Kurzprofil zum Lebenslauf – wann lohnt sich das?

In diesem Live‑Stream von JobGenius diskutieren Moderator A und der Experte Stefan das Kurzprofil (Career Summary) als Baustein von Bewerbungsunterlagen. Sie erklären, dass das Kurzprofil in drei Varianten eingesetzt werden kann – als eigenständige Profilseite, als Teil des Deckblatts oder als kurzer Abschnitt am Anfang des Lebenslaufs – und gehen detailliert darauf ein, wann jede Form sinnvoll ist. Zielgruppen sind Berufseinsteiger, erfahrene Fach‑ und Führungskräfte, interne Bewerber und Initiativbewerber. Sie geben konkrete Schreib‑ und Layout‑Richtlinien: 3‑5 Zeilen, Ich‑Form im Präsens, klare Angabe von Spezialisierung, Kern‑Skills, quantifizierten Erfolgen und dem Mehrwert für den Arbeitgeber, ohne Inhalte aus Anschreiben oder Lebenslauf zu wiederholen. Design‑Tipps umfassen die Nutzung von QR‑Codes, LinkedIn‑Links, Hard‑/Soft‑Skill‑Grafiken und die Vorsicht bei ATS‑kompatiblen Dokumenten. Außerdem wird gezeigt, wie KI‑Tools beim Verfassen helfen können. Vor- und Nachteile werden erörtert – vor allem die persönliche Note als großer Vorteil, kaum nennenswerte Nachteile, solange das Kurzprofil nicht redundant ist. Abschließend geben sie Markt‑Updates (offene Stellen, KI‑Einfluss) und laden zu Fragen ein.
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Und da geht es auch schon los, mit einiger kurzer Verzögerung heute. Das liegt bestimmt an dem heißen Wetter heute. Von daher alles gut. Wir fangen wieder an mit einer neuen Sendung. 3 Wochen ist es her. Wir sprechen heute über das Kurzprofil in der Bewerbung, und der liebe Stefan ist auch schon dabei. Deswegen geht es auch gleich los. Das Kurzprofil Kurzprofil gibt es 3 Formen. Es gibt die erste Form als eigene Seite, als Profilseite in der Bewerbung, alternativ zum Deckblatt. Es gibt das Kurzprofil auf dem Deckblatt und es gibt das Kurzprofil im Lebenslauf. Alle 3 Formen sind möglich und wir sprechen heute genau darüber, wann sie denn sinnvoll sind, wie das Ganze aussehen muss. Wir haben auch Beispiele dabei, die wir hier zeigen können, und fangen vielleicht direkt mal an. Lieber Stefan, Kurzprofil, Ja oder nein? Bist du ein Fan davon in der Bewerbung? Was sagst du dazu?
Ich bin totaler Fan davon. Vor allem, wenn man ein Deckblatt einsetzt, da zumindest so ein Mini-Kurzprofil zu haben, weil ein Deckblatt, das ist ja auch so ein Streitthema, hatten wir ja schon mal. Ob es Sinn macht oder nicht. Im Grunde ist es ja eine zusätzliche Seite. Wenn man ein tolles Foto hat, würde ich immer dazu raten, tatsächlich. Und dann ist das Deckblatt aber noch nicht ausgefüllt. Und so ein kleines Mini-Kurzprofil wertet es auf jeden Fall sehr stark auf. Genau. Und ansonsten bei den beiden anderen Fällen ist es so, irgendwie muss man auf den Fall gucken, einfach. Im Lebenslauf zu Beginn finde ich es vor allem allem gut oder fast schon muss, wenn man—
Jetzt bist du leider eingefroren.
Keine Angst.
Ah, jetzt bist du wieder da.
Genau. Ich versuche langsam zu sprechen. Vielleicht hört man mich dann weiter.
Genau.
Und als zusätzliche Seite macht es nicht immer Sinn. Aber gerade wenn man viel Berufserfahrung hat, wenn ein Headhunter vielleicht erst mal was haben will oder um zu gucken, hat er überhaupt was für dich? Solchen Fällen. Da kommen wir aber gleich noch drauf. Also ich bin eher Fan.
Du? Das ist gut, denn ich bin auch Team Kurzprofil. Man muss dazu sagen, das Kurzprofil kommt ursprünglich mal aus dem Angelsächsischen, in der englischen Bewerbung, beziehungsweise im englischen Lebenslauf, im Resume. Da ist es schon lange Standard. Da heißt es Career Summary und steht immer ganz am Anfang. Und vielleicht für diejenigen, die das noch nicht kennen im Lebenslauf, das hat ungefähr, also es ist so ein kleiner Block, wir blenden das vielleicht auch gleich mal angucken. Wir haben so ein Beispiel mitgebracht. So kann das im Lebenslauf aussehen. Hier sind zwei Beispiele für Lebensläufe, wie so was aussehen kann. Das sind jetzt hier so 5, 6 Zeilen. Im rechten Beispiel 4 Zeilen, im linken Beispiel sind es 6 Zeilen. Länger, denke ich, sollte es auch nicht sein. So der Standard sind 3 bis 5 Zeilen, die man da in den Lebenslauf reinpackt. Die reichen in der Regel auch aus. Und da stellt man sich noch mal kurz vor. Wer braucht das? Das vielleicht noch mal ganz, ganz wichtig hier an der Stelle. Wer braucht das? Ich habe mir das auch mal aufgeschrieben, deswegen gucke ich hier so ein bisschen zur Seite. Also es brauchen vor allen Dingen Berufseinsteiger, oder für die ist es sehr empfehlenswert, weil die halt in der Regel noch einen sehr dünnen Lebenslauf haben. Und damit kannst du so ein bisschen den Lebenslauf natürlich füllen, gibt dem Ganzen eine persönliche Note, und gleichzeitig macht es den Lebenslauf einfach aussagekräftiger und spannender. Fach- und Führungskräfte mit langer Erfahrung können das aber genauso brauchen, weil das so ein bisschen zusammenfasst. Also da haben wir den umgekehrten Fall: Der Lebenslauf ist sehr, sehr lang, vielleicht 3 Seiten, und bevor die jetzt das alles durchliest als Personaler, guckst du mal kurz auf das Kurzprofil und hast das Wichtigste in Kürze schon mal zusammengefasst. Also auch super praktisch. Bei der internen Bewerbung finde ich es auch super hilfreich, weil Da kennt man sich zwar schon, aber auch hier ist es eine Art schnelle Übersicht, die noch mal alles zusammenfasst. Das Wichtigste in Kürze: Was muss ich über den Kollegen, über den Mitarbeiter, der sich da intern beworben hat, wissen? Bei der Initiativbewerbung, eines meiner Lieblings-Cases, finde ich es auch mega cool. Da ist wieder diese persönliche Note dabei. Passt nicht, der Lebenslauf passt per Definition nicht, bist ja sozusagen, ja, stimmt nicht, das gilt eher für Quereinsteiger, aber du bist halt sozusagen, hast keine Stellenanzeige, auf die du dich beziehen kannst, und hier gibst du dem Ganzen eben mit dem Kurzprofil noch mal richtig tolle persönliche Note. Und ansonsten kann man sich natürlich auch überlegen, auf einer Job- oder Karrieremesse, wenn man sowieso nur wenige Unterlagen mitnehmen will, dann nimmt man halt nur den Lebenslauf mit. Und da ist das Kurzprofil immer auch so eine Art Krücke, Ersatz für das Bewerbungsschreiben, weil es eben auch noch mal so eine Art persönliche Zusammenfassung— wer bin ich, was will ich, was biete ich und so weiter— einfach mal, was meine wichtigen Hard- und Soft-Skills Soft Skills zusammenfasst. So, das vielleicht zur Einführung vom Kurzprofil. Habe ich was vergessen?
Ja, also grundsätzlich kann man das vielleicht noch mal ein bisschen ticken auseinanderdröseln. Was sich vor allem jetzt hier auf diesen, ich sage mal, Kurzprofil-Über-mich-Text bezogen. Genau. Bei Jobmesse kann man aber genauso gut ein einzelnes Dokument als Kurzprofil natürlich mitnehmen. Da können natürlich irgendwie verschiedene inhaltliche Bausteine drin sein. Nicht nur so ein zusammenfassender Über-mich-Text, sondern vielleicht auch ein bisschen: Ich suche, ich biete. Vielleicht auch noch mal ganz kurz Berufserfahrung zusammengefasst, anstatt jetzt im Lebenslauf quasi. Vielleicht auch noch so Key Skills und irgendwie Ausbildungshintergrund oder so. Das ist wirklich individuell, wie es am besten auch zur Person passt, muss man ehrlicherweise sagen. Genau, also auf einer Jobmesse durchaus auch Als einzelnes Dokument beim Headhunter auch. Ja, man kann das auch in einer normalen Bewerbung als einzelnes Dokument beipacken. Das kann man schon. Ist halt so ein bisschen die Frage, ob das dann immer Sinn macht oder nicht. Ich würde es auch zur Verfügung stellen bei LinkedIn und XING. Das finde ich immer ganz gut.
Ja, das war es eigentlich. Ja, genau. Also auch du warst gerade wieder weg. Wahrscheinlich ist dein WLAN gerade ein bisschen wackelig. Wir bitten Das zu entschuldigen. Nee, grundsätzlich denke ich auch, also in der Bewerbung, da bin ich tendenziell eher nur für die Kurzfassung im Lebenslauf oder auf dem Deckblatt. So eine extra Profilseite, ich bin ja auch nicht so ein großer Fan vom Deckblatt. Man kann das mal machen, ja, aber man kann das eben natürlich auch der Bewerbung zutrauen. Aber dann finde ich, ist es so doppelt gemoppelt. Weißt du, wir haben hier schon oft drüber gesprochen. Ich bin großer Fan vom Bewerbungsschreiben. Ich bin natürlich auch ein Fan von Lebenslauf, an dem kommen wir ja auch nicht vorbei. Und dann ist so eine Profilseite, die so ein Hybrid aus beiden ist, ist mir dann so ein bisschen doppelt gemoppelt, wo ich mir sage, irgendwie immer wieder dasselbe. Dann packt das eine lieber ins Bewerbungsschreiben, das andere Lebenslauf und verzichte auf ein Deckblatt und mach lieber eine schöne kompakte Bewerbung, die auf den Punkt kommt. Aber du sagst es selber und auch völlig richtig, das ist am Ende des Tages, kommt auf den Einzelfall an, je nachdem wie deine Unterlagen aussehen, was es für ein Job ist oder so, dann macht das vielleicht auch Sinn. Schon mal sehen und wie der Hintergrund dann aussieht. Worüber wollen wir als Erstes sprechen? Bevor wir das tun, nochmal der Hinweis für alle, die gerade zuschauen: Also ihr dürft jederzeit Fragen stellen, von wo auch immer ihr gerade eingeschaltet seid, auf LinkedIn, auf Facebook, auf YouTube. Ihr könnt Kommentare unter diesen Stream schreiben, wir sehen die, wir blenden die auch ein, wenn ihr das wollt, und beantworten natürlich dann diese Fragen, die in den Kommentaren stehen, und gehen darauf ein, auch im Laufe der Sendung. Also ihr könnt auch zu anderen Sachen Fragen stellen, gehen wir dann am Ende drauf ein, damit es nicht so ganz zerfasert. Aber Fragen zum Kurzprofil oder zu dem, was wir hier gerade erzählen, jederzeit und sehr, sehr gerne. So, worüber wollen wir als Erstes sprechen? Wollen wir erst auf die Profilseite eingehen, auf das Deckblatt oder auf den Lebenslauf? Was ist dir lieber?
Ja, der Deckblatt ist ja vorne. Vielleicht fangen wir damit einfach an, was man da machen kann.
Ja, okay, dann ich glaube, du hast mir hier dieses Bild vorne zur Verfügung gestellt. Das ist Deckblatt. Genau so kann das dann aussehen.
Genau, da sieht man den Platzhalter fürs Bild. Und jetzt hier in diesem Fall ist es quasi kein Fließtext, sondern das sind so irgendwie so ein paar Stichpunkte mehr oder weniger. Und genau, das ist so was wie was. Also das ist auch wirklich individuell entscheidbar, wie man das machen kann. Man kann zum Beispiel irgendwie 20 Jahre im Vertrieb dahin schreiben. Man kann zum Beispiel irgendein ganz krasses Ergebnis oder so hinschreiben. Man kann eine Zertifizierung hier noch mal auflisten, die vielleicht sehr relevant ist.
Mal gucken, ob ich es ein bisschen größer ziehen kann, während du redest. Hier so, dann rauscht leider so ein bisschen raus, aber man kann vielleicht ein bisschen mehr sehen.
Irgendwie, das würde dich wirklich schärfer machen. Ja, bisschen Soft-Skill-mäßig irgendwie Teamplayer mit Eigeninitiative und Führungskompetenz oder so. Sowas kann man natürlich auch da mal reinschreiben. Also es gibt unterschiedliche Möglichkeiten. Ich würde mir das rauspicken, was ich als Wichtigste für die Zielposition sehe. Und genau.
Genau, gut. Also das finde ich auch, kann man auf jeden Fall machen. Das wertet das Deckblatt natürlich auch noch mal definitiv auf, weil wer drinsteht, dann gilt natürlich, im Lebenslauf muss man es dann logischerweise dann weglassen. Aber sonst wäre es dann wirklich doppelt gemoppelt. Es gilt auch für das Kurzprofil grundsätzlich weder das Anschreiben wiederholen noch den Lebenslauf wiederholen. Das ist zwar eine Zusammenfassung, aber hier sollte wirklich das Spezifische, Spezielle, Individuelle herausgearbeitet werden. Aber auch da kann man sich heute natürlich auch wunderbar von der KI helfen lassen, um das zu formulieren, indem man halt einen Prompt schreibt und dann sagt: Hier ist mein Bewerbungsschreiben, da ist mein Lebenslauf, fass mir das mal zusammen, ohne den jeweils anderen Teil zu wiederholen. Oder welche Schwerpunkte würdest du legen? Oder wie auch immer. Wenn man da seine persönlichen Daten nicht hochladen will, was wir tendenziell sowieso empfehlen, kann man auch die Stellenanzeige hochladen und einfach mal sagen, was müsste sozusagen in dem Kurzprofil stehen? Und ja, eine absolut optimale Passung zu haben. Auch das ist eine Möglichkeit, wie man die KI an der Stelle nutzen kann. Ja, wenn wir schon mal dabei sind beim Deckblatt, gehen wir vielleicht dann direkt auf den Lebenslauf ein. Also wir hatten das ja hier schon mal gezeigt. So sieht es wie gesagt aus. Die Länge, grobe Richtlinie 3 bis 5 Zeilen. Hier ist es mal ein bisschen kürzer, rechts, links ist ein bisschen länger. Aber was steht eigentlich drin? Das ist ja natürlich auch noch mal eine wichtige Frage. Und dafür hol dir dabei die das mal so ein bisschen aufdröselt, was man, womit man anfängt, wie man das Ganze auf— also Überschrift kann, gibt es verschiedene Varianten, Kurzprofil oder Über mich, also gibt es diverse Überschriften, wie man das nennen kann. Also irgendwie, da gibt es ja wirklich diverse Titel, die man da drauf schreiben kann. Ich persönlich mag ganz gerne Kurzprofil oder Über mich, weil das eigentlich sagt, was es ist, und so viel Schnickschnack braucht es an der Stelle auch nicht. So, und das Wichtigste ist natürlich am Anfang, dass du erst mal sagst, so, wer bin ich überhaupt? Was mache ich vielleicht gerade beruflich? Also wo komme ich her? In diesem Fall sieht man hier ein Beispiel: Projektmanager mit 8 Jahren Erfahrung im Maschinenbau. Da kann auch was anderes stehen, logischerweise. Aber das glaube ich so das Wichtigste. Dann die Berufserfahrung, die Spezialisierung, die sollte auf die Stellenanzeige spezifisch zugeschnitten sein. Also wirklich hier eine ganz wichtige Passung, eine Beziehung zum Zum zukünftigen Arbeitgeber. Die wichtigsten fachlichen Kompetenzen müssen auf jeden Fall rein, damit du eben noch mal ganz deutlich machst: Ich passe perfekt, ich kann den Job. Erfolge, Mehrwert, konkrete Ergebnisse und Nutzen finde ich auch noch mal super. Auch Zahlen finde ich hier sehr, sehr hilfreich. Sagen wir auch immer im Lebenslauf, die Magie der Zahlen ist echt nicht zu unterschätzen an der Stelle. Zahlen sind immer so, das ist fundiert, das ist definitiv sicher und so. Also da kannst du auf jeden Fall was. Und dann den Mehrwert, den finde ich, der ist jetzt hier in dem Da bin ich zum Beispiel nicht so drin. Was habe ich bisher gemacht? Aber ich finde auch ganz cool, wenn man mal sagt, für euch würde ich oder für Sie würde ich gerne Folgendes umsetzen, erreichen, erzielen. Und dann vielleicht auch noch ein Karriereziel in irgendeiner Form. Wobei ich bei Karrierezielen immer vorsichtig bin, weil die so egoistisch sind. Und eigentlich interessiert es den Arbeitgeber gar nicht, was du willst, sondern was du an Mehrwert für den Arbeitgeber bietest. Deswegen ist wahrscheinlich viel wichtiger, dass du den Mehrwert rausschaltest und nicht so sehr dein Karriereziel. Das kann aber natürlich bei einer Bewerbung für ein Praktikum oder für ein Stipendium oder so, sieht das natürlich wieder anders aus. Da wollen die dann ja auch ein Karriereziel lesen.
Genau. Wichtig vielleicht noch als Ergänzung. Also wir reden jetzt ja im Lebenslauf mehr oder weniger über diesen Über-mich-Text, Executive Summary. Der ist halt verschiedenartig gestaltbar. Alles, was du gerade aufgezählt hast, kann man auch nicht reinbringen. Dann ist es kein kurzer Text mehr, sondern natürlich schon wieder fast Es ist ein komplettes Anschreiben. Genau. Also man muss sich da so ein bisschen entscheiden. Und wenn man jetzt das Foto gerade gesehen hat, da war zum Beispiel so ein Bereich Karriere-Highlights. Das ist eigentlich ja auch noch ein Teil, der zum Kurzprofil gehören könnte. Das ist wirklich, man muss gucken, gibt es ein Anschreiben, gibt es kein Anschreiben? Wenn es kein Anschreiben gibt, würde ich mich inhaltlich eher dahin orientieren, so ein bisschen. Was bringe ich mit für den Job und so? Genau. Wenn ich irgendwie ein Anschreiben sowieso habe, dann ist vielleicht eine Zusammenfassung, so eine klassische Über-mich-Executive-Summary der richtige Weg für diesen inhaltlichen Abschnitt. Genau. Oder ich kann es so ein bisschen mehr vielleicht noch mal Richtung Erfolge oder so münzen, weil ich weiß, das ist da extrem wichtig in dem Bereich. Bei den Karrierezielen kann es ja auch: Was sind meine Karriereziele in dem Unternehmen? Gerade wenn ich jung bin, könnte ich mir das gut vorstellen.
Als Trainee zum Beispiel finde ich das nicht uninteressant. Also wenn du dich auf eine Trainee-Stelle bewirbst, da ist es glaube ich wieder sehr, sehr relevant. Genau, richtig. Ja, so, und einen Punkt habe ich noch vergessen. Das ist vielleicht auch noch mal ganz, ganz wichtig, dass wir es hier erwähnen. Das Kurzprofil wird immer in der Ich-Form Form geschrieben, ne? Also, ich bin Susanne Mustermann, Maschinenbauexpertin, blablabla. Ich will, ich habe, ich kann und so weiter. Also immer in der Ich-Form, möglichst im Präsens geschrieben, also nicht im Präteritum oder so was oder im Perfekt, sondern wirklich ich bin, ich habe, ich mache, ich tue. Ich finde, das Präsens ist an der Stelle, also die Gegenwartsform, ist aktiver. Also klingt immer so ein bisschen aktiver und hat gleichzeitig so ein bisschen, je nachdem, auch die Zukunft gleich noch mit drin. Insofern finde ich das schön. Das würde ich jetzt immer als Journalist sagen. Also wenn wir Reportagen geschrieben haben oder wenn ich Reportagen schreibe, heute schreibe ich eigentlich keine mehr, aber wenn ich Reportagen geschrieben habe, dann werden die halt immer kategorisch im Präsens geschrieben. Ja, das holt den Leser immer automatisch rein, dann ist er immer gleich dabei im Präsens, deswegen im Perfekt oder Präsens. Kriterium nicht so. Von daher immer in Ich-Form, möglichst im Präsens. So, dann haben wir das auch. Haben wir noch irgendwas vergessen? Vorteile, Nachteile oder so was?
Also ich sehe jetzt keine großen Nachteile. Wenn es also mit dem Wiederholen ist, natürlich so eine Sache. Du hast das gerade gesagt, natürlich ist das in dem Sinne, wenn man zusammenfassend sieht, schon eine Art von Wiederholung. Aber was du ja meintest, ist, dass es jetzt nicht wortwörtlich irgendein Punkt, der mir gefällt im Lebenslauf, dann noch mal eins zu eins drin steht. Soll zusammenfassender Teil sein dann in dem Fall, ne, über dem, was danach kommt im Lebenslauf. Das vielleicht noch mal als Klarstellung. Nachteil ist es nämlich, und darauf wollte ich hinaus, wenn man sich einfach wiederholt, so, dann ist es einfach eine Verlängerung des Lebenslaufes. Dann hast du Nachteil, ne, das Genau. Aber im Grunde sehe ich nur Vorteile, wenn es jetzt sinnvoll eingesetzt ist quasi. Und ja, also ich habe auch noch mal unseren Artikel natürlich durchgeguckt. Irgendwie Nachteile haben wir da tatsächlich auch nicht aufgezählt. Mir fällt auch spontan keiner ein. Nur wenn ich es falsch einsetze.
Ja, geht mir ganz genauso. Ich habe auch noch mal geguckt oder ich habe es hier gerade noch mal aufgemacht. Nachteile haben wir auch nicht, sehe die auch nicht. Ich finde aber, der größte Vorteil ist wirklich, dass du dem Ganzen durch diese Ich-Form eine sehr persönliche Note gibst. Gerade im Lebenslauf, der tendenziell trocken ist, reine Fakten, keine Prosa, dann hast du einfach hier die Chance, noch mal so ein bisschen persönlicher zu werden, auch ein bisschen mehr von deiner Persönlichkeit zu zeigen, wie du schreibst, was du schreibst. Kannst Leidenschaft betonen für diesen Job, für diesen Arbeitgeber. Und dann passt es auf jeden Fall. Ach guck, der Daniel, der hat hier gerade eben noch kommentiert, auch praktisch auf Berufsmessen. Genau, als Visitenkarte. Genau, das ist dann die Profilseite. Pass mal auf, ich versuche mal gerade zu zaubern live in der Sendung. Normalerweise habe ich ja meine Folien vorbereitet, aber ich habe gerade noch mal ein Bild runtergeladen. Das muss ich jetzt mal gerade hier reinzaubern. Pass mal auf, das sieht jetzt wahrscheinlich ein bisschen doof aus. Achtung, fluppdi-flupp, da ist es auch schon. Das ist ein Bild von der Karrierebibel, wo wir das Ganze haben. So sieht dann so eine Profilseite aus, so ein Kurzprofil, also eine ganze Seite, wie man es aufbauen könnte. Und das kann man dann zum Beispiel auf eine Jobmesse mitnehmen. Ich dachte nur, wir haben bislang die Bilder gehabt von dem Deckblatt, vom Lebenslauf, aber von dieser Profilseite hatten wir noch kein Bild. Das habe ich jetzt mal gerade hier reingeladen. Also von daher gibt es auch Vorlagen bei euch, bei uns, die kann man sich kostenlos runterladen. Aber so kann das Ganze aussehen. Und hier siehst du, da sind dann eben auch so ein Teil mit Hard Skills und Soft Skills. Wie man das Ganze aufdröseln, machen, tun kann, damit es attraktiver wird. Definitiv. Also ja, Daniel, absolut richtig. Danke für den Hinweis noch mal. Wir hatten es am Anfang schon gesagt. Definitiv auch super praktisch auf so einer Karrieremesse. Definitiv.
Es ist eine viel, viel bessere Visitenkarte. Tatsächlich. Weil sie inhaltlich—
Karten sind ja sowieso ganz uncool. Also kommst du hin mit einer Visitenkarte, das sieht ja doof aus. Aber genau so eine Profilseite ist aussagekräftig. Kontaktdaten sind sind auch schon gleich drauf. Die werden dann hier, ich zeig auch mal die Folie, die sind dann hier natürlich auf der linken Seite, Kontaktdaten, also alles super praktisch, sodass der Personaler auch direkt weiß, was man sehen und kontaktieren kann, wenn das spannend war. Definitiv zu empfehlen. Ja, unbedingt. Genau, genau. So haben wir eigentlich schon Profil, haben wir alles abgehakt. Wie kann das sein?
Ja, du kannst vielleicht noch mal das Bild noch mal zeigen. Vielleicht gehen wir noch einmal die inhaltlichen Bausteine durch, wobei ich glaube, über alle gesprochen zu haben. Das Foto vom Kurzprofil noch einmal gerade, das letzte, was du hattest. Das allerletzte, also dein Bild von der Karriere. Genau. Ich wollte einmal drüber gucken, ob wir auf alles Bezug genommen haben. Ich glaube, im Kern schon. Kernkompetenzen sind da, Soft Skills irgendwie. Berufliche Erfahrung, aber dann zusammengefasst, Kontaktdaten, ja, sowas wie Sprachkenntnisse oder Zertifizierungen. Sprachkenntnisse, hier ist es jetzt grafisch dargestellt. Das kann man beim Kurzprofil tatsächlich machen, beim Lebenslauf eher nicht, wenn ATS oder so im Spiel ist. Genau, hier kann man es machen. Aber ich bin immer Fan davon, noch wenn ich irgendwie so ein Nachweis habe, also jetzt zum Beispiel im universitären Kontext irgendwie C1-Zertifikat oder so, dann würde ich das tatsächlich sogar hoch so hinschreiben. Wenn ich das nicht habe, dann kann ich das grafisch hier beim Kurzprofil tatsächlich auch so lösen.
Daniel hat noch eine Ergänzung, die finde ich auch noch mal ganz spannend, wobei ich jetzt nicht weiß, ist eine Frage, weil das Satzzeichen am Ende fehlt oder ein Tipp. Aber ich nehme das jetzt mal als Tipp. Mit QR-Code finde ich nämlich auch eine super gute Idee. Also wenn wir jetzt gerade mal zurückblicken, wir sind auf der Jobmesse, benutzen diese besagte Profilseite, dann finde ich es auch super cool, wenn du QR-Code reinpackst, beispielsweise zusätzlich, und damit eben dann dem Personaler ermöglicht, deinen Lebenslauf runterzuladen oder noch ein Bewerbungsschreiben oder ein Bewerbungsvideo oder sonst noch irgendwie ein Add-on. Finde ich super, kann man auf jeden Fall machen. Kann man übrigens auch machen im Lebenslauf, Lebenslauf. Also auch darüber haben wir schon mal gesprochen. Ich weiß es gar nicht.
Ja, da haben wir schon mal drüber gesprochen. Bei einer Jobmesse, Link zum LinkedIn-Profil würde gehen. Aber wenn man es verschickt zum Beispiel, dann würde ich natürlich nicht, also dann ist ein QR-Code Quatsch, dann würde ich einen Link tatsächlich einfach hinterlegen, weil da muss der Personaler, der normal am Desktop ist, natürlich nur draufklicken. Aber du hast recht, Daniel. Wenn es jetzt irgendwie auf einer Jobmesse macht ein QR-Code wieder total Sinn. Zum einen.
Absolut, finde ich auch gut. Ein LinkedIn-Profil ist übrigens auch eine schöne Idee. Danke Stefan, finde ich super, dass man noch mal sagt, also ich verlinke dann zum Beispiel auf mein natürlich vorher aktualisiertes und gut gepflegtes LinkedIn-Profil. Aber dann ist es auf jeden Fall eine super Idee, was man noch mal einbauen kann. Also auch an der Stelle noch mal danke Daniel für den super Tipp. Kann man auf jeden Fall machen. QR-Codes sind eine gute Sache. Wobei ich mir mal überlege, ich würde den Link, also den vollständigen Link, den würde ich immer klein unten drunter schreiben, noch mal in irgendeiner Form, weil man muss in der heutigen Zeit, also ich bin super misstrauisch, was sowas anbelangt. Du weißt nie, holst du dir jetzt mal wer rein, ist es ein Virus, ist es ein Fake oder sonst irgendwas? Und wenn ich dann sehe, das Ding geht los mit linkedin.de oder sowas oder .com, Dann fühle ich mich zumindest schon mal ein bisschen safer, auch als Personaler. Ich weiß ja nie, was die da für Auflagen haben und wo es dann heißt, machen Sie das bloß nicht mit Ihrem Diensthandy, dann holen Sie sich irgendein Virus oder so was rein. Deswegen, wenn du so einen Link unten drunter legst, sieht es einfach einen Tacken seriöser aus. Aber das ist so mein persönliches Gefühl irgendwie, wo ich mal denke, es könnte einfach hilfreich sein. Ja, so, ansonsten haben wir es tatsächlich schon geschafft in der Kürze der Zeit. Ist ja auch vielleicht ganz gut bei dem heißen Wetter. Wir sind heute Bisschen Partnerlook, anders geht das auch nicht bei über 30 Grad. Muss man einfach heute bisschen durch. So, wenn noch Fragen sind, ich sag das noch mal an der Stelle, dann ist jetzt die Gelegenheit. Wir reden noch mal 1, 2 Minuten, dann machen wir zu. Wenn noch Fragen sind, jetzt die Gelegenheit, diese zu stellen per Kommentar, so wie das der Daniel auch gemacht hat. Vielen Dank dafür. Sonst sind wir auch schon am Ende mit dem Kurzprofil. Man kann sich das ja alles auch noch mal anschauen. Mit dem Video und sich dann auch die Bilder noch mal in Ruhe anschauen. Video auf Stopp oder so was ist ja kein Problem. Wir streamen ja bei YouTube und da ist es ja dann dauerhaft archiviert. Bei den Social Medias wird es immer nach einem Monat gelöscht. Das ist ein bisschen schade, aber ist halt deren neue Policy. So, genau. Ansonsten, wenn nichts mehr kommt, sehen wir uns auf jeden Fall in 2 Wochen wieder, ne? Genau, genau. Machen wir wieder neues Thema auf und dann gucken wir mal, wie es weitergeht. Von daher, im Moment der Arbeitsmarkt ist immer noch recht angespannt. Also ich habe allein in den letzten Wochen auch immer wieder Meldungen gekriegt, also es wird immer, immer schlimmer, ne, also von Entlassungen irgendwie Unternehmen, das wird immer weiter geübt irgendwie. Da kommt noch ein bisschen was auf uns zu, und ich sehe es ja auch bei uns auf der Seite, du wahrscheinlich auch, die Anfragen, was so Bewerbungen anbelangt, Jobsuche oder so, die werden tatsächlich mehr.
Ja, also grundsätzlich, was so ein bisschen positive Tendenz gerade hat, ist die Anzahl Anzahl der offenen Stellen tatsächlich. Das ist jetzt seit Jahresbeginn bei Arbeitsagentur gestiegen, auch signifikant. Ich glaube, da liegen wir schon so bei ungefähr knapp unter 10% oder so. Und bei Stepstone hat sich so, ne, da ist es erst gefallen bis Ende April hinein und seitdem erholt es sich da auch. Also man ist da auch fast auf Anfangsjahres, Anfangsniveau. Deswegen habe ich gerade so bisschen, das, ne, kann, kann Schnellschuss sein, aber ich glaube tatsächlich, die, die Geschichte im Iran, die Einigung, die jetzt auch erwartet wurde, ne, schon seit ein, zwei Wochen, wir hoffen, dass das jetzt alles so wirklich so ist, man weiß es natürlich nicht, aber es könnte ein bisschen Entspannung, für ein bisschen Entspannung sorgen, aber ich will, ich will da nicht zu viel Optimismus verbreiten, weil ich weiß es nicht, Ja, genau.
Man weiß auch nicht, wie die Wirtschaft sich entwickelt. Nur weil das dann sozusagen an der Ölfront ein bisschen Beruhigung ist, haben wir immer noch das Problem der KI auf der anderen Seite, wo viele Jobs, auch Junior-Positionen, gerade wegfallen und viele Leute von der Uni kommen und gerade keine Jobs bekommen und sich wundern, wie kann das sein? Ich bin top ausgebildet und kriege nichts. Aber anderes Thema, sprechen wir drüber. Oder wir machen noch mal ein FAQ. Also auch hier an der Stelle, es kamen jetzt keine großen Fragen mehr rein. Hier an der Stelle auf jeden Fall einfach nur der Hinweis: Wenn ihr Fragen habt an uns generell, dann machen wir auch gerne noch mal eine FAQ-Sendung, wie schon mal vor, glaube ich, vor 2, nicht vor 2 Wochen, vor 3 Wochen war die letzte Sendung, und dann davor, also vor 5 Wochen, haben wir glaube ich die FAQ-Sendung gemacht. Das war eigentlich auch ganz schön, wo wir Fragen gesammelt haben. Also wir freuen uns auf jeden Fall auch auf eure Fragen. Schreibt uns an, schickt uns eine Mail. Und jetzt gibt es keine Fragen mehr, ist auch nichts mehr reingekommen, und alle gehen wahrscheinlich noch raus und trinken sich was, was Kaltes. Das machen wir jetzt auch. Und deswegen sagen danke fürs Zuschauen und viel Erfolg bei Job und Bewerbung. Und wir sind jetzt raus. Bis dann, ciao, ciao!










