau Spoiler, so es hat sich nicht einfach so ergeben. Was natürlich ein riesiger Vorteil am Anfang war, war damals schon meine LinkedIn Reichweite, weil ich hatte zu dem Zeitpunkt auch schon Follower, glaube ich, auf LinkedIn und musste das quasi nur verkünden, dass ich jetzt selbstständig bin und vernünftig mein Angebot präsentieren. Und da habe ich ja schon den ersten Fehler gemacht, so ich habe das gar nicht so durchdacht wirklich zu sagen, hey, ich möchte diese Art von Unternehmen ansprechen oder hey, ich biete jetzt Websitetexte an oder Editorial, sondern maximal unspezifisch, auch worst practice. Ehrlicherweise habe ich einmal gesagt, hey, so ja mein Traum, ich wollte es sehr emotional schreiben, ich finde halt Werbung ist einfach schlecht oder es gibt viel schlechte Werbung, viel schlechte Werbetexte, ich will das alles ein bisschen witziger, besser und natürlich wirksamer machen. Also es klang gut, aber es war maximal unspezifisch und als Folge dessen haben auch alle möglichen Leute bei mir gemeldet von LinkedIn Ghostwriting über Website, über Videos, Skripts, über alles, was du dir vorstellen kannst an Texten Und dann war ich auch dann so, okay, teste ich jetzt halt mal viele verschiedene Sachen aus, vieles angenommen, vieles hat auch dann keinen Spaß gemacht. Und so kam ich dann, um es mal ein bisschen abzukürzen über die nächsten Monate dazu, dass ich sage, hey, ich fokussiere mich auf Website Texte, weil das einfach häufiger Bedarf ist, plus ich versuche monatliche Zusammenarbeiten, eine Retainer Basis zu etablieren mit den Unternehmen. Und erst jetzt, erst zwei Jahre später bin ich so weit, dass ich quasi es runtergedampft habe auf genau nur diese zwei Angebote. Einmal kannst du Webseiten Website Texte kaufen bei mir und das zweite ist dann der monatliche Retainer, also zwei Jahre gedauert, da Klarheit zu schaffen und es war eine lange Reise mit super vielen Projekten, sehr vielen einmaligen Dingen. Schreib hier mal diesen Text und da mal das und hier mal jenes und ja, aber anstrengend. Aber ich glaube, ich bin dankbar trotzdem für die Erkenntnisse.
Wie machst du das mit dem Retainer? Ist da irgendwie so ein, wie heißt es, so ein Limit drin, was da an Leistung drin ist? Oder wie machst du das? Also keine Ahnung, x LinkedIn Post drin und x Newsletter oder wie hast du das strukturiert?
Es sind vier Mann Tage quasi im Monat und wir sprechen mit den Kunden eben idealerweise darüber, wie sie einsetzen wollen und was das Format am Ende ist, ist sehr flexibel. Hauptsächlich sind es Websitetexte und Video Skripts oder E Mail Texte, also klassisches Copywriting tatsächlich.
LinkedIn Content, so groß ist kein großer.
Teil, aber auch da, weil auch hier eine Erfahrung, die ich gemacht habe. Ich habe gemerkt, als ich vier verschiedene Menschen auf LinkedIn betreut habe, dass ich keine Motivation für meinen eigenen Kanal mehr hatte, weil ich noch mehr Zeit darauf verbracht habe und verschiedene Perspektiven vertreten musste. Es hat mein Kopf eher kaputt gemacht und mein Content hat darunter massiv gelitten, dass ich das dann irgendwann eingeschränkt habe und jetzt nur noch im Rahmen des Retainers auch mache. Aber ich möchte nicht als LinkedIn Ghostwriter primär irgendwie positioniert sein.
Verstehe ja, ich habe das natürlich hier zu Hause auch, lebe das, erlebe das hautnah. Farina, meine Frau macht das ja auch, hat auch keine Energie, irgendwas für ihren eigenen LinkedIn Content mehr zu machen, weil wie du sagst, du musst dich halt dauernd in Kundinnen und Kunden irgendwie reindenken, immer wieder in deren Welt und zieh auch den Hut davor, wie sie das macht, weil man muss ja wirklich so ein bisschen schizophren auch sein, weil jede Kundin hat dann auch einen anderen Ton, eine andere Perspektive auf die Sachen. Also das ist schon ziemlich, kann ich mir vorstellen, dass das für Mental Health auf jeden Fall gesünder ist, dann irgendwie Newsletter und Werbetexte etc. Zu schreiben. Und ich glaube, dieses Retainer Modell, da sind wir auch irgendwann vor über einem Jahr drauf gewechselt, dass halt wirklich die Leute in Retainer kommen und wenn alles gut läuft, machen sie einfach weiter, dass das auch ja ziemlich viel Sicherheit irgendwie gibt, weil ich glaube, gerade in der Selbstständigkeit hat man ja sonst immer diese Achterbahn. Dann gibt es so juhu 1000 Aufträge und nächsten Monat hast du gar keinen. Ich habe das glaube ich vier, fünf Jahre gemacht und das hat mich fertig gemacht auch dass die Uhr immer wieder bei Null stand jeden Monat und jetzt geht es wieder von vorne los Und heute jeden Monat zu wissen, was irgendwie reinkommt mit einem Plus minus Null ein paar Kunden, die irgendwie rauslaufen seitdem kann man auch wirklich nur jedem Selbstständigen irgendwie mitgeben, da so früh wie möglich zu starten.
Absolut, das fühle ich so was du sagst vor allem auch die Akquise Arbeit. Es ist ja nicht nur dann die Abarbeitung der Einmalaufträge, sondern hey, muss wieder Gespräche führen, zwei, drei Verkaufsgespräche, dann das erbringen und dann ist wieder vorbei. So dann musst du wieder bei Null anfangen.
Ja was würdest du denn sagen das tatsächlich etwas, was mich super interessieren würde, so Preisgestaltung auch, weil ich habe das Gefühl, dass viele auch so sich unter Wert häufig verkaufen, sich nicht trauen irgendwie die Preise zu erhöhen und ich glaube auch der Retainer, den du hast, ist absolut gesund und gerechtfertigt, aber da musstest du wahrscheinlich auch rein. Was hat dir denn geholfen irgendwie so nach und nach auch die Preise zu erhöhen? Was waren so die Sachen, die dir das Selbstbewusstsein gegeben haben?
Auch hier ganz früher habe Ich angefangen mit 5 Cent pro Wort. Also das war mein allererster Preis, den ich jemals festgelegt habe und damals habe ich glaube ich einfach gegoogelt, was so ein Preis ist, der existiert und habe mich daran orientiert, wie gesagt damals auch schon ein bisschen einfach mal gemacht und wenig Gedanken jetzt verschwendet und dann mit der Zeit habe ich gemerkt, okay irgendwie sagt nie jemand ab. Also irgendwie wird jedes Angebot direkt angenommen und dann okay ja weiß nicht, entweder liegt es an mir wahrscheinlich eher nicht, sondern wahrscheinlich ist mein Angebot einfach zu gut, um es abzulehnen und dann habe ich das halt so ein bisschen getestet und peu à peu gesteigert und okay, es wird immer noch hauptsächlich angenommen und dann jetzt bin ich glaube ich so an einem Punkt, wo ich kompetitive Preise habe, ja wo ich ein bisschen für arbeiten muss, dass es zustande kommt, aber es auch immer noch total fair ist und natürlich auch immer ist Also Limit nach oben gibt es immer, weil am Ende Preise sind fiktiv, finde ich, in der Dienstleistung. Es ist so schwer, das an irgendwas festzumachen. Deswegen sind viele Dienstleistungspreise fiktiv und es kommt drauf an, ob du es verkauft bekommst.
Ja, und das experimentieren, das glaube ich ein cooler Gedanke. Ich glaube auch, keine Ahnung, ich hab gesehen, dass du 100 Millionen Leads von Hermose irgendwie gelesen hast. Von dem habe ich auch irgendwie neulich ein Video gesehen und er meinte immer, wenn man Preise erhöht, hört man häufiger Nein, insgesamt verdient man aber häufig mehr. Viele Leute können das irgendwie nicht so greifen, weil oh Gott, alle sagen plötzlich nein. Wenn du aber dann netto drauf guckst, was du verdienst, verdienst du halt häufig mehr. Und das muss man erst mal verstehen. Und das, was du auch gesagt hast, glaube ich, muss man auch mal gehört haben. So wenn alle Leute ja sagen zu deinem Angebot, dann bist du halt zu günstig und dass man das einmal verstanden haben muss Und ja, ich bin jetzt hier nicht der Abschlussmeister, sondern einfach meine Preise sind zu günstig, da muss ich wohl mal ran. Das ist super spannend. Und jetzt zwei Leute sozusagen und die schreiben auch mit dir mit, oder wie macht ihr das?
Genau, sie sind Fulfillment Mitarbeiter, heißt sie schreiben Kundentexte und ich schreibe auch natürlich weiterhin, weil es mir auch Spaß macht, aber langfristig sehe ich meine Entwicklung oder meine Zeit besser investiert in noch mehr Marketing. Also Geschäftsführer wie du sind ja auch ja Vorbilder für mich, die Content auf YouTube machen, Podcast machen, Werbung machen und noch LinkedIn machen. Ich mache nur organisch LinkedIn, sonst gar nichts. Deswegen will ich mich da eher in so eine Richtung entwickeln.
Ja, da wirst du noch viel Spaß haben. Da gibt es auf jeden Fall viele Felder, in denen man sich sozusagen austoben kann. Aber ich glaube, was du auch sehr richtig gemacht hast und das ist witzig, weil viele Leute auch aus meiner Sicht daran scheitern, dass die dann direkt mit vier Plattformen starten. Und ich glaube auch die ersten drei Jahre sozusagen auch von Leaders Media haben wir nur LinkedIn gemacht. Witzigerweise davor gab es eine Zeit, wo ich auch so Instagram und Podcast und noch hatte. Und da haben wir aber irgendwann gesagt, wir streichen alles und machen jetzt wirklich mal nur drei Jahre LinkedIn und es war auch eine der besten Entscheidungen, weil ich glaube das auch so das Problem, dass alle so alles machen und nichts. Und ich glaube, es ist wichtiger denn je, sich wirklich auf eine Sache zu konzentrieren und auch zu den anderen Sachen Nein zu sein, damit man einfach überdurchschnittlich auch gut wird. Und ich glaube, das hat man ansonsten noch nicht die Chance. Und jetzt habe ich irgendwann dann YouTube dazu genommen, daraus den Podcast zu machen. Werbeanzeigen ist noch mal ein anderes Spiel, aber ja, ist ein cooles Spielfeld, um auch einfach diese ganzen Content Formate über die Zeit irgendwie kennenzulernen.
100 Prozent.
Tim, es war mir eine große Ehre. Ich kann mir vorstellen, dass der eine oder andere heute fleißig zugehört hat und gesagt hat, hey, mit Tim muss ich irgendwie mal sprechen. Wo kontaktiert man dich denn am besten? Sag jetzt bitte TikTok oder so.
Genau, Brieftaube. LinkedIn ist der Go to Kanal, das funktioniert sehr gut.
Perfekt. Also jeder, der jetzt zugehört hat oder zugesehen hat und nach guten Werbetexten sucht, meldet euch unbedingt bei Tim auch im Content vorbeischauen. Echt großes Kompliment. Ich habe dich jeden Tag im Feed und denke mir so, geile Story und geile Winkel, die du da zauberst. Also große Inspiration und vielen Dank dir, dass du dir die Zeit genommen hast.
Danke, mein Lieber. Geil, dass wir jetzt mal gesprochen haben. Ich folgte ja auch schon seit 4, 5 Jahren und Beiträge regelmäßig immer gerne. Also sehr cool. Danke fürs Gespräch.
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