"Wir bauen Ads, die jeder hasst – und trotzdem jeder kauft" I Simon Szalinski
30 Apr 2025 · 59 min
Podcast-Interview (DE) mit Simon Szalinski über die Erstellung skalierbarer Werbe‑Creatives für E‑Commerce- und B2B‑Brands. Kernthemen sind Creative-first Advertising, Testing‑Prozesse (Hooks, Produktdemo, UGC, Long‑Form VSLs), Marktrealitäten USA vs. Deutschland, Agenturaufbau (Team, Pricing, Retainer) und Funnel‑/Sales‑Strategien (VSL → Callbooking). Praktische Hinweise zu Research, Zielgruppenverständnis und Customer Success runden das Gespräch ab.
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Wenn du mit deinem Unternehmen als Gründer sehr schnell skalieren willst, führt irgendwann kein Weg mehr an Werbeanzeigen vorbei. Und wenn man sich ein bisschen mehr mit Werbeanzeigen beschäftigt, merkt man, dass die wahre Magie in der Erstellung der Creatives steckt. Umso mehr freue ich mich, einen absoluten Experten ins Interview bekommen zu haben. Simon Salinsky hilft nicht nur E Commerce Unternehmen, sondern auch Unternehmen bei der Erstellung solcher Creatives, die Unternehmen wirklich innerhalb von Wochen und Monaten skalieren lassen und teilt in dieser Folge, was er in den letzten Jahren gelernt hat. Wenn du genau das vorhast, sieh dir die Folge unbedingt bis zum Ende an. Hast du Lust mal den Leuten zu erklären, was du hinter den Kulissen treibst? Weil ich habe das Gefühl, bei Instagram und so bist mir immer wieder aufgetaucht, keine Ahnung, ein bisschen dms hin und her geschrieben und ich dachte mir so, ah, crazy shit, was jemand macht, ich glaube, den muss ich mal in den Podcast einladen und mal horchen, was er da so hinter den Kulissen treibt. Vielleicht fangen wir da am besten mal an.
Bisher immer sehr low key tatsächlich gehalten, also bis ich glaube, es ist erst dieses Jahr wirklich richtig gestartet, dass ich quasi so ein bisschen die Personal Brand halt auch parallel gestartet habe tatsächlich. Also wir machen quasi erstmal grundlegend E Com Creatives, also quasi den e Com Creative Prozess im kompletten Done for you für sechs, sieben achtstellige Brands quasi mit dem Fokus auf die. Genau, und da haben wir halt sehr viele coole Sachen in den letzten Jahren auf jeden Fall gemacht, sehr coole Brands gehabt, sehr coole Projekte gehabt, aber halt wirklich alles immer sehr viel unter dem Radar. Das heißt, wir haben sehr viel hinter den Kulissen quasi gearbeitet und das nie quasi großartig präsentiert. Dazu vielleicht später aber ein bisschen mehr. Ich meine, wenn man jetzt gerade nur kurz bei Instagram auf dem Account schaut, ist vielleicht ein Bild mit Alexa Mose da, das ist vielleicht das Main Bild, was man dort sieht, aber ansonsten ist vielleicht meine Website noch verlinkt, aber ansonsten nicht viel mehr. Genau, aber das war tatsächlich lange eine bewusste Entscheidung, da können wir vielleicht später sonst auch noch mal ein bisschen tiefer drauf eingehen.
Genau, was mich interessiert und das war auch so ein bisschen der Aufhänger für dieses Interview, weil keine Ahnung, wir mittlerweile glaube ich in einem ganz guten Rahmen Webinare jeden Monat machen und auch irgendwie ungefähr bei Ad Spend pro Monat rausgekommen sind, was für E Commerce, glaube ich, wahrscheinlich harmlos ist, wie schon, keine Ahnung, zumindest bin ich an den Punkt gekommen, dass ich dachte, ich muss irgendwie Media Buying und Creative Prozess probieren, professionalisieren. Ich will dir gar nicht erzählen, wie der Prozess bei mir bis heute irgendwie aussieht, dass ich da irgendwie, keine Ahnung, bevor ein Webinar irgendwie drei Wochen vorher losgeht, ich mich hinsetze und gefühlt mit Canva irgendwas zusammentacker. Als ich dann aber gesehen habe, dass das doch schon einen großen Unterschied macht, ob man ein bisschen Zeit in den Creative Prozess reinsteckt oder nicht, würde mich das wahnsinnig interessieren, wenn du vielleicht mal und so durchführst durch ein Projekt oder so gedanklich gar nicht unbedingt irgendwie Name oder so spielt eine Rolle, sondern wie du auch an sowas rangehst, weil ich glaube, E Commerce ist ja noch mal deutlich kompetitiver und ich glaube auch gerade so diesen Gedankenprozess, genau, was du dir anhörst, was so die Winkel sind, wie viel Creatives ihr vertestet, wie so Produktion aussieht und so, das wäre super spannend zu verstehen, weil ich glaube, dann kriegt auch jeder, der das sich anhört, hier im podcast oder auf YouTube diese Transferleistung hin, hey, wie kann ich vielleicht meinen Creative Prozess als Softwareunternehmen, als Agentur oder auch als Beratungsunternehmen noch mal ein bisschen professionalisieren.
Ja, definitiv. Natürlich. Grundlegend, wenn du sagst, so Sachen wie Euro Ad Spend ist natürlich extrem viel für den Legion Bereich erstmal. Im E Commerce ist es immer noch mal ein bisschen anders. Ich habe tatsächlich Accounts gesehen, die halt eben Euro vielleicht mal am Tag ausgegeben haben für ihren Ad, was natürlich verrückt ist. Der Ansatz ist mittlerweile halt eben sehr creative lastig geworden, einfach das Media Buying spezifisch. Ich will es nicht kleinreden, aber es.
Ist, da ist nicht mehr viel zu holen, oder?
Genau, die Accounts, die wir betreuen, schalten halt einfach alles relativ broad, also quasi einfach eine broade Abo Kampagne im Testing. Und so sieht mittlerweile auch tatsächlich mein eigener Ad Account für quasi unsere BB Ads aus. Ich habe kein Namensschema drin, ich habe gar nichts drin, ich lade einfach nur Ads hoch und lasse die halt einfach laufen und so ist quasi auch das, wie wir das mit vielen E Commerce Brands gesehen haben, dass das machen.
Was mich interessieren würde, wenn ich da einhaken darf. Ich habe gestern mit einem crazy Marketer aus Amerika sozusagen gesprochen, der betreut gerade ein Webinar K Ad Spend und der hat eigentlich nur noch eine Ad und testet sozusagen, da gibt es ja diese Dynamic Ads oder so, hat jetzt sozusagen drei Copies für den Text, hat irgendwie fünf Creatives da drin und er meinte, Robert, jetzt geht es eigentlich darum, alles irgendwie im Account zu verschlanken und hat noch drei Audiences, hat irgendwie Broad ein so ein Interest Deck mit ganz vielen unterschiedlichen Interessen und ein Lookalike Stack, aber macht alles Testing nur noch in dieser einzelnen Ad, weil er meinte, man übergeht sozusagen diese Over Labs und solche Sachen. Er meinte, das ist jetzt der Way to go und ich war so, fuck, noch nie so gemacht, macht ihr das auch so? Ist das irgendwie der neue State of.
Art oder ist das, Es ist mittlerweile relativ simpel geworden, würde ich sagen, also so ein bisschen so eine 80 20 Thematik, sobald man auf jeden Fall ein Winning Messaging erstmal hat. Es geht am Anfang sehr viel halt einfach darum viel Messaging zu testen, verschiedene Pain Points etc. Zu testen und dann ist es quasi halt einfach nur noch eine Iteration und weiter Ausarbeitung davon. Das heißt, wenn wir uns die Ads anschauen, wird wahrscheinlich drei Viertel des Ads im Endeffekt in großen Accounts immer wieder das gleiche sein, nur die ersten 15 bis 30 Sekunden werden noch mal irgendwie umgeändert, weil im Endeffekt, wenn wir halt spezifisch um Produkte sprechen, die Produktdemonstration und der Mechanismus dahinter ist ja basically immer der gleiche, den kannst du Halt nicht auf 400 verschiedene Arten erklären. Und es geht einfach nur darum, das Ganze in den ersten dann 30 maximal 45 Sekunden vielleicht mal auf verschiedene Problemstellungen, verschiedene Failed Solutions quasi einfach mal zu transferieren, um dann halt einfach viele verschiedene Arten von Zielgruppen quasi abzuholen. Aber im Endeffekt die Produktdemo bleibt eigentlich relativ gleich, das ist quasi ein Unterschied. Aber auch Dynamic Testing, wir machen es quasi ähnlich, also wenn wir ein Konzept schreiben und abgeben, sind es halt immer drei verschiedene Hooks, die wir auch darin testen. Das heißt quasi ein Konzept aus einem Badge, was wir machen, aus einem Konzept entstehen immer drei verschiedene Creatives quasi damit der Algorithmus quasi sich einfach selber aussuchen kann, wohin er spendet. Und von da aus haben wir dann einfach das Winning Messaging quasi und kristallisieren das dann quasi heraus.
Seid ihr da schon? Also wird man ja über die Zeit, glaube ich, wird man da recht confident und weiß, was funktioniert und weiß nicht, keine Ahnung, ich war immer so bei letzten Durchläufen, knall da irgendwie 60 Creatives oder so rein mit ganz verschiedenen Winkeln und am Ende sind dann irgendwie ein, zwei Winning dabei rausgekommen. Aber bei den dreien habt ihr schon eine relativ gute Trefferquote.
Genau, also grundsätzlich vom Volumen her, was wir testen, sind es halt eben fünf dieser Konzepte, a Hooks quasi, also es sind 15 Creatives, die wir wöchentlich testen bei den meisten Brands. Es funktioniert gut bis zu einem Scale von, sage ich mal, so 0 Monatsumsatz bis zu einer halben Million Monatsumsatz. Wenn du dann so drüber hinaus kommst, dann kommst du vielleicht an einen Punkt, wo du noch mal ein bisschen mehr testen solltest. Wir haben eine Brand, die machen so knapp 1,5 Mio. Oder so im Monat, die testen Halt bis zu 20 Konzepte so, aber das dann halt auch einfach, weil das Produkt an so viele verschiedene einzelne Audiences dann diversifiziert werden kann, dass wir einfach sehr viele verschiedene Sachen dort testen können. Und da gehen wir dann halt mit dem Volumen einfach hoch, weil es halt einfach umsatzbedingt auf jeden Fall auch notwendig ist, halt einfach richtig viel nachzuschießen. Grundlegend Natürlich einfach Regel Nummer 1 von Facebook Ads ist halt einfach, Facebook will an dir verdienen und nicht quasi du an Facebook. Und Facebook liebt einfach diese Consistency, dass du quasi wöchentlich neue Sachen auch reinlädst, dass immer wieder neue Sachen kommen und jetzt nicht mal irgendwie hier 5 Ads kommen, dann 3 Wochen gar nichts, dann kommen 2 Ads, dann ist wieder eine Woche Ruhe, sondern einfach dieses Konstante wird schon auf jeden Fall belohnt, würde ich sagen.
Das ist spannend zu hören, weil das meinte auch jemand sozusagen, das eigentlich wie beim organischen Content ist, dass die Leute da ja auch immer was Neues lesen wollen und dass es bei Ads jetzt nicht groß anders ist. Keine Ahnung, ich habe das auch früher, habe ich auch immer so drei Monate die gleichen Ads laufen lassen, bis sie dann irgendwann ausgebrannt sind, Aber man kommt dann auch irgendwie drauf so dass man das bestenfalls wirklich auf wöchentlicher Basis immer wieder ein paar wenigstens rein schießt, sozusagen fertig ist. Kommt ihr dann immer sozusagen initial von den Pain Points? Ist das sozusagen der Ausgangspunkt? Ich habe auch mal diese Logik gehört, dass man sich so Pain Points, gewünschte Ergebnisse und vielleicht New Opportunity irgendwie anguckt. Ist das irgendwie so das Spektrum, wo irgendwie die ersten Ideen entstehen oder was guckt ihr euch an?
Genau, also es kommt natürlich eben auf die Brand an, weil wir halt irgendwie sehr viele verschiedene Arten von Produkten haben. Also sei jetzt ein Supplement, wo du natürlich irgendwie einen Schmerz lösen kannst, bis hin zu Klamotten, was halt ein reines Lifestyle Produkt ist, wo du halt gar nicht irgendwie in so eine Richtung gehen kannst. Da ist dann halt eher das Thema, dass man quasi überhaupt Personengruppen sich definiert. Beispielsweise bei Klamotten kannst du lernt einzeln an Studenten, Schüler, dann halt berufstätige Leute oder sonst irgendwas, um quasi einfach eigene Nischen da noch mal dann zu bauen. Genau, aber initial, wenn man halt die Classic Ecom Brand hat, die ein Problemlöser Produkt hat, dann geht es halt eben sehr sehr viel darum, die Bewusstseinsstufen der Leute erst mal rauszufinden und auf Basis dessen zu versuchen, die passenden Winkel einfach mal anzusprechen. Durch den Track Record, den wir haben oder das Portfolio, was wir haben, haben wir einfach sehr viel in diese Richtungen getestet. Das heißt, wir haben grundlegend wahrscheinlich schon mal für jeden Teilbereich oder jede Nische, die man irgendwie haben kann, schon mal getestet. Also sei es eine Hautcreme, sei es ein Supplement, sei es halt irgendwie Food Produkte oder sonst irgendwas. Also wir haben quasi in alle Bereiche schon mal irgendwie was gemacht und können das immer wieder reproduzieren eigentlich bzw. Auch transferieren aus verschiedenen Bereichen. Wenn du zum Beispiel mal ein Produkt hast, was Produkt, eine Hautcreme für die Frau ist und wir dann aber eine Brand reinbekommen, die auf dann Hautpflege für den Mann geht, dann kann man es natürlich versuchen zu transferieren, minimal umbauen und halt aber den gleichen Testing Ablauf erst mal weiterführen, so wie es vorher gemacht haben quasi. Aber ja grundsätzlich erst mal von der fundamentalen Research her versuchen halt alle möglichen Gedanken erst mal rauszufinden und halt wirklich richtig tief in den Kunden einzudringen. Ist denke ich mal, dass das der Main Punkt, den man überhaupt machen kann, wirklich das Verstehen, wer im Endeffekt da vorm Bildschirm sitzt und wer das Ganze kauft. Nicht nur auf jetzt der Skriptebene, sondern natürlich auch auf der Videoschnittebene, dass der Content, den sie ausgespielt bekommen, genau das ist, was sie sich auch im Normalfall in ihrem Alltag anschauen würden. Sei es jetzt im Fernsehen, sei es auf TikTok, Instagram oder sonst irgendwas. Also alles versuchen so nah am Kunden wie möglich immer zu haben.
Verstehe spannend, weil wirklich da sozusagen ihr wahrscheinlich auch in verschiedenen Nischen immer verschiedene Sachen sozusagen seht, was auch spannend wäre. Was hat sich denn so als Format durchgesetzt? Ich glaube, das hast du auch im Vorgespräch sozusagen genannt. Das fand ich halt super spannend, weil ich hatte im Kopf keine Ahnung, Ecom, dass man da immer so eine crazy, wie heißt das, Old Spices Commercials oder so zaubern muss und du meintest, dass die Realität da mittlerweile komplett anders aussieht.
Ja, tatsächlich hat sich das so ein bisschen davon wegentwickelt, auch allgemein überhaupt in diese Produktionsthematik reinzugehen. Also wir sehen sehr wenige Brands, die noch sehr viel Erfolg mit wirklich hochproduzierten Ads haben, sondern es ist halt, also selbst die, die es probieren, genau, haben.
Da nicht mehr so ein.
Ja genau. Also das ist halt eben eine große ROI Thematik im Endeffekt. Also wenn ich jetzt 5, 10 für ein Shooting investiere, das musst du halt mit den Ads auch erstmal wieder rausholen. Und das Medium ist halt mittlerweile so schnelllebig, dass es halt sehr schnell sein kann, dass die ganzen Sachen halt abgelehnt werden. Wir hatten auch mal ein Projekt, zwar noch zu unseren Produktionsphasen, was für 2000 ein und gemacht haben, was wir mittlerweile halt gar nicht mehr anbieten, auch aus genau diesen Gründen, wo wir ein Shooting für gemacht haben und die Ad lief vielleicht für 100 Ad Spend, weil das quasi ein ungetestetes Format für die Brand war, was sie vorher noch nie gemacht haben. Es waren 100 Ad Spend, war überhaupt nicht profitabel und da waren die Ads aus und dieses Video, was wir gemacht haben, wurde nie wieder verwendet. Natürlich, das ist dann halt für uns für unseren Ruf halt nicht ganz geil so, weil wir halt eben dachten, dass das ein wichtiger Schritt ist. Es ist im Endeffekt natürlich ein langes Learning für uns gewesen. Grundsätzlich ging es dann natürlich sehr sehr viel in diese ganze UGC Thematik auch irgendwann, dass es quasi weg von Shooting hin zu organisch aussehenden Content geht, von Content Creator, die sich dorthin stellen und Produkte vorstellen, relativ stumpf auf so einer Influencer Ebene im Sinne von hey, ich habe dieses Produkt erhalten, ich habe es jetzt ausprobiert, das ist super cool. Das ist dann halt einfach irgendwann zu zu, wie kann man sagen, zu sehr platt getreten worden, Es haben zu viele Leute gemacht und es wurde auch immer unauthentischer. Dann hat sich das Ganze in so eine Richtung hin entwickelt, dass man klar noch irgendwie so ein bisschen UTC Richtung macht, aber halt auch ein bisschen mehr Zeit in diese Research, in dieses Skript noch mal reinsteckt, damit die Leute noch mal ein bisschen tiefer abgeholt werden und das jetzt nicht einfach nach diesem klassischen Scam aussieht. Das hat sich aber mittlerweile noch so weiterentwickelt, dass der Long Form Content tatsächlich sehr sehr sehr interessant einfach für Meta geworden ist. Also Das, was anfangs 2022 23 mit 15 bis 30 Sekunden auf TikTok und Instagram noch sehr attraktiv war, ist es mittlerweile halt eben gar nicht mehr, weil wir zum Teil irgendwie fünf bis zehn Minuten Ads auf Meta launchen, also Video Sales Letter quasi wirklich schon Ads, die dich so frittieren im Gehirn, wenn du das ganz anguckst, was du danach einfach nur kaufen möchtest, weil wir uns halt einfach von diesem klassischen hey, es muss alles high polished Branding Aspekt ein bisschen wegbewegt haben und halt eben zu direkt Marketing so es muss halt einfach direkt profitabel sein, es muss direkt verkaufen und du musst halt direkt Frontend Cash machen, weil das halt einfach das Wichtigste ist, weil es bringt uns nichts langfristig dann quasi eine Community irgendwie aufzubauen, die im Endeffekt aber nichts kauft. Wir sind quasi dafür da, dass die Brands halt einfach direkt Cash machen. Dafür haben wir uns halt spezialisiert auf diese Direct Response, Direktmarketing Thematiken in Form von eben Video Sales Lettern, die dann aber auch gerne mal 3 bis 5 Minuten gegangen sind.
Das ist sozusagen das Format, auf das ihr euch eingeschossen habt und sozusagen das auch dann für die Kunden sozusagen produziert.
Genau.
Dann die Hooks sich vielleicht vorne ändern, aber hinten die Produktdemo sozusagen stabil bleibt.
Genau. Also das hat sich halt eben in den USA klassischerweise sehr, sehr krass etabliert. Also es ist ja immer oder oftmals der Schritt, dass sich was in den USA etabliert und man das versucht dann halt irgendwie dann irgendwie nach Deutschland zu holen oder sonst irgendwas. Und meines Wissensstandes nach gibt es halt bisher sonst niemanden in Deutschland, der genau dieses Medium so anbietet, wie wir es tun, weil es halt auch eben einer sehr tiefen Research einfach bedarf. Und also die Research, die wir machen, bevor wir überhaupt mit einem Kunden anfangen zu arbeiten, vergehen halt wirklich erstmal Tage, wo wir nur in Reddit drin sind, um da irgendwelche Bewertungen zu lesen, verschiedenen Foren irgendwie. Also sei es jetzt ein Produkt, wo die Demografie der Kunden eine jährige Frau ist, dann sind wir in irgendwelchen Foren von Muttis, die sich untereinander austauschen, alle Bewertungen an auf Amazon und sonst irgendwas, auch alle negativen und gucken halt wirklich heraus, was man daraus sich quasi nehmen kann und versuchen alle Einwände, die irgendwie nur existieren, quasi dann abzuholen. Ganze geht natürlich auch, dass man viel aus den USA nehmen kann, gucken kann, was dort funktioniert. In der Praxis sind die Leute in Deutschland aber noch mal ein bisschen skeptischer als in den USA. Dementsprechend ist dann halt auch wieder mehr Einwandbehandlung. Aber genau dieses Medium hat sich quasi in den USA etabliert und wir haben es ein bisschen versucht dann nach Deutschland.
Zu holen und das Format dann im Sinne, ist da jemand vor der Kamera oder sieht man dann Einblendungen vom Produkt oder wie sieht das aus?
Es ist ein bunter Mix aus allem. Also wir nennen es auch sonst ugly Ads, weil die Ads nicht immer schön aussehen, zum Teil auch wirklich sehr, sehr scammy aussehen. Sie haben manchmal den Vibe von so einer Infomercial. Ja genau.
Wollte ich immer kaufen.
Aber es ist quasi das, was man halt jetzt wieder macht, auch im Endeffekt dann mit Angebots Stacking im Endeffekt und so. Oftmals arbeiten wir mit Authority Figures, also quasi eine Person, die über das Thema aufklärt. Wir haben Brands gehabt, wo wir wirklich richtige Mediziner quasi hatten, die sich vor die Kamera gestellt haben und das Ganze erklärt haben, sich schön im Kittel hingestellt haben und halt wirklich Autorität einfach schaffen können und quasi aufklären über die grundlegenden Thematiken, dass sie halt wirklich von A bis Z alle Probleme, alle anderen Lösungen irgendwie noch mal schlecht machen oder halt eben die Nachteile davon aufzählen und dann halt eben das Produkt quasi zeigen. Das ist dann ein Mix aus der Person, der Spokesperson quasi dieser Autoritätsperson und dann halt eben ein Mix mit B Roll oder halt irgendwelchen Clips, die wir aus dem Internet oder von Stockvideos quasi zusammenholen. Selbst die simpelsten Stock Videos kommen immer noch super an, auch wenn ich selber aus einer Filmmaking Perspektive ein bisschen komisch finde, aber es ist halt eben so, dass man das auf die Audience angepasst hat und die ältere Audience resoniert einfach damit und interagiert vor allem damit. Genau, und dann werden halt im weiteren Schritt die Sachen, die wir dort testen quasi oder die Erkenntnisse, die wir rausziehen, auf einer zweiten Ebene weiter getestet in Form von wieder diesem klassischen UGC Format, aber noch mal minimal ausführlicher, aber quasi aus einer Anwender Perspektive heraus. Das heißt, die Autoritätsperson erklärt und stellt vor und spricht verschiedene Probleme an und wenn ein bestimmtes Problem dann viel Spend bekommt oder viele Verkäufe erzielt, gehen wir genau dieses Problem dann auf UGC Ebene an und sagen dann das Ganze halt einfach aus einer Anwender Perspektive heraus im Sinne von ich habe genau das jetzt probiert, ich hatte jetzt, sage ich mal, die Art von Video gesehen, habe es dann ausprobiert, das hat super funktioniert. Das ist meine persönliche Erfahrung, einfach diesen Social Trust mit reinzubekommen, weil es natürlich auch genügend Leute gibt, die sich halt kein drei bis fünf Minuten Video ansehen, die werden dann mit einem 16, aber.
Die Botschaft oder das Problem ist sozusagen das, was dann in dem anderen Format auch funktioniert.
Genau das quasi einfach von allen Aspekten aufeinander einfach aufbaut. Vom Funnel her, klar, auch wenn wir jetzt nicht keinen klassischen Funnel im Account abbilden, ist es trotzdem auf eine Art Funnel Structure einfach gemacht, Also quasi Autorität bildet diesen ganz kalten Funnel einfach ab, also ganz kalter Traffic, Top of Funnel, die Leute werden reingeholt und dann im Mittelerde Funnel quasi mit UGC gestützt, einfach nur die Aussagen, auf die sie eh schon resoniert haben, dann halt noch mal bestätigt zu bekommen aus Anwenderperspektive heraus.
Verstehe für alle Nicht E Com Leute, UGC ist User Generated Content, also das, was man so kennt, so Influencer stellen Produkte irgendwie vor und erzählen auf der Tonspur dann, was, aber das bedeutet, weil Das versuche ich irgendwie, keine Ahnung, ich habe das Gefühl, das Thema AIDS versuche ich immer noch ein bisschen leichter auch für mich selbst so zu knacken, weil ich habe das Gefühl, auch als Advertiser sitzt man immer davor und sieht irgendwie eine Million verschiedene Formate und jeder hat irgendwie mit irgendwas sozusagen Erfolg und man pickt sich dann irgendwie immer irgendwas raus, was man so sieht und dann ist irgendwas dabei, was funktioniert und was nicht. Das heißt aber auch bei euch wahrscheinlich, oder auch bei dir ist ja dann das Format, was ihr jetzt macht, so unter allen Trends und Hypes und so, wahrscheinlich das Format gewesen, was am stabilsten gut funktioniert oder wie war der Prozess dahin?
Definitiv. Also wir haben es halt gesehen, dass es in den USA funktioniert. Wir hatten dann Brands, die beispielsweise auch klassische Dropshipper dieselben Produkte einfach wie in den USA haben und da war natürlich der einfachste Weg, einfach das zu nehmen, was funktioniert dort und versuchen das auf Deutsch zu machen, natürlich angepasst werden, aber es hat funktioniert und es hat sich dann mittlerweile einfach bewahrheitet, dass das, ja, dass dieses Format mittlerweile gut ankommt. Und diese Erkenntnis ist dann natürlich auch auf BB Ebene sehr, sehr wichtig für mich gewesen. Wir haben jetzt beispielsweise genau unser Offer, wie wir es in Deutschland machen, auch in den USA gelauncht und haben da, also anstatt diese klassische BB Ad zu machen, wo ich quasi meine Dienstleistung erkläre oder halt eben mit Case Studies flexe oder sonst irgendwas, haben wir quasi genau diese Art von Authority Figure Ad im Sinne von einer Doktoren Ad, also mit einem Fake Doktor eine Ad gebaut, die quasi über unsere Dienstleistung spricht, aber unsere Ad sieht aus wie eine E Com Ad, aber sie erklärt eine BB Dienstleistung quasi damit einfach die Brand Owner wollen genau diese Art von Ads haben und wir reproduzieren das quasi auf einer BB Ebene. Und wenn ich dir erzählen würde, wie günstig ich extrem hochqualifizierte Bookings da mit reinbekomme, es ist insane. Also die Ergebnisse, ich habe es noch nie vorher gehört, dass das existiert und ich glaube, dass viele meiner Kollegen, vor allem auch aus dem E Com, sich genau diese Leads wünschen würden.
Was habt ihr dafür als Person sozusagen genommen, die das dann macht?
Also die, das spricht genau, Es ist quasi die bekannteste Spokesperson aus dem USA Bereich in diesem Doktoren Frame, sage ich mal. Also es ist eine Schauspielerin die sich als Medizinerin ausgibt, die sehr, sehr viel in den USA in Ads benutzt wird. Also die größten Brands, die, Keine Ahnung, 30 40, 50 Mio. Machen, nutzen sie als Schauspielerinnen. Und dann dachten wir uns, okay, wir buchen sie einfach auch. Und dann hat sie quasi unser Skript aufgenommen und uns quasi erklärt. Aber dadurch, dass jeder in den USA sie mittlerweile eigentlich kennt, weil sie in so vielen Ads vertreten war, hatte man halt direkt auch diese Verbindung zu ihr einfach richtiger Geniestreich.
Was bezahlt ihr da pro Booking?
Ich zahle für ein reines Demo Booking knapp irgendwie 30 jetzt gerade. Und das sind Brands, die mindestens eine halbe Mio im Monat machen. Also super hochqualifiziert. Das geht so weit, dass die Brands teilweise im Callbooking nicht mal angeben wollen, was deren Shop ist und dann in die Calls reinkommen und mir erklären, dass sie irgendwelche crazy Black Hat Offer haben mit irgendwelchen krassen Produkten. Dahinter ist so ein bisschen natürlich auch die Richtung, die wir damit mal ausprobieren wollten, weil wir das Ganze mal so ein bisschen auch auf die Spitze treiben wollen, um zu sehen, okay, wie können wir das, was wir in Deutschland jetzt quasi geschafft haben oder was da gut funktioniert, in dem Ort schaffen, wo es herkommt. Und da ist es natürlich noch mal ein bisschen schwieriger, weil halt einfach das Bewusstsein der Leute dann auch mal ein bisschen anders einfach ist, weil sie schon länger auch diesen Content kennen. Und das ist quasi jetzt gerade einfach unsere nächste Challenge, um das quasi in den USA auch noch mal zu bewahrheiten und da zu kraken quasi und dann die Learnings davon halt wieder mit nach Deutschland zu nehmen. Spannend.
Crazy. Aber da ist euch doch schon mal ein erster Geniestreich sozusagen gelungen. Ja, weil ich habe das Gefühl, so viel, Also ich glaube, es fehlt auch echt viel Kreativität im Markt. Also ich glaube, es gibt viele so Monkey See, Monkey Do. Also die meisten gucken mal links und rechts, was andere machen und machen das dann ähnlich für sich nach. Aber es gibt, glaube ich, wenig Leute, die da irgendwie originell rangehen. Vielleicht auch die Brücke zum BB Bereich zu schlagen, wäre noch mal spannend, was du da vielleicht auch in den letzten Jahren irgendwie gesehen hast, weil ich auch jeden Monat irgendwie oder immer wieder eigentlich davor stehe und überlege, es gibt so eine Million Formate, was man alles machen kann, wo ich jetzt so ein bisschen hingekommen bin, ist das, was du glaube ich auch so ein bisschen sagst, dass so Probleme oder Winkel eigentlich, ich versuche rauszuarbeiten, keine Ahnung, in unserem Fall wollen wir halt die Leute zu einer Lösung bekommen, dass sie mit uns ein LinkedIn Sales Funnel irgendwie bauen und ich schieße gegen die Webseite zum Beispiel ist für mich ein, ich schieße Gegen Social Selling auf LinkedIn ist ein Engel. Dann, keine Ahnung, eine Demo mal zu machen im Webinar von so einem Sales Funnel oder den gemeinsam live zu bauen. Und das hat mir schon voll geholfen. Ich habe das Gefühl, diese Winkel haben dann, also gewisse Winkel haben einfach funktioniert und dann ist ja auch relativ egal, ob ich darüber ein Video mache, ob ich dazu eine Infografik mache oder ob ich selbst irgendwie was noch mal dazu erzähle. Ist das so? Ist das so ein Prozess, der halten könnte? Weil ich habe das Gefühl, das hat schon sehr zumindest das Zufallsprinzip rausgenommen, zu wissen, hey, die Winkel funktionieren, wenn ich die jetzt immer weiter reite in unterschiedlichen Formate, müsste es prinzipiell irgendwie gut funktionieren.
Definitiv. Im Endeffekt ist es halt eh immer ein AS resistent. Also auch im E Com sowie im BB ist es halt einfach, was ist deine Lösung, was ist die andere Lösung und was macht dich besser oder was ist, also genau, was macht deine Lösung besser als die anderen? Und im Endeffekt ist es halt dann immer ein Vergleichsaspekt, die du ziehen musst, wo du halt andere Lösungen unterbrichst und halt eben guckst, was die Fehler davon sind und wie deine Lösung halt eben die Brücke schafft, dass diese Fehler halt eben nicht passieren mit deiner Lösung. Mit einem Ansatz, sage ich jetzt mal, ist bei uns quasi ähnlich. Ich habe das mit meinen eigenen Ads leider ein bisschen zu lange rausgezögert, weil gerade da, wo ich starten wollte, kam auf einmal irgendwie zehn Agenturen, die genau das machen, was wir machen auf einem Markt. Und noch vor irgendwie ein, zwei Jahren gab es kaum welche, die sich halt wirklich rein spezifisch auf Ecom dafür irgendwie fokussiert hatten bzw. Waren das meistens Agenturen, die halt einfach nur über Vitamin B immer gearbeitet haben und sehr viel auf Empfehlungsmarketing gearbeitet haben. Aber es gab halt im Bereich nicht so viel und dann musste ich halt eben bzw. Ist halt auch unser Ansatz genauso, dass wir eben versuchen, andere Lösungen so ein bisschen auseinanderzunehmen, schlecht zu reden bzw. Die Fehler anderer aufzudecken und aufzuzeigen, wie wir es besser machen können, weil ich auch, wenn ich in Sales kurz bin, natürlich höre, dass Leute auch bei anderen schon in Sales Calls waren, weil die mit irgendwelchen gratis Videos oder sowas gelockt haben oder sonst irgendwas und dann im Endeffekt sich dennoch für uns entscheiden, weil wir im Endeffekt die Expertise da halt mitbringen und nicht das machen, was halt jetzt die letzten fünf Jahre halt eh schon immer das Gleiche war.
Weil das nehmt ihr in die Ad sozusagen auf.
Genau, also unsere unsere Ads bestehen halt immer sehr darauf, dass wir direkt in der Hook schon den Outcome quasi machen im Sinne von, wenn dir deine Agentur irgendwie gratis Video schenken möchte, dann ist es jetzt schon zu spät.
Gib mir mal eine Sekunde, ich glaube meine Frau will ins Haus, alles gut. Das ist spannend, weil das habe ich mich in der Vergangenheit sozusagen, würde ich nicht sagen, nicht so richtig getraut, aber ich glaube, das ist vollkommen richtig, weil was wir auch zum Beispiel in Telefonaten hören, was Leute bezüglich LinkedIn gebucht haben und wirklich nie irgendwas, irgendein Ergebnis passiert ist, dass teilweise irgendwie sie in anderen LinkedIn Coachings dann gehört haben, dass sie einfach mal Kaltakquise jetzt probieren sollen Am Telefon, wenn LinkedIn nicht für Sie funktioniert und man denkt sich so, das ist dann dein Tipp. Also es war irgendwie unterirdisch, das natürlich clever, das in die Ads zu tragen und da ein bisschen gegen zu stänkern und zu sagen, hey, guck mal, das würde bei uns in der Zusammenarbeit niemals passieren.
Es muss halt leider so sein. Also klar ist es vielleicht nicht die feine Art, halt auch andere Leute dort schlecht zu reden, aber im Endeffekt wollen wir alle nur unser Geld verdienen und unsere Lösungen verkaufen und da muss es halt eben manchmal sein, da auch ein bisschen aggressiver, sage ich jetzt mal, vorzugehen, denn wir wollen all in all wollen wir halt einfach nur von unserem potenziellen Prospect auch nur seine Hoffnungen und Träume irgendwie lösen und wenn wir davon überzeugt sind, dass unsere Lösung dahingehend besser ist, dann ist es halt eben der Weg, ihm aufzuzeigen dass die anderen Lösungen halt Fehler haben, irgendwie Schwachstellen haben und genau das eben aufzudecken. Also es muss halt gemacht werden.
Aber das heißt sozusagen auch im BB Bereich würdest du wahrscheinlich in so ein WSL Richtung sozusagen gehen, dass die AD so ein Stück weit Heavy Lifting übernimmt und dass sie dann auf einer Landingpage sozusagen landen, da vielleicht noch mal ein längerer VSL ist und sie sich dann irgendwie einen Termin buchen oder wie würde der Prozess aussehen?
Wir haben es bei uns aktuell halt einfach so, dass wir quasi, wir erklären kurz, was wir machen, im nächsten Step Hast du nochmal 5 Minuten VSL, wo wir quasi unseren Prozess einmal von A bis Z runterbrechen, also sehr grob, sage ich mal, runterbrechen und dann geht es bei uns direkt aufs Callbooking, weil wir einfach aktuell gesehen haben, dass Lead Magneten in unserem Space jetzt gerade aktuell nicht so gut ankommen, irgendwie Quizfunnel resonieren gerade nicht so gut. Deswegen ist das so der simpelste Weg, den wir da gerade eigentlich gewählt haben. Ich hatte auch mit einem Kollegen noch aktiv darüber gesprochen, ob man das irgendwie ändern sollte, aber er sagte halt auch zu mir im Endeffekt, was die Leute in dem VSL dann auf Landingpage noch was sehen wollen, sind halt dann noch mal Case Studies. Sie müssen einfach noch mal final überzeugt werden mit Ergebnissen, mit realen Ergebnissen vor allem. Und dann viel mehr brauchst du jetzt aktuell gerade erstmal nicht machen, weil wir selber als Agentur, also mit unserer Agentur Dienstleistung, wir sind eh gecappt auf Clients, die wir annehmen können. Das heißt, wir müssen selber auch sehr viel im Laufe nachhinein noch qualifizieren, mit wem wir überhaupt zusammenarbeiten können. Genau, und dafür brauchen wir jetzt halt keinen übertrieben durchdachten Sales Fundament, irgendwie noch Kaltakquise und Setting und sonst irgendwas dazu, weil wir sehr Boutique, sage ich mal, erstmal agieren. Und genau deswegen ist unser, wie wir ihn haben oder unser Funnel, wie wir ihn aufgebaut haben, relativ simpel.
Das ist ja auch immer am Ende der kürzeste Weg für einen Interessenten. Also das bedeutet, wenn man wirklich gerade Bedarf hat und ich glaube auch an die absoluten Profis ranzukommen, ich weiß nicht, ob die sich da jetzt ein Lead Magnet durchlesen oder keine Ahnung, beim Live Webinar dabei sind, sondern die wollen ja sehen, dass man helfen kann und dann sozusagen in Call hüpfen, gucken, ob da was ist oder nicht.
Genau, genau das ist es halt. Also wie viele Leute bei mir in einem Sales Call kamen und noch mal den Prozess quasi erklärt haben wollen, obwohl wir ja das Video auch auf der Website haben. Also du siehst, wie wenig Leute es sich nur angucken und im Endeffekt auch wenn du dir mal die Statistiken von OnePage quasi anschaust, von wie viel Aufrufe wir auf der Website haben, wie viel Aufrufe unser Video hat, so ist natürlich sind die Websiteaufrufe um ein Vielfaches höher als jetzt die Videoaufrufe.
Stimmt, da kann man im Gespräch wahrscheinlich noch mal genau das Gleiche erzählen.
Ja immer wieder kurz erklären, Aber das ist spannend.
Also dann seid ihr auch sozusagen in den amerikanischen Markt oder auch in Deutschland sozusagen mit diesem BSL Format sozusagen reingegangen mit der Hypothese, das könnte gut funktionieren, mit sozusagen wahrscheinlich auch ein Sack von Case Studies sozusagen, den ihr ja vorweisen könnt und habe das einfach mal laufen lassen und geguckt, ob das funktioniert oder nicht.
Genau, in Deutschland haben wir es eben so gemacht, dass wir es dort als mehr oder weniger neuartige Lösung präsentieren. Da nennen wir es halt eben dann auch Aki Ads, weil dem normalsten E Confounder dann eben zu Hey, das ist ein VSL und sonst irgendwas. Also viele können dann halt oder können mit den Begriffen auch im ersten Moment nichts anfangen, Deswegen versuchen wir es dann einfach ein bisschen simpler zu erklären. Und im Amerika Space konnten wir dann halt einfach richtig aggressiv direkt reingehen, weil da kennt eh jeder, Da mussten wir auch ein ganz neues Format uns quasi dann erschließen. Aber das haben wir da ja dann auch gemacht quasi mit diesem Spokesperson Videos. Aber im Endeffekt all in all ist es der gleiche Prozess auch und wir bieten genau das Gleiche an. Es ist halt nur eben auf die quasi die Sophistication Stage angepasst, einfach weil der Markt in den USA einfach viel weiter ist natürlich als in Deutschland. Und deswegen haben wir das halt einfach nur minimal angepasst.
Was würdest du denn Leuten empfehlen, die keine Ahnung, nimmer, vielleicht bin ich egoistisch und ein Live Webinar oder so machen. Wie würdest du an so einen Creative Prozess sozusagen rangehen? Keine Ahnung, mein Bauchgefühl wird mir sagen, ich weiß gar nicht, ob ich in so einem Video so Heavy Lifting machen müsste, damit die Leute sich für ein Webinar anmelden Oder würdest du auch sagen, das absoluten Test irgendwie wert, aber ich würde das und das irgendwie noch testen? Hast du da irgendwie Bauchgefühl, was da funktionieren kann?
Also das Bauchgefühl im Allgemeinen ist halt einfach wirklich zu verstehen, wer dein Traumlied ist oder auch dein Traumkunde in E Com. Es ist allgemein, glaube ich, der Ansatz, den ich immer im ersten Schritt erstmal verfolgen würde, weswegen einfach Research dann essentiell ist. Im Endeffekt überlegst du dir, was sind Pain Points, wie adressiert vielleicht der Markt die Pain Points bisher, um einfach nur sich daran zu inspirieren und zu gucken, wie es gemacht wird, was sind Hoffnungen und Träume? Dann gibt es quasi noch so Sachen wie Hot Button Emotions, also quasi wie denkt, also was wären verschiedene Emotionen, die man noch zuordnen könnte, wie sie es machen Und dann halt eben noch so quasi was ist der tiefere Wunsch hinter deren Wunschzustand, sage ich jetzt mal, Also so ein bisschen so noch mal tiefer einfach zu gehen. Und sobald man sich das halt einmal runtergebrochen hat und das mal wirklich richtig ausgearbeitet hat, dann kann man auf Basis dessen versuchen, die Leute mit einem passenden Skript einfach abzuholen. Dafür gibt es dann ganz klassische Frameworks einfach die diese klassischen Sachen wie eine AIDA Formel oder sonst irgendwas, die man nehmen kann. Aber essentiell ist halt wirklich einfach auf einer super tiefen Ebene den Kunden zu verstehen. Deswegen haben wir auch eine Zeit lang als Ad laufen gehabt, dass man quasi Belief Patterns hat, also quasi Glaubens Glaubensmuster, die man erst mal brechen muss und dann wiederum auch noch eine andere AD. Das ging um die Third Layer, also quasi dieses Eisberg Prinzip einfach, dass die meisten Leute halt immer nur so diese Spitze vom Eisberg adressieren. Aber wenn du wirklich tiefliegend die Kunden verstehen möchtest, musst du halt einfach gucken, was halt unterhalb der Wasseroberfläche quasi ist, weil da halt einfach die wahre Magie da stattfindet. Und da ist halt unser Ansatz, das einmal wirklich fundamental und essentiell verstehen und von da aus dann quasi weiterarbeiten.
Was würdest du sagen, wie ist da so der Stand auch in Deutschland auch E Comme sozusagen der Creatives? Sind das schon richtig? Also sind die Leute da richtig als Profis unterwegs auch gerade bei diesen Ad Spends oder ist das, wenn du so in Ad Accounts auch von Brands und von Kunden reinkommst noch alles so eher lauwarm, wenn man das so sagen kann.
Es ist sehr sehr sehr unterschiedlich und also man kann mit den Sachen, wie sie alle tun natürlich noch irgendwie auf ein bestimmtes Level kommen. Wir arbeiten natürlich sehr sehr eng mit schon Brands zusammen, die halt eben siebenstellig sind, versuchen natürlich auf ein noch höheres Level zu kommen, um dann aber dann quasi auf diese nächste Stufe noch mal zu kommen und halt wirklich von hey e Com läuft krass gut hin zu das ist wirklich generational wealth, den du dir hier wirklich aufbauen kannst, wenn du das mal richtig durchziehst. Das ist halt eben dann die Thematik, wo du auf ein paar mehr Dinge einfach eingehen musst oder wo du einfach richtig tief dann eben rein musst und so klar also wir haben auch Brands, ich will jetzt gar nicht nur davon sprechen, dass wir überall nur diese ugly Ads machen und überall sind wie es jetzt wir haben genauso auch Babybrands oder so, wo wir ganz klassische 60 Sekunden machen und da halt einfach trotzdem sehr emotionale Copy schreiben einfach auf gerade früher frisch gewordene Mütter zum Beispiel gehen im Endeffekt verfolgt alles, sage ich mal diese Direktmarketing Direktmarketing Gedanken und dann halt eben angepasst auf Audience und Medium, dass wir dort wählen, ist halt eben so, dass diese krassen Brands mit krassen Problemen Problemlöseprodukten halt sehr gut diese Frameworks nehmen können, diese WSLs und sowas aber es ist nicht, dass wir es überall machen, was uns halt im Endeffekt nur unterscheidet dann ist halt eben so diese Research und Zielgruppenverständnis das quasi das, was wir einfach oder wo wir einfach die meiste Arbeit reinstecken im Endeffekt und das ist cool.
Zu hören, weil ich glaube da sind die meisten Leute kratzen da wahrscheinlich an der Oberfläche also keine Ahnung, haben vielleicht eine nette Idee irgendwie für eine Ad, drehen da oder etwas oder stellen da irgendwas zusammen und merken dann irgendwie wenn es ausspielen ja das irgendwie so mittelmäßig funktioniert Aber ich glaube wenn sich mal ein Profi wirklich Zeit nimmt und da wirklich auch Research macht, dann ist das doch noch mal ein anderes Niveau und kann wahrscheinlich auch noch mal ganz andere Preise im Account irgendwie herzaubern ja irgendwie so mittelmäßige Sachen definitiv vor allem auch.
Wenn man dann an einen Punkt kommt, wo man als Brand hat, eben diese Brand Brille einfach auf hat, dann ergibt es natürlich auch Sinn, sich zwischenzeitlich mal Hilfe irgendwie reinzuholen, damit man einfach noch mal ein paar andere Sichtweisen im Endeffekt darauf bekommt. Deswegen unser Onboarding läuft quasi auch so ab, dass die Brand ein Formular von uns bekommt, was sie ausführen, wo sie halt ihren Traumkunden beschreiben oder halt eben ihre Brand unterbrechen und wir machen es quasi parallel auf eben noch mal ein bisschen tiefer und gucken eben genau so, wie machen sie es, wie machen, also wie sehen die, wie sieht Brand es, wie sehen wir es, um da die Kombination daraus zu knüpfen und dann eben wirklich diese neuartigen Engel dann auch anzusprechen.
Das wäre noch mal spannend zu hören. Du hast ja mit deiner Agency sozusagen auch eine kleine Reise hingelegt, in der Solo Selbstständigkeit sozusagen gestartet. Wann ging das los und was hast du damals gemacht?
Also ganz, ganz, ganz Selbstständigkeit 2018 man kann es vom Nachhinein vom Nachnamen vermuten. Ich bin der Bruder von Sebastian Schalinski und Sebastian hat mich sehr, sehr viel natürlich schon immer begleitet. Er war natürlich schon viel früher selbstständig und man hat von ihm immer halt gesehen, was funktioniert und was nicht. 18 fing das ganze an, dass er dort ja bei einer Fitness Brand gearbeitet hat und dort der CMO quasi war und die haben einen Cutter gebraucht für YouTube Videos und damit habe ich quasi gestartet, dass ich YouTube Videos gecuttet habe, einfach auf Freelancer Ebene quasi. Ganz, ganz simpel. Ich habe schon immer, ich war schon immer videoaffin, ich habe schon irgendwie 2011 oder so Call of Duty Videos zusammengeschnitten.
Geil.
Das war so der Ursprung vom Video Editing, den ich habe das dann halt aber irgendwie nie weiter verfolgt. Dann kam, wie gesagt, dieser Fitnessbereich einfach irgendwann rein. Das hat sich dann von Fitness Lifestyle Videos hin zu eigene Supplement Brand vom Influencer irgendwie eigene dann Infoprodukte, die er verkauft hat, also seien es irgendwie Kochbücher oder individualisierte Trainingsplan und sonst irgendwas, wo dann auch irgendwann die Thematik Ads einfach aufgekommen ist. Das heißt so Anfang 2019 war so quasi meine ersten Touchpoints auch mit Ads und da war dann halt eben das Ding Basti hat das Marketing gemacht, ich habe die Videou Umsetzung dahinter dann gemacht, das heißt Basti hat mal irgendwie sich Skripte oder sowas ausgedacht, ich habe es immer geschnitten, aber dadurch, dass ich es halt immer geschnitten habe und wirklich auch viel dort geschnitten habe, kam halt auch mein Bewusstsein immer mehr natürlich in das Thema mit rein, als das dann, also ich war schon früher dann wieder raus, habe irgendwie quasi eine kleine pause von so 2019 bis Anfang 2020 gemacht, dann war bei Basti auf der Switch, dass er quasi weitergegangen ist und da auch langsam Iron Media ja auch gegründet wurde und er quasi sehr viel als Done for you gemacht hat oder als Agentur kann man nicht wirklich sagen, weil halt auch eben mehr oder weniger Freelancer war, aber er hatte auch in Dropshipping Gruppen und sowas immer mal wieder Ads gemacht und sowas bzw. Media Buying und ich halt immer die Creatives dazu gemacht. Es hat sich quasi in der Synergie ergeben, dass er immer Media Buying oder Consulting dann im Endeffekt gemacht hat, Leute zu mir geschickt hat, die Videos brauchten, ich die Videos dann erstellt habe und das lief quasi bis 2023 genauso weiter, außer dass er mich dann in einzelnen Projekten immer mal wieder so ins kalte Wasser geschmissen hat und gesagt hat, hey, du musst jetzt hier irgendwie die Creative Strategy machen. Ich zu dem Zeitpunkt irgendwie nicht wirklich wusste, was Creative Strategy ist, wirklich ich der Brand quasi gerade ein Paket verkauft, was schon in einem guten Level für den Zeitpunkt war, gar nicht gewusst, was ich da überhaupt tue. Aber damit hat sich dann quasi ergeben, also in der ganzen Journey habe ich eigentlich alles von Anfang an Sebastian natürlich zu verdanken, dass er mich da immer mitgezogen hat und mir quasi die Möglichkeit auch gegeben hat, viele sehr, sehr coole Projekte schon zu haben. Also schon Anfang 2020 hatte ich extrem coole Projekte mit Amazon Brands, also großen, großen Brands auf Amazon, habe dann mir das Portfolio quasi nach und nach aufbereiten können und richtig coole Case Studies auch sammeln können und das hat sich dann noch so weitergegeben. Als dann Iron Media gewachsen ist, ist quasi dann meine Selbstständigkeit auch ebenfalls weiter gewachsen, so dass ich dann quasi parallel mein Team auch aufbauen konnte und dann halt immer die Brands, die zu Iron kamen, wo es natürlich viel um Inhouse Marketing und Teamaufbau etc. Geht als Überbrückungssolution meine Dienstleistung dann für you angeboten habe, weil ich halt aus Video Editing Bereich komme, aber halt auch eben diese Copywriting und Scriptwriting Geschichte irgendwann verstanden hab und quasi halt einfach nahtlos einsteigen konnte in die Brands und halt einfach der Prozess, der den Iron vorgibt zu tun, als dann with you, der mit mir gebaut wurde, quasi dann halt einfach direkt zu implementieren und für die Brands umzusetzen, während sich halt parallel um das Inhouse Team gekümmert wurde, um irgendwie andere Thematiken wie Google Ads oder sonst was gekümmert wurden. Das hat einfach dieses Creative Thema halt nicht liegen bleibt, weil das halt meistens immer Step 1 ist, auch in der quasi Betreuung mit Iron Media, dass das halt einfach angepasst wird. Genau und man kann es quasi als Sprungbrett sehen. Basti hat mir dieses Sprungbrett gegeben, diese Referenzen zu sammeln, diese Case Studies zu sammeln. Deswegen hat auch sehr viel immer unterm Radar gewesen, weil ich halt erstmal bestätigen wollte, dass das was funktioniert und dann ja, von da aus haben wir dann unsere eigenen Projekte auch irgendwann gehabt, unsere eigenen Ads geschaltet und so hat sich dann quasi weiterentwickelt.
Ich wollte gerade sagen, Simon, also das hört sich sehr demütig an und ich glaube auch einen großen Teil hast du wahrscheinlich Basti zu verdanken, aber nichtsdestotrotz glaube ich, dass so wie ich ihn erlebt habe, er einen hohen Anspruch an die Arbeit und an die Projekte der Leute hat, die er macht und hättest du da glaube ich nicht geliefert, dann wäre der Weg, glaube ich auch nicht so weit gekommen, wie er heute gekommen ist. Also einen großen Beitrag geleistet.
Ich musste auf jeden Fall, die Qualität musste einfach dem Standard von Sebastian immer entsprechen. Das war quasi immer mein eigener Anspruch auch dahinter, dass die Leute auch einfach glücklich sind, weil ich ihm auch nicht mehr Kopfschmerzen bereiten wollte, weil ich halt irgendwie nicht deliver oder sonst irgendwas. Genau, aber es war eine sehr, sehr große Hand in Hand Arbeit quasi, die.
Wir dort haben Und in der Agency sozusagen hast du jetzt ein paar Leute Vollzeit gehired und ein paar Freelancer oder wie habt ihr das aufgestellt? Weil das ist ja schon bestimmt auch Feuer sozusagen. Das sind wahrscheinlich viele Projekte, die ihr immer machen müsst, wahrscheinlich auch immer relativ viel, was gecuttet werden muss. Wie stellt man so eine Agentur auf dass das schnurrt.
Ja genau, es ist quasi ein Mix aus Vollzeit und halt eben aus Freelancern, die so ein bisschen auf Abruf auch da sind. Wir haben, wir hatten drei Creative Strategies, sind mittlerweile wieder zu quasi zwei, also ich grenze mich kurz mal davon aus, dass das Team jetzt gerade sind zwei Creative Strategist, die quasi sich um Copywriting, Strategie, Analyse von Ad Accounts etc. Kümmern. Und dann haben wir ein festes Team aus drei Editor, aber in Peak Time, wie zum Beispiel zu Q oder sonst irgendwas, hatten wir auch schon ein Editing Team aus 15 Leuten und dann auch noch mal irgendwie ein, zwei Freelancern quasi noch dazu, die irgendwie Skripte geschrieben haben, aber das ist halt wirklich nur, wenn die Hütte dann brennt und das ist halt meist zum vierten Quartal immer so das Thema. Das Core Team sind quasi fünf Leute plus ich immer noch als Overhead. Ich sehe mich, ohne dass das jetzt irgendwie komisch klingen soll, immer noch so als als Brain dann dahinter oder dass das diese Overhead Thematik, dass ich quasi alle Bereiche organisatorisch vor allem überschaue, aber halt eben auch noch auf der kreativen Ebene, dass ich halt einfach meine Inputs aus diesem kreativen Denken, was ich ja eh von von Anfang an irgendwie immer mit eingebaut habe, quasi halt an das Team weitergebe und im Endeffekt läuft ja jeder Teilbereich immer noch mal zurück auf mich. Das heißt, ich kümmere mich um die Organisation, sag dann Copywriting, die und die Sachen, also die und die Sachen wären cool, wenn wir sie erledigt bekommen, die Skripte bekommen wir dann, ich lese mir die Skripte durch, dann gebe ich sie dem Editor, der Editor schneidet Videos, ich guck rüber, ich deliver an Brand, ich mache auch Customer Success mit den Brands, das heißt jede Brand ist auch quasi dann noch betreut von mir im Endeffekt. Es ist halt nur eben die Ausführung der Skripterstellung wird quasi dann vom Team übernommen, weil sie halt auch einfach deutlich besser können mittlerweile, als ich, also nicht der riesige Experte im Schreiben vielleicht bin, oder dass das halt krass auf vor allem den Output Level, den wir haben, also quasi Volumen her abbilden könnte und Video Editing genauso. Also da gibt es halt eben Leute mittlerweile, die viel, viel besser schneiden können als ich, weil ich es mir halt irgendwann mich auch nicht mehr weiterentwickelt habe, was das angeht. Also sei es jetzt irgendwelche Motion Graphics oder sonst irgendwas, da bin ich raus, da habe ich auch gar nicht den Kopf für mir das noch irgendwie beizubringen. Aber dadurch, dass ich alle Bereiche irgendwie kenne, kann ich meiner Meinung nach immer noch mal ganz gut Feedback geben und halt eben da die Übersicht einfach behalten.
Ich glaube auch, dass das wichtig ist. Ich glaube, da besteht immer die Gefahr, dieses Unternehmermodell, man sitzt irgendwie nur noch und koordiniert alles, weiß aber gar nicht mehr so richtig, was in den einzelnen Abteilungen passiert. Ich glaube, das ist wichtig, da immer einen Puls dran zu behalten. Gab es da irgendwie jemals Bedenken, nicht ein Team aufzubauen oder ist das relativ natürlich auch irgendwie passiert?
Also Bedenken in dieser ganzen Selbstständigkeit gab es natürlich sehr, sehr, sehr viel. Also von hey, ich schneide nur Videos bis hin zu, ich habe zwischenzeitlich halt auch, also ich komme ganz ursprünglich sonst noch so ein bisschen aus dem Filmmaking, habe irgendwie Musikvideos gemacht immer mal wieder und sowas hin zu hey, ich mache jetzt hier irgendwelche AG war natürlich, wo auch sehr viel, sehr viel Bedenken einfach drin war. Ich hatte ja auch zum Beispiel das Glück, dass ich da sehr, sehr lange mit Maro und FAR zusammenarbeiten konnte, mit der Family Freelanc halt auf jeden Fall so mein Angebot zu definieren etc. Sehr, sehr gut auf einem guten Weg einfach leiten konnte. Das heißt, es ist quasi auch dann da quasi das Zusammenspiel, dass das, was ich im Kopf immer hatte, sehr viel auch dann durch durch Mar quasi gebündelt wurde und er mir da den Weg dann auch so ein bisschen für die Selbstständigkeit dann noch vorgegeben hat. Und bei Maron ist es ja auch das Thema, er sagt ja auch irgendwann macht das nur Sinn, halt bestimmt Teilbereich abzugeben. Der Gedanke dahinter ist natürlich dann minimal verkehrt, wenn man sich halt irgendwie überlegt, okay, ich biete jetzt hier als Freelancer zum Beispiel auch für Iron Kunden meine Thematik an, entwickle mich gerade irgendwie leicht zu einer Agentur, obwohl dann beispielsweise Sebastian, hey, distanziere dich von Agenturen. Und das ist dann halt eben so minimal der Brainfuck gewesen, so wie man das vielleicht rechtfertigen kann.
Aber das mit der Übergangszeit, das ist.
Genau das ist es eben halt. Also dadurch, dass wir halt wirklich dann nur dann auch mal so drei Monatspakete oder sowas mit den Brands gemacht haben, dass sie sich einfach nur da den Gedanken rausnehmen können und nicht über Creatives nachdenken müssen. Das hat dann gepasst. Das erste Hiring ist wahrscheinlich für jeden immer das schwerste, das erste Mal Geld in die Hand zu nehmen und halt wirklich jemanden dann alle meine Leute, die bei mir arbeiten, verdienen wirklich gut, muss man sagen. Also wir bezahlen wahrscheinlich mehr als jeder Durchschnittsarbeitgeber, sage ich jetzt mal. Aber auch einfach nur, weil wir halt wirklich die Top Notch Copywriter mittlerweile halt am Start haben. Das erste Hiring war super schwer. Das zweite Hiring ging umso schneller.
Also von einer Person erstmal so gebrochen ist.
Genau, also es fing an quasi mit einer Teilzeitstelle, die sich zu einer Vollzeitstelle entwickelt hat dann gemerkt, okay, selbst mit Vollzeit kommen wir nicht hinterher an den Workload, den wir jetzt machen können, weil mir halt diese Möglichkeit freigeschaltet wurde, halt nicht immer nur Skripte zu schreiben und dann halt irgendwie nebenbei zu editen, dann halt super schnell die zweite Copyright Angabe dann irgendwie Editing abgegeben. Genau, und das dann halt immer von ich mache es parallel mit jemandem ein bisschen so, wir haben jetzt komplettes Editing Department, ich schneide aktiv gar nichts mehr, außer meine eigenen Ads. So das war auf jeden Fall ein sehr, sehr cooler Weg. Aber halt so dieser allererste Meilenstein, sich die erste Person reinzuholen, war halt einfach die schwierigste.
Was würdest du sagen, was war so die größten Struggles auch auf dem Weg.
Dahin zu der Agenturbildung oder wie? Genau, ja, also ich bin sehr, sehr paranoid, was das einfach angeht. Also ich gehe quasi einfach immer vom Schlimmsten aus im Sinne von, hey, was mache ich nächsten Monat? Also auch dieses klassische irgendwie, es ist der erste des Monats, so alle Sales Uhren sind quasi wieder auf Null gestellt. Wie komme ich halt jetzt dran, da irgendwie weiterzumachen? Ich habe natürlich sehr lange sehr gute Empfehlungen immer bekommen können durch Iron, aber jetzt eben die Thematik, wo man sich halt auch Schritt für Schritt davon lösen möchte oder halt seinen eigenen Sales aufbaut, kommt man halt eben an den Punkt, wo es sehr, sehr schwierig einfach ist, überlegen, okay, wie kann ich jetzt wirklich reproduzierbar mein Level halten, weil diese Sprünge halt auch einfach dann enorm waren. Also von dieser Solo Selbstständigkeit zum ersten Mitarbeiter hin hat man halt auch umsatztechnisch schon krass gesehen so weil wir uns fast direkt verdreifacht haben so krass Standard willst du halt auch irgendwann nicht mehr hergeben dann oder dieses Level kannst du dann nicht mehr unterbieten und dann geht es dann immer weiter nur noch höher und höher und höher ja und halt einfach da diese Sicherheit immer dahinter zu haben dass wir quasi wirklich konstant dieses Level immer halten können das waren immer die größten Struggles auf jeden Fall Ich.
Habe auch das Gefühl wir haben das irgendwann gedreht ich weiß das noch nicht keine Ahnung es muss in irgendeinem Monat gewesen sein wo es irgendwie echt nicht gut gelaufen ist und dass mich das fertig gemacht hab am ersten ist wieder alles bei null und dann witzigerweise hat Russell Brunson irgendwann sein Buch irgendwie rausgebracht the Linchpin und da halt beschrieben dass er alle Angebote auf recurring gedreht hat und dann haben wir auch alle unsere Angebote angefasst und einfach darauf gedreht und uns verboten irgendwie keine Ahnung Vorauszahlungen anzunehmen. Für 6 Monate. Für 12 Monate in Zusammenarbeit. Weil wir es einfach nicht sozusagen glaube ich schlechter mit dem Geld umgegangen sind weil es immer so Monat dann hat super viel und dann hast du wieder irgendeinen Scheiß gekauft und das querzulegen hat so viel Sicherheit gebracht und heute jeden Monat zu wissen das kommt auf jeden Fall rein ohne dass du irgendwas machen musst und alles andere ist on top ich würde es nie wieder anders machen also ich wünschte ich hätte es von Anfang an so gemacht ich habe das Gefühl bei Agenturen ist noch mal ein bisschen gängiger dieses Retainer Modell bei Beratung ist ja immer noch ein bisschen da ist es mehr so man verkauft die Laufzeit irgendwie vor für sechs bis zwölf Monate aber das ich weiß noch erster und wieder bei null und ja aber.
Da ist halt eben da spielt dann natürlich Customer Success einfach eine große Rolle so also wenn wir geile Arbeit abliefern so dann ist es für die Brand natürlich auch einfach nur no brainer damit weiterzumachen und da ist dann halt einfach das Ding so der wichtigste Schritt um halt wirklich konstant dieses Level zu halten war halt einfach das wir wenn nicht sogar besten Service quasi einfach anbieten können also von der ersten Experience wo die wo die Brand in den Slack Channel kommt und jeder jeder einzelne Team Member, die begrüßt bis hin zu der letzten abgegeben wird so es muss halt einfach immer alles passen jederzeit flexible Lösungen für denn irgendwie Calls oder sowas, dass man Call auch mal zwischendurch irgendwie reinplatzen kann oder sonst irgendwas so da bin ich dann auch nicht zu strikt oder sonst irgendwas was weil mir ist halt einfach das wichtigste ist, dass die Brand im Endeffekt sich wohlfühlt und dann natürlich die Brand auch lange da bleibt. Wir haben Brands, die jetzt keine Ahnung zwei, zweieinhalb Jahre bei uns sind, wo wir dann insgesamt schon irgendwie 1400 1600 oder sowas mit denen gemacht haben so klar ist es irgendwann schwierig da noch mal auf krass neue Ideen zu kommen oder sowas aber dafür haben wir dann halt eben dieses wechselnde Copywriting Team auch eben so dass man halt immer mal wieder frischen Wind reinbekommt und so aber ja Customer Success hat wirklich einfach anstelle Nummer.
Ja das ist verrückt. Ich habe das Gefühl, keine Ahnung, die meisten haben so ein Drehtour Business, wenn der eine Kunde geht, kommt ein neuer sozusagen und wir haben auch in den letzten zwei Jahren wirklich alles darauf ausgerichtet sozusagen die Retention hochzukriegen und dass die Leute halt verlängern und wenn du da plötzlich 60 70 Prozent Verlängerungsquoten hast, hast du irgendwie ein ganz entspanntes Leben und ich glaube das ist so eine Aufwärtsspirale, weil ich habe das Gefühl, man ist sehr alleine damit im Markt. Also ich habe das Gefühl, die meisten haben immer nur so ihre initiale Zusammenarbeit mit jemandem, dann liefern sie nichts und dann suchen die irgendwie sich jemand and und zum anderen macht es ja auch viel Spaß. Also wenn du plötzlich zwei, drei Jahre mit Kunden zusammenarbeitest und die zu irgendwie Erfolgen bringst, die sie sich selbst nie hätten vorstellen können das ist ja das, wo irgendwie die Magie dann auch entsteht.
Definitiv, definitiv. Und im Endeffekt dann bin ich trotzdem dennoch froh halt auch die Agentur zu haben, weil auch oftmals der Gedanke dann halt dahinter ist oder mich auch Brand schon oft gefragt haben, warum ich nicht einfach selber Eco mache, wenn ich das quasi immer für andere anwenden kann. Aber im Endeffekt bin ich halt dann froh auch diesen sag ich mal freien Cashflow zu haben, anstatt halt dann irgendwie K in Ware irgendwo rumliegen zu haben.
Was halt eigentlich mein ist auch nochmal ein anderes Biest. Also dagegen ist glaube ich Agency relativ entspannt, würde ich sagen.
Genau, deswegen, also das werde ich tatsächlich auch oftmals von Brands irgendwie gefragt, wenn wir sind oder so, warum, wenn du es so gut kannst, warum machst du es nicht einfach selber? Aber ja, es sind so viele Kleinigkeiten, die mir, also ich bin froh, nicht die Kopfschmerzen haben zu müssen, wie es manche Brandowner wahrscheinlich haben, wo die dann monatelang sich irgendwie nur um eine Verpackung mit dem Supplier kümmern müssen, dass das Logo noch mal angepasst wird und sonst irgendwas oder dann irgendwie mit dem Zoll hin und her telefonieren müssen und sowas. Da bin ich froh, da sage ich mal raus zu sein.
Ja, das glaube ich. Da gibt es noch mal ein bisschen andere Sorgen. Und für dein eigenes Marketing sozusagen, du hast schon von den Ads in Amerika sozusagen erzählt. Was hast du da als Prozess für deine Agency aufgebaut, wenn du auch gesagt hast, dass er jetzt in Deutschland zum Beispiel ein bisschen mehr crowded wird und du auch unabhängiger vielleicht von Iron, wer willst, was hast du da schon alles getestet?
Also dieser Absprung zu Iron hat mittlerweile relativ gut funktioniert. Also ich würde sagen, da sind wir auf einem guten Stand, dass ich mal auf jetzt durchschnittlich gesehen irgendwie zehn Kunden halt nur noch ein oder zwei von Iron sind und der Rest hat wirklich eigene Projekte mittlerweile sind, wo es noch vor ein paar Monaten halt wirklich so ein Ding einfach war im Endeffekt. Initial habe ich halt als allererstes mir damals die Landingpage gebaut gehabt, so dass ich wenigstens mal ein bisschen Personal Brand quasi habe, weil ich nie irgendwas hatte. Ich hatte keine Website oder sonst irgendwas und es liefert wirklich alles nur auf Empfehlung. Und dann kam als erstes der WSL, wo ich quasi einfach nur Prozess kurz erkläre und halt Case Studies flexe. Das war Step Nummer eins. Dann Step Nummer zwei waren die ersten Ads, die ich dann gemacht habe Ende letzten Jahres. Genau. Und von da aus dann ist mein Sales Process eigentlich wirklich relativ simpel, weil die Leute kommen von Ad einfach direkt zum Demo Book, komm mit mir in den Call, ich erkläre, was wir machen, mach da keine Bullshit Promises oder sonst irgendwas, bin da halt einfach super offen, super ehrlich, lehne viele Brands dann auch ab, weil wir dann halt da diesen Boutique Aspekt quasi dann einfach behalten. Genau, und dann kommen die Brands rein für die Contracts, also diese 3, 6, 12 Monatspakete, die wir quasi haben. Also.
Ich glaube, ist auch ein recht dankbares Offer, oder? Also man sagt, hey, ich kaufe mir das jetzt mal ein, ist ein Test irgendwie wert. Der Typ hat auch noch crazy Case Studies im Hintergrund.
Wir haben halt einfach all in all. Wir decken halt einfach die zwei wichtigsten Teilbereiche ab. Es ist halt eben diese Creative Strategy, also dieses ganze Copywriting Thema etc. Plus halt eben das Editing. Es sind halt normalerweise auch zwei Vollzeitstellen, die du besetzen müsstest und unsere Dienstleistung ist immer noch mal günstiger als zwei gute Vollzeitanstellungen. Das war quasi auch der Gedanke dahinter, wie wir das Angebot dann definieren und bepreisen etc. Deswegen ist es halt einfach in dem Bereich sonst no brainer. Ja, und dann haben wir halt einfach, also wir können halt einfach konstant dann abliefern, wie es halt oder wie wir gesehen haben mit den Brands, die wir betreut haben, wie es einfach am besten funktioniert.
Das ist so witzig. Ich bin irgendwann mal drüber gestolpert. Homozi hat das glaube ich cool gesagt, dass irgendwie Founder gibt, die mehr promotion oriented sind und es gibt welche, die mehr product oriented sind. Und ich glaube, bei dir ist witzig, ich glaube so unter Brüdern ist das ein bisschen, habt ihr euch da aufgeteilt wohl. Basti glaube ich auch, glaube ich, inhaltlich bei den Produkten sehr stark ist, aber auf jeden Fall auch auf der Promotion Seite extrem stark ist. Aber das ist so cool, weil ich glaube, jeder findet so seinen Weg. Ich glaube, du bist im Produkt einfach oder im Service einfach unglaublich gut und kannst dann diese ganzen Case Studies auf den Markt schmeißen und sagen, hey, wir sind hier die Besten und kannst den anderen den Rang ablaufen. Andere Leute können vielleicht nach außen ein bisschen mehr erzählen und müssen dann im Produkt halt ein bisschen mehr rudern.
Ein bisschen so ein Struggle von der Personal Brand jetzt im Endeffekt dahinter. Ich habe jetzt ein paar YouTube Videos auch gelauncht und sowas. Halt einfach diese klassische Thematik im Sinne von gibt das Wissen raus for free und Verkauf. Nur die Implementierung kennt man ja ganz klassischerweise Da ist halt nur eben das große Problem, wir haben so viele Brands, wo es fast schon schlimm wäre, wenn wir das, wenn wir quasi veröffentlichen würden, wie wir da halt auch manche Dinge tun. Also wir müssen leider ein bisschen Geld kriegen, was das angeht. Und also ich würde mehr Content machen, aber wir haben doch sehr viele MBAs einfach, wo wir halt einfach auch gar nicht darüber reden dürfen, was genau wir machen, weil es halt im E Commerce auch einfach zu schnell zu Copycat Marketing im Endeffekt kommt. Also wie oft zum Teil dann unsere Ads einfach eins zu eins nachgemacht werden, bis hin zu irgendwelchen Fake Shops, die unsere Ads downloaden und für sich selber hochladen, wo dann auch unser Wasserzeichen drauf ist. Sonst alle schon gesehen. Selbst meine BB Ads werden jetzt gerade irgendwie verwendet für irgendeinen Scam Shop dahinter, was super strange ist. Also ich hab gestern hat mir ein Kollege das geschickt, aber ja, also wir müssen halt ein bisschen damit aufpassen, was wir preisgeben, wie wir bestimmte Dinge tun. Ich kann sehr theoretisch über manche Sachen reden, aber so diese reine Kernthematik ist halt manchmal besser, quasi erstmal geheim zu halten, weil wir den Markt noch nicht leer gemacht haben.
Ich wollte gerade sagen, auch dieser Insider Winkel, der funktioniert ja auch immer ganz gut, dass man halt so, ja, dass halt nicht alle deinen Tricks verrät, sondern das ist halt der Typ, zu dem alle E-Com Brands gehen und nicht teilen.
Muss im E-Com quasi auf diesen Stages, die quasi existieren von der Bewusstheit der Leute, müssen wir einfach immer einen Step ahead sein. Aber wenn wir diesen Step erklären würden, wie wir ihn tun, dann müssen wir wieder einen Schritt weiter sein. Das wäre eine Endlosspirale quasi. Genau, also Personal Brand ist halt ein Thema, was man parallel natürlich irgendwie noch mal angehen kann, Aber wie gesagt, also wahrscheinlich dritt mal gesagt, dieser Boutique Aspekt bei uns ist halt einfach das, was uns dann im Endeffekt ausmacht, dass wir wirklich nur die Projekte auch annehmen, auf die wir dann richtig, richtig Bock haben oder wo wir wissen, wir können irgendwas reißen und dann halt einfach all in.
Serv und solange da genug Anfragen ist, ist das ja auch irgendwie happy life. Aber das witzigerweise ist das, was du erzählst, resoniert das sehr, weil, keine Ahnung, vor drei, vier Jahren oder so, glaube ich, haben wir den Trend von Social Selling auf LinkedIn maßgeblich geprägt. Ich weiß noch wie das ein Wikipedia Eintrag war, also das Wort gab es, also gab es bei Wikipedia, aber mehr auch nicht. Und dann haben wir alles darauf gedreht. Keine Ahnung, auch gut Ad Spend sozusagen gehabt und dann plötzlich machte jeder Social Selling, jeder Student, der irgendwie einen Laptop hatte, war plötzlich Social Selling Coach. Und jetzt auch diesen Wechsel hin zu das ein bisschen kaputt zu machen, weil sich wirklich halt so ein Trend auch abläuft, wenn jeder Nachrichten schickt hin zum LinkedIn Sales Funnel. Aber ich weiß jetzt selbst, ich habe vielleicht noch ein Jahr und dann macht jeder das. Ich glaube, das ist das, was du sagst, dass wenn man immer seine aktuellen Tricks irgendwie auspackt, dass man dann sehr schnell irgendwie Copycats hat. Ich sehe jetzt auch immer irgendwie mehr Leute, die irgendwie LinkedIn Funnels plötzlich machen und denken wir so, Bro, komm, bisschen innovativer kannst du sein, aber ist halt part of the kind.
Ja, man kann es nicht ausschließen leider. Also klar, im Endeffekt, all in all können auch Competitor einfach in der Ad Library gehen und halt gucken, was wir machen und es versuchen halt genauso zu machen. Es geht halt nur eben darum, dass wir ja quasi den Gedanken dahinter haben, warum wir was genau gemacht haben. Und wenn du es jetzt halt nur 1 zu 1 nachmachst, dann kannst du halt einfach nicht die Ergebnisse bekommen. Aber ja, das kann ich auf jeden Fall so bestätigen.
Simon, das war ein sehr, sehr cooler Einblick in deine Welt, muss ich sagen. Ich glaube, ich werde mir das Interview noch mal ein paar Mal anhören und sozusagen auf unseren Kunden Creative Prozess anwenden. Ich habe das Gefühl, da habe ich ziemlich viele Lücken heute entdeckt bzw. Gemerkt, wie rudimentär ich das Ganze mache. Für alle Leute, die Lust haben, mal mehr zu dir und deiner Dienstleistung zu erfahren, wo gehen die denn bestenfalls hin?
Auf unsere Website smn scale com. Da findet ihr halt den angesprochenen vsl 4 bis 5 Minuten einfach kurz Prozess einmal erklärt. Ansonsten natürlich immer super gerne in der Demo, da stellen wir schon vorab noch mal ein paar Fragen, die quasi in dem Fragebogen beantwortet werden müssen. Aber sobald wir in dem Call sind, können wir auf jeden Fall schon im initialen Call quasi die ersten Ideen ausfindig machen im Sinne von entweder du implementierst sie selber und kannst sie umsetzen oder wir setzen das ganze für dich um, aber du kriegst quasi schon die ersten Steps für bessere Creatives auf jeden Fall mitgegeben. Ansonsten auf jeden Fall vielen, vielen Dank für die Einladung. Habe mich auf jeden Fall auch sehr gefreut, den Talk mal zu führen. Podcast Premiere für mich, deswegen absolut gemeistert. Dankeschön. Dankeschön.
Vielen, vielen Dank dir.
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